Bücher mit dem Tag "herztransplantation"
22 Bücher
- Ava Reed
Whitestone Hospital - High Hopes
(810)Aktuelle Rezension von: Tanja1304Scrubs Liebhaber und Grace Anatomy Fans aufgepasst
Sie will in die Fußstapfen ihre Eltern treten, auch wenn ihre Schwester nicht begeistert ist. Nachdem sie am Spital ihrer Träume für die Assistenzarzt Ausbildung angenommen wurde, ist es die beste Gelegenheit um von ihren Ex los zu kommen. Doch was sie nicht ahnte, ihr Betreuer und Stationsarzt verursacht bei ihr Kammerflimmern. Ein Liebesgeschichte, zwischen Notaufnahme und OP-Raum. Eine Beziehung die nicht nur die Station aufmischen wird sondern auch die Herzen.
Laura: Sie hat sich meiner Meinung viel vorgenommen, es ist bewundernswert, dass sie in die Fußstapfen ihrer Eltern treten will. Doch ich teile die Sorge ihrer Schwester. Als Assistenzarzt hat sie ohnehin viel zu tun, dennoch will sie ihr großes Ziel nicht aus den Augen verlieren. Ian ist doch nicht dr Arsch für den ich ihn gehalten habe am Anfang und ich bin froh, dass er ihr ein guter Freund ist. Genauso wie Sierra, obwohl ich da meine Zweifel hatte.
Nash: Wenn er zuerst und härter verliebt ist, liebe ich es umso mehr. Er ist ein Einzelgänger, durch seine Vergangenheit geprägt und nicht so offen wie Ian. Witzig, finde ich die Diskussionen mit seiner Katze. Obwohl er sich strikt weigert und seinen eigenen Codex folgt, kann er nicht leugnen das er sie will. Das jeder auf der Station ihn damit aufzieht und sich für ihn freut wenn es soweit ist, lässt mich schmunzeln. Das zeigt, dass trotz der Krankenhaus Stimmung alle eine große Familie sind.
Die eine Situation mit der Operation brach mir das Herz, ich litt mit. Doch dies zeigte auch sehr schön, egal wie viel man sich bemüht. Manchmal kann man nicht alle Retten. Das Ende des Buches mit dem cliffhanger ist fies, gut das Band zwei bereit liegt.
- Emma Scott
All In - Tausend Augenblicke: Special Edition
(1.005)Aktuelle Rezension von: aylin2011All In – Tausend Augenblicke ist ein Roman, der mich vom ersten Moment an emotional tief berührt hat. Emma Scott versteht es einfach, Gefühle in Worte zu fassen – und das auf eine Art, die unter die Haut geht. Ihr Schreibstil ist wunderbar einfühlsam und so bildhaft, dass man das Gefühl hat, direkt in die Geschichte hineingezogen zu werden.
Die Handlung ist bewegend, die Charaktere sind authentisch und sympathisch – man fühlt und leidet mit ihnen. Besonders die emotionale Tiefe der Geschichte hat mir sehr gefallen, ebenso wie die Art, wie Emma Scott schwierige Themen sensibel und berührend beschreibt.
Was mich jedoch etwas gestört hat, war das Tempo der Erzählung. Gerade die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren ging mir persönlich etwas zu schnell. Ich hätte mir hier mehr Zeit für Zwischentöne, mehr Aufbau und mehr Raum für ihre Verbindung gewünscht – einfach, um diese besondere Liebe noch intensiver erleben zu können.
Und dann dieses Ende … Es hat mir das Herz gebrochen! 😢 Dennoch sehe ich das als gutes Zeichen – denn wenn ein Buch einen so mitnimmt, hat die Autorin eindeutig etwas richtig gemacht. Ich hoffe allerdings sehr, dass der zweite Band mein armes Herz wieder ein bisschen zusammensetzt und uns zeigt, dass nach all dem Schmerz vielleicht doch noch ein kleines Stück Hoffnung wartet.
- Jessi Kirby
Mein Herz wird dich finden
(515)Aktuelle Rezension von: Mia04Als ich "Mein Herz wird dich finden" von Jessi Kirby las, war ich etwa 14 Jahre alt und es war eines meiner ersten Young-Adult-Bücher. Ich erinnere mich noch gut dran, wie mich die emotionale Tiefe der Geschichte berührt hat. Die Art und Weise, wie Mia mit ihrer Trauer umgeht und wie sie Noah trifft, hat mich damals wirklich bewegt. Die Geschichte ist voller Emotionen – von Schmerz über Verzweiflung bis hin zu Hoffnung und Liebe. Besonders gefallen hat mir, wie Jessi Kirby das komplexe Thema der Organspende einfühlsam und authentisch darstellt.
Mia ist eine authentische Protagonistin, deren innere Kämpfe und Schuldgefühle ich gut nachvollziehen konnte. Noah hingegen bringt eine positive Energie in die Geschichte, die Mia hilft, wieder ins Leben zurückzukehren. Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich langsam und realistisch, was ich sehr gelungen fand.
Dieses Buch hat mir gezeigt, wie herzzereißend und emotional Young Adult Geschichten sein können. Die Zitate am Anfang jedes Kapitels waren inspirierend und haben die Handlung noch stärker betont.
Selbst heute noch denke ich gerne an diese Geschichte zurück und erinnere mich an die Gefühle, die sie in mir ausgelöst hat.
- Dani Atkins
Der Klang deines Lächelns
(171)Aktuelle Rezension von: Ramona_DanielaHeute stelle ich dir "Der Klang deines Lächelns" von Dani Atkins vor.
