Bücher mit dem Tag "historischer kriminalroman"

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65 Bücher

  1. Cover des Buches 1793 (ISBN: 9783492317931)
    Niklas Natt och Dag

    1793

    (443)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    1793 von Niklas Natt och Dag aus dem Piper Verlag

    ▪️

    Krimi im historischen Stockholm

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    Es werden menschliche Überreste gefunden. Zwei Männer schließen sich zusammen und ermitteln.

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    Es gibt Wendungen und unerwartete Erkenntnisse. Es gibt parallel Geschichten. Und alles spielt in einer düsteren, harten Zeit in Stockholm.

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    Dieses Buch berichtet schonungslos von der damaligen Zeit und dem brutalen Mord.

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    Hier ist nichts cosy und fröhlich.

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    Alle Protagonisten erleben Unglück und Schicksalsschläge.

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    Dieses Buch hat mich abgestoßen und überrascht. Genervt und gefesselt. Es war aber auch trübsinnig und dadurch anstrengend.

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    Ich denke diese spezielle Art muss man mögen. Ich muss das nicht noch einmal lesen.

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    Das Buch hat aber gar nichts anderes versprochen und nur, weil ich düstere Krimis nicht mehr mag, werde ich dieses Buch nicht schlecht beurteilen.

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    Die ganzen Straßennamen und örtlichen Hinweise waren mir zu viel und hätten dezenter sein können.

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    Ich vergebe 4 Sterne ⭐️ 

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  2. Cover des Buches Die Schatten von Edinburgh (ISBN: 9783442485055)
    Oscar de de Muriel

    Die Schatten von Edinburgh

    (167)
    Aktuelle Rezension von: sarah83sbookshelf

    Eigentlich könnte es Frey nicht noch schlechter treffen, auf Grund von "Personalstrukturen" verliert er seinen geliebten Job beim CID, gerade als Jack the Ripper sein Unwesen auf Londons Straße triebt. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihm. Seine Verlobte verlässt ihn und dann wird er noch nach Edinburgh strafversetzt. Der Mord an einem Violinisten hält die Menschen in Atem und er soll dem dortigen Inspector zuarbeiten. Als Engländer einem Schotten zuarbeiten? Die Fronten sind schnell geklärt.
    Während die beiden versuchen, sich aneinander zu gewöhnen, nehmen die schlechten Nachrichten kein Ende und so riskieren die beiden schnell Kopf und Kragen und ihre Karriere, um den Mörder zu fassen zu kriegen.

    Die Reihe um Frey und McGray ist bereits knapp zehn Jahre alt und man merkt es dem Stil an. Es fehlt das heute grundsätzlich Hektische, ohne das ein Krimi kaum mehr auszukommen scheint. Die beiden Protagonisten sind wirkliche Typen mit Ecken und Kanten und ihren eigenen Problemen, wie es Wallander vorgemacht hat.
    Es ist eine Mischung aus Sherlock Holmes, Jack the Ripper und einer sehr starken eigenen Idee, die der Autor dezidiert verfolgt. Über viele Seiten erläutert er Einzelheiten über den Geigenbau, Musik und auch den historischen Kontext, sodass man als Leser komplett in die Szenerie eintauchen kann.
    De Muriel hat eine wundervolle Erzählstimme und schafft es, dass die Figuren alle einzeln wirken und so eine Bandbreite an Typen neben den Protagonisten die Handlung vorantreiben.
    Die Auflösung muss man allerdings mögen, auch wenn sie schlüssig ist. Ich persönlich mag diese Art von Enden nicht so gerne, auch wenn sie so das größte Überraschungsmoment bieten.

    4,5 von 5 Ermittlungen

  3. Cover des Buches Die Gestirne (ISBN: 9783442715145)
    Eleanor Catton

    Die Gestirne

    (139)
    Aktuelle Rezension von: Sanne54

    Walter Moody trifft 1866 nach schwerer Überfahrt in der neuseeländischen Hafenstadt Hokitika ein. Im Raucherzimmer des Hotels, in dem er absteigt, wird er durch die Erzählung von 12 Männern in eine Serie ungeklärter Mordfälle hineingezogen, die sich rund um das Goldgräbermilieu bewegen.

    Wer nun einen Kriminalroman erwartet oder einen historischen Roman, der wird enttäuscht sein. Catton strickt eher eine Art Sittenbildnis, entführt den Leser in ein wildes, unerschlossenes, abenteuerliches Neuseeland. 

    Ich habe das Buch von einer Freundin geschenkt bekommen, die selbst großer Neuseeland-Fan ist, mit dem Hinweis, dass man trotz der Komplexität dem Plots doch gut folgen kann, selbst wenn man den Roman mit Unterbrechungen liest. Und in der Tat tut es dem Romanvergnügen keinen Abbruch, wenn man ihn immer wieder zur Hand nimmt, um weiterzulesen. Ich habe allerdings auch sehr lange benötigt, um ihn zu beenden.

    "Die Gestirne" ist ein sehr aufwändig und kunstvoll (künstlich) konstruierter Roman. Die 12 Männer sind 12 Gestirnen (Sternzeichen und Planeten) zugeordnet, deren Konstellationen der Handlung entsprechen. Dazu kommt, dass der abnehmende Mond sich in der Kapitellänge widerspiegelt. Es ist einerseits ein Roman, den man mit Verstand lesen sollte, andererseits sollte man die Szenerie, in der er spielt genießen. Ich kann verstehen, dass manche Leser den Roman ermüdend finden, ich persönlich war am Ende aber fast enttäuscht, Neuseeland wieder verlassen zu müssen.

  4. Cover des Buches Die Akte Vaterland (ISBN: 9783462046465)
    Volker Kutscher

    Die Akte Vaterland

    (154)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Charlotte Ritter kehrt endlich aus Paris zurück und bei Gereon Rath ist klar, endlich möchte er sich mit ihr verloben. Währenddessen jagt er den Phantom-Mörder, allerdings sehr erfolglos. Und dann taucht eine Leiche im Fahrstuhl vom Unterhaltungshaus Vaterland auf, die sie vor Rätsel stellt. Wie kann ein Mann in einem Fahrstuhl ertrinken? Die Spur führt bis nach Ostpreußen und so muss Rath plötzlich in der fremden Provinz ermitteln.

    Der Schreibstil ist wie immer fließend, fesselnd und lässt dem Leser viele Eindrücke durch den Sichtwechsel zwischen mehreren Protagonisten. Durch die stets präsente zeitgeschichtliche Einordnung und viele historische Details, wird es nur um so interessanter. Die Handlung dieses Buches ist im Jahr 1932 angesiedelt und der politische Wandel wird gerade in diesem Buch schon sehr spürbar. Besonders interessant sind die herausgearbeiteten Unterschiede, zwischen Berlin und Ostpreußen, sowohl politisch, als auch im gesamten Lebensalltag und dem Verhalten der Menschen. Fakten und Örtlichkeiten sind, soweit genutzt, hervorragend recherchiert. Aber auch die einzelnen Charaktere bekommen wie immer genug Raum und der Leser erfährt allgemein, wie es um Rath und seine Kollegen bestellt ist.

