Bücher mit dem Tag "historischer roman <mittelalter>"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "historischer roman <mittelalter>" gekennzeichnet haben.

35 Bücher

  1. Cover des Buches Die Winterrose (ISBN: 9783492252812)
    Jennifer Donnelly

    Die Winterrose

     (485)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Die Buecher von Jennifer Donnelly sind wahre Pageturner. Der zweite Teil der Rosentrilogie hat mich mitgerissen, genau wie der erste. Spannung, Dramatik, Abenteuer und Gefuehl, alles dabei. Die Geschichte von India und Sid ist unglaublich dramatisch. Es passiert sehr viel Spannendes. Ich freue mich jetzt auf den dritten Band. 

  2. Cover des Buches Die Entscheidung der Hebamme (ISBN: 9783426638354)
    Sabine Ebert

    Die Entscheidung der Hebamme

     (344)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Nachdem ich die beiden vorhergehenden Bände gelesen hatte, musste ich unbedingt wissen, wie es mit Marthe, Christian, Lukas und den anderen aus Christiansdorf weitergeht.

    Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und man kann gut folgen. Marthe hat es in dieser Zeit nicht gerade einfach. Immer wieder muss sie um das Leben ihrer Familie bangen, um nicht irgendwo einen fatalen unabsichtlichen Fehler zu begehen und der Hexerei angeklagt zu werden. Als Christian mit vielen anderen Männern in den Krieg ziehen muss, wird die Burg von Albrecht von seinem Vater Markgraf von Meißen besetzt. Dieser hatte nur eines im Sinn und das nicht zum Positiven. Er wird von Albträumen heimgesucht und Marthe hatte den siebten Sinn, was er zu sich nimmt. Doch so recht traute er ihr nicht über den Weg.

    In diesem Buch sind sehr viele historische Fakten und Geschehnisse, dass ich manchmal kurzzeitig den Faden verloren hatte und es für ein paar Tage zur Seite gelegt hatte. Nichtsdestotrotz will ich wissen, wie es weitergeht!

  3. Cover des Buches Die Tochter der Wanderhure (ISBN: 9783426635216)
    Iny Lorentz

    Die Tochter der Wanderhure

     (495)
    Aktuelle Rezension von: MadeleineS

    Das Buch hat leider nichts mehr mit der urspr. Reihe zu tun, die ehem. Protagonisten sind zu Randfiguren verkommen, schade!! 

    Dann muss man sich auch noch von einer geliebten Figur trennen, die einfach erstochen wurde. So schnell geht's.

    Ich finde den Charakter der Trudi etwas überzogen. So verhält sich einfach kein junges Mädchen in dieser Zeit. Ansonsten ist die Handlung von der Idee her interessant und fesselnd. 

    Leider ist es teilweise sehr langatmig, ich habe viel überblättert.

  4. Cover des Buches Blut und Silber (ISBN: 9783426638361)
    Sabine Ebert

    Blut und Silber

     (166)
    Aktuelle Rezension von: lille12

    Cover: Das Cover zeigt neben der jungen Frau (was ja irgendwie schon typisch für Historische Romane ist) im unteren Bereich eine brennende Stadt. Da "Blut und Silber" generell viel Krieg bot und es immer darum ging, Städte (wieder) für sich zu gewinnen, finde ich es sehr passend.

     

    Meinung: Ich stehe auf historische Romane und auf die Hebammen-Saga von Sabine Ebert. Eigentlich habe ich nur ein Buch gesucht, welches ich dazwischen schieben kann, bis Jane und ich am Montag unsere 12 Momente beginnen. Weit gefehlt. Erst war ich überrascht als mein Kindle plötzlich 12 Stunden Lesezeit anzeigte, dann habe ich gelesen und gelesen und gelesen. Auch da war ich wieder überrascht - Wie konnte mich das Buch so mitreißen? Und warum habe ich geschafft, mich ständig wieder an das Schicksal von Marthe und Christian zu erinnern, auch wenn davon gerade nicht die Rede war?

    Wieder einmal hat Sabine Ebert mich vollends überzeugt und es geschafft, ihrer Hebammen-Saga einen gebührenden Abschied zu schenken.

    Blut und Silber zählt eigentlich nicht zur Hebammen-Saga, meiner Meinung nach ist es aber empfehlenswert, diese  vorher oder gar nicht zu lesen, weil man sonst zu viel über das Schicksal von Marthe und Christian erfährt.