Zum Inhalt:
Ally und Charlotte haben sich seit 7 Jahren nicht gesehen. Ausgerechnet auf der Intensiv-Station eines Krankenhauses treffen die beiden wieder aufeinander. Ally bangt um das Leben ihres Mannes Joe, der einen Jungen aus einem zugefrorenen See vor dem sicheren Tod rettete, und nun im Koma liegt. Charlotte hingegen betet für ihren Verlobten David, dessen Herz nach einer Vireninfektion schwer geschädigt ist. Während beide Frauen auf ein Wunder hoffen, prasseln Erinnerungen auf sie ein – an ihre gemeinsame Studentenzeit, an Partys, an endlose Sommernächte. Aber auch an Verrat, an Untreue und daran, dass sie beide David geliebt haben.
In der dunkelsten Stunde der Nacht müssen Ally und Charlotte eine folgenschwere Entscheidung treffen. Werden Sie mit der Vergangenheit Frieden schließen können? Von dieser Frage hängt am Ende alles ab - sogar das Leben von Joe und David.Meine Meinung:
Dies ist mein zweites Buch der Autorin. Ich habe es als Hörbuch gehört und es hat mich emotional ziemlich an den Rand der Verzweiflung gebracht. Dennoch wird man nicht hoffnungslos zurückgelassen. Der Schreibstil ist angenehm, berührend und emotional. Man erlebt am Anfang der Geschichte zwei dramatische Ereignisse. Durch diese war ich sofort gefesselt und konnte kaum aufhören. Das Ganze wird auf zwei Zeitebenen vorgestellt. Man erlebt sowohl die Gegenwart der Beteiligten, als auch was es mit gewissen Vorkommnissen auf sich hat. In die Vergangenheitsebene musste ich erst einmal hinein finden. Am Schluss ergibt es ein großes Ganzes und ich saß mit Tränen in den Augen davor und konnte kaum glauben, wie sehr es mich berührt hat.
Fazit: Definitiv nicht mein letztes Buch der Autorin. Für Leser, die es emotional und auch dramatisch mögen eine Empfehlung!
- Lily Oliver
Die Tage, die ich dir verspreche
(260)Aktuelle Rezension von: Frenx51Gwen hat ein Herz von einer anderen Person erhalten und wie alle behaupten, sollte sie doch nun glücklich sein, da alles wieder gut wird. Doch sie empfindet keine Lebensfreude, sondern Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist. Ihr kommt eine Idee und sie bietet ihr neues Herz in einem Internetforum an. Noah, der Moderator in diesem Forum ist, geht zum Schein darauf ein. Doch als Gwen vor ihm steht, merkt er, wie verzweifelt sie wirklich ist.
Ein kaputtes Herz zu haben und auf eine Herztransplantation warten zu müssen, ist wahrscheinlich ein schreckliches Gefühl. Wenn man dann die Möglichkeit hat ein neues zu bekommen, muss man wohl unglaublich glücklich sein. Doch Gwens Gefühle sind anders, sie fühlt sich mit dem neuen Herz nicht wohl und hat Schuldgefühle gegenüber der Person, die dafür gestorben ist. Sie hat nicht das Gefühl, dass sie glücklich werden kann und sucht verzweifelt nach einer Person, die ihr neues Herz haben will.
Die beiden Charaktere Gwen und Noah fand ich sehr authentisch und sympathisch. Gwen wirkte für mich am Anfang sehr kalt und depressiv, ich konnte nicht nachvollziehen, warum sie sich so sehr sträubt. Erst im Laufe des Buchs konnte ich Gwen und ihre Sichtweise besser verstehen, denn ich glaube für diejenigen, die sich damit noch nicht beschäftigen mussten ist es schwer nachzuvollziehen. In manchen Situationen musste ich mir auch in Erinnerung rufen, dass Gwen depressiv sind und sich darum jetzt vielleicht so verhält. Noah hingegen ist eigentlich sehr liebenswert und will nur das Beste für Gwen.
Die Perspektiven wechseln sich immer zwischen Gwen und Noah ab und werden zusätzlich durch frühere Nachrichten aus dem Forum unterstützt. Der Perspektivenwechsel ist an einigen Stellen etwas anstrengender zu lesen, da er an einigen Stellen abschweifend ist und Gwen und Noah sich immer wieder auch missverstehen. Auch die Liebesgeschichte der Beiden hat mir an einigen Stellen zu viel Raum eingenommen. Emotional konnte mich die Geschichte an einigen Stellen packen, jedoch nicht komplett.
Eine besondere Liebesgeschichte, die vor vielen Hürden steht.
