Bücher mit dem Tag "highschool"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "highschool" gekennzeichnet haben.

413 Bücher

  1. Cover des Buches Obsidian 3: Opal. Schattenglanz (ISBN: 9783551321299)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 3: Opal. Schattenglanz

    (3.127)
    Aktuelle Rezension von: Meeehlie

    „Opal – Schattenglanz“ ist der dritte Band der Lux-Bände von Jennifer L. Armentrout. Auch dieses Buch konnte mich überzeugen, obwohl hier von der Geschichte her deutlich weniger passiert ist als in den beiden Vorgängern.

    Dawson, der Zwillingsbruder von Daemon ist wieder zuhause und muss sich erst wieder an ein Leben nach der Gefangenschaft gewöhnen.

    Katy dagegen muss mit Problemen bezüglich ihrer und Dees Freundschaft fertig werden, ist glücklich mit Daemon doch dann tritt zu allem Überfluss auch noch Blake wieder auf. Was hat er vor, wo Daemon ihm doch ausdrücklich davor gewarnt hat zurück zu kommen?!?

    Das Lesen hat weiterhin sehr viel Spaß macht. Die Charaktere vertiefen sich langsam und man bekommt von jedem nochmal neue kleine Facetten gezeigt. Die Geschichte entwickelt sich vorwärts und man bekommt weitere Informationen, was es mit dem VM und Co. auf sich hat.

    Der Rest des Bandes war spannend, obwohl er leicht vorhersehbar war und keine wirklichen Action-Höhepunkte hatte. Man erfährt auch wobei es sich um den Titel Opal handelt.

    Blake treibt es auch immer wieder auf die Spitze und versucht Katy so nahe wie möglich zu kommen….

    Katy und Daemon hingegen versuchen sich immer wieder Momente zu stehlen in denen sie zusammen sein können. Doch irgendwie werden die beiden immer unterbrochen. Hier geht es also auch etwas ruhiger zu.

    Es war schön mal ein bisschen das Tempo rauszunehmen, die Entwicklungen der einzelnen Personen mitzubekommen, auch eine sehr liebevolle Seite in der Beziehung zwischen Katy und Daemon hervorzuheben.

    Wie das mit den beiden vorangegangen ist war sehr wichtig, damit das Ende noch an Dramatik dazubekommt. Dieses Ende war auch voll fies und lässt einen fassungslos zurück.

    Dieser Band ist ruhiger als die Vorgänger, doch genauso toll und spannend geschrieben. Durch den Cliffhanger freut man sich und fiebert man dem nächsten Band entgegen.

  2. Cover des Buches Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1) (ISBN: 9783551319715)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1)

    (15.158)
    Aktuelle Rezension von: Lunacat

    Es war ein ziemlicher Spontankauf, als ich mir im Juli 2024 diesen Comic bei Rebuy bestellt habe. Ich liebe die Welt von Twilight mit meinem ganzen Herzen und finde, dass ich die Reihe erst beendet habe, wenn ich alles dazu gelesen habe.

    Zwei Jahre hat es gedauert. Zwei verdammte Jahre, um dieses Buch anzufangen - und im selben Atemzug auch zu beenden.

    Eine Stunde, länger hat es nicht gedauert. Und trotzdem konnte ich ein 5-Sterne-Buch finden.

    Es war wie Nach-Hause-Kommen. Es war Heimat. Liebe. Verständnis. Zugehörigkeit. 

    Ich habe nicht erwartet, wie sehr es mich in meine Twilight-Liebe zurückwerfen könnte, aber das hat es zu 100 % geschafft. 

    Ich bin ohne Erwartung rangegangen. Und mit pochendem Herzen zurückgelassen worden. 

    Genau die richtigen Stellen und Zitate wurden im Comic aufgegriffen, die Zeichnungen waren passend und haben all das rübergebracht, was ich gefühlt habe.

    Mir war gar nicht mehr bewusst, wie sehr ich Twilight liebe, bis ich diesen Comic für mich entdeckt habe.

    Es war zu keiner Sekunde langatmig, ich war geistig durchweg zu 100% im Buch und all die Gefühle konnten mich treffen. 

    Ich liebe Bella & Edward. Ich liebe die Cullens. Ich liebe die Welt. Ich liebe alles daran.

    Fazit: 

    4,75 Sterne, weil die Zeichnungen nicht 100% perfekt für MICH waren. 

  3. Cover des Buches Save Me: Special Edition (ISBN: 9783736323001)
    Mona Kasten

    Save Me: Special Edition

    (3.570)
    Aktuelle Rezension von: Simba99

    Alle Charaktere gefallen mir sehr gut und vor allem verhalten sie sich nachvollziehbar! Endlich mal ein Buch bei dem ich nicht die Protagonistin am liebsten schütteln und ihr sagen wollen würde: Sei doch bitte nicht so hohl!
    Ich bin echt gespannt wie es weier geht...
    Leider steht Teil 2 noch nicht in meinem Regal, sonst wäre es meine nächste Lektüre!

  4. Cover des Buches Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel (ISBN: 9783551321053)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel

    (6.146)
    Aktuelle Rezension von: WiebkeKL

    Gefühlt bin ich ständig über dieses Buch gestolpert, deshalb wollte ich irgendwann selbst wissen, was hinter dem Hype steckt. Der Einstieg fiel mir leicht, das Buch liest sich flüssig und Katy wirkt zunächst sympathisch.

    Mit zunehmender Seitenzahl haben mich allerdings einige Dinge immer mehr gestört. Vor allem die Dynamik zwischen Katy und Daemon dreht sich für meinen Geschmack zu lange im Kreis. Daemon schwankt ständig zwischen arrogant, unfreundlich und fürsorglich, während Katy immer wieder zwischen Ablehnung und Anziehung hin- und hergerissen ist. Nach einer Weile wirkte das auf mich eher anstrengend als spannend.

    Dazu kommen viele bekannte Klischees, die man aus Jugendfantasy und Romantasy bereits kennt. Vieles bleibt eher an der Oberfläche, wodurch die Geschichte für mich nicht die Tiefe erreicht hat, die ich mir gewünscht hätte.

    Erst in der zweiten Hälfte nimmt die Handlung spürbar Fahrt auf. Die Geheimnisse rund um die Lux werden interessanter, die Spannung steigt und einige Figuren gewinnen etwas mehr Profil. Das hat das Buch für mich insgesamt noch einmal aufgewertet.

    Insgesamt eine unterhaltsame Jugendfantasy mit guten Ansätzen, die mich aber nicht vollständig überzeugen konnte.

  5. Cover des Buches Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer (ISBN: 9783551321282)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer

    (4.010)
    Aktuelle Rezension von: asome

    Onyx – Schattenschimmer, der zweite Band der Obsidian-Reihe, war für mich ein echter Pageturner. Ich habe das Buch in nur einem Tag förmlich durchgesuchtet, denn der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, sodass man mühelos dranbleibt.


    Katy ist eine typische Teenagerin – was ihr Verhalten manchmal etwas anstrengend machte. An einigen Stellen war sie mir schlicht zu kindisch, was wohl auch daran liegt, dass ich mit meinen 44 Jahren einfach nicht mehr ganz zur Zielgruppe gehöre. Trotzdem hat mir die Geschichte insgesamt gut gefallen, besonders zum Ende hin wird es richtig spannend.


    Wie schon Band eins ist Onyx für mich kein absolutes Highlight, aber ein unterhaltsamer, gut geschriebener Jugendroman, der Lust auf die restlichen Teile der Reihe macht.

