Bücher mit dem Tag "historische roman"

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20 Bücher

  1. Cover des Buches Der Medicus (ISBN: 9783453471092)
    Noah Gordon

    Der Medicus

     (2.175)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Herrscher kommen und gehen, aber die Welt wird immer Ärzte brauchen."


    "Der Medicus" ist der Auftakt einer historischen Mittelalter-Reihe vom amerikanischen Erfolgsautor Noah Gordon. "Der Medicus" zählt bereits heute zu den Klassikern unter den historischen Romanen und wurde sogar verfilmt. Ich kann den Hype darum völlig nachvollziehen, da der Roman gefüllt ist mit medizinischem Wissen und geschichtlichen Details. Glaube oder Wissen - im Mittelalter eine tödliche Frage.

    Inhalt: Der Engländer Rob Jeremy Cole ist 9 Jahre alt als er in kürzester Zeit beide Elternteile verliert und von einem Badechirurgen als Lehrling aufgenommen wird. Schnell merkt Rob, dass die Heilkunst nicht nur sein Beruf, sondern auch seine Berufung ist. Im rückschrittlichen England, im Jahre 1021, ist die Medizin noch ein unerforschtes Pflaster und so macht er sich auf die lange und beschwerliche Reise ins ferne Persien um dort vom berühmtesten aller Ärzte, dem großen Ibn-Sina, in der Medizin unterrichtet zu werden.

    Cover und Design: Das Design des Taschenbuches finde ich für einen historischen Roman sehr ansprechend. Das Cover ist schlicht, aber sticht sofort ins Auge. Man kann auf Anhieb erkennen, dass es sich um einen Mittelalter-Roman handelt und durch den Titel und den Hermes-Stab weiß man sofort, dass die Medizin eine große Rolle spielen wird. Einzig mit der kleinen Eidechse neben dem Buch kann ich nicht wirklich was anfangen. Ich weiß auch nicht wirklich, welchen Bezug die Eidechse zu der Geschichte haben soll.
    Eine kleine Anregung: Da sich Rob unser Protagonist auf eine lange und beschwerliche Reise quer durch Europa und den nahen Osten begibt, wäre eine Karte über seine Reiseroute sehr hilfreich und ein zusätzliches Schmankerl gewesen.

    Meine Meinung: "Der Medicus" - ein Titel, den jeder Fan von historischen Romanen zumindest schon gehört hat. Ich habe mich nun auch endlich an den Klassiker gewagt und ich kann endlich verstehen, warum dieses Buch so einen Hype ausgelöst hat. Das Buch ist nicht nur reich von mittelalterlicher Geschichte, sondern auch voller Glaubens- und Moral-Fragen. Glaube oder Wissenschaft - im Mittelalter zwei große Themen, die in der dunkelsten Zeit beinahe nicht miteinander kombinierbar sind. Ein Bader, der in der Heilkunst zu sehr bewandert war oder ein Heiler, dessen Patienten kurz nach der Behandlung starben, drohte Verfolgung und ein grauenhafter Tod. Europa ist geprägt von Inquisitionen und Hexenverfolgungen, eine Zeit in dem der nahe Osten sehr viel fortgeschrittener war als die Christen des mittelalterlichen Europas. Unser Protagonist Rob begibt sich auf eine sehr lange, beschwerliche Reise nach Persien um dort mehr Wissen über die Heilkunst zu erlangen und in der berühmten Universität Isfahans Medizin zu studieren. Da dies Anhänger des katholischen Glaubens aber verboten ist, gibt er sich fortan als Jude aus. Der Drang zu mehr Wissen ist seine Bestimmung, auch wenn er dafür jeden Tag fürchten muss als falscher Jude entdeckt und hingerichtet zu werden.
    Der Roman ist in fünf große Teile aufgeteilt. Jeder Teil behandelt einen wichtigen Abschnitt aus Robs Leben. Wir begleiten Rob von Kindesbeinen an, erleben wir er zu einem jungen Erwachsenen heranreift, sich verliebt, in den Jahren an Wissen anhäuft und schließlich als promovierter Medicus nach England zurückkehrt. Dabei müssen wir mehrmals um sein Leben fürchten, denn das Leben im Mittelalter war geprägt von Krieg, Ungerechtigkeiten, Krankheit und Tod. Besonders für einen halbstarken Jugendlichen wie Rob, dessen Wissensdurst größer ist, als sein Zugehörigkeitsgefühl zu Land und Glaube. Im Buch wurde nichts verschönert, das dunkle Mittelalter wurde detailgetreu und richtig dargestellt, inklusiver religiöser Fanatiker, der alles verschlingenden Pest, hungernder Armut und mächtigen Herrschern. Wie schnell ein Mensch von Anerkennung in Ungnade fallen kann, muss Rob am eigenen Leibe erfahren, ebenso das Glück und Leid einer großen Liebe.
    Was an dem Buch wirklich besonders ist, ist die wundervolle Darstellung des in diesem Zeitalter sehr fortschrittlichen Persien. Die orientalische Stadt Isafahan mit seinem Reichtum wurde so bildhaft und detailreich beschrieben, dass ich mich beim Lesen wirklich dort befunden habe. Ich habe gemeinsam mit Rob an der medizinischen Universität der Wissenschaften studiert und habe mit ihm gelitten und gelacht. Die Geschichte der Medizin ist ein großes Thema, das ich unglaublich interessant finde, und dieses Thema wurde vom Autor wunderbar in den Roman eingewoben. Immer wieder gibt es wissenschaftliche und medizinische Details, die wir heute nur auf Grund dieser Ärzte der damaligen Zeit als  selbstverständlich sehen. Die Erforschung von Krankheit und das Wissen um die Funktion des menschlichen Körpers sind Themen, die in der Antike zwar schon erforscht wurden, im Mittelalter durch die Religion aber wieder ins Dunkle gerieten. Wissen, das wir bereits hatten wurde wieder vergessen und umso interessanter fand ich die Gegenüberstellung von Glaube und Wissenschaft in diesem Roman.