    Besonders gefallen hat mir das ausführliche Nachwort, in dem die Autorin aufzeigt, dass nahezu alles, was sie geschrieben hat, tatsächlich so passiert ist. Die gründliche Recherche überzeugt mich immer wieder. 

    Jetzt aber mal näher zum Buch. Natürlich sind mir Änne und Sibylla gleich ans Herz gewachsen, als ich das erste Mal ihre Namen gelesen habe - beide hatten ein schweres Schicksal zu tragen ehe sie sich kennenlernten. 

    Ich mochte auch die Art von Markus (in den ich mich selbst hätte verlieben können) und von Ulrich von Maltitz sehr gern. Die Charaktere sind nicht aalglatt und haben immer wieder Rückschläge zu verkraften. Auf unerklärliche Weise war mir der Medicus total unsympathisch. 

    So jetzt werde ich das Buch erst einmal etwas sacken lassen - es wurde nämlich eben erst beendet.

     

    Fazit: Schon für die gründliche Recherche hätte Sabine Ebert viele Preise verdient. Diese historischen Ereignisse dann noch in einen so fulminanten Roman zu packen, kann nicht leicht gewesen sein und ich spreche an dieser Stelle meinen ganzen Respekt aus. Natürlich spielt immer auch etwas Schicksal dazu, aber ohne wäre es ja langweilig, oder?

    5 von 5 Mäxchen!

     

    Apropos... Der lässt in den nächsten Tagen bestimmt auch noch etwas von sich hören. Momentan verdaut er noch "Blut und Silber".



    mehr auf http://celinesbuchwelt.jimdo.com

  5. Cover des Buches Die Ketzerbraut (ISBN: 9783426635230)
    Iny Lorentz

    Die Ketzerbraut

     (125)
    Aktuelle Rezension von: xAika

    Ich habe die Hauptcharaktere sehr geliebt . Veva und Ernst mochte ich sofort.  Am Ende mochte ich auch die Nebencharacktere wie Lina und Schwab.  Dieser Zusammenhalt war früher nicht selbstverständlich.  Ich kann das Buch sehr empfehlen.  Was mich nur gestört hat war , sehr viele sexuelle Gewalt.  Deshalb musste ich oft pausieren . 

  6. Cover des Buches Die Hexe von Freiburg (ISBN: 9783499252112)
    Astrid Fritz

    Die Hexe von Freiburg

     (215)
    Aktuelle Rezension von: LottenTotten

    Hauptcharakter ist natürlich eine Frau und demnach werden ihre sozialen Verhaltnisse in dieser Zeit dargestellt. Für mich eine gute  Handlung, die einen in diese dunkle Zeit zurückversetzen. 

    das Thema ,,Hexerei,, wird mehr im Hintergrund behandelt, aber  es genügt um grobe Zusammenhänge wahrzunehmen. 

     Für mich ein HHistorienroman nach meinem Geschmack.

  7. Cover des Buches Das purpurne Herz (ISBN: 9783442485703)
    Joanna Courtney

    Das purpurne Herz

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Ich liebe historische Romane, die mit der oben erwähnten Mischung aus historischen Fakten und einer fiktiven Handlung spielen. Das ist der Autorin in vorliegendem Fall sehr gut gelungen. 

    Die Figuren sind sehr präzise und lebensnah gezeichnet und hervorragend in die historische Handlung eingefügt. Das gilt auch für das Umfeld, das die Autorin sehr lebendig im Kopf des Lesers zu erwecken vermag. 

    Das Buch beschreibt eine - so mein Eindruck - sehr weibliche Sicht auf die Geschehnisse, was dem Lesevergnügen und der Handlung durchaus zugute kommt. Schreckliches Schlachtengemetzel kommt zwar durchaus auch vor (ist ja auch unvermeidbar), nimmt aber nicht so einen prominenten Anteil ein, wie in vergleichbaren Werken.

    Das Buch liest sich sehr flüssig und kann den Leser über weite Strecken "in Atem halten". Ein paar kleinere Längen stören den positiven Gesamteindruck nicht nachhaltig. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf den zweiten Band der "Drei Königinnen Saga".

  8. Cover des Buches Die Pilgerin (ISBN: 9783426633977)
    Iny Lorentz

    Die Pilgerin

     (256)
    Aktuelle Rezension von: DanielaN

    Der Vater der jungen Tilla nimmt am Sterbebett seinen Kindern das Versprechen ab, sein Herz nach Santiago de Compostela zu bringen und dort zu begraben. Eigentlich soll der Sohn diese Reise übernehmen. Doch da er keine Anstalten macht, sondern sich im Gegenteil als intrigantisch und ruchlos erweist und seine Schwester zur Heirat mit einem Geschäftsfreund zwingt, befreit Tilla sich schließlich aus ihrer Situation durch Flucht – als Pilgerin nach Santiago und mit dem Herzen des Vaters im Gepäck, um seinen letzten Wunsch zu erfüllen.

