Bücher mit dem Tag "hören"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "hören" gekennzeichnet haben.

95 Bücher

  1. Cover des Buches Der Augensammler (ISBN: 9783426503751)
    Sebastian Fitzek

    Der Augensammler

     (5.270)
    Aktuelle Rezension von: blondie_einhorn

    Das Buch ist wieder spannend, von der ersten bis zur letzten Seite. Der Spannungsbogen wird über das gesamte Buch gehalten und flacht selbst am Ende nicht ab.

    Manche Beschreibungen sind so detailliert, dass man das Gefühl hat, man würde direkt daneben stehen und das ganze Live erleben.

    Man erhält viele Informationen, zu den verschiedenen Protagonisten der Geschichte und auch ich habe natürlich meine Theorie entwickelt, was wie wo passiert … doch kommt bei diesem Psychothriller auch wieder alles anders, als man denkt ….

    Wirklich ein super Buch 😊

  2. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426510575)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

     (2.051)
    Aktuelle Rezension von: phoenixfire8

    Jacobs Großvater hat ihm häufig Geschichten über Kinder mit besonderen Fähigkeiten erzählt und über Monster geredet, gegen die er immer kämpfen musste. Jacob glaubt schon lange nicht mehr an diese Erzählungen. Doch dann wird sein Großvater auf unheimliche Art ermordet und Jacob wird aus der langweiligen Welt gerissen, der er immer entfliehen wollte.

    Jacob ist ein sturer, aber netter Junge, der nicht wirklich einen Zukunftsplan hat. Sein einziger Wunsch ist es, nicht das Erbe seiner Familie antreten zu müssen. Doch wie er diesem Schicksal entkommen soll, ist ihm auch nicht klar. Mir kam er am Anfang wie ein typischer pubertierender Junge vor, der in den Geheimnissen seines Großvaters seinen Weg findet. Nach und nach bildet sich sein Charakter und er findet Lebensziele.

    Die Kinder sind großartig, eben besonders. Ich bin fasziniert auf welche Fähigkeiten der Autor gekommen ist, da es eben genau nicht die "häufig benutzten" Fähigkeiten sind.

    Bei den Monstern wird auch nicht auf ein Klischee zurückgegriffen, sondern eine gänzlich neue Kreatur ins Leben gerufen, die ein wenig Horror mit in die Reihe bringt.

    Ich bin begeistert von den "Fotos", die "real" sind und für den Roman zum Teil überarbeitet wurden. Es muss lange gedauert haben, diese zusammenzubringen. Der Autor hat sich bei dem Buch sehr viel Mühe gegeben.

    Auch das Cover unterstreicht den "Horror"-Anteil. Es sieht gruselig und mystisch aus und lässt erahnen, wie viele Geheimnisse sich in diesen Seiten verbergen. 


    Leider wurde ich jedoch manchmal in meinem Lesefluss unterbrochen. Es gibt Schachtelsätze oder Ausdrucksweisen, bei denen ich den Satz mehrmals lesen muss, um ihn verstehen zu können. Es kann auch sein, dass es an der Übersetzung liegt, aber es stört den Lesefluss.


    Ich habe erst den Film gesehen und dann die Reihe angefangen. Ich war gespannt, inwiefern sie sich voneinander unterscheiden. Mich stören häufig größere Unterschiede zwischen Film und Buch (siehe "Rubinrot"). Aber hier war dies nicht der Fall. Natürlich gibt es Unterschiede, aber ein Liebhaber von dem Film oder der Reihe wird auch das andere mögen, da die Unterschiede nicht entscheidend sind.



    Alles in allem ist es ein sehr spannender Fantasy-Mysterie Roman mit ein wenig Horror und Romantik. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen und bewundere die Arbeit, die der Autor in dieses Werk investiert hat.

