Bücher mit dem Tag "hitlerregime"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "hitlerregime" gekennzeichnet haben.

6 Bücher

  1. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

     (4.519)
    Aktuelle Rezension von: Nette

    Ich bin etwas schwierig ins Buch eingestiegen, da ich zunächst nicht verstanden hatte, wer die Geschichte erzählt. 

    Okay okay, manchmal sollte man (ich) noch mal den Klappentext lesen, dann fällt einem auch der Einstieg ins Buch nicht schwer. 

    Nach ein paar Seiten fängt die Geschichte rund um Liesel Meminger, die im Nazideutschland aufwächst, sehr berührend an. Das Leben, das im Jahre 1939 geführt wird, ist wahrlich kein leichtes und ist mit vielen Sorgen und Ängsten verbunden. Der Tod erzählt in dem Buch die Geschichte eines sehr besonderen Mädchens, Liesels Geschichte, die eine Schwäche für Bücher hat. Es gleicht fast einer Geschichte in einer Geschichte. Anfangs fand ich es schade, dass der Tod ein wenig spoilert, aber dann hat er mich wirklich um den Finger gewickelt, denn ich wollte unbedingt wissen, wie sich das Leben von Liesel und ihrer Familie entwickelt. 

    Eine Metapher des Buches fand ich gerade zu herzzerreißend. Es war wunderschön zu lesen, wie aus etwas schlechtem einfach etwas Wundervolles entstehen kann: Freude und Freundschaft. Liesel’s Familie und ihr Freund Rudi sind mir einfach ans Herz gewachsen. Dabei erwischt man sich als Leser:in dabei, dass man sich immer fragt, wie viel Leid ein Leben noch ertragen kann. Das Buch hat mich wirklich sehr berührt, sodass ich am Ende doch geweint habe.

     

    Leseempfehlung, die gerne mal eine andere, sehr berührende Geschichte aus Sicht des Tods im Nazideutschland lesen möchten. Ich hoffe, dass die Bücherdiebin sich ebenfalls in Euer Herz stehlen kann.

  2. Cover des Buches Jeder stirbt für sich allein (ISBN: 9783746767086)
    Hans Fallada

    Jeder stirbt für sich allein

     (307)
    Aktuelle Rezension von: Sonja_Schmitz1

    Durch Zufall bin ich auf Fallada und dieses Buch gestoßen.

    Es ist eine sehr gut erzählte, tragische Geschichte über den Krieg, Hitler, den Widerstand und die Menschen.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich werde mit Sicherheit weitere Fallada Bücher lesen. 

  3. Cover des Buches Stalingrad (ISBN: 9783462411812)
    Theodor Plievier

    Stalingrad

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Stalingrad basiert auf den Aussagen deutscher Soldaten in Kriegsgefangenschaft. Das Buch folgt den historischen Tatsachen und geht dabei eher episodenweise auf das Schicksal einzelner Soldaten ein. Ab und an trifft man dann auch "alte Bekannte" wieder. Das buch ist ergreifend geschrieben und nimmt kein Blatt vor den Mund. Ob abghackte Füße, herausquellende Därme - der Autor bleibt kühl und realistisch und das Werk ist am ehesten mit "Im Westen nichts Neues" zu vergleichen. Allerdings ist dieses Buch durch die vielen Szenenwechsel auch schwer zu lesen - oft hat man nicht die Zeit sich auf die neue Situation einzustellen bevor sie schon wieder gewechselt wird. So läßt man die vielen Namen der Soldaten einfach an sich vorbeirieseln und hat es wirklich schwer dem gedanklichen Strang zu folgen. Nichtsdestotrotz sind die Schilderungen des Leides und der Folgen einer sinnlosen Schlacht (und der Autor verheimlicht nicht das sie sinnlos war) ergreifend niedergeschrieben und schockierend formuliert. Alles in allem ist das Buch für alle empfehlenswert, die etwas über das Leid und die Gedanken der Soldaten in Stalingrad erfahren wollen.
  4. Cover des Buches Hinter dem Spiegel. Eine Jugend in Flandern 1939-1945. (ISBN: 9783442127092)
  5. Cover des Buches Nie wieder ein Wort davon? (ISBN: 9783423078139)
    Katja Königsberg

    Nie wieder ein Wort davon?

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  6. Cover des Buches »Neger, Neger, Schornsteinfeger!« (ISBN: 9783104002996)
    Hans J. Massaquoi

    »Neger, Neger, Schornsteinfeger!«

     (178)
    Aktuelle Rezension von: Armillee

    Ich bin als Hamburgerin besonders an Geschichten aus meiner Stadt interessiert. Dieses Buch hat meine Tochter mir geliehen, denn in der Schule haben die Kinder mit dieser Geschichte von Hans Jürgen - einem farbigen Kind im Nazi-Deutschland - gearbeitet.

    Sie war schockiert über den Besuch im Hagenbecks Tierpark, als dort noch Menschenrassen von fernen Kontinenten ausgestellt waren und ähnlich wie die Tiere gehalten wurden. Darüber habe ich schon einige Dokus im Fernsehen angeschaut.

    Und ich - die ich mich viel mit unserer Geschichte vom 1. und 2. Weltkrieg befasst habe - war unglaublich betroffen über eine Szene, die Hans Jürgen von seiner Arbeitsstelle als Schlosser aus dem Fenster beobachtete : an einem bitterkalten Wintertag in Harburg sah er hinüber zu den Elbbrücken. Eine seltsame Prozession von überwiegend jungen Frauen waren flankiert von SS-Männern und bewegten sich langsam in seine Richtung. Die Frauen hatten den gelben Davidstern an ihrer notdürftigen Kleidung haften und die Wachen beobachteten sie und die Passanten mit strengen Gesichtern. Die Frauen mussten mit schweren Besen und Schaufeln die Strasse fegen. Weder Mütze noch Schal dabei, keine Handschuhe. Sie verrichteten die Arbeit mit ausdruckslosen und leeren Gesichtern.

    Was für eine Zeit. !

    Eigentlich wollte ich nur die Zeit in Hamburg lesen, aber seine Geschichte war so gut und flüssig geschrieben, dass ich auch noch dabei war, als Hans Jürgen nach Liberia zu seinem Vater reiste, dann nach Nigeria und später nach Amerika auswanderte.

    Ich war bis zum Ende angetan von seinem Leben.

    Es gibt so viele Dokumentationen von Juden, Soldaten und Zeitzeugen. Das Buch hier hat nochmal eine etwas andere Sicht auf die Dinge.

    Und eines ist mal klar : Hans Jürgen sein Schutzengel hatte alle Hände voll zu tun. Er hatte sehr viel Glück, um das alles (fast) unbeschadet zu überstehen.

    Am Ende ist mir noch eines klar geworden : Rassismus gibt es überall auf der Welt. Egal wohin sich Hans Jürgen auch wandte , es werden immer Unterschiede gemacht. Überall auf der Welt.

    In der Mitte des Buches sind sehr viele Fotos aus dem Leben von Hans Jürgen. Angefangen mit dem Großvater Momolu - König der Vaj. Und es endet mit Hans Jürgen und seinen beiden erwachsenen Söhnen.


    Danke für diese Geschichte !

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