- Mary Higgins Clark
Denn niemand hört dein Rufen
(99)Aktuelle Rezension von: LuiseLotteDie schöne und erfolgreiche Schauspielerin Natalie Raines wird beim Nachhausekommen brutal ermordet! Von Anfang an richtet sich der Verdacht auf ihren Ehemann Gregg Aldrich, von dem sie getrennt lebt, doch ist ihm der Mord nicht nachzuweisen. Erst, als eineinhalb Jahre später ein Berufskrimineller bei einem Einbruch geschnappt wird, der, um der erwarteten hohen Freiheitsstrafe zu entgehen, mit der Staatsanwaltschaft einen Deal aushandelt, bei dem er sich bereiterklärt, sein Wissen preiszugeben und schwere Anschuldigungen gegen Gregg erhebt, kommt es zur Anklage. Die ehrgeizige junge Staatsanwältin Emily Wallace wird mit dem Fall betraut. Überzeugt davon, dass Gregg seine Frau getötet hat und seinen vehementen Unschuldsbeteuerungen keinen Glauben schenkend, tut sie alles, um ihn lebenslang hinter Gitter zu bringen. Doch muss sie sich, je länger der Prozess dauert und je mehr Ungereimtheiten ans Tageslicht kommen, eingestehen, dass sie immer weniger an Greggs Schuld glaubt! Und so beginnt sie, auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen, die sie bald in höchste Gefahr bringen - und diese droht nicht nur von dem eigentlichen Mörder, sondern auch von ihrem unscheinbaren, ihr dennoch stets Unbehagen einflößenden Nachbarn, der ein erschreckendes Geheimnis birgt...Nachdem ich zehn Jahre nach seinem Erscheinen "Denn niemand hört dein Rufen" zum zweiten Mal gelesen habe - und dies mit der gleichen atemlosen Faszination wie beim ersten Mal -, muss ich sagen, dass Mary Higgins Clark einfach zeitlos gut, um nicht zu sagen brilliant ist!Kaum jemand versteht es so wie sie, raffinierte Geschichten zu schreiben, deren Spannungsbogen sich kontinuierlich aufbaut, die in die Handlung hineinziehen, mitfiebern lassen und die fesseln von der ersten bis zur letzten Seite.Und wie es sich für einen guten Psychothriller gehört, spielt sich die Spannung auch vornehmlich auf psychologischer Ebene ab.Wer grausame und blutige Szenen erwartet, wer die stets perfiden und gefühllosen Verbrechen, die die Autorin in ihren stilistisch höchst eleganten Romanen auflöst, gerne im Detail beschrieben haben möchte, gehört sicherlich nicht zu der Zielgruppe, für die die Meisterin des subtilen Grauens schreibt. Vielmehr verschafft sie dem Leser tiefe Einblicke in die Seelen der von ihr ersonnenen, oft vielschichtigen und komplexen, durchaus polarisierenden Charaktere, die es ihm ermöglichen, ihre Handlungen nachzuvollziehen, ihre Motive zu durchschauen und sie dadurch einfach besser zu verstehen.Und genau dieses typische Higgins Clark-Schema liegt auch dem vorliegenden Thriller zugrunde, der diesmal fast zur Gänze im Gerichtssaal spielt, eine Kulisse, derer sich die Autorin schon in einigen ihrer früheren Romane bedient hat, und eine Welt, in der sie sich fraglos auskennt und die sie so gründlich und so professionell recherchiert hat, wie man es von ihr gewohnt ist.Und wie immer auch gibt es mehrer Handlungsebenen, die schließlich in einem Nervenkitzel-Finale zusammengeführt werden.Hier liegt der einzige Schwachpunkt des ansonsten makellosen Romans! Wie auch in anderen Higgins Clark-Romanen sehnt man die Auflösung zwar herbei, steuert das Geschehen zwar darauf zu, aber wenn es dann soweit ist, geht alles viel zu schnell! Gerne hätte man sich an dieser Stelle größere Ausführlichkeit gewünscht, vielleicht auch die eine oder andere Erklärung sowie eine Art Ausblick...Aber das ist die Sache der Autorin nicht! In vorliegendem Buch noch weniger als gewöhnlich, wie mir scheint. Aber sei's drum!Emily, die verwitwete, traurige, einsame und dennoch starke Protagonistin, auch dies ist wieder typisch für Mary Higgins Clarks Frauenfiguren, ist das bindende Element der unterschiedlichen Handlungsebenen. Nicht nur steht sie, ohne es zu ahnen, im Kreuzfeuer von gleich zwei erbarmungslosen Killern, nicht nur vertritt sie den Staat gegen den unter Verdacht stehenden eigentlichen Sympathieträger Gregg, sondern sie ist auch jemand, der seit einiger Zeit mit einem transplantierten Herzen lebt!Davon möchte sie schon aus beruflichen Gründen keinerlei Aufhebens machen und tut ihr Möglichstes, es nicht publik werden zu lassen. Doch immer drängender werden verstörende Gedanken, derer sie sich nicht erwehren kann, und flüchtige Dejavus lassen sie, und gleichzeitig auch den Leser, vermuten, dass nicht nur das Herz des toten Spenders in ihrem Körper schlägt, dass da noch etwas anderes, etwas Fremdes und doch Vertrautes in ihr lebt und ihre Handlungen leitet.Ob so etwas im Bereich des Möglichen liegen könnte, lässt die Autorin jedoch offen und überlässt die Antwort darauf stattdessen - und auch das kennt man von ihr - der Phantasie des Lesers.... - Angela Mohr
Vergiss nicht, dass du tot bist
(44)Aktuelle Rezension von: anna_schwppsSabina ist er siebzehn, doch sie muss sich bereits mit dem Tod auseinander setzen, denn sie ist todkrank. Kurz vor ihrem Geburtstag bekommt sie dank eines Spender-Herzens ein neues Leben geschenkt. Jetzt will sie wieder leben, eine normale Teenagerin sein. Aber seit der Transplation ist etwas anders und Sabina spürt, dass sie jemand verfolgt. Dass sie weiter ums Überleben kämpfen muss.
Sabinas Geschichte ist viel mehr als ein Thriller. Oder vielleicht auch weniger Thriller? Denn in Vergiss nicht, dass du tot bist geht es auch um ganz alltägliche Teenie-Probleme: Der erste Kuss, das erste Mal, sich Verlieben, tanzen, feiern, jung sein. Dabei ist der Thriller-Aspekt manchmal fast ein wenig in den Hintergrund gerückt. Für mich hätte auch gar keine Thriller-Elemente gebraucht, ein Teenie-Drama über ein wichtiges Thema hätte mir gereicht. Aber da es eben ein Thriller ist, haben mir diese Gänsehaut-Momente zu oft gefehlt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und auch die Handlung selbst mag ich. Ich mag Sabina, die intelligent ist und ihre Leben neu entdeckt. Ich mag auch ihre beste Freundin Yuki, auch wenn sie manchmal etwas zu viel ist. Ich mag, wie mit dem Thema Transplantation umgegangen wird, weil es so wichtig ist. Allerdings empfinde ich das Buch als recht vorhersehbar und es hat mich nichts wirklich überrascht. Natürliche ist es auch schön, wenn die eigenen Theorien stimmen. Aber manchmal werden so auffällig falsche Fährten gelegt, dass mir zumindest schnell klar war, um wen es hier geht.
Außerdem gibt es einige Szenen, die irgendwie…seltsam sind. Vielleicht kennt ihr das? Szenen, bei denen man sich denkt „Hä warum? Das passt doch gar nicht?“. Oder auch „Wer macht denn sowas?“. Diese Reaktionen hatte ich dann doch so manches Mal
Fazit
Ein kurzer und knackiger Jugendthriller, den man gut in wenigen Tagen lesen kann. Trotz des ernsten Themas aber eher etwas für die Kategorie „Zum zwischendurch verschlingen“. Mir ist es zu klischeehaft und voraussehbar, aber es hat mich gut unterhalten.
- Tamsyn Murray
Für immer und einen Herzschlag
(71)Aktuelle Rezension von: Nika488Herzzerreißend schön und tief bewegend
Für immer und einen Herzschlag von Tamsyn Murray ist eine emotionale Achterbahnfahrt, die gleichermaßen berührt, zum Nachdenken anregt und Hoffnung schenkt.
Eine Liebesgeschichte voller Tiefe:
Jonny und Nia könnten nicht unterschiedlicher sein – er, der nach einer Herztransplantation das Leben neu entdeckt, und sie, die gerade ihren Zwillingsbruder verloren hat. Doch als ihre Wege sich kreuzen, entsteht eine Verbindung, die weit über den Zufall hinausgeht.
Warum dieses Buch begeistert:
- Authentische Emotionen – Schmerz, Verlust, Liebe und Hoffnung sind so einfühlsam beschrieben, dass man mit den Figuren fühlt.
- Ein sensibles Thema mit Fingerspitzengefühl erzählt – Organtransplantation und Trauer werden mit Respekt und Tiefe behandelt.
- Leichter Schreibstil, große Wirkung – Die Geschichte liest sich flüssig, hinterlässt aber einen bleibenden Eindruck.
- Ein unvorhersehbarer Weg der Liebe – Kein typischer Liebesroman, sondern eine Geschichte voller Schicksal und Veränderung.
Fazit:
Für immer und einen Herzschlag ist eine ergreifende, wunderschöne Geschichte über Verlust, Neuanfang und die Kraft der Liebe. Wer Ein ganzes halbes Jahr mochte, wird dieses Buch lieben. Absolute Leseempfehlung!
- Bernhard Buck
Auf der Insel das Meer
(23)Aktuelle Rezension von: gst„Wir vergasen sie nicht. Wir lassen sie ertrinken“ (Seite 23)
Max Stain ist Bürgermeister auf einer Insel, die früher gern von Touristen besucht wurde. Doch seit immer mehr Flüchtlinge aus Afrika dort anlanden, bleiben sie aus. Im Gegensatz zu den Bewohnern und der Lagerleitung versucht Max Stain, das überfüllte Lager menschlich zu gestalten. Dabei hat er genug private Probleme: seine tote Frau fehlt ihm und seine einzige Tochter braucht dringend ein Spenderherz.
Dieser Roman aus dem Jahr 2019 hat 2021 nichts von seiner Aktualität verloren. Seenotretter werden behindert und Flüchtlingslager sind hoffnungslos überfüllt. Der Autor bringt all die Probleme zur Sprache und das in einem angenehm zu lesenden Stil. Er zeigt, wie schwer es denjenigen gemacht wird, die sich für mehr Menschlichkeit einsetzen und wie andere ihren Profit aus der Situation ziehen. Kurz: Er benennt alle Aspekte der Migration. Gleichzeitig lässt er das Leben seiner Protagonisten nicht zu kurz kommen, so dass ein runder Roman entstanden ist.
Ich habe das Buch sehr gern gelesen, obwohl mich das düstere Cover anfänglich etwas abgeschreckt hat. Voller Überzeugung empfehle ich es weiter und wünsche ihm noch viele LeserInnen.
- Dieter Aurass
Transplantierter Tod
(14)Aktuelle Rezension von: Oliver_StarkHolla, was eine Story... Eduard bekommt ein neues Herz und alles ändert sich dadurch... und wenn man denkt, dass es hier sich um einen normalen Thriller handelt, der täuscht sich... denn es ist mehr als das... Spannung, Wendungen und mehr erwartet den Leser... die ganze Story und der Schreibstil führen den Leser auf eine andere Ebene... die Protagonisten, vor allem Eduard, sind überzeugend dargestellt... und man kommt lange nicht auf die Lösung... So muss ein klasse Thriller sein... klare Empfehlung...
- Sandra Brown
Scharade
(65)Aktuelle Rezension von: Thommy28Einen ersten Eindruck vom Geschehen kann sich der Leser hier auf der Buchseite verschaffen. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:
Eigentlich gehört die Autorin zu meinen Lieblingsautorinnen, umso mehr war ich von diesem Buch enttäuscht. Am üblichen Grundkonzept - einer normalerweise tollen Mischung aus Spannung und Erotik - hat die Autorin auch diesmal festgehalten. Leider konnte der Plot mich nicht überzeugen. Vieles kam wir verkrampft, zufallsbedingt und teilweise auch unlogisch vor. Dazu kommen viele, langatmige Längen, die mir das Lesevergnügen stellenweise vermiest haben. Einen durchgängigen Spannungsbogen habe ich nicht feststellen können. Nur ab und an kam Spannung auf. Das war mir einfach zu wenig.
Auch die erotischen Passagen, diesmal zum Teil in deutlicher Sprache, konnten nicht wirklich überzeugen; sie wirkten irgendwie aufgesetzt. Selbst mit den Protagonisten bin ich diesmal nicht so recht "warm" geworden.
Zusammen genommen: Mittelmäßige Unterhaltung, die in nichts aus der Masse der Bücher aus diesem Genre herausragt. Mit viel Wohlwollen habe ich mich zu einem dritten Stern durchgerungen.
- Johanna Wasser
Glasherzmelodie
(29)Aktuelle Rezension von: Fabelhafte_BuecherweltDas Cover ist ein Traum und eigentlich habe ich das Buch fast allein deswegen gekauft. Die Farben, das Pärchen auf dem Dach und natürlich auch der Titel haben mich berührt.
Es kommen nur sehr wenige Charaktere vor, welche man aber genau deshalb sehr gut kennenlernen kann. Ich konnte mit Mila mitleiden, lernte ihre Ängste, ihre Probleme und ihre Gefühle kennen und begann die junge Frau zu lieben.
Obwohl Aki immer nur zwischendurch kurz auftaucht und man über ihn immer nur kurze Ausschnitte zu lesen bekommt, erfährt man sehr viel über sein Leben und seine teilweise schreckliche Vergangenheit.Immer wieder dachte ich mir, dass ich mir über den weiteren Verlauf der Geschichte sicher bin. Dass ich vielleicht eine Ahnung habe, wie das Buch enden könnte. Doch dann wurde ich überrascht. Mit diesen Wendungen und vor allem mit dem Ende! hätte ich niemals gerechnet. Der Autorin ist damit ein wirklich spannendes Buch gelungen, dass mich immer wieder überrascht hat. Auch hatte ich vor allem in der zweiten Hälfte des Buches immer wieder Tränen in den Augen. Die Geschichte um Mila, Jo und Aki hat mich sehr berührt und mir auch ein wenige meine Augen für die schönen Momente im Leben geöffnet. Man weiß nie, wie viel Zeit man noch hat.
Fazit
Über dieses Thema habe ich mir eigentlich noch nie wirklich Gedanken gemacht. Warum auch? Ich habe es noch nie erlebt. Zum Glück! Doch diese Geschichte hat meine Augen für diese Thematik geöffnet. Es ist ein wirklich tolles, interessantes, spannendes, trauriges aber auch wichtiges Buch, welches ich nur jedem ans Herz legen kann.
- Jo D. Shannon
Der Himmel in meiner Nähe
(21)Aktuelle Rezension von: viktoria162003Meinung
Auch bei diesem Band ist es so gewesen dass ich zugeschlagen habe als er eine Zeitlang kostenlos zu ergattern gewesen ist. Der Klappentext hat mich sehr angesprochen. Die Autorin hat an sich einen wirklich schönen Schreibstil und ich hab das Buch schnell durchlesen können.
Evie ist alleinerziehend und mit dem Tod ihres Mannes kommt sie gar nicht zurecht. Eigentlich befindet sie sich in einem Loch aus dem sie sich selbst einfach nicht heraus ziehen kann. Ihrem Sohn ergeht es genauso.
Logan ist ein Ex Soldat der Evies Mann damals ein Versprechen gegeben hat und nun festen willens ist dies einzulösen. Dass er sich dabei in Evie verliebt, hat man sich eigentlich ja denken können. So einfach ist das ganze allerdings doch nicht, da Logan ein großes Geheimnis mit sich herum trägt das die Liebe zwischen Eve und ihm ein Ende setzten könnte.
An sich fand ich die Geschichte wirklich schön denn sie hat eigentlich richtigen Tiefgang. Hier werden schöne Themen angesprochen die zum Nachdenken anregen könnten. Dadurch das man die Geschichte aus der Perspektive von Evie und Logan lesen darf erfährt man sehr viel was sie denken und fühlen.
Die Romanze fand ich auch sehr schön da sie doch realistisch aufgebaut wurde und alles erst langsam gefestigt wird. Zum Thema Geheimnis darf ich natürlich nicht allzu viel verraten, nur das man so nach und nach sich seinen Teil dazu denken kann und das Ganze dann wirklich für eine schöne Überraschung sorgt. So ist die Geschichte auch nicht unter die typischen klischeehaften einzuordnen.
Auch wenn ich das Thema, die Tiefe, die Charaktere und den Verlauf des Buches sehr mochte und der Schreibstil schön ist, so hatte das Buch mich leider nicht so gefesselt wie ich es gerne gehabt hätte. Irgendwie lag über der ganzen Geschichte so ein Schleier der Nüchternheit und mir fehlte irgendetwas das nicht nur die Gefühle der Trauer und Liebe durcheinen lässt. Etwas Humor oder ein wenig Aktion hätten einfach einmal etwas für Abwechslung gesorgt.
Fazit
Eine schöne Geschichte die ich gerne gelesen habe. Allerdings so gut der Schreibstil und die Charaktere geschrieben sind, fehlt mir doch auch einmal etwas Humor, Aktion… irgendwas anderes außer Evies Trauer und Logans schlechtem Gewissen. Daher bekommt das Buch 4 Sterne von mir.
