Bücher mit dem Tag "historischer liebesroman"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "historischer liebesroman" gekennzeichnet haben.

529 Bücher

  1. Cover des Buches Animant Crumbs Staubchronik (ISBN: 9783959913911)
    Lin Rina

    Animant Crumbs Staubchronik

     (978)
    Aktuelle Rezension von: diebibliothekarin

    Schon lange habe ich mit diesem Buch geliebäugelt, viele gute Meinungen habe ich schon gehört und es auch schon mehrfach in der Hand gehabt. Durch Zufall bin ich nun auf das E-Book gestoßen, ich habe es sofort begonnen zu lesen und es mit großer Leidenschaft verschlungen.

    Ich habe mich innerhalb weniger Seiten in die Atmosphäre der Geschichte verliebt, wäre am liebsten mit Animant durch die langen Bücherregale geschlendert und hätte sehr gerne den selben Duft eingeatmet wie sie. 

    Ich fand den Schreibstil sofort sehr ansprechend, die Autorin schreibt fließend, detailliert und sehr bildlich. Sie beweist ein besonderes Gespür für die zwischenmenschlichen Interaktionen und dadurch werden die Beziehungen der Charaktere vertieft und kommen noch besser rüber.

    Animant ist so wunderbar, ich kann mich so sehr gut mit ihr identifizieren und hätte am liebsten mit ihr getauscht. Thomas ist ein wunderbarer, verschrobener Charakter, den ich trotzdem sofort ins Herz geschlossen habe. Sie sind so ein wunderbares Paar und ich habe mich so sehr über das Ende sehr gefreut.

    Ich ärgere mich maßlos, dieses Buch nicht schon sehr viel eher gelesen zu haben, ich habe jede einzelne Seite genossen und dieses Buch gehört nun zu meinen absoluten Lesehighlights. Ich weiß nicht wie ich jetzt einfach wieder etwas anderes lesen kann.

    Fazit:

    So ein wunderschönes Buch, ich habe mich verliebt vom Fleck weg. Ich möchte am liebsten zurück nach London und ich würde so gerne wissen wie es weitergeht. Ich liebe diese Geschichte und kann sie jedem nur ans Herz legen.

  2. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.557)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Achtung: Band 1 einer Reihe!

     

    Hinweis: Ich beziehe mich auf die alte Übersetzung aus dem Blanvalet-Verlag, die ich persönlich lieber mag.

     

     

    1946: Die englische Krankenschwester Claire Randall befindet sich zusammen mit ihrem Mann Frank auf einer zweiten Hochzeitsreise in Schottland. Beide müssen die Schrecken des Krieges verwinden und einander neu kennenlernen. Sie haben sich verändert, durch das, was sie getan und erlebt haben. Doch Claire betritt unwissend um die Konsequenzen einen mystischen Steinkreis und landet plötzlich über 200 Jahre in der Vergangenheit, im Jahr 1743. 

    Überall lauern Gefahren, Gewalt und bald weiß Claire nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist. Wem kann sie überhaupt trauen? Und wie soll sie es jemals zurück in ihre Zeit und zu Frank schaffen?

     

     

    Ich habe dieses Buch schon mehrmals gelesen, auf deutsch und englisch und ich liebe es einfach so sehr. Eine Rezension war schon lange überfällig.

     

    Ich habe die Bücher erst sehr spät entdeckt – was allerdings gut für mich war, so konnte ich beim ersten Lesen direkt Band 1-8 nacheinander durchsuchten – und ja, genau so habe ich sie gelesen, wie im Rausch. Ich konnte nicht aufhören. Und direkt im Anschluss habe ich mir die eBook-Bundles auf englisch gekauft und wieder von vorne angefangen – ich schätze, das sagt schon so ziemlich alles.

     

    Ich persönlich mag Claire sehr gern. Sie ist rational, überlegt und alles andere als dumm. Ja, sie landet in einer vollkommen fremden Zeit und am Anfang stolpert sie ziemlich trampelig durch die Gegend, aber wer würde das nicht? Ich denke die Mehrheit von uns würde sich weit schlechter anstellen, als sie. Ihre Fähigkeiten als Krankenschwester kommen ihr hier auch zu Gute, so kann sie nicht nur Leben retten, sondern findet auch einen Platz in der Gesellschaft. Auch wenn sie als Engländerin inmitten von Highland-Schotten definitiv eine Außenseiterin ist, der man tendenziell eher misstraut.

     

    Jamie ist und bleibt mein absoluter Liebling. Er – ich weiß gar nicht wie ich ihn ohne zu spoilern beschreiben soll. Jamie ist ein grundguter, ehrlicher Mann mit der Seele eines Poeten und eines Kriegers. Er sagt immer die allerschönsten Dinge. Er bringt einen mit seinem jugendlichen Charme zum Lachen, verschlägt einem mit seinen Worten und Taten den Atem und was ich besonders an ihm liebe, ist seine Offenheit. Er steht der Welt und den Menschen immer offen gegenüber. Wo sich die anderen Charaktere oft kleingeistig oder abergläubisch zeigen, nimmt er das eher mit Humor und lehnt niemanden ab, bevor er ihn nicht selbst auf Herz und Nieren geprüft hat. Wer sich seiner Loyalität und Treue versichert, der hat sie auf ewig – außer er missbraucht sein Vertrauen.

    Je mehr man über ihn erfährt, desto mehr muss man ihn lieben. Was er alles durchgemacht hat – und auch in diesem Buch durchmachen muss – und trotzdem schafft er es, so zu sein wie er ist.

     

     

    Fazit: Ich weiß, Zeitreise-Romane sind nicht jedermanns Sache und ich weiß auch, die große Mehrheit derer, die diese Rezension lesen, kennen die Bücher schon und denen erzähle ich hier nichts Neues, aber, wer die Reihe noch nicht kennt: gebt ihr eine Chance. Lasst euch einfach darauf ein und versinkt in diesem Buch. Wenn ihr zu denen gehört, die diese Reihe lieben, freue ich mich für euch, sie ist nämlich noch viel besser, als die Serie. Falls sie nicht euer Fall ist, tut es mir leid für euch, denn sie gehört zu meinen absoluten, ewigen Lieblingen.

     

    Von mir bekommt das Buch volle 5 Sterne!

     

    Und noch ein Tipp: ich persönlich lese die Reihe total gern auf englisch. Sobald man sich an den geschriebenen schottischen Akzent gewöhnt hat, lohnt sich das wirklich sehr!

  3. Cover des Buches Die geliehene Zeit (ISBN: 9783426518106)
    Diana Gabaldon

    Die geliehene Zeit

     (1.420)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Achtung: Band 2 einer Reihe!

