Bücher mit dem Tag "historisches"
123 Bücher
- Diana Gabaldon
Feuer und Stein (Outlander 1)
(2.690)Aktuelle Rezension von: dorothea84Mit Feuer und Stein beginne ich endlich die Outlander-Saga – ein Buch, das schon lange auf mich gewartet hat.
Claire Randall ist eine Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt. Sie ist klug, vielschichtig und wirkt durchgehend authentisch. Ihre Gedanken, ihre Entscheidungen, ihre innere Stärke – all das macht sie zu einer Figur, der ich sehr gerne weiter folgen möchte.
Jamie wirkt zu Beginn eher wie eine Randfigur. Doch je mehr er in den Fokus rückt, desto klarer wird, warum diese Figur für so viele Leser*innen ikonisch geworden ist.
Besonders stark ist die Atmosphäre. Schottland wird lebendig beschrieben – die Landschaft, die Stimmung, die historischen Details. Beim Lesen habe ich regelrecht Sehnsucht gespürt, selbst wieder dorthin zu reisen.
Ja, das Buch hat Längen. Manche Passagen ziehen sich. Doch da ich über mehrere Tage gelesen habe, fiel das für mich weniger stark ins Gewicht.
Ein intensiver, atmosphärischer Reihenauftakt mit starken Figuren und historischem Flair – der Lust auf die weiteren Bände macht.
- Anne Frank
Gesamtausgabe
(2.725)Aktuelle Rezension von: AukjeAnne Frank, die aus einer jüdischen Familie stammt, muss während des zweiten Weltkriegs von ihrer Heimat Frankfurt am Main, 1933 mit ihrer Familie nach Amsterdam flüchten. Während dieser Zeit führt sie über zwei Jahre lang ein Tagebuch, das deutlich die Ängste und wünsche einer Jugendlichen zeigt, die in diesen schweren Zeiten aufwächst. Und wenn das nicht schon ausreicht erhält man auch noch einen guten Einblick über eine jüdische Familie, die versucht eine einigermaßen erträgliche Normalität aufrecht zu erhalten während sie versuchen zu überleben, in ständiger Angst vor den Nationalsozialisten.
Da meine 13jährige Nichte sich zurzeit mit der Zeit des zweiten Weltkriegs auseinander setzt, habe ich ihr dieses Buch gegeben und es selber nach vielen Jahren noch mal gelesen. Auch nach all den Jahren als ich es zum ersten Mal gelesen habe, hat es mich wieder sehr bewegt. Nach wie vor halte ich dieses Buch wichtig, damit Jugendliche beginnen sich mit dieser Zeit zu beschäftigen, da es ein autobiografisches Buch einer Jugendlichen ist, die sie nachvollziehen können.
- Patrick Süskind
Das Parfum
(10.268)Aktuelle Rezension von: LuliaIm Zentrum der Geschichte steht der Franzose Jean‑Baptiste Grenouille, ein Mann ohne eigenen Körpergeruch aber mit einem hochsensiblen Geruchssinn. Getrieben von seiner Obsession das perfekte Parfum zu erschaffen, beginnt er die Düfte junger Frauen zu extrahieren und schreckt dafür sogar vor Mord nicht zurück. Die Handlung mit dem originellen Thema beschreibt seine verschiedenen Lehrstationen von Paris bis nach Grasse und besticht durch seine dichte Atmosphäre.
Bei den Protagonisten steht Jean-Baptiste klar im Mittelpunkt der Handlung, der als genial und zugleich emotional leer, skrupellos und unheimlich dargestellt wird. Relevante Nebenprotagonisten wie Baldini oder Madame Gaillard sorgen für Abwechslung in der Handlung und wirken in Teilen ein wenig überzeichnet.
Wer atmosphärisch dichte Geschichten mit einem originellen Thema mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist sehr bildhaft und präzise, was den Haupttreiber für die Atmosphäre des Buches darstellt.
Einziger Minuspunkt: Manche Abschnitte des Buches wirken durch die bildhafte Sprache überzeichnet, was ein wenig den Lesespaß mindert. - Rebecca Gablé
Das Lächeln der Fortuna
(1.430)Aktuelle Rezension von: Reisefreundin"Das Lächeln der Fortuna" ist Gablés erster Roman um die Familie Waringham, wenn auch zeitlich die Bücher "Teufelskrone" und "Drachenbanner" früher angesiedelt sind und m. E. daher zuerst gelesen werden sollten.
Gablé nimmt sich viel Zeit für die einzelnen Charaktere. Die Hauptfigur - Robin of Waringham - ist uneingeschränkt positiv dargestellt und wird über das ganze Buch hinweg eng durch Höhen und Tiefen begleitet. Ich war mit dem guten Ende für den Pferdenarren Robin mehr als zufrieden.
