Bücher mit dem Tag "highlands"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "highlands" gekennzeichnet haben.

256 Bücher

  1. Cover des Buches Feuer und Stein (Outlander 1) (ISBN: B00XLMGFF8)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein (Outlander 1)

    (2.683)
    Aktuelle Rezension von: BellasBooks_

    Ich wusste nicht, dass ein Buch mein Herz für ein Land öffnen kann, bis ich Outlander gelesen und vor Kurzem erneut als Hörbuch gehört habe.


    Und irgendwann stand ich wirklich in den Highlands. Zwischen Nebel und Wind. Mit Blick auf Berge, Lochs, die Burgen und den Steinkreis („Clava Cairns“ 👉🏻 Craig Na Dun ist tatsächlich fiktional).  Diese Orte mehr erzählen, als Worte je könnten.


    🏞️ Auf den Spuren von Claire & Jamie.
    Ich war dort. Ich habe Orte besucht, die ich zuvor nur aus der Geschichte kannte, und plötzlich wurde alles real. 

    Die Bücher, die Serie, meine eigene Reise.


    ⏳ Worum geht’s?
    Claire, eine kluge und unabhängige Frau des 20. Jahrhunderts, wird auf mysteriöse Weise in die Vergangenheit katapultiert. Mitten in das raue Schottland des 18. Jahrhunderts.


    Dort trifft sie auf eine Welt, die von Clans, Loyalität, Krieg und alten Mythen geprägt ist. Sie trifft auf einen Mann, der ihr Leben für immer verändert.


    💔 Gefangen zwischen zwei Zeiten. Zwischen zwei Leben und zwischen Kopf und Herz.
    „Feuer und Stein“ ist der Auftakt einer Geschichte voller Magie, Stärke und zarter, wilder Liebe. Ich ich war sofort süchtig.


    🎧 Besonders hervorheben möchte ich Birgitta Assheuer – die Sprecherin des Hörbuchs: Sie ist Claire.
    So lebendig, so nuanciert, so ausdrucksstark. Über 37 Stunden Sprechzeit und keine Sekunde davon verliert an Intensität. 


    Ich ziehe meinen Hut vor so viel Durchhaltevermögen, Gefühl und Talent.


    🎬 Auch die Serie hat mein Herz berührt.
    Die Schauspieler. Die Musik. Die Landschaft. Alles atmet die Seele der Bücher.
    Und ja, es schmerzt ein wenig, dass die letzte Staffel näher rückt … Aber was mir bleibt, ist das Gefühl und die Erinnerungen an ein wirklich großes Abenteuer 🥰


    🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿 Meine Liebe zu Schottland begann mit diesen Seiten.
    Und sie wird bleiben. In jeder Erinnerung. In jedem Nebelschleier. Bei jedem Regenfall.

  2. Cover des Buches Outlander - Die geliehene Zeit (ISBN: 9783426518106)
    Diana Gabaldon

    Outlander - Die geliehene Zeit

    (1.477)
    Aktuelle Rezension von: Book_Owl_97

    Ich bin schon länger Fan der Serie und lese nun endlich auch die Bücher. Diese versetzen einen sofort in die gleiche Stimmung und haben mich genauso sehr begeistert. Die Geschichte von Claire und Jamie ist einfach spannend und ereignisreich. Trotzdem gibt es leider einige langatmige Passage, die man hätte verkürzen können. Die Charakterentwicklungen haben mir sehr gut gefallen. Das man quasi nebenbei noch etwas über die Geschichte und die Clanaufstände in Schottland lernt ist ein weiterer Pluspunkt.

  3. Cover des Buches Outlander - Der Ruf der Trommel (ISBN: 9783426518267)
    Diana Gabaldon

    Outlander - Der Ruf der Trommel

    (919)
    Aktuelle Rezension von: Moelli116

    Die Fortführung der Geschichte von Claire ist hier wieder sehr gelungen. Sie erleben viele Abenteuer die spannend erzählt sind. 

    Ich finde den Teil der Geschichte über die Tochter Brianna teilweise etwas langatmig. Leider ist das Verhältnis zwischen Brianna und Roger zu sehr eine Kopie von Claire und Jamie. 

  4. Cover des Buches Outlander - Ferne Ufer (ISBN: 9783426518236)
    Diana Gabaldon

    Outlander - Ferne Ufer

    (1.148)
    Aktuelle Rezension von: Universum_der_Woerter

    Vor Jahren habe ich angefangen die Reihe zu lesen. Dann fing ich an die Serie zu schauen und konnte mich nicht satt sehen. Da Bücher aber viel mehr zu bieten haben, habe ich mir den dritten Band zur Brust genommen und mich in die über 1000 Seiten gestürzt. Ich habe es keine Sekunde bereut.

    Die Geschichte hat mich wieder von der ersten Seite an in den Bann gezogen. Die Protagonisten waren für mich wie alte Freunde die man wieder sah und mit denen man erneut Abenteuer erleben durfte. Band 3 ist genauso gewaltig und facettenreich wie die Vorgänger. 

    Die Charaktere waren wieder sehr gut ausgearbeitet und auch die Dialoge zwischen den Protagonisten rundeten das ganze ab. Der Schreibstil ist sehr detailliert und eine Passagen werden dadurch in die Länge gezogen. 

    Zum Ende hin wurde es ein wenig abenteuerlich und es zog sich etwas in die Länge. Dennoch konnte mich das Buch wieder fesseln und die über 1000 Seiten konnten mich nicht verschrecken. 

  5. Cover des Buches Outlander - Das flammende Kreuz (ISBN: 9783426518229)
    Diana Gabaldon

    Outlander - Das flammende Kreuz

    (701)
    Aktuelle Rezension von: honeyandgold

    Eine kurze Zusammenfassung für diese Buch gibt es einfach nicht. Wir erleben zusammen mit Claire und ihre Familie, ein paar Jahre zusammen auf der Frasers Ridge. Ein absoluter Cozy Read, aber verdammt langwierig. Gerade als Schnecken-Leser wie mich ist diese Buch sehr sehr langwierig. Ich hab fast über einen Monat gebraucht um irgendwie ein Ende in Sicht zu haben. 

