Bücher mit dem Tag "historienroman"
55 Bücher
- Diana Gabaldon
Feuer und Stein (Outlander 1)
(2.689)Aktuelle Rezension von: dorothea84Mit Feuer und Stein beginne ich endlich die Outlander-Saga – ein Buch, das schon lange auf mich gewartet hat.
Claire Randall ist eine Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt. Sie ist klug, vielschichtig und wirkt durchgehend authentisch. Ihre Gedanken, ihre Entscheidungen, ihre innere Stärke – all das macht sie zu einer Figur, der ich sehr gerne weiter folgen möchte.
Jamie wirkt zu Beginn eher wie eine Randfigur. Doch je mehr er in den Fokus rückt, desto klarer wird, warum diese Figur für so viele Leser*innen ikonisch geworden ist.
Besonders stark ist die Atmosphäre. Schottland wird lebendig beschrieben – die Landschaft, die Stimmung, die historischen Details. Beim Lesen habe ich regelrecht Sehnsucht gespürt, selbst wieder dorthin zu reisen.
Ja, das Buch hat Längen. Manche Passagen ziehen sich. Doch da ich über mehrere Tage gelesen habe, fiel das für mich weniger stark ins Gewicht.
Ein intensiver, atmosphärischer Reihenauftakt mit starken Figuren und historischem Flair – der Lust auf die weiteren Bände macht.
- Diana Gabaldon
Outlander - Die geliehene Zeit
(1.484)Aktuelle Rezension von: traumweltenwandererClaire reist zurück nach Schottland, in das Land, in dem sie einst ihre große Liebe Jamie Fraser fand und zurücklassen musste. Begleitet wird sie von ihrer Tochter Brianna. Sie soll endlich die Wahrheit erfahren. Über ihre Mutter, ihren leiblichen Vater und letztendlich auch sich selbst.
Meine Gedanken:
Kaum hatte ich angefangen zu lesen, hat mich die Geschichte auch schon in ihren Bann gezogen und es war schwer mich wieder von der Welt loszureißen. Schreibstil und Handlung sind mitreißend und auch längere Passagen und ruhigere Momente haben eine innere Spannung, die nie langweilig wird.
Mein dabei größtes Problem waren die teils sehr langen Kapitel. Manchmal wurden mir diese einfach zu viel und ich musste zwischendurch eine Pause einlegen, aber das tut der Handlung keinen Abbruch. Spannung Romantik, einige Überraschungen und fiese Wendungen: dieser Ausflug in die schottische Geschichte hat richtig viel Spaß gemacht und ich fand es spannend, mehr über diese Zeit zu erfahren. Die Autorin hat es darüber hinaus geschafft die historischen Elemente mit einer epischen Liebesgeschichte zu verbinden und in eine Geschichte zu verwandeln, die einen einfach packt.
Ich mochte besonders die Szenen in der Gegenwart, in der Claire ihrer Tochter über ihre Vergangenheit berichtet. Die Art und Weise wie die Gegenwart und die Vergangenheit miteinander verknüpft wurden, hat mich begeistert und neugierig gemacht. Alte und neue Charaktere schließt man dabei schnell ins Herz. Kein Charakter bleibt zweidimensional, selbst der kleinste Nebencharakter wird durch Diana Gabaldons Feder zu einer Person, die man entweder liebt oder zum Teufel jagen möchte. Jede Figur hat eine Tiefe, die sie greifbar und echt macht.
Der Roman hat vieles, was man sich für einen guten Roman wünscht, Spannung und Romantik allem voran und so einen Detailreichtum wie in Outlander findet man in Romanen nur selten. Das Setting in Schottland und anderen Ländern war wunderschön beschrieben und verschiedene Auflösungen sorgten oft für den entscheidenden Aha-Moment.
Durch die Länge und neben der Liebesgeschichte auch durch den Fokus auf die Geschichte Schottlands, ist der Roman nicht für jedermann geeignet, aber sobald man der Reihe eine Chance gibt, wird man nicht enttäuscht.
- Diana Gabaldon
Outlander - Der Ruf der Trommel
(920)Aktuelle Rezension von: Moelli116Die Fortführung der Geschichte von Claire ist hier wieder sehr gelungen. Sie erleben viele Abenteuer die spannend erzählt sind.
Ich finde den Teil der Geschichte über die Tochter Brianna teilweise etwas langatmig. Leider ist das Verhältnis zwischen Brianna und Roger zu sehr eine Kopie von Claire und Jamie.
- Diana Gabaldon
Outlander - Ferne Ufer
(1.152)Aktuelle Rezension von: traumweltenwandererClaire erfährt, dass ihre große Liebe Jamie Fraser die Schlacht von Culloden überlebt hat und reist erneut zurück in der Zeit, um ihn zu finden. Doch mittlerweile sind für beide 20 Jahre vergangen. Können sie ihre alte Liebe wiederfinden oder wäre es besser gewesen, wenn Claire nie durch den Steinkreis zu Jamie zurückgekehrt wäre?
Meine Gedanken:
Spannung, Verrat, Liebe, Humor, dieses Buch und diese Reihe hat einfach alles. Der Roman ist grandios geschrieben, sodass es einen nicht mehr loslässt und mit allen Charakteren mitfühlen lässt. Besonders hat mir hier wieder der Anfang gefallen, wo die zwei Zeitebenen, eine in der Gegenwart bei Claire und eine in der Vergangenheit bei Jamie, aufeinander treffen und von den Leben erzählt, die sie ohne einander geführt haben. Das hat die Spannung auf das Wiedersehen gut aufgebaut.
Der Schreibstil von Diana Gabaldon ist packend und gerade durch den Detailreichtum einzigartig. Die Atmosphäre wirkt anziehend und auch die Handlung sorgt dafür, dass man so schnell wie möglich weiterlesen möchte. Die Seitenanzahl ist dabei eher abschreckend und auch die langen Kapitel lassen einen teils vorm Lesen zögern.
Outlander liest man nicht gerade so nebenher. Doch wenn man sich darauf einlässt, erwartet einen ein historisches Meisterwerk, eine epische Liebesgeschichte, sympathische, liebevolle und dreidimensionale Charaktere und eine Handlung zwischen Realität und Fiktion, die einen mitreißen und begeistern kann.
Es wurde nie langweilig, eigentlich eher im Gegenteil, denn zwischendurch und ganz stark am Ende laufen viele Fäden und Informationen, die man für unwichtig hielt zusammen und ergeben ein großes überraschendes Bild. Viele Wendungen waren unvorhersehbar und das Ende konnte die Spannung bis zur letzten Seite gut aufrecht erhalten.
Für mich ist Outlander ein einzigartiger Epos, den man so schnell nicht nachmachen kann. Hier passt wirklich alles zusammen und trotz der Länge des Romans und der einzelnen Kapitel fiebert man sofort den Fortsetzungen entgegen.
- Bonnie Garmus
Eine Frage der Chemie
(130)Aktuelle Rezension von: BuecherkopfkinoSo eine spannende, intensive, emotionale und starke Geschichte.
Elisabeth Zott wurde so gut beschrieben, dass ich dachte, es wären wahre Begebenheiten und Elisabeth Zott hätte gelebt. Meine Recherche zeigte, dass Elisabeth Zott ausgedacht war. Eine perfekte Charakterentwicklung also.
In der Zeit um 1961 hätte es Elisabeth als Frau, die nicht ganz so weiblich ist, manchmal etwas verrückte Ideen hat und eine absolute Liebe für die Chemie und die Wissenschaft hat, bestimmt nicht so einfach im Leben gehabt, was perfekt in diesem Buch dargestellt wird. Sie stellt aber auch eine starke, eher aus Versehen feministische Persönlichkeit dar. Eine starke, interessante Protagonistin. Die anderen Charaktere fand ich ebenfalls sehr gut dargestellt. Besonders ihr Hund Halb 7 und ihre Tochter Mad haben mir sehr gefallen.Es war so emotional, dass ich teilweise beim Hören Rotz und Wasser heulen musste, mit Elisabeth Wut empfunden habe und ihre kämpferische Natur nachempfinden konnte.
Das Hörbuch an sich ist auch sehr gut produziert und perfekt von Luise Helm eingesprochen worden.
Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen.
- Delia Owens
Der Gesang der Flusskrebse
(191)Aktuelle Rezension von: franzi__Franzi_Ein Buch, das mir rund 13 Stunden Hörspaß bereitet hat und das ich innerhalb von zwei Tagen regelrecht verschlungen habe. Von der ersten Sekunde an hat es mich gepackt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen.
Besonders beeindruckend finde ich, wie es der Autorin gelingt, zahlreiche Landschaftsbeschreibungen und sogar wissenschaftliche Details in die Geschichte einfließen zu lassen, ohne dass es jemals langweilig wird. Gerade bei einem Roman erwartet man das oft nicht – hier jedoch fügt sich alles ganz natürlich ein.
Gleichzeitig erzählt das Buch eine emotionale, tief berührende und unglaublich spannende Geschichte, die einen bis zur letzten Seite fesselt. Die Protagonisten sind sehr fein ausgearbeitet, sodass man schnell eine enge Beziehung zu ihnen aufbaut. Beim Hören entstehen automatisch lebendige Bilder im Kopf – ein echtes Kopfkino.
Das Buch wurde inzwischen auch verfilmt. Ich bin mir aber sehr sicher, dass man diese Geschichte zuerst lesen oder hören sollte. Beim Buch passiert in jeder Zeile so viel, dass der Film diese Tiefe kaum vollständig einfangen kann.
Mein Tipp: zuerst das Buch genießen – und wenn man danach noch Lust hat, den Film anschauen. Eine klare Lese- bzw. Hörempfehlung von mir.
- Anthony Ryan
Der Paria
(113)Aktuelle Rezension von: SunnySue"Aller Ehrgeiz ist umsonst, wenn er nicht von Vernunft begleitet wird."
"Der Paria" ist der erste Band von Anthony Ryans Fantasyreihe "Der Stählerne Bund". Es handelt sich hierbei jedoch nicht um eine klassische Fantasyreihe, denn fantastische Elemente gibt es hier nur sehr wenig - zumindest hier im ersten Band. Wir bekommen eine sehr politische Geschichte, gespickt mit Intrigen und Machtkämpfen, religiösem Fanatismus und einem Prätendenten, der das Land mit Krieg überzieht.
Wir befinden uns im Königreich Albermaine. Genauer gesagt im Shavine Wald. Der junge Alwyn ist Mitglied von Deckin Scarls Bande, die nach einer abgefangenen Nachricht an den König, sämtliche Banden des Landes zusammenrufen und einen großen Plan fassen. Doch Deckin Scarl wird verraten und Alwyn findet sich schon bald in den Erzminen des Reiches wieder. Und von dort nehmen die Dinge ihren Lauf. Dinge, die sowohl Alwyn wie auch ganz Albermaine verändern werden ...
Alwyn Scribe ist nun ein alter Mann, der uns von seinem Leben erzählt. Mal blickt er voller Reue, mal mit Wehmut auf sein Leben zurück. Mit kritischem Blick schaut er auf die Erlebnisse und zieht Bilanz. Dabei tritt Alwyn an vielen Stellen auch direkt mit uns in Kontakt und erklärt sich. Es handelt sich bei dieser Geschichte um die Lebensbeichte eines Mannes, der oft im Zwiespalt steht. Der Dinge tun muss, die nicht immer gut sind. Daher fällt es dem ein oder anderen Leser wahrscheinlich auch nicht leicht Alwyn in sein Herz zu schließen.
Für mich war "Der Paria" ein wirklich großartiger Auftakt. Und obwohl der Erzähler Alwyn seine Geschichte eher nüchtern und wenig emotional erzählt, hat mich die Story vollends in den Bann gezogen. Ich wollte alles von Alwyn wissen und dadurch dass ich als Leser hier und da direkt angesprochen wurde, entstand auch irgendwie eine Nähe zu unserem Erzähler, die mir suggerierte: "Diese Geschichte ist für sich."
Obwohl dieses Buch für mich fantastisch ist, denke ich auch, dass es nicht für jeden etwas sein wird. Aber wer auf politische Fantasy steht, nicht zwingend viele fantastische Elemente braucht und mit Ich-Erzählern kein Problem hat, sollte hier ruhig mal einen Blick riskieren.
Für mich war es toll und ich freue mich darauf den Rest von Alwyns Lebensbeichte zu hören.
Übersetzt aus dem Englischen von Sara Riffel. - Niklas Natt och Dag
1794
(222)Aktuelle Rezension von: derMichiAuf den Erfolg den Vorgängerbandes "1793" war offenbar niemand vorbereitet. Mit seiner Mischung aus typisch finsterem skandinavischem Thriller und dreckigem Historienkrimi stand er in der umgesetzten Kompromisslosigkeit ziemlich einmalig da. Das Ende schien eindeutig, anders ist es kaum zu erklären, dass Niklas Natt och Dag eine ziemlich tote Figur wieder mehr oder weniger ins Rennen schickt. Ohne zu viel verraten zu wollen: Neben Mickel Cardell ermittelt auch Winge wieder, wenn auch etwas anders als man ahnt.
Das Duo gewinnt eine etwas andere Dynamik als im Vorgängerband, doch der Kunstgriff um sie zusammenzubringen wirkt in seiner Einfallslosigkeit recht abgenutzt. Dafür schockiert die Handlung den Leser mit einer zum ersten Band passenden Beschreibung Stockholms als Moloch der Vormoderne, in der menschenverachtende Verbrechen möglich sind, wie sie eher zu den Feudalherren des finstersten Mittelalters oder psychopathischen Killern der Gegenwart passen würden.
Keine Frage - der Autor hat hier einen Nerv getroffen und seine Handlungsstränge im Griff, selbst wenn mehrere Kapitel am Stück die Ermittlungen links liegen lassen. Für normale Krimifans oder Histroienfreunde ist das Buch wahrscheinlich zu krass, man sollte sich auf Gewaltspitzen und abgrundtiefe Hoffnungslosigkeit wie in Büchern von Stieg Larsson oder Stephen King einstellen. Keine Figur wird geschont, egal ob Ermittler, Opfer, Kind oder Erwachsener.
Happy Ends hat Niklas Natt och Dag nicht nötig und es dürfte kein Spoiler sein zu verraten, dass man sich lieber keins erhoffen sollte. Damit untergräbt er jedoch das Alleinstellungsmerkmal des ersten Buchs, das jetzt einfach nur ein Trilogieauftakt ist. Wie heftig auch immer Band drei ausfallen mag, neu ist die Idee dann schon lange nicht mehr. Und auch Band zwei scheint diese Tatsache mit noch mehr, teils unnötiger Gewalt kompensieren zu wollen um im wahrsten Sinne des Wortes die Hardcore-Fans zu fesseln. Alle andere dürften sich abwenden, sei es aus Ekel oder Langeweile. - Micaela Jary
Das Haus am Alsterufer
(141)Aktuelle Rezension von: Kat.Ja"Das Haus am Alsterufer" ist der erste Band einer Familiensaga über die Hamburger Reederfamilie Dornhain.
Anfang des 19. Jahrhunderts:
Der verwitwete Victor Dornhain lebt mit seinen Töchtern Ellinor, Helene (Nele) und Lavinia sowie seiner Mutter Charlotte in einem herrschaftlichen Anwesen am Alsterufer.
Ellinor ist als Nachfolgerin von Victor Dornhain auserkoren und ihr Interesse liegen in den Frauenrechten und der Betriebswirtschaft.
Nele studiert Malerei und Grafik in München.
Die Jüngste, Lavinia ist sehr ichbezogen und naiv - stets versucht sie ihren Willen durchzusetzen.
Dies geschieht auch, als sie Konrad Michaelis kennenlernt - einen aufstrebenden und jungen Architekten.
Lavinia wählt ihn als ihren zukünftigen Ehemann aus und es gelingt ihr sogar mit unlauteren Mitteln ihr Ziel zu erreichen.
Dabei ist Schwester Nele die Frau, die Konrads Liebe gewonnen hat. Die beiden lernen sich kennen und lieben, wobei Konrad nichts vom familiären Hintergrund Neles weiß. Deshalb ist die Überraschung groß, als die Wahrheit an der Verlobungsfeier von Lavinia und Konrad ans Licht kommt.
Für wen wird Konrad sich entscheiden?
Und dann ist da noch Klara Thießen, das Hausmädchen. Victor Dornhain stellt sie auf eine Empfehlung hin ein, in dem Wissen, dass sie seine uneheliche Tochter ist.
Dunkle Wolken ziehen auf, als der 1. Weltkrieg ausbricht. Die Welt verändert sich - auch für die Dornhains...
Micaela Jary ist mit "Das Haus am Alsterufer" eine wunderbare Familiensaga gelungen.
Die ebenfalls empfehlenswerte Fortsetzung heißt "Sterne über der Alster" - Tilman Spreckelsen
Der Nordseespuk
(53)Aktuelle Rezension von: natti_LesemausInhalt
Husum, 1843: Nachts am Hafenbecken sieht Peter Söt, der Schreiber und Freund des jungen Anwalts Theodor Storm, im Schlick einen goldenen Pokal aufglänzen. Als er Werkzeug holt, um ihn zu bergen, findet er keinen Kelch mehr – statt dessen liegt nun eine Leiche im Schlick.
Der erste von mehreren Toten, die Husum in Angst versetzen. Alle Ermordeten hatten Kontakt zu einer Sekte, die vor über hundert Jahren auf der Insel Nordstrand ein Paradies auf Erden, einen Gottesstaat errichten wollte. Storm entdeckt, dass die Gemeinschaft im Verborgenen bis heute besteht. Nimmt sie jetzt späte Rache?Meinung:
Das ist der zweite Teil einer Reihe- die ich vorher nicht kannte. So habe ich mit diesem Teil begonnen, da ich es mal geschenkt bekommen habe. Den ersten Teil kenne ich somit nicht. Aber ich denke, man kann die Teile auch unabhängig voneinander lesen, denn die Teile sind in sich abgeschlossen, es ist jedes mal ein neuer Fall. Und alles wichtige wird erwähnt was man wissen muss.
Erst einmal muss ich sagen, das ich es als richtigen Krimi nicht bezeichnen würde. Es ist zwar spannend und und teilweise aufregend, aber richtig Krimimäßig eben nicht.
Für mich ist diesen Werk etwas besonderes, da ich selber aus der Nähe von Husum komme und oft durchfahre.
Es spielt im 18. Jahrhundert und es wird wirklich bildlich die Zeit von früher beschrieben. Ich konnte mir wunderbar die alten Kachelofen vorstellen, die kleinen, zugigen Häuser, die Straßen, den Nebel und das Wasser. Ich war fast dabei.
auch wurde hier wirklich gut Recheriert, finde ich- was die damalige Zeit und der Charakter einer bestimmten Person betrifft- die es tatsächlich gab.
Die Charaktere sind gut gelungen finde, jedoch finde ich den Schreiber Söt etwas zu ruhig und zurückhaltend.
Der Fall selber ist interessant und man überlegt, was da wohl im Gange ist.
Gibt es tatsächlich eine Geheime Sekte die schon seit Jahrhunderten ihre Finger im Spiel hat und verantwortlich für die Toten ist oder agieren hier ganz andere Personen?
Ich würde germe die anderen Teile auch lesen, ich finde sie sehr interessant.
- Thomas Hettche
Herzfaden
(145)Aktuelle Rezension von: Andreas_TrautweinSehr interessante Geschichte über die Entstehungsgeschichte der weltbekannten Augsburger Puppenkiste. Der Krieg und die damaligen Unannehmlichkeiten sind großes Thema, sowie wie man nach dem Krieg größere Aufmerksamkeit gewann. Es war mal wieder ein schönes Buch, eine Abwechslung in meiner Leseroutine und ich kann das Buch sehr empfehlen.
- Mariah Stone
Das Geheimnis der Schottin - Zweiter Band der Im Bann des Highlanders-Reihe
(34)Aktuelle Rezension von: Christina_HaaseIch bin total begeistert und finde es toll mit welcher Detailliebe diese Reihe geschrieben wurde und in sich jeder Teil ein neues Puzzelteil der Familiengeschichte erzählt. Einfach fesselnd und mit kaum einer anderen Buchreihe zu vergleichen. Lässt sich richtig gut lesen und ist einfach was fürs Herz.
- Stephanie Schuster
Der Augenblick der Zeit
(25)Aktuelle Rezension von: Renate1964Die Hauptfigur des Romans ist ein geheimisumwittertes Porträt. Er spielt auf zwei Zeitebenen, die durch Kapitel gleicher Farbige stimmig verbunden sind. Ganz toll ist die zusätzliche Zunahme an Helligkeit i den Titeln. Beide Handlungsstränge erklären viel über Farben und Kunst
In der Gegenwart ist die Künstlerin Ina Kosmos fasziniert von dem Bild, das aus dem 19. Jahrhundert stammen soll. Sie erinnert es an Leonardo da Vinci. Das ist aber nicht der Hauptgrund, dass sie es unbedingt erwerben möchte. In ihrem Leben bewirkt es große Umwälzungen.
Im Jahr 1493 wird der junge Astronom Georg Tannstetter, der vom Ziehvater medizinisches Wissen erworben hat und gerne Arzt werden würde, von Maximilian I nach Mailand gesandt, um seine mögliche Braut zu begutachten. Am Hof der Sforza erlebt er Überraschungen und lernt Leoardo da Vinci kennen Spannend und oft humorvoll liest man über das Leben bei Hof, den Maler und Il Moro.
Das Cover ist stimmig , die Sprache erzeugt Bilder.
Ich finde nur viele Nebenfiguren schemenhaft. In der Renaissance allerdings lernt man Vorstellungen von der Welt und auch Behandlungsmethoden kennen und erfährt einiges über die Sforza, Visconti, aber auch Maximilian.
Empfehlenswert ganz besonders für alle, die sich für Malerei interessieren
- Brigitte Riebe
Die Schwestern vom Ku'damm: Jahre des Aufbaus
(184)Aktuelle Rezension von: Elkes_LiteraturwolkeInhaltsangabe:
Im Juni 1932 wird das Modekaufhaus der Thalheims am Berliner Ku’damm eingeweiht und eröffnet. Die 13jährige Rike Thalheim weiß nun, wo ihre Zukunft liegt, in diesem Hause, auch wenn der Vater seinen Sohn bevorzugt!
Mai 1945: Berlin liegt in Schutt und Asche. Der Zweite Weltkrieg ist vorbei und die Menschen kämpfen ums nackte Überleben. Die Villa der Thalheims wird erst von den russischen, dann von den britischen Besatzern beschlagnahmt. Das glanzvolle Kaufhaus ist den Bomben zum Opfer gefallen und der Vater ist noch immer in russischer Gefangenschaft.
Rike Thalheim fühlt sich inzwischen für die Familie verantwortlich, auch wenn ihre Mutter noch vor dem Krieg verstorben ist und sie mit einer Stiefmutter und einer Halbschwester beseelt ist. Und dann ist da noch Miriam, die als Jüdin irgendwie den Krieg in Berlin überlebt hat.
Aus ihren Verstecken holen sie Nähmaschine und Stoffe. In einer kleinen zugigen Wohnung planen und basteln sie an ihrer Zukunft, aber kleine und größere Schicksalsschläge machen ihnen immer wieder einen Strick durch die Rechnung.
Mein Fazit:
Brigitte Riebe kann historische Romane schreiben – das steht ohne Zweifel für mich fest. Ich habe schon einige Romane aus dieser Epoche gelesen, aber dieser Roman gibt mir noch einmal Einblicke in Bereiche, die ich nur vom Hören kann: Trümmerfrauen, Spruchkammer etc. Mir war nicht bewusst, wie beschwerlich das Leben nach dem Krieg war. Ständiger Hunger, strenge Winter, kaum Arbeit und überall verwundete Seelen und Körper.
Die Atmosphäre wurde von der Autorin wunderbar eingefangen, die Nöte und Sorgen, aber auch kleine Hoffnungsschimmer, Durchhalteparolen und kleine Freuden, die den harten Alltag etwas auflockerten und von den Problemen ablenkten. Es war auch eine Zeit der politischen Unsicherheiten. Berlin in vier Sektoren eingeteilt – wie würden die Siegermächte mit dem Volk umgehen? Wie sah die Zukunft der Stadt und ihrer Menschen aus?
Diese Unsicherheiten kamen immer wieder zum Vorschein. Rike ist mit ihren 26 Jahren schon das Familienoberhaupt, solange der Vater aus der Gefangenschaft nicht zurückgekehrt ist. Er gehörte noch zum Volkssturm, zum letzten Aufbegehren des Führers, ehe Berlin endgültig fiel. Die Verantwortung lasten auf ihr und die Umstände machen es ihr nicht gerade leicht. Aber die Familie hält auch zusammen, machen Pläne und arbeiten bis zum Umfallen. Fast vergisst sie ihre eigene Zukunft dabei.
Ich möchte nicht allzu viel verraten, aber es gibt viele interessante Szenen, die mir eine ganze Menge über die damalige Zeit erzählten. Bedauerlich ist das auch so ein Punkt, den ich zu kritisieren habe. Der Spannungsbogen fehlte so ein bisschen, als Leserin wusste ich nicht so recht, wohin die Reise geht und was da noch kommen mag.
Die Fortsetzung werde ich zu dieser Geschichte nicht lesen. Trotz der interessanten Details konnte es mich nicht mitnehmen und packen, deshalb gibt es nur eine Sterne.
- Hilary Mantel
Wölfe
(9)Aktuelle Rezension von: black_horseIch mag eigentlich historische Romane sehr gern und habe deswegen gerne zu diesem mit dem Man Booker Price ausgezeichneten Werk gegriffen. Aber ich muss zugeben, dass es mich nicht fesseln konnte.
Das Buch spielt am Hofe Henry VIII., der Unerhörtes vor hat: Er will sich von seiner Ehefrau scheiden lassen und Anne Boleyn heiraten. Dabei trifft er auf großen Widerstand, v.a. aus Richtung der Kirche/des Papstes.
Ungewöhnlich ist, dass das Buch im Präsenz geschrieben ist. Eigentlich eine Art, den Leser/Hörer näher in das Geschehen zu ziehen, das ist bei mir leider nicht gelungen. Das Hörbuch hat sich für mich eher wie ein "Bericht" über die Tatsachen der damaligen Zeit angehört, nicht wie ein Roman. Die handelnden Personen sind mir fremd geblieben, es gab keine, in die ich mich hineinversetzen konnte. Ich bin mir wie ein distanzierter Betrachter vorgekommen.
Dabei ist das Thema ansich, die Gepflogenheiten bei Hofe, die Intrigen, der Einfluss der katholischen Kirche, die politischen Zusammenhänge in Europa etc. sehr interessant.
Mal sehen, ob ich mich noch an den zweiten Teil "Falken" heranwage. - Norman Ohler
Die Gleichung des Lebens
(21)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDie Buchempfehlung kam aus der pm-history Redaktion und hat sich absolut gelohnt. Kurz habe ich den Einstieg in die Lektüre als etwas trocken empfunden, nur um schließlich festzustellen, dass der Stil die Ereignisse um die Oderbruch Trockenlegung sehr erfrischend kontrastiert. Leonhard Euler wird liebevoll schrullig zu einer Art Detektiv und lässt sich nicht von den hartgesottenen Einheimischen ins Bockshorn jagen. Gerne hätte ich weitergelesen, doch dann war die Geschichte leider, leider schon aus.
- Beate Maxian
Die Frau im hellblauen Kleid
(54)Aktuelle Rezension von: Gartenfee-BerlinDies war mein zweites Buch von Beate Maxian und ich muss sagen, ich war wieder angenehm überrascht. Als ich das Buch aus meinem Regal geholt habe, habe ich gedacht, ach ja, ist bestimmt ganz interessant. Aber mehr als das! Irgendwie hat mich die Geschichte um die vier Frauen richtig mitgerissen. Sowohl die Schilderungen von Großmutter, Mutter und Tochter als auch besonders die Vergangenheit, sprich die Geschichte der Urgroßmutter, die die Schauspieldynastie begründet hat. Der Leidensweg der jungen Käthe mitsamt unglücklicher Liebe war so flüssig geschildert, dass ich das Buch kaum wieder aus der Hand legen konnte. Durch die Zeitsprünge zwischendurch wollte ich natürlich auch schnell wissen, wie es in der Vergangenheit weiterging. Aber so manches Mal musste ich auch den Kopf schütteln über die Sturheit der Altmann-Frauen, hat aber der Geschichte zu weiteren spannenden Momenten verholfen.
- Marie Caroline Bonnet
Tage der Stürme (Töchter der Stürme-Reihe 3)
(39)Aktuelle Rezension von: AmberStClairKlappentext:
Zwei starke junge Frauen auf dem Weg zu sich selbst
Der bewegende Abschluss der Reihe Töchter der StürmeFrankreich 1708: Zu einer Kunstausstellung weilt die erfolgreiche Malerin Lianne in Paris. Währenddessen wirbelt in La Rochelle ein stürmischer Tag das Leben ihrer Nichte Nisani durcheinander. Sie gibt sich Nicolas hin, der mit ihr wie ein Bruder aufgewachsen ist. Beschämt verlässt der junge Mann die Stadt. Als Nisani herausfindet, dass sie gar nicht mit Nicolas verwandt ist, schließt sie sich in Begleitung von Liannes Tochter Laure einem Handelszug an, um von Lianne endlich die Wahrheit über ihre Herkunft zu erfahren. Nach einem Überfall müssen sich die jungen Mädchen jedoch allein durchschlagen.
Indes wirft die Vergangenheit erneut ihren dunklen Schatten auf Lianne und ihre Lieben. Während die Familie an einem jahrzehntealten Geheimnis zu zerbrechen droht, hält der härteste Winter seit Menschengedenken Einzug in Frankreich …
Meine Meinung:Auch den dritten Teil der „Töchter der Stürme“ konnte man gut lesen, da der Schreibstil wieder gut und flüssig ist. Dieses mal steht nicht Lianne im Mittelpunkt sondern deren Tochter Laure und ihre Cousine Nisani. Beide Mädchen sind recht unterschiedlich, Nisani aufbrausend und ungerecht, Laure sanftmütig und noch nicht ganz ausgereift und doch halten sie immer wieder zusammen, was sich ganz gut ergänzt. Die Handlungen sind ganz gut nachvollziehbar und man kann sich auch alles gut vorstellen. Die Charaktere sind gut beschrieben und die Spannung der Geschichte ist interessant. Was mir am meistens gefiel war der historische Hintergrund der das ganze abrundete.
In allem eine leichte Geschichte, wo man einiges voraussehen konnte, aber ein guter Abschluß der Triologie.
- Lea Weisz
Die Bärenführerin
(35)Aktuelle Rezension von: Siko71Agnes von Langerode, soll mit Bernhard von Hinzweiler verheiratet werden, aber als die Gauklertruppe in der Stadt war, schlägt ihr Hez für einen Anderen. Kilian, der Bärenführer hat ihr Herz erobert. In ener Nacht und Nebelaktion flieht sie von dem Gut ihres Vaters und lässt alles zurück. Nun muss ihre Schwester Beth an ihrer Stelle Bernhard heiraten... Agnes hingegen hat auch ihre Probleme und es droht die Liebe ihres Leben zu verlieren...
Ein schönes Roman, der mal was für Zwischendurch und für's Herz ist. Der leichte Schreibstil lässt einen duchr das Buch und die Handling fliegen. Mir hat es sehr gut gefallen und daher volle Sterne.
- Sabine Altenburg
Die Heilerin der Kelten
(6)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerLeider vermisse ich bei diesem Roman die Zeitsprünge, welche mir im ersten Band gut gefielen. Es geht sehr viele Seiten lang um Kriege und die Vorbereitungen dafür. Hier hätte es meiner Meinung nach auch weniger sein dürfen. Die Beschreibung der Landschaft und der Natur ist wieder sehr gelungen.
- Jane Austen
Mansfield Park
(11)Aktuelle Rezension von: BuchofantWer in den besonderen Hörgenuss eines bekannten Klassikers kommen will, ist auch mit "Mansfield Park" von Jane Austen als Hörspielfassung des Hörverlags genau richtig.
Herzlichen Dank an das Bloggerportal u. den Hörverlag für das Rezensionsexemplar!
Im Hörspiel wird die Geschichte der aus schwierigen Verhältnissen stammenden Fanny Price erzählt. Fanny wächst in Mansfield Park bei ihrer wohlhabenden Tante und deren vier Kindern auf. Dort wird sie mehr geduldet als geliebt. Nur ihr Cousin Edward begegnet ihr mit Zuneigung. Doch das beschauliche Landleben gerät aus den Fugen, als die Londoner Bonvivants Mary und Henry Crawford auftauchen und mit ihren Kabalen und durchtriebenen Verführungskünsten alles auf den Kopf stellen.
Den Einstieg in das Hörspiel fand ich – wie auch bereits bei den anderen beiden Teilen ("Northanger Abbey", "Überredung") persönlich etwas holprig, da ich mich erst an die Art der Erzählweise gewöhnen musste. Die verschiedenen Figuren werden auch von unterschiedlichen Personen (wie am Theater) gesprochen, was mir auch hier wieder ausgesprochen gut gefallen hat. Zudem kommentiert u. berichtet eine Erzählerin immer das Geschehen. Das hat den Vorteil, dass man so immer weiß, wer gerade spricht. Leider redet der Sprecher oftmals auch über das Gesprochene hinweg, sodass es teilweise ganz schön chaotisch u. unverständlich wird.
Das Besondere an dieser Hörspielversion ist, dass man das Gefühl hat, als sitze man im Theater. Man muss einfach nur die Augen schließen, denn "Mansfield Park" wird dem Zuhörer auf ganz spezielle Art nahegebracht: Sanfte Musikklänge vermischen sich mit schrägen Dissonanzen u. erzielen dadurch einen Verfremdungseffekt. Glockenklänge, Hufgetrampel, Ticken von Uhren, Schritte auf dem Fußboden, Orchesterklänge etc. - der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt u. dabei untermalt die Geräuschkulisse hervorragend den Inhalt der Geschichte.
Insgesamt ein interessanter, abwechslungsreicher, aber andersartiger Hörgenuss für einen tollen Klassiker, auch wenn es nicht das beste Stück von Austen ist!
Ich gebe dem Hörspiel 4 von 5 Sternen!
Zitat: Jane Austen: Mansfield Park, Sonderausgabe 2016, dtv, S. 30 - Inga Vesper
In Aufruhr
(10)Aktuelle Rezension von: monsterSittengemälde aus den 1950er Jahren in den USA. Die schwarze Putzfrau Ruby soll einem weißen Polizisten helfen, ein Verbrechen aufzuklären. Sie tut das nur sehr widerwillig, da sie nicht an Gleichberechtigung unter den Schwarzen und Weißen glaubt und sich zwischen allen Stühlen mehr als unwohl fühlt.
Sehr interessantes Hörbuch. Ruby ist ein facettenreicher und nahbarer Charakter. Die Diskriminierung der Schwarzen war damals noch viel stärker als heute. Damals wäre ein Präsident wie Obama undenkbar gewesen. Ruby besitzt einen ganz eigenen Humor und eine Art Lebensweisheit, die zur Lösung des Falles durchaus beitragen könnte. So sie denn mitmacht.
Diese Autorin muss ich mir merken. Ich wurde sehr gut unterhalten und würde 4,5 Sterne vergeben.
- Kristy Cambron
Castle on the Rise (A Lost Castle Novel, Band 2)
(1)Aktuelle Rezension von: ClioDie Amerikanerin Kristy Cambron liebt es, Geschichten aus längst vergangenen Zeiten erzählen, kein Wunder, ist sie doch studierte Historikerin und wurde bereits mehrfach für ihre Romane ausgezeichnet. Und dies wohlverdient, das merkt man auch am zweiten Band ihrer The Lost Castle-Reihe. Cambron hat eine sehr bildhafte Sprache. Ihre Beschreibungen vor allem auch des historischen Irlands – der Menschen und ihres Alltagslebens, der irischen Landschaften, der Straßen und Gebäude Dublins – wirken lebensnah, und der Leser meint, den Geruch und den Lärm der wilden Irischen See wahrzunehmen oder die Zerstörungen vor seinem inneren Auge zu sehen, die der Osteraufstand und die erste Rebellion Ende des 18. Jahrhunderts mit sich brachten. Kapitel für Kapitel wechselt Cambron dabei zwischen drei unterschiedlichen Protagonistinnen und drei unterschiedlichen Zeitebenen hin und her, und da die meisten Kapitel mit einem Cliffhanger enden, verleiht sie ihrer Geschichte noch einen zusätzlichen „Drive“.
Cambron entführt die Leserin nicht nur in das Irland der Gegenwart, sondern auch in das zu Beginn des 20. und am Ende des 18. Jahrhunderts. Dabei schildert sie nicht nur die berührenden Geschichten von Frauen, die althergebrachte Überzeugungen hinter sich lassen und das Wagnis eines neuen Lebens eingehen, sondern gibt auch einen kleinen Einblick in die Historie Irlands – seiner wiederholten Versuche, sich gegen die englischen Unterdrücker zur Wehr zu setzen und für eine freie Republik zu kämpfen.Mein Fazit: Ein großartiger, packender Roman, der den Leser in die Historie der Grünen Insel entführt und den Wunsch weckt, die wunderbaren Landschaften und die Faszination der Hauptstadt selbst zu entdecken. Dem Leser begegnen aber vor allem drei starke, mutige Frauen, die bereit sind, für das zu kämpfen, was richtig ist – selbst wenn das bedeutet, dass sie ihr Leben aufs Spiel setzen oder zumindest vermeintliche Sicherheiten hinter sich lassen müssen.
- Agatha Christie
Und dann gab's keines mehr
(26)Aktuelle Rezension von: SoerenZehn Personen werden auf eine abgelegene englische Insel eingeladen, den Grund dafür erfahren sie durch eine Grammophon-Aufnahme: Jeder von ihnen hat Verbrechen begangen und jetzt sollen sie dafür bezahlen. Es dauert tatsächlich nicht lang, bis der erste Gast ums Leben kommt. Weitere folgen. Niemand ist sicher und jeder könnte der Täter sein. Durch ein Unwetter sitzen die Gäste alle auf der Insel fest und können bloß versuchen, herauszufinden, wer von ihnen für die Morde verantwortlich ist. Die Geschichte darüber wird aus verschiedenen – eigentlich allen – Personen erzählt, die in die Ereignisse involviert sind. Bei keinem kann man sich sicher sein, dass er (oder sie) tatsächlich die Wahrheit sagt. Natürlich kann man miträtseln, wie alles zusammenhängt, aber bei diesem Christie-Roman ist es besonders schwierig, auf die richtige Lösung zu kommen, weil es niemanden gibt, dessen Gedanken und Aussagen man hundertprozentig glauben kann. Das ist gleichzeitig Stärke und Schwäche der Geschichte, trübt jedoch nicht die Unterhaltung. Den Hauch einer Ahnung, wie die Morde verübt werden, hatte durchaus. Wer letztendlich dahintersteckte, hatte ich aber natürlich nicht erraten. Das habe ich erst, so wie alle anderen, ganz am Ende erfahren.
Die ungekürzte Fassung hat eine Dauer von gut sieben Stunden und wird von Matthias Matschke gelesen.























