Bücher mit dem Tag "hilfe"
1.162 Bücher
- Markus Zusak
Die Bücherdiebin
(4.693)Aktuelle Rezension von: LisaKIch muss gestehen, es hat ein wenig gedauert bis ich mich an den Schreibstil gewöhnt habe. Die kurzen Einwürfe von Gedanken oder der Zukunft war gewöhnungsbedürftig und anfangs irritierend. Dennoch hat mich die Geschichte sofort gefesselt: ein Mädchen das in jungen Jahren schon mit Verlust, Tot und dem alleingelassen werden zu kämpfen hat und dennoch so viel Mut, Weisheit und Liebe in sich trägt.
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Die Erwählte
(3.164)Aktuelle Rezension von: derlesehimmelAls Fantasy-Fan hat mich Throne of Glass – Die Erwählte direkt in seinen Bann gezogen. ✨
Worum geht’s?
Celaena Sardothien ist eine gefürchtete Assassinin, die in einem tödlichen Wettkampf am königlichen Hof um ihre Freiheit kämpfen muss. Doch während der Prüfungen geschehen mysteriöse Dinge im Schloss, und schnell wird klar, dass mehr dahintersteckt als nur ein Wettbewerb.
Meine Meinung:Was mir an Throne of Glass – Die Erwählte besonders gut gefallen hat, war die Mischung aus Spannung, Intrigen und den ersten Fantasy-Elementen, die neugierig auf mehr machen. Schon nach wenigen Seiten war ich in der Geschichte drin, weil der Einstieg direkt fesselnd ist und man Celaena sofort näher kennenlernen möchte. 🫶🏻
Celaena ist für mich eine sehr interessante Protagonistin, weil sie stark, schlagfertig und selbstbewusst auftritt, aber gleichzeitig auch verletzliche und emotionale Seiten zeigt. Gerade diese Kombination macht sie spannend und sorgt dafür, dass sie nicht eindimensional wirkt. Ich mochte sehr, dass sie nicht nur als gefürchtete Assassinin dargestellt wird, sondern auch ihre Gedanken, Ängste und Wünsche Raum bekommen.
Auch das Setting am königlichen Hof hat mir richtig gut gefallen. Der Wettkampfgedanke bringt viel Spannung in die Handlung, und durch die Geheimnisse und dunklen Vorkommnisse im Schloss entsteht zusätzlich eine besondere Atmosphäre. Man merkt schnell, dass hinter allem mehr steckt, und genau das hat mich beim Lesen immer wieder neugierig gemacht.
Besonders interessant fand ich außerdem die Dynamik zwischen Celaena, Dorian und Chaol. Jede Begegnung zwischen ihnen bringt etwas anderes in die Geschichte: Spannung, emotionale Momente und auch Fragen danach, wem Celaena überhaupt vertrauen kann. Diese Beziehungen haben die Handlung für mich noch lebendiger gemacht.
Der Schreibstil von Sarah J. Maas ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, sodass man leicht durch die Seiten kommt. Auch wenn manche Entwicklungen für mich noch etwas vorhersehbar waren, konnte mich das Buch insgesamt trotzdem sehr gut unterhalten. Für mich ist es ein gelungener Auftakt, der Lust auf die nächsten Bände macht und neugierig darauf zurücklässt, wie sich die Geschichte und die Figuren weiterentwickeln.
Kurz gesagt: Ein spannender Reihenauftakt mit einer starken Protagonistin und viel Potenzial für die Fortsetzung.
Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 3: Opal. Schattenglanz
(3.123)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Der dritte Band war für mich okay, aber nicht so stark wie die vorherigen. Mir hat die Story zwar gefallen, aber die Spannung war einfach nicht so hoch wie bei Obsidian oder Onyx.
Es passiert zwar einiges, aber irgendwie fehlte mir das gewisse Extra, das mich sonst komplett gepackt hat. Trotzdem mochte ich Katy & Daemon und bin gespannt, wie es weitergeht – aber dieser Teil bleibt für mich der schwächste bisher.
- Mona Kasten
Save Me: Special Edition
(3.547)Aktuelle Rezension von: bookniine6
Yes, I know – I’m late to the party! Die Reihe wurde mir unzählige Male empfohlen und lag schon ewig auf meinem SuB. Nun habe ich Band 1 endlich gelesen und ich wurde nicht enttäuscht.
Da ich den Schreibstil der Autorin bereits aus anderen Büchern kannte, wollte ich auch diese Reihe unbedingt lesen. Auch wenn ich kurz gebraucht habe, um in die Geschichte hineinzufinden, hat mir Band 1 richtig gut gefallen.
Beim Lesen fiel mir dann auf, dass mir vieles bekannt vorkam, bis mir klar wurde, dass ich Staffel 1 der Maxton Hall Serie wohl doch schon gesehen hatte, obwohl ich eigentlich ein Fan von „erst Buch - dann Serie/Film“ bin. Dadurch hatte ich die Schauspieler immer vor Augen, auch wenn das Buch natürlich deutlich ausführlicher ist.