    Den größten Teil des Buches nimmt nun Tillas Reise von Ulm nach Santiago mit einer Pilgergruppe ein. Erzählt werden die Abenteuer, die auf einer solchen nicht ungefährlichen Reise zu bestehen sind, und die Leserin lernt neben Tilla einige weitere Charaktere kennen.

    Das Buch ist ein netter Zeitvertreib und angenehm zu lesen, wenn auch nichts Besonderes, da recht vorhersehbar. Die Männer sind (wie immer bei Iny Lorentz?) reichlich triebgesteuert und Frauen ihre Objekte, die „benutzt werden“. Und natürlich wirft sich die Heldin mutig in alle Herausforderungen und besteht diese. Trotzdem begleitet man Tilla und ihre Gefährten gern auf der Reise und möchte wissen, wie sich alles entwickelt, auch wenn man das Ende von Anfang an kennt.

    3,5 Sterne von mir.

  9. Cover des Buches Sinuhe der Ägypter (ISBN: 9783404158119)
    Mika Waltari

    Sinuhe der Ägypter

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Guarcello

    Für diejenige, die Geschichte studieren, das Buch ist ein Muss. Sehr ausführlich beschreibt Waltari das alltägliche Leben damals, mit all den Details, die dazu gehören.

  10. Cover des Buches Die Löwin (ISBN: 9783426632482)
    Iny Lorentz

    Die Löwin

     (204)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Schwaben im 14. Jahrhundert: Nachdem die junge Adelige Caterina nach einer Entführung nur knapp der Zwangsverheiratung entgehen konnte beschließt sie, zu ihrem Vater nach Italien zu fliehen, der dort mit seinem Söldnerheer unterwegs ist. Doch als sie in Italien ankommt erfährt sie, dass ihr Vater einer Intrige zum Opfer gefallen ist, und sie nun völlig auf sich alleine gestellt dasteht. Der düsterer Fabrizio, der einstige Stellvertreter ihres Vaters unterbreitet ihr das Angebot, das Söldnerheer abzukaufen, das Caterina nach dem Tod ihres Vaters geerbt hatte, doch sie kann niemanden vertrauen, und beschließt, ihre Truppen selbst in die Schlacht zu führen. Und so kommt es, dass sich Caterina im Kampf gegen den machtgierigen Herzog von Mailand wiederfindet, der die berüchtigte Söldnerarmee unbedingt auf seine Seite ziehen will. Caterina muss sich nun als toughe Kriegsherrin und Verhandlerin geben, ohne dabei ihren Feinden in die Hände zu fallen. Und auch die Liebe droht ihr in den Rücken zu fallen. 

    Der Roman ist nicht mein erstes Buch von Iny Lorentz. Insofern war ich mit dem flüssigen und lockeren Schreibstil des Autorenpaares vertraut und kam rasch durch die Geschichte. Wie auch in den anderen Büchern hatten wir auch hier wieder eine starke Protagonistin, die der ungerechten Welt trotzt und ihren eigenen Weg geht. Caterina als Hauptcharakter war mir sehr sympathisch und auch die anderen Protagonisten waren sehr gut und vielseitig gezeichnet und wirkten auf mich sehr authentisch. Interessant fand ich die Wahl Oberitaliens im 14. Jahrhundert als Setting der Geschichte, da die damaligen Kriege zwischen den konkurrierenden Stadtstaaten und größeren und kleineren Fürstentümern viele Infos bietet, die anschaulich und ohne trocken zu wirken in die Geschichte eingebaut wurden. Auch an Spannung mangelte es in der Geschichte nicht. Der Spannungsbogen baute sich das ganze Buch über auf, wobei es immer wieder zu kleineren extrem spannenden Stellen kam, und gipfelte schließlich in einem Ende, dass die Geschichte meiner Meinung nach schön abschloss. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass der Funke der Geschichte nicht so ganz auf mich überspringen wollte, wie er es bei anderen Büchern von Iny Lorentz tat. 

    Letztendlich ist das Buch aber auch überaus lesenswert und Fans des Autorenpaars machen keinen Fehler, wenn sie zu dieser Geschichte greifen. Besonders gut geeignet finde ich das Buch für Einsteiger in das Genre, da man aufgrund der Länge und des doch recht einfachen Schreibstils recht schnell durch die Geschichte kommt. 