     

    1968: Roger Wakefield, ein junger Historiker, erhält den Auftrag eine Liste von Namen zu überprüfen. Alle Männer waren Jakobiten, die an der Schlacht von Culloden 1746 teilgenommen haben. Die Frau, die ihn bittet nach den Männern zu suchen, möchte wissen, was aus ihnen geworden ist. Ihr Name ist Claire Randall. Doch noch viel faszinierender als die Frau selbst, findet Roger ihre Tochter, Brianna.

    Seine Nachforschungen führen die drei an ein Grab und Claire enthüllt eine Geschichte, die so unglaublich klingt, dass sie einfach nicht wahr sein kann, oder? Sie erzählt von einem Highlander namens Jamie Fraser, dem Hofe König Louis XV., Prince Charles Edward Stuart und dem Aufstand der Jakobiten. Ihre Geschichte kann nicht wahr sein – aber was, wenn sie es doch ist?

     

     

    Ich liebe ja die Highland-Saga und werde nicht müde das immer wieder zu betonen, aber die Bücher zu rezensieren fällt mir unheimlich schwer, weil ich sie alle schon so oft gelesen habe, dass es wirklich nicht leicht ist, nicht aus Versehen zu viel zu verraten.

     

    Jamie hat die Hölle überlebt. Er hat Jack Randall überlebt, aber er hat seine Spuren auf seinem Körper und seiner Seele hinterlassen. Doch Jamie und Claire können sich nicht einfach ausruhen und der Geschichte ihren Lauf lassen. Sie wissen was kommen wird. Claire weiß ganz genau was den Highland-Clans droht, wenn die Schlacht von Culloden stattfindet. Sie müssen es einfach verhindern. Irgendwie – egal wie. 

     

    Doch wie verhindert man einen Aufstand? Gemeinsam mit Jamies Patenonkel Murtagh schmieden sie Pläne und schließlich läuft es darauf hinaus, dass sie versuchen müssen, Charles Edward Stuart die französische Assistenz zu entziehen. Kein Geld aus Frankreich bedeutet kein Geld für einen Feldzug. Um dieses Ziel zu erreichen, muss sich Jamie in die Jakobiten-Szene einschleusen und beide nach Versailles. Aber selbst wenn das alles gelingt – es gibt noch viel größere Probleme, die auf sie warten und nicht alle haben etwas mit Culloden zu tun.

     

    In diesem Band dürfen wir mit nach Versailles und es wird definitiv nicht langweilig dort. Doch wie so oft geraten Jamie und Claire schneller in Schwierigkeiten, als sie schauen können und haben sich in Rekordzeit einen Todfeind angelacht. Auch ihre Ehe muss einiges aushalten und über allem droht das Wissen, das man als Leser hat, dass Claire irgendwie wieder in der „Gegenwart“ gelandet ist. Nur wie? Und warum?

     

     

    Fazit: Dieser Band ist ebenso spannend und faszinierend, wie Band 1. Es wird witzig, romantisch, dramatisch und richtig heftig. Mehr als einmal bricht einem fast das Herz. Egal, wie oft ich die Reihe auch schon gelesen habe, es packt mich jedes Mal wieder. Man wird richtig in das Buch gesaugt und kann nicht aufhören zu lesen. 

    Ich möchte euch wieder die alte Übersetzung und das Originalbuch ans Herz legen. Die Bücher auf englisch zu lesen ist wirklich eine ganz andere Erfahrung.

     

    Von mir gibt es natürlich wieder volle 5 Sterne!

  4. Cover des Buches Lieber Daddy-Long-Legs (ISBN: 9783551560445)
    Jean Webster

    Lieber Daddy-Long-Legs

     (143)
    Aktuelle Rezension von: vaSe

    Das Buch hat mir erstaunlich gut gefallen, das hätte ich definitiv nicht gedacht. Auch dass es in der Briefform geschrieben ist, fand ich ziemlich gut und ziemlich leicht zu lesen. Das Ende kam für meinen Geschmack ein bisschen zu plötzlich, außerdem finde ich, der Schluss hätte wieder in "normaler Form" geschrieben worden sein. Kann ich aber definitiv empfehlen, ist entspannt für zwischendurch.

  5. Cover des Buches Euphoria (ISBN: 9783406682032)
    Lily King

    Euphoria

     (110)
    Aktuelle Rezension von: MaternaKuhn

    „Spannend... intensiv, verführerisch, erotisch…“, so überschlagen sich Literaturkritiker diverser renommierter Medien bei ihren Rezensionen zu Euphoria. Kombiniert mit dem Wortklang des Titels und dem nach einem fiktiven Pseudonym klingenden Namen der Autorin verführen spätestens Keywords aus der Inhaltsangabe wie „Dreiecksbeziehung in exotischem Setting“ zu völlig unzutreffender Kategorisierung. Also Vorsicht vor voreiligen Schnellschlüssen, denn das Buch bietet aus diesem Genre relativ wenig, aber dafür viel mehr Höherkarätiges.

    So wenig wie Euphoria auch nur im Geringsten in die Sparte Fifty Shades of Grey gehört, so wenig ist Lily King eine E.L. James. Lily King ist amerikanische Hochschullehrerin für Literatur, die mit ihren Büchern bereits diverse Literaturpreise gewonnen hat und mit Euphoria von der New York Times unter die fünf besten literarischen Bücher des Jahres 2014 gewählt wurde.

    Der Roman selbst hat viele Ebenen und Facetten, die jede für sich einen Spannungsbogen garantiert und im gemeinsamen Einklang die Qualität des Romans ausmachen.


    Die Handlung. Lily King lehnt sich an die reale Forschung von Margaret Mead in Papua-Neuguinea an, diesem landschaftlich und kulturell wilden Inselkonglomerat zwischen Indonesien und Australien. Die Autorin erschafft für ihren Roman die Figuren von drei Ethnologen, die sich in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts in den Tiefen des kaum erschlossenen Regenwaldes kennenlernen und ihre Forschungen teilweise in Konkurrenz mißtrauisch beäugen, aber teilweise auch in ungestümer Fusion ihrer gemeinsamen wissenschaftlichen Leidenschaft fast schon zur ekstatischen Euphorie vorantreiben.