    Mein Fazit: Für mich immer wieder eine der besten Krimireihen. Nicht nur, weil der historische Zeitpunkt mich einfach interessiert, sondern weil hier das Gesamtkonzept stimmt. Der nächste Teil liegt bereits und ich freue mich darauf. Für Alle, die die Reihe noch nicht kennen: Unbedingt lesen!


  5. Cover des Buches Märzgefallene (ISBN: 9783462049039)
    Volker Kutscher

    Märzgefallene

    (114)
    Aktuelle Rezension von: flogrz

    Ich lese die Reihe sehr gerne, und die Bände 1–4 in der Taschenbuchausgabe von Piper waren einwandfrei. In Band 5 (und wie ich inzwischen feststellen konnte auch in Band 6) der Taschenbuchausgabe von Piper (Januar/Februar 2025) fällt jedoch ein wiederkehrender Rechtschreibfehler auf: Jegliche Zeitangaben wie „Guten abend" oder „heute abend" werden ausnahmslos kleingeschrieben. Das stört den Lesefluss spürbar.

    Auffallend ist, dass das in der Taschenbuchausgabe bei Kiepenheuer & Witsch, wo die Bücher vorher verlegt waren, nicht so ist.

    Ich habe den Verlag deswegen bereits zweimal kontaktiert, aber leider nie eine Antwort erhalten. Schade, denn inhaltlich sind die Bände auf dem gewohnten Niveau – nur das Lektorat scheint hier unsauber gearbeitet zu haben.

  6. Cover des Buches 1794 (ISBN: 9783492317948)
    Niklas Natt och Dag

    1794

    (223)
    Aktuelle Rezension von: derMichi

    Auf den Erfolg den Vorgängerbandes "1793" war offenbar niemand vorbereitet. Mit seiner Mischung aus typisch finsterem skandinavischem Thriller und dreckigem Historienkrimi stand er in der umgesetzten Kompromisslosigkeit ziemlich einmalig da. Das Ende schien eindeutig, anders ist es kaum zu erklären, dass Niklas Natt och Dag eine ziemlich tote Figur wieder mehr oder weniger ins Rennen schickt. Ohne zu viel verraten zu wollen: Neben Mickel Cardell ermittelt auch Winge wieder, wenn auch etwas anders als man ahnt.

    Das Duo gewinnt eine etwas andere Dynamik als im Vorgängerband, doch der Kunstgriff um sie zusammenzubringen wirkt in seiner Einfallslosigkeit recht abgenutzt. Dafür schockiert die Handlung den Leser mit einer zum ersten Band passenden Beschreibung Stockholms als Moloch der Vormoderne, in der menschenverachtende Verbrechen möglich sind, wie sie eher zu den Feudalherren des finstersten Mittelalters oder psychopathischen Killern der Gegenwart passen würden.

    Keine Frage - der Autor hat hier einen Nerv getroffen und seine Handlungsstränge im Griff, selbst wenn mehrere Kapitel am Stück die Ermittlungen links liegen lassen. Für normale Krimifans oder Histroienfreunde ist das Buch wahrscheinlich zu krass, man sollte sich auf Gewaltspitzen und abgrundtiefe Hoffnungslosigkeit wie in Büchern von Stieg Larsson oder Stephen King einstellen. Keine Figur wird geschont, egal ob Ermittler, Opfer, Kind oder Erwachsener.

    Happy Ends hat Niklas Natt och Dag nicht nötig und es dürfte kein Spoiler sein zu verraten, dass man sich lieber keins erhoffen sollte. Damit untergräbt er jedoch das Alleinstellungsmerkmal des ersten Buchs, das jetzt einfach nur ein Trilogieauftakt ist. Wie heftig auch immer Band drei ausfallen mag, neu ist die Idee dann schon lange nicht mehr. Und auch Band zwei scheint diese Tatsache mit noch mehr, teils unnötiger Gewalt kompensieren zu wollen um im wahrsten Sinne des Wortes die Hardcore-Fans zu fesseln. Alle andere dürften sich abwenden, sei es aus Ekel oder Langeweile.

  7. Cover des Buches Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht (ISBN: 9783492314688)
    Jessica Fellowes

    Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht

    (210)
    Aktuelle Rezension von: Carry1980

    Lange schon wollte ich den 1. Band der Mitford Schwestern lesen. Das Buchcover hat mich sehr angesprochen und ist die Autorin doch eine Nichte des berühmten Autors von Downton Abbey. Der Einstieg ins Buch gelang leicht und wie man sich einen Roman um die Jahrhundertwende vorstellt. Es treffen zwei Welten aufeinander  - Louisa ein Arbeiterkind und Halbwaise und Nancy die älteste Tochter aus vornehmen Hause. Louisa wird Kindermädchen und Gesellschaftsdame und trotz aller Klassenunterschiede freunden sich beide Mädchen an. Als dann noch ein mysteriöser Mord passiert, fangen beide Mädchen mit den Ermittlungen an.

    Hier war dann ein leichter Spannungsfaktor, ansonsten plätscherte das Buch etwas vor sich hin. Es las sich gut, keine Frage, aber einige Figuren waren doch - meiner Meinung nach - nicht gut ausgearbeitet. Z. b. die Ladyschaft kam immer angenervt rüber und Lord Mitford wie ein dumme Tölpel. Irgendwie etwas platt. Auch Guy, der junge Polizist der ebenfalls ermittelt und ein Auge auf Louisa geworfen hatte kam mir ständig nervös vor und nicht wie ein Held, so wie er am Ende des Romanes dann beschrieben wird.

    An für sich ein gutes Buch für zwischendurch, es ist Band 1 der Reihe. In jedem Buch wird ein weiteres Kind der Mitford Geschwister beschrieben. Ich selbst werde kein weiteres Buch dieser Reihe lesen, dafür war mir das 1. Band jetzt einfach zu seicht.

  8. Cover des Buches Die Hafenärztin. Ein Leben für die Hoffnung der Menschen (Hafenärztin 4) (ISBN: 9783864932144)
    Henrike Engel

    Die Hafenärztin. Ein Leben für die Hoffnung der Menschen (Hafenärztin 4)

    (96)
    Aktuelle Rezension von: Martina1964

    Das Cover ist analog zu den vorherigen Büchern gestaltet worden und passt wieder sehr gut zum Titel. Die Autorin hat auch diesen Band wieder sehr flüssig und spannend geschrieben, so dass wieder schnell in die Geschichte eintauchen konnte. Auch wenn dies schon der 4. Teil der Hafenärztin ist, habe ich mich keine Minute gelangweilt, was man ja manchmal bei einer Serie hat. Was Anne in diesem Buch alles widerfährt ist schon sehr emotional. So wird sie erpresst und ihre Freundin wird entführt, so dass sie diese tagelang sucht. Auch der Kommissar Berthold Rheydt spielt  in dem ganzen Geschehen wieder eine grosse Rolle. Er ist immer noch nicht über den Tod seiner Frau hinweg und hat wieder diese Erscheinungen, wo er meint sie zu sehen. Helene seine Freundin ist  mittlerweile Lehrerin und wird auch mit in die ganze Geschichte hingezogen.