  6. Cover des Buches Save You: Special Edition (ISBN: 9783736324008)
    Mona Kasten

    Save You: Special Edition

    (2.503)
    Aktuelle Rezension von: TheReSa

    Nach dem Ende von Save Me war ich gespannt, wie es mit Ruby und James weitergeht. Der zweite Band setzt genau dort an und legt den Fokus deutlich stärker auf die Folgen der Ereignisse aus Band 1. Dabei stehen vor allem Vertrauen, Verletzungen und die Frage im Mittelpunkt, ob sich zerbrochene Beziehungen wieder reparieren lassen.

    Besonders gefallen hat mir, dass man diesmal mehr Einblicke in andere Figuren bekommt. Die zusätzlichen Perspektiven von Lydia und Ember haben die Geschichte erweitert und dafür gesorgt, dass die Nebencharaktere mehr Tiefe erhalten. Gerade Lydia fand ich in diesem Band sehr interessant.

    Wie schon im ersten Teil liest sich der Schreibstil angenehm und flüssig. Die Emotionen der Figuren kommen gut rüber und viele Szenen haben dafür gesorgt, dass ich mit ihnen mitgefühlt habe. Vor allem James' persönliche Entwicklung und sein Umgang mit den Ereignissen aus dem ersten Band standen für mich diesmal stärker im Vordergrund.

    Für die volle Punktzahl hat es bei mir allerdings nicht gereicht. Über weite Strecken dreht sich die Handlung sehr stark um das Hin und Her zwischen Ruby und James. Manche Konflikte wurden für meinen Geschmack etwas zu lange ausgedehnt, wodurch sich die Geschichte stellenweise gezogen hat. Erst im späteren Verlauf nimmt die Handlung wieder deutlich an Fahrt auf.

    Trotzdem ist Save You eine gelungene Fortsetzung, die den Figuren mehr Raum gibt und emotional einige starke Momente bietet. Und dann kommt dieses Ende, das natürlich dafür sorgt, dass man direkt wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht.

  7. Cover des Buches Fates & Furies 1. Starcrossed (ISBN: 9783969760314)
    Josephine Angelini

    Fates & Furies 1. Starcrossed

    (4.647)
    Aktuelle Rezension von: Gwen21

    Göttlich verdammt hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Die Geschichte ist spannend, gut geschrieben und die Mischung aus Mythologie, Action und Romantik hat mir richtig gut gefallen. Das Buch baut die Handlung so auf, dass man immer weiterlesen möchte. Das Ende macht neugierig auf die Fortsetzung – ich kann es kaum erwarten, den zweiten Teil zu lesen.

  8. Cover des Buches Save Us: Special Edition (ISBN: 9783736325005)
    Mona Kasten

    Save Us: Special Edition

    (2.083)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Dick94

    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte wurde nie langweilig (wobei ich das von allen 3 Teilen behaupten kann.) Die Protagonisten wurden sehr gut beschrieben und man konnte sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzten. Oft war es zum Haare raufen, man dachte alles wird gut, dann kam wieder ein riesen Dämpfer. Echt toll geschrieben. Mir hat es viele Spaß gemacht diese Bücher zu lesen.

  9. Cover des Buches Tote Mädchen lügen nicht (ISBN: 9783910531215)
    Jay Asher

    Tote Mädchen lügen nicht

    (5.013)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Inhalt: Als Clay aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. 13 Gründe haben zu ihrem Selbstmord geführt. 13 Personen hatten ihren Anteil daran. Clay ist einer davon …

     

    Meinung: Es fällt mir nicht leicht, eine Bewertung zu diesem Buch abzugeben, da es sich um ein hochsensibles Thema handelt und Suizid nie die Lösung sein sollte. Hannah Baker ist eine Jugendliche, die sehr mit sich selbst zu kämpfen hat und am Ende nur noch diese Option sieht. Mit der gesamten Story hatte ich so meine Probleme.

    Der Schreibstil ist weder anspruchsvoll noch besitzt er Wiedererkennungswert. Vermutlich ist das gewollt, um die Jugendlichen möglichst wahrheitsgetreu darzustellen. Erzählt wird das Buch aus zwei Perspektiven – Hannah und Clay – in der ersten Person.

    Mit Hannah hatte ich so meine Probleme. Sie kam mir sehr unnahbar vor, ich fand keinen Draht, konnte nicht mal Mitgefühl entwickeln. Ihre Persönlichkeit war einfach nicht tiefgründig genug. Relativ kühl und beinahe herablassend zählt sie die Dinge auf, die andere Schüler ihr angetan haben und stellt Leute an den Pranger, die teilweise nicht mal vorsätzlich gehandelt haben. Das machte sie für mich sehr unsympathisch.

    Jeder Mensch reagiert anders auf sein Umfeld und es gibt leider zu viele Opfer von Mobbingattacken und Schlimmerem. In Hannahs Fall einen Klaps auf den Po zu bekommen oder als „Mitfahrgelegenheit“ betitelt zu werden, spiegelt nicht mal ansatzweise die wahren Probleme der Gesellschaft wider. Das Buch sollte vermutlich Augen öffnen. Doch ich bin hier zwiegespalten. Die Message sollte doch sein, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen und darüber nachzudenken, wozu Mobbing führen kann. Doch Hannah macht es ihren Mitmenschen nicht leicht. Sie stößt sie von sich weg, wird Zeugin einer Vergewaltigung und sieht dennoch sich selbst als Opfer. Sie verlangt permanent von allen anderen, sich in sie hineinzuversetzen, ist aber nicht eine Sekunde bereit, dasselbe zu tun.

    Als sie am Ende auch noch den Vertrauenslehrer die Mitschuld an ihrem Selbstmord gibt, konnte ich beim Lesen nur noch den Kopf schütteln. Sie ist verzweifelt. Sie will Hilfe. Das behauptet sie zumindest. Doch sie lässt sich nicht helfen und läuft stattdessen davon. Ihr Lehrer bittet sie mehrere Male, zu bleiben, doch sie ignoriert dies. Ihm dann noch vorzuwerfen, nicht hartnäckig genug gewesen zu sein, ist nicht fair von ihr.

    Hier war mir einfach die komplette Handlung zu gestellt. Der Autor reihte ein Ereignis um das andere und zeichnete Hannahs Persönlichkeit sehr übertrieben – meiner Meinung nach.

    Das Buch war flüssig zu lesen. Immer wieder hoffte ich auf den Punkt, der das Fass zum Überlaufen brachte. Doch er kam nicht. Psychologische Hilfe wäre hier für die Protagonistin wertvoll gewesen. Stattdessen anderen die Schuld an allem zu geben, ist keine gute Message. Schade fand ich auch, dass nicht auf die Gefühlswelt der Mitschüler und der Lehrer eingegangen worden ist. Mich hätte sehr interessiert, wie sie mit dem Verlust umgehen. Auch Hannahs Eltern kommen nicht zu Wort. Die gesamte Story bezieht sich rein auf Hannahs Erlebnisse in ihrer Bubble. Das war mir etwas zu einseitig. Es fehlte an Abwechslung, an „Leben“. Clay war mir leider auch nicht sonderlich sympathisch.

    Ich vergebe 2 von 5 Sternen, da das Buch ein wichtiges Thema anspricht, jedoch in der Umsetzung meiner Meinung nach nicht gelungen ist.

  10. Cover des Buches Obsidian 4: Origin. Schattenfunke (ISBN: 9783551321312)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 4: Origin. Schattenfunke

    (2.269)
    Aktuelle Rezension von: asome

    Origin – Schattenfunke von Jennifer L. Armentrout dieser Band war für mich der stärkste der gesamten Reihe. Er fesselt und unterhält, auch wenn der Einstieg ein paar kleinere Längen hat. Besonders gefiel es mir, dass die Geschichte abwechselnd aus Katys und Daemons Sicht geschildert wird und man endlich mehr über Daedalus, die Lux und die Hybriden erfährt. Die Origin bringen neue Figuren ins Spiel, die alles spannender machen und frischen Wind hereinwehen.