- Iny Lorentz
Die Wanderhure
(3.760)Aktuelle Rezension von: lesezeitmitmamaKonstanz im Jahre 1410 – Matthis Schärer kann sein Glück nicht fassen als der Magister Ruppertus Splendidus um die Hand seiner Tochter anhält. Er ahnt jedoch nicht, dass es dem zukünftigen Schwiegersohn nur um sein Vermögen geht und dafür geht er über Leichen. Die beiden werden Opfer einer gemeinen Intrige, in der Marie als Metze angeklagt und verurteilt wird. Sie wird aus der Stadt vertrieben und muss von nun an als Hübschlerin ihren Lebensunterhalt verdienen. Doch so leicht gibt sich Marie nicht geschlagen. Sie will Gerechtigkeit und schwört ihren Peinigern Rache…
„Die Wanderhure“ ist der Auftakt einer Reihe, die aus zehn Bänden besteht und bereits abgeschlossen ist. Dies ist mein drittes Buch vom Autorenpaar Iny Lorentz. Auch hier hat wieder alles gepasst - die Charaktere, die Geschichte, der Schreibstil und das Setting! ❤️
Zurecht DAS Buch von Iny Lorentz!
- Julia Quinn
Bridgerton - Daphne & Simon
(693)Aktuelle Rezension von: LinasLeseeckeOfficialKlappentext:
Als Daphne Bridgerton ihren Namen in der Kolumne von Lady Whistledown liest, kümmert es sie nicht besonders. Aber ihre Mutter drängt sie, endlich einen Ehemann zu finden, bevor ihr Ruf in dieser Ballsaison völlig dahin ist. Daphne schließt einen Pakt mit Simon Basset, dem heiratsunwilligen Duke of Hastings: Indem er ihr den Hof macht, erscheint der umschwärmte Aristokrat vergeben. Sie dagegen rückt gesellschaftlich in den Mittelpunkt und entflieht den Kuppelversuchen ihrer Mutter. Ein prickelndes Spiel beginnt - bis Daphne erkennt, dass nur einem Mann ihr Herz gehört: Simon!
Der Roman Der Duke und ich von Julia Quinn ist für viele Leser - besonders nach dem Erfolg der Serie Bridgerton - der Einstieg in die charmante Welt der Bridgerton-Familie. Auch hier zeigt sich schnell: Buch und Serie ergänzen sich, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte.
Da der Plot durch die Serie bereits bekannt ist, liegt der Reiz des Buches weniger in überraschenden Wendungen, sondern vielmehr im detaillierteren Einblick in die Figuren und ihre Emotionen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass man leicht in die Geschichte eintaucht. Besonders gelungen ist die Darstellung von Daphnes Unsicherheit, die im Buch sehr greifbar und nachvollziehbar wirkt.
Ein großer Unterschied zur Serie ist der stärkere Fokus auf die Liebesgeschichte zwischen Daphne und Simon. Ihre Beziehung steht klar im Mittelpunkt und wird intensiver beleuchtet, wodurch ihre Entwicklung als Paar noch mehr Tiefe erhält. Auch die berühmte „Scharade“ zwischen den beiden wirkt im Buch nachvollziehbarer - insbesondere, weil Daphnes Situation und gesellschaftlicher Druck anders gewichtet werden als in der Serienadaption.
Die Charakterentwicklung beider Hauptfiguren ist deutlich spürbar: Sowohl Daphne als auch Simon durchlaufen emotionale Prozesse, die ihre Handlungen verständlicher machen. Gleichzeitig sorgen die familiären Dynamiken der Bridgertons für humorvolle und unterhaltsame Momente, die das Buch auflockern und ihm zusätzlichen Charme verleihen.
Kritisch bleibt jedoch - wie schon in der Serie - Daphnes fragwürdige Herangehensweise, sich ihren Wunsch nach einer eigenen Familie zu erfüllen. Diese Passage kann irritierend wirken und hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck, der auch beim Lesen nicht ganz verschwindet.
Positiv hervorzuheben ist außerdem, dass die Geschichte in sich abgeschlossen ist. Jedes Buch der Reihe widmet sich einer eigenen Liebesgeschichte eines Bridgerton-Geschwisters, sodass man diesen Band unabhängig genießen kann.
Fazit:
„Der Duke und ich“ überzeugt als unterhaltsamer, romantischer Auftakt der Bridgerton-Reihe mit starken Figuren, emotionaler Tiefe und viel Charme. Besonders Fans der Serie bekommen hier eine intensivere und fokussiertere Version der Liebesgeschichte von Daphne und Simon - auch wenn nicht alle Handlungen uneingeschränkt überzeugen. - Kristin Hannah
Die Nachtigall
(654)Aktuelle Rezension von: Sophie0406𝗥𝗲𝘇𝗲𝗻𝘀𝗶𝗼𝗻:
⭐️⭐️⭐️⭐️
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»Männer erzählen Geschichten. Frauen machen mit dem Leben weiter. Für uns war es ein Schattenkrieg. Und nachdem er vorbei war, gab es keine Paraden für uns, keine Orden und keinen Platz in den Geschichtsbüchern. Im Krieg taten wir, was wir tun mussten, und nachdem er vorbei war, sammelten wir die Scherben ein und fingen noch einmal von vorn an."
