Bücher mit dem Tag "himalaya"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "himalaya" gekennzeichnet haben.

150 Bücher

  1. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.843)
    Aktuelle Rezension von: nicekingandqueen

    Dieses Buch habe ich vor einiger Zeit gelesen und ich erinnere mich noch heute explizit an so manch eine Szene direkt ohne noch einmal das Buch dafür lesen zu müssen. Solch einen großen Eindruck hat das Werk auf mich gemacht.

    Zudem habe ich wirklich mehrfach laut Auflachen müssen - etwas peinlich, wenn man in der Bahn hockt...aber mir war es egal. Unterhaltung für mich, komische Unterhaltung für die Passagiere. 

    Fazit: Für jeden, der gern lacht sehr, zu empfehlen, falls man es bisher nicht geschafft hat das Buch zu lesen. 

  2. Cover des Buches Drachenreiter (ISBN: 9783841502643)
    Cornelia Funke

    Drachenreiter

     (766)
    Aktuelle Rezension von: Yurelia

    Als ich mitbekam, dass Cornelia Funke an der Fortsetzung zu diesem Buch arbeitet, war mir sofort klar, dass ich es eines Tages lesen möchte, wenn es erschienen ist. Obwohl ich es schon (immer noch) seltsam finde, dass nach so vielen Jahren - »Drachenreiter« erschien erstmals 1997 - eine Fortsetzung geschrieben wird ...
    Ich frage mich, warum Cornelia eine Fortsetzung schrieb. Aber vielleicht werde ich es verstehen, wenn ich sie gelesen habe. (Sie steht auf meiner Leseliste für dieses Jahr.)
    Ich wusste allerdings, dass ich Band 1 lesen muss, damit ich »Die Feder eines Greifs« lesen kann.
    So kam ich zum Entschluss, »Drachenreiter« zu lesen.

    Ich kannte die Geschichte bereits seit ungefähr 20 Jahren. Mir wurde das Buch damals von einer Freundin im Urlaub vorgelesen. Das Buch hatte ich selbst nie gelesen. Deswegen war das Lesen dieses Buches nun eine ganz besondere Erfahrung für mich. Es war fast wie eine Zeitreise. Ich war wieder ein Kind in den Sommerferien im Garten des Vaters meiner Freundin und starrte auf das Gras und die Blumen bis ich vollends in der Geschichte versank. Das dauerte im Übrigen gar nicht so lange. Schon nach ein paar Seiten hatte mich das Buch gefesselt und meinen Geist zwischen seine Seiten gezogen...

    Der Einband dieser Ausgabe ist wunderschön. Man merkt sofort, dass er an die Einbandgestaltung der Fortsetzung angeglichen wurde. Aber ich finde das toll. Trotz der vielen Jahre dazwischen bilden die zwei Bücher eine Einheit. Und ich liebe das »Drachenreiter«-Logo. Dieses Symbol, das die Form eines Drachen hat, in der man die Silhouette eines Jungen erkennen kann. Clever gestaltet. Natürlich denkt der Leser sofort an Lung und Ben.
    Das Bild von Lung auf dem Einband, inkusive seiner "Passagiere", ist wunderschön. Man kann die ganze Pracht des Drachen erkennen und im Hintergrund den Mond. So detailliert und wunderschön, dass es mir viel besser gefällt als das Bild auf dem Cover der Originalausgabe. (Obwohl ich auch das damals sehr schön fand.) Das Bild sieht aus wie ein Gemälde, das ich mir gerne über meinen Fernseher hängen würde... ❤️

    Das ganze Buch ist versehen mit Illustrationen der Autorin.
    Ich finde es immer wieder faszinierend, dass Cornelia beides kann: Schreiben und Zeichnen. So kann sie ihre Charaktere einer Geschichte quasi zum Leben erwecken. Einfach traumhaft. Es unterstützt außerdem die Geschichte auf eine ganz besondere Art und Weise, was dazu führt, dass man in die Geschichte noch tiefer versinkt. Cornelia Funke umrandet ihr geschriebenes Wort mit kleinen Kunstwerken und ich liebe das sehr! So hat mir das Versinken in dieser Geschichte noch viel mehr Spaß gemacht als ohnehin schon.
    Jeder Kapitelbeginn ist geschmückt mit einer Szene aus dem Kapitel. Spoilerfrei. Und manchmal befindet sich in dem Kapitel eine große Zeichnung passend zum Text. Eine richtige Augenweide. Man sieht die Orte im Buch nicht nur durch die eigene Vorstellungskraft, sondern auch durch Cornelias Kunstwerke.

    Die Geschichte spielt in unserer Welt, was ich so gar nicht mehr erinnern konnte. Ich hatte gedacht, sie spielt in einer eigenen Fantasiewelt. Ich finde es aber viel faszinierender, dass sie in unserer Welt spielt. Damit hat die Fantasygeschichte einen realistischen Touch und man fragt sich, ob nachts nicht über unseren Köpfen Silberdrachen fliegen. 😉
    Aber mir war auch manchmal mulmig, wenn Orte genannt wurden, in denen heute der Krieg tobt... Das war seltsam zu lesen und ein paar Mal musste ich deswegen schlucken.
    Die Freunde kommen aus unterschiedlichen Gegenden und Ländern und verstehen sich trotzdem. Ihre Herkunft spielt gar keine Rolle. Das ist erschreckend schön, da Rassismus auch in der heutigen Zeit in unserer Welt noch immer eine Rolle spielt.
    Es geht um Liebe, Freundschaft, Verrat und Verzeihen ... Und um Zusammenhalt, denn nur gemeinsam ist man wirklich stark genug, Ungeheuer zu besiegen und das Unmögliche zu schaffen.
    Es ist unfassbar wie ich die Geschichte heute sehe. Was ich in ihr sehe. Als Kind habe ich das alles so nicht wahrgenommen.
    Die Geschichte ist in sich abgerundet und abgeschlossen, hat aber ein offenes Ende. Damals habe ich immer gedacht, dass dieses Ende dazu gedacht war, die eigene Fantasie anzuregen und sich auszudenken, was als Nächstes passieren könnte. Wie sieht Lungs weitere Geschichte aus?
    Durch die Fortsetzung bin ich mir nun nicht mehr so sicher darüber. Ich frage mich, ob Cornelia das Ende bewusst offen gestaltet hat, damit sie eines Tages eine Fortsetzung schreiben kann ...
    Vielleicht trifft hier ja auch ein wenig von beidem zu. 😊

    Mein Fazit:

    Wunderschöne Geschichte über Liebe, Freundschaft, Verrat, Vergebung und dem gemeinsamen Kampf gegen das Böse. Untermalt mit faszinierenden Zeichnungen der Autorin. Pageturner!

  3. Cover des Buches MUH! (ISBN: 9783499256264)
    David Safier

    MUH!

     (427)
    Aktuelle Rezension von: Yoyoshii

    An sich eine gute Idee für ein Buch und die Charaktere und deren Selbstfindung ist interessant, viele kleine Lebensweisheiten sind nett mit eingearbeitet.

    ABER... Viele Szenen sind komplett unrealistisch oder sehr sehr komisch  wie beispielsweise Begegnungen mit einem halbtoten Hund. Und am Allerwichtigsten: ES WIRD DER IRRGLAUBE VERBREITET, KÜHE KÖNNTEN SCHON OHNE ZU KALBEN MILCH GEBEN!!!! Das ist Schwachsinn! Und doch gibt's immer Menschen, die das glauben und bedenkenlos Milch trinken, ohne sich das Leid der Kühe, das aus mehr als nur dem drohenden Schlachten besteht, bewusst zu machen. 

    DAS BUCH HÄTTE VOM AUTOR VIEL VIEL BESSER DAZU GENUTZT WERDEN KÖNNEN, ÜBER DAS MENSCHENVERURSACHTE LEID DER KÜHE AUFZUKLÄREN! Stattdessen wird die Biologie so verdreht und vermenschlicht, dass sie in das aktuelle Gesellschaftsbild passt! Daher nur 2 Sterne

  4. Cover des Buches Die Wildrose (ISBN: 9783492300384)
    Jennifer Donnelly

    Die Wildrose

     (324)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962

    Klappentext:

    Die Herzen von Willa Alden und Seamus Finnegan schlagen für die Gipfel der Welt – und füreinander. Doch auf einer schicksalhaften Bergtour erleidet Willa einen Unfall und ist fortan für ihr Leben körperlich gezeichnet. Voller Vorwürfe wendet sie sich von Seamus ab – die Trennung bricht ihm das Herz. Jahre später kreuzen sich ihre Wege ein zweites Mal, und ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt.

    Das es ein doch etwas kitschiges Buch werden würde, hätte man sich denken können. Aber ich wollte es dennoch mal lesen, denn die ersten beiden Bände der Autorin hatten mir recht gut gefallen. Bei diesem Buch kann ich sagen, es war ein Fehlgriff. Vorhersehbar, in die Länge gezogen, zu viele Zufälle. Es war einfach nicht für mich gemacht und ich habe mich da durchgequält. Vielleicht hat sich im Laufe der Jahre ja auch mein Anspruch verändert.

  5. Cover des Buches Der Berg (ISBN: 9783453418493)
    Dan Simmons

    Der Berg

     (52)
    Aktuelle Rezension von: chuma

    Was für eine packende Story!

    Dan Simmons ist in meinen Augen wirklich ein großartiger Geschichtenerzähler. Das hat er schon mit "Terror" bewiesen und mich auch mit "Der Berg" wieder nicht enttäuscht.


    Worum geht's?

    Im Jahr 1924 besteigen George Mallory und Andrew Irvine über die Nordostseite den Mount Everest. Ob sie den Gipfel wirklich erreicht haben, bleibt jedoch ungewiss, denn sie verschwinden spurlos.


    Einige Jahre später begeben sich die Bergsteiger und Freunde Richard, Jean-Claude und Jake auf eine finanzierte Expedition auf den Everest. Begleitet werden sie von Reggie und Dr. Pasang sowie etlichen Sherpas. Neben der Bergung des ebenfalls vermissten Percy Bromley - ihrem eigentlichen Auftrag - wollen sie auch einen Versuch der Gipfelbesteigung wagen. Doch der Berg fordert einen hohen Preis.


    Intelligent gepaarte Fiktion mit Historie, authentische Charaktere und eine dichte Atmosphäre - das alles und so viel mehr bietet dieser Roman. Dem Autor gelingt es mühelos, den Leser zu packen und ihn ins tödliche Eis zu schicken. Man taumelt entlang der messerscharfen Abgründe, friert erbärmlich, kämpft um jeden Atemzug, spuckt Blut, hustet und verzweifelt angesichts der Strapazen. Auch wenn man keinerlei Vorwissen oder Erfahrung  im Bereich des Bergsteigens besitzt, kann man folgen und ist fasziniert.


    Ob es dem Team letztlich gelingt, Bromley, Mallory oder Irvine zu bergen und sie den Berg tatsächlich bezwingen oder aber dieser weitere Leben fordert, das solltet ihr selbst lesen.

    Und auch wenn Simmons noch einige weitere Aspekte und Wendungen, die nicht alle perfekt gelungen sind, mit einfließen lässt, so hat mich der Roman insgesamt bestens unterhalten.

  6. Cover des Buches Die Bibel nach Biff (ISBN: 9783442312948)
    Christopher Moore

    Die Bibel nach Biff

     (784)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    Die Bibel nach Biff beinhaltet, so wie der Untertitel schon verrät, eine mooresche Biografie des Gottessohnes. Gespickt mit allerlei religiöse Satire und einem Erzähler, der herrlich sarkastisch ist, wird die ganze Geschichte wundervoll infam. Biff, der eigentlich Levi bar Alphaeus heißt, ist dieser besondere Erzähler. Er soll endlich und gut 2000 Jahre nach seinem Tod, sein Evangelium schreiben.

    Witze auf Kosten Jesus zu machen wird wahrscheinlich dem einen oder anderen christlich-religiösen Menschen sauer aufstoßen. Humor und Religion vertragen sich nicht immer mit einander. Vor allem dort wo Fundamentalismus und Religion aufeinanderstoßen. Hier schon und genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Aber es geht nicht nur um eine humorvolle Erzählung des turbulenten Lebens von Josh aka Jesus. Christopher Moore schafft es, ein lebendiges und authentisches Bild der Zeit vor 2000 Jahren zu zeichnen und den Leser tief in den Alltag eines einfachen jüdischen Jungens zu erzählen. Näher geht er darauf im Nachwort ein. Der geneigte Leser sollte daher auch jenes lesen. Wem nun diese göttliche Satire auf Jesus Leben gefallen hat, dem kann ich auch wärmstens John Nivens „Gott bewahre“ oder „Jesus liebt mich“ von David Safier empfehlen.