    Das Zwischenmenschliche. Nell und ihr Mann Fen sind mehr Konkurrenten als Ehepaar. Hier Nell, die strukturierte, engagierte und schon deutlich berühmtere Wissenschaftlerin, die für neue Erkenntnisse und Erfahrungen alles gibt. Da Fen, der Maskuline und eher Raubeinige, dem es im Schatten seiner Frau mehr um den schnellen Erfolg geht, sei es sogar durch Diebstahl von Kulturgütern heiliger Zeremonien. Und dann taucht da der sensible Konterpart Andrew auf, ein Wissenschaftler mit Empathie, wobei sich sein Einfühlungsvermögen nicht nur auf die Sitten und Riten der Ureinwohner beschränkt, sondern sich auch auf Nell auswirkt. Soweit, so gut oder so klischeehaft in der Kürze, aber ehrlicherweise gekonnt ins Buch eingewoben.


    Die Erzählperspektive. Davon gibt es nicht nur eine, sondern gleich drei. Zum Einstieg und immer wieder sporadisch im Verlauf des Buches übernimmt der auktorial-neutrale Erzähler. Danach wechseln sich Andrew und Nell als Ich-Erzähler ab, wobei Nells Part als Tagebuch präsentiert wird. Ein am Anfang leicht irritierender Wechsel der Erzählstile, nach kurzer Einlese-Zeit aber sehr interessant und auflockernd.


    Die Rolle der Ethnologie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das ist die mit Abstand bedrückendste Ebene des Romans. King gelingt es hervorragend darzustellen, wie falsch und fehlerhaft der Ansatz der ethnologischen Wissenschaft dieser drei Forscher ist, die aber nur repräsentativ für die gesamte Anthropologie der damaligen Zeit stehen. Und ich hoffe inständig, dass das Präteritum an dieser Stelle gerechtfertigt ist. Die drei Vertreter eines ganz anderen Kulturkreises betreten ein fast unberührtes Land, um die Ureinwohner zu studieren, verändern aber alleine durch ihre Anwesenheit mit ihrem Eintreffen alle Abläufe und jegliches Verhalten. Sie lassen sich eigene Hütten und Häuser bauen, greifen in uralte Riten ein und leiten aus all den fehlgesteuerten und verfälschten Beobachtungen schliesslich auch noch unzulässig verallgemeinernde Schlüsse ab. Sie schaffen schliesslich Menschentypen und Rassenkategorien, die wenige Jahre später in nationalsozialistische Strömungen rund um die Welt, aber bekannterweise vor allem in einem Staat in der Mitte Europas begeisterten Widerhall finden.


    In Summe also kein Erotikroman, aber auch kein Abenteuerroman, natürlich auch kein ethnologisch-anthroposophisches Sachbuch, sondern einfach sehr unterhaltsame Belletristik mit Lerneffekt und dem wohltuenden Schauer von Ferne.

  6. Cover des Buches Vom Winde verweht (ISBN: 9783548269337)
    Margaret Mitchell

    Vom Winde verweht

     (743)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichen_

    Vom Winde verweht.

    Ein Klassiker der Weltliteratur, den man unbedingt gelesen haben sollte.

    Viele kritisieren den Roman, weil er die Sklavenhaltung in den Südstaaten verherrlicht. Dies mag ich nicht zu beurteilen, vielleicht sollte man den Roman in seinen sozialen Kontext stellen. Doch für mich persönlich ist „Vom Winde verweht“  eine Familiengeschichte und vor allem eine großartige Liebesgeschichte bei  der ich jedes Mal mitfiebere ob Scarlett und Rhett es wohl endlich schaffen so richtig zusammen zu kommen. Ich könnte jedes Mal wieder verrückt werden, wenn Rhett und Scarlett mal wieder nicht miteinander reden oder voreinander weglaufen, und doch muss ich den Roman immer wieder lesen.

  7. Cover des Buches Die Rebellinnen von Oxford - Verwegen (ISBN: 9783736315426)
    Evie Dunmore

    Die Rebellinnen von Oxford - Verwegen

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Amelia998

    𝐷𝑖𝑒 𝑅𝑒𝑏𝑒𝑙𝑙𝑖𝑛𝑛𝑒𝑛 𝑣𝑜𝑛 𝑂𝑥𝑓𝑜𝑟𝑑  💓

    Es handelt sich um einen Historischen Liebesroman, mit einem tollen schreibstil. Ich fand es schön einen Einblick in die vergangene Zeit zu bekommen und die Protagonistin beim Kampf für ihre Zukunft und Liebe zu begleiten. Nicht ganz so freiwillig, ist die Protagonistin Teil einer Frauenbewegung, die sich für die Rechte von Frauen einsetzt. Bis auf wenige Seiten, die mich gelangweilt hatten, hatte mir das Buch von 𝑨𝒏𝒇𝒂𝒏𝒈 𝒃𝒊𝒔 𝑬𝒏𝒅𝒆 gut gefallen.🤍 Die Protagonistin ist Klug, Hübsch und kämpft für Ihre Zukunft. Was mich nur etwas störte war, dass die Protagonistin, sobald sie 𝑰𝒉𝒏 sah, gleich schwach wurde und fast keinerlei Kontrolle mehr über sich hatte. Und das macht, meiner Meinung nach, eine starke Protagonistin nicht aus. Alles in allem ein gutes und unterhaltsames Buch. 🤗 Es ist bereits Band 2 der Reihe erschienen, allerdings ist die Protagonistin in Band 2 eine andere. 

    𝐵𝑒𝑤𝑒𝑟𝑡𝑢𝑛𝑔: 4,5 📚

  8. Cover des Buches Das Buch der Nacht (ISBN: 9783734100499)
    Deborah Harkness

    Das Buch der Nacht

     (287)
    Aktuelle Rezension von: Charlea

    "Das Buch der Seelen" ist der Abschlussband der All Souls Trilogy der US-amerikanischen Autorin Deborah Harkness und ich muss nach einer langen, wirklich sehr langen Nacht sagen, dass ich dieses Buch ebenso wie die beiden Bände davor liebe. Ich weiß einfach nicht mehr, wann ich das letzte Mal drei Bände einer Reihe in so kurzer Zeit weggeatmet habe, obwohl die Bücher alles andere als dünn sind. Oft ist es so, dass wenn ich einen neuen Teil einer Reihe lesen möchte, ich den Band davor noch einmal lesen muss, da zu viel Zeit vergangen ist und ich manche Zusammenhänge vergessen habe. Bei dieser Reihe war es mir zwischendurch kaum möglich, mich auf ein anderes Buch zu konzentrieren, da ich immer wissen wollte, was als nächstes passiert!


