Bücher mit dem Tag "himalaya"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "himalaya" gekennzeichnet haben.

35 Bücher

  1. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783328102366)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

    (5.955)
    Aktuelle Rezension von: Hubertus_Feldmann

    Zum Beispiel indem man diese in möglichst viele Kapitel (86, wenn ich richtig gezählt habe) unterteilt, sowie Anfang und Ende dieser Kapitel mit möglichst viel Freiraum umgibt. Was für Zeitschriften, mehr noch für Zeitungen als besonders gelungenes Gestaltungsmerkmal gilt (auch als „großzügiger Umgang mit Weißraum“ bezeichnet; die Wochenzeitung DIE ZEIT bekommt hierfür regelmäßig Preise), erzeugt bei einem Buch eher einen gegenteiligen Effekt, nämlich den des Seitenschindens. 

    Obwohl der aus dem „ersten Band“ (vermutlich werden weitere folgen, den der nunmehr 101-Jährige erfreut sich nach wie vor bester Gesundheit) bekannte Wortwitz ungebrochen ist, und auch die an Slapsticks orientierten Erlebnisse nach wie vor die gewünschten Lachfalten hervorrufen, erzeugt dieses Vorgehen eine gewisse Missstimmung. Den insgesamt sind die hier geschilderten „Abenteuer“ eher etwas flach geraten. Auch sind die aus dem Vorwerk bekannten tiefgründigen Rückblicke in politisch/historische Ereignisse eher Mangelware. 

    Hier ist also wieder einmal das bekannte Phänomen zu beobachten, dass ein äußerst erfolgreiches Buch einen neuen Aufguss bekommen hat (im übertragenen Sinne ein „Remake“), um im Sog des Vorläuferbuches noch einmal das große Geld zu verdienen, obwohl im ersten Band das „Außergewöhnliche“ seinen Platz bekommen hat und weitere Ergänzungen nur den faden Nachgeschmack produzieren, den ein Aufguss meist hervorruft. Die Erwartungshaltung beim Kauf dieses Buches war jedenfalls eine andere. Denn wer möchte schon gerne auf dem Hintergrund des ersten Bandes (im Hinterkopf immer noch die Lachsalven aus eben jenem Band) beispielsweise seitenlang über „Hexengedöns“, arttypische Abläufe an Wasserstellen (beides in Afrika) oder „Quaksalberei“ lesen? 

    Dass unsere Bundeskanzlerin in diesem Band eine tragende Rolle spielt, ist offensichtlich eine „Hommage“ an die treuen deutschen Leser, auch wenn Angela Merkel gelegentlich etwas despektierlich beschrieben wird, wie das folgende Beispiel zeigt: „Putin lächelte. ‚Ja wirklich? Heißt das, dass Angela Merkel gar nicht so sicher auf ihrem breiten Hintern sitzt, wie sie meint?‘“

    Kurz: Leser kurzweiliger Geschichten werden dieses Buch (allein schon des Wortwitzes wegen) mögen, Leser des ersten Bandes werden möglicherweise enttäuscht sein.

    (20.11.2018)

  2. Cover des Buches Acht Berge (ISBN: 9783328602026)
    Paolo Cognetti

    Acht Berge

    (210)
    Aktuelle Rezension von: Da_Maris

    In diesem Buch taucht man ein in eine ganz andere Welt: In die Abgeschiedenheit und Einfachheit der italienischen Berge. Diese so ganz andere Szenerie hat mir gut gefallen. Cognetti gelingt es wunderbar, die Charaktere seiner Figuren herauszuarbeiten, v.a. ihre sozialen (In)Kompetenzen. Als Leser begleitet man Pietro über die Jahre und man kann erkennen, wie er und die anderen Figuren sich mit der Zeit entwickeln und dabei doch immer sie selbst bleiben. Dazwischen gibt es viele Landschaftsbeschreibungen, die man am liebsten mit eigenen Augen sehen würde - die meisten zumindest.

  3. Cover des Buches In eisige Höhen (ISBN: 9783492972857)
    Jon Krakauer

    In eisige Höhen

    (220)
    Aktuelle Rezension von: mollsi

    Jon nimmt als Reporter an einer geführten Expedition auf den Everest teil. Er nimmt uns mit auf seiner Reise, stellt uns Reisebegleitungen und Ausrüstung vor, beschreibt seine Herausforderungen und Rückschläge. Das allein ist schon unglaublich spannend zu lesen - auch für eingefleischte Flachlandbewohner wie mich. Aber dann kommt es zu einer dramatischen Verkettung von Ereignissen die zu einem der schwersten Unglücke und vielen Todesopfern führt. 

    Obwohl ich die Ereignisse am Berg schon aus Podcasts und Dokus kannte, hat mich der Bericht von Jon Krakauer noch einmal auf eine ganz eigene Weise berührt.

