Bücher mit dem Tag "hobby"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "hobby" gekennzeichnet haben.

306 Bücher

  1. Cover des Buches Die kleine Bäckerei am Strandweg (ISBN: 9783833310539)
    Jenny Colgan

    Die kleine Bäckerei am Strandweg

     (355)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Dieses Buch hatte mich in der Bibliothek magisch angezogen. Cover, Klappentext und Titel haben mich überzeugt, es auszuleihen.

    Polly steht vor dem Nichts. Sie lässt sich scheiden, zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus und ausgerechnet auf einer Insel, die man durch Ebbe und Flut nur stundenweise besuchen bzw verlassen kann, findet sie eine Wohnung über einer ehemaligen Bäckerei. Sie liebt es zu backen und auf alle Fälle solltet ihr nebenbei eines der leckeren Produkte nebenbei essen. Ihr bekommt definitiv Hunger! Das habe ich nicht nur beim ersten Mal gespürt, auch als reread (da ich die Reihe mir zugelegt habe und unabhängig weiterlesen will).

    Nach einiger Zeit richtet sie sich langsam in der Wohnung ein und entdeckt, dass sie über einer Bäckerei wohnt. Doch vorerst bereitet sie diverse Gebäckstücke notdürftig in den vollkommen runtergekommenen Ofen zu. Die einzige Bäckerei, die es auf der Insel gibt, bietet fast nur Rohlinge an, die nur noch in den Ofen geschoben werden müssen.

    Polly lernt die Fischer kennen, die sie anfänglich mit ihrem Brot versorgt. Natürlich spricht sich das schnell herum. Sie gerät ins Visiers ihrer Hausbesitzerin. Nur was steckt hinter all dem?

    Diesen Auftakt der Reihe kann ich nur empfehlen. Der Schreibstil ist flüssig und die Seiten fliegen nur so vor sich hin. Ich bin schon gespannt, was mich im nächsten Band erwartet.

  2. Cover des Buches Someone Else (ISBN: 9783736311213)
    Laura Kneidl

    Someone Else

     (446)
    Aktuelle Rezension von: Moontana

    Inhalt

    Chassie und Auri sind seid zwei Jahren beste Freunde, sie haben viele Gemeinsamkeiten und trotzdem sind beide ganz unterschiedlich.

    Auri ist gerne unter Menschen und möchte Profi Football Spieler werden.

    Chassie ist eher Ruhig, hält einen kleinen Freundeskreis und befindet sich lieber in der Bücher Welt.

    Und trotzdem verbindet sie beiden das gemeinsame Cosplay und ihre Lieblings Filme.

    Doch je mehr Zeit die beiden verbringen desto mehr hinterfragen sie ob es mehr als Freundschaft zwischen den beiden möglich ist.

    Aber was würde passieren wenn ihre Liebe nicht funktioniert und damit auch

    ihre Freundschaft dadurch zerstört wird?

    Meinung

    Someone Else stand lange auf meinem SuB. Ich habe es dann als Hörbuch gehört und muss sagen, dass mich das Buch doch überzeugen konnte, als ich in die Handlung rein kam habe ich das Buch weiter gelesen.

    Es lässt sich sehr leicht hören und ich konnte der Geschichte sehr gut folgen. Aber es war auch sehr bildhaft geschrieben worden.

    Ich kam sehr schnell in die Geschichte rein und habe es innerhalb weniger Tage beendet.

    Ich fand die Protagonisten Chassie und Auri sehr sympathisch. Mit Chassie konnte ich mich sehr gut identifizieren umso mehr konnte ich vieles ihrer Handlungen nachvollziehen. Bei Auri hatte ich erst nicht verstanden warum er vieles verleugnet bzw. geheim gehalten hatte.

    Aber im nachhinein fiel es mir dann immer einfacher. Ich finde die beiden passen unglaublich zueinander.

    Ich mochte die Entwicklung die die Charaktere gemacht haben. Ich fand es kam sehr authentisch rüber.

    Das Handlung gefiel mir gut, ich habe bisher noch kein Buch gelesen mit dem Thema Cosplay und fand es sehr interessant. Aber nicht nur dieses Thema stand im Vordergrund.

    Teilweise hat mich die Geschichte von Chassie und Auri unglaublich berühren können.

    Ich habe mit den Charakteren mit gelacht und geweint. Ich muss auch sagen, dass mir die ganze Clique um Chassie und Auri sehr gut gefallen hat. Auch Micah und Julian kommen wieder vor.

    Leider muss ich sagen, dass ich mir mehr tiefe in manchen Themen gewünscht hätte. Es war dadurch nicht schlecht nur für mich persönlich nicht sehr tiefgründig.

    Es war eine schöne Geschichte und bin froh die Geschichte von Chassie und Auri mit begleiten zu dürfen.

    Fazit

    Eine zauberhafte Geschichte mit ganz tollen Protagonisten.

    Die Handlung war schlüssig und leicht zu folgen, ich hätte mir allerdings mehr Tiefe bei manchen Themen gewünscht trotzdem war es das lesen wert und ich bin froh die beiden auf ihrer Reise bgleitet zu haben,

    Auch die anderen Charakteren kamen nicht zu kurz und alle haben mein Herz erobern können.

    Eine sehr schöner, loyaler Freundeskreis.

    Ich freue mich auch schon auf die Geschichte von Lucien und Aliza.


  3. Cover des Buches Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel (ISBN: 9783442378258)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel

     (645)
    Aktuelle Rezension von: DorGer

    Das Buch ist nicht so genial wie das erste, bietet trotzdem eine gut aufgelegte Minidetektivin und einen soliden Kriminalfall.

  4. Cover des Buches Pinguinwetter (ISBN: 9783404166527)
    Britta Sabbag

    Pinguinwetter

     (404)
    Aktuelle Rezension von: Lesia

    Pinguine sind großartig. Pinguine auf dem Cover und im Titel sind auch toll. Aber da hört meine Begeisterung für dieses Buch schon fast auf.

    Wir beginnen mit einer typischen Wendesituation: Charlotte verliert ihren Job, als sie eigentlich glaubt, befördert zu werden. Von da an geht es erstmal nur bergab. Es gibt ein paar Männergeschichten, zwei Kinder, zwei Freundinnen, eine Verwechslung und eine etwas exzentrische Familie.