    Doch was ist es eigentlich, was mich so gefesselt hat?
    Zunächst einmal ist die Schreibe der Autorin sehr flüssig. Egal welche Situation beschrieben wird, ist man als Leser immer zu 100% mit dabei und sieht den Film sogar noch im Traum vor Augen. Das liegt vor allem daran, dass die Charaktere Schatten werfen und von der ersten Seite an eine Verbindung zum Leser knüpfen. Auch die Entwicklung der Charaktere wirkt nicht überzogen, sondern logisch und handwerklich gut gemacht.
    Man fiebert und leidet mit – bis zur letzten Seite. Darüber hinaus gibt es für mich keine Episode im Buch, die mich nicht gefesselt hat, oder die in irgendeiner Weise unlogisch oder konstruiert wirkt – ganz im Gegenteil hatte ich immer das Gefühl, dass die Geschichte konsequent zu Ende gedacht ist. Auch die Geschichte an sich ist wahnsinnig spannend.
    Empfehlen würde ich das Buch allen Fans der low fantasy, Historien-Schmökern, guten Liebesgeschichten und starken Frauencharakteren.

  9. Cover des Buches Amalientöchter (ISBN: 9783746635088)
    Joan Weng

    Amalientöchter

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Monika58097

    Das Jahr 1918. Klara, eine junge Frau, die vor Leben und Ideen nur so sprüht. Der Krieg ist vorbei und tatsächlich gibt es endlich ein Wahlrecht für Frauen! Der Beginn der Emanzipation, doch bei näherem Hinsehen dann doch oft nur auf dem Papier, doch Klara möchte etwas bewegen. Sie folgt ihrer großen Liebe Fritz nach Berlin, ein Arzt, der sich um die Armen kümmert, doch das Leben in Berlin ist nicht ungefährlich. Unruhen und Kämpfe überall, doch Klara träumt von Emanzipation und Selbstbestimmung. Sie möchte so sein wie Anna Amalia, die einst allein nach Italien reiste. 

    Klara schreibt inzwischen für eine reine Frauenzeitschrift, doch als es in Berlin immer schlimmer wird, hört sie auf Fritz und kehrt nach Weimar zurück. Schließlich kann sie ihre Artikel auch hier schreiben, doch schnell fehlt ihr das quirlige Hauptstadtleben. In Weimar fühlt sie sich eingeengt. Sie möchte ihr eigenes Geld verdienen und nicht die brave Arztgattin sein. Der Zeichner Max bestärkt sie darin und auf einmal wird ihr bewusst, dass er ihr viel mehr bedeutet. 

    "Amalientöchter" - Joan Weng versteht es wieder einmal hervorragend, den Leser in eine vergangene Zeit zu entführen. Durch sie wird diese Zeit wieder lebendig. Die Anfänge der Emanzipation, das Wahlrecht für die Frauen - für uns heute selbstverständlich, doch die Frauen damals mussten dafür kämpfen. Joan Weng, diesmal sehr politisch, aber auch sehr spannend. Die Autorin versteht es einfach, den Leser zu fesseln.

    Das Ende lässt dennoch einige Fragen offen, so dass ich hoffe, dass es eine Fortsetzung geben wird. 

  10. Cover des Buches Die Erben von Snowshill Manor (ISBN: 9783765509605)
    Ingrid Kretz

    Die Erben von Snowshill Manor

     (49)
    Aktuelle Rezension von: anne_lay

    Catherine wird aufgrund einer unstandesgemäßen Tändelei nach Snowhill Manor geschickt. Dort soll sie die Gesellschafterin von Lady Darabont sein.

    Was als Strafmaßnahme beginnt und schlecht startet, weil Lady Darabont sie nicht will, gestaltet sich allmählich so, dass Catherine Geheimnissen auf die Spur kommt, die sie eigentlich besser nicht aufspüren sollte ...

    Der Roman ist aus zwei Perspektiven erzählt, die durch die Schauplätze überschrieben und somit gut erkennbar sind. Neben Catherines Sicht erfahre ich auch von einem jungen Mann, Mr. Hastings, der als Verwalter auf dem Nachbargut arbeitet. 

    Einerseits ist die Zeit (wie ich sie mir vorstelle) gut eingefangen. Formulierungen, das enge Korsett des moralisch Erlaubten, die Lebensweise des Adels bilden die Kulisse für die Geschichte aus Lovestory, Aufdeckungsgeschichte und Krimi, wobei letzteres eher angedeutet wird. 

    Gestolpert bin ich über manche Bezüge, die nicht passten und mich bisweilen zum Schmunzeln brachten. Zum Beispiel befindet sich Catherine in einem Rosengarten und "in ihr" steigen Düfte auf. Da streikt mein Kopfkino, weil der Duft eher in die Nase steigt, aber nicht in ihr aufsteigt. Vielleicht knüpft der Duft an Erinnerungen an, die dann aufsteigen ... 

    Es ist kein "Nackenbeißer" und es war wohltuend, auch mal eine zurückhaltende Version eines historischen Liebesromans zu lesen. Trotzdem hat er mich nicht vollkommen überzeugt, konnte mich zu Beginn nicht richtig packen. Da dies aber auch den äußeren Umständen (meinen) geschuldet war, ziehe ich nur einen Stern ab. Die Geschichte hat keine rechte Chance gehabt, mich zu packen, weil ich anderes um die Ohren hatte und mich kaum konzentrieren konnte bzw. wenig Zeit zum Lesen fand. Die Stolperstellen hingegen hätten rein handwerklich besser formuliert werden können.

    Insgesamt fühle ich mich gut unterhalten von einem netten Ausflug in andere Zeiten.

  11. Cover des Buches Die Liebe ist stark (ISBN: 9783957340504)
    Francine Rivers

    Die Liebe ist stark

     (57)
    Aktuelle Rezension von: MissPumpkin
    Eine Prostituierte und der Mann dem Gott sagte er solle sie heiraten.
    Die Geschichte von Sarah und Michael Hosea.

    Von der ersten Seite habe ich dieses Buch geliebt. Es ist der erste Liebesroman den ich bisher gelesen habe und ich war etwas misstrauisch ob ich nicht ein wenig Spannung vermissen würde. Pustekuchen! Innerhalb von zwei Tagen hab ich das Buch durchgelesen und konnte es nicht aus der Hand legen.

    Gefühlvoll und schonungslos wird die Geschichte von Sarah erzählt, die als Kind in die Prostitution verkauft wurde und von Hosea, dem Gott sagte, dass sie seine Frau sei und der Gott gehorchte. Aber Sarah ist über die Jahre abgehärtet und ihr Panzer selbst für den geduldigen Hosea schwer zu knacken. Die Story verliert sich nicht in ausschweifenden Erzählungen von Sarahs Vergangenheit oder schwülstigen Liebeserklärungen Hoseas, sondern bleibt ehrlich und konzentriert sich auf die Ängste, Sehnsüchte, Kämpfe und Entwicklung der Beiden. Dabei bleibt sie spannend und hält einige Wendungen bereit. Gefühlvoll erzählt sie von einer Liebe, so gewaltig das man sie kaum fassen kann... und von der Liebe die sich zwischen Hosea und Sarah entwickelt.

