Bücher mit dem Tag "herzog"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "herzog" gekennzeichnet haben.

139 Bücher

  1. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.525)
    Aktuelle Rezension von: Kathi92

    Nachdem mir die Reihe immer wieder empfohlen wurde, habe ich mich an den ersten Teil gewagt. Leider muss ich sagen, dass ich es so zäh fand, dass ich tätsachlich das Buch nach der Hälfte abgebrochen habe (und sowas mache ich so gut wie nie). Ich habe es dann noch ein zweites Mal versucht und mich regelrecht durchgequält.

    Nachdem man hier immer wieder liest, dass die Langatmigkeit der Geschichte von Buch zu Buch eher schlimmer als besser wird, habe ich es nach dem ersten Buch dann aufgegeben.

    Es ist an sich ja ganz nett geschrieben, aber konnte mich gar nicht in seinen Bann ziehen und mir war das alles viel zu langwierig. Schade drum

  2. Cover des Buches Throne of Glass - Die Erwählte (ISBN: 9783423716512)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass - Die Erwählte

     (2.202)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Celaena ist seit einem Jahr Sklavin und zu Tode verurteilt, sie wurde seit ihrem 8 Lebensjahr zur Auftragskillerin ausgebildet wurde und die meistgesuchte und gefürchtete unter Ihnen war. Eines Tages taucht Chaol Westfall auf, der Captain der Leibgarde des Königs und bietet ihr eine einmalige Chance: sie muss sich in einem Wettkampf gegen 23 Männer beweisen, den Wettkampf gewinnen und 4 Jahre dem König dienen danach wäre sie frei…

    Ich habe mich sehr auf diese Reihe gefreut, und naja das Buch war gut aber für die Autorin nicht gut genug… eher ein gewöhnliches Fantasy Buch das einem unterhält, mit guten Charakteren einem aber nicht lange in Erinnerung bleiben wird…

    Celaenas Charakter hat mir sehr gut gefallen, ihre Sturheit zusammen mit einer starken Persönlichkeit und gutem Kern, diese Mischung aus gefährlich, stark und gut in der weiblichen Rolle fand ich super. Eine leichte Liebesgeschichte zwischen Dorian und ihr sowie die Anziehung zu Chaol wurde gut und nebensächlich eingesponnen, wobei es keine klassische tragische Dreiecksgeschichte «ich kann mich nicht entscheiden» ist, sondern nur ein Hauch von Gefühl alles andere ist aber im Moment wichtiger. 

    Es gibt ein wenig Action, einen brutalen König, einige Intrigen zum Schluss noch ein Hauch von Magie. Das Buch war unterhaltsam und ich werde die Reihe weiterlesen da mich der Verlauf der Geschichte wundernimmt, mir hat aber der WOW Effekt den ich bei der Autorin normalerweise habe gefehlt… gefehlt.

    Für alle, die leichte Fantasy Geschichte mit einem starken weiblichen Charakter suchen

  3. Cover des Buches Rubinrot (ISBN: 9783401506005)
    Kerstin Gier

    Rubinrot

     (13.848)
    Aktuelle Rezension von: Emisbuecherwelt

    Rubinrot
    Kerstin Gier

    Wow, einfach Wow!
    Kerstin Gier schreibt mit so viel Witz, Humor, Spannung und Emotionen, dass man gar nicht aufhören möchte zu lesen. Die Zeitreise-Welt ist toll aufgebaut und macht Sinn. Ich bin nahezu durch das Buch geflogen und war einfach nur begeistert

    absolute Leseempfehlung, und "nur" 4/5 Sterne, weil ich glaube, uns erwartet noch einiges

  4. Cover des Buches Vertrauen und Verrat (ISBN: 9783551583833)
    Erin Beaty

    Vertrauen und Verrat

     (331)
    Aktuelle Rezension von: lovelyliciousme

    Es passiert selten, dass ich ein Buch anfange, hundert Seiten lese und es dann wieder weglege, weil mir der Zugang fehlt. Doch, ich habe dieses Buch wieder zur Hand genommen, von vorne angefangen und es gesuchtet. Binnen zwei Tagen war ich durch und habe mir die Frage gestellt, warum ich einen zweiten Anlauf benötigt habe.

    Ich weiß es ehrlich gesagt nicht und kann es mir im Nachhinein auch nicht erklären, weil es mich einfach gefesselt und umgehauen hat.

    Im Nachhinein behaupte ich, jeder sollte einen Alex Quinn haben. Definitiv!

    Dieses Buch lebt von seinen Protagonisten. 

    Sage, die wilde Sage, die nicht wirklich gezähmt werden kann dominiert das Buch. Sie ist clever, voller Tatendrang, voller Ideen und mit dem Herz am rechten Fleck. Man merkt innerhalb der Geschichte eine Weiterentwicklung ihrer Persönlichkeit, dass es nicht mehr wichtig ist, ihr Ziel zu erreichen und sich niemals zu verlieben, sondern die anderen zu schützen und sich Menschen zu öffnen und zu vertrauen. Ihr Ziel war es nie, zu heiraten und dennoch verliebt sie sich und lässt Gefühle zu.

    Alex Quinn, wirkt am Anfang sehr unnahbar, sehr arrogant und man bekommt ihn als Leser nicht zu fassen. Im Verlauf des Buches ändert sich dies und man merkt, was er für ein Typ Mensch ist. Vor allem gibt es rund um Alex ein Verwirrspiel, welches im letzten Drittel aufgedeckt wird, wodurch viele Puzzleteile an ihren Platz fallen und man noch einmal ein ganz anderes Bild von ihm bekommt.  

    Das Setting an sich ist nicht wahnsinnig opulent, eher ein wenig zurückhaltend. Was viel wichtiger ist, ist das Zusammenspiel aus dem Krieg und dem Versuch Liebe zu verbreiten. Das Ganze ist in einer historischen Kulisse eingebunden. Ich persönlich fand es sehr gut, dass die Liebesgeschichten nicht im Vordergrund stehen, sondern dezent im Hintergrund verweilen, während vorne der Krieg tobt und es gilt das Land Demora zu retten. Hier ist genug Potenzial vorhanden, um in den Folgebänden sowohl die Liebe wie auch den Krieg auf ein neues Level zu heben.

    Der Schreibstil war sehr flüssig, simpel, gradlinig, unverschachtelt und toll zu lesen. Die Geschichten wird immer aus den wechselnden Perspektiven der beiden Hauptcharaktere beschrieben, was das Ganze noch einmal spannender macht und wir als Leser das Innerste der beiden besser nachvollziehen können. Das Zusammenspiel funktioniert wunderbar! Es war eine dauerhaft unterschwellige Spannung vorhanden, die zum Ende hin unermesslich wird, da dort einfach viele Faktoren zusammentreffen. Manch offene Frage ist beantwortet, dennoch bleibt vieles offen und man kann nur Vermutungen anstellen, wie es weitergeht. 

