Bücher mit dem Tag "höhen und tiefen"
18 Bücher
- David Nicholls
Zwei an einem Tag
(3.716)Aktuelle Rezension von: FelixVEmma und Dexter verbringen nach ihrem Collegeabschluss eine Nacht zusammen, dann trennen sich ihre Wege. Doch jedes Jahr am 15. Juli verfolgen wir ein kurzes Kapitel aus ihrem Leben, in dem sie sich einander annähern, sich verlieren und sukzessive wachsen. Nicholls mischt Humor, Herz und lebendige Brit-Pop-Reflexionen und lässt eine nie vollständig romantisierte, aber zutiefst menschliche Liebe entstehen.
Die Stärke des Romans liegt in seiner ehrlichen Darstellung des Erwachsenwerdens, in der Suche nach Identität und im Spiel zwischen Nähe und Distanz. Emma bleibt bodenständig, kämpft mit Erwartungen, Dexter pendelt zwischen Starrummel und Selbstzweifel. Diese Dualität wird realistisch und ohne Kitsch erzählt. Die ausgewählten Tage reichen aus, um ein ganzes Leben zu spüren, selbst ohne vollständige Chronik der Zwischenzeit. Das Ende trifft dich.
Fazit:
Ein melancholischer Liebesroman, der lange nachhallt. - Matt Haig
Ich und die Menschen
(776)Aktuelle Rezension von: Frau_Stern_liestZusammenfassung des Autors:
"(...)Es handelt vom Sinn des Lebens und von überhaupt nichts. Es handelt davon, was passieren muss, damit man auf die Ewigkeit verzichtet und sich der Sterblichkeit überlässt. Es handelt von Liebe und toten Dichtern und Erdnussbutter mit ganzen Nüssen. Es handelt von Materie und Antimaterie, von allem und nichts, von Hoffnung und Hass. Es handelt von einer 41-jährigen Historikerin namens Isobel und ihrem 15-jährigen Sohn Gulliver und dem klügsten Mathematiker der Welt. Es handelt davon, wie man ein Mensch wird.(...)"
Persönliches Statement:
Auch auf die Gefahr hin, oberflächlich zu wirken, aber vielleicht kennt ihr das ja: dass gebrauchte Bücher, die man irgendwann irgendwo mal gekauft hat, im Gegensatz zu gut riechenden Neuausgaben ein eher stiefkindliches Dasein auf dem SuB fristen. Zum Glück dauerte dieser Zustand bei diesem Buch nur wenige Wochen - sonst hätte ich so richtig was verpasst!
Matt Haig, den viele sicher als Autor von "Die Mitternachtsbibliothek" und anderen Werken kennen, hat hier ein so wunderschönes Buch abgeliefert, das ich jedem Erdling unbedingt empfehlen möchte! Es ist philosophisch, witzig, spannend und -Matt Haig eben- überzogen mit einem kostbaren Hauch Melancholie. Richtig schön!
Im Nachwort erfährt man, wie die Geschichte entstand – auch das hat mich nachhaltig berührt.
Absolute Leseempfehlung! - Nestor T. Kolee
Der Junge, der auf einem Esel ritt: Das Leben ist keine Reise
(75)Aktuelle Rezension von: itwt69Leider hat mich die Geschichte gar nicht gepackt - weder habe ich etwas Neues erfahren, noch bin ich auf der Suche nach dem Sinn des Lebens voran gekommen - wobei ich diesen Weg auch gar nicht bewusst eingeschlagen habe. 2,5 🌟
- Fionnuala Kearney
Wir zwei ein Leben lang
(72)Aktuelle Rezension von: kisacaeinsteinIch bin in das Buch mit der Erwartung gestartet, eine schöne Liebesgeschichte zu lesen.
Heute, nach dem Ende, fühle ich, dass mich das Buch emotional sehr heruntergezogen hat. Wie viel kann in einem Buch denn passieren? Die Familie hat in den knapp 400 Seiten alles erlebt, was möglich ist. Das waren mir zu viele Themen auf einmal und auch zu oft ein Hin und Her. Ich hätte mir wirklich etwas positiv Stimmendes erwartet. Falls du auf der Suche nach einem Feel-Good-Roman bist, dieser ist es eher nicht.
