Bücher mit dem Tag "hobbydetektivin"
48 Bücher
- Ingrid Werner
Zicke, zacke, tot
(57)Aktuelle Rezension von: busdriverEin typisch bayerischer Krimi zwischen Bierzelt und Schießbuden.
Zwei Morde, die Heilpraktikerin Karin Schneider, den Schlaf rauben. Als Hobbydetektivin kann sie es nicht lassen, auf eigene Faust zu ermitteln....
Ein amüsanter Krimi, mit einer symphatischen Hauptdarstellerin. Die Figur der Karin Schneider ist der Autorin sehr gut gelungen. sie hat charakter und das Herz am rechten Fleck.
Durch die bayerische Mundart und die schauplätze fühlt man sich direkt nach Bayern versetzt. Es macht Spaß zu lesen und ist unterhaltsam.
- Hanna Reet
Ein Mordsgeschenk für Agathe
(22)Aktuelle Rezension von: haberlei„Ein Mordsgeschenk für Agathe“ von Hanna Reet hielt nicht ganz, was ich mir erwartet hatte.
Worum geht es?
Was schenkt man der Oma zum 90. Geburtstag? Die rüstige und gewitzte alte Dame hat ein Faible für Krimis und rätselt gerne. So verfällt ihre Familie auf die Idee, den Geburtstag auf einer Ostseeinsel zu feiern und quasi als Geburtstagsüberraschung für die Oma einen Kriminalfall mit Leiche zu inszenieren. Doch die Sache läuft nicht wie geplant ab …Wer denkt bei dem Namen Agathe Christiansen nicht automatisch an Agatha Christie? Somit hatte ich erwartet, dass die Oma als eine Art Miss Marple agiert und durchgehend im Mittelpunkt der Handlung steht, schlau und souverän „ermittelt“. War leider nicht ganz so.
Dabei beginnt die Geschichte recht unterhaltsam, die rüstige alte Dame ist spitzfindig und recht eigenwillig und fordert die zahlreichen Familienmitglieder – zwei Söhne, Schwiegertochter, Enkel und Urenkel – durchaus mit ihrer Sturheit. Das regt durchaus zum Schmunzeln an. Der Plan der Familie gerät jedoch immer mehr aus dem Ruder, einerseits macht ihnen die Oma durch Alleingänge einen Strich durch die Rechnung, andererseits machen auch die in den Plan eingeweihten Außenstehenden Probleme. Den Urlaub kann die Familie kaum noch genießen, es wird immer chaotischer und immer schwieriger für die Familienmitglieder weiterzumachen, allzu viel Unvorhergesehenes tritt ein.
Der Schreibstil ist flüssig und locker, die Idee ist originell, doch flacht die Handlung in der Mitte des Buches ab, es fehlen Omas treffsichere Bonmots. Die unkoordinierten Versuche der Familie, das Projekt doch noch irgendwie in den Griff zu bekommen, konnten mich nicht mitreißen. Es löst sich schließlich alles in Wohlgefallen auf.
Was die Protagonisten anbelangt, so hatte meiner Meinung nach lediglich die agile Agathe Struktur. Sie gefiel mir am besten, ihre Schlagfertigkeit, ihre Aktivität, dass sie alles durchschaut, man ihr nichts vormachen kann und dass sie stets macht, was sie will, egal was die anderen ihr auch einreden wollen. Die restlichen Familienmitglieder sind nur oberflächlich charakterisiert.
„Mordsgeschenk für Agathe“ ist eine leichte Urlaubslektüre, die Story ist anspruchslos unterhaltsam, mich hat sie nicht besonders begeistert.
- M. C. Beaton
Agatha Raisin und der Tote im Wasser
(55)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderDer Frühling verwandelt Cotsworth zwar in eine wunderschöne Oase, aber es ist auch furchtbar langweilig. Agatha Raisin ist froh, als sie von einem Streit im Nachbarort erfährt. Ein Mineralwasser Hersteller möchte aus der Quelle schöpfen und will das Ganze auch groß aufziehen, aber es gibt Wiederstand. Agatha mischt sich ein und will helfen und dann geschieht ein Mord, es treibt jemand im Wasser und Agathas Spürsinn ist wieder geweckt. Auch in diesem Band wird es super spannend und mit viel Mut, Witz und einer Brise schwarzen Humor, ermittelt Agatha Raisin.
- Agatha Christie
Karibische Affäre
(151)Aktuelle Rezension von: koechlMiss Marple macht Urlaub in der Karibik. Sie soll sich dort von einer Lungenentzündung erholen und ordentlich Sonne tanken. Die Wärme tut ihr auch gut, doch leider langweilt sie sich. Alles ist eintönig, selbst das Wetter. Doch als ein anderer Gast, Major Palgrave, tot aufgefunden wird, ist es mit der Langeweile vorbei, denn der Major hat Miss Marple am Tag zuvor von einem Mörder erzählt und wollte ihr ein Foto zeigen. Aber eben dieses Foto ist nun verschwunden. Miss Marples Instinkte sind geweckt.
Das Setting hat mir gut gefallen. Die gesamte Handlung spielt sich in wenigen Tagen auf der Hotelanlage ab. So entsteht nur ein kleiner Kreis von Verdächtigen - dennoch bin ich dem Täter wieder nicht auf die Schliche gekommen. 😄
Dies war mein zweiter Miss Marple, der mir deutlich besser gefallen hat, als der erste, da sie dort eigentlich eher im Hintergrund stand. Das war in dieser Geschichte nun zum Glück nicht der Fall. Nun bin ich sehr gespannt auf weitere Geschichten der alten Dame. - Alan Bradley
Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort
(112)Aktuelle Rezension von: ClaudiaNeudoerferFlavia ist zurück aus Kanada. Leider wird sie von Ihrer Familie nicht sonderlich gut empfangen. Ihr Vater liegt im Krankenhaus und ist schwer erkrankt, sie darf nicht zu ihm. Der Fall den Flavia diesmal lösen soll ist etwas verworren. Es fiel mir schwer alles mitzuverfolgen. Flavia hat ihr Feuer noch nicht wieder zurück und kann nicht so richtig überzeugen.
- Janet Laurence
Mord zur Dinnerparty
(28)Aktuelle Rezension von: Hexe2208Darina Lisle ist Köchin bei einem Catering. Das Geschäft läuft gut, bis eine Kollegin an einer Pilzvergiftung stirbt. War es ein Unfall oder Mord?
Als die Aufträge zurückgehen und das Personal verdächtig wird begibt sich Darina auf Spuren suchen.
Bis ein weiterer Mord passiert...
Meine Meinung
Ich fand das zweite Buch besser wie das erste. Was mir besonders gut gefällt ist die Art von Darina und den Schreibstil von der Autorin.
In allem ein sehr schönes Buch mit guter Unterhaltung. - Katharina Schendel
Hummelstich - Ein Mord kommt selten allein
(13)Aktuelle Rezension von: KarinJNach meiner Meinung liest sich der Roman recht flüssig. Der Schreibstil und die Art der Darstellung hatten mich schnell eingefangen. Das wurde alles lebendig und abwechslungsreich erzählt, so dass ich mich rasch für die Story zu interessieren begann und auch wissen wollte, wie sie ausgeht. Die Figur der Bea von Maarstein war für mich angenehm quirlig und unkonventionell und Sven Grüneis und Borwin Wandelohe waren mir sympathisch. Die zahlreichen Figuren konnte man sich aufgrund der passenden Namen gut merken (z.B. die Bestatter Ruhe und Erdmann).
Allerdings verrät der Name auch den Täter, na ja.
Spätestens beim "persönlichkeitsgestörten Papageien" bröckelte dann die Zuneigung etwas, weil der Ausdruck mehrmals wiederholt wurde und ich die Begeisterung für den Begriff oder für die Idee dahinter nicht teilen konnte. Es fiel dann das ein oder andere Klischee auf, Bea stellte ungeschickte Fragen und, als sie zum Apotheker kam, ging mir die künstlerische Freiheit zu weit. Ich finde, dass man sich in einer realistischen Geschichte an die Regeln unserer Wirklichkeit halten muss (auch auf dem Dorf darf ein Apotheker keine Medikamente verschreiben). Die Auflösung war durchaus nett, aber auch unrealistisch und sinnlos aufgebauscht. Das sind Abstriche, mit denen ich zu einer Bewertung von 4 Sternen komme. Der Roman spielt übrigens in einem fiktiven Dorf nahe dem thüringischen Bad Frankenberg mit dem Schiefen Turm.
- Isabella Archan
Auch Killer haben Karies
(28)Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooksGerade bei einem Treffen mit Hauptkommissar Zimmer passiert etwas Schockierendes: Dr. Leocardia Kardiff, Zahnärztin mit Spritzenangst, findet einen Toten direkt vor ihren Füßen. Dabei lief doch bisher alles ziemlich ruhig und geordnet! Wird Leo diesmal wirklich aus den Ermittlungen rausbleiben können? Natürlich nicht! Als bald ein weiterer Mord passiert, gerät sie mitten in die Ermittlungen und es gibt mehr Verdächtige, als ihr lieb ist.
Dr. Leocardia Kardiff ist Zahnärztin, neugierig und hat ein großes Herz. Sie lässt sich nicht einschüchtern und hat ein gutes Gespür dafür, wenn etwas nicht stimmt. Dadurch gerät sie immer wieder in gefährliche Situationen, auch wenn sie das eigentlich vermeiden will. Ihre Mischung aus Cleverness, Chaos und Humor macht sie lebendig und sympathisch. Ich mochte besonders, dass sie trotz der Gefahren nie die Nerven verliert. Sie ist witzig, aber auch einfühlsam, was sie sehr authentisch macht. Ihre Entscheidungen sind manchmal unüberlegt, doch genau das bringt Spannung und Humor in die Geschichte. Sie bleibt eine Figur, die man gerne begleitet und die neugierig auf mehr macht.