    Die Protagonistin versinkt im Wesentlichen im Selbstmitleid und es passiert nicht viel. Die Handlungsweisen der Charaktere waren für mich größtenteils nicht nachvollziehbar und die Charaktere hatten wenig Tiefe. Die Szenen mit den Kindern konnten waren stellenweise ganz witzig, und die Pinguinanekdoten haben mir gefallen. Der Schluss, der einen schönen Bogen zum Titel zieht, hat mir gefallen. Aber das war es leider auch schon. Besonders lustig fand ich das Buch tatsächlich gar nicht, offenbar habe ich einen anderen Humor. Ich kann das Buch eher nicht weiterempfehlen. Schade.

  5. Cover des Buches Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen (ISBN: 9783499272769)
    Abbi Waxman

    Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Lilian soll für einen neuen Auftrag an einem Gärtnerkurs teilnehmen. Anfangs ist sie von der Idee nicht so begeistert, doch nach und nach verändert sich durch den Kurs Lilians ganzes Leben.

    Ich mochte die Geschichte sehr. Sie hat mir eine schöne Frühlings- und auch Aufbruchsstimmung vermittelt.

    Lilian fand ich super, besonders ihre Kommentare zur Mutterschaft oder Kindern, empfand ich als erfrischend ehrlich.

    Auch alle anderen Charaktere fand ich teilweise sehr skurill, aber dennoch waren alle durchweg sympathisch.

    Für mich ein rund gelungenes Buch, was nach dem Winter Lust auf den Frühling und auch die Gartenarbeit macht.

  6. Cover des Buches Der Sommer, in dem es zu schneien begann (ISBN: 9783492309110)
    Lucy Clarke

    Der Sommer, in dem es zu schneien begann

     (375)
    Aktuelle Rezension von: nord_zeilen

    Dies war mein erster Roman von Lucy Clarke und ich habe das Buch aufgrund des etwas außergewöhnlichen Covers gekauft. Zuerst dachte ich bei dem Titel, dass es sich um eine schöne Sommerlektüre für zwischendurch handelt. Doch mir wurde schnell klar: Diese ereignisreiche Geschichte verbirgt mehr Geheimnisse, tiefe Gefühle und eine starke Trauer.


    Bereits ganz zu Anfang der Geschichte verliert Eva ihren geliebten Ehemann Jackson bei einem tragischen Unfall. Direkt zu Beginn hatte ich die Frage im Kopf, ob es nicht doch mehr als ein Unfall war. Evas Gefühlswelt wird von der Autorin echt und wirklich authentisch beschrieben. Ich habe wirklich mit Eva zusammen gelitten und ihren Schmerz mitempfunden. Doch für Eva blieb es nicht bei diesem einen Schicksalsschlag. Sie erlebt das Grauen. Immer wenn ich dachte, es könnte schlimmer nicht werden, dann folgte das nächste Übel in Eva's Leben. Das Ende war nicht unbedingt überraschend und hat mich auch nicht umgehauen, aber es wendet sich alles zum Guten. Und ich liebe Happy Ends!


    Der Schreibstil ist klar, nicht zu romantisch oder zu verschnörkelt. Er bringt Gefühle auf den Punkt und lässt sich leicht lesen. Die Charaktere des Buches sind alle unterschiedlich und jeder trägt seine eigene Lasten. Wunderbar, wie sie sich fügen, miteinander reden und sich ergänzen. Das ist, was die Geschichte ausmacht. Ich bin ein großer Fan dieses Buches, muss jedoch Abstriche für die unendlich traurige Grundhaltung machen, die bis zur letzten Seite nicht endet. 

  7. Cover des Buches P.S. Ich liebe Dich (ISBN: 9783596297153)
    Cecelia Ahern

    P.S. Ich liebe Dich

     (8.771)
    Aktuelle Rezension von: railantahelena

    ist eine wunderbare Liebesgeschichte über die Größe Wahre liebe diese Geschichte ist einfach wunderschön geschrieben wurden der Schreibstill ist toll und die Hauptfiguren sind ebenfalls mega da gestellt wurden.

     ich habe auch den Film dazu geschaut aber ich finde das Buch besser 

    !!!!!!!!SEHR ZU EMPFEHLEN!!!!!!

  8. Cover des Buches Dreh dich nicht um (ISBN: 9783442382682)
    Karin Slaughter

    Dreh dich nicht um

     (1.094)
    Aktuelle Rezension von: Radieschen88

    Spätestens Band 3 hat mir eröffnet: Ich bin definitiv offizieller Fan der Tolliver & Linton-Reihe. 

    Direkt mit den ersten Kapiteln geht's ins brutal-blutigen Geschehen - mega Einstieg! Zwar habe ich diesen Teil in Summe als nicht ganz so spannend erachtet, aber es war dennoch ein Pageturner für mich. Tolle Charaktere, interessantes Fachwissen, zum Nachdenken anregende Themen und vieles mehr, toll!

    Ich bin nach wie vor kein Fan der verhältnismäßig langen Kapitel, aber ansonsten habe ich an dem Stil nichts auszusetzen. Daumen hoch!

    Hat das Privatleben von Tolliver und Linton mir in Band 1 noch etwas zu viel Raum eingenommen, war die Mischung aus Haupt- und Nebenschauplätzen diesmal tatsächlich perfekt. Einzig Lena fand ich etwas nervig, aber das sei ihr bei der Vorgeschichte verziehen, dennoch erhoffe ich mir hier etwas weniger für Band 4. 

    Fazit: Wie auch seine Vorgänger erhält Band drei in der Gesamtbetrachtung der Reihe 4* von mir. Leseempfehlung (dürfte übrigens auch ohne Vorgängerbände gut funktionieren). 

  9. Cover des Buches Die souveräne Leserin (ISBN: 9783803112545)
    Alan Bennett

    Die souveräne Leserin

     (519)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 120 Seiten

    Verlag: Wagenbach (28. August 2008)

    ISBN-13: 978-3803112545

    Originaltitel: The Uncommon Reader

    Übersetzung: Ingo Herzke

    Preis: 16,00 €


    Einfach wunderbar!


    Inhalt:

    Mehr zufällig landet die Queen im Bücherbus der örtlichen Bücherei und lernt dort Norman kennen, der in der königlichen Küche arbeitet. Um nicht unhöflich zu sein, leiht die Königin sich ein Buch aus: Der Beginn einer steilen Leserkarriere! Fortan unterhält sie sich mit Norman über Literatur, man sieht sie nur noch selten ohne Buch, sehr zum Missfallen ihrer Minister und Berater …


    Meine Meinung:

    Dies ist ein wunderbar warmherziges Büchlein über das Lesen und über die Queen, gespickt mit britischem Humor und allerlei Fakten aus der Literatur und (nicht ganz ernst zu nehmenden) Eindrücken aus dem Königshaus. Es ist herrlich amüsant zu lesen, und bestimmt findet sich jede Leserin und jeder Leser zumindest ein Stück weit darin wieder. 


