Bücher mit dem Tag "heyne hardcore"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "heyne hardcore" gekennzeichnet haben.

22 Bücher

  1. Cover des Buches Kill Your Friends (ISBN: 9783453676909)
    John Niven

    Kill Your Friends

    (172)
    Aktuelle Rezension von: PageTurnersCat

    London, anfangs des aktuellen Jahrtausend. 

    Steve Stelfox ist A&R-Manager bei einem großen Plattenlabel und für ihn zählt nur Erfolg und Geld, vielleicht noch Sex, Drogen und Alkohol. 

    Als er eine berufliche Durststrecke hat und seine Kollegen große Gewinne erzielen muss er handeln, dabei ist ihm jedes Mittel Recht. 


    Das Buch ist bei Heyne Hardcore erschienen und da wo Hardcore draufsteht ist auch Hardcore drin. (Das letzte Buch das ich gelesen habe war so hol, ich traue mich gar nicht es hier zu veröffentlichen. Darum brauchte ich ein richtig böses Buch. Und das hatte ich hiermit gefunden.)

     Ist es ein Buch für zart beseitete? Nein!

    Ist es politisch korrekt? Nein!

    Möchte man mit einem Mann wie Steven befreundet sein? Nein! 

    Und möchte man wie Steven sein? Ein ganz großes Nein! 

    Dieses Buch ist ein ziemlich böser Kokstraum, es ist bitterböse und genau deswegen richtig gut. 

    Es rechnet gnadenlos mit der Musikindustrie ab und ich kann mir vorstellen das einiges was John Niven schreibt nicht alzueweit von der Wahrheit entfernt ist. 

    Die Musikindustrie ist gnadenlos, es geht am Ende nur darum reicher und erfolgreicher zu sein wie der Rest.

    Wer Lust hat auf ein sehr brutales, obzönes und sehr drogenlastiges Buch ist hier genau richtig 

  2. Cover des Buches Die Insel (ISBN: B004OL2WNE)
    Richard Laymon

    Die Insel

    (254)
    Aktuelle Rezension von: beautiful_world_of_books

    Der 18-jährige Rupert wird von der Familie seiner Freundin zu einem Bootsausflug eingeladen. Doch die Jacht explodiert und kurz danach wird einer von ihnen ermordet aufgefunden. Alles deutet darauf hin, dass die Explosion kein Unfall war und sie sich auf der abgelegenen Insel alle in Lebensgefahr befinden.

    Rupert erzählt die Geschichte, indem er die Ereignisse in seinem Tagebuch festhält. Diese Erzählperspektive hat mich total gefesselt. Laymon verzichtet auf ausufernde Beschreibungen und fokussiert sich auf das Wesentliche. Brutale Szenen dagegen werden recht detailliert beschrieben. Auch die Körper der weiblichen Figuren sind immer wieder das Thema schlechthin für den Protagonisten. Ansonsten wirken die Charaktere ziemlich oberflächlich und handeln teilweise sehr merkwürdig, was mich öfter mal zum Schmunzeln gebracht hat. Die rasante Entwicklung des Geschehens mit zahlreichen Wendungen hat von der ersten bis zur letzten Seite für enorme Spannung gesorgt. Da auch sexuelle Gewalt eine große Rolle spielt, gilt das Buch sicherlich schnell als grenzüberschreitend und geschmacklos. Für mich war dieser Thriller eine ganz neue Erfahrung und Unterhaltung pur!

  3. Cover des Buches Das Ufer (ISBN: 9783453676473)
    Richard Laymon

    Das Ufer

    (48)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Einblick in das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Eigentlich liebe ich die Bücher dieses Schriftstellers sehr und bin deshalb ein wenig enttäuscht von dem vorliegenden Buch. Die Geschichte entwickelt sich sehr schleppend und es gibt leider ziemliche Längen, die den Lesefluss durch ziemlich nachhaltig gestört haben. Natürlich fehlt es nicht an Horror Elementen, wenngleich doch recht zahme..! Es hält sich auch die Spannung in Grenzen.Ein wenig Sex und Erotik runden das Ganze wie gewohnt ab. Von einem "Laymon" hatte ich mehr erwartet....!

  4. Cover des Buches Periode ist politisch (ISBN: 9783453272651)
    Franka Frei

    Periode ist politisch

    (72)
    Aktuelle Rezension von: Trishen77

    „Weltweit menstruieren rund 300 bis 800 Millionen Menschen. Alleine in diesem Moment. Sie tun dies heimlich, oft mit Selbstzweifeln und Angst, und zu großen Teilen ohne wirklich zu wissen, was dies genau bedeutet, weil sie gelernt haben, sich dafür zu schämen. […] Viele gehen nicht in die Arbeit oder Schule, was Auswirkungen auf ihr Leben und das ihrer Mitmenschen hat. Sie haben Schmerzen, die sie womöglich mit Pillen abstellen, ohne zu wissen, was diese eigentlich mit ihrem Körper machen. […] Am Ende geht es weniger um Bluten oder Nichtbluten als um die globale geschlechterspezifische Ungleichheit, die sich auch im Thema Periode spiegelt. Das ganze klingt kompliziert, und das ist es auch. Doch dieses Buch soll nicht als weiteres unverständliches wissenschaftliches oder langweiliges Kauderwelsch vergessen werden. Es soll Teil einer Bewegung sein, die Veränderung bewirkt. Und es soll unterhalten.“

    Menstruation – ein ziemlich unterrepräsentiertes Thema, sei es im medialen Tagesgeschäft, in Filmen, Romanen oder in Gesprächen. Jahrhundertelang als eine „Frauensache“ abgestempelt (was hunderte von Philosophen, Autoren, Ärzten und sonstigen Männern nicht davon abhielt, obskure und in vielerlei Hinsicht misogyne Abhandlungen darüber zu verfassen, von Aristoteles bis Paracelsus and so on), ist es auch heute noch ein Themenkomplex, der mehr von Mythen, Ressentiments und Schweigen als von Fakten und Verständnis geprägt ist.