  11. Cover des Buches Sherlock Holmes und der Hund von Baskerville (ISBN: 9783954187065)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes und der Hund von Baskerville

     (437)
    Aktuelle Rezension von: larsschimm

    Dieser Sherlock Holmes Roman bricht etwas mit der Tradition, denn diesmal taucht Holmes nur am Anfang und Ende der Geschichte auf (dafür natürlich als entscheidende Person) während der Rest des Romans die Ermittlungen von Dr. Watson begleitet. Dies tut der Qualität der Geschichte aber keinen Abbruch. Auch hier eine klare Empfehlung.

  12. Cover des Buches Die Kathedrale des Meeres (ISBN: 9783328103134)
    Ildefonso Falcones

    Die Kathedrale des Meeres

     (514)
    Aktuelle Rezension von: butterflyinthesky


    Zusammenfassung:

    XIV century. The city of Barcelona is at its moment of greatest prosperity; has grown towards the Ribera, the humble neighborhood of fishermen, whose inhabitants decide to build, with the money of some and the effort of others, the largest Maria cathedral ever known.
    A construction that moves parallel to the hazardous story of Arnau, son of a peasant serf, who flees from the abuses of his feudal lord and takes refuge in Barcelona, where he becomes a citizen and, with it, a free man.
    While his best friend and adopted brother Joan studies to become a priest, young Arnau becomes a member of the guild of the stone-workers, soldier and moneychanger. A strenuous life which leads him from the misery of the fugitive to nobility and wealth. But with this privileged position he also gets the envy of his peers, who devise a sordid plot that puts his life in the hands of the Inquisition. He finds himself face-to-face with his own brother. Will he lose his life just as his beloved Cathedral of the Sea is finally completed




    Meine Meinung:

    Habe das Buch leider nach dem Prolog abgebrochen. Zu viele unnötige Details, langweilig und zu brutal (für mich!). Es war ein Geschenk zum Geburtstag. Normalerweise hätte ich mir das Buch nicht gekauft weil es sich schon nicht interessant anhört. Schade.


  13. Cover des Buches Die Vagabundin (ISBN: 9783499244063)
    Astrid Fritz

    Die Vagabundin

     (54)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Der Schreibstil hat mir gut gefallen.

    Ich bin gut in das Buch hinein gekommen und konnte es auch recht schnell beenden.

    Eva hat mir als Person direkt gefallen. Sie ist mutig und liebevoll zu ihrem Bruder. Es hat mir sehr gut gefallen, dass sie das Schicksal vieler Frauen, wie Vieh behandelt und genommen zu werden, nicht hinnehmen wollte. Sie geht einen mutigen Weg und möchte ihre Träume verwirklichen.  Wenn man überlegt, wie jung sie war hat sie doch vieles geschafft. Die Rolle der Männer wurde ebenfalls authentisch dargestellt.

    Die Atmosphäre des Buches fand ich ebenfalls gut. Es wurde bildhalft verdeutlicht, wie schlecht die Lebensumstände aber auch die Menschen waren. Gerade Frauen mussten doch viel ertragen und so hat Eva direkt meine Empathie erhalten.

    Das Buch ist spannend geschrieben. Das Ende war passend, hat mir aber doch zugesetzt. 

    Ich vergebe dem Buch 4 Sterne.

  14. Cover des Buches Gruppenbild mit Dame (ISBN: 9783942656245)
    Heinrich Böll

    Gruppenbild mit Dame

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Marla_Humi

    Zwar drehen sich die Recherchen des "Verfassers" vorrangig um Leni Gruyten/ Pfeiffer, aber die zu Wort kommenden Freundinnen und Bekannten Lenis erzählen selbst auch ihre eigenen Geschichten und berichten von ihrem Über-Leben während des 2. Weltkrieges und in der Nachkriegszeit in Köln. 

    Böll präsentiert eine Fülle von Episoden und Eindrücken. Indem er die Figuren in ihrer eigenen Sprache reden lässt, werden die unterschiedlichsten Charaktere und Milieus lebendig. Alle vereint die schrecklichen und traumatischen Erfahrungen des Krieges, sei es als sowjetischer Kriegsgefangener oder als versteckte Jüdin, als Zivilisten, die irgendwie die Bombenangriffe auf die Stadt Köln überstehen, als Väter, Mütter, Frauen, die ihre Liebsten betrauern. Geschickt wird dokumentarisches Material eingeflochten.