- Rose Bloom
Wo mein Herz schlägt
(81)Aktuelle Rezension von: Lesepinguin22Mich hat das Cover sofort angesprochen, allerdings harmoniert es nicht ganz mit der Handlung. Dafür verspricht der Klappentext eine dramatische Lovestory, die meiner Meinung nach sehr gelungen ist. Es wird in der Ich-Form abwechselnd aus der Sicht von Grant und Claire erzählt. Ich konnte mich gut in beide hineinversetzen und bin dank des flüssigen Schreibstils der Autorin durch die Seiten geflogen. Das Erzähltempo ist angenehm und nicht zu langatmig. Und auch das Setting passt perfekt zur Geschichte.
Durch die bildhaften Szenen war ich mittendrin und habe die Zeit auf Lundy Island genossen. Bereits der Prolog startet rührend. Grants jüngerer Bruder William stirbt bei einem Unfall, nachdem sie seinen Geburtstag gefeiert haben. All der Schmerz ist deutlich spürbar. Ich war sofort emotional dabei. Jedoch habe ich mich gefragt, wo der Transporter mitten in der Nacht so überraschend herkam.
Die 25-jährige Claire Rooney ist ein liebevoller, hilfsbereiter Mensch. Zu Grant Collins Glück gehört sie zu der hartnäckigen Sorte. Sie führt ein unbeschwertes Leben und braucht nach einer Viruserkrankung ein neues Herz. Nach langem Bangen ist es so weit – Claire erhält eine zweite Chance. Jedoch ist sie nach der Transplantation hin- und hergerissen. Sie besucht die Familie des Spenders, um sich bei ihnen zu bedanken. Womit sie nicht gerechnet hat: Ein verbitterter Bruder, der die einzige Pension auf der Insel besitzt. Claire schafft es nicht, Grant die Wahrheit über ihren Besuch zu sagen, und beschließt, länger zu bleiben.
Sie wird von Scarlet und Maddy – die Frau und Tochter des Spenders – herzlich begrüßt und baut zu ihnen ein freundschaftliches Verhältnis auf. Allerdings kennt niemand Claires Geheimnis. Mit der Zeit schafft sie es, sich Grant anzunäheren. Aber er hat Angst davor, noch einen Menschen zu verlieren, und braucht lange, um ihr zu vertrauen. Zum Glück gelingt es Claire, seine Mauern zu durchbrechen und sich in sein Herz zu schleichen.
Grants Verletzbarkeit ist deutlich spürbar und absolut verständlich. Er trauert und ist einsam. Zudem lebt er zurückgezogen und hat finanziellen Probleme mit seiner Pension. Sein Leben besteht nur noch aus tristen Tagen, bis Claire seinen Alltag auf den Kopf stellt. Ich mochte den grummeligen Pensionsbesitzer auf Anhieb und habe mit ihm mitgefühlt. Er ist gut aussehend, aber mit seiner düsteren Art und Wortkargheit ein harter Brocken für Claire. Was passiert, wenn er erfährt, dass das Herz seines Bruders in ihrer Brust schlägt?
Die Autorin greift ein emotionales Thema auf und geht damit behutsam um. Sie zeigt die Trauer, den Schmerz und die Verbitterung sowie die Gedanken des Spendenempfängers. Damit hat sie mich sehr berührt.
Fazit
»Wo mein Herz schlägt« war für mich das erste Buch von Rose Bloom, aber es wird nicht das letzte bleiben. Die Geschichte war wunderschön, gespickt mit Gänsehautmomenten und ganz viel Liebe. Es gab unerwartete Wendungen und amüsante Stellen – perfekt für eine prickelnde Romanze. Ich kann den Roman für gemütliche Sommertage auf der Terrasse absolut empfehlen.
- Michelle Schrenk
Als ob du mich liebst
(175)Aktuelle Rezension von: elviraLetztes Jahr hatte ich gar kein Buch mehr von Michelle Schrenk gelesen. Irgendwie wurde mir die Art ihrer Geschichten zu viel. Dafür hatte ich dann aber vor kurzem wieder Lust auf ein Buch von ihr. Es war jetzt nicht ihr allerbestes Buch, doch im Großen und Ganzen hat es mir gefallen. Doch erstmal von vorne:
Ich finde das Setting mit Nürnberg einfach toll. Überhaupt spielen die Bücher die ich von Michelle bis jetzt gelesen hatte immer dort und ich mag es einfach, wenn Deutschland mal das Setting in New Adult-Büchern ist. Die Charaktere entsprechen ein wenig dem Klischee. Mit Kale haben wir den Bad Boy, der sich nicht verliebt und total viele Muskeln hat. Jass möchte noch so viel erleben und hat dazu eine Liste geschrieben. Kale soll ihr dabei helfen, die Punkte auf der Liste zu erfüllen. Tatsächlich haben mir hier die Klischees aber nichts ausgemacht, denn genau sowas wollte ich lesen. Die Botschaft der Geschichte ist sehr wichtig. Ohne zu Spoilern ist es schwer. Jedoch ist es wichtig zu entschleunigen und auf seinen Körper zu achten. Kommen wir zu meinem großen Minuspunkt: Für diese wundervolle Botschaft war mir der Schreibstil zu einfach. Erst gegen Ende kommt da mehr Tiefe, doch genau das fehlt am Anfang und in der Mitte.
