Bücher mit dem Tag "historische fantasy"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "historische fantasy" gekennzeichnet haben.

105 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 03 (ISBN: 9783442268221)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 03

     (1.554)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    Auch der dritte Teil von der Reihe "Das Lied von Eis und Feuer" oder "Game of Thrones" geht genauso sagenhaft weiter wie die Teile vor ihm. Jeder Charakter bestreitet seinen Weg weiter, mehr oder weniger erfolgreich. Dabei wird keiner zu kurz behandelt. 

    Mittlerweile fiebere ich sogar richtig mit den Ereignissen mit. 

    Die Buchreihe nimmt mich gefangen in seiner Welt und lässt mich so schnell nicht wieder los. Trotz seiner länger lässt es sich insgesamt gut lesen. Manche Kapitel zehren ein wenig aber auch die gehören einfach dazu. 

    Ich bin gespannt darauf, wie es weiter geht. 

  2. Cover des Buches Der Nachtzirkus (ISBN: 9783548285498)
    Erin Morgenstern

    Der Nachtzirkus

     (971)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Ich hab das Buch vor einigen Jahren schon einmal zu lesen angefangen, ohne jedoch reinfinden zu können. Ich wusste aber zum Glück, dass es nur am falschen Zeitpunkt liegt und ich später, irgendwann, wieder darauf zurückgreifen werde. Jetzt war es soweit.

    Und ja, dieses Mal konnte mich der Zauber dieser Geschichte einfangen und ich konnte die Magie spüren, die sich durch das Leben der Protagonisten zieht: Das Mädchen Celia, das schon in jungen Jahren durch ihren Vater, den Zauberkünstler Prospero, zu eherner Disziplin in ihren besonderen Fähigkeiten gezwungen wird - und Marco, der mit seiner erlernten Kunst in einen Wettstreit mit ihr verpflichtet wird.

    Während man selbst in kleinen Abschnitten durch den Cirque des Rêves wandelt und die sonderbarsten und zauberhaften Attraktionen bewundert, erlebt man die Entstehung des Zirkus, der nur nachts seine Toren öffnet und mit all seinen absonderlichen Schaustellern und Zelten für Faszination sorgt.

    Diese Faszination erreichte mich auch beim Lesen, denn die Autorin schafft es wunderbar, eine verträumte und mysteriöse Atmosphäre zu schaffen. Nicht nur die immens vielen originellen Ideen der zahlreichen Zelte mit ihren Besonderheiten, sondern auch mit ihrem Stil, der eine gewisse Leichtigkeit verspricht, und gleichzeitig eine Tiefe erspüren lässt, die hinter dem ganzen steht.
    Vor allem die anschauliche Sprache lässt jeden Moment bildhaft entstehen

    Es ist schwer, etwas über das Buch zu sagen, ohne zuviel verraten. Nur nach und nach erkennt man Zusammenhänge von kleinen Ereignissen, Zusammenkünften und Verknüpfungen, die nicht nur Celia und Marco betreffen. Viele andere Personen sind involviert und erleben ihre ganz eigenen Verbindungen mit dem Zauber, der tiefe Wurzeln schlägt.

    Während man durch die Jahre die Entwicklungen verfolgt und die Figuren in ihrem Leben begleitet kommt man immer wieder auf den Zirkus zurück, den Schauplatz, der so eine zentrale Rolle einnimmt. Wie gerne würde man selbst einmal dorthin, in der Dämmerung, bevor die Nacht beginnt und diese ganzen entrückenden Sensationen bewundern, die das Staunen und Wundern wieder in uns wach werden lassen.

    Der Schluss ist ebenso magisch - denn auch wenn man weiß, wie das Ende gedacht ist, bleiben manche Fäden in dem Muster unerkannt - wie es Magie so an sich hat. Man sieht, was daraus entsteht, wie das Kaninchen aus dem Hut gezogen wird, aber wie es sich tatsächlich abspielt bleibt den Augen verborgen und ist dem Zuschauer/Leser vorbehalten, sich seine eigenen Schlüsse zu ziehen.

    Ein wunderbares Buch über die Magie der Geschichten, der Magie der Worte und der Magie der Liebe, das für mich ein besonderes Highlight war.


  3. Cover des Buches Die Pan-Trilogie 3: Die verborgenen Insignien des Pan (ISBN: 9783551314352)
    Sandra Regnier

    Die Pan-Trilogie 3: Die verborgenen Insignien des Pan

     (1.122)
    Aktuelle Rezension von: Deni_lovebooks

    Inhalt:
    Eigentlich sollte sich Felicity ja glücklich schätzen. Nicht nur scheinen plötzlich sämtliche Jungen aus ihrer Schule an ihr interessiert zu sein, sie ist auch bereits mit dem bestaussehendsten Typen Londons verlobt. Nur leider ist die Verlobung schon vor Jahrhunderten arrangiert worden und ihr Zukünftiger der etwas zu charmante Halbelf Leander FitzMor, der viel zu vielen Frauen den Kopf verdreht. Felicity kann sich einfach nicht entscheiden, ob sie ihn lieber schlagen oder ihm doch endlich den alles verändernden Kuss geben soll. Zu allem Überfluss spitzt sich auch die Lage in der Anderwelt zu und wieder hängt alles von Felicity ab. Nur sie kann die für die Elfen so wichtigen Insignien finden, muss dafür aber ziemlich durch die Zeit reisen …

    Fazit:
    Herzensbuch, diese Reihe ist schon eine absolute herzensreine, aber der letzte Teil hat mir mein Herz aus der Brust gerissen. Ich mag Fay und Lee echt gerne, aber mein Herz hat direkt Ciaran gehört. Auch wenn er nicht die große Rolle in dem Buch gespielt hat, hat er für mich eine sehr bedeutende Rolle eingenommen. Aber das Ende.... Nein.... das Ende war mein Untergang... wieso, wie kann man sowas einbauen :( Alles in einem eine wunderschöne Reihe, die mit mir eine Achterbahn der Gefühle durchlebt hat. absolute Leseempfehlung! 

  4. Cover des Buches Schattenkrone (ISBN: 9783841422309)
    Eleanor Herman

    Schattenkrone

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Miia

    Achtung! 1. Teil einer Reihe!


    Inhalt: 

    Stell dir eine Zeit vor, in der die Menschen den Göttern gleichgültig sind, und das Böse an den Rändern der Welt erwacht ...

    Alex ist kurz davor, für immer aus dem Schatten seines mächtigen Vaters zu treten und der größte Heerführer aller Zeiten zu werden.

    Seine Verbündete Kat hat einen Plan, von dem Alex niemals erfahren darf. Die beiden verbindet weit mehr als sie ahnen.

    Wem kannst du trauen?
    Und was ist am Ende stärker?
    Das Schicksal?
    Magie?
    Oder deine Feinde?