- Hanna Bloom
Blaues Chaos
(9)Aktuelle Rezension von: Sabine828Die erste große Liebe Oh das Buch war so schön, ich habe wirklich geschmunzelt űber die Beiden. Ich habe es in einem gelesen es ist toll.Es hat mich sehr an meine Jugend erinnern, erste große Liebe, erster Kuss. Super geschrieben. Es ist sehr zu empfehlen . Ich liebe diese Buch. Vielen lieben Dank Hanna Bloom. LG Sabine B.aus Coesfeld - Heidi Hetzer
Ungebremst leben
(5)Aktuelle Rezension von: PrimroseHeidi Hetzer hat jahrelang das Autohaus Opel Hetzer in Berlin geführt. Als Rallyefahrerin und Unternehmerin ist sie weit über Berlin hinaus bekannt. Nun begibt sie sich mit dem Oldtimer „Hudo“ auf eine außergewöhnliche Reise um die Welt. In knapp tausend Tagen reist Heidi, die zu Beginn der Reise 77 Jahre alt ist, allein in einem klapprigen Gefährt einmal um die Erde, tourt durch China, Australien, Südafrika, und Amerika, bis sie schließlich nach gut zweieinhalb Jahren am 12. März 2017 wieder in Berlin ankommt. Das Buch „Ungebremst leben“ erzählt von einer Reise der ganz besonderen Art, von Heidis Liebe zu Autos und dem Fahren und von ihrem Leben.
Ich kannte Heidi Hetzer tatsächlich vor der Lektüre des Buches nicht, dachte aber, dass die Inhaltsangabe vielversprechend klang. Reiseberichte und Erzählungen aus anderen Ländern faszinieren mich und so dachte ich mir, eine alte Dame in einem Oldtimer auf Weltreise, warum auch nicht? „Ungebremst leben“ war eine Lektüre der etwas anderen Art. Ich hatte mir mehr kulturelle Einblicke hinter die Kulissen anderer Länder erhofft, was ich erhalten habe, war: Autos, Autos, Autos. Heidi Hetzer war Autoliebhaberin durch und durch, das merkt man beim Lesen des Buches sehr schnell. Sie beschreibt ausführlich die Werkstatt ihres Vaters, ihre Anfänge als Rallyefahrerin, ihre Erfolge und ihre Faszination zu Autos. Das waghalsige Unterfangen, mit einem Oldtimer durch die Welt zu fahren, funktioniert tatsächlich. Heidi Hetzer fährt 85 000 km in 960 Tagen und bereist unterwegs 46 Länder. Dabei schreibt sie selbst, dass sie im Nachhinein nicht von einer Weltreise sprechen würde, sondern eher von dem „internationalsten Werkstatttest“, der unternommen wurde. Vierunddreißig Mal musste Heidi während der Reise das Auto in die Werkstatt geben, um es reparieren zu lassen. Immer wieder blieb sie zwischendurch auf der Strecke stehen, musste den Wagen abschleppen lassen und sich Hilfe von fremden und befreundeten Menschen holen.
Die Geschichte ihrer Weltreise ist die Geschichte des Oldtimers Hudo. Man bekommt als Leser*in die ganzen Reparaturen, Abbschleppmanöver und die Zeit des Wartens mit, während an Hudo herumgewerkelt wird. Man bekommt leider eher wenig von Land und Leute mit, es sei denn, es handelt sich um andere Autoliebhaber oder Werkstattbesitzer, die wiederum eine Faszination zu Hudo entwickelt haben. Mich konnte dieses ständige „Stopp-and-go“ von Hudo und Heidi leider nicht komplett überzeugen. Ich fand es auch schade, dass sie ständig weiterfahren wollte, wenn sie gerade in einem neuen Land angekommen war. Es schien ihr nicht wirklich um die Länder an sich zu gehen, sondern um das Fahren und Gas geben. Erst rückblickend habe ich verstanden, dass sie in Berlin schon längst eine Ikone war und berüchtigt für ihren sturen Willen und ihre Autos. Hetzer war eine bemerkenswerte Person, die sicher viele Frauen inspiriert hat, ihren eigenen Weg zu gehen.
Wer Fahrzeuge und Oldtimer liebt, wird in diesem Buch sicher auf seine Kosten kommen. Wer sich einen Reisebericht über verschiedene Länder und deren Kulturen erwartet, wird hier jedoch enttäuscht werden.