    Aber bei aller Tragik und Trauer werden auch lustige Episoden eingebaut, z.B. der "Tote-Seelen-Skandal", der dazu führt, dass Lenis Vater sein gesamtes Vermögen verliert und nur mit Mühe der Todesstrafe durch die Nazis entgeht. 

    Der "Verfasser" geizt nicht mit ironischen und unterhaltsamen Kommentaren zu seinen Gesprächspartnern und ihren Marotten, wobei er sich selbst nicht ausnimmt. Allein die stellenweise Neigung zu unnötigen Abkürzungen und Ausuferungen schmälert den Lesegenuss.

    Schade, dass Böll vielen nicht mehr bekannt ist.

  15. Cover des Buches Die Kinder des Gral (ISBN: 9783404120604)
    Peter Berling

    Die Kinder des Gral

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Faidit
    Als Kennerin der historischen Hintergründe kann ich sehr gut mitfühlen, mit wie viel Herzblut der Autor bei der Sache war. Seine akribische Recherche ist auch besonders zu loben und zeigt sich durchgängig im Roman.
    Die Thematik des Buches gibt normalerweise eine Unmenge an Kopfkino her, das teilweise leider sprachlich langweilig dargestellt wurde und andererseits durch abrupte Szenenwechsel verwirrt, wodurch mir der rote Faden verloren ging.
    Ich habe den Roman dreimal in zeitlichen Abständen zu lesen begonnen, weil ich nur zu gerne in diese Zeit und Welt aus der Sicht Peter Berlings eingestiegen wäre. Leider war es mir mit diesem Buch viel zu mühselig und verschaffte mir weder Entspannung, noch Gefühlsregung, so dass ich das Ende nie erreicht habe.
  16. Cover des Buches Das zweite Königreich (ISBN: 9783404178834)
    Rebecca Gablé

    Das zweite Königreich

     (595)
    Aktuelle Rezension von: chris714

    Wie immer ein sehr gelungenes Werk was man einfach verschlingen muss.

  17. Cover des Buches Das Geheimnis der Muse (ISBN: 9783458364047)
    Jessie Burton

    Das Geheimnis der Muse

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Simone_081

    Ich hatte dieses Buch schon einmal angefangen zu lesen, dann aber abgebrochen, weil ich irgendwie nicht reingekommen bin. Allerdings gebe ich jedem Buch nach einer Weile noch einmal eine zweite Chance; in diesem Fall bin ich froh, dass ich es gewagt habe, da mir dieses Buch im Nachhinein eigentlich doch sehr gut gefallen hat.

    Einiges bleibt für mich allerdings unklar bzw. nicht wirklich ausgearbeitet, und ich denke, diese Punkte hätten mehr Aufmerksamkeit durch die Autorin verdient gehabt: Einmal war mir die Freundschaft zwischen Teresa und Olive nicht wirklich ausgegoren. Man versteht nicht so ganz die Gründe, warum Teresa so derart besessen von Olive ist. Ähnlich ist es mit der Beziehung zwischen Odelle und Quick: Warum ist Quick so auf Odelle fixiert, dass sie sie bereits nach relativ kurzer Zeit zu sich einlädt und sie ins Vertrauen schließt? Zuletzt hat sich mir auch nicht erschlossen, warum die Protagonistin Odelle unbedingt eine farbige Frau aus der Karikibin sein musste, da das Rassenthema so gut wie keine Rolle spielt. Im Prinzip hätte Odelle auch eine junge Frau aus England sein können.

    Trotz diesen kleinen Ungenauigkeiten erhält dieser Roman von mir eine klare Leseempfehlung!

  18. Cover des Buches Die Lichtermagd (ISBN: 9783453405684)
    Lena Falkenhagen

    Die Lichtermagd

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Smimo_Do
    Nürnberg 1349
    Ullrich Stromer, ein angesehener Mann aus dem Rat Nürnberg, will König Karl auf seiner Seite wissen. Der König soll Kaiser werden und Stromer möchte ihm ein Reiches Nürnberg bieten, dafür sollen die Juden weichen.