    Meine Meinung:

    Da das Buch schon ewig auf dem Sub dümpelte, habe ich es einfach mal ohne Erwartungen begonnen. Zu Beginn bin ich total gut in die Geschichte reingekommen. Pro Kapitel lernen wir anfangs unterschiedliche Charaktere und Geschichtsstränge kennen. Dies scheint zu Beginn wirklich sehr viel, weil es gefühlt tausende kleine Anfänge und Persönlichkeiten gibt, in die man sich erstmal reinfuchsen muss. Schwer war, dass man sich gerade an eine Person gewöhnt hat, dann aber das Kapitel endet und man wieder bei wem anders landet. Teilweise dauert es dann sogar recht lange bis man wieder zurück zu dieser Person kommt. Das ist manchmal schade, weil man gewisse Personen ja eher ins Herz schließt als andere und mehr über sie erfahren möchte (ich finde zum Beispiel schade, dass Zo nur so einen kleinen Part der Geschichte ausgemacht hat). 

    Doch trotz der vielen Charaktere hat mir die Atmosphäre in der Geschichte extrem gut gefallen. Hier trifft griechische Mythologie auf dunkle Magie. Ich mag Geschichten in denen es um griechische Götter geht oder zumindest Geschichten, die rund um die Zeit von Aristoteles spielen, immer nur bedingt, aber ich muss sagen, dass es mir hier wirklich gefallen hat, weil es der Geschichte viel Charme und Leben verleiht. Die Einbindung von Magie passt einfach in diese Atmosphäre und gibt dem ganzen einen geheimnisvollen Touch. Das Weltsetting ist demnach wirklich cool. Aber trotzdem konnte mich das Ganze irgendwie nicht komplett überzeugen. Ab der Mitte des Buches wurde es für mich persönlich leider zäh. Ich war nicht mehr so gefesselt, die Geschichte dümpelte etwas vor sich hin, jeder Charakter war irgendwie nur mit sich selbst beschäftigt.... das war anstrengend und ermüdend. Die Stränge werden am Ende zwar bedingt zusammengeführt, es werden einige Fragen aufgedeckt und erklärt, aber das Ende bleibt eben auch stellenweise offen. Das ist durchaus logisch, weil es ja in einem zweiten und wahrscheinlich noch mehreren Bänden weitergehen soll (bisher ist nur der Zweite auf Deutsch erschienen), aber dafür fesselt es mich am Ende einfach zu wenig. Ich werde diese Reihe daher nicht weiter verfolgen, auch wenn das Ende dem ein oder anderen sicherlich Lust auf Mehr macht. 


    Fazit:

    Eine schönes Weltsetting, in der griechische Mythologie auf dunkle Magie trifft. Es gibt viele Charaktere, in die man sich erst einmal reinfuchsen muss, und es gibt viele offene Fragen, die nur stellenweise am Ende erklärt werden. Mir persönlich war das Buch ab der Mitte leider etwas zu zäh und ich bin irgendwie mit der ganzen Geschichte nicht so warm geworden. Ich vergebe 3 Sterne und werde die Reihe nicht weiter verfolgen.

  5. Cover des Buches Goddess of Poison - Tödliche Berührung (ISBN: 9783845815138)
    Melinda Salisbury

    Goddess of Poison - Tödliche Berührung

     (248)
    Aktuelle Rezension von: KureijiPankeki

    Stell dir vor eine einzige Berührung von dir führt jemanden zum Tod.

     Twylla ist die perfekte Waffe. Seit einigen Jahren lebt sie am königlichen Hof und wird verehrt, da sie die wiedergeborene Tochter des Gottes Daeg und der Göttin Naeht sein soll. Außerdem wurde sie auch dazu auserwählt die Frau des Kronprinzen zu werden. Jedoch hat all das seinen Preis: Twylla muss jeden umbringen der bei der Königin in Ungnade fällt und muss jeden Monat ein Gift trinken, gegen das nur sie und die Königsfamilie immun ist. Sie führt ein sehr einsames Leben, da jeder aus Furcht ihre Nähe meidet. Bis es zu dem Zeitpunkt kommt, als man ihr einen neuen Wächter zur Seite stellt. Ihr neuer Wächter Lief hat keine Angst und kommt ihr immer wieder gefährlich nahe. Nur er erkennt das Mädchen in ihr, das sie in Wahrheit ist. Durch Lief bekommt Twylla neue Erkenntnisse und beginnt schließlich an ihrer eigenen Bestimmung zu zweifeln.

    Ich habe Twylla und Lief sehr lieb gewonnen. Bei Merek jedoch bekam ich immer wieder Zweifel und mochte ihn nicht. Im Laufe der Geschichte wurde es aber ein wenig besser mit ihm, dass ich schließlich auch Mitleid für ihn empfand und er richtige Entscheidungen schloss.

    Dafür, dass Twylla 17 ist hat sie schon viele grauenhafte Dinge erlebt. Ich habe angefangen sie zu lieben, da sie einerseits so zärtlich und liebevoll ist, aber andererseits eine sehr starke Frau sein kann. In so vielen Momenten war ich am mitfiebern, zu sehen wie ihr Traum am Königshof einfach nur zu einem Alptraum wurde.  Am königlichen Hof ist sie vollkommen isoliert und hat niemanden, dem sie sich anvertrauen kann. Zum Selbstschutz hat sie gelernt, ihre Emotionen gut zu verstecken. Sobald sie ihre Gemächer verlässt, schlüpft sie in die Rolle der göttlichen Daunen, die sich nach außen hin emotionslos und kalt zeigt.

    Ihr Wächter Lief lässt sich nur wenig gefallen und tut aus Zuneigung alles für Twyllas Wohl. Sie steht zwischen den beiden Männern, wobei ich wirklich gehofft habe, dass es mit Merek einfach nicht klappt. Aber es ist immer wieder etwas passiert, dass Merek auf Twyllas Hilfe angewiesen war und sie diese einfach nicht abschlagen konnte, ohne von Schuldgefühlen zerfressen zu werden.


    Auch dieses Buch konnte mich durch sein Cover verführen. Die Geschichte übertraf wirklich meine Erwartungen. In Twyllas Situation habe ich mich dank der Position als Ich-Erzählerin von Anfang an gut hineinversetzen können. Der Erzählstil der Autorin ist flüssig und das Buch ließ sich schnell lesen.

    Das Ende bekam wirklich eine unerwartete Wendung mit so hoher Spannung, dass ich so schnell wie möglich den 2. Teil lesen möchte!


  6. Cover des Buches Jackaby (ISBN: 9783570310885)
    William Ritter

    Jackaby

     (198)
    Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990

    Fans von Lockwood & Co und Sherlock Holmes aufgepasst: Hier kommt das amerikanische Pendant zu den beiden britischen Buchreihen. Die Mischung ist nicht neu: Ein exzentrischer Detektiv, eine eigensinnige Assistentin, eine Portion trockener Humor und jede Menge Geisterwesen… und doch so gut! Mit den Grundzutaten des Meisters Jonathan Stroud gelingt William Ritter eine eigene, wenn auch noch nicht ganz ausgereifte Geschichte, die nach „mehr“ schreit. Mein Wunsch ist es, dass Ritter in den folgenden Bänden mehr Zeit hat sich um den Fall zu kümmern, als um die Hintergründe und die Figuren (was beim Beginn einer Reihe aber auch irgendwie total normal ist).