    Mit diesem Missstand will das Buch von Franka Frei gründlich aufräumen. Die Menstruationsaktivistin geht dabei, wie versprochen, unterhaltsam und ungezwungen vor, ohne allerdings zu verhehlen, wie ernst die Lage in vielen Bereichen rund um das Thema immer noch ist. Ein großer Teil der jungen Frauen auf der Welt ist bei Auftreten ihrer ersten Periode noch immer nicht ausreichend informiert (und wird es auch oft danach nicht) und nach wie vor ist die Menstruation für viele Frauen mit Scham verbunden. Hinzu kommen auch große ökonomische und ökologische Faktoren.

    „Die Kosten, die für Frauen* durch bis zu insgesamt 500 Monatszyklen im Leben anfallen, liegen im vierstelligen Bereich. (Berechnungen der Seite bloodyluxurytax.de zufolge beläuft sich der Durchschnittswert sogar auf 8600 €) […] Btw an alle, die es noch nicht wussten: Die Menstruationstasse kostet einmalig zwischen 10 und 30 €, hält über viele Jahre und spart Tausende Tonnen Müll von nur geringfügig ökologisch abbaubaren Produkten wie Tampons und Binden.“

    Der ökonomische Faktor war erst kürzlich in Deutschland wieder Thema, als der Bundestag die Abschaffung des Luxusmehrwertsteuersatzes auf Menstruationsartikel beschloss (also eine Senkung von 19% auf 7%). Leider scheint es so, als würden die Herstellerfirmen diese Errungenschaft durch einen Preiserhöhung nivellieren (und die Differenz als Gewinn einstreichen) wollen, wogegen einige Händler erfreulicherweise bereits protestiert haben, da sie diese Erhöhung nicht nachvollziehen können und deshalb auch nicht akzeptieren wollen. In anderen Teilen der Welt ist der ökonomische Faktor noch heftiger, denn hier kann man manchmal sogar von „Periodenarmut“ sprechen, wenn einkommensschwache Familien einen nicht geringen Teil des Geldes für Menstruationsprodukte aufwenden müssen.

    Die ökologischen Probleme liegen teilweise auf der Hand, aber auch hier ist es wichtig, sich einmal mit der Wucht der Zahlen zu konfrontieren. Außerdem gibt es Faktoren, die, so glaube ich, noch eher unbekannt sind – bspw. das viele Zusatzstoffe in Binden und Tampons gesundheitliche Folgen haben können oder was es mit der Periode während der Einnahme der Pille auf sich hat.

    Frei beschreibt sowohl die Lage in einzelnen Ländern (in Nordafrika, Indien und anderen, in die sie reist und wo sie vor Ort mit Aktivist*innen spricht und arbeitet) als auch übergreifende Zusammenhänge und Probleme. Manchmal hat man den Eindruck, dass sie in manchen Kapiteln etwas zu viel unter einen Hut zu bringen versucht, aber da sie meist sehr direkt und handfest zu Werke geht, sind selbst diese Kapitel in ihrer dynamischen Art informativ und anregend (zumal Frei nie den Fehler macht, ihre eigene Warte nicht zu hinterfragen).

    Für Unterhaltung sorgen – neben jede Menge klugen Vergleichen und dem Vorsatz, kein Blatt vor dem Mund zu nehmen – Negativ-Preise (an die schon erwähnten Aristoteles & Co und jeden, der mal zur Menstruation etwas Obskures hingekleckst hat) und ein cooles Kapitel, in dem die Absurdität der Vergleiche von Menstruationsblut mit Sp er ma, Ro tz oder Sche**** herausgearbeitet wird.

    Ich kann dieses Buch nur jedem/r empfehlen. Nicht nur, aber gerade Männer sollten es lesen. Die Periode ist eine gesunde körperliche Funktion und sollte als solche wahrgenommen werden, in jeglichen Zusammenhängen. Zugleich können Periodenschmerzen so stark sein wie ein Herzinfarkt, also ist auf der anderen Seite auch Verständnis wichtig. Das Tabu die Verteufelung der Menstruation ziehen einen riesigen Rattenschwanz an Folgeschäden nach sich, die man in Franka Freis Buch begutachten kann. Nein: sollte.

  5. Cover des Buches The Lost (ISBN: 9783641141332)
    Jack Ketchum

    The Lost

    (110)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hast du Lust auf einen intensiven Horrortrip, der dich an den Rand des Wahnsinns führt? Dann schnapp dir „The Lost“ von Jack Ketchum und mach dich bereit für eine düstere Reise in die Abgründe der menschlichen Psyche. Doch Vorsicht, dieses Buch ist nichts für schwache Nerven!

    Die Geschichte beginnt an einem heißen Sommertag auf einem scheinbar idyllischen Campingplatz. Ray Pye, ein Teenager mit mehr als nur einem kleinen Sprung in der Schüssel, entdeckt zwei Frauen, die zum Opfer seiner mordlustigen Gelüste werden. Was folgt, ist ein Blutbad, das seine beiden Freunde Tim und Jennifer tatenlos mitansehen. Schon allein der Einstieg lässt dir das Blut in den Adern gefrieren.

    Fünf Jahre später: Ray ist immer noch auf freiem Fuß, obwohl die Polizei ihn schwer verdächtigt. Doch Ray lebt ständig am Abgrund, und seine Welt aus Drogen, Sex und krankhaftem Egoismus droht zu zerbrechen. Die Spannung steigt, als zwei unermüdliche Polizisten den Fall wieder aufnehmen und Ray in die Enge treiben.