Fazit: Wer sich mal wieder in die New Adult-Romance Welt begeben möchte, ist hier genau richtig. Man liest das Buch schnell durch, dadurch fehlt aber die Tiefe beim Schreibstil. - Arne Kilian
Mein totes Herz
(18)Aktuelle Rezension von: AnjaScDas erste was mir zu diesem Buch einfällt ist: Klein aber gemein! Frank Römer, Journalist durch und durch, wird nach der Herztransplantation von Albträumen geplagt, die sehr real wirken. Immer wieder sieht er das Gesicht eines Mannes während er eine Frau quält mit dem Namen Leonore. In Gesprächen mit der Nachtschwester in der Rehaklinik hört Römer das erste mal von "Herz-Gehirn" und das es durchaus Berichte gibt über Transplantationspatienten, die plötzlich Erinnerungen oder sogar Wesensveränderungen hatten, die auf den "Erstbesitzer" hindeuten. Römer lässt das ganze keine Ruhe und er beginnt zu recherchieren ob es ein Opfer mit dem Namen gibt und wird fündig. Dabei erfährt er, dass auch die Zwillingsschwester vermisst wird. Er entlässt sich selber aus der Klinik und will den Zwilling finden und retten. Die frische Herz OP setzt ihm dabei zu und er setzt sein Leben aufs Spiel um das Mädchen zu finden. Ganz selbstlos ist seine ganze Aktion nicht, denn er wittert eine große Story, die er exklusiv schreiben und vermarkten möchte. Schnell weiß der Leser wer der Mörder ist und nach und nach werden die Motive offenbart, die diese kranke Gestalt antreiben. Mehr als einmal habe ich gedacht: Das kann er nicht wirklich glauben! Wird es Frank Römer gelingen das Mädchen zu retten? Kann er den Mörder dingfest machen oder stirbt er selbst bei dem Versuch? Ihr wollt Antworten auf diese Fragen? Ich kann nur sagen: dann lest dieses kleine wirklich gelungene Buch. Fazit: Klare Leseempfehlung von mir für einen kleinen Thrill zwischendurch! - Roz Watkins
Das böse Herz
(4)Aktuelle Rezension von: walli007Ein kleines Mädchen rennt verzweifelt durch den Wald. Die herbei gerufene Polizistin Meg Dalton hat Mühe das Kind zu beruhigen. Kein Wunder, im Elternhaus des Kindes wird der Vater tot aufgefunden und die Mutter kommt erst später zurück. Es ist völlig unklar, was geschehen ist. Allerdings hatte die 10jährige Abbie Blutflecken auf der Kleidung. Es stellt sich heraus, dass sie in ihren jungen Jahren schon eine Herztransplantation brauchte und dass sie seit der Operation unter Albträumen litt. Doch besteht tatsächlich die Möglichkeit, dass das Kind den Vater umgebracht hat? Meg Dalton von der Peak District Polizei kann das nicht glauben.
In ihrem zweiten Fall soll Meg Dalton nicht nur die Umstände eines Todesfalls klären, sie plant auch aus familiären Gründen ein paar Tage frei zu nehmen. Ihr Chef kann das in der schwierigen Lage nicht verstehen und ihr Kollege Craig nimmt jede Gelegenheit wahr, Meg Stecken zwischen die Beine zu werfen. Dennoch bleibt Meg hartnäckig. Es wäre einfach, das kleine Mädchen zu bezichtigen den Vater getötet zu haben. Die Indizien sprechen dafür und der Fall wäre gelöst. Allerdings glaubt Meg das einfach nicht und so sucht sie nach Hinweisen, die auch eine andere Deutung zulassen.
Nachdem sich der erste Fall mit Meg Dalton sehr gut angelassen hatte, ist dieser zweite Fall doch etwas schwergängiger. Die Ermittlung beginnt spannend, entwickelt sich dann jedoch eher schleppend und wird glücklicherweise im weiteren Verlauf wieder fesselnder. Meg Daltons Stand bei der Polizei ist weiterhin schwierig, doch sie hält sich wacker und sie lässt sich selten zu unbedachten Äußerungen hinreißen. Die Probleme mit den Kollegen werden ein wenig ausgewalzt, man wünschte sich, es würde zu echten Entwicklungen kommen und es würden nicht nur diese Geplänkel stattfinden. Große Sorgen macht sich Meg um ihre Großmutter und auch ihre Mutter, diese unterstützt sie weiter hin nach Kräften. Insgesamt ein sehr ruhiger Fall, bei dem es zum Ende hin doch wieder packend wird.
3,5 Sterne
- Michael Connelly
Blood Work
(34)Aktuelle Rezension von: HoldenTerry McCaleb ist ein ehemaliger FBI-Agent aus der Serienmördereinheit, der aufgrund eines Herzversagens und anschließender Herzverpflanzung als arbeitsunfähig in den Frühruhestand gehen mußte. Aus Dankbarkeit und auf Drängen der schönen Graciela, die die Schwester der Organspenderin ist, deren Herz Terry erhalten hat, fühlt er sich verpflichtet, den Mörder seiner Spenderin zu fassen...Ich habe die Verfilmung vor Jahren mal gesehen und meine mich an eine andere Auflösung zu erinnern, aber es ist schön zu sehen, wie in Terry bei der Mörderjagd die Lebensgeister zurückkehren. Definitiv das Herz am rechten Fleck!
- Jessi Kirby
Mein Herz wird dich finden
(35)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeMias Freund Jacob kam bei einem Autounfall ums Leben. Er war Organspender. Mia macht sich irgendwann auf die Suche nach den Empfängern und schreibt ihnen Briefe. Noah hat Jacobs Herz bekommen, doch ausgerechnet von Noah bekommt Mia keine Antwort. Doch sie möchte ihn unbedingt kennenlernen. Mia fährt zu ihm, die beiden treffen und verlieben sich. Doch Noah hat keine Ahnung, wer Mia ist, und sie kann es ihm nun nicht mehr sagen...