    Luzinde ein junges Mädchen eines Schreibers, hat Sünde begangen. Sie ist unehelich schwanger. Wenn sie wieder in Gottes Gnade stehen will, soll sie ihr Neugeborenes fort geben und bereuen. Kurz nach der Geburt, wird das Kind einer Nonne übergeben. Luzinde ist voller Trauer und kämpft gegen die Schmerzen. Die Nonne ist schon lange fort, doch Luzinde gibt nicht auf. Sie will ihr Kind wieder haben und geht in die stürmische, kalte Nacht hinaus. Dort bricht sie zusammen. 
    Das Mädchen wird gefunden und arbeitet fort an als Magd im Beginenhof Pillenreuth. Keiner weiß von ihnrem Geheimnis. 
    Als eine neue Witwe als Begine im Hof aufgenommen wird, wird Luzinde verraten und muss den Hof verlassen. Sie begibt sich nach Nürnberg. Verzweifelt sucht sie eine Anstellung und trifft den Juden Gottschalk, der sie als Magd einstellt.
    Sie lernt widerwillig den Glauben kennen und lernt die Juden zu schätzen.
    Als Luzinde von einer Verschwörung gegen die Juden erfährt muss sie sich entscheiden, ob sie den Juden helfen oder ihr Kind wiedersehen will. 
    Luzinde steckt mittendrin und verstrickt sich immer mehr in Lügen. 
     
    Meiner Meinung nach hat die Hauptprotagonistin Luzinde mehr Glück als Verstand.
    Anfangs hatte ich noch Mitleid mit dem naiven, jungen Mädchen, doch später hätte ich sie nur noch erwürgen können. Luzinde verstrickt sich immer mehr in Lügen. Lässt sich immer wieder auf Männer ein und lernt nicht wann sie den Mund zu halten hat. Selber schuld, da war es aus mit dem Mitleid.
     
    Für den Einstieg war das Buch ganz okay, doch habe ich etwas völlig anderes erwartet.
    Mir haben die Umschreibungen, packende und starke Protagonisten gefehlt. Es war angenehm zum lesen aber ich konnte nicht so tief abtauchen.
  19. Cover des Buches Die drei Musketiere (ISBN: 9783958701564)
    Alexandre Dumas, der Ältere

    Die drei Musketiere

     (359)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Ich muss ganz ehrlich sein, das ich ziemlich überrascht war, als ich das Buch gelesen hatte. Es ist so gut geschrieben, daß man gar nicht aufhören kann.

    Jeder kennt den Film. Aber was ich alles in dem Buch gelesen habe, kannte ich überraschender Weise überhaupt nicht.

    Das Buch ist richtig spannend und schön erzählt. Es gibt zwar zwischendurch mal ein Stück, wo sich das Ganze so hinzugefügt, das fand ich jetzt aber nicht schlecht.

    D'Artagnan, Aramis, Athos & Porthos sind Protagonisten und ich finde es super toll, so das ich der Meinung bin, das jeder es lesen kann. Klare Weiterempfehlung.

  20. Cover des Buches Die Kathedrale des Lichts (ISBN: 9783751702812)
    Ruben Laurin

    Die Kathedrale des Lichts

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Books_Snowflake_Manga

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen und bekommt 4,5 von 5 ⭐
    Es hat mich sehr gepackt und man konnte der Geschichte mit all ihren Figuren mitfiebern. Auch wenn es zwischenzeitlich durch die Sichtwechsel schwieriger zu lesen war.
    Gefallen hat mir auch sehr die verwendete Sprache, da sie gut ins frühe 13. Jahrhundert passt.

  21. Cover des Buches Die Ritterin des Königs (ISBN: 9783404164455)
    Rosa Montero

    Die Ritterin des Königs

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Lesemaus85
    Von welcher Zerstörung spricht sie? In dieser Welt, die im Blut unschuldiger Menschen ertrinkt, die auf den Scheiterhaufen der Henker verbrennt, sorgt sie sich einzig um die Zerstörung ihrer kleinen verletzten Seele? Wie kann sich eine so begabte Frau so einfach ergeben?
    ****************************************************************
    Als Leola in einer schwierigen menschenfeindlichen Zeit die Rüstung eines toten Ritters anlegt um sich zu schützen, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung für ihr gesamtes Leben.
    Für sie beginnt eine Reise zwischen Ritter und Frau, zwischen Krieg und Liebe, zwischen Kampf und Flucht. Und als sie endlich glaubt, die Liebe gefunden zu haben, wird sie bitterlich verraten...
    ****************************************************************
    Die Reise der Ritterin Leola wird anschaulich und in leichten Worten beschrieben.
    Seite um Seite begleitet man Leola und ihre Gefährten auf einem beschwerlichen Weg.
    Und merkt erst spät, dass man sich zwar in einer interssanten, schrecklichen und turbulenten Zeit bewegt, aber im Grunde nicht wirklich etwas passiert.
    Immer, wenn es eigentlich interessant wird, macht die Autorin einen Zeitsprung.
    So überspringt sie Leolas Leben als Blutritter, die sicher spannend und gefahrvoll war.
    Sie zieht von Stadt zu Stadt, lernt die verschiedenste Menschen kennen, und doch plätschert die Geschichte so vor sich hin.
    Die Liebe zu Gaston, dem Alchimist, die im Klappentext so gepriesen wird, ist von Anfang an irgendwie lieblos und schon von vorneherein ist klar, dass er sie verraten wird.
    Diese Vorhersehbarkeit ist schade.
    Dennoch kann man das Buch leicht und flüssig lesen.
    Dennoch verschwendet man seine Zeit überhaupt nicht. Man bekommt ledidlich nicht das, was man erwartet bzw. was ich erwartet habe.
  22. Cover des Buches Das Mysterium (ISBN: 9783746625263)
    Titus Müller

    Das Mysterium

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Klausviedenz

    Nein, nein, nein. Bei aller Liebe...nein. Das hier hat mir wirklich nicht gefallen, und dafür gibt es fünf große Gründe.


    1. Historische Authentizität. Man kann sich gerne einen Ort ausdenken und seinen historischen Roman dort spielen lassen, egal ob man ihn nun Waringham oder Kingsbridge nennt. Ich habe kein Problem damit, dass Autoren sowas tun, immerhin eröffnen sich dadurch neue Möglichkeiten und mehr erzählerische Freiheiten - in so einer Sandbox lässt sich vorzüglich experimentieren. Was ich hingegen nicht bereit bin zu akzeptieren, auf gar keinen Fall, ist es, an einem real existierenden Ort große historische Ereignisse umzudichten oder sogar zu erfinden. Das hat mich schon in Müllers Die Brillenmacherin gestört, aber hier wird dem Ganzen noch einmal die Krone aufgesetzt. Müller denkt sich kein fiktives, unbedeutendes Städtchen aus, sondern lässt dieses Buch in München spielen - und in München gab es im Jahr 1336 keinen Volksaufstand. Also nein, meiner Meinung nach ist das nicht okay für ein Buch, das sich als Historischer Roman verkaufen will - dann soll man es bitte auch als 'Alternative Geschichte' oder sowas bezeichnen.


    2. Religion. Schon im erwähnten Buch, das ich von Titus Müller gelesen habe, spielte Religion eine große Rolle, genauer gesagt der Konflikt zwischen der katholischen Kirche und den englischen Lollarden. Hier geht es nun um die Katharer, die nach München versetzt wurden, und diesmal hat der Autor den Bogen wirklich entschieden überspannt. Es sind ganze Seiten, die mit religiösen Streitgesprächen gefüllt werden, vermutlich zu einem gewissen Teil den Schriften William Ockhams entnommen, und das wird ab einem bestimmten Punkt einfach nur noch langweilig.


    3. Die Charaktere. Adeline wandelt sich plötzlich vom schüchternen Mauerblümchen zur mutigen Kämpferin, die für einen völlig Fremden bereit ist, sich von vier dicken Wachsoldaten küssen zu lassen - nicht nachvollziehbar. Amiel ist ein völliger Psychopath, der auch vor Mord nicht zurückschreckt, und die Art und Weise wie er hier krampfhaft Vergebung finden soll, ist völlig unglaubwürdig. Nemo ist noch halbwegs interessant, aber auch creepy ohne Ende - immerhin verbringt er zu Beginn offenbar einen großen Teil seiner Zeit damit, Adeline zu stalken.


    4. Die Geschichte. Alles läuft viel zu einfach für Müllers Figuren, alle paar Seiten tun sich riesige Logiklöcher auf. Nemo kann seine Erscheinung offenbar so leicht verändern, als hätte er unbegrenzten Zugriff auf Vielsaft-Trank, sodass ihn Leute, mit denen er wochenlang zu tun hatte, nicht mehr erkennen können. Amiel kann eine ganze Stadt aufhetzen und gleich zwei Inquisitoren unbehelligt entführen, die doch von Soldaten umgeben sind, und auch der Kaiser lässt ihn einfach machen, was er will. Vor allem Nemos Handeln am Ende des Buchs ist völlig hirnverbrannt und läuft dem gesamten Verlauf der Handlung komplett entgegen. Auch der Kunstgriff mit der Rahmenhandlung, die 20 Jahre später spielt, ist meiner Meinung nach völlig unnötig, da sie keine wichtige Funktion erfüllt - das, was sie tut, hätte man auch einfach in einen Epilog packen können.


    5. Der Erzählstil. Ein Problem, das ich schon häufiger angesprochen habe: es regt mich jedes Mal auf, wenn der Leser mit Informationen über die Welt des Buchs zugespamt wird, die keine Funktion erfüllen und krampfhaft vermittelt werden, nur um ihrer selbst Willen. Gemeint sind solche Passagen:


      'Schwäbische Heller gelten bei mir nur einen Hälbling. Es ist ungünstig, sie zu nehmen. Sie werden bald abgewertet. Du verstehst schon! Das Geld aus Böhmen und Schwaben enthält einfach zu wenig Silber. Die legen uns aufs Kreuz. (...) Die Münzen! Man muss vorsichtig sein! Italiener bringen Florentiner Gulden nach München und venezianische Dukaten. Die habe ich gern. Über den Salzhandel allerdings kommt der schwäbische Heller. Manche Kaufleute bezahlen mit Berner Mark. Von der Donau her: Regensburger und Wiener Pfennige und böhmische Gulden und Groschen. Man muss den Überblick behalten.'  


     Vielen Dank für den Exkurs zur Numismatik im Süden des Heiligen Römischen Reichs während der Regentschaft Ludwigs des Bayern - was hat das ganze mit der Handlung zu tun? Richtig, gar nichts. Aus all diesen Gründen ist das hier meiner Meinung nach ein wirklich schlechter Roman, der mit zwei Sternen auskommen muss. 

  23. Cover des Buches Das Blut der Könige (ISBN: 9783404123681)
    Peter Berling

    Das Blut der Könige

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Angel10
    Dieser Roman spielt in den Jahren ab 1248. Der französische König Ludwig führt einen Kreuzzug nach Ägypten.
    Im Mittelpunkt stehen die königlichen Kinder Roc und Yezabel (wahrscheinlich Nachfahren aus dem Geschlecht Trencavel oder der Staufer). Sie werden von der Prieur de Sion, einem geheimen Orden, in Obhut genommen, um eines Tages die Herrschaft zu übernehmen und damit den Weltfrieden zwischen Orient und Okzident zu schaffen. Die Mutter der Kinder war Katharerin und wurde 1244  in Montsegur verbrannt.

    Die Kinder werden von unterschiedlichen Personen bewacht, z. Bsp. der Gräfin von Otranto, die zugleich Piratin ist, leben eine Zeit in der Assasinenfestung Maystaf, stehen unter dem Schutz des jungen Sultans...

    An diesen Kindern haben natürlich verschiede Gruppen und Personen Interesse, z. Bsp. soll das Mädchen verheiratet werden und ihr königliches Blut zur Manifestierung der eigenen Macht dienen.

    Meine Bewertung: der Roman wird nie langweilig, einiges ist überzogen dargestellt. Man kann eintauchen in die Welt des 13. Jahrhunderts. Hilfreich sind die Erklärungen im Anhang, historische Personen sind erklärt und  lateinische und arabische Redewendungen übersetzt.

    Der Roman ist als TB 1. Auflage 1995 erschienen, ca 1000 Seiten.
  24. Cover des Buches Die Löwin von Aquitanien / Wahnsinn, der das Herz zerfrißt (ISBN: 9783442134328)
    Tanja Kinkel

    Die Löwin von Aquitanien / Wahnsinn, der das Herz zerfrißt

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Linny1

    Als Eleonore (oder hier: Alienor) von Aquitanien im 12. Jahrhundert lebte, war ihr Land im Süden Frankreichs eines der reichsten Europas. In ihrem langen und ereignisreichen Leben war sie mit einem französischen und einem englischen König verheiratet, war auf einem Kreuzzug, wurde mehrfache Mutter (unter anderem von Richard Löwenherz und Johann Ohneland, die die meisten wegen Robin Hood kennen), befand sich zeitweise auf dem Thron und zeitweise in Gefangenschaft, bis sie schließlich mit über 80 Jahren starb. Auf höchst lebendige Weise erzählt Tanja Kinkel, von der ich schon mehrere Bücher gelesen habe, hier ihre Lebensgeschichte.

    Mit ihrer ganzen Lebenseinstellung mutet Alienor sehr modern an. Sie ist zwar auf dem Kreuzzug, aber keineswegs frömmelnd, ist machthungrig, selbstbewusst und lässt sich von niemandem unterkriegen. Das macht sie zu einer beeindruckenden, aber auch leicht furchteinflößenden Frau. Mit ihrer herrischen Art war mit ihr bestimmt nicht gut Kirschen essen, aber als Romanfigur ist sie super!

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