    Ich habe es sehr genossen.


    Fazit: 

    Eine wundervolle Liebeserklärung an die Literatur und an die Queen - man kann es einfach nicht anders sagen.


    ★★★★★


  10. Cover des Buches Mein Herz in zwei Welten (ISBN: 9783499272349)
    Jojo Moyes

    Mein Herz in zwei Welten

     (581)
    Aktuelle Rezension von: zeilenzumverlieben

    Lou reist zum Arbeiten nach New York. Sam lässt sie in England zurück. Doch hat ihr Glück eine Chance, wenn ein ganzer Ozean zwischen ihnen liegt. 

    In Mein Herz in zwei Welten zeigt Jojo Moyes, dass Liebe stark ist, aber Probleme größer sein können. Lou versucht ihr Leben weiter zu leben, Abstand zu England und ihrer bisherigen Welt zu nehmen und neu anzufangen. Sie ist hin und hergerissen zwischen ihren Gefühlen, Gedanken und Sehnsüchten. Jojo Moyes wickelt einen in die Gefühlswelt und ehe man es sich versicht zereißt es einen. Ich habe mit Lou mitgelitten und sie teilweise für ihre Gedanken verteufelt, weil von außen fällt es leicht Handlungen zu kritisieren. Sam. Ach was soll ich sagen, er ist für mich ein wahrer Held. Er gibt nicht auf und auch wenn es nicht immer einfach ist, bleibt er dran und nah und einfach er selbst. 

    Ich kann euch den Abschluss der Triologie um Lou und Will bzw. Sam sehr empfehlen. Ich habe das lesen geliebt und war traurig als das Ende da war. Es macht meiner Meinung nach jedoch wenig Sinn das Buch zu lesen, wenn man die anderen beiden Teile nicht kennt, da  die Triologie aufeinander aufbaut und vieles denk ich sonst nciht sehr schlüssig ist, aber da die ersten beiden Teile auch toll sind, sehe ich das nicht als Problem.

    Ich hoffe ihr fühlt beim lesen all das was Lou fühlt und taucht in ihr Leben in New York ein!

  11. Cover des Buches Christine (ISBN: 9783453435728)
    Stephen King

    Christine

     (563)
    Aktuelle Rezension von: benfi
    KURZBESCHREIBUNG: 
    Es war um den Highschool-Schüler Arnie Cunningham geschehen, als er eines Tages das rostige Auto im Vorgarten eines Hauses in der Kleinstadt Libertyville sah. Er wusste direkt, dass er Christine, wie der heruntergekommene Plymouth Fury aus dem Jahre 1958 von ihm liebevoll genannt wurde, wieder aufmöbeln und zu neuem Leben erwecken konnte. Sein Freund Dennis merkte ziemlich früh, dass mit diesem Fahrzeug etwas nicht stimmte und es erwachte tatsächlich zu einem Eigenleben! Dazu verändert es seinen Freund Arnie merklich. Erst auf eine positive Art, als er selbstbewusster wird und mit der bildhübschen Leigh Cabot gar eine Freundin bekommt. Doch es scheint, als würde Christine den Jugendlichen mehr und mehr steuern, dass dieser sarkastisch und hochnäsiger wird. Bis eines Tages einer der ewigen Peiniger von Arnie brutal überfahren wird. Da Arnie zu diesem Zeitpunkt ein Alibi hat, kann der Mord wohl kaum mit dem Plymouth verübt worden sein, schließlich fährt sich ja kein Auto von alleine - oder etwa doch?

    KOMMENTAR:
    In meinem Re-Read des Buches 'Christine' vom amerikanischen Autor Stephen King kehrte ich zu einem Beziehungsroman der besonderen Art zurück. Das Werk aus dem Jahre 1983 beschreibt die Entstehung einer magischen Verbindung zwischen einem Jungen zu einem Auto, allerdings eines, welches tatsächlich zu Leben scheint. Der Autor packte in seinen Roman vielerlei Zuneigungen zu alten Fahrzeugen, wie sie ja wahrhaftig keine Seltenheit sind; besaßen doch Autos aus dieser Epoche einen gewissen Flair und hatten noch nichts mit Ergonomie und Abgaswerten am Hut. Charakter war wohl ein ganz großes Zauberwort in diesen Zeiten in Bezug auf Fahrzeuge. King zementiert dies mit Textpassagen aus Liedern zu Beginn eines jeden Kapitels. Das alles hatte mich beim erstmaligen Lesen des Romans gar nicht so sehr beeindruckt - mit Autos oder Motorrädern hatte ich damals noch nicht viel am Hut und so kam mir das Buch vor Jahrzehnten gestreckt vor. Heute lese ich diese Kapitel doch anders. Die einzelnen Charaktere werden tiefgründig durchleuchtet ohne zu langweilen und man sie allesamt schnell als gute Bekannte nennen könnte. Manche wachsen einem gar ans Herz, während andere ziemlich abstoßend wirken. Auf jeden Fall dienen diese Informationen zum besseren Verständnis der Handlungen von den jeweiligen Personen und der Leser erlebt eine sich mehr und mehr steigernde Geschichte. King schafft es wirklich, das Karussell der Ereignisse mehr und mehr zu steigern - bis zum kuriosen Finale. Erwähnen darf man gerne noch, dass sich der Autor des Öfteren an lebenden Maschinen oder Fahrzeugen bediente, das scheint tatsächlich eine Marotte - oder gar eine unterschwellige Angst - zu sein. Diese lebt er in dem Buch 'Christine' auf jeden Fall in einer regelrechten Beziehung aus. Ein faszinierender Roman...