Meine Meinung zum Hörbuch:
Die Geschichte von Mia und Noah hat mir sehr gut gefallen, allerdings muss ich sagen, dass sie mich nicht so berührt hat, wie ich anhand der Thematik gedacht hatte. Ich möchte nicht sagen, dass die Handlung oberflächlich bleibt, aber so tiefgründig wie erhofft, war sie leider für mich nicht.
Aber das Hörbuch ist sehr gut vertont und ich habe der Sprecherin Annina Braunmiller-Jest sehr gerne zugehört. Sie hat eine angenehme und für diese Geschichte auch sehr passende Stimme!
Insgesamt habe ich das Hörbuch sehr gerne gehört und hatte schöne Stunden mit dieser Geschichte.
- Katharina Seck
Dein fremdes Herz
(69)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerBeschreibung:
Seit ihr Vater Hannes sie und ihre Mutter vor Jahren Hals über Kopf verlassen hat, lässt Nela nur wenige, ausgewählte Menschen in ihre überschaubare Welt. Doch dann bekommt sie ein Paket mit Briefen an ihren Vater, die dessen zweite Ehefrau Ellen kurz vor Hannes‘ Tod an ihn geschrieben hat. Durch sie erfährt Nela, dass das Herz ihres Vaters vor 15 Jahren an einen Teenager gespendet wurde.
Die Briefe stellen Nelas Leben auf den Kopf. Vor allem lässt sie der Gedanke an den Jungen, dem Hannes‘ Herz gespendet wurde, nicht los. Sie will herausfinden, wer er ist, und beginnt ihre Suche an der Ostseeküste, nicht ahnend, dass diese Reise ihr Leben verändern wird.Meine Meinung:
Ein unfassbar gutes Buch. Es hat mich von der ersten Sekunde an berührt. Ich habe bitterlich geweint, gelacht, geschmunzelt, war tottraurig, sehr glücklich und zwischendurch auch einfach aufgewühlt.
Kati hat hier ein Buch geschrieben, dass wirklich wichtig ist. Das Thema Organspende ist immer noch oft ein Diskussionsthema, dem ich mich auch öfter widme.
Dieses Buch zeigt beide Seiten. Einmal die des Spenders und die des Erhaltenden. Ich habe beide Seiten sehr gut verstehen können und die Geschichte zwischen Nela und Maximilian ist so herzerwärmend, dass eigentlich jeder kleine Gefühlsregungen bekommen sollte. Ein wundervoller Liebesroman mit einem ganz wichtigem Thema. Ganz toll geschrieben und mit einem wunderschönem Cover versehen. Absolute Leseempfehlung von mir.
- Ulrich Conrad
Fremd!: Jede Geschichte hat zwei Seiten
(17)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerIn zweieinhalb Tagen habe ich FREMD! JEDE GESCHICHTE HAT ZWEI SEITEN durchgelesen. Der Klappentext (Das Fremde hat viele Gesichter. Es berührt, verstört, beeindruckt, kommt böse oder nachdenklich daher. Die zwölf Autor*innen des ForumWort erzählen eine Geschichte jeweils aus zwei verschiedenen Perspektiven: In großer literarischer Bandbreite und vielen Genres – von Historie, Fantasy, über Gegenwartsliteratur bis Lyrik. Verbunden sind alle diese Erzählungen und Szenen durch das gemeinsame Thema „Fremd“...) hat mich neugierig gemacht auf diese Anthologie, Ende November 2019 von Katharina Kolata vom Verlag Independent Bookworm herausgegeben.
Dieses Buch ist ein Beispiel dafür, dass sich eine Anthologie durchaus als Perle herausstellen kann, die einem ein genauso großes Lesevergnügen bereiten kann wie man das sonst von den eigenen Buchfavoriten kennt. Elf Autorinnen und ein Autor liefern je zwei Geschichten und geben dem Buch dabei eine sehr große Spannweite und Vielfältigkeit. Die Geschichten berühren durchweg und lassen die Gedanken kreisen. Einige der Geschichten haben ein offenes Ende und laden dazu ein, die Geschichte zu Ende zu denken.
Mir gefällt der Mix aus Geschichtlichem, Facetten von Obdachlosigkeit, religiösen Eiferern, Märchen, Horror, Älterwerden, Sciene Fiction und noch mehr außerordentlich. Beim Lesen der jeweils ersten Geschichte wächst bereits die Spannung auf die darauffolgende zweite Seite der Geschichte. Katharina Kolata ist mit diesem Konstrukt etwas Besonderes gelungen. Zwei Geschichten befassen sich mit Rückblenden in die Neunzehnhundertdreißer Jahre, die Zeit der Judenverfolgung, und machen diese Anthologie wertvoll in der aktuellen Zeit, in der leider immer mehr Mitmenschen die Ereignisse jener Zeit ausblenden.
Alle Geschichten bewegen sich auf einem gleichmäßig guten Niveau, was Sprache, Ausdruck, Spannungsbogen etc. angeht. Auch das Lektorat hat einen sehr guten Job gemacht, so dass man ein rundum gelungenes Buch in der Hand hält. Für mich ist FREMD! JEDE GESCHICHTE HAT ZWEI SEITEN eine lesenswerte Anthologie, der ich meine Empfehlung gebe.
- Emma Steele
Während ich hier bin
(45)Aktuelle Rezension von: Schokokuchen2724,5 ⭐️
Berührend, optimistisch
Was macht man aus einer zweiten Chance,worauf kommt es im Leben an ?
Mache stets das Beste aus deinem Leben,es könnte jederzeit zu spät sein.
Das Buch ist spannend, tragisch hat ber auch lustige und berührende Momente.
Ein schönes Buch und eine tolle Geschichte fie ans Herz geht
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