Bücher mit dem Tag "hiv"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "hiv" gekennzeichnet haben.

111 Bücher

  1. Cover des Buches Dem Horizont so nah (ISBN: 9783499290862)
    Jessica Koch

    Dem Horizont so nah

     (729)
    Aktuelle Rezension von: Talja

    Inhalt ->
    Eine bewegende Geschichte über Freundschaft, Mut, Vertrauen und die Kraft, loszulassen. Eine wahre Geschichte.

    Jessica ist jung, genießt das Leben und schaut in eine vielversprechende Zukunft. Dann trifft sie Danny. Sofort ist sie von ihm fasziniert, denn trotz seines guten Aussehens und selbstbewussten Auftretens scheint ihn ein dunkles Geheimnis zu umgeben.
    Nach und nach gelingt es Jessica, hinter Dannys Fassade zu blicken und ihn kennenzulernen. Abgründe tun sich auf: Danny ist von Kindheit an zutiefst traumatisiert. Fernab von Heimat und Familie kämpft er um ein normales Leben.
    Trotz aller Schwierigkeiten und gegen jede Vernunft entsteht zwischen Jessica und Danny eine innige Liebe. Doch nicht nur Dannys Vergangenheit ist düster, auch seine Zukunft ist bereits gezeichnet. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit …

    Cover ->
    Das Cover ist wirklich schön und passt sehr gut zum Titel und verspricht sehr viel.

    Meine Meinung ->
    Der Inhalt verspricht eine emotionsgeladene Geschichte, voller Liebe, Trauer und Verlust.
    Raus kommt für mich aber nur emotionslose Luft.
    Wer auf eine romantische Liebesgeschichte aus war, ist hier definitiv fehl am Platz.
    Es soll eine wahre Geschichte sein und doch erzählt die Autorin alles so leblos und ohne Gefühle.
    Normalerweise bin ich die erste die erste, die bei solchen Geschichten gefühlte fünf Pakete Taschentücher verbraucht, aber da ? Nichts. Bei mir kam einfach nichts an.

    Die Autorin erzählt ihre Geschichte aus IHRER Sicht und doch wechseln oft die Perspektiven.
    Warum ? Wie kann Sie aus der Sicht der anderen Charaktere erzählen, wenn Sie doch gar nicht weiß wie diese in diesem Moment gedacht haben.
    Und dann auch noch so dermaßen negativ die ganze Zeit. Alle waren die Bösen, natürlich nur Danny und sie nicht.

    Dieser Perspektivwechsel stört immens im Lesefluss und macht diese "wahre" Geschichte noch viel unglaubwürdiger.
    Zumal ihr Schreibstil einfach leblos und "unterirdisch" ist.
    Der Wechsel in den Erzählzeiten ist teilweise auch sehr störend, genau wie die langen Zeitsprünge. Es zieht sich wie Kaugummi.
    Dazu kommt diese unfassbare Naivität und diese enorme Oberflächlichkeit.
    Geld, gutes Aussehen und "dicke" Autos.

    Während des Lesens fragt man sich auch - "Hat diese Jessica eigentlich noch ein Leben, oder ist sie nur noch abhängig von Danny"? -
    Ach alles in allem bin ich einfach nur enttäuscht von diesem Buch.
    Selbst der Epilog ist komplett emotionslos.

    Zu guter Letzt - es wird behauptet es wäre eine wahre Geschichte, aber man findet NICHTS über die Charaktere.
    Weder einen Danijel Tayler der Kick box Weltmeister war, noch ein Model namens Danijel Tayler zu der Zeit.
    Dabei müsste es doch gerade davon Nachweise geben - einfach alles unglaubwürdig.
    Und dieser Fakt macht die ganze Story für mich unsympathischer als sie es eh schon ist.
    Ich könnte nun immer weiter auf dieses Buch eingehen, aber es würde ja doch nichts Gutes mehr bei rum kommen.

    Mein Fazit -> Muss ich dazu noch mehr sagen ? Ich glaube nicht. Für mich eine komplette Enttäuschung.

  2. Cover des Buches Bevor ich sterbe (ISBN: 9783570306741)
    Jenny Downham

    Bevor ich sterbe

     (1.896)
    Aktuelle Rezension von: missbooklover

    Auf dieses Buch war ich super neugierig, da ich vorher schon sehr viele positive Meinungen gehört habe und es mir auch ein paar Mal persönlich empfohlen wurde.

    Das Cover ist leider gar nicht mein Fall und ich finde, dass diese Geschichte auch ein besseres verdient hat, wenigstens als Neuauflage. Denn der Inhalt, der hier dahintersteckt, ist so gut.

    Ich muss sagen, dass der Schreibstil sicherlich nicht jedem zusagt. Er ist sehr direkt und ehrlich, aber meiner Meinung nach macht er gerade diesen speziellen Charakter des Buches aus. Es wird nichts beschönigt, teilweise auch mit sehr interessanten Aussagen, die einige Lesern:innen wahrscheinlich dazu veranlassen, sich an den Kopf fassen zu lassen. Ich saß teilweise vor dem Buch und habe den Mund verzogen (Alle die das Buch gelesen haben, können sich vielleicht an die Szene mit dem Vogel erinnern). Damit möchte ich keineswegs sagen, dass ich das Buch schlecht fand oder diese Art kritisieren möchte, man sollte sich nur bewusst sein, dass dieses Buch ein wenig anders ist. Die Hauptprotagonistin Tessa hat Krebs und das Buch begleitet sie dabei, wie sie die Dinge erledigt und erlebt, welche sie unbedingt noch vor ihrem Tod machen möchte. Ich mochte den Verlauf der Handlung sehr, da es auch so unvorhersehbar war. Vor allem auch, wie sich der Schreibstil dem Ende des Buches anpasste, war sehr interessant. Ich denke, dass gerade in dieser speziellen Schreibweise die Stärke des Buches liegt und die eine wahnsinnige Authentizität erschafft. Ich kann hier nur die Autorin bewundern. An manchen Stellen schien mir die Hauptprotagonistin doch zu weit entfernt und diese Distanz machte es schwer, alles nachzuvollziehen, was sie dachte und mich mit ihr zu identifizieren. Trotzdem ein empfehlenswertes Buch, was ich guten Gewissens weiterempfehlen kann, gerade wegen dem großartigen Schreibstil.