    8,5 Sterne

  12. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.258)
    Aktuelle Rezension von: Seitenwelt
    Es ist definitiv eines von Stephen Kings Monumentalwerken. Aber seien wir ehrlich, wäre es wirklich noch so gut, wenn es nur halb so lang wäre? Es ist gerade der für Stephen King übliche langsame, aber stetige Aufbau der Spannung, der dieses Buch ausmacht. Treibt er es damit auf die Spitze? Ja. Natürlich. Aber was soll ich sagen, er kann es eben. Das ist seine große Stärke und das merkt man in dem Buch ganz deutlich.
    Aber beginnen wir am Anfang. In diesem Buch geht es - ganz kurz gesagt - um eine Gruppe Kinder, die eine unbekannte Macht jagen, die Menschen umbringt, und die als Erwachsene zurückkehren, um ihre Taten zu vollenden. Und doch geht es um so viel mehr.
    Wir haben hier eine Gruppe Kinder, die sich mit Morden konfrontiert sehen. Allein das ist schon eine höchst sonderbare Konstellation, zumal diese Kinder nichts besonderes an sich haben. Sie sind einfach nur ganz normale Kinder. Wir lernen diese Kinder auf den vielen Seiten dieses Buches sehr gut kennen, ihre Sorgen, ihre Gedanken, ihre Freuden, aber vor allem ihre Ängste. Hier kommt nun auch schon das erste leider: Leider liegt der Fokus so stark auf den Kindern, dass die meisten andern Figuren eher blass bleiben. Sie verschwimmen im Hintergrund und viele Personen, die für die Kinder wichtig sein sollten, werden sogar nur erwähnt. Die Kinder werden in ihrer eigenen kleinen, kindlichen Blase dargestellt, und nur diese gemeinsame Welt wird gezeigt. Nun ja, andernfalls wäre das Buch vermutlich noch deutlich länger geworden. Und zwar unterscheiden sich die Kinder in ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten sehr stark, der Fokus liegt aber ganz klar auf Bill. Die anderen Kinder haben ihre Momente, aber Bill ist die treibende Kraft, derjenige, der wirklich aktiv wird, derjenige, der alles vorantreibt und die Gruppe zusammenhält. Er ist allerdings auch derjenige aus der Gruppe, den Es am stärksten beeinflusst hat. Schnell wird für die Kinder klar, dass es nicht nur um Rache geht, sondern auch um ihr eigenes Überleben.
    Trotz seiner Länge verliert das Buch nie seine Spannung. Es ist keines der Bücher, von denen man sich nicht losreißen kann, die einen nachts nicht mehr schlafen lassen. Aber diese ständige, leichte Steigerung der Spannung hält einen die ganze Zeit bei der Stange. Was mich stellenweise völlig aus dem Lesefluss gerissen hat, waren die Perspektivwechsel mitten in der Szene, denen ich nicht immer ganz leicht folgen konnte. Aber auch das ist man von Stephen King ja gewöhnt.
    Die Auflösung und der Hintergrund der ganzen Geschichte waren höchst seltsam, Stephen King typisch eben. Obwohl ich mir an der Stelle tatsächlich noch etwas Erklärung gewünscht hätte, warum das denn alles so war und was es damit auf sich hatte. Aber das bleibt nun meiner Fantasie und Interpretation überlassen.
    Wie bereits erwähnt ging es in dem Buch um den Kampf gegen ein unbekanntes mörderisches Monster. Aber es geht um so viel mehr - und das wird sogar in einem Dialog im Buch aufgegriffen. Es geht um Freundschaften, Pflichtgefühl und um Kindheitsängste, und wie sie uns bis ins Erwachsenenalter hinein begleiten können, vielleicht sogar für den Rest unseres Lebens. Letzteres hat mich ganz besonders fasziniert. Wir wissen zwar als Erwachsene, dass es da kein Monster im Schrank oder unter dem Bett gibt (oder was auch immer einem als Kind Angst gemacht hat), aber wenn man dann in eine Situation kommt, in der man daran erinnert wird und in der es wieder so real erscheint… ist die Angst dann wirklich weg? Sind wir dann wirklich die rational denkenden Erwachsenen? Oder kommt das Kinder in uns wieder hervor, wenn wir an usnere Kindheit erinnert werden, und mit ihm all die Ängste? Sind diese Ängste als Erwachsene nicht sogar schlimmer, weil sie nicht in unser gefestigtes Weltbild passen, aber dennoch so echt erscheinen, es aber vernünftigerweise gar nicht sein können? Diese Themen ziehen sich durch das ganze Buch. Es sind Ängste, die jeder einzelne von uns verstehen und nachvollziehen kann. Und gerade das macht dieses Buch so mächtig. Es ist keine abstrakte Angst, die hier geschaffen wird, sondern eine verdammt reale, die in uns schlummert, und die man weckt.

  13. Cover des Buches Die Spur (ISBN: 9783453676466)
    Richard Laymon

    Die Spur

     (44)
    Aktuelle Rezension von: kurti66

    Der Klappentext beginnt mit dem reißerischen Titel 'Das Grauen beginnt...", müsste aber in Wirklichkeit lauten:  Die Langeweile beginnt. 

    Nie zuvor hat mich ein sog. Horror-Roman so enttäuscht: das beginnt bei der wirren Handlung (zwei vollkommen separate Handlungsstränge, die sich erst auf den letzten von insgesamt 469 Seiten verknüpfen - und das auch noch reichlich konstruiert) und endet bei einer holprigen Sprache: Laymons sprachliches Repertoire ist relativ beschränkt - ich habe nicht mitgezählt, wie oft seine Charaktere grunzen; der erratische Wechsel vom auktorialen zum Ich-Erzähler, die platten Sex-Beschreibungen, die so viel erotisches Knistern verbreiten wie eine nasse Bild-Zeitung bis zum unorthodoxen Satzaufbau, der glgltl. auch in unverständlichen Phrasen ausläuft, usw). 

    Über 400 Seiten quält uns der Autor  mit Banalitäten und man hofft inständig, dass doch bald mal irgendetwas Aufregendes passiert. Doch schon bald gibt man die Hoffnung auf und wenn man nicht  nach 200 Seiten aufhört und das Buch entnervt zur Seite legt, dann wird man auch vom  (zu erwartenden) End-Höhepunkt restlos enttäuscht.

    Aus der dem Buch zugrundeliegenden Idee könnte ein einigermaßen versierter Autor viel herausholen; nicht so Laymon, der so schreibt wie ein untalentierter und mit Komplexen behafteter notgeiler Pennäler (ehrlich gesagt, sieht er genau so aus!). Wer jetzt auf weitere Romane des  Autors hofft: auch hier muss ich Sie enttäuschen.  Die sind auch nicht viel besser.  

    P.S.: der deutsche Titel dient mehr oder weniger zur Verwirrung der Russen; 'No sanctuary' trifft es schon eher. 



             

  14. Cover des Buches Sweet Surprise - Der Mann aus dem Koffer (ISBN: B071RLP4RD)
    Karin Koenicke

    Sweet Surprise - Der Mann aus dem Koffer

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Buchmoment

    Melissa mag Pflanzen lieber als andere Menschen und so ist ihre beste Freundin auch genau das; eine Pflanze (aber natürlich hat sie auch eine menschliche beste Freundin – Sandy). Aufgrund Melissa’s Vorliebe nehmen die Pflanzen auch einen großen Platz im Buch ein. Melissa spricht nur mit ihren eigenen Pflanzen sehr viel, sie redet auch an sich viel darüber. Auch vor jedem Kapitel gibt es einen kleinen Absatz der sich jeweils um eine bestimmte Pflanze dreht und ein bisschen was über sie verrät.