    Wem die Medizin nicht interessiert und nur auf der Suche nach einem unterhaltsamen, historischen Roman ist, der sollte dieses Buch auf keinen Fall lesen, denn die Story ist gefüllt mit medizinischen und wissenschaftlichen Details. Für Interessenten dieser Themen ist "Der Medicus" aber ein Meisterwerk. Ich habe sehr viel Wissen daraus mitgenommen, nicht nur im Bereich der Medizin sondern auch über die Geschichte und Kultur des mittelalterlichen Persiens, heute Iran. Ein Ort mit einerseits märchenhaften Reichtum und fortschrittlichen Wissenschaften, andererseits aber auch ein Ort, bei dem ein mächtiger Schah über Gnade und Ungnade herrscht. Das Buch hatte zwischendurch zwar kleine Längen, es zählt aber zu den informativsten historischen Romanen, die ich je gelesen habe.
    Eine historische Geschichte, die trotz der wissenschaftlichen Themen abenteuerlich und faszinierend ist. Sehr lesenswert für alle wissensdurstigen Fans von mittelalterlichen Romanen.

  2. Cover des Buches Die Säulen der Erde (ISBN: 9783404171651)
    Ken Follett

    Die Säulen der Erde

     (6.119)
    Aktuelle Rezension von: mailastra

    Eine toller Handlungsstrang, der über mehrere Jahrzehnte reicht. Der Bau von Kathedralen ist sehr detailliert und genau beschrieben. Man lernt noch neben dem Genuss von einer epischen Handlung!
    Ken Follett gelingt es nie ein Tief in einer ewig langen Handlung zu erreichen. Super gut! Kann ich nur jedem ans Herz legen, der nicht reißerische und galoppierende Stories mag, sondern gediegene, weitläufige, epochale Geschichten.

  3. Cover des Buches Tanz des Vergessens (ISBN: 9783426515914)
    Heidi Rehn

    Tanz des Vergessens

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Siko71
    Lou will nach dem Tod ihres Verlobten Curd ein neues Leben beginnen und stürzt sich in die Arbeit als Täschnerin. Die Wirren des Krieges lässt sie so manche schwere Situation bestehen. Sie geht dann schließlich nach Berlin, wo sie die alten Freunde Judith und Max wiedertrifft. Ih Leben in Berlin verläuft ebenfalls nicht immer nach Plan, nach Alkoholexzessen und Drogenkonsum behegt sie beinahe noch einen Mord. Ab da an ändert sich ihr Leben und es öffnen sich neue Horizonte.

    Ein bewegendes Frauenschicksal in den 20er Jahren. Der Schreibstil ist ausgesprochen flüssig und man kann in die Handlung eintauchen. Ich habe die Stunden des Lesens sehr genossen und kann daher volle Punktzahl geben.
  4. Cover des Buches Glanz der Ferne (ISBN: 9783426518892)
    Iny Lorentz

    Glanz der Ferne

     (87)
    Aktuelle Rezension von: meisterlampe

    Inhaltsangabe:

    Berlin in den Jahren 1897–1900: das dramatische Finale der großen historischen Saga um eine Berliner Fabrikanten-Familie von Bestseller-Autorin Iny Lorentz.
    Den Familien von Hartung und von Gentzsch stehen im Berlin des ausgehenden 19. Jahrhunderts unruhige Zeiten bevor. Mittlerweile hat Theo von Hartung die Leitung der Tuchfabrik von seinem Vater übernommen, doch immer häufiger werden Aufträge storniert oder unter fadenscheinigen Begründungen die Preise gedrückt.
    Zur selben Zeit macht Vicky von Gentzsch, die Nichte von Theo und Rieke, die Bekanntschaft einer zauberhaften Dame, die sie in die mondänen Kreise der hochgeborenen Berliner Gesellschaft einführt. Hier scheint Vicky ein Leben zu erwarten, das um so vieles interessanter und freier ist, als ihr steifes Zuhause bei ihrem strengen Vater Gustav. Doch der Schein trügt: Vickys neue Freundin hat keineswegs im Sinn, dem Mädchen zu einem besseren Leben zu verhelfen ...
    Die historischen Romane von Iny Lorentz bieten spannende Unterhaltung auf höchstem Niveau. Mit ihrer Berlin-Trilogie um die Fabrikanten-Familie von Hartung lässt die Spiegel-Bestseller-Autorin das 19. Jahrhundert in Deutschland lebendig werden und verknüpft geschickt politische Wirrnisse mit persönlichen Schicksalen.
    Die historische Familien-Saga besteht aus den Romanen »Tage des Sturms« (1846–1849), »Licht in den Wolken« (1864–1870) und »Glanz der Ferne« (1897–1900).

