Bücher mit dem Tag "hexenverbrennung"
26 Bücher
- Luca Di Fulvio
Das Mädchen, das den Himmel berührte
(480)Aktuelle Rezension von: Engel63Luca di Fulvio @lucadifulvio_ hat die faszinierende Geschichte „Das Mädchen, das den Himmel berührte“ so lebhaft geschrieben, dass ich mich sofort darin eingebunden fühlte. Die Hauptfiguren Mercurio und Giuditta, die einen langen schwierigen Weg gehen, sich immer wieder verlieren und finden, ärmlich aufgewachsen und trotzdem sehr stark und zielgerichtet sind. Knapp 1‘000 Seiten Spannung, kribbeln, Luft anhalten, weinen oder sogar heulen, lachen und schmunzeln. Ich habe dieses herrlich Natürliche geliebt und mich sehr gut in die Figuren hinein fühlen und mit leben können. Bin begeistert wie gut Luca die Zeit aus dem 16. Jahrhundert beschreibt, Rom und Venedig kennt und sein Wissen mitteilt. Ein historischer Krimi kann nicht besser sein. Interessant wie Mercurio sich immer wieder verwandeln kann, Menschen an der Nase herumführt und seine Ziele erreicht. Die Jüdin Giuditta aus Einfachem Spezielles herstellt, das sogar die Reichen haben wollen und so der Neid der Rivalin Benedetta bis ins Unermessliche geht, unvorstellbar. Jede Seite ein Genuss und lesenswert.
- C. J. Daugherty
Secret Fire 1. Die Entflammten
(508)Aktuelle Rezension von: LennyGeheimes Feuer - ich finde es sehr schade, dass jetzt so viele Bücher englische Titel haben. Manches hört sich im englischen besser an, das verstehe ich schon. Vielleicht muss ich einfach mein Englisch verbessern, damit ich alles verstehe.
Das Cover finde ich etwas lahm, doch die Geschichte nicht. Der Klappentext hat mir gefallen. Und deshalb musste ich das Buch unbedingt lesen. Und ja! Es ist sehr gut geschrieben. Magische Kräfte außer Kontrolle. Ein uralter Fluch, der Sascha nur noch wenig Zeit lässt.... Sehr sehr spannend und am Ende des Buches komplett turbulent. Ich habe mich sofort an Band 2 gemacht. Viel Spaß beim lesen, es lohnt sich!
- Virginia Boecker
Witch Hunter
(934)Aktuelle Rezension von: Angellika_BuenzelEin weiteres Buch, das ich zusammen mit meinem Buchclub gelesen habe. Und was soll ich sagen? Selten waren wir uns so einig: Wir fanden es alle nur durchschnittlich, weil alles zu kurz kommt. Das Magiesystem wird nicht erklärt und bleibt oberflächlich. Die Welt bleibt genauso im Verborgenen. Die Figuren und ihre Emotionen werden nur angerissen. Die Handlung kurz und knapp geschildert. Dafür gibt es viele kleinliche Beschreibungen, die die Handlung nicht vorantreiben.
Wie komme ich eigentlich auf Romantasy? Ja, das frage ich mich auch ein wenig. Es gibt eine Liebesgeschichte. Romantik kommt aber nicht auf, und warum die beiden sich verlieben, bleibt unbeantwortet. Es ist ein wenig nach dem Motto: Du bist heiß, also muss es Liebe sein.
- Petra Schier
Der Hexenschöffe
(92)Aktuelle Rezension von: LesebesessenGanz Deutschland wird von Hexenjägern heimgesucht. Auch Rheinbach ist betroffen, denn auch dort ist eine Hexe „besagt“ worden. Herman Löher ist direkt betroffen, weil er als wohlhabender Kaufmann im Ort die Rolle eines Schöffen einnimmt.
Meinung:
Ein historischer Roman.
Schon nach den ersten Seiten ist die Gesamtstimmung sehr dunkel, denn was diese Hexenprozesse und die anschließenden Verbrennungen auslösen ist offensichtlich. Die Hexenprozesse wurden ja damals mit scheinbaren Nadelproben eingeleitet, bei denen die Opfer nicht bluten, oder wenn dann nur, weil der Teufel verhindern will, dass man die Hexe als solche erkennt.
Genau von dieser Widersprüchlichkeit ist der ganze Prozess geprägt. Außerdem führt die Folter schlussendlich immer zum gleichen Ergebnis, nur dass die Betroffenen anschließend noch mehr oder weniger wahllos Namen von Mithexen verraten. Als die Prozesse dann beendet sind, sind die Opfer so gebrochen, dass ihnen alles egal ist.
Doch die „Besagung“ anderer Mithexen führt dann mehr oder weniger wahllos dazu, dass halbe Ortschaften zum Schluss betroffen sind. Herman jedenfalls kennt das Prozedere von früher und kann es auch diesmal nicht gutheißen. Doch als einzelner Schöffe kann er gegen die Ja-Sager der anderen Schöffen nichts ausrichten und zu heftig darf er auch nicht für die Hexen eintreten, da er sich damit als Hexenbeschützer outet.
Die Nebenhandlung der Familie von Herman wird schnell von der Hexenjagd beschattet, sodass ich als Leser auch die Auswirkungen auf die Entwicklung und die emotionale Verfassung der restlichen Familienmitglieder mit durchleide.
Genauso schlimm ist, dass viele diese Gelegenheit aus persönlichen Gründen nutzen, um ihre scheinbaren Gegner oder Widersacher aus dem Weg zu räumen und so nimmt diese Hexenjagd im fortgeschrittenen Stadium ungeahnte Ausmaße an.
Fazit:
Hochemotionale Auseinandersetzung mit einem der schlimmsten Irrwegen der deutschen Geschichte: fünf Sterne.
- Jarka Kubsova
Marschlande
(186)Aktuelle Rezension von: Lesens_werte_In der norddeutschen Marsch im 16. Jahrhundert hat es Gutsbesitzerin Abelke Bleken nach dem Tod des Vaters nicht leicht als junge Frau alleine einen großen Hof zu bewirtschaften. Vielen Leuten ist sie ein Dorn im Auge und wird der Hexerei bezichtigt. Fast 500 Jahre später zieht Britta Stoever mit ihrer Familie in die Marsch. Auch für sie bedeutet das Leben dort einen Umbruch und sie begibt sich auf Spurensuche.
Auf besondere Weise verwebt Autorin Jarka Kubsova in ihrem Buch die Leben dieser beiden Frauen, die trotz so vieler Unterschiede auch zahlreiche Gemeinsamkeiten aufweisen. Die beeindruckend gut recherchierten historischen Hintergründe lassen den modernen Leser an vielen Stellen sprachlos zurück. Sprachlos, weil die Stärke dieser Frau an anderen Menschen Schwächen aufgedeckt hat, die man zu vertuschen versuchte. So wurden durch Sturheit und Blindheit damals zahlreiche hoffnungsvolle Leben zerstört und letztlich hingerichtet. Ähnlich machtlos im übertragenen Sinne fühlt sich auch Britta in ihrem heutigen Leben. Aber wie auch Abelke damals schon, gibt sie sich nicht einfach geschlagen. Dieses Buch ist eine gut ausformulierte Hymne an alle starken Frauen und die, die es noch werden können, egal aus welcher Epoche. - Astrid Fritz
Die Hexe von Freiburg
(220)Aktuelle Rezension von: MelLilaDieses Buch las sich durchaus erwartungsgemäß. Es ist aber immer wieder erschreckend zu sehen, oder in diesem Fall halt zu lesen, wie die Hexenprozesse abgelaufen sind. Ansonsten kann ich mich dem Klappentext nur anschließen, eine für ihre Zeit unfassbar starke Frau mit einem schlimmen Schicksal.
- Nina Blazon
Feuerrot
(121)Aktuelle Rezension von: ButtaIch bin ein großer Fan von Nina Blazon schons eit einigen Jahren und das nicht nur von ihrer Fantasy. Ihr Schreibstil ist spannend und flüssig und die Beschreibungen bildhaft, man kann sich gut in die charactere reinversetzen.
Zeitweise ist dieses Buch etwas schlepppend aber es kommt immer weider Spannung auf und man bekommt guten einblick in die Zeit der Hexenverfolgung.
- Yrsa Sigurdardottir
Das letzte Ritual
(259)Aktuelle Rezension von: tanyafroschEin Buch das sich wirklich gut und leicht lesen lässt, was nicht nur der Schreibweise zu verdanken ist. Die Geschichte der Hexenverfolgung wird kurz, aber hervorragend erklärt. Zudem konnte ich mein Allgemeinwissen in anderen Bereichen aufbessern. Es gab immer wieder spannende Momente, die mir keine Chance gaben, nicht weiter zulegen. Es war abwechslungsreich und spannend. Nur das Ende, bezogen auf die beiden Hauptfiguren, fand ch nicht so gut.
- Sabine Weigand
Die Seelen im Feuer
(159)Aktuelle Rezension von: Thommy28Einen kurzen Blick auf die Handlung kann man anhand der Kurzinfo erhaschen. Meine persönliche Meinung:
Das Buch spielt in den frühen Jahren des 17. Jahrhunderts zu Zeiten der schlimmsten Hexenverfolgung. Die Aurorin hat diese Zeit hervorragend eingefangen und kann sie dem Leser sehr plastisch vor Augen führen.Die Schicksale der menschen die in dieser Zeit unter fürchterlichen Ängsten leben mussten, sind sehr gut dargestellt worden.Aber auch die Seite der "Täter2 wurde eindrucksvoll eingefangen.
Der Schreibstil ist sehr gut und wird aufgelockert durch Protokolle, Briefe und auch noch durch die Erinnerungen einer Nonne, die ca. 20 Jahre nach den Ereignissen ihre Erinnerungen verfasst. Ein sehr bemerkenswerten Kniff, der dem Buch sehr gut getan hat.
Die Figuren sind sehr gut und plastisch gezeichnet und man konnte sich gut damit identifizieren. Sie wirkten lebendig mit all ihren Nöten, Ängsten und Träumen und ihrer Charistika.
Ein toller Roman der Lust auf weitere Bücher der Autorin macht.
- Matt Ralphs
Fire Girl - Gefährliche Suche
(76)Aktuelle Rezension von: Kallisto92Das Buch, " Fire Girl- Gefährliche Suche", von dem Autor Matt Ralphs, ist der erste Teil der Reihe.
Das Buch handelt von Hazel Hooper. Sie wünscht sich, dass sich bei ihr ihre magischen Fähigkeiten entwickeln. Dies geschieht genau zu dem Zeitpunkt als ein Dämon ihre Mutter entführt. Hazel macht sich auf die Suche nach ihrer Mutter, doch außerhalb der Lichtung gibt es Gefahren wie zum Beispiel Hexenjäger. Was wird Hazel auf ihrer Reise erleben und wird sie ihre Mutter finden ?
Das Buch ist in der Erzählperspektive geschrieben.
Das Buch beginnt mit einem Prolog und endet mit einem Epilog. Die Geschichte ist in Kapiteln untergliedert.
Mein Fazit:
Die Spannung baut sich nur langsam auf. In der ersten Hälfte des Buches passiert meiner Meinung nach recht wenig. Im Buch sind keine romantischen Elemente enthalten. Ich persönlich brauche etwas mehr Liebe in der Story. Ich fand die Charaktere jedoch sehr interessant und authentisch beschrieben. Hazel ist 13 Jahre alt . Ich würde die Reihe daher in dieser Altersgruppe empfehlen, wenn man Abenteuer, Magie und Hexen mag. Ich glaube ich bin einfach zu alt für die Story.
- Frank Uhlmann
Brennen sollst du
(17)Aktuelle Rezension von: Eggi1972Was soll man sagen, ich hatte am Anfang wo ich das Taschenbuch sah ein gemischtes Gefühl. Hexenverbrennungen in Deutschland heute noch?
Ist es nur ein Aufmerksamkeit erhaschendes Thema oder kann man den Thriller wirklich gut lesen und kann sich in die Geschichte einfügen?
Des Weiteren kam mir der Gedanke an Herrn Stachelmann von Christian v. Ditfurth, der ja auch einen Historiker in einen Krimi eingebaut hat.
Also war ich doch etwas skeptisch was dieses Buch betraf. Die ersten Seiten waren ein Erlebnis der besonderen Art. Die Situationen wurden in meinen Augen sehr plastisch beschrieben. Ich konnte das verbrannte Fleisch regelrecht riechen.Ich sah den Rauch über dem kleinen Ort in der Nähe von Frankfurt aufsteigen und konnte mir die Person des Journalisten Norman Jacobi sehr gut vorstellen.Man begibt sich in diesem Thriller wirklich in eine Achterbahn der Gefühle. Es wird immer schwerer, das Taschenbuch aus den Händen zu legen. Auch dass die Historikerin Katharina der Gegenpart zu Norman ist, kommt sehr klar rüber. Es wird alles recht schnell und schlüssig erklärt, wie die beiden aufeinander stoßen. Es werden keine großen Sprünge in der Story gemacht, auch wenn das Tempo teilweise atemberaubend ist. Auch meine Ängste, dass es eine Art Stachelmann wird, den ich ja nun wirklich auch sehr schätze, wurden komplett zerstreut.
Es gibt immer wieder schnelle Wendungen, aber nie so, dass man denkt das ist nun unschlüssig. Der komplette Plot ist so ausgelegt, dass man ein kurzweiliges Taschenbuch in der Hand hält, was einen schnell fesselt und sicher viele Leser finden wird. Ich für meinen Teil, freue mich schon auf weitere Geschichten mit den doch sehr verschiedenen Charakteren!
Es ist einfach ein Literaturtipp, für Menschen, die auf einen gut zu lesenden Thriller stehen, der teilweise wirklich sehr unter die Haut geht.
- Michaela Harich
Fairytale gone Bad 1: Die Nacht der Blumen
(14)Aktuelle Rezension von: TanteGhostSpannend und gut durchdacht, aber einem Ende, das mich nicht zufrieden gestellt hat.
Inhalt: Rosalind ist zwar die Tochter des Bürgermeisters, aber das erspart ihr den Scheiterhaufen nicht. Doch niemand verbrennt ungestraft eine Hexe. – So legt sich der Fluch über das Dorft, welches zu einer Stadt heranwächst, ohne die Gefahr zu ahnen.
Als Emma mit ihrer Familie in das alte Herrenhaus im Wald zeiht, ahnt sie nicht, in was für einer Gefahr sie schwebt. Auch sie gerät in den Bann der Puppe, erliegt Stück für Stück, ihrem Zauber. Einzig ihr Zwillingsbruder Daniel merkt, dass etwas nicht stimmt und versucht, dagegen anzukommen. – Kann er die Erfüllung des Fluches verhindern?
Fazit: Ein kleines und leichtes Taschenbuch, welche sich schon vor längerer Zeit erworben habe. Die Autorin hab eich auf Twitch gefunden, wo sie noch immer aktiv ist. – Jedenfalls hat sie von diesem Buchprojekt und dem Verlag erzählt, den sie wegen ihres Studiums mit Kommilitonen gegründet hat. Dieses ganze Projekt fand ich einfach nur hochgradig interessant und wollte es mit dem Kauf ein wenig unterstützen. Und jetzt lese ich es dann mal:
Schon der Prolog hatte mich komplett gefesselt. Diese Brutalität, die die Dorfbewohner an den Tag legen, nur um ein junges Mädchen auf den Scheiterhaufen zu bringen. Dann diese Szene mit den Rosenblüten ... - Ich war gefesselt.
Der Mittelteil hat mich dann etwas verirrt. – Der Leser konnte hier nachvollziehen, wie die Puppe zu ihren Opfern kommt, allerdings war die Protagonistin eine andere, als es der Klappentext behauptete.
Aber Emma kommt im dritten Teil an die Reihe. Im Prinzip verfolgt man auch hier das Vorgehen der Horrorpuppe. Aber hier erfährt man auch mehr über die Familie und das Umfeld. Man verfolgt einen verzweifelten Kampf eines Zwillingsbruders. Der hat mir komplett leidgetan. Wollte er doch nur mit den besten Absichten helfen und niemand in seinem Umfeld glaubt ihm, oder sieht, was er sieht.
Dieses Buch war ein sehr kurzes, aber intensives Leseerlebnis. Nicht nur, dass die Seitenaufteilung komplett augenfreundlich war, sondern auch der Text selber war leicht verständlich, fließend geschrieben und unheimlich fesseln. Es war mir einfach nicht möglich, das Buch mal eben zur Seite zu legen, weil irgendetwas anderes anstand. Man könnte sagen, dass es von mir Besitz ergriffen hat. Natürlich, ohne mich vorher zu fragen.
Dadurch, dass die Story nicht besonders lang war, war das ganze Buch sehr leicht und wirklich wunderbar flexibel und gut handelbar. Es ist mir sehr einfach gelungen, zu lesen, ohne dass Leserillen im Buchrücken zurückgeblieben sind. – Eine Sache, die ich gar nicht haben kann.
An den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen, aber das ging schnell. Eins fix drei war ich in der Geschichte drin, komplett gefesselt und hatte ein wahnsinnig gutes Kopfkino vor meinem geistigen Auge. Wenn man den Stoff wirklich mal verfilmen würde, würde das sicherlich ein richtig guter Film werden. Und ich glaube auch, dass man den Stoff aufgrund der Kürze richtig gut abfilmen könnte. – Wie wäre es, hat nicht irgendein Team Lust, das mal zu nem Film zu machen? Ich würde ihn in jedem Fall schauen.
Einzig der richtig fiese Cliffhänger am Ende hat mich etwas verzweifelt zurückgelassen. Da ist noch so viel Raum für weitere Tage und Jahre da, dass mich schon ganz schön ärgert, dass das jetzt da vorbei sein soll. Was wird denn jetzt aus diesem wiedererweckten Mädchen, seiner Mutter und dem Haus? Altern die jetzt? Können die weiter hexen? Können sie sich in die Gesellschaft einfügen oder bleiben sie unsichtbar oder unheimlich für die anderen? Wie geht es denn weiter? Bitte, ich muss es wissen!
Von der Fantasie her, kann ich das Buch nur empfehlen. Ich habe den Stoff förmlich gefressen. Aber das Ende hat mich so unzufrieden zurückgelassen. – Trotzdem, ein Leseabenteuer, welches ich empfehlen kann.
- Sandra Baumgärtner
Chronik der Hagzissa
(38)Aktuelle Rezension von: Natalie2886Rezension Hagzissa - Chronik der Hexen von Sandra Baumgärtner Inhaltsangabe: Ein Dämon, hungrig nach Vergeltung und Tod. Eine mächtige Gabe, vererbt von einer Hexe zur nächsten. Und eine Chronik, geschrieben, um altes Wissen zu bewahren und das Böse endgültig zu besiegen. Im Jahre 1584 kämpft die kleine Joanna nicht bloß gegen die wütende Inquisition, sondern stellt sich auch tapfer gegen einen Dämon, der die Macht über die Menschheit an sich reißen will. Was alle für unmöglich halten, wird scheinbar wahr: Joanna besiegt den Dämon Modroch. Über 400 Jahre später scheint sich die Geschichte zu wiederholen. Modroch kehrt zurück und plant seinen Rachefeldzug. Seine einstigen Widersacher waren jedoch nicht tatenlos und hatten ihr Wissen für die Nachwelt in der „Chronik der Hagzissa“ notiert. Doch wissen deren Erben mit ihrer mächtigen Waffe umzugehen? Oder ist am Ende alles bloß falscher Zauber? Wie gefällt mir: Das Cover passt absolut zum Inhalt des Buches. Ich fand direkt das es eine mystische aber auch Unheil verkündende Ausstrahlung hat die mich aber direkt in seinen Bann gezogen hat. Der Einstieg gelang mir sehr gut denn Sandra Baumgärtner hat eine fesselnde und mitreißende Art die mich nicht nur verzaubert hat sondern dieses Buch auch innerhalb kürzester Zeit lesen lies. Besonders gefiel mir hierbei die Mischung aus Gegenwart und historischen Ereignissen welche real und authentisch dargestellt wurden. An manchen stellen bereitete sich sogar eine Gänsehaut auf mir aus, bedenke man welch grauenvolles Schicksal Hexen erleidet haben. Mit Hanna habe ich mich direkt verbunden gefühlt da ihre gesamte Art sehr sympathisch wenn auch manchmal amüsant und zum Kopfschütteln ist, denn ein wenig mehr Durchsetzungskraft und Stärke hätten ihr nicht geschadet besonders in Bezug auf Juls. In diesem Buch befinden sich Gewalt und andere Szenen die von Sandra sehr anschaulich jedoch nicht unschön dargestellt wurden. Das gesamte Setting hat nicht nur etwas düsteres sondern ist sehr bildlich sodass man sich tatsächlich in diese Welt mit Leib und Seele hineinversetzen konnte. Die Handlung war stets spannend und mit rasantem Tempo geschrieben wodurch ich dem Buch einfach immer wieder aufs neue verfiel und es nicht aus der Hand legen wollte. Hagzissa ist eindeutig eine Geschichte die unter die Haut geht mit einem großartigen Finale. Das Fazit zum Buch: Wer Hexen und Dämonen in einem historisch Bildgewaltigen Setting, verbunden mit der Gegenwart mag, der kommt mit Hagzissa voll auf seine Kosten und wird es genau so sehr lieben wie ich. Spannung pur, Dramatik und Gefahren die einem unter die Haut gehen. Phantastisches Buch! Ich vergebe für Hagzissa - Chronik der Hexen 5 Schneeflocken ❄️❄️❄️❄️❄️ Ich bedanke mich bei der Autorin Sandra Baumgärtner von ganzem Herzen für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch in keiner Weise beeinflusst. - Catherine Shepherd
Sündenkammer: Thriller
(96)Aktuelle Rezension von: käutzchenIch habe schon einige Teile von der Zons Reihe gelesen , und bin jedesmal gespannt was mich wieder in Zons erwartet in der Vergangenheit wie auch in der Gegenwart..ich habe nicht immer nach Reihenfolge gelesen was aber nicht schlimm ist da jedes Buch für sich abgeschlossen ist ..es ist irgendwie wie nach Hause zu kommen , zumal es Zons in Wirklichkeit gibt und einiges wie die Autorin bezeugt es wirklich im Mittelalter gegeben hat , was man auch bei einen Ausflug des Städtchen erkunden kann, was ich auf jeden Fall noch mit mein Mann machen möchte, womit ich ihn seid einiger Zeit auf die Ohren liege..
Wie in der Vergangenheit im Jahre 1500 wie auch in der Gegenwart jagen Bastian Mühlenberg und Oliver Bergmann einen täter der sich an sündiger rächen möchte... Was haben alle Frauen gemeinsam, warum mussten sie streben ? Wer steckt in der Vergangenheit und in der Gegenwart dahinter ? Und warum vermischen sie die Vergangenheit und Zukunft wieder ?
Mich hat der Thriller gefesselt, er wahr wie alle Bücher der Autorin leicht zu lesen , obwohl wie in alle bücher einige Protagonisten auftauchen hatte ich keine Probleme der Verwechslung sei es in der Vergangenheit oder in der Zukunft...
Wer gerne packende Thriller liest kann ich nur die Autorin an Herz legen .. ich habe noch einige Zons Bücher aus der Reihe vor mir und bin gespannt was als nächstes Bastian Mühlenberg und Oliver Bergmann zu kommt ..
- Peter Hohmann
Feywind
(38)Aktuelle Rezension von: labelloprincessDas farbenfrohe Cover hat mir sehr gut gefallen. Man sieht auf den ersten Blick um welches Genre es sich handelt. Besonders gut gefällt mir auch, dass man von der Person am Cover nur den Rücken sieht. Somit kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen.
Der Schreibstil des Autors war angenehm und flüssig zu lesen. Ich konnte mich sehr leicht in die Handlung hineinversetzten und diese hautnah miterleben. Die Charaktere und auch die Handlungsorte wurden sehr gut beschrieben.
Das Buch handelt vom jungen Magier Feywind, welcher nach seiner Ausbildung wieder zurück in sein Heimatdorf reist. Als die Inquisition in sein Dorf kommt, gerät er in ernste Schwierigkeiten und muss um sein Leben fürchten. Unbeabsichtigt stolpert er ein Abenteuer, über dessen Tragweite er sich nicht bewusst ist. Der Kampf zur Rettung der Welt und gegen die Inquisition beginnt.
Ein sehr spannender und actionreicher Fantasyroman mit etwas Humor, Romantik und ein paar Überraschungen. Das Buch beinhaltet alles, was man sich nur wünschen kann. Es gibt Drachen, Dämonen, Untote und eine epische Schlacht.
Für diesen spannenden Auftakt der Saga vergebe ich 5 von 5 Sterne.
- Heike Eva Schmidt
Purpurmond
(446)Aktuelle Rezension von: jeanne1302Wer glaubt, es gäbe in der heutigen Zeit keine Magie mehr, der irrt gewaltig.
Auch heute findet ein Buch auf magische Weise zu einem. Ich ging zum hiesigen Bücherschrank, um mich mit neuer Lektüre einzudecken und war sofort vom Cover des Buches fasziniert. Dann schlug ich den Umschlag auf und laß:
"Für HB" - soweit die Autorin. Und untendrunter stand eine Abwandlung meines eigenen Vornamens und eine Widmung für die Person, die das Buch wohl geschenkt bekommen hatte und es dann nicht mehr brauchte. "Für Janne/Jeanne" stand da und ich gefror quasi zur Salzsäule. Ich konnte das Buch nicht im Schrank stehen lassen. Es lag dann noch eine Weile bei mir auf meinem SUB und als dich es dann vor wenigen Tagen begann zu lesen, zog es mich von der ersten Seite an in seinen Bann.
Früher nannte man das Magie - wenn Dinge auf unerklärliche Weise geschehen - heute nennt es man "Zufall" oder "Göttliche Fügung" und von dieser bin ich absolut überzeugt.
Das Buch fesselt einen von der ersten Seite und man fiebert quasi mit, wie sich die Dinge entwickeln. Die Zeit der Hexenverbrennung wird so erzählt, dass man sich quasi selbst schon so fühlt, als wäre man direkt vor Ort. Schaurig.
Wenn auch meine Mitleser sagen, dass sich Cat mit ihrer neuzeitlichen Sprache hätte etwas zurückhalten sollen im Mittelalter, so finde ich, dass dies gerade den Schmackes des Buches ausmacht. Bei so einer wirklich schlimmen Thema wie der Hexenverfolgung, Folter und Scheiterhaufen und der ganzen damit verbundenen Spannung des Fluches, brauchte es den Humor, der mir nicht wenig Lacher zwischendurch bescherte. Herzlichen Dank! Ich fand, das hat Cat erst richtig sympatisch gemacht.
EINZIGES MANKO IN DIESEM BUCH - DIE GRIECHISCHE MYTHOLOGIE HÄTTE BESSER RECHERCHIERT WERDEN SOLLEN. ES WAR NICHT PROMETHEUS, DER FLÜGEL AN DEN SANDALEN HATTE, SONDERN HERMES DER GÖTTERBOTE.
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Man muss ja dann doch mal schlucken, wenn man bedenkt, dass da "An J(e)anne" steht, was ja auch einwenig an Jeanne D´Arc erinnert, die ebenfalls auf dem Scheiterhaufen ihr Leben hat lassen müssen. Dank meines Vornamens fühle ich mich nicht nur mit Ihr tief verbunden, sondern ich bin auch überzeugt davon, bereits gelebt zu haben und zwar als "Hexe", aber auch als Nonne. So konnte ich mich in all die Personen so tief einfühlen und war quasi mitten im Buch und Geschehen.
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Und nicht zuletzt hat das Buch ja auch noch eine Botschaft für mich - sonst hätte es mich erst garnicht so sehr in den Bann gezogen. Ich hätte es im Schrank stehen lassen. Und die Botschaft steht oben in der Überschrift.
Nur, wenn ich die Vergangenheit besiegen konnte, hatte ich eine Zukunft.
Manchmal ist es nötig, noch einmal - nur in der FANTASY - in die Vergangenheit zurück zu kehren, um etwas zu richten, neu zu ordnen, zu verändern, damit sich die Geschichte ändert. Leider Gottes leben wir in einer Zeit, in der Zeitreisen (noch) nicht wirklich möglich sind und die Zeit eben linear läuft. Wir können die Vergangenheit nicht verändern, aber wir können aus ihr lernen. Wir müssen uns fragen: Was hätte ich damals anders machen können, damit ich im Heute ein anderes Ergebnis eingefahren hätte? Natürlich hat man das damals nicht machen können, weil uns das Bewusstsein gefehlt hat, es bringt nichts, sich wegen dieses Fehlers schuldig zu fühlen. Eben WEiL wir diesen Fehler gemacht haben, schenkt er uns jetzt Erkenntnis. Und Erkenntnis ist Wachstum. Persönlichkeitswachstum. Womöglich waren damals auch garnicht die Voraussetzungen geschaffen, anders zu agieren, anders zu denken und anders zu fühlen.
Man war zu fest an den "FLUCHBANN DES BLUTES" der Ahnenlinie gebunden, sie schnürte einem, wie Cat das kupferne Halsband die Kehle zusammen. Man war gefangen und musste erst einen Weg finden, diesen Fluch zu lösen. Man musste sich selbst auch die Erlaubnis geben, sich von dieser Fessel befreien zu dürfen und frei atmen zu können. Das war ein Weg. Ein Prozess. Und er fühlt sich zuweilen tatsächlich an wie eine Reise, die 300 Jahre gebraucht hat.
Aber - soweit wurde mir durch meine eigenen Leidensgeschichte klar - OHNE diese Ablösung / Erlösung von diesem "Fluch" hatte ich keine Zukunft. Ich konnte nichts wirklich Neues erleben.
- Saskia Stanner
Magica
(24)Aktuelle Rezension von: Anita_NaumannKennt ihr das auch, dass ihr Bücher lest und sie eigentlich gerne mögen würdet, weil ihr gutes darüber gehört habt, den/die Autor/in sympathisch findet, aber es geht einfach nicht?
So ging es es mir mit diesem Buch. Ich wollte es wirklich mögen, deshalb habe ich es auch bis zum Ende gelesen, obwohl ich nicht wirklich Spaß daran hatte, in der Hoffnung vielleicht doch reinzufinden. Aber sorry, nö. Dieses Buch und ich wurden einfach keine Freunde.
Die Protagonistin Kristy ist eine Hexe und verliebt sich in Jonathan von Devon. Die Geschichte spielt hauptsächlich 1645 und Kristy muss sich vor einem Hexenjäger in acht nehmen.
Ich glaube, das war eines der Hauptprobleme, das ich mit der Geschichte hatte, denn sowohl Sprache als auch das Verhalten eigentlich fast aller Charaktere war mir viel zu modern und teilweise auch einfach unglaubwürdig.
Beispiel, aber Achtung Spoiler:Die Mutter von Kristy vermutet das ihre Mutter (also Kristys Großmutter) gemeinsam mit der Anführerin ihres Hexenstamms etwas mit dem Tod ihres geliebten Mannes (der ein normaler Mensch war) zu tun hat und außerdem auch versucht hat, eine der Schwestern von Kristy, die keine Magie hat, als Kleinkind umzubringen. Und? Sie wohnt seit dem Tod ihres Mannes mit eben dieser Großmutter und den Kindern unter einem Dach und lässt sich von ihr und der Stammesanführerin rumkommandieren. Sorry, aber das war für mich einfach nicht glaubwürdig.
Das war einfach nicht meins. Für mich 2 von 5 ⭐. - Monika Mansour
Luzerner Totentanz
(29)Aktuelle Rezension von: BuchgespuerKann man Winterkrimis eigentlich auch im Sommer lesen?
Mein JA könnte klarer nicht sein 😅! Vor allem, wenn sie so gut geschrieben sind wie „Luzerner Totentanz“. Und ich sage das als jemand, der den Winter liebt und die damit einhergehende Kälte, die Dunkelheit, das Mystische liebt. Genau das steckt nämlich in diesem Krimi drin und zwar in jeder Seite.
Stellt euch mal vor: Es ist Heiligabend. Ein kleines Mädchen wird in einem alten Turm in Luzern gefunden, in ein Engelskostüm gesteckt, völlig verstummt. An den Wänden: Zeichen, mit Blut gemalt. Plötzlich geistert ein Name durch die Stadt: Sträggele. Eine alte Sagengestalt, die angeblich in den dunklen Nächten vor Weihnachten kleine Kinder holt.
Mich hat das sofort an Frau Holle und die Wilde Jagd erinnert. Diese archaischen Figuren, die durch Schnee und Wind ziehen und irgendwie immer zwischen Gut und Böse stehen. Genau dieses Gefühl trifft Monika Mansour hier, nur dass es eben kein Märchen ist, sondern ein eiskalter Kriminalfall.
Ermittelt wird von Cem Cengiz, der sich sofort einen Platz in meinem Krimiherz gesichert hat und den ich bereits von anderen Krimis der Autorin kenne. Bodenständig, etwas rau, aber mit Verstand und Gefühl hat er ein Team an seiner Seite, das genauso lebendig wirkt wie er. Mit dabei: Marius, ein Journalist mit Faible für Okkultes. Ich wusste die ganze Zeit nicht, ob ich ihm trauen kann, und genau das macht’s so spannend.
Was ich an diesem Buch wirklich geliebt habe ist die Atmosphäre. Luzern wird so lebendig beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, durch die alten Gassen zu laufen. Und der Mix aus Ermittlungsarbeit, alten Mythen und psychologischer Tiefe ist einfach genial. Zwischen den Ermittlungen gibt’s immer wieder Kapitel aus der Sicht der Täterin. Die sind so intensiv, dass man kaum atmen mag. Keine billige Schockeffekthascherei, sondern echte Gefühle, die unter die Haut geht.
Und dann ist da dieser Sprachstil! Dialoge, die einfach sitzen. Kein überflüssiger Kitsch, aber wohl verteilte Prisen Humor und Ironie. Mansour schreibt direkt, schnell und emotional.
Um zum Anfang zurückzukommen: JA: „Luzerner Totentanz“ spielt zwar im Winter, aber ich sag euch, das Ding hat Sogwirkung zu jeder Jahreszeit. Und wer wie ich eine Schwäche für düstere Legenden und den Winter hat, für Ermittler mit Haltung und Krimis, die nicht nur spannend, sondern auch vielschichtig sind: Ihr müsst dieses Buch lesen.
- Alexander Hartung
Die Rache des Inquisitors
(12)Aktuelle Rezension von: BuchbloggerinErst letzten Monat habe ich Bekanntschaft mit Christian Hartung gemacht (natürlich nicht persönlich, sondern durch sein Buch „Hinter der Angst“, welches mich zwar nicht sehr überzeugen konnte, mich aber dennoch nicht davon abhalten konnte, ein weiteres seiner Bücher zu lesen). Letzte Woche habe ich also Die Rache des Inquisitors gelesen, das mir wiederum ganz gut gefallen hat. Das liegt wohl auch daran, dass die Thematik, um die es in diesem Roman geht, mich interessiert – eigentlich finde ich historische Romane fast immer spannend, denn sie helfen uns heute, sich ein Bild davon zu machen, wie es damals ungefähr gewesen ist.
Deutschland im 17. Jahrhundert. Die Hexenverfolgung macht auch vor dem beschaulichen Dörfchen Reheim im Taunus nicht Halt. Der blinde Dominikanerpriester Baselius und sein junger Gehilfe Thomas verfolgen erbarmungslos ihr Ziel, die Ketzerei auszurotten. Die Schreckensherrschaft der Inquisition hetzt die Bürger gegeneinander auf, jeder beschuldigt jeden, um die eigene Haut zu retten, und immer mehr Scheiterhaufen brennen. Nur die junge Klara schöpft aus ihrem Glauben heraus den Mut, sich zu widersetzen, als ihre Freundin Agnes den Flammen zum Opfer fällt. Trotz der Warnungen ihres Onkels Markus und ihres Jugendfreundes Peter stellt Klara Nachforschungen an. Als sie auf ein dunkles Geheimnis stößt, das sich hinter dem religiösen Eifer des jungen Thomas verbirgt, gerät sie selbst in Gefahr …
Bisher habe ich noch nicht viele historische Krimis gelesen, daher war dieses Buch das Genre betreffend etwas „Besonderes“ für mich. Zum Anderen habe ich bislang auch kaum etwas über die Inquisition gelesen. Inquisitionen sind Gerichtsverfahren, die durchgeführt wurden, wenn Menschen sich von dem „richtigen“ Glauben abwandten – sogenannte Häretiker.
In diesem Roman merkt man, dass zu der Zeit – 17. Jahrhundert – die Kirche sehr dominant war. Sie hatte eine große Macht, denn damals waren die Menschen um Einiges religiöser, aber auch abergläubiger als heute.
Viele Männer der Kirche haben ihre Berufung, ihre Arbeit sehr ernst genommen und von ganzem Herzen sowie aus dem Glauben an Gott ausgeführt.
Doch es gab auch – leider – nicht wenige, die sich der Kirche anschlossen, um die große Macht über die Menschen zu erhalten. Da man dies nach außen hin nicht (sofort) erkennen konnte, hatten viele unschuldige Menschen darunter zu leiden, so auch in diesem Roman.Der ältere und blinde Inqisitor (Richter der Inquisition) Baselius sowie der jüngere Thomas hatten zu Ohren bekommen, dass in dem Dorf Reheim Ketzerei betrieben wurde und machten sich auf den Weg dorthin. Es wurden mehrere gute Menschen und Christen fälschlicherweise als Ketzer „enttarnt“, gefoltert und letzten Endes durch Inquisitionen zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt.
Es war erschreckend, wie ein Verdacht oder ein vages Beweisstück gleich zur Verurteilung führen konnte. - Tanja Wenz
Willkommen Hoffnung
(6)Aktuelle Rezension von: QueenelyzaDas Werk "Willkommen Hoffnung" von Tanja Wenz versammelt 21 ganz unterschiedliche Kurzgeschichten in einem schmalen Band. Wie der Titel es schon ausdrückt, geht es dabei um Menschen, um Erlebnisse, Schicksale und um die Hoffnung. Dabei sind die Szenarien ganz unterschiedlich: eine Geschichte (die mir ausgesprochen gut gefallen hat) spielt im Mittelalter, eine andere in sogar in der Zukunft. Wir lesen von kleinen Jungen, die in der Schule verzweifeln, von Personen, die einem schlimmen Schicksal entgehen und solchen, die einen furchtbaren Verlust erleiden.
Leider erschließt sich mir die Hoffnung nicht in allen Geschichten, manche wirken etwas zwanghaft ins Korsett gepresst. Einige sind mit schlicht und einfach zu kurz, bei einer Seite kommt einfach überhaupt kein Gefühl auf, da kommt einach zu wenig rüber.
Die etwas längeren Geschichten, die wirklich eine Geschichte erzählen, gefallen mir ziemlich gut, denn daran merkt man, dass die Autorin gute Ideen hat und den Leser auch mit ihrer Schreibweise in ihren Bann ziehen kann. Ein Plus ist für mich auch, dass sie vielen verschiedenen Kulturkreisen in ihren Geschichten eine Heimat bietet. Maori und Indianer teilen sich die Hauptrollen mit Personen, die mit der S-Bahn zur Arbeit fahren oder sich mit dem Partner streiten.
Schade, dass so mir so manches Mal der Bezug zum Thema gefehlt hat. Ein paar mehr von den längeren Geschichten hätten dem Band ebenfalls gut getan. Dennoch merkt man, dass die Autorin gerne schreibt und ihr Handwerk auch versteht. Fürs nächste Mal würde ich mir allerdings eine geschicktere Zusammenstellung wünschen. - Hilga Höfkens
Die Flötenspielerin
(13)Aktuelle Rezension von: Ullala69Eine tolle Geschichte
Sie spielt im Mittelalter mit Mythen, Flüchen, Turnier, Kampf , Feindschaft und ganz viel Liebe.
Hauptsächlich geht es um die flüchtende Leah, einem Mädchen aus gutem Hause, der ein Fluch nachgesagt wird. Sie soll schwangeren Frauen unglück bringen.
Und den verunstalteten Alexander, der der Erbe einer Grafdchaft ist , sich jedoch versteckt hält da er nach einem Feuer sehr verunstaltet ist.
Ein bisschen wie die Schöne und das Biest, nur ist er kein Biest.
Wunderbar geschrieben hat mich die Geschichte von Anfang an gefesselt. - Irene Marchesini
Rebis - Ein Kind der Natur
(14)Aktuelle Rezension von: EmmyLZum Gratis Comic Tag bin ich durch eine Leseprobe auf diese großartige Geschichte aufmerksam geworden.
Martino wächst als Außenseiter in einer ansonsten harmonischen Familie auf. Zu seinen Schwestern hat er ein liebevolles und inniges Verhältnis. Doch die Stimmung wird überschattet – von seinem Vater und den urteilenden Blicken der Stadtbewohner. Als Albino steht Martino ständig im Fokus, wird gemobbt und für jedes Unglück verantwortlich gemacht. Schließlich soll er auf Wunsch seines Vaters das Haus verlassen. Martino flieht und versteckt sich im Wald – bei einer weiteren Außenseiterin, die wegen ihrer Lebensweise und ihrer Naturverbundenheit als Hexe verschrien ist.
In dieser märchenhaft anmutenden Geschichte mit mittelalterlichem Setting wird eindrucksvoll erzählt, wie gesellschaftliche Außenseiter einander Kraft geben können. Die Lesenden begleiten Martino auf einer zutiefst persönlichen Reise zur Selbstfindung.
Es ist eine wundervolle Geschichte über Identität, Selbstakzeptanz und die heilende Kraft menschlicher Verbindung. Sie zeigt, dass Familie nicht immer die ist, in die man hineingeboren wird – sondern auch die, die einen bedingungslos annimmt.
Ein großartiges Märchen über Selbstverwirklichung, Akzeptanz, Liebe und Zugehörigkeit – aber auch über die Grausamkeit, mit der eine Gesellschaft auf Andersartigkeit reagieren kann.
Die Emotionen der Figuren werden ausdrucksstark in den Illustrationen eingefangen: Blicke, Berührungen und kleine Gesten lenken durch geschickte Bildausschnitte und Zooms die Aufmerksamkeit und unterstreichen die emotionale Tiefe der Geschichte. Wort und Bild wirken in perfekter Harmonie zusammen und erzeugen eine bewegende Dynamik.
Die Panels sind übersichtlich und abwechslungsreich angeordnet – mit variierenden Größen, klaren Abtrennungen durch Weißräume, aber auch gelegentlichen Durchbrechungen klassischer Rahmen. Manchmal verbinden bildübergreifende Sprechblasen verschiedene Szenen miteinander. Diese kreative Gestaltung verleiht den Seiten eine besondere Intensität und verhindert jede Eintönigkeit.
Jede Figur erhält durch Mimik und Gestik eine ganz eigene Persönlichkeit. Die Bildsprache ist so ausdrucksstark, dass beim Lesen ein richtiger Märchenfilm im Kopf entsteht.
Am Ende des Buches gibt es außerdem einen Blick hinter die Kulissen – mit Konzeptskizzen und Informationen zur Arbeitsweise der Illustratorin.
Ein zauberhaftes, tiefgründiges Märchen, das Diversität und Akzeptanz auf berührende Weise feiert – visuell wie erzählerisch ein echtes Highlight.
- Romina Gold
Seasons of Magic: Blättertanz
(35)Aktuelle Rezension von: Solara300Kurzbeschreibung
zu
Seasons of Magic: BlättertanzIm Jahr 1692 in Salem Village waren Hexenverfolgungen keine Seltenheit und so wurden auch viele unschuldige Opfer dieser Anschuldigen, die sie das Leben kosteten.
So auch Flame Hohlbrock die sich bei einem Treffen mit ihren Freundinnen in einem Feuerchaos wiederfindet.
Denn ein hiesiger Priester beschuldigt die vier Freundinnen der dunklen Künste und will sie brennen sehen.
In diesem Moment wo das Feuer sich durch die Hütte fraß konnte Flame nur daran denken weg an einem anderen Ort zu einer anderen Zeit zu sein und erwachte wieder im Jahr 1850 in Danvers, Massachussets.
Hier trifft sie auf Henry Forsythe der Dritte, der sie verletzt und durchnässt im Vorgarten seiner Villa des Nachts fand.
Flame weiß nicht was mit ihren Freundinnen passiert ist und versucht die Zeit in der neuen Gegenwart zu verbringen auf der Suche nach Hinweisen, dabei kommen sich Henry und sie näher und Flame bemerkt schon sehr bald, das sie sich auch in dieser Zeit beweisen muss..
Mein erster Eindruck
Sehr cooler dritter Teil, der wie seine Vorgänger unabhängig voneinander gelesen werden kann.
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Meine Meinung
zu
Seasons of Magic: BlättertanzVorurteile und Hass.
Genau dies bekommt Flame Holbrook zu spüren.
Als Halbblut mit Wurzeln der indianischen Seite ihrer Mutter und der weißen Seite ihres Vaters, möchte kein Volk sie haben.
Sie wird gemieden und gehasst, da sie anders zu sein scheint.
Etwas, was laut den zwei Parteien nicht existieren dürfte.
Dabei ist Flame intelligent, eine wunderbare Heilerin und hilft gerne.
Dies wird allerdings nicht anerkannt und als Halbblut ist sie nichts Wert laut der Ansicht der damals gängigen Gesellschaft 1692.
Ganz im Gegenteil für die Menschen steht sie mit dem Bösen in Verbindung. Flame hasst diese Vorurteile, aber versucht still vor sich hinzuleben, was ihr fast eine Hinrichtung in Form einer Hexenverbennung einbringt, wenn ein magischer Zufall sie nicht ins Jahr 1850 bringen würde.
Allerdings trifft sie hier nicht nur auf den hilfsbereiten gutaussehenden Henry, sondern lernt auch zu sich selbst zu stehen und für sich zu kämpfen. Eine starke Frau erwacht.
Hier gefällt mir wieder das Setting und auch der starke männliche Part den die Frau auf ihrer Reise trifft.
Flame hat schon vieles durchmachen müssen mit diesen Vorurteilen und dem Hass der ihr entgegenschlägt und ich könnte die Menschen schütteln.
Diese Vorurteile sind schlimm und so tief in manchen verankert, dass es schade ist, dass sie nicht die Erkenntniss der Einsicht haben.
Dabei ist Flame intelligent und hilfsbereit.
Das einzige was ihr nach diesen Jahren der Erniedrigung fehlt ist Selbstvertrauen und das erwacht, was mir sehr gut gefällt.