    Die Geschichte an sich finde ich sehr schön und auch greifbar. Bei mir würde sicherlich auch das Interesse geweckt werden, wenn ich den Koffer eines Fremden auspacken würde und darin etwas finden würde, was mich total anspricht. Und auch die Tatsache, dass Melissa etwas flunkert, um mit Patrick (dem Mann aus dem Koffer) ins Gespräch zu kommen. Meiner Meinung nach übertreibt sie es mit ihren Lügen dann aber doch sehr, was sich dann ja auch für sie selbst noch zu einem großen Problem entwickelt.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und das Buch ist aus Melissa’s Sicht geschrieben. Es ist sehr bildlich geschrieben und es fällt sehr leicht, meistens mit Melissa mitzufühlen. Manche Stellen konnte ich – wie schon oben geschrieben – allerdings nicht ganz nachvollziehen. Dennoch ist die Geschichte sehr emotional und lesenswert.

  15. Cover des Buches Gestalte dein Journal mit der Bullet-Methode (ISBN: 9783517096841)
    Jasmin Arensmeier

    Gestalte dein Journal mit der Bullet-Methode

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Lindenskydavis

    Schon seit ein paar Jahren habe ich den Wunsch ein Bullet Journal zu starten. Doch bisher habe ich mich nicht getraut. Wer auf Instagram oder Pinterest nach dem Stichwort Bujo oder Bullet Journal sucht, findet Unmengen an wunderschön gestalteten Seiten. Das hat mich jedoch eher abgeschreckt als ermutigt, da ich mich nicht als große Künstlerin sehe. Zudem war mir persönlich auch nicht wirklich bewusst, für was genau man ein Bullet Journal eigentlich benutzt. Dabei hat mir das Buch “Gestalte dein Journal mit der Bullet-Methode” von Jasmin Arendsmeier sehr geholfen.

    Auf fast 200 Seiten gibt die Autorin Einblick in ihr eigenes Bullet Journal und erklärt dabei die wichtigsten Grundlagen. Das Buch ist in fünf Kapitel unterteilt. Im ersten Kapitel “Was ist Journaling” wird unter anderem erklärt was für Material hilfreich ist und was genau die Bullet Methode eigentlich ist. Ich empfehle jedem dieses Kapitel auf jeden Fall anzusehen, da es wirklich hilfreich ist und man mehr Gefühl dafür bekommt, wie man das Journaling am besten für sich nutzen kann.

    Im nächsten Kapitel “Der Blick ins Buch” gibt es spezifische Beispiele für die Nutzung des Journals, sowie einer Vielzahl an Methoden. Besonders gut gefallen hat mir hierbei, dass auch erklärt wurde wie man ein Journal nutzen kann um seine Ziele zu setzen und zu erreichen. Außerdem gab es Ideen für bestimmte Seiten, wie beispielsweise Dankbarkeitslisten oder eine Seite für Ausgaben.

    Das dritte Kapitel “Die Gestaltung deines Journals” beschäftigt sich unter anderem mit Designelementen wie Überschriften und Banner. Hier geht es vor allem um die Ästhetik deines Journals und wie du schöne Seiten gestalten kannst. Das Kapitel liefert verschiedene Beispieldesigns und macht Mut selbst sich an den Sachen auszuprobieren.

    Im vorletzten Kapitel “Do-it-yourself.Projekte” geht es nicht mehr wirklich um die Bullet Methode, sondern vielmehr um das Drumherum. So gibt es zum Beispiel eine Anleitung um einen Einband zu basteln oder einen Stiftehalter.

    Das aller letzte Kapitel “Inspiration finden” gibt einem noch viele verschiedene Ideen mit auf den Weg und Tipps wo man noch mehr Inspiration finden kann. Spannend fand ich dabei eine Liste, die 99 verschiedene Ideen für Listen und Module aufzeigt. Von der wohlbekannten “Bucketliste” bis hin zu einer “Minimalismus-Challenge” ist alles vertreten.

    Die Erklärungen der Autorin fand ich sehr gut zu verstehen und ich finde toll, dass es in dem Buch nicht nur darum ging ihr eigenes Journal vorzustellen, sondern wirklich zu erklären wie man ein Journal sinnvoll gestalten kann. Außerdem wurden auch Möglichkeiten präsentiert, wie man sein Journal mit wenig Aufwand schön gestalten kann. Ich glaube das Buch kann sowohl Anfängern, als auch Fortgeschrittenen viel beibringen. Mir hat das Buch geholfen ein Journal zu starten und herauszufinden, was mir dabei Spaß macht. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne ein Journal starten möchte aber nicht weiß wie.

  16. Cover des Buches Über das Schreiben (ISBN: 9783861509080)
    Sol Stein

    Über das Schreiben

     (57)
    Aktuelle Rezension von: RenaM

    Achtung, die Rezension bezieht sich auf die Ausgabe von 2020 vom Autorenhausverlag - mit einem anderen Cover.


    Dieses Buch ist für mich so etwas wie die Bibel des Kreativen Schreibens.

    Das amerikanische Original erschien im Jahr 1995. Sol Stein (1926-2019), Drehbuchautor, Dramaturg, Schriftsteller, Lektor, Verleger, Dozent für Kreatives Schreiben – er wusste, wovon er sprach. Sol Stein hat mit weltberühmten Autoren und Regisseuren, wie Thornton Wilder oder Elia Kazan, zusammengearbeitet. Und er kann die Materie so vermitteln, dass man das Buch wie einen spannenden Krimi nicht mehr aus der Hand legen mag, bis man die letzte Seite erreicht hat.

    Er findet den richtigen Ton, uns zu sagen, wie wir schreiben müssen, um unsere Leser:innen zu begeistern, was wir unbedingt vermeiden müssen, wenn wir unsere Leser:innen nicht vergraulen wollen und er erläutert all das anhand von unzähligen Beispielen. Dabei geht er die Themen systematisch an, differenziert nach fiktionaler und nichtfiktionaler Literatur.

    Einer der wichtigsten Sätze des Buches findet sich gleich am Anfang: „Was Sie dazu brauchen, ist Übung.“ Diese Übung ermöglicht die Lektüre dieses Buches.