- Judith W. Taschler
Über Carl reden wir morgen
(77)Aktuelle Rezension von: Bellis-PerennisJudith W. Taschler hat mit „Über Carl reden wir morgen“ einen sehr schönen Familienroman geschrieben. In dem Buch wird die Geschichte von drei Generationen der Familie Brugger aus dem Mühlviertel erzählt. Beginnend mit dem Großvater in den Anfangsjahren des 19. Jahrhunderts bis nach dem ersten Weltkrieg, erfahren wir aus verschiedenen Erzählperspektiven über das Leben, Leiden und Lieben dieser Familie. Einige Geheimnisse der Familienmitglieder werden enthüllt, manche nicht.
Die Komplexität der Geschichte(n) verlangt ein erhöhtes Ausmaß an Konzentration. Dafür wird man mit der hohen sprachlichen Qualität des Romans belohnt.
Der Roman gibt sehr gut die Lebensrealitäten dieser Epoche wieder. Vor allem die Stellung der Frau als Ehefrau, Mutter, Tochter, Dienstmagd sowie unbedankter und unbezahlter Arbeitskraft, wird sehr plastisch herausgearbeitet. Frauen, die aus diesem tradierten Rollenverständnis ausbrechen, werden oft verstoßen, jedenfalls scheel angesehen.
Im Fokus steht die Generation der Zwillinge Carl und Eugen, Gustav und ihre Schwester Elisabeth Brugger. Eugens Erlebnisse in Amerika zeigen, dass auch dort nicht alles Gold ist, was glänzt.
Im nachfolgenden Roman „Nur nachts ist es hell“ wird die Familiensaga fortgesetzt und aus Elisabeth Bruggers Perspektive erzählt.
Fazit:
Gerne gebe ich dieser Familiengeschichte, die durch den hohen Spannungsbogen und der gehobenen Sprache punktet, 5 Sterne.
- Patrick Schnalzer
Babyspeck
(17)Aktuelle Rezension von: Annette126❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤
Rezension zu "Baby Speck" am 03.07.2020 R
Zuckersüß 🙂🙂🙂
Tim, Isa und Karl-Heinz - ein sehr süßes Baby, was gerne schreit - sind gemeinsam in einer Wohnung. Tim - tief in Gedanken versunken - hört auf einmal den lieben Karl - Heinz, der sich dabei lautstark bemerkbar macht - er weiß, was er will....
WIE reagiert Tim auf sein Geschrei?🤔
Ich finde diese Babygeschichte wirklich sehr süß. Musste dabei auch recht viel lachen und schmunzeln. Das liebe Baby Karl-Heinz finde ich dabei auch wirklich sehr lieb und vor allen Dingen auch schön laut - so muss es bei einem Kleinkind ja auch schließlich sein.
Ihre Mama konnte dabei auch sehr gut auf das Kind eingehen. In meinen Augen ist es dabei auch eine sehr schöne, herrliche und liebevolle Familie. Es wird hierbei aber auch sehr deutlich die Entwicklung des Kleinkindes gezeigt - so, wie auch im reellen Leben.
Mir hat dieses Buch auf jeden Fall auch viel Freude gemacht und es bekommt heute liebend gerne die vollen 5 Sterne von mir.🙂🙂🙂
❤ Liebevoll empfehlen kann ich es wirklich jedem von Euch❤
❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤
- Thilo Wydra
Eine Liebe in Paris – Romy und Alain
(20)Aktuelle Rezension von: AukjeRomy Schneider und Alain Delon, waren von 1958 bis 1964 so etwas wie ein Traumpaar in Paris. Während der Filmaufnahmen zu 'Christine' lernten sie sich kennen und verliebten sich in einander. Daraufhin verlies Romy Deutschland und begann mit Delon ein neues Leben in Frankreich. Nach fünf Jahren Beziehung trennten sich beide und blieben aber Freunde und drehten danach noch zwei weitere Filme mit einander. Über die Jahre hinweg in denen beide eine erfolgreiche Filmkarriere hatten, beteuerten sie immer wieder wie wichtig sie für einander sind. Als Romy 1982 verstarb war es Delon, der sich um ihre Beerdigung kümmerte und alles organisierte.
In dem Buch geht es eigentlich nur zu 1/3 über die Beziehung zwischen Romy und Delon und der Rest ist eher so etwas wie eine Biografie der beiden Schauspieler. Dennoch ist es interessant. Was mich persönlich etwas störte waren die überausufernden Informationen über Personen die eigentlich nicht unbedingt wichtig waren.