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Bei diesem Zitat aus dem Buch bekomme ich immer noch Gänsehaut. Es ist eine Hommage an jede einzelne Frau. Und es sagt so viel über uns aus. Über unsere weibliche Stärke, über unseren Mut, über unseren Überlebenswillen und über das, was tief in uns drin schlummert. Dieses Zitat beschreibt so gut die Handlungen im Buch, dass es schon fast weh tut. Ich habe zwei sehr starke Protagonistinnen kennenlernen dürfen, die nicht ungleicher hätte sein können. Sie sind zwei Teile eines Ganzen, jede für sich eine Kostbarkeit. Isabelle, die Rebellin - die Mutige, die Realistische, die Kämpferin. Und Vianne, die Löwenmama - die Beschützerin, die Aufopferungsvolle, die Sanfte. Beide Frauen haben so viel Schreckliches erlebt, so viel Traumatisches und trotzdem waren sie für ihre Mitmenschen der Fels in der Brandung. Ich kann gar nicht sagen, wer von den beiden Frauen mir mehr gefallen hat. Sie waren beide etwas Besonderes. Das Buch zeigt die realistische und erschreckende Wahrheit des Zweiten Weltkrieges ohne irgendwas zu beschönigen. Und die letzten 100 Seiten habe ich öfters vollkommen hilflos und verzweifelt gefühlt. Die Tränen kamen und gingen.
Der Schreibstil an sich war zwischendurch sehr anspruchsvoll. Da ich noch nie in Frankreich war und auch kein Französisch sprechen kann, war mir der eine oder andere Ort, sowie die eine oder andere Aussprache etwas fremd, was den Lesefluss etwas eingedämmt hat. Der Inhalt des Buches war jedoch eine 10/10 und höchst emotional. Eine klare Leseempfehlung von mir.
- Hilary Mantel
Brüder
(160)Aktuelle Rezension von: Barbara_Nelting...erdrückt den Lesenden die Detailtiefe dieses im 16. Jahrhundert in England spielenden Romans doch, zumal, wenn man am Ende vieler, vieler Seiten erfährt, dass es noch zwei weitere Teile gibt. Insgesamt wäre hier doch weniger mehr gewesen, zumindest meiner Meinung nach. Auch irritiert der Schreibstil etwas, der ganze Seiten jeden Satz permanent mit "er" personifiziert und damit grundsätzlich immer Thomas Cromwell (und nur selten den im Vorsatz genannten ebenfalls männlichen Anderen) meint. Weil es anders korrekt wäre, gerät man hierdurch immer wieder aus dem Lesetakt und muss Abschnitte nochmals lesen.
Dennoch: gut recherchiert, mitreißend, nur schade eben, dass nicht ein wenig geraffter erzählt wurde, denn nun muss ich mich - nicht willens, weitere Unmengen an Seiten durchzuhalten, über Wikipedia informieren, wie es weiterging mit Henry VIII und all den anderen...
- Lucinda Riley
Die Schattenschwester
(714)Aktuelle Rezension von: miahAchtung! Es handelt sich um den dritten Band einer Reihe! Die Bücher können unabängig voneinander gelesen werden.
Inhalt:
Star ist die dritte der sieben Schwestern und besonders eng mit CeCe verbunden. Die beiden sind unzertrennlich und machen alles gemeinsam. Doch nach dem Tod ihres Vaters bekommt jede Schwester ihr eigenes Rätsel zu ihrer Herkunft. Star beginnt in einem Antiquariat in London mit ihrer Suche und ist schon bald gefesselt von der Vergangenheit...
Meine Meinung:
Es ist schon sehr lange her, dass ich die ersten beiden Bände der Reihe gelesen habe, doch die Geschichten der Schwestern sind im Prinzip auch unabhängig voneinander lesbar. Dadurch braucht es an sich kein Hintergrundwissen, um sich in dieser Geschichte zurechtzufinden.
Der Einstieg fiel mir sehr leicht. Star ist eher zurückhaltend und schüchtern. Sie spricht wenig und weiß mit ihren 27 Jahren noch nicht, was sie mit ihren Leben anfangen möchte. Mit ihrer Schwester CeCe ist sie so eng verbunden, dass man die beiden immer nur gemeinsam antrifft. Sie sind zusammen um die Welt gereist und leben nun gemeinsam in London. CeCe gibt immer den Ton an.
Schnell ist klar, dass sich die beiden Schwestern voneinander lösen müssen. Mir war ihre Beziehung schon fast zu eng und ich war froh, dass Star das nun auch zu merken schien. Die perfekte Gelegenheit ergibt sich, als Star endlich den Mut findet, den Brief ihres verstorbenen Vaters zu öffnen und sich mit ihrer Herkunft zu beschäftigen. Mir hat sie ein bisschen zu lange damit gehadert, aber danach kam Star relativ leicht und schnell ans Ziel.
Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Star erzählt und wechselt irgendwann in die Vergangenheit. Mir haben die Rückblenden viel besser gefallen als die Geschichte in der Gegenwart.
Mit Star hatte ich meine Schwierigkeiten. Ihre Entscheidungen konnte ich nicht immer nachvollziehen. Bei vielen Sachen hat sie sich sehr zurückgehalten, aber anscheinend hat sie sich einfach ihr Leben lang ihrer Schwester CeCe untergeordnet. Das Verhältnis der beiden kann man nur als toxisch beschreiben.
Aber auch die Nebenfiguren in der Gegenwart empfand ich als schwierig. Alle stecken irgendwie in ihrem eigenen Leben fest und hegen einen Groll gegeneinander. Einzig Rory hat mir sehr gefallen.
Die Liebesgeschichte war leider auch absolut nicht meins. Bei mir kamen da keine Gefühle an und es wirkte eher erzwungen und altbacken. Star bekam ständig ein Ultimatum gesetzt, da konnte sich einfach nichts entwickeln.
Insgesamt fand ich Stars Reise interessant. Ihre Familiengeschichte ist verworren und ein Stammbaum hätte sicher geholfen, den Überblick zu behalten. Die Vergangenheit an sich hat mit Flora eine für mich starke Heldin gefunden und ich habe mich immer über ihre Kapitel gefreut.
Die Gegenwart ging mir generell tatsächlich ein bisschen zu schnell. Am Ende waren alle zu versöhnlich und alle Probleme haben sich schnell aufgelöst.
Ich werde die Reihe vermutlich noch weiterverfolgen, da sich die Bücher schnell lesen lassen und mich die Hintergründe zu den Schwestern interessieren. Aber ich werde mir damit weiterhin Zeit lassen. - Niklas Natt och Dag
1793
(441)Aktuelle Rezension von: Schmuck_GuggerinIm Stockholm des Jahres 1793 wird ein verstümmeltes Bündel eines Menschen in der Kloake der Stadt gefunden.
Spätestens jetzt sollte man entscheiden, ob man sich noch weiteren bestialischen Schilderungen aussetzen möchte. Wenn ja, dann kann man weiterlesen von sehr genauen realistisch dargestellten Grausamkeiten. Gleich einer Zeitmaschine nimmt uns der Autor mit durch noch viele weitere Abgründe.
Das im Präsens geschriebene Buch verbirgt, trotz einer nüchternen Sprache, keine der damaligen Gefühlslagen der Protagonisten. Alle haben schwere persönliche Schicksale und folgen doch einem Wunsch nach Gerechtigkeit.
Der Roman von Niklas Natt och Dag ist all jenen zu empfehlen, die wissen, worauf sie sich einlassen.
- Deborah Harkness
The Book of Life - Das Buch der Nacht
(339)Aktuelle Rezension von: Simply_Another_BookaholicNach ihrer gefährlichen Zeitreise ins London der elisabethanischen Ära kehren Diana Bishop und Matthew Clairmont in die Gegenwart zurück. Doch anstatt zur Ruhe zu kommen, werden sie sofort mit neuen Gefahren und alten Feinden konfrontiert. In Sept-Tours, dem Stammsitz von Matthews Familie, finden sie zwar Verbündete und vertraute Gesichter wieder, müssen jedoch auch einen schmerzhaften Verlust verkraften, der vor allem Diana tief erschüttert.
Während im Hintergrund dunkle Mächte agieren, schafft es Autorin Deborah Harkness es immer deutlicher zu machen, dass das Rätsel um das geheimnisvolle Manuskript Ashmole 782 noch längst nicht vollständig gelöst ist. Um die Zukunft der magischen Welt zu sichern, müssen Diana und Matthew die fehlenden Seiten finden und deren wahre Bedeutung entschlüsseln. Dabei geraten sie in einen gefährlichen Strudel aus Intrigen, Machtkämpfen und uralten Geheimnissen.
Ich habe "The Book of Life" als emotionalen Band erlebt. Die Handlung ist spannend, vielschichtig und bringt zahlreiche Entwicklungen mit sich. Besonders gefallen hat mir, wie die verschiedenen Handlungsstränge miteinander verwoben und viele Fragen endlich klarer werden.
Die Charakterentwicklung von Diana und Matthew wirkt authentisch und tiefgehend, ihre Beziehung gewinnt spürbar an Reife. Gleichzeitig bleibt die Geschichte voller Dynamik, Magie und überraschender Wendungen.
Für mich ist dieses Buch ein starkes Bindeglied innerhalb der Reihe, das neugierig auf alles macht, was noch folgen wird.
- Stuart Turton
Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle
(386)Aktuelle Rezension von: Lilli33Viel zu verworren
Inhalt:
Familie Hardcastle hat zu einem Ball nach Blackheath geladen. Der Abend endet in einer Katastrophe, den die Tochter des Hauses, Evelyn kommt zu Tode. Aiden Bishop soll den Mord aufklären. Dazu wacht er immer wieder in einem anderen Körper auf und erlebt denselben Tag mit anderen Augen.
Meine Meinung:
Ich bin wirklich froh, dass dies nicht das erste Buch von Stuart Turton war, das ich gelesen habe. Denn sonst hätte ich garantiert kein weiteres in die Hand genommen, was sehr schade gewesen wäre, denn die später erschienen haben mir durchaus gut gefallen.
Die Idee dieses Romans ist zwar nicht schlecht, aber die Umsetzung konnte mich gar nicht begeistern. Die Handlung ist viel zu verworren, um ihr entspannt folgen zu können.