  3. Cover des Buches Flugangst 7A (ISBN: 9783426510193)
    Sebastian Fitzek

    Flugangst 7A

     (1.197)
    Aktuelle Rezension von: sunny_sun

    Die Storyline liest sich sehr flüssig und hält seine Spannung über mehrere Kapitel. Der Schreibstil hat mich von Seite 1 an gepackt und ich konnte nicht aufhören zu lesen.

    Durch Kapitel aus Sicht mehrer Protagonisten ist das Buch sehr spannend.

    Ein super wichtiges Thema wird thematisiert und regt zum Nachdenken über unseren Milchkonsum an.

  4. Cover des Buches Geständnisse (ISBN: 9783570102909)
    Kanae Minato

    Geständnisse

     (255)
    Aktuelle Rezension von: Quacki24

                


          Puh! Ich weiß immer noch nicht so richtig, wie ich dieses Buch fand. Die Japaner sind schon echt anders drauf.
    Ich fand den Schreibstil sehr außergewöhnlich, aber gut zugänglich. Es war mal wieder ein Buch, in dem ich eigentlich niemanden leiden konnte, aber trotzdem unbedingt wissen musste, wie es weitergeht. Gut gefallen hat mir auch, dass es hier nicht das für einen Thriller klassische "Who-done-it"-Prinzip gab (weswegen ich ja nicht gerne Thriller lese), sondern es eher um die kranke Psyche der Protagonisten ging. Und mal ehrlich - aller der Reihe nach hatte da niemand.
    Richtig toll fand ich auch, dass die Spannung wirklich bis auf die letzte Seite gezogen wurde. Durch die nacheinader wechselnde Perspektive veränderte sich auch jeweils die eigene Sicht auf das ganze Geschehen.
    Gar nicht mochte ich hingegen die durch den Perspektivwechsel hervorgerufenen Wiederholungen. Und warum ist da ein Apfel auf dem Cover?
  5. Cover des Buches Final Cut (ISBN: 9783404166879)
    Veit Etzold

    Final Cut

     (578)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Ein absolut blutiger und spannender Thriller!
    Das Buch lag leider schon eine ganze Weile auf meinem SUB und ich bereue es sehr, dass ich es nicht eher gelesen habe.
    Von Anfang bis zum Ende ist es so spannend und fesselnd geschrieben, dass man es gar nicht aus der Hand legen kann.

  6. Cover des Buches Dem Ozean so nah (ISBN: 9783499290886)
    Jessica Koch

    Dem Ozean so nah

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:

    Der Abschluss der Danny-Trilogie nach den Bestsellern «Dem Horizont so nah» und «Dem Abgrund so nah». Eine Geschichte über die alles überwindende Kraft der Freundschaft. Sie teilen das gleiche Schicksal und sind doch ganz verschieden: Danny ist erfolgreich und unabhängig, auch wenn er hart dafür kämpfen musste - nach einer Kindheit, die für ihn keine war. Tina hingegen hat die letzten Jahre auf der Straße verbracht. Als die beiden, denen das Leben nichts geschenkt hat, einander begegnen, spüren sie eine nie erlebte Nähe. Verzweifelt bemüht Danny sich, Tina zu zeigen, dass das Leben auch schöne Seiten hat. Hilft den beiden ihre Freundschaft, die Schatten der Vergangenheit endgültig abzuwerfen?

     

    Cover:

    Auch das Cover hatte für mich einen absoluten Wiedererkennungsfaktor von der Gestaltung her. Zu sehen ist hier dieses Mal als Schatten ein Steg an einem See, auf dem ein Junge sitzt und ein Mädchen hinter ihm steht. Die Farben sind etwas wärmer gehalten und es wirkt, als würden sich die beiden zusammen einen Sonnenauf- oder Sonnenuntergang ansehen.

     

    Eigener Eindruck:

    Tina hat es in ihrem Leben nicht einfach gehabt. Von ihrer Familie nicht wirklich geliebt und schon in frühen Lebensjahren vergewaltigt, versucht sie ihren Kummer in Drogen zu finden. Dabei gerät sie bald an die falschen Leute und muss für ihren Stoff anschaffen gehen. Als sie schließlich Danny kennen lernt, erkennt sie, dass er genau so eine gebrannte Seele ist wie sie und die beiden freunden sich an. Gemeinsam kämpfen sie gegen die Drogensucht von ihr an und Danny ist es auch schließlich, der sie immer wieder auffängt, wenn sie auf die schiefe Bahn gerät. Doch nicht immer ist es so einfach für Tina, wie sie glaubt, denn die Versuchung lauert überall…

     

    Den dritten Band der „Danny-Trilogie“ habe ich mehr oder minder gleich mit dem zweiten Band zusammengekauft und ich muss ehrlich gestehen, dass ich das wohl nicht getan hätte, wenn ich da schon gewusst hätte, wie sehr mich Band 2 enttäuschen würde. Denn auch dieser Band konnte meine Erwartungen nicht erfüllen beziehungsweise konnte mich einfach nicht überzeugen, denn wir erfahren kaum etwas Neues. Im Groben wird hier das Leben von Tina ausgeschlachtet, hat aber genau die gleiche Aussage wie in Band 1. Man erfährt nichts Neues. Stattdessen bekommt man schonungslos aufgetischt, wie Tina sich verkaufen muss, vergewaltigt wird und immer wieder Abstürze mit Drogen hat. Im Anschluss kommt Danny daher und rettet sie immer wieder, was dann schon durch das Ganze wiederholen nervig wird. Auch wenn das wirklich passiert ist, so wäre doch mit Band 1 alles erzählt gewesen. Stattdessen bleibt man als Leser schockiert zurück, weil hier schonungslos Details durchgeprügelt werden müssen und man muss sich auch hier fragen, warum die Autorin die Toten nicht ruhen lassen kann. Davon wird’s halt auch nicht besser. Irgendwie ziemlich pietätlos, wie ich finde. Eigentlich kann man das Buch auch gar nicht wirklich bewerten, genau wie den zweiten Band. Wer das Buch hier wirklich richtig toll findet, den kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen, denn das was Tina durchleben musste ist einfach schrecklich. Sicher ist es aufklärend, dieses Buch, aber meinte halber hätte das nicht sein müssen.