- Cassidy Davis
PAID LOVE (Loving YOU 1)
(9)Aktuelle Rezension von: sarah_booksanddreamsPAID Love war bisher eins der wenigen Bücher, das ich von Cassidy Davis, hier in Kooperation mit Sophia Berg, noch nicht gelesen hatte.
Endlich habe ich nun auch Chloes & Adrians Geschichte kennengelernt!
Diese ist in 3 Teile gegliedert,
die gleichzeitig unterschiedliche Phasen der Beziehung von Chloe und Adrian darstellen.
Von Beginn an, wurde die Story zum Auf und Ab der Gefühle.
Mal war es richtig süß und romantisch, mal kompliziert und echt schmerzhaft.
Ich mochte Chloe und Adrian echt gerne.
Chloe ist spitzzüngig und verbissen.
Ihr Sarkasmus bietet ihr zugleich Schutz und Wehr,
vor allem in unangenehmen Situationen.
Adrian weiß um sein Sexappeal, und wie er den situationsgerecht einsetzen muss.
Der Umgang mit echten Gefühlen stellt jedoch eine Herausforderung für ihn dar …
Chloes und Adrians Geschichte hat mich träumen, lieben, hoffen,
bangen und verzweifeln lassen.
Es ist keine Heile-Welt-Geschichte.
Sie hat einiges an Drama zu bieten:
eine verzwickte Ausgangslage, schwierige Umstände,
Missverständnisse und ungesagte Worte.
Manchmal war es mir gar etwas zu viel des Guten,
aber die Hoffnung auf ein Happy End hat mich stets ans Buch gefesselt.
Eine schöne Liebesgeschichte, die ein ergreifendes und intensives Leseerlebnis bietet!
4 von 5 Sterne.
- Reinhard Trinkler
Falco
(3)Aktuelle Rezension von: Mira123Wenn man in meiner Familie einen Gutschein zu Weihnachten bekommt, dann braucht der einen dazu passenden Träger. Ein Beispiel: Ich habe einen Gutschein für das Falco-Musical in Wien von meiner Mutter bekommen. Mit dabei war dieses Graphic Novel über Falcos Leben. Ihr wisst schon: Damit ich nicht komplett planlos zu diesem Musical gehe und zumindest einige Grundfakten über Falco kenne.
Für alle, denen dieser Name jetzt gar nichts sagen sollte (Wohnt ihr hinter dem Mond? Oh mein Gott, Leute!): Falco war ein österreichischer Musiker. Von ihm stammen zum Beispiel die Lieder "Rock me Amadeus" oder "Jeanny". Ich finde viele seiner Lieder gut und freue mich, wenn sie im Radio laufen - auch wenn sie trotzdem nicht in meiner eigenen Privatplaylist sind.
Dieses Graphic Novel ist eine Biografie. Das ist auf jeden Fall eine spannende Art, das Leben einer Person darzustellen. Diese Idee habe ich so auch noch nie gesehen. Auch finde ich, dass die visuelle Seite dieses Buches wirklich gut gemacht wurde. Die Bilder sind sehr schön und man sieht die technischen Fähigkeiten des Künstlers.
Wovon ich allerdings weniger überzeugt bin, ist der Text. Das ist es ja auch, was ein Graphic Novel von einem reinen Comic unterscheidet: Das Textniveau und die Textmenge. Hier findet man aber nicht besonders viel Text und der Großteil, den man davon findet, ist entweder eine trockene Wiedergabe der Eckdaten von Falcos Leben oder seine Liedtexte. Ist natürlich eine Entscheidung, die man so treffen kann, wenn man das will - ich hätte mir aber von dieser Seite dann doch mehr Input gewünscht.