    Ihm ist vor allem auch wichtig, dass ein Schreibender immer den Leser, die Lust des Lesers im Blick hat: „Das Vergnügen des Autors und das Vergnügen des Lesers sind eng miteinander verknüpft. Der erfahrene Autor … bezieht aus seiner Arbeit einen zunehmenden Lustgewinn. Der Leser, in den Händen eines Autors, der sein Handwerk versteht, macht eine bereichernde Erfahrung“. (S. 18)

    Sol Stein erfindet das Rad nicht neu, die Dinge, die er in seinem Buch darlegt, finden sich in vielen anderen Lehrbüchern zum Kreativen Schreiben. Aber er schildert diese Dinge so nachvollziehbar, so anschaulich, dass man beim Lesen so oft gerne sofort zum Stift greifen und schreiben möchte. Denn plötzlich klingt es so einfach, so offensichtlich, was man tun, wie man formulieren und worauf man achten muss, um einen wirklich richtig guten Roman zu verfassen. Und gleichzeitig wird schmerzhaft deutlich vor Augen geführt, wie schwer es ist, einen wirklich guten Roman zu verfassen. Was alles dazugehört, die Figuren, der Plot, die Dialoge, Emotionen, Sinne und so viel mehr.

    All diesen Aspekten widmet sich der Autor und führt mit sanfter Hand, aber unmissverständlich die angehenden Autor:innen zu ihrem Ziel.

    Sol Stein erklärt, wie man die richtige Perspektive wählt und auf was es dabei ankommt. Er zeigt, wie Spannung erzeugt wird und wie sie auf hohem Niveau gehalten werden kann. Man erfährt, wie ein authentischer, fesselnder Dialog aussehen soll, wie man geschickt Rückblenden einbaut, ohne den Handlungsfluss zu zerreißen. Und er schließt auch ein Kapitel zum Thema Überarbeitung an.

    Der Autor hat später noch einen „Nachschlag“ zu diesem Buch herausgebracht, mit dem deutschen Titel: „Aufzucht und Pflege eines Romans“, welches ich nur im englischen Original kenne. Es handelt sich dabei nicht wirklich um eine Ergänzung zu dem vorliegenden Band, sondern eher um eine komprimiertere Zusammenfassung und eine Konzentration auf die wesentlichen Punkte. Uninteressant ist es deswegen aber nicht.

    „Über das Schreiben“ - man kann es als Nachschlagewerk nutzen und bei Bedarf die gewünschten Informationen herausziehen und/oder man kann es von vorn bis hinten durchlesen, ohne sich eine Minute zu langweilen. Dieses Buch gehört in den Bücherschrank aller Schreibenden.

    Sol Stein – Über das Schreiben
    Autorenhausverlag, 2015/2020
     Gebundene Ausgabe, 449 Seiten, 22,99 €

  17. Cover des Buches Millionär (ISBN: 9783596512393)
    Tommy Jaud

    Millionär

     (979)
    Aktuelle Rezension von: Dave1206

    Dieses Bich wird in höchstem Humor geschrieben, jedoch ist es purer Alltag und doch aussergewöhnlich. Lässt sich superschnell lesen. Musste einige male ziemlich schmunzeln. 


    Fazit: lustige Geschichte, unbedingt lesen!!!! 

  18. Cover des Buches Drei auf Reisen (ISBN: 9783036959337)
    David Nicholls

    Drei auf Reisen

     (146)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Etwas skeptisch habe ich dieses Buch begonnen, sind doch sogenannte Bestseller oftmals für meinen Geschmack belanglos und nicht von besonderem Interesse. Der Autor und ehemalige Bühnenschauspieler versteht es jedoch ausgezeichnet, Personen und Stimmungen realistisch und nah darzustellen. So sind dem Leser die Protagonisten nach wenigen Seiten vertraut und ihre Handlungsweisen einleuchtend. Auch der typisch britische Humor kommt zum Ausdruck, was die Lektüre heiter und fröhlich, aber nicht platt und geschmacklos macht. Neben den Reisebeschreibungen durch verschiedene europäische Städte wird vor allem die Ehezeit von Douglas und Connie mit ihrem pubertären Sohn Albie erzählt.

    Ein humorvolles, nicht immer ganz unbeschwertes Buch, das sich gut lesen lässt, aber nicht allzu hohe literarische Ansprüche erfüllt.

  19. Cover des Buches Lügen haben blaue Augen (ISBN: 9783646601220)
    Alexandra Fuchs

    Lügen haben blaue Augen

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:
     Kurzschlussideen – Gummibärchenkrieg – Superheldsuche … Mit 17 noch ungeküsst? Das geht gar nicht. Panisch erfindet Lena einen supersüßen und total in sie verliebten Freund: Markus. Den jetzt aber alle kennenlernen wollen. Ein Glück, dass ihr Nachbar sowohl gut aussieht, als auch Markus heißt. Jetzt muss er nur noch mitspielen.

     

    Cover:

    Wer die Reihe der bittersweet-Geschichten kennt, der wird hier schnell zugreifen, denn die Cover gleichen sich alle relativ in ihrer Aufmachung und haben so einen absoluten Wiedererkennungsfaktor. Wer die Reihe nicht kennt, der wird sich wohl erst einmal wundern, dass man hier lediglich den Titel und den Namen des Autors präsentiert bekommt sowie ein bisschen gestalterisches Geraffel rundherum. Das ist erst mal langweilig, wie ich finde und definitiv nichts zum Zugreifen. 

     

    Eigener Eindruck:
     Lena hängt ihren Freundinnen etwas hinterher mit ihren 17 Jahren und ist noch immer ungeküsst! Absolut oberpeinlich, zumindest wenn sie mit ihren Freundinnen mithalten will und deshalb erfindet sie kurzerhand einen Freund den es gar nicht gibt und schwärmt ihren Freundinnen das blaue vom Himmel vor. Dumm nur, dass ihre Freundinnen bei ihrer ganzen Schwärmerei auch neugierig werden, wer denn ihr Freund ist und so muss sich Lena ganz schnell etwas einfallen lassen. Gut, dass ihr Nachbar Markus irgendwie genau dem Bild entspricht, das Lena ihren Freundinnen vorgegaukelt hat und so fragt sie ihn ob er für sie mit lügen würde… Aber ob das gut gehen kann?