     

    Fazit:

    Auch der dritte Teil kann mich weniger überzeugen. Zwar hat es auch wieder einen aufklärenden Charakter, aber ich finde genau wie beim zweiten Band, dass man sich das Buch hätte sparen können. Schlimm das Schicksal von Toten noch einmal dermaßen ausschlachten zu müssen.

     

    Idee: 3/5

    Charaktere: 4/5

    Logik: 4/5

    Spannung: 3/5

    Emotionen: 3/5

     

     

    Gesamt: 3/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783499290886

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Flexibler Einband

    Umfang: 368 Seiten

    Verlag: ROWOHLT Taschenbuch

    Erscheinungsdatum: 16.12.2016

     

  7. Cover des Buches Gefangene des Blutes (ISBN: 9783802581311)
    Lara Adrian

    Gefangene des Blutes

     (989)
    Aktuelle Rezension von: JennyWa

    Klappentext:

    Bei der Tierärztin Tess Culver taucht ein Mann auf, der aus mehreren Schusswunden blutet. Verzweifelt kämpft sie um sein Leben, ohne zu ahnen, dass es sich bei dem gutaussehenden Fremden um einen Vampir handelt. Da schmiedet ein verhängnisvoller Kuss das Schicksal der beiden auf ewig aneinander und macht sie zu Verbündeten im Kampf gegen die Mächte der Finsternis. 

    Meinung:

    Der zweite Teil dieser Vampir-Story war um einiges besser als der Start. Die Geschichte von Dante und Tess ist spannend und mitreißend. Mir gefiel besonders, dass es nicht nur um die Liebesgeschichte der zwei Hauptcharaktere ging, sondern auch um die Gefühle und Probleme anderer Personen. 

    Der Schreibstil gefiel mir nicht ganz so gut, da immer wieder von der ICH-Perspektive in den Schreibstil der 3ten Person gewechselt wird. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es ein Problem der Übersetzung ist.

  8. Cover des Buches Die Optimisten (ISBN: 9783961610778)
    Rebecca Makkai

    Die Optimisten

     (44)
    Aktuelle Rezension von: SalanderLisbeth

    Der Roman der amerikanischen Autorin Rebecca Makkai ist in der Kunst- und Partyszene Chicagos Mitte der 80er Jahre angesiedelt. Hier in einem Stadtviertel, das wegen seiner aktiven Schwulenszene „Boystown“ genannt wird, begleiten wir den jungen Kunstexperten Yale, der den Ausbruch von Aids miterlebt und wie viele seiner Freunde daran elendig krepieren, immer mit der Angst, sich selbst zu infizieren. 

    Mit einer zweiten Erzählebene, die 30 Jahre später in Paris spielt, folgt der Roman Fiona, der Schwester eines der Aids-Opfer und Teil der damaligen Clique auf der Suche nach ihrer verschollenen Tochter. Die Reise gestaltet sich zu einem Trip in die eigene Vergangenheit, denn sie trifft auf alte Freunde aus Chicago, die sie wieder mit den Tragödien von damals konfrontieren. 

    Selten hat mich ein Roman so berührt und ergriffen, denn Makkai hat wunderbare Figuren erschaffen. Ihre Charaktere fühlen sich so echt an, man leidet mit ihnen mit und möchte sie nicht loslassen. Die tragischen Schicksale sowie großen Emotionen werden voller Empathie und sehr präzise beschrieben, ohne dabei rührselig oder pathetisch zu werden. Sehr authentisch lässt sie die 80er Jahre wieder aufleben. Für mich, trotz des schwächeren Erzählstrangs 2005 in Paris, ein vielschichtiger, ein literarischer Roman von Liebe und Freundschaft, den ich so schnell nicht vergessen werde. 

     

  9. Cover des Buches In einer Person (ISBN: 9783257242706)
    John Irving

    In einer Person

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Eggi1972

    John Irving erzählt in eindringlichen aber auch lustigen Worten, von einem Bi-Sexuellen  Jungen im Vermont der 50er Jahre, welcher sich selbst noch nicht versteht und somit auch die Welt, die ihn umgibt nicht versteht. Er fühlt sich immer wieder zu der wesentlich älteren Bibliothekarin Mrs. Frost hingezogen. Er sagt immer wieder er liebt Sie.

    Er erzählt auch, wie er sich als Teenager in einen Mitschüler „verliebt“ hat, der ihn aber irgendwie immer nieder macht. Immer wieder stellt er fest, dass er sich zu Jungen oder Männern hingezogen fühlt, aber auch zu Frauen - am besten mit breiten Schultern und wenig Brüsten.

    Sein Berufswunsch ist Schriftsteller zu werden, und diesen wird er  sich auch erfüllen. Sehr oft beschreibt er, wie man als Schwuler in den USA immer wieder diskriminiert wurde und wie es war, wenn man damals eine andere sexuelle Neigung hatte.

     

    Was mich auch sehr bewegt hatte, war die Art wie John Irving beschreibt, wie es in den 80er Jahren war, als die AIDS Welle ihren Höhepunkt hatte und immer mehr seiner Freunde und Weggefährten, auch die aus der Schule oder dem späteren Umfeld von William unseren Roman „Helden“

     

    Je länger man dieses Buch liest, desto mehr wachsen einem die Figuren in dem Buch ans Herz und man fühlt mit. Es beschäftigt einen und man ist froh, in einer toleranteren Zeit zu leben. Wobei man immer auch das Gefühl hat, dass noch nicht alles perfekt ist.

     

    Was das Buch so lesenswert macht ist, dass NIE mit einem erhobenen Zeigefinger gesagt wird so war es und das war schlecht.

    Nein, es wird ein Plädoyer für die Offenheit zwischen den Menschen und ihren verschiedenen Neigungen gehalten.

    Es werden Probleme aufgezeigt, die man immer irgendwie hat. Wo man denkt, ist man nun wirklich noch normal? Jeder Mensch hat etwas wo er sagt, ich glaube das ist doch nicht normal.

    Aber anstatt das wir es offen aussprechen, was uns bedrückt, fressen wir es immer wieder in uns rein. Wir sind nicht offen uns gegenüber, geschweige denn unserem Umfeld. Ich denke, dass vieles was in dem Buch beschrieben wird nur deswegen passiert ist, weil wir nicht offen miteinander umgehen.