    Der 4. Band ist zwar in sich abgeschlossen und man trifft wieder alte Bekannte, aber ich bin der Meinung, man sollte die vorherigen Bände vorher lesen um die ganze Geschichte auch richtig zu verstehen und die Protagonisten/-innen von Anfang kennen zu lernen.

    Ich empfehle dieses Buch jedem, der die vorherigen Bücher bereits gelesen oder gehört hat und der Romane aus der Kaiserzeit mag.

  9. Cover des Buches Die Tinktur des Todes (ISBN: 9783866124721)
    Ambrose Parry

    Die Tinktur des Todes

    (156)
    Aktuelle Rezension von: Barbara251

    Zu Beginn habe ich mit den Figuren etwas gehadert, vor allem mit dem Protagonisten, aber ich bin froh das Buch weiter gehört zu haben.

    Der Protagonist heißt Will Raven und ist ausgebildeter Mediziner. Zu Beginn der Geschichte fängt er als mittelloser Hilfsarzt bei dem renommierten Dr. Simpson in Edinburgh an zu arbeiten. Er ist auf Geburten spezialisiert und forscht an neuen Wegen diese für die Frauen leichter zu machen, indem er Anästhetika einsetzt. Bei seiner Arbeit wird er vor allem durch weitere Ärzte unterstützt, aber auch durch Sarah. Sie ist als Hausmädchen bei ihm angestellt, in ihr regt sich jedoch Widerstand gegen ihre Aufgaben, da sie sich eigentlich ebenfalls für die Themen der Ärzte interessiert. Immer wieder kommt sie wegen ihrer Neugierde und Forschheit deshalb auch mit Will in Konflikt.

    Während Will an der Seite von Dr. Simpson seine praktischen Fähigkeiten verbessert, geht in der Stadt ein Mörder um. Mehrere Frauen fallen ihm zum Opfer – und aus persönlichem Interesse forschen sowohl Will als auch Sarah nach, weshalb sie sterben mussten. 

    Der Schreibstil wechselt zwischen durchaus anspruchsvollen und etwas leichteren Passagen, welche die Handlung vorantreiben. Erstere beinhalten vor allem viel Wissen zu historischen Aspekten der Geburt von Kindern und dem Einsatz von Anästhetikum. Das liegt vermutlich daran, dass ein Teil des Autorenduos hinter dem Pseudonym „Ambrose Parry“ ausgebildete Anästhesistin und Medizinhistorikerin ist. Durch eine ihrer wissenschaftlichen Arbeiten kam die Idee zum Buch, welches sie gemeinsam mit ihrem Mann umgesetzt hat. 

    Durch die Herkunft der Protagonisten aus einer eher niedriger gestellten Gesellschaftsschicht gibt es auch viele philosophische Gedanken zum Thema „Klasse“ und wie sehr diese Mitte des 19. Jahrhunderts vor allem Frauen noch den Zugang zu Bildung und Arbeit verwehrt hat. Die Gefühle und Motivation von Sarah finde ich hierbei sehr gut nachvollziehbar und so konnte ich ihr die ein oder andere „Frechheit“ besser vergeben als Will, der besonders zu Beginn vor allem einen sehr „geldversessenen“ Eindruck auf mich gemacht hat. Dieser Eindruck hat sich mit der Zeit allerdings gelegt und tatsächlich finde ich im Nachhinein, dass seine Entwicklung im Roman dadurch sogar noch besser zur Geltung kommt. Die Figuren haben ihre Fehler und Probleme – was sie realistischer wirken lässt als „klassische“ Gary Stu’s oder Mary Sue’s, die es meiner Meinung nach zu viel in der gegenwärtigen Literatur gibt. 

    Das Tempo der Geschichte wurde in vielen Rezensionen kritisiert, ich fand es jedoch sehr angenehm, weil ich ausführliche und detaillierte lieber mag als temporeiche Geschichten mit viel Action. Teilweise wurden jedoch wirklich sehr viele Geburten geschildert, was ja aber auch das „Hauptgeschäft“ des Protagonisten und seines Umfelds darstellt. Allgemein ist die Atmosphäre eher dunkel – der Jahreszeit (winterlich), den Themen (viel Tod & Leid) geschuldet ist. Trotzdem fand ich die Geschichte sehr spannend und an der ein oder anderen Stelle auch wirklich süß, wenn es um Gefühle und Romantik ging. 

    Die Geschichte regt dazu an sich mit den ethischen Aspekten des Arztseins und auch Medizingeschichte allgemein auseinander zu setzen.Wer sich für einen historischen Krimi im Medizinbereich, mit einem Hauch Gesellschaftskritik und einer kleinen Romanze begeistern kann, der ist bei diesem Buch richtig. Personen, die vielleicht Probleme mit den viel behandelten Themen rund um Geburten haben würde ich dagegen eher abraten das Buch zu lesen. 

  10. Cover des Buches Der falsche Preuße (ISBN: 9783749902859)
    Uta Seeburg

    Der falsche Preuße

    (106)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    Der Preuße Wilhelm kommt als Sondermittler der bayerischen Polizei Ende des 19. Jahrhunderts nach München. Er fühlt sich mit seiner Familie sehr wohl in der Stadt und nach einem Jahr hat er einen spektakulären Fall. Ein bekannter Bierbeschauer wird in einem Federumfang tot gefunden. Mit Hilfe der damaligen kriminalistischen Methoden und viel Menschenverstand versucht Wilhelm den Fall zu lösen, auch wenn er dadurch in Konflikt mit seiner Heimat gerät.

    Es war schön mal wieder ein Buch zu lesen das in München spielt. Wenn man in der Stadt wohnt, konnte man sehr viel mit den einzelnen Örtlichkeiten anfangen, hilfreich sind aber auch die Karten im Buch. Ich habe mich oft an Romane wie zB Mord im Orient-Express oder Moulin Rouge erinnert. Normalerweise sind historische Romane nicht wirklich was für mich, aber die Autorin hat es geschafft, dass ich bei der Geschichte geblieben bin und das Buch wirklich gut fande.

  11. Cover des Buches Der denkwürdige Fall des Mr Poe (ISBN: 9783458682035)
    Louis Bayard

    Der denkwürdige Fall des Mr Poe

    (32)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    **Triggerwarnung: Suizid und Vergewaltigung werden angedeutet**


    Inhalt: Augustus Landor - pensionierter Polizeidetektiv aus New York - hat sich für seinen Ruhestand in die Highlands zurück gezogen. Als es zu einem Todesfall in der nahe gelegenen Militärakademie West Point kommt, wird er als privater Ermittler hinzu gezogen. Da er als Zivilist nur begrenzten Zugang zum Kern der Akademie hat, engagiert er einen Kadetten als seinen geheimen Spion und Asisstenten: den extravaganten Edgar Allen Poe.

    Eindruck: Ich hatte eine Weile Schwierigkeiten, mich an den gemächlichen historischen Erzählstil zu gewöhnen. Schnell voran gehende Krimis, die mich von Anfang an mitziehen und fesseln, liegen mir mehr. Zudem dauerte es recht lange, bis die Figur Poe, weswegen ich das Buch überhaupt in die Hand genommen hatte, in der Handlung auftauchte.

    Aber als Poe und Landor zusammen gefunden hatten, wurde die Geschichte für mich sehr interessant. Der trockene, abgeklärte und nicht mehr leicht zu beeindruckende Landor und der junge energetische, prahlerische Poe waren ein unterhaltsames Duo. Im Verlauf wusste ich auch die ausschmückenden Beschreibungen der Umgebung und Menschen besser zu schätzen, da ich so viele Eindrücke von dem Handlungsort bekommen habe. Es machte die Abläufe und Hintergründe einer Militärakademie für mich als Laien nachvollziehbar. 

    Auch wenn die Lösung des Falls bzw. der Fälle in Minischritten voran ging - wobei das wohl der Realität insbesondere zu den damals noch begrenzten Mehtoden entspricht - wurde ich gut unterhalten und konnte als Leser selbst viele Theorien aufstellen. Dem Autor ist es gelungen, trotz des langsamen Erzähltempos Spannung und ein immer währendes Gefühl der Bedrohung im Hintergurnd aufecht zu erhalten. 

    So unspektakulär die Handlung zwischenzeitlich wirkte, das Ende ist spannend, brutal und erschütternd. Der Plottwist am Ende kam für mich überraschend und rückt im nachhinein die gesamte Geschichte in ein anderes Licht. 

    Fazit: Lesenwert, wenn man genug Geduld aufbringt, sich dem gemächlichen Erzählstil anzupassen. :)

  12. Cover des Buches Vergessene Seelen (ISBN: 9783423218115)
    Frank Goldammer

    Vergessene Seelen

    (85)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Es ist Sommer im Dresden des Jahres 1948. Kommissar Max Heller wird zu einem Leichenfund gerufen, die Leiche eines 14jährigen Jungen, der von einem Kran gesprungen sein soll. Selbstmord ? Ein Unglücksfall ? Später stellt man Striemen auf dem Rücken des Jungen fest, und vermutet Gewalt in der Familie. Also doch kein Unglück? Max Heller nimmt die Ermittlungen auf...

    Diesmal macht Heller nicht die Kälte sondern die Hitze zu schaffen. Der Hunger und die Armut jedoch sind noch nicht wesentlich besser. Kommissar Heller muss sich bei seinem Fall mit einer Kinderbande auseinandersetzen und verfällt dabei auch seinen Gespenstern aus der Kindheit. Sehr spannend.

    Von mir eine Leseempfehlung und volle 5 Sterne!

  13. Cover des Buches 1799 - Die Schatten von Oldenburg (ISBN: 9783839202241)
    Jörg Kohn

    1799 - Die Schatten von Oldenburg

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Didi2256

    Der Autor Jörg Kohn beschreibt in seinem Historischen Roman die Geschichte von Johannes Friedrich von Marburg, der auf der Suche des Mörders seiner Eltern ist.

    Da die Ermittlungen der Polizeistation nicht voran kommen nimmt Johannes Friedrich von Marburg die Sache selbst in die Hand und sucht nach dem Mörder. Eine gefährliche Reise durch Norddeutschland beginnt, bei der Johannes selbst in Lebensgefahr gerät.

    Leider muss ich gleich zu Anfang sagen das ich ohne das Glossar am Ende des Buches nicht zurecht gekommen wäre. Ich habe nur schwer in die Geschichte rein gefunden. Das liegt aber an mir, da ich mich mit den französischen Namen schwer tue. Die Geschichte  ansich ist gut ausgearbeitet und der Autor hat eine umfangreiche Recherche hier geleistet. Die Charaktere der Protagonisten kommen glaubhaft rüber und der Schreibstil, der damaligen Zeit entsprechend, ist schnörkellos. Dennoch hatte ich Mühe durch das Buch zu kommen, deshalb vergebe ich nur 3 Sterne.

  14. Cover des Buches Die Uhrmacherin − Schicksalsstunden (ISBN: 9783328105640)
    Claudia Dahinden

    Die Uhrmacherin − Schicksalsstunden

    (35)
    Aktuelle Rezension von: eriS

    Der Beginn ihrer Lehre als Uhrmacherin bringt Sarah näher an ihren grossen Traum. Doch die Zusammenarbeit mit ihrem Mitlehrling empfindet sie als mühsam und lässt bei ihr das Gefühl aufkommen, das sie nie so gut sein wird wie Fabrice. Ihr Lehrmeister Flury empfindet das nicht so und will sie fördern. Um ihre Französisch-Kenntnisse zu verbessern und noch mehr über die Uhrmacherei zu erfahren, möchte er Sarah ins jurassische Bonfol schicken. Sarah ist begeistert von der Idee und freut sich, doch das ist leider nicht bei allen so. Ihr Freund Paul, der sie bisher in ihrem Traum immer unterstützt hat, scheint nur noch seine eigenen Träume zu verfolgen und möchte das Sarah ihren Traum aufgibt. Die Beziehung zwischen den beiden gerät ins Wanken. Und wäre das nicht alles schon Trupel genug, wird im Internat Breidenstein ein Junge tot aufgefunden, der zuvor entführt wurde. Sarah und ihre Freundinnen können es nicht lassen, auf eigene Faust zu ermitteln, vor allem als noch ein zweiter Junge entführt wurde. Zudem gibt es in der Uhrenfabrik plötzlich viele Reklamationen, die darauf schliessen lassen, das Glassteine anstelle von Edelsteinen verbaut wurden. Doch wie kann das sein? Damit sie ihre Uhrmacher-Lehre sichern kann, widmet sich Sarah auch dieser Thematik und begibt sich bei ihren Ermittlungen selbst in grosse Gefahr.

    ‘Die Uhrmacherin – Schicksalsstunden’ ist der zweite Band der Reihe rund um die junge Uhrmacherin Sarah Siegwart. Den Leser erwartet eine spannende Fortsetzung und man erlebt Sarah in ihrer Uhrmacher-Lehre, die sehr fordernd ist. Die Autorin hat wiederum den historischen Hintergrund mit einem Krimi ergänzt, was ihr gelungen ist. Ein spannender Roman mit viel Spannung, lässt den Leser viel über die Uhrmacherei erfahren, lädt ihn jedoch auch dazu ein, mitzuraten.