    Die Romantik zwischen Katy und Daemon kommt nicht zu kurz, und die Beziehung zwischen Dee und Katy verbessert sich wieder. Auch die Neuen wie Archer und Luc – den wir zwar schon aus Band 3 kennen, der jetzt aber öfter vorkommt – tun der Geschichte sehr gut. Insgesamt hat mir dieser Band wieder sehr gefallen; ich konnte mich gut auf die Handlung einlassen. Nach dem schwächeren dritten Band freue ich mich nun auf den fünften und letzten und bin gespannt, wie die Reihe endet.

  11. Cover des Buches Very Bad Kings (ISBN: 9783989426153)
    J. S. Wonda

    Very Bad Kings

    (771)
    Aktuelle Rezension von: Storysammlerin

    ,,Very Bad Kings" von J. S. Wonda hatte für mich einen etwas holprigen Start. Gerade in der ersten Hälfte fiel es mir schwer, richtig in die Geschichte hineinzufinden und eine Verbindung zu den Charakteren und der Handlung aufzubauen.

    Ab der zweiten Hälfte wurde das Buch für mich jedoch deutlich besser. Die Geschichte nahm an Fahrt auf, die Ereignisse wurden spannender und ich kam viel schneller durch die Seiten. Ab diesem Punkt hat mich das Buch deutlich mehr gepackt und ich wollte wissen, wie es weitergeht.

    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen, wodurch sich das Tempo in der zweiten Hälfte noch einmal deutlich gesteigert hat.

    Insgesamt war es für mich ein guter Auftakt, auch wenn der Einstieg etwas Zeit gebraucht hat. Vor allem die zweite Hälfte konnte mich überzeugen und neugierig auf die Fortsetzung machen.

  12. Cover des Buches Frostkuss (ISBN: 9783492280310)
    Jennifer Estep

    Frostkuss

    (2.709)
    Aktuelle Rezension von: Wauwuschel

    -- Reread nach über 10 Jahren --

    Gwen Frost ist das unscheinbare Gypsy-Mädchen mit einer seltsamen Gabe und keinen Freunden. Ganz neu auf der Mythos Academy muss sie sich erst einmal mit den Göttern, der Magie und den unterschiedlichen Gruppen auseinandersetzen. Als ein Mädchen ermordet wird, versucht sie schließlich als Einzige, den Fall aufzuklären.

    "Aber irgendwie würde ich Antworten auf meine Fragen finden. Schließlich war ich Gwen Frost, das Gypsymädchen, das Dinge sah. Das Mädchen, das man anheuerte, wenn man etwas verloren hatte." -Gwen

    Es ist schon mehr als 10 Jahre her, seitdem ich die Mythos-Academy-Reihe gelesen habe. Deswegen habe ich gedacht, dass es allmählich an der Zeit ist, einen Reread-Marathon zu starten, um zu schauen, ob die Bücher wirklich so gut sind, wie mein früheres (jugendliches) Ich gedacht hat und muss sagen: Ja, das sind sie auf jeden Fall. Sie waren früher schon ein voller Erfolg und sind es auch jetzt noch. Tatsächlich sind ohne Ausnahme alle Bücher von Jennifer Estep lesenswert und das schließt diese Reihe ohne Frage mit ein. Das neue wie das alte Cover sind schön und der Schreibstil liest sich wunderbar flüssig, auch wenn es auf den ersten Seiten gewöhnungsbedürftig war, nur aus einer Sichtweise zu lesen. Ich schließe Gwen ganz neu in mein Herz und habe das Buch in wenigen Stunden durchgelesen.

    Schon das Setting und die Idee des Buches sind hammermäßig. Wir befinden uns in einer Akademie, in der Schüler verschiedener Gruppen, zB. Amazonen, Walküren, Wikingern oder Spartanern, das Kämpfen lernen. Der Unterricht hat zum Teil normale Inhalte und zum anderen Teil werden die jungen Erwachsenen in ihren speziellen Kräften und Magien geschult. Dabei wurden Mythen aus aller Welt vereint, sodass wir nicht nur griechische und nordische Mythologie mit deren Göttern haben, sondern auch chinesische, indische und viele mehr. So bleibt es abwechslungsreich und es wird nie langweilig. Auch der Grundkonflikt mit den Schnittern Vs die Guten wurde gut aufgegriffen und wir haben somit einen roten Faden, der sich durch die ganze Reihe zieht. Wahrscheinlich hat mit diesem Buch meine Liebe zur Mythologie und Academy-Romanen begonnen.

    Jetzt könnte man meinen, dass dieses Buch an sich ziemlich klischeebehaftet ist, doch es bleibt in meinen Augen einzigartig und ist wie schon gesagt vor so vielen ähnlichen Romantasy-Romanen erschienen. Ja, unsere Protagonistin hat einzigartige Fähigkeiten; Ja, sie steht im Zentrum der Handlung; Ja, es entwickelt sich ganz langsam eine Liebesgeschichte (mehr dazu hoffentlich in den nächsten Bänden); Ja, Gwen ist besonders. Doch es wurde so schlau eingefädelt, dass das alles nichts ausmacht und man die Geschichte bis aufs Äußerste genießt. Es bleiben spannende und actiongeladene Szenen übrig, in denen man mitfiebert, egal ob die Protagonistin gerade ganz klischeehaft mit ihrem Schwarm beim Ball tanzt oder nicht.

    Hier bietet es sich gut an, etwas über die Personen zu sagen, die meiner Meinung nach charakterstark und vielfältig gestaltet wurden. Gwen ist ein eher ruhiges Mädchen, das irgendwie versucht in einer unbekannten Umgebung zu überleben. Sie hat Humor, ist teilweise selbstbewusst und im restlichen Abschnitt arbeitet sie an sich selbst und weiß, wann sie Hilfe von Außen braucht. Dabei ist sie sich nicht zu schade, sich retten zu lassen und gesteht sich ihre Gefühle offen ein. Die Protagonistin macht sogar den ersten Schritt und ist einfach authentisch und sympathisch mit großem Potenzial für eine Charakterentwicklung. 

    Was mir besonders gut gefallen hat war, dass sie in der ersten Hälfte des Buches sagt, keine Freunde zu haben und wirklich keine hat und somit alles im Alleingang startet. In anderen Büchern versucht die Protagonistin, wichtig zu sein, mit dem Satz: Ich habe keine Freunde. Und am Ende hat sie eigentlich eine BFF und die anderen sprechen mit ihr. Hier wird Gwen wirklich ignoriert und sie versucht den Todesfall im Alleingang zu lösen und über Seiten hinweg haben wir nur sie allein. Damit hat die Autorin uns Gwen ein Stück näher gebracht und das ist wundervoll. 

    Daphne wird erst später eingeführt und die beiden passen zusammen, aber hier werde ich mehr im zweiten Buch drauf eingehen. Auch der Love-Interest Logan kommt erst spät ins Spiel und es passiert auch nicht wirklich was. Mit den Charakteren und deren Beziehungen wird sich Zeit gelassen, sodass die Handlung langsam ins Rollen gerät. Wir haben praktisch ein paar Szenen, in denen er Gwen hilft und sie sich näher kommen, mehr nicht und diese natürliche Entwicklung ist sehr gut gelungen. Natürlich erwartet man hier in den Folgebänden mehr und es kann noch alles passieren. Auch andere Personen, wie das tote Mädchen, die Verdächtigen, Professoren und Mitschüler werden gut in die Geschichte integriert und es wurde eine gute Basis geschaffen.

    Zum Schluss gebe ich meine Meinung noch zum Inhalt dazu, denn dieser war ausschlaggebend dafür, dass ich weiter und immer weiter gelesen habe. Die Geschwindigkeit ist langsam und man kommt erst entspannt an der Akademie an, während anschließend der Mord und danach die Suche nach dem Mörder anstehen. Es gibt Pausen dazwischen, wo wir Gwen kennenlernen und Hintergründe sowie Intrigen im Dunklen herausfinden. Außerdem endet es in einem fesselnden Finale, wodurch man direkt weiterlesen möchte. Alles passt einfach so gut zusammen und greift schön ineinander, wodurch man eine einzigartige Erfahrung macht. Noch einmal hervorheben möchte ich Gwens Gabe der Psychometrie, die durch ihre Einmaligkeit überzeugt. Daraus kann sich noch viel entwickeln und wir haben den Kick, der ein Leseerlebnis erst richtig spannend macht.

    Insgesamt kann ich diese Reihe wirklich jedem ans Herz legen und selbst nach so vielen Jahren überzeugt sie ausnahmslos!

  13. Cover des Buches Obsidian 5: Opposition. Schattenblitz (ISBN: 9783551321305)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 5: Opposition. Schattenblitz

    (1.890)
    Aktuelle Rezension von: asome

    Opposition – Schattenblitz von Jennifer L. Armentrout ist der fünfte und letzte Band ihrer Obsidian-Reihe. Auch dieser Teil ließ sich, wie schon die vorherigen, schnell und flüssig lesen und hat mich ab der ersten Seite gefesselt. Die Handlung knüpft nahtlos an Band vier an und schafft zu Beginn eine angenehm düstere Atmosphäre. Die Spannung bleibt durchgehend hoch, und nach einigen Wendungen findet die Geschichte zu einem stimmigen Abschluss.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, trotzdem bin ich froh, nun endgültig Abschied von Katy, Daemon und den anderen zu nehmen. Als Mittvierzigerin gehöre ich einfach nicht ganz zur Zielgruppe dieser Romantasy-Reihe, und einige Passagen haben mich manchmal etwas genervt. Insgesamt ist die Reihe aber sehr gelungen – und mit Außerirdischen auch mal eine erfrischende Abwechslung zu den momentan allgegenwärtigen Drachen.

    Für Jugendliche ab etwa zwölf Jahren bis hin zu jungen Erwachsenen Mitte zwanzig ist die Obsidian-Reihe ein absolutes Must-Read, das ich uneingeschränkt empfehlen kann. Da die romantischen Szenen nicht allzu spicy oder ausführlich beschrieben sind, hatte ich keinerlei Bedenken, sie meinem fast zwölfjährigen Sohn anhören zu lassen – und er war absolut begeistert. Das zeigt, dass die Reihe nicht nur für Mädchen geeignet ist, sondern auch Jungs ihren Spaß daran haben.

    Band fünf erhält von mir solide vier Sterne und ist ein würdiger Abschluss dieser außergewöhnlichen Reihe.

  14. Cover des Buches ONE OF US IS LYING (ISBN: 9783570311653)
    Karen M. McManus

    ONE OF US IS LYING

    (1.239)
    Aktuelle Rezension von: Lyjana

    Ähnlich wie so viele andere Bücher meines Stapels ungelesener Bücher, musste auch dieses hier eine ganze Weile warten, bis ich es in die Hand genommen habe. Im Gegensatz zum Großteil meiner Sammlung habe ich dieses nicht gekauft, sondern aus Neugierde in einem hiesigen Bücherschrank mitgenommen. Gerade dadurch, dass ich es schon so oft online irgendwo gesehen habe, wollte ich gerne wissen, ob an dem Hype was dran ist.

    Persönlich lese ich ja eigentlich eher Liebesromane oder Romantasy-Bücher, aber ich habe mir trotzdem viel hiervon versprochen. Für mich ist es kein schlechtes Buch, aber den Hype kann ich nicht so ganz nachvollziehen und für mich gab der Inhalt mehr Potenzial her als letztlich genutzt wurde.

    Zu Beginn hätte ich mir mehr Zeit gewünscht die einzelnen Protagonisten besser kennenzulernen, auch wenn ich es sehr mochte, dass man allen nicht so recht trauen konnte oder wollte. Doch so wie es jetzt ist, kam ich bei den ganzen Sichtwechseln ab und an durcheinander, wen ich gerade vor der Nase habe bzw. durch wessen Augen ich das Geschehen gerade verfolge. Zudem kommt, dass ich keinen richtigen Favoriten habe, mir sowohl die Emotionen als auch die Gedankengänge zu wenig facettenreich ausgearbeitet waren.

    Prinzipiell mochte ich die Idee total gerne. Gerade die unterschiedlichen Geheimnisse, die Lügen und Enthüllungen, aber ebenso die Verstrickungen der einzelnen Charaktere untereinander. Und doch vermisse ich einen deutlichen Spannungsbogen. Ja, die Geschichte schreitet immer weiter voran, Wahrheiten kommen ans Licht – mal mehr, mal weniger von mir vorausgeahnt -, aber so richtig spannend fand ich „One of us is lying“ leider nie. Gerade der entscheidende Aspekt, Simons Tod, lag für mich immer im Bereich des Möglichen und fühlte sich für mich am Ende eben nicht wie die größte Enthüllung der Geschichte an.


    Fazit

    Wahrscheinlich würde ich der Autorin in Zukunft durchaus nochmals eine Chance geben, aber dieses Buch wars letztlich einfach nicht für mich.

    Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.

  15. Cover des Buches Weil ich Layken liebe (ISBN: 9783944668482)
    Colleen Hoover

    Weil ich Layken liebe

    (3.953)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Layken Cohen ist 18 Jahre alt und seit 6 Monaten Halbwaise. Mit ihrer Mutter und ihrem neunjährigen Bruder zieht sie von Texas nach Michigan und ist alles andere als glücklich darüber (und über den Tod ihres Vaters). Doch gleich am ersten Tag lernt sie ihren 21-jährigen Nachbarn Will Cooper und dessen neunjährigen Bruder kennen. Es ist wie Liebe auf den ersten Blick, doch eine große Sache stellt sich zwischen die Jugendlichen.

    Anfangs war die Geschichte wirklich süß und rührend. Nur die beiden Hauptpersonen gingen mir zunehmend auf die Nerven: sie wissen, dass ihre Liebe nicht sein darf, keine Zukunft hat und schaffen es beide nicht sich voneinander fernzuhalten. "Es kam so über mich" und "das darf nie wieder passieren" wird so oft wiederholt, dass es einfach unglaubwürdig ist. Lake und Will sollten es besser wissen und klüger sein, erst recht, da sie wissen, was sie riskieren.

    Dafür sind die Nebenfiguren wunderbar! Laykens neue beste Freundin ist ein Goldstück und die jüngeren Brüder herrlich witzig, Laykens Mutter ein Schatz. Das hat mich mit den unvernünftigen Protagonisten ein klein wenig versöhnt.

    Was mich persönlich gestört hat, waren die Gedichte. Poetry Slam ist ein wichtiges Thema des Buches und da ich mit Poesie und Lyrik persönlich einfach gar nichts anfangen kann, war das für mich eher störend.

    Fazit: typisches us-amerikanisches Teenager- Schnulzen- Drama mit dummen Protagonisten, gespickt mit Poesie, aber wundervollen Nebenfiguren.

  16. Cover des Buches Dark Elements 1 - Steinerne Schwingen (ISBN: 9783365004708)
    Jennifer L. Armentrout

    Dark Elements 1 - Steinerne Schwingen

    (1.844)
    Aktuelle Rezension von: Lady_Cassiopeia

     Dark Elements Bd. 1 erinnert mich in vielerlei Hinsicht an Jennifer L. Armentrouts frühere Werke. Sowohl die Figurenkonstellation als auch einige erzählerische Muster wecken starke Assoziationen zu ihrer ersten großen Fantasy-Reihe. Während dort vor allem der Konflikt zwischen Göttern und Mischwesen im Mittelpunkt stand, verlagert sich die Bedrohung hier auf den Krieg zwischen Gargoyles/Wächtern, Engeln & Dämonen. Dennoch bleiben viele bekannte Motive erhalten. Die weibliche Hauptfigur wirkt erneut wie ein klassischer Tomboy. Obwohl sie äußerlich eindeutig feminin beschrieben wird, grenzt sie sich charakterlich immer wieder von Eigenschaften ab, die gesellschaftlich als „typisch weiblich“ gelten. Dieser Kontrast ist grundsätzlich nicht problematisch, allerdings entsteht bei mir stellenweise der Eindruck, dass feminine Eigenschaften eher abgewertet werden, während maskulin konnotierte Verhaltensweisen als überlegen/erstrebenswert erscheinen. Das hat mein Leseerlebnis etwas getrübt. Davon abgesehen überzeugt Jennifer L. Armentrout erneut mit ihrem atmosphärischen Schreibstil. Besonders die romantischen Szenen sind ein großes Highlight des Romans. Emotionale Spannung beschreibt sie sehr einfühlsam, wodurch diese Momente mitreißend wirken. Auffällig finde ich außerdem, dass sich die weibliche Hauptfigur in einigen Wesenszügen stark an Protagonistinnen aus früheren Werken der Autorin erinnert. Natürlich entwickeln viele Autorinnen und Autoren wiedererkennbare Figurentypen, dennoch fiel mir die Ähnlichkeit hier besonders auf. Deshalb kam mir stellenweise der Gedanke, ob die Figur möglicherweise autobiografisch inspirierte Züge hat. Insgesamt hat mir das Buch trotz meiner Kritik gefallen. Vor allem der Schreibstil und die gelungene romantische Dynamik motivieren mich, die Reihe weiterzulesen. Ich bin gespannt, ob die Figurenentwicklung und die thematischen Schwerpunkte in den Folgebänden meine bisherigen Eindrücke bestätigen werden.


    Zitat: „Freier Wille, wie? Was für ein idiotisches Konzept“ Und dann lächelte er mich an, ein echtes ehrliches Lächeln, dass seine tiefen Wangengrübchen deutlich zum Vorschein brachte. „Ich habe mich in dem Moment verloren, als ich dich gefunden habe.“ - Roth

  17. Cover des Buches Hope Forever (ISBN: 9783423716062)
    Colleen Hoover

    Hope Forever

    (2.335)
    Aktuelle Rezension von: SveniFS

    „Hope Forever“ (bzw. „Hope“) war mein erstes Buch von Colleen Hoover – und ganz ehrlich: Ich war sofort gefangen. Ihr Schreibstil ist unglaublich mitreißend, leicht zu lesen und gleichzeitig so emotional, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

    Die Thematik hat mich direkt gepackt. Stück für Stück entfaltet sich die Geschichte, und man merkt schnell, dass mehr dahintersteckt, als man zunächst vermutet. Genau dieses Zusammenspiel aus Spannung, Gefühl und überraschenden Wendungen hat mich komplett in den Bann gezogen.

    Besonders beeindruckt hat mich, wie intensiv die Emotionen transportiert werden. Ich habe mitgefühlt, mitgelitten und war gedanklich die ganze Zeit bei den Figuren. Colleen Hoover schafft es, ihre Charaktere lebendig wirken zu lassen und eine Atmosphäre aufzubauen, die einen nicht mehr loslässt.

    Für mich war dieses Buch der perfekte Einstieg in ihre Werke – und definitiv nicht mein letztes von ihr. Absolute Leseempfehlung für alle, die emotionale Geschichten mit Tiefe lieben!

  18. Cover des Buches Paper Princess (ISBN: 9783492316460)
    Erin Watt

    Paper Princess

    (2.285)
    Aktuelle Rezension von: BiblioLoni

    Nach dem Tod ihrer Mutter steht Ella plötzlich ganz allein da. Alles, was sie über ihren Vater weiß, ist sein Name: Steve. Was sie jedoch nicht ahnt: Er war ein erfolgreicher Unternehmer. Als auch er stirbt, macht sich sein bester Freund Callum auf die Suche nach ihr. Doch was Ella nicht kommen sieht: Das Leben unter einem Dach mit seinen fünf Söhnen wirbelt alles durcheinander ... besonders ihre Gefühle für Reed werden zur echten Herausforderung.

    Ehrlich gesagt: Das Cover hätte mich allein nicht zum Kauf bewegt, aber der Klappentext klang so spannend, dass ich dem Buch eine Chance geben musste. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist super flüssig, emotional und bildhaft. Ich konnte mich richtig gut in die Charaktere hineinfühlen.

    Ella hat mich total beeindruckt. Sie ist wahnsinnig stark, musste viel zu früh Verantwortung übernehmen und hat alles getan, um sich und ihre kranke Mutter über Wasser zu halte ... sogar als Stripperin gearbeitet. Ich liebe, wie schlagfertig sie ist, besonders gegenüber Callums Jungs. Ihre Stärke, ihr Humor, ihre Haltung. Sie war mir sofort sympathisch. Und doch ist da auch diese weiche, verletzliche Seite, die sie bei Reed zeigt. Was zwischen den beiden entsteht, ist intensiv, aber auch kompliziert. Und dann diese Wendung... sie hat mir wirklich das Herz gebrochen.

    Reed! Callums zweitältester Sohn, ist der klassische Bad Boy: attraktiv, kühl, unnahbar. Er sieht in Ella anfangs nur eine Störquelle, jemand, der seine Familie auseinanderbringen könnte. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr knistert es. Und das schon von der ersten Begegnung an. Ihre ständigen Reibereien, das gegenseitige Necken... ich hab’s geliebt. Und wenn sie sich dann doch mal näherkommen .. wow.

    Auch die Freundschaft zu Valerie war für mich ein Highlight. Sie gibt Ella Rückhalt in dieser versnobten High-Society-Welt, und die beiden zusammen sind einfach unschlagbar. Schön zu sehen war auch, wie Easton gegen Ende zu einer wichtigen Bezugsperson für Ella wurde.

    Und dann kam das Ende! Und ich saß mit offenem Mund da. So ein Cliffhanger! Ich hab das Buch in Rekordzeit verschlungen und Teil zwei liegt schon bereit. Ich hoffe so sehr, dass die Geschichte genauso fesselnd weitergeht!

  19. Cover des Buches Weil ich Will liebe (ISBN: 9783423715843)
    Colleen Hoover

    Weil ich Will liebe

    (2.318)
    Aktuelle Rezension von: annalog

    Die Weitererzählung von Will & Lakens Liebesgeschichte hat mich genauso berührt wie Band 1, allerdings fand ich manche Reaktion etwas unreif und dadurch gab es zu wenig Charakterentwicklung für 5 Sterne. Rotz und Wasser wurde dennoch geheult ✔️

    Es gibt wirklich tolle Nebencharaktere! Würde sehr gerne in die Nachbarschaft ziehen.