  3. Cover des Buches Gebannt - Unter fremdem Himmel (ISBN: 9783841503138)
    Veronica Rossi

    Gebannt - Unter fremdem Himmel

     (1.114)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Eine Katastrophe teilt die Welt in zwei Klassen. Die Menschen, die drinnen beschützt vor der unbarmherzigen Natur wohnen, so wie Aria, und die Menschen, die draußen in der Wildnis leben, so wie Perry. Als Aria verbannt wird, treffen sie aufeinander.
    .
    Dank den Sichten, die sowohl aus Arias als auch aus Perrys Perspektive geschrieben sind, fällt der Kontrast zwischen ihren unterschiedlichen Welten und ihrem bisher gelebten Leben noch deutlicher auf. Außerdem kann man sich so unglaublich gut in beide hineinversetzen, sie dabei beobachten, wie sie sich auf die neue Situation miteinander einlassen und über ihren eigenen Horizont hinauswachsen. Auch die erschaffene Welt ist unglaublich komplex, aber durch Aria kann man sich recht schnell gut darin zurechtfinden. Besonders haben mir die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren gefallen, sowohl die zwischen Perry und Aria, als auch die, die Roar als Perrys bester Freund mit vielen Personen hat.

  4. Cover des Buches Das Herzenhören (ISBN: 9783453410015)
    Jan-Philipp Sendker

    Das Herzenhören

     (441)
    Aktuelle Rezension von: maike_march

    Meiner Meinung nach ist dieses Buch die perfekte Definition eines Romans. Der Schreibstil ist unaufgeregt aber zu keiner Zeit langweilig. Julia sucht ihren Vater, der die Familie von einen auf den anderen Tag ohne ein Wort des Abschiedes verlassen hat. Die junge New Yorkerin verschlägt es auf ihrer Reise nach Burma, das Geburtsland ihres Vaters. Die Geschichte wird quasi aus zwei Perspektiven erzählt. Zum einen Julias und zum anderen die eines Dorfbewohners, der Julia die Kindheit und die Geschichte ihres Vaters erzählt. Man taucht ein in eine andere Zeit, einen anderen Kulturkreis und selbstverständlich geht es auch in diesem Buch um die Liebe. Von mir eine klare Leseempfehlung für alle, die nach einer entspannten Urlaubslektüre suchen.

  5. Cover des Buches Beat it up (ISBN: 9783426525241)
    Stella Tack

    Beat it up

     (243)
    Aktuelle Rezension von: Buchtraumwelt

    Summer hat ein absolutes Gehör, was es ihr schwierig macht sich in großen Menschmengen zu bewegen. Doch nach einem Zwischenfall mit ihrem langjährigen besten Freund Ethan beschließt sie ein Abenteuer zu erleben und mutig zu sein. Sie begleitet ihren Zwillingsbruder, den berühmten DJ PriceX auf einem Festival. Dabei trifft sie immer wieder auf dessen Erzfeind Gabriel Blazon. Dieser scheint ein Badboy aus dem Buche zu sein, doch irgendwas ist anders an ihm. Immer mehr Zeit verbringt Summer mit ihm.


    Ich habe schon viele Bücher von Stella Tack gelesen und liebe sie alle. Ursprünglich wollte ich Beat it up nicht lesen, weil mich der Klappentext mit Klavierspielen und absolutem Gehör nicht angesprochen hat. Aber ich habe bereits den zweiten Band Light it up gelesen und war dermaßen begeistert von dem Schreibstil, dass ich den ersten Band auch noch lesen musste. Und ich wurde nicht enttäuscht. Zwei Mal musste ich so sehr lachen, dass ich das Buch kurz weglegen musste, um mich wieder zu beruhigen. Ab der Mitte war ich so gefesselt, dass ich an einem Tag bis zu Ende gelesen habe. Ich konnte die Gefühle greifen und sie wurden zu einem Teil von mir.


    Summer ist eine starke Persönlichkeit. Obwohl sie ihr Leben lang mit ihrer Einschränkung leben musste, ist sie nicht verbittert oder genervt. Im Gegenteil, sie macht mit einer Leidenschaft Musik, die mich nur fasziniert. Mittlerweile frageich mich, wie es wohl wäre mit einem aboluten Gehör zu leben. Ob es Fluch oder Segen ist.

    Gabriel fand ich wirklich niedlich. Er ist nicht der typische Badboy. Schon früh bemerkte man seine etwas kindliche Seite. Payton, seine beste Freundin hat in dem Buch so treffend formuliert, dass er zu viel fühlt. Genau das Gefühl hatte ich auch beim Lesen. Er ist eine so wunderbare Persönlichkeit, die es sicher nicht immer leicht hatte im Leben. Dennoch hat er nie seine Lebensfreude verloren. Und wer liebt keine Karamellstimmen?