Aufgefallen ist mir außerdem, dass gewisse Dinge über Falco ausgespart wurde. Liest man dieses Buch und weiß davor nichts über Falco, müsste man davon ausgehen, dass er ein super netter, wenn auch manchmal etwas sonderlicher Typ war, der durch einen tragischen Unfall starb. Dass dieser Unfall aber nur deswegen passiert ist, weil Falco vollgepumpt mit den verschiedensten Drogen war, wird zum Beispiel nicht erwähnt. Ich hätte mir eine etwas kritischere Sicht auf Falco gewünscht - das wäre ja auch möglich, ohne den Künstler als Menschen komplett niederzumachen. So reiht sich dieses Graphic Novel aber leider in eine typisch österreichische Entwicklung ein, die ich in der Kunstszene (und damit meine ich Kunst aller Art, nicht nur Musik oder bildende Kunst) so schon länger beobachte: Verstorbene Künstler werden auf ein Podest gehoben, auf dem sie unantastbar sind und für nichts mehr kritisiert werden. Sie sind keine Menschen mehr, die vielleicht auch Fehler gemacht haben und deswegen erst so richtig interessant werden, sondern Halbgötter, an denen jede Kritik abprallt. Und diese Entwicklung finde ich schade, denn ich glaube, dass durch genau diese Einstellung Menschen davon abgehalten werden, sich für Kunst zu interessieren.
Mein Fazit? Die Bilder sind wirklich schön und gut gemacht, inhaltlich hätte man hier aber durchaus noch weiter in die Tiefe gehen können.
- Loki Miller
Symphonia Culinaria
(17)Aktuelle Rezension von: Nicole_ChisholmGanz ehrlich, ich lese sonst nicht so oft Liebesromane. Einfach deshalb, weil mir die meisten zu oberflächlich sind.
Aber Symphonia Culinaria ist anders. Ja, es ist stellenweise zum Kreischen komisch, es ist heiter, rührselig und hat auch die richtige Portion Kitsch, die eine Herzschmerz-Story braucht. Aber zudem sind die Figuren keine makellosen Menschen, deren einziges Problem darin besteht, noch nicht die Richtige / den Richtigen gefunden zu haben. Beide Hauptfiguren tragen ihren Rucksack mit sich herum, der es ihnen erschwert, sich wieder auf jemanden einzulassen. Er, der super-hübsche Sterne- und TV-Koch, hatte ein Drogenproblem und ist ziemlich narzistisch veranlagt. Sie, die angehende Musikerin, lebte in der Vergangenheit auf der Straße und begab sich in eher schlechte Kreise. Das sind schon harte Brocken, die beide mit sich herumschleppen.
Während des Romans lernen beide, ihre Vergangenheit zu überwinden. Und das tolle ist: es hat Tiefgang, ist aber dennoch sehr lustig geschrieben. Für mich die perfekte Mischung für eine Liebesgeschichte. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen.
Ach ja, und der Schreibstil war auch sehr angenehm. Flüssig und abwechslungsreich geschrieben. - Lilli Beck
Die Schwestern vom See - Dem Glück entgegen
(21)Aktuelle Rezension von: Eva_GObwohl das Leben nach dem vielen Trubel im letzten Jahr nun endlich wieder etwas beschaulicher in der Pension König werden könnte, stehen doch wieder Veränderungen an. Denn Lissi ist ab jetzt nicht mehr nur als Auszubildende und bald Gesellin in der Konditorei angestellt, sondern auch Mitinhaberin des Familienbetriebs. So hat sie ihr stattliches Erbe, das sie nach dem Tod ihres österreichischen Großvaters erhalten hat, in die Pension und die Konditorei investiert und so dafür gesorgt, dass neuen Investitionen nichts mehr im Wege steht und eine drohende Insolvenz wie im letzten Jahr nicht mehr möglich ist. Allerdings stehen noch andere Änderungen vor der Familie. Denn Rose möchte baldmöglichst mit ihrem Ehemann Nico nach England auswandern und wartet nur noch darauf, dass jemand ihre Nachfolge antreten kann. Auch Herbert und vorallem Florence möchten ihren wohlverdienten langen Urlaub in Frankreich möglichst bald beginnen. Dafür muss aber eine neue Hausdame gefunden werden, die Florence' Aufgaben übernimmt. Als aber Philip sich auf den Job des Housekeepers bewirbt und schlussendlich von Annemarie eingestellt wird, ist Lissi sehr skeptisch. Die Gründe dafür möchte sie aber niemandem verraten...
Lilli Beck gelingt es immer wieder, die idyllische Stimmung der kleinen Pension am Ufer des Bodensees auch in ihren Roman zu übernehmen und so für wunderschöne Lesestunden in den heimischen Wohnzimmern zu sorgen. Obwohl die Handlung anfangs immer etwas vorhersehbar und somit nicht allzu spannend wirkt, sorgen so manche Verwicklungen für fesselnde Momente, die dafür sorgen, dass die Leser einfach immer weiterlesen wollen.