    Ketchums Schreibstil ist wie ein Schlag in die Magengrube – brutal, unverblümt und doch erstaunlich sensibel. Die Charaktere sind so lebendig und detailliert gezeichnet, dass man sich ihnen kaum entziehen kann. Ray Pye ist der Typ Mensch, vor dem du nachts lieber nicht über den Weg laufen möchtest. Seine unberechenbare Art und die düstere Atmosphäre lassen dich als Leser ständig auf der Hut sein.

    Das Buch ist in mehrere Perspektiven aufgeteilt, was die Handlung noch fesselnder macht. Du springst von Charakter zu Charakter und erlebst die wachsende Bedrohung aus verschiedenen Blickwinkeln. Das sorgt dafür, dass du ständig auf heißen Kohlen sitzt und förmlich in die Seiten gesogen wirst.

    Und was ist mit dem Humor, fragst du? Nun, sagen wir mal so: Wenn du schwarzen Humor magst, wirst du hier fündig. Ketchum versteht es meisterhaft, selbst in den düstersten Momenten einen sarkastischen Kommentar einzubauen, der dir ein schiefes Grinsen ins Gesicht zaubert. Aber erwarte keine Slapstick-Einlagen – das hier ist tiefschwarzer Humor vom Feinsten.

    Die eigentliche Stärke von „The Lost“ liegt jedoch in seiner psychologischen Tiefe. Ketchum nimmt sich die Zeit, die inneren Dämonen seiner Charaktere zu erforschen und zeigt dir, wie dünn der Schleier zwischen Normalität und Wahnsinn wirklich ist. Die langsame Eskalation von Rays Wahnsinn ist so realistisch dargestellt, dass es dir kalt den Rücken hinunterläuft.

    Fazit: „The Lost“ ist nichts für Zartbesaitete. Es ist eine düstere, intensive Geschichte, die dich bis zur letzten Seite fesseln wird. Jack Ketchum zeigt einmal mehr, dass er ein Meister des Horrors ist, der keine Angst davor hat, die dunklen Ecken der menschlichen Seele auszuleuchten. Also, wenn du dich traust, tauche ein in die albtraumhafte Welt von Ray Pye und sei bereit, an die Grenzen des Wahnsinns geführt zu werden. Aber vergiss nicht, zwischendurch mal tief durchzuatmen – du wirst es brauchen!

  6. Cover des Buches Beutegier (ISBN: 9783453675629)
    Jack Ketchum

    Beutegier

    (146)
    Aktuelle Rezension von: Readarella

    Jack Ketchum ist bekannt dafür, an die Nerven zu gehen...direkt, kompromisslos und ohne Rücksicht auf zarte Gemüter. Beutegier liefert all das grundsätzlich wieder ab: eine raue Atmosphäre, Brutalität, glaubwürdige Figuren und diesen typisch beklemmenden Realismus, der Ketchums Geschichten so unbehaglich echt wirken lässt.

    ABER

    Für mich zündet der Nachfolger im Vergleich zu "Beutezeit" nicht ganz so stark. Wo da noch jede Seite vibrierte vor Spannung und moralischer Düsternis, bleibt diesmal manches vorhersehbar. 

    Sprachlich präzise, handwerklich sauber und mit Momenten, die einen noch immer frösteln und schlucken lassen. Beutegier ist kein schlechtes Buch...nur eben keines, das den Hunger stillt, den Ketchum mit dem Vorgänger selbst bei mir geweckt hat. 🤷🏼‍♀️


  7. Cover des Buches Das Spiel - Opfer (ISBN: 9783453677074)
    Jeff Menapace

    Das Spiel - Opfer

    (103)
    Aktuelle Rezension von: Reading_Love

    ~ KLAPPENTEXT ~

    Am idyllischen Crescent Lake im Amerikanischen Hinterland ist die Welt noch in Ordnung. Vor der Kulisse des malerischen Sees findet sich in wild-romantischer Umgebung eine Siedlung von Ferienhütten. Hier will Familie Lambert ein entspanntes Wochenende verbringen: Mit Angeln, Barbecue und Freizeitspielen. Auch die beiden Fannelli-Brüder haben sich zum See aufgemacht. Auch sie möchten das Wochenende genießen. Auf ihre Art. Mit Spielen. Bösen Spielen. Und ihre Mitspieler haben sie schon auserkoren...

    ~ AUTOR ~

    Jeff Menapace, geboren in Philadelphia, verbringt seine meiste Zeit damit, Bücher zu schreiben und sich Horrorfilme anzusehen. Mit seiner Spiel-Trilogie wird er in Amerika als neuer Stern am Horrorhimmel gefeiert. Er liebt Martial Arts, die 3 Stooges und ist überzeugt davon, dass The Texas Chainsaw Massacre von 1974 der größte Film aller Zeiten ist.

    ~ MEINUNG ~

    Ein toller Auftakt in eine neue Trilogie. Das Buch war für mich persönlich jetzt nicht der "oberhammer" aber auch nicht "grotten schlecht". Ich fand es gut auch wenn mich so manche Sachen ein wenig gestört haben. Ganz schlimm fand ich zu Anfang, dass man schon wusste wer seine bösen Spielchen treiben wird. Erst dachte ich mir, dass somit die ganze Spannung dahin war, aber nein, dass war sie nicht. Ganz im Gegenteil trotz das man es ziemlich früh erfährt ist alles so geschickt zusammen gestrickt, dass für den Leser die Spannung erhalten bleibt. Auch habe ich viel spekuliert und mir das schlimmste ausgemalt und es kam doch ganz anders, als es sich spekulieren lassen hat. 

    Der Schreibstil des Autors gefällt mir auch sehr gut und da das Buch ein offenes Ende hat und noch zwei Teile erscheinen werden bin ich schon gespannt, wie die bösen Spielchen weiter gehen.

    Das Buch bekommt 3 von 5 Sternen.

  8. Cover des Buches Düsterbusch City Lights (ISBN: 9783453270183)
    Alexander Kühne

    Düsterbusch City Lights

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Leselampe_

    Teilweise auktorial erzählt Alexander Kühne über Subkulturen und Widerstand in dem totalitären System seiner Jugend. Hierbei verlagert er seine eigenen Erlebnisse und Erfahrungen in das fiktive Dorf Düsterbusch, bringt sein Unbehagen gegen das DDR-System durch die Waffen der Popkultur zum Ausdruck.

    Kühnes fiktives Pendant Anton Kummer steht nach seinem Schulabschluss vor beschränkten Perspektiven, doch ihn interessiert die Musik, vor allem die aus dem Westen. Durch den Aufenthalt eines Freundes in Budapest kommt Anton in den Besitz einer Bowie-Platte, die ihn fortan stark prägt. In ihm findet er sein Idol - "Er sah so aus, als hätte er die Zukunft gesehen". Er beginnt, sich seinem Vorbild entsprechend zu kleiden und zu schminken, macht sich Bowies Aussehen zu seiner eigenen Identität. Von einem weiteren Freund bekommt Anton eine Zeitschrift aus Westberlin geschenkt, den Stern. Dort erfährt er erstmals vom pulsierenden Nachtleben der Londoner Metropole und von westlicher Dekadenz. Inspiriert von den Möglichkeiten, kommen ihm Visionen seiner möglichen Zukunft. Doch er will nicht in den Westen abhauen, sondern ein Stück Westen in die DDR holen und aus seinem Dorf eine glänzende Metropole des Pop erbauen. So richtig mit Casinos und Leuchtreklamen.

    Als zurückhaltender, aber dennoch aufständischer Jugendlicher träumt er von der Großstadtboheme, will selbst ein wenig Großstadtflair in sein Dorf bringen und eine eigene Untergrundkultur etablieren. In der örtlichen Kneipe eröffnet er eine Disco, zunächst illegal, doch bald unter dem scheinlegalen Deckmantel eines FDJ-Clubs. Immer bestrebt danach, verschiedene Subkultur nach Düsterbusch zu holen und westliche Musik an die Jugend bringen. Und schon bald wird die Kneipe zum Austragungsort jugendlicher Abkehr des Systems.

    Ich habe das Buch für die Uni gelesen, empfand es aber zu keinem Zeitpunkt als Pflichtlektüre, weil es wirklich eine schöne Geschichte über eine jugendliche Suche nach Identität, Freiheit und Lebenssinn ist. Der Schreibstil ist dem Protagonisten angepasst, frisch raus aus der Schule und daher auch für jüngere Leser wirklich sehr zu empfehlen, um etwas über Nischengesellschaften und kleinere Auflehnungen in der DDR zu erfahren. Der Protagonist spiegelt Kühnes eigene Erfahrungen zum Teil wieder, auch er gründete einen Musikclub und schmuggelte westliche Künstler in sein Heimatdorf Lugau. Kühne ist ein interessanter Autor, der wirklich was zu erzählen hat. Viel mehr möchte ich dazu auch gar nicht sagen, ich fand das Buch von vorn bis hinten wirklich super. Ganz große Lesefreude.

  9. Cover des Buches Beutezeit (ISBN: 9783641141356)
    Jack Ketchum

    Beutezeit

    (301)
    Aktuelle Rezension von: Readarella

    Als Jack Ketchum 1980 "Off Season" veröffentlichte, traf sein Roman die Leserschaft härter als jede Axt im Horrorfilm. Obwohl zu jener Zeit längst blutige Klassiker wie "The Texas Chainsaw Massacre" über die Leinwände flimmerten, galt Ketchums Geschichte als unerhört. Er zeigte das Grauen nicht in Masken oder Monstern, sondern in Menschen, die jede Grenze verlieren, gänzlich ohne "Happy End". 

    Die zensierte Erstfassung verschwand schnell, doch ihr Ruf blieb. 1999 kehrte Beutezeit mit voller Härte zurück: kompromisslos, verstörend und erstaunlich zeitlos. Heute, im Zeitalter abgebrühter Splatter-Fans, schockiert der Roman vielleicht weniger, doch seine Wucht ist ungebrochen.

  10. Cover des Buches Scharnow (ISBN: 9783453677302)
    Bela B Felsenheimer

    Scharnow

    (125)
    Aktuelle Rezension von: Buecherkopfkino

    Ob unser Hund vielleicht auch ein Weltenlenker ist? Aber gut, so viel Sinn würde das jetzt nicht machen, so viel Macht haben mein Freund und ich ja nicht. 😂😂😂


    Wenn ihr nicht versteht, was ich da fasel, dann solltet ihr unbedingt Scharnow von Bela B. lesen. 

    Es ist zwar etwas verrückt und verwirrend, aber auch sehr lustig. Ich habe dieses Buch in zwei Tagen durch gesuchtet und habe es sehr genossen. 


    Bela B. Felsenheimer kennt man wahrscheinlich von der Band Die Ärzte und 2018 hat er mit Scharnow sein Autorendebüt gefeiert. 


    Von mir gibt es auf jeden Fall eine absolute Leseempfehlung, wenn ihr Lust auf eine verrückte Geschichte habt, die sich nicht so ernst nehmen lässt, und 4,5/5 🦉

  11. Cover des Buches Was wir lieben (ISBN: 9783453273610)
    Lucy-Anne Holmes

    Was wir lieben

    (32)
    Aktuelle Rezension von: dasbuchzuhause

    Lucy-Anne Holmes hat von 51 Frauen Antworten zum Thema Sex bekommen. Woran denken sie? Was erfüllt sie? Was nicht? Was hat dazu geführt, dass sie so empfinden? Es ist eine Sammlung von 51 ganz persönlichen Antworten zum Thema Sex. Der Begriff Frauen* umfasst heterosexuelle, bisexuelle und lesbische Frauen, aber auch pansexuelle und trans Frauen in diesem Buch. Auch gibt es Beiträge nicht-binärer Menschen.