    Meine Meinung:
    Ich kenne die beiden Vorgängerbände der "Berlin-Reihe" nicht, der Einstieg fiel mir deshalb hier etwas schwer. Die vielen Personen, in welchem Familien-, Verwandtschafts- oder geschäftlichen Verhältnis diese zueinander standen, dazu diverse Häuser, Schlösser, Plätze - die Übersicht am Ende des Buches war sehr hilfreich. Man kann rasch nachschlagen, wenn ein Name nicht zuzuordnen ist.
    Es wird sehr umfangreich, teilweise ausschweifend erzählt, wer welche Garderobe trägt, wer mit wem kann und wer nicht und warum nicht, wie die Pläne für dies oder jenes aussehen - das kostet einiges an Zeit beim Lesen.
    Ich habe den 3.Teil der Reihe als erstes gelesen, werde Band 1 und 2 auch nicht "nachlesen", kann aber sagen, dass das damalige Verhalten gegenüber Frauen bei mir negativ auffällt. Frauen sind zum Anschauen und Herzeigen da, dürfen sich nur mit Handarbeiten und Lesen leichter Kost den Tag versüßen, nicht mal alleine das Haus verlassen darf eine ledige Frau (verheiratet bestimmt auch nicht). So unterdrückt, gedemütigt hätte ich nicht gerne gelebt. Dazu die Meinung der Herren, die sich für etwas Besseres halten, sich nehmen zu können, wen oder was sie wollen - auf Kosten der Frauen. Versteigerung der Jungfräulichkeit - wie kommt man (Mann) auf diese Idee?! Sollten sich Frauen dazu herablassen, sich an den Herren auszutoben, würde man sie vermutlich einsperren wegen Geisteskrankheit.
    Wirklich viel passiert meiner Meinung nach nicht im Leben von Viktoria und ihren Freundinnen oder Verwandten. Jeder Tag nach Schema F, und ans Ausbrechen darf man nicht mal denken. Eine recht unterhaltsame Gesellschaftsgeschichte, bei der man froh ist, nicht damals zu leben, weil einem die jungen Dinger so leid tun, für mich kam allerdings keine Spannung auf. Schön, dass sich Vicky trotz diverser Demütigungen nicht selbst aufgibt, sondern kämpft und sogar ein paar Unterstützer findet und eine neue Zukunft in Aussicht steht. "Glanz der Ferne", der Titel bekommt für mich erst ganz am Ende des Buches eine Bedeutung, bekommt von mir 2,5 Sterne.

  5. Cover des Buches Das Lächeln der Fortuna (ISBN: 9783732584321)
    Rebecca Gablé

    Das Lächeln der Fortuna

     (1.375)
    Aktuelle Rezension von: Smarty

    Inhalt - Klappentext:

    England 1360. Nach dem Tod seines Vaters, des ehemaligen Earl of Waringham, reißt der zwölfjährige Robin aus der Klosterschule aus und verdingt sich als Stallknecht auf dem Gut, das einst seiner Familie gehörte. Als Sohn eines angeblichen Hochverräters zählt er zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt.Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earl, schikaniert Robin, wo er nur kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft.


    Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancester erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe - und er begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind.


    Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ...


    Meine Meinung:


    Das Lesen dieses Buches hat mir viel Freude gemacht. Man durchlebt fast das gesamte Leben von Robin und kann in diese Welt richtig eintauchen. Man kann seine Entwicklung mitverfolgen und merkt auch, dass er sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt.  Ich konnte nicht jede Meinung oder Entscheidung wirklich nachvollziehen, aber vielleicht soll so auch die damalige Zeit widergespiegelt werden.

    Die meisten Charaktere sind sympathisch und das Buch hat im großen und ganzen einen harmonischen Anklang. Natürlich gibt es auch die klassischen Bösewichte. 

    Manche Entwicklungen sind vorhersehbar.

    Gerne hätte ich noch mehr über den ein oder anderen Nebencharakter erfahren z.B. fand ich den Charakter von Agnes, Robins Schwester sehr interessant und hätte gerne mehr über sie und ihre Gedanken erfahren.