    Die Story selbst fand ich sehr gut, da eindeutig mehr im Spiel ist, als nur Liebe. Positiv fand ich, dass die Kampfszenen, gut beschrieben waren, nicht zu langatmig, nicht zu blutrünstig, ganz klar punktiert und dem ganzen Setting angemessen. Ebenfalls gut gefallen hat mir der politische Hintergrund, was die Kuppelei für politische Auswirkungen haben kann und warum es wichtig ist, als Kupplerin einen guten Job zu machen. Das war für mich sehr überraschend, denn im Ursprung hatte ich bei diesem Buch andere Vermutungen! Dadurch hat es mich sehr positiv überrascht und ich bin gespannt was die beiden anderen Bänden noch zu verbergen haben.



     Meine Bewertung: 5 Sterne

    Ein Buch, welches eine Symbiose aus Liebe, Kuppelei und Krieg ist. Ein Zusammenspiel von zwei Themen, die nicht kontroverser sein könnten und doch so wunderbar zusammenpassen. Ein Buch, welches süchtig macht und Lust auf mehr bereitet. Zu erfahren wie es weitergeht mit Sage und Alex. Was die Zukunft bringt und ob Demora stark genug ist den Kampf zu gewinnen. Ein grandioser Auftakt!

  5. Cover des Buches Die Spur der Hebamme (ISBN: 9783426636954)
    Sabine Ebert

    Die Spur der Hebamme

     (415)
    Aktuelle Rezension von: Lesebesessen

    Meinung:

    Die Buchserien „Schwert und Krone“ sowie „Hebamme“ sind zeitlich etwas versetzt, aber man trifft viele Protagonisten wieder, nur durch eine Generation getrennt. Ich finde, beide Buchserien ergänzen sich hervorragend. Sabine Ebert hat mich durch die spannende, bildhafte Sprache gekonnt in diese Zeit hineinversetzt, in der so vieles ganz anders als heute ist. Teilweise beängstigend. Sehr sorgfältig recherchiert mit tatkräftiger Unterstützung von Fachleuten, wie das letzte Kapitel und zahlreiche Diagramme und Karten belegen. Dort sind auch die Grenzen der Recherche aufgezeigt sowie den genutzten schriftstellerischen Freiheiten.

    Christian und Marthe werden getrennt. Er bei einem verratenen Silbertransport gefangen genommen, sie als Hexe denunziert. Auch in diesem Roman werden menschliche Abgründe gekonnt dargestellt, z.B. durch Randolf, Ekkehard und Richenza. 

    Das Leben von Christian und Marthe ist eine einzige Abenteuerreise, die zu keiner Zeit langweilig ist und jede Menge Herausforderungen bringt. Das Finale ist perfekt und ich habe es zweimal gelesen.

    Das Buch ist einfach geschrieben, sehr bildhaft und authentisch. Nach den ersten Seiten versinkt man in der beschrieben Welt und kann das Buch nicht aus der Hand legen.

    Fazit:

    Als ich zuerst von Sabine Ebert und deren Büchern hörte war ich etwas skeptisch. Davon ist jetzt nichts mehr übrig. Unbedingt lesenswert: fünf Sterne.

  6. Cover des Buches Die Elfen (ISBN: 9783453315662)
    Bernhard Hennen

    Die Elfen

     (1.004)
    Aktuelle Rezension von: Klausviedenz

    Bernhard Hennens 'Die Elfen' ist das Beste, das ich im Bereich deutschsprachige Fantasy jemals gelesen habe. Gemeinsam mit dem wilden Nordmann Mandred tauchen wir ein in die fantastische Welt der Elfen und reisen mit ihm und seinen beiden Gefährten durch Zeiten und Welten: ein epischer Abenteuerroman über Freundschaft, Schicksal und die ganz große Liebe. Erzählt aus den drei so unterschiedlichen Perspektiven der drei Protagonisten malt Hennen hier ein wirklich großartiges Bild von einer einzigartigen, mythischen Welt: Albenmark, das Heim der Elfen und der anderen Albenkinder. Doch der Friede und die Idylle dieser Welt droht am Hass eines gewaltigen Feindes zu zerbrechen, an der unversöhnlichen Wut des Gegenspielers unserer drei Helden, die diesen durch die Jahrhunderte jagen - ihn und die große Liebe Farodins und Nuramons, die der Dämon ihnen genommen hat.

    Ein in jeder Hinsicht überzeugender Pageturner voller großartigem Weltenbau, herrlichen Charakteren und großer Gefühle - absolut empfehlenswert.

  7. Cover des Buches Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte (ISBN: 9783732578504)
    Laini Taylor

    Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte

     (228)
    Aktuelle Rezension von: antxnia100500

    Lazlo Strange liebt es, Geheimnisse zu ergründen und Abenteuer zu erleben. Allerdings nur zwischen den Seiten seiner Bücher, denn ansonsten erlebt der junge Bibliothekar nur wenig Aufregendes. Er ist ein Träumer und schwelgt am liebsten in den Geschichten um die sagenumwobene Stadt Weep - ein mysteriöser Ort, um den sich zahlreiche Geheimnisse ranken. Eines Tages werden Freiwillige für eine Reise nach Weep gesucht, und für Lazlo steht sofort fest, dass er sich der Gruppe anschließen muss. Ohne zu wissen, was sie in der verborgenen Stadt erwartet, machen sie sich auf den Weg. Wird Lazlos Traum nun endlich Wirklichkeit?

     

    Ich habe Lazlo, Calixte und Sarai ins Herz geschlossen. Lazlo ist selbstlos. Trotzdem steht er für seinen Traum ein und ist mutig. Calixte ist ein sehr erfrischend lebendiger Charakter in dem Buch. Und Sarai ist hin und her gerissen zwischen ihren „Geschwistern“ und den Menschen.

    Ich habe dieses Buch verschlungen. Ich wollte unbedingt wissen, was es mit der Verborgenen Stadt auf sich hat. Außerdem konnte ich mit Lazlo, Eril-Fane, Azareen, Sarai und Suheyla mitfühlen. Es ist alles so gut beschrieben.

    Ich liebe dieses Buch. Es ist ein hervorragender erster Teil. Viele Fragen wurden beantwortet, aber es sind viele neue Fragen aufgetaucht. Kann das Mesarthium wirklich nicht zerstört werden? Und was passiert, wenn die Götterbrut und die Menschen aufeinandertreffen? Auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung!