  4. Cover des Buches Hector und die Suche nach dem Paradies (ISBN: 9783492310352)
    François Lelord

    Hector und die Suche nach dem Paradies

    (24)
    Aktuelle Rezension von: RadikaleResignation

    Lelord schafft es aufgrund seiner professionellen Funktion als Therapeut wunderar, schwierige Themen immer wieder in neue, locker-leichte Geschichten zu verpacken. So gab es neben dem Thema Glück, Liebe und der Zeit auch die Freundschaft und Philosophie, die Hector seinem eigenen Sohn näher bringt. Hier ist er auf dem Weg zum Himalaja, die Religion wird großes Thema. Lelord schafft es immer wieder, nebenbei den eigenen Horizont zu erweitern. Danke:-)

  5. Cover des Buches Im Reich des Goldenen Drachen (ISBN: 9783518737835)
    Isabel Allende

    Im Reich des Goldenen Drachen

    (206)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    In diesem Sommer führt die Reise zum Himalaja und Alex und Nadia sind wieder vereint. Es gibt so viele Geschichten über diese Gegend und die Legende des Yetis ist nur eine davon. Ein geheimnisvolles Kloster öffnet nur langsam seine Pforten für die Besucher und sofort ist klar, hier stimmt etwas nicht. Das Abenteuer beginnt von neuem und man will sich auf die Suche nach der Skorpionsekte machen. Wem können die Reisenden noch trauen?

  6. Cover des Buches Immer wieder Nepal (ISBN: 9783988860101)
    Geffke Birgit

    Immer wieder Nepal

    (1)
    Aktuelle Rezension von: TriMedia2000

    Immer wieder Nepal - das ist eine Nepal-Geschichte abseits von Reiseberichten und den klassischen Erzählungen vom Klettern. Eine ungewöhnliche Reise in das mystische Land im Himalaya, wie ich es so noch nicht gelesen habe.

    Der Roman ist ein Genre-Mix aus True Story und Liebesgeschichte. Gleichzeitig bieten die beiden Autorinnen eine sehr authentische Innensicht auf die Ausprägungen der jahrtausendealten Kultur im Spannungsfeld zwischen traditionellen Riten und dem Anspruch einer modernen Demokratie. In ihrer Erzählung haben Birgit Geffke und Roswitha Schroeter gekonnt zwei Perspektiven miteinander verknüpft. Die Lebensgeschichten der Protagonisten, die ihre Mission verfolgen, und dabei immer wieder auch Rückschläge erleben, die ihre Ursache in den Besonderheiten der nepalesischen Kultur haben. 

    Mit „Immer wieder Nepal“ ist es den beiden Autorinnen gelungen, die spannende Geschichte einer Liebe zu erzählen, die ihren Ursprung in kulturellen Unterschieden hat. Das ist ein wesentlicher Erzählstrang: Zwei Menschen, die Eine aus Deutschland, der andere aus Nepal, fühlen sich zueinander hingezogen. Während sie sich immer besser kennenlernen, starten sie eine gemeinsame Mission: ein Kinderdorf für Waisen in Nepal. Und mit seiner Hilfe versucht sie, auch ein Kind zu adoptieren. Die Konflikte sind programmiert. Und was beide zu Beginn nicht ahnen können: es wird sie jahrzehntelang beschäftigen und auch persönlich sehr verändern. Dabei spielt auch die Freundschaft zweier Frauen eine Rolle, die der spannenden Geschichte, die teilweise auch auf eigenen Erfahrungen beruht, eine weitere Perspektive hinzufügt. 

    Es sei nicht ihre Geschichte und der Plot sei ausgedacht, sagen Birgit Geffke und Roswitha Schroeter. Wobei natürlich immer wieder auch persönliche Erlebnisse mit eingeflossen seien. Tatsächlich wirkt die Geschichte sehr authentisch, so dass man als Leser immer auch das Gefühl hat, sie könnte genauso passiert sein.  

    Die beiden Autorinnen haben sich über ihre Liebe zu Nepal und ihrem Engagement für Kinder in dem Himalaya-Staat kennengelernt. Tatsächlich lässt sich da auch eine persönliche Parallele erkennen, denn Roswitha Schroeter und Birgit Geffke arbeiten beide in einem Verein in der Nepal-Hilfe mit und haben vor Ort ein Kinderdorf für Waisen mit aufgebaut. 

    Auch in dem Roman kommt ein Kinderdorf vor. Es ist der Mikrokosmos, der es den beiden Autorinnen ermöglicht, soziale Zusammenhänge zu beschreiben und damit zentrale Probleme einer Gesellschaft bildhaft zu beschreiben. Kinder, und besonders junge Mädchen und Frauen, die im Waisenhaus leben, haben kaum eine Perspektive aus der Armut herauszukommen. 

    An diesem Punkt wird die große Stärke des Buches deutlich, die vermutlich auch ein Alleinstellungsmerkmal unter den Nepal-Büchern darstellt: 

    Anders als in einem Sachbuch binden die Autorinnen die Erklärung für Probleme fast wie beiläufig in die Erzählung ein. Der Leser bekommt so eine sehr intime Innensicht auf die Herausforderungen, die das Leben der Menschen in Nepal bestimmen.  

    Zum Beispiel, das Kastenwesen, das zwar offiziell abgeschafft ist, tatsächlich aber die Kinder in dem Waisenhaus in den untersten gesellschaftlichen Klassen festhält, oft ohne Bildungschancen. Und Frauen haben es da noch besonders schwer, weil sie traditionell dem Mann unterstehen und ihnen kaum Rechte eingeräumt werden. 

    Birgit Geffke und Roswitha Schroeter sind seit Jahrzehnten in Nepal unterwegs, abseits vom Trekking- und Reisetourismus und mit einem großen nepalesischen Freundeskreis. Ihre Geschichte bietet so tiefgehende Einblicke in eine Kultur, die aus mitteleuropäischer Sicht oft exotisch ist. In „Immer wieder Nepal“ erfährt der Leser Hintergründe, wie der Alltag zwischen traditionellen Kastendoktrin, Versorgungsengpässen und dem ständigen Ringen um Perspektive der noch jungen Demokratie gelingt. Das macht das Buch zusätzlich spannend und interessant, neben dem eigentlichen Plot zwischen Liebe, Freundschaft und dem übermächtigen Kinderwunsch. 

  7. Cover des Buches Der Aufstieg – In eisiger Höhe wartet der Tod (ISBN: 9783844931853)
    Amy McCulloch

    Der Aufstieg – In eisiger Höhe wartet der Tod

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Svenjas_BookChallenges

    Ein Thriller, der im Himalaya spielt und in dem es vor allem ums Bergsteigen geht? Da bin ich ja sowas von dabei! „Der Aufstieg – In eisiger Höhe wartet der Tod“ der britisch-kanadischen Autorin Amy McCulloch, ins Deutsche übersetzt von Leena Flegler, klang deshalb für mich richtig gut. Es geht dabei um Cecily, eine bisher eher mäßig erfolgreiche Journalistin, der sich die Chance ihres Lebens bietet: Sie darf als Erste den berühmten Bergsteiger Charles McVeigh interviewen – allerdings nur, wenn sie gemeinsam mit ihm den Manaslu, den letzten Gipfel seiner Achttausender-Mission, besteigt. Der Berg ist tödlich genug, doch noch im Basislager wird klar: Unter den zahlreichen Expeditionsteilnehmenden ist auch ein Mörder.

    Mit diesem Szenario hat Amy McCulloch mich von Anfang an gefesselt, auch wenn die Geschichte sich eher gemächlich entwickelt und es gerade in der ersten Hälfte des Thrillers vor allem um das Bergsteigen an sich geht. Für mich ist das ja genau das Richtige, denn mich faszinieren die Geschichten von Himalaya-Expeditionen einfach generell. Was ich an „Der Aufstieg“ besonders großartig finde: Man liest bzw. hört heraus, dass Amy McCulloch selbst Extremsportlerin und Bergsteigerin ist. 2019 stand sie als bisher jüngste kanadische Frau auf dem Gipfel des Manaslu (übrigens der achthöchste Berg der Erde). Sie weiß also aus erster Hand, welche Bedingungen am Berg herrschen und was es den Menschen abverlangt, die sich dazu entscheiden, ihn zu besteigen.

    Für mich hat sich die Geschichte daher sehr authentisch angehört, insbesondere in Bezug auf den Ablauf einer solchen Expedition – das harte Training, die wochenlange Akklimatisierungsphase, das Auskommen mit dem Lebensnotwendigen und die zahlreichen Extremsituationen. Auch die Atmosphäre in eisiger Höhe fängt McCulloch perfekt ein – und gibt dem Ganzen noch einen extra Kick, indem sie die Frage aufwirft, was passiert, wenn sich in einer so lebensfeindlichen Umgebung wie dem Himalaya-Gebirge ein Mörder herumtreibt. Wer wird nach einem suchen, wer kann einem noch helfen, wenn jemand auf über 8000 m Höhe entscheidet, zu töten?

    Gerade in der zweiten Hälfte der Geschichte sorgt dieses Szenario für Gänsehaut und den letzten Stunden des Hörbuchs, das von Britta Steffenhagen fesselnd gelesen wird, habe ich fast atemlos und gebannt gelauscht. Die Auflösung fand ich wahnsinnig gelungen und der Thrill, der sich zunächst langsam angeschlichen, dann aber die Handlung durchgehend bestimmt hat, hat mich absolut gepackt. Einzig mit Protagonistin Cecily war ich nicht immer d’accord – ich habe mich eigentlich durchgehend gefragt, was sie als unerfahrene Touristin am Manaslu zu suchen hat und fand ihre Naivität nicht immer leicht zu ertragen. Aber wie gesagt: Die Geschichte selbst hat es in sich und wer auf Nervenkitzel steht, kommt voll und ganz auf seine Kosten!

  8. Cover des Buches Der Berg (ISBN: 9783453418493)
    Dan Simmons

    Der Berg

    (62)
    Aktuelle Rezension von: SunnySue

    Die Erstbesteigung des Mount Everest im Jahr 1924 und das damit einhergehende Verschwinden des erfahrenen Bergsteigers George Herbert Leigh Mallory und seines Begleiters Andrew (Sandy) Irvine hat sich Dan Simmons in seinem Roman "Der Berg" als zentrales Thema genommen.

    Einige Jahre in Folge hatte Mallory vor Ort Informationen zur Beschaffenheit des Berges, der Wetterverhältnisse der verschiedenen Jahreszeiten und Pläne für die Erstbesteigung des Mount Everest gesammelt, ehe er es dann endlich 1924 gemeinsam mit Irving versuchte. Zeitgleich befinden sich Richard David Deacon, ein langjähriger Freund Mallorys, Jean-Claude Clairoux und der Amerikaner Jacob (Jake) Williams Perry auf einer Klettertour am Matterhorn. Während dieser Tour erreicht die drei begnadeten Bergsteiger die Nachricht von Mallorys und Irvines Verschwinden. Im Zusammenhang mit deren Verschwinden steht auch das Verschwinden von Deacons Cousin Perceval Bromley, der zwar kein Mitglied der Everest Expedition war, aber auf eigene Faust hinter Mallorys Team herkletterte.
    In Deacon wirbeln die Gedanken durcheinander. Und nach einiger Zeit fragt er seine beiden Kletterfreunde JC und Jake, ob sie mit ihm gemeinsam eine Besteigung des Mount Everest wagen würden. Diese lassen sich nicht lange überreden. Doch die Finanzierung der Expedition könnte problematisch werden. An dieser Stelle kommt Lady Bromley ins Spiel, denn Deacon gibt ihr gegenüber vor, nach ihrem vermissten Sohn Percy zu suchen und so erklärt sich Lady Bromley bereit die erneute Everest Expedition zu finanzieren.
    Die gesamte Expedition wird zu einer nerven- und kraftraubenden Sache und als eines Tages ein lauter Schrei ertönt und Deacon und Co feststellen müssen, dass alle Sherpas im Lager III auf bestialische Art und Weise getötet wurden, wird den Abenteurern klar, dass noch etwas weitaus gefährliches in den Bergen auf sie lauert.

    Auch in "Der Berg" widmet sich Dan Simmons wieder einer wahren Begebenheit, die bis heute nicht vollends aufgeklärt ist und für Spekulationen sorgt. Ob Mallory und Irving den Gipfel je erreicht haben, weiß niemand. Mallorys Leiche wurde 79 Jahre später, erst im Jahr 1999 gefunden. Dass er die Mischung von Wahrheit und Fiktion meisterlich beherrscht hat mir Simmons ja bereits in "Terror" bewiesen.

    Dan Simmons hat hier wieder einen großartigen Roman geschaffen und wählt hier eine interessante Erzählmethode. Zu Beginn des Buches dürfen wir Dan Simmons persönlich begleiten wie er Kontakt zu dem besagten Jacob Perry aufnimmt, der mittlerweile hochbetagt in einem Seniorenheim lebt. Diesen Jake lässt Simmons dann quasi seine Memoiren niederschreiben. Es ist mir nicht gelungen herauszufinden, ob es Jacob Williams Perry wirklich gegeben hat, daher gehe ich davon aus, dass Simmons ihn als fictionalen Part in die Geschichte eingebracht hat, um einen Erzähler aus erster Hand zu haben. Was hier wirklich ganz hervorragend gelingt.

    Was weniger gelungen ist: Der Klappentext suggeriert etwas ganz anderes, als das Buch am Ende liefert. Für mich war es dennoch ein wirklich toller Roman, der mir sehr gut gefallen hat - was ich im Nachhinein kaum glauben kann. Tatsächlich geschieht über die Hälfte des Buches herzlich wenig. Die erste Hälfte des Buches beschäftigt sich nur mit den Vorbereitungen für die Expedition, ehe die Teilnehmer überhaupt zum Everest aufbrechen. Doch Simmons hat ein so großartiges erzählerisches Talent, dass ich selbst das ungemein spannend fand. Und das kuriose ist, dass ich, die absolut keine Ahnung oder überhaupt Interesse am Bergsteigersport hat, mich so sehr von Simmons Erzählung habe mitreißen lassen, dass ich beim Lesen selbst Lust hatte auf eine Expedition zu gehen. Zudem versteht sich Simmons sehr gut darauf einem absoluten Laien wie mir das nötige Wissen für solche Expeditionen auf eine angenehme Art und Weise zu vermitteln ohne mich dabei zu langweilen.

    Das Ende des Buches wird dann allerdings etwas abstrus, aber das schmälert weder das Gesamtwerk noch den Spaß.

