Bücher mit dem Tag "hexenhammer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "hexenhammer" gekennzeichnet haben.

33 Bücher

  1. Cover des Buches Feuerrot (ISBN: 9783473401338)
    Nina Blazon

    Feuerrot

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Woerterschloss_

    Ich habe das Buch gebraucht gekauft, weil mir Cover und Klappentext interessant erschienen - gehört hatte ich noch nie davon. Deshalb war ich umso überraschter, wie gut es mir gefallen hat.

    Das Thema Hexenverfolgung hat mich schon immer fasziniert und nicht nur dieser Punkt sondern auch die Situation in Ravensburg schien ziemlich gut recherchiert. So gab es einige Figuren zu dieser Zeit wirklich. 

    Platt und langweilig, was man vielleicht von einem historischen Roman erwartet, war die Geschichte aber ganz und gar nicht. Es war spannend, die Figuren interessant und die Wendungen oft nicht vorhersehbar.

    Jedem, den die Zeit der Hexenverfolgung ebenfalls interessiert, kann ich das Buch empfehlen - und auch wenn es ein Jugendbuch ist, finde ich durchaus, dass auch ältere es gut lesen können. 

  2. Cover des Buches Das verbotene Eden 1 (ISBN: 9783426509401)
    Thomas Thiemeyer

    Das verbotene Eden 1

     (657)
    Aktuelle Rezension von: Rajet

    Der Schreibstil ist gut zu lesen, spannend und macht wie immer Spaß.

    Das Cover ist in einem ganz dunklen Grün gehalten, beim näheren Hinsehen wirkt es wie trockener zerfurchter Boden. In Gold ist sowohl der Reihenname als auch der Phönix gehalten. Einfach aber doch sehr edel wirkend (ist in echt dunkler als auf der Abbildung).

     

    Der Klappentext macht neugierig auf einen neuen Auftaktband zu einer schon länger erschienen Reihe des Autors.  

    Fazit:
    Wer meinem Blog folgt weiß das der Autor und seine Romane, vorwiegende dsytopische oder Mystery Romane, hoch in meiner Gunst stehen und gerne gelesen werden. Diesmal handelt es sich aber schon um eine Reihe die es ein paar Jahre gibt und die ich noch nicht kannte.

     

    Im Jahr 2020 gab es ein Virus auf der Welt (was für ein Zufall – oder Vorhersehung), die mit einer Impfung in den Griff bekommen wurde. Leider hatte die aber eine gravierende Nebenwirkung: Frauen und Männer Leben seither in erbittert Freundschaft zueinander. Männer leben in den Ruinen der Städte und Frauen in der wilden Natur. Aber nicht nur dass auch ihre Lebensanschauungen und der Glaube liegen weit auseinander.

    Und dann ist da die zarte Pflanze der Liebe zwischen der Kriegerin Juna und dem jungen Mönch David. Wird diese bestehen können? Und was hat es mit Davids Vergangenheit auf sich.

    Ein Auftaktband zu einer dsytopischen Reihe des Autors mit der ich mich wieder begeistern konnte. Die Protagonisten zeigen echte Gefühle und die Welt ist ein Abenteuer wert. Mit einem eleganten Cover, einem vielversprechenden Klappentext und einem Roman der Lust auf mehr macht – gerne hierfür 5 Sterne.

  3. Cover des Buches Verlockung der Nacht (ISBN: 9783442379163)
    Jeaniene Frost

    Verlockung der Nacht

     (335)
    Aktuelle Rezension von: Blubb0butterfly
    Eckdaten
    Blanvalet Verlag (Verlagsgruppe Random House)
    Roman
    8,99 €
    ISBN: 978-3-442-37916-3
    Übersetzung. Sandra Müller
    Band 6
    2012
    Cat & Bones-Reihe
    375 Seiten + 1 Seite Danksagung + 3 Seiten Buchvorstellungen

    Cover
    Das erste Cover, das Licht ins Dunkle bringt. Es passt aber trotzdem zu den eher düsteren, vorherigen Covern. Aber ich frage mich seit dem ersten Cover, wer die Frau sein soll. Cat hat ja bekanntlich rote Haare und graue Augen. Hätte der Verlag besser machen können.

    Inhalt
    Die Auseinandersetzung mit Apollyn, dem dunklen Propheten der Ghule, ist vorüber – eine Auseinandersetzung, die beinahe zu einem Krieg zwischen Vampiren und Ghulen geführt hätte und in der Cat nur bestehen konnte, weil sie von der Voodoo-Königin Marie Laveau Macht über Geister erhalten hatte. Jetzt ist Cat nur noch müde, und sie will weiter nichts als endlich wieder einmal ein bisschen Zweisamkeit mit ihrem geliebten Bones zu genießen. Doch ihre neuen Fähigkeiten erwecken das Interesse eines uralten heimtückischen Geistes, der sie für seine eigenen Zwecke nutzen will. Vor vielen Jahrhunderten war er ein Hexenjäger, und jetzt nimmt er jedes Jahr am Abend vor Allerheiligen wieder körperliche Gestalt an, um unschuldige Frauen zu foltern und dann bei lebendigem Leibe zu verbrennen. Unzählige Frauen hat er auf diese Weise schon getötet, doch einer Frau wie Cat ist er noch nie begegnet. Das merkt er, als er Bones aus dem Weg zu räumen versucht – und Cat so richtig wütend wird…

    Autorin
    Jeaniene Frost lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund in Florida. Obwohl sie selbst kein Vampir ist, legt sie Wert auf einen blassen Teint, trägt häufig schwarze Kleidung und geht sehr spät zu Bett. Und obwohl sie keine Geister sehen kann, mag sie es, auf alten Friedhöfen spazieren zu gehen. Jeaniene liebt außerdem Poesie und Tiere, aber sie hasst es zu kochen. Zurzeit arbeitet sie an ihrem nächsten Roman.

    Meinung
    Der fiese Cliffhanger vom letzten Band hat mich unglaublich neugierig und hibbelig auf den diesen Band werden lassen. XD Ihr Onkel ist gestorben, aber er weilt dennoch als Geist unter ihnen. Weshalb? Hoffentlich steht ihr Vater dann auch nicht wieder auf… Das wäre fatal!
    Seit dem Tod ihres Onkels herrschen auf ihrer Arbeit für das Militär ganz neue Töne, denn der neue Controller ist ein ziemlicher Idiot. Es scheint, als wolle er etwas ganz anderes als Don.
    Ein neuer Feind taucht auf. Dieses Mal haben Cat und Bones es mit einem fiesen und gewalttätigen Geist zu tun. Da fragt man sich doch, wie ein Geist Gewalt anwenden kann, aber ja, dieser Geist kann es und er tut es auch. Es ist doch sehr gruselig. Kramer, der Geist, ist echt fies und den schien es sogar wirklich zu geben! Echt krass, welche Taten er vollbracht hat und auch noch damit durchgekommen ist. Ich sage nur: Hexenverbrennung.
    Wir sehen, im Leben von Cat und Bones wird es nie langweilig, denn es wird immer jemanden geben, der es entweder auf ihrer beider Leben abgesehen hat oder die Weltherrschaft an sich reißen möchte. Immerhin stellen sich beide gemeinsam den Herausforderungen und meistern sie eigentlich immer, auch wenn es immer brenzlig zu werden scheint. ^^
    Super! Ich liebe Cat und Bones und kann einfach nie genug von ihnen bekommen! Dieser Band war spannend und abwechslungsreich! Die Autorin weiß einfach, wie sie ihre Leser halten kann. Ich habe nicht mit so einem Feind gerechnet und dachte, die beiden hätten doch eigentlich schon gegen alles gekämpft, was es gibt, aber da habe ich mich wohl geirrt. ;)

    ❤❤❤❤❤ von ❤❤❤❤❤
  4. Cover des Buches Das letzte Ritual (ISBN: 9783442714407)
    Yrsa Sigurdardottir

    Das letzte Ritual

     (243)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Ressler

    Inhalt: An einer Universität in Reykjavik wird ein deutscher Studenten tot aufgefunden. Ein merkwürdiges Zeichen prangt auf dem Körper des Toten, der sich in seinem Leben für Geschichte und Hexenkulte interessiert hatte. Die isländische Polizei vermutet schnell ein Drogendelikt, aber die Familie des jungen Mannes will sich damit nicht zufrieden geben und beauftragt die Anwältin Dóra den Fall näher zu untersuchen.

    Meine Meinung: Zuallererst bin ich froh, dass die Isländer sich meistens mit dem Vornamen ansprechen, weil ich finde, dass das Herausforderung genug ist ;) (über die Nachnahmen und so manchen isländischen Begriff oder Ort, bin ich oft genug gestolpert). 

    Der Schreibstil der Autorin konnte mich mitnehmen in diesen Islandkrimi. Sie erzählt einen interessant Geschichte, in der auch die historischen Ereignisse des Hexenkults in Deutschland und Island gut eingeflochten sind. Das sorgt für Abwechslung und ich fand dieses Thema spannend. Protagonistin Dóra ist eine starke Frau, die mir sehr sympathisch war. Zur Seite stand ihr Matthias, der Vertreter der Familie des Ermordeten. Das Geplänkel zwischen den beiden hat mir gut gefallen und es brachte Leben in die Erzählung. Ein wenig befremdlich fand ich es, dass die beiden an der Polizei vorbei so schnell an Infos kamen...  Die zahlreichen Verdachtsmomente regten zum Miträtseln an und Stück für Stück wurde das Puzzle zusammengesetzt. Das Spannungsniveau war konstant, aber es gab keine großen Überraschungen oder unvorhergesehen Wendungen. 

    Mein Fazit: Mir hat das Buch gut gefallen. Da es eine Reihe ist freue ich mich schon auf Band 2.

  5. Cover des Buches Die Seelen im Feuer (ISBN: 9783596171644)
    Sabine Weigand

    Die Seelen im Feuer

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Rosi25

    Wir befinden uns hier im 17Jh. in Bamberg. Es werden unschuldig Hexen verfolgt, gefoltert und verbrannt. Die Angst geht in der Stadt um. Johanna wurde auch festgenommen und bangt um ihr Leben.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und anschaulich. Die Geschichte beruht auf wahren Tatsachen und ist sehr gut recherchiert,  so werden immer wieder Augenzeugenberichte von damals abgedruckt. Diese waren auf Grund der Sprache von damals, nicht ganz so einfach zu lesen und mein Lesefluss wurde so ein bisschen ausgebremst. Ansonsten war es eine sehr erschreckende Geschichte, da man weiss, dass es diese Hexenverbrennungen wirklich gab.

  6. Cover des Buches Luzerner Totentanz (ISBN: 9783740801939)
    Monika Mansour

    Luzerner Totentanz

     (27)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Cem Cengiz, Band 4: Heiligabend – ein Abend der Besinnung und Ruhe? Nicht für Ermittler Cem Cengiz, denn im Luzerner Männliturm wurde ein kleines Kind, als Engel verkleidet, schlafend vorgefunden. Es wurde entführt, angeblich von der Sträggele, einer Sagenfigur. Die Polizei ermittelt auf Hochtouren, doch schon schlägt die Sträggele erneut zu. In den Medien verbreitet sich die Story im Lauffeuer – und eine öffentliche Jagd auf die Hexe beginnt…

    Erster Eindruck: Ein schlichtes Cover mit einem lodernden Feuer – gefällt mir.

    Dies ist Band 4 um den Ermittler Cem Cengiz. Dieser Band ist auch ohne das Wissen aus den Vorgängerbänden zu lesen, aber ich würde trotzdem mit Band 1 beginnen (oder zumindest nach diesem Band mit den ersten drei Episoden „nachsitzen“). Aufgrund dreifacher 5-Sterne-Bewertung habe ich hohe Erwartungen an das Buch. Und? Die Autorin hat es erneut geschafft, diese zu erfüllen. Doch nun der Reihe nach…

    Der Prolog war schon sehr beklemmend: ein Mädchen, das offensichtlich Mobbingopfer wurde, weiss keinen Ausweg mehr aus seinem Leiden, als den Tod – dann wäre sie ein Engel und flöge dem Himmel entgegen.

    Dem Kind, das im Männliturm gefunden wurde, wurden ominöse Symbole auf den Bauch gemalt. Und was sollten die Zeichen an der Wand? Und das Blut? Cem Cengiz kann mit diesen Hinweisen vorerst nichts anfangen. Er erhält unerwartet Hilfe von einem Journalisten, Marius van Roijen. Er kennt sich gut in diesen Bereich aus: Hexen, Sagen, Luzerner Geschichte. Cem ist in Sachen Luzerner Geschichte entschuldigt, da er ja nur ein zugezogener Zürcher ist. Er erfährt von Marius, dass die Sträggele ein wildes Weib, eine übermütige Jungfer sei, die auf ihrem Ross durch die Wälder jagte und in den Adventsnächten ungezogene Mädchen aus den Häusern entführte. Okay, eine Sagenfigur aus dem Mittelalter – was hat die mit dem Heute zu tun? Und woher hat Marius eigentlich so schnell Wind von der Sache bekommen?
    In dieser Geschichte gibt es natürlich auch ein Wiedersehen mit Barbara Amato, Cems Chefin. Sie ist in Trauer um ihren heimlichen Geliebten und Boss Rolf Wymann, der bei seinem letzten Einsatz ums Leben kam. Sie fragt sich, wieso sie nie offiziell zu dieser Beziehung stehen konnte. Nun ist es zu spät. Da sie sich nicht dazu entschliessen kann, seine Nachfolge im Job zu übernehmen, kommt eine andere Kandidatur zum Zug: Susanne Oggenfuss. Gleich beim ersten Treffen wird klar, dass die beiden nicht auf der gleichen Wellenlänge sind. Auch Lila, Cems Freundin, ist wieder mit dabei (ich bin nach wie vor kein Fan von ihr) und Eva, die Staatsanwältin.

    Was die Hexenjagd im Mittelalter war, ist Mobbing heute; früher der echte Pranger, heute der virtuelle im World Wide Web. Ein eindrücklicher Krimi – absolut wohlverdiente 5 Sterne. Ich freue mich auf Band 5.
  7. Cover des Buches Der Hexenjäger (ISBN: 9783499274671)
    Astrid Fritz

    Der Hexenjäger

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Angela_Michel
    Klappentext
    Schlettstadt im Elsass 1448: Die Mutter der Krämerstochter Susanna liegt tot in der Stube aufgebahrt. Bruder Heinrich, päpstlicher Inquisitor und Prior des hiesigen Predigerklosters, erscheint, um Trost zu spenden. Fast väterlich sorgt er sich um die junge Frau.
    Doch bald schlägt die Fürsorge in Wahn um. Er lässt Susanna nicht mehr aus den Augen. Was sie nicht weiß: Seit einiger Zeit verfolgt Bruder Heinrich als Inquisitor die Vernichtung der <>. Viel zu spät erkennt Susanna, dass auch sie sich vor Heinrich in Acht nehmen muss.

    "Der Hexenjäger" ist mein erster Roman der Autorin Astrid Fritz.
    Der Einstieg ins Buch ist mir recht leicht gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich gewählt, so dass man das Buch nur schwer wieder aus der Hand legen kann.
    Ich finde mich schnell in dieser traurigen und brutalen Zeit zurecht, in welcher der Stellenwert der Frau nur wenig vorhanden ist, dafür aber der Wahn um ihre Personen umso größer, sobald sie Weisheit und Wissen besitzen.

    In dieser Zeit findet sich Prior und Inquisitor Heinrich Kramer, Verfasser des Hexenhammers, dessen Figur weitestgehend auf historisch belegten Fakten basiert.
    Die eingefügten Rückblicke auf die Kindheit Kramers lassen erahnen, dass der junge Heinrich in einem recht zwiespältigen Verhältnis zur Weiblichkeit aufwachsen muss.
    Die Protagonistin Susanna Mittnacht, ein fiktiver Charakter,  erzählt aus der Ich- Position über ihr Leben, die Einengungen und Bedrängungen des Bruder Heinrich. 
    Wohl auf Grund der unerwiderten Liebe zu Susannas Mutter,und später Susanna selbst, setzt Kramer alles daran, Susanna zu "besitzen".
    Susanna gewährt Einblicke in den niederen Charakter des Henricus Institoris und erzählt, wie er ihr immer wieder auflauert, sie versucht zu unterdrücken und schließlich entführen lässt, um sie als Hexe auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen.

    Zitat S. 423
    "Ein Aufschneider, Täuscher und Fälscher, der sich in einer Welt voller Feinde sieht"

    Mein Fazit
    Mir hat der Roman gut gefallen und es wird sicherlich nicht das letzte  Buch sein, welches ich mir von Astrid Fritz holen   werde.

  8. Cover des Buches Das verbotene Eden 2 (ISBN: 9783426513156)
    Thomas Thiemeyer

    Das verbotene Eden 2

     (260)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hier geht's zur vollständigen Rezension auf meinem Blog.


    Rezension

    Kann Spoiler bezüglich des ersten Teils enthalten!


    Ich habe gerade noch mal meine Rezension zum ersten Band gelesen und festgestellt, dass ich mich größtenteils nur wiederholen kann. Das Buch war wenig überraschend, aber als leichte Lektüre trotzdem unterhaltsam, und die Liebesgeschichte war unglaubwürdig. Darüber hinaus fand ich diesmal auch viele andere Dinge unrealistisch. Allerdings gab es in diesem Band auch Figuren, die mich begeistert haben. Nicht die Protagonisten, aber Logans Familie mochte ich sehr gern. Es hat mir richtig gut gefallen, dass sein kleiner, treuer Bruder sich über Gebärdensprache verständigt. Und ich fand es herzerwärmend, wie er Logan vergöttert und wie liebevoll die beiden miteinander umgehen. Auch der Vater hat mich überzeugt, denn er ist ein guter Mann und liebt seine Söhne von Herzen. Da Logan noch Zuhause wohnt, haben die beiden entsprechend viele Auftritte und ich habe mich jedes Mal gefreut, wenn sie aufgetaucht sind.


    Damit hatte sich die Freude aber im Grunde auch schon, denn, wie bereits erwähnt, fand ich die Liebesgeschichte sehr unglaubwürdig – sogar noch mehr als David und Junas Instant-Liebe aus dem ersten Band. Wenig überraschend entflammt eine solche Instant-Liebe auch zwischen Logan und Gwen. Es ging so schnell, dass ich es tatsächlich verpasst habe. Ihr ganzes Leben lang haben sie gelernt, einander zu hassen, aber nach wenigen Stunden Bekanntschaft erzählen sie sich plötzlich gegenseitig ihre gesamte Lebensgeschichte. Außerdem denkt Logan von Anfang an ständig an Gwens Lippen. Von den Gefühlen kam bei mir aber schlichtweg überhaupt nichts an. Die beiden hatten auch einfach gar keine Chemie. Deshalb waren Situationen wie beispielsweise die Szene, in der Gwen Logan fragt, ob er sich nicht vielleicht in sie verliebt hat, einfach nur total merkwürdig, künstlich, unglaubwürdig und befremdlich. Zwischendurch habe ich wirklich überlegt, ob das Virus, das damals dazu geführt hat, dass Männer und Frauen einander unvermittelt gehasst und getötet haben, ins Gegenteil mutiert ist und jetzt für unsterbliche Instant-Liebe zwischen Männern und Frauen sorgt. Der dritte Band steht noch aus, also vielleicht habe ich damit tatsächlich recht, aber ich befürchte, dass es die Liebesgeschichten tatsächlich einfach nur kaum ausgearbeitet sind.


    Unglaubwürdig und unrealistisch fand ich darüber hinaus leider auch viele weitere Dinge und Details. Eine Menge Drama entsteht unter anderem dadurch, dass die Figuren andauernd überall jedermanns Geheimnisse herumerzählen. Es stehen Leben auf dem Spiel, aber ständig werden vollkommen unnötig irgendwelche Charaktere in Geheimnisse eingeweiht, nur damit sie dann Verräter werden oder andernfalls unbegründbare Entscheidungen treffen können. Es wurde 20 Jahre über diese Angelegenheiten geschwiegen, teilweise sogar noch länger. Es ist mir ein Rätsel, warum die Personen plötzlich alle so mitteilungsbedürftig sind und nicht einmal sicherstellen, dass die Informationen wirklich nur an vertrauenswürdige Ohren gelangen.

    Eine andere Szene, die mir besonders hängen geblieben ist, betrifft Logans Ausflug in eine ihm völlig fremde Stadt, in der er sich nicht auskennt und wo es von Feinden nur so wimmelt. Praktischerweise trifft er auf einen netten Mann, der ihm eine Karte auf ein Stück Blech zeichnet. Eine Karte, die so detailliert ist, dass die Hinterausgänge von Gebäuden und Barrikaden in jeder Straße eingezeichnet sind, aber gleichzeitig einen Großteil der gesamten Stadt (bei der es sich übrigens höchstwahrscheinlich um Köln handelt, also eine Millionenstadt) abbildet, damit Logan auf einem anderen Weg heraus kann als er herein gekommen ist. Da frage ich mich, wie lange es gedauert hat, diese Karte zu zeichnen, und wie groß das Stück Blech sein muss, mit dem Logan dort unterwegs ist.

    Dann wäre da außerdem noch die Gefangene, die es irgendwie schafft, eingekerkert tief unten im Berg eine Brieftaube mit einer Geheimbotschaft zu empfangen, ohne dass irgendjemand das mitbekommt. Und so weiter. Früher wären mir solche Dinge vielleicht nicht aufgefallen, aber mittlerweile stört es mich extrem, dass keine realistische Lösung für diese Probleme gefunden wurde. Als ob einfach davon ausgegangen wurde, dass die Leser das schon nicht merken werden. Leider habe ich es aber gemerkt und dass es ein Deus Ex Machina für jedes Problem gibt, macht die Geschichte nicht spannender.


    Fazit

    Das Buch ließ sich schnell lesen und hat mir ein wenig leichte Unterhaltung geboten. Außerdem mochte ich Logans herzerwärmende, liebevolle Familie, die zum Glück recht viele Auftritte hat, wirklich sehr. Der Rest konnte mich nicht überzeugen. Es handelt sich wieder um eine unglaubwürdige Instant-Liebesgeschichte. Diesmal sogar zwischen zwei Figuren, die in meinen Augen überhaupt keine Chemie hatten. Auch viele andere Dinge fand ich unglaubwürdig, unrealistisch und konstruiert. „Das verbotene Eden – Logan und Gwen“ bekommt für den treuen Dachs gerade noch so drei Schreibfedern.

  9. Cover des Buches Die Puppenspieler (ISBN: 9783442481125)
    Tanja Kinkel

    Die Puppenspieler

     (418)
    Aktuelle Rezension von: Maddy20

    Wir folgen dem 12jährigen Richard nach Italien in das Haus der Fugger und dürfen seinen Weg von der Hexenverfolgung bis in die mediterrane Gegend begleiten. Eine einschneidende Erfahrung, der Tod der Mutter, steht zu Beginn der Geschichte und lässt den Protagonisten maßgeblich reifen. Die historischen Details sind toll in die Geschichte eingearbeitet und werden spannend wiedergegeben. 

  10. Cover des Buches Die Tränen der Hexen (ISBN: 9783954751174)
    Uwe Grießmann

    Die Tränen der Hexen

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Corpus
    Inhalt:
    Goslar in der frühen Neuzeit ist eine reiche und mächtige Stadt, eine der größten Städte in der nördlichen Hemisphäre. Der Buchdruckermeister Wilhelm Wehrstett bekommt Besuch von einem Dominikanermönch. Der verlangt von ihm, dass er dessen Werk "Malleus maleficarum" nachdruckt. Doch Wehrstett hadert, denn dieses Buch bringt nur Tod und Verderben. *** Anhand langwieriger Recherchen und dem Studium mehrerer Hexenprozesse entstand ein atmosphärisch dichtes Portrait einer grausamen Zeit. *** Der Titel "Die Tränen der Hexen bezieht sich darauf: Henricus Institoris beschrieb im Hexenhammer einige Erkennungsmerkmale für angebliche Hexen. Dazu gehörte auch, dass "Hexen" angeblich nicht weinen könnten. Wenn sie es dennoch taten, war dies das Blendwerk Satans.

    Meine Meinung:
    "Die Tränen der Hexen" von Frank Arlt ist ein sehr authentisch geschriebener historischer Roman.
    Der Schreibstil war sehr gut zu lesen, weil er sehr flüssig war.
    Man fühlte sich sofort in die Geschichte mitgenommen. 
    Die Protagonisten wurden gut dargestellt und man konnte sich gut in sie hineinversetzen. 
    Man hat einen guten Einblick darin bekommen, wie die Hexenverfolgungen damals ablaufen konnten und mit welchen Machenschaften im Namen der Kirche vorgegangen wurde und wo unschuldige Frauen hingerichtet wurden.
    Es war spannend und mitreißend. 

    Fazit:
    Dies ist ein gutes Buch, das einen in das Thema Hexenverfolgungen im Mittelalter hineinführt und sehr spannend ist. Man leidet richtig mit den unschuldigen Frauen mit. Ich kann das Buch weiterempfehlen, aber man sollte nicht zart besaitet sein. 


  11. Cover des Buches Hexenhammer (ISBN: 9783492273596)
    Elmar Bereuter

    Hexenhammer

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Safranie
    Ich habe selten ein Buch so zeitig abgebrochen. Nicht einmal 50 Seiten habe ich geschafft. Der Schreibstil ist meines Erachtens nach alles andere als leserfreundlich. An vielen Stellen fehlten mir Informationen um richtig in die Geschichte abtauchen zu können: Beschreibungen waren so kurz gefasst, dass einiges für mich nicht vorstellbar war. An mehreren Stellen habe ich hin und her überlegt bis ich mitbekam, dass sich Zeit und Ort der Handlung geändert haben. Das war weder vom Autor erwähnt noch durch Ansätze ersichtlich. Auch war immer wieder nicht klar, wer gerade sprach. Alles in allem stellte sich für mich absolut kein Lesevergnügen ein und so blieb für mich nur der Abbruch. Das Buch ist nun in einem öffentlichen Bücherschrank und wartet darauf von jemandem entdeckt zu werden, der vielleicht mehr darin erkennen kann. 
  12. Cover des Buches Madonna (ISBN: 9783746628851)
    Kathrin Lange

    Madonna

     (18)
    Aktuelle Rezension von: elisabethjulianefriederica
    Der historische Kriminalroman spielt 1493 in Nürnberg. Die Heilerin Katharina Jakob betreibt in der Stadt ein Haus, in dem sie kranke, auch depressive Frauen behandelt. Die sehr selbständige Frau hat in der Stadt einige Neider bzw. Gegenspieler. Zu Beginn wird sie von einem Unbekannten verfolgt, der ermordet wird. Es geschehen weitere Morde, bei denen die Spuren zu ihr führen.Bei einem ist ihr Freund Richard zugegen, der sich unter Mordverdacht bringt. Auch Katharina wird schließlich verdächtigt. Zudem nimmt Heinrich Kramer, der Begründer des Hexenhammers, in Nürnberg seine Hexenverfolgung auf .Das Ziel ist Katharina. Sie wird in das berüchtigte Nürnberger Lochgefängnis geworfen. Der Roman ist äußerst spannend geschrieben, ich war von Anfang an von der Handlung gefesselt, man kann sich sehr gut in das mittelalterliche Nürnberg versetzen. Das Buch hat 2 Vorgängerbände, Seraphim und Cherubim, die aber nicht vorausgesetzt werden. Aber nachdem ich am Ende der Geschichte angekommen war, wollte ich auf jeden Fall mehr von Katharina lesen und habe mir die ersten beiden Bände dazugekauft. Klare Leseempfehlung für alle, die sich gerne ins Mittelalter begeben wollen und spannende Romane lieben.
  13. Cover des Buches Seraphim (ISBN: 9783746624563)
    Kathrin Lange

    Seraphim

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Eggi1972

    Seraphim von Kathrin Lange ist ja nun auch schon ein etwas älteres Buch, aber was soll ich zu meiner Schande nun sagen, mir sagte weder der Name des Buches etwas, noch die Autorin. Und was soll ich euch sagen, es war ein Fehler den ich zutiefst bereue.

    Die Reise ging wieder einmal nach Nürnberg, und ich muss ja sagen diese Stadt fasziniert einen immer wieder. Frau Lange nimmt ihre Leser an die Hand und führt sie in eine Zeit, wo zu viel Wissen für eine Frau auch schnell zum Tode geführt hat. Man wurde schnell als Hexe denunziert und wenn man dazu noch Witwe war, kann ich mir vorstellen, dass dies noch weniger schwieriger war.

    Katharina Jacob findet also in den Felsengängen, die sich vom Lochgefängnis beim Nürnberger Rathaus aus erreichen lassen, ihren Halbbruder mit Schwanenflügeln am Rücken tot auf. Das Ganze hat dann wohl so ausgesehen wie wenn ein Engel verstorben wäre.

    Und da waren sie dann wieder meine Probleme. Ich musste mich also erst einmal über bestimmte Dinge informieren. Da waren zum einen die Schwanenflügel, ich wusste ja dass diese eine sehr große Spannweite haben, aber die 2,40 Meter haben mich dann doch einmal mehr erstaunt.

    Noch mehr erstaunt hat mich das Nachschlagen der Felsengänge von Nürnberg, welche ab ca. 1380 schon erbaut wurden und in den Felsen unter der Altstadt eingeschlagen wurden. Die Gänge die zur Wassergewinnung genutzt wurden, wurden auch noch Lochwasserleitung genannt, weil diese bei dem Lochgefängnis endeten.

    Mein Entschluss steht seit dem Buch fest, ich werde noch einmal nach Nürnberg fahren. Ich war zwar als Kind schon mal im Rathaus von Nürnberg, aber leider nicht im Lochgefängnis, dies fanden meine Eltern damals nicht interessant oder zu grausam für mich. Genaues kann ich dazu nun nicht sagen, vielleicht kann ich mich auch nicht mehr daran erinnern.

    Alles in allem erfährt man so oder so sehr viel über die damalige Zeit ohne dass man es eigentlich merkt und ohne das es jemals langweilig wird. Frau Lange schafft es, einen sehr interessanten Bogen zu spannen. Ohne zu übertreiben, gut es sind ein paar Dinge dabei, die auch ins Reich der Fiktion gehören. Und die, wie sie selbst sagt, zur damaligen Zeit nicht unbedingt möglich waren. Aber man nimmt es in dem ganzen Zusammenhang einfach mit und akzeptiert es. Es sind einfach 473 Seiten feinster historischer Unterhaltung mit einigen Fakten, die man nicht immer so vor Augen hat. Aber auch einem durchweg interessanten Plot, den man einfach verschlingen muss, wenn man ihn einmal angefangen hat.

    Frau Lange schafft es eine Atmosphäre zu schaffen, die einen einerseits frösteln lässt, andererseits aber einen auch süchtig auf mehr macht.  Ich kann euch nur eines sagen, lest dieses Buch und lasst euch einfach einmal überraschen und stellt euch ruhig einmal vor, wie es ist wenn einem Toten am Rücken 2,40 Meter Flügel herauswachsen, es hat doch etwas Engelgleiches und man versteht auch, warum dieses Buch nur der erste Teil der Engelmörder Trilogie ist. Ich würde mich zu 100% freuen, wenn Ihr dieses Buch oder der Trilogie Aufmerksamkeit schenkt.

    Literaturlounge

  14. Cover des Buches Hexenhammer (ISBN: 9783442722068)
    Jane Stanton Hitchcock

    Hexenhammer

     (25)
    Aktuelle Rezension von: libri
    Wieder ein Buch das unheimlich lange ungelesen bei mir im Regal stand. Seit 1997 um genau zu sein. Um meine guten Vorsätze fürs Jahr 2012 irgendwie umzusetzen muss ich langsam die letzten 10 Bücher aus den 90er Jahren in Angriff nehmen. Vob "Hexenhammer" war ich positiv überrascht. Hat mir richtig gut gefallen und ich habe die fast 550 Seiten innerhalb von 5 Tagen weggelesen.
  15. Cover des Buches Das Herz der Alraune (ISBN: 9783423260817)
    Cornelia Haller

    Das Herz der Alraune

     (23)
    Aktuelle Rezension von: ConnyKathsBooks
    1492, Montpellier und Überlingen: Als ein neidischer Mitscholar entdeckt, dass Luzius Gassner in Wahrheit eine Frau namens Luzia ist, muss die frisch gebackene Medica Hals über Kopf aus Montpellier fliehen und landet nach einer abenteuerlichen Fahrt wieder in ihrer Heimatstadt Überlingen am Bodensee. Im dortigen St. Gallus Hospital arbeitet mittlerweile auch ihre frühere Liebe und Medicus Johannes von der Wehr, den sie seit den schrecklichen Ereignissen während der Inquisition in Ravensburg nicht mehr wiedergesehen hat. Luzia versucht, in Überlingen als Medica Fuß zu fassen, doch die Vergangenheit lässt sie einfach nicht los. Es drohen erneute Hexenverfolgungen und auch die Borniertheit und Arroganz der reichen Überlinger machen Luzia zu schaffen. Denn ihre modernen Heilmethoden finden nicht überall Anklang und bald geraten Luzia und Johannes in tödliche Gefahr.

    "Das Herz der Alraune" ist ein spannender historischer Roman von Cornelia Haller und die Fortsetzung von "Seelenfeuer". Den ersten Teil habe ich zwar noch nicht gelesen, doch der Einstieg fiel mir trotzdem recht leicht. Schnell war ich gebannt von den dramatischen und berührenden Ereignissen rund um Luzia, die es als Frau und Medica im mittelalterlichen Überlingen nicht leicht hat. Denn die Welt der Medizin ist im Mittelalter im Grunde nur Männern vorbehalten und als Frau und Kräuterkundige ist man rasch als Hexe verschrien. Luzia muss daher viele Hindernisse überwinden - beispielsweise einen selbstgerechter Bader, der noch Gänsemist zur Heilung auf Wunden schmiert, die eifersüchtige Tochter des reichen Stadtrates, welche mit allen Mitteln versucht, Luzia in Verruf zu bringen, den gefürchteten Inquisitor Heinrich Kramer oder allgemein die leicht zu beeinflussende Bevölkerung, die nur einen Schuldigen sucht für Krankheiten, Todesfälle und Naturkatastrophen.

    Das Ganze ist verpackt in einer durchweg mitreißenden, vielschichtigen und gut recherchierten Story, die keine Wünsche offenlässt. Sympathische und starke Charaktere sowie eine bewegende Liebesgeschichte machen das Buch zu einem echten Leseerlebnis. Ganz nebenbei erfährt man zudem viele interessante Dinge über medizinische Behandlungsmethoden im Mittelalter, die vor allem auf Heilkräutern basierten, aber teilweise auch recht obskur daherkamen. Wenn Luzia z.B. im Studium eine Frauenleiche seziert oder ihre erste verbotene Schnittentbindung (Kaiserschnitt) durchführt, ist man richtig fasziniert. Dazu trägt auch der anschauliche und der damaligen Zeit angepasste Sprachstil der Autorin bei. Alles wird sehr lebendig und detailreich geschildert, man fühlt sich sofort mittendrin im mittelalterlichen Treiben und verfolgt gespannt die Geschehnisse. Besonders gen Schluss kann man das Buch kaum aus der Hand legen, denn ob Luzia und Johannes endlich glücklich werden dürfen, steht noch in den Sternen.

    Insgesamt kann ich "Das Herz der Alraune" daher nur empfehlen. Ein wundervoller historischer Roman mit medizinischem Hintergrund, der mich einfach nur begeistert hat. Den ersten Teil werde ich auf alle Fälle noch nachträglich lesen. 5 Sterne von mir.
  16. Cover des Buches Des Teufels Drucker (ISBN: 9783897059443)
    Rainer Maria Wacke

    Des Teufels Drucker

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Taschenkrebs
    sondern eines der langweiligsten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Man vermag es nicht, mit den Personen mitzufühlen und die Handlung plätschert ohne besondere Höhepunkte dahin. Dafür verliert sich der Autor in endlosen Ausführung über das Druckereihandwerk, die in einem fiktionalen Text nichts zu suchen haben.
  17. Cover des Buches Tödliches Ritual (ISBN: 9783492258883)
    Marina Heib

    Tödliches Ritual

     (90)
    Aktuelle Rezension von: nati51
    Obwohl ich die beiden ersten Bände von Marina Heib „Weißes Licht“ und „Eisblut“ über den Sonderermittler Christian Beyer bisher noch nicht kannte, habe ich mich sehr schnell in das Buch einlesen können, da es nur wenig Hinweise auf die vorherigen Fälle gab.

    Hauptkommissar Markus Lorenz, ein Mann mit einem Alkoholproblem, erfährt in seiner Stammkneipe, dass sich an einem Teich im Botanischen Garten von Göttingen, ein brutaler Mord ereignet hat. Er eilt zum Tatort, um sich die Frauenleiche anzusehen und trifft dort auf die Göttinger Oberbürgermeisterin Marlene Falck. Ein Wort gibt das andere und ohne, dass Markus Überlegungen anstellt, gibt er der Oberbürgermeisterin eine Ohrfeige. Die Presse freut sich, denn sie hat ein fantastisches Foto im Kasten.

    Ein weiterer Frauenmord geschieht und bisher wurden die beiden Verbrechen noch nicht in einem Zusammenhang gesehen. Markus bittet seinen langjährigen Freund Christian Beyer, Chef eines Sonderkommandos für Serientäter aus Hamburg, um Hilfe, da er fristlos gekündigt hat. Dieses geschieht inoffiziell, da Christian keinen Auftrag hat. Doch dann wird die Tochter der Oberbürgermeisterin von Göttingen ermordet. Markus wird wieder eingestellt und Christian darf offiziell ermitteln. Zum Zeitpunkt der Morde geschehen auch mehrere Vergewaltigungen in Göttingen. Es stellt sich die Frage, ist der Mörder auch der Vergewaltiger. Welche Rolle spielt die Göttinger Burschenschaft Herculania? Die Ermittler tappen im Dunkeln, doch dann entdeckt Christians Freundin Anna, eine Psychologin, dass die Morde an keltischen Feiertagen stattfinden.

    Bisher war mir Marina Heib noch nicht bekannt. Als Schauplatz Göttingen auszuwählen, hat mir gefallen, denn viele Orte waren mir vertraut.

    Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte wird spannend erzählt. Die Charaktere der Beteiligten werden gut beschrieben. Die Ermittler sind menschlich mit ihren Stärken und Schwächen und wirken dabei sehr sympathisch. Man kann sich die Personen und Situationen bildhaft vorstellen. Interessant fand ich auch die eingefügten Tagebucheinträge des Mörders, die einem die Gründe für seine anormalen Handlungen näher brachten. Gestört hat mich zu Beginn, dass etwas rätselhafte Anfangskapitel, doch schnell war man darüber hinweg und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Für mich ein lesenswerter deutscher Regionalkrimi.
  18. Cover des Buches Jakob Wolff - Rupes Picarum (ISBN: 9783945230107)
    Tanja Kummer

    Jakob Wolff - Rupes Picarum

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Land_aus_Glas

    Wie das letzte Buch von Tanja Kummer, das ich bewertet habe, tue ich mich hier auch schwer mit der Bewertung.

    Ich fange mit den Negativpunkten an: das Kloster, in dem schwarze Magie betrieben wird, finde ich total unrealistisch. Es wirkt wie aus einem billigen Trash-Film. Trotzdem kann ic h mir vorstellen daß manche Leser das vielleicht mögen. Mir hat auch eine Frauenfigur nicht gefallen, weil ich sie zu oberflächlich ausgearbeitet fand. (Diese Figur hat eine sehr spannende Hexenfähigkeit nämlich kann sie sich wünschen was sie will und das wird dann wahr. Man häte da sehr viel daraus machen können mit dieser Allmacht in den Händen einer falschen Person aber die Autorin verschenkt diese Chance.) Auch muss ich wieder wie beim letzten Buch kritisieren wie mti dem Thema sexueller Gewalt umgegangen wird (Trigger-Warnung für den Spoiler!): Diese Hexe zwingt Jakob in ihr Bett und er muss mit ihr schlafen. Das ist genauso eine Vergewaltigung wie mit Lilo im letzten Buch und wieder wird auf die verstörenden und psychischen Folgen davon überhaupt nicht eingegangen.)

    Was mir aber sehr gut gefalle hat ist der Schreibstil von dem Buch. Ich will das nicht spoilern nur so viel Sagen: Am Anfang denkt man daß im eBook ein Fehler ist und sich Sachen wiederholen, aber das ist gar nicht so! Sehr originell gemacht und wenn nicht diese Sache mit der sexuellen Gewalt wäre würde ich für das Buch 5 Punkte geben weil das echt ungewöhnlich geschrieben ist!

  19. Cover des Buches Matthias und der Teufel (ISBN: 9783784423814)
    Gerald Messadie

    Matthias und der Teufel

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Dieses Buch ist eine amüsante Mischung aus Sarkasmus und einer langsamen Erlösung der Hauptperson. Der Weg der Hauptperson wird vom Teufel mit Felsen gepflastert, wobei er ihm aber gleichzeitig das Werkzeug zum Beseitigen der Hindernisse am Start gibt. Hervorragend
  20. Cover des Buches Witch Child (ISBN: 9781408800263)
    Celia Rees

    Witch Child

     (10)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Hexengesicht (ISBN: 9783847511298)
    Heike Schulz

    Hexengesicht

     (37)
    Aktuelle Rezension von: LeseMama82

    Tamara und Josephine gehen zwar in dieselbe Klasse, haben allerdings wenig miteinander zu tun. Während Tamara lieber für sich bleibt, einen Hang zur Esoterik hat und ihre Klamotten am liebsten im Secondhand-Laden kauft, ist Josephine das genaue Gegenteil: sie gehört zur angesagten Mädchenclique, trägt nur Markenklamotten und ihre Lieblingsthemen sind Styling und Jungs. Die beiden 16-jährigen verschlägt es bei einem einwöchigen Schulausflug zum Thema Hexenverfolgung allerdings ins selbe Zimmer. Die anfängliche Abneigung gegen einander wandelt sich mit der Zeit, als beide erkennen, dass mehr in der Klassenkameradin steckt, als auf den ersten Blick erkennbar ist.

    Nachdem Tamara und Jo in der Kirche der kleinen Stadt ein mysteriöses Gemälde einer jungen Frau entdeckt haben und mehr über sie in Erfahrung bringen wollen, verschwindet das Gemälde plötzlich und Tamara hat das Gefühl verfolgt zu werden. Jemand versucht zu verhindern, dass sie mehr über die junge Frau in Erfahrung bringen, die vor 500 Jahren als Hexe verfolgt und getötet worden ist. Dabei wird Tamara von Visionen begleitet, die mehr über das Leben der jungen Frau (Friederike) erzählen. Nach und nach kommen Tamara und Jo einer Geschichte auf die Spur, die ihnen (und uns) den Atem verschlägt und sie in höchste Gefahr bringt.

    Dieses Buch ist der tolle Debütroman der Grevenbroicher Autorin Heike Schulz. Es handelt sich um einen Jugend-Mystery-Roman, der neben Spannung und Grusel auch eine tolle Freundschafts- und Liebesgeschichte bietet. Die Autorin schreibt sehr flüssig und absolut fesselnd. Ich freue mich jetzt schon darauf mehr von ihr zu lesen!

  22. Cover des Buches Der Henker von Lemgo (ISBN: 9783897058644)
    Bettina Szrama

    Der Henker von Lemgo

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Karina_Lenhart
    Ich war von Anfang an gefesselt. Maria ist eine extrem starke Frau, die allen Vorwürfen trotzt. David finde ich super sympathisch, seine Gefühle zu Maria... Respekt, dass er ihr im Bezug auf Hermann hilft. Das Ende war ziemlich brutal, ich hätte nicht mit diesem Finale gerechnet
  23. Cover des Buches Vier Säulen der Macht (ISBN: 9783937435510)
    Martin Kay

    Vier Säulen der Macht

     (3)
    Aktuelle Rezension von: libri
    Ich bin froh, das ich mir diese Reihe gekauft hab. Interessant und flüssig geschrieben, einige neue "Theorien" zum Vampirismus - genauso sollen Vampirbücher sein. Empfehlenswert
  24. Cover des Buches Freimaurer, Illuminaten und andere Verschwörer (ISBN: 9783104000374)
    Thomas Grüter

    Freimaurer, Illuminaten und andere Verschwörer

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Mario_Veraguth

    Die Geschichten über die Entstehung von Legenden anhand realer historischer Ereignisse und die Erklärung der psychologischen Ursachen und Mechanismen zur langsamen Reifung einer Theorie sind die noch seriösesten und belegbarsten Abschnitte des Buches. Sie fußen auf psychologisch und geschichtlich fundierten Fakten und erklären anschaulich, wie aus erklärbaren Ereignissen aus einer kleinen Initialzündung heraus eine immer weiter von der eigentlichen Realität entfernte Version entsteht, bis es mitunter geschehen kann, dass die wirklichen Ereignisse durch eine alternative Version ersetzt werden. Wobei in dem Bereich von Schwarz- Weißmalerei generell mit Glacehandschuhen gearbeitet werden sollte, um einseitige Meinungsbildung zu vermeiden und die Richtigkeit historischer Erzählungen auch so eine Sache ist. Von wegen Geschichte wird von Siegern geschrieben und wehe den Besiegten. Die generelle Elastizität und Kreativität des Menschen im Umgang mit Wahrheit, speziell unter dem Gesichtspunkt von Machtergreifung sowie dessen Erhalt, sollte einem stets kritisch vor Augen führen, wer an welcher Wahrheit wie profitieren kann anstatt sich hirnlos von These zu Antithese zu hangeln, je nachdem was der opportunistischen Mode gerade entspricht oder was sich am ehesten schick raumverschönernd im selbstgezimmerten Käfig der eigenen Vorurteile und durch Indoktrination und Prägung vorgefassten Meinungen macht, die man den freien, menschlichen Willen zu nennen pflegt. 

    Die interessanten und kurzweiligen Passagen, wie das Basteln einer eigenen Verschwörungstheorie und die Vorstellung beliebter Thesen beziehungsweise deren Urheber und bekannter Verschwörungsliteraturprofiteure beziehungsweise Autoren, können aber nicht das leider konservativ-staatsgläubige Weltbild des Autors kaschieren, das dieser nicht der wissenschaftlichen Seriosität wegen etwa für die Dauer des Schreibprozesses deaktiviert, sondern munter in seine Schlussfolgerungen miteinbezieht. Wie und mit welcher Legitimation er sich erdreistet, aktuelle oder noch in diesem Jahrtausend geschehene Vorkommnisse unter dem Generalverdacht der Verschwörungstheorie abzutun, erweckt den Eindruck, als wäre er sich der Ironie dessen, am Ende des Buches auf genau die plumpen Manipulationsmechanismen, die er den Verschwörungsjüngern latent anlastet hereinzufallen, in keiner weise bewusst. Dass er sich, chronisch auf dem Zug der offiziellen und politisch korrekten Meinung aufspringend,  selbst jeglicher Fachkompetenz enthebt wird ihm angesichts des Profits als Autor mehrerer Bücher zu verschiedenen Themen nach gleichem Schema wenig stören.

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