    Sarah versucht ihren grossen Traum zu verwirklichen, wird aber auch immer wieder von Zweifeln geplagt. Doch sie überdenkt immer alles und gibt nicht so schnell auf. Neue Abenteuer geht sie immer offen an und versucht alles neue aufzusaugen. Eine sympathische Persönlichkeit, die an ihren Traum glaubt. Ihre Freundinnen unterstützen sie dabei als sehr wichtige Stützen. Das Verhalten von Paul lässt ihn unsympathisch erscheinen, da er nur noch an sich denkt und alle seine Meinung teilen sollen. Gidéon scheint seinen Fokus nicht auf die Ermittlungen zu haben, er lässt sich rasch ablenken, was ihm fast zum Verhängnis wird. Ich bin gespannt, wie sich die beiden Charaktere Sarah und Gidéon weiterentwickeln.

    Ein spannender Roman mit viel historischem Hintergrundwissen und viel Spannung durch die Vorkommnisse im Internat. Spannende Lesestunden sind garantiert.

  15. Cover des Buches Der König und die Totenleserin (ISBN: 9783426504895)
    Ariana Franklin

    Der König und die Totenleserin

    (71)
    Aktuelle Rezension von: KatharinaJ
    Adelia, die Totenleserin des Königs erhält den Auftrag zwei mysteriöse Skelette zu identifizieren. Angeblich handelt es sich um den sagenumwobenen König Artus und seine Guinevere. Adelia und ihre Gefährten finden schnell heraus das mit den beiden Skeletten etwas nicht stimmt und geraten in eine tödliche Intrige.

    Auch der dritte Teil um die mutige Adelia hat mir wieder sehr gut gefallen. Ariana Franklin schreibt einfach flüssig und leicht verständlich. Auch die Protagonisten und Nebenfiguren muss man einfach mögen.
    Für mich war „Der König und die Totenleserin“ auf jeden Fall wieder vier Sterne wert.
  16. Cover des Buches Crossroads (ISBN: 9781545357613)
    Jürgen Albers

    Crossroads

    (26)
    Aktuelle Rezension von: Woerterkatze

    Klappentext von der Autorenseite

    Juni 1940: Der Frühsommer erstrahlt über der britischen Kanalinsel Guernsey. Für den erfahrenen Londoner Inspektor Charles Norcott scheinen die beschaulichen Inseln im Ärmelkanal keine Herausforderung bereit zu halten. Doch das freundliche Sonnenlicht ist trügerisch und beleuchtet die Leiche einer jungen Frau. Kaum haben die Ermittlungen begonnen, als sich bereits neues Unglück zusammenbraut. Die deutsche Wehrmacht hat Frankreich überrannt und besetzt nun auch die britischen Kanalinseln in einem Handstreich. Nach einem zweiten Mord überschlagen sich die Ereignisse. Auf einer kleinen Insel, abgeschnitten und besetzt vom Feind, muss Norcott erkennen, dass er es mit mehr als einem Gegner zu tun hat. Grenzen verwischen sich und die Welt scheint voller Masken. Auch im hellen Sonnenschein bleibt die entscheidende Frage: Hinter welcher Maske steckt ein Freund, hinter welcher der Gegner?

    Autoreninfo von der Verlagsseite:

    Jürgen Albers erkundete bereits als Jugendlicher die britischen Inseln. Die Heimat seines britischen Großvaters kennenzulernen war ein starker Antrieb, sich mit den Menschen und der Geschichte zu beschäftigen. Sein beruflicher Start als Luftwaffenoffizier bescherte dem Autor mehr als ein Jahrzehnt Wanderleben, u.a. mit Stationierungen in Italien und den U.S.A. Nach einigen Jahren als Personalleiter arbeitet Albers heute als Hochschuldozent. Die Liebe zu den britischen Inseln ist geblieben und so werden auch die nächsten Romane dort spielen.

    Erster Satz:

    Er drehte langsam sein Handgelenk, bis er einen unauffälligen Blick auf das Ziffernblatt seiner Uhr werfen konnte.

    Meinung:

    Ein Krimi, der auf den britischen Inseln spielt, hat bei mir schon immer ein Stein im Brett. Wenn dann auch noch die Zeit des 2. Weltkriegs hinzu kommt liegt das Buch schneller bei mir im Regal als man schauen kann. Nun ja in diesem Fall eher auf dem Reader, aber sei es drum. Hauptsache, das Buch ist bei mir eingezogen.

    Guernsey, zugegeben schon einmal gehört, und auch auf der Landkarte gefunden, aber nie weiter in Betracht gezogen, sei es als Handlungsort für einen Roman bzw. Krimi oder als Urlaubsziel. Jürgen Albers, der Erschaffer von Inspector Norcott, hat dies geändert. Er beschreibt die Insel so eindrücklich in all ihren Facetten und Schönheit, dass ich direkt Reiselust bekam.

    Trotz der Schrecken des Krieges und der Invasion der deutschen Wehrmacht ist die Insel malerisch. Kleine gemütliche Häuser, eine typische Inselbevölkerung, die sich vom Festland abhebt und mit der Bedrohung lebt. Denn die deutsche Armee ist schon bis an die französische Küste vorgedrungen und die Insel wird sicherlich auch nicht mehr lange standhalten. Soweit zum Setting, das Albers gewählt hat, und just in dieser Zeit geschieht ein Mord. Eine junge Frau wird erdrosselt und Inspector Norcott, vom Scotland Yard, auf die Nachbarinsel versetzt, muss die Ermittlung in Guernsey übernehmen.

    Norcott ist ein eigenartiger Charakter, auf der einen Seite ruppig in manchen Momenten, dann aber auch wieder sehr ruhig und gewissenhaft bis hin zu zurückhaltend. Ein wundervoller Charakter, den man so schnell nicht einordnen kann und sich im Laufe der 616 Seiten sich weiter entwickelt.  Jürgen Albers gelingt es nicht nur Norcott glänzend darzustellen, sondern auch die vielen Nebencharaktere. Nach gut hundert Seiten war ich so in die Story versunken, dass ich alle Charaktere liebgewonnen habe. Sei es Norcotts Kollegen, der Bürgermeister oder auch die Besatzer.
    Ja, auch die Besatzer, denn im Laufe des Falles wird die Insel besetzt.  Albers schafft es dabei, bei aller historischen Genauigkeit, dass er nicht in Schwarz-Weiß-Malerei abdriftet Denn auf beiden Seiten gibt es Gutes als auch Böses. Wer damit rechnet, dass  er auf böse deutsche Besatzer und arme unterdrückte Kanalinseln-Bewohner bei ihm trifft den muss ich enttäuschen. Weder beschönigt Albers etwas noch stellt er es drastischer dar.

    Gerade dies hat mir sehr gut gefallen. Er schafft es nicht nur die Spannung im Kriminalroman aufrecht zu erhalten, ihm gelingt es auch die sich änderden Lebensumstände durch die Besatzung deutlich rüber zu bringen. Auch die Probleme, die Norcott erwarten als ein weiterer Mord geschieht, sind treffend erläutert.