Trotzdem hat mir Band 1 sehr gefallen und der fiese Cliffhanger am Ende hat dafür gesorgt, dass ich direkt mit Band 2 weitergelesen habe.
Klare Leseempfehlung! 💛
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2)
(11.548)Aktuelle Rezension von: SheekoAls großer Potterhead kann ich nur sagen, das jeder die Harry Potter Bücher gelesen haben muss. Es ist so viel mehr Geschichte als in den Filmen, viele kleine Details die in den Filmen zu sehen sind aber erst beim Lesen deutlich werden und sinn ergeben. Ich habe die Bücher schon sehr oft gelesen aber bin jedes mal auf neues begeistert. Es ist eine Geschichte die fantasy, Freundschaft, Verlust zeigt. Es ist leicht sich schnell in die Charaktere einzufinden und mitzufiebern. Manchmal ist es etwas schwer die "schweren wörter" kinder zu übersetzen, weil es schon sehr viele "ältere" wörter beinhaltet, aber es schadet nicht beim Lesen.
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel
(6.142)Aktuelle Rezension von: asomeObsidian – Schattendunkel von Jennifer L. Armentrout ist der erste Band einer fünfteiligen Reihe, die in den letzten Jahren irgendwie an mir vorbeigegangen ist. Immer wieder habe ich das Buch in Buchhandlungen gesehen oder etwas darüber gelesen, es aber nie wirklich auf dem Schirm gehabt.
Mit Mitte 40 gehöre ich nicht mehr ganz zur eigentlichen Zielgruppe, daher fiel mir der Einstieg zunächst etwas schwer. Der Beginn erinnert stark an einen typischen Teenagerroman – Umzug, Herzschmerz und Highschooldrama inklusive. Doch etwa ab der Mitte nimmt die Geschichte spürbar Fahrt auf, und die Welt der Lux erweist sich als erfrischend anders.
Die Handlung wird zunehmend spannender, und die Hintergründe um die Lux sowie ihre Präsenz auf der Erde werden nach und nach aufgedeckt. Obsidian – Schattendunkel ist sicher kein absolutes Highlight, aber ein unterhaltsamer Zeitvertreib, der Lust auf die weiteren Bände der Reihe macht.
- Victoria Aveyard
Die rote Königin
(2.765)Aktuelle Rezension von: HazalReadsDer Auftaktband der Reihe Die Rote Königin von Victoria Aveyard hat mich wirklich begeistert. Ich bin mit einer gewissen Skepsis an das Buch herangegangen, weil ich im Vorfeld oft gehört habe, dass die Geschichte stark an Powerless erinnert. Diese Meinung kann ich nach dem Lesen jedoch nicht wirklich teilen. Natürlich gibt es gewisse Parallelen – wie sie in vielen Fantasy-Geschichten vorkommen – aber die Welt, das Magiesystem und die gesamte Handlung fühlen sich dennoch eigenständig an. Die Autorin von Powerless, Lauren Roberts, hat selbst bestätigt, dass sie sich unter anderem von Die Rote Königin und auch von Die Tribute von Panem inspirieren ließ. Inspiration merkt man durchaus, aber beide Geschichten stehen für mich klar auf eigenen Beinen.
Besonders begeistert hat mich das Worldbuilding. Die Welt von Rot und Silber ist unglaublich spannend aufgebaut. Statt einer klassischen Fantasywelt mit ausschließlich Pferden und Kutschen verbindet die Geschichte Magie mit moderner Technik: Elektrizität, Motorräder, Züge, Autos und sogar eine Art elektrifizierte Schienentransporte erinnern teilweise an U-Bahnen. Diese Mischung aus futuristischen und klassischen Elementen macht die Welt sehr lebendig und hebt sie deutlich von vielen anderen Fantasysettings ab.
Auch die Handlung hat mich komplett abgeholt. Die Geschichte rund um Mare Barrow ist voller überraschender Wendungen und Plot-Twists. Teilweise überschlagen sich die Ereignisse so sehr, dass man beim Lesen fast ein Schleudertrauma bekommt – im positiven Sinne. Manche Entwicklungen lassen sich erahnen, aber andere kommen völlig unerwartet und sorgen dafür, dass die Spannung konstant hoch bleibt. Besonders gegen Ende nimmt die Geschichte noch einmal stark an Tempo zu und liefert mehrere Enthüllungen hintereinander, die das gesamte Machtgefüge verändern.
Die Romance spielt im ersten Band eher eine untergeordnete Rolle und entwickelt sich nur im Hintergrund. Das hat mich persönlich aber überhaupt nicht gestört, weil der Fokus klar auf der Welt, den politischen Intrigen und den Konflikten zwischen Rot und Silber liegt. Für einen Reihenauftakt funktioniert das sehr gut und macht neugierig darauf, wie sich Beziehungen und Dynamiken in den Folgebänden weiterentwickeln werden.
Insgesamt ist Die Rote Königin für mich ein sehr gelungener Start in die Reihe: spannende Welt, interessante Figuren und viele unerwartete Wendungen. Ich bin jetzt umso neugieriger, wie es in Band 2 weitergeht.
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Kriegerin im Schatten
(2.043)Aktuelle Rezension von: Mayas_BooksNach dem ersten Band war ich nicht sicher ob ich weiterlesen sollte. Doch einerseits hat es sich gelohnt weiterzulesen. Andererseits haben mich auch weiterhin viele Dinge gestört, die ich einfach nicht so gut ignorieren kann.
Die Story an sich ist spannend und interessant geschrieben. Erliea ist eine sehr durchdachte Welt, die mir gut gefällt und mir den Hype um die Bücher ganz klar sinvoll erscheinen lässt.
Bei ein paar der Charaktere bin ich mir da nicht so sicher. Dazu gehören Celaena und Chaol. Dorian konnte ich im ersten Band nicht gut leiden und mittlerweile ist er fast einer meiner Lieblingscharaktere. Aber Celaena habe ich von Anfang bis Ende nicht richtig verstanden, ich sehe die ganze Zeit eine arrogante, selbstsüchtige und nicht stimmige Person. Es wird nicht viel erklärt, warum sie so ist, vielleicht ist das mein Problem, aber wenn ich die Gründe nicht kenne, kann ich sie auch einfach nicht verstehen. Celaena weigert sich einerseits sich für andere als sich selbst einzusetzen, scheint von sich selbst aber zu glauben das sie der Nabel der Welt ist. Zum Ende des Buches erfährt man einiges zu ihrem Hintergrund, das macht aber einige Handlungen oder eher Fähigkeiten ihrerseits für mich absolut nicht viel logischer. Anscheinend hat sie keine Schwächen und wenn sie welche hat, sind diese so klein, das es lächerlich ist. Das ist für mich eigentlich kein Charakter, der eine Hauptfigur sein sollte. Vielleicht bin ich da extrem kritisch, weil ich zuvor immer gehört habe, das Celaena unglaublich toll ist, aber wäre das Worldbuilding und die schriftliche Entwicklung zum ersten Band nicht zu erkennen würde das Buch noch weniger Punkte von mir bekommen.
Mittlerweile bin ich tief genug in der Geschichte das ich weiterlesen möchte, um zu wissen wie es ausgeht. Aber ich sehe nicht das ich den Hype um die Serie je verstehen werde.
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer
(4.007)Aktuelle Rezension von: asomeOnyx – Schattenschimmer, der zweite Band der Obsidian-Reihe, war für mich ein echter Pageturner. Ich habe das Buch in nur einem Tag förmlich durchgesuchtet, denn der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, sodass man mühelos dranbleibt.
Katy ist eine typische Teenagerin – was ihr Verhalten manchmal etwas anstrengend machte. An einigen Stellen war sie mir schlicht zu kindisch, was wohl auch daran liegt, dass ich mit meinen 44 Jahren einfach nicht mehr ganz zur Zielgruppe gehöre. Trotzdem hat mir die Geschichte insgesamt gut gefallen, besonders zum Ende hin wird es richtig spannend.
Wie schon Band eins ist Onyx für mich kein absolutes Highlight, aber ein unterhaltsamer, gut geschriebener Jugendroman, der Lust auf die restlichen Teile der Reihe macht.
- Jojo Moyes
Ein ganz neues Leben
(1.946)Aktuelle Rezension von: Katrin1Ich habe dieses Buch in einer Bücherecke gesehen und kannte nur die Autorin aufgrund des Films "Ein ganzes halbes Jahr" welcher mich tief berührt hat. Als ich feststellte, dass es sich bei Ein ganz neues Leben um die Fortsetzung handelte, konnte ich es kaum erwarten und ich wurde nicht enttäuscht. Ein wunderschönes Buch, eine gelungene Fortsetzung mit allen Gefühlen, die nach so einem Erlebnis dazugehören um zurück in ein ganz neues Leben zu finden.
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Erbin des Feuers
(1.604)Aktuelle Rezension von: Mia04Mit „Erbin des Feuers“ fühlt sich die Reihe plötzlich deutlich größer und erwachsener an. Der dritte Band wirkt für mich fast wie ein Neustart der Geschichte: neue Orte, neue Figuren und ein spürbar ernsterer Ton, der der Reihe viel Tiefe verleiht.
Besonders gefallen hat mir auch hier die Weiterentwicklung von Celaena. Ihre persönliche Reise steht hier stark im Mittelpunkt, und man erlebt eine verletzlichere, nachdenklichere Seite von ihr. Die Charakterentwicklung nimmt deutlich mehr Raum ein als zuvor, was die Geschichte emotional intensiver macht und der Figur nochmal neue Dimensionen gibt.
Auch die verschiedenen Perspektiven und Handlungsstränge haben mir gut gefallen, weil sie die Welt erweitern und die Geschichte epischer wirken lassen. Man merkt, dass hier der Grundstein für eine größere Gesamtstory gelegt wird.
Ein kleiner Kritikpunkt für mich war allerdings, dass man vergleichsweise wenig aus Adarlan mitbekommt. Nach den Ereignissen der vorherigen Bände hätte ich mir dort mehr Einblicke gewünscht, da mich dieser Teil der Handlung besonders interessiert hat. Dadurch fühlte sich die Geschichte stellenweise etwas distanziert von den bisherigen Geschehnissen an.
Der Schreibstil bleibt gewohnt flüssig, wirkt aber reifer und atmosphärischer als in den ersten beiden Bänden.
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 4: Origin. Schattenfunke
(2.265)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Origin hat mich von der ersten bis zur letzten Seite absolut gefesselt. Ich wusste zwar, dass es spannend werden würde, aber das Ausmaß der Ereignisse und Wendungen hat mich regelrecht überwältigt. Ständig passierten Dinge, mit denen ich niemals gerechnet hätte, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Jennifer L. Armentrout schafft es auf brillante Weise, Action, Spannung und große Emotionen miteinander zu verweben. Besonders gefallen hat mir, wie sich die Beziehung zwischen den Charakteren weiterentwickelt hat – die Tiefe, die Nähe und das Vertrauen zwischen ihnen haben mich sehr berührt und gleichzeitig gab es immer wieder humorvolle und charmante Momente, die das Ganze auflockerten. Auch die Nebenfiguren wurden stärker eingebunden, was die Geschichte noch facettenreicher machte. Für mich ist Origin einer der stärksten Teile der Lux-Reihe, weil er sowohl durch Emotionen als auch durch überraschende Wendungen überzeugt. Ich freue mich riesig darauf, zu erfahren, wie die Reihe weitergeht!
- Lucinda Riley
Die sieben Schwestern
(1.331)Aktuelle Rezension von: Renate1964Lucinda Riley lässt sich in dieser Geschichte von der Mythologie inspirieren und erzählt die Biografien von sieben Schwestern, die von Pa Salt aus unterschiedlichen Erdteilen adoptiert worden sind. Ich finde die Idee interessant und mir gefällt auch der Bezug zur Vergangenheit. Freilich ist viel vorhersehbar und es ist leicht zu lesen, aber ich habe mich gut unterhalten
- John Strelecky
Das Café am Rande der Welt
(1.288)Aktuelle Rezension von: GothicQueenSo viel schon über dieses Buch gehört, schon etliche Male in der Hand gehabt und nun habe ich es endlich gelesen. "Das Café am Rande der Welt" von John Strelecky ist ein kurzes, aber tiefgründiges Buch. Es handelt von dem Manager John, der stets gestresst durch Zufall mit dem Auto mitten im Nirgendwo landet. Er findet sich inmitten eines Cafés wieder, dass förmlich am Rande der Welt zu sein scheint.
Da er hungrig ist, geht er rein und setzt sich an einen Tisch. Er bekommt die Speisekarte und sogleich beginnen Dialoge mit den Angestellten des Cafés über Dinge wie: Warum bin ich hier? Habe ich Angst vor dem Tod? Ist mein Leben erfüllt? Alle diese Fragen bringen ihn zu der alles entscheidenden Frage: Was ist eigentlich der Sinn des Lebens? Für ihn geht es ganz klar um den Job und darum, dass er zu viel arbeitet. Er wäre viel lieber auf Hawaii am Meer. Seine Einstellung zum Leben verändert sich grundlegend. Die Reise zum Café endet schließlich mit einer Reise zu sich selbst.
Was ich besonders spannend finde: Ich habe das Buch zeitversetzt mit einer anderen Person gelesen, die ebenfalls unglücklich in ihrem Job war und sich sehr in das Buch hineinversetzen konnte. Auch ich konnte mich in das Buch hineinversetzen, jedoch habe ich glücklicherweise keine Schwierigkeiten im Job. Meine Bedenken bezüglich der Erfüllung des Lebens gingen in eine völlig andere Richtung und so las ich das Buch auf eine ganze andere Weise, als mein Gegenüber. Es ist interessant, dass das Buch in jede Richtung geht und unterschiedliche Menschen dadurch anspricht. Das hat mir gut gefallen. Es gibt wohl noch andere Teile des Buches. Mal sehen, ob ich die irgendwann auch noch lesen werde.
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 5: Opposition. Schattenblitz
(1.887)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Mit Opposition – Schattenblitz endet die Obsidian-Reihe von Jennifer L. Armentrout, und obwohl ich mich auf das Finale sehr gefreut habe, konnte es meine Erwartungen leider nicht ganz erfüllen. Die vorherigen Bände hatten mich mit ihrer Mischung aus Spannung, Romantik und einem Hauch Mystery richtig gepackt, doch hier hatte ich das Gefühl, dass vieles von dieser Energie verloren ging.
Das Buch war zwar insgesamt ein schönes Ende, weil es die losen Handlungsstränge zusammenführt und den Figuren ein abgeschlossenes Kapitel schenkt, aber gleichzeitig fehlte mir die Spannung und Dringlichkeit, die ein finales Buch für mich braucht. An manchen Stellen wirkte es, als wüsste die Autorin selbst nicht mehr so recht, wohin sie die Geschichte führen möchte – vieles plätscherte eher dahin, statt mitreißend und nervenaufreibend zu sein.
Natürlich gab es trotzdem auch gute Momente: Die Dynamik zwischen Katy und Daemon hat wie gewohnt funktioniert und war stellenweise wieder voller Charme, Sarkasmus und Gefühl. Auch das Wiedersehen mit liebgewonnenen Nebenfiguren hat mir Freude bereitet. Aber insgesamt konnte es die große Erwartung, die sich über vier Bände aufgebaut hatte, nicht komplett tragen.
Ich hatte mir mehr finale Intensität gewünscht – epische Wendungen, ein großes emotionales Feuerwerk oder zumindest Szenen, die mich noch einmal so richtig mitfiebern lassen. Stattdessen wirkte das Ende zwar solide und stimmig, aber eben auch ein wenig unspektakulär. Im Gegensatz zu den Vorgängern, die mir teilweise richtig unter die Haut gegangen sind, bleibt dieser Abschluss eher blass in Erinnerung.
- Sabaa Tahir
Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken
(1.336)Aktuelle Rezension von: JulieFlamingo2025 habe ich Heir von Sabaa Tahir gelesen und dabei gemerkt, dass es eine Vorgeschichte aus derselben Welt gibt. Seitdem hat diese Reihe darauf gewartet, endlich von mir gelesen zu werden.
Der Einstieg in das Buch ist wirklich gelungen. Tahir schafft es, eine neue Welt spannend einzuführen, ohne dabei zu überfordern. Erzählt wird aus der Sicht von Laia und Elias, wobei die Kapitel überraschend, aber angenehm kurz sind. Dadurch wirkt der Erzählstil sehr dynamisch und die Geschichte bleibt durchgehend spannend.
Die beiden Protagonisten haben sehr eigene, starke Charaktere, und ich mochte sie beide unglaublich gern. Sie stehen gesellschaftlich an völlig unterschiedlichen Punkten, verfolgen ihre eigenen Ziele und müssen Wege gehen, die alles andere als einfach sind. Durch die Protagonisten, aber auch durch die gut ausgearbeiteten Nebenfiguren, wirkt die Geschichte besonders lebendig.
Ich hatte durchweg Spaß und kann es jedem Fantasy-Liebhaber empfehlen.
- Mona Kasten
Feel Again
(1.932)Aktuelle Rezension von: Anna_Magdalena„Feel Again“ hat mich besonders berührt, weil Sawyer und Isaac als Paar einfach perfekt funktionieren. Ehrlich: Zuerst dachte ich, das Buch wird nichts für mich – normalerweise lese ich lieber über Bad Boys. Aber ich wurde vom Gegenteil überzeugt. Sie, die zynische Fotografin mit Schutzpanzer; er, der schüchterne, kluge Softie – zusammen wachsen sie genau dorthin, wo Vertrauen und Anziehung sich die Waage halten. Ihr Deal startet spielerisch, wird dann zu echter Nähe, ohne Grenzen zu übergehen. Mona Kasten zeichnet die beiden mit Humor, knisternden Dialogen und leiser Verletzlichkeit: ein glaubwürdiger Slow Burn mit verdienten Höhepunkten. Vertraute Gesichter geben Wärme, doch Sawyer & Isaac stehlen jede Szene. Geliebt!
- Kristin Cashore
Die Beschenkte (Die sieben Königreiche 1)
(2.773)Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchenLady Katsa ist eine von den Begabten in den sieben Königreichen. Sie ist die Nichte des Königs von Middluns und seine Söldnerin. Als Begabte mit der Fähigkeit zu töten und alle Attentate zu überleben ist sie dafür mehr als geeignet. Katsa sorgt dafür, dass die Schuldner ihres Onkels zahlen. Entweder auf die eine oder die andere Weise. Doch Katsa arbeitet auch unterirdisch für den Rat, der die Unschuldigen befreit, denn sie will eigentlich Leben retten, anstatt sie zu nehmen. Als sie einen Lienid befreit und dabei von einem weiteren aus dem Volk überrascht wird, bemerkt sie, dass ihr Gegenüber ihr ebenbürtig ist. Sofort ist sie von ihm angezogen und der Zufall will es, dass die beiden sich wieder begegnen. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, wer den alten Lienid, den sie gerettet haben, töten wollte. Und so beginnt ein Abenteuer welches aus Intrigen und Lügen gesponnen zu sein scheint.
Katsa ist ein Werkzeug ihres Onkels. Sie wurde früh manipuliert und hat gefühlt anfänglich nicht viel eigene Meinung. Sie möchte sich ihrem Onkel nicht beugen, braucht jedoch Ünerzeugung von außen, um aus dem Teufelskreis zu entkommen. Sie ist dennoch weiterhin durchgehend naiv und sozial unbeholfen. Auch kommt sie mir oft etwas dümmlich vor und das hat mich schon sehr gestört.
Dann ist da Bo. Der wundervolle Bo, mit seinen Geheimnissen. Er ist ein gutherziger und cooler Charakter, der mir direkt sympathischer war, als Katsa. Er hilft Katsa menschlicher zu werden und das hat mir doch wieder gut gefallen.
Auch die weiteren Charaktere im Buch waren ok. Stereotypen war natürlich dabei, was auch nicht weiter schlimm war, nur hat es leider auch die Spannung etwas genommen, da so keine Überraschungen in der Handlung auftraten.
Was die Handlung und den Schreibstil angeht so war es auch leider nur Mittelmaß. Es plätscherte meiner Meinung nach lange vor sich hin und steigerte sich eher nicht so. Man konnte auch viel vorhersehen, was als nächstes geschieht. Generell war es sonst ziemlich schleppend, obwohl die Idee mit den Gaben und auch die weitere Story durchaus Potenzial gehabt hätten. Sehr schade.
Warum die Reihe so gehyped wurde kann ich leider nicht sagen. Für mich war das Buch in Ordnung, aber nicht großartig. Prinzipiell kann ich auch keine direkte Empfehlung aussprechen, da ich das Buch dafür dann doch etwas zu schleppend habe lesen können, weshalb ich leider lediglich 2,5 Sterne vergeben kann 🌳
- Sebastian Fitzek
Der Heimweg
(1.292)Aktuelle Rezension von: susileseratteSebastian Fitzeks Der Heimweg konnte meine Erwartungen leider nicht erfüllen. Obwohl die Grundidee — eine nächtliche Begleitung per Telefon, während eine Frau von einem möglichen Mörder verfolgt wird — viel Spannung verspricht, verliert sich die Geschichte schnell in übertriebenen Wendungen und konstruierten Zufällen.
Die Figuren wirken oft wenig glaubwürdig und bleiben oberflächlich. Besonders die Hauptcharaktere handeln mehrfach unlogisch, nur um die Handlung künstlich voranzutreiben. Dadurch fiel es mir schwer, emotional mitzufiebern. Auch der Stil ist stellenweise sehr reißerisch, was die Spannung eher erzwingt, statt sie organisch entstehen zu lassen.
Hinzu kommt, dass die zahlreichen Twists gegen Ende eher verwirrend als überraschend sind. Statt eines stimmigen Gesamtbildes entsteht der Eindruck, dass möglichst viele Schockmomente aneinandergereiht wurden. Für Leserinnen und Leser, die subtilen Nervenkitzel und tief ausgearbeitete Charaktere schätzen, könnte Der Heimweg daher enttäuschend sein.
Insgesamt ist das Buch zwar schnell gelesen, hinterlässt aber wenig nachhaltigen Eindruck. Ich hatte mir mehr psychologische Tiefe und weniger Effekthascherei gewünscht.
- Kelly Moran
Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
(1.243)Aktuelle Rezension von: Ilona67Klappentext
Kleine Stadt, große Gefühle
Redwood, ein malerisches kleines Städtchen in Oregon. Genau der richtige Ort für einen Neuanfang. Und den braucht Avery Stowe nach einer desaströsen Ehe dringend, ebenso für sich wie für ihre autistische Tochter Hailey. Da gibt es nur ein Problem: den attraktiven Tierarzt Cade O‘Grady. Eine neue Beziehung ist das Letzte, was Avery will. Sie ist sich nur nicht sicher, wie lange sie Cade widerstehen kann. Vor allem, da sich anscheinend der ganz Ort gegen sie verschworen hat und Amor spielt …
Eine Geschichte in der man bekommt was man erwartet. Gefühle, etwas Spice und ein netter kleiner Ort mit Protas die so ihre Probleme haben. Daher nette Lektüre für zwischendurch. Mehr aber auch nicht.
- Chloe Walsh
Boys of Tommen 1: Binding 13
(306)Aktuelle Rezension von: francescafortunatoDieses Buch hat mich komplett überwältigt. Von der ersten Seite an war ich in der Geschichte gefangen und konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Die Charaktere sind unglaublich tief und real geschrieben, sodass man jede Emotion mit ihnen fühlt. Besonders die verletzliche, aber gleichzeitig starke Entwicklung der Figuren hat mich sehr berührt.
Die Geschichte ist intensiv, emotional und teilweise auch schmerzhaft ehrlich. Ich habe mitgelitten, mitgefiebert und so viele Momente gehabt, die mich wirklich sprachlos gemacht haben. Genau solche Bücher bleiben lange im Herzen.
Für mich war Binding 13 eine Geschichte voller Gefühl, Hoffnung und Stärke. Ein absolutes Highlight, das ich so schnell nicht vergessen werde.
- Cecelia Ahern
Flawed – Wie perfekt willst du sein?
(1.197)Aktuelle Rezension von: BuchspinatZum Inhalt:
Celestine führt ein gutes Leben. Ihre Familie gilt als perfekt. Sie gilt als perfekt. Niemand hat etwas auszustehen. Nicht wie die Menschen, die von der Gilde als „fehlerhaft“ beurteilt und ebenso gebrandmarkt und aus der Gesellschaft ausgestoßen werden. Celestine hat eine große Zukunft vor sich und ist glücklich verliebt in Art – den Sohn des obersten Richters der Gilde. Doch dann passiert eines Morgens im Bus etwas, dass Celestines Leben vollkommen aus der Bahn wirft und plötzlich gilt sie selbst als „fehlerhaft“.
Meine Meinung:
Eine Dystopie, die so absurd erscheinen mag beim Lesen und dennoch – wenn man die täglichen Nachrichten liest und hört – in vielen Dingen eine erschreckende Parallele zur gesellschaftlichen und politischen Entwicklung – nicht nur in unserem Land – geworden ist.
Menschen, die nicht den Grundsätzen der Gilde entsprechen und moralisch einwandfreie Menschen sind – wobei die moralischen und ethischen Grundsätze praktischerweise direkt von der Gilde definiert werden – werden als fehlerhafte Menschen gebrandmarkt. An der Schläfe, der rechten Hand, am Brustkorb oder auf der Zunge. Je nach ihrem Vergehen.
Da ist z.B. die junge Frau, die ihre schwerkranke Mutter zum geplanten Suizid ins Ausland begleitet hat und dadurch „fehlerhaft“ wurde.
Das Leben als „fehlerhafter Mensch“ ist schlimm. Nur Grundnahrungsmittel, Ausgangssperre, schlechte Arbeitsbedingungen, ständige Überwachung und viele Repressalien mehr bestimmen den Alltag einer fehlerhaften Person.
Das Celestine eine fehlerhafte Person werden könnte, erscheint ihr vollkommen absurd, doch dann – eines morgens auf dem Weg zu Schule – droht ein fehlerhafter älterer Herr im Bus zu kollabieren. Niemand hilft ihm. Nicht fehlerhaften Menschen ist nämlich das Helfen von fehlerhaften Menschen untersagt. Sonst werden sie selbst zu fehlerhaften Menschen verurteilt.
Celestine kann nicht einfach zusehen, wie der Mann vor ihren Augen stirbt. Egal, ob das erlaubt ist oder nicht. Also greift sie ein. Als Einzige. Alle schauen zu und nehmen in Kauf, dass der Mann vor ihren Augen sterben könnte.
Sie wird verhaftet. Richter Crevan bietet ihr einen Ausweg an. Das Einzige, was sie dafür tun muss, ist zu behaupten, dass sie nicht geholfen hat, sondern nur ihre Mitmenschen vor dem fehlerhaften Mann beschützen wollte und der fehlerhafte Mann selbst an der Situation schuld ist. Dann würde alles wieder gut werden.
Doch das wäre gelogen. Das wird ihr sehr schnell klar. Und Celestine – trotz großer Angst vor dem Leben als Fehlerhafte – stellt plötzlich das gesamte Regime in Frage und kann es nicht mit ihren eigenen ethischen Grundsätzen vereinbaren, zu lügen.
Was dann geschieht? Das verrate ich Euch nicht. Nur so viel: Celestine wird zum Aushängeschild einer Revolution, die längst überfällig ist. Eine Revolution, in der die Menschen, die unterdrückt werden, die nicht dem gesellschaftlichen Standard entsprechen, aufbegehren. Einer Revolution gegen eine Gesellschaft, in der die Menschen mit Angst und Drohungen stillgehalten werden, damit die Machthaber ihre Macht behalten und ausbauen können.
Menschen, die Sachverhalte und Situationen hinterfragen, sind für Diktatoren und ähnliche Konstrukte sehr gefährlich. Also müssen sie klein gehalten werden. Das geschieht am besten, in dem man Angst schürt. Immer wieder. In dem man Exempel statuiert.
Doch Celestine ist nicht allein. Das wird ihr allmählich bewusst – als sie sich auf die Suche nach Informationen begibt. Ihr Tun ist gefährlich, doch sie kann nicht mehr zurück. Fehlerhaft ist sie sowieso. Dann kann sie auch dafür kämpfen, dass sich etwas ändert. Denn viel schlimmer kann es nicht mehr werden…
Die Geschichte geht unter die Haut und oftmals bin ich beim Lesen unfassbar wütend geworden. Auf Menschen, die ein System ungefragt kaufen. Die sich einreden lassen, dass ethische Grundsätze „fehlerhaft“ sind. Die Menschen vorverurteilen und sie auf unaussprechliche Art und Weise aus der Gesellschaft ausschließen. Weil sie nicht ins Bild passen. Weil sie anders sind. Sich anders entschieden haben.
Schon immer werden Menschen, die nicht „perfekt“ in unsere Gesellschaft passen, diskriminiert und ausgegrenzt. Ob damals zu Zeiten der Sklaverei, der Apartheit, des zweiten Weltkriegs. Sei es bei Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit LGBTQ-Hintergrund. Menschen, die Bürgergeld beziehen oder aus anderen Gründen nicht in die Gesellschaft passen. Die Liste ist noch lange nicht am Ende.
Das bringt mich zu folgender Frage: wer definiert denn, wer in einer Gesellschaft überhaupt perfekt ist und dazugehören darf? Und wer nicht? Wer entscheidet das?
Das muss aufhören. Jeder Mensch ist wertvoll. Einzigartig. Und auf seine Weise perfekt.
Denn – um Margot Friedländer zu zitieren: „Es gibt kein jüdisches, kein muslemisches und kein christliches Blut. Es gibt nur menschliches Blut. Drum sei Mensch!“
Meine Rezension findet Ijr auch auf www.buchspinat.de - Jennifer L. Armentrout
Dark Elements 1 - Steinerne Schwingen
(1.842)Aktuelle Rezension von: AlenaKIch habe bis jetzt schon mehrere Bücher der Autorin gelesen und ich muss sagen, bis jetzt hat mir der Auftakt dieser Reihe bis jetzt am Besten gefallen. Wobei auch die Lux Reihe wirklich richtig richtig gut ist.
Es geht in diesem Buch um Layla, die die Tochter einer Dämonin und eines Gargoyles ist und somit als halb Dämonin und halb Gargoyle aufwächst. Da die Dämonen von den Gargoyles verachtet und gejagt werden, wächst unsere Protagonistin Layla ein bisschen als Außenseiter zwischen den Gargoyles auf. Jedoch hat sie auch einige Verbündete zwischen den Gargoyles, wie z.B. Abbott und Zayne, die sich um ihr Wohlergehen sorgen. Mit Zayne ist sie zusammen aufgewachsen und die beiden sind sehr gut befreundet, wobei die Protagonistin heimlich Gefühle für ihn hegt. Dann lernen wir Roth kennen, der aus der Unterwelt von seinem Boss den Auftrag erhält Layla zu beschützen. Layla ist erst nicht so ersichtlich darauf ihn zu sehen, da er sie an ihrer Dämonenhälfte erinnert und sie diese, so wie grundsätzlich alle Dämonen, strickt ablehnt. Doch nach und nach entwickelt sie auch Sympathien gegenüber den Dämonen.
Mir hat die Geschichte unglaublich gut gefallen. Durch den lockeren und leichten Schreibstil der Autorin kam ich sehr schnell in das Buch rein und es ließ sich sehr flüssig lesen. Auch die Protagonistin Layla war mir durchaus sympathisch und ich habe wirklich oft mit ihr mitgelitten, wobei ich aus Spoiler Gründen nicht näher darauf eingehen werde. Roth ist ein unglaublich vielseitiger Charakter, der von sehr witzig zu ernst sehr gut wechseln kann. Ich musste sehr oft über seine Aussagen lachen. Und dann ist da noch Zayne, der auf der einen Seite auch sehr liebenswert ist, auf der anderen aber durchaus auch negative Eigenschaften besitzt. Er versucht aber auf seine Art und Weise, Layla zu beschützen. Alles in allem, konnte ich mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen und freue mich auf das nächste Buch dieser Reihe. Generell freue ich mich über die nächsten Bücher der Autorin, weil sie sehr gut schreiben kann.
- Leigh Bardugo
Goldene Flammen
(1.485)Aktuelle Rezension von: LuliaIm Zentrum der Handlung steht die unscheinbare Kartografin des Zaren von Revka Alina Starkov, die bei einem Angriff herausfindet, dass sie eine Magierin mit außergewöhnlichen Fähigkeiten ist und daraufhin vom Dunklen zur Ausbildung in den Zarenpalast entsandt wird und dort auf dunkle Geheimnisse stößt.
Die ruhige Handlung entfaltet stetig ihre Spannung und politischen Intrigen. Das originelle Worldbuilding hat einen zaristischen Einschlag und wirkt atmosphärisch düster, kriegsgezeichnet und voller Magie.
Bei den Protagonisten steht Alina klar im Mittelpunkt der Geschichte, die durch die Ich-Perspeltive eine gelungene emotionale Tiefe erhält. Aber auch interessante Nebenprotagonisten wie Mal, der Dunkle, Botkin oder Baghra bereichern die Erzählung.
Wer Bücher mit originellem Worldbuilding und einer guten Balance zwischen Action, ruhigen Momenten und inneren Konflikten mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist eingänglich, atmosphärisch und untersützt den Lesefluss sehr gut.
Insgesamt kann ich das Buch empfehlen.























