Bücher mit dem Tag "historisch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "historisch" gekennzeichnet haben.

4.003 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.352)
    Aktuelle Rezension von: Regina_Wolf

    Ich habe damals, Game of Thrones geschaut und fand die Serie einfach toll! Überwiegend toll! Und ich habe mir immer vorgenommen, die Bücher eines Tages mal durchzulesen. Ich bin einfach mal gespannt, was unterschiedlich war, ob es Details gibt, die es in der Serie nicht gab. 

    Jetzt habe ich es geschafft den ersten Teil zu lesen. Im Vergleich zur Serie, sehr sehr nah dran. Ich bin sehr gespannt, was noch auf mich zu kommt. 

    Abgesehen davon, ist es gut geschrieben. Es sind viele Namen und Figuren, die auftauchen, was anfangs vielleicht sehr verwirrend vorkommen kann. Zum Glück gibt es am Ende eine Liste, zumindest bei meiner e-book Version. Man ließt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, was ich sehr gut finde. Mag dem einen oder anderen vielleicht zu viele Seiten sein, aber mir gefällt es. 

  2. Cover des Buches Smaragdgrün - Liebe geht durch alle Zeiten (ISBN: 9783401063485)
    Kerstin Gier

    Smaragdgrün - Liebe geht durch alle Zeiten

     (6.434)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Gwendoly und Gideon müssen den Grafen aufhalten, der Blutkreislauf darf nicht geschlossen werden. Ein Wettlauf mit verschiedenen Zeitsträngen bis hin in die Gegenwart nimmt seinen Lauf und gipfelt in einem überraschenden Höhepunkt.

    Ich habe diese Trilogie mehrmals gelesen, denn ich liebe einfach die Geschichte dahinter und auch die zarte Liebesgeschichte zwischen Gwen und Gid. Aber jedes Mal bin ich am Ende immer etwas enttäuscht, weil es so abrupt endet. Das letzte Showdown verläuft überraschend kurz, wenn man bedenkt, dass der Spannungsbogen mehre hundert Seiten hatte. Der Epilog ist ebenfalls überraschend, aber irgendwie hat mir etwas gefehlt. Ein runderes Ende, das zur Unsterblichkeit passt und nicht abrupt in der Vergangenheit endet.

  3. Cover des Buches Animant Crumbs Staubchronik (ISBN: 9783959913911)
    Lin Rina

    Animant Crumbs Staubchronik

     (940)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    Im England des Jahres 1890 haben Frauen nur wenig Stand in einer von Männern dominierten Gesellschaft. So besteht der Alltag der jungen Animant aus Büchern lesen, auf Bälle gehen, immer freundlich und zuvorkommend zu sein, zu lächeln und am besten den Mund zu halten. Vor allem ihre Mutter ist da sehr stark dran am Arbeiten, denn ihre 19-Jährige Tochter ist Teil der gehobenen Gesellschaft und soll so schnell wie möglich vermählt werden. Man würde ja schon über sie lästern, dass sie noch unverheiratet sei.

    Aber Ani ist keine klassische junge Frau welche sich alle von ihrer Mutter vorgeben lässt. Sie verzieht sich mit den Büchern aufs Dach um zu lesen, schlägt mit ihrem Wissen die Männer in die Flucht und sagt ganz klar nein zu der Vorstellung jemand wildfremdes zu heiraten, wo nur der Mann von begeistert ist. Immerhin bekommt dieser eine schöne Frau für Bett und Haushalt und für die zukünftigen Kinder ohne viel Aufwand und gehen kann diese auch nicht.

    So ist es für Ani ein Glück als ihr Onkel Alfred bei einem Besuch zum Essen erklärt, dass sein Bibliothekar ihn um den Verstand bringt. Er verscheucht alle neuen Mitarbeiter, die teilweise nicht länger als zwei Tage bleiben. So kommt, erst aus Spaß und dann doch aus Ernst, die Idee auf, dass Ani dort als Praktikantin für einen Monat arbeiten soll. Sich ihrer Leidenschaft bedienen kann und zugleich mal richtig ausgepowert wird um dann die Lust auf sowas zu verlieren und sich doch einen Mann anzulachen.

    So schwer ihr Start sein soll, denn Mr. Reed ist ein sehr schwerer Charakter und die jungen Männer sind alle nicht umsonst gegangen, erlebt Ani die beste Zeit ihres Lebens in London.

    Sie lernt einen Verehrer kennen, lernt die erste Liebe kennen, gewinnt Freunde und eine neue Selbstständigkeit. Und Animant lernt sich selbst neu kennen.

    Ein wunderschönes Buch über die Liebe zu Büchern, die Liebe auch extrovertiert sein zu dürfen, Menschen zu nehmen wie sie sind und der Akzeptanz, dass man Träume haben darf und sich diese auch erfüllen kann.

    Ich habe recht lange an dem Buch gelesen. Ich hätte jedes andere bei drei Monaten Lesezeit weggeworfen und es aufgegeben. Aber nicht hier. Denn ich wusste dieses Buch hat Tiefgang und es braucht einfach Raum und Zeit und kann nicht mal so nebenbei gelesen werden. So wunderschön ansprechend das Cover ist, so vielfältig und toll fand ich alle Charaktere und die Geschichte in sich.

    Es gab keine Wiederholungen, keine Langeweile, es wurde nicht unnötig ausgeschweift. Man sieht die Entwicklung von Animant und Mr. Reed, wie ihre Mutter lernt loszulassen. Alles in allem ein tolles Buch.

  4. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.543)
    Aktuelle Rezension von: LuisasBuecherliebe

    Dieses Buch hat alles, was ich für ein gutes Buch brauche! 

    Nachdem ich bereits die erste Staffel der Serie geliebt habe, war ich umso neugieriger auf das Buch - und wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil! Ich habe mit gefiebert, gelitten, gehofft, geweint, geliebt und vieles mehr. Claire und Jamie und ihre Geschichte sind mir noch mehr ans herz gewachsen, als es zuvor schon der Fall vor. 

    Dieses Buch nimmt einfach einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen ein ❤

  5. Cover des Buches Rubinrot (ISBN: 9783401506005)
    Kerstin Gier

    Rubinrot

     (13.908)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Gwendolin beneidet ihre Cousine Charlotte eigentlich nicht: sie muss ständig zum Fechten, zu Tanzen oder zum Mysterienunterricht. Ihr ganzes Leben scheint durchgeplant. Dazu sieht sie super aus und hat tolle Noten. Ok, vielleicht ist Gwendolin doch ein wenig neidisch, aber unter dem Zeitreisegen kann sie sich eigentlich nichts vorstellen. Doch dann kommt plötzlich alles anders für Gwendolyn. 

    Ein super Auftakt zur Edelsteintrilogie, ich habe keine Ahnung, wie oft ich sie bereits gelesen habe, jedesmal wieder ist es spannend. Die Bücher sind eine Fortsetzungsreihe, nicht ineinander abgeschlossen, sondern knüpfen nahtlos aneinander an. Wenn man anfängt zu lesen, sollte man die anderen beiden Bücher in Reichweite legen.

  6. Cover des Buches Die sieben Schwestern (ISBN: 9783442479719)
    Lucinda Riley

    Die sieben Schwestern

     (1.047)
    Aktuelle Rezension von: Mona90

    Die Geschichte:

    Heute gibt es mal eine Rezension aus einem Genre, welches ich nur selten zur Hand nehme, obwohl ich solche Geschichten ganz gerne mag. Es handelt sich um einen Familienroman, der auf zwei Zeitebenen spielt und einige Geheimnisse verbirgt. Es geht in dem Buch - wie der Titel schon verrät - um sieben bzw. sechs Schwestern (die siebte Schwester fehlt, was sich wahrscheinlich in den weiteren Bänden auflösen wird) und alle wurden von einem reichen Mann aus der Schweiz adoptiert. Dieser Mann verstirbt nun plötzlich und hinterlässt jeder seiner Töchter einen Hinweis auf ihre Vergangenheit. Sie alle wurden nach den Plejaden benannt und stammen von verschiedenen Kontinenten. Welches Geheimnis genau hinter der Adoption und den sieben Schwestern steckt, gilt es in den weiteren Bänden herauszufinden. Erst einmal gehen wir in jedem Band mit einer der Frauen auf Reisen und erforschen ihre Abstammung. Im 1. Band beginnen wir also mit Maia, die es nach Brasilien verschlägt, wo sie nicht nur etwas über ihre Herkunft, sondern auch über sich selbst lernt. Mir hat dieser Auftakt wirklich gut gefallen, denn das Rätsel um die Schwestern ist wirklich interessant gestaltet und auch die Vergangenheit von Maia und ihrer Familie war sehr interessant. An einigen Stellen gab es ein paar Längen, weshalb ich einen Punkt abgezogen habe, aber im Großen und Ganzen war es ein tolles Buch. Nun bin ich gespannt auf die anderen Schwestern, denn alle sind vom Charakter her sehr unterschiedlich.

    Fazit:

    Für gemütliche Lesestunden sind die Bücher von Lucinda Riley definitiv gut geeignet. Es sind teilweise richtige Wälzer, die ich - aufgrund der Längen - zwar nicht immer lesen kann, aber hin und wieder durchaus gerne zur Hand nehme. "Die sieben Schwestern-Reihe" werde ich auf jeden Fall weiterverfolgen, denn ich bin schon gespannt auf die anderen Charaktere und deren Hintergrundgeschichten.

  7. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.222)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte

    Teil I einer Trilogie (Jahrhundert-Saga: Sturz der Titanen-Winter der Welt-Kinder der Freiheit)

    „Die Herrscher Europas haben etwas Schlimmes und Dummes getan, das zehn Millionen Menschen das Leben gekostet hat.“ (S. 899)

    Drei Länder. Drei Familien. Ein Jahrhundert. In seiner Jahrhunderttrilogie nimmt uns Ken Follett mit in ein bewegendes Jahrhundert europäischer Geschichte.

    Inhalt

    Der Auftakt STURZ DER TITANEN beginnt in den Zehner Jahren des 20. Jahrhunderts. In England spüren die Bergleute die Auswirkungen der Industrialisierung körperlich – nie ausbleibende Unfälle, mangelnde Sicherheitsvorkehrungen und ein selbstgefälliger Adel, der die rechtelosen Bürger ausbeutet. Ausbeutung durch die privilegierten Fürsten spürt auch das russische Volk -nachdem 1905 ein Bürgeraufstand blutig niedergemetzelt wurde, brodelt es gefährlich im Zarenreich. Im deutschen Kaiserreich herrscht ein arrogantes Machtstreben nach einem „Platz an der Sonne“ -eine Vereinbarung mit dem Nachbarreich Österreich-Ungarn bringt die Schwarzpulverfässer in Stellung, ein Funke aus Sarajevo entzündet sie. Der Machthunger nach der Vorherrschaft in Europa unter den Obersten der Staaten entfacht einen verlustreichen Krieg und Revolutionen in Politik und Gesellschaft folgen.

    Tipp: lest nicht den Klappentext! Ich bin froh, dass ich ohne viel Vorwissen in die Geschichte eingestiegen bin.

    Schreibstil

    Downton Abbey trifft auf einen Politthriller. Ken Follett, der Stephen King des historischen Romans, erzählt authentisch und so charakterstark wie ein Lew Tolstoi. Seine unterschiedlich angelegten Figuren haben Tiefe, Ausstrahlungskraft und Gefühl. Die Charakterentwicklungen sind authentisch und machen Spaß zu Lesen. Die verwobenen Liebesgeschichten lockern den ernsten Hintergrund auf, aber wirken ab und an etwas zu seicht, schmachtend, groschenromanhaftig. Es hält sich aber noch in annehmbaren Rahmen.

    Protagonisten

    Der Einstieg gelingt leicht. Billy Williams, ein Junge aus dem englischen Volk, erlebt seinen ersten Arbeitstag untertage. Der Leser bekommt ein Gefühl für die miserablen Arbeitsbedingungen und mangelhaften Sicherheitsvorkehrungen in der Industrialisierung und erlebt im Laufe der Geschichte wie sich eine Arbeiterbewegung etabliert. Billys Schwester, Ethel arbeitet im Gutshaus der adeligen Familie Fitzherbert, was bei mir ein Gefühl von Downton Abbey aufkommen ließ. Das Familienoberhaupt Earl Fitz engagiert sich im britischen Oberhaus, dem House of Lords. Seine Schwester Maud ist Frauenrechtlerin, abwertend: Suffragette. Politische Spannungen sind da vorprogrammiert.

    Durch sein politisches Engagement unterhält Fitz Beziehungen zu Diplomaten und Attachés u.a. aus Deutschland, Österreich und Amerika. Die Männer treffen sich in England, bauen Bekanntschaften, sogar Freundschaften auf. Der Deutsche Sozialdemokrat Walter von Ulrich, der immer wieder gegen seinen konservativen Vater ankämpfen muss, verliebt sich in Fitz Schwester Maud. Walters österreichischer Cousin Robert unterstützt die beiden. Der Amerikaner Gus ist auch noch mit von der Partie, wird aber erst spät in der Handlung interessant.

    Durch seine Ehe mit der Russin Bea unterhält Fitz auch Beziehungen zum Zarenreich, in dem zwei junge Brüder durch das zaristische Regime zu Waisen wurden. Grigori musste schon früh lernen für sich und seinen jüngeren Bruder Lew aufzukommen. Während er unerbittlich für seinen großen Traum -nach Amerika zu emigrieren- schuftet, lebt Lew von einem Tag auf den nächsten und bringt sich in folgenreiche Schwierigkeiten.

    Nach und nach verschachteln sich die einzelnen Handlungsstränge der Protagonisten. Es ist ein Fest, diese Verbindungen nachzuverfolgen, noch dazu, weil auch historische Persönlichkeiten gekonnt einbezogen werden. So kann sich der Lesende über die Auftritte von Woodrow Wilson, König George V., David Lloyd George, Kaiser Wilhelm II, Trotzki und Lenin „freuen“.

    Contra: Gerne hätte ich auch noch eine französische Perspektive gelesen…aber wahrscheinlich hätte das doch den Rahmen gesprengt. Das Buch hat immerhin schon 1020 Seiten…nicht unbedingt ein Buch, dass man überallhin mitnimmt.

    Fazit

    STURZ DER TITANEN von Ken Follett ist ein opulentes Familiendrama rund um den ersten Weltkrieg (Zeit der Handlung: ca. 1911-1923)  mit differenzierten Charakterzeichnungen à la Tolstoi. Follett schreibt polithistorisch fundiert, spannend & gefühlvoll! Politische Spannungen wie in einem Politthriller, Geschlechter- und Standeskonflikte und tragische Liebesgeschichten sind vor dem historischen Setting authentisch verwebt. Dieser Roman ist eine Mahnung zum Frieden und ein Ruf nach Völkerverständigung ganz in der Tradition der Antikriegsromane, jeder sollte es lesen!

    Tipp: Der Roman wird auch grandios vertont von Philipp Schepmann (Lübbe Audio, ca. 37 Std).

     

    STURZ DER TITANEN. Die Jahrhundertsaga. | Ken Follett| aus dem Englischen von Dietmar Schmidt und Rainer Schumacher| Illustrationen von Tina Dreher| Bastei Lübbe Hardcover| 2010| 1020 Seiten| 28,00€ (erhältlich nur noch die Taschenbuchausgabe für 15,00€)

  8. Cover des Buches Clockwork Angel (ISBN: 9783401507996)
    Cassandra Clare

    Clockwork Angel

     (1.920)
    Aktuelle Rezension von: christina-lemberger

    Meine Meinung zu Clockwork Angel:

    Aufmerksam wurde ich auf den Shadowhunter Readathon durch Bookstagram. Alle Romane aus dem Shadowhunter Universe in der chronologischen Reihenfolge lesen. Dies ist wahrhaftig eine Jahresaufgabe, aber da ich die Serie gesehen hatte und das Universum von Cassandra Clare sehr interessant finde, habe ich mich entschieden mitzumachen.

    Der erste Band in der Chronologie ist Clockwork Angel. Hier beginnen wir die Reise mit Tessa, Will und Jem in London. Es begegnen uns in diesem Band die bekannten Nachnamen aus Chroniken der Unterwelt und wir erfahren viel zur Vorgeschichte der großen Familien. Von Anfang an merkt man, dass es ein großes Geheimnis um Tessa gibt, welches aber nicht mal ansatzweise in Band 1 aufgelöst wird. UND sehr zu meiner Freude gibt es sehr viele Steampunk-Elemente. (Ich bin ein richtiger Steampunk Fan!)

    Die Geschichte spielt in London und die Stadt ist, neben den Steampunk-Elementen, herrlich düster dargestellt. Es schwingt eine gewisse „Jack the Ripper“-Athmosphäre mit.

    Zeitlich spielt Clockwork Angel im Jahr 1878 und dem entsprechend ist das Frauenbild natürlich sehr veraltet. Dies durfte ich oft als Kritik am Roman lesen. Persönlich finde ich jedoch, dass das Frauenbild sogar noch sehr freundlich dargestellt wird, da die Nephilim an sich hier als sehr fortschrittlich dargestellt sind. In der Realität wäre Tessa wahrscheinlich nicht sehr alt geworden in London.

    Und das bringt mich zum Schreibstil. Dieser war nicht so jugendlich, wie ich erwartet hatte. Allerdings viel es mir persönlich dadurch leichter, in die Geschichte einzusteigen.

    Mein Fazit zu Clockwork Angel:

    Mein erstes Buch aus der Welt der Schattenjäger, welches ich in einem durchgelesen habe und ich bin mir sicher, dass ich den Readathon durchhalten werde!

  9. Cover des Buches Zeitenzauber (ISBN: 9783843210706)
    Eva Völler

    Zeitenzauber

     (1.524)
    Aktuelle Rezension von: MCMariesBooks

    In „Zeitenzauber - die magische Gondel” geht es um Anna, die unfreiwillig von Sebastiano mit in das Jahr 1499 gebracht wird und dort versuchen muss klarzukommen. Nach dem Versuch wieder nach Hause zurückzukehren, erfährt Anna, dass sie erst eine Aufgabe zu erfüllen hat. Gemeinsam mit Sebastiano versucht sie herauszufinden was sie tun muss und dabei entwickelt sich mehr als eine Freundschaft zwischen den beiden.

    Eigentlich ein tolles Buch mit einer guten Idee. Besonders gut hat mit gefallen, wie die Autorin den historischen Kontext eingebaut hat, ich habe einiges neues dazu gelernt und habe bis jetzt selten eine Lovestory gelesen, die solche detaillierten historischen Informationen in sich hat. Zudem gibt es einige super Charaktere, die eine tolle Rolle verkörpern.

    Leider finde ich die Liebesgeschichte von Sebastiano und Anna nicht so gut umgesetzt. Anna ist mir generell nicht so sympathisch, besonders zu Beginn ist ihre Art ein wenig abgehoben. Denn das erste was sie so wirklich macht, ist erstmal Matthias Tasselhoff bodyshamen, weil er wohl etwas korpulenter ist. Wohingegen Matthias total nett auf sie zukommt. Und dann geht sie auch nur mit ihm raus in die Innenstadt Venedigs, weil er der einzige in ihrem Alter und sie nichts besseres zu tun hat. Natürlich merkt man im Laufe der Geschichte, dass Anna eine Entwicklung erlebt und das finde wiederum super. Sebastiano finde ich eigentlich völlig ok, er ist halt eher ein typischer Macho-Boy, wie er im Buche steht. 

    Jetzt zu der Lovestory. Allgemein ist es definitiv nicht die schlechteste, die ich bis jetzt gelesen habe und vielleicht nervt sie mich aktuell nur, weil ich in letzter Zeit einige ähnliche Lovestories gelesen habe. Denn auch diese ist eine 1-2 Wochen Lovestory. Zwar kennen sich Anna und Sebastiano schon 2-3 Wochen, bevor sie sich gegenseitig die Liebe gestehen, aber hatten die ersten 2 Wochen so gut wie kein Kontakt. Außerdem  haben sie meiner Meinung nach, gar nicht dieses Knistern und es wird nicht so deutlich, dass sie sich ineinander verliebt haben. Natürlich ist es vorher klar, aber ich hätte mir ein wenig mehr Vorlauf gewünscht.

    Aber allgemein ein tolles Buch, ich freue mich schon darauf den zweiten Teil zu lesen. Sollte jemand jedoch auch von den 1-2 Wochen Lovestories ein wenig zu viel haben aktuell, sollte das Buch erstmal auf der „Als nächstes lesen“-Liste bleiben.

  10. Cover des Buches Inferno (ISBN: 9783404169757)
    Dan Brown

    Inferno

     (1.460)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Brown schafft eine außergewöhnliche, nachdenkliche und gut ausgearbeitete Geschichte. Zu Beginn baut er gleich Spannung auf. Am Ende der Kapitel bin ich immer gespannt, wie es weitergeht und mag das Buch gar nicht aus der Hand legen. Die Geschichte ist in der dritten Person aus Sicht Robert Langdons geschrieben. Jedoch geben einige Kapitel Einblicke in andere Perspektiven von Personen, die für die Geschichte unersetzlich sind. Auf diese Weise erhält der Leser ein paar ergänzende Informationen über die Situation, was die Spannung noch zusätzlich steigen lässt. Was diese Personen aber mit dem Rätsel zu tun haben und was das alles zu bedeuten hat, erfährt der Leser erst später. 

    Die Protagonisten Robert Langdon und Sienna Brooks waren mir gleich sympathisch. Die Gedanken Langdons sind durch den Kursivdruck klar von der Handlung abgegrenzt. Dan Browns Schreibstil ist leicht zu lesen und man fliegt regelrecht durch die Seiten. Durch die genauen Beschreibungen ist die Handlung leicht nachzuvollziehen, was durch die anschaulichen Vergleiche noch unterstützt wird:
     „Die Erinnerungen kehrten nur langsam zurück … wie Blasen, die aus den Tiefen eines bodenlosen Brunnens an die Oberfläche steigen.“

    Die Geschichte wirkt durch zahlreiche italienische Sätze realistischer. Trotzdem ist alles zu verstehen, weil die wichtigen Aussagen noch einmal übersetzt wiedergegeben werden. 

    Allerdings gibt es zu Beginn vieler Kapitel und auch zwischendurch eine lange Erklärung über Dante, ein Kunstwerk oder einen Raum. Einerseits sind einige Erläuterungen interessant und wichtig, um das Rätsel zu verstehen und zu lösen, andererseits kommen sie so oft vor und sind ausufernd, dass sie mich nervten und langweilten. So zieht sich das Buch in die Länge und durch diese Beschreibungen schreitet die Handlung nur schleppend voran.

    Was mir neben den ausufernden Beschreibungen des Umfelds und deren Gegenstände ebenfalls nicht gefiel ist, dass zu Ende zwei Dinge ungeklärt bleiben. Das eine ist nicht wichtig, um die Geschichte zu verstehen, allerdings hätte ich mir eine Erklärung gewünscht, um meine Neugierde zu stillen und da es für mich unerklärlich und ein bisschen weit hergeholt ist. Die andere Sache ist von Bedeutung und lässt für mich das Verhalten von Sienna Brooks gegen Ende des Buches unglaubwürdig erscheinen. Aus diesem Grund finde ich die Handlung um Sienna Brooks am Ende nicht so gut gelungen. 

    Fazit:

    Trotz zweier Unklarheiten und den manchmal zu langen Beschreibungen von Kunstwerken ist Dan Brown ein spannendes, außergewöhnliches und rasantes Meisterwerk gelungen, das zum Nachdenken anregt. "Inferno" ist von diesem Autor mein erstes Buch, aber nach diesem kann ich sagen, dass Brown definitiv ein sehr guter Schriftsteller mit besonderem Schreibstil ist. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen!

  11. Cover des Buches Die Seelen der Nacht (ISBN: 9783442377190)
    Deborah Harkness

    Die Seelen der Nacht

     (1.146)
    Aktuelle Rezension von: beckilie

    Ich bib ganz vernarrt und kann kaum erwarten, dass die anderen Teile ankommen. Deborah Harkness schreibt sehr detailliert,  ich finde es toll. Könnte aber Geschmackssache sein. Man merkt sehr, dass sie selber einen historischen-wissenschsftlichen Hintergrund hat, in dem sie sich manchmal etwas verliert. In diesem Fall macht es aber Diana nur noch authentischer. Ich bin offiziell süchtig 🥰

  12. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596196159)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.741)
    Aktuelle Rezension von: Zeilenwanderung

    Der Schatten des Windes ist eines dieser Bücher, bei denen ich mir eine Verfilmung wünsche. Die Beschreibungen der Schauplätze im Barcelona der 40er bis 60er Jahre würde ich nur zu gerne auf der Leinwand zum Leben erwachen sehen. Andererseits wäre ich dann vielleicht auch enttäuscht, wenn die Darstellung nicht an die stimmungsvollen Bilder herankommt, die beim Lesen entstehen. Am liebsten würde ich mir selbst auf dem Friedhof der Vergessen Bücher ein Buch aussuchen, das zu mir gehört. Ich würde gern in Barcelos Wohnung Klavier spielen und die verlassene Villa der Aldayas erkunden.

    Natürlich haben mich nicht nur die Orte überzeugt. Die Geschichte von Daniel, der versucht das Rätsel um den mysteriösen Autor Julian Carax zu lösen hat mich ebenso bis zum Schluss gefesselt. Die Akteure sind alle spannend, nachvollziehbar und nicht eindimensional. Keiner von ihnen wirkt wie ein Mittel zum Zweck, sondern hat offenbar seine eigene komplexe Geschichte, was ich wirklich schön finde.
    An dieser Stelle kann ich aber auch zu meinen einzigen zwei Kritikpunkten kommen:
    1. Erschien mir ausgerechnet der Protagonist, Daniel, am unzugänglichsten. Er ist die einzige Figur, deren Handlungen ich nicht immer nachvollziehen konnte, obwohl ich in seine Gedanken die meisten Einblicke hatte.
    2. Wird gegen Ende ein großer Teil des Rätsels auf einmal gelöst, auf eine Art, bei der ich das Gefühl hatte, dass der Autor es sich an dieser Stelle etwas zu einfach macht.

    Allerdings ist das wirklich Gemecker auf hohem Niveau! Alles in allem hat mich die Geschichte absolut überzeugt und hungrig gemacht auf die weiteren Geschichten von Carlos Ruiz Zafón!

  13. Cover des Buches Clockwork Princess (ISBN: 9783401064765)
    Cassandra Clare

    Clockwork Princess

     (1.171)
    Aktuelle Rezension von: Kathisbooks

    Wow. Ich bin absolut sprachlos. Und daher fällt es mir auch gar nicht so leicht eine Rezension zu diesem Buch / dieser Reihe zu schreiben und ich halte mich deswegen eher kurz. 

    Ich weiß echt nicht warum ich so lange gewartet habe, die Bücher der Autorin zu lesen. Und bei der Reihe bin ich wirklich unfassbar froh, dass ich sie gelesen habe, denn sie hat sich als absolutes Highlight herausgestellt.

    Selten war ein Finale so spannend, so emotional, so nervenaufreibend und so eine krasse Achterbahnfahrt der Gefühle. Und das Ende... ich möchte nichts verraten aber für mich persönlich war es einfach perfekt. Und das obwohl ich mit diesem Ende absolut nicht gerechnet habe. Ich werde bestimmt noch lange an die Geschichte von Will, Jem und Tessa zurückdenken und freue mich unglaublich auf die weiteren Bücher der Autorin. Ich bin jetzt wirklich im Schattenjäger Fieber. 

    Dieser Abschluss war einfach nur grandios und absolut perfekte Urban Fantasy. Bitte lest diese Reihe, ihr werdet es garantiert nicht bereuen.

  14. Cover des Buches Spiel der Zeit (ISBN: 9783453471344)
    Jeffrey Archer

    Spiel der Zeit

     (464)
    Aktuelle Rezension von: Kaliko

    "Das Spiel der Zeit" von Jeffrey Archer ist der erste Band der Familiensaga ("Die Clifton-Saga"). Es spielt in England im Jahr 1919 bis zum Beginn des 2. Weltkrieges.

    Wir begleiten Harry Clifton, seine Mutter und die Familie Barrington. Wir erleben Harrys Schulzeit und den Beginn des 2. Weltkrieges, wo er dann ein junger Erwachsener ist. 

    Zum Inhalt will ich hier gar nicht viel schreiben, es ist wie in jeder Saga (und das meine ich nicht negativ)- man begleitet einige Hauptpersonen und erfährt einiges über ihr Leben. 

    Der Schreibstil ist flüssig und man kann es so weg lesen.

    Das Buch ist in acht große Abschnitte eingeteilt und handelt über einen bestimmten Zeitraum von einer der sechs Hauptpersonen. Was mich unheimlich gestört hat war der Perspektivenwechsel innerhalb eines Abschnitts. Das erste Kapitel eines Abschnitts ist in der 1. Person geschrieben und wechselt dann in die 3. Man merkt allerdings keinen Unterschied. Man bekommt trotzdem alle Informationen über die inneren Konflikte. Von daher frage ich mich die ganze Zeit, wechslen Sinn dieser Wechsel hatte...

    Was mich auch gestört hat waren die Charaktere. Keiner war mir wichtig, mit keinem konnte ich mitfiebern. Niemanden wünschte ich Erfolg in seinem Vorhaben, mit niemandem hatte ich Mitleid, wenn ihm etwas schlimmes widerfahren ist. Das Ende hatte durchaus einen guten Cliffhanger - jedoch war mir auch das Schicksal dieser Person egal. 

    Ich habe nicht vor, diese Reihe weiter zu verfolgen. Mein Fall war es nicht.

  15. Cover des Buches Die geliehene Zeit (ISBN: 9783426518106)
    Diana Gabaldon

    Die geliehene Zeit

     (1.410)
    Aktuelle Rezension von: Liebe_in_den_zeilen


    Das Buch macht zu Beginn erstmal einen riesigen Zeitsprung. Ich war im ersten Moment auch etwas überfordert und hab gedacht ich hätte ein Teil ausversehen übersprungen, den Claire war wieder in ihrer Zeit, wenn auch knapp 20 Jahre später. Hier lernt man erstmal ihr "neues" Leben in dieser Zeit kennen, wie es in etwa für sie war als sie zurück kam, wie es für Frank war und was es für eine Beziehung war, aber ich lernte auch Brianna kennen, die Tochter von Jamie und Claire. Nachdem der erste "Schock" überwunden war und ich langsam erkannte, dieser Zeitsprung war mit Absicht, kam ich wieder echt gut in die Handlung rein obwohl eben eigentlich 20 Jahre vergangen sind. Aber dadurch das im groben Zusammenhang erklärt worden ist was bisher passiert ist, außer warum sie wieder zurück ist, fühlte es sich für mich so an als wäre ich nicht weg gewesen. Nach einigen Kapiteln aber in der "Gegenwart" des Buches, sprang es wieder in die Vergangenheit bzw. in die Zeit die man kannte und wo das letzte Buch geendet hat. Claire war also wieder bei ihrem Jamie und wusste nicht was sie alles erwarten würde. Danach ging es ganz normal weiter, als gäbe es diesen Sprung nicht. Den Claire erzählte sozusagen Brianna das was eben damals passiert war, und ich erlebte es wie es eben war. Die Handlung war wieder sehr interessant, den sie reisten nach Frankreich und versuchten einen Krieg zu verhindern. Es kam zu vielen Intrigen und die beiden lernten viele neue Leute kennen, aber auch viele alten kamen wieder vor. Es war schön so mache wieder zu sehen, und bei manch anderen auch nicht so... Aber ich muss sagen es gab zwischendurch ein paar Szenen die mich etwas verwirrend waren, ich konnte dann manchmal den Kontext nicht ganz nachvollziehen... Es waren aber immer eher so kleine Nebensachen, die nicht ganz so wirklich wichtig für den weiteren Verlauf der Geschichte waren, aber trotzdem wolllte ich es einfach nur mal kurz erwähnen den oftmals hab ich dann einige Seiten übersprungen bzw. eigentlich nur eher überflogen bevor es dann mit der eigentlichen Handlung weiter geht. 
    Und die Handlung war wieder sehr spannend! Den obwohl das Buch mal wieder sehr dick war, wie glaub jedes Buch der Reihe, wusste ich nie was mich noch erwarten würde oder wenn sie dann doch noch treffen würden. Es ist einfach nur wundervoll und die ganzen Seiten fliegen nur dahin. Aber nicht nur Spannung ist vorhanden , den ich wusste die ganze Zeit nicht schaffen sie es den Krieg zu verhindern und vor allem zu welchen Maßnahmen würden die beiden greifen? Es ist auch viel Liebe vorhanden, den die Liebe der beiden wächst deutlich und auch wenn ich es schon beim ersten Band wahrscheinlich gesagt hat, man merkt einfach das die beiden perfekt miteinander harmonieren! Ich bin ein wahrer Fan der beiden. Es war eine tolle Handlung und ein toller Blick in die Zukunft von den beiden, auch wenn es noch nicht wirklich das gewünschte Happy End ist...






    Claire war mir bereits durch die Serie sehr ans Herz gewachsen, und ich muss sagen im Buch war es genau so. Den genau so wie sie in der Serie war, wurde sie auch im Buch beschrieben. Aber was ich jetzt interessant fand, mal in ihre Gedanken zu tauchen und auch ihre tiefsten Gefühle zu entdecken -den das ist eine Seite die nur im Buch beschrieben werden kann und in keinem Film/Serie der Welt. Sie war eine sehr tolle Person, die nie an sich denkt sondern immer an andere und vor allem einfach nur helfen will - egal wem.

    Von der Autorin hatte ich noch nie ein Buch gelesen und leider bisher auch nicht wirklich etwas von ihrem Schreibstil gehört weswegen ich sehr gespannt war wie ich auf ihrem Schreibstil reagieren würde und ich muss sagen es war genau so wie ich es mir gewünscht habe! Die Seiten flogen nur dahin, ich hatte das Gefühl ich würde Claire auf ihre Abenteuer in der neuen Zeit begleiten.Ich fühlte mich dem Buch, aber auch der Protagonistn sehr nah und empfand es immer als "nach Hause kommen" wenn ich das Buch endlich wieder weiter lesen konnte.
     Es war einfach nur toll und ich bin mehr als begeistert!

    Es war wieder ein tolles Buch, auch wenn die Handlung mich nicht immer so ganz ansprechen konnte. Trotzdem bekommt das Buch 4 von 5 Sterne von mir!


  16. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

     (4.480)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Ich bin normalerweise kein langsamer Leser aber für dieses Buch habe ich zurecht 14 Tage gebraucht.  

    Es ist keine Geschichte die sich einfach so runter lesen lässt , weil das Thema einen die ganze Zeit beschäftigt  , selbst wenn man mal nicht gelesen hat. 

    Ich habe Liesel sehr gerne durch dieses Buch begleitet.  Gleich am Anfang des Buches erleidet sie einen  derben Schicksalsschlag auf dem Weg zu ihren Pflegeeltwen . Als sie dort ankommt hatte ich erst das Gefühl oh je , was sind das nur jetzt für Leute.  Das stellte sich aber ganz schnell anders raus , denn Hans und Rosa Hubermann waren zwei ganz besondere Menschen ,und das wenn jemand Saumensch zu jemanden sagt , es eigentlich heißen soll wie ich hab dich lieb , war eine völlig neue Erfahrung.

    Hans Hubermann ist der Fels in Liesels Lebem . Ein Papa der sich jedes Kind wünschen würde . Einfach ein ganz beosnderer Mann , der in der schwersten Zeit für Liesel da war,   und stets Nachts an ihrem Bett saß und für sie da war und das Herz am rechten Fleck hatte.

    Freundschaft ist wunderschön in diesem Buch dargestellt und was ich besonders beeindruckend fand war, das die Geschichte vom Tod selbst erzählt wird . Das habe ich so noch in keinem anderen Buch gelesen . Er beschreibt alles was passiert in Farben,  jedes in seiner ganzen eigenen.

    Dieses Buch spielt in der Hitler Zeit,  darüber hab ich bisher wenig gelesen und es war ein sehr bedrückendes Gefühl.  Mit den Konzentrationslagern usw  wurde nicht im Detail dargestellt,  aber wie die Jüdischen Bürger getrieben und Gehetzt wurden sehr genau. 

    Ich fand es sehr traurig und berührend und werde dieses Buch auch gerne weiter empfehlen. 

  17. Cover des Buches Die Sturmschwester (ISBN: 9783442486243)
    Lucinda Riley

    Die Sturmschwester

     (709)
    Aktuelle Rezension von: LiveReadLove

    Kurzrezension 

    Sehr lange habe ich darauf gewartet diese Reihe weiter zu lesen und mit "Die Sturmschwester" habe ich mich endlich daran gemacht.
    Allys Geschichte fand ich vom Klappentext her sehr spannend. Doch der Anfang hat mich etwas enttäuscht. Ich hatte irgendwie Schwierigkeiten mit Allys Art, habe die Liebesgeschichte zwischen ihr und Theo überhaupt nicht gefühlt, weil sie, in meinen Augen, einfach viel zu plötzlich und so schnörkellos anfing. Irgendwie hatte ich zu wenig Zeit, um mich darauf einzulassen und dann hat Lucinda Riley die Karten ja völlig neu gemischt.
    Die Handlung in Norwegen, vor allem in der Vergangenheit, hat mir unheimlich viel Spaß gemacht und mich sehr berührt. Ich habe Anna so gerne begleitet und hätte dieser Teil noch mehr hergegeben, wäre ich begeistert gewesen.
    Die kleinen Hinweise auf Star und ihre Geschichte haben mich nun natürlich sehr neugierig auf den dritten Teil gemacht und zu diesem werde ich nun greifen.
    Für mich eine schöne Geschichte, die mir Spaß gemacht hat und die ich sehr empfehlen kann!

  18. Cover des Buches Time School - Auf ewig dein (ISBN: 9783846600481)
    Eva Völler

    Time School - Auf ewig dein

     (347)
    Aktuelle Rezension von: DarkMaron

    Ein neues Abenteuer für Anna und Sebastiano, die jetzt ihre eigene Zeitreisen Schule haben. Doch es verschlägt sie dieses mal ins Jahr 1540, doch warum sollen sie so oft dorthin zurück. Und warum soll sich Anna von Sebastiano fernhalten, grade jetzt wo die beiden Heiraten wollen.

    Am Anfang bin ich nicht davon ausgegangen, dass es quasi die 2.Staffel von der Zeitenzauber-Triologie ist, aber bin total happy dieses Buch gelesen zu haben.

    Ich finde die Geschichte wieder sowas von gut und spannend, dass ich das Buch so gut wie nie aus der Hand legen konnte. Bin schon gespannt wie diese Triologie weiter gehen wird. 

  19. Cover des Buches Wie man die Zeit anhält (ISBN: 9783423281676)
    Matt Haig

    Wie man die Zeit anhält

     (332)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese

    "Wie man die Zeit anhält" von Matt Haig erscheint im DTV.

    In diesem Roman geht es um den Einzelgänger Tom Hazard, der aussieht wie Anfang 40, aber wegen einer besonderen Veranlagung, welche sich Anagerie nennt, nur sehr langsam altert. In Wahrheit ist er um die 400 Jahre alt. Alle acht Jahre ändert er seinen Aufenthaltsort, aktuell arbeitet er in London als Geschichtslehrer, dieser Job passt perfekt, schliesslich hat er viele Ereignisse selbst miterlebt. Tom gefällt es in London und mag auch seine Kollegin, die Französischlehrerin Camille sehr. Damit ändert sich sein Leben gewaltig.

    "Die Menschen, die du liebst, sterben nie." Zitat Seite 331  

    Toms Leben ist kein Glücksfall, sondern eher ein Fluch, denn um ihn herum sterben alle geliebten Menschen, nur er überlebt und sein Leben verläuft recht einsam.

    Dieser Roman ist anders als ich es erwartet habe. Rein vom Sprachstil her lässt er sich flüssig lesen und einige Botschaften sind schön formuliert. Echte angekündigte philosophische Sätze habe ich aber nicht entdecken können und auch die Handlung konnte mich nicht packen. Die Liebesgeschichte mit Rose war für mich der einzige Aspekt, den ich gern gelesen habe. Sie wagt den Schritt, gemeinsam mit Tom diese ungewöhnliche Beziehung zu gehen. Sie bekommen ein Kind und werden ständig von den Blicken anderer Menschen verfolgt. Als Rose stirbt, beschliesst Tom, nie wieder Gefühle für einen anderen Menschen zuzulassen. Doch dann taucht Camille auf.

    Eigentlich hätte die Erzählung durch die Zeitwechsel recht spannend werden können, schliesslich springt Matt Haig ständig in eine andere zeitliche Epoche der letzten 450 Jahre und wir sehen von Kapitel zu Kapitel verschiedene historische Ereignisse und Persönlichkeiten wie William Shakespeare oder F. Scott Fitzgerald an uns vorbeiziehen. Doch so richtig tief wird leider nicht auf  auf den Zeitgeist oder das Lebensgefühl eingegangen, die Eindrücke sind recht oberflächlich und hangeln sich an Toms Leben und seinem Selbstmitleid entlang. Das wirkt auf mich nicht überzeugend, es deprimiert und zieht sich leider von Szene zu Szene durch das ganze Buch.

      

    Obwohl ich den Erzählstil und die Botschaft mit der sinnvoll zu nutzenden Zeit mochte, war das einfach nicht mein Buch.

  20. Cover des Buches Der Junge, der Träume schenkte (ISBN: 9783404160617)
    Luca Di Fulvio

    Der Junge, der Träume schenkte

     (1.114)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Pilz

    Der Titel verspricht einen positiven Inhalt, auch der Klappentext des Buches lässt eher an einen Aufbruch in der neuen Welt Anfangs des 20. Jahrhunderts glauben. Es werden mehrere Personen, teilweise in verschiedenen Jahrzehnten, zwischen welchen hin- und hergesprungen wird, beschrieben. Alles befremdlich, beängstigend, Vergewaltigungen, unpersönlicher Sex, Mord, Verstümmelung, Traumatisierung, Psychopathie, Erniedrigung. Ich habe es nach fast 300 Seiten abgebrochen und kann es nicht empfehlen. Zwei Sterne nur deswegen, weil es ja nach 300 Seiten eventuell doch noch ein gutes Buch werden kann. Meines Erachtens muss ein Buch allerdings nach spätestens 40 Seiten inhaltlich auf eine klare Linie kommen, mittel derer ich es beurteilen kann.

  21. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426510575)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

     (2.026)
    Aktuelle Rezension von: gleanserendipity

    Wenn ich jetzt selber eine Inhaltsangabe schreibe, spoiler' ich eventuell etwas wichtiges und orientiere mich einfach an dem Klappentext.

    Jacobs Großvater erzählte seinem Enkel immer wieder von einer Insel mit einem Heim für besondere Kinder. Doch als sein Urgroßvater auf einmal auf stirbt - und das nicht gerade gewöhnlich, sondern sehr mysteriös - wird Jacob von schrecklichen Albträumen heimgesucht und macht sich auf die Suche zu der besonderen Insel.

    (VORSICHT; MÖGLICHER SPOILER)

    Ich finde die Geschichte hat Science Fiction - Inhalte, denn es gibt Zeitschleifen.... Auf der anderen Seite finde ich, dass es an einen Psychothriller grenzt. Es gibt Monster, die die "Guten" umbringen wollen. Es folgen so viele Plots, dass es immer gruseliger wird und ich habe gehofft, es gäbe nicht so viele!

    Dann gibt es aber noch ein tiefgründiges Thema in diesem Buch: (VORSICHT; MÖGLICHER SPOILER)

    Ich überlegte, ob es nicht einer der besten Bücher zum 2. Weltkrieg sei... Die Hälfte der Geschichte spielt also am 3. September 1940. Jacobs Großvater, der einst in diesem Heim lebte, wurde von Monstern, wie Weights und Hollowgasts heimgesucht. "Hollowgasts" klingt ungemein nach "Holocaust". Jacobs Großvater, Abe Portman wurde in Polen als Jude gesehen und hatte eine ganz besondere Fähigkeit (das nenne ich jetzt aber nicht, falls ihr das Buch noch nicht gelesen habt). Er war sich sicher gegen die sie zu kämpfen.

    Diesem Buch gebe ich vier Sterne, da ich den amerikanischen Stil nicht gerne lese, in dem das Buch geschrieben ist.

  22. Cover des Buches Percy Jackson - Die letzte Göttin (Percy Jackson 5) (ISBN: 9783551312464)
    Rick Riordan

    Percy Jackson - Die letzte Göttin (Percy Jackson 5)

     (1.335)
    Aktuelle Rezension von: Potterheadtoni111

    Im fünften und (leider) letzten Teil der Percy-Jackson-Reihe geht es um den großen Kampf zwischen Gut und Böse: den Titanen und (Halb)göttern. Die Truppen den Titanen Kronos steuern mitten auf das Empire State Building, den Sitz der Götter, in New York zu. Doch die Götter sind alle weg, um den Riesen Typhon zu bekämpfen. Nun liegt es an Percy und seinen Freuden, den Olymp zu verteidigen. 

    Wie die vorangehenden Teile ein super Buch, in dem griechische Mythologie mit der “normalen Welt“ vermischt wird. Der Schreibstil ist wie immer toll und gut zu lesen, die Charaktere haben sich merkbar entwickelt.

    Auf 450 Seiten schafft Rick Riordan es wiederum, einen komplett abzuholen und in die Welt der Götter und Mythen abtauchen zu lassen. Das ganze Buch haut einen einfach um, und ist absolut empfehlenswert für alle, die eine Mischung aus Fantasy und Sagen bevorzugen! 

    Alles in allem ein super spannendes Finale, das der Geschichte echt gerecht wird und einen einfach super fesselt. 

  23. Cover des Buches Winter der Welt (ISBN: 9783404169993)
    Ken Follett

    Winter der Welt

     (762)
    Aktuelle Rezension von: JochenBender

    Spätestens nach diesem Roman ziehe ich meinen Hut von Herrn Follet. Wie viele Bücher bekam ich es zufällig in die Hände und zögerte, es zu lesen. Zweiter Weltkrieg, Nazis... habe ich einfach über. Dann wollte ich nur mal kurz reinlesen und wurde in den Bann der Geschichte hineingezogen. Sie ist nicht nur mit hoher Kunst erzählt, auch was die gesellschaftlichen und politischen Hintergründe angeht ist der Autor extrem differenziert und vielschichtig. Die Figuren sind komplex und lebendig, auch wenn einem natürlich nicht jeder sympathisch wird, sind doch alle authentisch. Vielen Dank für dieses wunderbare Werk!

  24. Cover des Buches The Diviners - Aller Anfang ist böse (ISBN: 9783423760966)
    Libba Bray

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

     (290)
    Aktuelle Rezension von: Wuschel

    Ehrlich gesagt, weiß ich so überhaupt nicht was ich von dem Buch halten soll. Wirklich nicht. Das Setting war einfach super genial. Anfangs fand ich es auch toll, dass es so gemischt war - also die Story und eben aus dem Leben raus erzählt wurde. Dann wurde es aber irgendwie konfus, weil die Autorin in den Zeiten herum sprang, aber ohne das es richtig Hand und Fuß hatte. Zudem sprang die Autorin zusätzlich im laufenden Kapitel in Zeit und Ort, wodurch die Kapitel stellenweise extrem lang wurden und das Chaos komplett.  Bitte nicht falsch verstehen, ich hab kein Problem mit langen Kapiteln, aber bei dieser Umsetzung hätte man eigentlich auch einfach komplett auf Kapitel verzichten können. Die anfängliche Euphorie verflog und machte der Langeweile Platz. Es wurde so viel geredet ohne das etwas gesagt wurde. Immer wenn ich dachte, jetzt ist es soweit, war es auch schon wieder vorbei. Dennoch kam dann irgendwann der Punkt, an dem es wieder spannend wurde. Leider verpasste die Autorin dann das Ende und führte den Leser schon ein wenig an die Fortsetzung heran, was das Ganze, zumindest auch meiner Sicht, noch mal unnötig in die Länge zog und anödete. 

    So. Jetzt wisst ihr Bescheid. Nichtsdestotrotz, und das ist wohl das verwunderlichste dabei, fand ich das Buch gar nicht so schlecht. Wobei das so auch nicht richtig ist, denn eigentlich hasse ich es, weil es mich so genervt hat, mit den unnötigen Längen, dem holprigen bis katastrophalen Stils, furchtbar. Doch es war nicht schlecht. Irgendwie. Und nachdem wir das jetzt geklärt hätten, versteht ihr vielleicht, warum ich nicht weiß was ich davon halten soll. 

    Die Idee ist auf jeden Fall sehr cool. Schon allein mit der Gabe und was man noch so alles erfährt. Theoretisch würde ich sogar aufgrund dessen weiter lesen wollen, aber vermutlich werde ich warten, bis sich jemand erbarmt und mir eine Zusammenfassung schreibt. Die Charaktere sind definitiv sympatisch, die Dialoge manchmal einfach nur zu gut und die Atmosphäre top. Also eigentlich könnte ich sagen, dass es ein tolles Buch ist, aber leider das Potential nicht genutzt wurde - oder manche Dinge einfach an der falschen Stelle stehen. Das könnt ihr euch jetzt aussuchen. Ich glaube, dass es sich hierbei um eine Geschichte handelt, die man so wie sie geschrieben wurde, entweder liebt oder hasst und bei mir wurde es einfach eine Hass-Liebe. Alternativ hilft es vielleicht das Original und nicht die Übersetzung zu lesen. 

    Fazit: 

    Es gefiel mir so unglaublich gut, dass mich die ganzen Schwächen so sehr genervt haben, dass ich es hassen möchte. 

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