  10. Cover des Buches Sag den Wölfen, ich bin zu Hause (ISBN: 9783961610563)
    Carol Rifka Brunt

    Sag den Wölfen, ich bin zu Hause

     (184)
    Aktuelle Rezension von: Calipa

    Ich habe mich sehr, sehr lange auf dieses Buch gefreut. Ich muss aber gestehen das ich mit etwas komplett anderem gerechnet hatte. Leider konnte mich die Protagonistin June nicht fassen, vielleicht bedingt durch ihr Alter oder durch ihre Leidenschaften. Allgemein fehlte mir in dem Buch ein roter Faden. Ich sprang durch die verschiedenen Ereignisse, wurde beladen mit den Gefühlen von June die sich leider sehr oft wiederholten oder aber Selbstzweifel waren. Genauso wie sich Allgemein einige Dingen wiederholten, wohl aus dem Grund dem Leser noch einmal nahe zu bringen, was für einen hohen Stellenwert sie besitzen.

    Die Verbindung zu ihrer älteren Schwester Greta, hat mich dabei glaube ich, am meisten verärgert. Ich glaube ich hätte es besser gefunden wenn sie mehr miteinander agiert hätten als gegeneinander.

    Das ganze Buch hast sich so unvollständig angefühlt. Als ob es eine Roh-Fassung ist, die noch den letzten Schliff braucht. Mir gefiel es auch leider gar nicht wie dort Erwachsene und Kinder miteinander agieren. Außerdem habe ich mich auch dabei erwischt wie ich sauer darüber wurde, was man einem, fast noch Kind, auf bürgt.

    Durchaus kann ich mir Vorstellen das es Leute gibt, denen dieses Buch gefällt, aber ich konnte leider kaum etwas daraus für mich ziehen oder die Geschichte genießen. Es gab kurz vor Ende drei Kapitel, die ich wirklich gemocht habe, aber diese reichen für mich leider nicht aus, um die Geschehnisse in dem Buch als komplettes, gut zu bewerten. Dafür fehlt mir ein wenig mehr der “Erwachsene” Touch. Einfach jemand, der wirklich das Ruder führt. Ich mag Junge Charaktere aber in dieser Verbindung mit der Geschichte war es mir zu viel des guten, leider.


  11. Cover des Buches Morgen früh, wenn du willst (ISBN: 9783548613345)
    Tania Carver

    Morgen früh, wenn du willst

     (91)
    Aktuelle Rezension von: mamenu

    Klappentext

    Ein unauffälliges Haus in den Vororten. Innen ein vermeintliches Kinder-Idyll mit pinkfarbenen Tapeten, gelben Schleifchen und einem reich gedeckten Kuchentisch. Es ist wie ein Puppenhaus. Und am Tisch sitzt eine Puppe, in Lebensgröße, mit blonden Zöpfen und in einem rosa Kleidchen. Sie ist blutverschmiert und tot. DI Phil Brennan ist von dem Tatort verstört und noch mehr von der Toten. Sie hatte sich genau diesen Tod gewünscht. Phil bittet seine Frau, Polizei-Profilerin Marina, um Hilfe. Jagen sie einen Einzeltäter, einen »Puppenspieler«? Oder hängen die Morde mit dem Kult zusammen, dem auch einer ihrer Kollegen zu huldigen scheint? 

    Meine Meinung

    Dies ist der fünfte Band, in dem es um Marina Esposito und Phil Brennan geht. Ich habe bis jetzt die Reihe aufmerksam verfolgt. Deshalb finde ich es auch etwas schwierig zu sagen, ob man von Anfang an lesen sollte oder ob man jederzeit einsteigen kann. Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten in diese Geschichte rein zu kommen, da es doch einige verschiedene Handlungsstränge gab, wo ich manchmal nicht ganz wusste, wie alles zusammen passt. Doch, war für mich die Spannung gleich von Anfang an da und ich konnte sehr gut mit erleben, wie sich der Mörder in dieser Geschichte bewegt, was ich sehr interessant fand.

    Ich fand die kurzen Kapitel in dieser Geschichte sehr gut, da hierdurch die Spannung immer wieder aufgebaut wurde und ich musste unbedingt wissen, wie es weiter geht. Schon in den ersten Büchern um dieses Reihe finde ich, das es teilweise nichts für schwache Nerven ist. Auch in dieser Geschichte fand ich einige Beschreibungen doch schon sehr Hart, aber das sollte man beim Thriller auch erwarten. Wie immer sind die einzelnen Charakteren gut ausgearbeitet und ich konnte ihnen alle gut folgen. Auch wenn ich am Anfang etwas Schwierigkeiten hatte, haben sich die einzelnen Handlungsstränge nach und nach gut zusammen gefügt.

     

  12. Cover des Buches Blind (ISBN: 9783734106200)
    Christine Brand

    Blind

     (151)
    Aktuelle Rezension von: blancaimboden

    ... von Christine Brand. Krimis sind zwar nicht meine Leidenschaft. Trotzdem bin ich an diesem Buch nicht vorbeigekommen. Ich liess mich darauf ein und war schlicht begeistert. Christine Brand erzählt unaufgeregt und klar eine extrem spannende Geschichte, die fesselt und fasziniert. Ich habe dabei viel über Blinde gelernt. Und mir die von ihr beschriebene App heruntergeladen. - Und jetzt werde ich mir auch die anderen Brand-Bücher kaufen. Ganz klar. Weil sie schreiben und erzählen kann.

  13. Cover des Buches Aufschrei in Ascot (ISBN: 9783492306676)
    Arthur Escroyne

    Aufschrei in Ascot

     (29)
    Aktuelle Rezension von: tragalibros

    Während sich alle Welt auf ein Pferderennen freut, die Wetten abgeschlossen und Hüte zurechtgerückt werden, wird ein prominenter Sportkommentator ermordet. Rosy Daybell wird auf den Fall angesetzt. Ihr geliebter Lord Arthur Escroyne wird unfreiwillig ebenfalls in die Ermittlungen verwickelt. Gemeinsam machen sich die beiden daran, den Fall aufzuklären...

    Auch diese Krimireihe entpuppt sich schon nach dem zweiten Buch als eine amüsante und gleichzeitig spannende Serie, rund um Detective Inspector Rosemary Daybell und ihrem Lebensgefährten Sir Arthur Escroyne. 