  9. Cover des Buches In eisige Höhen: Das Drama am Mount Everest (ISBN: B005HXXCEQ)
  10. Cover des Buches Tibetisches Feuer (ISBN: 9783746633626)
    Eliot Pattison

    Tibetisches Feuer

    (35)
    Aktuelle Rezension von: itwt69
    Der achte Fall führt Shan zu einer Kommission für religiöse Angelegenheiten, in die er selbst berufen wird. Diese soll die zahlreichen Selbstverbrennungen von Tibetern aufklären und letztendlich eindämmen. Ein super spannender Roman, der die verzweifelten Bemühungen der Tibeter um Aufmerksamkeit in ihrer Sache und die unsäglichen Verbrechen des "Mutterlandes" schonungslos offen legt. Es ist schon ein kleines Wunder, dass die tibetische Kultur noch nicht gänzlich zerstört wurde - und die Welt schaut nur tatenlos zu...
  11. Cover des Buches Die Welt der Berge (ISBN: 9783957281302)
    Dieter Braun

    Die Welt der Berge

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Ramgardia

    Das Cover zeigt uns die Bergwelt mit den entsprechenden Tieren, dann folgt eine Grafik der höchsten Berge, danach die Einladung des Autors mit ihm die Berge zu entdecken und  nach dem Inhaltsverzeichnis geht es los. Zunächst wird die Frage "Was ist ein Berg?" beantwortet, nach der Erklärung seiner Entstehung lernen wir die höchsten Berge kennen und erfahren, dass es auf dem Mars einen 26.400m hohen Berg gibt.

    Und wo es Berge gibt, gibt es auch Menschen, die sie besteigen. Da gibt es wieder umfassende Informationen. Berge werden uns vorgestellt, ebenso seine Bewohner, die Entstehung und Beschaffenheit von Gebirgen sind Thema, aber auch ihre Gestaltung. Quer durch alle Kontinente einschließlich der Antarktis beschreibt das Buch alles, was es zu dem Thema Berg zu wissen gibt. Zuletzt geht es um die Umwelt, denn auch den Bergen tun zu viel Menschen nicht gut. Mit einer Weltkarte und der Lage der wichtigsten Berg schließt das Buch nach 93 Seiten.

    Reichlich Information wird durch ruhige Bilder begleitet. Für Bergfans ein Muss, für alle anderen ein tolles, informatives Buch.

     

  12. Cover des Buches Kleiner großer Bagger – Eine unglaubliche Reise (ISBN: 9783845841106)
    Sebastian Horn

    Kleiner großer Bagger – Eine unglaubliche Reise

    (13)
    Aktuelle Rezension von: spozal89

    Zur CD, die es ebenfalls passend zum Buch gibt, kann ich nichts sagen, da ich nur das Buch gelesen habe. Das Buch gefällt uns sehr gut, da die Geschichte ziemlich fantasievoll ist. Das Highlight waren für uns aber die Illustrationen im Buch. Diese sind wirklich hervorragend und mein Sohn schaut sich das Buch stundenlang an, weil sie ihm so gut gefallen. Die Abenteuer die Robert und sein Bagger erleben, sind spannend und regen auch zum nachspielen an. Ein schönes Kinderbuch, welches ich gerne weiterempfehle, auch wenn uns der Schreibstil hier und da nicht so gut gefallen hat.

  13. Cover des Buches Das Haus des Friedens (ISBN: 9783734597183)
    Simone Dorra

    Das Haus des Friedens

    (20)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele

    „...Wenn ich Kindern wie Zooni zuhöre, ist ein Teil von mir zwar glücklich, dass ich helfen kann...aber ich wünschte, es wäre nicht nötig. Meine Arbeit wird nur deshalb gebraucht,weil Menschen nicht aufhören, sich gegenseitig auf jede erdenkliche Weise zu quälen und zu verletzen...“


    Sameera Sullivan ist Traumatherapeutin. Sie ist nach Srinagar im Kashmir gekommen, um für Medical Relief Worldwide zu arbeiten. Da sie einen irischen Vater und eine indische Mutter hatte, kommen ihr bei der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Erwachsenen ihre Sprachkenntnisse zugute.

    Als sie ein kleines Mädchen behandelt, lernt sie Vikram Sandeep kennen. Er leitet seit drei Jahren ein Waisenhaus, das Haus des Friedens. Zusammen mit der Krankenschwester Divvya besucht Sameera das Haus.

    Die Autorin hat einen berührenden Roman geschrieben. Er spielt im Jahre 2012. Im Mittelpunkt der Handlung stehen neben den Protagonisten die Verhältnisse im Kashmir, denn die greifen tief in die persönlichen Leben ein.

    Der Schriftstil lässt sich flott lesen. Neben sachlichen Informationen und Beschreibung politischer Hintergründe transportiert er auf besondere Weise die Gefühle der handelnden Personen.

    Vikrams Anfang im Waisenhaus war nicht einfach. Nach wie vor gibt es kritische Stimmen. Er ist Hindu. Die von ihm betreuten Kinder sind in der Mehrzahl Moslems. Erst nach und nach lerne ich seine Vergangenheit kennen. Ich will es einmal so formulieren: In seinem ersten Leben hat er sich einige Feinde gemacht, die auf Rache sinnen. Allerdings hat er auch mächtige Freunde an seiner Seite, auf die er sich im Extremfall verlassen kann. Auf Sameera wirkt er anfangs so:


    „...Vikram Sandeep kam ihr vor wie ein kompliziertes Puzzle...eines, das aus so vielen Teilen bestand, dass es unmöglich war, sie zusammenzusetzen. Manchmal war er offen, zugänglich und vollkommen entspannt – aber sie wusste dass sie heute mindestens einen Punkt berührt hatte, der wehtat...“


    Integriert in die Handlung sind weitere bewegende und berührende Schicksale. Im Waisenhaus lernt Sameera einen Jungen kennen, der nicht spricht und jeden Kontakt ablehnt. Mit viel Einfühlungsvermögen gelingt es ihr, Zugang zu ihm zu finden. Im Krankenhaus lernt sie Eltern kennen, die ahnen, das ihr verschwundener Junge als Kindersoldat missbraucht wird. Sie drohen, daran zu zerbrechen. Sameeras Besuch im Dorf Dordpura zeigt weitere grausame Folgen der Grenzstreitigkeiten zwischen Indien und Pakistan, die auf den Rücken der Bewohner der Kashmir – Region ausgetragen werden.

    Dann aber gerät Sameera zwischen die Fronten. Es gibt Leute,die mit beiden Seiten Geschäfte machen. Der Handel mit Waffen und Drogen ist zu lukrativ, um sich dabei in die Suppe spucken zu lassen.

    In Gesprächen, die in die Tiefe gehen, wird das ganze Ausmaß der Tragödie deutlich. Vor allem die Dialoge mit Nanda Singh, einem Offizier und Vertrauten von Vikram, bringen das Geschehen auf den Punkt. Sein Gespräch mit Sameera, aber auch das mit dem Arzt zeigen die Vielschichtigkeit der Verhältnisse, was folgendes Zitat belegt:


    „...Weil ich mir keineswegs den üblichen Luxus leiste, alle Schuld für die elende Kriegstreiberei der letzten fünfzig Jahre unseren Brüdern in Pakistan in die Schuhe zu schieben. Auch Indien muss sich dafür verantworten, was es dazu beigetragen hat den Menschen dort das Leben zur Hölle zu machen...“


    Das Haus des Friedens ist eine Insel der Ruhe. Hier lernen die Kinder, wieder Kind zu sein und Freude zu empfinden. Sie werden nicht nur umsorgt, sondern geliebt. Das ist in ihrem Verhalten spürbar.

    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen.

  14. Cover des Buches Let's go Himalaya! (ISBN: 9783740765903)
    Katja Linke

    Let's go Himalaya!

    (66)
    Aktuelle Rezension von: Luise_Rothe

    Ein toller Bericht über eine aufregende Mutter-Tochter-Reise zum Basislager des Mount Everest, bei dem man viel über Tibet erfährt.

    Die Ärztin Katja Linke braucht eine Auszeit und schnappt sich kurzerhand ihre 11 jährige Tochter und reist mit ihr nach Tibet zum Himalaya. Doch kaum ist das Duo Tibets Hauptstadt Lhasa angekommen, bekommt die kleine schreckliches Heimweh und beide werden auf den Boden der Tatsachen Zurück geholt. Der erste Schock hält das Duo jedoch nicht davon ab, an seinen Zielen fest zu halten. Die beiden wollen Land und Leute erkunden.
    Die Geschichte ist ein wunderbarer Reisebericht, gespickt mit Details zu Tibets Landschaft, der Bevölkerung und deren Alltag, Politik, medizinische Versorgung im Land und natürlich zum Buddhismus. Man begibt sich als Leser mit den beiden auf eine Kennlerntour von Land und Leute, abseits der touristischen Routen. Denn die Zustände sind anders, als es offiziell dargestellt wird. Es war teilweise unglaublich zu lesen, wie mit den beiden in diesem Land umgegangen wurde, nur weil sie Frauen sind. Im Buch gibt es leider nur 3 Fotos zur Reise, aber zum Glück gibt es auf Katja Linkes Instagram Account viel Fotomaterial dazu.

  15. Cover des Buches Unter Gebetsfahnen (ISBN: 9783743195295)
    Klaus Hessenauer

    Unter Gebetsfahnen

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Gucci2104

    Vorab schade das es nur ein Ebook war, was ich hatte, denn so kamen die vielen tollen Farben leider nicht zur Geltung. Die Bilder waren beeindruckend. 

    Das Buch ist grundsätzlich gut geschrieben und hat eine gute Aufteilung. Leider hat es mich nicht zu einhundert Prozent in den Bann gezogen. Gelegentlich musste ich mich zwingen weiterzulesen. Vielleicht lag es am Schreibstil. Besonders gefallen hatten mir die Trekkingrouten und Empfehlungen. Auch habe das ein oder andere noch gelernt z.B. woher eigentlich das Wort Trekking stammt. Darüber hab ich mir ehrlich gesagt nie Gedanken gemacht. Der Teil über Mustang war ebenfalls spannend 

    Zur Vorbereitung auf einen Nepal-Trip ist dieses Buch auf jeden Fall zu empfehlen!

  16. Cover des Buches Der Schneeleopard (ISBN: 9783957579508)
    Peter Matthiessen

    Der Schneeleopard

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Kristall86

    Klappentext:

    „Im Herbst 1973 bricht Peter Matthiessen mit dem Biologen George Schaller in die höchsten ganzjährig bewohnten Bergtäler der Erde auf: ins nepalesische Dolpo. Hier trotzen Menschen und Tiere extremen Bedingungen ein Leben voller Schärfe und Kontur ab. Und seit Jahrhunderten blüht hier eine Tradition des tibetischen Buddhismus. Schaller will das Brunftverhalten hochalpiner Blauschafe dokumentieren, Matthiessen die Trauer über den Krebstod seiner Frau verarbeiten. Beide verbindet die Faszination für den geheimnisvollsten Bewohner des Dolpos: den Schneeleoparden.“


    Ich muss zugeben das mich Titel und Inhalt etwas stutzig gemacht haben, denn die Geschichte „Der Schneeleopard“ von Sylvain Tesson behandelt nichts anderes wie diese Geschichte hier von Peter Matthiessen. Beide flüchten Richtung Nepal zur Sinnsuche und zum ablenken der großen menschlichen Probleme mit sich selbst und wollen den Meister der Leoparden finden: den Schneeleopard. Oder findet er sie?! Sind sie wirklich auf der Suche nach ihm? Unbedingt lesen!

    Dennoch muss man klar herausstellen, dass Matthiessen hier diese Reise schon viel früher, vor knapp 50 Jahren, angetreten hat und da war von dem Wort „Achtsamkeit“ kaum die Rede. Er war seiner Zeit, was dieses Thema betrifft, weit voraus. 

    Neben seinen Erlebnissen und Sichtweisen erleben wir Leser auch die Natur mit ihren Gefährten. Diese Beschreibungen werden gleichzeitig zum Sinnbild für Ruhe, Ausgeglichenheit und zur Einkehr zu sich selbst. Andere gehen ins Kloster oder beichten, Matthiessen ging dafür nach Nepal. Ein weiterer Begleiter dieser ruhesuchenden Menschen wird George Schaller. Der Biologe ist auf einem Tripp und will Untersuchungen anstellen. 

    Als beide dann mit dem Schneeleoparden in „Berührung“ kommen, wirkt dies auf den Leser wie ein Trostpflaster bzw. wie eine Auflösung der gesamten Schwere - aber dies natürlich nur im Inneren der Seelen.

    Sprachlich ist dieses Buch einerseits anspruchsvoll aber anderseits auch authentisch zur damaligen Lage bzw. einfach nur passend zur Situation. Manchmal braucht es nicht vieler Worte um zu verstehen.

    Parallelen zu Sylvain Tesson sind durchaus da und gegeben. Beide haben „ihre Bekanntschaft“ mit dem Hüter des Schnees, dem Schneeleoparden, gemacht, aber jeder hat seine Erfahrungen dabei gewonnen.

    Noch kurz zur Optik und Haptik: der Verlag versteht es einfach hochwertige Bücher mit tiefsinnigen Inhalt herzustellen. Der feste Einband hat nicht nur ein tolles Cover sondern auch eine feste Haptik. Die Buchseiten und die Bindung von sehr guter Qualität und erklären auch den Preis dieses Werkes.

    Ein besonderes Buch mit besonderer Botschaft - 5 von 5 Sterne!

  17. Cover des Buches Eine kleine große Reise um die Welt (ISBN: 9783948877187)
    Daniel Wagner

    Eine kleine große Reise um die Welt

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Lesensundspielenddurchsleben

    Mara hat einen großen Traum: Die ganze Welt zu sehen, das tiefste Meer und den allerhöchsten Berg. Das ist ein großer Traum für ein kleines Eichhörnchen wie Mara. Und das geben ihr die anderen auch zu bedenken: Die Welt ist groß und gefährlich. Doch das hält Mara nicht auf. Sie malt ein Plakat und ruft, ob sie ein Vogel nicht minehmen könnte. Promt findet sie ein Flugtaxi in der Person von Arthur, dem Albatros. Mit ihm beginnt für Mara eine aufregende Reise um die Welt. 

    Mara erlebt auf ihrer Reise sehr viel, sie sieht viele Tiere und lernt ihren Lebensraum kennen - mit Mara lernen so die lesenden Kinder auch, welches Tier wo lebt und mit wem es seinen Lebensraum teilt. 

    Wir haben mit dem Buch auch über unsere eigenen Träume zu sprechen begonnen. Denn das Buch ermutigt auch, an seine eigenen Träume zu glauben und sich nicht verunsichern zu lassen von anderen. 

    Das Buch ist an Kindergartenkinder gerichtet, der Text ist von der Länge her ideal dafür. Ich habe das Buch mit dem 5 Jährigen gelesen, für den war die Textlänge und Buchlänge genau richtig. Auch der siebenjährige Sohn hat gerne mitgelesen. Besonders gefallen haben uns die schönen Illustrationen. Ein wirklich schönes Buch!

  18. Cover des Buches Garten der Glückseligkeit (ISBN: 9783421040459)
    Stefanie Syren

    Garten der Glückseligkeit

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Roswitha_Boehm

    Sehr praktisch: Sowohl am Anfang, als auch am Ende des Buches, befindet sich ein farblich gestalteter Übersichtsplan des Gartens. Wer dieses Buch daher mit zu seiner Besichtigungs-Tour nimmt, weiß immer wo er sich gerade befindet. - Da es sich um ein Hardcover handelt, sei allerdings darauf hingewiesen, dass es (natürlich) nicht gerade leicht ist. Daher wohl er etwas zum gemütlichen Schmökern im „Teehaus“ oder auf einer der Bänke.

    Aufgeteilt ist dieses Buch in vier Große Oberkategorien. Während „Wie der Park entstand“, einen Einblick darüber gibt warum es ihn überhaupt gibt, zeigt „Wie der Park Menschen verbindet“, was die Menschen hier hinzieht. Die wichtigsten Rubriken sind aber vermutlich die mittleren, denn unter diesen beiden erfährt man viel Nützliches und Interessantes. Sowohl zu den Pflanzen, als auch zu den Skulpturen gibt die Autorin hier Informationen und Tipps. – Wer würde z.B. auf die Idee kommen sich IN eine Glocke zu stellen, um sie „mit allen Sinnen“ zu genießen?

    Während Stefanie Syren mit informativen Texten aufwartet, der leicht verständlich ist und genau die richtige „Dosis“ hat, so dass es spannend bleibt, untermalt Ulrike Romeis all das mit einer Menge schönen Fotos. Mal zeigt sie Gäste des Parks, wie diese ihren Besuch genießen, mal Gebäude und Pflanzen, oft aber auch – und das meine liebsten Fotos – (kleinere) Details.

    Ein wunderschöner Führer durch den „Garten der Glückseligkeit“, vor, während und auch nach dem Besuch im Nepal Himalaya Park.

  19. Cover des Buches Keine Angst vorm Fliegen (ISBN: 9783732359691)
    Ellen Kuhn Joachim Materna

    Keine Angst vorm Fliegen

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Blaustern
    Der 57jährige Arzt Achim und die 25jährige Eventmanagerin Ellen lernen sich im Fitnessstudio kennen, in dem sie Spinningstunden gibt. Sie verstehen sich gut, und der Kontakt wird immer stärker. Zu den persönlichen Treffen kommt das Schreiben von E-Mails. Die beiden führen eine gute Unterhaltung, und eine Liebesbeziehung entwickelt sich zwischen ihnen. Sie haben ein gemeinsames Ziel. Ihre Arbeit und alles andere hinter sich lassen und für einige Monate auf Weltreise zu gehen. Nach 1553 Tagen ihres Kennenlernens geht es los. Ihre erste Station ist ein Kloster in Nepal, denn Ellen ist auch spirituell angehaucht.
    Die Geschichte verläuft in zwei Perspektiven, ihre aktuelle Reise und die Rückblenden ihres Kennenlernens anhand von E-Mails und SMS. Diese ermöglichen einen wunderbaren Einblick in ihre Beziehung, und man lernt das Paar, welches ja einen ziemlich großen Altersunterschied hat, gut kennen. Ihr Umgang miteinander ist sehr ausgewogen und ihre vielen Gespräche sehr tiefgründig. Vieles regt zum Nachdenken an, auch das immer wieder Verfallen in alte Gewohnheiten. Die beiden erleben eine Menge zusammen, lernen neue Welten gemeinsam kennen, was verbindet. Bei ihren Reisen über Land und Leute zu erfahren, ist sehr spannend, denn der Erzählstil ist richtig plastisch, sodass man sich mit vor Ort versetzt fühlt.
  20. Cover des Buches 8849: Massentourismus, Tod und Ausbeutung am Mount Everest (ISBN: B09XXW2C7Y)
  21. Cover des Buches THE ASCENT - DER AUFSTIEG (ISBN: 9783958351936)
    Ronald Malfi

    THE ASCENT - DER AUFSTIEG

    (22)
    Aktuelle Rezension von: mesu

    Tim Overleigh ist am Ende. Seine geliebte Frau ist gestorben, und er driftet ab. Alkohol, Selbstzestörende Vorwürfe, Halluzinationen in denen immer seine Frau auftaucht und er kann keine Kunst mehr erschaffen, sein Talent liegt brach.  Da kommt die Einladung seines alten Freundes zu einer gefährlichen und anstrengenden Bergtour in die Höhen Nepals gerade recht. Das Team besteht aus scheinbar zusammengewürfelten Begleitern und Bekannten seines Freundes Andrew. Doch es ist nichts wie es scheint, denn Andrew verfolgt einen teuflischen Plan...

    Die Geschichte ist zu lang erzählt und es fehlt mir etwas die Spannung. Das mysteriöse, undefinierbare und dunkle, die gespannte Atmosphäre, die der Autor sonst so zelebriert und beschreibt, kam hier leider etwas zu kurz.

  22. Cover des Buches Esau (ISBN: 9783499260834)
    Philip Kerr

    Esau

    (38)
    Aktuelle Rezension von: Readophil
    Eine sehr gelungen, fantastische Geschichte über die mythischen Gestalten des Himalaja. Im Gegensatz zum Menschen müssen nicht alle unbekannten Wesen böse sein.
  23. Cover des Buches Himalaya - Die letzte Festung (Verlorene Legenden 2) (ISBN: 9781519341921)
  24. Cover des Buches Das wilde Schlittenrennen: Bibi Blocksberg 126 (ISBN: B07K441JNM)

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