    Eines meiner persönlichen Highlights waren die Gespräche zwischen Hosea und Gott, die mich mehr als bloß einmal zum Grinsen brachten :)
  12. Cover des Buches Geliebter Fremder (ISBN: 9783453545717)
    Sylvia Day

    Geliebter Fremder

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87
    Der Marquess of Grayson und Lady Isabel haben sich vor vier Jahren zu einer Zweckehe zusammengetan, kurz nach der Hochzeit verschwindet der Marquess und taucht erst Jahre später wieder auf. Er wirkt verändert und gar fremd auf Lady Isabel und plötzlich fühlt sich diese Zweckehe mehr als echt an.
    Die Geschichte ist eine Art erotischer Historienroman, mit einer spannenden Handlung und tollen Charakteren. Man kann richtig schön mit den beiden Hauptcharakteren mitfiebern und sich herrlich über die Intrigen die gesponnen werden aufregen.
  13. Cover des Buches Herz aus Dornen - Das Geheimnis von Coal Manor (ISBN: 9783960874126)
    Anna Jane Greenville

    Herz aus Dornen - Das Geheimnis von Coal Manor

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Filerimos

    Der Fluch des Vergessens, der Liebe und des Wahnsinns. - Ich würde sagen, dass umschreibt die Handlung dieses Romans ziemlich gut (ohne zu spoilern).
    Auch wenn Hass zu Beginn eine große Rolle spielt, so ist es am Ende doch die Liebe die siegt.
    Dieser Liebesroman ist erfrischend anders, mit einem Hauch von Übernatürlichen. Alle Charaktere spielen ihre Rolle bis zum Schluss perfekt. Manches ist vorhersehbar, anderes nicht.

    Das Spiel mit der Wahrnehmung ist gut umgesetzt worden. Ist es doch sie, die uns Dinge glauben lässt, die vielleicht nicht ganz so wahr sind, wie wir es zu Beginn empfinden. Die Kraft der Überzeugung, als Schutz und Heilung.



  14. Cover des Buches Das Gutshaus in der Toskana (ISBN: 9783746634760)
    Karin Seemayer

    Das Gutshaus in der Toskana

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Miss_Bla

    Die Autorin nimmt uns wieder mit in die Geschichte von Antonella und Marco. Obwohl mir das Ende des ersten Bandes gut gefallen hat, bin ich froh, dass die Geschichte mit dem zweiten Band noch viele Wendungen macht - Marco als einfacher Bauer, das konnte ich mir nicht so recht vorstellen. Im zweiten Band lernen wir seine Familie und deren Hintergründe kennen. Schade finde ich, dass Antonella, meiner Meinung nach, eine Zeit lang stark in den Hintergrund tritt. Ich hätte mir für sie noch etwas mehr Handlung gewünscht. Nichtsdestotrotz war es ein großes Lesevergnügen, das ich mir in den Bergen der Toskana und am wunderschönen Gardasee gönnen durfte.

  15. Cover des Buches Die Braut des Schotten (ISBN: 9783802594182)
    Lynsay Sands

    Die Braut des Schotten

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Merylex

    Eigentlich sollte Annabel ja eine Nonne werden. Doch als ihre ältere Schwester mit dem Stallburschen durchbrennt, wird sie plötzlich an einen Schotten verheiratet, der vertraglich ihre Schwester ehelichen sollte. 

    Wird ihr zukünftiger Ehemann diese List durchschauen, oder ist es ihm sogar egal? Können eine Engländerin und ein Schotte eine glückliche Ehe führen? Fliegt irgendwann auf das Annabel nicht seine Ehefrau, sondern eine Nonne werden sollte?

    Dies ist eine Teils lustige und unterhaltsame Story, aber leider dreht sie sich etwas im Kreis. Vor allem die Sache mit den Kleidern geht mir entschieden zu lange. Auch die Angriffe auf Annabell fand ich Anfangs fragwürdig, und die Erklärung dazu noch fragwürdiger. Da hätte ich mir mehr Zeit gewünscht die verstreicht, bis die Person Annabel angreift. 

    Was ich auch nicht verstehe ist das Cover. Annabel ist Schwarzhaarig und hat etwas mehr auf den Rippen. Ausser das Cover soll ihre Schwester darstellen, die meiner Meinung nach nichts auf den Cover verloren hat.

  16. Cover des Buches Die Rache des Ritters (ISBN: 9783802585210)
    Lara Adrian

    Die Rache des Ritters

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    Heute eine Vorstellung von einer Autorin, die ich schon länger mag. Ich habe sie damals mit den Ordenskriegern kennen gelernt und ihre historischen Romane haben mich dann am Ende auch in Beschlag genommen. Dieses Buch fand ich auf einen Flohmarkt. Es hat sich gelohnt. In dem Buch sucht Gunnar Rache und Vergeltung für den Tod seiner Eltern. Am Ende findet er Liebe und Frieden in einer Frieden. Eine Frau, die er zu seinem Zweck als Geisel nimmt, ist keine gewöhnliche Frau. Sie ist störrisch und verdreht ihm den Kopf. Dank ihr kann er abschließen. Natürlich hat das ganze auch eine Hintergrundstory und schreckliche Familiengeheimnisse werden aufgedeckt. Das Buch hatte eine gute Mischung aus Spannung, Humor und Erotik. Ein wahrer Schmaus. Obwohl die Story an sich so gewöhnlich klang, hat die Umsetzung und die Charaktäre es sehr sympathisch werden lassen. Habe die Charaktäre lieb gewonnen.

  17. Cover des Buches Die Eroberung des Normannen (ISBN: 9783732517022)
    Lisa McAbbey

    Die Eroberung des Normannen

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee
    Ich bin ja schon ein großer Fan von historischen Romanen - nicht so oft, aber doch immer wieder gerne zwischendurch.