    Das Buch ist in einen einleitenden Teil, das Kapitel Loslassen, das Kapitel Tabu, das Kapitel Fake und das Kapitel Vorspiel unterteilt. Jede der persönlichen Geschichten ist mit einer besonderen Illustration versehen. Es sind ganz unterschiedliche Künstler, die diese Illustrationen angefertigt haben.

    Nach dem ersten Teil („Tabu“ und „Loslassen“) war ich ein wenig lost. Mir fehlte eine Einleitung, ein paar moderierende Sätze, um in das Buch und seinen Sinn hineinzufinden. Die Illustrationen verdeutlichen jeweils die einzelnen Geschichten der Frauen* und es gibt besondere Sätze aus den Berichten, die als Zitat hervorgehoben werden. Die anderen Abschnitte „Fake“ und „Vorspiel“ gingen in dem Stil weiter, allerdings habe ich sie anders gelesen.

    Ich habe mich mehr darauf eingelassen und jede Geschichte für sich gelesen, auch gar nicht unter den jeweiligen Schlagworten. Die Frauen* berichten vom Einfluss der Erziehung, Religion und Kultur auf ihre Sexualität. Auch Missbrauch kam immer wieder vor in diesen Berichten und das ging schon ans Eingemachte. Es macht mich immer wieder fassungslos, wie häufig es dies gibt und wie vielen es als Kind zugefügt wird. Umso mehr zolle ich den Menschen, die dies sichtbar machen Respekt.


    Gut hat mir der sehr offene Umgang mit den genannten Themen gefallen und auch die teilweise selbstkritische und selbstbewusste Art derjenigen, die ihre Erfahrung geteilt haben. Die weibliche Sichtweise auf Pornos ist auf jeden Fall interessant und wie die Erziehung zum „du musst gefallen“ auch oftmals das Sexleben beeinflussen kann. Sex nachdem ein Kind da ist, wurde auch thematisiert und auch wie unterschiedlich die Menschen damit umgehen.

    Die Illustrationen helfen in der Tat noch einmal mehr über das Geschriebene nachzudenken, allerdings wäre mir insgesamt ein wenig Moderation lieb gewesen. Eventuell angereichert mit Statistiken z. B. zu bestimmten kulturellen Themen. Insgesamt ist es ein interessantes Thema und durchaus lesenswert, allerdings mit den genannten Abstrichen.

  12. Cover des Buches Der Käfig (ISBN: 9783453435308)
    Richard Laymon

    Der Käfig

    (87)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    „Der Käfig“ ist ein weiterer Fall, bei dem der Titel bei der deutschen Übersetzung unnötigerweise geändert wurde. „Amara“, wie das Buch im Original heißt, ist definitiv ein treffenderer Titel, da die Sache mit dem Käfig eher Nebensache war. Dennoch gefiel mir die Geschichte gut, es gab recht viele verschiedene Habdkungsstränge, die mit der Zeit alle zusammengeführt wurden. Das Buch war durchweg spannend, begeisterte mich aber nicht so sehr, dass ich fünf Sterne vergeben würde. Das Ende gefiel mir auch nur teilweise. (SPOILER) Viele meiner Lieblingschraktere wie Ed oder Cody waren tot, Virginia blieb bei ihrer Entführerin April und Imad nahm Mable mit zu sich nach Hause. Bei den letzten beiden Dingen standen mir im Kopf einfach nur riesige Fragezeichen. (SPOILER ENDE) Ich hätte mir ein etwas epischeres Finale gewünscht, bei dem alle mit gemeinsamer Kraft die Mumie besiegen und dabei noch irgendein altes Artefakt aus ihrer Grabstätte benutzen, das sie für immer zum Schlafen bringt.

     


  13. Cover des Buches Das Ende (ISBN: 9783453677142)
    Richard Laymon

    Das Ende

    (42)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen winzigen Blick auf die Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Üblicherweise erwartet man von dem Autor ja deftige Horror. Dieses Buch ist eher ein Thriller mit ein paar blutigen Höhepunkten und massiger Spannung. Leider musste ich auch ein paar ärgerliche Längen feststellen  was eigentlich eher untypisch ist. Die vielen knackig kurzen Kapitel lassen dennoch etwas Tempo aufkommen. Die Schreibweise ist flüssig und leicht und fesselt den Leser. Typisch für diesen Autor sind die häufigen erotischen Anspielungen und und die Wiedergabe der (praktisch dauergeilen) Gedanken der Protagonisten. Das mag man mögen, oder auch nicht. Die Protagonisten sind demzufolge eher schlicht gezeichnet. 

    Da ich ein Fan des Autors bin hat mir das Buch sehr gut gefallen. Für die Längen und die mässige Spannung gibt es aber einen Punktabzug.           

  14. Cover des Buches Das Spiel - Tod (ISBN: 9783453677098)
    Jeff Menapace

    Das Spiel - Tod

    (38)
    Aktuelle Rezension von: Reading_Love

    ~ KLAPPENTEXT ~

    Die Lamberts sind eine Familie wie aus dem Bilderbuch. Liebevolle Eltern, entzückende Kinder. Doch nach der grauenvollen Begegnung mit drei Psychopathen ist für die Lamberts nichts mehr wie zuvor. Sie haben überlebt - aber es gibt noch ein letztes Spiel, das gespielt werden muss. Für den meister dieses Spiels ist es die Krönung seines perfiden Schaffens ... für die Lamberts die pure Hölle!


    ~ AUTOR ~

    Jeff Menapace, geboren in Philadelphia, verbringt seine meiste Zeit damit, Bücher zu schreiben und sich Horrorfilme anzusehen. Mit seiner Spiel-Trilogie wird er in Amerika als neuer Stern am Horror-Himmel gefeiert. Er liebt Martial Arts, die 3 Stooges und ist überzeugt davon, dass The Texas Chainsaw Massacre von 1974 der größte Film aller Zeiten ist.


    ~ MEINUNG/ FAZIT ~

    "Das Spiel - Tod" ist der letzte Teil der "Das Spiel"-Reihe von Jeff Menapace. Ich habe alle drei Teile gelesen und ich muss sagen, dass der letzte Teil eindeutig der schwächste war,. Mir fehlte einfach die gewohnte Spannung im Buch, die man in den anderen beiden Teilen von der ersten bis zur letzten Seite verspürt hat. Hier kam es mir so vor, als würde es nur vor sich hin plätschern. Zum Ende fand natürlich das voraussehbare Finale statt. Aber auch dieses kam mir ziemlich zäh vor. Auch kam mit Monica hier ziemlich abgehoben vor. Ich weis nicht woran es gelegen hat. Ich habe dem Buch sehr entgegen gefiebert. Im großen und ganzen fand ich die Reihe an sich ganz gut.

    Dieses Buch bekommt von mir leider nur 2 von 5 Sternen.

  15. Cover des Buches Vor der Finsternis (ISBN: 9783641202972)
    Ulf Torreck

    Vor der Finsternis

    (24)
    Aktuelle Rezension von: yadah
    Paris zu einer Zeit, in der man nicht wirklich leben wollte, ein Mörder verstümmelt seine Opfer und schneidet ihnen das Herz heraus. Schlecht ist das Buch nicht auch recht spannend aber mir ist das Ende zu konstruiert, nachdem Inspekteur Marais die ganze Zeit dem Mörder nicht einen Schritt weiter kommt, weiß er plötzlich die Lösung?!?! Mmmh... und ich habe nicht mehr so grosse Lust diese wirkliche ekligen Grausamkeiten, die einem ja nicht nur in diesem Buch begegnen , zu lesen.
  16. Cover des Buches Lebendig (ISBN: 9783453676589)
    Jack Ketchum

    Lebendig

    (86)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-buchmoment

    Das Buch ist relativ dünn – die eigentlich Geschichte hat nur ca. 190 Seiten (danach kommen noch zwei Kurzgeschichten). Somit geht es ziemlich schnell zur Sache und du liest nicht erst 150 Seiten, bevor etwas Spannendes passiert.

    Die Frau, um die es geht, Sara, wird entführt und von einem Paar im Keller gefangen gehalten. Dies über einen langen Zeitraum von mehreren Monaten. Sara ist schwanger und Stephen und Kathy, die Entführer, möchten ihr Kind, was der Grund für die Entführung ist.

    Während Sara gefangen gehalten wird, wird ihr viel Gewalt angetan. Sie wird außerdem mehrfach vergewaltigt. Wenn sie nicht in der Holzkisten liegt, wird sie meist an einem Andreaskreuz angebunden und muss eine Kiste auf dem Kopf tragen, was es ihr unmöglich macht, etwas zu sehen.

    Die Geschichte ist ganz schön brutal verfasst, besonders da sich die Gewalt gegen eine Schwangere richtet. Du solltest dahin gehend also schon etwas abgehärtet sein, falls du das Buch lesen möchtest.

    Das Ende fand ich allerdings ein wenig enttäuschen. Es geht dann alles sehr schnell und im Grunde hätte es so auch schon viel früher passieren können. Auch was die Spannung angeht, hat es mich nicht ganz überzeugt. Sara wird halt lange Zeit gefangen gehalten und es irgendwie überwiegend immer dasselbe.

    Insgesamt würde ich bei diesem Buch also nicht unbedingt von einem Meisterwerk sprechen. Es ist schon ganz okay, mehr aber auch nicht.

  17. Cover des Buches Vögelwild (ISBN: 9783453677371)
    Sophie Andresky

    Vögelwild

    (15)
    Aktuelle Rezension von: Luna

    ♡Rezension

    Vögelwild - von: Sophie Andresky
    Verlag: Heyne Hardcore


    - Sex - Erotik - Liebe - Freiheit - Sommer


    ♡Louisa und Titus

    lernen sich bei der Arbeit kennen. Louisa hat einen Traumjob ergattert: Mädchen für alles bei einem reichen Paar, das in den Südtiroler Bergen eine Galerie betreibt.
    Das wird ihr Jahr: Sommer - Sonne - Freiheit und jede Menge Sex.
    Titus arbeitet ebenfalls in der Villa. Louisa fühlt sich zu ihm hingezogen, doch er scheint unnahbar und geheimnisvoll...
    Louisa merkt, dass ihr vermeintlich perfekter Job vielleicht doch nicht so perfekt ist. Die Fassade bröckelt und sie findet nach und nach heraus, dass vieles in der Villa nicht mit rechten Dingen zugeht.
    Wem kann sie vertrauen und welche Rolle spielt Titus in diesem Spiel?


    Ich liebe die Bücher von Sophie Andresky, sie ist meine Lieblingsautorin im Genre Erotik Romane.
    Ihr Schreibstil ist so erfrischend, sexy, frei und absolut fesselnd, sodass man ihre Bücher am liebsten in einem Rutsch durchlesen würde.
    Ich habe Sophie Andreskys Bücher bisher immer im Sommerurlaub gelesen, weil sie mir ein Gefühl von Freiheit schenken.
    "Vögelwild" konnte mich auch wieder in diese Sommerlaune versetzen.
    Das Buch war so spannend, dass ich es kaum zur Seite legen mochte.
    Louisa war mir als Protagonistin sofort sehr sympathisch. Ihre Gedanken und Gefühle in Bezug auf ihren Exfreund konnte ich sehr gut nachvollziehen.
    Ich möchte nicht wissen wieviele Frauen sich in Beziehungen befinden, die eigentlich toxisch und einengend, sogar kontrollierend sind.
    Und vielleicht befinden sich einige sogar in solchen Beziehungen ohne es zu merken, oder nehmen es als Normalität wahr.
    Es war schön zu lesen, wie Louisa sich daraus befreit hat und sich nun selbstbewusst und frei ausleben konnte.

    Louisa ist neugierig und sie kommt immer wieder in die Situation, dass sie im Haus ihrer Arbeitgeber Dinge hört oder sieht, die sie nicht hätte mitkriegen dürfen.
    Ich fand diese Szenen besonders prickelnd und spannend. Die Fassade bröckelte immer mehr und ich hatte Spaß daran, zu rätseln welchen Charakteren man vertrauen kann und welchen besser nicht.
    Die Haupthandlung war so spannend und fesselnd, und spitzte sich zum Ende hin immer mehr zu. Ich mochte die Mischung aus Gefahr und leidenschaftlichem Sex.

    Die Sexszenen im Buch sind toll geschrieben.
    Prickelnd, leidenschaftlich, feurig, sexy und frei.
    Ich habe beim Lesen jede einzelne Szene genossen. Es ist von A bis Z alles dabei.
    Von Masturbation bis hin zu Orgien und Swingerclub Szenen.

    Ich liebe Sophie Andresky's Bücher. Jedes einzelne.
    Bitte mehr davon ♡

    Wer die Bücher von Sophie Andresky kennt, kennt auch Gemma. Ich habe gehofft, dass sie auch in diesem Buch wieder auftaucht und ich wurde nicht enttäuscht. :) ♡
    Gemma ist unbeschreiblich. Geheimnisvoll.
    Immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
    Sie hat eine ganz besondere Aura.
    Gemma ist mein Lieblingscharakter und darf einfach nicht fehlen.

    Ich gebe diesem wundervollen Buch 5+/5 Sterne und empfehle es sehr gerne weiter!

  18. Cover des Buches Kap der Finsternis (ISBN: 9783453434868)
    Roger Smith

    Kap der Finsternis

    (111)
    Aktuelle Rezension von: thenight

    Klappentext: Ein dummer Zufall, ein brutales Verbrechen, ein korrupter Polizist und eine schonungslose Tour de force, die in immer tiefere Abgründe führt.

    Der Autor: Roger Smith lebt und arbeitet in Kapstadt, Kap der Finsternis ist sein erster Thriller.

    Meine Meinung:

    Zufällig werden der Amerikaner Jack Burn und seine Familie Opfer eines brutalen Überfalls in ihrem eigen Haus, um sich und seine Familie zu schützen tötet Burn die Gangster. Da er nicht zur Polizei gehen kann entledigt er sich der Leichen, als die Toten entdeckt werden und die Spur in die Nähe Burns führt gerät er immer tiefer in die Abgründe Kapstadts.

    Roger Smith schreibt brutal und erschreckend realistisch,seine Personen sprechen die Sprachde der Gosse in der sie leben, auch ohne jemals in Kapstadt gewesen zu sein glaubt man ihm sofort, das das Dasein in den Flats von Kapstadt beherrscht wird von Drogen, Gewalt und Mord und nur wenige es schaffen in dieser Atmosphäre ein Leben ohne Verbrechen zu führen.Sogar die meisten Polizisten sind korrupt und schrecken auch vor Mord nicht zurück um ihre Interessen zu schützen.

    Nicht eine Person in dem Buch ist symphatisch, es gibt keinen strahlenden Helden der am Ende alles wieder ins Reine bringt, kein *und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende*

    Ein Buch das ich uneingeschränkt empfehlen kann, denn es ist spannend und mitreißend geschrieben.




  19. Cover des Buches Schwarzes Blut (ISBN: 9783641100131)
    Max Wilde

    Schwarzes Blut

    (4)
    Aktuelle Rezension von: gedankenlaubblog

    Dieses Buch hat definitiv Eindruck hinterlassen – wenn auch nicht nur im positiven Sinn. Die Geschichte ist intensiv, düster und spielt gekonnt mit dem inneren Zwiespalt der Protagonistin. Besonders faszinierend war für mich die Auseinandersetzung mit der Frage, wie viel Menschlichkeit in einem "Monster" noch steckt – und umgekehrt. Die Atmosphäre ist dicht und manchmal richtig beklemmend. Wer es gern unheimlich und verstörend mag, wird hier auf seine Kosten kommen.

    Allerdings hatte ich auch meine Schwierigkeiten. Manche Szenen wirkten auf mich übertrieben brutal oder bewusst provokant – das hat es mir schwer gemacht, eine emotionale Verbindung zu halten. Auch das Erzähltempo schwankte: Einige Abschnitte zogen sich für meinen Geschmack zu sehr in die Länge, während andere wichtige Wendungen sehr schnell abgehandelt wurden.

    Trotzdem mochte ich das Grundthema und das Spiel mit inneren Dämonen und Identität. Das Buch bleibt im Kopf, keine Frage – aber es hat mich nicht vollständig überzeugt.

    Fazit:
    Ein Buch, das polarisiert. Viel Potenzial, aber nicht alles hat mich abgeholt. Für Leser*innen mit starkem Nervenkostüm und einer Vorliebe für düstere Themen empfehlenswert

  20. Cover des Buches Klopp (ISBN: 9783453273382)
    Anthony Quinn

    Klopp

    (9)
    Aktuelle Rezension von: bootedkat

    Ein richtiger Fan geht mit seinem Verein durch alle Höhen und Tiefen – Anthony Quinn hat mit dem FC Liverpool schon so einiges erlebt. Als Jürgen Klopp 2015 dort Trainer wurde, befand sich der Verein gerade in einer wenig glorreichen Phase. Vielleicht ist auch deswegen die Begeisterung in England für den deutschen Trainer so groß: Schließlich brachte er den Verein wieder zurück in die Erfolgsspur.

    „Klopp“ ist ein bisschen Biografie, ein bisschen Geschichte, eine Annäherung an den Trainer des FC Liverpool und vor allem ganz viel Herzblut. Seine Leidenschaft für den Verein merkt man Anthony Quinn in jedem Satz an. Bei aller Nähe und eigener Begeisterung schafft er dennoch ein wenig Distanz und schafft es auf diese Weise auch den Blick von außen in seinen Text miteinfließen zu lassen. Dabei versucht Quinn gar nicht erst eine Biographie von Jürgen Klopp zu schreiben. Die gibt es bereits. Stattdessen nähert sich der Autor über den Kontext dem Erfolgstrainer an. Ganz ohne ein paar biographische Daten geht es zwar nicht, aber genau das macht den Blick des Fans aus. Der Autor will das Wesen des Trainers verstehen und nachvollziehen, warum Klopp welche Entscheidungen für seine Mannschaft trifft.

    Auch wenn es vorrangig um Jürgen Klopp geht und um das, was er mit dem Verein erreicht hat, spielen Anthony Quinn eigene Biographie, die Geschichte der Stadt und die Geschichte des Vereins ebenfalls eine Rolle. Es geht nicht nur um den Trainer, es geht um die Strahlkraft des Vereins, die Faszination Fußball und die Liverpooler Identität. Und das verpackt der Autor liebevoll und mit viel Humor in einer ganz eigenen Geschichte. Damit schafft er genau das, was er verspricht: Eine Liebeserklärung an einen Trainer und seinen Verein.

  21. Cover des Buches Das Spiel - Rache (ISBN: 9783453677081)
    Jeff Menapace

    Das Spiel - Rache

    (50)
    Aktuelle Rezension von: Reading_Love

    ~ KLAPPENTEXT ~
    Im Herbst 2008 wurde die Lambert-Familie im amerikanischen Hinterland Opfer der Fannelli-Brüder. Von den beiden Verbrechern überwältigt, mussten die Lamberts buchstäblich durch die Hölle gehen. Sie haben überlebt - und zurückgeschlagen. Aber es ist noch nicht vorbei, denn einer der Fannelli-Brüder sinnt auf Rache. Und er bleibt nicht alleine. Das Spiel geht weiter ...


    ~ AUTOR ~
    Jeff Menapace, geboren in Philadelphia, verbringt seine meiste Zeit damit, Bücher zu schreiben und sich Horrorfilme anzusehen. Mit seiner Spiel-Trilogie wird er in Amerika als neuer Stern am Horrorhimmel gefeiert. Er liebt Martial Arts, die 3 Stooges und ist überzeugt davon, dass The Texas Chainsaw Massacre von 1974 der größte Film aller Zeiten ist.

    ~ MEINUNG/ FAZIT ~
    Das Spiel geht weiter ... auch den zweiten Band hat Jeff Menapace wieder wunderbar gemeistert. Auch hier sind die Spielchen wieder perfekt zusammengestrickt. Raffiniert und Intrigant wie die Bösen sind hält das Buch seine Spannung auf jeder einzelnen Seite bis zum letzten geschriebenen Wort. Das Ende jedoch war für mich wieder erschreckend. Es passierten Dinge mit denen ich am aller wenigsten gerechnet habe.

    Der Schreibstil hält sich weiter hin angenehm und wir lernen auch hier die Figuren noch besser kennen. Der Humor bleibt ebenfalls erhalten. Ich warte jetzt schon sehnsüchtig auf das Finale der Trilogie.

    Das Buch bekommt 4 von 5 Sternen.

  22. Cover des Buches SCAR (ISBN: 9783453677173)
    Jack Ketchum

    SCAR

    (50)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    „Scar“ ist vermutlich Ketchums zugängstlicher Roman. Oder vielmehr der Roman, der einem breiteren Publikum zugänglich ist. Das liegt schlichtweg daran, dass Ketchum und McKee den Schwerpunkt nicht auf Gemetzel oder physischen Horror legen. Vielmehr geht es um die psychologische Seite: Ein Mädchen, das von seiner Familie ausgenutzt wird und sich gegen seine Eltern auflehnt. Eine Mutter, die das Wohl ihres Kindes zugunsten ihres schönen Lebens aus den Augen verliert. Ein Vater, der zu bequem und zu infantil ist, um seine Familie zu beschützen.

    Das sind die Komponenten, die aus „Scar“ fast eher ein Drama mit Horroranteilen machen als einen klassischen Ketchum à la „Beutezeit“. Die Handlung ist nicht völlig unvorhersehbar. Dass es zur Katastrophe kommen muss, versteht sich quasi von selbst. Entsprechend gibt es so gut wie keine wirklich überraschenden Wendungen.

    Aber das stört überhaupt nicht. Delia ist ein wahnsinnig sympathischer Charakter, der einem sofort ans Herz wächst und mit dem man automatisch mitfiebert. Interessant ist der Kniff, dass einige Kapitel auch aus Caitys Sicht geschildert werden. Das gibt dem Ganzen eine phantastische Note, die gegen Romanfinale noch verstärkt wird.

    Zudem kritisieren Ketchum und McKee diese seltsame Mentalität, Kinder zur Schau zu stellen und damit Geld zu verdienen. Die ausbeuterische Familie, die ihre Tochter als Goldesel missbraucht, ist zwar manchmal etwas klischeehaft, aber nicht zu platt dargestellt. Auch die Dynamik zwischen den Familienmitgliedern ist größtenteils glaubwürdig und vor allem nicht zu schwarz-weiß.

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