  7. Cover des Buches Lady Trents Memoiren 1 (ISBN: 9783959815031)
    Marie Brennan

    Lady Trents Memoiren 1

     (123)
    Aktuelle Rezension von: EraThanatos

    "Lady Trents Memoiren" von Marie Brennan habe ich, wie Manche vielleicht mitbekommen haben, innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Und das obwohl ich das Genre eigentlich eher als "nicht so meins" eingestuft hätte.

    Wer überlegt die Reihe zu beginnen sollte am besten folgendes wissen: Es sind, wie der Name schon sagt, Memoiren und genau so ist die Reihe geschrieben. In den 5 Haupt-Bänden, erzählt uns die berühmte Lady Trent wie sie zu ihrem Ruhm als Drachenforscherin gekommen ist. Das Ganze ist kein Fantasy im klassischen Sinne - die Welt ist zwar, inklusive der Länder, Völker/Kulturen und Kreaturen, komplett fiktiv aber weist doch viel Ähnlichkeit mit unserer Welt in der viktorianischen Zeit auf. Es erwarten einen große Abenteuer aus wissenschaftlicher Sicht.

    Der Erzählstil ist wohl das was mich, neben den Expeditionen selbst, am meisten gefesselt hat. Sie erzählt ihre Geschichte so, wie eine mittlerweile betagte Frau ihre Lebensgeschichte erzählen würd: Stolz und voller Selbstironie, sich ihrer Stärken und Schwächen vollkommen bewusst. Sie weiß um ihre Privilegien und Naivität aber auch um ihre eigene harte Arbeit und die Risiken, die sie eingegangen ist für ihre wissenschaftliche Neugier. 

    Man muss beim Lesen tatsächlich etwas aufpassen, da man auch viel über Politik und Kulturen erfährt. Auch lernen wir sehr viel über die Drachen selbst, Anatomie, Sozialverhalten, Entwicklung, und und und, was sie fast real wirken lässt. 

    Fazit: Mich hat die Geschichte wirklich in ihren Bann gezogen, vielleicht gerade weil sie so rational geschrieben wurde. So würde ich mir Drachenforschung vorstellen, wenn es sie in der realen Welt geben würde. Ich zähle diese Reihe zu meinen Jahres-Highlights und darum gibt es von mir 5 von 5 Sterne 🌟

  8. Cover des Buches Der geheime Zirkel I, Gemmas Visionen (ISBN: 9783423716833)
    Libba Bray

    Der geheime Zirkel I, Gemmas Visionen

     (633)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Diese Buchreihe begleitet mich bereits seid einigen Jahren. Als Teenager habe ich sie verschlungen, doch dann leider wieder abgegeben. Jetzt als Erwachsene wusste ich lange den Titel nicht mehr, sodass es reine Glücksache war, als ich sie endlich wieder entdeckt hatte.

    Bevor ich das Cover bewerte, möchte ich anmerken, dass ich noch die ältere Auflage besitze, es seid 2016 eine Neuauflage mit anderen Covern gibt. Das Cover beinhaltet helle Farben und schöne Ornamente, welche man erst auf den zweiten Blick sehen kann. Dazu erhält man einen guten ersten Blick auf das imposante Gebäude der Akademie. Was mir nicht ganz so gefällt ist das Leserzitat oben links auf dem Cover, so etwas gehört für mich unter den Klapptext. Dominiert wird das Cover allerdings durch das Gesicht einer jungen Dame, was ich zur Geschichte ziemlich passend finde, da sie den oberen rechten Rand einnimmt, wirkt es tatsächlich so, als schaue sie von oben auf das Gebäude hinab, was, da es in der Geschichte um Visionen geht, sehr passend ist. 

    Das Setting spielt im 19. Jahrhundert in England, einer Welt, in welcher höhere Töchter tatsächlich noch nur hübsch anzusehen und gebildet sein sollen, mit einem tadellosen Benehmen und einem reichen Ehemann. Genau daher spielt diese Geschichte auf dem Gelände der Spence Akademie. 

    Schon bereits auf den ersten Seiten des Buches erkannte ich, dass Gemma wohl eher nicht dem erwarteten Typ von Frau entspricht. Sie ist aufmüpfig, störrisch und möchte unbedingt den Zwängen der Gesellschaft entfliehen. Doch gleichzeitig hat sie ein unglaublich großes Herz, was sie auch sehr liebenswert macht. Sie war ein so passender Hauptcharakter und verlieh der Geschichte nochmal einen ganz eigenen Flair. Ihre Freundinnen Felicity, Pippa und Ann waren da doch komplett gegensätzlich. Felicity, ein verwöhntes Mädchen, welches es gewöhnt ist, immer genau das zu bekommen, was sie wollte, war diejenige, welche Gemmas Gewissensbisse zunichte machen konnte, welche harte Entscheidungen traf, wenn es darauf ankam. Ich bin überzeugt, dass sie im Inneren doch ein sehr gebrochenes Mädchen ist und sehr gespannt, was ich in den folgenden Bändern noch über sie erfahren werde. Pippa war bereits eine Dame, wie man sie zu der Zeit erwartet hätte. Kultiviert, liebenswürdig und vor allem unglaublich schön. Gerade die Freundschaft mit den Mädchen ermöglichte es ihr, endlich einmal aus ihrem Gefängnis aus Vorgaben, Regeln auszubrechen und frei zu sein, sodass sie eine tolle Charakterentwicklung zu einer unglaublich starken und mutigen Frau machte. Bei Ann hoffe ich ebenfalls noch eine große Charakterentwicklung, ich denke, dass hinter ihrer verschlossenen Fassade ganz großes Potential steckt.

    Die Handlung war eigentlich durchgehend spannend. Gleich zu Beginn der Geschichte wurde klar, dass vor Gemma ein sehr großes Geheimnis verborgen wurde, welches unglaublich die Neugier wecken konnte, sodass ich einfach nur weiterlesen wollte. Der Spannungsbogen war für mich relativ weit oben. Es gab öfters Szenen, in welchen ich mit den Mädchen mitgefiebert habe, mit ihnen gelitten habe. Natürlich gab es auch etwas leichtere Momente, welche mir aber trotzdem sehr gefallen haben, da man hier noch etwas mehr über die Mädchen und ihre eigenen Probleme erfahren konnte. Auch fand ich die Atmosphäre der Akademie einfach nur toll. Hier passte einfach alles zusammen. Die Wendungen der Geschichte konnte ich zwar einigermaßen vorhersagen, doch das störte mich nicht, da ich mich trotzdem vollkommen in der Story verlieren konnte. Das Buch weckt auf alle Fälle Neugier auf die nachfolgenden Bücher und ich bin so gespannt, was mich da noch erwarten wird. 

    Der Schreibstil der Autorin war wirklich sehr angenehm. Da es eine Geschichte vor allem für Jugendliche ist, fand ich ihn nicht anspruchsvoll, aber auch nicht kindlich, eben genau richtig. 

    Mein Fazit:

    Hier konnte ich in eine wirklich tolle Geschichte aus dem 19. Jahrhundert eintauchen. Ich habe einfach alles an diesem Buch geliebt. Das Setting war wirklich sehr gut umgesetzt, gerade das Reich zwischen den Welten war so bildlich und magisch beschrieben, aber auch die Atmosphäre in der realen Welt habe ich sehr genossen. Die vier Mädchen Gemma, Felicity, Ann und Pippa waren gleichzeitig so gegensätzlich, konnten sich aber nachdem ihre Freundschaft entstanden war, ganz genau ergänzen. So unterstützten sie sich, machten sich gemeinsam Mut und konnten alle endlich einmal über ihren Schatten springen. Gerade Gemma mit ihrer störrischen, aber doch auch liebevollen Art konnte ich direkt in mein Herz schließen. Gerade bei Ann vermute ich einen wirklich starken Charakter hinter ihrer schüchternen, verschlossen Art, sodass ich sehr stark hoffe, dass sie in den folgenden Bändern etwas aus sich herauskommen wird. Die Handlung konnte mich sehr schnell fesseln. Ich wollte unbedingt wissen, welchem Geheimnis Gemma und ihre Freundinnen auf die Schliche gekommen waren. Für mich war der Spannungsbogen immer relativ weit oben und auch die Szenen, welche etwas ruhiger waren, gefiehlen mir sehr gut, denn so erfuhr man einfach noch mehr über die Mädchen. Dieser Auftakt der Triologie ist wirklich gelungen, ich hatte bei diesem Buch ein sehr großes Lesevergnügen. Auf die beiden nachfolgenden Bände bin ich sehr gespannt und ich freue mich schon darauf, die verbleibenden beiden Bücher lesen zu können. Von mir gibt es heute mal wieder eine ganz klare Leseempfehlung!!!


  9. Cover des Buches Die Nebel von Avalon (ISBN: 9783898971072)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Nebel von Avalon

     (1.263)
    Aktuelle Rezension von: Christiane_Vini

    Ein sher tolles und spannendes Buch. 

    Ich liebe alte Fantasy und die Sagen um König Arthur, daher habe ich mich dazu entschlossen dieses Buch zu lesen. 

    Ich wurde nicht enttäuscht und konnte ein spannendes Buch mit tollen Sagen lesen. 

    Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter an alle die solche Genre mögen. 

  10. Cover des Buches Blut schreit nach Blut (ISBN: 9783743187450)
    Aikaterini Maria Schlösser

    Blut schreit nach Blut

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Kayuri

    Das Cover ist leider nicht so meins, ich mag Gesichter auf dem Cover einfach nicht. Der Titel wirkt aggressiv, jedoch ist er wirklich passend gewählt. Auf dem Buchrücken der Wolf. Den hätte ich mir auch vorne gut vorstellen können.

    Die Geschichte finde ich gut. Sie baut sich mit und mit auf. Durch die vielen Beschreibungen der Entwicklung von Luna, konnte ich mich gut in sie rein versetzen. Ich fand es schön und in diesem Fall nicht langatmig. Mehr und mehr wollte ich wissen was nun als Nächstes mit ihr passiert. Jedoch ist dieses Buch nichts für schwache Nerven. Neben Blut und Gewalt gab es auch Übergriffe auf Frauen. Wenn man so etwas nicht lesen kann, sollte man die Finger von dem Buch lassen.

    Den Schreibstil mag ich. Das Buch ist nicht frei von Fehlern aber das stört mich nicht weiter.

    Die Bilder im Buch finde ich passend gewählt. Es macht Spaß sie sich anzuschauen.

    Im Großen und Ganzen mochte ich das Buch. Und es macht Lust auf mehr, endet es doch mit einem Cliffhanger. Bis ich das Buch in Händen halte gehe ich wohl mit meinem kleinen Wolf spazieren, aber besser nicht bei Vollmond, oder was meint ihr?

  11. Cover des Buches Wolfsthron (ISBN: 9783442487356)
    Leo Carew

    Wolfsthron

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Ich war vorsichtig optimistisch, als ich den Roman mit dem wunderschönen Cover in die Hand nahm. Und meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Anfangs las sich das Ganze für mich noch sehr ungewohnt. Denn Leo Carew verbindet ein historisches Setting mit Fantasy-Elementen. Albion ist ein alter Ausdruck für England, das Festland heißt Erebos, was ebenfalls eine historische Bezeichnung für Europa ist.

    Aber mit jeder Seite verging meine Irritation mehr und mehr. Eine epische, dramatische Schlacht reißt einen gleich zu Beginn in die Handlung, die ersten Charaktere werden vorgestellt und die ersten Konflikte ins Rollen gebracht. Die Gegner Roper und Bellamus sind gleichzeitig die Identifikationsfiguren, die man während ihrer Pflichten, Rückschläge und Siege begleitet.

    Mir persönlich sind authentische, vielschichtige Charaktere in einem Roman wichtig. Und genau das liefert Carew. Bellamus als Antagonist ist kein reiner Bösewicht, er hat seine eigenen Pläne, Ziele und Hoffnungen. Ebenso wie Roper, der einen schweren Stand bei seinem eigenen Volk hat. Einerseits muss er seine Herrschaft verteidigen und andererseits seine Heimat gegen weitere Angriffe aus dem Süden beschützen.

    Nach und nach findet Roper Verbündete, die den Namen „Held“ auch wirklich verdienen. In vielen Fantasyromanen werden die heroischen Taten der sogenannten Helden besungen, aber die Charaktere agieren unglaubwürdig und schwach. Oder genau umgekehrt: Man hat perfekte Helden, die sämtliche Waffen beherrschen, Drachen im Vorbeigehen erschlagen und dazu klug, belesen und weise sind.

    „Wolfsthron“ findet genau den richtigen Weg, seine Helden zu zeigen. Es sind Heroen, die vielschichtig, glaubwürdig und kühn sind. Sie riskieren ihr eigenes Leben, um ihre Brüder zu verteidigen, stellen sich in den Dienst der Sache und überwinden  ihre Angst für das größere Wohl. Genau so etwas liebe ich!

    Die Schlachten konzentrieren sich nicht auf reine Action und Gemetzel, sondern greifen auch taktische Aspekte auf. Intrigen werden gesponnen und Bündnisse eingegangen. Verwoben in die Handlung und allgegenwärtig ist das Worldbuilding. Die Kultur der Anakim und ihre Lebensweise sind in sich schlüssig und stimmig, nicht völlig fremd, aber doch andersartig.

  12. Cover des Buches Young Elites 1. Die Gemeinschaft der Dolche (ISBN: 9783841505767)
    Marie Lu

    Young Elites 1. Die Gemeinschaft der Dolche

     (609)
    Aktuelle Rezension von: reading-hobbit

    Statt die Kritikpunkte an dem Buch zu listen, ist es tatsächlich einfacher, das aufzuzählen, was ich gut fand: einen (in Zahlen: 1) Nebencharakter, Raffaele, und dessen Reaktion auf das Geschehen im Finale. Oh, und den Epilog, der von einem noch unbekannten Charakter erzählt, der mit der Story dieses ersten Bands erstmal wenig zu tun hat, aber auf den wenigen Seiten mehr Tiefe und Struktur erhält als die Protagonisten in dem gesamten restlichen Buch.
    Der Rest erinnert mich tatsächlich eher an die Rohfassung eines Manuskripts, nicht aber an einen finalen Roman, der zumindest durch die Hände von Agenten, Lektoren, Korrektoren und einem Verlag geht. Dafür sind zu viele (wirklich einfache) Recherche-Fehler drin, zu viele Schwächen in Handlung und Charakteren, zu wenig Charakterentwicklung und -tiefe, zu viele wirkliche Plotholes, auf die ich in so wenig Text gar nicht genauer eingehen kann. Puh.
    Trotzdem gibt es drei Sterne, genauer eigentlich zweieinhalb, wenn das ginge. Einfach deshalb, weil die Grundidee und der Lesefluss gut waren. Es lässt sich schnell lesen und ich denke, Band 2 gebe ich aufgrund des Epilogs noch einmal eine Chance. Sollte dieser genauso werden wie dieser erste Teil, wird es das aber gewesen sein, denke ich.

  13. Cover des Buches Der Winterkönig (ISBN: 9783499246241)
    Bernard Cornwell

    Der Winterkönig

     (264)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Diana

    Meinung
    Die Sage rund um King Arthur bedeutet mir sehr viel und ich war neugierig, was sich hinter dieser Interpretation verbergen würde.
    Mit diesem Titel hatte ich aber leider bis zum Schluss zu kämpfen. Den ersten Seiten widmete ich mich voller Elan und Wissbegier, aber nach und nach ebbte diese Neugier leider ab. Bei Winterkönig kamen aber einige Charaktere, welche ich ins Herz hinsichtlich dieser Saga ins Herz geschlossen habe nicht allzu gut weg. 

    Inhaltlich erwarten mich viele detaillierte Beschreibungen. Insbesondere die Rituale und die Kriege wurden sehr bildlich beschrieben, sodass es nichts für leichte Nerven ist. Man sieht das Schlachtfeld und die blutenden Menschen direkt vor sich, etwas was mir persönlich ein Frösteln bereitete. 

    Der Autor legte viel Wert auf das Detail und man erkennt die gute Recherche hinter diesem Buch. Am Ende erwarteten mich einige Quellen bei denen mein Herz höher schlug.

    Fazit
    King Arthur ist sehr detailliert, sachlich und erschreckend. Es ist eine andere Interpretation dessen was ich bisher geliebt habe und es war schwer für mich, mich auf diese neue Art der Legende einzulassen. Aus diesem Grund 3 von 5 Sternen ❤

  14. Cover des Buches Die Schwarzen Musketiere - Das Buch der Nacht (ISBN: 9783845805030)
    Oliver Pötzsch

    Die Schwarzen Musketiere - Das Buch der Nacht

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Almeri

    Einen für alle und alle für einen, so lautet auch der Spruch für die jungen schwarzen Musketiere um 1620. Henrik und ich haben gemeinsam den historischen Jugendroman von Oliver Pötzsch gelesen und waren mehr als begeistert. Allerdings würde ich diesen Jugendroman erst ab 14/15 Jahren frei geben, denn die Hexenverbrennungen und Hinrichtungen im Krieg sind schon heftig in Schriftform wiedergegeben worden. Und die Kinder bzw. die jungen Jugendliche haben dann doch wieder ein anderes Fantasiebild als wir Erwachsene. Aber trotzdem wurde es wunderbar umgesetzt, so das ganz viel Spannung und interessante Geschichte um die Zeit vermittelt wurde. Wir beide können das Buch empfehlen zu lesen, nicht nur für Junge Leser geeignet.

  15. Cover des Buches Die Tochter der Wälder (ISBN: 9783426509067)
    Juliet Marillier

    Die Tochter der Wälder

     (397)
    Aktuelle Rezension von: Seitenhain
    "Ich hätte der siebte Sohn eines siebten Sohns sein sollen, aber die Göttin hat uns einen Streich gespielt, und ich war ein Mädchen."



    Das Mädchen Sorcha (sprich: Sor-ra) wächst, von ihren sechs älteren Brüdern behütet, in den Wäldern von Irland auf. Sie kennt viele Pflanzen und deren heilende Wirkung und ihr Vater besitzt die Ländereien von Sevenwaters.

    Eines Tages jedoch kehrt ihr Vater mit einer neuen Ehefrau heim, die nichts Gutes verheißt. Sorchas Leben stellt sich auf den Kopf und sie und ihren Brüdern wird ein unglaubliches Schicksal zuteil: die neue Frau verwandelt ihre Brüder in Schwäne und nur wenn Sorcha schweigend sechs Hemden aus der extrem schmerzenden Miere-Pflanze herstellt, können sie wieder zurückverwandelt werden.

    Als ob das nicht genug wäre, hat das Feenvolk ihren Weg mit einer extremen Prüfung nach der anderen versehen und der Leser kann nur hilflos zusehen, wie die kleine Sorcha eine unglaubliche Stärke und Kraft an den Tag legt.



    "Die Tochter der Wälder" ist der erste Band der Sevenwaters-Saga und löste beim Lesen in mir das gleiche Gefühl aus wie "Die Nebel von Avalon". Da es eines der Lieblingsbücher von Sarabandi ist, musste es auch auf meine Zu-Lesen-Liste. Glücklicherweise hat der Pan Verlag nun eine Neuauflage herausgebracht.

    Sorcha wächst mit den alten Wegen auf, sie ehrt die Göttin und kennt alle Rituale und Gebräuche zu den alten Feiertagen. Ihre Prüfung ist unglaublich nervenaufreibend und das Ende ist unheimlich spannend. Die letzten 140 Seiten habe ich in einem Rutsch gelesen und dabei öfters Tränen in den Augen gehabt, so schön ist es. Zum Glück ist das Ende nicht extrem traurig, sodass man mit einem Glücksgefühl zurückbleibt und nicht zwingend mit dem zweiten Band fortfahren muss.

    Eine fantastische Lektüre, die ich jedem empfehle, der sich für eines der folgenden Themen interessiert:

    - Die Macht und Kraft der Frau

    - Irland

    - Alte Götter, Traditionen und Gebräuche

    - Strategiespiele der Mächtigen, Verrat und Intrigentum

    - Familiengeschichten

    - Herdfeuergeschichten

    - .......

    Am Ende gibt es zudem einen praktischen Anhang mit Karten und Namenserläuterungen, sodass man zugleich ein wenig irisch(e Tradition) kennenlernt.
  16. Cover des Buches Lady Trents Memoiren 2 (ISBN: 9783959815055)
    Marie Brennan

    Lady Trents Memoiren 2

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Zitronenvogel

    Nachdem mir der erste Band der Reihe sehr gut gefiel, hatte ich an dieses Buch hohe Erwartungen. Oft ist das ja eher ein Rezept für Enttäuschung, aber „Der Wendekreis der Schlangen“ hat meine Erwartungen voll erfüllt.

    Das Beste an dieser Buchreihe ist für mich der Schreibstil. Wie im ersten Teil, erzählt auch hier Lady Trent mit einigen trockenen und humorvollen Kommentaren von den Abenteuern, die sie in ihrer Jugend erlebt hat. Das ermöglicht elegantes Einbinden des Lesers („Sie mögen lachen.“) und Anspielungen darauf, was später passieren wird, sodass man weiterlesen und den Sinn dieser Anspielungen erkennen möchte („Später würde ich mich mit einer Menge Ironie an diese Worte erinnern.“).

    Auch das Worldbuilding ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Die verschiedenen Kulturen, denen Isabella begegnet, sind mit viel Liebe und vielen Details gestaltet. Hier hat Marie Brennan ihr anthropologisches Wissen genutzt. Die Autorin scheint sich zum Beispiel viele Gedanken gemacht zu haben, wie die Umwelt und das Klima der beschriebenen Regionen die dort lebenden Menschen beeinflussen würden.

    Die Handlung steht oft eher im Hintergrund (was mich persönlich aber nicht stört), während die Charaktere durch den Dschungel wandern. Gerade am Ende des Buches wird es jedoch auch in diesem Bereich wieder spannend.

    Was die Charaktere und ihre Beziehungen angeht, haben mir besonders die Interaktionen zwischen Isabella und Mr. Wilker sehr gut gefallen. Am meisten erfährt man natürlich über Isabella selbst, aber auch viele Nebencharaktere sind sehr interessant und vielschichtig. Nur Natalie kommt mir zwischendurch etwas flach vor.

    Insgesamt hatte ich beim Lesen dieses Buchs sehr viel Spaß und freue mich schon auf die folgenden Bände. Wem das erste Buch gefallen hat, dem kann ich dieses hier auf jeden Fall weiterempfehlen!

  17. Cover des Buches Witch Hunter (ISBN: 9783423717557)
    Virginia Boecker

    Witch Hunter

     (911)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Dieses Buch stand bereits so lange auf meiner Wunschliste, als es dann endlich bei mir einziehen durfte, war ich doch neugierig, da ich es bisher kaum in der Community gesehen habe

    .

    Das Cover fällt durch seine helle Farbe mit dem groß gestalteten, schwarzen Titel recht gut auf, dennoch trifft es meinen Geschmack leider nicht.


    Die Geschichte spielt in einem Land, in welchem jegliche Art von Magie verboten ist, Hexen und Magier verfolgt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden. Dies fand ich wirklich interessant.


    Die Charaktere haben mir an sich sehr gut gefallen, dennoch muss ich gestehen, dass ich mir generell mehr Einblicke in die Charakter der Protagonisten gewünscht hätte.

    Elizabeth war ein wirklich selbstsicherer, mutiger und starker Charakter, sie war im Großen und Ganzen ein toller Hauptprotagonistin. Dennoch fand ich auch sie stellenweise einfach zu „lasch". Der Wandlungsprozess ihrer Loyalitäten, ihrer Einstellungen fand praktisch gar nicht statt, von der einen auf die andere Seite änderte sie einfach ihre Meinung.


    Die Handlung begann wirklich großartig, doch leider kam die schnelle Ernüchterung. Ich kam zu Beginn sehr schnell in die Geschichte hinein, war wirklich begeistert von dem Einstieg. Jedoch ließ dies sehr schnell nach. Die Handlung verlor schnell jegliche Spannung und selbst wenn sich der Spannungsbogen nochmals aufbauen wollte, sackte er so schnell wieder ab, dass meine Enttäuschung nur noch größer wurde. Auch vermisste ich ganz stark das Hexen, die Magie. Für eine Geschichte über die Hexen war davon für meinen Geschmack viel zu wenig in der Geschichte. Selbst das Finale konnte mich nicht mehr überzeugen. Für mich plätscherte die Geschichte einfach viel zu sehr vor sich hin. Auch die Liebesgeschichte zwischen Elizabeth und John verlief mir viel zu sehr im Hintergrund.


    Den Schreibstil der Autorin fand ich trotz allem wirklich angenehm, das Wortbuilding hat mir doch gefallen. Ich kam gut und flüssig durch die Geschichte.

    Mein Fazit:

    So gut die Geschichte begonnen hatte, so schwächer wurde sie leider.  Zu Beginn dachte ich wirklich, dass ich hier endlich ein wirklich tolles Hexenbuch gefunden habe. Doch schnell merkte ich, dass mir bei den Charakteren doch etwas Tiefe fehlt, dass sie mir einfach alle etwas zu „lasch“ waren. Hier hätte ich mir definitiv mehr Einblicke in die Charaktere gewünscht, da ich sie alle sehr liebenswürdig empfunden hatte. 

    Elizabeth war zwar ein selbstbewusster, starker und mutiger Charakter, welcher mir als Hauptprotagonistin sehr gefallen hat. Doch ging mir leider die Veränderung ihrer Einstellung, ihrer Loyalität zu schnell, diese konnte ich nicht zu 100% nachvollziehen. 

    Die Handlung war leider nicht gut. Der Spannungsbogen konnte sich nie so wirklich aufbauen, selbst wenn ich dachte, dass jetzt endlich einmal Fahrt in die Handlung aufgenommen wurde, so flachte alles so schnell wieder ab. Was mir auch wirklich sehr gefehlt hat, war schlicht und ergreifend die Magie. Diese kam so gut wie gar nicht vor, da hätte ich mir von einer Geschichte über Hexen doch wirklich mehr gewünscht. Auch die Liebesgeschichte zwischen Elizabeth und John spielte sich lediglich nebenbei ab.

    Kurz gesagt, leider mal wieder ein Reinfall. Dieses Buch konnte mich leider rein gar nicht begeistern. Hier hätte meiner Meinung nach noch viel mehr Potential gesteckt. 


  18. Cover des Buches Die Magier Seiner Majestät (ISBN: 9783426519141)
    Zen Cho

    Die Magier Seiner Majestät

     (36)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Es musste einmal eine Zeit gegeben haben, da ihn die Launen und Befindlichkeiten aufdringlicher Frauen nicht von allen Seiten bedrängt hatten, dachte Zacharias reumütig, aber jenes goldene Zeitalter schien lange vergangen.*


    Zacharyas Wythe hat das Amt des Königlichen Magiers erst kurz inne, als er sich schon Verleumdungen und Anfeindungen der „Sozietät Wiedernatürlicher Philosophen“ gegenübersieht. Nicht nur wollen ihn die Thaumaturgen als ehemaligen Sklaven und Schwarzen nicht als Magier anerkennen, auch die schwindende Magie Britanniens macht ihm Sorgen. Als er diesem Phänomen auf dem Grund gehen will, trifft er in einer Mädchenschule auf Prunella Gentleman. Die ehrgeizige junge Frau zeigt großes Talent für Magie, obwohl diese Frauen verboten ist. Sie schließt sich Zacharias an, in dem Glauben, damit ihre Ziele erreichen zu können. So entsteht eine Zweckgemeinschaft, bei denen beide erst lernen müssen, einander zu vertrauen und voneinander zu lernen.



    Die Geschichte spielt in einer alternativen viktorianischen Umgebung, in der nicht nur Magie gewirkt werden kann, sondern auch Feen und andere magische Wesen zwar nicht zum Alltag gehören, aber durchaus bekannt sind und immer mal wieder in Bezug auf die Belange der Thaumaturgen mitmischen.


    Zacharias ist zwar seiner Zeit als Mündel des vorhergehenden Königlichen Magiers skeptisch gegenüber eingestellt und spricht immer mal wieder melancholische Gedanken zu seiner „Adoption“ an, aber gerade durch sie hat er sich umso mehr an die gehobene Gesellschaft angepasst. So ist er manchmal zu sehr Gentleman und pflichtbewusst seinem Amt gegenüber.


    Prunella hingegen widersetzt sich nicht nur dem Verbot des Magiewirkens. Grundsätzlich weiß sie, was sie will und setzt dies auch über alle Konventionen hinweg durch. Dabei wirkt sie mitunter kaltherziger als der überkorrekte Zacharias. Dennoch konnte ich ihre Gedanken und Entscheidungen immer nachvollziehen und kam mit ihrem Charakter gut zurecht.


    Die Geschichte gestaltete sich als Mischung aus magiegeladenem fantasy und historischem Roman, da die Gepflogenheiten der Gesellschaft Londons, die Fragen des Anstands aber auch Bälle und allerlei Klatsch die fantastischeren Momente immer wieder unterbrach.


    Fazit: Ich fand die Mischung interessant und besonders die authentischen Charaktere überzeugend.

  19. Cover des Buches Lady Trents Memoiren 3 (ISBN: 9783959816601)
    Marie Brennan

    Lady Trents Memoiren 3

     (27)
    Aktuelle Rezension von: IsabellaP

    Eine Seereise hat per se gewisse Längen, ebenso Krankheit und Rekonvaleszenz. Zwischendurch war ich etwas enttäuscht, weil das Buch wenig Fahrt hatte. Marie Brennan hat dann aber enorm Gas gegeben und die Ereignisse haben sich überschlagen, waren spannend und verblüffend. Eine Mischung aus Menschlichem, Rätseln und Abenteuer.

  20. Cover des Buches Der Onyxpalast: Die Schattenkönigin (ISBN: 9783959816861)
    Marie Brennan

    Der Onyxpalast: Die Schattenkönigin

     (24)
    Aktuelle Rezension von: aly53

    Auf den Auftakt rund um die 4teilige Reihe des Onyxpalastes von Marie Brennan, war ich immens gespannt.
    In das Cover hab ich sofort verliebt.
    Klassisch, elegant, aber auch sehr fantastisch und magisch angehaucht.
    Etwas, was den Inhalt einfach perfekt wiedergibt.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr einnehmend und leicht. Leicht verständlich, in seiner Ausführung. Es wird eine gehobene Sprache verwendet. Da es im 15. Jahrhundert spielt, passt das einfach perfekt.
    Hinzu kommt, dass es stückweise wirklich sehr weise und poetisch wirkt.
    Am Anfang hätte ich nie erwartet, dass mich dieses epische Werk so begeistern würde.
    Denn ich brauchte eine geraume Zeit um hineinzufinden. Die Konstellationen untereinander zu verstehen und einfach die Komplexität zu begreifen.
    Dabei haben es die Charaktere geschafft mich am meisten zu beeindrucken.
    Ich war fasziniert von den beiden Königinnen Elisabeth und Invidiana.
    Licht und Schatten. So lässt es sich am besten umschreiben.
    Zwei Frauen ,die unterschiedlicher kaum sein könnten und aufgrund dessen ,diese Story so herausragend gut machen.
    Die eine geliebt, die andere gefürchtet.
    Ich war begeistert von ihrer Intensität. Wobei ich tatsächlich sagen muss, dass sie zwar recht blass blieben, aber wie Herrscher über allem schweben.
    Allein die Atmosphäre, die Explosivität des Ganzen, ist so gewaltig, dass man sich dem nicht entziehen kann.

    Eine ganz besondere Verbindung konnte ich zu Deven und Lune aufbauen. Zwei Charaktere, die diese Geschichte beherrschen und zum zentralen Punkt werden. Zum größten Teil begleiten wir die beiden, was Ihnen enorm viel Tiefe und Ausdruck verschafft.
    Lune kam mir erst etwas kühl und kalkuliert vor. Aber je mehr ich sie kennenlernte, umso mehr schloss ich sie in mein Herz.
    Verletzlich, loyal, aber dennoch sehr stark und mutig. Sie geht über ihre Grenzen hinaus, ohne sich nur einmal umzublicken.
    Und das ist einfach so großartig.
    Ebenfalls haben mich die Schwestern Goodmeade begeistert. Weise und voller Elan, den man Ihnen gar nicht zutraut.

    Die Story selbst brauchte erst etwas Anlaufzeit, um sich richtig entfalten zu können. Dabei hat dies die Autorin in fünf Akte unterteilt.
    Man wird hineingezogen in eine Welt aus Dunkelheit und Schmerz.
    Trauer und Angst.
    Intrigen und Manipulationen.
    Von dieser Kombination war ich unglaublich begeistert. Denn anfangs hatte ich nicht das Gefühl, dass sich die Emotionen so Bahn brechen könnten, wie sie es letztendlich taten.
    Doch die Welt, die Charaktere entwickelten sich immer mehr und zeigten, dass sie einfach mehr sind.
    Lune und Deven haben am meisten zu kämpfen und geraten in einige gefährliche Situationen, die sie alles kosten könnten.
    Doch sie sind raffiniert und nicht auf den Kopf gefallen, weshalb sie immer wieder ein Schlupfloch fanden.
    Beängstigend hingegen waren die Fae und die Magie an sich.
    Wenn man die Story versteht, begreift man erst, wie gefährlich.
    Es ist verstörend, wozu sie imstande sind.
    Wie sie manipulieren und intrigieren.
    Aber nicht jeder ist gleich. Weshalb es auch sehr abwechslungsreich und unglaublich spannend gehalten ist.
    Dabei verliert sich die Autorin in sehr vielen Details, was der Story aber noch mehr Intensität und Konturen verschafft.
    Ich hab einfach ununterbrochen mitgefiebert und mitgezittert.
    Denn hier geht es nicht um den einzelnen Menschen. Es geht um alles. Um die ganze Welt.
    Um die Dunkelheit, die alles beherrscht und in Ketten legt.
    Besonders der psychologische Aspekt wiegt hier so verdammt schwer.
    Zarte, reine Seelen werden zerstört und umgekehrt. Doch wenn keine Hoffnung mehr da ist, was bleibt dann noch?

    Etwas aufgelockert wird das Ganze durch eine sanfte, sehr zarte Liebesgeschichte. Die kaum wahrnehmbar, aber dennoch sehr intensiv ist und einfach die Emotionen unglaublich verstärkt.
    Die Handlung lebt von Entwicklungen, die den Nervenkitzel erhöhen.
    Stellenweise ist es sehr grausam und beklemmend. Aber nicht weil es so brutal ist.
    Sondern weil man es hier mit Machtspielen und Niedertracht zutun bekommt.
    Es gab einige Wendungen, die ich so gar nicht erwartet habe. Die mich sprachlos gemacht und gleichzeitig so viel nachvollziehbarer gemacht haben.
    Die Blickwinkel verschieben sich.
    Es wird reiner, klarer .
    Das Ende beinhaltet keinen Cliffhanger, hat mich dennoch unsagbar berührt.

    Ich bin sehr gespannt, was im nächsten Band passiert.
    Denn ohne Frage, hat die Autorin etwas sehr Einzigartiges und faszinierendes zu Papier gebracht, das trotz der Perfidität, einen Hoffnungsschimmer schenkt.

  21. Cover des Buches Göttertochter (ISBN: 9783841422316)
    Eleanor Herman

    Göttertochter

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Christine_Perrey
    Der zweite Band geht super weiter. Es ist alles sehr gut beschrieben und es hat mir richtig Spaß gemacht und die Fantasywelt abzutauchen. Freue mich jetzt auf den nächsten Teil, der hoffentlich nicht lange auf sich warten lässt. 
  22. Cover des Buches The Darkest London - Im Bann des Mondes (ISBN: 9783802589843)
    Kristen Callihan

    The Darkest London - Im Bann des Mondes

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Als Daisy bei einem Fest angegriffen wird, eilt ihr Lord Ian zu Hilfe. Er erklärt ihr wer sie da angegriffen hat und stellt sie unter seinen Schutz, was ihr anfangs gar nicht passt. Doch je länger sie gemeinsam gegen die Gefahr kämpfen, desto näher kommen sich die beiden.
    Erst einmal gebe ich der Geschichte 4,5 Sterne.
    Ich habe lange mit mir gehadert den zweiten Teil zu lesen, da ich Daisy im ersten Teil nicht so recht mochte. Sie wirkte dort etwas oberflächlich und zickig. Ich war also umso überraschter was für einen tollen Charakter sie hat und mir hat ihre Geschichte unheimlich gut gefallen.
    Das Ende hat mich überrascht, damit hatte ich absolut nicht gerechnet und ich bin gespannt wie es mit Poppy im letzten Band weiter geht. Den werde ich aber nicht mehr so lange liegen lassen.

  23. Cover des Buches Die Schwarzen Musketiere - Das Schwert der Macht (ISBN: 9783845814285)
    Oliver Pötzsch

    Die Schwarzen Musketiere - Das Schwert der Macht

     (34)
    Aktuelle Rezension von: buechermaus88

    Auch im zweiten Band nimmt uns der Autor auf die abenteuerliche Reise von Lukas von Lohenstein mit. Lukas, seine Schwester Elsa sowie seine Freunde bekommen Besuch von Senno, einem Sterndeuter. Dieser hat schlimme Nachrichten. Ihr alter Feind der Inquisitor Waldemar von Schönborn hat die drei Reichsinsignien gestohlen, um damit vermutlich das Reich zu erpressen. Das können und dürfen sie nicht zulassen. Also reisen sie mit Hilfe von Elsas Kräften nach Prag, wo diese versteckt zu sein scheinen, doch die Suche danach ist alles andere als leicht.

    Ich habe wieder sehr schnell in die Geschichte reingefunden und war sofort gefangen. Seit Sennos Botschaft ging es Schlag auf Schlag und mit Hilfe von den anderen Schwarzen Musketieren wie dem Anführer Zoltan sowie geheimen Botschaften, die den Aufenthaltsort der Reichsinsignien erörtern, gelingt es recht schnell, diese ausfindig zu machen. Doch wieso ist jemand so auskunftsfreudig und hilft den Freunden? Was hat es mit der Bogenschützin auf sich? Wohin ist Senno verschwunden? Und Elsa verändert sich immer mehr, was Lukas Angst macht. Ist das Grimorium gut? Fragen über Fragen, die nach und nach beantwortet werden. 

    Besonders gefallen hat mir wieder mal, dass man ganz in diese Zeit eintauchen kann. Mit Hilfe des kleinen Reiseführers am Ende des Buches findet man sich in Prag noch besser zurecht und da ich persönlich schon mal dort war, hatte ich ein noch besseres Bild der Stadt vor Augen während dem Lesen. Auch gibt es am Ende ein kleines Lexikon der historischen Begriffe sowie zum Thema Fechten. Das Buch wirkt gut recherchiert und ich hatte das Gefühl immer und überall hautnah dabei sein zu können, sei es bei den Kämpfen, im Judenviertel oder in der schlammigen Moldau. 

    Genau wie Lukas hat mir die Veränderung von Elsa Sorgen gemacht und ich habe das Schlimmste befürchtet. Ihre Nase steckt ständig im Grimorium, sie möchte fast alles mit Hilfe von Zaubern lösen und wird zunehmend aggressiver gegenüber jedem, der irgendetwas schlechtes über Zauberei, das Grimorium oder sie selbst sagt. 

    Das Ende hat mich ein wenig überrascht. Die Geschichte selbst scheint erst mal abgeschlossen, aber in einem anderen Sinne gibt es ein offenes Ende, was das Abenteuer natürlich noch weitergehen lässt. Ich warte auf Band 3. 

    Mein Fazit:

    Ein tolles Jugendbuch mit Historie und tollen Figuren. Nicht nur Jugendliche haben hier ihren Spaß.

  24. Cover des Buches Magierdämmerung - Für die Krone (ISBN: 9783802582646)
    Bernd Perplies

    Magierdämmerung - Für die Krone

     (135)
    Aktuelle Rezension von: Seitenhain
    Nach Tarean ist "Magierdämmerung" Perlies' zweite Trilogie. Leider habe ich diese noch nicht gelesen, doch das werde ich jetzt sicher nachholen!

    Diese neue Welt besteht aus Fäden, die alle Lebewesen in der Welt miteinander verbinden. Magie basiert dabei nicht auf übernatürlichen Fähigkeiten, sondern auf der Manipulation dieser Fäden. Im London von 1897 hat sich ein mächtiger Magierorden etabliert und wie jede machtvolle Institution hat er Feinde, die nun die Quelle der Macht im sagenumwobenen Atlantis geöffnet haben. Dadurch gerät die ganze Welt ins Chaos, unheilvolle Stürme brausen über England hinweg und unbelebte Dinge entwickeln ein Eigenleben.

    Dabei gibt es eine Vielzahl von Hauptpersonen, in ihrem Zentrum der Journalist Jonathan Kentham, der durch den Ring eines ermordeten Magiers in diese Welt geworfen wird.Nun gilt es, den Mord aufzuklären, den Mörder zu finden, die Ordnung der Welt wieder herzustellen und die Feinde des Ordens auszuschalten. Einziges Problem: der Orden wird von innen untergraben und niemand weiß, wem er noch trauen kann.



    Zunächst einmal habe ich mich sehr gefreut, dass es im alten London spielt, und konnte mich über die Namen und Orte freuen. Die Spielerei mit Sherlock habe ich schon bei der ersten Erwähnung verstanden, was die weiteren Anspielungen höchst amüsant machte. Dass ausgerechnet ein Jonathan Harker (der kannte schon Dracula) die Bösen jagt, war natürlich ein weiterer Pluspunkt.

    Die Welt die Perplies ersinnt ist logisch konstruiert und man kann sich leicht in die Personen hineinversetzen. Offenbar hat Herr Perplies zu viel Avatar gesehen, denn die Idee, dass alles durch magische Fäden miteinander verbunden ist, kam mir doch bekannt vor. Allerdings macht das nichts, denn vor allem die Kampfszenen sind so Hollywoodreif beschrieben, dass man als Leser förmlich spüren kann, wie sich ein magischer Fadenkokon um einen selbst bildet, der alles andere davon abhält, beim Lesen zu stören.

    Ein toller Auftakt zu einer neuen Steampunk-Welt, der dem Ausdruck "Kopfkino" neue Maßstäbe setzt.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks