Bücher mit dem Tag "hirnforschung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "hirnforschung" gekennzeichnet haben.

109 Bücher

  1. Cover des Buches Das Buch der Spiegel (ISBN: 9783442314492)
    E.O. Chirovici

    Das Buch der Spiegel

     (345)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP

    Literaturagent Peter Katz erhält den Anfang eines Manuskripts von Richard Flynn. Im Mittelpunkt steht der Mordfall an Professor Joseph Wieder, der vor 25 Jahren geschah und nie aufgeklärt wurde. Katz ist so sehr von der Geschichte fasziniert, dass er wissen möchte, wie sie weitergeht. Doch Flynn ist zwischenzeitlich verstorben. Katz macht sich auf die Suche nach dem restlichen Manuskript.

    Das Buch ist in drei Teile untergliedert. Neben Peter Katz wird die Geschichte noch durch zwei weitere Charaktere und deren Perspektive fortgesetzt. Alle Figuren sind interessant und gut ausgearbeitet. Die Spannung bleibt über das gesamte Buch auf einem guten Level.

    Der Kriminalroman zeigt sehr gut auf, wie unterschiedlich die Sicht auf Geschehnisse sein kann. Oft sind es die eigenen Gedanken, die einer anderen Person ein Verhalten unterstellen, welches diese wahrscheinlich nicht hat. So ergeben sich im Laufe des Buches mehrere mögliche Tatgeschehen und Täter. Jede dieser Varianten scheint möglich.

    Geschickt schafft es der Autor, bis zum Schluss Wendungen zu bieten, die überraschen. Es ist ein interessanter Roman, den ich gerne weiterempfehle.

  2. Cover des Buches Gelöscht (ISBN: 9783733500382)
    Teri Terry

    Gelöscht

     (1.457)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding

    Inhalt:
    Kylas Gehirn wurde neu programmiert, sie gehört zu einer Gruppe junger Menschen, die ein neues Leben beginnen dürfen, bei einer neuen Familie. Doch nichts ist so wie es scheint, Geheimnisse und Lügen erschweren ihr den Einstieg in ein unbekümmertes Leben.

    Schreibstil:
    Der Stil ist gut und mit wenigen Sätzen ist man schon in die Geschichte eingetaucht. Die Gedanken von Kyla sind greifbar, allerdings gibt es noch Platz für eigene Interpretationen und genau hier ist der Haken. Die Geschichte läuft ohne große Wendungen immer genau so wie in meinen Gedanken ab. Es war also immer ein „wusst ichs doch“ und „ah schön, so dachte ich mir das“. Es war also eher wie ein Unfall: das Buch weglegen geht nicht, kann ja doch noch was anderes passieren. Aber genau diesen Reiz „bleibt es jetzt so wie gedacht oder ändert sich was“ hat mir das Lesen versüßt und irgendwie freute es mich, immer recht zu behalten. Ich war also voll bei Kyla, hätte mich zwar teilweise anders entschieden, aber die Handlung nahm dann den Weg die sie nehmen musste. Die Verhaltens- sowie Ausdrucksweise ist passend für ein Jugendbuch, mit Niveau.

    Charaktere:
    Alle konnten mich auf ihre Art begeistern, sie verhielten sich ihrem Charakter angepasst und entwickelten sich – wie es ihnen möglich war. Auch gibt es noch unbekannte, was verheimlichen Kylas Eltern, was ist der wahre Grund hinter der missing Website und den Personen die dahinter stehen, was haben die RT mit dem ganzen zu tun. Es bleibt also spannend.

    Cover:
    Das Cover trifft die Situation sehr gut, ein halber Mensch, denn was bist du, ohne deine Vergangenheit?

    Fazit:
    Ein interessanter erster Band, der neugierig auf Teil 2 macht. Von mir gibt es, trotz der Vorhersehbarkeit, 4 Sterne, denn die Idee hinter der Handlung und die Charaktere haben mich überzeugt.

  3. Cover des Buches Der Trakt (ISBN: 9783596512454)
    Arno Strobel

    Der Trakt

     (803)
    Aktuelle Rezension von: FrauMliest

    Inhalt (übernommen):
    'Und wer bist du wirklich?'
    Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall – all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst. Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen?


    Meine Meinung:
    Arno Strobel packt mich wieder mit seinem Schreibstil!
    Schnelles Tempo, schnörkelloser und fokussierter Schreibstil, kompakte Kapitel - ein Thriller auf den Punkt gebracht!

    Ich mag es, dass Arno Strobel den Leser gleich und ohne viel Tamtam ins Geschehen wirft, das verleiht gleich von Seite 1 an die nötige Spannung.

    Die Protagonisten wirken authentisch, sie sind greifbar und punktgenau ausgearbeitet. Als Leser erhalte ich alle Informationen, die den Charakter rund wirken lassen, nicht mehr und nicht weniger und das trifft es für mein Empfinden ganz genau.
    Die Vielschichtigkeit der Charakter; das Nebulöse - Wer ist gut und wer ist böse? Diese zentrale Frage begleitet mich durch das ganze Buch hindurch bis zum Schluss und trägt diesen Thriller für mich entscheidend mit.

    Die Thematik konnte mich begeistern und auch der Sci-Fi-Anteil hat mich nicht, wie zuerst vermutet, abgeschreckt, da diese Elemente gut verwoben waren.

  4. Cover des Buches Die Frau des Zeitreisenden (ISBN: 9783596163908)
    Audrey Niffenegger

    Die Frau des Zeitreisenden

     (4.356)
    Aktuelle Rezension von: Portia11

    Es ist schon viele Jahre her, dass ich dieses Buch gelesen habe. Ich habe es geliebt und nie vergessen. Und ich weiß auch noch, dass eine Freundin es nach ein paar Seiten abgebrochen hat, weil sie es zu verwirrend fand. Darum sage ich: Klare Leseempfehlung – für alle, die sich die Mühe machen wollen, sich bei den ersten Seiten etwas zu konzentrieren.  

  5. Cover des Buches Thalamus (ISBN: 9783743206861)
    Ursula Poznanski

    Thalamus

     (628)
    Aktuelle Rezension von: Tamarisk

    Timo kommt nach einem Unfall in eine Reha-Klinik. 

    Bald stellt er fest, dass sein Bettnachbar, der eigentlich im Koma liegt, nachts  herumschleicht und nicht nur das: er wird auch von ihm bedroht. Doch Timo kann es niemanden erzählen, da er seit dem Unfall weder reden noch schreiben kann. 


    Spannend geschrieben. Ein Hauch von Si-Fi, der aber in nicht all zu weiter Zukunft liegen könnte. 


    Es könnte durchaus noch eine Fortsetzung geben. Irgendwie war das Ende nicht rund genug. 




  6. Cover des Buches Das Jesus-Experiment (ISBN: 9783945362334)
    Bernd Roßbach

    Das Jesus-Experiment

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl
    Was mir bei diesem Thriller auf Anhieb gefiel, war die Mischung aus typischen Thriller und zugleich einem Hauch von Science Fiction, wenn man sich den Klappentext durchliest.
    Der Umstand, dass Erinnerungen vererbar sind und Bilder für jedermann zugänglich werden können hat schon einen besonderen Touche und so tauchte ich ein in die Geschichte.

    Der Schreibstil des Autors  ist durchweg flüssig zu lesen. Schwerlich kann man das Buch aus der Hand legen und wenn es doch dazu kommt lässt einen die Story nicht los.
    Das ist zu einem großen Teil auch den Charakteren geschuldet, aber ebenso den Städten, die der Autor hier einbaut. Ein wenig enttäuscht war ich schon, dass es am Ende die allseitsbekannten Orte sind und nicht mal etwas neues gewagt wurde. Auf der anderen Seite bietet es sich an und das Cover macht diesen Umstand bereits deutlich, von daher kann man mit den gewählten Städten zufrieden sein.

    Was gelegentlich etwas rausreißt aus der Handlung ist der Sprung zwischen den Figuren, aber das ist für mich bloß ein kleiner Kritikpunkt.
    Die Idee war jedenfalls mal etwas anderes und die Gegenden sehr gut beschrieben.

    Fazit: Wenn man Dan Brown gelesen hat, kommt man um diesen Mysteriethriller schwerlich herum.
  7. Cover des Buches Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte (ISBN: 9783499187803)
    Oliver Sacks

    Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Villa_malLit

    Ein Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselt oder Gesichter sieht, wo keine sind. Dieser und weitere der kuriosesten Fälle vom Neurologen Oliver Sacks schildert er in seinem Buch. In vier Teilen nimmt uns der Autor mit in seine Arbeit und erzählt uns von faszinierenden Menschen und ihren Geschichten aufgrund einer Erkrankung. Vor allem wird einem beim Lesen bewusst, dass man bei der Erforschung des Menschen mit seinem Körper wie auch seiner Psyche noch vieles unentdeckt ist.

    Oliver Sacks erläutert die Fälle sehr einfach und interessant, so dass man dieses Buch auch ohne medizinisches Vorwissen gut verstehen kann.

  8. Cover des Buches Small World (ISBN: 9783257261196)
    Martin Suter

    Small World

     (472)
    Aktuelle Rezension von: Buecherangelegenheiten

    Wie ist es, wenn man langsam alles vergisst und dabei vergisst das man es vergessen hat?

    „Small World“ von Martin Suter erzählt die Geschichte von Konrad Lang, ein alkoholabhängiger Mittsechziger, der von der reichen schweizerischen Industriellefamilie Koch finanziert wird. Konrad war sein ganzes Leben das Anhängsel der Familie Koch. Nie gehörte er ganz dazu, aber ganz ausgestoßen war er nie. Durch ein vermeintliches Missgeschick lässt Konrad das Anwesen der Kochs auf Korfu abbrennen. Und so beginnt langsam Konrads Vergessen. Erst legt er aus Versehen seine Brieftasche in den Kühlschrank. Bald vergisst er, dass er schon einkaufen war oder findet den Weg nach Hause nicht mehr. Suters Geschichte dreht sich nicht nur um die Krankheit Alzheimer, sondern ist zudem auch noch mit einem spannende Familiendrama gespickt.

    Der Titel „Small World“ der von Suter gewählt wurde, ist auf zweierlei Weise genial: Aufgrund der Demenz von Konrad wird seine Welt immer kleiner (Small World) und aufgrund des Kleine-Welt-Phänomens, das besagt, dass jeder Mensch auf der Welt mit jedem anderen über eine überraschend kurze Kette von Bekanntschaftsbeziehungen verbunden ist. So wie bei Konrad und der Familie Koch.

    Suters Schreibstil ist eine Mischung aus einfachen Sätzen mit der richtgen Dosis an elaborierter Sprache, durch viele Empathie in der Sprache und den Beschreibungen, fällt es nicht schwer sich in die verschieden Charaktere hineinzufühlen. Gerade der gute und empirische Stil von Stuter macht „Small World“ zu so einem guten und einfühlsamen Buch, welches mich emotional sehr berührt hat. Nach dem ersten Lesen, war ich überzeugt davon, das „Small World“ ein fehlerfreies Buch ist, doch beim Reflektieren über das Ende habe ich doch eingesehen, das Suter mit dem Ausgang der Geschichte vielleicht ein bisschen sehr dick aufgetragen hat. Das tut dem Wert und dem Lesespaß aber keinen Abbruch.

    Eine Leseempfehlung!

    Note: 3+

  9. Cover des Buches Beweg dich! Und dein Gehirn sagt Danke (ISBN: 9783710602603)
    Manuela Macedonia

    Beweg dich! Und dein Gehirn sagt Danke

     (21)
    Aktuelle Rezension von: katze267

    In ihrem Buch „ Beweg dich !und dein Gehirn sagt Danke“ erläutert uns Frau Dr. Manuela Macedonia wie wichtig richtige (aerobe) regelmäßige Bewegung für unser Gehirn und damit für viele Bereiche unseres Leben ist. Detailgenau erläutert sie die komplexen Vorgänge im Gehirn, macht deutlich, welche Auswirkungen mangelnde Bewegung auf viele Aspekte unseres Denkens haben kann. Steigerung von Konzentration, Gedächtnisleistung, ja die Verzögerung von Demenz und Alzheimer sind dabei u.a. wichtige Aspekte, aber es gibt noch viele andere.

    Sie führt nicht nur schnell einsichtige Beispiele aus ihrem eigenen Leben an sonder zitiert auch eine Fülle von Studien und Untersuchungen, die dies eindrucksvoll belegen (das Quellenverzeichnis umfasst fast 8 sehr klein gedruckte Seiten).

    Immer wieder werden auch Zeichnungen zum besseren Verständnis eingefügt.

    Leider ist da die Farbwahl nicht optimal. Dir Gelbton, der im Text sehr schön und deutlich wichtige Textstellen markiert , auch in Zeichnungen Bereiche kennzeichnet, ist als Einzelzeichnung nur sehr schwer erkennbar, insbesondere bei Lampenlicht.

    Der Schreibstil ist schon sehr wissenschaftlich orientiert, trotz des eher lockeren Titels.Auch wenn er immer wieder durch persönliche Beispiele aufgelockert wird, stehen sehr komplexe Beschreibungen von Hirnfunktionen unter Verwendung der entsprechenden Fachterminologie doch im Vordergrund. Forschungsergebnisse und Studien belegen diese Fakten.

    Insgesamt fand ich das Buch sehr interessant zu lesen, aber deutlich anspruchsvoller als mich der Titel vermuten ließ

    Etwas vermisst habe ich ein Glossar, da die Fachterminologie (wie Hippocampos, Glia, etc) mir nicht so vertraut ist und ich in späteren Kapiteln gerne nochmal in den Eingangskapiteln eingeführte Begriffe nachgesehen hätte.

    Die einleuchtenden Argumente haben mich jedoch überzeugt, mich auf jeden Fall mehr zu bewegen.

  10. Cover des Buches Die Kunst, kein Egoist zu sein (ISBN: 9783442156313)
    Richard David Precht

    Die Kunst, kein Egoist zu sein

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das Buch stimmte mich sehr nachdenklich. Es geht für mich unter die Haut und dann schaute ich in den Spiegel und fragte mich, was würdest du tun.

    "Den bequemen Weg wählen oder den gegen den Strom schwimmen."

    Wir Leben in einer mit Selbstgefälligkeit geprägten Umgebung. Schnell, schnell. Egoistisch. Ohne Rücksicht. Ohne wirklichem Ziel. Ellenbogen. Über die Anderen hinweg. Ich bin hier der Chef...

    Das Buch beschreibt es treffend.
  11. Cover des Buches Unsterblich (ISBN: 9783957345387)
    Thomas Franke

    Unsterblich

     (20)
    Aktuelle Rezension von: LEXI

    Der Glaube an die Unsterblichkeit

    „Ich glaube nicht, dass die Sterblichkeit der größte Makel der Menschheit ist. Der größte Makel der Menschheit ist ihre grenzenlose Überheblichkeit.“

    In einer Dschungelklinik im Amazonasgebiet werden gefährliche, streng geheime Experimente durchgeführt. Das vorrangige Ziel eines Großprojekts der Europäischen Kommission namens „Human Brain Project“ ist es, künstliche Intelligenz zu erschaffen. Eine Organisation, bestehend aus skrupel- und gewissenlosen Menschen, schreckt auch vor Entführung, Folter und Mord nicht zurück, man geht buchstäblich über Leichen. Als die deutsche Studentin Mirja Roth die Gelegenheit zu einem Auslandspraktikum in besagter Klinik in Brasilien ergreift, ahnt sie noch nicht, dass sie sich dadurch in Lebensgefahr begibt. In höchster Not kontaktiert sie ihren Bekannten Raven Adam und bittet ihn um Hilfe. Der sympathische Pflegehelfer und Freerunner war ebenso wie sein kürzlich verunglückter Bruder Julian in Mirja verliebt und setzt nun alles dran, der jungen Frau zu helfen. Doch er merkt rasch, dass alle Menschen, die Kontakt mit Mirja hatten, plötzlich spurlos verschwinden. Sowohl für Mirja, als auch für Raven, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit – denn die Organisation versucht, ihre Machenschaften um jeden Preis geheim zu halten.

    Thomas Franke erzählt in seiner aktuellen Neuerscheinung die atemberaubende Geschichte eines wissenschaftlichen Experiments skrupelloser Wissenschaftler, die sich durch eine in Aussicht gestellte Unsterblichkeit hohe Profite erhoffen. Der Roman wird in verschiedenen Zeitebenen erzählt. Der Prolog startet im Februar des Jahres 2016 in Berlin, die Schauplätze der Handlung sind abwechselnd die Dschungelklinik in Brasilien im Jahre 2023, sowie das Umfeld des Raven Adam in Berlin 2024. Dazwischen findet man immer wieder Rückblenden in in Form von implantierten Erinnerungen einer gewissen „Elly“. Während in Brasilien der reiche Wissenschaftler Dr. Philip Morgenthau, eine Koryphäe auf dem Gebiet der Neurologie und Neurochirurgie, und sein Kollege Dr. Michael Krüger für die Aktivitäten der Stiftung verantwortlich zeichnen, agieren in Berlin der seit dem Tod seines Bruders traumatisierte Raven Adam sowie eine schwer durchschaubare attraktive Hackerin namens Leela als Hauptfiguren der Handlung. Die einzelnen Kapitel enden meist mit einem Cliffhanger – ein Faktor, der erheblich dazu beiträgt, den Spannungsbogen konstant hoch zu halten.

    Die einzelnen Charaktere sind überzeugend ausgearbeitet, das Hauptaugenmerk liegt auf den Protagonisten Mirja und Raven. Zahlreiche Nebenfiguren bereichern die Handlung, einige von ihnen konnte ich lange Zeit nicht einschätzen - ob Freund oder Feind stellte sich manchmal erst im Verlauf des Buches heraus. Meine größte Sympathie galt der alten Dame Eleonore von Hovhede, die sich als eine der Schlüsselfiguren dieses Romans entpuppt. Ihre kluge und freundliche, aber dennoch unnachgiebige Art sowie ihr tiefer, unerschütterlicher Glaube haben mich berührt. Auch die hübsche Leela, deren widersprüchliches Verhalten mich an mancher Stelle stutzig machte, wurde rasch zu einer meiner liebsten Nebendarstellerinnen. 

    Der sprachlich-stilistische Aufbau dieses Buches hat mir sehr gut gefallen. Dem hohen Spannungsfaktor und der mitreißenden Handlung ist es zudem geschuldet, dass man diesen über 550 Seiten umfassenden Roman kaum aus der Hand legen kann. In atemloser Neugier heftete ich mich gedanklich an die Fersen von Mirja und Raven und versucht an ihrer Seite, den gnadenlosen Verfolgern zu entkommen und dem tödlichen Geheimnis auf den Grund zu gehen. Thomas Franke zeichnet ein äußerst einnehmender Schreibstil aus, ich bedauerte lediglich die vermehrte Verwendung derber Ausdrücke im Buch – ein Faktor, den ich persönlich grundsätzlich ablehne und den ich vor allem bei Büchern aus christlichen Verlagen enttäuschend finde.

    Fazit: Mit seiner Neuerscheinung wagte der Autor sich an ein neues Genre und hat - für meinen persönlichen Lesegeschmack – mit „Unsterblich“ sein bislang bestes Buch geschrieben. Als begeisterter Leser von Spannungsromanen und großer Fan christlicher Romane stellt dieses Werk für mich die perfekte Kombination aus Abenteuer und Glaube dar. Einzig die reichliche Verwendung von Schimpfwörtern vermochte mein Lesevergnügen ein klein wenig zu trüben… wirklich schade, denn dieses Buch wäre ansonsten auf der Stelle zu einem meiner größten Highlights dieses Lesejahres avanciert. 

    Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter!


  12. Cover des Buches Himmelstal (ISBN: 9783458359418)
    Marie Hermanson

    Himmelstal

     (91)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87
    Marie Hermanson ist eigentlich eine meiner
    Lieblingsautorinnen, aber dieses Buch konnte
    mich leider nicht überzeugen. Zwar war es
    durchaus spannend und wartete mit einer
    tollen Atmosphäre in einem schönen 
    Natur-Setting auf, jedoch hat mich der doch
    sehr naive Protagonist immer wieder 
    kopfschüttelnd und wütend zurückgelassen.
    Dessen Verhalten, Sichtweisen und Aussagen
    haben die eigentlich vielversprechende
    Geschichte leider immer weiter ins 
    Unglaubwürdige und Abstruse gezogen. 
    Schade: Die Idee und vor allem die Fähigkeiten
    einer Marie Hermanson wurden hier 
    überhaupt nicht ausgenutzt.Lieblingsautorinnen 
  13. Cover des Buches StehaufMensch! (ISBN: 9783863342111)
    Samuel Koch

    StehaufMensch!