Jakob Zimmer ist ernst, professionell und oft genervt von Leocardias Einmischung. Trotzdem erkennt man schnell, dass er ein gutes Herz hat und nur das Richtige tun will. Er ist klug, überlegt und bringt Struktur in die chaotische Welt von Leocardia. Durch seine Perspektive bekommt man auch die ernste Seite der Fälle mit, was einen guten Ausgleich zum Humor bildet. Ich fand spannend, wie er und Leocardia sich gegenseitig herausfordern. Mal sind sie Team, mal streiten sie, und gerade diese Dynamik macht viel Spaß. Er wirkt zunächst distanziert, doch nach und nach zeigt er seine verletzliche Seite. Dadurch wirken beide Hauptfiguren sehr menschlich und glaubwürdig.
Der Schreibstil von Isabella Archan war für mich neu, da dies das erste Buch war, welches ich von der Autorin gelesen habe. Sie schreibt locker, humorvoll und trotzdem spannend. Man merkt sofort, dass sie sowohl Krimi als auch Comedy gut miteinander verbinden kann. Die Szenen sind leicht zu lesen, man wird schnell in die Handlung hineingezogen. Besonders die Dialoge zwischen Leocardia und dem Ermittler sind witzig und lebendig. Gleichzeitig schafft die Autorin es, Spannung aufzubauen, sodass man die ganze Zeit miträtselt. Kleine Details werden später wichtig, was die Geschichte clever und gut durchdacht wirken lässt. Man spürt die Mischung aus Gefahr, Humor und Ermittlungsarbeit auf jeder Seite.
,,Auch Killer haben Karies“ ist ein unterhaltsamer Krimi mit viel Humor, Spannung und zwei außergewöhnlichen Hauptfiguren. Die Mischung aus Leocardias Chaos und der Ernsthaftigkeit des Ermittlers sorgt für viel Abwechslung. Mir hat besonders gefallen, wie beide Hauptfiguren miteinander agieren und sich gegenseitig ergänzen. Ich habe oft gelacht, aber auch mitgefiebert, wenn es ernst wurde. Das Buch ist kurzweilig, man liest es schnell durch, ohne dass es langweilig wird. Für Fans von humorvollen Krimis ist es auf jeden Fall lesenswert.
- M. C. Beaton
Agatha Raisin und der tote Gutsherr
(37)Aktuelle Rezension von: ChiarraWer die Krimibücher von M. C. Beaton liest und insbesondere die Serie um Agatha Raisin weiß, dass es sich um unterhaltsame, spannende und mit einer Prise Humor geschriebene Geschichten handelt. Und nicht um aktionsgeladene Krimis oder gar "Pageturner" oder "Thriller".
Dieses zehnte Buch der Serie fällt wieder unter diese Kategorie. Im Gegensatz zu dem letzten Fall jedoch nimmt hier das Hin und Her zwischen Agatha und James sehr wohltuend wenig Platz ein - manchmal sogar wie gegen Ende des Buches überraschend und überraschend kurz beschrieben. Vielmehr steht hier ein unterhaltsamer Kriminalfall im Vordergrund. Kein Top-Krimi, was ich jedoch bei dieser Serie auch nicht erwartet habe.
- Margarete Bertschik
Die Mutter des Kommissars und das französische Mädchen
(10)Aktuelle Rezension von: beastybabeDie Geschichte:
Hanna ist die titelgebende „Mutter des Kommissars“ Thomas Morgenroth und das „französische Mädchen“ ist Yvette Duchamp, die als Au-Pair bei der wohlhabenden Bauunternehmerfamilie Cordes lebt.
Yvette wird leider tot aufgefunden und Thomas soll den Fall mit seinen Kollegen aufklären. Inoffizielles und selbsternanntes Mitglied des Ermittlerteams ist auch Hanna, die sich als findige Spürnase entpuppt. Auf eigene Faust führt sie Gespräche im Umfeld des Opfers, reist sogar in deren Heimatstadt nach Frankreich und schließlich auch noch in die Schweiz. Ihre Hinweise führen die Polizei schließlich auf die richtige Spur und sie decken ein altes Geheimnis auf …Meine Meinung:
Der Schreibstil ist sehr atmosphärisch und detailreich, für meinen Geschmack waren es aber manchmal ein klein wenig zu viele Informationen oder Wiederholungen. Dass man als geübter Krimileser sehr schnell den Täter entlarven kann, fand ich auch etwas schade, aber das war es dann auch schon an Kritik.Ansonsten habe ich den eher ruhigen Krimi genossen, denn die Autorin haucht ihren Figuren sehr viel Leben ein. Nicht nur Hauptperson Hanna, sondern auch ihre Familie und die Kollegen ihres Sohnes Thomas werden glaubwürdig und authentisch dargestellt.
Zwischen Privatem und der Aufklärung des Falles herrscht eine sehr angenehme Balance. Die Nebeninformationen tragen meist dazu bei, den Figuren noch mehr Tiefe zu verleihen.
Hanna ist zwar schon etwas älter, aber das hält sie nicht davon ab, sich aus vollem Herzen ins Abenteuer zu stürzen. Da sie die Tote selbst gekannt hat, nimmt sie die Sache sehr ernst und geht auch einige Risiken ein.
Durch ihr harmlos wirkendes Auftreten erhält sie so manchen Hinweis, den die Leute der Polizei vielleicht nicht so leicht verraten hätten. Mit ihrer ruhigen Art trägt sie so nach und nach die Puzzleteilchen zusammen und löst das große Rätsel um Yvette, das sie schließlich auch zum Mörder führt.Die Geschichte ist sehr gut durchdacht und durchaus vielschichtig. Die Spannung wird leider durch zu viele Hinweise auf den Täter leicht getrübt, aber das Buch liest sich trotzdem noch sehr fesselnd. Schlüssig und recht glaubwürdig fand ich auch das Ende, das kaum noch Fragen offen lässt.
Für Fans von Hanna noch eine gute Nachricht zum Schluss: es wird wohl weitere Fälle geben, die sie lösen darf.
Fazit:
Ein eher ruhiger Ermittlerkrimi mit sympathischen Charakteren. Gut durchdacht, atmosphärisch und für alle Krimifans zu empfehlen. - Rita Mae Brown
Ruhe in Fetzen
(76)Aktuelle Rezension von: Die-GlimmerfeenIch bin rundum begeistert von diesem Buch. Die Autorin hat hier ein kleines Meisterstück vollbracht. Der Krimi ist spannend bis zum Schluss und wartet mit einigen erstaunlichen Momenten auf. Harry und ihre Tiere sind natürlich die Stars dieser Reihe allen voran Mrs. Murphy, die Tigerkatze mit dem detektivischen Spürsinn und ihr bester Freund Tee Tucker, ein mutiger Corgi. Neu auf Harrys Farm ist das Opossum Simon, dass mein Herz im Sturm erobert hat.
Eine ganz dicke Empfehlung an alle Wohlfühlkrimi-Fans, die ihre Freude an tierischen Detektiven und dem Landleben haben, allerdings sind die Morde härter als z.B. bei Tante Dimity oder den Agatha Christie Büchern um Miss Marple. - Isabella Archan
Tote haben kein Zahnweh
(36)Aktuelle Rezension von: Melanie_LudwigInhalt
Sie fühlt dem Bösen auf den Zahn … Dr. Leocardia Kardiff ist Zahnärztin mit Spritzenphobie – und zu ihrem Unmut macht die selbstverordnete Hypnosetherapie nur dürftige Fortschritte. Doch eigentlich hat sie ein viel dringlicheres Problem: Leo ist auf die Leiche einer Seniorin gestoßen, die augenscheinlich ermordet wurde! Eigentlich beginnt jetzt die Arbeit der Polizei … doch als sie mitbekommt, dass der Toten eine Goldbrücke im Gebiss entfernt wurde, muss sie als Frau vom Fach natürlich ermitteln – ganz zum Unmut des verflucht starrköpfigen und leider auch entwaffnend attraktiven Hauptkommissars Jakob Zimmer …!
Fazit
Ein krimi Der mich nicht überzeugen konnte. Ich bin selbst zahnarzthelferin deshalb wollte ich das Buch lesen. Für meinen Geschmack ist Leo eine seltsame Ärztin. Mir hat auch nicht die lange Beschreibung z. B. Vom Mord gefallen. Wer bitte lacht wenn er ermordet wird das ist schon sehr makaber. Wem es gefällt wird hier fündig. Ich habe mir mehr erhofft. Gut war die Sicht des Mörders so das man nicht von Anfang an weiß wer es war.
- M. C. Beaton
Agatha Raisin und die ertrunkene Braut
(29)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Agatha entdeckt nach einem Unwetter eine tote Frau in einem Brautkleid, die in einem Fluss entlangtreibt. Um sich nach ihrer Scheidung abzulenken, beginnt sie zu ermitteln. Dabei kommt ihr irgendwann auch ihr neuer Nachbar zur Hilfe.
Mir hat dieser Teil wieder deutlich besser gefallen als der vorherige. Wahrscheinlich weil James endlich weg ist. In der Serie war er ja noch halbwegs sympathisch, aber in den Büchern wurde er von mal zu mal schlimmer.
Den Fall fand ich auch spannend, wenn auch etwas vorhersehbar. Lustig war nur, das eine Person die ganze Zeit sagt, was passiert ist und alle es abtun, weil die Lösung zu simpel ist.
Alles in allem habe ich mich wieder sehr gut unterhalten gefühlt.
- Sally Andrew
Tannie Marias Rezepte für Liebe und Mord
(35)Aktuelle Rezension von: katze102Sally Andrew lebt in Ladismith, in der Provinz Kapstadt, Afrika - genau wie Tannie Maria, eine der Hauptfiguren dieses Debütromans.
Tannie Maria, Mitte 50 und verwitwet, wohnt in ihrem Häuschen etwas abseits der Stadt, liebt es zu kochen und zu backen. In Teilzeit arbeitet sie bei der "Klein-Karoo Gazette", beantwortet Leserfragen und ergänzt ihre Antworten immer durch ein helfendes und schmackhaftes Rezept, das sie extra dafür ausprobiert. Ihre Vorgesetzte Hattie und ihre Kollegin Jessie sind zugleich ihre besten Freundinnen, probieren mit Freude ihre neuen und bekannten Kreationen aus und gehen mit ihr durch Dick und Dünn. Als Maria Briefe bekommt, die aufzeigen, dass eine Frau in Gefahr schwebt und kurz darauf ermordert wird, ermitteln die Drei und versuchen dem Polizeiteam zu helfen, was nicht immer gut ankommt..... zudem bleibt es nicht bei einer Leiche und für die Gazette-Ladies wird es manchmal ganz schön gefährlich.
Der Schreibstil ist ganz bezaubernd, die Geschichte wird ausgesprochen charmant erzählt und sowohl die Gazette-Ladies als auch die Polizisten werden sehr sympathisch und menschlich dargestellt.Wenn Tannie Maria Leserbriefe beantwortet, Zutaten für das passende Rezept einkauft und dann zu Hause loslegt, erhält man das ein oder andere Rezept oder Anregung direkt; am Ende des Buches gibt es dann eine ausführliche und genaue Rezeptsammlung verschiedener im Roman vorkommender Rezepte. Die Ermittlungsarbeiten werden sehr sympathisch beschrieben; die Damen haben Pfiff, Grips und Courage. Sehr gut haben mir auch die vielen Beschreibungen der Pflanzen und Tiere, Begriffe und auch Flüche auf Africans gefallen; man merkt stets, mit wieviel Leidenschaft enorme Hintergrundrecherche betrieben wurde; besonders gut gefallen hat mir ein Kochbuch des Vaters der Autorin, das sie zu Rate gezogen hat und angibt, es sein von 1951 gewesen. Nach Suche habe ich entdeckt, dass die Erstausgabe vom 01.01.1900 sein muss; ich liebe es, wenn sich jemand soviel Mühe macht um ein stimmiges Bild abzurunden.
Insgesamt hat mich dieser Cosy-Krimi ausgesprochen gut unterhalten, szenenweise war er skurril und humorvoll; die Natur-, Tier- und Pflanzenbeschreibungen, die Worte auf Africans und auch die tollen Rezepte lassen dieses Buch beim Lesen verzaubern und in vielerlei Hinsicht köstlich genießen.
- Janet Laurence
Mord zur Cocktailparty: Darina Lisle ermittelt
(27)Aktuelle Rezension von: LerchieDarina Lisle ist Jurorin bei einem Kochwettbewerb. Von der Siegerin wird sie zu einem Wochenende auf deren Landsitz eingeladen. Das kann sie nicht ablehnen und nimmt die Einladung an. Doch dort erwartet die Hobbydetektivin nicht nur gutes Essen sondern auch ein eiskalter Mord. Und daran kann Darina nicht vorbeigehen. Sie beginnt zu ermitteln.
Meine Meinung
Wieder ienmal ermittel Darina Lisle in einem Mordfall. Und wieder ist das Buch superspannend, besser als das Vorherige. Durch den angenehm unkomplizierten Schreibstil der Autorin konnte ich es auch ohne Unterbrechung im Lesefluss lesen, denn es gab keine Unklarheiten im Text. Auch war ich in der Geschichte schnell drinnen und konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Hier natürlich in Darina, die es einfach nicht lassen kann wenn ihr ein Mord ‚über den Weg läuft‘, wie ich es ausdrücken möchte. Darina war am Überlegen ob es nun Mord war, oder doch nur ein Unfall mit Fahrerflucht? Und es bleibt nicht bei diesem einen Todesfall. Auch Darinas Privatleben kommt nicht zu kurz und das Ende ist durchaus überraschend, auch wenn sich eine meiner Vermutungen bestätigt hat. Dieses Buch ist wieder sehr spannend geschrieben und es bleibt so bis zum Ende. Mancher mag bemängeln, dass es die Neuauflage eines älteren Buches (Mord nach Rezept) ist, was mich jedoch nicht stört, denn dieses kannte ich nicht. Auf jeden Fall hat es mir sehr gut gefallen, mich gefesselt und gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung, sowie die volle Bewertungszahl.
- Janet Laurence
Mord zur Vorspeise
(31)Aktuelle Rezension von: Ariane_DittmannInhaltsangabe zu "Mord zur Vorspeise"
Mord im Landhotel - Darina Lisle ermittelt mit britischem Charme und Humor
Ein kulinarischer Cosy Crime für Fans von Rhys Bowen
Der Traum ein eigenes Hotel zu besitzen wird für Darina Lisle endlich wahr. Doch vorher muss sie viel Zeit und Geduld in die Umgestaltung stecken, um aus der Mischung von angestaubtem Prunk und Hässlichkeit ein idyllisches Landhotel zu machen. Während Darina mit Planen beschäftigt ist, ermittelt ihr Freund, Inspektor William Pigram, in der Nähe an einem Mordfall. Doch als ein zweiter Toter sämtliche Bewohner und Gäste des Hotels zu Verdächtigen macht, ist auch Darinas Spürsinn geweckt. Gemeinsam mit William stellt sie dem Doppelmörder nach - und bringt sich dabei selbst in Gefahr ...Routiniert geschriebener Krimi mit überzeugenden Charakteren und einem Spannungsbogen, der nicht nachlässt. Ein Krimi, wie er sein sollte!
Agatha Christie: Miss Marple - Die verschwundenen Goldbarren [Loewe] [hardcover]
(3)Aktuelle Rezension von: kassandra1010Dieser Band umfasst insgesamt 13 kurze Kriminalfälle. Das Buch eigent sich hervorragend, um Miss Marple kennenzulernen. Die Geschichten sind kurz und knapp gehalten und enden wie gewohnt stehts mit der erstklassigen Auflösung der Fälle durch die Detektivin Miss Marple.
Die Kurzgeschichten beinhalten Übersinnliches, vergiftetes Essen, einen vermeintlichen Badeunfall und verschwundenes Gold.
Miss Marple ist natürlich mit ihrem Schaftsinn bestens für die Mörder und die zu lösenden Fälle gewappnet und verblüfft somit wie immer die Beteiligten und Verdächtigen.
Klassische Kriminalfälle in einem Sammelband, die sich also ideal eignen für einen kurzen Ausflug in die Welt der Agatha Christie.- Mareike Marlow
Blutroter Flieder
(40)Aktuelle Rezension von: RoRezepteBlutroter Flieder ist der 2. Teil der eigentlich geplanten Trilogie um die Schwestern Jana & Tessa von der Autorin Mareike Marlow.
Der Roman ist eine wirklich tolle Fortsetzung; lediglich 6 Wochen nach dem ersten Kennenlernen der so gegensätzlichen Schwestern und knüpft damit zeitlich direkt an den 1. Band an. Besonders dieser enge Zeitrahmen ermöglicht direkt das Gefühl wieder mitten in der Geschichte zu sein und nichts verpasst zu haben. Natürlich kann das Buch auch einzeln gelesen werden; allerdings empfehle ich dennoch mit den 1. Band zu beginnen.
Im zweiten Band gibt es einen erneuten Mord in Burgheide. Der Pferdepfleger Sven Rothenbrink vom Gestüt Hensel ist überzeugt, dass seine Chefin nicht durch einen Reitunfall tödlich verunglückte und sucht deshalb die Hilfe der zwei Schwestern auf. Allerdings war Sara nicht nur seine Chefin… Motiv ist direkt klar: Eifersucht, oder? Jana und Tessa begeben sich wieder auf Schnüffeljagd und Schleusen Tessa als Reitschülerin auf den Reiterhof ein. Allerdings bleibt es nicht die einzige Leiche…
Es war wieder super unterhaltsam dem sympathischen Schwestern-Duo bei der Mördersuche zu begleiten. Der Leser konnte nicht nur über den Mörder und die Zusammenhänge rätseln, sondern wurde auch mit amüsanten Anekdoten unterhalten. Dazu zählen Tessa qualvoller Kaffeeentzug, aber auch einfach die Unterschiedlichkeiten der Schwestern im Alltag und deren kleinen Nervigkeiten untereinander. Sie lassen dem Leser oft schmunzeln, zumal die bereits jetzt schon vorhandene Schwesterliebe zu spüren ist.
Aktuell ist Band 3 noch weit in den Sternen, würde ich mir doch sehr wünschen weiterlesen zu können. Denn dem Leser bleibt weiterhin offen, was aus dem Stadtkind Tessa wird: bleibt sie in Burgheide oder geht sie zurück nach Berlin? Können die Schwestern das Haus am See behalten, oder verlieren sie es?
Blutroter Flieder hat mich erneut von der Autorin und der Reihe überzeugt. Ich hoffe, dass die Autorin eines Tages den dritten Band schreiben wird und kann jedem Leser die Blaubeermorde und Blutroter Flieder empfehlen. Beide Bücher sind zwei sehr unterhaltsame Krimis zweier absolut sympathischen Schwestern.
Die Rezepte aus Blutroter Flieder findet ihr unter www.RoRezepte.com & https://rorezepte.com/blutroter-flieder-mareike-marlow/
- Meg Cabot
Mord au chocolat
(95)Aktuelle Rezension von: MorgensternDie vollständige Rezension findet ihr unter:
https://www.emilialynnmorgenstern.de/rezensionen-zu-autoren-mit-c/#Heather-Wells-3 - Kari Erlhoff
Rocky Beach Crimes. Tödliche Törtchen
(39)Aktuelle Rezension von: Emmy_TeardropIch persönlich war nie der große Die Drei ???-Fan, ein paar Bände der Mädchenkollegen und auch ein paar der Kids-Version besitze ich. Als ein Bekannter mir dann die Spin-off-Reihe vorschlug, dachte ich, ich könne damit etwas anfangen.
Diesmal ermittelt Tante Mathilda, und zwar bei dem Mord am Schauspieler George Weston, der über ihrem Kuchen zusammenbricht. Er sitzt in der Jury des Rocky Bake, dem großen Kuchenwettbewerbs. Mathilda nimmt mit ihrem grandiosem Kirschkuchen nur teil, weil sie den Schauspieler im echten Leben sehen will. Als er dann über ihrem Kuchen zusammenbricht und kurz danach für tot erklärt wird, glaubt sie nicht an einen natürlichen Tod und beginnt zu ermitteln.
Es ist eindeutig noch im Die Drei ???- Kosmos, ideal für Fans der Reihe, mir hat gut gefallen, dass die Nebencharaktere nun ermitteln, und nicht nur die drei Detektive. Ein wenig unrealistisch, dass so viele Verbrechen in Rocky Beach passieren finde ich allerdings schon. Das Buch ist mit 192 Seiten recht dünn und damit auch etwas für Anti-Leseratten.
Das Cover passt nur halb zum Inhalt, strahlt aber dennoch die Stimmung aus. Ich denke allerdings nicht, dass ich weitere Bände lesen werde.
- M. C. Beaton
Agatha Raisin und die tote Hexe
(42)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderAgatha Raisin hat ein Problem. Ihr fallen die Haare aus und sie will nicht, dass James sie so zu Gesicht bekommt. Also recherchiert sie und kommt auf ein Hotel, wo es eine Hexe in der Nähe gibt und diese hat Wundermittel an der Hand und genau so ein Mittel braucht Agatha für ihre Haare. Sie reist ab und verheimlicht ihr Problem und versteckt das Haar unter einer Perrücke. Kaum hat sie aber die Hexe aufgesucht und die Tinktur aufgetragen, passiert ein Mord und die Hexe ist tot. Die Polizei vor Ort ist irritiert vom Spürsinn Agathas und verdächtigt sie und dann müssen ihre Freunde kommen und helfen. Wieder einmal super spannend und eben auch witzig und mit ganz viel schwarzem Humor. Ich bekomm einfach nicht genug von Agatha und den ganzen weiteren tollen Figuren. M.C. Beaton hat eine tolle Art zu Schreiben und Spannung aufzubauen.
- Rita Mae Brown
Schade, dass du nicht tot bist: Ein Fall für Mrs. Murphy (Ein Mrs.-Murphy-Krimi 1)
(110)Aktuelle Rezension von: Buechergarten》INHALT:
Mary Minor „Harry“ Haristeen ist mit Anfang Dreißig die jüngste Postmeisterin von Crozet, Virginia. Sie liebt ihre Arbeit und ihre Tigerkatze Mrs. Murphy sowie ihren Corgi Tee Tucker. Genauso liebt sie es in den Postkarten der vielen bekannten Gesichter der Kleinstadt zu stöbern, die das Postamt als den besten Ort zum Austausch auserkoren haben. Als eines Tages eine Postkarte mit dem Bild eines steinernen Grabengels und den Worten „Schade, dass Du nicht hier bist“ in Kelly Craycrofts Postfach landet, vermutet Harry noch einen makaberen Scherz. Doch als der erfolgreiche Geschäftsmann am nächsten Tag tot aus einem seiner Zementmischer gezogen wird, rückt Harrys Scheidung als Thema Nr. 1 in den Hintergrund und sie wird hellhörig. Typisch schwerfällig für einen Menschen, findet Mrs. Murphy, die zusammen mit Tucker längst die Ermittlungen aufgenommen hat!
》EIGENE MEINUNG:
„Schade, dass Du nicht tot bist“ ist einer der Romane, die für mich als Jugendliche ein Zufallsfund im Bücherregal meiner Mutter waren. Ich liebe ihn bis heute und frage mich, warum ich so lange gewartet habe, die Reihe nochmals von vorne zu beginnen – es fühlt sich ein bisschen an wie nach Hause kommen! :)
Die Cover sind mit ansprechenden Zeichnungen, passend zum Inhalt der Bücher, gestaltet. Als Autorinnen werden sowohl Rita Mae Brown, als auch ihre Katze Sneaky Pie angegeben, von der es in den Büchern je ein Vor- sowie ein Nachwort gibt. Hier wird bereits zum ersten Mal der Humor der Bücher deutlich. Hinzu kommen in den Geschichten jedoch vielfältige Themen wie Politik, menschliches Miteinander, Stärken und Schwächen, Landwirtschaft, Alltägliches, Gefühle, Geschichtliches und vieles mehr. Gerade die teilweise sehr tiefgründigen Gedanken, im Wechsel mit Humor, Ermittlungen und Spannung, gefallen mir ausgezeichnet!
Hauptcharakter im Buch ist ganz klar Harry, flankiert von ihren beiden Lieblingen Mrs. Murphy und Tee Tucker. Harry ist eine junge Frau mit Grundsätzen und einem sehr bodenständigen Lebenswandel. Zu Beginn der Reihe ist sie frisch getrennt von ihrem Ehemann, was zusätzlich für Aufregung in der Kleinstadt sorgt. Mrs. Murphy ist eine schlaue und durchaus von sich überzeugte Tigerkatze, die jedoch das Herz am rechten Fleck hat. Tee Tucker hingegen ist vorrangig gutmütig und treuherzig. Zusammen ergeben sie ein tolles Ermittlerteam, dessen „Gespräche“ untereinander der Leser verfolgt. Mit Harry können sie nur kommunizieren, wenn diese ihre, ihnen als Tieren gegebenen Möglichkeiten, richtig interpretiert. Genau dies macht einen großen Reiz und gewissen „Realismus“ der Geschichte aus, wenn die beiden z. B. verzweifelt versuchen Harry auf etwas aufmerksam zu machen und sie dies als typisch tierisches Verhalten abtut. Genauso, wenn man Verhaltensweisen der beiden in den eigenen Haustieren wieder findet und sich fragt was sie einem wohl sagen wollen! Hihi
Dazu kommen eine Vielzahl an weiteren Nebencharakteren, die den typischen Querschnitt der traditionsverbundenen, wenn auch manchmal etwas klischeehaft dargestellten, Südstaaten-Bewohner darstellen: Freunde, alte Schulkollegen, Nachbarn, Damen die in Kirchen engagiert sind, reiche Bürgermeistergattinnen, alte Affären, Polizeibeamte, neu hinzugezogene Protagonisten. Jeder von ihnen bereichert die Geschichte auf ihre Weise und macht auch für den Leser die Suche nach dem Mörder höchst spannend. Unterstütz wird man dabei von einem Glossar zu Beginn des Buches.