    Für mich ist Outlander ein absoluter Cozy Read und ich liebe es in die Geschichte rund Claires Familie einzutauchen, aber es werden so viele Details und Geschichtsstränge erzählt, die einfach NICHTS mit der eigentlichen Story zu tun haben.

    Ein Hausmädchen wird ermordet und fast 3 Kapitel lang wird darüber geschrieben, danach wird es nie wieder erwähnt. Es hat gar keine Bewandtnis zu der Geschichte selbst. Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte das man das Buch fast um die Hälfte kürzen könnte ohne etwas wichtiges zuverpassen. Einmal hab ich sogar mehrere Seiten übersprungen weil sie mich durch gerutscht sind und um ehrlich zusagen, hab ich kaum von der Geschichte etwas verpasst. 

    Also als Cozy Read aufjedenfall geeignet. Als Buch für zwischen durch eher nicht. 

  6. Cover des Buches Outlander - Ein Hauch von Schnee und Asche (ISBN: 9783426518243)
    Diana Gabaldon

    Outlander - Ein Hauch von Schnee und Asche

    (583)
    Aktuelle Rezension von: SarahWants2Read

    Worum geht es?: Im Jahr 1772 stehen die Vorzeichen in der Neuen Welt auf Krieg: Claire macht sich große Sorgen um ihren geliebten Ehemann: Zwar hat sie, die als Zeitreisende aus dem 20. Jahrhundert Wissen über die Zukunft besitzt, Jamie davor gewarnt, dass die amerikanischen Kolonien bald um ihre Unabhängigkeit kämpfen und diesen Krieg gewinnen werden, und Jamie hat sich um politische Neutralität bemüht. Doch nun bittet ihn der Gouverneur von North Carolina, das Hinterland für die britische Krone zu einen. Wird Jamie, wie schon in seiner schottischen Heimat, erneut auf der Seite der Verlierer stehen? Und was hat es mit jenem Zeitungsartikel aus der Zukunft auf sich, der von Claires und Jamies Tod bei einer Feuersbrunst berichtet? 


    Das Cover: Das Buchercover sieht mal wieder sehr edel aus und passt super zu den anderen Bänden der Reihe. Man sieht gleich, dass es sich um einen historischen Roman handelt.


    Der Schreibstil: Wie auch in den anderen Büchern der Reihe wird die Sicht von unterschiedlichen Protagonisten abwechselnd gezeigt. Ausschließlich Claire erzählt hierbei ihre Geschichte in der Ich-Perspektive und alle anderen Charaktere werden aus der Erzähler-Perspektive beleuchtet. Ich brauchte ein wenig, um in die Geschichte zu kommen. Besonders zum Anfang ist recht wenig passiert und ich hatte die Befürchtung, dass mich dieses Buch wieder enttäuschen würde, aber zum Glück war dies nicht der Fall. Besonders das letzte Drittel hatte so viele spannende Kapitel, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Wenn es eine Sache gibt, die ich am Schreibstil kritisieren kann, dann dass besonders die schweren Momente relativ sachlich erzählt wurden. Hier hätte ich mir mehr Emotionen gewünscht. In der Serie sind mir bei der gleichen Szene die Tränen gekommen und hier war es eher eine neutrale Betrachtung der Tatsachen.


    Die Hauptfiguren: .Claire ist nun endgültig mit ihrer Familie in Frasers Ridge angekommen. Sie möchte sie nun ihr Heim schaffen, aber auch in diesem Buch läuft nicht alles reibungslos. Da wäre die Familie Christie mit ihren strengen religiösen Absichten, welche mit Claires Heilkunst nicht viel anfangen können. Und schließlich ist da noch die Wahrsagung, welche wie ein großes Tuch sich über das ganze Buch zieht. Was wird mit Claire und Jamie passieren?


    Endfazit: Ich möchte ehrlich sein. Nachdem mich der letzte Band so enttäuscht hat, hatte ich nicht viel Muße dieses Buch zu lesen. Ich wurde aber zum Glück eines Besseren gelehrt. Die Buch hat deutlich mehr Spannung und überraschende Plot-Twists, als die letzten zwei Bände zusammen. Besonders Ian und seine Geschichte bei den Indianern hat mich sehr bewegt und er hat zu einem meiner Lieblingscharaktere entwickelt. Der Schreibstil war gut, auch wenn Diana Gabaldon immer noch zu ausladend schreibt. Manchmal hat es mir an der ein oder anderen Stelle an Emotionen gefehlt, aber es war wirklich ein sehr guter Band und hatte mal wieder Lust in die Welt von Outlander einzutauchen. Bleibt nur zu hoffen, dass auch Band 7 diesem Niveau gerecht wird. Eine Leseempfehlung meinerseits!


    Das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Sterne.

  7. Cover des Buches Sturmtochter - Für immer verboten (ISBN: 9783473585311)
    Bianca Iosivoni

    Sturmtochter - Für immer verboten

    (556)
    Aktuelle Rezension von: Rabea

    Das Setting in Schottland ist einfach großartig und schafft von Anfang an eine Atmosphäre, die einen sofort in den Bann zieht. Die raue Landschaft, die Traditionen und die mystische Stimmung passen perfekt zur Geschichte.

    Der Schreibstil von Bianca Iosivoni ist – wie man es von ihr kennt – lebhaft, leicht und sehr angenehm zu lesen. Dadurch fliegt man regelrecht durch die Seiten, ohne dass es je schwerfällig wird.

    Auch die Charaktere sind sehr gelungen: Ihre Gedanken und Emotionen werden so eindringlich beschrieben, dass man gut mitfühlen und sich in sie hineinversetzen kann. Besonders spannend fand ich es außerdem, mehr über die Clans und die Magie der Elemente zu erfahren – diese Welt wirkt durchdacht und macht neugierig auf weitere Hintergründe.

    Das Ende schließlich hat mir richtig große Lust auf die Fortsetzung gemacht, weil es genügend Fragen offenlässt und gleichzeitig Vorfreude schürt.

    Insgesamt also eine gelungene Mischung aus atmosphärischem Setting, lebendiger Sprache und einer faszinierenden Welt, die Lust auf mehr macht. Ein Punkt Abzug, da mich dieses Buch nicht so gefesselt hat, wie Iosivonis andere Geschichten. Da geht noch ein Fünkchen mehr! 

  8. Cover des Buches Highland Saga: Im Schatten des Schicksals (ISBN: 9783960876564)
    Gabriele Ketterl

    Highland Saga: Im Schatten des Schicksals

    (26)
    Aktuelle Rezension von: Ladina_Bordoli
    Ich habe schon einige Bücher von Gabriele Ketterl gelesen und wurde auch dieses Mal nicht enttäuscht. Einmal mehr merkt man, dass die Autorin eine enge Verbundenheit zu Schottland hat. Die Landschaft, das Wetter, aber auch die Atmosphäre dieses Landes werden mit einer sehr bildhaften und vielfältigen Sprache beschrieben. Manchmal spürt man das garstige Klima Schottlands und die Wildheit seiner weiten Landschaft am eigenen Körper als Leser.

    Was mir bei diesem Roman auch sehr gut gefallen hat, ist das historische Setting. Ich fand, dass die Figuren, das Leben auf der Burg, aber auch die geschichtliche Problematik Schottlands sehr authentisch dargestellt wurden. Man merkt sehr gut, dass sich die Autorin intensiv mit der historischen Kulisse, bspw. dem Clansystem, befasst hat.

    Der Roman hat inhaltlich viele Aspekte, die mir sehr gut gefallen haben. So fängt er äusserst emotional und erschütternd an und bleibt aufgrund der inneren Zerrissenheit der Hauptfigur, aber auch der beschriebenen Machtkämpfe bis zuletzt spannend. Ich habe mich die ganze Zeit über gefragt, wie ich entschieden hätte, wenn ich wie Fearghas zwei Herzen in der Brust hätte. Ein spannender Konflikt, der auch nachdenklich stimmt. Maireads Figur sorgt immer wieder für ein Schmunzeln, was der Geschichte eine leichte Note verleiht. Die verbotene Liebe zwischen ihr und Fearghas sorgt für ein Prickeln und wartet ausserdem mit einer zarten Prise Erotik auf.

    Alles in allem fand ich diesen Roman aus Gabriele Ketterls Feder sehr spannend, authentisch, romantisch und unterhaltsam. Eine schöne Mischung für alle, die historische Settings, Schottland und Liebesgeschichten mögen.
  9. Cover des Buches Der Pfau (ISBN: 9783462010589)
    Isabel Bogdan

    Der Pfau

    (619)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    Neulich habe ich die Verfilmung dieses Romans gesehen und nicht so richtig verstanden. Deshalb habe ich jetzt das Buch gelesen und blicke endlich durch. Die Geschichte lebt davon, dass jede Person nur ein kleines Puzzleteil des Rätsels kennt und daher teilweise nicht einmal begreift, dass es ein Rätsel gibt. Das ist ganz unterhaltsam. Aber man hätte mehr daraus machen können.

  10. Cover des Buches Games of Trust (ISBN: 9783426517246)
    Isadorra Ewans

    Games of Trust

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Da war der Lektor wohl auf Urlaub... Das wohl schlechteste Buch eines renommierten Verlages, das ich je gelesen habe. Das kann ja ein Selfpublischer besser. Es ist mir unverständlich, wie man eine so schöne Idee dermaßen durch den Schreibstil verhunzen kann und ein Verlag sich traut, so etwas herauszugeben. Das Buch hat 400 Seiten, von denen ich gefühlt die Hälfte zweimal lesen musste, um verdrehte Sätze zu verstehen. Ständiger Wechsel zwischen der Ich-Erzählerin im Präsens und Erzählungen in der dritten Person im Perfekt, wobei das Plusquamperfekt grundsätzlich unter den Tisch fiel, war einfach anstrengend und rätselhaft. Wäre nett gewesen, gleich verstehen zu dürfen, dass dieses oder jenes Ereignis nicht in der selben Zeitiinie stattfand, sondern viele Jahre davor. Einziger Trost: etwa alle 50 Seiten gab es mal Anlass zum Schmunzeln. Die Story selbst war zwar vorhersehbar, aber größtenteils gut. Allerdings wurden auf den letzten 100 Seiten “Dramen” gestrickt, die lächerlich waren. Vielleicht aber habe ich das ja auch falsch verstanden, denn das verquere Geschreibsel wurde gegen Ende immer schlimmer, ebenso wie die Handlung, die einfach unerträglich in die Länge gezogen wurde. Falls dieser Roman einen Lektor hatte, hat er offenbar nach der Hälfte erschöpft aufgegeben. Das kann ich nachvollziehen. Selten war ich so froh, ein Buch beendet zu haben.

    Fazit: Mein Flop des Jahres. 1 Stern und ein Eintrag auf meiner Schwarzen Liste.



  11. Cover des Buches Die schottische Reise (ISBN: B0758XW1LG)
    Nora Amelie

    Die schottische Reise

    (12)
    Aktuelle Rezension von: RKM
    Juli ist eine erfolgreiche, moderne, alleinerziehende Frau, die ihr Leben im Griff hat. Noch nicht mal Stress mit dem Ex. Männer und Sex werden sowieso überbewertet.

    Matt ist ein Womanizer mit einem dunklen Geheimnis, der sich die bildhübsche Juli in seine Sammlung einverleiben möchte.

    Fertig ist der Sprengsatz. Während einer magischen Reise quer durch Schottland fällt so mancher Schutzpanzer, so manche Fassade. Das ist Noras Spezialität: eintauchen in die Seelen der Protagonisten und das Innenleben sicht- und nachvollziehbar machen, gewürzt mit einer kräftigen Prise prickelnder Erotik.

    Mein perfektes Urlaubsvergnügen! Und es gibt genügend Fragen und Fantasie für eine Fortsetzung.