    Zwar ist die Handlung recht einfach aufgebaut und wenig auf gewalttätige Szenen oder blutige Tatorte konzentriert, trotzdem punktet das Buch mit einem wunderbaren, eloquenten Schreibstil und sympathischen Charakteren. Die Protagonisten sind sehr schön beschrieben, haben wunderbare Macken und wirken so sehr dreidimensional und echt.
    Auch die Beschreibungen von Örtlichkeiten und Landschaften sind gut gelungen, sodass sich dem Leser schnell die Welt von Rosy und Arthur eröffnet.

    Besonders ist auch die Erzählperspektive in diesem Krimi. Es ist durchgehend aus einer beobachtenden Perspektive geschrieben, sodass dem Leser alle Ereignisse von Sir Escroyne persönlich erzählt werden. Zudem schafft es der Autor eine gemütliche Atmosphäre zu erschaffen, bei der man sich gern mit einer Decke auf Sofa zurückzieht, um der Handlung zu folgen. 

    Alles in allem ist auch dieser zweite Teil der Reihe um das ungleiche Ermittler-Duo sehr gut gelungen, daher möchte ich fünf Sterne vergeben.
    Der Krimi punktet mit Sympathie, Gemütlichkeit und kann gleichzeitig ein gewisses Maß an Spannung erzeugen, sodass man der Geschichte gerne folgt.
    Die tollen Charaktere tragen ebenfalls dazu bei, dass sich dieses Buch gut lesen lässt und man schnell seine Lieblinge in der Handlung findet.

    Für dieses Buch möchte ich gern eine Leseempfehlung aussprechen. Wer sonst auch gern Krimis liest, die im Stil von "Agatha Raisin", "Hamish McBeth" und "Miss Marple" geschrieben sind, kann hier nichts falsch machen.

  14. Cover des Buches Fairy-Tale (ISBN: B00HAZNG2C)
    Rona Cole

    Fairy-Tale

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Der Schreibstil des Schriftstellers ist angenehm und flüssig, jedoch ist das Buch mit über 700 Seiten einfach viel zu lang für diese "seichte" Idee. Deshalb wurde es schnell langweilig. Denn die endlosen Monologe der beiden Protagonisten waren einfach unendlich zäh und wiederholten sich immer und immer wieder und unterschieden sich noch nicht einmal untereinander, weder im Sprachstil noch in ihren Gedankengängen. Sie waren einfach Austauschbar und flach.

    Dazu muss ich sagen, fand ich die beiden Protagonisten waren eigentlich äußerst unterschiedlich (angelegt), dennoch habe ich keine Unterschiede innerhalb ihrer Monologe erkennen können.

    Nach meiner Auffassung fand ich die Aufmachung der Protagonisten einfach (und wieder einmal) klischeehaft: einer war der weiblichere Teil und der andere der Männlichere. Auch die hundertste Geschichte mit diesen bedienten Stereotypen wird nicht spannender dadurch. Ungeachtet dessen hätte man die Figuren noch viel mehr wachsen lassen müssen.


    Das Ende, dadurch das Endlich was passierte, war schneller zu lesen, dennoch konnte ich das Ende nur mit gerunzelter Stirn lesen. Weil Phil sich einfach unverantwortlich, beschränkt und dumm verhält und sein Verhalten echt nicht nachvollziehbar ist. Wenn er Per so sehr liebt, warum hurt er dann mit wirklich jedem daher gelaufenen Kerl rum? Um ihn zu vergessen; naja, vielleicht hätte man nicht nur HIV behandeln müssen, sondern dazu gleich auch noch Phil's Sexsucht.

    Gut dass man HIV behandelt, fand das eigentlich sehr eindrucksvoll, dennoch hat Phil gefühlt nichts daraus gelernt und Per fand's am Ende auch eher Egal, als Schlimm. Also so genau weiß ich jetzt nicht was dieses jähe Abdriften in diese Gefilde sollte, aber nun gut vielleicht war's ein letzter Versuch doch noch was aus der Geschichte zu preßen, um eine Botschaft zum lesenden zu senden (keine Ahnung).

    Auf jeden Fall ist dieses Buch vorläufig mein letztes aus diesem Genre, weil ich bemerkt habe, dass dieses Genre nicht für homosexuelle Männer geschrieben wird.


    Das einzig Positiv zu entnehmende aus dieser Geschichte sind: der Schreibstil des Autors und der (fast vielversprechende) Anfang der Geschichte und wenn man es wirklich noch will, dass Ende mit einer, mehr oder weniger initiierten Botschaft.

    Zu guter Letzt: Wäre das Buch kompakter gewesen, sprich rund 200 Seiten (vielleicht), dann hätte es ein gelungenes Buch werden können und ich hätte es womöglich gut gefunden.

  15. Cover des Buches Der Sommer, als Chad ging und Daisy kam (ISBN: 9783551315731)
    Jennifer Gooch Hummer

    Der Sommer, als Chad ging und Daisy kam

     (74)
    Aktuelle Rezension von: MsChili

    Apron hat ihre Mutter verloren und ihr Vater hat gleich eine neue Partnerin, die dann auch noch bei ihnen einzieht. Außerdem lässt ihre beste Freundin sie wie eine heiße Kartoffel fallen. Apron zieht sich immer weiter zurück, bis sie auf Mike und Chad trifft. Die beiden geben ihr einen Ferienjob in ihrem Blumenladen und Apron blüht regelrecht auf.

     

    Dieses Buch habe ich mir aufgrund einer Empfehlung geholt und es doch lange liegen lassen. Was ich im Nachhinein ein wenig bereue. Der Beginn mit dem Theaterstück konnte mich so gar nicht reizen, doch dadurch lernt man einen Großteil der Figuren kennen. Die Geschichte spielt nicht in der Gegenwart und gerade diese Tatsache hat mir gut gefallen. So passt alles zusammen. Apron ist 13 und hat vor kurzem ihre Mutter verloren. Sie hat überall mit Problemen zu kämpfen, zuhause mit der neuen Frau ihres Vaters (warum erklärt sich gegen Ende) und auch in der Schule, da sie sich schwer tut Freundinnen zu haben/neue zu finden. Eben weil Apron anders ist als die typischen jungen Mädchen der damaligen Zeit. Sie hat schon viel Leid in ihrem Leben erfahren und durch ihren Vater hat sie auch Latein gelernt (was man bei jedem Kapitel in der Überschrift mit dem lateinischen Zitat (und der deutschen Übersetzung) merkt, das ist auch ein weiterer Pluspunkt des Buches). Apron sieht die Welt mit anderen Augen, was man auch schnell merkt, als sie Mike und Chad kennenlernt. Ein Paar, das ihr hilft und dem sie genauso hilft. Das ganze wir aus Aprons Sicht in der Ich-Perspektive erzählt, so wird alles greifbarer. Mir hat diese Geschichte über Freundschaft, die auch das Thema Homosexualität aufgreift, gefallen. Es gab so viele ergreifende Momente, traurige, wie auch lustige, bei denen ich schmunzeln musste.

     

    Für mich ein wunderschönes Buch, das mir überraschend gut gefallen hat.

  16. Cover des Buches Stadt aus Blut (ISBN: 9783453675278)
    Charlie Huston

    Stadt aus Blut

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Ein bisschen Film Noir, hier und da etwas Krimi, dazu eine Portion Vampir- und Zombiespaß – Charlie Huston hat ein paar gute Zutaten für den Beginn einer vielversprechenden Reihe zusammengemixt. Joe Pitt als Protagonist macht Spaß: Der zynische, knallharte Antiheld mit dem trockenen Humor passt gut in dieses dreckige, düstere New York.

    Auch die meisten anderen Figuren können überzeugen. Dazu kommen flotte Dialoge und blutige Szenen, die deftig, aber nicht übertrieben brutal sind. Und auch dieses Noir-Gefühl wird gut vermittelt.

    Was letztlich die höhere Bewertung verhindert, ist das Grundgerüst eines Krimis. Es drückt die Geschichte in einen soliden, aber auch sehr klassischen Rahmen, der nicht endlos viel Raum für Kreatives und Unkonventionelles lässt. Und letztlich ist der Fall der verschwundenen Millionärstochter auch einfach nicht so interessant wie der Rest: Vampirclans, die in New York um die Herrschaft kämpfen, durchgedrehte Zombies, die ihren Virus unkontrolliert verbreiten, und Joes private Sorgen. Wer braucht denn da noch einen Kriminalfall?

  17. Cover des Buches Als der Tag begann (ISBN: 9783453356634)
    Liz Murray

    Als der Tag begann

     (67)
    Aktuelle Rezension von: aliinaa1309
    In dem Buch "Als der Tag begann" geht es um das Leben von Liz. Sie wuchs in den 80er Jahren in der Bronx auf. Ihre Eltern - Drogenabhängig. Ihre Kindheit verläuft in Armut. Sie bekommt oftmals kein Essen auf den Tisch, zur Schule geht sie gar nicht mehr und sie selbst verdreckt. Sie lernt in jungen Jahren neue Freunde kennen sogar ihre erste große Liebe. Aber mittlerweile geht es der Mutter schlechter und schlechte bis sie letzten Endes an Aids stirbt. Liz wurde teilweise sogar obdachlos aber der Tod ihrer Mutter macht bei ihr Klick und sie versucht ihr Leben auf die Reihe zu bekommen. Letzten Endes schafft sie es auf die berühmte Harvard University zu kommen.

    Vorweg muss einmal gesagt sein, dass ich ein totaler Krimi und Thriller Liebhaber bin und somit zunächst eigentlich nichts mit dem Buch anfangen konnte. Die Geschichte klingt wirklich überspitzt, unrealistisch und klischeehaft. Und ich gebe zu: Sie entspricht auch all dem. Wieso dann eine 5 Sterne Bewertung? Weil die Autorin (das Buch ist übrigens eine Autobiographie) diese Story wunderschön rüberbringt. Da sie das alles ja auch wirklich erlebt hat, gelingt es ihr eine authentische Geschichte über das Leben dar zu stellen. Es wurde alles sehr interessant dargestellt und zum Beispiel den an ihr nagende Hunger konnte ich anhand der detailreichen Beschreibung fast selbst schon spüren. Man kann den Gedankenzügen von Liz gut folgen, selbst wenn man etwas anderes getan hätte. Liz selbst machte au mich zwar einen sogar eher fast schon unsympathischen Eindruck aber mit dem schönen Schreibstil der Autorin machte es mir nichts aus. Das Buch lädt dazu ein sich selbst eine Meinung über alle Geschehnisse zu bilden was äußerst Positiv ist. Außerdem lernt man vieles über Sachen die man vorher nicht gewusst hat. Ehrlich gesagt kann ich über dieses Buch gar nicht so viel mehr Worte verlieren da es mich einfach sprachlos im positiven Sinne gemacht hat.

    Aber alles hat auch seine negativen Seiten. Hier in der Lektüre sind diese aber wenig vertreten. Zum einen ist die "Balance" des Buches schlecht gewählt. Liz Kindheit wird auf 300 von ca 450 beschrieben. Ihr Leben in Harvard hingegen wird nur im Epilog erwähnt. Die Liebesgeschichte mit Carlos zeiht sich über Seiten aber im Endeffekt tut diese nicht viel zur Sache. Die Liebesgeschichte mit James hingegen, die viel schöner verläuft und ihre wirkliche Liebe ist, wird nur am Rande erwähnt. Es erscheint der Eindruck als wäre das Ende schnell hingegkritzelt worden sein.
    Außerdem klingt dieses Buch meiner Meinung nach fast schon übertrieben. Die Situationen werden melodramatisch überzogen. 
    Aber das sind kleine Kritikpunkte die, die schöne Geschichte nicht unbedingt schlechter machen sondern einfach nur Geschmackssachen sind.

    Insgesamt eine wunderschöne Geschichte die aber eher für gefühlsvollere Menschen geeignet ist. Alles in allem aber kein Must-Read.

  18. Cover des Buches Früh am Morgen beginnt die Nacht (ISBN: 9783548610276)
    Wally Lamb

    Früh am Morgen beginnt die Nacht

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 893 Seiten

    Verlag: RM Buch und Medien (1999)

    Originaltitel: I Know This Much Is True

    Übersetzung: Heinrich Koop und Franca Fritz

    Preis: vergriffen


    Von Schuld und Vergebung, von Liebe und Hass


    Inhalt:

    Dominick und Thomas sind eineiige Zwillinge. Dominick fühlt sich einerseits ohne seinen Bruder nicht vollständig, andererseits leidet er darunter, dass ihre Mutter Thomas scheinbar mehr liebt. Der schizophrene Thomas entwickelt sich zu einer immer größeren Last für Dominick, der sich für ihn verantwortlich fühlt. Dass die beiden einen gewalttätigen Stiefvater ertragen müssen, macht die Sache auch nicht gerade besser …


    Meine Meinung:

    „Früh am Morgen beginnt die Nacht“ ist ein ganz schöner Brocken, sowohl was den Umfang des Romans betrifft als auch bezüglich des Inhalts. Womit die Zwillinge zu kämpfen haben, ist wirklich übel. Ich möchte hier nicht näher ins Detail gehen, aber es ist fast mehr, als ein Mensch ertragen kann.


    Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Dominick. So begleitet man diesen von der Kindheit bis in die Vierziger, zum Teil in Form von Rückblicken in psychiatrischen Sitzungen. Hier wird vieles hervorgeholt, was er lange Zeit verdrängt hat. Dabei geht Wally Lamb sehr einfühlsam vor. Ich konnte mich wirklich leicht in Dominick, aber auch in Thomas und die anderen Charaktere hineinversetzen. Die Figuren sind sehr tiefgründig angelegt und erwachen beim Lesen direkt zum Leben. 


    Mit einer Geschichte in der Geschichte, nämlich der Lebensgeschichte von Dominicks Großvater, wurde ich zuerst nicht warm. Im Nachhinein empfinde ich sie aber als genau richtig, so wie Lamb sie geschrieben hat.


    Mich hat das Schicksal beider Zwillinge und überhaupt ihrer ganzen Familie stark berührt und gefesselt. Durch die detaillierte Erzählweise kann man beim Lesen tief eintauchen und ist so mitten im Geschehen dabei. Immer wieder nimmt die Handlung eine überraschende Wendung und bleibt dadurch spannend und interessant. Besonders auch den Schluss fand ich sehr gelungen und befriedigend. 


    ★★★★★


  19. Cover des Buches Die verbotene Oase (ISBN: 9783548363806)
    Choga Regina Egbeme

    Die verbotene Oase

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Avalee

    Choga lebt mittlerweile mit ihrem Sohn, einigen ihrer alten „Mamas“ und anderen Frauen des Compound sowie deren Kindern zusammen auf der Farm ihrer verstorbenen Mutter auf der sie aufwuchs. Sie führen ein ruhiges, sparsames Leben, wobei Choga ihre Heilerinnenfähigkeiten tatkräftig für die Familie einsetzt.
    Eines Tages steht Efe, Chogas Halbschwester, mit ihrem todkranken Sohn vor der Tür. Sie wird mit offenen Armen empfangen, genauso wie Magdalena, Chogas deutsche Halbschwester, die zukünftig die Kinder unterrichten soll. Neben einer Schule schaffen es die Frauen mit etwas Hilfe auch ein Heilhaus aufzubauen.
    Allerdings nehmen die religiösen Konflikte zwischen Muslimen und Christen um die Gemeinschaft herum zu und äußern sich in immer stärker werdender Gewalt. Auch ihre kleine Oase bleibt nicht verschont …

    Wie bereits im erste Band, kann man sich mit dieser Story in eine fremde Kultur hineinfühlen. Man erlebt als Leser die festen Familienbande der Frauen mit und es ist bemerkenswert, was hier alles gemeinsam geschaffen wird.
    Allerdings weckte die Handlung eine gewisse Antipathie gegenüber Muslimen in mir. Sicher sind nicht alle Muslime so wie in diesem Buch beschrieben, doch dass es Menschen gibt, die aufgrund ihres Glaubens anderen Menschen – in diesem Fall vor allem Frauen – das Leben so schwer machen ist erschreckend; wenn auch leider nicht neu.

    Wie schon Hinter goldenen Gittern (Band 1) sehr zu empfehlen.

  20. Cover des Buches Themba (ISBN: 9783570304594)
    Lutz van Dijk

    Themba

     (21)
    Aktuelle Rezension von: NiJo
    Der Schreibstil des buches ist wunderbar. man kann die Geschichte komplett lesen und das ohne Schwirigkeiten. Einige Wörter in der SpracheXhosa sind verwendet worden. Aber diese werden entweder direkt übersetzt oder hinten im Buch gibt es die erklärung dieser worte. Den Lesefluss stören sie jedenfalls nicht..

    Das buch ist aus der Suichtweise von Themba geschrieben. Er wohnt mit seiner Muttwer und seine 2 Jahre jüngeren Schwester Nomthas in einer kleinen Hütte in Qunu. Der vater ist seit mehreren Jahren nicht mehr nach hause gekommen und so versucht die Mutter, die Familie alleine zu ernähren. Nach einiger Zeit zieht der Onkel mit ins haus. Ist er zunächst noch fleissig, verfällt er in den nächsten jahren immer mehr dem alkohl.

    Thembas Mutter sucht sich dann Arbeit in der Nähe von Kapstadt und lässt beide Kinder beim Onekl. Themba selbst verbringt die meiste zeit beim Fussball spielen und sie haben die chance an einem nachwuchsturnier teilzunehmen. ZuHause allerdings eskaliert die Situation und so machen sich Themba und Nomtha auf die suche nach ihrer Mutter.

    Insgesamt ist das buch sehr eindrucksvoll und sehr einfühlsam. Es öffnet einem die augen und zeigt auf welche Probleme das Land südafrika hat. Neben HJunger, Armut und Arbeitslosigkeit auch das Problem der Krankheit ADIS. Und davor wird noch heute die augen verschlossen.

    Mit hat das buch sehr berührt und ich empfehle es gerne weiter. Nicht nur an Jugendliche, sondern auch an erwachsene..
  21. Cover des Buches Darum (ISBN: 9783552063846)
    Daniel Glattauer

    Darum

     (235)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92
    Der nette Mörder von nebenan

    Stell dir vor, es ist Mord, und keiner glaubt dir. So geht es dem allseits beliebten Journalisten und Gerichtsreporter Jan Rufus Haigerer, der eines Abends einen Menschen niederschießt, um sich gleich darauf in die Hände der Justiz zu begeben. Dort will man ihn allerdings als Mörder partout nicht in Frage kommen lassen. Haigerer versucht mit allen Mitteln, endlich für seine Tat verurteilt zu werden. Doch sein Wille zur Sühne wird durch das unerbittliche Wohlwollen der Mitmenschen auf eine harte Probe gestellt …


    Ein paar lustige Stunden hatte ich mit diesem Roman. Wieso nicht mal alles andersherum? Der Täter stellt sich und keiner glaub ihm. 
    Ich mochte den Schreibstil und ich fand das Buch sehr kurzweilig :)
  22. Cover des Buches Kuchen backen in Kigali (ISBN: 9783548282824)
    Gaile Parkin

    Kuchen backen in Kigali

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Helen13

    Wer sich für Afrika und seine jüngere Geschichte interessiert, wird in diesem Roman bestens unterhalten und subtil informiert, wie es den Bewohnern Ruandas ergeht, nachdem das Land schwere Zeiten durchleben musste.

    Wir sehen alles mit den Augen der Familie Tungaraza aus Tanzania, die dort leben weil der Vater einen Vertrag mit der Universität hat. Sie sind also Fremde aber nicht total, sie haben miterlebt was in ihren Nachbarländern geschah und das Trauma des vergangenen  Völkermords hängt wie eine Glocke über dem Land und dessen Bewohnern. Trotzdem ist dieser Roman voller Situationskomik und bringt einen öfter zum Lachen. Die Hauptperson, Mama und mit Namen Angel hat ihr eigenes Business indem sie Aufträge annimmt für Party Kuchen, die sie sehr fantasie – und kunstvoll herstellt. Durch geschicktes Fragen weiß sie bald, was für einen Kuchen sie kreieren soll. Sie kann alles, Flugzeuge, Mikrofone, Lokomotiven, Schultaschen, Tee- oder Kaffeekannen – nichts ist unmöglich für sie, solche und viele andere Gegenstände als wundervoll verzierte Kuchen herzustellen, sei es für Kinder oder Erwachsene .  Durch ihre Kommunikation mit den Kunden erfahren wir ganz viel über Familienverhältnisse und Schicksale vieler Menschen aller Schichten, Schönes und Trauriges, alles mitten aus dem Leben gegriffen.  Gaile Parkin hat sensibel und kenntnisreich ein bemerkenswertes Panorama des täglichen Lebens im heutigen Ruanda gezeichnet. Ich empfehle dieses Buch ausdrücklich, es ist menschlich anrührend und absolut mitreißend.

     

  23. Cover des Buches Schwalbentod (ISBN: 9783839216798)
    Sabina Naber

    Schwalbentod

     (4)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707
    Chefinspektor Karl Maria Katz und Gruppeninspektorin Daniela Mayer ermitteln auch diesmal wieder im Bereich des Sports. Nach Marathon und Golf müssen sie sich diesmal mit König Fußball und allen seinen Licht- und Schattenseiten auseinander setzen.

    Es geht um den Wiener Fußballclub AC Tröger Danube. Nach einem Autounfall liegt der Sponsor des Vereins Harald Tröger im Koma; der ehemalige Zeugwart Wolfram Egger fiel wenige Tage vorher voll gekoks vom Balkon seines Hauses und der Sportdirektor wird geknebelt und mit Papierfetzen im Mund tot aufgefunden. Außerdem tritt ein Fan vehement für die Reinhaltung des Fußballs ein.
    Die Spurensuche gestaltet sich schwierig. Viele Zeugen, niemand will etwas wissen oder gesehen haben. Immer nur Halbwahrheiten, die den Ermittlern das Leben schwer machen. Bis dann doch ganz langsam ein Licht am Ende des Tunnels auftaucht und sich die vielen Enden entwirren und lösen lassen.

    Aufgelockert werden die Ermittlungen durch kleine Geschichten, die sich um den Jungen Talib ranken, der in seiner afrikanischen Heimat davon träumt in den großen Stadien Europas mit dem Ball tanzen zu können. Als eines Tages dieser Traum wahr zu werden scheint, geht Talib mit den Männern mit dem schwarzen Wagen nach Österreich um dort seinen Traum zu leben. Doch es soll so ganz anders kommen.

    Da ich selbst Fan eines Fußballvereines bin, habe ich mich direkt in die Geschichte hineinfallen lassen können und bin begeistert von der Vielfältigkeit an Recherchen, die Sabina Naber in diesen Fall eingebracht hat. Es geht um Spielertransfers, die man schon mit Menschenhandel vergleichen kann, wenn die Jungs aus den armen Ländern dieser Erde zu uns gekarrt werden um hier für die Vereine Geld zu verdienen. Sie selbst bleiben leider in den meisten Fällen hinten an und auf der Strecke. Auch der Jugendfußball dient oft nur als Geldquelle für den Verein und seine Spitze. Das alles hat die Autorin verständlich für jedermann, eindrucksvoll und fesselnd in dieser Geschichte verarbeitet.

    Obwohl man diesen Fall auch ohne Vorkenntnisse der ersten beiden Krimis lesen kann, finde ich es doch schade, da auch hier immer neue und andere Eigenschaften der Protagonisten Katz und Mayer, aber auch von Praktikant Kevin, zutage kommen. Die Personen entwickeln sich, ich bin dabei und darf auch teilhaben an ihrer Freizeit und ihrem Privatleben. Sie sind mir schon zu richtigen Freunden geworden.

    Der Spannungsbogen baut sich auch diesmal wieder langsam aber stetig auf und hält die Spannung bis zum Ende hin. Mit den diversen Wendungen und Perspektivwechseln gelingt es der Autorin hervorragend mich beim Lesen zu halten. Da auch der Humor, hier und da leicht eingestreut, immer wieder vor blitzt, habe ich mich auch diesmal nicht von diesem Buch losreißen können.

    Der ganz besondere Flair entsteht durch die österreichischen Ausdrücke und Redewendungen, die den Wiener Charme herausstellen und in Fußnoten erklärt werden.

    Ich habe einen spannenden, manchmal ernsten und sehr unterhaltsamen Krimi gelesen, der durch seine vielfältigen Protagonisten und hier vor allem durch das Thema Fußball lebt. Ich habe mit ermittelt, mit gelitten und mich auf eine besondere Art und Weise unterhalten lassen. Dieses Buch hat meine absolute Leseempfehlung! Nicht nur für Fußballfans.
  24. Cover des Buches Klebstoff (ISBN: 9783462043556)
    Irvine Welsh

    Klebstoff

     (52)
    Aktuelle Rezension von: b3nsch
    Eine faszinierende Alltagsgeschichte aus Edinburgh! Sex, Drogen, Alkohol alles zusammen vernetzt! Welsh eben!

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