    Gespannt war ich vor allen Dingen, wie er die vielen unterschiedlichen Handlungsstränge, die er nach und nach eingeflochten hat, am Ende zusammen bringt. Verzettelt er sich da? Ist da irgendetwas nachher nicht eindeutig? Beide Fragen muss ich eindeutig verneinen. So oft ich auch in den Handlungssträngen springen musste, um alles zu verfolgen, so gekonnt finde ich die Umsetzung. Auch wenn es zwischenzeitlich ruhig wird im Krimi und ich, wie Inspector Norcott glauben musste, dass es nicht weiter geht und wir auf der Stelle treten, hat sich am Interesse und an Spannung nichts verloren.

    Ohne weiteres ist es Jürgen Albers gelungen, mich nach Guernsey der vierziger Jahre zu entführen. Durch die bildgewaltige Sprache hatte ich immer das Gefühl entweder an der Kaimauer des Hafens zu stehen, im Pub dabei zu sein oder auch auf der Obstplantage. Gerade jetzt bei dem Tippen der Besprechung habe ich wieder die Bilder vor Augen, mein Kopfkino kann sehr prägnant sein, und ich bin wieder zurückversetzt in das Lesegefühl im Januar. Ich rieche wieder das Meer, spüre die Aufregung des Bewohner, schmecke den schalen Tee im Polizeirevier und spüre den Wind in meinen Haaren als ich über die Felder streife.

    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung “Erased“, die laut Jürgen Albers in diesem Jahr erscheinen wird. Dieses Mal ist das Setting, die altehrwürdige Universitätsstadt Oxford.

    Fazit

    Ein packender historischer Kriminalroman vor einem eindrucksvollen Setting auf den Kanalinseln. Für Leser von historischen Kriminalromanen mit britischen Charme sehr geeignet.

  17. Cover des Buches Der Hunger der Lebenden (Friederike Matthée ermittelt 2) (ISBN: 9783548291215)
    Beate Sauer

    Der Hunger der Lebenden (Friederike Matthée ermittelt 2)

    (109)
    Aktuelle Rezension von: biancasch

     Friederike Matthée ermittelt in einem Mordfall. Das Opfer ist eine ehemalige Kriminalbeamtin und die Täterin ist sofort gefunden… Natürlich nicht! Das Opfer war in der Vergangenheit auch Täterin und die Tatverdächtige ein Opfer. Und ist sie überhaupt die Täterin? 

    Die Geschichte spielt in der Nachkriegszeit und die Liebe darf auch nicht fehlen.

    Mehr möchte ich gar nicht schreiben. Das Buch ist unterhaltsam, kurzweilig und leicht zu lesen. 

    Eine tolle Urlaubslektüre.

  18. Cover des Buches Das Erbe der Kräuterfrau (ISBN: 9783734103704)
    Andrea Schacht

    Das Erbe der Kräuterfrau

    (28)
    Aktuelle Rezension von: Ni_Chi

    Nach dem Tod von Andrea Schacht konnte das Buch jetzt fertig gestellt werden. Dafür vielen, vielen Dank. Das Wiedersehen mit liebgewonnen Charakteren fand ich toll. Es gab erneut überraschende Wendungen und zum Ende ein Happy End. Leider musste man aber auch den Verlust von liebgewonnen Personen erleben.
    Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Wechsel der Autorinnen an der richtigen Stelle bemerkt habe, aber zum Ende hin fehlte mir die Schachtsche Leichtigkeit und der übliche Wortwitz. Aber ich denke, es ist super schwer ein Buch einfach so weiterzuschreiben. Daher gilt mein ausdrücklicher Dank Julia Freidank, die wirklich ganz einfühlsam die Geschichte von Myntha zu Ende erzählt hat.

  19. Cover des Buches Vor dem großen Sterben (ISBN: 9783839225240)
    Bernward Schneider

    Vor dem großen Sterben

    (9)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Ich lese sehr gerne Krimis und wenn sie zusätzlich noch in einer interessanten Zeit angesiedelt sind, ist dies ganz mein Fall! Ich war deshalb sehr auf dieses Buch gespannt und habe die Geschichte auch gerne gelesen. 

    Die Handlung spielt 1939, und die Tänzerin und Abwehragentin Marion Bendt bringt ein geheimes Protokoll in ihren Besitz, das Hitlers Pläne zum Polenfeldzug beinhaltet. Sie erkennt sofort die Brisanz des Materials und übergibt ihrem Führungsoffizier Rolf Michalik Kopien davon. Als dieser kurz darauf tot aufgefunden wird, geht die Polizei von Selbstmord aus. Doch Marion ist sich sicher, dass sie den Schatten des Mörders mit eigenen Augen gesehen hat. Nun schwebt auch sie in Lebensgefahr. 

    In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist leicht zu lesen, sehr bildhaft und hat gut zum Genre gepasst. Die düstere Zeit mit Gestapo und einem Land das fest in den Händen der Nazis ist wurde wirklich gut beschrieben sodass eine gute Atmosphäre geschaffen wurde und ich ganz in diese Zeit eintauchen konnte. 

    Marion war eine authentische Protagonistin, ich konnte mich deshalb auch mit ihrem Denken und Handeln recht gut identifizieren. Spannend blieb die Geschichte die ganze Zeit über, es gab nur wenige Längen und zum Ende hin hat die Spannung auch immer mehr zugenommen. Das Ende ist ein wenig offen gehalten und nicht alle Fragen die man im Kopf hat werden beantwortet, dies muss man mögen. 

    Fazit: Ein guter Krimi in einer düsteren Zeit.

  20. Cover des Buches Hildegard von Bingen und das Siegel des Königs (ISBN: 9783740812560)
    Andreas J. Schulte

    Hildegard von Bingen und das Siegel des Königs

    (32)
    Aktuelle Rezension von: -sabine-

    Mir ist das Buch aufgefallen, weil es auf der Shortlist für den Litertaturpreis „Goldener HOMER“ stand und mich der Klappentext neugierig gemacht hat - leider hat das Buch den Preis nciht gewonnen; mich aber hat es überzeugt!

    Die Geschichte spielt Mitte des 12. Jahrhunderts – Hildegard von Bingen steht dem Kloster in Rupertsberg vor. Die junge Elisabeth von Greich wird von ihrem Bruder in das Kloster gebracht – schnell ist klar, dass Elisabeth klug und gebildet ist, so dass Hildegard ihr besondere Aufgaben zukommen lässt. Als sie ins Kloster Disibodenberg eingeladen wird, um den Verhandlungen zur Thronfolge beizuwohnen, nimmt sie Elisabeth mit – und wird dort zu einer großen Hilfe, als sich ein Unfall als Mord entpuppt und der Mörder frei im Kloster herumläuft.

