Bücher mit dem Tag "h.g. wells"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "h.g. wells" gekennzeichnet haben.

18 Bücher

  1. Cover des Buches Die Landkarte der Zeit (ISBN: 9783499253195)
    Félix J. Palma

    Die Landkarte der Zeit

     (624)
    Aktuelle Rezension von: jeanne1302

    Beim Lesen des Buches hatte ich folgende Wörter stets im Kopf:

    Die Menschheit will betrogen und belogen werden. 

    Wer den Roman liest, wird verstehen, warum. 😇

    Ich kann diesen nur empfehlen, denn er regt auf jeden Fall die Gehirnwindungen und Vorstellungskraft an. Sollte es möglich sein? Ist das möglich? Wie kann das sein?

    Das Buch ist in drei Abschnitte aufgeteilt, drei unterschiedliche Geschichten, die jedoch vortrefflich miteinander verwoben sind.

    Im ersten Abschnitt möchte ein Mann durch eine Zeitreise seine Geliebte vor dem schrecklichen "Jack the Ripper" retten.

    Im zweiten Abschnitt verliebt sich eine Frau aus dem 19. jahrhundert in einen Mann aus der Zukunft. 

    Und im dritten Abschnitt werden wir vor die Frage gestellt, inwiefern sich die Zukunft verändert, wenn man in der Gegenwart eine andere Entscheidung trifft  und für welches Leben man sich entscheiden soll, wenn man weiß, wie das andere Leben aussehen wird, wenn man sich anders entscheidet. 

    Mehr will ich nicht verraten - und ganz ehrlich - ich könnte es nicht mal zusammenfassen, weil die Geschichte so verschlungen und komplex ist und mein Gehirn noch immer arbeitet, um die Geschichte zu verarbeiten. 

    ICH HABE JEDOCH DREI LEHREN AUS DIESEM BUCH GEZOGEN:

    A) DU KANNST EINEN FEHLER AUS DER VERGANGENHEIT NICHT UNGESCHEHEN MACHEN, ABER DU KANNST DIR VERZEIHEN UND FRIEDEN FINDEN. DAS MACHT DICH FREI UND SCHENKT DIR DIE LEBENSFREUDE ZURÜCK.

    B) DU MUSST DICH NICHT MIT DEM SCHICKSAL ABFINDEN, DAS DEINE AHNEN ODER DIE TRADITION (ALTE MUSTER), DIR AUFTRAGEN ZU TUN. DU KANNST EIGENSTÄNDIG SELBST WÄHLEN, WAS DICH GLÜCKLICH MACHT. DU BIST KEIN OPFER DEINER ZEIT UND DEINER HERKUNFT.

    C) DU HAST STETS DIE MÖGLICHKEIT, DEIN ZUKÜNFTIGES LEBEN IN EINE NEUE RICHTUNG ZU LOTSEN MIT HILFE BEWUSSTER ENTSCHEIDUNGEN. SICH IM GEISTE VORZUSTELLEN, WIE DEIN LEBEN WEITERGEHEN KÖNNTE, WENN DU DICH FÜR PLAN A ENTSCHEIDEST UND WIE DU LEBTS MIT PLAN B KÖNNTE DIR HELFEN EINEN PLAN C ZU FINDEN, DEN DU WÄHLST. SCHAU DIR DAZU AUCH GERNE DEN FILM "NEXT" MIT NICOLAS CAGE NOCHMAL AN. DU ENTSCHEIDEST ÜBER DEINE ZUKUNFT UND ZWAR "JETZT". WÄHLE WEISE.

  2. Cover des Buches Krieg der Welten (ISBN: 9783945493861)
    H. G. Wells

    Krieg der Welten

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Emmas_Bookhouse
    Krieg der Welten – H. G. Wells
    Verlag: Mantikore
    Taschenbuch: 14,95 €
    Ebook: 9,99 €
    ISBN: 978-3-945493-86-1
    Erscheinungsdatum: 26. Januar 2017
    Genre: Science Fiction / Klassiker
    Seiten: 320
    Inhalt:
    Als sich außerirdische Flugobjekte der Erde nähern, erfahren die Menschen, dass sie nicht allein im Universum sind. Die Fremden sind den Erdbewohnern technisch weit überlegen und machen schnell klar: sie kommen nicht in Frieden. Als die Invasion der Erde beginnt, entbrennt ein Krieg, bei dem nicht weniger auf dem Spiel steht, als das Überleben der gesamten Menschheit…

