Bücher mit dem Tag "hexenhammer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "hexenhammer" gekennzeichnet haben.

7 Bücher

  1. Cover des Buches Feuerrot (ISBN: 9783473401338)
    Nina Blazon

    Feuerrot

    (121)
    Aktuelle Rezension von: Butta

    Ich bin ein großer Fan von Nina Blazon schons eit einigen Jahren und das nicht nur von ihrer Fantasy. Ihr Schreibstil ist spannend und flüssig und die Beschreibungen bildhaft, man kann sich gut in die charactere reinversetzen.

    Zeitweise ist dieses Buch etwas schlepppend aber es kommt immer weider Spannung auf und man bekommt guten einblick in die Zeit der Hexenverfolgung.

  2. Cover des Buches Der Hexenjäger (ISBN: 9783499274671)
    Astrid Fritz

    Der Hexenjäger

    (35)
    Aktuelle Rezension von: Angela_Michel
    Klappentext
    Schlettstadt im Elsass 1448: Die Mutter der Krämerstochter Susanna liegt tot in der Stube aufgebahrt. Bruder Heinrich, päpstlicher Inquisitor und Prior des hiesigen Predigerklosters, erscheint, um Trost zu spenden. Fast väterlich sorgt er sich um die junge Frau.
    Doch bald schlägt die Fürsorge in Wahn um. Er lässt Susanna nicht mehr aus den Augen. Was sie nicht weiß: Seit einiger Zeit verfolgt Bruder Heinrich als Inquisitor die Vernichtung der <>. Viel zu spät erkennt Susanna, dass auch sie sich vor Heinrich in Acht nehmen muss.

    "Der Hexenjäger" ist mein erster Roman der Autorin Astrid Fritz.
    Der Einstieg ins Buch ist mir recht leicht gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich gewählt, so dass man das Buch nur schwer wieder aus der Hand legen kann.
    Ich finde mich schnell in dieser traurigen und brutalen Zeit zurecht, in welcher der Stellenwert der Frau nur wenig vorhanden ist, dafür aber der Wahn um ihre Personen umso größer, sobald sie Weisheit und Wissen besitzen.

    In dieser Zeit findet sich Prior und Inquisitor Heinrich Kramer, Verfasser des Hexenhammers, dessen Figur weitestgehend auf historisch belegten Fakten basiert.
    Die eingefügten Rückblicke auf die Kindheit Kramers lassen erahnen, dass der junge Heinrich in einem recht zwiespältigen Verhältnis zur Weiblichkeit aufwachsen muss.
    Die Protagonistin Susanna Mittnacht, ein fiktiver Charakter,  erzählt aus der Ich- Position über ihr Leben, die Einengungen und Bedrängungen des Bruder Heinrich. 
    Wohl auf Grund der unerwiderten Liebe zu Susannas Mutter,und später Susanna selbst, setzt Kramer alles daran, Susanna zu "besitzen".
    Susanna gewährt Einblicke in den niederen Charakter des Henricus Institoris und erzählt, wie er ihr immer wieder auflauert, sie versucht zu unterdrücken und schließlich entführen lässt, um sie als Hexe auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen.

    Zitat S. 423
    "Ein Aufschneider, Täuscher und Fälscher, der sich in einer Welt voller Feinde sieht"

    Mein Fazit
    Mir hat der Roman gut gefallen und es wird sicherlich nicht das letzte  Buch sein, welches ich mir von Astrid Fritz holen   werde.

  3. Cover des Buches Verlockung der Nacht (ISBN: 9783442379163)
    Jeaniene Frost

    Verlockung der Nacht

    (345)
    Aktuelle Rezension von: Blutmaedchen

    Meine Meinung: 

    "Verlockung der Nacht" ist das nun sechste Buch aus der Cat & Bones Reihe von Jeaniene Frost. Bis zu dieser Fortsetzung hat es ein wenig länger gedauert, aber dennoch hatte ich keine Probleme mich wieder in die Geschichte reinzufinden.


    Cat, die frühere Halbvampirin ist noch nicht lange ein vollwertiger Vampir. Auch die Hochzeitszeremonie mit ihrem Mann Bones ist noch nicht so lange her, doch das kümmert die ganzen Probleme nicht, die das Paranormale in der Regel so anzieht.

    Ein Geist namens Elisabeth hat sich hilfesuchend an die Beiden gewandt. Sie ist bei Ihresgleichen nicht sonderlich geschätzt, weil sie einen nahezu unmöglichen Plan verfolgt: Sie will einen anderen Geist töten. Und nicht irgendeinen, sondern den Geist eines selbsternannten Inquisitors, der schon seit sehr langer Zeit angebliche Hexen auf den Scheiterhaufen bringt. Auch nach seinem Tod hält ihn seine nicht stoffliche Gestalt nicht auf, Frauen zu foltern, vergewaltigen und zu verbrennen.

    Cat und Bones haben nur eine Chance: An einem Tag im Jahr manifestiert sich Heinrich Kramer und nur dann haben sie eine Chance seiner Schreckensherrschaft ein Ende zu bereiten.

    Doch das Spiel ist Riskant, denn Cat ist längst in Kramers Visier gelandet und verbrennt in seinen Gedanken schon um Gnade winselnd an einem Mast.


    Frost hat mit "Verlockung der Nacht" wieder nahtlos an die Ereignisse aus dem letzten Buch angeknüpft. Nicht in dem Sinne, dass ein Abenteuer weiterght, sondern, weil sie sich den Rückblick auf das bisherige Geschehen spart. Doch das ist nicht unbedingt von Bedeutung, denn Cat und Bones haben eine neue Mission. Sie müssen einen Geist fangen und begeben sich damit auf ein völlig neues Gebiet. Vampire und Ghule kann man mit Silber besiegen, doch wie kämpft man gegen einen Feind, der sich jeder Zeit unsichtbar und aus dem Staub machen kann?

    Hinter Cat und Bones stehen die Vampire Ian und Spade, die beide eine enge Verbindung zu Bones haben, sowie die beste Freundin Cats, die sich aufgrund eines Dämonenfluches jederzeit in eine x-beliebige Gestalt wandeln und enorm helfen kann. Wenig hilfreich, aber immer für Chaos gut, ist auch Cats Mutter Justina wieder mit von der Partie. Und besonders in der Geisterwelt gibt es Verbündete.


    Als Leserin dieser Reihe habe ich schon so manches Abenteuer mit den Beiden Vampiren Cat und Bones erlebt und man könnte auf die Idee kommen, dass es keine Steigerungen mehr geben könnte, doch Jeaniene Frost belehrt ihre Leser eines Besseren. In diesem Buch muss man sich neuen Phänomenen gegenüberstehen, den Protagonistin durch unerwartete Situationen begleiten und irgendwie einfach auf ein gutes Ende hoffen.

    Wenn es bisher Methoden zur Feindesbekämpfung gab, dann können Cat und Bones nun nicht mehr darauf zurückgreifen.


  4. Cover des Buches Die Tränen der Hexen (ISBN: 9783954751174)
    Uwe Grießmann

    Die Tränen der Hexen

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die Tränen der Hexen ist der einzige historische Roman, der den in der erzählten Zeit gültigen julianischen Kalender mit den für die damalige Zeit passenden Monatsbezeichnungen nicht außen vor lässt ... dafür die 2 Sterne! 


    Ansonsten ... nun ja ...

    Geradeheraus: Völliger Unfug. Wir befinden uns im "finsteren Mittelalter". Jeder kann als Hexe angeklagt werden - was besonders zu Zeiten von Heinrich Institoris wirklich nicht unüblich war - doch die Prozessführung, die kurze Zeit, in der man hier gleich in der Folterkammer landet, die so oft suggerierte totalitäre, allmächtige Kirche (warum immer dieses überzogene Kirchenbild, was nicht der mittelalterlichen Realität entsprach - es leiden sehr viele Autoren an einem starken Anti-Kirchen-Fetisch, anders ist das kaum zu erklären) ... Es kommt alles so überzogen daher, als hätte der mittelalterliche Mensch permanent ums Überleben gekämpft. Quellen belegen aber anderes. Und diese Übertreibungen waren nicht nötig - das Thema Hexenverfolgung ist auch bei realitischer Betrachtung "düster" genug!

    Das Buch jedenfalls besteht im Grunde zu 70% aus Folter und Hinrichtungen, das übertrieben dramatische Ende entbehrt jeder Logik.

    Schade um das Thema Hexenverfolgung, Harz im Mittelalter, Goslar als Schauplatz ... 

    Kann von dem Buch nur abraten.

  5. Cover des Buches Luzerner Totentanz (ISBN: 9783740801939)
    Monika Mansour

    Luzerner Totentanz

    (29)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespuer

    Kann man Winterkrimis eigentlich auch im Sommer lesen? 

    Mein JA könnte klarer nicht sein 😅! Vor allem, wenn sie so gut geschrieben sind wie „Luzerner Totentanz“. Und ich sage das als jemand, der den Winter liebt und die damit einhergehende Kälte, die Dunkelheit, das Mystische liebt. Genau das steckt nämlich in diesem Krimi drin und zwar in jeder Seite.

    Stellt euch mal vor: Es ist Heiligabend. Ein kleines Mädchen wird in einem alten Turm in Luzern gefunden, in ein Engelskostüm gesteckt, völlig verstummt. An den Wänden: Zeichen, mit Blut gemalt. Plötzlich geistert ein Name durch die Stadt: Sträggele. Eine alte Sagengestalt, die angeblich in den dunklen Nächten vor Weihnachten kleine Kinder holt.

    Mich hat das sofort an Frau Holle und die Wilde Jagd erinnert. Diese archaischen Figuren, die durch Schnee und Wind ziehen und irgendwie immer zwischen Gut und Böse stehen. Genau dieses Gefühl trifft Monika Mansour hier, nur dass es eben kein Märchen ist, sondern ein eiskalter Kriminalfall.

    Ermittelt wird von Cem Cengiz, der sich sofort einen Platz in meinem Krimiherz gesichert hat und den ich bereits von anderen Krimis der Autorin kenne. Bodenständig, etwas rau, aber mit Verstand und Gefühl hat er ein Team an seiner Seite, das genauso lebendig wirkt wie er. Mit dabei: Marius, ein Journalist mit Faible für Okkultes. Ich wusste die ganze Zeit nicht, ob ich ihm trauen kann, und genau das macht’s so spannend.


    Was ich an diesem Buch wirklich geliebt habe ist die Atmosphäre. Luzern wird so lebendig beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, durch die alten Gassen zu laufen. Und der Mix aus Ermittlungsarbeit, alten Mythen und psychologischer Tiefe ist einfach genial. Zwischen den Ermittlungen gibt’s immer wieder Kapitel aus der Sicht der Täterin. Die sind so intensiv, dass man kaum atmen mag. Keine billige Schockeffekthascherei, sondern echte Gefühle, die unter die Haut geht.


    Und dann ist da dieser Sprachstil! Dialoge, die einfach sitzen. Kein überflüssiger Kitsch, aber wohl verteilte Prisen Humor und Ironie. Mansour schreibt direkt, schnell und emotional. 

    Um zum Anfang zurückzukommen: JA: „Luzerner Totentanz“ spielt zwar im Winter, aber ich sag euch, das Ding hat Sogwirkung zu jeder Jahreszeit. Und wer wie ich eine Schwäche für düstere Legenden und den Winter hat, für Ermittler mit Haltung und Krimis, die nicht nur spannend, sondern auch vielschichtig sind: Ihr müsst dieses Buch lesen.


  6. Cover des Buches Hexenhammer (ISBN: 9783492273596)
    Elmar Bereuter

    Hexenhammer

    (28)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ich habe selten ein Buch so zeitig abgebrochen. Nicht einmal 50 Seiten habe ich geschafft. Der Schreibstil ist meines Erachtens nach alles andere als leserfreundlich. An vielen Stellen fehlten mir Informationen um richtig in die Geschichte abtauchen zu können: Beschreibungen waren so kurz gefasst, dass einiges für mich nicht vorstellbar war. An mehreren Stellen habe ich hin und her überlegt bis ich mitbekam, dass sich Zeit und Ort der Handlung geändert haben. Das war weder vom Autor erwähnt noch durch Ansätze ersichtlich. Auch war immer wieder nicht klar, wer gerade sprach. Alles in allem stellte sich für mich absolut kein Lesevergnügen ein und so blieb für mich nur der Abbruch. Das Buch ist nun in einem öffentlichen Bücherschrank und wartet darauf von jemandem entdeckt zu werden, der vielleicht mehr darin erkennen kann. 
  7. Cover des Buches Der Name der Rose (ISBN: 9783844523867)
    Umberto Eco

    Der Name der Rose

    (26)
    Aktuelle Rezension von: irmakvakifli

    Der Name der Rose ist weit mehr als ein mittelalterlicher Kriminalroman – es ist ein intellektuelles Abenteuer, ein philosophisches Spiel mit Zeichen, Sprache und Macht. Umberto Eco entfaltet seine Geschichte in einer italienischen Benediktinerabtei des 14. Jahrhunderts, wo sich mysteriöse Todesfälle häufen und ein ehemaliger Inquisitor, der brillante William von Baskerville, gemeinsam mit seinem jungen Schüler Adso der Wahrheit auf die Spur kommen soll.

    Was wie ein klassisches Ermittlungsnarrativ beginnt, wird schnell zur tiefgründigen Auseinandersetzung mit der Rolle des Wissens, der Dogmen der Kirche und der Macht des geschriebenen Wortes. Eco lässt seine umfassenden Kenntnisse der mittelalterlichen Theologie, Semiotik und Philosophie in die Handlung einfließen – elegant, nie belehrend.

    Der Roman ist in sieben Kapitel – wie die sieben Tage der Schöpfung – gegliedert und entfaltet dabei eine dichte, atmosphärische Welt, in der der Leser sich wie in einer gotischen Bibliothek verlieren kann. Adso fungiert als naive, aber lernende Perspektive, während William – eine Hommage an Sherlock Holmes – mit Logik und Vernunft gegen den Schleier der Dunkelheit kämpft.

    Ein Werk, das den Leser fordert und belohnt. Wer bereit ist, sich einzulassen, entdeckt ein Meisterstück, das sowohl spannend als auch geistreich ist – und das man nie ganz vergisst.

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