    Den Titel "Die Eroberung des Normannen" kann man hier tatsächlich wörtlich nehmen - auch wenn der geschichtliche Hintergrund immer präsent ist: bei all den Kämpfen und der Ausbreitung der Normannen in Cumbria/England, ist hier doch die Liebesgeschichte sehr im Fokus.
    Gleich zu Beginn begegnet der tapfere Ritter des Königs Tancreid Saint Cyr der rebellischen Cwen, die mit der alten Ymma im Wald lebt. Sie hat ihr Leben der Heilkunde verschrieben und wirkt mit ihren 17 Jahren auf mich doch noch sehr naiv. Vor allem wenn man die Zeit bedenkt, in der sie aufwächst.
    Aber auch Tancreid, der als neuer Sheriff im eroberten Carlisle fungiert, handelt oft recht kopflos, auch wenn er schon zahlreiche Schlachten durchgestanden hat - was daran liegt, dass er Cwen völlig verfallen scheint, seit er sie zum ersten Mal gesehen hat.
    Die wenigen stürmischen Momente zwischen den beiden kamen mir etwas seltsam vor - ich hab nichts gegen Liebe auf den ersten Blick, aber die Verbindung der beiden war fast schon "magisch". Da hätte ich mir gewünscht, dass das noch irgendwie begründet wird.
    Durch das ganze Verhalten konnte ich die Handlung deshalb manchmal nicht so wirklich ernst nehmen, aber unterhaltsam war es allemal.

    Der Schreibstil und die Dialoge passen gut zur Epoche. An einigen Stellen war es etwas zu umständlich formuliert bzw. wurde auch desöfteren etwas wiederholt, was es gar nicht gebraucht hätte. Durch die Perspektivenwechsel zwischen den beiden Protagonisten war man immer auf dem laufenden und konnte auch die Rahmenhandlung sehr gut verfolgen. Wobei sich hier die Geschichte hauptsächlich um Carlisle und Umgebung dreht, wo Tancreid als Sheriff eingesetzt wurde. Aber es gibt viele kleine Details aus der Epoche, die das Leben zur damaligen Zeit anschaulich machen. Gerade die verschieden Lebensanschauungen der beiden Völker, die hier aufeinanderstoßen.

    Besonders ins Herz geschlossen hab ich Ymma, die alte Kräuterfrau, die Cwen immer wieder zur Seite steht und ihr rebellisches Herz auf den richtigen Weg bringen möchte. Auch wenn die Kriegszüge und die Eroberungen der Normannen ihr Land beuteln, hat sie immer im Blick, dass man die Zukunft nicht aufhalten kann ...

    Insgesamt ist die Geschichte genau richtig für Leser, die gerne Liebesgeschichten mit geschichtlichen Hintergründen lesen, die das Prickeln zwischen den Protagonisten lieben und sich eine leichte Unterhaltung wünschen. Mir war es manchmal etwas zu vorhersehbar und inszeniert - aber ich hab es gerne gelesen. War mal eine ganz andere Erfahrung für mich :)

    © Aleshanee
    Weltenwanderer
  18. Cover des Buches Liebe auf den zweiten Blick (ISBN: 9783802589003)
    Lynsay Sands

    Liebe auf den zweiten Blick

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Linker_Mops
    Der Titel ist etwas irreführend, denn die Liebe in diesem Roman kommt schon beim ersten Blick bzw. Kennenlernen. Das mindert aber das Gelesene nicht ab.

    Hier liegt ein schöner Historical-Love-Roman vor. Mit sehr sympathischen Hauptcharakteren, einer spannenden Geschichte die auch einen Hauch Krimi in sich trägt und einem bildhaften Schreibstil.

    Einzig kleine Kritik von mir: Dass Lydia und Clarissa sich so schnell versöhnen erschien mir unrealistisch angesichts der vorherigen Ereignisse und das Molly von Adrian so einfach davongekommen ist. Angesichts seiner Charakterbeschreibung hätte es eher gepasst, dass er sie zur Rechenschaft zieht.

    Dennoch ein schönes Buch zum Entspannen.
  19. Cover des Buches Der Ritter und die Bastardtochter (ISBN: 9783733781200)
    Annika Dick

    Der Ritter und die Bastardtochter

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Anjamaus

    Rayne wurde ausgepeitscht und ist jetzt auf einen Scheiterhaufen und warte dass man es anzündet, womit sie das verdient hat? Es wird ihr hexerei vorgeworfen. Sie ist Heilerin aber ein Dorn im Auge ihres Halbbruders, er will sie brennen sehen. Sie wird gerettet von neuem Earl of Ravenglass, er braucht sie als Heilerin da sein Vater an einer Krankheit gestorben ist und sein jüngerer Bruder die gleichen Symptome aufweist. Er nimmt sie auf die Burg mit die sie geschworen hat niemals wieder zu betreten. Rayne kommt eine Intrige auf die Spur und auch dem Earl kommt sie näher doch kann sie sich das erlauben?

    Fazit: Eine tolle Geschichte, ich liebe es ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Der Schreibstil ist flüssig daher ist das Buch einfach zu lesen. Rayne ist eine starke junge Frau die vieles in ihrem kurzen Leben schon durch machen musste und Nicholas ist vom Krieg gezeichnet und trotzdem so mitfühlend. Es ist spannend, erotisch und liebevoll geschrieben. Für mich verdiente 5 Sterne. Ich kann es nur jedem empfehlen es zu lesen. 🙂

  20. Cover des Buches Stolz und Verlangen (ISBN: 9783453545731)
    Sylvia Day

    Stolz und Verlangen

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Susann82

    Nach dem ich Crossfire von Sylvia Day gelesen hatte, wollte ich noch weitere Bücher von ihr lesen und bin so auf dieses Buch gestoßen.

    Ich persönlich war leider von diesem Buch enttäuscht. Es ist zum Glück nicht so dick und man hat es sehr schnell durchgelesen, aber die Story hat mich nicht gefesselt. Als ich es durch hatte war ich froh. Es ist mal etwas ganz anderes, da es in der Vergangenheit spielt, aber nichts meins. Schade. 

  21. Cover des Buches Die Jahre ohne dich (ISBN: 9783492305488)
    Greta Hansen

    Die Jahre ohne dich

     (14)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Es ist direkt mal eine Freude zu sehen, wie wenig der Klappentext vom Inhalt des Buches preisgibt, das lässt viel Raum zur Spekulation. Meine Spekulationen haben sich erübrigt, denn heute Morgen habe ich dieses eindringliche und berührende Buch ausgelesen. Es hat mir viel Freude gemacht, die beiden Schwestern Elisabeth und Sophie auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben zu begleiten. Nun möchte ich meinerseits das Geheimnis des Klappentextes nicht zunichte machen, in dem ich zu viel verrate. Wie man aber an der genannten Zeitspanne erkennen kann, handelt es sich um einen Nachkriegsroman, der seine Fühler auch ein wenig zurück in das letzte Kriegsjahr und einen gehobenen Haushalt in den ehemaligen deutschen Ostgebieten ausstreckt. Die letzten Kriegstage und die Flucht vor dem Feind entzweit die Familie und so wachsen die beiden Mädchen auf ohne von der anderen zu wissen. Doch sie verspüren beide eine innere Unruhe, die immer mal wieder zu Tage tritt … kann es für die Beiden in diesem Leben ein Happy End geben?

