Bücher mit dem Tag "hilfsbereitschaft"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "hilfsbereitschaft" gekennzeichnet haben.

282 Bücher

  1. Cover des Buches Nur noch ein einziges Mal (ISBN: 9783423283434)
    Colleen Hoover

    Nur noch ein einziges Mal

    (2.038)
    Aktuelle Rezension von: Saskiaaat

    Ich kann den Hype um dieses Buch jetzt absolut nachvollziehen. Ich habe schon viele emotionale Bücher gelesen, aber Nur noch ein einziges Mal hat mich auf eine ganz andere Art berührt.

    Ich war von der ersten Seite an in der Geschichte drin und wollte ständig wissen, wie es weitergeht. Lily war für mich eine unglaublich sympathische und authentische Hauptfigur. Ich habe so oft mit ihr mitgefühlt und mich gefragt, wie ich selbst in ihrer Situation gehandelt hätte.

    Was mir besonders gefallen hat, ist, dass das Buch zeigt, dass das Leben eben nicht nur schwarz oder weiß ist. Manche Entscheidungen sind unglaublich schwer, und genau das bringt Colleen Hoover meiner Meinung nach sehr realistisch rüber. Mehrmals musste ich das Buch kurz zur Seite legen, weil ich das Gelesene erst einmal verarbeiten musste.

    Der Schreibstil war wie gewohnt super flüssig. Die Seiten sind nur so vorbeigeflogen und ich habe das Buch viel schneller beendet, als ich eigentlich wollte.

    Für mich war es keine typische Liebesgeschichte, sondern ein Buch mit einer wichtigen Botschaft, das mich emotional wirklich mitgenommen hat. Ich werde die Geschichte so schnell nicht vergessen und kann sie jedem empfehlen, der emotionale Bücher mag. Von mir gibt es ganz klar 5 von 5 Sternen.

  2. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499013218)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

    (2.998)
    Aktuelle Rezension von: ENI

    Tschick von Wolfgang Herrndorf, erschienen 2010, ist ein Jugendroman, der weit über seine eigentliche Zielgruppe hinauswirkt. Die Geschichte begleitet die beiden Jugendlichen Maik Klingenberg und Andrej „Tschick“ Tschichatschow auf einer spontanen Reise durch die deutsche Provinz und verbindet Roadmovie-Atmosphäre mit einer berührenden Erzählung über Freundschaft, Identität und das Erwachsenwerden.

    Im Mittelpunkt stehen zwei Aussenseiter, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch zueinanderfinden. Was als verrückte Ferienaktion beginnt, entwickelt sich zu einem Abenteuer voller Begegnungen, Umwege und unerwarteter Erkenntnisse. Dabei erzählt Herrndorf nicht nur von jugendlicher Freiheit, sondern auch von Einsamkeit, Sehnsucht und dem Wunsch, irgendwo dazuzugehören.

    Besonders beeindruckt hat mich die Sprache. Sie wirkt authentisch, lebendig und genau auf die Figuren abgestimmt, ohne jemals künstlich oder übertrieben zu erscheinen. Obwohl ich mit 45 Jahren deutlich älter bin als die Protagonisten, konnte ich mich erstaunlich gut in die beiden Jungen hineinversetzen. Gerade diese Mischung aus Leichtigkeit, Humor und leiser Melancholie hat mich sehr berührt. Vielleicht zeigt sich darin eine grosse Stärke des Romans: Er erzählt zwar von Jugendlichen, spricht aber Erfahrungen an, die viele Menschen unabhängig vom Alter nachvollziehen können.

    Auch die Verfilmung hat mir gefallen. Zwar entsprachen die Darsteller nicht ganz meinen eigenen Vorstellungen der Figuren, dennoch empfand ich die Umsetzung als erstaunlich nah am Buch und seinem besonderen Ton.

    Tschick ist für mich ein zeitloser Roman über Freundschaft, Freiheit und das Gefühl, seinen eigenen Weg zu suchen. Schade, dass Wolfgang Herrndorf so früh verstorben ist – von diesem Autor hätte ich sehr gerne noch weitere Bücher gelesen.

  3. Cover des Buches Vielleicht jetzt (Vielleicht-Trilogie, Band 1) (ISBN: 9783743210950)
    Carolin Wahl

    Vielleicht jetzt (Vielleicht-Trilogie, Band 1)

    (509)
    Aktuelle Rezension von: viki_pzr

    Ich mag den Schreibstil von Carolin Wahl einfach sehr. Ich mag auch immer den Dual POV, das hat mir hier etwas gefehlt. 

    Man kann sich immer sehr gut in die Personen hineinversetzen und auch dieses leichte grumpyxsunshine und der „Suche“ nach Gabriellas Vater hat es echt super gemacht. Auch fand ich das Setting gut, weil das ist mir bisher noch nicht untergekommen. 

    Ich muss aber sagen, dass ich am Anfang etwas Schwierigkeiten hatte, in das Buch einzusteigen und mich nicht ganz einfinden konnte. Ich hab hinterher gelesen, dass Carolin Wahl selbst sagt, dass der erste Band für sie schwierig war zu schreiben und ich finde das merkt man (leider) schon.

  4. Cover des Buches Mit dem Kühlschrank durch Irland (ISBN: 9783641133429)
    Tony Hawks

    Mit dem Kühlschrank durch Irland

    (261)
    Aktuelle Rezension von: JourneyGirl

    Eine verlorene Wette steht am Anfang des Buches. Und es ist eine wahre Begebengeit. Ich musste mir schon am Anfang den Bauch vor Lachen halten! Ich liebe Irland und war dort selbst schon mehrfach im Urlaub. Das Buch zeigt ein tolles Bild der herzlichen Iren. Ein Muss für alle Irland-Fans! Ich hab das Buch nach einigen Jahren nochmal gelesen, weil es so witzig ist. Aber am Besten einfach lesen und selbst herausfinden...