  7. Cover des Buches Die Enden der Welt (ISBN: 9783596512232)
    Roger Willemsen

    Die Enden der Welt

     (87)
    Aktuelle Rezension von: MaternaKuhn

    Der erste Roger Willemsen. Die Eröffnung einer neuen Dimension des Lesens. Willemsen reist an die Enden der Welt. Neben den naheliegenden, vermeintlich geografischen Enden der Welt wie Patagonien, dem Himalaya und dem Nordpol sind es aber auch emotionale Enden der Welt, an die Willemsen reist - ein Bordell in Bombay, eine Totenfeier auf Tonga, ein Opium-Rausch im Golden Triangle. Obwohl die Enden der Welt für Roger Willemsen allesamt am wenigsten geografischen Orte sind, sondern extreme Situationen und Begebenheiten denen er sich aussetzt, um das zu erfahren, was „dahinter“ liegt. 

    Wer in den Enden der Welt einen konventionellen Reisebericht sucht, wird sicherlich enttäuscht werden, denn Roger Willemsen sehnt sich danach, Menschen, Landschaften, Kulturen und Riten zu durchdringen und zwar auf einer diffizilen Wahrnehmungsebene, die den Leser sprachlos macht. Willemsen beherrscht es, die Dinge auf so vielen Ebenen zu erfühlen und diese Reflexionen in eine Sprache zu gießen, die einem fassungslose Bewunderung abringt. Die Orte, die Willemsen bereist, sind Orte, die eine besondere Mystik, eine herausfordernde Atmosphäre und irgendwo auch einen Grenzbereich zwischen Leben und Tod darstellen - letzteres etwas, das sich durch das gesamte Buch zieht. 

    Wer nach einer anspruchsvollen Lektüre sucht, die einen zum Nachdenken anregt, die an Schauplätzen rund um diese Erde spielt, die einen in die Wahrnehmungswelten einer außergewöhnlich reflektierten Persönlichkeit mit einer unglaublichen Sprachakrobatik entführt, der wird große Freude an diesem Buch haben.


  8. Cover des Buches Sieben Jahre in Tibet (ISBN: 9783492403993)
    Heinrich Harrer

    Sieben Jahre in Tibet

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Buchtel

    Ich überlegte zuvor 4 von 5 Sternen zu vergeben, aber nach den grade gelesenen letzten Zeilen konnte ich nicht anders und gab 5.

    Worte aus dem Buch von Heinrich Harrer:Es ist mein großer Wunsch, mit diesem Buch ein wenig Sympathie und Verständnis zu wecken für ein Volk, dessen Wille, in Freiheit und Frieden leben zu dürfen, in der Welt so wenig Beachtung gefunden hat.

    Heinrich Harrer wurde 1912 in Österreich geboren und gehörte 1936 der Olympia-Mannschaft an. Bekannt war es zunächst als Skiläufer und Bergsteiger. Kein Wunder, das der Himalaya ihn lockte.

    Nach einer Expedition in Asien wurde er in ein indisches Internierungslager gesteckt. Nach mehreren Fluchtversuchen gelang ihm die Übersiedlung in das neutrale Tibet. Eine lange Reise auf dem Dach der Welt beginnt und Harrer setzt sich mit tibetischen Beamten, widrigen Witterungsbedingungen und der dünnen Hochlandluft auseinander. 


    Er durchwandert mehrere hundert Kilometer und überwindet viele Höhenmeter (bis zu über 6000 Meter!). Seine Reise führt ihn zur verbotenen Stadt Lharsa, die heilige Hauptstadt der Tibeter in Osttibet, Sitz des 14. Dalai Lama, dem geistigen Oberhaupt, dem Gottkönig oder auch der 14. Inkarnation Tschenresis, dem Lebenden Buddha. 

    Harrer und Kundün, der damals14-jährige Dalai Lama, kommen 1949 auf verschiedene Weisen in Kontakt miteinander. Eine lebenslange Freundschaft verbindet sie schlussendlich. 

    Die Tibeter faszinieren mich. Durch die europäischen Augen Harrers erfuhr ich in dem Buch von den sieben Jahren in Tibet, auf denen Harrer auf der Flucht war, die Gastfreundschaft und den Glauben der Tibeter kennenlernte und es schnell schaffte, unter ihnen ein Leben aufzubauen, dass er nach seinem ungewollten Fortgang aus diesem Land durch die kommunistischen Rotchinesen oft schmerzlich vermissen sollte.

    Zentral im buddhistischen Glauben steht die Überwindung des Ego. Da gibt es Mönche, die bewusst ihren Geist vom Körper trennen, Orakel, die in Trance die Geschehnisse bestimmen und eine unvergleichlich schöne Burg auf einen roten Felsen, in welcher die Inkarnation eines Gottes lebt und ein ganzes Volk segnet. 


    Harrer lebte unter den sanften Tibetern mit ihrem kindlichen Humor, in einer Umgebung, die den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt, missachtet, dennoch anderen Menschen und Religionen tolerant gegenüber aufgestellt war und den Frieden und die Harmonie liebten.

    Heutzutage scheint das tibetische Hochland als Teil von China zu bestehen, ein Gedanke von Unabhängigkeit lebt im Exil. Der Dalai Lama konnte nach Indien fliehen...

    Der Schreibstil des Buches ist eher ein langer und detailreicher Bericht. Wörtliche Rede kommt nicht vor. An manchen Stellen erschien der Text etwas langatmig. In vielen Anekdoten beschreibt der Autor von seiner Reise und seinen Erlebnissen in Lharsa. Die Aussage des Buches hat mich jedoch mitten ins Herz getroffen. Mit Spannung habe ich jede Seite gelesen. Ich habe mich in das mit Worten beschriebene tibetische Hochland und seine Menschen verliebt.

  9. Cover des Buches Das Gleichgewicht der Welt (ISBN: 9783596512621)
    Rohinton Mistry

    Das Gleichgewicht der Welt

     (216)
    Aktuelle Rezension von: hamburgerlesemaus

    Rohinton Mistry erzählt eine Geschichte, die in den 70er Jahren in Indien während des Ausnahmezustands spielt. Ohne Erbarmen, grausam, humorvoll und rührend erzählt und immer wenn man denkt, es geht nicht mehr schlimmer, setzt setzt der Autor noch einen nach.
    Am Ende steht eines fest: Die Welt ist nicht im Gleichgewicht!

    🐭🐭🐭🐭🐭/5

  10. Cover des Buches Acht Berge (ISBN: 9783328602026)
    Paolo Cognetti

    Acht Berge

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Sophilius

    Dieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Denke ich jetzt darüber nach, wünsche ich mir nichts sehnlicher, als das Leben von Bruno und Pietro für einen Sommer mitzuerleben. Die Geschichte einer komplizierten Vater-Sohn-Beziehung, eine Freundschaft, die trotz großer zeitlicher Trennungsphasen doch vermutlich mehr Tiefgang besitzt als manch andere „normalere“ Begegnung, die Suche nach der Abgeschiedenheit, die Frage nach der Richtung, dem Sinn...die Berge sind Brunos Leben und auch Pietro findet später über Umwege und dem plötzlichen Erbe seines verstorbenen Vaters zurück zu dem Ort an dem alles begann...

    Diese Geschichte strotzt vor Kraft, aber auch Zerbrechlichkeit. Die Charakter werden in ihrer Fragilität und Zerrissenheit so fein gezeichnet, die Schönheit der Natur, die Begegnung der Menschen mit der Natur und die Wertschätzung dieser Abgeschiedenheit...Paolo Cognetti ist hier ein erzählerisches Meisterwerk gelungen, selten habe ich mir dermaßen gewünscht, Teil einer Welt sein zu dürfen und mit eigenen Augen die beschrieben Alpseen, Gletscher, Wildbäche, Almwiesen, zerfallen Hütten und die grasenden Kühe zu sehen. Dieses Buch wird mich noch lange beschäftigen und ich es empfehle es jedem weiter, der die Schönheit auch in simplen Dingen erkennen kann. 

  11. Cover des Buches Atlas eines ängstlichen Mannes (ISBN: 9783596195633)
    Christoph Ransmayr

    Atlas eines ängstlichen Mannes

     (39)
    Aktuelle Rezension von: annepei
    "Geschichten ereignen sich nicht, Geschichten werden erzählt."

    Der Autor erzählt in 70 zart skizzierten, unzusammenhängenden Episoden von Kulturen, die er kennen lernte, von Ländern, die er bereiste und von Menschen, die er dort traf, in ihrem Leben und Sterben. 

    Bewertung: 5 von 5 Koffer
  12. Cover des Buches Let's go Himalaya! (ISBN: 9783740766979)
    Katja Linke

    Let's go Himalaya!

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Leinweber

    Was für ein wunderbarer Buchmoment! Das Abenteuer von Katja und ihrer Tochter Julia ist mitreißend, turbulent, toll erzählt und ab und an auch belehrend. Vor allem aber ist es eine Geschichte von Mut, Hoffnung und Liebe in den unterschiedlichsten Formen.

     

    Abgesehen von den persönlichen Erlebnissen, Tiefpunkten und Highlights lernen wir hier auch viel über das Gebiet rund um das höchste Gebirge der Welt kennen. Traditionen, Religion und Kultur bekommen ebenso ihren Platz wie die scheinbar einfache Frage, welche Farbe der Himmel hat – die Antwort darauf ist dann doch, wenn man ein wenig darüber nachdenkt, gar nicht so einfach.

     

    Wirklich toll finde ich auch, dass das Buch ein Quellenverzeichnis hat. So etwas findet man in Reiseerlebnisbüchern so gut wie gar nicht. Und „Yeshis Rezept für Momos“ wird mich sicher früher oder später zu einem Kochexperiment verleiten.

     

    Ich denke, dieses Buch ist ein großartiger Begleiter durch den Sommer. Es ist erfrischend, sehr gut geschrieben, weckt die Abenteuerlust, lässt einen träumen und gleichzeitig füllt es das Allgemeinwissen auf. Ein durch und durch gelungenes Werk, das ich euch ans Herz legen kann.

  13. Cover des Buches Die Rose von Tibet (ISBN: 9783328100034)
    Lionel Davidson

    Die Rose von Tibet

     (15)
    Aktuelle Rezension von: HansDurrer

    Das Buch ist ein Klassiker, erstmal erschienen ist es 1962

    Die Rose von Tibet nimmt seinen Anfang in einem Londoner Verlag, wo der Autor Lionel Davidson als Lektor tätig ist. In dieser Funktion wird er von seiner Sekretärin, Miss Marks, auch auf Mr. Oliphant, der ein Latein-Buch für Anfänger geschrieben hat, aufmerksam gemacht.

    „Miss Marks blickte von ihrer Schreibmaschine auf und fing an, mit ihren Fingerspitzen leicht auf ihrer Stirn herumzutrommeln – eine Angewohnheit, die durchkommt, wenn sie sich mit irgendwelchen Sorgen herumquält, aber nicht will, dass ich es bemerke.“

    Es sind solch witzige Passagen, die mich (unter anderem) für Lionel Davidsons Schreiben einnehmen; darüber hinaus weiss er spannend zu erzählen. Über das Verlagswesen 8und den kreativen Prozess notiert er: „Ich hasste die Leute, die Manuskripte lasen und begutachteten. Gutachter, im Allgemeinen keine kreativen Menschen, so erschien es mir, sollten versuchen, selbst etwas zu erschaffen – wenigstens eine Kleinigkeit. Es war der reinste Frevel, so erschien es mir, dass solche Menschen über die Arbeit kreativer Menschen zu Gericht sassen. Etwas aus dem Nichts heraus entstehen zu lassen, etwas zusammenzusetzen, etwas ganz Neues in die Welt zu setzen – das war eine bewundernswerte, eine mühselige Arbeit. Den Menschen, die das taten, so erschien es mir, standen Worte des Dankes zu, und man sollte ihnen auf den Rücken klopfen und sie für ihre Mühen nicht etwa einem Sperrfeuer gehässiger Kritik aussetzen.“ (Am Rande: Das wiederholte „so erschien es mir“ wirkt ausgesprochen sperrig.).

    Mr. Oliphant macht Davidson auf das Schicksal von Charles Houston aufmerksam, der sich auf die Suche nach seinem verschollenen Stiefbruder, dem Filmemacher Hugh Whittington, der auf einer Exepdition in der Nähe des Mount Everest ums Leben gekommen sein soll, nach Indien, Sikkim und Tibet aufgemacht hatte. Die Rose von Tibet erzählt hauptsächlich von Charles Houstons Abenteuern, der es in Asien mit ganz anderen Mentalitäten zu tun kriegt, als er sich gewohnt ist. So sind etwa die Vorstellungen von Distanz („Ins Kloster Yamdring? War das vielleicht in der Nähe? Ja, es war nicht weit weg, drei tagesreisen, mehr nicht.“) und Zeit („Die wenigen Meilen, von denen die Rede gewesen war, kosteten sie weitere drei Stunden.“) gewöhnungsbedürftig.

    Charles Houston hat auf seiner Reise im Jahre 1950 einiges durchzustehen. Unter anderem wird er von zwei Schlägern angegriffen, leidet unter der Höhenkrankheit und hätte ohne die Hilfe eines Jungen namens Ringling (der ihn ständig mit „Houtson“ anredet) die Strapazen in den Bergen wohl kaum durchgestanden. Dabei gerät er auch immer wieder an Menschen, die die Welt entschieden anders wahrnehmen als er selber es tut.

    „Houston betrachtete ihn in stummer Erregung. Er hatte den Eindruck, einer Horde von Irren in die Hände gefallen zu sein, die er auf eine Weise überzeugen musste, der sie folgen konnten.“

    Kein Wunder gehört Die Rose in Tibet in die Kategorie Abenteuerromane, denn es gibt in diesem Roman viel Abenteuerliches (und nicht wenig, dass einem westlich orientierten Gemüt etwas sehr eigenartig vorkommen mag) zu lesen. Damit meine ich weniger die Omen und Prophezeihungen, die allesamt einzutreffen scheinen, als Dialoge wie etwa diesen: „Ich bin jetzt drei Tage lang Abt.“ „Und was ist mit dem Abt?“ „Der Abt ist jetzt Affe.“

    Entsprach Houstons Geschichte der Wahrheit oder entsprang sie einer blühenden Fantasie?, fragte sich der Lektor Lionel Davidson in London. Er beauftragte einen Sachverständigen, der vieles bestätigte und auch über das weitere Schicksal Tibets informierte. Etwa darüber, dass der Dalai Lama am 17. März 1959 nach Indien geflohen war und die Internationale Juristenkommission darüber unterrichtet hatte, dass die Chinesen tibetanische Männer sterilisierten, 65 000 Tibetaner umgebracht und tausend Klöster zerstört worden seien.

  14. Cover des Buches Höhenangst (ISBN: 9783442054954)
    Nicci French

    Höhenangst

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Trikerin
    Cover:
    Imposant.Berge und Wolken.Bedrohlich und gleichzeitig wunderschön.

    Zum Inhalt:
    Alice und Adam laufen sich buchstäblich in die Arme.Liebe--Knall auf Fall.
    Alice verläßt ihren langjährigen Freund für Adam.Verläßt ihr ganzes bisheriges Leben.Es gibt für sie nur noch Adam und er beteuert seine Liebe zu ihr. Adam ist leidenschaftlicher Bergsteiger und Bergführer.
    Alice ist Wissenschaflerin und steht mit beiden Beinen im Leben.Doch sie verliert sich in dieser Liebe.
    Adam erzählt nicht viel von seiner Vergangenheit.Alice erfährt das es bei einer gefährlichen Bergtour einen fürchterlichen Unfall gegeben hat.Adam rettete vielen Menschen auf diesem Berg das Leben.Doch 5 Menschen starben.Angeblich ein Unglück.War es das?
    Er wird als Held gefeiert .
    Alice will alles erfahren.Doch je mehr Sie herausbekommt desto mehr Zweifel kommen ihr an Adam.Ist er wirklich ein Held?Was ist auf dem Berg geschehen?Sie hat einen furchtbaren Verdacht.Bewahrheitet er sich?Wenn ja dann ist Alice in höchster Gefahr.Wird ihr überhaupt jemand glauben?

    Mein Eindruck:
    Am Anfang dachte ich es wäre ein Liebesroman.Ich bin sehr froh dass ich das Buch nicht zur Seite legte.Denn es ist eine Liebesgeschichte mit Thriller.
    Spannend und mitreißend. Flüssiger Schreibstil.Sehr realistisch dargestellt.Ein Drama das mich mitgenommen hat.Teilweise könnte ich das Buch nicht mehr weglegen da ich unbedingt wissen musste wie es weitergeht.
    Sehr detailreich fand ich das Bergsteigen beschrieben.
    Der Thriller wurde in der Ich Form aus Alice Sicht geschrieben.Fand ich sehr gut.
    Das Ende war sehr dramatisch und für mich überraschend.Ich konnte mit Alice mitfühlen.Ich zitterte mit Alice.
    Lesenswert und Empfehlenswert
    Dafür 5 gute Sterne von mir
  15. Cover des Buches Palast der Winde (ISBN: 9783104903255)
    M. M. Kaye

    Palast der Winde

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Elisabeth_Rettelbach

    Viele Leser bezeichnen "Palast der Winde" als Liebesgeschichte mit ein wenig hübscher Historie drum herum. Für mich ist es das Gegenteil. Die Liebesgeschichte zwischen Ash und Anjuli stellt nur einen kleinen, eher unwichtigen Teil dieses riesigen Epos da. Allein schon daran ersichtlich, dass Anjuli im letzten Teil quasi kaum noch erwähnt wird. Ich verstehe irgendwie diesen Drang nicht, alles aus der Perspektive einer Liebe zu lesen. Das sehe ich nicht nur in diesem Roman so, sondern z. B. auch bei "Rebecca" (von du Maurier, für mich ebenfalls keine Lovestory). Für mich handelt es sich um einen geschichtlich dichten Abenteuerroman mit vielen politischen und soziologischen Details. 

    Die Autorin ist selbst in Indien aufgewachsen (wenn auch später) und hat extrem viel Recherche und Liebe zum Detail aufgewandt, die dramatische Geschichte Indiens in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert aufzuarbeiten. Man erfährt einiges über die Geschichte der indischen Rebellion 1857, über das soziale und politische Leben an indischen Herrscherhöfen sowie über die Ereignisses im zweiten anglo-afghanischen Krieg. Für mich sehr spannend zu lesen, war der kulturelle Konflikt, in dem Ash, die Hauptfigur, sich befindet: Der Sohn von Engländern wächst als Inder auf, erfährt erst nach längerer Zeit seine wahre Herkunft und fühlt sich zeitlebens immer weit mehr als Inder. Was für die kolonial-arroganten Engländer in seinem Leben nur schwer verständlich oder akzeptabel ist, aber auch für viele standesbewusste Inder. Es war spannend zu lesen, wie stolze Inder damals auf ihrer Besatzer herabsahen und sich beispielsweise weigerten, mit ihnen zu essen, weil das gemeinsame Mahl mit den kastenlosen Engländern sie beschmutzt hätte. 

    Es ist ein ziemlicher Schinken, man muss schon ein Historienfan sein, und im letzten Teil zieht sich die Story ein wenig. Für mich jedoch ein Roman, den ich im Abstand von ein paar Jahren regelmäßig immer wieder lese. Und dies ganz klar nicht wegen der "Liebesgeschichte". Der zugehörige Film aus den 1980er-Jahren ist übrigens grauenhaft und kitschig. Wer dieses Buch liebt, sollte ihn auf keinen Fall ansehen. ;-)

  16. Cover des Buches In eisige Höhen - Das Drama am Mount Everest (ISBN: B002TZVZBC)
    Jon Krakauer

    In eisige Höhen - Das Drama am Mount Everest

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Guccini
    Ein Klassiker und sogar für Nichtleser ein f esselndes Werk.
  17. Cover des Buches Das tibetische Orakel (ISBN: 9783746621364)
    Eliot Pattison

    Das tibetische Orakel

     (24)
    Aktuelle Rezension von: itwt69
    Dies ist mein 6.Buch der Reihe - immer wieder taucht man in die geheimnisvolle, spirituelle Welt von Tibet ein, ohne das Langeweile aufkommt. Dafür gebührt Eliot Pattison ein außerordentliches Lob. Ermittler Shan versucht wieder einmal verzweifelt, zwischen den chinesischen Besatzern und den einheimischen Tibetern zu schlichten - in einem Tal, das durch Ölbohrungen ausgeplündert werden soll. Zum ersten Mal, seit ich diese Serie lese, kommt ein wenig Hoffnung auf - ein chinesischer Offizier wird gezwungenermaßen Zeuge der unfassbaren Greueltaten und wird dennoch von den Tibetern gepflegt - und von Anya - dem tibetischen Orakel - geliebt wie ein Onkel. Wird er dadurch zum "besseren Chinesen"? Ein weiterer phantastischer Tibet-Krimi mit sagenhafter kultureller und spiritueller Tiefe. Leider habe ich die Reihenfolge nicht eingehalten - dies ist absolut von Vorteil, da viele Charaktere immer wieder auftauchen.
  18. Cover des Buches Hector und die Suche nach dem Paradies (ISBN: 9783492310352)
    François Lelord

    Hector und die Suche nach dem Paradies

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania
    In diesem Buch gehen wir zu Hectors Anfängen zurück. Hector ist ein junger Arzt, der auf gar keinen Fall Psychiater werden möchte. Dennoch denkt er sich, dass eine gewisse Zeit in der psychiatrischen Klinik lehrreich für ihn sein würde. Und er hat Recht! Er lernt sehr viel über die Menschen und ihre Gefühle und er lernt dort Clothilde kennen, die gläubig ist und Witze darüber gar nicht gut verkraftet. Eines Tages tauchen mehrere Patienten mit mystischen Erfahrungen und teilweise Wahnvorstellungen auf und Dr. Chin soll Licht ins Dunkel bringen, doch Dr. Chin ist spurlos verschwunden und Hector und Clothilde machen sich auf nach Nepal, um den Doktor zurückzuholen. Auf ihrer Reise lernen sie viele Menschen kennen und alle haben einen anderen Bezug zum Thema Glaube, Leben nach dem Tod und Gott. Damit ist dieses Buch nicht nur eine Reise nach Nepal, dem Buddismus und dem Hinduismus, sondern vor allem eine Reise zu sich selbst und was man vom Leben und Tod erwartet.
    Sofort fühle ich mich zwischen Lelords Seiten wieder wohl. Gewichtige Themen verpackt der Autor, der selbst Psychiater ist, immer wieder in neue, locker-leichte Geschichten. So gab es neben dem Thema Glück, Liebe und der Zeit auch die Freundschaft und Philosophie, die Hector seinem eigenen Sohn näher bringt.
    Da ich mich selbst nicht so gut in Religion auskenne, war dieses Thema sehr erhellend für mich und auch wenn ich selbst weder vorher noch jetzt gläubig war/bin, finde ich, dass solche Bücher immer wieder den eigenen Horizont erweitern und mich selbst offener solchen Themen gegenüber macht.
    Außerdem mag ich den leichten Ton in Lelords Büchern, die nie platt sind. Lelord verpackt großen Themen der Menschheit in hübschen Geschichten, auch wenn mal wieder das Thema Frauen/Liebe/Sex einen recht großen Umfang ausmacht. Aber so ist nun einmal das Leben.
  19. Cover des Buches In eisige Höhen (ISBN: 9783492972857)
    Jon Krakauer

    In eisige Höhen

     (159)
    Aktuelle Rezension von: MiGu
    Kurze Inhaltsangabe
    Im Mai 1996 nahm der Journalist Jon Krakauer an einer Expedition auf den Mount Everest teil und erlebt dabei eine Katastrophe, bei der fünf seiner Kameraden bei einem Schneesturm ums Leben kamen.
    Er selbst konnte sich in Sicherheit bringen doch insgesamt starben 12 Menschen.

    Meinung
    Als im Mai die Katastrophe ihren Lauf nahm, erlebte Jon Krakauer hautnah die Geschehnisse. In seinem Roman „In eisige Höhen“, der ein Augenzeugenbericht ist, erzählt er von diesem dramatischen Ereignis und äußert sich teilweise auch sehr kritisch.
    In seinem Vorwort bemerkt der Leser direkt, wie wichtig es ihm ist, noch einmal dieses Erlebnis Revue passieren zu lassen, davon zu berichten, was ihn so belastet.
    Die Erzählung ist in Kapitel chronologisch mit Datum und Höhenmeter versehen, aufgeteilt.

    Der Autor berichtet nicht sofort über die Katastrophe, sondern lässt den Leser teilhaben an den Vorbereitungen dieser Expedition. So erinnert er sich an die anderen Teilnehmer, die sich teilweise selbst zurückerinnern und berichtet von zwischenmenschlichen Gesprächen, die damals stattgefunden haben.
    Er berichtet von der Faszination der Berge, das Glücksgefühl, wenn man erschöpft im Lager ankommt, die eisige Kälte, wenn man den Minusgraden ausgesetzt ist und die menschliche Anspannung untereinander in der Gruppe oder die, die andere Gruppen betreffen.
    Dies machte für mich diese Erzählung sehr bewegend, denn man weiß, dass einige dieser Personen den Berg nicht lebend verlassen werden.

    So ging es mir auch mit der chronologischen Aufteilung der Kapitel.
    Sie machen die Erzählung fesselnder aber auch beklemmender, denn man weiß, das tragische Schicksal kommt näher und näher …
    Diverse Fotoabbildungen begleiten die Erzählung und halfen mir persönlich dabei, das Basislager vorstellen zu können.
    Ein bisschen schwierig fand ich den verständlicherweise sehr emotionalen Schreibstil von Jon Krakauer, der zwischendurch auch kleine Wiederholungen beinhaltet.
    Da von diesem Schicksal sehr viele Menschen betroffen waren, tauchen in diesem Roman natürlich auch sehr viele Namen auf.
    Diese waren für mich schon teilweise schwer, zuzuordnen, doch zwischendurch verwirrte mich der Autor zusätzlich damit, dass er die Personen mal mit dem Vornamen ansprachen und einige Seiten später wieder mit dem Nachnamen.
    Andererseits ist es eben jener emotionale, sehr persönliche Schreibstil, der diese Erzählung dem Leser näherbringt.
    So ist es nicht verwunderlich, wenn man selbst emotional wird und um jeden verunglückten, trauert und sich über jeden Überlebenden freut.

    Fazit
    „In eisige Höhen“ ist ein dramatischer Roman, der von einem schrecklich tragischen Unglück berichtet und den Leser sehr nachdenklich zurücklässt.
    Hätte diese Katastrophe verhindert werden können?
    Was verleitet Menschen dazu ausgerechnet diesen Berg bezwingen zu wollen?
    Ich selbst kann diese Faszination zwar nicht nachempfinden aber der Autor hat es zumindest geschafft, mich mit dieser Expedition zu fesseln und um jeden einzelnen Menschen zu bangen.










  20. Cover des Buches Drachenreiter (ISBN: 9783833737282)
    Cornelia Funke

    Drachenreiter

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Nelebooks
    Inhalt: " "Kehrt zurück zum Saum des Himmels", so ermahnt Schieferbart, der alte Silberdrache, die Jüngeren seiner Sippe, denn die Menschen wollen das Tal der Drachen fluten. Der junge Drache Lung, das pfiffige Koboldmädchen Schwefelfell und der Waisenjunge Ben machen sich auf die Suche nach diesem besonderen Ort im Gebirge des Himalayas. Dort soll die Heimat der Drachen sein. Doch auf ihrer Reise erkennen die Abenteurer, dass es weitaus gefährlichere Dinge gibt als Menschen."

    Cover: Das Cover ist phantasievoll und harmonisch. Es wirkt durch das viele Blau auch etwas mystisch, geheimnisvoll und passt sehr gut zum Inhalt. Ich finde es sehr gelungen:

    Sprecher: Der Sprecher war mir hier sehr sympathisch und ich habe ihm wirklich gerne zugehört.

    Meinung: In die Geschichte bin ich gut hineingekommen. Die ganzen Hauptcharaktere sind mir sehr sympathisch und ich habe sie hier sehr gerne begleitet. Auch würde ich gerne mehr von ihnen lesen. Sie sind gut gewählt und abgestimmt. Auch die Nebencharakterefinde ich super und super dargestellt/umgesetzt. Die Namen der ganzen Charaktere sind sehr phantasievoll und meist auch sehr passend (Schwefelfell, Fliegenbein etc.). Die Geschichte ist durchweg interessant und spannend, so dass meine Gedanken hier nie abgeschweift sind oder ich mich übermäßig auf das Zuhören konzentrieren musste. Ich habe es während der Pendelei mit dem Auto gehört und das war super! Ich liebe auch einfach die Geschichten dieser Autorin :-) Ich kann es nur weiterempfehlen.
  21. Cover des Buches Der tibetische Verräter (ISBN: 9783746626338)
    Eliot Pattison

    Der tibetische Verräter

     (10)
    Aktuelle Rezension von: itwt69
    Nachdem mir das 5. Buch nicht so gut gefallen hat, ist das 6. mit Abstand das Beste. Ein sehr spannender Kriminalfall, den Inspektor Shan zu lösen hat - involviert sind Major Tan, Shan's Sohn Ko (im Gulag), eine chinesische Ministerin, amerikanische Bergsteiger und ehemalige Widerstandskämpfer. Und das alles im atemberaubenden Schatten der Muttergottheit Chomolungma - des Mount Everest. Man erfährt auch einiges hoch interessantes über die amerikanische Hilfe der tibetischen Rebellen bis ca. 1970. Wie üblich in dieser Reihe ist der spirituelle Flair umwerfend.
  22. Cover des Buches Das Geheimnis von Shangri La (ISBN: 9783641151829)
    Clive Cussler

    Das Geheimnis von Shangri La

     (12)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Interessante Geschichte, Actionreiche Spannung und fulminante Entdeckungen.


    Inhalt: Sam und Remi Fargo suchen sonst nach Schätzen, machen hier aber eine Ausnahme. sie suchen nach einem verloren gegangenen Schatzjäger. - Doch das scheint nicht alles zu sein. Denn schon zu Beginn ihrer Suche wird ein Mordanschlag auf sie verübt.
    Trotz allem stoßen sie auf ein lang gehütetes Geheimnis und verfolgen das unter Lebensgefahr weiter.
    Das fulminante Finale auf dem Gipfel des Himalaya ist noch aufregender als das eigentliche Finale und der historische und menschheitsgeschichtlich bedeutsame Fund.


    Fazit: Im Vorfeld wird gleich erst einmal ein sehr interessanter historischer Bezug genommen. Einen, von dem ich bisher noch nichts gehört hatte, aber interessant und vorstellbar war er in jedem Fall.
    Dann spielt die Handlung in Nepal. ein sehr interessantes und sagenumwobenes Land und gerade hier bekommt man eine ganze Menge von dem Land mit. Die Landschaft ist sehr eindrucksvoll beschrieben und ich hatte in herrliches Kopfkino vor meinem geistigen Auge.
    Sam und Remi Fargo sind mir inzwischen ein Begriff und geläufig, was sie so alles erreicht können und wie sie es erreichen. Die anderen Personen, diese ominösen Zwilling, waren mir dann aber doch ganz schön unheimlich. Von Anfang an habe ich gemerkt, dass die nicht wirklich das sind, was sie vorzugeben scheinen. Auf ihre Art und Weise haben die mich fasziniert und abgestoßen zugleich.
    An dieser Stelle möchte ich auch mit erwähnen, dass jede Story dieser Reihe eine in sich geschlossene Geschichte ist und die chronologische Reihenfolge nicht eingehalten werden muss. Immer wieder geht es um einen anderen Sachverhalt und immer wieder fängt die ganze Story von vorne an und wird dann am Ende auch aufgelöst.
    Die Handlung hier war entweder in ihren Fakten hochgradig interessant oder ging ziemlich schnell voran. So kam an keiner stelle irgendwie Langeweile auf. - Und gerade in diesem Fall jetten die Protagonisten durch die halbe Welt, um das Problem zu lösen. Dramatik und Action kommen dabei nicht zu kurz. Ich frage mich, ob Herr Cussler hier von McGiver abgeguckt hat, oder anders herum. Stellenweise kam es mir jedenfalls so vor.


    Ich kann das Buch wirklich wärmstens empfehlen. Einmal mehr sind Historie, Action und Fiktion zu einer glaubhaften und spannenden Story verwoben, die mich bestens unterhalten und vom Alltag abgelenkt hat.

  23. Cover des Buches Lustiges Taschenbuch Nr. 515 (ISBN: 9783841393753)
    Walt Disney

    Lustiges Taschenbuch Nr. 515

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Die Kinder des Dschinn - Der Spion im Himalaya (ISBN: 9783499215919)
    P. B. Kerr

    Die Kinder des Dschinn - Der Spion im Himalaya

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Wurm200

    P. B. Kerr
    Die Kinder des Dschinn: Der Spion im Himalaya
    Rowohlt

    Autor: P. B. Kerr wurde 1956 in Edinburgh/Schottland geboren. Er studierte Jura an der Universität Birmingham und arbeitete zunächst als Werbetexter, bis er sich einen Namen als Autor von Krimis und Thrillern für Erwachsene machte. Viele seiner Bücher wurden internationale Bestseller, etliche mit großem Erfolg verfilmt. Für seine Arbeit wurde er u. a. zweimal mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Mit der Abenteuer- und Fantasy-Serie «Die Kinder des Dschinn» gelang ihm auch als Kinderbuchautor auf Anhieb ein internationaler Erfolg.
    Die Filmrechte daran hat sich Hollywoods Star-Regisseur Steven Spielberg gesichert. (Quelle: Rowohlt)

    Die Zwillinge John und Phillipa sind junge Dschinn und bekommen von ihrem Onkel mitgeteilt, dass sie nun bereit für die Taranuschi sind. Dabei geht es darum, dass sie sich jemanden suchen, der drei Wünsche verdient hat. Sind die Wünsche erfüllt, entscheidet ein Gremium, ob die Aufgabe bestanden ist. Während John und Phillipa dabei sind ihre Aufgabe zu erfüllen, taucht bei ihrem Onkel Nimrod, eine Frau namens My auf. Diese möchte mit Nimrod über das Gleichgewicht von Glück und Unglück reden.

    Die Handlung des Jugendbuches “Der Spion im Himalaya” umfasst insgesamt 44 Kapitel, von denen jedes mit einem kleinen Bild anfängt. Die gewählte Überschrift für das jeweilige Kapitel, ist immer passend. Am Ende eines jeden Kapitels gibt es ebenfalls eine kleine Abbildung, welche allerdings immer gleich bleibt. Gestalterisch setzt das Buch also kleine, passende Akzente.
    “Der Spion im Himalaya” ist der 6. Band der Reihe “Die Kinder des Dschinn”. Lesen lässt er sich allerdings auch recht gut, wenn man die Vorgänger selbst nicht kennt (für mich selbst, war dieses Buch auch der Einstieg in die Reihe). Natürlich versteht man, trotz Andeutungen und Rückblicke auf vergangene Abenteuer, nicht jede Einzelheit des Buches, allerdings lässt sich die Hauptstory von Band 6, auch ohne weitere Kenntnisse gut verstehen.
    Autor P. B. Kerr hat ein tolles Abenteuer geschrieben, welches eigentlich aus vielen verschiedenen kleinen Abenteuern besteht. Hierbei kann es passieren (gerade bei jüngeren Lesern), dass man im Laufe der 448 Seiten, dass eigentliche Ziel vergessen hat. Am Ende treffen aber alle Handlungsstränge und Abenteuer wieder zusammen. Für einen kleinen Moment des Nachdenkens sorgte bei mir allerdings eine Stelle des Buches, bei der man auf Nazis trifft. Eigentlich nichts für ein Kinderbuch, hat Autor P. B. Kerr diese aber wirklich gut und humorvoll ins Geschehen integriert, weshalb der Auftritt auch nicht negativ ausfällt.
    Ist man am Ende des Buches angekommen, wird einem auffallen, das man sich eigentlich wieder am Beginn des Buches befindet. Hier hat die Story sich also im Kreis gedreht und man könnte sofort wieder bei Kapitel 1 anfangen zu lesen.
    Die gewählten Charaktere passen gut zueinander und haben auch jeder seine eigenen Züge und Eigenschaften (z. B. John ist etwas trotteliger als seine Schwester), die immer mal wieder zum Vorschein kommen.
    Wie es sich für ein Kinder-/Jugendbuch gehört, lässt sich “Der Spion im Himalaya” gut lesen, was am tollen Schreibstil des Autoren liegt. Dadurch sind die, für ein Kinder-/Jugendbuch doch recht lang wirkenden 448 Seiten, schnell gelesen.

    Cover: Das Cover von “Die Kinder des Dschinn: Der Spion im Himalaya” ist in einem Cyan-Ton gehalten, der ein wenig verraucht wirkt. Der Titel der Buchreihe (Die Kinder des Dschinn), steht in gelber Farbe, recht groß, auf der oberen Hälfte des Covers. Den Titel des Buches (Der Spion im Himalaya), hat dieselbe Farbe, steht allerdings deutlich kleiner, unter einer Abbildung, eines Wolfes. Hier hat man ein Element gewählt, welches einem im Buch, ebenfalls begegnen wird.
    Das Cover ist, besonders für ein Kinder-/Jugendbuch, recht einfach gehalten, was allerdings nicht sonderlich schlimm ist, besonders weil man es als eBook bekommt. Wer allerdings noch die Chance hat, das gebundene Buch zu bekommen, wird mit einem tollen Glanzeffekt des Covers belohnt.

    Fazit: Der Spion im Himalaya war mein erstes Buch der Reihe “Die Kinder des Dschinn” und von Autor P. B. Kerr, wird aber sicherlich nicht mein letztes Buch der Reihe geblieben sein. Auch ohne Kenntnisse der Vorgänger, habe ich mich zurechtgefunden und konnte der durchaus humorvollen und abenteuerlichen Story des Buches folgen. Was aber auch mit Sicherheit, an dem wirklich tollen Schreibstil des Autoren gelegen hat.
    Von mir bekommt “Der Spion im Himalaya” eine Leseempfehlung und 5/5 Sternen.

    Klappentext: John und Philippa sind ratlos: Jemand hat das irdische Gleichgewicht zwischen Glück und Unglück zerstört. Überall auf der Welt häufen sich die Unglücksfälle. Die Suche nach dem Übeltäter führt die Dschinn-Zwillinge auf die Spur einer Gruppe tibetischer Bettelmönche. Doch wer ist der Kopf der Organisation? Gemeinsam mit ihrem Onkel Nimrod und dem weisen Mr Rakshasas folgen John und Philippa den Hinweisen quer durch den Himalaya. Ziel ihrer gefährlichen Bergtour ist Shamba-La, das bedeutendste Kloster Tibets. Doch dann müssen sie feststellen: Die böse Macht weilt mitten unter ihnen!
    Das sechste atemberaubende Abenteuer der «Kinder des Dschinn». (Quelle: Rowohlt)

    Autor: P. B. Kerr
    Titel: Die Kinder des Dschinn: Der Spion im Himalaya
    Verlag: Rowohlt
    Genre: Fantasy
    Seiten: 448
    Preis: eBook: 8,99
    Erstveröffentlichung: 2010
    ISBN: 978-3644472914

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