    „Ohne Kitsch“ … das ist für mich immer besonders wichtig bei solch geschichtlich geprägten Büchern. Und so hatte ich mit „Die Jahre ohne dich“ auch einen kleinen Glückgriff getan. Zudem brachte mich die Geschichte ins Hamburg der 50er und später der 60er Jahre, in denen auch meine Eltern dort weilten und ich geboren wurde, was mir ausgesprochen gut gefiel. Das Buch ist flüssig geschrieben und ließ mich nur so durch die Seiten fliegen. Lediglich der Schluss war mir ein wenig zu gerafft, weshalb die Autorin Greta Hansen knapp an der Bestnote vorbei geschlittert ist. Von mir gibt es verdiente 4,5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.  

  22. Cover des Buches Ein unerhörter Ehemann (ISBN: 9783802586705)
    Eloisa James

    Ein unerhörter Ehemann

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:
     Um einen Skandal zu vermeiden, wurde die junge Gina bereits mit elf Jahren an ihren Cousin Camden Serrard verheiratet. Dieser flüchtete jedoch noch am Tag der Hochzeit außer Landes. Seither sind zwölf Jahre vergangen, und Gina hat sich zu einer der schönsten und begehrtesten Frauen Londons entwickelt. Als der Marquess Bonnington um ihre Hand anhält, bittet sie ihren Cousin um eine Scheidung. Doch dann begegnen Camden und Gina einander nach Jahren der Trennung wieder und entdecken unerwartete Gefühle füreinander.


    Cover:

    Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Wir sehen hier ein Paar, welches sich gegenübersteht, jedoch kann man deren Köpfe nicht erkennen. Die beiden tragen historische Kleidung, was gleich darauf schließen lässt, dass es sich hier um einen Historical-Roman handelt, was ich sehr passend finde. Auch die grüne Farbe des Covers sticht sofort ins Auge und dass die beiden scheinbar ein Liebespaar sind, was wiederum darauf hinweist, dass es sich hier um einen Liebesroman handelt. Sehr passend, sehr hübsch anzusehen. Einfach klasse.

     

    Eigener Eindruck:
     Nachdem der 18jährige Camden seine zwölfjährige Cousine Gina zwangshalber heiraten musste, flüchtet er aus den Fängen seiner aristokratischen Familie und begibt sich nach Griechenland wo er als Bildhauer das süße leben genießt. Zwölf Jahre später bittet Gina, die er bis dahin nicht wiedergesehen hat, die Ehe annullieren zu lassen, damit sie den Marquis Sebastian Bonnet heiraten kann. Cam begibt sich nach England, wo er glaubt nur eine Unterschrift leisten zu müssen und dann wieder nach England entschwinden zu können. Doch er hat die Rechnung weder mit seinem listigen Anwalt gemacht, noch mit der Schönheit von Gina, denn als die beiden sich endlich wieder gegenüberstehen, kann er kaum glauben, dass das wirklich seine Ehefrau sein soll, zumal sie ihm nicht einen einzigen Vorwurf macht, dass er sie so lange allein und sich selbst überlassen hat. Bei einer Gesellschaft auf dem englischen Land lernt Camden seine Ehefrau erst einmal richtig kennen und ist sich bald nicht mehr so sicher, ob er sie wirklich wieder hergeben will und auch Gina zweifelt bald an ihrem Wunsch sich scheiden zu lassen und eine Marquise zu werden, denn Cams Charme ist außerordentlich unerhört!

     

    Die Geschichte von Gina und Cam ist so eine richtig klassische HistoricalRomance-Geschichte, bei der man allerlei geboten bekommt. Wir haben stocksteife Gesellschaften, Skandale, bei denen man heute nur noch müde lächeln würde und wir haben eine Menge Potential in Hinsicht auf die Liebe. Außerdem gilt es in diesem ersten Band auch noch das Geheimnis rund um die Herkunft von Gina zu lösen, was bisweilen wirklich interessant ist, aber auch verwirrend, da man neben den vielen Charakteren und Zusammenhängen unter den Charakteren diese Tatsachen dann auch noch mit verarbeiten muss. So weit so gut. Die Geschichte beginnt stark und detailliert, sodass man sich schnell hinein findet und sich auch alles sehr gut vorstellen kann. Jedoch bricht die Geschichte in ihrem Verlauf ab der Hälfte des Buches in sich zusammen, als es dann nicht mehr nur um Gina und Cam geht beziehungsweise Gina und Sebastian, sondern auch ihre Freundinnen Esme, Helena und Carola ihren Auftritt bekommen und in ihrer Art wirklich so kindisch sind, dass man sich schon fast fremd schämen muss. Effektiv dreht sich das Buch dann nur noch um Ehefrauen, die in ihrer Ehe unglücklich sind und spekulieren ob sie zu ihrem Mann wegen einem Kind zurück kehren sollten und zum Beispiel eine Geliebte akzeptieren würden oder ob man so viel Drama um einen Mann machen sollte, dass dieser fast die Flucht ergreift, weil das, was mit ihm gemacht wird einfach Kindergarten ist. Fakt ist, dass man einfach merkt, dass die Charaktere einfach nicht ausgelastet sind, denn solche dummen Spielereien sind einfach nur unnütz nervig und haben für den Leser das Buch sinnlos in die Länge gezogen.  Sinnlos in die Länge zieht sich auch die Zeit in der die Charaktere für ein Schauspiel von Shakespeare üben und sich immer wieder die gestelzten Worte um die Ohren hauen, das hätte man sich meiner Meinung nach klemmen können. Was mich persönlich auch echt hart getroffen hat war die Art die Charaktere näher zu bringen. Erst geht es ewig bei den Paaren nicht vorwärts und dann auf einmal höckern die über gefühlt 50 Seiten allesamt zur selben Zeit, dass die Wände wackeln. Echt jetzt? Das war dann doch ein bisschen zu viel des Guten. Und auch die Lösung um Ginas Geheimnis, was so hoch angebunden war, war nachher so schnell gelöst und auch so lieblos, dass ich es einfach nicht fassen könnte. Schade, wirklich schade.

     

    Fazit:

    Dieses Buch beginnt wirklich stark, lässt dann aber im Laufe der Geschichte stark nach. Es wird verwirrend und recht langatmig. Wer als Charaktere zeitweise recht dumme Gänse mag, der möge hier bitte beherzt zugreifen, aber so kann ich das Buch nicht empfehlen. Das ganze Hin und Her war mir dann doch zu viel Kindergarten.

     

    Idee: 4/5

    Charaktere: 3/5

    Logik: 3/5

    Spannung: 3/5

    Emotionen: 3/5

     

     

    Gesamt: 3/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783802586705

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Flexibler Einband

    Umfang: 400 Seiten

    Verlag: LYX

    Erscheinungsdatum: 08.06.2012

     

     

     

  23. Cover des Buches Ein Kuss um Mitternacht (ISBN: 9783802594168)
    Eloisa James

    Ein Kuss um Mitternacht

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Baerchen1976
    Titel: ein Kuss um Mitternacht 
    Autorin : Eloisa James 
    Seiten : 412
    Erschienen: 2014 
    Band eins der Märchen Reihe 

    Klappentext 
    Von einem Prinzen geküsst......
    Katy Daltry ist alkes andere als begeistert, als ihre unverschämte Stiefmutter sie zwingt,sich als ihre Schwester auszugeben und mit deren Verlobten auf einen Ball zu gehen. Schließlich behandelt die Frau ihres verstorbenen Vaters sie kaum besser als eine Magd. Auf dem Fest trifft sie auf den gut aussehenden- aber äußerst arroganten - Prinz Gabriel. Obwohl er ihr Herz  gehörig in Aufruhr bringt, zeigt sie ihm erst einmal die kalte Schulter- was den Prinzen allerdings nur noch mehr angespornt,  ihr Herz zu gewinnen. 
    Meine Meinung : 
    Eloisa James hat mich  mit diesem Buch in eine neue Geschichte um "Cinderella "  entführt. Es gibt die böse Stiefmutter, die grässliche Stiefschwester, den netten Prinzen und narürlich die Cinderella. 
    Allerdings sind die Figuren dann doch ein wenig anders. Jedes Mädchen meint doch immer sie könne sich in Aschenputtel hineinversetzen. Aber mir persönlich sind die anderen Personen entweder zu nett oder zu überheblich. Wie gesagt hier ist alles ein wenig anders.  Den Prinzen mochte ich zuerst gar nicht und die Stiefschwester tat mir zwischendurch tatsächlich auch mal leid.
    Und trotzdem habe ich diese Version verschlungen.

    Mein Fazit:
    Unbedingt lesen


  24. Cover des Buches Die Geliebte des Meisterspions (ISBN: 9783802586767)
    Joanna Bourne

    Die Geliebte des Meisterspions

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Annique Villiers, eine von Frankreichs Meisterspioninnen, steckt in einer verzwickten Lage. Seit sie bei einem Zweikampf eine Kopfverletzung davon trug, ist sie blind. Die Prognose, die ihr ein Arzt gibt, ist ebenfalls wenig vielversprechend. Es könnte durchaus sein, dass sie ihr Augenlicht wieder erlangt, doch genauso möglich könnte es sein, dass sie unmittelbar danach sterben wird. Doch sie hat keine Zeit sich über ihr Schicksal Gedanken zu machen, denn sie ist auf der Flucht, weil sie Napoleons Geheimpläne eine Invasion gegen England betreffend kennt, die die Engländer unbedingt in ihre Hände bekommen wollen.

    Ausgerechnet in einem Kerker begegnen sich Annique, Grey und Adrian das erste Mal und müssen sich miteinander verbünden, um aus dem Gefängnis lebendig herauszukommen. Grey der englische Spion und seine Männer die auf Annique und die Albion Pläne angesetzt wurden, wissen von Anfang an, wen sie vor sich haben- im Gegensatz zu Annique. Aufgrunddessen gerät sie, kurze Zeit nach ihrem gemeinsamen Gefängnisausbruch, in Greys Hände. Dieser will Annique nach England bringen, doch Annique, denkt trotz ihrer Hilflosigkeit gar nicht daran, sich von Grey an die Engländer ausliefern zu lassen und plant einen Fluchtplan nach dem anderen. Trotzdem kann sie es nicht verhindern, dass sie sich zu Grey hingezogen fühlt…

    In den USA hat Joanna Bournes Roman überschwängliche Kritiken bekommen und zudem liebe ich historische Liebesromane mit französischem Setting- daher war ich schon sehr gespannt auf „Die Geliebte des Meisterspions“. Leider haben sich meine hohen Erwartungen, die ich an diesen Roman hatte überhaupt nicht erfüllt und das hatte gleich mehrere Gründe. Zum einen kam ich überhaupt nicht damit zurecht, wie modern die Ausdrucksweise der Protagonisten in dieser Geschichte ist.

    Die Story spielt zu Zeiten Napoleons, zu großen Teilen in Frankreich und später in England doch historisches Kolorit war hier absolut nicht vorhanden! Das liegt nicht nur an der modernen Ausdrucksweise der Romanfiguren (liegt es an der Übersetzung oder ist es auch im bereits englischsprachigen Original so?), sondern auch an ihrem modernen Denken, Handeln und vor allem an der Tatsache, dass Örtlichkeiten auf der immerwährenden Flucht der Protagonisten kaum beschrieben werden. Die Geschichte könnte praktisch in jeder Zeit und an jedem Ort spielen.

    Anniques, Greys, Adrians und Doyles Flucht vor ihren Verfolgern, steht dagegen im Mittelpunkt und diese wird sehr spannend von der Autorin geschildert. Ich hatte beim Lesen stets das Gefühl, ich lese einen Romantic Suspense mit Spionageplot, der in der heutigen Zeit angesiedelt ist. Und auch die Liebesgeschichte zwischen Grey und Annique hat mich leider nicht überzeugen können. Es stehen doch zu viele Geheimnisse zwischen ihnen und plötzlich sind sie über beide Ohren ineinander verliebt? Statt tiefschürfende Gespräche zwischen Annique und Grey verfolgen zu dürfen, die ihre wachsende Liebe und ihr Vertrauen füreinander untermauern, bekommt man als Leser nur die geballte Ladung an sexueller Anziehungskraft zwischen dem Heldenpaar geboten und es kommt dabei zu durchaus prickelnden Liebeszenen, wobei ich die „Entjungferungsszenerie“ dann auch wieder als haarsträubend unglaubwürdig empfand. Deklariert ist der Roman als „Romantic History“ doch diese Bezeichnung hat „Die Geliebte des Meisterspions“ meiner Meinung nach nicht verdient.

    Trotz meiner Kritik- wer keinen großen Wert auf historisches Kolorit legt oder auch nicht unbedingt eine tiefgründige, romantische Liebesgeschichte zu seinem Leseglück benötigt; wem eher der Sinn nach einer spannenden Spionage und Abenteuerstory steht, der sollte diesen Roman durchaus eine Chance geben. Joanna Bourne kann schreiben, definitiv, doch für meinen Geschmack sollte sie sich lieber Contemporaries oder dem Romantic Suspense Genre widmen.

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