    Das Buch wird als historischer Kriminalroman gehandelt, man sollt aber wissen, dass der Krimi-Aspekt erst spät dazukommt und es lange Zeit um Elisabeth und ihr Einleben im Kloster geht. Ich fand das sehr interessant, und war daher nicht enttäuscht – und interessant ist auch, dass nicht Hildegard von Bingen im Mittelpunkt steht, sondern die junge Elisabeth. Aus ihrer Sicht wird die Geschichte erzählt, erst ihre Ankunft im neu gegründeten Kloster, dann das Leben dort, ihre Sicht der Dinge, aber auch ihr Empfinden den Mitschwestern gegenüber und ihr Zusammenwirken mit Hildegard. Dabei sind die einzelnen Figuren sehr schön gezeichnet – selbst die Nebenfiguren haben eine eigene Geschichte und sind so sehr nahbar. Elisabeth ist eine gewitzte junge Frau, die nicht nur blitzgescheit ist, sondern auch verschiedene Sprache spricht, im politischen Geschehen informiert war und sich sogar körperlich zu verteidigen weiß. Sie ist sehr sympathisch, und ich habe sie gerne begleitet – auch wenn mir die genannten Punkte ein wenig zu viel des Guten waren. Auch Hildegard ist eine sympathische Frau, die auch hier im Buch eine unglaubliche Würde ausstrahlt und Präsenz zeigt – einfach nur, weil sie da ist. Am Rande werden auch ihre Heilkünste eingeflochten, im Mittelpunkt stehen aber ihr Wirken als Vorsteherin des Klosters und im letzten Drittel dann die Vorkommnisse und Todesfälle im Kloster Disibodenberg.

    Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und hat mich direkt in die Zeit hineingezogen – es sind so tolle Beschreibungen, dass ich alles genau vor Augen hatte, ohne dass es aber langatmig war oder zu ausführlich. Spannend wird es dann in der zweiten Hälfte – hier spitzt sich die Situation langsam zu, und ich war mit Elisabeth ganz hibbelig, wie sich alles auflösen wird.

    Andreas J. Schulte hat schon viele, vor allem regionale, Krimis geschrieben – von mir aus kann er gerne noch weitere historische Romane schreiben, denn ich habe das Buch sehr gerne gelesen und fand die Mischung aus Fiktion und wahren Gegebenheiten sehr gelungen. Auch für Einsteiger ins historische Genre empfehle ich das Buch gerne weiter!

  21. Cover des Buches Des Kummers Nacht (ISBN: 9783785727300)
    Ralph Knobelsdorf

    Des Kummers Nacht

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Eine tote Österreicherin, ein verschwundener Österreicher. Das ist vermutlich der Beginn eines diplomatischen Albtraums.«

     

    Berlin, 1855. Wilhelm von der Heyden, Sohn aus gutem Hause, hat gerade sein Jura-Studium abgeschlossen und sollte nun anfangen, die für Männer seines Standes vorgesehene Karriereleiter zu erklimmen. Doch der Direktor der Kriminalpolizei, bekannt mit der Familie und begeistert von Wilhelms ungewöhnlich hoher Beobachtungsgabe, umwirbt den jungen Mann. Schließlich werden gute Leute für die noch neue preußische Ermittlungsbehörde dringend benötigt!

    Als Wilhelm zufällig Zeuge eines Anschlags wird, bei dem eine junge Frau getötet wird, schließt er sich zur Probe den Ermittlungen an und steckt schon bald bis zum Hals in einem äußerst kniffligen und delikaten Fall, der bis in höchste Kreise führt…

     

    Bei diesem Krimi reizte mich besonders der zeitgeschichtliche Hintergrund. Dieser wird auch sehr gelungen dargestellt, detailliert formt sich beim Lesen ein Bild der gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse der damaligen Zeit. Auch alle Infos, die sich mit dem Polizeiwesen befassen, wie z.B. Struktur, Aufgaben und Vorgehensweisen, fand ich hochinteressant. Von Zeit zu Zeit jedoch lässt der Autor diesem Umfeld der Handlung ein wenig zu viel Raum, was für die rein historische Vorstellung gut ist, den Krimi aber ausbremst. Im Anhang finden sich diverse (ebenfalls hochinteressante) Ausführungen zu all diesen Hintergründen sowie zu realen und fiktiven Personen im Buch. Hier hätte man vielleicht noch das ein oder andere aus dem Haupttext ergänzen können, um diesen im Gegenzug etwas zu straffen.

     

    Die Spannung leidet also zeitweise, was bedauerlich ist, da die Handlung mit all ihren Verstrickungen viel Spannungspotential hat. Sie wirkt auch realistisch, ich kann mir gut vorstellen, dass Dinge in dieser Art ablaufen könnten oder womöglich sogar abgelaufen sind. Wer weiß das schon? Auch der Fall hier lässt ahnen, dass nicht alle Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden können.

     

    In der Nebenhandlung muss sich Wilhelm mit einem gravierenden familiären Problem auseinandersetzen, dabei hilft ihm sein neuer Beruf. Außerdem leidet er unter einem Trauma, das sich in nächtlichen Albträumen auswirkt und das vermutlich auf einem verdrängten Kindheitserlebnis beruht. Ich hoffe, mehr dazu im nächsten Band zu erfahren.

     

    Ein Punkt hat mich allerdings gestört, oder vielleicht besser, beschäftigt. Der Krimi spielt 1855. Laut Wilhelms Vita, gleich zu Beginn des Buchs, wurde er im Sommer 1835 geboren, ist also zum Zeitpunkt der Handlung gerade einmal 20 Jahre alt. Soll aber bereits einen einjährigen Freiwilligendienst in einem Infanterieregiment absolviert, es zum Leutnant der Landwehr gebracht und ein Jurastudium erfolgreich mit Examen abgeschlossen haben. Ich glaube ja gerne, dass er sehr talentiert ist, aber das alles vor Abschluss des 20. Lebensjahres erscheint mir zweifelhaft.

     

    Fazit: Trotz einiger Längen wegen besonders detaillierten Schilderungen ein packender Fall. Ich lande bei 3,5 Sternen, die ich auf 4 aufrunde.

  22. Cover des Buches Spur des Verrats (ISBN: 9783453426153)
    Matthias Wittekindt

    Spur des Verrats

    (20)
    Aktuelle Rezension von: JochenBender

    Glaubwürdig erzählt Herr Wittekindt eine Geschichte aus der Zeit vor dem ersten Weltkrieg. Authentisch gibt er die Zeit wieder, wobei er mit viel Augenzwinkern deutlich macht, ihn nicht zu ernst zu nehmen. Amüsiert verfolgte ich Major Cramer, der begleitet von seiner Helmine versucht, einen Krieg zwischen den europäischen Großmächten zu verhindern. Mit subtilem Humor erlaubt er sich mehr als eine Anleihe bei James Bond. Nebenbei tritt die sozialistische Polit-Prominenz der Zeit auf, wird der Leser in in das bis heute wirkende Gedankengut der Reformer eingeführt und die U-Boot-Waffe der deutschen Marine persifliert. Ich danke für die gute Unterhaltung.