Die Handlung wechselt sich wie gesagt mit Alltäglichem, Humor, Spannung, Ermittlungen, gefühlsbetonten Situationen und vielem mehr ab. Das Ende des Buches ist als Höhepunkt gut ausgearbeitet und macht schlicht weg Spaß! Der Schreibstil trägt dazu seinen Teil bei, indem er flüssig, bildhaft und sehr eingängig gehalten ist.
》FAZIT:
Für mich ein Lese-Erlebnis wie ein nach Hause kommen! Die liebevoll gezeichneten Charaktere, die zwischenmenschlichen Abenteuer, die Ermittlungsarbeit von Mrs. Murphy und Tee Tucker, der Humor, das Miträtseln…ich bin wieder einmal begeistert!
- T. H. Campbell
Der Ruf des Todesvogels
(50)Aktuelle Rezension von: ancla_books4life**** Worum geht es? ****
Sara könnte durchdrehen: Ein Uhu hält sie Nacht für Nacht wach. Dann kommt es zu einem Erdrutsch, und eine 30 Jahre alte Leiche kommt zum Vorschein. Für Sara eine willkommene Einladung, in ihren Chroniken auf die Suche zu gehen und den Fall zu lösen. Ob der Uhu wohl ahnt, in welche Gefahr sie sich dabei begibt und deshalb keine Ruhe gibt?
**** Mein Eindruck ****
Übergeordnet zur gesamten Reihe:
Die Figuren wirken durchweg authentisch und sympathisch. Selbst wenn man sie nicht mag, mag man sie irgendwie. Gerade, dass sie alle Ecken und Kanten mitbringen und nicht immer berechenbar agieren, war eine Bereicherung. Die übergeordnete Entwicklung der Figuren ist hervorragend gelungen. Sara nimmt dabei natürlich eine besondere Rolle ein und schafft es immer wieder, mich in das Geschehen hineinzuziehen. Sie ist schon eine Persönlichkeit für sich – lieben und schütteln, immer im Wechsel. Die britische Atmosphäre, das Cottage und das stets etwas Übertriebene brachten mich zum Schwärmen und Schmunzeln. Ich konnte mich immer wohlfühlen und gleichzeitig eine angenehme Spannung verspüren, sodass es nie langweilig wurde. Die Fälle sind individuell, und so kommt mit jedem Buch eine interessante neue Dynamik hinzu. Der Schreibstil der Autorin ist kraftvoll und gewitzt, kurzweilig, mit einem angenehmen Ausgleich zwischen den Dialogen und dem Erzähler.
Individuelles zu diesem Buch:
In diesem Buch ist die Szenerie insgesamt etwas düsterer, wodurch mir Saras Fudgesucht umso mehr auffiel – ganz schön ungesund für mich 🤭. Zu Beginn konnte mich die Geschichte richtig fesseln, allerdings wurde es mir im weiteren Verlauf etwas zu trubelig. Gerade die neue Figur Jeremy Jones war mir von Anfang an unsympathisch. Ein bisschen musste das auch hier sein, aber insgesamt machte es das Buch für mich weniger „cozy“. Der Uhu war übrigens ein humorvolles Element, das sich immer wieder fand.
**** Empfehlung? ****
Ich kann diese Reihe von Herzen empfehlen. Sie ist angenehm cozy und ausgewogen spannend. Das britische Ambiente und die sympathische Sara machen daraus ein wirklich tolles Lesevergnügen zum Abschalten und Genießen.
- M. C. Beaton
Agatha Raisin und das Geisterhaus
(26)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderAgatha Raisin erfährt von einem Geisterhaus im Nachbarort und findet es ungeheuer spannend und ist natürlich mehr als neugierig. Mrs.Witherspoon ist die Bewohnerin und sie ist alles andere als beliebt bei den Bewohnern und auch ihre Kinder, haben nichts nettes über sie zu sagen. Nur die Tochter schaut manchmal vorbei und dann gibts noch Interessenten für ihr Anwesen. Als die Dame tot aufgefunden wird und Agatha Raisin merkt, dass kein Geist umgeht, sondern, dass jemand der alten mrs. Witherspoon Streiche gespielt hat, taucht sie tief in die Geschichte des Anwesens ein und gerät dabei doch selbst in aller größte Gefahr. M.C.Beaton sorgt auch in diesem Band von Agatha Raisin und das Geisterhaus für jede Menge Spannung und bringt uns auf so manche falsche Fährte. Mit viel Witz und schwarzem Humor, unterhält sie auf großartige Art und Weiße und natürlich kommen auch die Gefühle nicht zu kurz und Agathas Freunde, stehen ihr wie immer zur Seite und reichen ihr auch so manche helfende Hand. Es spuckt...
















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