    Auch hätte ich gerne mehr darüber erfahren wie Mortimer die Zeit erlebt hat, in der er "nicht er selbst" war. Aber wie dick soll dieses Buch werden?

    Weiterhin finde ich es schade, dass doch recht wenig über Robins Gabe bekannt wird. Wo kommt sie her? Warum hat er diese Gabe und Agnes eine ganz Andere? Es wird ein großes Geheimnis darum gemacht, seine Feinde wundern sich nur und nutzen so ein Wissen nicht gegen ihn, was in dieser Zeit durchaus einfach gewesen wäre. 

    Fazit:

    Ich habe es geliebt dieses Buch in die Hand zu nehmen und immer wieder in die mittelalterliche Welt einzutauchen. Es wird mit Sicherheit nicht das letzte Buch von Frau Gablé werden. Leider haben sich manche Geschehnisse wiederholt, deshalb gibt es einen Stern Abzug. 


  6. Cover des Buches Die Päpstin (ISBN: 9783352009518)
    Donna W. Cross

    Die Päpstin

     (4.351)
    Aktuelle Rezension von: booksandperfumes

    Ein sehr spannender, mitreißender Roman, welcher historisch gut erarbeitet und bildhaft erzählt wird. Ich wollte das Buch gar nicht mehr weglegen, weil mich das Schicksal der Hauptfigur nicht mehr loslassen wollte und ich immer mitgefiebert habe, ob sie ihre Tarnung aufrecht erhalten kann.

  7. Cover des Buches In einem fernen Schloss (ISBN: 9783802595585)
    Eloisa James

    In einem fernen Schloss

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Maelle_Rose

    Klappentext:

    Nach einer skandalösen Liaison mit einem Prinzen soll Linnet Thrynne eine arrangierte Ehe mit dem Earl of Marchant eingehen, um ihren Ruf zu retten. Dieser hat jedoch kein Interesse an Frauen, lebt er doch völlig zurückgezogen und widmet sich allein seiner Tätigkeit als Arzt. Linnet ist trotzdem fest entschlossen, sein Herz zu erobern. Mit Charme und Verstand will sie den mürrischen Earl von ihren Vorzügen überzeugen, muss aber bald feststellen, dass er nicht umsonst von allen nur "das Biest" genannt wird ... 

    Es war wirklich schwer dieses Buch zu bekommen aber es hat sich wie erwartet gelohnt!

    Ich LIEBE Eloisa James' Romane.. es ist einfach die perfekte Mischung aus Erotik, Romantik und Spannung. Dieses Buch hat mich in meinem Urlaub begleitet, wie noch 3 andere Romane von Eloisa James..ich dachte 4 Bücher für 14 Tage reichen...sie waren leider alle wie dieses hier innerhlab von je 2 tagen durch..

    Man taucht in die Welt von Linnet und Piers ab..Es ist eine unglaublich schöne Version des Klassikers "Die Schöne und das Biest". Man verliebt sich automatisch in den mürrischen und dunklen Earl..

    Ich kann jedem Fan von historischen Romanen nur ans Herz legen dieses hier zu lesen.

    Ein wahnsinnig tolles Buch das einen von Märchen und dunklen Earls träumen lässt - romantisch, märchenhaft und heiß.


  8. Cover des Buches Die Rivalin der Königin (ISBN: 9783328103387)
    Elizabeth Fremantle

    Die Rivalin der Königin

     (36)
    Aktuelle Rezension von: _yvee_

    Wie die beiden vorherigen Tudor-Romane von Elisabeth Frementale, ist auch hier der Einblick ... diesmal aus Sicht der Hauptprotagonistin Penelope Devereux sehr mitreißend. Die Autorin hat auch viele wahre Begebenheiten einfließen lassen. Eine grausame Welt, die aus Intrigen und Lügen bestand und einer mutigen Penelope. 

  9. Cover des Buches Das Schokoladenmädchen (ISBN: 9783958246188)
    Katryn Berlinger

    Das Schokoladenmädchen

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Nimithil
    Die Geschichte spielt Ende des 19 Jahrhundert. Madelaine möchte mit ihrer Mutter nach Deutschland fliehen, doch leider geht das Schiff unter und sie überlebt als eine der weniger. Herr Martieli nimmt sie unter seine Fittiche und bringt ihr die Confiserie näher. Es warten einige Herausforderungen auf sie.


    Das Cover das Buches finde ich sehr gut gelungen, da es wunderbar zum Inhalt passt. Hunger sollte man beim Lesen auf gar keinen Fall haben, da die Herstellung von Pralinen und anderen tollen Dinge teilweise im Detail beschrieben wird.


    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und teilweise sehr bildhaft. Die Hauptprotagonistin Madelaine ist sympatisch, wenn auch meiner Meinung nach nicht durchweg authentisch. Ihr fällt alles zu, ohne sich teilweise bemühen zu müssen. Dies kann ich mir als Frau in der damaligen Zeit nicht wirklich vorstellen und ich hätte mir gewünscht, dass sie in manchen Situationen mehr kämpfen muss. Dies sorgt auch dafür, dass es wenig Spannung beim Lesen gibt. Weiterhin kann ich manche Handlungen von Madeleine nicht vollkommen nachvollziehen und es hat für mich eher Rätsel aufgeworfen. 


    Nicht nur die Pralinen- und Tortenherstellung wird wunderbar beschrieben, sondern auch das damalige Leben in Riga. Der Leser erhält einen wunderbaren Einblick in Mode oder auch den Änderungen, welche Ende des 19. Jahrhundert waren. 


    Ein wunderschöner Roman, der den Leser dazu einlädt in eine andere Zeit einzutauchen und eine kleine Geschmacksreise zu unternehmen.



  10. Cover des Buches Das Spiel der Nachtigall (ISBN: 9783426636329)
    Tanja Kinkel

    Das Spiel der Nachtigall

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Huebner
    Als außerordentliche Liebhaberin der mhd. Dichtkunst, des Minnesang und Aventiureromans erfreut mich die Begegnung Walters mit Reinmars und schärft meinen kritischen Blick auf die Details. Als Germanistin mit Schwerpunkt Mittelalter muss ich die politische Aufbereitung zuweilen als oberflächlich, lückenhaft bzw. ungenau beurteilen. Für den Laien ist es mit Sicherheit zu viel des
    Guten.

    Tanja Kinkel gelingt es, das, was wir nicht über die mhd. Dichter wissen, zu überspielen. Manches Detail, wie zum Bsp. Walters Äußeres, worüber nur schemenhaft Quellen berichten, hätte vielleicht günstiger abgewogen werden können; manche Dichtungsübersetzung ist ebenfalls nicht günstig gewählt. Hier widerspricht die aktuelle Forschung vielleicht der "Publikumswirksamkeit". Die sich über hunderte von Seiten anbahnende Liebelei zwischen Judith, der jüdischen Heilerin aus Salerno und unserem Dichter, entspricht der zu erwartenden Spannungskurve. Der wirklich spannenden Figur des Walters von der Vogelweide, steht die eher blasse Figur der "Medica" gegenüber. Die hist. Heilerin ist leider ein viel zu häufig missbrauchter Charakter (Gordon, 1986, Schweikert 2002, Graeme-Evens 2005, Ebert 2007, Cassens 2008, Michel 2010, Renk 2011, Canavan 2011) und wurde nach der "Nachtigall" (2011) immer wieder aufgegriffen (Geiges 2012, Serno 2012, Hardy 2013, Sauer 2014), sodass man es einfach nicht mehr lesen kann und die Kräuterkunde auch keine Überraschungen mehr bietet, die den Leser noch zum Staunen bringen - oder zum Schmunzeln, je nachdem. Allerdings rettet die Aussicht, dass sich die beiden Protagonisten annähern über die sehr diffizilen, für den Laien vielleicht schwer zu durchdringenden politischen Detials. Die Dialoge zwischen Walter und Judith in der ersten Buchhälfte suchen ihresgleichen: scharfzüngig, widerborstig, spannungsgeladen. Der Schneit der Dialoge nimmt dann leider kongruent mit dem Erwachsen der Liebegsgeschichte ab.
    Fazit: dreihundert Seiten weniger hätten die Geschichte auch erzählt.

    Ivonne Hübner

  11. Cover des Buches Die Markgräfin (ISBN: 9783596511204)
    Sabine Weigand

    Die Markgräfin

     (175)
    Aktuelle Rezension von: Rikasbookshelf
    Dies war mein erstes Buch von der Autorin und ich bin begeistert.  Es war sehr interessant ihr Leben zu verfolgen und es hat mir viel Freude bereitet diesen Roman zu lesen, weil er einfach gut geschrieben ist und Lust auf mehr Bücher von ihr macht.
  12. Cover des Buches Blut und Seide (ISBN: 9783426517178)
    Marita Spang

    Blut und Seide

     (62)
    Aktuelle Rezension von: lielo99
    Marita Spang hat mit diesem Buch die landläufige Vorstellung historischer Romane bestens bedient. Jugendliche verlieben sich, dürfen nicht zusammenkommen und nach vielen Irrungen und Wirrungen geschieht es dann doch. 
    Was mir gut gefiel ist, dass Frau Spang die historischen Geschehnisse ausführlich beschreibt und dafür aufwendige Recherchen betrieb. Auch ihre Sprache gefiel mir, da sie anspruchsvoll und bildhaft ist. Ich konnte mich gut in die Hauptperson hineinversetzen und lernte zudem auch noch einiges über Kräuter und deren Wirkung kennen.
  13. Cover des Buches Der Heiler der Pferde (ISBN: 9783764503543)
    Gonzalo Giner

    Der Heiler der Pferde

     (31)
    Aktuelle Rezension von: katzekatzekatze
    Das Jahr 1195: Mit 14 Jahren muss Diego de Malagón mit ansehen, wie seiner Familie von fanatischen Muslimen getötet wird - er selbst muss fliehen und kommt bei einem berühmten Pferdeheiler unter, bei welchem er bald darauf in die Lehre geht.

    Begonnen klingt die Geschichte recht vielversprechend. Das Spanien des Mittelalters mitten in den blutigen Kriegen gegen die Muslime und den Kreuzzügen und in dieser Welt ein Junge, der versucht, sein Leben aufzubauen und seine vom Feind entführten Schwestern zu retten.
    Ich habe mich sehr schwierig getan, mich für eine Bewertung für dieses Buch zu entscheiden - nach langem Überlegen habe ich mich doch für die schwächere entschieden, denn trotz gelegentlicher philosophischer und tiefgründiger Szenen, die bei mir durchaus auf Gefallen stießen, empfand ich dieses Buch insgesamt recht leidenschaftslos und hölzern.

    Bewerten wir einmal nur den Schreibstil an sich: Der Autor reiht Hauptsatz an Hauptsatz, das klingt ungefähr so: Auf der Wiese stand ein Baum. Am Baum hingen Äpfel. Ein Junge pflückte sich ein paar Äpfel. Dann ging er nachhause. Es gab Abendessen.
    Das macht das Lesen irgendwann dröge. Weiterhin speist einen der Autor gerade an den Stellen, an denen es richtig spannend werden könnte, mit übergreifenden Zusammenfassungen ab, wenn er nicht gerade mit oben beschriebenem Schreibstil beispielsweise Liebesszenen und Schlachten versaut.
    Das geht eigentlich das ganze Buch so. Zusammenfassung, kurze Handlung, Zusammenfassung, Zusammenfassung, kurze Handlung. Der Schreibstil ist wenig abwechslungsreich und alles andere als schillernd. Ich habe kein einziges Mal die Szenerie vor meinem geistigen Auge sehen können - dabei war es gerade das, wo ich bisher noch keinen historischen Roman mit Spanien als Setting gelesen habe, was mich an dem Buch so interessiert hat. Sehr schade. Man kämpft sich durch seitenweise Zusammenfassungen und hin- und wieder sind in Dialoge, und das leider auch ziemlich holprig formuliert, Informationen zu historischen Ereignissen eingewoben.
    Ich habe so viele Szenen gefunden, wo ich dachte, Mensch, da ist einfach verdammt viel Potential drin um ein Wahnsinnsbuch drin zu machen, doch der Autor hat es einfach nicht geschafft, dieses Potenzial richtig auszubauen, in dem er nur hölzern alles heruntergerattert hat, was ihm gerade einfiel.

    Fahren wir fort mit den Charakteren: Diego war mir nicht ganz unsympathisch, dennoch fand ich ihn nicht wirklich überzeugend. Ein Hauptcharakter muss mich einfach umhauen, doch leider überzeugt Diego weder durch Wortgewandtheit, Willensstärke oder irgendein anderes besonderes Attribut, was ich absolut wichtig finde, für die Konstruktion eines Hauptcharakters. Dabei erwartet man gerade bei jemandem, der alles verloren hat, und immer wieder gezwungen ist, zu fliehen, neu anzufangen und nie zur Ruhe kommt, eine gewisse leidenschaftliche Verbissenheit, wahlweise Melancholie oder selbstzerstörerische Züge, doch Diego wies rein gar nichts von alldem auf. Er war einfach nur da und hat sich durch nichts besonders hervorgetan.
    Er macht auch nicht wirklich eine charakterliche Entwicklung durch, wie man es bei so einem abenteuerlichen Leben eigentlich erwarten würde.
    Mencía, seine angeblich große Liebe ist ebenso flach und gesichtslos. Das einzige, woran man sich erinnert, wenn man an das Buch zurückdenkt, dass sie wunderwunderschöne blaue Augen hatte. Und trotz der Heirat mit einem anderen, fallen sich die beiden am Ende vom Buch in die Arme und schwören sich, wie sehr sie sich lieben. Alles ist in Ordnung und Diego hat sein gebrochenes Herz von einer Sekunde auf die andere überwunden.
    Mencía wird dabei als störrischer und eher wilder Charakter beschrieben, fügt sich allerdings widerstandslos in die Ehe, die die grausame Mutter für sie beschieden hat und nicht einmal danach versucht sie zumindest zu verschwinden und sich mit Diego zu treffen, wie man es bei einem Charakter, der sie wohl hätte werden sollen, erwarten dürfte.
    Ebenso das Wiedersehen mit Diegos einziger noch lebender Schwester Estela. Es fehlt gerade bei solchen Szenen absolut jede Leidenschaft, jedes Gefühl und vor allem die Sensibilität im Umgang mit Charakteren, die immer wieder Schicksalsschläge erleiden müssen.
    Die Wahl der Freunde und Nebencharaktere war maßlos enttäuschend. Diego hat während des gesamten Buches keinen einzigen wirklichen Freund gefunden. Marcos, der da sehr vielversprechend war, hat ihn im Stich gelassen und wurde gegen Ende einfach vom Tisch gekehrt, Bruno de Orantes ist in einem Nebensatz mal so gestorben, einzig mit Galib, seinem Meister hat Diego sich am Ende versöhnt. Das war eine der wenigen schönen Szenen.
    Benazir war auch so ein Charakter für sich. Diego war ihr auf Anhieb verfallen, sie schmeißt sich an ihn heran und er nimmt jede Schuld auf sich um die Frau zu schützen, ohne an irgendwelche Konsequenzen zu denken. Er beteuert mehrmals im Buch, das er sie nicht liebt, wieso also macht er sich seine Zukunft so dermaßen kaputt? Für mich völlig unverständlich.
    Und sie, die wegen ihres stolzen und starken Charakters gepriesen wurde, bleibt einfach stumm und lässt Diego ins Verderben rennen.
    Der Jude Ephraim hatte beispielsweise auch wahnsinnsviel Potential, doch irgendwie war es vorhersehbar, dass jemand, der so offen mit Zaubertränken und dem Krempel umgeht, früher oder später am Galgen oder aufm Scheiterhaufen endet.
    Das ist einfach insgesamt alles so... es gibt wirklich keinen einzigen Charakter, der mir wirklich glaubhaft rübergekommen ist, oder jetzt, nach dem Lesen noch bildlich in Erinnerung geblieben wäre. Sehr enttäuschend.

    Insgesamt finde ich, hat das Buch ziemlich wenig Bezug zum Titel. Diego geht zwar bei dem Pferdeheiler in die Lehre und lernt ein Bisschen  Bücherwissen bei einem Mönch, doch danach ist er mehr damit beschäftigt, zu fliehen, sich als Spion ausbilden zu lassen, danach als Söldner im Krieg zu kämpfen, sich wegen Ketzerei gefangen nehmen zu lassen und so weiter und so fort. Die eigentliche Tätigkeit, bzw. Der Titel ist irgendwie komplett untergegangen. Das Buch hätte genauso gut heißen können: "Der Junge der sein Zuhause verlor" oder einen anderen nichtssagenden Titel.
    Das Buch hatte auch insgesamt einen schlechten Aufbau. Die Szenen wirkten oft, als seien sie völlig unabhängig voneinander geschrieben worden, weil einfach selten ein fließender Übergang da war. Es passierte das. Dann passierte das. Und dann dieses. Und so weiter.

    Ich kann dieses Buch leider nicht weiterempfehlen und bin ziemlich enttäuscht, dass ich wieder einmal dem berühmten "Außen Hui, innen Pfui" zum Opfer gefallen bin.
  14. Cover des Buches Die Tränen der Maori-Göttin (ISBN: 9783785746219)
    Sarah Lark

    Die Tränen der Maori-Göttin

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee-Berlin
    Ich mag die Neuseeland-Bücher von Sarah Lark sehr gerne. Man muss ja nicht gleich alle Bücher hintereinander lesen/hören, dann wirds vielleicht langweilig.
    Dies ist nun der dritte Teil der Kauri-Trilogie, der wieder sehr schön von Dana Geissler vorgelesen wurde. Leider war es ziemlich genau drei Jahre her, dass ich die ersten beiden Teile gehörte habe und hatte deshalb leichte Schwierigkeiten, alle Personen richtig einzuordnen. Also am besten alle drei Teile direkt nacheinander lesen!
    Die Handlung an sich war spannend und interessant geschildert, zwischendurch fand man sich sogar in Südafrika wieder. Es gab mehrere Erzählstränge, die sich am Ende irgendwie doch wieder vereinigt haben. Und irgendwann kam dann auch meine Erinnerung wieder, so dass ich die Personen langsam wieder zuordnen konnte.
  15. Cover des Buches Grimaldi - Der Fluch des Felsens (ISBN: 9783328101680)
    Catherine Aurel

    Grimaldi - Der Fluch des Felsens

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Sirene
    Für mich fing alles mit dem Cover an, es sticht sofort ins Auge und passt perfekt zu dem Setting und der Atmosphäre im Buch. Und als ich das Wort “Grimaldi” gelesen hatte, klingelte es leicht im Kopf, aber viel konnte es mir nicht sagen. Es ist keine Geschichte, bzw. historisch bekannte Familie, die ich bis jetzt oft in historischen Romanen gefunden hatte und mit viel Enthusiasmus ging ich an den Roman heran. 
    Doch schon der Start hatte seine ersten Kniffe und ich kam schleppend voran, erst nach ungefähr 100 Seiten wurde es besser und ich hatte das Gefühl, es kommt jetzt ins Rollen. Von der Spannung her wurde es auch viel besser und ich kam mit der Vielzahl an Personen besser zurecht und musste nicht mehr so oft in den Stammbaum schauen. Auch fing ich an mich mehr und mehr für die Familie zu interessieren und ich mag es, neue historische Ideen, bzw. eine andere Herrscherfamilie in der Hauptrolle zu sehen. Dazu kam noch der Fluch der Grimaldis, der gut eingebaut wurde und dem ganzen Setting was mystisches gab. 
    Die Autorin hatte eine sehr interessant Idee in Bezug auf der Sichtweise, aus der sie erzählt und ich wäre vielleicht auch damit zurecht gekommen, wenn nicht der anstrengende Unterton gewesen wäre. 
    Sarkasmus ist ja schön und gut, aber für mich klang es viel zu “böse” und bitter, daher war ich dem recht schnell abgeneigt und versuchte es nicht allzu nah an mich herankommen zu lassen. 

    Das war der Knackpunkt, weswegen ich das Buch so gar nicht weiterempfehlen möchte. Andererseits sind die Ideen gut umgesetzt, es gibt viel Dramatik und harte Schläge, wie wir es aus historischen Romanen gewohnt sind und wir befinden uns zur Abwechslung mal nicht in England…aber wenn der Protagonist nicht stimmt, ist es nicht leicht die anderen Dinge im Buch hoch zu loben, auch wenn erwähnt werden muss, alles andere war okay. Es ist definitiv nicht einfach! 

    Wer sich für die Herrscherfamilie Grimaldi interessiert, die damalige Zeit und gerne einen historischen Roman lesen möchte, der in Europa angesiedelt ist, der wird so einige interessante Fakten und Personen kennen lernen. Außerdem kenne ich keinen vergleichbaren Roman, der sich mit der Familie zu der Zeit beschäftigt und auch wenn ich so einige Probleme hatte, so war es spannend zu lesen, wie der Fluch mit der Familie verbunden wurde. 
  16. Cover des Buches Gesammelte Werke: Historische Romane, Krimis, Sagen & Erzählungen (Über 470 Titel in einem Buch - Vollständige Ausgaben): Der Domherr, Ein tragisches End, ... Westphälische Sagen und Geschichten... (ISBN: 9788026867692)
  17. Cover des Buches Red Queen (ISBN: 0151011060)
    Margaret Drabble

    Red Queen

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Das Mädchen aus Sankt Petersburg (ISBN: 9783732583430)
    Nina Serova

    Das Mädchen aus Sankt Petersburg

     (16)
    Aktuelle Rezension von: FreydisNeheleniaRainersdottir

    Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass es sich bei „Das Mädchen aus St. Petersburg“ um eine Liebesgeschichte mit historischen Hintergrund handelt. Der Zahn wurde mir gezogen. Doch das finde ich überhaupt nicht bedauerlich, da ich sowieso kein Fan von übertriebenen Schnulz bin. Viel mehr erzählt das Mädchen aus St. Petersburg den ersten Weltkrieg und die darauf folgende Februarrevolution von 1917 einmal aus der Sicht zweier russischen „Aristokraten“. Die Liebesgeschichte selbst spielt nur am Rande eine Rolle. Wen es schon immer interessiert hat, wie andere Nationen, die an diesem ersten großen Vernichtungskrieg teilgenommen haben, den Krieg und seine Folgen sahen, so sei einem das Buch ans Herz gelegt. Es beruht auf einer wahren Geschichte. Wer allerdings große Gefühle und was für das Herz sucht, dem sei noch einmal versichert, dass er hier leider nicht fündig wird.

  19. Cover des Buches Caversham Lock (ISBN: B00A3VLV68)
    Michael Stewart Conway

    Caversham Lock

     (1)
    Aktuelle Rezension von: histeriker
    Inhalt:
    Zwei Polizeibeamte, Furnivall und Stubbs, versuchen einen Fall zu lösen, in dem es um tote Babys aus einem Kanal geht.

    Bewertung:
    Die Geschichte ist etwas düster, vor allem der Fall der toten Kinder ist nicht einfach zu verdauen. Andererseits spielt es im 19. Jahrhundert und dazu gehört halt das düstere und die Problematik der unehelichen, ungewollten Kinder. Die wird hier ganz deutlich dargestellt, und auch deswegen ist es für mich an erster Stelle ein historischer Roman.
    Auch die Tatsache, wer der Täter ist, wird schon zu Hälfte des Buches bekannt, daher ist es nichts für Krimiliebhaber, die mitraten wollen. Andererseits wird die Arbeit der Polizei verdeutlicht, die Probleme die sich zeigen, wenn man eine neue Kriminalabteilung gründet, wie man mit dem Fakt umgeht, dass man keine Frauen als Polizistinnen hat und nicht haben will usw.
    Auch die zwei Hauptcharaktere sind ein gutes Beispiel für Unterschiede in der Polizeiarbeit, Stubbs ist mehr der erfahrene Pragmatiker, Furnivall der wissenschaftliche Neuling. Beide lernen von einander und ich denke, deren weitere Fälle werden dadurch spannender.

  20. Cover des Buches Die Giftmischerin (ISBN: 9783426508756)
    Wolf Serno

    Die Giftmischerin

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Kurzatmig, und langweilig. Es kam keine Spannung auf. 
  21. Zeige:
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