  8. Cover des Buches Grave Mercy - Die Novizin des Todes (ISBN: 9783570401569)
    Robin LaFevers

    Grave Mercy - Die Novizin des Todes

     (248)
    Aktuelle Rezension von: Wortwunsch

    Das Buch Grave Mercy geschrieben von Robin LaFevers und veröffentlicht vom cbjverlag hat mir sehr gut gefallen. Das Buch spielt im Mittelalter und Ismae hilft in einem Krieg nach den Verrätern zu suchen und weiß dabei nicht, wem sie trauen darf und wem nicht. Das Buch ist von Anfang an spannend. An manchen Stellen zieht es sich etwas, aber durch die spannende Handlung, kann man gut darüber hinweg sehen. Der Schreibstil ist an das Mittelalter angepasst, was die Geschichte sehr authentisch macht. Ich habe es nicht als schwierig oder anstrengend empfunden das zu lesen. Es gibt auch noch zwei andere Teile, welche aber von anderen Mädchen aus dem Kloster handeln.

  9. Cover des Buches Elfenwinter (ISBN: 9783453315679)
    Bernhard Hennen

    Elfenwinter

     (481)
    Aktuelle Rezension von: Klausviedenz

    Nicht mehr so groß und episch wie "Die Elfen", aber dennoch wirklich gute Fantasy. Bernhard Hennen präsentiert altbekannte und neue, packende wie originelle Charaktere auf beiden Seiten des Trollkriegs. Das alles ist nicht ganz so überragend und weltbewegend wie im Vorgänger, auch die Zeitreisen fallen diesmal weg, aber es ist immer noch ein fantastisches Buch, in dem man von Beginn an mit Alfadas und all den anderen mitfiebert

  10. Cover des Buches Am Abgrund (ISBN: 9783548251653)
    Wolfgang Hohlbein

    Am Abgrund

     (369)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Der Protagonist ist von Anfang an interessant und weiß nicht einmal selber, was er genau ist. Er gerät unfreiwillig in ein Abenteuer.


    Inhalt: Andrej will in das Dorf seiner Kindheit zurück kehren. Er möchte seinen Sohn wiedersehen und die Trauer um seine Frau verarbeiten. Doch im Dorf angekommen sieht er nur noch eine menschenleere Siedlung und im großen Wehrturm findet er die Leichen all jener, die er eben noch vermisst hat.

    Einzig ein Junge, ein Familienmitglied, aber eben nicht sein Sohn, hat überlebt und kann ihm erzählen, was passiert ist.

    Frederic und Andrej machen sich an die Verfolgung der Entführer und der Dorfbewohner, welche sie mitgenommen haben. Dabei stoßen sie auf ihre Widersacher und Andrej seine Weichheit sorgt später dafür, dass unschuldige Gasthausbesucher in einem höllischen Flammenmeer umkommen müssen.

    In Constanta angekommen, scheinen Frederic und Andrej so ziemlich an ihrem Ziel zu sein. Doch sie haben sich mit ziemlich zwielichtigen Leuten eingelassen, die Andrej jetzt in die Pfanne hauen.

    Andrej gerät in Gefangenschaft und in den Strudel von Machenschaften mächtiger Leute. Und er lernt etwas wichtiges über sich und seine Familie.


    Fazit: Oh man, schon wieder eine Reihe. Ich kann aber auch machen, was ich will. Jedes, aber auch jedes Buch, was mich in irgendeiner Form anmacht, was ich gern lesen wollen würde, ist Teil einer Reihe. - So auch hier. Einziger Vorteil: In diesem Fall handelt es sich um den ersten Band eben dieser Reihe. Und eins ist mal klar, wenn mich der Band hier überzeugt, dann werde ich mir wohl auch die folgenden noch irgendwie holen müssen. Da führt wohl kein Weg daran vorbei *seufz - Kann nicht mal jemand das Erschaffen von immer und immer wieder neuen Reihen einfach verbieten…. das wäre doch mal was. - Alles klar, es werden wohl die die nächsten 9 Folgebände auch noch werden.

    Der Start in die Reihe war spannend und authentisch. Hohlbein hat hier kein langes Vorgeplänkel gemacht und ist gleich voll in die Handlung eingestiegen. Gleich zu Anfang bin ich auf den Protagonisten neugierig geworden. Dass er nicht ganz “normal” ist, war mir von Anfang an klar und dass er so auffällig wenig über sich selber wusste, hat die Handlung nur noch zusätzlich aufgepeppt.

    Alles an der Handlung war so beschrieben, dass zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkam oder die Handlung gestoppt hätte. Ich hatte die ganze Zeit diesen Andrej vor meinem geistigen Auge, wie er mit seinen langen schwarzen Haaren den Schwarm aller Frauen verkörpert, gleichzeitig aber auch irgendwie naiv und unwissend durch die Welt tappt. - Ich bin wirklich klasse unterhalten worden und bereue die Lektüre in keiner Weise.


    Wie schon einmal gesagt, müssen hier unbedingt die Folgebände ran. Mich interessiert einfach, wie es mit diesem seltsamen jungen Mann weiter geht. Was er noch über sich lernt, wie sich sein Körper noch weiter verändert und was mit Frederic, sein kleiner Verwandter, noch wird.


    Ich kann dieses Buch wirklich ruhigen Gewissens empfehlen. Es ist zwar schon etwas älter, wenn man nach dem Erscheinungsdatum geht, aber der Leser wird gut unterhalten. Es hat Spannung, es hat Drama und es hat Mystik. Wolfgang Hohlbein hat hier ein Werk abgeliefert, was durchaus mit zu seinen besten gezählt werden kann.

    Aber Vorsicht, es handelt sich hier um den Auftakt zu einer Reihe. Ihr lauft Gefahr, da in eine wirklich spannende und umfangreiche Geschichte hinein zu geraten.

  11. Cover des Buches Das Mädchen mit dem Stahlkorsett (ISBN: 9783453314641)
    Kady Cross

    Das Mädchen mit dem Stahlkorsett

     (273)
    Aktuelle Rezension von: cecilyherondale9
    ich rezensiere das Buch "Das Mädchen mit dem Stahlkorsett" von Cady Cross, welches der erste Band einer Dilogie ist.


    Inhalt:
    London 1897: Sie ist eine ganz besondere junge Lady: Ihr Name ist Finley Jayne, sie ist sechzehn Jahre alt und arbeitet als Dienstmädchen. Gelegentlich. Vor allem aber macht sie in den finstersten Gassen Londons Jagd auf Verbrecher. Finley mag hübsche Kleider, ihre Unabhängigkeit und wohlerzogene junge Männer. Wen Finley nicht mag, der kommt ihr besser nicht in die Quere, denn sie ist außergewöhnlich stark. Doch hinter ihren enormen Kräften verbirgt sich ein dunkles Geheimnis …


    Das Buch wurde spannend und gut geschrieben. Es wurde in der Erzähler-Perspektive verfasst und man wechselt den Ort mit ihm. Anfangs ist man bei Finley, später auch bei Griffin und Sam. Man ergründet die sachen mit den Personen im Buch und manches kommt unerwartet. An manchen Stellen ist es so, dass man etwas mit ihnen errät, manchmal weiß oder ahnt man es schon vorher. Das Buch macht Lust auf mehr und ich empfehle es gerne weiter. Ich vergebe 4 1/2 sterne.
  12. Cover des Buches Wallenstein I. Wallensteins Lager. Die Piccolomini (ISBN: 9783150000410)
    Friedrich Schiller

    Wallenstein I. Wallensteins Lager. Die Piccolomini

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Mephistopheles
    So sind sie, meine Pappenheimer. Wer den Hintergrund des Zitats erfahren möchte, der ist hier richtig. Das Wesen des Kriegs wird hier sehr deutlich. Und es hat sich bis heute nicht geändert.
  13. Cover des Buches Das Juwel - Die Gabe (ISBN: 9783596196647)
    Amy Ewing

    Das Juwel - Die Gabe

     (1.676)
    Aktuelle Rezension von: Buch_Elfe

    Die Protagonistin Violet lebt in einer Welt, welchen von den Reichen und Mächtigen regiert wird. Unter den Bewohnern der in Armut lebenden Familien gibt es einige Mädchen, die eine besondere Gabe besitzen. Sie können lediglich mit der Kraft ihrer Vorstellungskraft Dinge verändern und wachsen lassen. Der Adel lässt diese Mädchen in besonderen Schulen unterrichten, damit sie dort lernen, wie sie ihnen das perfekte Kind herstellen können. Dabei haben die Mädchen keinerlei Mitspracherecht. Violet wird von der Herzogin vom See ersteigert und lebt von nun an dort, bis sie das Kind erschaffen und geboren hat. Doch spielt Violet da einfach mit? 


    Violet ist ein sehr interessanter Charakter. Sie mag es nicht, wenn man ihr Vorschriften machten und hinterfragt gern Dinge. Dadurch war sie mir sehr sympathisch. Durch ihre Zeit im Haus vom See lernt sie ihre eigenen Gefühle und Meinungen besser kennen und verliebt sich sogar, was absolut verboten ist! Aber sie sieht nicht ein, dass andere über sie entscheiden können. 

    Das Buch ist sehr spannend und die Welt von Violet, vor allem die Beschreibung der unterschiedlichen Orte ist der Autorin sehr gut gelungen. Man kann sich alles geistig vorstellen. Auch die Charaktere sind toll. Man hat sie innerlich vor Augen und hasst sie gemeinsam mit Violet oder liebt sie. Es wäre eine ziemliche emotionale Achterbahnfahrt. Aber ich bin wirklich begeistert von der Idee der Geschichte und bisher auch von der Umsetzung dieser. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergehen wird, da ich mir keinen Ausweg vorstellen kann…….

  14. Cover des Buches Der Rattenzauber (ISBN: 9783404152650)
    Kai Meyer

    Der Rattenzauber

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Suhani
    Den Rattenfänger von Hameln kennt wohl jeder, und diese Geschichte basiert darauf.
    In der Vorbemerkung und im Anhang des Autors wird erklärt, was von der Geschichte in Hameln wirklich stimmt, welche Personen es im realen Hameln gegeben hat und wie es dort in der Zeit ausgesehen und zugegangen ist. Vorne im Buch ist auch eine Skizze von Hameln der Geschichte.
    Auf diesen Fakten ist dann die fiktive Geschichte aufgebaut worden.

    Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte rein zukommen, da ich durch den Prolog irgendwie eine andere Person und einen anderen Zusammenhang im Hinterkopf hatte, als die Geschichte in der Ich-Perspektive anfing.
    Auch fand ich den Anfang etwas .... hmm .... konfus ...? Irgendwie konnte ich die einzelnen Szenen und Geschehnisse erst nicht ganz folgen, dabei kann ich nicht mal wirklich erklären warum.
    Aber als ich in der Geschichte angekommen war, wollte ich nur noch wissen wie es weiter geht.

    Immer wieder kam was Neues zu Tage, ohne das man zu einem Ergebnis kam. Immer wenn ich dachte das es DAS nun gewesen ist, dauerte es nicht lange, bis sich rausstellte das man kein Stück weiter war.
    Ich wurde genau wie der Erzähler Robert von Thalstein immer wieder in die Irre geleitet.
    Dabei geht es in der Geschichte nicht nur um die verschwundenen Kinder, sondern auch von Thalstein steht hier genau so im Vordergrund. Die ganze Atmosphäre um ihn ist sehr düster, da auch seine eigene Vergangenheit sehr eng mit Hameln verknüpft ist.

    Eine nach allen Seiten wirklich dicht erzählte Geschichte, bei der ich immer wieder Angst um Thalstein und genauso viele Fragen hatte wie er.
    Eine Geschichte mit den Grausamkeiten des Mittelalters, mit denen hier auch nicht gespart wurden, und die dem Leser zeigt, wo fanatischer Glaube hinführen kann.

    Mein Fazit:
    Eine Geschichte, die mich trotz anfänglicher Probleme doch noch fesseln konnte. In der sich das grausige Mittelalter in voller Pracht zeigt.
    Zwar kennt man die Basis dieser Geschichte, aber der Verlauf dieser hat mir eine andere "Wahrheit" gezeigt.
    Außerdem mein erstes Buch von Kai Meyer, aber wohl nicht das Letzte.

  15. Cover des Buches Kabale und Liebe (ISBN: 9783730690123)
    Friedrich Schiller

    Kabale und Liebe

     (1.186)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_

    Inhaltsangabe:
    Major Ferdinand, Sohn eines hochrangigen Adligen am Hof eines deutschen Fürsten, entdeckt seine leidenschaftliche Liebe zu der schönen Luise. Die junge Frau jedoch sieht sich als Tochter eines Bürgerlichen den gottgegebenen Gesetzen der ständischen Gesellschaft verpflichtet – ein Überschreiten der Standesgrenzen, und sei es aus tief empfundener Liebe, ist schlichtweg unmöglich. Auch für Ferdinands Vater ist die Verbindung der beiden undenkbar, und er spinnt seine Intrigen.

    Meine Meinung:
    In der Schule die reinste Qual- mittlerweile der reinste Lesespaß. 🤗 Kabale und Liebe ist mir von früher im Gedächtnis geblieben.. ein re-read musste her. :) Und ich muss sagen: nicht umsonst war Friedrich Schiller einer der bekanntesten Dichter und Schriftsteller zu seiner Zeit. :)

    Schreibstil: Wenn man bedenkt, dass Kabale und Liebe 1784 uraufgeführt wurde, kann ich immer nur wieder staunen, wie sehr sich die Sprache verändert hat, aber auch wie das Meiste einfach gut verständlich geblieben ist.
    Für mich war der Schreibstil flüssig und trotz des Altdeutschen und der vielen Redewendungen, sehr gut zu verstehen, allerdings brauchte ich eine gewisse Einlesezeit. :)
    Mit ein wenig Geduld, wird dieses Buch jedoch zu einer tollen Vergangenheitsreise.
    Es ist immer wieder faszinierend, wie sehr die Schriftsteller zu der Zeit aufpassen mussten, was sie schreiben und wie gut sie manche Kritik an die Gesellschaft verpackt haben.
    Für mich nicht der letzte alte Schmöcker den ich lesen werde. 🤗📚

    Idee: Das Buch ist in der Sturm und Drangzeit einzuordnen- und das merkt man auch. :)
    Es geht um eine aussichtslose Liebe, denn
    Major Ferdinand- der Sohn eines Adligen, hat sich unsterblich in die Tochter des Musiklehrers verliebt.
    Jedoch ist nicht nur der Vater von Ferdinand absolut gegen diese Liebe- auch der Vater von Luise ist wenig begeistert über ihre Wahl.
    Während Miller, Luises Vater, über die Hochnäsigkeit des Adels flucht und sich ernsthafte Sorgen um den Ausgang dieser Liebschaft macht.. Ist der Präsident, Ferdinands Vater, einfach fassungslos über so eine Schande.
    Er will Ferdinand zwingen eine andere zu ehelichen und mit allen Mitteln versuchen die Beiden zu trennen.
    Intrigen werden gesponnen, Erpressung betrieben.. eine unglaubliche negative Atmosphäre, voller Verzweiflung, zieht sich durch das Buch. Es wirkt alles hoch dramatisch.
    Die Problematiken in der Zeit werden hier insgesamt sehr gut aufgeführt: Nicht nur die typischen Stammesunterschiede von arm und reich werden hier aufgegriffen, sondern auch der Stand der Frau, der zu der Zeit einfach unterirdisch ist.. immerwieder gibt es hierzu Bemerkungen, wo man einfach mit dem Kopf schütteln muss.
    Besonders toll finde ich, dass es nach dem Stück nochmal einige Seiten gibt, wo auf die Problematiken in der Zeit und auch nochmal näheres zum Autor erläutert wird.
    Zumindest ist es in dem Buch: EinFach Deutsch aus dem Schöningh Verlag so. Dieses Format kann ich absolut empfehlen.

    Charaktere: Die Charaktere in diesem Büchlein haben mir Gut gefallen. :) Toll fande ich, dass alle Charaktere in diesem Buch nicht nur "schwarz", sondern auch "weiß" waren und andersherum: D.h. Nicht als perfekt dargestellt wurden und es zu den guten Seiten, auch schlechte Seiten eines jeden Charakters gab.
    Mein liebster Charakter war jedoch Ferdinand, seine tiefe Liebe zu Luise und seine Leidenschaft waren wirklich toll! Er kämpfte so sehr um sie und stellte sich sogar gegen seinen Vater.
    Ein Charakter der mich überraschen konnte, war Lady Milford. Hinter vielen Vorurteilen, schlechtem Gerede etc. steckte eine sehr einfühlsame, gutmütige Frau. Ich mochte sie unheimlich gerne und bewunderte ihren Mut.
    Luise ist auch ein toller Charakter- jung, leidenschaftlich und intelligent- aber leider auch ziemlich naiv.. für mich gab sie viel zu früh auf, was sie mir sehr unsympathisch machte- schade!

    Mein Fazit: Ich vergebe herzliche 4,5 Sternchen. Es war mal wieder sehr erfrischend, ein älteres Werk in die Hand zu nehmen- und ich habe es auch nicht bereut! :) Kabale und Liebe kann durch seine Tiefgründigkeit absolut punkten und nach einer gewissen Einlesezeit fliegen die Seiten nur so dahin, einfach toll. ♡

  16. Cover des Buches Die Eiserne See - Wilde Sehnsucht (ISBN: 9783802586064)
    Meljean Brook

    Die Eiserne See - Wilde Sehnsucht

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

    London im 19. Jahrhundert: Zweihundert Jahre lang hatten die Mongolen große Teile Europas besetzt, so auch England. Eine Injektion mit Nanopartikeln ließ die Menschen, die sich nicht nach Amerika abgesetzt hatten, stärker werden und konnte Wunden und Krankheiten heilen, doch die Bevölkerung wurde gleichzeitig durch ein Funksignal gefügig gemacht  – bis vor neun Jahren der Pirat Rhys Trahaearn, der dagegen immun war, den Sendeturm zerstörte und das Land befreite. Zum Dank wurde er geadelt und lebt nun reich und als Eiserner Herzog verehrt abgeschieden auf seinem Anwesen. Als darüber eine tiefgefrorene Leiche aus einem Luftschiff abgeworfen wird, soll Wilhelmina „Mina“ Wentworth ermitteln. Die Inspektorin ist ein Mischling und wegen ihrer asiatischen Züge oft Anfeindungen ausgesetzt, Rhys hingegen ist vom ersten Moment an von ihr fasziniert. Gemeinsam entdecken sie eine Verschwörung und müssen gefährliche Abenteuer auf hoher See oder verfolgt von Zombies bestreiten, um das Land zu schützen.

    „Wilde Sehnsucht“ ist der erste Band der Steampunk-Serie „Die Eiserne See“, was der schmonzettige Buchtitel nicht unbedingt erahnen lässt. Schillernd beschreibt Meljean Brook ihr Setting in einem alternativen viktorianischen Zeitalter und reichert dieses Markenzeichen des Genres mit allerhand originellen Ideen an. Dazu gehören neben einer Palette von dampfbetriebenen Automaten und genialen Apparaturen auch ein interessantes Weltbild und soziale Strukturen und Verwerfungen. Nicht zuletzt lebt der Roman aber von einer ausgeklügelten Story, in der Rhys und Mina buchstäblich auf ein Himmelfahrtskommando geschickt werden, um die Welt zu retten. Dabei werden sie auch ein ums andere Mal von der Leidenschaft, die sie füreinander verspüren, mitgerissen. Zumindest in der Übersetzung wirken die Sexszenen manchmal leider ein bisschen derb. Die Liebesgeschichte im Ganzen ist dennoch wunderschön, weil hier zwei außergewöhnliche Charaktere mit ganz unterschiedlichen Talenten und Dämonen zueinander finden. (TD)

  17. Cover des Buches Der Nacht ergeben (ISBN: 9783453354210)
    Alexandra Ivy

    Der Nacht ergeben

     (285)
    Aktuelle Rezension von: the_little_book_fox
    Ich habe dieses Buch jetzt schon zweimal gelesen und möchte euch daher hier einen Einblick in meine Gedanken gewähren. 

    Abby, die Hauptprotagonistin, ist eine absolut liebenswerte Frau welche man einfach direkt ins Herz schließt. Auch Dante unser äußerst heißer Pirat / Griechischer Gott, ließ mein Herz höher schlagen und war ein toller Protagonist. Generell muss ich gestehen das Dante bisher einer meiner liebsten Hauptprotagonisten der Reihe ist. 

    Daher freut es mich ungemein, das die Beiden *SPOILER* auch in den weiteren Teilen kleine Auftritte haben. 
    Schön ist ebenfalls das man die Charaktere welche im nächsten Teil vorkommen, bereits einmal vorher zu Gesicht bekommt. (Zu mindestens einer / eine der Beiden Hauptprotagonisten.) 
    Dies zieht sich auch in den nächsten Teilen so weiter. 
    Und das wirkt sich für mich auch äußerst positiv aus.
    Denn obwohl man generell jeden Teil der Reihe wahllos lesen könnte, da einem durchaus kleine Einblicke/Rückblicke gewährt werden, mag ich es das es einen kleinen roten Faden gibt. Keine der Charaktere verschwindet komplett oder gerät in Vergessenheit. Tatsächlich bekommt man sogar in den nachfolgenden Teilen meist sogar noch ein paar zusätzliche Informationen. 

    Die Story war sehr interessant und gut erzählt. Ich war nicht gelangweilt und legte das Buch nur weg, wenn es nicht mehr anders ging. 

    Generell würde ich sagen das man schon Sex-Szenen / Erotik-Szenen mögen sollte, wenn man vor hat dieses Buch zu lesen, denn diese sind gar nicht mal so selten. Auch sollte man gerade Vampire mögen, denn diese sind mit die Hauptdämonen dieses und auch nachfolgender Bücher. 

    Fazit: Für mich ein tolles Buch, wenn auch mit kleinen Schwächen. Wie zum Beispiel der nicht gerade gut gelungene Klappentext des Buches... Aber ansonsten ein Buch welches ich wohl noch ein paar mal öfter lesen werde. 
  18. Cover des Buches Die souveräne Leserin (ISBN: 9783803112545)
    Alan Bennett

    Die souveräne Leserin

     (513)
    Aktuelle Rezension von: Mary2

    Ein elegantes, schmales Büchlein liegt vor mir – fein aufgemacht mit dem Foto von Queen Elizabeth als Eyecatcher und silberfarbener Prägung.

    Die Erwartungen sind hoch und werden nicht enttäuscht: Eine Novelle, voll mit englischem Humor aus der Feder des (auf der Insel) bekannten Autors Alan Bennett bereitet ein Lese-Vergnügen zu einer überraschenden Thematik.

    Die Hunde der Queen locken sie in den Bücherbus, der regelmäßig den Palast-Hof besucht. Aus lauter Höflichkeit leiht die Königin ein Buch aus – um fortan nicht mehr vom Lesen lassen zu können. Die fiktive Geschichte der Queen auf dem Weg zum Bücher-Junkie bereitet allen Leseratten Freude. Der Autor unternimmt dabei einen Ritt durch die englische Literatur und lässt durchaus seine eigenen Vorlieben durchblicken.

    Kleines Manko für die Leser der deutschen Übersetzung: Um alle Pointen zu verstehen, werden Kenntnisse der englischen Klassiker benötigt. Wer die nicht mitbringt, wird möglicherweise enttäuscht sein.

    Mein Fazit: Amüsante und lehrreiche Zwischendurch-Lektüre, die ich mit 4,5 Sternen bewerte.

  19. Cover des Buches Elfenlicht (ISBN: 9783453315686)
    Bernhard Hennen

    Elfenlicht

     (391)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    4.5 Sterne für eine tolle Fortsetzung, die Handlung zieht immer weitere Kreise und es bleibt spannend!

    Mein Fazit: Die Geschichte startet einige Wochen nach den Ereignissen von Band 2 und baut auf den Vorgängern auf.
    Die Schlacht mit den Trollen scheint geschlagen, dennoch ist der Krieg noch lange nicht vorbei - aber auch andere dunkle Mächte bedrohen das Elfenreich und die Königin greift zu bedenklichen Mitteln, um diese abzuwehren.

    Ich finde die Fortsetzung äußert gelungen und hatte viel Spaß auf den über 900 Seiten, die wirklich kaum Längen aufgewiesen haben. Die Sichtwechsel zwischen den Figuren und der damit verbundene Blick auf das große Ganze haben mir sehr gut gefallen und die Entwicklungen hielten auch immer wieder Überraschungen bereit! Bekannte Charaktere und neue haben neue Konflikte aufgeworfen und die Hintergründe zum Falrach Spiel (einem Kriegs-Strategie Spiel) haben interessante Einblicke in die Vergangenheit erlaubt.

    Die Ideen sind vielfältig, die Figuren vielschichtig und man spürt die Liebe zum Erzählen. Das Tempo ist gleichbleibend fesselnd und hat auch einige Spannungsbögen, die sich nicht nur auf die kampfreichen Schlachten beziehen. Die Liebe spielt auch eine Rolle, allerdings ohne Kitsch und eher in leisen Tönen, was perfekt zu der Geschichte passt und nicht in Klischees abdriftet.

    Sehr gelungene Reihe und ich freu mich schon auf den letzten Band zu den Elfen, bevor es mit der nächsten Reihe, der Elfenritter-Trilogie, weiter geht!

  20. Cover des Buches Das zweite Königreich (ISBN: 9783404178834)
    Rebecca Gablé

    Das zweite Königreich

     (592)
    Aktuelle Rezension von: chris714

    Wie immer ein sehr gelungenes Werk was man einfach verschlingen muss.

  21. Cover des Buches Für König und Vaterland (ISBN: 9783959910514)
    Susanne Gerdom

    Für König und Vaterland

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Jenny_Colditz

    London im Jahr 1815, alleine mit diesem kurzen Satz hatte das Buch mein Herz bereits erobert gehabt.
    Ich erhoffte mir ein schönes viktorianisches Setting mit viel Eleganz und Spannung. Und dies und noch viel mehr, erhielt ich auch.

    Mit Sir Auden, einem wahren englischen Gentleman, erhalten wir einen tollen Hauptcharakter. Welcher viel und doch nichts über sich Pries gibt. Idris ist ein Mitglied der höchsten englischen Gesellschaft, überall präsent auch wenn nicht immer gerne gesehen. Denn ihn umgibt ein Geheimnis welches es zu lösen gilt. Auf dem Weg dahin wird er von 3 weiteren Freunden begleitet, welche das "Liderliche Quartett" bilden. Jeder Charakter ist gut beschrieben, auch wenn einiges im dunkeln bleibt. Aber das macht es meiner Meinung nach noch spannender. Einige der Geheimisse lösen sich mit der Zeit auf, anderes wiederum bleibt der eigenen Fantasie überlassen. Aber jeder für sich ist einzigartig, inklusiver einiger sehr interessanter und lustiger Macken. Besonders gefallen hat mir Lord Lucien Cavanaugh. Unglaublich interessante Darstellung.
    Allgemein hat mir der Schreibstil unglaublich gut gefallen, er passt perfekt in die damalige Zeit. Man fühlte sich zurückversetzt um 200 Jahre. Einige der Wörter waren mir zwar unbekannt, allerdings war dies nicht weiter schlimm, denn es klang dadurch irgendwie echter und passender. Die ganze dadurch geschaffene Atmosphäre war unglaublich passend. Die Entscheidungen waren für mich immer nachvollziehbar, nichts wirkte unlogisch. Auch der Kriminalfall, welcher im Klappentext erwähnt wurde, passt sich hier gut ein und spiegelt die damalige Zeit wieder. Und dann ist da noch der Aspekt des Wechselbalgs und weitere Wesen, welche in London heutzutage eher untypisch sind. Aber so hat es sich beim lesen nicht angefühlt. Okay ja, da wohnt dann eben die Vampirlady in einer Villa. Es war alles sehr stimmig und bis zum Schluss sehr spannend.

    Bisher ist noch nicht bekannt ob die Reihe weitergeführt wird, da die Autorin gerade eine Schreibpause einlegt. Ich hoffe es allerdings sehr, denn ich war restlos begeistert und würde mir eine Fortsetzung sehr wünschen. Klasse Geschichte, Klasse Charaktere, mega Schreibstil.

  22. Cover des Buches Die Farbe des Goldes (ISBN: 9783442488889)
    Deana Zinßmeister

    Die Farbe des Goldes

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Mine_B

    Der historische Roman „Die Farbe des Goldes“ aus der Feder von Deana Zinßmeister berichtet über einen bestimmt nicht seltenen Schicksalsschlag eines jungen Mädchens im frühen 17. Jahrhundert. Dieses Buch ist ein Einzelband und kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden, auch wenn man sich in dieser Zeitepoche nicht gut auskennt.

     

    Klappentext:

    Württemberg 1605. Elisabeth lebt mit ihren Eltern in einem kleinen Dorf, harte Arbeit bestimmt ihr Leben. Als sie 17 Jahre alt ist, begegnet sie dem charismatischen Frédéric und lässt sich auf ihn ein. Doch Frédéric ist nicht, wer er vorgibt zu sein. Als Elisabeth unerwartet schwanger wird, will er nur noch eins: sie um jeden Preis loswerden. Und so findet Elisabeth sich plötzlich als Gefangene in einem Freudenhaus wieder. Erst als sie den Alchemisten Johannes Keilholz kennenlernt, scheint es Hoffnung zu geben. Denn durch ihn trifft sie jemanden, dem sie mehr wert ist als all das Gold der Welt …

     

    Dies war nicht mein erstes Buch von der Autorin Deana Zinßmeister. Bisher konnte sie mich immer mit ihrem leichten Schreibstil überzeugen. Daher habe ich auch zu diesem Werk gegriffen, obwohl der Klappentext zu „Die Farbe des Goldes“ in meinen Ohren etwas kitschig wirkt und nicht ganz nach meinem Geschmack wäre. Doch auch dieses hat meinen Geschmack getroffen.

    Besonders gefallen hat mir der bildhafte Schreibstil. Gepaart wird dieser mit tollen Landschaftsbeschreibungen, man kann sich die beschriebenen Orte und auch die Verhältnisse der damaligen Zeiten sehr gut vorstellen, ohne dass hierbei zu sehr ins Detail gegangen wird. Auch schafft es Zinßmeister gekonnt, einen unterhaltsamen flüssigen Stil in jedem Satz beizubehalten, eine dichte Atmosphäre wird geschaffen. All dies hat dazu geführt, dass die Seiten nur so dahinfliegen, man vergisst beim Lesen des Buches den Alltag und die Zeit und wird mitten in die Handlung hineingezogen, weil man einfach wissen will, wie die Story weitergeht. Es gibt die ein oder andere unerwartete Wendung, aber auch manches ist vorhersehbar. Dennoch bleibt der Spannungsbogen permanent oben, nie ist es langweilig, auch weil die Spannung auf vielseitige Art geschaffen wird. Auch durch die unterschiedlichen Perspektiven und den Wechsel dieser wird Spannung erzeugt. Eine Erzählperspektive ist aus der Sicht von Frederic, durch ihn bekommt man einen Einblick in das Leben der Adligen. Sie leben in Saus und Braus, geben Unsummen für ihr Vergnügen aus. Dann wird noch aus der Sicht von Elisabeth erzählt. Sie ist ein einfaches Bauernmädchen in einem kleinen Dorf. Durch ihre Augen erfährt man vieles über das schwere Leben der einfachen Bevölkerung, welche Lasten auf ihren Schultern liegen. Der Unterschied zwischen den Standesschichten ist immens und bedrückend. Welche die einen um ihr Überleben kämpfen und mit schwierigen Hürden leben, sind sich die anderen dessen nicht im Geringsten bewusst.

    In diesem historischen Roman gibt es eigentlich drei Protagonisten. Zum einen ist da Elisabeth. Ihre Entwicklung hat mir persönlich besonders gefallen. Zu Beginn ist sie ein einfaches naives Bauernmädchen. Sie ist die Tochter eines Karpfenfischers in einem kleinen namenslosen Dorf. Sie hat es nicht einfach, ihre Familie lebt unter ärmlichen Verhältnissen, muss ums Überleben kämpfen, da sie nicht mehr viele Nahrungsmittel vom Winter übrighaben. Auch sind die Beziehungen untereinander nicht sehr herzlich. Das Leben von Elisabeth ändert sich, als sie den Adligen Georg kennen lernt. Im Verlauf der Handlung wird sie zu einer kämpferischen Mutter, die mutig ist, aber ebenfalls auch sehr stur. Ihr Gegenüber steht Georg, er ist ein Adliger und der Zweitgeborene. Dieser ist überheblich und denkt, ihm gehört die Welt oder auch, dass er sich alles erlauben kann. Georg hat viele Liebeleien, welche ihm nichts bedeuten. Besonders schlimm ist, dass er denkt, er kann die Frauen zu seiner Verfügung nehmen, wie es ihm gerne beliebt, ohne dass die Frauen dies ebenfalls wollen. Und dann ist da noch Frederic. Er ist der Cousin von Georg, aber ein Bastard. Daher ist seine Stellung am Hofe nicht weiter bedeutend. Er musste sein Leben lang unter den Umständen kämpfen, dass er ein Bastard ist, oft wurde er dafür gegeißelt und musste mehrmals den Kopf hinhalten für die Untaten der anderen. Auch seine Entwicklung konnte mich überzeugen. Zuerst benimmt er sich noch recht überheblich, aber später merkt man, dass dieses Verhalten nur dazu diente, seinen Cousin bei der Stange zu halten und seinen Launen nicht vollkommen ausgesetzt zu sein. In ihm steckt mehr, als ich zunächst vermutet habe und im Verlauf der Handlung wird er immer sympathischer.

    Ein Kritikpunkt meinerseits ist, dass es mir teilweise zu seicht war. Ich hätte mir mehr historische Fakten aus dieser Zeit gewünscht, zum Beispiel aus dem Bereich der Politik. Nur wenig erfährt man über das alltägliche Leben, was die Menschen damals bewegt hat. Nur selten wird über den Tellerrand hinausgeschaut. Man bekommt zwar ein paar detaillierte Einblicke in die Alchemie und die damaligen Ansichten, was mir sehr gefallen hat, waren sie doch wirklich spannend, doch dennoch waren mir dies zu wenige Fakten. Hier hätte man mehr aus der bestimmt umfangreichen Hintergrundrecherche einfließen lassen können.

     

    Insgesamt hat Deana Zinßmeister mit dem historischen Roman „Die Farbe des Goldes“ ein unterhaltsames und kurzweiliges Buch geschaffen, welches einen in das frühe 17. Jahrhundert eintauchen lässt. Aufgrund kleinerer Kritikpunkte möchte ich 4 Sterne vergeben. 

  23. Cover des Buches Der Herr des Wüstenplaneten (ISBN: 9783453319547)
    Frank Herbert

    Der Herr des Wüstenplaneten

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Ralph71

    Frank Herbert hat die Hauptfigur Paul Atreides im zweiten Band des Wüstenplanet-Zyklus mutig weiterentwickelt. Wir haben es nun mit einem von Selbstzweifeln geplagten Antihelden zu tun, dem die negativen Folgen seiner Herrschaft als Imperator und religiöse Galionsfigur nach und nach bewusst werden. Die politischen Intrigen sind sehr spannend geschildert und darüber hinaus regt der Roman auch zum Nachdenken über die Funktion von Recht und Gesetz sowie das Wirken von Religion im Allgemeinen an. Definitiv mehr als reine Unterhaltungsliteratur...

  24. Cover des Buches Der Duke in meinem Bett (ISBN: 9783802599682)
    Eloisa James

    Der Duke in meinem Bett

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Tigerbaer

    „Der Duke in meinem Bett“ ist der 3. Teil der Fairy Tales-Reihe von Eloisa James. Die Autorin verleiht hier dem Märchenklassiker „Die Prinzessin auf der Erbse“ ein neues Gewand.

     

    Olivia Lytton ist seit ihrer Geburt als zukünftige Frau eines Herzogs vorgesehen. Ihre Eltern haben nichts dem Zufall überlassen und Olivia und ihrer Zwillingsschwester Georgiana die beste Erziehung angedeihen lassen, um insbesondere Olivia auf die Rolle ihres Lebens bzw. als Herzogin vorzubereiten.

     

    Olivia ist eine starrköpfige junge Frau, die herzlich wenig auf Konventionen hält und eine Vorliege für schmutzige Limericks hegt. Ihre schlagfertige und spitze Zunge treibt den Puls ihres jeweiligen Gegenübers manches Mal in ungeahnte Höhen.

    Das komplette Gegenteil ist ihre Schwester Georgiana, die sich in allen Lebenslagen in vornehmster Zurückhaltung übt und der nie ein böses Wort über die Lippen kommen würde.

    Schon oft hat die Mutter der ungleichen Töchter sich gewünscht, dass doch Georgiana die Ältere sein sollte und damit zukünftige Herzogin.

     

    Rupert, der zukünftige Herzog von Canterwick und damit Olivias Anverlobter hat das Herz zwar auf dem rechten Fleck ist aber vom Intellekt her nicht unbedingt der Traummann. Sein Herz schlägt für einen militärischen Einsatz und so muss die Hochzeit mit Olivia bis nach seinem Einsatz warten.

     

    Olivia begleitet währenddessen ihre Schwester auf das Anwesen des Herzogs von Sconce. Die Mutter von Tarquin ist der Meinung, dass sich ihr Sohn nach seiner missglückten ersten Ehe erneut vermählen soll und setzt alles daran, dass die Wahl dieses Mal auf eine junge Frau fällt, die am vernünftigsten als zukünftige Herzogin geeignet ist.

     

    Das ausgerechnet die aufmüpfige Olivia dem Herzog von Sconces den Kopf verdreht, steht eigentlich auf keinem Plan.

     

    Mir hat „Der Duke in meinem Bett“ gut gefallen und ich habe mit der spritzigen & federleichten Love-Story einige vergnügliche Lesestunden verbracht.

    Olivia ist als Heldin nicht auf den Kopf gefallen und hat wenn überhaupt nur wegen ihrer Figur Komplexe. Als Leserin kann man sich gut mit ihr identifizieren und auch Tarquin wächst einem schnell ans Herz, wenn man mehr von seiner unglücklich verlaufenden ersten Ehe erfährt.

     

    Wer gerne kurzweilige romantische Lovestorys mit märchenhaftem Flair liest, der kann mit diesem Buch nicht viel falsch machen ;-)

     

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks