Bücher mit dem Tag "hexer"
108 Bücher
- Cassandra Clare
City of Bones
(7.833)Aktuelle Rezension von: TaeniaChroniken der Unterwelt hat mich von Anfang an mit seiner düsteren, geheimnisvollen Atmosphäre in den Bann gezogen. Besonders faszinierend finde ich die Vorstellung, dass es eine magische Welt gibt, die direkt unter der Oberfläche unserer eigenen existiert. Cassandra Clare schafft es, diese Welt so detailreich und glaubwürdig zu gestalten, dass man beim Lesen komplett darin eintaucht. Die Mischung aus Action, Romantik und übernatürlichem Drama sorgt dafür, dass es nie langweilig wird und man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
- Cassandra Clare
City of Ashes
(4.928)Aktuelle Rezension von: sumaIn diesem Band gab es nicht ganz so viele Enthüllungen wie im ersten.
Dafür lag der Fokus hier ein bisschen mehr auf den Charaktere, die mir dadurch mehr ans Herz gewachsen sind.
Der Schreibstil war auch wieder sehr angenehm und vor allem das Ende war sehr spannend. Der Schluss kündigt ein episches Finale der ursprünglichen Trilogie an.
- Cassandra Clare
City of Glass
(4.360)Aktuelle Rezension von: sumaNach dem Cliffhanger am Ende des letzten Bandes, ging es hier direkt weiter.
Vor allem dieser Band war nur so mit Action und Schlachten gefüllt und absolut episch.
Auch Enthüllungen und Drama wurde nicht gespart und alles wurde logisch aufgeklärt. Das ganze Buch war durchgehend spannend und ich konnte es nicht aus der Hand legen.
- Cassandra Clare
City of Lost Souls
(2.529)Aktuelle Rezension von: tines_bookworld"I don't care," Clary said. "He'd do it for me. Tell me he wouldn't. If I were missing-" "He'd burn the whole world down till he could dig you out of the ashes. I know," Alec said."
"City of Lost Souls" schließt wie gewohnt nahtlos an die Vorgängerbände an. Sebastian ist zurückgekehrt, mit noch finsteren Absichten als Valentin. Das größere Problem jedoch: Jace ist mit Sebastian verbunden, und Jace zu verlieren ist keine Option!
Durch diese Problematik bekommen die Hauptcharaktere Clary und Jace in diesem Buch eine ganz neue Charaktertiefe. Clary kämpft absolut badass, um Jace' böses alter Ego zu vertreiben, und Jace ist dadurch wie ausgewechselt: folgsam, ernst, gewissenlos. Doch Clary liebt er immer noch. Es war super interessant, diese neue Seite an den beiden zu lesen und hat dadurch die bisher bekannte Dynamik aufgefrischt. Auch die Beziehung zwischen Clary und Jace erreicht deshalb einen neuen Meilenstein. Man merkt, dass es nicht nur eine Jugendschwärmerei wie zu Beginn der Reihe ist, sondern viel mehr, viel tiefer. Beide gestehen sich ihre Gefühle ein, vertrauen einander und kämpfen dafür.
Auch die anderen Charaktere, wie bspw. Simon und Izzy, entwickeln sich in diesem Buch wieder weiter, werden allmählich erwachsen. Es gefällt mir so gut, dass auch die Nebencharaktere wachsen und ihren Platz haben dürfen, und nicht nur billiges Beiwerk ohne Tiefe sind. Magnus und Alec haben immer noch mit Zukunftsängsten bezüglich ihrer Beziehung zu kämpfen und scheinen hier zum Ende hin auch eher einen Schritt zurück zu machen. Ich hoffe so sehr, bzw. bin eigentlich auch überzeugt, dass die beiden noch ihr Happy End bekommen, denn sie haben es so sehr verdient! Ich freue mich schon sehr auf die Bücher, in denen die beiden die Hauptrolle spielen.
Handlungstechnisch hat auch dieses Buch wieder sein eigenes Finale und dient nicht nur als füllendes Reihenmittelbuch. Alles deutet nun auf den großen Showdown gegen Sebastian im sechsten und letzten Teil hin. Die Spannung bleibt durch die Suche nach Jace, den vielen Perspektivwechseln und der langsamen Enthüllung von Sebastians Plan im Großen und Ganzen hoch, hat aber zwischendrin durchaus seine Längen. Es ist nicht so, dass in der Zeit dann nichts passiert, oft liegt der Fokus dann auf dem character development, aber es war mir persönlich ein bisschen zu wenig Handlung für zu viele Seiten.
Cassandra Clare überzeugt mit "City of Lost Souls" nicht nur wieder mit einer weiterhin spannenden Handlung und fantasiereichen Begegnungen, sondern auch mit tiefgründigen Charakteren und einer berührenden Liebesgeschichte. Ich vergebe 4,5/5 Sterne.
- Cassandra Clare
City of Fallen Angels
(3.024)Aktuelle Rezension von: DianaECassandra Clare – Chroniken der Unterwelt, 4, City of Fallen Angels
Eigentlich hat Clary gehofft sich nach dem Kampf mit Valentin und der Begegung mit dem Erzengel komplett auf ihre Ausbildung und auf ihre Beziehung zu Jace fokussieren zu können, der jedoch scheint ihr lieber aus dem Weg zu gehen.
Simon, der sich an die neue Situation als Vampir und dem damit verbundenen Blutdurst erst mal gewöhnen muss, hat sowohl Dates mit der Schattenjägerin Isabell und der Werwölfin Maya. Da die Hochzeit von Luke und Clarys Mum bevorsteht, könnte das zu einigen Schwierigkeiten führen.
Jace plagt sich seit seiner Wiederaufstehung mit Alpträumen herum. Hat Clary einen Fehler gemacht, als sie den Erzengel um ihren Wunsch gebeten hat? Ist etwas in Jace zerstört worden?
Die ersten drei Bände der "Chroniken der Unterwelt" Reihe habe ich sehr gerne gelesen und ich war schon sehr gespannt, wie es mit Clary, Jace und Co weitergehen wird.
Und wow, es wird richtig turbulent und spannend, leider endet das Buch mit einem fiesen Cliffhanger, aber ich habe das nächste Buch schon hier liegen.
Der Erzählstil der Autorin ist flüssig und modern, da es sich um ein Jugendbuch handelt, ist die Sprache an einigen Stellen eher salopp.
Die Spannung wird schnell aufgebaut und durchgängig gehalten. Neben viel Action, Spannung und temporeichen Situationen gibt es aber auch ruhigere Passagen, kleine Momente des Innehaltens für Clary und Jace, die sich besonderen Herausforderungen stellen müssen.
Die Charaktere wirken lebendig und vielseitig ausgearbeitet. Es ist, als würde man nach hause zu guten Freunden kommen.
Clary kann nicht verstehen, warum sich Jace zurückzieht. Beide lieben sich, das ist unschwer zu erkennen, aber doch scheinen sie nicht richtig zueinander zu finden. Das Clary dabei ihre Schattenjägerausbildung voran treibt und sich dennoch auch mit den ganz alltäglichen Sorgen eines verliebten Mädchens herumschlagen muss, ist eine gute Kombination. An einigen Stellem empfand ich sie als anstrengend, wenn sie mit dem Kopf durch die Wand möchte, aber das ist okay.
Simon hat mir in diesem Buch besonders gut gefallen. Er muss sich einigen Hürden stellen, nicht zuletzt seiner Familie, da diese ja noch nichts von dem Vampirismus wissen. Das der eher schüchterne Simon plötzlich zwei Freundinnen hat und dazu noch das Interesse weiterer Mädchen und Frauen auf sich zieht, ist interssant, wirkt aber manchmal auch ein wenig lustig, vor allem weil Simon so gar nicht damit umgehen kann. Ein bisschen was erfahren wir über das Kains-Mal, das Clary ihm zu seinem Schutz verpasst hat.
Jace..., ich mag ja die dunklen, gebrochenen Helden, die für das Gute kämpfen, auch wenn es ausweglos erscheint. Die Autorin hat einiges mit ihm vor, und der Cliffhanger ist wirklich nicht ohne. Natürlich wäre vieles einfacher, wenn er sich jemanden anvertrauen würde, aber Jace macht alles mit sich selbst aus.
Auch Alec, Jaces Parabatai, sorgt für einige Unruhe. Er und Magnus haben es gerade auch nicht einfach.
Ich kann die Bücher von Cassandra Clare auf jeden Fall weiterempfehlen. Obwohl es theoretisch möglich wäre, den vierten Band eigenständig zu lesen, da die Vorfälle aus den vorherigen drei Büchern einen Schlussstrich um Valentin gefunden haben, empfehle ich alle Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da diese aufeinander aufbauen.
Ich mag die Story, und ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung.
Das Cover ist ein Eyecatcher. Ich mag, dass es einen hohen Wiedererkennungswert zu den anderen Büchern hat.
Fazit: hochspannendes Fantasy-Jugendbuch-Abenteuer, dass ich gern weiterempfehlen möchte. 5 Sterne.
- Cassandra Clare
Clockwork Angel
(2.087)Aktuelle Rezension von: tines_bookworld"One must always be careful of books," said Tessa, "and what is inside them, for words have the power to change us."
Mit dem Auftaktband der "Infernal Devices"-Reihe wenden wir uns nun Tessa, Jem und Will zu, die wir in dieser Kombi bereits in den "Legenden der Schattenjäger-Akademie"-Reihe kennengelernt haben. Hier geht es nun um die Anfänge ihrer Beziehung und das Kennenlernen der eigenen Persönlichkeit. Die Geschichte spielt in London des 19. Jahrhunderts, Sprachstil und Gepflogenheiten (Können Frauen überhaupt Schattenjäger sein und Hosen tragen?) sind entsprechend angepasst. Das hat der Geschichte einen ganz neuen Touch in der bereits gewohnten Handlungslinie verpasst. Auch Charaktere wie Magnus und Camille sind wieder kurz am Start.
Der erste Band der Trilogie ist leicht als solcher zu erkennen. Viele Handlungsstränge sind erst in der Anfangsphase, es bleiben viele Fragen offen, und die Suche nach dem Magister hat gerade erst begonnen. Die Spannung leidet darunter etwas. Zwar hat das Buch auch ein Finale und gerade die letzten Hundert Seiten haben ordentlich angezogen, nichtsdestotrotz passiert nicht wirklich viel. Vielmehr geht es um den Charakteraufbau der drei Protagonist*innen sowie die frühere Politik zwischen Schattenjägern und Unterweltlern. Wenn man die "aktuelle Situation" aus der Hauptreihe rund um den Kalten Frieden kennt, kann man die damalige fast als Freundschaft bezeichnen.
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und sehr bildlich, so dass ich trotz der eher gemächlichen Handlung förmlich durch die Seiten geflogen bin. Mit Will als Charakter bin ich bisher noch nicht ganz warm geworden, er ist sehr arrogant, überheblich und trieft nur so vor Sarkasmus. Erinnert das nicht an einen anderen Charakter? Ich kann verstehen, dass Clare den Herondale-Männern ähnliche Charakterzüge verpassen wollte, aber bisher ist mit die Ähnlichkeit zu Jace zu groß, zumal Will auch eine geheimnisvolle, aber gleichwohl tragische Familiengeschichte hat. Ich bin gespannt, wann das erste Zusammentreffen zwischen ihm und Magnus erzählt wird, und wie sich Will noch zu dem liebevollen und sympathischen Ehemann von Tessa entwickeln wird, den wir aus den "Legenden der Akademie" kennen.
"Clockwork Angel" ist ein interessanter Auftakt mit Steampunk-Elementen, der bereits das Potenzial dieser Reihe zeigen kann. Ich vergebe 4/5 Sterne.
- Andrzej Sapkowski
Der letzte Wunsch
(846)Aktuelle Rezension von: R_D1Viele geschlossene Fantasy-Zyklen haben das Problem eines langweiligen, langsam erzählten ersten Bandes.
Das ist hier anders!
Das Buch erzählt vom in sich gekehrten Hexer Geralt und seinem heiteren Gefährten, dem Barden Rittersporn, die wir durch ihre mittelalterliche Welt begleiten. Bereits in diesem ersten Band begegnen wir vielen verschiedenen Figuren und Spezies: Yennefer, Pavetta, Igel, Nenneke, Zauberinnen, Priesterinnen, Monster, Götter, Elfen, ... und werden über die Verquickung so mancher Schicksäle aufgeklärt. Diverse Anspielungen auf Märchen lassen uns in Geralts Welt schnell Orientierung finden.
Der Erzählstil ist dialogreich und folgt einem zügigen Tempo. Auf keiner einzigen Seite langweilte ich mich!
Über die Figurenrede werden Rückblenden, Binnenerzählungen und trockener Humor eingebaut. Glückseligkeiten, die den Figuren widerfahren, durchbrechen die düsteren Momente - und umgekehrt.
- Cassandra Clare
City of Heavenly Fire
(1.625)Aktuelle Rezension von: tines_bookworld"Wir alle sind die Summe dessen, woran wir uns erinnern. In uns tragen wir die Hoffnungen und Ängste derjenigen, die uns lieben. Und solange die Liebe und die Erinnerungen in unserem Herzen lebendig bleiben, ist niemand jemals wahrhaftig vergessen und vergangen."
Vorab: Dieses Buch hat so unglaublich viele herzzerreißende Zitate und emotionale Szenen, dass ich nur einen Bruchteil davon hier in meiner Rezension erwähne. Einen großen Bruchteil zwar, aber dennoch nur ansatzweise. Be prepared.
"Ein Teil von dir ist noch immer dieser kleine Junge, der glaubt, dass lieben zerstören heißt. Aber du lernst dazu. Du lernst dazu." Jace betrachtete sie, als wäre sie der erste Stern, der jemals am Himmel erschienen war, ein Wunder auf dem Antlitz der Welt, das er kaum glauben konnte.
"City of Heavenly Fire" ist der letzte Band der Hauptreihe um die Shadowhunter und meines Erachtens nach der beste Teil. Der Anfang hat sich zwar minimal gezogen, aber als die Handlung dann Fahrt aufgenommen hat, habe ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen - und das sind immerhin 800 Seiten!
"Ich habe dich vom ersten Moment, in dem ich dich gesehen habe, rücksichtslos geliebt. Die Konsequenzen waren mir egal. Ich wollte dich mehr, als ein guter Mensch zu sein. Mehr als alles andere auf der Welt."
Es geht hier um den finalen Kampf gegen Sebastian und das gesamte Team ist an Bord. Die Spannung wurde wirklich kontinuierlich hochgehalten und konnte trotzdem ein ausführliches Finale schaffen, was noch einmal alles getoppt hat.
Manchmal träume ich von einem Jungen mit grünen Augen, einem Jungen, der nicht mit Dämonenblut vergiftet wurde, einem Jungen, der lachen und lieben und einfach nur menschlich sein konnte - das ist der Junge, den ich immer beweint habe, aber dieser Junge hat nie existiert.
Clares Schreibstil war hier ebenfalls allererste Sahne. Neben ihrem sehr bildlichen Schreibstil, der schon seit Beginn der Reihe brilliert hat, schafft sie es hier, sämtliche Facetten des menschlichen Daseins, der einzelnen Charaktere, einzufangen und ihre Komplexität darzustellen. Sämtliche Charaktere, selbst die kleinsten Neben-Nebencharaktere, haben alle ihre eigenen Motive und Beweggründe und Story.
"Mein ganzes Leben lang hat es mich das Dämonenblut gequält, aber ich habe es nicht gewusst. Ich habe den Unterschied nie gekannt. Nie zuvor habe ich mich so... leicht gefühlt", sagte er leise.
All diese Emotionen, die mit dieser Komplexität einhergehen, waren so roh und nahbar vermittelt, dass es mir mein eigenes Herz ebenfalls fast zerrissen hat. In keinem Band der Reihe lagen Hoffnung und Verlust, Trauer und Freude, Leid und Liebe so nah beieinander wie in diesem letzten Teil.
Irgendwann tauchte vor seinen Augen ein Gesicht auf und verharrte über ihm, mit Augen wie funkelnde Sterne am fahlen Himmel. Alecs Augen waren groß und blau und voller Qual. "Ach, mein Alec", meinte Magnus schließlich. "Ich hatte keine Ahnung, dass du so traurig warst."
Ich habe Charaktere ins Herz geschlossen, von denen ich das niemals vermutet hätte, und andere hatten trotz ihrer kurzen Screentime eine solche Wucht bei jedem ihrer Auftreten, dass ich unglaublich froh bin zu wissen, dass es noch mehr Bände aus dem Shadowhunter-Universum gibt, wo diese Charaktere ihren ganz eigenen Auftritt bekommen - Zachariah, um mal einen zu nennen.
"Frei dienen wir, weil wir freiwillig auch Ihn lieben, weil's in unserm Willen liegt zu lieben oder nicht, was unser Glück, was unser Fall ist."
Das Ende war ebenfalls rundherum perfekt. Alle wichtigen Charaktere waren da, viele Emotionen, viel Potenzial für weitere Geschichten.
"Heroes aren't always the ones who win," she said. "They're the ones who lose, sometimes. But they keep fighting, they keep coming back. They don't give up. That's what makes them heroes."
"City of Heavenly Fire" ist ein absolut perfekter Reihenabschluss, der noch einige Zeit nachhallen wird. Ich vergebe verdiente 5/5 Sterne. Ein wenig melancholisch bin ich durchaus, der Reihe nun den Rücken kehren zu müssen, aber das Universum der Shadowhunter hat noch viel mehr zu bieten und ich hoffe sehr, hier und da auf bekannte Charaktere zu treffen!
"Jeder hat das Potenzial, Außergewöhnliches zu leisten. Solange man eine Seele hat und einen freien Willen, kann man alles sein, alles tun, sich für alles entscheiden."
Folgend gibt es nun noch die verbleibenden Zitate und Szenen, die ich nicht mehr geschickt in meine Rezi einbauen konnte, die aber auch zu wertvoll für mich sind, um sie einfach unter den Tisch fallen zu lassen:
"Herondales." Zachariah's voice was a breath, half laughter, half pain. "I had almost forgotten. No other family does so much for love, or feels so much guilt for it. Don't carry the weight of the world on you, Jace. It's too heavy for even a Herondale to bear. "
Der gellende Schrei dauerte an, bis er schließlich verhallte und nur noch an ein kummervolles Schluchzen erinnerte, als würde das Universum weinen. "Lilith", wisperte Jonathan. "Sie weint um ihre toten Kinder, ihre Blutskinder. Sie weint um sie und um mich."
"Ich bin in dem Glauben aufgewachsen, dass ich immer perfekt sein müsse. Mir war nicht klar, dass Liebe auch vergeben bedeutet. Aber dann bist du in mein Leben gekommen und hast alles, woran ich glaubte, in seinen Grundfesten erschüttert. Und erst da habe ich begonnen, alles in einem anderen Licht zu sehen. Du hattest... so viel Liebe, so viel Vergebung und so viel Vertrauen. Und da dämmerte mir langsam, dass ich dieses Vertrauen vielleicht tatsächlich wert sein könnte. Dass ich nicht perfekt zu sein brauchte. Und dass es reichte, wenn ich mich bemühte und mich anstrengte."
Sharp are the arrows of a broken heart.
"If you never tell anyone the truth about yourself, eventually you start to forget. The love, the heartbreak, the joy, the despair, the things I did that were good, the things I did that were shameful--if I kept them all inside, my memories of them would start to disappear. And then I would disappear."
"There are memories that time does not erase... Forever does not make loss forgettable, only bearable."
- Cassandra Clare
Lord of Shadows
(498)Aktuelle Rezension von: miartEmma,
manchmal frage ich mich, wie viel Gewicht ein Herz tragen kann, bevor es endgültig zerbricht. Das Parabatai-Band zieht uns jetzt in die Tiefe. Du glaubst, Marks Nähe könnte mich retten? Doch alles, was ich sehe, ist das Feuer, in dem wir beide brennen - selbst wenn wir versuchen, uns voneinander zu lösen.
Die Welt um uns herum zerfällt in Scherben. Das Institut ist voller Schatten und nicht nur jener, die wir bekämpfen. Kit - der verlorene Herondale - trägt die Last seiner Herkunft, auch wenn er seinen Platz langsam findet. Ty und Livvy sind wie Licht und Dunkelheit untrennbar verbunden. Und dann Mark, Kieran und Cristina - ihre Liebe ist wie ein Lied in drei Stimmen - Polyamorie - so wild und chaotisch wie die Feenwelt, aus der sie stammen. Wir kämpfen, lieben, verlieren. Jeder Schlag hinterlässt neue Risse in unserem Schicksal.
Cassandra hat uns eine Welt geschenkt, die so lebendig ist, dass ich den Sand von Idris auf meiner Haut spüre. Ihre Magie liegt in den Details und ausführliche Charakterzeichnungen, die uns gefangen nehmen.
Emma, du bist Kriegerin, Heldin - und meine unerreichbare Sehnsucht. Verloren in einer Geschichte, die uns zerbricht. Doch trotz aller Länge, trotz aller Tragik bleibe ich hier, gefangen zwischen Pflicht und Verlangen.
Immer dein,
Julian - Andrzej Sapkowski
Das Erbe der Elfen
(561)Aktuelle Rezension von: AlissilaDas Erbe der Elfen ist ein spannender Auftakt der Witcher-Saga, in dem Geralt, Ciri und Yennefer im Zentrum stehen. Sapkowski erschafft eine faszinierende, komplexe Welt voller Politik, Magie und moralischer Grautöne.
Allerdings fand ich die Erzählweise teilweise etwas verwirrend, da oft zwischen verschiedenen Perspektiven und Handlungssträngen gewechselt wird. Das macht den Einstieg etwas schwierig, auch wenn die Geschichte insgesamt fesselt.
- Cassandra Clare
Die Chroniken des Magnus Bane
(740)Aktuelle Rezension von: tines_bookworld“To them, as to Magnus, time was like rain, glittering as it fell, changing the world, but something that could also be taken for granted.
Until you loved a mortal. Then time became gold in a miser's hands, every bright year counted out carefully, infinitely precious, and each one slipping through your fingers.“Dieses Buch sollte nach der Hauptreihe sowie den „Legenden der Schattenjäger-Akademie“ gelesen werden. Es ist, wie letztgenanntes, eine Sammlung von Kurzgeschichten aus Magnus‘ Leben, die alle zwar in sich geschlossen sind, aber trotzdem einen roten Faden haben und Magnus als Person noch mehr vervollständigen. In der Hauptreihe sind er (und Alec) eher kürzer gekommen bzw. wurden einige Momente aus Magnus‘ Vergangenheit erwähnt, dann aber nicht weiter darauf eingegangen - Magnus ist ja auch nicht der Gesprächigste gewesen. Hier werden einige dieser Szenen näher beleuchtet, z.B. wie Magnus Raphael oder Camille oder auch Alec kennengelernt hat. Auch seine Verbindungen zu den bekannten Schattenjäger-Familien und Tessa Gray sind näher ausgeführt. Nichtsdestotrotz gibt es immer noch etliche Schlüsselszenen - Magnus ist ja auch mehrere Hundert Jahre alt - die weiterhin im Verborgenen bleiben; auf diese hoffe ich sehr in der „Infernal Devices“-Reihe! Egal, ob Clare sich hier überall bewusst Hintertürchen offengelassen hat oder ob die Komplexität der Welt von vorneherein geplant war: Der Lesesog nimmt keinen Abbruch!
Magnus‘ einzigartiger Charakter, den ich bereits in der „Mortal Instruments“-Reihe sehr ins Herz geschlossen habe, wird in diesem Buch vollumfänglich dargestellt. Mit viel Humor und Eleganz, aber auch Trauer und Hoffnungslosigkeit, fügen die Kurzgeschichten Magnus‘ Charakter noch mehr Tiefe hinzu. Dabei fehlt es jedoch, durch die reine Definition einer „Kurzgeschichte“, teilweise an Spannung und tieferer Emotionalität. Dies kann man sich jedoch auch mit Magnus‘ Alter zurechtreden, dass viele Momente in seinem langen Leben auch einfach untergehen. Es gefällt mir, wie scheinbare Kritik an der Autorin mit Logik des Charakters ausgeglichen werden kann.
“Die Chroniken des Magnus Bane“ sind ebenfalls eine tolle und sinnvolle Erweiterung des Schattenjäger- (oder eher Schattenweltler-)Universums und erhalten von mir 4,5/5 Sterne.
- Cassandra Clare
Lady Midnight - Die Dunklen Mächte
(869)Aktuelle Rezension von: HorcruuxLady Midnight ist der erste Band der Trilogie Die dunklen Mächte von Cassandra Clare und setzt die Ereignisse aus Die Chroniken der Unterwelt fort. Die Geschichte spielt fünf Jahre nach dem dramatischen dunklen Krieg und folgt der erfahrenen Schattenjägerin Emma Carstairs und der Blackthorn-Familie im Los Angeles Institut. Emma ist entschlossen, den mysteriösen Tod ihrer Eltern aufzuklären, die nach dem Angriff von Sebastian Morgenstern in der Klave als tot geglaubt galten. Als eine Reihe von Morden in Los Angeles auftaucht, die ähnliche Merkmale wie der Mord an ihren Eltern aufweisen, nimmt Emma die Ermittlungen auf. Zusammen mit ihrem Parabatei Julian Blackthorn und dessen Geschwistern begibt sie sich auf eine gefährliche Spurensuche. Ihre Nachforschungen führen sie zu dunklen Geheimnissen, verbotener Magie und einer Verschwörung, die die gesamte Schattenjägerwelt bedroht. Doch nicht nur die Ermittlungen verlangen Emma alles ab: Julians Halbbruder Mark Blackthorn kehrt nach Jahren in der Ferienwelt zurück, was für zusätzliche Spannung und Herausforderungen sorgt.
Die Einführung der Blackthorn-Geschwister, insbesondere von Emma Carstairs, wird von vielen Lesern positiv aufgenommen. Emma ist eine unglaublich starke, komplexe Figur, deren Geschichte von Verlust, Geheimnissen und innerer Stärke geprägt ist. Die Dynamik innerhalb der Blackthorn-Familie fügt der Handlung Tiefe und Authentizität hinzu. Die Geschwister Julian, Mark, Ty, Livvy und Tavvy sind nicht nur individuell gut ausgearbeitet, sondern auch als Familie eine Einheit, deren Nähe und Konflikte für das Buch entscheidend sind. Besonders Julian und Emma stechen hervor, da ihre Beziehung von einer verbotenen Liebe geprägt ist, die für die Spannung und emotionale Tiefe des Buches sorgt. Der Konflikt zwischen ihren Gefühlen füreinander und den Regeln des Parabatei-Bundes sorgt für zahlreiche emotionale Momente, die das Buch für mich noch packender gemacht haben.
Ein weiteres großes Plus von Lady Midnight ist, dass es gelungen ist, die Charaktere aus Die Chroniken der Unterweltwieder aufleben zu lassen, ohne dass sie die neuen Figuren und deren Entwicklungen in den Schatten stellen. Clary Fairchild, Jace Herondale, Isabel Lightwood und Simon Lovelace tauchen auf, und ihre Integration in die neue Handlung ist sowohl organisch als auch bereichernd. Besonders die Szenen mit Clary und Jace haben mir gefallen, weil sie zeigen, dass die Charaktere aus der vorherigen Reihe nach wie vor eine bedeutende Rolle in der Schattenjägerwelt spielen, ohne dabei die neuen Protagonisten zu überschattet.
Das Buch behandelt zentrale Themen wie Freundschaft, Familie, Liebe und Loyalität, und Cassandra Clare versteht es meisterhaft, diese Themen durch ihre vielschichtigen Charaktere zu vermitteln. Die Beziehungen zwischen den Figuren sind komplex und emotional, was Lady Midnight zu einem fesselnden Erlebnis macht. Besonders die von Emma und Julian sowie die sich entwickelnde Dynamik zwischen den anderen Blackthorn-Geschwistern tragen zur emotionalen Tiefe bei. Die Spannung bleibt konstant hoch, und unvorhersehbare Wendungen sowie mystische Geheimnisse sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Was mich besonders beeindruckt hat, war das Ende, das mit vielen emotionalen und actionreichen Elementen überrascht. Das Beziehungsgeflecht zwischen den Charakteren wird geschickt aufgelöst, und die Entwicklung von Figuren wie Kit, der zunächst eher als Randfigur erscheint, sorgt für interessante Wendungen. Rückblickend hätte man seine Rolle fast erahnen können, aber die Überraschung war dennoch gelungen. Inmitten all der düsteren Geheimnisse und Kämpfe fand ich auch die Momente zwischen Jace und Clary schön – besonders der Antrag, auch wenn der Zeitpunkt nicht perfekt war.
Die Charakterentwicklung von Emma und Julian, sowie die Einführung neuer Figuren wie Kit und die immer noch sehr interessanten Rückblenden und Querverbindungen zu den vorherigen Büchern der Chroniken der Unterwelt, sorgen für ein rundes und spannendes Gesamtbild. Auch die Rolle von Mark Blackthorn und die Verwicklungen um seine Rückkehr aus der Feenwelt geben der Geschichte zusätzliche Dramatik und Tragik.
Ein wenig skeptisch war ich gegenüber Diego, der für mich ein eher unnahbarer Charakter blieb, obwohl die Autorin versucht, ihn über Christinas Perspektive sympathisch zu machen. Bei mir hat das nicht ganz gezündet, aber das ist natürlich Geschmackssache.
Fazit: Lady Midnight ist ein gelungener Auftakt für die Die dunklen Mächte-Reihe, der sowohl die bestehende Schattenjäger-Welt fortführt als auch neue, spannende Handlungsstränge eröffnet. Mit einer Mischung aus bekannten und neuen Charakteren, einer fesselnden Handlung, tiefgehenden emotionalen Momenten und überraschenden Wendungen, ist das Buch ein Muss für alle Fans der Schattenjäger-Welt. Wenn ihr Die Chroniken der Unterwelt mochte, werdet ihr dieses Buch lieben! Ich freue mich schon auf den nächsten Band und kann es kaum erwarten, zu erfahren, wie es mit Emma, Julian und den anderen weitergeht. Eine klare Leseempfehlung für alle, die in die faszinierende Welt der Schattenjäger eintauchen möchten!
- Andrzej Sapkowski
Die Zeit der Verachtung
(329)Aktuelle Rezension von: ZamsDieses Buch hat mir nichts als eine Leseflaute beschert.
Es zog sich über Dinge, die in den vorherigen Teilen später im Buch zu einer cleveren Wendung führten, in diesem hier aber einfach nicht.
Es hatte auch fast keine Entwicklung von Beziehungen, man bekommt nur trockene Passagen statt tatsächlicher Interaktionen, die zu den Situationen zwischen den Charakteren führen würden, die nervigste ist die von Yennefer und Geralt, aber auch Ciri und Geralt waren dieses Mal sehr schwach.
Alles in allem war ich ungefähr 90 % des Buches langweilend, das Übliche war nirgendwo zu finden und die großartigen Actionszenen und Wendungen und Details fehlten auch mehr als, aber seltsame Bemerkungen und kleine Dinge, die sich fast wie Handlungslöcher anfühlen, waren überall verstreut.
Ich hätte es nicht zu Ende gelesen, wenn ich nicht schon das nächste Buch hätte, absolut langweilig und enttäuschend.
- Cassandra Clare
Clockwork Princess
(1.282)Aktuelle Rezension von: Stefanie-BIn diesem finalen Teil der „Chroniken der Schattenjäger“ bekommt man als Leser nochmals alles, was an den ersten beiden bereits fesselnd war. Die Story geht spannend weiter und schafft es mit Wendungen, ein paar Höhepunkten und detaillierten Beschreibungen zu begeistern. Neben der (Fantasy-)Story entwickeln sich dabei auch die Liebesgeschichten weiter. Diese wird perfekt in die Geschichte integriert, sodass sie sich daraus ergeben, aber nicht überhand nimmt. Die Handlung und die Emotionen, die vermittelt werden, waren toll. Und auch die bereits aus den ersten beiden Bänden bekannten Charaktere können weiterhin überzeugen. Dabei konnte mich dieser Teil mit dem Fortgang der Handlung und den vermittelten Gefühlen sogar noch etwas mehr begeistern als der letzte. Vor allem dann das (emotionale) Ende, das die Autorin einleitet und dann schreibt…
Das Buch bildet mit fesselnder Fantasy, tollen Charakteren, Emotionen und Gefühlen und dem Ende ein tolles Finale der Reihe.
- Julia Dippel
IZARA - Stille Wasser
(768)Aktuelle Rezension von: Leni_Melia_EbertDas Buch hat keine Fehler meiner Meinung nach. Ich fand es schade das Aaron für ein paar Bücher nicht dabei war da er die Stimmung immer aufgelockert hat. Doch trotzdem war die Geschichte toll. Ich fand das Buch die ganze Zeit sehr mitreißend. Es sehr spannend als sie den Kampf gegen ihren Vater gewonnen hat obwohl sie nur ein halber Brachion war. Ich fand es auch toll das sie Lucian sein Herz geholt hat und es ihm geschenkt hat.
- Andrzej Sapkowski
Das Schwert der Vorsehung
(436)Aktuelle Rezension von: R_D1In diesen Band erfahren wir von Yennefers Verflossenem, begegenen zusammen mit Rittersporn und Geralt der schönen Äuglein und treffen Dryaden und nicht zuletzt Geralts Überraschungskind.
Wieder arbeitet der Autor mit alten Märchen, Zeitsprüngen und Dialogen.
Am Ende laufen die einzelnen Geschichten wieder zusammen und wir stehen direkt vor dem Beginn der Saga.
- Cassandra Clare
Clockwork Prince
(1.430)Aktuelle Rezension von: tines_bookworld„I've never minded it," he went on. "Being lost, that is. I had always thought one could not truly be lost if one knew one's own heart. But I fear I may be lost without knowing yours.”
Vier Monate ist der letzte Band der Reihe nun für mich her und dank Clares Schreibstil, beiläufig vergangene Ereignisse zu wiederholen, bin ich auch gut wieder in die Geschichte eingetaucht. Das war es dann aber leider auch schon und das ist auch mein allergrößter Kritikpunkt an diesem zweiten Band: An Handlung passiert eigentlich gar nichts. Die ersten 300 Seiten plätschern nur so vor sich hin, ehe es einen winzigen Schritt vorangeht und dann auch wieder auf der Stelle trampelt. Das hat mich wirklich überrascht, denn die „Infernal Devices“-Reihe ist sehr gut bewertet und das tatsächlich auch von Buch zu Buch besser. „Clockwork Prince“ jedoch fand ich leider am langweiligsten vom bisherigen Shadowhunter-Universum.
Ich verstehe, dass der Fokus hier wesentlich auf dem Liebesdreieck zwischen Will, Jem und Tessa liegt und somit auch auf dem character development, doch etwas Handlung und Spannung müsste doch drin sein! Bei der Suche nach Mortmain geht es eigentlich keinen Schritt weiter, Tessas wahre Identität ist immer noch ein Rätsel. Immerhin erfahren wir, warum Will immer so gehässig ist/war und die Nate-Storyline wird auch abgeschlossen. Das war es im Grunde schon.
Das genannte Liebesdreieck ist leider auch nicht zu hundert Prozent mein Geschmack. Mir gefällt die Dynamik zwischen den dreien eigentlich sehr und auch die Kurzgeschichte aus „Legenden der Schattenjägerakademie“, die in der Zukunft spielt, war sehr emotional. Nachdem sich Tessa hier am Ende aber nun für Jem entscheidet und Will ihr dann vom Fluch erzählt, wird sehr deutlich, dass Jem nur ein Lückenfüller war, und das finde ich einfach nicht fair ihm gegenüber. Dass das trotzdem als Liebe dargestellt wird, Tessa aber nun immer nur Gedanken für Will hat, schmerzt mich einfach. Das verleiht dem Ganzen, dass Tessa und Jem ja viel später nach Wills Tod auch noch heiraten, irgendwie einen faden Beigeschmack. Ich bin sehr gespannt, wie sich das noch entwickelt, auch wenn ich das Ende ja kenne.
“Clockwork Prince“ war für mich leider ein typisches Fillerbuch, mit dessen Weiterlesen ich mich aufgrund starker Langeweile sehr schwer getan habe. Ich vergebe 3/5 Sterne und hoffe, dass der Abschlussband wieder besser wird.
- Lynn Raven
Blutbraut
(1.123)Aktuelle Rezension von: LolaRose88Ich hatte vor Jahren "der Kuss des Kjer" gelesen und dann irgendwann auch "Whitchghost". Die Thematik und der Charakter von Cass hatten mir sehr gut gefallen und so hatte ich auf eine ähnliche Protagonistin gehofft. Leider Fehlanzeige.
Lucinda, die sich selbst als tough bezeichnet und teilweise auch so eingeführt wird, ist eine reine Katastrophe. Ich verstehe, dass sie PTSD hat und dies weitestgehend unbehandelt geblieben ist. Aber es ist reine Frustration ihren ungefilterten, inneren Monolog mitzulesen. Am Ende habe ich ihre Anfälle nur noch überflogen, da ich es leid war in einer Endlosschleife "oh mein gott", "neinneinnein", "atmen", "meine Lungen" und "Zittern" zu lesen. Sie stellt die klassische damsel-in-distress dar. Aber besitzt dann leider die Dreistigkeit plötzlich starrköpfig zu werden und sich in äußerst dämliche Situationen zu bringen, so dass man sich ernsthaft fragt, ob sie auf ihre gesamten geistigen Fähigkeiten zugreifen kann.
Mich hat das vor allem dahingehend aufgeregt, weil es einem klassischen Frauenbild in die Hände spielt: sie ist schwach und ängstlich und sobald sie sich durchsetzt und ihren eigenen Weg geht, sieht man, dass sie es nicht kann, weil sie zu "dumm" dafür ist.
Da die Story spannend war und ich es trotzdem zu Ende gelesen habe, gibt es 2 Sterne. Dafür, dass ich gehofft habe, das die Protagonistin einen qualvollen Tod erleidet und endlich still ist, fehlen 3.
- Andrzej Sapkowski
Der Schwalbenturm
(234)Aktuelle Rezension von: R_D1Konzeption
In diesem vierten Band wird noch stärker als in den Vorgänger-Bänden von vielen verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Es werden alte und neue Personen verfolgt, dem Leser parallele Handlungsstränge angeboten und mit Rückblenden und Weissagungen Zeitsprünge in Vergangenheit und eine (mögliche) Zukunft gewagt. Diese Erzählstruktur ist interessant, fordert den Leser aber auch heraus, sein Lesetempo immer wieder neu anzupassen und sein Gedächtnis anzustrengen. Nicht immer ist sofort klar, wie die einzelnen Ereignisse zeitlich zusammenhängen, schlussendlich ziehen sich die Reißverschlüsse allmählich zu. Diese epische Komplexität trägt zur Tiefe der Saga bei.
Das Buch verlangt Geduld und belohnt diesen mit intensiven, mal dialoglastigen und mal rasanten Szenen. Besonders das Ende steigert die Erwartungen an den letzten Band meinerseits deutlich. Viele Fragen bleiben offen und regen zum Weiterlesen an.
Figuren
Ciris Entwicklung wird besonders intensiv beleuchtet. Sie ist längst keine Nebenfigur um den Hexer Geralt mehr, sondern das Herz der Saga geworden. Geralt bleibt auf der Suche nach ihr, rückt jedoch etwas in den Hintergrund. Auch Yennefer tritt immer wieder auf, verblasst jedoch zu einer der zahlreichen Nebenfiguren, von denen der vierte Band erzählt. Viele neue, spannende Figuren werden eingeführt. Vor allem Vysogota und Regis sorgten bei mir für einen nachhaltigen Eindruck. Und: so dreckig es all den Figuren in diesem Band geht, desto stärker brennt meine Hoffnung für sie. Das ist etwas, das mir beim Lesen sehr wichtig ist.
Stil
Der Schreibstil ist detailreich, atmosphärisch und bildhaft. An manchen Stellen nimmt sich Andrzej Sapkowski viel Zeit für Beschreibungen, was mir persönlich entgegengekommen ist, um die vielen neuen Figuren zu entdecken und ihren Absichten und Motive zu folgen. Bis zu diesem Band wird kaum jemand lesen, dem die Geschichte nicht zusagt, daher sind die Hintergründe und Ausführungen gerade recht und sehr interessant. Die Grundstimmung bleibt spannend und bedrohlich. Der Humor früherer Bände ist kaum noch vorhanden. Stattdessen dominiert eine ernste und stellenweise beklemmende Atmosphäre - eine bemerkenswerte Wandlung und eine Untermalung der sich zuspitzenden Ereignisse auf deren Ausgang ich im folgenden und letzten Band nun noch gespannter bin!
- C. J. Daugherty
Secret Fire 1. Die Entflammten
(508)Aktuelle Rezension von: LennyGeheimes Feuer - ich finde es sehr schade, dass jetzt so viele Bücher englische Titel haben. Manches hört sich im englischen besser an, das verstehe ich schon. Vielleicht muss ich einfach mein Englisch verbessern, damit ich alles verstehe.
Das Cover finde ich etwas lahm, doch die Geschichte nicht. Der Klappentext hat mir gefallen. Und deshalb musste ich das Buch unbedingt lesen. Und ja! Es ist sehr gut geschrieben. Magische Kräfte außer Kontrolle. Ein uralter Fluch, der Sascha nur noch wenig Zeit lässt.... Sehr sehr spannend und am Ende des Buches komplett turbulent. Ich habe mich sofort an Band 2 gemacht. Viel Spaß beim lesen, es lohnt sich!
- Cassandra Clare
Chain of Gold
(238)Aktuelle Rezension von: MandthebooksRezension: (kann Spoiler enthalten)
Ich hab mich so gefreut, die Geschichte von Wills und Tessas Kindern zu lesen. Wir treffen auch alt bekannte Figuren wieder, auch wenn Will und Tessa hier eher passive Figuren waren.
Insgesamt war die Geschichte echt cool. Es war spannend, es ist viel passiert und ich habe mit Cordelia und James total mitgefiebert. Ich bin da auch mal gespannt, wie sich ihre aktuell ziemlich komplizierte Lovestory noch weiterentwickelt. Da gab es jetzt schon ein paar krasse Entwicklungen.
Auf jeden Fall war das Buch wieder sehr gelungen und ich freue mich auf Band 2.
5 Sterne
- Andrzej Sapkowski
Zeit des Sturms
(198)Aktuelle Rezension von: Leselust-MaurerWas soll man zu den Büchern von Andrzej Sapkowski sagen.
Die Bücher sind ein muss für jeden der auf Fantasy Romane steht.
Die Figuren haben alle samt ein eigenen leben und die Bücher sind so plastisch geschrieben das man ein paar Seiten
komplett in die Welt hineingezogen wird, und schneller als jede Netflix-Serie das Buch verschlungen hat.
Egal was ich in dieser Rezension schreibe, es wird den Büchern und diesem brillanten Author nicht gerecht.
Ich will nicht übertreiben, aber nach Chopin, eines der besten polnischen Exporte.
P.s.: Da die Serie ja nun total den Hype erlebt, hoffe ich das auch die Bücher selbst davon Profitieren.
Hardcore-Leser sollten aber erst die Bücher lesen und dann die Serie gucken. Wen es nicht stört beim Lesen die Schauspieler der Serie vor Augen zu haben, der kann sich in ruhe erst die Serie angucken. - Sara Wolf
Heartless, Band 1: Der Kuss der Diebin
(530)Aktuelle Rezension von: JbambiMHat leider sehr lange gedauert, bis ich in der Geschichte halbwegs drin war... die Idee rund um die herzlosen fand ich an sich interessant. Hab aber nach Band 1 immer noch nicht verstanden - wieso? Wieso gibt es das und wieso tun die Hexen das? Hab ich was überlesen/überhört? Oder wurde das noch nicht erläutert?
Auch das Herzlose nur rohes Fleisch zu sich nehmen können und kein normales essen, fand ich etwas befremdlich.
Da ich die Trilogie damals zu einem echt guten Preis erworben hab, werde ich sie auch beenden. Aber vermutlich wird sie dann ausziehen. Es sei denn, sie überrascht mich noch total.
- Cassandra Clare
Queen of Air and Darkness
(266)Aktuelle Rezension von: DianaECassandra Clare – Queen of Air and Darkness
Der Fluch zwischen den Parabatai macht Julian zu schaffen und so beschließt er, lieber gar nichts zu fühlen als sich nach Emma zu verzehren. Dummerweise ist nach Annabells Angriff nicht nur Julians Schwester sondern auch der Inquisitor ums Leben gekommen und der Neue, der hinter Julians und Emmas Geheimnis kommt, schickt sie auf eine waghalsige Mission ins Feenreichen und will das sie das Schwarze Buch sicherstellen. Sarahs Vater hat seine eigenen Pläne was die Schattenweltler betrifft und will die Schattenjäger zu neuer Macht und Glanz "verhelfen", dabei wäre es nicht schade, wenn Emma und Julian ums Leben kommen würden.
Doch dann stürzen Emma und Julian in eine Parallelwelt in der alles möglich scheint, es keine Parabatais und keinen Fluch gibt, wo sie endlich zusammen sein könnten.
Doch werden sie dafür ihre eigene Welt aufgeben?
Wow, das war mal ein Abenteuer und die sehr komplexe Handlung mit den vielen Nebensträngen hat mich total gefesselt. Ich habe für alle drei Bücher nur wenige Tage gebraucht, da ich die Trilogie nicht aus den Händen legen konnte.
Der Erzählstil war auch diesmal wieder fesselnd und ich bin durch die Geschichte geflogen. Ich kann gar nicht mal sagen, welcher Handlungsstrang mir am besten gefallen hat. Der von Ty und Christopher hat mich genauso gefangen genommen wie die Dreeicksgeschichte zwischen Christina, Marc und Kieran. Die Szenen zwischen Diana und ihrem ganz besonderen Elfen waren genauso beeindruckend wie die alternative Welt, in der Emma und Julian landen. Und natürlich der komplette Strang um das Institut und Emmas und Julians verzweifelte Suche nach einem Ausweg, die mich ebenfalls berühren und in Atem halten konnte. Und das sind ja nur einige der Geschichten, die miteinander verwoben werden, da fehlt noch Clary und Jace, Magnus und Alec, Raphael Santiago und Simon und Isabell.
Sämtliche Charaktere sind lebendig und facettenreich ausgearbeitet. Gerade bei der Familie Blackthorn werden die Figuren mit einer emotionalen Tiefe ausgestattet und über alle drei Bücher hinweg können wir eine Weiterentwicklung verzeichnen. Ich will gar nicht so in die Tiefe gehen, das würde einfach den Rahmen meiner Rezension sprengen, aber wow, das Buch hat mich echt beeindruckt.
Wir erleben Höhen und Tiefen, Abenteuer und Action, Kämpfe und Gefühle, zärtliche Momente und hoffnugnslose Situationen. Die Gefühlsachterbahn scheint stets aktiv zu sein und dazu gibt es jede Menge Aufgaben, Herausforderungen und Stolpersteine die die Figuren überwinden müssen.
Mir hat die "Chroniken der Unterwelt"-Reihe sehr gut gefallen, und auch die "Die dunkle Mächte"-Reihe konnte mich absolut überzeugen. Dadurch das wir auch bekannte Charaktere aus der Ursprungsreihe treffen war es für mich sowieso, als wäre ich nachhause gekommen. Ich werde die Buchreihe sicherlich noch mal lesen, denn ich bin begeistert.
Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung. Die Trilogie muss allerdings in chronologischer Reihenfolge gelesen werden, da die Bücher aufeinander aufbauen.
Das Cover hat mich angesprochen und passt gut zu den beiden Vorgängern.
Fazit: ein weiteres Lesehighlight aus der Feder von Cassandra Clare. 5 Sterne.