    Der Krieg der Welten (Original: The War of the Worlds) ist einer der bekanntesten Werke von H. G. Wells. Der erstmals 1898 erschienene Roman über die Invasion der Erde durch Außerirdische ist nach beinahe 120 Jahren immer noch von kultureller und literarischer Bedeutung und beeinflusste zahlreiche fiktionale Werke – angefangen bei Orson Welles‘ berühmtem Hörspiel von 1938 bis hin zu modernen Interpretationen wie Jeff Waynes The Musical Version of The War of the Worlds und Roland Emmerichs Independence Day.
    Mein Fazit:
    Zum Cover:
    Das Cover finde ich schlicht, aber schön. Es muss nicht immer so viel sein, meist wirkt es dann hektisch. Dass es in Rot gehalten ist, gefällt mir auch gut. In der Mitte steht der Titel, da es ein Klassiker ist, finde ich das Cover sehr passend.
    Zum Buch:
    Alle kennen bestimmt den Film Krieg der Welten, doch dazu muss ich sagen, das Buch ist doch ein wenig anders, aber Hollywood muss ja immer übertreiben (lach).
    Wie schon bei der Unsichtbare, haben wir hier wieder ein sehr schönes und informatives Vorwort, was sich wirklich lohnt zu lesen.
    Die Erde wird angegriffen, von Marsianern, aber nicht in unserer heutigen Zeit, sondern zu Zeiten der Kutschen. Eine Zeit die ich persönlich sehr gern mag, das 19. Jahrhundert ist immer sehr interessant geschrieben und beschrieben. Aber die Besucher sind nicht freundlich gesinnt und wollen uns Erdlinge vernichten.
    Der Schreibstil ist hier sehr angenehm, nicht das übliche was man heutzutage alles liest, sondern eher der Zeit in der das Buch spielt angepasst. Es ist recht flüssig, aber auch gewöhnungsbedürftig. Die Spannung kommt hier erst so richtig im zweiten Teil des Buches auf.
    H. G. Wells ist für mich ein Garant für gute Geschichten und das ist hier natürlich auch wieder so. die Protagonisten sind durchweg gut erzählt und es macht Spaß den Weg durch das Buch mit ihnen zu gehen. Gerade auch der Zeit wegen, wo es spielt.
    Was mir besonders gut gefallen hat, sind die Fußnoten und die wunderschönen Illustrationen die wir hier finden. Gerade die Fußnoten sind sehr informativ.
    Bildlich ist alles wirklich gut erzählt, wer schon einmal etwas von H. G Wells gelesen hat, kennt das ja. Mir gefiel das schon bei „ Der Unsichtbare „ und hier ist auch so schön beschrieben alles.
    Mehr gibt es hier eigentlich auch nicht mehr zu schreiben, außer dass es eine klare Lese – Empfehlung von mir gibt. Gerade wer Klassiker liebt, ist hier genau richtig.
    Ich gebe 5 von 5 Sternen, weil ich sehr gut unterhalten wurde.
  3. Cover des Buches Die Landkarte des Himmels (ISBN: 9783499258152)
    Félix J. Palma

    Die Landkarte des Himmels

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Wolf1988
    An einem Abend trifft sich H.G. Wells mit dem Autoren der unerlaubt einen zweiten Teil zu seinem Bestseller "Der Krieg der Welten" geschrieben hat. Eigentlich auf Streit eingestellt merkt Wells immer mehr das sie auf einer Wellenlänge sind. Nach einiger Zeit und ein paar Bieren zuviel erzählt Ihm der Autor das im Museums Keller in der Stadt der Leichnam eines Außerirdischen versteckt sei. Beide machen sich zum Museum auf und schleichen sich in den Keller. Ab da nimmt die Geschichte Ihren Lauf. Es startet mit einem Rückblick auf eine Südpol Expedition die eine gar Grausame Entdeckung macht. Zurück in der Gegenwart muss H.G. Wells miterleben wie sein Roman zur Wirklichkeit wird. Eine Abenteuerliche Odyssee durch London beginnt.
    Wieder arbeitet der Autor mit wunderschönen Sätzen. Auch sein toller Humor ist geblieben und er selbst als Autor springt manchmal mitten in die Geschichte herein, so das eine Atmosphäre wie bei "Die Fabelhafte Welt der Amelie" entsteht. Dieses Buch konnte ich nur schwer weglegen, auch wenn er leider meiner Meinung nicht an den ersten Band ran gekommen ist. Ab und an hat der Autor einiges ziemlich in die Länge gezogen. Im Grunde macht mir das bei Büchern nicht so viel aus, aber er hat sich dabei oft im Kreise gedreht, was sehr Anstrengend sein konnte. Dennoch ein fabelhaftes Meisterwerk. 
  4. Cover des Buches Die Landkarte des Chaos (ISBN: 9783463406589)
    Félix J. Palma

    Die Landkarte des Chaos

     (19)
    Aktuelle Rezension von: EmelyAurora
    Meine Meinung:
    Anders als die Inhaltsangabe hier vermuten lässt, steht meiner Meinung nach nicht die Suche nach Emma im Vordergrund. Viel eher sind die Geschehnisse und die damit verbundenen Fragen und Geheimnisse viel bedeutender. Und natürlich, wie unsere liebgewonnenen Charaktere mit ihnen umgehen.

    Ich liebe diese Trilogie über alles. Nicht nur, dass sie im viktorianischen London spielt, nein, sie befasst sich außerdem mit dem Paradoxon der Zeit, mit der Macht der Vorstellungskraft, Parallelwelten und Schriftstellern, mit Liebenden, Freundschaft und vielen verschiedenen Welten.
    Die Handlung selbst ist gewohnt komplex und man sollte beim Lesen echt am Ball bleiben, damit man nichts wichtiges verpasst. Ich selbst liebe sowas ja über alles! Bücher, bei denen man mitdenken, Theorien entwickeln, anpassen oder verwerfen kann... Außerdem haben mich die neuen Charaktere (Doyle! Der Autor von Sherlock Holmes! Lewis Carrol!) und die verrückten Theorien zum Weltengefüge sehr fasziniert!
    Oft musste ich lachen, habe mitgefiebert und völlig aufgewühlt eine Seite nach der Nächsten verschlungen, hatte Angst, dass das Buch bald zuende ist...
    Ich finde es unglaublich cool, wie Palma es schafft, seine Charaktere so oft neu zu entwerfen und ihnen doch immer einen starken Wiedererkennungswert zu verleihen. Am Anfang der Trilogie war mir beispielsweise Gilliam Murray nicht wirklich sympathisch, was der Autor durchaus gewollt hat, wenn ich recht überlege. Später ist er jedoch zu einem meiner absoluten Lieblinge geworden! Auch seine zauberhafte Emma ist einfach umwerfend und ich liebe sie einfach. Wells und Jane sind wohl am häufigsten in dem Buch vertreten, gibt es doch unfassbar viele Doubles von ihnen! Trotzdem, oder gerade desshalb, berühren mich ihre Erlebnisse jedes Mal aufs neue.
    Es ist echt verrückt, dass ich als Leserin den Gedankengängen so gut folgen und die gleichen und doch verschiedenen Charaktere so gut auseinanderhalten konnte. Das Buch befasst sich viel mit dem Thema Parralelwelten, in das ich mich auch schon des Öfteren vertieft habe. Es ist erstaunlich, wie gut alles am Ende ineinander läuft und in sich stimmig ist, denn all diese chaotischen und gleichsam brillianten Gedanken zu einem beeindruckenden Ende zusammen zu führen stelle ich mir sehr schwer vor!
    Ich liebe das Chaos, denn oftmals ergibt es bei genauerem Hinsehen so viel mehr Sinn als alles andere. Ich finde das Buch - quatsch, die ganze verdammte Trilogie - einfach großartig!

    "Gentlemen, Mrs. Wells ... Ich glaube, niemand von Ihnen weiß in gebührendem Maße die Wundervolle, die bezaubernde Welt zu schätzen, in der Sie Leben. Das kann ich Ihnen nicht verdenken. Um die Wahrheit zu sagen, ist Ihre Welt gerade deswegen etwas so Besonderes, weil keiner ihrer Bewohner sie ganz und gar verstehen kann. Sie leben in einem faszinierenden Universum, in dem alles möglich ist, in dem alles, was Sie sich erträumen oder vorstellen können, irgendwo tatsächlich existiert ... Und irgendwo träumt vielleicht gerade jemand von Ihnen oder stellt Sie sich vor ... " (Die Landkarte des Chaos, Seite 843)
    Schreibstil:
    Ich liebe den Schreibstil, da ich eh ein Fan der 3. Person bin und es einfach liebe, wenn eine Geschcihte erzählt wird. Die vielen Perspektiven haben mir auch wunderbar gefallen, denn sie unterstützen die Komplexität der Geschichte so wundervoll. Ich bin einfach verzaubert.

    Cover:
    Ich finde das Cover einfach grandios! Es hat so wundervolle Farben, scheint zu glitzern und zu leuchten und zieht einfach alle Blicke auf sich! Das aufgeschlagene Buch passt zum Inhalt und zieht die Blicke magisch an, lässt vermutlich nicht nur mein Leserherz höher schlagen. Der Titel ist wunderschön geschrieben und unter dem Umschlag ist das Buch einfach wunderschön! Ich liebe die Farbe und die Goldene Schrift auf dem Buchrücken, aber auch das weinrote Lesebändchen sehr! Das Buch zeigt mir, warum ich "echte" Bücher so sehr liebe!

    Bewertung: 6 Sterne für das Finale einer meiner Lieblingsreihen! Das Buch war einfach grandios und ein gebürender Abschluss der Trilogie.
  5. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Schattenloge 1: Die Rückkehr (Bände 13-15) (ISBN: 9783958343207)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Schattenloge 1: Die Rückkehr (Bände 13-15)

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Franzixa

    Sehr spannende und aufregende Story, allerdings ist es echt extrem schwer in das Geschehen wieder rein zu kommen wenn man das Buch eine längere Zeit zur Seite gelegt hat. Oder die Vorgeschichte schon vor einiger Zeit gelesen hat.

  6. Cover des Buches Die Zeitmaschine (ISBN: 9783730604755)
    H. G. Wells

    Die Zeitmaschine

     (379)
    Aktuelle Rezension von: _traumweltenmalerei_

    Leider muss ich sagen, dass es mir trotz der kurzen Länge nicht gefallen hat. Es war flüssig zu lesen und der Erzählstil war angenehm leicht, aber die Geschichte kam mir dennoch zu langatmig vor. Die einzelnen Aspekte und der Verlauf der Geschehnisse waren sehr interessant. Auch fand ich es interessant, dass der Protagonist zwar Schlussfolgerungen aus allem zog, der Leser aber im Endeffekt nicht wusste, ob diese schlussendlich auch der Tatsache entsprechen. Ich kann es nicht genau benennen, aber es war einfach nicht meins.
    Obwohl mich das Buch an sich nicht überzeugen konnte, dient es aufgrund seiner Länge und dem leichten Still als guter Einsteiger in das Genre. 

  7. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Schattenloge 3: Die neue Ordnung (19-21) (ISBN: 9783948695002)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Schattenloge 3: Die neue Ordnung (19-21)

     (16)
    Aktuelle Rezension von: janaka

    *Klappentext (übernommen)*

    Machtvolle Zauber, gefährliche Artefakte, uralte Katakomben und geheime Archive. Kämpfe mit den Lichtkämpfern und dem Rat des Lichts - Johanna von Orleans, Leonardo da Vinci und viele mehr –, um den Erhalt der Menschheit.

    Die alte Ordnung liegt in Trümmern.
     Während die Jagd nach den Überlebenden der blutigen Nacht beginnt, tauchen Jen, Alex und Kevin ein in eine längst vergangene Zeit. Bran, die alte Dame und der Verräter berichten von den tragischen Ereignissen aus der Dämmerung des Anbeginns.

     

    *Meine Meinung*

    " Das Erbe der Macht – Schattenloge – Die neue Ordnung" von Andreas Suchanek ist das dritte Hardcover und beinhaltet die Bände 19-21. In diesem Band ist die Atmosphäre meistens düster und beklemmend, alles ist anders, Bran/Merlin hat die alte Ordnung ausgelöscht und nun kämpfen Schattenkrieger und Lichtkämpfer miteinander gegen ihn. Die Geschichte fesselt mich weiterhin ungemein, Andreas schafft es immer wieder mich zu überraschen, mich neugierig zu machen und mich zu unterhalten. Sein Schreibstil ist spannend und fesselnd und es ist faszinierend, was für Welten er erschafft. Verschiedene Handlungsstränge, viele kleine Cliffhanger und actionreiche Szenen erhöhen die Spannung und lassen mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

     

    Die Charaktere entwickeln sich, mir gefällt die Geschichte um Jen, Alex und Dylan... Bran lullt viele Magier mit dem vermeintlichen Glück ein, das macht mich echt rasend... bei den Kämpfen sterben viele Leute so sinnlos. Bin gespannt, wann diesem Kerl endlich Einhalt geboten werden kann.

     

    *Fazit*

    Dieser Band ist sehr spannend aber auch überraschend, nichts ist mehr so wie es war… Beim Lesen erfährt mein Körper eine Achterbahn der Gefühle. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne. Und wie immer den Hinweis an alle Neueinsteiger, bitte fangt von Band 1 an, damit ihr alle Hintergründe versteht und außerdem lohnt es sich wirklich. Nun bin ich echt gespannt auf das Staffelfinale…

  8. Cover des Buches Krieg der Welten (ISBN: 9783257609264)
    H. G. Wells

    Krieg der Welten

     (226)
    Aktuelle Rezension von: Doreen_Klaus

    Im Jahr 1898 geschrieben ist dieses Buch unbestritten ein Klassiker der Sience Fiction, Vorbild für das wohl berühmteste Hörspiel der Geschichte und Inspiration für nachfolgende Generationen. 

    Die Marsmenschen sind hier keine kleinen grünen Männchen, sondern werden fast tintenfischartig beschrieben und sie sind gekommen, um die Erde zu erobern, auf brutalste Weise. Sehr interessant wird beschrieben, welchen Wissentsstand man über den Mars zu haben glaubte.

    Wells beschreibt mit einem, für die damalige Zeit sehr futuristisch, anmutendem Weitblick die technischen Errungenschaften der Invasoren. Dem Alter des Romans geschuldet ist allerdings der eher nüchterne, teils fast langatmige Schreibstil. Einiges an Wortgefügen mutet dem Leser eher antiquiert an und macht das Lesen manchmal etwas schwergängig. Mit den bekannten Hollywood Filmen kann man das Geschriebene auf keine Weise vergleichen. Jüngere Leser könnten damit wohl auch eher Probleme haben. 

    Für Klassik Fans und Liebhaber der SiFi Literatur ist das Buch aber definitiv ein Muss. 

    Wells nimmt die Landung der Marsmenschen zum Anlass eine Warnung auszusprechen. Der Mensch sollte sich in seiner Arroganz nicht allzu sicher sein. Brutal und unvermittelt kann der Untergang bevorstehen. Gleichzeitig aber wird in fast biblischer Weise der Kampf David gegen Goliath thematisiert. Die Menschheit überlebt bei Wells nur durch puren Zufall, warum er dieses Senario wählte bleibt Spekulation, kann aber auch als Homage an die Allmacht der Natur verstanden werden. Eins bleibt nach der Lektüre, der bange Blick zum Himmel und die Frage, sind wir tatsächlich allein im Universum. 

  9. Cover des Buches H.G.Wells: Die Insel des Dr. Moreau (ISBN: 9783868203936)
    H. G. Wells

    H.G.Wells: Die Insel des Dr. Moreau

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Ambermoon
    »Die Insel des Dr. Moreau« von H.G. Wells, einer seiner ersten Ausflüge in das Science Fiction Genre, handelt von einem wahnsinnigen, auf chirurgische Eingriffe spezialisierten Vivisezierer, der in seiner Forschungsstätte auf einer abgelegenen Insel grauenhafte Experimente durchführt, bei dem Versuch Tiere in Menschen zu verwandeln, mit abscheulichen Ergebnissen. Es ist eine der frühesten und unheilvollsten Darstellungen wissenschaftlichen Strebens die ursprüngliche Welt zu kontrollieren und zu beeinflussen, und letztendlich auch das menschliche Wesen. Die ethischen Fragen, die Wells in seinem Roman aufwirft, sind beinahe ein Jahrhundert vor Beginn der biomechanischen Wissenschaft entstanden und nehmen stetig an Bedeutung zu, da der genetischen Manipulation ein stetig wachsender Stellenwert in der heutigen Zeit zugesprochen wird.
    Seit der Erstveröffentlichung im Jahr 1896 hat »Die Insel des Dr. Moreau« Generationen von Lesern fasziniert und mit Abscheu erfüllt... (Klappentext)

    ➳➳➳➳➳

    "SEIN ist das Haus des Schmerzes.
    SEIN ist die Hand, die erschafft.
    SEIN ist die Hand, die verletzt.
    SEIN ist die Hand, die heilt."
    (S. 83)

    Erzählt wird hier aus der Sicht von Edward Prendick. Dieser befand sich auf Reisen und auf dem Schiff "Lady Vain". Dieses versank nach einer Kollision mit einem treibenden Wrack und fast ein Jahr lang bestand der Verdacht, dass alle Passagiere und die gesamte Besatzung dabei ertranken. Doch Prendick überlebte, da er von dem Schiff "Ipecacuanha" gerettet wurde. Dies scheint jedoch keineswegs Glück gewesen zu sein, denn aufgrund seiner Rettung sah und erlebte er grauenhafte Dinge, die einem die Haare zu Berge stehen lassen.
    Alles begann bereits auf der "Ipecacuanha", denn auf ihr befand sich eine seltsame Fracht und ein noch seltsamerer Doktor. Doch wenn es nur das gewesen wäre. Dieser Doktor namens Montgomery ist auf dem Weg zu seiner eigenen Insel - er und diese seltsame Fracht. Die seltsame Fracht sind Tiere aller Art und der Diener Montgomerys ist eine sehr auffällige und vor allem gruselige Erscheinung. Was Montgomery mit dieser Fracht vorhat ist Prendick unklar, doch ihm ist klar, dass mit dem Doktor irgendetwas nicht stimmt.
    Der Kapitän will nach einem Streit Prendick nicht mehr weiter auf seinem Schiff haben und so gelangt er gemeinsam mit dem Doktor auf dessen Insel. Abgesehen davon, dass sich hier ein weiterer Doktor befindet, genauso seltsam wie Montgomery, scheinen sich auf dieser Insel einige Kreaturen zu tummeln und bald wünscht er sich, er wäre mit der "Lady Vain" ertrunken.

    Wie so mancher Klassiker des späten 19. Jahrhunderts ist auch dieser in Form einer Niederschrift geschrieben, welche auf eine Erzählung beruht - quasi eine Erzählung einer Erzählung. Dies diente vor allem bei Gothic Novels dazu, die Storys realistisch erscheinen und somit unheimlicher erscheinen zu lassen.

    "Mir fielen vor alem die merkwürdigen Beinbewegungen der drei verhüllten und bandagierten Matrosen auf - sie waren nicht steif, sondern irgendwie seltsam verdreht, als ob ihre Gelenke an den falschen Stellen säßen."
    (S. 39)

    Dieser Literaturklassiker, welcher 1896 veröffentlicht wurde, liest sich überraschend flüssig und angenehm, wenn nicht sogar relativ modern. Aufgrund dessen huscht man nur so durch die Seiten, was jedoch auch an der Story selbst liegt.
    Obwohl nicht so nervenaufreibend wie ein zeitgenössischer Horrorschocker, kommt durchaus ein beklemmendes Gefühl während des Lesens auf. Dies liegt wiederum an der Thematik der Story - Forschung an lebenden Objekten mit fürchterlicher Auswirkung.
    Hier wird natürlich alles eher umschrieben und nie direkt beim Namen genannt, doch trotzdem schafft es der Autor Bilder im Kopf und Gänsehaut auf dem gesamten Körper zu erzeugen. Man hört die Schmerzensschreie, sieht wie das dunkle Blut im Hinterhof abrinnt und die deformierten Körper der Gestalten vor seinen Augen - halb Mensch, halb Tier. Man fragt sich dabei ständig welcher Teil hier überwiegt - der menschliche oder der animalische Anteil.

    "Sie mögen einst Tiere gewesen sein, doch ich hatte nie zuvor ein Tier gesehen, das zu denken versuchte."
    (S. 97)

    H.G. Wells erschafft also ebenso eine gewisse Grundspannung, als auch dichte Atmosphäre.
    Die Beschreibungen des Settings kommen hierbei auch nicht zu kurz und entführt einen als Leser auf eine tropische Vulkaninsel mit Sandstrand, Schluchten, dichter Vegetation und Flüssen wie kochendes Wasser, während man von schwefelhaltigem Nebel umgeben ist.

    Hier prangert Wells den reißenden Fortschritt auf dem Gebiet der medizinischen Forschung an. Im Hinterkopf taucht daher während des Lesens unweigerlich die Frage auf, wieso man so manche Experimente im Namen der Forschung betreibt, obwohl das Ergebnis für nichts zu gebrauchen ist und niemandem hilft. Dies alles nur weil es möglich ist, weil man es kann.

    "War es möglich, dass hier so etwas wie eine Vivisektion an Menschen praktiziert wurde? Die Frage durchzuckte mich wie ein Blitz, der über einen stürmischen Himmel jagt, und plötzlich verdichtete sich das düstere Entsetzen in meinem Verstand zu einer lebhaften Erkenntnis meiner eigenen Gefahr."
    (S. 71)

    Fazit:
    Herrlich, beklemmend und gruselig zugleich, wobei dieser Klassiker nichts an Aktualität verloren hat.
    Hier wird von Wells die medizinische Forschung äußerst skeptisch betrachtet. Dies kann man durchauch auch in die heutige Zeit transportierten, in der weiterhin fröhlich an Tieren herumexperimentiert wird und die Klonforschung mehr heimlich als offiziell betrieben wird.
    Abgesehen davon ist es ein schaurig-spannender Roman, der mich begeistert zurück ließ. Ein Wells eben, der damals seiner Zeit schon weit voraus war. Zur Übersetzung selbst kann ich leider nichts sagen, da ich das Original nicht kenne.

    © Pink Anemone

  10. Cover des Buches JEFF WAYNE'S MUSICAL VERSION OF THE WAR OF THE WORLDS. UNBARCODED ORIGINAL 1984 FIRST ISSUE DBL CD IN FAT BOX CASE. CDCBS 96000. (ISBN: B00HGIL3YG)
    PHILIP LYNOTT, DAVID ESSEX, JUSTIN HAYWARD, JULIE COVINGTON RICHARD BURTON

    JEFF WAYNE'S MUSICAL VERSION OF THE WAR OF THE WORLDS. UNBARCODED ORIGINAL 1984 FIRST ISSUE DBL CD IN FAT BOX CASE. CDCBS 96000.

     (1)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint
    1897 erschien der "War of the Worlds" in Fortsetzungen geschrieben von dem englischen Schriftsteller Herbert George Wells.
    Ein vermeintlicher Metor schlägt bei Horsell Common in Surrey ein. Der Journalist, der auch diese Geschichte erzählt, ist unter den Ersten, die die Einschlagstelle aufsuchen und feststellen müssen, dass es sich um einen fremdartigen Zylinder handelt, der außerirdisches Leben in sich birgt.
    Die Beobachtungen eines Observatoriums in Ottershaw berichteten von seltsamen Explosionen auf der Oberfläche des Planeten Mars - die Folgen dieser "Explosionen" auf dem roten Planeten treffen nach und nach in England ein und die Marsianer beginnen, das Land zu übernehmen...
    Der Sieg der Außerirdischen scheint gewiss, doch wieder einmal erhält die Menschheit unerwartete Hilfe...

    1975 entschloss sich der US-Komponist Jeff Wayne, sich dieses SF-Klassikers musikalisch anzunehmen und schuf in 3jähriger Vorbereitungszeit mit seiner Familie ein Konzeptalbum, welches Progressive Rock mit Streichorchester verband und 1978 ein Millionenseller wurde.
    Richard Burton hatte 1976 den Grammy für seine Lesung des "Kleinen Prinzen" gewonnen und fasziniert auch in dieser Aufnahme mit seinem Bariton und seiner Interpretation des Protagonisten.

    Eine Doppel-CD, die mit rhythmisch-melodischen Texten, einem markanten Leitmotiv und der hypnotisierenden Erzählung Burton's den Roman von Wells ganz neu entdecken und erfahren lässt.

    Anlässlich des 30jährigen Bühnen-Jubiläums der Show (in der Richard Burton tricktechnisch auf die Bühne gezaubert wird) gibt es auch eine wunderbar gestaltete DVD-Version zu sehen.

  11. Cover des Buches Die Schönheit jener fernen Stadt (ISBN: 9783423241243)
    Ronald Wright

    Die Schönheit jener fernen Stadt

     (13)
    Aktuelle Rezension von: LoverlyMartl
    Das ist eines dieser Bücher die ich nie vergessen werden. Ich habe es vor ca. 14 Jahren gelesen und denke immer wieder an kleine Ausschnitte daran. Wenn ich damals schon einen Kindle gehabt hätte wäre er voll mit "Merkern" Grundsätzlich bleibt einem. ..oder mir...das runde Gesamtbild und die schöne Logik dieses Buches haften. Es ist nicht wirklich Science Fiction - es ist Philosophisch und sicher immer aktuell. Ich müsste es fast noch einmal lesen ob ich nach dieser langen Zeit immer noch so denke - ich mach`s  :-)....
  12. Cover des Buches Die ersten Menschen auf dem Mond (ISBN: 9783961880638)
    H. G. Wells

    Die ersten Menschen auf dem Mond

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista

    Der erfolglose Geschäftsmann Bedford trifft durch Zufall das Genie Cavor kennen. Cavor überzeugt ihn davon, dass er ein besonderes Material erfunden hat, mit dem man zum Mond fliegen kann. 

     

    Bedford ist zuerst skeptisch und glaubt das Ganze nicht. Doch dann stellen die beiden doch wirklich eine Raumkapsel, eine Sphäre her, mit der sie sich auf den Weg zum Mond machen. 

     

    Dort angekommen erwartet sie etwas, dass sie nie gedacht hätten. 

     

    „Die ersten Menschen auf dem Mond“ ist ein Science Fiction Buch aus der Feder des Autors H.G. Wells

     

    Es handelt sich hier um die 1. Illustrierte Edition aus dem Mantikore Verlag. Das Original kam bereits im Jahre 1901 heraus. 

     

    Für heutige Ansprüche ist das Buch richtig harte Kost. Es wird nicht groß etwas erklärt, es funktioniert einfach. Es werden auch Worte benutzt, die man heute nicht mehr kennt. Ich bin jetzt nicht mehr die jüngste, doch das ein oder andere Wort kannte selbst ich nicht wirklich. 

     

    Es ist halt schon etwas schräg, wenn man so liest, wie diese Sphäre funktionieren sollte und wie sie fliegt. Auch die Sache auf dem Mond ist, naja, es erinnert mich an die frühe Raumschiff Enterprise Serie. 

     

    Aber nun gut, man muss sich hier halt immer wieder vor Augen halten, dass das Buch eigentlich 120 Jahre alt ist und man 1901 noch gar nicht wirklich an einen Flug auf den Mond dachte. Man wusste ja soweit fast gar nichts über den Weltraum. Und dann ist das Buch doch schon etwas Besonderes. Da war die Idee mit der Sphäre und dem Mond doch schon gigantisch. 

     

    Wäre es ein Buch aus der heutigen Zeit gewesen, hätte ich es frühzeitig beendet und mit einem Stern abgestraft. Hier muss ich jedoch daran denken, wann das Werk entstanden ist und so finde ich, es hat, obwohl es nicht so meins war, trotzdem 5 Sterne verdient. Was doch schon fantastische Werke vor 120 Jahren entstanden sind. 

     

    Man darf es ganz klar, nicht mit neuer Science Fiction vergleichen. Als wahrer Klassiker hat es aber seinen ganz eigenen Charme und man sollte es doch irgendwann einmal gelesen haben. 

     

  13. Cover des Buches The First Men in the Moon (ISBN: 9780786468744)
    H. G. Wells

    The First Men in the Moon

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Hier besuchen nicht Marsmenschen die Erde, sondern Menschen den Mond - und stellen fest, dass er von seltsamen Mondmenschen und allerlei Getier und Pflanzen besiedelt ist. Man mag darüber aus heutiger Sicht schmunzeln, ebenso wie über die im Krieg der Welten aufgestellten Thesen über die Lebensbedingungen auf dem Mars. Dass es heute trotzdem noch lesenswert erscheint, zeigt eben die Qualität der Prosa Wells.

    Die Reise zum Mond gelingt mit Hilfe eines neu erfundenen Materials, dass die Schwerkraft überwindet, was bei einem ersten Test prompt zu einer Katastrophe führt. Wie immer malt Wells sein Szenario äußerst detailgenau und realistisch aus, deswegen wirken seine Ideen auch nicht schlicht albern, sondern man vergisst beim Lesen zwischendurch, dass es - aus heutiger Sicht zumindest - eben einfach nicht möglich ist. Einer seiner erzählerischen Tricks und ein konstantes Stilmittel ist dabei der Icherzähler, der er auch hier wieder verwendet und damit die Vorstellung eines Tatsachenberichts heraufbeschwört.

    Und auch hier wieder geht es nicht einfach um das Ausmalen eines phantasievollen Szenarios, sondern um menschliche Konflikte, hier zwischen dem exzentrischen und gänzlich uneigennützigen Erfinders Cavor und dem Begleiter und Icherzähler Bedford, der wesentlich handfestere Gründe für seine Mitarbeit an dem Projekt hat, nämlich die Lösung seiner finanziellen Probleme und gar unendlichen Reichtum. Außerdem werden wie im Krieg der Welten Grundfragen der menschlichen Existenz angesprochen, hier in dem Dialog zwischen dem am Ende bei den Mondmenschen bleibenden Cavor und dem "Großen Lunar", dem Herrscher über die Mondmenschen.

    Wieder vermeidet Wells auch den Eindruck einer bloßen Phantasy-Geschichte, hier indem er dem Icherzähler einen Ton mitgibt, der zwischen Ironie, Sarkasmus und Nüchternheit liegt. Und spannend ist die Geschichte außerdem noch. Was will man mehr??
  14. Cover des Buches Meistererzählungen (ISBN: 9783257609257)
    H. G. Wells

    Meistererzählungen

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Hallogen
    H. G. Wells kennt man vor allem als Autor von Science Fiction-Klassikern wie "Kampf der Welten" oder die "Zeitmaschine", doch diese Erzählungen zeigen eine andere Seite des Autors. Herauszuheben ist zum Beispiel "Die seltsame Orchidee", eine gelungene Darstellung eines Mannes, der auch einmal etwas Aufregendes erleben will, und sich deshalb eine Orchidee kauft, oder die witzige Anekdote "Der gestohlene Bazillus", in der es um einen Anarchisten geht. Aber auch "Der Herr der Dynamos", in der ein Heizer, eine Maschine als Gott anzubeten beginnt, womit zugleich die Desorientierung in einem fremden Kulturkreis dargestellt wird, oder das tragikkomische "Die Tür in der Mauer" haben mir gefallen. Letztendlich ist aber jede enthaltene Erzählung lesenswert. Die Pointen sitzen, die Ideen sind originell. Ein schönes Buch.
  15. Cover des Buches Das Diogenes Lesebuch englischer Erzähler (ISBN: 9783257202724)
    Gerd Haffmans

    Das Diogenes Lesebuch englischer Erzähler

     (1)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly
    Zuerst einmal muss ich zugeben, dass ich dieses Buch lange Zeit, eigentlich eine Ewigkeit im Regal stehen hatte. Immer in der Hoffnung es einmal zu lesen. Eine Schande, wie lange ich dazu gebraucht habe. Eine noch größere Schande, wenn ich nun im Nachgang auf die Zusammenstellung der Kurzgeschichten englischer Erzähler blicke. Da schlummerte ein kleiner Schatz vor sich hin und hat geduldig auf seine Entdeckung gewartet. Besonders beeindruckt haben mich die Kurzgeschichten "Bäh, bäh, schwarzes Schaf!" von Rudyard Kipling, "Das Land der Blinden" von H. G. Wells, "Portobello Road" von Muriel Sparks und "Das Kind der Königin Victoria" von William Plomer. Dies soll aber nicht bedeuten, dass die restlichen Geschichten mich nicht gefesselt haben. Die Liste der Erzähler, wie Doris Lessing, George Orwell, Katherine Mansfiled, Walter de la Mare u.v.m. lässt bereits auf die Qualität der Erzählungen schließen. Es geht um Schicksal, Ungerechtigkeit, Krieg, Kolonialismus, Weltsicht, Verständnis, Rache, Helden, Konflikte, kulturelle Gegensätze, Klassenstände, Liebe, Mystik...die Liste könnte noch lange weitergeführt werden. Zusammenfassend möchte ich einfach sagen, dass es sich durchaus lohnt einmal Kurzgeschichten zu lesen, es muss nicht immer das Standardwerk sein, der Roman ist nicht das Nonplusultra. Diese kurzen Erzählungen sind gehaltvoller als manch dicker Wälzer den ich schon gelesen habe. Zum Musiktipp...diesmal natürlich britische Musik...Andrew Roachford aus "A permanent shade of blue"..."Ride the storm". Viel Spaß bei der Entdeckung einer besonderen Kurzgeschichte!
  16. Cover des Buches H.G. Wells. Band 2: Der Krieg der Welten, Teil 1 (ISBN: 9783958395039)
    Dobbs

    H.G. Wells. Band 2: Der Krieg der Welten, Teil 1

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Flaventus

    Öffnet der Leser diese Graphic Novel, so wird ihm als erstes die angestaubte Optik auffallen. Nicht, dass die Zeichnungen altbacken sind, sondern der Leser wird ins 19. Jahrhundert zurückversetzt. Das ist nämlich die Zeit, in der die Originalversion von H.G. Wells angesiedelt ist. Und wird der Leser augenblicklich in diese Zeit hineinversetzt, in der die Gesellschaft vermeintlich derart anders war als heute.


    Am Original

    Es ist zwar schon fast 25 Jahre her, seit ich das Originalbuch gelesen habe, so dass ich mich nicht mehr so wirklich an den genauen Wortlaut erinnern kann, aber nach meinem Dafürhalten hält sich die Graphic-Novel relativ dicht an das Original. Warum ich den Eindruck habe?

    Das Original ist als Satire erschienen und wollte der Politik einen Spiegel vor die Nase halten. Diese hochnäsige Arroganz der damaligen Zeit vor allem gegenüber allen anderen Völkern außer den Europäern (wenn nicht sogar gegenüber allen Nicht-Briten), wird in dieser Adaption sehr gut rübergebracht. Und leider Gottes erhält das Buch dadurch eine gewisse Aktualität.

     

    Worum es geht?

    Das Originalbuch muss man nicht kennen, um dieser Geschichte folgen zu können, aber es hilft, obgleich die Handlung weder komplex noch verschachtelt ist. Sie ist eigentlich recht simpel. Die Marsianer landen auf der Erde, die Menschen nehmen sie nicht ernst und werden von der Macht der Eroberer überrascht.

    Der erste Band dieser zweiteiligen Ausgabe erzählt von den Geschehnissen rund um die Eroberung der Marsianer und den verzweifelten Abwehrreaktionen der Menschen.

     

    Für Erwachsene

    Egal ob Originalbuch oder Graphic-Novel-Adaption: eines ist allen Werken gemein: Die Marsianer stellen eine unbesiegbare Bedrohung dar und metzeln die Menschen nieder. Diese Übermacht wird nur zu deutlich dargestellt, ohne jedoch gleich ein Splatter-Comic zu sein. Aber dennoch richtet sich durch die Vernichtungsdarstellungen diese Graphic-Novel eindeutig an ein erwachsenes Publikum.

    Sehr viel mehr passiert in diesem Buch nicht, aber auch die Vorlage glänzt nicht unbedingt durch Tiefgang oder komplexe Charakterdarstellungen, so dass sich auch in diesem Aspekt die Graphic Novel am Original orientiert. Wie bei allen mehrteiligen Buchadaptionen endet diese Geschichte mittendrinnen und findet erst im zweiten Band ihren Abschluss.

    Von dem Titel „H.G.Wells Band 2“ darf sich der Käufer nicht irritieren lassen, denn der erste Band behandelt mit „Die Zeitmaschine“ ein anderes Buch von H.G.Wells. Es handelt sich also um eine mehrteilige Graphic-Novel-Reihe, die die unterschiedlichsten Bücher von H.G.Wells beinhaltet (es folgen noch „Die Insel des Dr. Moreau“ im Dezember diesen Jahres und „Der Unsichtbare“ in zwei Teilen im Frühjahr nächsten Jahres).

     

    Fazit

    Nein, man muss das Original nicht kennen, um die Geschichte in dieser Graphic Novel zu verstehen. Und auch wenn das Buch „Der Krieg der Welten“ sicherlich zu den Klassikern der Literaturgeschichte zählt, ist es nicht unbedingt jedermanns Sache. Da finde ich die Idee immer wieder sehr gut, solche Buchklassiker in Form einer Graphic Novel zu erzählen. „Der Krieg der Welten“ wird so im Großen und Ganzen für jedermann zugänglich gemacht und spricht durch die Aufmachung und den graphischen Stil zudem nicht nur „Comicfreunde“ an.

    Wer immer schon mal wissen wollte, worum es im Original überhaupt geht, kann hier ebenso bedenkenlos zugreifen, wie der Leser, der sich der Geschichte mal in einer anderen Form widmen möchte.


    Diese und andere Rezensionen finden sich auf meinem Bücherblog.

  17. Cover des Buches Zeitreisen (ISBN: 9783644444713)
    Falko Blask

    Zeitreisen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Liebes_Buch

    Die Informationen über Zeit sind relativ wenig.

    Die Autoren geben einen Überblick über Literatur und Filme zum Thema Zeitmaschine. Ausserdem interpretieren sie das Fernsehen oder Themenveranstaltungen als Zeitreise etc. Ausserirdische kommen auch vor. Das Buch nimmt das Thema nicht immer ernst.

    Wenn man noch nichts gelesen hat, ist das Buch ganz gut, aber sonst wird hier einfach nochmal alles wiederholt.

  18. Cover des Buches Mr. Polly steigt aus (ISBN: 9783458334804)
    Herbert George Wells

    Mr. Polly steigt aus

     (3)
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