  5. Cover des Buches Der Bademeister ohne Himmel (ISBN: 9783499015717)
    Petra Pellini

    Der Bademeister ohne Himmel

    (248)
    Aktuelle Rezension von: kathwie

    „Der Bademeister ohne Himmel“ von Petra Pellini ist eines dieser Bücher, die gar keine großen Dramen oder überraschenden Wendungen brauchen, um zu berühren. Die Geschichte ist leise, unaufgeregt und gleichzeitig unglaublich warmherzig.

    Im Mittelpunkt stehen die 15-jährige Linda und der 86-jährige Hubert, der an Demenz erkrankt ist. Linda verbringt viel Zeit mit ihm, unterstützt ihn in seinem Alltag und versucht, ihm ein Stück Normalität und Sicherheit zu geben. Dabei entwickelt sich zwischen den beiden eine ganz besondere Verbindung. Auch die Menschen um sie herum spielen eine wichtige Rolle und machen die Geschichte zu etwas Besonderem. Mehr möchte ich über die Handlung gar nicht verraten.

    Für mich sind vor allem die Charaktere die große Stärke des Buches. Sie wirken liebevoll gezeichnet, menschlich und überhaupt nicht perfekt. Gerade Linda und Hubert sind mir im Laufe der Geschichte sehr ans Herz gewachsen. Trotz des ernsten Themas schafft Petra Pellini es, immer wieder Wärme und auch leisen Humor in die Geschichte zu bringen. Das Buch fühlt sich dadurch nie erdrückend an.

    Ich mochte außerdem sehr, wie unaufgeregt die Geschichte erzählt wird. Es passiert nicht ständig etwas Spektakuläres und trotzdem wollte ich weiterlesen, weil ich einfach gerne Zeit mit diesen Figuren verbracht habe. Es sind vielmehr die kleinen Situationen und Begegnungen, die das Buch besonders machen und einem immer wieder warm ums Herz werden lassen.

    Das Ende war für mich zwar ziemlich vorhersehbar. Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – hat es mich sehr berührt und am Ende sind dann doch einige Tränen geflossen. Obwohl ich wusste, worauf die Geschichte hinauslaufen könnte, hat das ihrer emotionalen Wirkung überhaupt keinen Abbruch getan.

    Ein wunderschönes, warmherziges Buch über Freundschaft, Fürsorge, das Älterwerden und besondere Verbindungen zwischen Menschen. Eine klare Empfehlung für alle, die keine große Spannung brauchen, sondern Lust auf eine leise, liebevolle Geschichte fürs Herz haben.


  6. Cover des Buches Tage wie Salz und Zucker (ISBN: 9783499268670)
    Shari Shattuck

    Tage wie Salz und Zucker

    (158)
    Aktuelle Rezension von: sydneysider47

    Im Mai 2016 war ich unterwegs nach Zürich mit der Bahn. Um mir die Fahrtzeit angenehm zu gestalten, habe ich folgendes Buch gelesen:

    Tage wie Salz und Zucker

    Wie mir das Buch gefallen hat, kann man jetzt nachlesen.

     

    Die Freundschaft zweier ungleicher Frauen – oder: die Handlung:

    Ellen Homes ist stark übergewichtig und findet sich unattraktiv. Deswegen freut sie sich, einen Job zu haben, bei dem sie nachts arbeiten muss. Sie putzt in einem Supermarkt.

    Selten kommt sie unter Menschen. Dafür verschanzt sie sich gerne in ihrer kleinen Wohnung und beobachtet durch ein Fenster, was ihre Nachbarn machen.

    Eines Tages verändert sich ihr Leben schlagartig. Sie lernt Temerity kennen, eine junge charismatische Frau, die blind ist. Ein Mann entreißt ihr ihre Handtasche, will fliehen – und Ellen stellt ihm ein Bein, als sie das gesehen hat. Der Mann stürzt, und Temerity bekommt ihre Handtasche wieder. Sie ist interessiert zu wissen, wer den Handtaschenraub verhindert hat. Ellen und Temerity unterhalten sich miteinander und beginnen von da an, sich immer wieder zu treffen.

    Von da an versuchen sie, ihre Welt und die Welt ihrer unmittelbaren Umgebung etwas angenehmer zu gestalten. Ellen weiß beispielsweise, dass Nachbarin Cindy ein Kind erwartet, aber nicht für das Kind wird sorgen können. Ein wohlhabendes Anwaltsehepaar ist interessiert daran, das Kind zu adoptieren – möchte aber einen Rückzieher machen, als sie erfahren, dass das Kind einen Vater mit afrikanischem Migrationshintergrund hat. Und hier kommen Ellen und Temerity ins Spiel, die versuchen, Cindy zu helfen, aus ihrer Ausweglosigkeit herauszukommen.

    Auch in Ellens Job läuft nicht alles zum Besten. Kollegin Irina kümmert sich um ein Kind, um das sie sich nicht kümmern will – und wird noch zusätzlich vom Chef erpresst. Als Ellen bemerkt, dass der Chef in zwielichtige Geschäfte verwickelt wird, startet sie eine Aktion, um Irina zu helfen…

     

    Fast schon ein modernes Märchen – oder: meine Leseerfahrung:

    Das Buch lässt sich leicht lesen, dank der vielen Dialoge und der oft spannenden Handlung. Einen Ich-Erzähler findet man nicht in dem Buch, und alles ist in der Vergangenheit verfasst – so wie viele Leser es gerne haben.

    Sympathisch sind auch beide Hauptcharaktere – Ellen und Temerity – und ihr näheres Umfeld. So hat Temerity einen Bruder, namens Justice, und einen Hund, namens Wicht. „Wicht“ – diesen Namen für einen Hund finde ich außergewöhnlich. Genauso wie den Namen „Maus“ für den Kater von Ellen.

    Sicherlich läuft vieles in dem Roman zu glatt, zu berechenbar – und ich sagte mir oft beim Lesen, dass manche Ereignisse nicht so laufen können, wie sie im Buch laufen. Wie können beispielsweise wildfremde Menschen andere Menschen in einem Krankenhaus besuchen, ohne dass andere Leute Verdacht schöpfen?

    Andererseits sehe ich diesen Roman als modernes Märchen. Die Freundschaft zwischen Ellen und Temerity hat Auswirkungen auf das Leben der beiden. Und zwar im positiven Sinne. Ellen merkt auf einmal, dass üppiges Essen nicht alles ist im Leben, und man auch von Obst und Gemüse  satt werden kann. Das hat sie durch Temerity gelernt, die sie zum Essen eingeladen hat. Ellen merkt auch, dass sie sich nicht verstecken muss – es gibt durchaus Menschen, die sie als sympathischen Menschen wahrnehmen, ohne zu sehr auf Äußerlichkeiten zu achten. Sie lernt viel durch die Gespräche mit Temerity, die zwar nicht sehen kann, aber deren andere Sinne so gut ausgeprägt sind, dass sie Menschen sehr gut beurteilen kann.

    Mir hat dieses Buch gut gefallen – es ist kurzweilig, hat aber doch auch Tiefgang. Die Idee, wie man das Leben anderer ein bisschen glücklicher machen kann im Rahmen seiner Möglichkeiten, ist zwar schon alt – aber immer noch aktuell. Man sollte sie auf sein ganzes Leben anwenden.

     

    Mein Fazit:

    Das Buch „Tage wie Salz und Zucker“ von Shari Shattuck ist ein gut und leicht zu lesender Roman über zwei unterschiedliche Frauen, die versuchen, das Leben einiger Nachbarn im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein bisschen besser und glücklicher zu machen.

    An einigen Stellen war mir die Handlung in dem Buch jedoch zu glatt und zu unwahrscheinlich – deswegen ziehe ich auch einen Stern ab.

    Ich vergebe dem Buch „Tage wie Salz und Zucker“ vier Sterne und empfehle es weiter.

     

     

     

  7. Cover des Buches Das Café ohne Namen (ISBN: 9783548069272)
    Robert Seethaler

    Das Café ohne Namen

    (227)
    Aktuelle Rezension von: Aitutaki

    Das "Café ohne Namen" hat mir ausgesprochen gut gefallen, weil Robert Seethaler mit einer ruhigen und unaufgeregten Sprache eine ganz besondere Atmosphäre schafft. Die Geschichte wirkt auf den ersten Blick unspektakulär, hat mich aber gerade deshalb berührt. Es geht nicht um grosse "Dramen" oder überraschende Wendungen, sondern um die kleinen Geschichten des Alltags und die Menschen, die sie erleben.

    Besonders gefallen hat mir die Hauptfigur Robert Simon. Er ist ein stiller, bescheidener und freundlicher Mensch, der seinen eigenen Weg geht, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Gerade durch diese Zurückhaltung wirkt er sehr authentisch. Ich habe ihn als jemanden erlebt, dem man gerne begegnen würde. Auch die vielen Gäste des Cafés sind liebevoll gezeichnet. Jeder bringt seine eigene Geschichte mit, und zusammen ergeben sie ein lebendiges Bild des Wien der 1960er-Jahre.

    Die Handlung entwickelt sich eher langsam, was mir jedoch gut gefallen hat. Das Café wird zu einem Treffpunkt für Menschen unterschiedlichster Herkunft und Lebenssituationen. Dabei zeigt Seethaler, wie Begegnungen, Gespräche und zwischenmenschliche Beziehungen das Leben bereichern können. Die Geschichte erinnert daran, dass hinter jedem Menschen eine eigene Welt steckt.

    Besonders beeindruckt hat mich die Stimmung des Romans. Seethaler gelingt es, mit wenigen Worten viel Gefühl auszudrücken. Das Buch strahlt Wärme, Melancholie und Menschlichkeit aus. Gleichzeitig erzählt es von gesellschaftlichen Veränderungen und davon, wie sich eine Gemeinschaft entwickelt.

    Insgesamt habe ich" Das Café ohne Namen" als einen stillen, tiefgründigen und sehr menschlichen Roman erlebt. Wer spannende Action oder dramatische Konflikte sucht, wird vielleicht weniger begeistert sein. Wer jedoch Geschichten über Menschen, ihre Hoffnungen, ihre Einsamkeit und ihre Verbundenheit mag, wird an diesem Buch viel Freude haben. Für mich war es ein berührendes Leseerlebnis, das noch lange nachgewirkt hat.


  8. Cover des Buches Die Chocolaterie der Träume (ISBN: 9783734105012)
    Manuela Inusa

    Die Chocolaterie der Träume

    (248)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G

    Keira hat sich vor fünf Jahren ihren Wunsch erfüllt und einen eigenen Laden eröffnet. Dort verkauft sie sämtliche Produkte, die es mit Schokolade gibt, denn sie liebt Schokolade. Dass ihr Freund Jordan diese Liebe nicht teilt, hat die Beziehung in dieser Zeit auf eine harte Probe gestellt. Doch in letzter Zeit fühlt sich Keira zunehmend beleidigt von ihm, denn ständig kritisiert er sie für ihr Gewicht, dabei hat sie nur wenige Kilos zu viel und fühlt sich wohl in ihrer Haut. Als er ihr eines Abends auch noch ihre frittierten Tempura-Shrimps wegisst, weil er dachte, dass sie die sowieso nicht mehr essen wolle, dabei war sie nur kurz auf der Toilette, reicht es ihr und sie zieht zu ihrer Mutter. Von ihren Freundinnen aus der Valerie Lane erhält sie nur Zustimmung, denn alle mochten Jordan und seine überhebliche Art nicht. Aber kann auch Keira diese abrupte Trennung einfach so hinnehmen?

    Manuela Inusa hat in diesem zweiten Teil der Reihe rund um die Valerie Lane Keira und ihren Laden "Keira's Chocolates" in den Mittelpunkt gestellt. Bereits aus dem ersten Band ist bekannt, dass sie nicht sonderlich glücklich mit Jordan ist, was sich nun zunehmend zuspitzt. Sehr bewegend und empathisch erzählt die Autorin nun über Keiras Gedanken, ihre Liebe und ihre Träume und reißt die Leser*innen so mit. 

    Diese Reihe hat mich bereits nach dem ersten Roman gepackt und ich war nun schon sehr gespannt auf den zweiten Band, denn alle fünf Ladenbesitzerinnen der Valerie Lane sind unheimlich sympathisch, tragen aber auch so ihre Päckchen mit sich herum. Deshalb habe ich vollkommen gefesselt gelesen und war leider viel zu schnell am Ende angelangt. Aber gut, dass es noch weitere vier Teile gibt und ich bald mit Ruby Zeit verbringen darf! 

  9. Cover des Buches Der kleine Teeladen zum Glück (ISBN: 9783734105005)
    Manuela Inusa

    Der kleine Teeladen zum Glück

    (383)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G

    Laurie hat seit einigen Jahren ihren Teeladen in der Valerie Lane. Diese Straße ist eine ganz besondere, denn sie wurde von der wohltätigen und deshalb unvergessenen Valerie Bonham bewohnt und geprägt. Die fünf Läden dort werden immer noch von Frauen betrieben, die eine tolle Gemeinschaft und gemeinsame Träume und Ideale verbindet. Für Laurie ist deshalb jeder Tag von Neuem wunderschön, wenn sie zur Arbeit in ihren kleinen Laden gehen darf und sich jeden Mittwochabend mit ihren Freundinnen trifft. Auch der Dienstagmorgen ist zu einem wöchentlichen Highlight für Laurie geworden, denn der attraktive Teehändler Barry kommt immer pünktlich mit seiner Lieferung und sorgt für gute Laune bei Laurie. Allerdings kann sie seine Gefühle ihr gegenüber nicht einschätzen, auch wenn sie manchmal das Gefühl hat, er flirtet mit ihr. Daher beschließen die vier anderen Ladenbesitzerinnen, ihrer Freundin auf die Sprünge zu helfen und vorallem Orchid steht mit vielen Tipps und tatkräftiger Unterstützung immer an Lauries Seite. Doch braucht sie die Hilfe von anderen überhaupt?

    Manuela Inusa entführt ihre Leser*innen in diesem Reihenauftakt der Valerie-Lane-Reihe in die romantische kleine Sackgasse in Oxford. Mit viel Empathie, Emotion und Sinn für Gemeinschaft zeigt sie, wie fest die Freundinnen und Ladenbesitzerinnen zusammenstehen und sich gegenseitig und auch andere Menschen unterstützen. Da sich der Erzählstil der Autorin sehr flüssig liest, fliegen die Seiten nur so dahin. 

    Da ich schon viel Positives über diese Reihe gehört habe und diese auch schon lange (ungelesen) in meinem Bücherregal steht, habe ich nun kurzentschlossen damit begonnen. Mir hat der erste Band sehr gut gefallen, allerdings habe ich Laurie und ihre ausgeprägte Unsicherheit manchmal sehr schwierig gefunden, was aber zum Ende hin wesentlich besser geworden ist. Insgesamt ein sehr schöner Reihenbeginn, der mich neugierig auf die weiteren Teile gemacht hat.  

  10. Cover des Buches Seine Toten kann man sich nicht aussuchen (ISBN: 9783492273145)
    Janine Binder

    Seine Toten kann man sich nicht aussuchen

    (42)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Janine B. berichtet von ihrem Einstieg bei der nordrhein-westfälischen Polizei und wie sie sich zur erfahrenen Kommissarin mauserte, und überraschend humorvoll scheint es auf deutschen Polizeiwachen zuzugehen. Ein abwechslungsreicher und spannender Beruf, den bestimmt nicht jeder machen kann, ich wüsste zB nicht, ob ich mich bei Beleidigungen und verbalen Angriffen so gelassen die Ruhe bewahren würde. All Cops Are Beautiful! Bitte unbedingt mehr "Hühnerstreifen", und die Sache mit den "neune Möpsen" hätte ich mir überlegt. Einige Geschichten erinnerten mich an meine Zivizeit als Krankenwagenfahrer, die Polizei hieß bei uns damals "Werder Bremen"  und "Tanzverein Grün-Weiß". Wäre es nicht mal wieder Zeit für weitere Einsatzgeschichten, Frau B.?

  11. Cover des Buches Infinity Plus One (ISBN: 9783736314863)
    Amy Harmon

    Infinity Plus One

    (246)
    Aktuelle Rezension von: booklover2712

    "In dieser Nacht sind wir beide gesprungen, haben beide losgelassen, sind beide gefallen."

    Inhalt:

    Bonnie Rae Shelbys Leben scheint ein wahr gewordener Traum: Sie ist eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt, hat Millionen von Fans, mehr Geld, als sie je ausgeben könnte ... und sie will sterben.

    Finn Clyde ist ein Niemand. Das Einzige, was für ihn im Leben Sinn ergibt, ist Mathematik. Allerdings hat ihn das bisher noch nicht weit gebracht. Er will ganz neu anfangen, weit weg von den Schatten seiner Vergangenheit. Doch dann sieht er das Mädchen auf der Brücke. Er weiß, dass sie springen wird. Und er muss eine Entscheidung treffen ...

    Meinung:

    Das Cover zum Buch hat mir einfach unsagbar gut gefallen. Ich liebe, wie die Farben miteinander harmonieren und die Schrift das wundervolle Gesamtbild einfach perfekt abrundet. Zudem finde ich sehr gelungen, das es sich einfach ideal zum ersten Teil ergänzt, da ich so als Leser einfach von Anfang an wusste, das es sich um eine Reihe handelt, bei denen die Charaktere jedoch wenig miteinander zu tun haben.

    Der Schreibstil der Autorin ist locker leicht, ein kleines bisschen poetisch und die Tiefgründigkeit darf jedoch auch nicht fehlen. Ich fand schnell in die Handlung und damit auch in die Geschichte, was dem flüssigen Schreibstil zu verdanken ist. Die Worte haben mein Herz berührt und ich konnte teilweise nicht mehr aufhören zu lesen.

    Schon am Anfang habe ich sofort mit gefiebert, denn die Emotionen waren auf jeden Fall greifbar. Das sie dann die Reise ihres Lebens machen, konnte mich auf jeden Fall auch begeistern.

    Bonnie war frei, gefangen in einer Welt, in der es scheinbar keinen wirklichen Platz für sie gab und doch konnte sie nicht aufgeben. Manchmal war sie ein kleines bisschen naiv und dann doch auch wieder unsagbar spannend. Sie hat viele Stimmungsschwankungen, die doch irgendwie real wirkten und ich konnte ihre Gedanken anfänglich noch gut verstehen, auch wenn sich das ein kleines bisschen gegen Ende verändert hat.


    Clyde schien der "Retter" zu sein und das nicht nur im übertragenen Sinne. Und doch hatte auch er seine eigenen Probleme und musste sich seinen Weg hart erkämpfen.


    Die Beziehung zwischen Bonnie und Clyde war wirklich wundervoll und doch ging mir manches einfach ein bisschen zu schnell. Sie kennen sich in meinen Augen nicht lang genug um diesen einen Schritt zu wagen, was ich irgendwie ein wenig unrealistisch fand. Nicht das jedes Buch der Realität entsprungen sein müsste, aber irgendwie wirkte es für mich nicht ganz richtig und ein wenig überstürzt.

    Ihre Liebe war stürmisch, genau wie die beiden Charaktere selbst.

    Um noch einmal auf die Handlung im Allgemeinen zurückzukommen, so kann ich nur sagen, das sie mir wirklich gut gefallen hat, wie bereits erwähnt ich jedoch diesen kleinen Aspekt ein wenig störend fand.

    Trotzdem muss ich auch sagen, das ich das Wortspiel in Bezug auf "Bonnie und Clyde" wirklich sehr gelungen fand. Das hat mich irgendwie sofort abgeholt und total neugierig gemacht.

    Für mich ist das Buch eine Geschichte, die Spannung, Liebe, Hoffnung und vielleicht auch Rettung verkörpert. In meinen Augen kann man diese lesen, muss es jedoch nicht.

  12. Cover des Buches Wolke Sieben ganz nah (ISBN: 9783426448878)
    Kirsty Greenwood

    Wolke Sieben ganz nah

    (298)
    Aktuelle Rezension von: CozyRead

    Dieses Buch ist ein Zufallskauf gewesen, den ich nicht bereut habe.

    Die tollen Charaktere und die interessanten Wendungen machen es schwer das Buch aus der Hand zu legen wenn man einmal damit begonnen hat.

    Die Protagonisten Delphi ist leicht chaotisch und hat mich zwischendurch immer mal wieder ein Bridget Jones erinnert. 

    Die Nebencharaktere mit ihren besonderen Persönlichkeiten haben mir auch sehr gefallen.


  13. Cover des Buches Hit my Heart: Spiel mit dem Eis (Love and Ice-Reihe 2) (ISBN: B0CH1MTBDG)
    Jeannine Molitor

    Hit my Heart: Spiel mit dem Eis (Love and Ice-Reihe 2)

    (51)
    Aktuelle Rezension von: Alison

    Chloe konnte wegen einer Verletzung ihre WM Qualifikation im Eiskunstlaufen nicht beenden. Seitdem war sie nicht mehr auf dem Eis. Und weil ihre Noten im Wirtschaftsstudium so schlecht sind, das sie droht durchzufallen, schickt ihr Vater sie auf ein Wintersemester nach Kanada.
    Ryan studiert Literatur an der Uni, wo er zum ersten Mal Chloe kennenlernt. Er ist auch Kapitän der Eishockey Mannschaft. Um der Mannschaft mit ihrer Ausrüstung und auch seinem besten Freund Ben zu helfen, brauchen sie dringend einen Sponsor.
    Als er Chloe in der Eislaufhalle entdeckt, macht er ihr einen Deal. Er hilft ihr die Sicherheit auf dem Eis zurückzuerlangen, dafür spricht sie mit ihrem Vater wegen dem Sponsoring.
    Ryan gibt sich wirklich Mühe, Chloe zu helfen. Dabei nähern sich beide unweigerlich an und es vergeht kaum ein Augenblick, in dem er nicht an sie denken muss.
    Chloe ist teilweise ganz schön schnippisch. Sie wirkt oft verletzt, da sie von ihrem Vater nur auf ihre Leistung reduziert wird. Mit ihren Mitmenschen springt sie dann schon einmal etwas herablassend herum. Es wird aber schnell klar, das sie ihre Unsicherheit überdeckt. Sie geht zwar einen Deal mit Ryan ein, ist aber gleichzeitig auch sauer, das sie wieder auf Papas Geld reduziert wird. Also nimmt sie den Deal an, ohne ihren Vater wegen des Sponsoring zu fragen. Das Drama ist also vorprogrammiert.
    Und dann ist Dan noch die lebenslustige Holly, die Chloe zu Beginn richtig nervt, aber zu einer guten Freundin wird.

  14. Cover des Buches Der kleine Hudrywuschell Barnabas (ISBN: 9783991301455)
    Nicole Höss

    Der kleine Hudrywuschell Barnabas

    (16)
    Aktuelle Rezension von: mimitati_555

    Barnabas ist ein Hudrywuschell, dies sind kleine Wesen, die in der Lage sind, die Menschen zu besuchen, indem sie durch Spiegel in ihre Welt kommen. Paul und Sarah sind ganz schön erschrocken, als Barni sich ihnen das erste Mal zeigt, nach anfänglichen Schwierigkeiten werden die drei aber gute Freunde und erleben einige Abenteuer zusammen.

    Die Sprache der Autorin ist bildhaft, sodass ich sofort das kleine Wesen vor Augen habe, das sich mir gegenüber zu Beginn des Buches selbst beschreibt. Das Buch eignet sich sehr gut zum vorlesen, ein Mix aus Fantasy und Märchen, der mich schnell in seinen Bann zieht und gut unterhält. Es gibt viele lustige Situationen, aber auch an dramatischen Szenen wurde nicht gespart. Insgesamt eine schöne Geschichte für Kinder ab 8 Jahren, die auch mir sehr viel Spaß gemacht hat. Das Ende verspricht eine Fortsetzung durch einen Cliffhanger, der hoffen lässt, dass es genauso spannend weitergeht. Volle Punktzahl gibt es dafür von mir. 

  15. Cover des Buches Geheimnis in Weiß (ISBN: 9783608963304)
    J. Jefferson Farjeon

    Geheimnis in Weiß

    (92)
    Aktuelle Rezension von: TripleA

    Charmantes Setting, Spannung, interessante Figuren und ein rätselhafter Mord, der sich erst zum Schluss klärt.

    Trotz des überschaubaren Umfangs ist ein sehr unterhaltsamer Krimi gelungen. Das Setting aus den 1920er Jahren schafft eine gewissen Nostalgie. Der Sprachstil ist zwar etwas altmodisch, aber meiner Meinung nach sehr charmant.
    Ein echtes Lesevergnügen, wenn’s denn mal kein dicker Schmöker sein soll.

    Idealerweise zu Weihnachten

  16. Cover des Buches Der letzte Zug nach Istanbul (ISBN: 9781503948556)
    Ayşe Kulin

    Der letzte Zug nach Istanbul

    (8)
    Aktuelle Rezension von: kapitelschlag

    Ayşe Kulin erzählt in *Der letzte Zug nach Istanbul* eine außergewöhnliche Geschichte über Mut, Liebe und Menschlichkeit vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs. Im Zentrum steht die junge Türkin Selva, Tochter einer angesehenen muslimischen Familie, die sich gegen den Willen ihrer Eltern in den jüdischen Arzt Rafael verliebt und ihn heiratet. Das Paar flieht aus Istanbul ins von Nazis besetzte Frankreich, wo es schon bald um das eigene Überleben kämpfen muss.

    Während Europa im Krieg versinkt, startet eine waghalsige Rettungsmission der türkischen Regierung: Ein geheimer Zug soll jüdische Bürger mit türkischer Staatsangehörigkeit aus Frankreich zurück in die neutrale Türkei bringen. Diese auf wahren historischen Begebenheiten beruhende Rettungsaktion bildet das dramatische Herzstück des Romans. 

    Ayşe Kulin schreibt klar, flüssig und emotional zugänglich. Ihr Stil ist eher ruhig und beobachtend, dabei aber nie distanziert. Sie legt großen Wert auf historische Genauigkeit, ohne den Roman zu überfrachten – die historischen Ereignisse dienen als Kulisse für eine zutiefst menschliche Geschichte. Kulin gelingt es, verschiedene Perspektiven miteinander zu verweben: Die persönlichen Schicksale ihrer Figuren, diplomatische Hinterzimmerpolitik und die drohende Gewalt des Nazi-Regimes.

    Die Charaktere sind fein gezeichnet. Es wird spürbar, wie Zivilcourage und Menschlichkeit auch in dunklen Zeiten Hoffnung schenken können.

    Der Roman basiert auf realen diplomatischen Bemühungen der Türkei im Zweiten Weltkrieg. Die Türkei war neutral, versuchte jedoch, ihre jüdischen Bürger aus dem besetzten Europa zu retten – ein wenig bekannter Aspekt der Geschichte, den Kulin mit Respekt und Detailkenntnis beleuchtet. Besonders interessant ist der Blick auf die Rolle der Türkei im internationalen Machtgefüge jener Zeit – eine selten thematisierte Perspektive in der Holocaust-Literatur.

    *Der letzte Zug nach Istanbul* ist ein bewegender, historisch fundierter Roman über Liebe, Mut und Menschlichkeit in einer Zeit des Schreckens. Ayşe Kulin beleuchtet einen oft vergessenen Teil der Geschichte und bringt dem Leser die Rolle der Türkei im Zweiten Weltkrieg auf eindrucksvolle Weise näher. Für Fans von intelligenten historischen Romanen mit Herz und Haltung ist dieses Buch eine klare Empfehlung.🫶⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️




  17. Cover des Buches Sammy - Die unglaublichen Abenteuer einer kleinen Maus (ISBN: 9783280080207)
    Henry Cole

    Sammy - Die unglaublichen Abenteuer einer kleinen Maus

    (62)
    Aktuelle Rezension von: official_simone

    Das Cover des Buches ist herzlich und  ansprechend gestaltet. Auch der Klappentext verrät nicht zu viel, macht aber neugierig auf den Rest des Buches. Die Bleistiftzeichnungen im Buch sind sehr liebevoll illustriert und begleiten die Geschichte durch das ganze Buch. Die Bilder animieren die Kinder & erhöhen das Lesevergnügen. Das Buch eignet sich hervorragend für gemeinsame Lesestunden sowie auch für ältere Kinder zum alleine lesen. Das Buch hat einen sehr gut lesbaren Schreibstil und die Schriftgröße ist gut geeignet. Ein Buch für die ganze Familie.

    Es gibt viel zu entdecken und die Tiere sind sehr naturgetreu. Die Geschichte ist sehr liebevoll erzählt. Besonders gut gelungen finde ich die kurzen Kapitel die sehr lebendig erzählt sind in denen über Freundschaft und Zusammenhalt erzählt wird.

  18. Cover des Buches Die Nacht der Vergessenen (ISBN: 9783038481515)
    Iris Muhl

    Die Nacht der Vergessenen

    (30)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele

    „...Niki erinnert sich sehr genau an die ersten Abende in der roten Meile. Sie schob sich anfangs erst zögerlich, dann immer forscher durch die dunklen Gassen, an den Menschen vorbei, an Männern, Frauen und Schaulustigen, unerschütterlich...“


    Niki arbeitet in Zürich bei der Heilsarmee. Es ist Heiligabend, als sich Niki mit Heidi zusammen in die rote Meile aufmacht. Dort leben Obdachlose und Prostituierte. Niki und Heidi haben Geschenke für sie dabei. Doch seit langem hadert Niki mit ihrer Aufgabe und mit Gott. Es gelingt ihr nicht mehr, Frauen zum Ausstieg aus dem Milieu zu bewegen. Viele Türen bleiben ihnen verschlossen.

    Die Autorin hat eine bewegende Weihnachtsgeschichte geschrieben. Sehr feinfühlig geht sie mit dem schwierigen Thema um.

    Der Schriftstil ist dem Thema angemessen. Es ist eher ein leises Buch mit behutsamen und taktvollen Worten.

    Schon Nikis Weg ging nicht gerade. Sie wuchs in einem wohlhabenden Elternhaus auf, hat sich mit dem Studium davon gelöst und erst nach Umwegen ihre Bestimmung gefunden. Ihr Mann Markus will nicht, dass sie an den Abend das Haus verlässt.

    Die Unterschiede zwischen Niki und Heidi werden so formuliert:


    „...Heidi ist der Klebstoff, der die Kontakte und Beziehungen zusammenhält, sie unterbricht alle im Satz, unüberlegt und intuitiv. Niki jedoch analysiert, interpretiert und versucht die Umstände,in denen sich die Frauen bewegen, mit scharfer Beobachtungsgabe zu durchschauen...“


    Dann erzählt die Autorin die Schicksale verschiedener Frauen, die auf der Straße leben. Sie haben sich dieses Leben meist nicht ausgesucht. Mit ihrem Verdienst unterhalten die Familien, sei es in Moldawien oder in Brasilien. Aus den Worten der Frauen spricht die Sehnsucht nach den Eltern, nach den Kindern, nach Geborgenheit. Hart sind die Fälle, wo die Familie das Geld nimmt – und die Arbeit verachtet, wenn sie davon erfährt. 

    Und dann ist da Meta, die einem Bordell vorsteht und sich im Auftrag des Zuhälters um die Frauen kümmert. Sie hat für Ordnung gesorgt, entscheidet, wer Zutritt bekommt und hat die Ernährung und die Lebensverhältnisse der Frauen verbessert. Nur eines bleibt unverändert. Die Frauen dürfen das Haus nicht verlassen. Für dies Arbeit aber hat sie einen hohen Preis bezahlt.

    Drei Mal versuchen Heidi und Meta in dieser Einlass in das Haus zu bekommen. Zwei Mal bleibt die Tür geschlossen. Dann geschieht ein Wunder. 

    Auch einer der Zuhälter wird in Buch beschrieben. Selbst hier gibt es kein gut oder Böse.Das Leben ist komplizierter. Er war nicht von Anfang an das, was er jetzt ist. Seine Familie weiß nichts von seiner Arbeit. Sie kennen ihn als Handwerker.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es mahnt uns, vorsichtig mit unserem Urteil und unseren Vorurteilen zu sein. Besonders eindrücklich wirkt das Buch, weil es auf einer wahren Geschichte beruht.

  19. Cover des Buches Mirella Manusch – Achtung, hier kommt Frau Eule! (ISBN: 9783505143984)
    Christin-Marie Below

    Mirella Manusch – Achtung, hier kommt Frau Eule!

    (67)
    Aktuelle Rezension von: isabellepf

    "Mirella Manusch- Achtung, hier kommt Frau Eule!“ von den Autoren von Anne Barns und Christin-Marie Below ist ein bezauberndes Kinderbuch, das sowohl junge Leser als auch deren Eltern begeistert.

    Mirella Manusch, ist fast zehn Jahre alt und hat gerade erst erfahren, dass ich ein echtes Vampirmädchen ist. Aber es kommt noch besser, denn sie kann mit Tieren sprechen. Nur blöd, dass ihr Vater von dieser Gabe nichts erfahren darf. Als Tierarzt könnte er mir sonst super helfen, wenn wieder mal ein Tier in Not ist. Wie gut das es Klara gibt, sie ist die beste Freundin von Mirella und keine Vampirin, dafür aber sofort zur Stelle, wenn man sie braucht. Und das tut sie, denn Frau Eule kann kaum noch was sehen. Da muss man doch was tun, oder?

    Die Autoren Anne Barns und Christin-Marie Below nehmen ihre Leser von der ersten gelesenen Seite mit in eine bezaubernde Geschichte. Es geht um die kluge und charmante Frau Eule, die mit ihrer Weisheit und ihrem Humor die Abenteuer des Alltags meistert. Rasch fühlt man sich vom angenehmen Charme der Geschichte aber auch durch die lebhaft tolle Atmosphäre in den Bann gezogen.

    Die Illustrationen sind lebhaft und einladend, was die Fantasie der Kinder anregt und sie dazu einlädt, in die Welt von Frau Eule einzutauchen. Den Autoren gelingt es ausserdem, wichtige Themen wie Freundschaft, Mut und das Lernen aus Fehlern auf eine zugängliche und unterhaltsame Weise zu vermitteln. Die Sprache ist kindgerecht und leicht verständlich, was das Vorlesen zu einem Vergnügen macht.
    Die Charaktere sind liebevoll gestaltet in die man sich wunderbar hineinversetzten kann.

    Insgesamt ein wunderbares Buch, das nicht nur zum Lesen anregt, sondern auch wertvolle Lebenslektionen vermittelt. Ein echtes Lesevergnügen für die ganze Familie!

  20. Cover des Buches Der Zauberer von Oz (ISBN: 9783458645559)
    Lyman Frank Baum

    Der Zauberer von Oz

    (262)
    Aktuelle Rezension von: birarnol

    Mit einfachen Worten wird hier eine solch liebevoll fantastische Welt geschaffen!

    Man kann sich vorstellen, wie man an Dorothy's Seite durch die lebhafte Szenerie der Geschichte spaziert und ihre Protagonisten begleitet.

    Dabei wachsen die einzelnen Figuren über sich hinaus, helfen sich gegenseitig, damit sie ihre Abenteuer bestehen können. Es wird gezeigt, wie wichtig es ist, an sich selbst zu glauben, auf seine Fähigkeiten zu vertrauen. Und wenn man einer Situation einmal nicht gewachsen ist, kann man sich auf die Hilfe von Freunden verlassen. Verstand, Herz, Mut - jeder findet das, was er sucht. Und auch, wenn die bereisten Gegenden so bunt und schön, oder auch unheimlich und beängstigend sind, man dort eine neue Heimat finden kann, ist es doch auch schön, nach Hause zurückzukehren, in den Kreis der vertrauten und geliebten Menschen.

    Eine wirklich schöne Geschichte, die man schnell lesen kann und doch so ausdrucksstark ist.

  21. Cover des Buches Muschelträume (ISBN: 9783734112225)
    Svenja Lassen

    Muschelträume

    (143)
    Aktuelle Rezension von: Tina2988

    "Muschelträume" von Svenja hat mir unglaublich gut gefallen! Das Buch ist die perfekte Lektüre für heiße Tage und macht schon ab der ersten Seite richtig gute Laune. Die Geschichte ist wunderbar leicht, geht aber trotzdem ans Herz. Man kann beim Lesen förmlich das Meer rauschen hören und den Sand zwischen den Zehen spüren. Für mich ist es das perfekte Buch, um einfach mal abzuschalten und den Alltag zu vergessen. Wer eine erfrischende, herzerwärmende Geschichte sucht, die perfekt zum Sommer passt, sollte hier unbedingt zugreifen! Absolute Kaufempfehlung!

  22. Cover des Buches Die Fotografin - Am Anfang des Weges (ISBN: 9783734106576)
    Petra Durst-Benning

    Die Fotografin - Am Anfang des Weges

    (122)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Mimi Reventlow ist anders als die Frauen im Jahr 1911. Sie will Fotografin werden und hat ein Talent dafür und frönt ihrer Leidenschaft. Sie macht sich auf ihren Onkel zu besuchen, von dem sie einiges gelernt hat zum Thema Fotografie. In Laichingen ist alles anders und die Bürger gehen ihren gewohnten Gang. Mimi wirbelt alles durcheinander und kommt nicht nur selbst fast ins straucheln.... Petra Durst-Benning mag ich eigentlich ganz gerne, aber hier übertreibt sie es. Schön ist, dass es bei mir in der Gegend spielt und man echt viel aus der damaligen Zeit lernt und mit bekommt. Mimi ist auch sympathisch, aber leider hat das Buch viele Längen und wirkt oft zäh und zu lang gezogen. Einen richtigen Cliffhanger gibts für mich auch nicht und so sind mir die weiteren Bände egal. Schade, denn der Start des Buches war echt richtig gut und spannend, aber dann wird es leider all zu oft banal.

  23. Cover des Buches Winterträume in Virgin River (ISBN: 9783956490743)
    Robyn Carr

    Winterträume in Virgin River

    (46)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwal

    Becca ist über ihren alten Freund hinweg- sagt sie zumindest. Und trotzdem fährt sie mit ihrem Bruder auf einen Jagdausflug, wo auch ihr Ex dabei ist- und erzählt ihrem jetzigen Freund nichts davon. Und kaum sieht sie ihn wieder, beginnt sie vergangene Entscheidungen zu überdenken...

    Das Buch hat mir an sich recht gut gefallen, jedoch war es teilweise etwas vorhersehbar. Zusätzlich waren die Charaktere recht oberflächlich und ihre Entscheidungen ebenfalls vorhersehbar. Trotzdem kann man das Buch gut zwischendrin lesen.    

  24. Cover des Buches Borst vom Forst (ISBN: 9783734820359)
    Yvonne Hergane

    Borst vom Forst

    (16)
    Aktuelle Rezension von: FineAnders

    ... er will sie nach Hause ins Meer bringen. Klar!

    Dieses Kinderbuch ist wunderschön illustriert. Mein Sohn hat es in der Bücherei entdeckt und wir haben es sehr gerne gelesen. Der Text ist sehr poetisch geschrieben, ich weiß nicht inwieweit das tatsächlich beim Kind ankommt, aber da kann man ja mit dem Kind drüber reden. Ich denke, mein Sohn hat die Geschichte verstanden. Auf jeden Fall hatte er sehr viel Spaß an den Bildern.

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