Dadurch dass immer wieder derselbe Tag beschrieben ist mit denselben Ereignissen, nur eben aus einer anderen Perspektive, kommt schnell Langeweile auf und es zieht sich wie Kaugummi. Erst im letzten Drittel (von immerhin gut 600 Seiten) werden immer mehr Geheimnisse aufgedeckt und es kommt Spannung auf.
Mehr als einmal war ich kurz davor abzubrechen. Ich habe mich zum Durchhalten gezwungen, aber jetzt bin ich froh, dass ich es geschafft habe.
★★☆☆☆
- Charlotte Link
Die Rosenzüchterin
(435)Aktuelle Rezension von: FutziwitchFranka Palmer ist mit Depressionen geplagt und jetzt erfährt sie auch noch dass ihr Mann seit langem eine Freundin hat , das gibt ihr den Antrieb um zu verreisen. Sie landet schliesslich bei Beatrice die gemeinsam mit Helene zusammen wohnt , die Beziehung der beiden Frauen ist mehr als merkwürdig und kompliziert aber nach und nach erzählt Beatrice Franka was es mit den zwei Frauen auf sich hat . Eine spannende und bizarre Geschichte um ein junges Mädchen das eine Familie bekommt die sie nie haben wollte. Eine sehr interessante Geschichte mit viel Drama Hass Liebe und Freundschaft
- Nina Blazon
Totenbraut
(807)Aktuelle Rezension von: Helena_KawaiiNina Blazon hat mich seit „Faunblut“ von ihren Fähigkeiten als Autorin überzeugen können. Sie gehört zu einer meiner Lieblingsautoren.
Ich hab das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen, da mich das Setting und die Story komplett mitgerissen hat. Man lernt viel über historischen slawischen Aberglauben und ist es sehr spannend geschrieben, vor allem da ich man selten Romane liest, wo das historische Serbien der Schauplatz der Handlung ist. Wer Blazon gerne liest, sollte nicht nur Fantasy erwarten. Das Buch steht auf dem schmalen Grad zwischen historischem Roman und Fantasy-Romanze. Diese Kombi war sehr erfrischend, ist aber vielleicht nicht für jeden etwas, der Fantasy alá Blazon gewohnt ist.
Zwei Sachen haben mich jedoch gestört, sodass ich nicht vollständig überzeugt von „Totenbraut“ war.
Neben ein paar Logik- sowie Rechtschreibfehlern, war es vielmehr der Schreibstil, den ich nicht so flüssig und verständlich fand wie ich ihn sonst von Blazon gewöhnt bin. Auch hatte ich etwas mit der Sympathie gegenüber den Charakteren zu kämpfen. Erst zum Ende hin waren mir die Protagonisten sympathisch. Vor allem die Gedanken und Handlungen von Jasna waren für mich teilweise unverständlich. Erst am Ende konnte ich Sympathie und Verständnis aufgebaut.
Nichtsdestotrotz hab ich das Lesen sehr genossen!4 von 5 Sternen
- Kai Meyer
Die Spur der Bücher
(253)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeMercy Amberdale ist eine geborene Bibliomantin, heißt sie kann mit Hilfe der Bücher Magie nutzen. Sie beschafft für reiche Auftraggeber wertvolle Bücher, wie Erstausgaben oder Bände, denen eine besondere Magie innewohnt. Der mysteriöse Tod eines Buchhändlers, der inmitten seiner Bücher verbrannte, ohne, dass das Papier rings um ihn herum auch nur versengt wurde, führt Mercy auf die Suche nach Antworten. Antworten, die ihr gesamtes Leben verändern könnten....
Kai Meyers Welt der Bibliomantik ist gleichzeitig ein Fantasykrimi und eine Hommage an Bücher und Geschichten. Der Schreibstil ist äußerst flüssig, detailreich und bildhaft. Die Protagonistin durchgezeichnet und mit zunehmender Tiefe im Verlauf des Buches. Hingegen die Nebencharaktere bleiben sehr blass und bekommen nur die nötigsten Details. Der Autor nutzt das Buch um eine Reihe geschichtlicher Hintergründe und Informationen zur bibliomantischen Welt zu geben. Diese sind zwar durchaus interessant, aber im Kontext des Geschehens teils einfach etwas viel und erzeugen dadurch kleine Längen. Ausgesprochen fantasiereich sind die magischen Details, die für einige Schmunzler sorgen und dem Buch seine besondere Note verleihen.
Mein Fazit: Ein nettes fantasiereiches Buch, dass mich thematisch voll abholen konnte, dem aber gefühlt etwas Feinschliff fehlte. Ich vermute, dass sich junge Leser mit den vielen historischen Informationen eher schwer tun und die für mich verschmerzbaren Längen sehr viel stärker wahrnehmen. Ansonsten macht es einfach Spaß in eine Welt einzutauchen, in der Bücher einen so besonderen Stellenwert haben und ich freue mich auf die Fortsetzung.