  20. Cover des Buches Sixteen Moons - Eine unsterbliche Liebe (ISBN: 9783453529090)
    Kami Garcia

    Sixteen Moons - Eine unsterbliche Liebe

    (1.047)
    Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchen

    Ethan lebt seit seiner Geburt im kleinen Örtchen Gatlin, wo es kein Kino gibt und die besten Bücher verboten sind. Es gibt nur einen Laden und die Kirche ist so ziemlich das Größte für die Damen der Gesellschaft. Nie gibt es was aufregendes, bis Ethan in die Elfte kommt. Die neue Schülerin Lena ist das Schulgespräch. Doch nicht im positiven Sinne, denn alle haben es auf die abgesehen, schließlich wohnt sie beim alten Ravenwood. Dem Unikum der Stadt und außerdem wohnt er in Gruselhaus am Rand des Ortes. Ethan jedoch verliebt sich sofort in Lena, schließlich ist sie das Mädchen aus seinen Träumen. Als dann auch noch seltsame Dinge geschehen versucht Ethan hinter Lenas Geheimnis zu kommen.

    Unsere Hauptperson in diesem Buch ist Ethan, aber eigentlich geht es um Lena, die Neue in der Stadt. Die Nichte vom verschrobenen Ravenwood. Ethan ist ein junger Mann mit Charakter und einer klaren Meinung. Er gibt nicht viel auf andere und denkt selbstständig ohne sich dem Gruppenzwang anzuschließen. Seine Hormone spielen jedoch auch klar verrückt. So ist er bereits seit Sekunde eins in Lena verliebt und das nur, weil sie ihm in seinen Träumen bereits erschienen ist. Eigentlich ziemlich seltsam so jemanden direkt zu lieben, ohne die Person zu kennen, doch das soll wahrscheinlich die besondere Verbindung zwischen den beiden darstellen. Dahingehend ist er auch erschreckend naiv, wurde er doch von einer sehr klugen Frau (oder auch drei) aufgezogen. Der Verlust seiner Mutter und die Abwesenheit seines Vaters haben ihn erwachsen werden lassen, doch sobald es Lena betrifft, fällt er in den Strudel der Hormone zurück und denkt zu wenig nach. Bezüglich aller magischen Themen ist er auch seltsam offen und unerschrocken. Er stellt seine Welt nicht in Frage, als er von der Castergesellschaft erfährt, da regt er sich mehr über die Bibliothek auf. Er nimmt alles hin und hat einzig eine Meinung zu der Berufung von Lena. Gefühlt interessiert ihn alles weitere jedoch auch nicht. 

    Dann ist da Lena, das Castermädchen, welches Angst vor ihrer Berufung hat. Ich habe mich ehrlich schwer mit ihr getan. Sie ist von Anfang an relativ abweisend und auch ihre Gefühle für Ethan drückt sie wenn dann eher noch auf ihre unerklärliche telepatischen Kommunikationsweise aus. Sonst wirkt sie abweisend, eigenbrötlerisch und kalt. Außerdem benimmt sie sich manchmal kontrovers, was mich weiter wenig für sie begeistern konnte. So will sie sich eigentlich aus alles raus halten, um nicht in den Fokus von den Mädels der Schule zu geraten oder generell Aufstehen zu erregen und dann will sie doch auf den Schulball. Sie will nicht mit Ethan zusammen sein, um niemanden in Gefahr zu bringen, als allerletzten ihn und dann ruft sie ihn, um nicht alleine zu sein, obwohl sie weiß, dass es gefährlich für ihn wird, weshalb sie sich dann wieder die Schuld gibt. Das hat schon genervt. Die von ihr selbst geschaffene Distanz war nicht nur für Ethan ein anstrengender Punkt. Schließlich ging es ja das ganze Buch lang nur um sie. Einzig ihre Ironie hat mich stellenweise begeistert. 

    Die anderen Buchcharaktere waren praktisch ein Alles oder Nichts. Entweder lasch und grau oder so übertrieben dargestellt, dass man sich gefragt hat, ob die Personen nicht besser in Therapie gehen sollten. Anstrengend und nicht angenehm. Einzig Onkel Macon hat mir irgendwie gefallen, doch auch er hätte gerne mehr Futter bekommen können. 

    Die Handlung ist an sich ganz gut. Es gibt Höhen und Tiefen, an manchen Stellen hätte es meiner Meinung nach gerne kürzer gehalten werden können. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden steht auch offensichtlich im Vordergrund, obwohl es echt lange braucht, bis wir uns mal in einer richtigen Beziehung der beiden befinden. Vielleicht für einen Teenager-Roman auch in Ordnung, für mich war es definitiv zu lang mit zu wenig Inhalt. Auch hinsichtlich der Castergesellschaft hätten man so viel mehr Input bekommen können. Wenn man davon erfährt ist es wirklich kaum mit Informationen gespickt und im Verlaufe des Buches bekommt man nur weniger Brocken geliefert. Zum Ende hin und gerade am solchen war es dann wie eine Bombe, die Chaos bringt. Die Informationen kamen, aber wenig geordnet und es gab keine richtigen Erklärungen oder Zeit zum Verdauen, da hätte ich mir das Buch über einfach mehr gewünscht. 

    Der Schreibstil ist frisch und jugendlich. Man pflügt durch die Seiten, wenn man zumindest allein den Schreibstil betrachtet. 

    Insgesamt ist der Auftakt der Reihe ganz nett. Allerdings waren mir zu wenig Fantasy-Aspekte darin, bis auf die ganzen Wetterumschwünge, davon hatten wir wirklich mehr als genug. Zu viel Herumgedruckse im Liebesteil und zu viel Hinnehmen beim Übernatürlichen. Zu wenig Informationen auch bei Hintergrundinformationen und zu viele Seiten ohne Inhalt. Dennoch gut zu lesen, aber ich werde die Folgebände eher nicht auf meine Leseliste packen 🔮

  21. Cover des Buches A Good Girl’s Guide to Murder (ISBN: 9783846602454)
    Holly Jackson

    A Good Girl’s Guide to Murder

    (782)
    Aktuelle Rezension von: Storysammlerin

    ,,A Good Girl’s Guide to Murder" von Holly Jackson hat mich mit seiner Mischung aus Ermittlungen, Geheimnissen und Spannung direkt gepackt. Besonders Pip Fitz-Amobi hat mir als Hauptfigur sehr gefallen. Ihre Hartnäckigkeit und ihr Mut, den Fall um Andie Bell neu aufzurollen, obwohl alle glauben, dass Sal Singh der Täter war, haben sie für mich zu einer starken Protagonistin gemacht.

    Besonders mochte ich, dass man gemeinsam mit Pip und Ravi immer wieder neue Hinweise entdeckt und versucht herauszufinden, was damals wirklich passiert ist. Die vielen Geheimnisse und Wendungen haben dafür gesorgt, dass ich immer weiterlesen wollte.

    Auch die Art, wie Pip ihre Recherche durchführt, mit Interviews, Notizen und Beweisen, hat die Geschichte für mich besonders gemacht.

    Insgesamt ein spannender Auftakt, der mich mit seinem Kriminalfall, den Charakteren und der Atmosphäre überzeugen konnte und neugierig auf die nächsten Bände gemacht hat.

  22. Cover des Buches Das also ist mein Leben (ISBN: 9783453425897)
    Stephen Chbosky

    Das also ist mein Leben

    (1.328)
    Aktuelle Rezension von: EmiLy

    Charlie ist zurückhaltend, beobachtet lieber, als im Mittelpunkt zu stehen, und macht sich über vieles Gedanken, was andere vielleicht einfach ausblenden würden. Genau das hat ihn für mich zu einer interessanten Hauptfigur gemacht.

    Die Geschichte wird komplett in Briefform erzählt, was zunächst etwas ungewohnt war. Nach kurzer Zeit hatte ich aber das Gefühl, Charlies Gedankenwelt sehr nah zu sein. Seine Freundschaft mit Sam und Patrick, die ersten Erfahrungen des Erwachsenwerdens und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben wirken authentisch und emotional.

    Besonders gefallen hat mir, dass das Buch viele ernste Themen anspricht, ohne dabei überladen zu wirken. Hinter der eher ruhigen Handlung steckt deutlich mehr, als man anfangs vermutet. Nach und nach setzt sich ein größeres Bild zusammen und gerade das Ende hat der Geschichte für mich noch einmal zusätzliche Tiefe verliehen.

    An manchen Stellen brauchte ich etwas Zeit, um mit Charlies Gedankensprüngen und der Briefform warm zu werden. Sobald ich aber in der Geschichte angekommen war, hat mich das Buch emotional immer stärker mitgenommen.

    Insgesamt ein einfühlsamer Coming-of-Age-Roman über Freundschaft, Verlust, Identität und das Erwachsenwerden, der noch lange nach dem Lesen im Kopf bleibt.

  23. Cover des Buches Eleanor & Park (ISBN: 9783423626392)
    Rainbow Rowell

    Eleanor & Park

    (1.182)
    Aktuelle Rezension von: bibliophilara

    Mit ein bisschen Verspätung ist endlich der Frühling auch meteorologisch bei uns angekommen, und das heißt auch immer: Zeit für Frühlingsgefühle! Deswegen hatte ich Lust auf eine luftig-leichte Liebesgeschichte. Vor einigen Jahren habe ich in meiner Lieblingsbuchhandlung einen Jugendroman gekauft, der genau das bietet, wonach ich gerade gesucht habe. „Eleanor & Park“ ist der Debütroman von Rainbow Rowell aus dem Jahr 2015, der schnell Erfolge verbuchen konnte. 2016 wurde das Buch für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, und auch der Gott der Jugendliteratur selbst, John Green, äußerte sich in so hohen Tönen über „Eleanor & Park“, dass diese prompt auf das Cover gedruckt wurden: „Dieser großartige Roman erinnert mich nicht nur daran, wie es ist, jung und verliebt in ein Mädchen zu sein, sondern auch daran, wie es ist, jung und verliebt in ein Buch zu sein.“ Eine Lobeshymne von John Green ist quasi ein Ritterschlag. Inzwischen wird Rainbow Rowell aber auch oft mit Green in einem Atemzug genannt, und ist häufig die empfohlene Alternative für jene, die die überschaubaren Werke von Green schon kennen und lieben. 

    Der 16-jährige Park Sheridan lebt im Jahr 1986 mit seinem US-amerikanischen Vater, seiner koreanischen Mutter und seinem jüngeren Bruder Josh in Omaha im US-amerikanischen Bundesstaat Nebraska. Er fährt mit dem Schulbus zur Schule, wo Jeder seinen festen Sitzplatz hat. Der Platz neben ihm war bisher frei, worüber er ganz froh war. Nun gibt es jedoch ein neues Mädchen in seinem Jahrgang, das gezwungenermaßen den freien Platz einnimmt. Dass das der Beginn einer Liebesgeschichte ist, kann sich Park beim besten Willen nicht vorstellen.
    Nachdem die gleichaltrige Eleanor Douglas nach einem Jahr Reißaus wieder in die prekären Verhältnisse ihres Elternhauses zurückkehrt, muss sie dadurch auch die Schule wechseln. Schon am ersten Schultag bekommt sie die Ablehnung ihrer Mitschüler deutlich zu spüren und landet notgedrungen neben einem kleinen, schmächtigen Jungen im Schulbus. Dass dieser Junge Park heißt und dass die Beiden mehr gemeinsam haben, als sie denkt, ahnt auch sie noch nicht. 

    „Er versuchte nicht mehr, sie zurückzuholen.“, ist der erste Satz des Prologs, welcher ein klassisches Beispiel für eine epische Vorausdeutung ist, also hier am Anfang des Romans steht, aber eine Vorwegnahme des Ausgangs der Geschichte ist. Mit insgesamt annähernd 450 Seiten und 58 Kapiteln sind letztere recht kurz gehalten. Park und Eleanor wechseln sich als personale Erzähler im Präteritum ab, manchmal auch innerhalb der Kapitel. Der Handlungszeitraum beginnt im August 1986 und spielt etwa bis zum Ende des Schuljahres 1987.

    Als Erstes lernt der Leser den männlichen Protagonisten Park Sheridan kennen. Er ist ein verhältnismäßig kleiner, schlanker Junge mit grünen Augen, den seine Mitschüler aufgrund seiner koreanischen Mutter als Asiaten bezeichnen. Gelegentlich hat er mit Rassismus zu tun, so wird seine Mutter von einem Schüler fälschlicherweise als Chinesin bezeichnet oder es wird ihm nachgesagt aus dem Dschungel zu kommen, weil die Szenerie in einem Film über den Vietnamkrieg im Dschungel spielte. Sogar Parks Bruder Josh ist inzwischen größer als er, weshalb er Schwierigkeiten hat, gegen ihn im Taekwondo anzukommen. Auch in der Schule gegen den Rüpel Steve hat Park es deshalb nicht leicht, weshalb er eher ein zurückhaltender und schüchterner Schüler ist, der gerne Musik hört oder mit seinem Freund Cal abhängt.

    Eleanor Douglas hat dagegen einen ganz anderen Hintergrund. Sie lebt seit Kurzem wieder bei ihrer Mutter, ihrem Stiefvater und ihren vier jüngeren Geschwistern, beziehungsweise Halbgeschwistern, in einem sehr kleinen Haus, sodass sie sich ihr Zimmer mit all ihren Geschwistern teilen muss. Das Zimmer ist klein und so beengt, dass nicht einmal jeder ein Bett für sich alleine hat. Das einzige Badezimmer hat keine Tür, weshalb ein behelfsmäßiges Laken über den Türrahmen gespannt wurde. Eleanors Verhältnis zu ihrem Stiefvater ist sehr schlecht, da dieser aggressiv und gewalttätig ist. Eleanor hat dunkelbraune Augen, einen roten Lockenschopf und Sommersprossen. Sie ist ein durchschnittlich großes, aber pummeliges Mädchen, das aufgrund der finanziellen Not ihrer Familie kaum Kleidung besitzt. Mit zu großen Hemden, geflickten oder löchrigen Hosen oder einer Krawatte, mit der sie sich die Haare zusammen bindet, fällt sie unfreiwilligerweise auf wie ein bunter Hund. Als 16-Jährige ist sie gerade mitten in der Pubertät, hat aber zuhause keinerlei Rückzugsorte oder Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentfaltung. In der Schule ist sie den Schikanen ihrer Mitschülerinnen ausgeliefert. Kurzum, Eleanor ist eine bemitleidenswerte Figur. Dennoch fiel es mir zwischendurch schwer, mit ihr zu sympathisieren. Vermutlich aufgrund ihrer sozialen Herkunft igelt sie sich stark ein und wirkt gerade auf Unbekannte abweisend und widersprüchlich. Dies ist zwar der Tatsache verschuldet, dass sie auf sich alleine gestellt ist und kaum Rückhalt aus ihrem familiären Umfeld bekommt, es macht sie jedoch auch zu einem zwiespältigen Charakter.

    Insgesamt fand ich es großartig, dass Rowell versucht neben der ersten großen Liebe auch noch ernste Themen wie Armut, Alkoholismus, Rassismus, häusliche Gewalt und Mobbing unterzubringen. Allgemein gelingt dies auch sehr gut, allerdings gibt es gerade in puncto Armut einen Aspekt, den ich Rowell nicht abkaufen kann. Dass Eleanor mit erschreckender Mittellosigkeit groß wird, wird regelmäßig deutlich. Sie besitzt keine Jacke und das Essen, das ihre Mutter kocht, besteht häufig aus Resten wie Reis und Ei oder belegtem Toastbrot, während ihr Stiefvater ein Steak aufgetischt bekommt. Im zwölften Kapitel erzählt Eleanor aber, dass es in ihrem Haushalt „kein Telefon, keine Waschmaschine, keine Zahnbürste“ gäbe. Eleanor müsse sich deswegen die Zähne mit Salz schrubben. Aber ganz ehrlich, es kann einfach nicht sein, dass vom Haushaltsgeld eine siebenköpfige Familie plus ein Hund und eine Katze durchgefüttert werden können, wobei der Stiefvater sogar noch sein Steak erhält, während für Zahnbürsten, die schätzungsweise ein Dollar das Stück kosten, kein Geld übrig ist. Vielleicht wollte Rowell auf Teufel komm raus die Armut dieser Menschen darstellen, hat dabei aber den Realitätsbezug verloren. Oder wer auch immer in der Familie Douglas für die Ausgaben verantwortlich ist, kann nicht haushalten, und macht die Familie ärmer als sie ist.

    Rowell verwendet eine einfache Sprache, die sich an den Jugendslang anbiedert und nicht vor Umgangssprache wie „Wichser“, „Schlampe“ oder „Arschloch“ zurückschreckt. Gleichzeitig beweist sie aber auch, dass eine schlichte Sprache nicht gleich ein schlichter Stil bedeutet. Der Schreibstil ist zwischendurch humorvoll, aber vor allem die zarten Annäherungsversuche zwischen Eleanor und Park sind zauberhaft fein, kreativ und doch so unverkennbar, dass sich jeder Leser darin wiederfinden kann. Die aufkeimenden Emotionen zwischen den beiden Jugendlichen sind so wunderschön, ohne jemals kitschig oder klischeehaft zu werden. Auch das Tempo ist sehr gut gewählt, sodass sich das Buch angenehm lesen lässt. Dennoch blitzt gelegentlich durch, dass dies Rowells Debütroman ist, da es stilistisch noch nicht ganz ausgefeilt ist und ich leider einen fachlichen Fehler gefunden habe. In Kapitel 42 erzählt Eleanor: „seine Augen waren so grün, dass sie Kohlensäure in Sauerstoff hätten umwandeln können.“ Moment mal, Kohlensäure? Worauf Eleanor hier anspielt, ist höchstwahrscheinlich die Photosynthese, Stichwort „grün“. Dabei wird aber, wie man im Biologieunterricht lernt, Kohlenstoffdioxid (CO2) in Sauerstoff (O2) umgewandelt. Kohlensäure dagegen hat die Summenformel H2CO3 und spielt bei der Photosynthese überhaupt keine Rolle. Vielleicht ist dieser Fehler auch erst bei der Übersetzung entstanden. Jedenfalls ist es schade, dass jemand hier nicht einfach noch einmal nachgeschlagen hat.

    Etwas, das quasi die Quintessenz von „Eleanor & Park“ ist, sind die zahllosen subkulturellen Anspielungen an die 1970er und 80er-Jahre. Seien es Comics, Musik, Filme oder gar Literatur und Lyrik. Während der gemeinsamen Busfahrt haben Eleanor und Park fast täglich Zeit sich über gemeinsame Interessen auszutauschen. Viele der Referenzen waren mir bekannt, seien es Bands wie „Joy Division“, „The Beatles“, „U2“ oder Comics wie „Batman“, „Fantastic Four“ oder „Watchmen“. Andere Anspielungen waren mir dagegen gar nicht bekannt, weil ich erstens ein Kind der 1990er bin und zweitens die US-amerikanische Subkultur doch manchmal Unterschiede zu der Mitteleuropas aufweist. So musste ich erst einmal recherchieren, was es mit „XTC“, „Skinny Puppy“ oder „Echo & The Bunnymen“ auf sich hat. Einerseits finde ich es ganz cool, beim Lesen nebenbei noch dazuzulernen, andererseits waren die unbekannten Referenzen manchmal zu viel des Guten, weil ich das Buch immer wieder zur Seite legen musste, um zu recherchieren, damit ich den Hintergrund der Geschichte besser verstehe, auch wenn das den Lesefluss oft unterbrochen hat.

    Das Ende ist im Grunde genommen wie das gesamte Buch. Es folgt nicht dem klassischen Handlungsstrang und so wird auch der Abschluss nicht den Erwartungen jener Leser gerecht, die ein 08/15-Ende suchen. Doch gerade wegen seiner Bittersüße hat sich „Eleanor & Park“ einen Platz in meinem Herzen erschlichen. 

    „Eleanor & Park“ von Rainbow Rowell ist eine wirklich liebenswürdige Geschichte über die erste große Liebe zweier 16-Jähriger im Jahr 1986. Sie hebt sich in vielerlei Hinsicht von typischen Liebesromanen für Jugendliche ab und ist eine schöne Frühlingslektüre. Mir wird das Jugendbuch zwar in positiver Erinnerung bleiben, es ist aber nicht ganz makellos. Eleanor ist als Protagonistin manchmal schwierig, der Stil ist noch nicht perfekt und die vielen Referenzen sind für Jugendliche heutzutage wahrscheinlich nicht mehr verständlich. Auch, dass Eleanor anfangs keine Zahnbürste hat, oder der fachliche Fehler bezüglich der Photosynthese, sind relativ kleine Kritikpunkte, die in ihrer Summe aber ins Gewicht fallen. Deshalb kann ich „Eleanor & Park“ aus dem Jahr 2015 nicht mehr als drei von fünf Federn geben. Doch gerade für die Zielgruppe, Jugendliche zwischen 14-18 Jahren, ist dieser Liebesroman aus vielen Gründen empfehlenswert.

  24. Cover des Buches Paper Palace (ISBN: 9783492060738)
    Erin Watt

    Paper Palace

    (1.296)
    Aktuelle Rezension von: BiblioLoni

    Gerade als man denkt, Ella und Reed hätten endlich zueinandergefunden, kommt der nächste Schock: Reed wird plötzlich des Mordes beschuldigt. Diese Wendung stellt nicht nur ihre Beziehung, sondern auch Reeds gesamte Familie auf eine harte Probe.

    Die Handlung bleibt spannend, keine Frage. Aber im Vergleich zu den ersten beiden Teilen konnte mich dieses Buch nicht ganz so mitreißen. Vielleicht lag’s auch an meinen eher zurückhaltenden Erwartungen, aber trotzdem bin ich froh, dass ich es bis zum Ende gelesen habe.

    Was mich berührt hat, war die unerschütterliche Loyalität zwischen Ella und Reed. Trotz aller Zweifel von außen haben sie nie aneinander gezweifelt. Ihre Liebe stand immer im Mittelpunkt, und sie konnten sich vollkommen aufeinander verlassen. Auch Reeds Familie hat Ella weiterhin unterstützt. Das fand ich besonders schön. Sie hatte Menschen um sich, die sie aufgefangen haben, selbst als ihr totgeglaubter Vater plötzlich wieder auf der Bildfläche erschien.

    Das Ende hat mir dann doch ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Die Liebesgeschichte von Ella und Reed ist stark, ehrlich und voller Vertrauen. Und auch wenn dieser Teil für mich nicht ganz an die Vorgänger herankam, war es ein würdiger Abschluss für eine intensive Reise.

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