Diese Reihe hat mir vom ersten Moment an sehr gut gefallen und ich habe mich deshalb auch sehr auf diesen dritten Band gefreut. Dass nun Lissi im Mittelpunkt der gesamten Handlung steht, aber trotzdem auch noch alle anderen Familienmitglieder eine Rolle spielen, ist wirklich schön und sorgt so immer wieder dafür, dass sich das Lesen wie ein Nachhausekommen anfühlt. Hoffentlich wird es auch noch einen vierten Teil der Reihe geben, denn ich würde nur zu gerne wieder an den Bodensee reisen.
- Ella Green
Schlüssel ins Glück (Melfort 5)
(8)Aktuelle Rezension von: Nika488Betty ist eine Person, die ich von der ersten Minute an in mein Herz geschlossen habe. Sie begleitet ein von Band eins der Melfort Reihe in jedem Buch. Ich bezeichne sie gern als treue Seele des Ortes. Einiges hat man im Laufe der Bücher erfahren über Betty, aber ich wurde hier mit einigen Sachen überrascht. Man erlebt die Höhen und Tiefen ihres Lebens.
Ella Green hat mir diese Story mit ihrem tollen Schreibstil sehr authentisch erzählt. Ich war ganz erstaunt, wie schnell ich durch diese Bonusstory der Melfort Reihe geflogen bin.
Jegliche Orte und Situationen hatte ich bildlich vor Augen.
Außerdem mag ich die Emotionalität in diesem Buch sehr. Die Personen wachsen einem noch mal besonders ans Herz.
Allzu viel möchte ich gar nicht schreiben, aus Angst zu viel zu erzählen.
Wer die Melfort Reihe kennt teilt wahrscheinlich meine Begeisterung.
Und wer diese tolle Buchreihe noch nicht kennt, sollte dies schleunigst nachholen.
5 von 5 Sterne
- Veit Etzold
Höllenkind
(126)Aktuelle Rezension von: Mat_RuHabe nach ca. 1 Stunde abgebrochen- obwohl die Lesestimme das Buch trägt und sehr gut ist- kann es das Buch aber nicht retten. Die Kripo Beamten sind sympathisch, jedoch unbeholfen und .... arbeitet man so in der Realität ?.....irgendwie nach Schema 0815 dargestellt- Chefs entweder korrupt, machtgierig oder dämlich, und die Guten kommen immer ungerecht unter die Räder und die Journalisten sind die üblichen sensationsgeilen Deppen- 🥱🥱🥱. Der Vorwand der Reise fadenscheinig und die Anheuerung auch. Einzig interessant sind die Passagen, die sich mit der Geschichte Roms und Florenz auseinandersetzen, die haben mich etwas gehalten. Und dann kam Beatrice... und ich habe abgebrochen. Habe schon Einiges an Ekelhaftem gelesen- DAS hier wollte ich mir nicht antun, aber das ist in meinem Ranking auf Platz 1 grundsätzlich und vor allem, weil es hier nicht um sinnhafte der Geschichte dienende Brutalität handelt, sondern dem Kitzel Ekel zu erregen, weil man kann. Es ist degradierend, abwertend und höhnisch, und sinnlos. Und wirklich, wirklich, wircklich zum 🤮 ekelhaft. 🤷♂️🤷♂️🤷♂️
- Stephan Staats
Staats‘ Geheimnisse – Mediterrane Rezepte und Storys von den Jachten der Superreichen
(39)Aktuelle Rezension von: GiseStephan Staats verbindet seinen Beruf als Koch mit seinem Drang nach Abenteuer: Er ist Schiffskoch auf luxuriösen Jachten und bekocht seine schwerreichen Dienstherren mit allem, wonach diese gelüstet. Das Buch verbindet Anekdoten und persönliche Erinnerungen mit Rezepten, die er auf diesen Fahrten gekocht und von bestehenden Rezepten abgeändert hat. Dadurch entsteht ein sehr persönliches Buch seiner Fahrten rund ums Mittelmeer. In lockerem Plauderton erzählt der Autor von seinen Erlebnissen, die „manchmal abenteuerlich, bisweilen bizarr oder sogar lebensbedrohlich“ sind (siehe Klappentext).
Für den stolzen Preis von knapp 40 Euro ist das Buch auch sehr aufwändig aufgemacht, mit aussagekräftigen Bildern zu jedem Gericht. Aber auch seine Erzählungen werden mit Bildern und Skizzen sowie Landkarten zu den jeweiligen Ländern aufgelockert. Sehr schön ist das Cover aufgemacht, das sogar haptisch einen besonderen Eindruck hinterlässt. Die Rezepte sind einfach nachzumachen und gut erklärt, die meisten Zutaten sind inzwischen auch bei uns erhältlich.
Ein wunderschönes Buch, das Fernweh weckt und bis dahin mit interessanten Rezepten und ausgefallenen Erzählungen lockt. Ein Buch zum Schmökern und Nachkochen, zum Verschenken und Sich-selber-schenken. - M. W. Fischer
Famous in L.A.
(19)Aktuelle Rezension von: HanniinnaHInhalt:
Eigentlich hat sich Amber geschworen, nie wieder auf einer Bühne zu stehen. Doch nachdem ihre Freundin sie heimlich bei der Castingshow „Famous in L.A.“ angemeldet hat, bleibt der 26-jährigen Sängerin aus South Carolina keine Wahl. Der Konkurrenzkampf ist hart, aber dank ihres Talents sticht Amber aus der Masse der Bewerber hervor. Gleichzeitig entdeckt sie ihre Gefühle für ihren Arbeitskollegen, den Programmierer Chris. Zu spät bemerkt Amber, dass sich ihr neues Leben so gar nicht mit dieser Liebe vereinbaren lässt.
Meine Meinung:
Das Cover finde ich richtig schön gemacht. Es passt richtig gut zur Geschichte. Amber lässt sich zu einem Gesangsauftritt zu überreden. Gegen ihre Hoffnung wird sie zum Star des Monats und ihr Leben ändert sich um 360 Grad. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, da sich die Geschichte sehr locker und leicht hat lesen hat lassen. Die Autorin zeigt die Seiten des Showbuisness was ich toll finde.
Amber ist eine schüchterne, junge Frau, die von Ängsten und Sorgen geplagt wird. Die ganze Welt ist ihr völlig fremd. Christopher ermutigt sie, was ihn mir sympathisch gemacht hat.
Die Handlungen sind sehr spannend. Jedoch waren die Protagonisten an manchen Stellen etwas oberflächlich.
Fazit:
Es ist eine tolle Geschichte. Jedoch konnte sie mich nicht komplett in den Bann ziehen. - Sarah Robinson
L.A. Love - Can't Stay Away
(37)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDas Hörbuch wird von @Lisa Müller gelesen.
Ihre Stimme war sehr angenehm anzuhören, so dass ich mir immer alles gut vorstellen konnte.
Eigentlich bin ich ja kein Fan, wenn eine Person zwei verschiedene Charaktere spricht, aber sie hat das sehr gut rübergebracht, so dass es mich tatsächlich nicht gestört hat.
Das Buch beginnt erst mal richtig spannend. So, dass man sofort wissen möchte, was passiert ist und wie es weitergeht. Leider hat die Geschichte ziemlich nachgelassen, sodass ich mich zwischenzeitlich quälen musste.
Zwischen Area und Ben sprühen von Beginn an die Funken, und sie verstehen sich auf Anhieb, doch Ben hat eine Regel, die er nicht brechen möchte.
Aria zeigt sich in manchen Situationen sehr unsicher und wird von ihren Gefühlen überrannt.
Ben hat auch immer wieder mit sich zu kämpfen.
In dem Teil wurde uns auch mal die Kehrseite des ganzen Glamour vor Augen geführt und das es nicht immer einfach ist, mit den ganzen Intrigen, Bodyshaming und Eifersucht in Hollywood zu bestehen.
Was ich sehr gut fand, war, wie Aria mit der schwierigen Situation umgegangen ist und sie die Unterstützung innerhalb ihrer Familie hat.
Den Zusammenhalt und das enge Verhältnis zu ihren Eltern empfand ich sehr schön.
Das Ende empfand ich jetzt tatsächlich eher sehr kitschig und leider sehr vorhersehbar.
Das Hörbuch ist für jeden, der eine leidenschaftliche Liebesgeschichte für zwischendurch benötigt☺️.
- 8
- 12
- 24

