     (17)
    Aktuelle Rezension von: vielleser18
    Nachdem ich "Rolle vorwärts" von Samuel Koch gelesen habe, bin ich neugierig auf sein neues Buch "Stehe auf Mensch" geworden. Alleine der Titel ist wieder so gelungen, die richtige Mischung aus Humor und Appell. Im aktuellen Buch geht es diesmal etwas weniger um die persönlichen (Lebens)situation von Samuel Koch, vielmehr geht es um Gedankenimpulse und Ansätzen, die er mit dem Gehirnforscher Gerald Hüther, aber auch durch viele Gespräche mit Betroffenen und Freunden, zusammengetragen und "aufbereitet" hat. Es sind Gedanken, Erfahrungen, Ratschläge, Impulse zum Thema Resilenz. Natürlich fließen dabei auch eigene Erfahrungen und vor allem Meinungen mit ein. Er möchte die Widerstandskraft, den "steh-auf-Willen" des Lesers stärken und Mut machen, Hoffnung schenken.

    Im Buch dreht sich alles darum, was uns stark macht. Es ist sehr viel Input, "Stoff" zum Nachdenken. Gut, dass wichtige Thesen und Aussagen  farblich aus dem Text herausstechen, so kann man auch im nachhinein immer mal wieder nachschlagen, sich erneut Impulse holen, einfach noch mal nach den vielen Gedanken das Wichtigste wiederholen beim Lesen. Aufgelockert wird der Text auch durch ab und an eingefüte, passende Zeichnungen.

    Ein Buch, das sehr viel zum Nachdenken anregt, das Impulse, Mut, Hilfe, aber vor allem Hoffnug geben möchte, eines das wachrüttelt und den Augenmerk  des Lesers nach vorne richtet.
  14. Cover des Buches Digitale Demenz (ISBN: 9783426276037)
    Manfred Spitzer

    Digitale Demenz

     (44)
    Aktuelle Rezension von: HannaHofer
    Musste es zweimal lesen - verdammte Demenz. :(
  15. Cover des Buches Das letzte Geleit (ISBN: 9783492273961)
    Christiane Fux

    Das letzte Geleit

     (43)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Theo Matthies, der seinen Dr. in Medizin gemacht hat, übernimmt dann doch das Bestattungsunternehmen seinder Vorfahren. 

    Die Vorbildung macht es ihm möglich, nicht an den natürlichen Tod von Anna Florin zu glauben. Er beginnt zu ermitteln und der Leser darf ihn dabei begleiten

    Der flüssige Schreibstil der Autorin hat mich überzeugt, weiter Bücher aus dieser Reihe zu lesen.

  16. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783844511116)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3
    Wow! Diese Geschichte ist so spannend, dass ich sie fast in einem Rutsch durchgehört habe. Bei der Hörfassung stimmt einfach alles: die Sprecher, die Musik, die Geräusche.
  17. Cover des Buches Wer bin ich - und wenn ja wie viele? (ISBN: 9783442313617)
    Richard David Precht

    Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

     (644)
    Aktuelle Rezension von: Gellek

    Idtenität und Persönlichkeit im Fokus unserer Zeit. Lesenswert!

  18. Cover des Buches Was wir sind und was wir sein könnten (ISBN: 9783596188505)
    Gerald Hüther

    Was wir sind und was wir sein könnten

     (33)
    Aktuelle Rezension von: lyla_2912

    *Was wir sind und was wir sein könnten* von Gerald Hüther hat mir als Ratgeber im Hardcover recht gut gefallen. Es war ein Bücherschrankfund, der mir sicherlich nicht ganz zufällig in die Hände gefallen ist. 

    Es geht um neurowissenschaftliche Erkenntnisse und die Frage, ob wir unser Gehirn auch nach bereits eingefahrenen Strukturen und Denkmustern noch dazu anregen können sich grundlegend zu verändern. 

    Insgesamt haben mir die Schilderung und die Thematik gut gefallen. Das Buch lässt sich flüssig lesen, ist jedoch sehr theoretisch gestaltet und bietet leider kaum Beispiele. Dies führt leider auch dazu, dass ich es sodann aus der Hand gelegt habe und kaum einen Nutzen daraus ziehen kann. 

    Es informiert über Abläufe und Hintergründe, gibt jedoch kaum Spielraum zur Analyse oder Umsetzung und Anregung des eigenen Gehirns und dazu, selbst an den betreffenden Schrauben zu drehen, um grundlegende Veränderungen in unserer Denkweise herbeizuführen. 


  19. Cover des Buches Teilen und Haben (ISBN: 9783411756353)
    Franca Parianen

    Teilen und Haben

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte61


     

    Inhalt:

    Teilen heißt überleben, zumindest aus Sicht der menschlichen Evolution. In unserer stürmischen Entwicklung hat sich die Verteilung von Arbeit, Wissen und Risiken als unsere größte Stärke und zugleich einzige Chance herausgestellt. Bis heute prägt sie Gehirn und Gesellschaft - vom solidarischen Sozialstaat über die Lust, Informationen zu tauschen (oder Katzenfotos), bis zur komplexen Arbeitsteilung in jedem Lebensbereich (vor allem WG-Küchen). Was aber, wenn Teilen nicht mehr als Grundbedingung gilt, sondern nur noch als Verlustgeschäft? Wenn Besitz das Gleichgewicht aus Kosten, Nutzen und Risiken kippt? Und wenn dabei alles, was wir einst geteilt haben - ob Bildung, Nahrung oder Care-Arbeit - als Erstes unter den Tisch fällt? Weltweit wehren sich immer mehr Menschen gegen Ungleichheit und Ausbeutung. In der Krise und an den Grenzen unserer Ressourcen wird Verteilungsgerechtigkeit wieder zur Überlebensfrage. Franca Parianen zeigt: Wenn wir eine Zukunft haben wollen, müssen wir die verlorene Kunst des Teilens schleunigst wiederentdecken.

     

    Fazit:

    Wann haben Menschen begriffen, dass es Sinn macht zu teilen und warum fällt das heute wieder so schwer? Alle Menschen streben nach: Höher, weiter, Besser und viele ohne über die Folgen nachzudenken. Doch die Evolution hat uns gezeigt, dass wir gemeinsam stärker sind. Warum wird dies nur immer wieder vergessen?

     

    Genau diese Fragen werden in diesem kleinen Büchlein locker und verständlich beleuchtet. Auf viele Fragen gibt es dabei keine eindeutige Antwort und die Leser werden zum Nachdenken und Weiterdenken angeregt. 

    Teilen kann auch für uns alle Mehrwert erbringen, doch leider wird Teilen oft mit Hergeben gleichgesetzt. An dieser Stelle kann das Büchlein Hintergründe beleuchten und zum anderen Denken anregen.

     

    Leider hat mir die politische Objektivität gefehlt, da die politische Richtung schnell klar war. Ich hätte mir gewünscht dass auch andere Strömungen beachtet und beleuchtet werden. Dennoch fand ich das Buch lesenswert und ich werde es bestimmt noch öfter in die Hand nehmen und bestimmte Themen noch mal lesen.

     

  20. Cover des Buches Warum ich fühle, was du fühlst (ISBN: 9783453615014)
    Joachim Bauer

    Warum ich fühle, was du fühlst

     (31)
    Aktuelle Rezension von: clug

    das Buch erklärt sehr viel, war für mich jedoch etwas schwer zu verstehen da ich mich mit dem menschlichen Gehirn zuvor nicht viel beschäftigt habe

  21. Cover des Buches Irre! - Wir behandeln die Falschen (ISBN: 9783328102748)
    Manfred Lütz

    Irre! - Wir behandeln die Falschen

     (277)
    Aktuelle Rezension von: Tubi

    Ein sehr gutes Buch.

  22. Cover des Buches Glück kommt selten allein ... (ISBN: 9783867178662)
    Eckart von Hirschhausen

    Glück kommt selten allein ...

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Cithiel
    Hirschhausen schafft es einfach immer wieder genau das richtige Maß zwischen Komik und Information zu finden - zumindest meiner Meinung nach. In "Glück kommt selten allein" erzählt Hirschhausen in verschiedenen Kapiteln über das Glück und streift dabei Themen wie "Sieben Dinge die Sie über das Glück nie wissen wollten", das Glück in der Liebe oder das Glück, das mit Kindern kommt. Dabei werden immer wieder interessante Forschungsergebnisse aus Medizin und Psychologie mit Witz und Anekdoten verfeinert.

    Das Hörbuch ist dabei eine Live-Aufnahme aus seinem Programm zum Buch, weshalb immer wieder auch Gelächter aus dem Publikum zu hören ist, aber das habe ich nicht als störend empfunden. Die Aufnahme ist klar und deutlich und es lässt sich leicht dem Fluss des Buches folgen. Dabei wirkt Hirschhausen gewohnt sympathisch und hat auch kein Problem sich dabei ein wenig selbstironisch zu nehmen. 

    Ich habe aktuell mit Studium und Job so viel um die Ohren, dass ich von meinen Fachbüchern für die Uni mal abgesehen kaum zum lesen komme. In den letzten Monaten haben mich daher zahlreiche Hörspielreihen beim einschlafen Begleitet und auch das eine oder andere Hörbuch ist in den letzten Wochen dazugekommen - meist Bücher die ich schonmal gelesen hatte und so auf andere Weise nochmal über Spotify erleben durfte.

    Eigentlich bin ich auch schon immer jemand gewesen, der lieber liest als ein Buch zu hören, weil ich da einfach viel tiefer in die Geschichte eintauchen kann und normalerweise beim Hörbuch hören irgendwann eindöse. Aber dieses Hörbuch wird es wohl tatsächlich schaffen in physischer Form bei mir im Auto zu landen und mich auf der nächsten längeren Autofahrt bestimmt nochmal so gut unterhalten. 
  23. Cover des Buches Wer bin ich - und wenn ja, wie viele? (ISBN: 9783837109276)
    Richard David Precht

    Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Bommerlinda
    Ja, ich bin eine Spätzünderin, bzw. eine Spätleserin.

    Fünf Jahre steht die philosophische Reise des Herrn Prechts bereits in meinem Bücherregal, aber ehrlich gesagt, habe ich nie so richtig Lust verspürt, dieses Buch zu lesen, warum auch immer. Das hat sich nun geändert und so schlimm, wie ich es mir zeitweise ausgemalt habe, ist es dann doch nicht zu lesen.

    Der Inhalt des Buches gibt auf unterhaltsame Art und Weise Antworten auf Fragen, mit denen sich Philosophen so im Allgemeinen beschäftigen müssen. Hier besitzt Herr Precht die Fähigkeit, manch tiefgreifende Erkenntnis so prägnant auf den Punkt zu bringen, dass viele Philosophen noch etwas lernen können.
    Allerdings behandelt Precht vor allem die modernen Philosophen des 19. und 20. Jahrhundert. Wer einen wirklichen Überblick über die wichtigen Philosophen haben möchte, der kommt um andere Bücher nicht drumrum, so wird beispielsweise Sokrates, der Begründer der Philosophie, nur kurz erwähnt. 

    Übersichtlich und kompakt umfasst jedes Kapitel um die zehn Seiten. Die Sprache ist verständlich, und jedes Thema wird sehr klar dargestellt und fast immer mit einem Beispiel aus dem heutigen Alltag belegt, so dass die Gedanken Prechts sehr anschaulich vermittelt werden.
    Der Autor bietet dem Leser einiges, nämlich die drei Pfeiler der Philosophie: die Ethik die Erkenntnistheorie sowie die Metaphysik.
    So gesehen ist die philosophische Reise mit Precht zwar unterhaltend und lehrreich, meines Erachtens führt sie aber letztendlich in ein Nirgendwo.

    Wer sich allerdings nur für Zusammenhänge aktueller ethischer Fragen interessiert, für den ist dieses Buch sicherlich spannend, aufschlussreich und durchaus lesenswert.
  24. Cover des Buches Das Wörterbuch des Viktor Vau (ISBN: 9783492268745)
    Gerd Ruebenstrunk

    Das Wörterbuch des Viktor Vau

     (60)
    Aktuelle Rezension von: MarieEyre

    Das Wörterbuch des Victor Vau ist unglaublich. Es ist wissenschaftlich und interessant, aber auch für einen Laien gut verständlich. 

    Ich habe Victor sofort ins Herz geschlossen, er ist sowohl schlau und gewitzt, als auch unbeholfen und liebenswert.

    Die Geschichte ist Atemberaubend spannend und kreativ. 

    Danke für dieses fabelhafte Buch. 

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