- Philippa Gregory
Die Schwester der Königin
(249)Aktuelle Rezension von: Penelope1EHrlich gesagt, hatte ich mir nicht allzuviel erhofft von diesem historischen Roman - er stand in meinem Regal und wartete darauf, endlich gelesen zu werden.
Aber das Buch hat mich nicht nur von Anfang bis Ende gefesselt, sondern regelrecht geflasht: Das Leben am englisch- königlichen Hof rund um König Henry VIII. Frauen, die wie Schachfiguren eingesetzt werden, ohne eigene Rechte und Wünsche. Sie haben zu tun, was man bzw. die Familie von ihnen verlangt - es sind ja nur Mädchen/Frauen, die strategisch eingesetzt werde.
Die Pläne der Familie der Boleyns gehen eindeutig in eine Richtung: Sie wollen König Henry zum ersehnten Sohn und Thronfolger verhelfen - koste es was es wolle - das stellt sich immer mehr heraus. Sicherlich wird dabei der eine oder andere Titel, das eine oder andere Gut und natürlich eine gehobene Stellung für den einen oder anderen aus der Familie herausspringen- so der Plan. Sollte es gar gelingen, eine der beiden Geschwister auf den Thron zu erheben? Königin Catherine als rechtmäßige Gemahlin und Königin wird dabei zunächst als lästiges Übel hingenommen...
Die Boleyn-Geschwister halten zusammen - oder vielleicht doch nicht ? Spannend zu sehen, wie sich das Geschwister-Trio aus zwei jungen Frauen und einem Bruder im Familienverbund verhält und wer hier das Sagen hat, wer befiehlt, wer führt aus... Oder ist doch alles ganz anders?
Die Geschichte und der Machtkampf um HenryVIII, Krone und Macht nimmt ihren Lauf, die Zeit scheint allen davonzulaufen. Am Hof herrschen üble Zustände - sehr schön wird hier das Mittelalter am Hofe König VIII lebendig. Die zunächst 14-jährige Mary Boleyn erzählt in der ICH-Form von ihren Eindrücken und Erlebnissen am Hofe, von Gehorsam, Verführungskünsten, Liebe, aber auch davon, wie sie nach und nach zu tiefgreifenden Erkenntnissen gelangt, die sie einerseits verzagen lassen, andererseits aber auch Mut geben, ihr Leben zu verändern und in eine Richtung lenken, die zum Wohle ihrer Kinder und ihr selbst gereichen sollen.... ob es gelingt...?
Wie gesagt, ein herrlich spannender und lebendiger Roman vor dem wahren Hintergrund des Schicksals von Henry VIII, dessen offensichtlich größter Wunsch ist, einen männlichen Thronfolger in die Welt zu setzen. Aber auch vor der Tatsache, dass Frauen im 16. Jahrhundert lediglich als Spielbälle dienten, die man beliebig verheiraten, ins Kloster schicken oder verbannen konnte.
Mich hat das Schicksal der Protagonisten absolut gebannt - und mich neugierig auf das weitere Schicksal der "Boleyn-Familie" und der Tudors gemacht, sodass ich auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin Philippy Gregory lesen werden, die dieses Thema behandeln. Flüssig, spannend, ergreifend und fesselnd - absolut top und empfehlenswert ! - Sue Monk Kidd
Die Erfindung der Flügel
(298)Aktuelle Rezension von: PondofwordsDie Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Handful und aus der Sicht von Sarah erzählt und man begleitet deren Leben für mehrere Jahrzehnte. Ich fand es unglaublich spannend zu sehen, wie sich beide zu starken Frauen entwickeln, die trotz ihrer unterschiedlichen Situationen versuchen sich von den Zwängen ihrer Zeit zu befreien.
Was ich auch sehr toll fand war, dass Sarah nicht als die weiße Heldin dargestellt wurde die Handful rettet. Beide Frauen sind alleine stark und stehen für sich ein.
Beeindruckend fand ich auch, dass der Roman auf der Geschichte der Grimké Schwestern beruht, die die ersten Pionierinnen der Bewegung gegen die Sklaverei waren.
Alles in allem kann ich das Buch nur jedem ans Herz legen. Es ist spannend geschrieben und trotz des doch eher schweren Themas und manchen Szenen leicht zu lesen und an vielen Stellen auch unterhaltsam. Ich bin nur so über die Seiten geflogen und für mich gehört es zu meinen Jahreshighlights! 😊
- Sabine Ebert
1813 - Kriegsfeuer
(115)Aktuelle Rezension von: AMCLiestDie ca 800 Seiten dieses Buches haben mich am Anfang etwas abgeschreckt, diesen Roman von Sabine Ebert zu lesen, der schon so lange bei mir auf dem Bücherregal steht.
Es hat auch etwas gedauert, mit der Geschichte um die Völkerschlacht von Leipzig warm zu werden, denn zu viele Menschen und deren Schicksale tummeln sich auf den ersten Seiten, sodass es mühsam wird, einen roten Faden zu finden, obwohl ich ziemlich schnell auf bekannte historische Persönlichkeiten gestossen bin: Napoleon, Jean Baptiste Bernadotte, Kronprinz von Schweden , Zar Alexander, Blücher, der sächsische König Friedrich August I.. Auch das Städtchen Freiberg habe ich schon kennen gelernt:
Hier wohnt der Buchdrucker Friedrich Gerlach mit seiner Frau Johanna und versucht trotz des Krieges sein Geschäft weiter zu führen. Als seine Nichte Henriette mit ihrem Bruder zu ihm stößt, nimmt er sie auf. Die französische Besatzung wird auf ihn und das hübsche Mädchen aufmerksam, und so entspinnt sich neben den Geschichten um die Schlachten der Generäle ein getreues Bild der Bevölkerung und seiner Sorgen. Die männliche Jugend möchte in den Krieg ziehen und die Mütter vermissen ihre Söhne. Dem Schicksal dieser einfachen Menschen und die Entscheidungen der großen Persönlichkeiten, die zu Leben und Tod in den Schlachten führen, wird großes Augenmerk geschenkt. Über allem aber thront die Sehnsucht nach Frieden, die von Henriette verkörpert wird. Sie ist hin und her gerissen von ihren Gefühlen zu einem französischen Leutnant namens Etienne und dem preussischen Premierleutnant Maximilian, hat mehrere Verehrer und ein Geheimnis, das sie dazu bringt, im Lazarett Dienst zu leisten. Anfangs ist sie etwas blaß, gewinnt aber bald zwischen den vielen historische Personen an Kontur.
Sabine Ebert hat die historischen Fakten der Völkerschlacht von Leipzig akribisch recherchiert, jede Schlacht, jede Entscheidung der Generäle und der Herrscher wird mehr oder weniger detailgetreu dargestellt. Damit ist es nicht nur ein historischer Roman, sondern fast ein Sachbuch geworden, der fesselt und dabei ein fast vollkommenes Bild auf die historischen Persönlichkeiten schafft. Sie bleibt dabei sachlich und verknüpft geschickt die einzelnen Handelsstränge, sodass eine höchst interessanter Abriss der Geschichte entstanden ist.
- Tess Gerritsen
Leichenraub
(482)Aktuelle Rezension von: Jenny_SieberMedizingeschichte trifft auf den West End Reaper. Sehr spannend und durch die Wechsel zwischen heutiger und damaliger Zeit gelingt es der Autorin die Geschichte spannend zu halten. Für mich ein gelungenes Werk in der für die Autorin gewöhnlichen spannungstreibenden Art. Ein Werk, dass auch heute noch aktuell erscheint im Umgang mit Medien, Nachrichten und Geschehnissen, auch wenn die Welt heute viel fortschrittlicher erscheint, lassen sich Parallelen entdecken.
- Maggie O’Farrell
Judith und Hamnet
(84)Aktuelle Rezension von: SunnySue"Ich bin des Todes, du lebst ... Schöpfe auf dieser rauen Welt in Schmerzen Atem, um meine Geschichte zu erzählen." (Hamlet, fünfter Akt, zweite Szene)
Bei "Judith und Hamnet" handelt es sich um einen Roman, der sich mit der Familie von William Shakespeare beschäftigt. Maggie O'Farrell liefert uns damit ein schmerzvolles Werk, in dem es um Liebe, Verlust und Trauer geht und das mich bis ins Mark getroffen hat.
Stratford-upon-Avon im Jahr 1596: Noch am Morgen toben die elfjährigen Zwillinge Judith und Hamnet durchs ganze Haus und über den Hof. Spielen mit den Katzen, rennen und lachen - wie es Kinder nunmal tun. Doch plötzlich sagt Judith, dass es ihr nicht gut geht. Als Hamnet einige Zeit später nach ihr schaut, bekommt er Angst und sucht wie verrückt nach seiner Familie. Doch das Haus ist leer. Oma und Schwester sind unterwegs um Besorgungen zu machen und die Mutter weilt bei den Bienen. Der Vater ist schon seit Tagen in London. Auch den Arzt kann Hamnet nicht finden. Und so wacht Hamnet am Bett seiner Schwester, bis endlich die Mutter nach Hause kommt. Ihr ist sofort klar, was Hamnet nur erahnte, die Pest an Einzug ins Haus Shakespeare gehalten und Judith liegt im Sterben. Doch Hamnet liebt seine Zwillingsschwester über alles und tauscht mit Judith den Platz, un der Hoffnung, dass der Tod sich übertölpeln lässt und ihn statt seiner Schwester mit sich nimmt.
"Woher hätten sie wissen sollen, dass Hamnet die Nadel war, die sie alle zusammenhielt? Dass sie ohne ihn alle zersplittern, zu Bruch gehen würden wie ein heruntergefallener Becher?"
Maggie O'Farrell nimmt uns mit in Shakespeares Welt und Verknüpft Historisches so gekonnt mit Fiktion, dass ich im Nachhinein nachlesen musste, was Wahrheit und was Dichtung ist. Das entpuppte sich nicht als einfach, denn vieles aus jener Zeit ist nicht klar belegt.
Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt. Der erste Part wechselt von dem Einzug der Pest bis zum Tode des Kindes und dem Kennenlernen von Agnes und William hin und her. Und gerade mit diesem Kennenlernenpart habe ich mich in der ersten Hälfte etwas schwer getan. Der zweite Part handelt dann nur noch von dem Verlust und der Trauer. Dieser zweite Teil ist auch der stärkere im Buch. Er lässt uns spüren, wie jeder der Familienmitglieder in seiner unsäglichen Trauer allein ist, sich in sich selbst zurückzieht und sich vor der Außenwelt verschließt. Alles, um bloß nichts zu fühlen ... den Schmerz abzustellen. Wie Schwestern, Mutter und Vater mit dem Verlust und ihrer Trauer um Hamnet umgehen. Wie sie sich zeitweise voneinander entfernen und wie man manchmal in seiner Trauer auch wieder zueinander findet.
"Judith und Hamnet" war für mich zwar kein Highlight, aber es hat viele mit mir gemacht. Auch wenn ich selbst keine Kinder habe, so konnte ich den Schmerz doch tief in mir spüren und hatte durchaus mit Tränen zu kämpfen.
- Franzobel
Das Floß der Medusa
(96)Aktuelle Rezension von: Eva_ReichmannIch hatte einen "historischen Roman" befürchtet - aber das war es nicht: bekommen habe ich etwas, das ich sprachliches Kunstwerk nennen möchte, und zwar deshalb, weil es Franzobel durch seine Art der Beschreibung gelingt, dass ich den Hafen von Rochefort (und das ländliche Frankreich) und die Kombüse und die engen Quartiere au dem Schiff förmlich riechen kann. Das gelingt ihm, obwohl der Erzählton durchaus etwas Ironisches hat.
Riechen und Spüren konnte ich auch die letzten Tage auf dem Floss - mit allen Schrecklichkeiten. Ja, das Buch ist grauslich - genauso wie die reale Situation, um die es geht. Die Vorgeschichte, wie es dazu kam (ein Versagen vieler Menschen auf vielen Ebenen) ist grotesk und ebenso brilliant erzählt.
Ein Buch, dass ich mit Sicherheit irgendwann wieder lesen werde!
- Stephanie Schuster
Die Wunderfrauen - Alles, was das Herz begehrt
(202)Aktuelle Rezension von: Buchwurm05Inhalt:
1953. Endlich geht es in Deutschland wieder aufwärts. Die mageren Jahre sind vorbei. Während Luise von einem eigenen Laden träumt, nehmen Luises Brüder die heimatvertriebene Marie bei sich auf dem Bauernhof auf. Helga, die aus reichem Haus stammt, flüchtet vor ihren Eltern und beginnt eine Ausbildung als Krankenschwester in der Geburtsklinik von Dr. von Thaler. Durch ein Missverständnis zieht sie den Zorn von dessen Gattin Annabel auf sich. Jede versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen. Noch wissen sie nicht, dass sich ihre Wege immer wieder kreuzen werden.....
Leseeindruck:
"Die Wunderfrauen - Alles was das Herz begehrt" ist der erste Band einer Trilogie. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Luise, Marie, Helga und Annabel geschrieben. So konnte ich sie nach und nach besser kennenlernen und wurde tief in die Geschichte hineingezogen. Es hat mich gut und kurzweilig unterhalten, ihren Lebensweg zu verfolgen. Ich habe es bewundert, wie sie das Beste aus ihrer Situation gemacht und immer wieder Mut gefasst haben. Dabei kam es gerade zum Ende hin auch zu Szenen, die ich so nicht erwartet habe. Auf der einen Seite wurde es nicht langweilig und es gab für mich unerwartete Wendungen. Auf der anderen Seite, hat das gar nicht zu den Figuren gepasst. Auch, wenn das jeweils in Ausnahmesituationen geschehen ist, kam mir persönlich das etwas zu unerwartet.
Fazit:
"Die Wunderfrauen - Alles was das Herz begehrt" hat mir unterhaltsame Lesestunden beschert. Es ist eher ein leichter Roman, bei dem ich mich schnell in die Figuren hineinversetzen konnte. Von mir gibt es eine Leseempfehlung. - Tom Hillenbrand
Der Kaffeedieb
(115)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeEin interessanter historischer Roman mit vielen abenteuerlichen Szenen, aber hin und wieder gab es auch ein paar Längen.
Es geht um den Engländer Obediah Chalon, der mit einem gut ausgewähltem Team Kaffeepflanzen nach Europa holen möchte. Es ist das Jahr 1683 und die Reise ist nicht ganz ungefährlich... 💚
Ich habe das Hörbuch gehört; sehr gut gelesen von Hans Jürgen Stockerl.
30.04.2026
- Astrid Fritz
Die Hexe von Freiburg
(221)Aktuelle Rezension von: MelLilaDieses Buch las sich durchaus erwartungsgemäß. Es ist aber immer wieder erschreckend zu sehen, oder in diesem Fall halt zu lesen, wie die Hexenprozesse abgelaufen sind. Ansonsten kann ich mich dem Klappentext nur anschließen, eine für ihre Zeit unfassbar starke Frau mit einem schlimmen Schicksal.