     

    Die Geschichte von Lena stammt aus der Feder von Alexandra Fuchs und konnte mich im Groben recht gut überzeugen. Man kommt schnell in die Geschichte rein und kann sich auch recht schnell mit den Charakteren anfreunden, auch wenn Lena in dem Fall echt mehr als oberpeinlich ist. Eigentlich müsste man mit 17 Jahren aus dem Alter heraus sein sich ein paar Freunde zu erfinden und sogar so weit einen Ego entwickelt haben, dass man sich nicht wegen einem Kuss so aus der Reserve locken lässt, aber okay.  Lena lügt nun also und Nachbar Markus soll es mit ihr richten, dass sich Lena dabei wirklich in Markus verliebt war vorhersehbar und auch, dass die Geschichte natürlich irgendwann auffliegen muss. Gut, dass sie ihren Fehler irgendwie doch einsieht, nett, dass keiner weiter nachtragend ist, aber bis es so weit ist, beliefert uns die Autorin mit einer Menge Fremdschämpotential, was mich hat öfter mal den klopf schütteln lassen. Deswegen denke ich auch, dass das Buch wahrscheinlich Geschmackssache ist. Trotzdem liest es sich für mich recht amüsant und hat auch die eine oder andere Lehre fürs Leben im Petto. 

     

    Fazit:

    Eine schöne Liebesgeschichte für Jugendliche mit lehrhaftem Charakter, wenn man es so sehen will. Durchaus lesenswert.

     

    Idee: 5/5

    Charaktere: 4/5

    Logik: 4/5

    Spannung: 3/5

    Emotionen: 4/5

     

     

    Gesamt: 4/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783646601220

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: E-Buch Text

    Umfang: 70 Seiten

    Verlag: Carlsen

    Erscheinungsdatum: 18.03.2015

     

  20. Cover des Buches Tanz zu den Sternen (ISBN: 9783833901744)
    Sophie Flack

    Tanz zu den Sternen

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Aus irgendeinem Grund wurde ich beim Klapptext an eine Geschichte erinnert, die ich früher mal gelesen habe, aus der “Freche Mädchen“-Reihe und rein aus Nostalgiegründen wollte ich das Buch deshalb schon lesen, auch wenn mir natürlich klar war, dass diese Geschichte nicht ganz so locker und oberflächlich bleiben würde, wie bei einem Buch, welches für wesentlich jüngere Leser gedacht ist. Trotzdem hat mir die Geschichte gut gefallen und damit habe ich auch entdeckt, dass ich Bücher noch gerne mag, in welchen es um Liebe vs. Karriere geht.


    Die Autorin hatte selbst lange Zeit Ballettunterricht genommen und ist sich dessen Strapazen bewusst. Dies hat sie in den Charakter Hannah sehr gut eingebaut. Somit kam mir die Hauptfigur sehr gut überlegt vor. Hannah war sich bewusst, welche Opfer sie für eine Karriere als Tänzerin geben muss und akzeptiert diese.

    Es kommt allgemein als sehr realistisch über und ich konnte mich gut in die Handlung hineinversetzen und die Gedankengänge der einzelnen Personen nachvollziehen. Man spürt förmlich ihre Leidenschaft, ihre Aufregung vor einem Auftritt und ihre Anspannung, was ein grosses Plus für mich ist.

    Auch die anderen Charaktere sind für mich gut aufgebaut. Sie alle zeigen verschiedene Arten der Konkurrenz und des Umgangs mit dem ganzen Druck auf. Hannah hatte gute Freunde, die ihr volle Unterstützung gaben, aber auch solche, bei denen gut aufgezeigt wurde, dass Spitzensport auch ein harter Konkurrenzkampf einzelner ist.


    Der Roman ist für mich aber nicht wirklich ganz ein Liebesroman, obwohl es wohl auch einer sein sollte. Es ist mir klar, dass es für Hannah anfangs nur Nebensache ist und ihr das Tanzen wichtig ist, aber dafür, dass die Beziehung eigentlich einen entscheidenden Faktor in dieser Geschichte spielen sollte, kommt sie mir etwas zu kurz.

    Sie haben sich nämlich vielleicht insgesamt (über ca. 9 Monate) fünf Mal getroffen und sind in dieser Zeit zusammengekommen, haben sich geküsst, gestritten und wieder vertagen und schlussendlich hat Hannah ihre Entscheidung getroffen. Dazwischen haben sie sich noch manchmal gesimst, aber so lernt man sich wohl kaum kennen. Die Liebe, die hier die Entscheidung massgeblich beeinflussen sollte, ist hier zu kurz gekommen.


    Das Ende war dann okay und eine tolle Abrundung, jedoch etwas zu kurz für mich. Der Epilog zeigte schlussendlich was genau sie nach ihrer Entscheidung gemacht hat und ich finde ihre Lösung zufriedenstellend, aber wie genau sie dorthin kam und wie andere Personen auf einen solch grossen Entscheid von ihr reagierten, wird nicht aufgezeigt, was ich etwas schade finde und was ich gerne noch gelesen hätte.


    Alles in allem finde ich es ein ziemlich tolles Buch, das auch mal die nicht so schönen Seiten einer Traumkarriere realistisch aufgeführt hat. Die Liebesgeschichte selbst kam dafür zu kurz, was zwar das Ganze etwas verschlechtert, mich persönlich aber, als nicht sonderliche Liebhaberin von Romanzen, zum Glück nicht allzu sehr stört. (Ich weiss aber, dass es vermutlich andere stören könnte) Deshalb gebe ich dem Buch vier Sterne.


    (Die Rezension ist schon um einiges älter (2018), wurde nun aber von meinem Amino Leserunde für diese Seite noch übernommen (und dafür noch leicht angepasst), damit ich sie mit mehr Leuten teilen kann. Weitere ältere Rezensionen werde ich ebenfalls noch teilen). :)

  21. Cover des Buches Fucking Berlin (ISBN: 9783548374963)
    Sonia Rossi

    Fucking Berlin

     (579)
    Aktuelle Rezension von: LeseVerrueckt

    Bei diesem Werk hatte ich zuerst den Film gesehen und dann die Erwartung gehabt, dass das Buch im Grunde genauso ist wie der Film. Pustekuchen! Im Buch geschehen so viele Dinge, die im Film gar nicht vorkommen und die eigentlich hätten inkludiert werden müssen, damit man die Protagonistin noch besser versteht.

    Die Szenen, die sich in der Geschichte abspielen, sind keine leichte Kost und doch sind sie so geschrieben, dass sie weniger erotische Schwingungen senden als ein New Adult Buch das macht. Das mag zwar schwer vorstellbar sein, da die Protagonistin eine Teilzeit-Hure ist, aber es ist eben dies: ein Job, um sich und ihren Mann (später auch ihr Kind) über die Runden zu bekommen und sich gleichzeitig ihrem Mathematik-Studium widmen zu können. Mehrere Schicksale kommen vor. Nicht immer basieren die auf einer eigenständigen Entscheidung wie es bei der Protagonistin der Fall war.