    5 fette Sterne und eine Kaufempfehlung
  12. Cover des Buches Der Himmel über den Highlands (ISBN: B07MHB9NJS)
    Julia K. Rodeit

    Der Himmel über den Highlands

    (24)
    Aktuelle Rezension von: laraundluca
    Inhalt:

    Die Autorin Ella Sommerfeld leidet nach dem überraschenden Erfolg ihres letzten Romans an einer handfesten Schreibblockade. Und ausgerechnet jetzt soll sie ein gemeinsames Buch mit einem anderen Schriftsteller schreiben. Hals über Kopf nimmt Ella daher das Angebot an, auf einer schottischen Burg ein Schreibseminar zu leiten. Im rauen Klima der Highlands gelingt es ihr schnell, auf andere Gedanken zu kommen. Das liegt nicht zuletzt an ihrem äußerst charmanten Schreibschüler Patrick Röder, der nicht nur verdammt gut schreiben kann. Gelingt es ihm, Ella aus ihrer Krise zu helfen? Und welche Motive verfolgt er dabei?

    Meine Meinung:

    Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker und leicht, modern und lebendig, schnell und flüssig zu lesen. Einmal angefangen fiel es mir schwer das Buch zur Seite zu legen, es hat einen richtigen Sog auf mich ausgeübt. Ich habe es in einem Rutsch gelesen.

    Die Handlung und deren Verlauf sowie das Setting haben mir sehr gut gefallen. Die Geschichte spielt auf einer schottischen Burg. Ella war mir schon aus "Das Lied der Toskana" bekannt und ich war sehr auf die Geschichte der jungen Autorin gespannt. Eine gefühlvolle und romantische Geschichte über eine Autorin, die in einer Schreibblockade steckt und nach Schottland flüchtet. Gefühlschaos und eine Reise zu sich selbst erwarten sie dort. Auch wenn man als Leser den Verlauf schnell erfasst, wurde es zu keinem Zeitpunkt langweilig. Der Weg zum Ziel war sehr schön und hat mich gut unterhalten. Die Einblicke in das Leben einer Autorin, hinter die Kulissen, den Druck der Verlage und die Zweifel an sich selbst sind genau geschildert und gewähren Aufschluss und interessante Eindrücke in diese Welt.

    Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, plastisch und lebendig gezeichnet. Sie wirken sehr natürlich und real. Sie haben gute und schlechte Seiten, Ecken und Kanten, eine Vergangenheit, die ihr Handeln beeinflusst. Sie handeln nachvollziehbar und authentisch.
    Viele Figuren sind mir sehr ans Herz gewachsen, der Butler, der Burgherr. Wundervolle Charaktere, die die Geschichte zu etwas Besonderem machen.

    Das Buch hat mir eine sehr schöne, gefühlvolle, abwechslungsreiche und romantische Lesezeit beschert. Es hat mich sehr gut unterhalten und mich in die rauen, schottischen Highlands entführt. Lesegenuss pur. 

    Fazit:

    Eine wundervolle und romantische Geschichte, die mich richtig begeistert und mir eine schöne Lesezeit beschert hat. Absolute Leseempfehlung!
  13. Cover des Buches Verzehrende Leidenschaft (ISBN: 9783962151447)
    Hannah Howell

    Verzehrende Leidenschaft

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Claire20
    Das Cover finde ich schön und es passt auch super zur Geschichte.
    Der Klappentext hatte mich auf diesen Roman neugierig gemacht.

    Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Ich konnte mir die Handlung super vorstellen. Es lässt sich klasse an einem Wochenende lesen.
    Die Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten steht von Anfang an im Vordergrund.
    Erzählt wird die Handlung von einem personalen Erzähler, der in die Rollen der beiden Protagonsiten schlüpft. Dabei sind diese einzelnen Sichtweise nicht durch eine Überschrift voneinander getrennt. Dies bereitet aber, wie bei vielen anderen Romanen, keinerlei Leseeinschränkungen. Ich habe von Beginn an immer gewusst, aus welcher Sicht gerade die Gedanken und Gefühle geschildert werden. Hierfür gibt es ein großes Plus - oft habe ich es erlebt, dass diese Erzählweise nicht gelungen ist.
    Der Spannungsbogen ist locker vom Anfang bis zum Ende gespannt mit mehreren kleinen Höhepunkten, die einen aber nicht aufreiben. Insgesamt ist die Handlung vorhersehbar, aber durch die Schreibweise und Charaktere doch super gelungen.
    Am stärksten ist eine Entwicklung im Charakter der Protagonistin Moira zu finden, der langsam eingeleitet wird und daher glaubwürdig erscheint.
    Bei diesem Roman könnte ich mir einen zweiten Band gut vorstellen. Entweder mit den gleichen Protagonisten, oder einem anderen Pärchen aus diesem Buch.

    Ich vergebe 4 von 5 Sternen.
    Für Fans von romantischen Geschichten im historischen Kontext und diejenigen, die die Outlander-Saga mögen, wobei dies eine schwachere Version davon ist (Spannungsbogen & ohne Zeitreise).
  14. Cover des Buches Glencoe (ISBN: 9783957513090)
    Charlotte Lyne

    Glencoe

    (115)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    "Glencoe" spielt im Schottland des 17. Jahrhunderts und erzählt einerseits die Geschichte von Sarah Campbell und Sandy Og MacDonald, andererseits die ihrer Clans, die über die Jahre zu Feinden werden.

    Ich fange wie üblich damit an, die Gestaltung des Buches zu beschreiben und zu bewerten - welche ich auch nach dem Auslesen noch immer sehr schön finde, wenngleich ich auch der Meinung bin, dass Gestaltung, Schriftbild und auch Klappentext den Faktor Liebe zu sehr in den Vordergrund rücken. Wer bei "Glencoe" einen seichten Liebesroman erwartet, in dem der heißblütige Hochländer eine keusche Maid rumkriegt wird bei diesem Buch keine Freude haben - doch des einen Leid ist des anderen Freud. Wer nämlich ein realistisch beschriebenen, historisch gut recherchierten Roman lesen möchte, bei dem eine kleine Spur Melancholie und Liebe ein wenn auch untergeordnete Rolle spielt, sollte ohne zu zögern zugreifen und sich auf lange Lesestunden einstellen. Auch die Charaktere wirken zeitgemäß und glaubhaft.

    Die Schreibe der Autorin ist schon sehr flüssig, wenn auch an einigen Stellen ein wenig ausufernd, allerdings könnten auch hier Fans der historischen Romane gerade wegen dieser Passagen auf ihre Kosten kommen.

    Ich habe noch zwei weitere Romane der Autorin hier liegen, auf die ich sehr gespannt bin.

  15. Cover des Buches Wind der Zeiten (ISBN: 9783453534001)
    Jeanine Krock

    Wind der Zeiten

    (134)
    Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchen

    Johanna braucht nach einer scheußlichen Trennung eine Auszeit von ihrem Leben. Deswegen macht sie bei ihrer Freundin Caitlynn Urlaub in den schottischen Highlands. Dort begegnet sie auch dem geheimnisvollen Alan, welcher sie - ebenso wie Schottland - mehr und mehr in seinen Bann zieht. Doch Alan gehört nicht in diese Zeit, er ist Chief eines uralten Clans. Plötzlich findet Johanna sich im 18. Jahrhundert wieder, mitten im Clanleben. Doch das ist nicht so einfach, wird sie es schaffen Alans Liebe zu erwidern trotz aller Schwierigkeiten?

    Johanna ist ein spannender Charakter. Sie hat alles, was man sowohl im 21. Jahrhundert, als auch im 18. Jahrhundert braucht. Sie ist klug, emphatisch, witzig und sie besitzt Durchsetzungsvermögen. Ihre Vergangenheit war nicht leicht - ihr Leben ist mehr Bürde - aber sie hat gelernt damit umzugehen und ist mir durchweg immer sympathisch gewesen. Sie hat mich fasziniert, denn man taucht immer wieder mal in ihre Vergangenheit ein und auch in die von Alan. 

    Doch nicht nur die Protagonistin hat mich umgehauen, auch die ganzen anderen Charaktere waren sehr authentisch und sind mir stellenweise sehr ans Herz gewachsen.

    So zum Beispiel Alan und Morág, ebenso wie - überraschenderweise sogar - Marie. Ich konnte mir alle Figuren gut vorstellen und zu gerne wäre ich ebenfalls mit der liebevollen und stets gut gelaunten Morág befreundet! 

    Alan ist der harte, sexy Clanführer welcher sein  Herz am richtigen Fleck trägt und doch wird er als Wechselbalg abgestempelt und von vielen gehasst. Das hat mich stellenweise richtig wütend gemacht. Das Denken von damals hat die Autorin insbesondere im Bezug auf ihn sehr gut darstellen können. Diese Engstirnigkeit und den Hang nichts zu hinterfragen... Nichtsdestotrotz harmonieren Alan und Johanna sehr gut miteinander und leichtes Kribbeln überfiel mich beim Lesen, wenn die beiden agierten.

    Generell hat Jeannine Krock es geschafft mir eine fantastische Welt zu zeigen! Ich liebe Schottland und war auch bereits in den Highlands, gerade deswegen konnte ich das Buch wohl wie einen Film ablaufen lassen. Die Naturbeschreibungen, die Charaktere und die alten Gebräuche und Gepflogenheiten hat sie mit einer wahnsinnigen Präzision aufs Papier gebracht, dass Kopfkino vorprogrammiert war. Dabei bleibt sie detailgetreu und denkt auch weiter. Nicht nur die schönen Aspekte werden von ihr beleuchtet, sie greift auch Problematiken auf, die die Zeit damals mit sich brachte: vom Nachttopf über Läusebäder bis hin zu Verrat, Misstrauen und Krieg bei den Clans. 

    Der Schreibstil war insgesamt angenehm, auch, wenn oft gällische Worte fallen, so unterbricht dies den Lesefluss nicht. Vielmehr war es ein Durchfliegen durch die Seiten und ehe ich mich versah hatte ich den Brecher von  über 560 Seiten beendet. 

    Schlussendlich kann ich sagen, dass ich nicht erwartet hatte, dass mich dieses Buch so sehr in seinen Bann ziehen würde. Im Gegensatz zu anderen, kenne ich die Outlander-Saga nicht, so dass mir ein Vergleich nichts an diesem Meisterwerk zerstören kann! Die Geschichte hatte meiner Meinung nach alles: Freundschaft, Mut, Liebe, Misstrauen, Verrat, Spannung und einen Hauch von Magie. Es gefällt mir sehr gut, wie sich am Ende alles fügt (was Caitlynn damit zu hat hätte ich wohl gewusst, wenn ich Band eins gelesen hätte, da dies jedoch unabhängig voneinander gelesen werden kann, habe ich das wohl in der Reihenfolge verbaselt) und ich kann hier nur eine dicke Leseempfehlung aussprechen für jeden, der historische Liebesgeschichten liebt und sich gerne von den schottischen Highlands verzaubern lassen möchte. 

  16. Cover des Buches Herrscher der Highlands - Die Gefangene des Kriegers (ISBN: 9783962152314)
    Cathy MacKenna

    Herrscher der Highlands - Die Gefangene des Kriegers

    (11)
    Aktuelle Rezension von: MISHY
    Das Buch hat meinen Geschmack definitiv getroffen. Gleich am Beginn des Buches wurde eine hervorragende Atmosphäre erzeugt, die auch im restlichen Buch weitergeführt wurde. Der Schreibstil hat dann sein übriges getan, da er einen sofort gepackt und in die Geschichte hineingezogen hat. Die Namen und Stämme waren teils ein wenig verwirrend, aber mit Geduld und als aufmerksamer Leser konnte man sich auch mit jenen gut anfreunden. Den Hauptprotagonist Calum fand ich als Person selbst besonders inspirierend und interessant. Durch einige überraschende Wendungen im Buch wurde Spannung erzeugt und durch gefühlvolle Passagen die Romanze aufrecht erhalten. Das Cover ist auch perfekt auf das Buch abgestimmt und ich würde es definitiv als einen sehr, sehr gut gelungen historischen Roman bezeichnen!
  17. Cover des Buches Cold Winter Heart (ISBN: B07MDQF9ZK)
    Jo Berger

    Cold Winter Heart

    (33)
    Aktuelle Rezension von: Sabsy77

    Das Cover ist super schön und passt perfekt zur Geschichte!

    Es ist ein richtig tolles Buch, die Protagonisten sind einfach klasse und ich habe sie sofort ins Herz geschlossen.
    Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

    Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht zu lesen und sie hat mich einfach mit ihrer Geschichte gefesselt!

    Deshalb gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung!

  18. Cover des Buches Happy Ever After – Wo das Glück zu Hause ist (ISBN: 9783492316347)
    Jenny Colgan

    Happy Ever After – Wo das Glück zu Hause ist

    (282)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Inhalt:
    Als die Bibliothek, in der Nina arbeitet, schließt, steht sie plötzlich vor dem Nichts und muss sich dringend einen neuen Job suchen. Das ist doch die Gelegenheit, sich den Traum einer eigenen Buchhandlung zu erfüllen, oder?

    Meine Meinung:
    Ich habe das Buch vor dem Sommerurlaub in einem Bücherschrank gefunden und war mir sicher, dass ein Buch über eine bücherliebende Protagonistin nur gut sein kann. Ich kannte die Autorin vorher nicht, auch wenn ich schon einige ihrer Titel in der Hand hatte. Mit Nina konnte ich mich von Beginn an sehr gut identifizieren.

    Nina arbeitet in einer Bibliothek und liebt ihren Job. Sie hat ein großartiges Gespür dafür, was die Besucher der Bibliothek lesen möchten oder gerade brauchen. Als die Bibliothek geschlossen und modernisiert werden soll, wird Ninas Stelle gestrichen. Ich fand die beschriebene Entwicklung in der Branche glaubwürdig, denn Bibliotheken sind inzwischen oftmals viel mehr als nur ein Ort, um Bücher auszuleihen. Doch Nina steht vor einem großen Problem. Sie denkt, dass sie nichts anderes kann, aber sie braucht dringend einen neuen Job, vor allem um sich neue Bücher kaufen zu können. Nina besitzt so viele (ungelesene) Bücher, das konnte ich mir nicht nur sehr gut vorstellen, sondern auch nachvollziehen.

    Nina ist eher schüchtern und zurückhaltend, doch die Not zwingt sie, einen Plan zu schmieden und was liegt näher als eine eigene Buchhandlung zu eröffnen? Nina steht vor einigen Schwierigkeiten, doch sie gibt nicht auf und versucht, für alles eine Lösung zu finden.

    Mir hat die Geschichte von Nina sehr gefallen. Die Sprache ist angenehm, leicht und locker, sodass sich das Buch sehr gut lesen lässt. Ninas Liebe für Bücher wird sehr deutlich, die ganze Geschichte ist eine Hommage ans Lesen. Besonders gefallen hat mir das tolle schottische Setting. Man hatte wirklich das Gefühl, vor Ort zu sein und ich fand vor allem Ninas neues Zuhause sehr gemütlich.

    Trotzdem gibt es auch ernste Themen. Nicht nur, dass es Nina immer wieder auf Schwierigkeiten stößt, auch das Leben in Schottland ist mit Höhen und Tiefen verbunden. Nina gelingt es, sehr schnell ein Teil der Gemeinschaft zu werden. Sie blüht richtig auf und erobert die Herzen der Bewohner. Nina gibt auch etwas zurück.

    Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, die zwar ziemlich vorhersehbar war, aber irgendwie trotzdem schön war. Für mich war das Buch die perfekte Urlaubslektüre und da sehe ich auch gerne über einige Kleinigkeiten hinweg. Daher wollte ich auch unbedingt noch den zweiten Teil der Geschichte lesen.

  19. Cover des Buches Der Feenturm (ISBN: 9783442477111)
    Aileen P. Roberts

    Der Feenturm

    (122)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Cizek

    Ein wirklich gutes Buch von Aileen P. Roberts. Ich bin in dieser Geschichte versunken. Die Geschichte hat mehrere tolle Wendungen und entführt uns in das zweitausend Jahre alte Schottland. Ein Zeitreiseroman, der es auf jeden Fall wert ist, gelesen zu werden.

    Zum Inhalt:

    Die mutige Dana macht sich mit ihrer Freundin auf eine abenteuerliche Reise nach Schottland. Dort besuchen sie viele Sehenswürdigkeiten, unter anderem eine alte Ruine, welche Dana sofort in ihren Bann zieht. Obwohl der Ort etwas Gruseliges an sich hat, schreckt Dana nicht davor zurück, eine Nacht in der alten Ruine zu verbringen. In dieser Nacht erscheint ihr ein Geist, der Dana um Hilfe bittet. Sie soll 2000 Jahre in der Zeit zurückreisen und ein uraltes Unrecht wieder gut machen. Dana begibt sich auf eine Reise, welche sie in große Gefahr bringt und alte Wunden wieder öffnet. Ob sie es schaffen kann, die Forderungen des Geistes zu erfüllen? Und was geschieht, wenn es ihr nicht gelingt?

    Liebe, Verrat, Freundschaft, Zusammenhalt, Kriege, Gut und Böse – Der Roman beinhaltet alles, um den Leser in seinen Bann zu ziehen. Vor allem das Ende wird euch begeistern – mich hat es das auf jeden Fall.

  20. Cover des Buches Neuschnee (ISBN: 9783328106418)
    Lucy Foley

    Neuschnee

    (258)
    Aktuelle Rezension von: Nadine21

    Neun Freunde wollen den Jahreswechsel in einer einsamen Hütte verbringen. Sie kennen sich alle seit Jahren und haben vieles miteinander erlebt, doch nicht alle kennen jedes Geheimnis. Als eine Person tot aufgefunden wird, kommen nach und nach alle Geheimnisse ans Licht und plötzlich ist fast jeder verdächtig. Auch die beiden Personen, die für die Hütte arbeiten, haben eine Menge Geheimnisse. Ist vielleicht der Täter unter ihnen zu suchen?

    Das Buch ist von der Story spannend und bis zum Ende ist weder klar wer tot ist, noch wer als Täter in Frage kommt. Mit jedem neuen Geheimnis wird ein neues Motiv präsentiert.

    Leider bin ich sehr schlecht in das Buch reingekommen und mich haben die vielen Personen verwirrt. Durch die kurzen Kapitel war es für mich schwer den Überblick zu behalten. Wer ist mit wem zusammen/ verheiratet und wer kennt wen wie lange. Das hat mich im Lesefluss immer wieder unterbrochen und ich habe das Buch beiseite legen müssen. Da mich das Ende aber interessiert hat, habe ich dem Buch eine zweite Chance gegeben. Leider hat es mich dennoch nicht ganz überzeugt. 

  21. Cover des Buches Das magische Portal (ISBN: 9783442475186)
    Aileen P. Roberts

    Das magische Portal

    (101)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Aileen P. Roberts war das Pseudonym der deutschen Fantastik-Autorin Claudia Lössl, die tragischerweise im Alter von 40 Jahren am 05. Dezember 2015 verstarb. Sie hinterließ ihren Ehemann Stephan, mit dem sie unter dem Sammelpseudonym C.S. West ebenfalls fantastische Romane verfasste, und ihre Tochter. Die Schriftstellerin litt unter einer schweren Krankheit, wovon offenbar nicht einmal ihr Verlag Goldmann Kenntnis hatte. Die Nachricht ihres Todes überraschte Fans wie Verleger gleichermaßen. Ich möchte ihrer Familie an dieser Stelle mein tief empfundenes Beileid aussprechen. Ich wusste nicht, dass sie nicht mehr unter uns weilt, als ich „Das magische Portal“, den ersten Band der „Weltennebel“-Trilogie, las. Durch ihre Bücher bleibt sie auf ewig in Erinnerung.

    Was hat die unscheinbare Mia bloß an sich, dass sich Darian zu ihr hingezogen fühlt? Weder entspricht sie seinem Typ, noch verkehrt sie in denselben sozialen Kreisen. Er ist beliebt und wohlhabend, sie hingegen wird von allen „die Vogelscheuche“ genannt. Als sie sich auf einer Studienreise nach Schottland näherkommen, erkennt Darian, dass sein Interesse an Mia über eine harmlose Schwärmerei hinausgeht. Sie verbirgt ein unglaubliches Geheimnis: sie ist kein Mensch. Sie stammt aus einem magischen Land namens Albany, dessen königliche Familie vor 25 Jahren Opfer einer heimtückischen Verschwörung wurde. Nur der jüngste Prinz überlebte und wurde durch den Weltennebel in Sicherheit gebracht. Von Verzweiflung getrieben offenbart sie Darian die Wahrheit: er ist Albanys verschollener Prinz, der Thronerbe und muss schnellstmöglich zurückkehren, um sein geknechtetes Volk zu erlösen. Obwohl Mias Geschichte verrückt klingt, glaubt Darian ihr. Doch die Reise nach Albany fordert Opfer und schon bald muss Darian einsehen, dass er in seiner Heimat vielleicht nicht willkommen ist…

    „Das magische Portal“ ist wohl Geschmackssache. Ich fand den ersten Band der „Weltennebel“-Trilogie nicht schlecht, doch leider war er überhaupt nicht meins. Als glühender High Fantasy – Fan sind Crossgenre-Vertreter wie dieser Roman für mich ein Glücksspiel, weil mich die fiktive Welt, die sie vorstellen, weit mehr interessiert als die Ereignisse in unserer Realität. Das heißt, sowohl der Übergang in diese Welt muss gelungen sein als auch das Wordbuilding selbiger, das dann wiederum die Handlung bestimmt. „Das magische Portal“ überzeugte mich in allen drei Punkten nicht. Anfangs war ich überrascht, wie schnell sich das Geschehen entwickelt: Darian erfährt früh, dass er der verlorene Prinz Albanys ist und entscheidet ungeachtet der Konsequenzen sofort, seinen Thron in Besitz zu nehmen. Seine Entschlussfreudigkeit sagte mir zu, schließlich wollte ich Albany kennenlernen. Während Mia und Darian darum kämpfen, die Reise in die Tat umzusetzen, beschlichen mich jedoch Zweifel. Wollte Darian nicht viel zu wenig über das Land, das er zu regieren gedachte, wissen? Natürlich stellt er Mia die grundlegendsten Fragen, wichtige Themen wie Politik und Wirtschaft hingegen streift er lediglich. Ich begann, seine Kurzentschlossenheit als überstürzt und naiv zu interpretieren. Mir schwante Übles für das magische Reich und sobald Darian in Albany eintraf – natürlich nicht ohne Verluste – bestätigte sich meine Vorahnung. Darian ist unverantwortlich schlecht auf seine neue Position vorbereitet und wird vollkommen allein gelassen, was ich als Folge der gravierenden Lücken des oberflächlichen Worldbuildings auslege. Albany erschien mir wie ein zweidimensionales Gemälde. All die kleinen Details, die eine fiktionale Welt trotz fantastischer Elemente real wirken lassen, fehlen dort. Territoriale Grenzen sind diffus und inkonsequent, die Beziehungen zwischen den Völkern schwer nachzuvollziehen, politische und ökonomische Gegebenheiten und Gesetze maximal grob umrissen. Für mich fühlte sich das Land wie eine Spielwelt an, die Aileen P. Roberts erschuf, um ihren verträumten Vorstellungen eines parallelen, verzauberten Universums Gestalt zu verleihen, ohne sich ernsthaft um Realismus oder Logik zu bemühen. Ich fand das sehr schade, denn Albany hat definitiv Charme. Unglücklicherweise langweilte mich die Handlung allerdings so sehr, dass ich die bezaubernden Facetten des Settings nicht schätzen konnte. Es passiert einfach zu wenig. Von Trauer gelähmt lässt sich Darian um seinen Thron betrügen und gerät in eine qualvolle Spirale aus Verzweiflung und Selbstekel. Er versinkt in einer hübschen, ausgewachsenen Depression, die ihn daran hindert, seine Situation zu ändern. Mich berührte sein Schmerz überhaupt nicht, weil ich sein Verhalten als egoistisch empfand. Sein Volk braucht ihn. Derweil er sich ausgiebig im Selbstmitleid suhlt, leiden sie unter horrend hohen Steuern und einer herzlosen Politik der Willkür. Das konnte ich ihm nicht verzeihen, obwohl er zum Ende von „Das magische Portal“ eine vollständige Läuterung durchläuft. Es war zu spät – meiner Auffassung nach hatte er sein Anrecht auf den Thron längst verspielt.

    Über die Toten soll man nur Gutes reden, besagt ein altes lateinisches Sprichwort. Deswegen fiel mir diese Rezension zu „Das magische Portal“ ziemlich schwer, denn der tragisch frühe Tod von Aileen P. Roberts alias Claudia Lössl löste in mir den reflexhaften Wunsch aus, alle Kritik an ihrem Trilogieauftakt zu verschweigen. Aber das wäre unehrlich. Ich glaube, dass man den Toten Respekt erweist, indem man ihr Vermächtnis aufrichtig beurteilt. „Das magische Portal“ bot mir zu wenig Abwechslung, kränkt meiner Meinung nach am schemenhaften Worldbuilding und war zu sehr auf die emotionale Ebene fokussiert. Leser_innen, die feminine, magische Liebesgeschichten mögen und zugunsten der Gefühle weniger Wert auf ein konsequentes Weltendesign legen, sind hier sicher besser aufgehoben. Ich bin nicht das richtige Publikum für die „Weltennebel“-Trilogie und kehre Albany demzufolge den Rücken.

  22. Cover des Buches Der kleine Strickladen in den Highlands (ISBN: 9783365000601)
    Susanne Oswald

    Der kleine Strickladen in den Highlands

    (145)
    Aktuelle Rezension von: Jana_Freitag

    Mit vier von fünf Sternen bewerte ich Der kleine Strickladen in den Highlands, eine bezaubernde Geschichte, die perfekt für ruhige Stunden und gemütliche Abende vor dem Kamin geeignet ist.  

    Im Mittelpunkt steht Maighread, die nach der Trennung von ihrem Freund überraschend erfährt, dass ihre Großmutter noch lebt – ein Fakt, der von ihrer Mutter stets verschwiegen wurde. Maighread begibt sich daraufhin in die schottischen Highlands, um mehr über ihre Familie und ihre Wurzeln zu erfahren. Dort trifft sie auf Joshua und Chloe, die zu wichtigen Freunden werden. Trotz der anfänglichen Ablehnung ihrer Großmutter entwickelt sich die Geschichte zu einem berührenden Weg der Annäherung und Selbstfindung. Nach einigen Hindernissen und emotionalen Wendungen entscheidet Maighread schließlich, ihren Lebensmittelpunkt in die Highlands zu verlagern.

    Susanne Oswald überzeugt mit einem flüssigen, angenehmen Schreibstil und sympathischen Charakteren, die dem Leser schnell ans Herz wachsen. Die Geschichte ist charmant und leicht, ideal für entspannende Lesemomente.  

    Ein Punktabzug erfolgt, da die Handlung recht vorhersehbar ist und vor allem für Leserinnen und Leser geeignet, die ein Faible für romantische, unaufgeregte Geschichten haben. Dennoch freue ich mich darauf, die weiteren Bände dieser Reihe zu lesen, um mehr von Maighread und dem kleinen Strickladen zu erfahren.  

    Ein wunderbar warmherziges Buch, das Lust auf Schottland macht und die ideale Begleitung für eine Tasse Tee ist!

  23. Cover des Buches Das kleine Schloss in Schottland (ISBN: 9783499009778)
    Julie Caplin

    Das kleine Schloss in Schottland

    (107)
    Aktuelle Rezension von: Lenas_Zeilenwelt

    Das Setting ist traumhaft und so schön winterlich. Ich habe das Buch quasi inhaliert und mag die gemütliche Atmosphäre.
    Lediglich die Mütter der beiden Protagonisten sind ganz schön anstrengend, aber Familie kann man sich nicht aussuchen, oder wie war das?
    Besonders schön finde ich auch die Verbindung zu dem Band „Das kleine Cottage in Irland“ aus der gleichen Reihe.

  24. Cover des Buches Sturmjahre: Ein Gefühl von Unendlichkeit (ISBN: 9783596707768)
    Lia Scott

    Sturmjahre: Ein Gefühl von Unendlichkeit

    (108)
    Aktuelle Rezension von: MarinaH

    Es war mein erstes Buch der Autorin, aber es hat mich sofort gecatcht. Ich finde es immer spannend über den ersten Weltkrieg zu lesen und diese Sicht hat mir besonders gut gefallen.
    Man kommt schnell und leicht in den Roman rein, der Schreibstil ist locker und der Lesefluss ist durchgängig flüssig.
    Bonnie und Connor waren zwei sehr sympathische Hauptcharakter, auch die übrigen Dennons waren nett und ich bin gespannt, wie die nächstens Bände weitergehen werden.
    Durch die Geschichte konnte man sehr gut in das Leben eines kleinen Dorfes in Schottland eintauchen. Ich hatte das Gefühl, über die Zeit in der ich das Buch gelesen habe, mit der Familie zusammengelebt zu haben.
    Selbstverständlich gab es hier auch wieder Klischees, die den Plot ein wenig langweiliger gemacht haben und ich fand es schade, dass öfter aus Connors als aus Bonnies Sicht erzählt wurde, trotzdem hat das Buch mir sehr gefallen.
    Ich kann es nur wärmstens empfehlen. 

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