  23. Cover des Buches Hotel Silber – neue Zeit, alte Schuld (ISBN: 9783740821234)
    Kai Bliesener

    Hotel Silber – neue Zeit, alte Schuld

    (37)
    Aktuelle Rezension von: Chattys_Buecherblog

    Paul Kramer steht vor einer neuen Herausforderung: den Aufbau der Kriminalpolizei in Stuttgart, die im berüchtigten Hotel Silber untergebracht ist. Dieses einstige Symbol des Schreckens und der Folterlager aus der Zeit des Nationalsozialismus wird zum Schauplatz seiner Ermittlungen. Doch die Erinnerungen an seine eigenen Leiden sind noch frisch, und die Gespenster der Vergangenheit greifen nach ihm.


    Als er den Fall einer vermissten Frau übernimmt, die einst in diesen Mauern festgehalten wurde, wird die Situation zunehmend brenzlig. Kramers Kollegen scheinen von den Idealen der Vergangenheit nicht loszukommen und stehen ihm eher feindlich gegenüber. Wem kann er noch vertrauen, wenn die Schatten der Geschichte noch immer über Stuttgart liegen?


    Der Roman bietet einen eindringlichen Blick auf die dunklen Kapitel der deutschen Geschichte und beleuchtet die Schwierigkeiten, eine neue Ordnung zu schaffen, während alte Gespenster in Machtpositionen verweilen. Die Beschreibungen der Gräueltaten im Hotel Silber lassen einem das Blut in den Adern gefrieren; sie sind so realistisch, dass man beim Lesen Gänsehaut verspürt.


    Die Charaktere sind facettenreich, vom Opfer bis zum Täter, und zeigen die Abgründe der menschlichen Seele in jener Zeit. Die gekonnte Mischung aus packender Erzählweise und tiefgründiger Recherche macht diesen Kriminalroman nicht nur zu einem spannenden Lesevergnügen, sondern regt auch zum Nachdenken über Schuld und Verantwortung an. Ein absolutes Muss für alle, die sich für die dunkle Vergangenheit Deutschlands interessieren!

  24. Cover des Buches Die Doppelte Frau (ISBN: 9783222151217)
    Beate Thalberg

    Die Doppelte Frau

    (25)
    Aktuelle Rezension von: ErikHuyoff

    Vor kurze habe ich auch "Die doppelte Frau: und das Rätsel Betty Steinhart" von Beate Thalberg gelesen. Das Buch ist 2024 im Molden Verlag in der Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG erscheinen und als historischer Kriminalroman einzuordnen, die Illustrationen stammen aus der Feder von Lily Ammann. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

    Salzburg 1946. Eine mysteriöse Frau, ein Privatdetektiv mit Vergangenheit und Fotografien, die es gar nicht geben dürfte. Doch wer hat die rätselhaften Aufnahmen gemacht? Schnell stellt sich heraus, dass diese von Betty Steinhart stammen - doch die Frau selbst bleibt ein Rätsel. Aus nächster Nähe dokumentierte ihr Salzburger Fotoatelier die Stars der frühen Festspielära, von Max Reinhardt bis Marlene Dietrich, bis sich ihre Spur verliert. Nach dem Krieg macht sich daher der Privatdetektiv Max auf die Suche nach ihr - beauftragt von der mysteriösen Eva. Doch was bezweckt diese damit?

    "Die doppelte Frau: und das Rätsel Betty Steinhart" lässt sich bereits schwerlich einem Genre zuordnen. Vom Verlag als Krimi Noir beworben, ist das Buch gleichermaßen Krimi und historischer Roman, ist auch ein Porträt der Nachkriegszeit in Salzburg, zwischen Besatzung, Entnazifizierung und der Suche nach vergangenem Glanz. Dabei ist das Buch in kurzen Stellen auch Graphic Novel, sind doch einige Szenen von Lily Ammann (nur) grafisch dargestellt worden. Da mir persönlich zum Krimi Noir noch etwas fehlt, habe ich das Buch schlussendlich daher als historischen Kriminalroman eingeordnet.

    Die Handlung ist durchaus abwechslungsreich, wenn auch partiell mit Längen versehen und etwas wirr. Letzteres gilt insbesondere für die Nutzung dreier Ich-Perspektiven, die munter durcheinander wechseln und mit Kapitelüberschriften, aber nicht mit dem Erzähler betitelt sind, sodass man jeweils erstmal raten muss, aus wessen Sicht derzeit erzählt wird - sehr mühsam. Auch die teils eingestreuten Szenen als Graphic Novel helfen hier nicht. Zwar sind sie unzweifelhaft toll gezeichnet, hemmen jedoch den Lesefluss ebenfalls und sorgen für Verwirrung - dies wäre vermutlich anders, wenn das ganze Buch so gehalten gewesen wäre. Ein wirklicher roter Faden lässt sich daher nie finden.

    Das Setting kann hingegen überzeugen. So entführt die Autorin den Leser ins Salzburg der Nachkriegszeit, zeichnet ein Porträt der damaligen Gesellschaft und - die größte Stärke des Romans - illustriert in Fotoaufnahmen die Anfänge der Salzburger Festspiele; die Fotos sind ein wahrer Schatz und die größte Hinterlassenschaft Betty Steinharts. Zudem spricht der Roman wichtige Themen an wie die Übernahme alter Strukturen nach Kriegsende und die Rückgabe von Beutekunst, die aus der Enteignung jüdischer Familien stammt.

    Die einzelnen Figuren sind aufgrund des herrschenden Chaos schwierig zu beurteilen. Hierbei überzeugt am ehesten noch der historisch verbriefte Harry J. Collins, während Max rätselhaft und sprunghaft verbleibt und nicht nachvollziehbar handelt - und auch Eva sich nicht so recht greifen lässt. Beate Thalbergs Schreibstil lässt sich dabei leicht und flüssig lesen und das Kopfkino sofort anlaufen - unterstützt natürlich durch die tollen Fotoaufnahmen.

    Die Buchgestaltung ist solide. Lektorat und Korrektorat sind nur Kleinigkeiten durchgerutscht, die den Lesefluss nicht wesentlich schmälern, der Buchsatz ist ordentlich - und die Geschichte wird mit einer Biografie, einer Bild- und Zitatlegende, einer Einordnung seitens des Verlags und einer Danksagung abgerundet. Der Buchumschlag ist mit Klappen versehen, das unter dem Umschlag befindliche Buch von außen schlicht, innen mit gestalteten Coverinnenseiten versehen. Das Covermotiv wird leider zum Buchrücken hin unterbrochen, kann aber auch in Gänze nicht wirklich überzeugen und ist kein Eyecatcher.

    Mein Fazit? "Die doppelte Frau: und das Rätsel Betty Steinhart" ist ein atmosphärisch toller Roman mit brillantem Setting, aber auch gröberen Schwächen in der Handlung. Für Liebhaber der Zeit und des Genres noch zu empfehlen, ab einem Lesealter von 16 Jahren.

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