    Das Cover finde ich auch sehr gelungen. Es ist die billige Leuchtschrift, die man in so vielen Schaufenstern zu sehen bekommt, die dem Titel etwas Plakatives geben, ohne dass man Personen oder Schauplätze zeigen muss.

    Insgesamt ist "Fucking Berlin" ein wirklich sehr gut geschriebenes Buch, das sich sehr flüssig liest und zu Diskussionen anregt. 

  22. Cover des Buches Der Jane Austen Club (ISBN: 9783442542468)
    Karen Joy Fowler

    Der Jane Austen Club

     (222)
    Aktuelle Rezension von: DaniW
    Wie der Titel schon vermuten läßt, handelt dieses Buch von sechs Menschen, die ihn ihrem Buchclub Jane-Austen-Romane diskutieren. Der Roman hat insgesamt sechs Kapitel, in denen es jeweils neben einem Werk von Jane Austen (eine kurze Inhaltsangabe der Romane befindet sich am Ende des Buches) vor allem um einen der Buchclubmitglieder geht. Die Bücher von Jane Austen sind dabei wie gesagt weniger wichtig als die fünf Frauen und ein Mann, die alle unterschiedliche Perspektiven und Lebenserfahrungen in die Diskussionen bringen. Mit jedem Kapitel erfährt der Leser so mehr von den einzelnen Personen und ihrem Leben außerhalb des Buchclubs. Und Karen Joy Fowler beschreibt anhand der diskutierten Jane-Austen-Romane auf eindringliche Weise die Kraft und Wirkung, die Bücher auf das Leben eines Einzelnen haben können. Ein sehr schönes Buch für ein gemütliches Wochenende - und Jane Austen-Fans kommen durch die zahlreichen Anspielungen noch mehr auf ihre Kosten!
  23. Cover des Buches Game on - Schon immer nur du (ISBN: 9783736313385)
    Kristen Callihan

    Game on - Schon immer nur du

     (149)
    Aktuelle Rezension von: books_and_a_blue_sky

    Das Cover gefällt mir gut, jedoch erinnert es mich ein wenig zu sehr an das Cover von Band 1. Ich finde, da hätte man vielleicht ein wenig mehr Unterschied hineinbringen können.

    Der Schreibstili von Kristen Callihan war sehr angenehm und hat einen gewissen Sog auf mich ausgeübt, sodass ich immer weiterlesen wollte. 

    Jedoch hat mich das Buch ein wenig enttäuscht bezüglich der Handlung. Den Einstieg fand ich ein wenig komisch, da Ethan und Fiona direkt ineinander verliebt waren. Mir hat es da ein wenig gefehlt, dass der/die Leser*in bei der Entwicklung dieses Verliebtseins mitgenommen wird. Dieses Verliebtsein passiert nämlich schon viel früher, also vor der Zeit, in der das Buch spielt. Dann hätte man ja vielleicht da schon ansetzen bzw. daraus einen Prolog machen können. Danach hat es mir aber ziemlich gut gefallen bis ich ca. in der Mitte war. Die Skandale mochte ich gerne, vor allem, weil sie Fis und Ethans Beziehung immer wieder auf die Probe gestellt haben und die zwei diesem Druck trotzdem standgehalten haben. Jedoch gab es durch dieses „auf die Probe stellen“ die ganze Zeit ein Hin und Her zwischen Fiona und Ethan, welches ich irgendwann echt zu viel fand. Ich konnte das Verhalten der Zwei manchmal nicht so ganz verstehen.

    Die Charaktere von Fiona und Ethan selber mochte ich dafür sehr gerne. Beide machen eine beachtenswerte charakterliche Entwicklung durch und ich finde es toll, dass sie viel miteinander sprechen um Probleme aus dem Weg zu räumen. Außerdem ging es in diesem Buch sehr oft und viel um Sex, was ich dann doch ein wenig ZU viel fand. Beim ersten Band war mir das ja auch schon zu viel und bei Band 2 fand ich die „Dosierung“ der Sexszenen dann echt gut gelungen. Hier war es leider wieder grenzwertig – für mich persönlich.

    Wie ihr seht, bin ich ziemlich zwiegespalten. Ich habe das Buch zwar sehr schnell gelesen gehabt, aber es gibt doch Kritikpunkte für mich. Da mir aber Band 2 so gut gefallen hat, werde ich Band 4 auf jeden Fall auch noch lesen.

    Fazit: Ein eher schwächerer dritter Band der Reihe, der sich gut als Zwischendurchlektüre eignet. Ich persönlich mochte die Charaktere jedoch gerne und wenn man die Reihe schon begonnen hat, würde ich es trotzdem empfehlen dieses Buch zu lesen. 

  24. Cover des Buches Brautflug (ISBN: 9783596511778)
    Marieke van der Pol

    Brautflug

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Simone_081

    "Brautflug" von Marie van der Pol ist ein klassischer Frauenroman, der aber gerne ein bisschen mehr sein möchte. Das merkt man z.B. an der besonderen (jedoch anstrengenden) Sprache oder an den ausgeklügelten Charakteren, die tatsächlich ein bisschen mehr Substanz haben als in den meisten anderen Frauenromanen.

    Dann hört es allerdings auf, da sich der Roman genauso wie die meisten anderen Frauenromane mit Themen wie Ehe & Heirat, Kinderkriegen (ja oder nein!) und Emanzipation befasst. Der Hintergrund mit dem Flugzeugrennen in den 50ern ist originell genauso wie der Schauplatz Neuseeland, trotzdem wirkt der Roman furchtbar bieder und altbacken auf mich. Neues wird einem nicht wirklich geboten. Ständig hat man das Gefühl, das eine oder andere schon einmal irgendwo anders gelesen zu haben.

    Auch mit den Charakteren konnte ich nichts anfangen. Marieke van der Pol hat zwar wie gesagt versucht ihren Figuren Tiefe zu verleihen, trotzdem wirken sie austauschbar, distanziert und unsympathisch. Das Ganze wird irgendwie noch verstärkt durch die Sprache, die seltsam emotionslos und nüchtern wirkt. Es wird eigentlich nur beschrieben, was die Personen tun ("Dann tat sie das und dann jenes und dann ging sie dorthin und traf jenen..."), nicht aber, wie es ihnen dabei ging.

    "Brautflug" ist ein seltsamer Roman, der nicht Fisch und nicht Fleisch ist. Ich habe nur bis Seite 300 durchgehalten, dann habe ich abgebrochen. Leider kann ich den ganzen positiven Kommentaren nicht beipflichten. Vielleicht ist dieser Roman etwas für Leute, die gerne Frauenromane lesen, vielleicht aber auch nicht.


Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks