Bücher mit dem Tag "hexenjagd"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "hexenjagd" gekennzeichnet haben.

96 Bücher

  1. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.560)
    Aktuelle Rezension von: geBUCHt

    Kurz nachdem der zweite Weltkrieg vorüber ist, begibt sich Claire mit ihrem Mann nach Schottland, um ihre zweiten Flitterwochen zu genießen. Als die junge Frau einen Steinkreis durchquert, verliert sie das Bewusstsein und wacht plötzlich in den Highlands des 18. Jahrhunderts auf. Die Menschen, die sie trifft begegnen ihr argwöhnisch und sie gerät in viele brenzlige Situationen. Dabei steht ihr der attraktive Schotte Jamie zur Seite und Claires Herz gerät ungewollt ins Stolpern.

    Ich hatte damit gerechnet, dass bei über tausend Seiten einige Längen auf mich zukommen werden und wurde prompt überrascht. Denn ich habe die Seiten tatsächlich nicht gemerkt und mir war zu keinem Zeitpunkt langweilig. Ein Abenteuer jagt das nächste, es bleibt durchweg spannend und ich habe jede Seite genossen.

    Die Autorin schriebt detailliert, jedoch nicht ausschweifend. Sie hat mit ihrem bildhaften Schreibstil eine solch raue Atmosphäre geschaffen, dass ich wirklich glaubte da vor Ort zu sein. Es gab immer wieder Szenen, welche mich amüsiert haben und wo ich schmunzeln musste. So wurde die Geschichte stellenweise aufgelockert und nicht zu ernst gehalten.  

    Eins ist klar, Diana Gabaldon hat ihre Figuren nicht mit Samthandschuhen geschaffen. Sie hat schwierige Schicksalsschläge eingebaut, bei denen mir das Herz voll Mitleid überlief. 

    Mit Claire haben wir eine temperamentvolle, kluge Protagonistin, die mutig ist und mit ihrer hin und wieder kratzbürstigen Art total sympathisch ist. Sie hat durchaus auch eine mitfühlende und weiche Seite und im Laufe der Geschichte wächst sie über sich hinaus und lernt dazu. Sie passt sich an ihr neues Leben an und versteht es zum Ende hin, sich manchmal zu zügeln. 

    Jamie hat eine fröhliche Natur, obwohl seine Vergangenheit nicht leicht zu verarbeiten ist. Er ist sehr aufmerksam gegenüber Claire und ist ein mutiger Beschützer. Sein stures Wesen hat ihn nur umso anziehender gemacht und zudem hat er eine untypische süße und noch junge Persönlichkeit. Er durchlebt ebenfalls eine Charakterentwicklung, wird erwachsener, bleibt sich selbst aber treu. 

    Die Beziehung der beiden ist unglaublich leidenschaftlich. Sie sind laut, geben beide ungern nach und kämpfen um- und miteinander. Geben einander Halt und und stärken sich. Und wenn der Eine aufgibt, so ringt der Andere umso mehr um ihr Glück. 

    Die Nebencharaktere sind ebenfalls genau beschrieben und sind abwechslungsreich gestaltet. Alle haben ihre Ecken und Kanten und fließen reibungslos in die Geschehnisse ein. Zwar sind es viele Personen, die man sich merken muss, nur werden die nach und nach vorgestellt und haben alle bestimmte Merkmale, sodass man nicht in Verwirrung gerät. 

    Ich habe auch ziemlich viel gelernt aus dem Buch. Besonders der geschichtliche Hintergrund ist interessant und man erfährt auch viel über die Kräuterkunde, die ich sonst nie als besonders spannend empfunden hatte. 

    Teilweise musste ich aus Zeitgründen auf das Hörbuch umsteigen. Dieses kann ich nur empfehlen. Die Sprecherin hat eine angenehme und deutliche, erwachsene und kräftige Stimme. 

    Fazit:

    Ein unvergleichlicher Wälzer, der von Anfang bis Ende spannend und vielseitig ist. Eine Liebe, die unter die Haut geht. Eine atemberaubende Kulisse. Volle 5 Sterne.

  2. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.186)
    Aktuelle Rezension von: mattder

    Der Rechtsmediziner will nach den Unfalltod seiner Frau und Tochter abstand gewinnen und nimmt ein Stellenanzeige als Landarzt in einem Kaff an. Dort kommt es plötzlich zu ein Leichenfund durch zwei Bruder in Kindesalter. Er wird dazu gegenrufen um sich die Kinder zu kümmern. Die Polizei bitte ihm um Hilfe als herausfindet was er in Früheren Leben gemacht hat. Es entwickelt sich ein Spannende Geschichte wo man die ganze Zeit Mit Rastel wer es war toll geschrieben das Buch unbedingt lesen.

  3. Cover des Buches Die Seelen der Nacht (ISBN: 9783442377190)
    Deborah Harkness

    Die Seelen der Nacht

     (1.159)
    Aktuelle Rezension von: Yukiomishima

    Das Buch hat ganz gut angefangen, aber es hat sich für mich kein erkennbarer Spannungsbogen aufgebaut. Die Geschichte plätschert so vor sich hin und fing irgendwann an mich zu langweilen. 

    Leider werden die Nebencharaktere nie richtig beschrieben, sie sind eindimensional und man hat den Eindruck dass sie nur als Deko da sind und im Grunde unwichtig sind. Man lernt eigentlich nur Matthew und Diane kennen. 

    Auch die Orte werden nie detailliert beschrieben, was schade ist da Oxford sich wirklich dazu anbietet. Ich musste die Schauplätze googlen um mir etwas darunter vorstellen zu können. 

    Der Grund warum ich das Buch abgebrochen habe ist der, dass es mich extrem aufregt dass Diane von Matthew wie ein Kind behandelt wird. Das ist bei den meisten Vampirgeschichten so. Matthew entscheidet wann Diane schläft, isst, trinkt, überhaupt irgendwas tut. Er entscheidet ständig über ihren Kopf hinweg. Gut, das Buch ist 10 Jahre alt und die Autorin gehört zur älteren Generation, da ist alles etwas anders als bei uns. Trotzdem altert das Buch inhaltlich überhaupt nicht gut. 


    Alles in allem ein Durchschnittsschmöker. 

  4. Cover des Buches Into the Water (ISBN: 9780857524430)
    Paula Hawkins

    Into the Water

     (169)
    Aktuelle Rezension von: Milkahase

    Zum Tod ihrer Schwester kehrt Julia in ihre alte Heimat zurück. Seit Jahren hatte sie keinen Kontakt mehr zu Nel, ihrer Nichte oder sonst jemandem von damals. Der Sturz von einer Klippe wirkt wie ein Selbstmord, doch Nel ist nicht die erste Frau, die dort den Tod findet. So erhärtet sich die Theorie des Mordes...

    Die Geschichte an sich klingt spannend und hat mich neugierig gemacht. Für den Einstieg waren die vielen Personen für mich sehr überfordernd. Auch die Verwandschaftsverhältnisse klären sich erst nach und nach, was das Ganze etwas verwirrend erscheinen lässt. Hinzu kommen die zeitlichen Wechsel, um auf die Geschichten der anderen "Selbstmorde" bzw. gestorbenen Frauen aus der Vergangenheit Bezug zu nehmen. Wobei ich bei einigen Personen nicht verstanden habe, welche Rolle sie für die Geschichte spielen. Aufgrund der Vielzahl an involvierten Personen war es für mich schwierig, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Zudem konnte mich keiner mit einer speziellen Persönlichkeit überzeugen. Sie schienen mir eher oberflächlich charakterisiert bzw. durchschaubar.

    Der Spannungsbogen war für mich eher schwach ausgeprägt. Ein wirklicher Höhepunkt, wo die Schuldfrage geklärt wird, war kaum erkennbar.

    Der Schreibstil ist einfach und angenehm zu lesen. Die Kapitel sind immer einer Person gewidmet und durch die Perspektivwechsel ist das Buch gut strukturiert. Dennoch konnte es mich nicht so richtig überzeugen und überraschen, weshalb ich es eher durchschnittlich einordne.


  5. Cover des Buches Schneewittchen muss sterben (ISBN: 9783548609829)
    Nele Neuhaus

    Schneewittchen muss sterben

     (1.790)
    Aktuelle Rezension von: Schneeball

    Man kann das Buch nicht aus der Hand legen.Sehr spannend geschrieben.

  6. Cover des Buches Bin hexen (ISBN: 9783959918145)
    Liane Mars

    Bin hexen

     (179)
    Aktuelle Rezension von: Kipfal87

    Stil:

    Aus Prims Sicht im Präteritum wird man in die magische Welt eingeführt. Die Geschichte ist sehr flott, humorvoll und leicht geschrieben, gefüllt mit vielen liebevollen Details. Ich konnte am Schreibstil nichts aussetzen und er passt hervorragend zu der Lockerheit der ganzen Geschichte. Zeitsprünge gibt es keine großen, während es im Setting in dem kleinen Ort doch einige Schauplätze gibt, die für Abwechslung sorgen. Ich fand den gut gesetzten Sarkasmus sehr passend und musste mehrmals lachen und grinsen. Mehr gibt es zum Stil nicht zu sagen, weil es einfach rund war. Keine Wiederholungen, nichts in die Länge gezogen und ich mochte den Umfang für diese Art von Geschichten. 


    Meine Meinung:

    Es hat mir so großen Spaß gemacht diese Zeilen zu lesen. Mich kann man nicht mit großen, dramatischen Gefühlen begeistern. Ich lese ungern von emotionalen Abgründen, die auf zig Seiten ausgeschmückt sind. Mich bekommt man immer mit Humor und Kreativität. Das ist natürlich Geschmackssache und hier wurde er getroffen. Es ist eine so locker leichte Geschichte, die ich kaum weglegen wollte, weil sie einem zum Wohlfühlen verleitet. Das bedeutet nicht, dass es keine Gefühle darin gibt, ganz im Gegenteil, doch es wird  nicht zu sehr darauf fokussiert, sodass andere Dinge noch Platz haben. Ich habe die zauberhaften Details geliebt und gefeiert. Prims und Liams Sarkasmus brachten mich zum Grinsen und die magischen Missgeschicke zum laut Lachen. (Besonders die Familienzusammenkünfte, die für laute Lacher im Bus gesorgt haben)

    Die Spannung und das Drama sind dabei, aber ich fand es nicht erdrückend. Die Kreativität in diesen 300 Seiten beeindruckte mich und ein bisschen neidisch bin ich auch geworden ;-).

    Die Anziehung zwischen den Protagonisten mag sehr rasch ansteigen, aber das wird ja immerhin mit den magischen Hintergründen erklärt und damit habe ich mich gut abfinden können. Es mag voller Klischees gespickt sein , die hier hervorragend in Szene gesetzt werden. Ich hatte kurzes Bauchkribbeln, hab mitgeschwärmt und auch ein bisschen gelitten, selbst wenn die negative Wendung natürlich vorprogrammiert war. Doch darum geht es ja nicht, sondern diese Dinge ins rechte Licht zu rücken, damit der Leser Spaß dran hat. 

    Für mich die perfekte Geschichte, um kurz abzuschalten und vor sich hinzuschmunzeln. Ich werde definitiv den zweiten Teil lesen, vielleicht erst wenn ich weiß, dass es fix einen dritten geben soll ;-) 

    Das Buch empfehle ich allen, die keine dramatischen Magier-Kämpfe erwarten, sondern humorvolle Kleinigkeiten, die ein Buch besonders machen. Einen sexy Hexenjäger, eine sarkastische Protagonistin und eine große Portion Freundschaft.  

  7. Cover des Buches Die Eishexe (ISBN: 9783471351079)
    Camilla Läckberg

    Die Eishexe

     (176)
    Aktuelle Rezension von: karin66

     

    Das Buch hat mich sofort auf Grund des Covers und des Titels angesprochen.

    Von der Autorin habe ich bereits einige Bücher gelesen.

    Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.

    Die einzelnen Personen sind vortrefflich ausgewählt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen.

    Zur Geschichte zwei Mädchen im Alter von 4 Jahren werden an ein und demselben Ort ermordet. Der Zeitabstand ist ungefähr 30 Jahre. Wie durch ein Zufall sind auch die beiden Hauptverdächtigten von dem ersten Mord wieder in der Gegend. Doch ob es Zufall ist oder nicht, wird hier nicht verraten, damit die Spannung erhalten bleibt. 

    Meine Meinung zu dem Buch, es wurden definitiv zu viele Geschichten und Namen in ein Buch gepackt. Das ist am Anfang sehr verwirrend und hindert den Lesefluss. Es wäre sicher sinnvoller gewesen, das Buch komplexer zu machen und sich auf weniger, dafür ausgearbeiteter zu konzentrieren und so einen kontinuierlichen Spannungsbogen aufzubauen. So hat das Buch seine Längen, zum Ende hin wird es wieder richtig spannend. Doch ehrlich gesagt, sind mir 500 spannende Seiten lieber als über 700 und darunter einige sehr zähe Stellen.

    Ein Buch mit Höhen und Tiefen, das man lesen kann, aber nicht muss. Die Autorin hat mit Sicherheit bessere Werke.

  8. Cover des Buches So finster, so kalt (ISBN: 9783426514931)
    Diana Menschig

    So finster, so kalt

     (142)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    Merles Oma ist verstorben, weshalb sie zum Ort ihrer Kindheit zurückkehrt. In Omas Knusperhäuschen, mitten im Wald, stößt sie auf ihre makabere Familiengeschichte. Denn die uralte Erzählung ist wahr! Doch nicht die Alte ist hier die Hexe, sondern vielmehr Greta scheint dämonischer Natur zu sein. 

    Eine bunte Mischung verschiedener Märcheninhalte wurde hier in einen Topf geworfen, ein Hauch"Exorzist" und eine Prise (leider oft kitschige) Romantik zugefügt. Die Ambivalenz und (teils tussig nervige) Unsicherheit der Protagonistin übertragen sich auf den Leser. Eine Einschätzung der Ereignisse ist lange nicht eindeutig möglich, die Entwicklung unvorhersehbar. Es bleibt somit spannend bis zum Schluss. Alles in allem eine gute Lektüre für Zwischendurch. 

  9. Cover des Buches Feuerrot (ISBN: 9783473401338)
    Nina Blazon

    Feuerrot

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Woerterschloss_

    Ich habe das Buch gebraucht gekauft, weil mir Cover und Klappentext interessant erschienen - gehört hatte ich noch nie davon. Deshalb war ich umso überraschter, wie gut es mir gefallen hat.

    Das Thema Hexenverfolgung hat mich schon immer fasziniert und nicht nur dieser Punkt sondern auch die Situation in Ravensburg schien ziemlich gut recherchiert. So gab es einige Figuren zu dieser Zeit wirklich. 

    Platt und langweilig, was man vielleicht von einem historischen Roman erwartet, war die Geschichte aber ganz und gar nicht. Es war spannend, die Figuren interessant und die Wendungen oft nicht vorhersehbar.

    Jedem, den die Zeit der Hexenverfolgung ebenfalls interessiert, kann ich das Buch empfehlen - und auch wenn es ein Jugendbuch ist, finde ich durchaus, dass auch ältere es gut lesen können. 

  10. Cover des Buches Verdammnis (ISBN: 9783453438217)
    Stieg Larsson

    Verdammnis

     (2.538)
    Aktuelle Rezension von: Andrea_Willi

    Der erste Drittel und das letzte Drittel waren wirklich interessant. Ich hab das Buch nicht in einem Rutsch durchgelesen da es irgendwann recht langatmig wurde und ich pausen machte. Der Schluss war dann wirklich wieder spannend und habe ich an einem Stück  durchgelesen. Der erste Teil der Reihe hat mir besser gefallen. 

  11. Cover des Buches Moorfeuer (ISBN: 9783734102127)
    Nicole Neubauer

    Moorfeuer

     (92)
    Aktuelle Rezension von: miissbuch

    INFOS ZUM BUCH

    Titel: Moorfeuer
    Autor: Nicole Neubauer
    Seiten: 416
    Verlag: Blanvalet
    Handlungsort: München, Erding (Bayern) [Deutschland]
    ISBN: 978-3-7341-0212-7 € 9,99 [D] Taschenbuch
    Erstveröffentlichung: 18. Januar 2016


    Infos zum Autor

    „Nicole Neubauer ist 1972 in Ingolstadt geboren und studierte englische Literaturwissenschaft und Jura in München und London. Nach zehn Jahren in einer Wirtschaftskanzlei arbeitet sie freiberuflich als Autorin, Rechtsanwältin und Lektorin. Sie ist Mitglied der »Mörderischen Schwestern e.V.« und der »Autorinnenvereinigung e.V.«. Nach »Kellerkind« ist »Moorfeuer« der zweite Roman um Hauptkommissar Waechter und sein Team.Nicole Neubauer lebt mit ihrer Familie in München im Herzen Schwabings.“ (Quelle)

    Rezension

    Es ist doch schon etwas länger her, dass ich den 1. Teil dieser Reihe gelesen habe. Sonst stört mich das immer sehr selten. Hier ist es mir aber manchmal etwas schwer gefallen, aber dazu später mehr. Generell würde ich es aber auch empfehlen diese Reihe auf jeden Fall chronologisch zu lesen. 

    Eva Nells Leiche wird auf einem Scheiterhaufen gefunden. Keiner kann sich vorstellen, wer die alte Dame umgebracht haben soll. Alle Spuren führen zu dem Bauernhof auf dem ihre Tochter mit deren Familie lebt. Sophie die Enkelin von Eva Nell sieht den Geist eines kleinen Mädchens. Die Kommissare Michael Waechter und Hannes Brandes sind so in die Vermittlungen vertieft, dass diese Auswirkungen auf ihr Privatleben haben. Doch wirklich voran schreiten die Ermittlungen nicht.

    Die Farben des Covers finde ich zum Titel Moorfeuer sehr passend. Auch der Titel im Allgemeinen passt sehr gut zum Inhalt des Buches. Das Cover selbst finde ich nicht unbedingt passend, hier hätte ich mir auch gut das Foto eines Scheiterhaufens oder eines Feuers vorstellen können. Allerdings finde ich auch, dass das Cover trotzdem sehr ansprechend und düster genug für einen Krimi ist.

    Der Einstieg ins Buch war wirklich gruselig. So gruselig, sodass ich erst überlegt hatte das Buch erstmal wieder zur Seite zu legen und abzubrechen. Dann dachte ich aber „Das ist nur ein Krimi, so schlimm kann’s gar nicht sein“ – wars auch nicht. Dieses Buch war wirklich nett, viel mehr aber auch nicht. Den Einstieg fand ich tatsächlich generell am spannendsten, danach flachte die Spannung recht stark ab. Dies kann aber auch vor allem damit zusammen hängen, dass mir die Unterschiedlichkeit der Ermittler nicht immer klar war. Ich habe die beiden Charaktere oft verwechselt und somit auch ihr Privatleben, welches in diesem Buch bei beiden eine große Rolle gespielt hat. Auch die anderen Charaktere waren von mir und meiner Identifikation mit ihnen recht weit entfernt. Dies lag vor allem daran, dass die Namen gar nicht von allen bekannt waren. Die richtigen Namen von „Der Chefin“ und „Der Hüter des Schweigens“ wurden in diesem Buch gar nicht erwähnt, somit wären hier die Informationen aus dem vorherigen Buch wichtig gewesen – dafür war es für mich einfach zu lange her. 

    Die Story war gut, aber nicht herausragend. Die Handlung und vor allem die Ermittlungen der Polizei plätscherten so vor sich hin. Die eigenen Ermittlungen von Hannes Brandl und die Handlungen im Privatleben der Ermittler waren definitiv das spannendste am gesamten Buch. Schade fand ich, dass das Ende dann doch recht abrupt kam und die Aufklärung dann erst später erklärt wurde. 

    Ich fand das Buch zwischenzeitlich wirklich unspektakulär, aber es war ein gutes Buch, welches sich recht flüssig lesen ließ. Von mir gibt es 4 Blutstropfen und ich freue mich schon sehr auf die weiteren Teile.

  12. Cover des Buches Das Geheimnis der Hebamme (ISBN: 9783426634127)
    Sabine Ebert

    Das Geheimnis der Hebamme

     (728)
    Aktuelle Rezension von: Scilla

    Ich bekam das Buch geschenkt, kratzte mich ratlos am Kopf und fragte mich, womit ich das verdient habe. Ja, ich hatte irgendwann mal erwähnt, dass ich eine zeitlang gerne historische Romane las. Aber historischer Roman ist nicht gleich historischer Roman, und wer selbst liest, wird das verstehen. Also, ja…ich lese schrecklich gerne spannende, witzige, gut recherchierte historische Romane mit vielschichtigen Persönlichkeiten.
    Welche, über den zweiten punischen Krieg, die Römer zur Zeit der Republik (vor Caesar!) , aber darüber hinaus auch alles mit Klasse. Aber nicht so gerne eine Buch über eine junge Frau, die als Unverheiratete auf dem Titelbild eine Haube. trägt, obwohl die Hauben im Mittelalter erst sehr viele Jahre später getragen wurden und, ja--richtig--nur von Frauen, die verheiratet sind. Da kommt das her: –jemanden unter die Haube bringen.
    Dennoch las ich den Klappentext. Und ich hielt ihn für eine Satire. Als Satire wäre das Buch grandios. Eine, über Mittelalterklischees, heldenhafte Frauen und vor Hass wahnsinnige Burgherren.
    Aber ich musste lernen: Das ist ernst gemeint.
    Und wenn das ernst gemeint ist, wird es schwer, eine echte Satire zu schreiben. Aber das habe ich mir fest vorgenommen. Natürlich nicht konkret über dieses Buch, vielmehr über "den neuen historischen Roman im Allgemeinen". 

  13. Cover des Buches Der Gesang der Bienen (ISBN: 9783404177776)
    Ralf H. Dorweiler

    Der Gesang der Bienen

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Elsbeth ist Heilerin und mit dem Zeidler Seyfried verheiratet. Eines Tages bringt ein Medicus ihr ein Mädchen, bei dem er nach einer Abtreibung die Blutung nicht gestillt bekommt. Als Schergen des Vaters das Mädchen bei ihr finden kommt die Heilerin in arge Bedrängnis und Seyfried sieht nur die Chance mittels eines Briefes von Hildegard von Bingen die Sache zu klären.

    Ob er noch rechtzeitig Hilfe erhält und damit seineFamilie retten kann?


    Das Cover zeigte mir gleich auf das es sich wohl um einen historischen Roman des Mittelalters handeln wird. Da das Bienensterben in aller Munde ist, wollte ich gerne erfahren wie die Imkerei im Mittelalter von statten ging.

    Das wurde im Roman auch gut beschrieben, so dass ich mir ein Bild machen konnte.


    Elsbeth ist eine starke Frau. Wie andere Frauen zu ihrer Zeit hatte sie es auch nicht leicht. Zu schnell wurden Frauen, die intelligent waren und über mehr Wissen als so mancher Mann verfügte als mit dem Teufel im Bunde bezichtigt.


    Gerade der Klerus,bestehend aus hin und wieder echt tumben alten Männern war da mit einem Urteil schnell bei der Stange.


    Was sich so mancher Ritter gegenüber dem normalen Volk raus nahm strotzte jeder Beschreibung. Um so erschreckender fand ich das deren Gebaren so lange ungestraft blieb und man ihm immer mehr Glauben schenkte als anderen. Dadurch konnte auch hier sehr viel Unheil in die Welt gebracht werden.


    Da ich schon viel von Hildegard von Bingen gehört habe, da ich jahrelang auf eine Schule ihres Namens ging, konnte ich die Heilige hier noch einmal auf eine faszinierend alltägliche Art kennenlernen. Hier wurde nicht immer nur alles verherrlicht was sie tat, sondern sie auch mal von einer anderen Seite her dargestellt. Sie kam hier viel realer und weltlicher rüber. Sie war gerissen und hatte sogar mitunter etwas verschlagenes, was sie mir ehrlicher und näher an den Menschen dargestellt  ließ und sie , für mich, noch sympathischer machte.


    Begeistert war ich auch von Anna, der Tochter des Zeidlers.Trotz ihrer Jugend und dem doch eher beschützten aufwachsens im Haus des Zeidlers konnte sie ihrer Familie eine Stütze sein und sich selbst treu bleiben.


    Interessant fand ich die Ränkeschmiede unter den Adligen und wie Hildegard diese nutzte. Auch den Zusammenhalt der Reisebegleiter Seyfrieds und die Schilderungen dazu haben mir die Strapazen einer solchen Tour gut vor Augen geführt.


    Die Zeitnot des Zeidlers kam gut rüber und auch ich als Leserin wurde fast wahnsinnig als immer wieder neue Probleme auftauchten die es ihm fast unmöglich machten seinen Auftrag fristgerecht zu erledigen.


    Ich muss sagen das Buch hat mich ehrlich begeistert, auch wenn ich an manchen Stellen fast nicht weiter lesen konnte, weil ich für die Protagonisten Übles ahnte. Der Spannungsbogen war schon fast von Beginn an gut gespannt und an manchen Stellen dachte ich er sei kurz vor dem Reißen, aber er hielt bis zum Ende an und so musste ich meine Arbeit immer schnell beenden, damit ich wieder weiter lesen konnte.

  14. Cover des Buches Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal (ISBN: 9783958351974)
    Robert R. McCammon

    Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Richter Woodward und sein Büttel Corbett werden in diesem ersten Band in das beschauliche Städtchen Fount Royal beordert. Der Mann, der nach ihnen verlangt, ist Bidell und dabei aus dem sumpfigen Gebiet eine Hafenstadt zu machen. So jedenfalls dessen Plan. Allerdings pfuscht ihm Hexenwerk im wahrsten Sinn des Wortes dazwischen. Denn Rachel wird der Hexerei bezichtigt.

    Als der Richter und Corbett endlich, nach einem ersten waghalsigen Augenblick, in Fount Royal ankommen wartet der wütende Mob bereits darauf die Hexe zu verbrennen. Unablässig wird dies auf den kommenden Seiten gefordert und dabei tief in die psychischen Abgründe des Menschseins geblickt. Denn alleine aufgrund der Hautfarbe und ihrer Schönheit wird Rachel insbesondere von der weiblichen Bevölkerung angeklagt. Doch auch die Männer halten sich mit ihren BEschuldigungen und insgeheimen Gelüsten nicht zurück. Das wird bei den ersten Zeugenvernehmungen deutlich und zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. 

    Beim Lesen ergibt sich ein unablässiger Zwiespalt hinsichtlicher der Einwohner. Deren verstockte Haltung zeigt jedoch, welche Furcht sich im Halbdunkeln aufbauen können und mit welchen Vorurteilen bereits damals anderen gegenüber vorgegangen wurde. Dies muss auch der Büttel Corbett am eigenen Leib erfahren, als er anfängt das Verhalten der Leute zu hinterfragen. Dabei zögert der Autor den entscheidenden Moment einer Urteilsverkündung hinaus, denn hier bleibt die Geschichte mit einem offenen Ende zurück, deren aufbau, sich im nächsten Band offensichtlich in eine andere Richtung entwickeln wird.

    Fazit: Ein fesselnder Roman über die Abgründe des Menschen, wozu dieser vor der Jahrhundertwende 1700 fähig war und wie die eigenen Überzeugungen des Hauptprotagonisten in jegliche Richtungen ausgelegt werden.

  15. Cover des Buches Lady of the Wicked (ISBN: 9783492706414)
    Laura Labas

    Lady of the Wicked

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Blacksally

    Bereits das wunderschöne Cover hat mich auf das Buch neugierig gemacht. Auch der Klappentext hat mir zugesagt, sodass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte.

    Die Protagonisten im Buch haben mir gut gefallen. Vor allem Darcia ist mir sympathisch gewesen. Sie ist unkompliziert und hält an ihrem Ziel fest. Außerdem hat sie einen echt coolen Freund, hierbei handelt es sich um einen Troll. Die Idee hat mir besonders gut gefallen.

    Die Welt, die die Autorin aufgebaut hat ist interessant gestaltet, war mir jedoch teilweiße etwas zu viel. Entweder es gab Dinge, von denen mir zu wenig Informationen da waren, oder es kam so viel Input das ich durcheinander war. Das fand ich sehr schade, da ich an sich die Welt richtig cool fand und die Autorin tolle Ideen hatte.

    Der Plot war spannend gestaltet. Leider kam ich ab und an nicht mehr mit, was mir etwas die Leselust genommen hat. Ich habe zwischendrin den roten Faden nicht mehr gesehen, der sich durch die Story fädeln sollte und war ab und an etwas verwirrt.

    Aktuell bin ich noch unsicher ob ich Band 2 lesen möchte oder nicht, ich denke ich werde mir das noch etwas durch den Kopf gehen lassen.

  16. Cover des Buches Verlockung der Nacht (ISBN: 9783442379163)
    Jeaniene Frost

    Verlockung der Nacht

     (336)
    Aktuelle Rezension von: Blubb0butterfly
    Eckdaten
    Blanvalet Verlag (Verlagsgruppe Random House)
    Roman
    8,99 €
    ISBN: 978-3-442-37916-3
    Übersetzung. Sandra Müller
    Band 6
    2012
    Cat & Bones-Reihe
    375 Seiten + 1 Seite Danksagung + 3 Seiten Buchvorstellungen

    Cover
    Das erste Cover, das Licht ins Dunkle bringt. Es passt aber trotzdem zu den eher düsteren, vorherigen Covern. Aber ich frage mich seit dem ersten Cover, wer die Frau sein soll. Cat hat ja bekanntlich rote Haare und graue Augen. Hätte der Verlag besser machen können.

    Inhalt
    Die Auseinandersetzung mit Apollyn, dem dunklen Propheten der Ghule, ist vorüber – eine Auseinandersetzung, die beinahe zu einem Krieg zwischen Vampiren und Ghulen geführt hätte und in der Cat nur bestehen konnte, weil sie von der Voodoo-Königin Marie Laveau Macht über Geister erhalten hatte. Jetzt ist Cat nur noch müde, und sie will weiter nichts als endlich wieder einmal ein bisschen Zweisamkeit mit ihrem geliebten Bones zu genießen. Doch ihre neuen Fähigkeiten erwecken das Interesse eines uralten heimtückischen Geistes, der sie für seine eigenen Zwecke nutzen will. Vor vielen Jahrhunderten war er ein Hexenjäger, und jetzt nimmt er jedes Jahr am Abend vor Allerheiligen wieder körperliche Gestalt an, um unschuldige Frauen zu foltern und dann bei lebendigem Leibe zu verbrennen. Unzählige Frauen hat er auf diese Weise schon getötet, doch einer Frau wie Cat ist er noch nie begegnet. Das merkt er, als er Bones aus dem Weg zu räumen versucht – und Cat so richtig wütend wird…

    Autorin
    Jeaniene Frost lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund in Florida. Obwohl sie selbst kein Vampir ist, legt sie Wert auf einen blassen Teint, trägt häufig schwarze Kleidung und geht sehr spät zu Bett. Und obwohl sie keine Geister sehen kann, mag sie es, auf alten Friedhöfen spazieren zu gehen. Jeaniene liebt außerdem Poesie und Tiere, aber sie hasst es zu kochen. Zurzeit arbeitet sie an ihrem nächsten Roman.

    Meinung
    Der fiese Cliffhanger vom letzten Band hat mich unglaublich neugierig und hibbelig auf den diesen Band werden lassen. XD Ihr Onkel ist gestorben, aber er weilt dennoch als Geist unter ihnen. Weshalb? Hoffentlich steht ihr Vater dann auch nicht wieder auf… Das wäre fatal!
    Seit dem Tod ihres Onkels herrschen auf ihrer Arbeit für das Militär ganz neue Töne, denn der neue Controller ist ein ziemlicher Idiot. Es scheint, als wolle er etwas ganz anderes als Don.
    Ein neuer Feind taucht auf. Dieses Mal haben Cat und Bones es mit einem fiesen und gewalttätigen Geist zu tun. Da fragt man sich doch, wie ein Geist Gewalt anwenden kann, aber ja, dieser Geist kann es und er tut es auch. Es ist doch sehr gruselig. Kramer, der Geist, ist echt fies und den schien es sogar wirklich zu geben! Echt krass, welche Taten er vollbracht hat und auch noch damit durchgekommen ist. Ich sage nur: Hexenverbrennung.
    Wir sehen, im Leben von Cat und Bones wird es nie langweilig, denn es wird immer jemanden geben, der es entweder auf ihrer beider Leben abgesehen hat oder die Weltherrschaft an sich reißen möchte. Immerhin stellen sich beide gemeinsam den Herausforderungen und meistern sie eigentlich immer, auch wenn es immer brenzlig zu werden scheint. ^^
    Super! Ich liebe Cat und Bones und kann einfach nie genug von ihnen bekommen! Dieser Band war spannend und abwechslungsreich! Die Autorin weiß einfach, wie sie ihre Leser halten kann. Ich habe nicht mit so einem Feind gerechnet und dachte, die beiden hätten doch eigentlich schon gegen alles gekämpft, was es gibt, aber da habe ich mich wohl geirrt. ;)

    ❤❤❤❤❤ von ❤❤❤❤❤
  17. Cover des Buches Die Henkerstochter (ISBN: 9783548610429)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter

     (305)
    Aktuelle Rezension von: ManuelaP

    Prolog zu lesen begonnen und bis zum Epilog hin, sowie "Nachwort", wurde ich ins 16. Jahrhundert gezogen.
    Gefesselt voller Spannung und sehr interessanten Inhalt über damalige Zeit, Henker, Liebe, Hexerei und Morde, bekam ich sehr gute Unterhaltung durch überraschende Handlungen.
    Bis zum Ende fragt man sich wer hinter den Morden an 3 unschuldigen Kindern und Auftraggeber von verschiedenen Ereignissen ist.
    Das Rätsel wird knapp am Ende gelüftet und ich persönlich habe damit nicht gerechnet.
    Hervorragender Auftakt der Saga und ich freue mich jetzt schon auf die weiteren 7 Bände.
    Von mir gibt es 🌟🌟🌟🌟🌟 Sterne für mein persönliches Highlight im Genre Historische Romane

  18. Cover des Buches Die Gilde der Rose (ISBN: 9783738055283)
    Talira Tal

    Die Gilde der Rose

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Autor: Talira Tal

    Verlag: Self-Publisher (CreateSpace Independent Publishing Platform)


    ~~{Vorab}~~


    Dämonenfessel ist der erste Teil einer Reihe. Für mich ein Einstieg in einer Reihe, die ich normalerweise nicht lese, da ich normalerweise keine romantischen Fantasygeschichten lese. Da die Geschichte allerdings im alten Mittelalter wie auch im modernen Deutschland statt findet, hat es mich am Ende doch überzeugt es zu lesen.


    ~~{Die  Autorin}~~

    Talina Tal ist am 11.05.1971 in Dortmund geboren wurden und schrieb schon in frühster Jugend gerne ihre eignen Geschichten. 2005 kehrte diese Leidenschaft nach der Geburt ihres Sohnes zurück und schaffte es auch einige Jahre später ihr erstes Buch zu veröffentlichen.


    ~~{Cover und Gestaltung}~~

    Das Cover ist ist in einen rot-rosa gehalten, wobei die rote Rose das meiste Rot abbekommt. Zusehen ist die junge Freyja (ein junges hübsches Mädchen) un der Turm wo sie am Anfang der Geschichte noch gefangen gehalten wird. Das sich die Geschichte aber irgendwann in die moderne Zeit weiter entwickelt ist hier (zum Glück) nicht zu erkennen.


    Gestaltet ist die Geschichte so, dass man aus der Sicht vieler verschiedener Charakter erlebt. So erlebt man auch Details oder Hintergründe von Ereignissen die parallel zur Geschichte passieren.


    ~~{Inhalt}~~

    Freyja soll an ihren 18. Geburtstag auf den Scheiterhaufen verbrannt werden, wie vor Jahren bereits ihre Großmutter. Kurz bevor dies allerdings passiert, erscheint ihr der Geist ihrer Grandma und erzählt ihr, dass ihre Tochter (also Freyjas Mutter) Axana noch am Leben ist und Freyja sie finden muss. Durch den Zauber der beiden Vögel Blitz und Donner gelingt ihr die Flucht vor dem Tod und landet im heutigen Deutschland. Dort freundet sie sich mit den Werwolf Michael an, der ihr verspricht ihre Mutter zu finden. Dabei helfen auch eine Medusa, eine Vampirdame und sogar ein bei Zentauren.


    ~~{Meinung}~~

    Das sich Freyja erst in der modernen Welt zurecht finden muss, wird hier jedem Leser klar. Solche alltäglichen Sachen wie Fernsehe gucken, Handys oder sogar Badewannen stellen für die junge Hexe viele Herausforderungen dar. Als Leser wird einen erst einmal bewusst, was alles so neu und einfach doch unser Leben geworden ist. Diese Punkte hat die Autorin gut rüber gebracht.


    Was mich etwas verwirrt hat, waren die Gedankensprünge zwischen den einzelnen Charakter. Jedes Kapitel wurde aus er Sicht eines Charakter erzählt, doch teilweise wurde auch erwähnt, was der Charakter gegenüber gerade denkt oder fühlt. Diese Sprünge haben mich sehr oft durch einander gebracht. Teilweise habe ich sogar den Faden deswegen verloren.


    Ansonsten lies sich die Geschichte gut und verständlich lesen. Auch die Art und Weise wie Freyja sich verhält oder redet merkt man, dass sie sogar nicht in diese Welt gehört.


    Der Showdown war mir am Ende nur leider etwas zu schnell erzählt. Schade eigentlich,da ich Zeratostus, neben dem Teufel, ein Charakter ist der es verdient hat der Böse zu sein.


    ~~{Sternebewertung}~~

    Ich gebe dem Buch am Ende 3 von 5 Sternen. Die Gedankensprünge der einzelnen Personen in den Kapiteln war mir einfach zu verwirrend. Desweiteren hat mich dieses Beziehungsgeteue von Michael und seinen “Mädels” einfach genervt. Ist er nun mir ihr zusammen oder doch nicht? Besonders in Richtung Freyja war ich etwas enttäuscht, da er sich nicht in sie rein empfinden konnte und deswegen nie verstanden hat, warum sie ihn nie die Wahrheit über ihre Gefühle gesagt hat.


    Nichts desto trotz hat das Buch ein spannendes Ende und vielleicht wird der zweite Teil ja besser. Bin jedenfalls gespannt es zu lesen.


    Eure Viola

  19. Cover des Buches Witch Hunter (ISBN: 9783423717557)
    Virginia Boecker

    Witch Hunter

     (907)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Dieses Buch stand bereits so lange auf meiner Wunschliste, als es dann endlich bei mir einziehen durfte, war ich doch neugierig, da ich es bisher kaum in der Community gesehen habe

    .

    Das Cover fällt durch seine helle Farbe mit dem groß gestalteten, schwarzen Titel recht gut auf, dennoch trifft es meinen Geschmack leider nicht.


    Die Geschichte spielt in einem Land, in welchem jegliche Art von Magie verboten ist, Hexen und Magier verfolgt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden. Dies fand ich wirklich interessant.


    Die Charaktere haben mir an sich sehr gut gefallen, dennoch muss ich gestehen, dass ich mir generell mehr Einblicke in die Charakter der Protagonisten gewünscht hätte.

    Elizabeth war ein wirklich selbstsicherer, mutiger und starker Charakter, sie war im Großen und Ganzen ein toller Hauptprotagonistin. Dennoch fand ich auch sie stellenweise einfach zu „lasch". Der Wandlungsprozess ihrer Loyalitäten, ihrer Einstellungen fand praktisch gar nicht statt, von der einen auf die andere Seite änderte sie einfach ihre Meinung.


    Die Handlung begann wirklich großartig, doch leider kam die schnelle Ernüchterung. Ich kam zu Beginn sehr schnell in die Geschichte hinein, war wirklich begeistert von dem Einstieg. Jedoch ließ dies sehr schnell nach. Die Handlung verlor schnell jegliche Spannung und selbst wenn sich der Spannungsbogen nochmals aufbauen wollte, sackte er so schnell wieder ab, dass meine Enttäuschung nur noch größer wurde. Auch vermisste ich ganz stark das Hexen, die Magie. Für eine Geschichte über die Hexen war davon für meinen Geschmack viel zu wenig in der Geschichte. Selbst das Finale konnte mich nicht mehr überzeugen. Für mich plätscherte die Geschichte einfach viel zu sehr vor sich hin. Auch die Liebesgeschichte zwischen Elizabeth und John verlief mir viel zu sehr im Hintergrund.


    Den Schreibstil der Autorin fand ich trotz allem wirklich angenehm, das Wortbuilding hat mir doch gefallen. Ich kam gut und flüssig durch die Geschichte.

    Mein Fazit:

    So gut die Geschichte begonnen hatte, so schwächer wurde sie leider.  Zu Beginn dachte ich wirklich, dass ich hier endlich ein wirklich tolles Hexenbuch gefunden habe. Doch schnell merkte ich, dass mir bei den Charakteren doch etwas Tiefe fehlt, dass sie mir einfach alle etwas zu „lasch“ waren. Hier hätte ich mir definitiv mehr Einblicke in die Charaktere gewünscht, da ich sie alle sehr liebenswürdig empfunden hatte. 

    Elizabeth war zwar ein selbstbewusster, starker und mutiger Charakter, welcher mir als Hauptprotagonistin sehr gefallen hat. Doch ging mir leider die Veränderung ihrer Einstellung, ihrer Loyalität zu schnell, diese konnte ich nicht zu 100% nachvollziehen. 

    Die Handlung war leider nicht gut. Der Spannungsbogen konnte sich nie so wirklich aufbauen, selbst wenn ich dachte, dass jetzt endlich einmal Fahrt in die Handlung aufgenommen wurde, so flachte alles so schnell wieder ab. Was mir auch wirklich sehr gefehlt hat, war schlicht und ergreifend die Magie. Diese kam so gut wie gar nicht vor, da hätte ich mir von einer Geschichte über Hexen doch wirklich mehr gewünscht. Auch die Liebesgeschichte zwischen Elizabeth und John spielte sich lediglich nebenbei ab.

    Kurz gesagt, leider mal wieder ein Reinfall. Dieses Buch konnte mich leider rein gar nicht begeistern. Hier hätte meiner Meinung nach noch viel mehr Potential gesteckt. 


  20. Cover des Buches Das Hexenbuch von Salem (ISBN: 9783442473748)
    Katherine Howe

    Das Hexenbuch von Salem

     (163)
    Aktuelle Rezension von: Pachi10

    Der Roman springt zwischen Gegenwart (1991) und Vergangenheit (1692) hin und her. Die Hauptperson in der Gegenwart ist Connie, eine Doktorandin aus Harvard. Sie soll das Haus ihrer vestorbenen Großmutter auf Vordermann bringen. Dabei taucht sie in die Geschichte ihrer Vorfahren ein. Die Geschichte in der Vergangenheit beschäftigt sich mit der Hexenverfolgung in Salem.

    Beide Erzählstränge sind immer unterteilt in jeweiligen Kapiteln, so hat man immer einen guten Überblick. Die Geschichte ist leider sehr langatmig erzählt. Die über 500 Seiten hätte man sicher um 200 kürzen können, ohne der Geschichte etwas wichtiges zu nehmen. Nicht immer ist soviel Information gut und spannend.

    Der Roman an sich ist eine gelungene Mischung aus Wirklichkeit, Geschichte und Fiktion.

  21. Cover des Buches Die Henkerstochter und der Teufel von Bamberg (ISBN: 9783548284484)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter und der Teufel von Bamberg

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Filzblume

    Die Henkersfamilie Kusil bricht von Schongau nach Bamberg auf, um  der Hochzeit von Jakobs Bruder Bartholomäus beizuwohnen. Kurz vor den Toren Bambergs gibt es merkwürdige Vorkommnisse. Es findet sich ein furchtbar entstellter Hirschkadaver im Wald und auch ein abgetrennter Arm, an dem Flussufer der Regnitz, der mit einem glatten Schnitt abgetrennt wurde. Abergläubisches Tuscheln zwischen den Reisenden die in die große Stadt wollen lassen Jakobs "Zinken" vermuten, dass es nicht mit rechten Dingen zugeht. In Bamberg angekommen, erlebt Magdalena die Spannung zwischen ihrem Vater und dessen Bruder. In Bamberg verschwinden Personen - zuerst eine Dirne, und merkwürdigerweise viele Patrizier. Kusil wittert da einen Zusammenhang mit den Werwolfgeschichten. Simon besucht seinen Studienkollegen Samuel, der Leibarzt des Weihbischofs ist. Georg, Kusils Sohn, ist Henkersgeselle bei seinem Bruder, was dem Jakob nicht so richtig schmeckt.

    Eine Theatergruppe um Sir Malcom bereitet sich auf den großen Auftritt vor. Die ahnungslose Schwester Barbara verliebt sich in einem der Darsteller.Doch in Bamberg ist der Teufel los. Keine Zeit für Romanzen. Aberglaube, Dummheit, Angst, Gier und ein wütender Mob machen alles noch viel schwieriger. Einige Bamberger erinnern sich an die Hexenprozesse vor 40 Jahren, und tragen ein großes Geheimnis mit sich.
     Alle Kusils geraten wie immer in Schwierigkeiten.

    Wie immer sehr gut recherchiert, sehr spannend und liebgewordene Charaktere mit ihren allbekannten Fähigkeiten versuchen die Fälle zu lösen, und begeben sich alle in Gefahr. Dem Leser wird auch ein Einblick in die Hexenprozesse und in die "Arbeit" des Henkers gewährt. Wie immer hat Oliver Pötzsch seine Leserschaft von der ersten und letzten Minute fesseln können.

    Klare Leseempfehlung für alles Freunde des Krimis und historischen Romans.

    Am Ende begleitet uns der Autor durch Bamberg, ein kleiner Reiseführer und ein großes Schmankerl.

     

     

  22. Cover des Buches Die Seelen im Feuer (ISBN: 9783596171644)
    Sabine Weigand

    Die Seelen im Feuer

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Rosi25

    Wir befinden uns hier im 17Jh. in Bamberg. Es werden unschuldig Hexen verfolgt, gefoltert und verbrannt. Die Angst geht in der Stadt um. Johanna wurde auch festgenommen und bangt um ihr Leben.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und anschaulich. Die Geschichte beruht auf wahren Tatsachen und ist sehr gut recherchiert,  so werden immer wieder Augenzeugenberichte von damals abgedruckt. Diese waren auf Grund der Sprache von damals, nicht ganz so einfach zu lesen und mein Lesefluss wurde so ein bisschen ausgebremst. Ansonsten war es eine sehr erschreckende Geschichte, da man weiss, dass es diese Hexenverbrennungen wirklich gab.

  23. Cover des Buches Witchborn (ISBN: 9783551521057)
    Nicholas Bowling

    Witchborn

     (92)
    Aktuelle Rezension von: mond48

    Dieses Buch habe ich vor ca. 2 Jahren das erste Mal gelesen. Es baut eine tolle Atmosphäre auf - sowohl vom Wortschatz als auch von der Beschreibung der Orte und des Geschehens. Intrigen werden gesponnen, Geheimnisse gelüftet und gehütet und über all dem schwebt irgendwie eine düstere Stimmung. Kurzum: ich würde es jederzeit wieder lesen

  24. Cover des Buches Outlander – Feuer und Stein (ISBN: 9783839814284)
    Diana Gabaldon

    Outlander – Feuer und Stein

     (92)
    Aktuelle Rezension von: mariellafruh

    Dieses Buch ist erst das erste zu einer tollen Reihe. Zuerst habe ich die Serie gesehen und war Feuer und Flamme. Als ich die Bücher angefangen habe, ging es gerade so weiter. Ich liebe es. 

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