    Demnach ist es eine absolut klare Empfehlung von mir. Lest alle Bücher von Stella Tack. Ihr könnt mir später danken.

  6. Cover des Buches Kuss der Nacht (ISBN: 9783442266234)
    Jeaniene Frost

    Kuss der Nacht

     (862)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Nachdem ich den ersten Band gelesen hatte, konnte ich es kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen und ich muss sagen, dass der zweite Band eine gelungenen Fortsetzung ist.

    Der Autorin ist ein toller Mix aus Romantik, Fantasy und Action gelungen. Die Hauptprotagonistin Cat war mir sofort sympathisch und ich liebe ihren Charakter.
    Ich freue mich schon sehr darauf, den dritten Band zu lesen.
    Klare Leseempfehlung !

  7. Cover des Buches Still - Chronik eines Mörders (ISBN: 9783426305119)
    Thomas Raab

    Still - Chronik eines Mörders

     (206)
    Aktuelle Rezension von: Buschchristine

    Schon als Kind ist Karl anders. Er erträgt keinen Lärm um sich herum. Als sein Vater dies bemerkt, ist er sehr bemüht, seinem Sohn zu helfen. In dem kleinen Dorf wird das sehr argwöhnisch beobachtet. Als Karl älter wird, spitzt ich die Lage immer mehr zu. Auf der Suche nach Stille und Liebe hinterlässt er Angst und Tod im Dorf. Eines Tages verschwindet er einfach.

    Ehrlich gesagt wollte ich dieses Buch gar nicht zu Ende lesen. Der Schreibstil des Autors lag mir zuerst gar nicht. Doch ich blieb dran und wurde mit einer aussergewöhnlichen Geschichte belohnt.

    Karl's Suche wird sehr anschaulich beschrieben. Seine Sichtweise ist sehr ungewöhnlich und doch irgendwie zu verstehen. Im Verlaufe der Jahre findet er einen Ort, der ihm auch eine innere Ruhe bringt. Diese währt jedoch nicht ewig und seine Suche beginnt wieder. Wird er sie finden? Diese eine Liebe, die er einmal durch einen einzigartigen Menschen geglaubt hat, gefunden zu haben?

    Im Verlauf der Geschichte habe ich oft Mitleid mit Karl gehabt; wenn er auch grausame Dinge tat. Aber kann man wirklich Mitleid mit einem Mörder haben? In diesem Buch hatte ich es auf jeden Fall.  

  8. Cover des Buches Die Macht der Seelen - Saving Phoenix (ISBN: 9783423716093)
    Joss Stirling

    Die Macht der Seelen - Saving Phoenix

     (539)
    Aktuelle Rezension von: Calipa

    "Saving Phoenix" hat von der Spannung und ich würde sogar sagen, eher weniger von den Emotionen gelebt. Diese sind natürlich sehr intensiv vorhanden, rückten aber hinsichtlich Phoenix Vergangenheit und auch momentanen Situation, stark in den Hintergrund. Es war sehr angenehm, alte Charaktere wieder zu treffen, sie waren super in Szene gesetzt und ich mochte sehr das Zusammenspiel der Benedicts und es ergab sich für mich ein sehr authentisches Familien- Zusammenspiel. Besonders schön finde ich die Art der meisten Charaktere. Ich kann mir vorstellen das auch Phoenix bei vielen ein Stein im Brett hat, auch wenn ich sie etwas schwächer fand als beispielsweise Sky. Trotzdem, kann ich dieses Buch jeden ans Herz legen, der zwischen großen Gefühlen auch gerne Aktion, Spannung und etwas Magie bevorzugt.


    Um die komplette Rezension zu lesen, besucht mich gern auf einem Blog <3


    https://calipa.de/2021/04/20/saving-phoenix-bd-2-von-joss-stirling-buchrezension/

  9. Cover des Buches Die Blechtrommel (ISBN: 9783423138192)
    Günter Grass

    Die Blechtrommel

     (543)
    Aktuelle Rezension von: Lorenz1984

    Danke Herr Grass für diesen längeren Ausflug in die Welt von Oskar Matzerath. 

    Dieses Buch kann ich definitiv mit nichts vergleichen was ich bisher gelesen habe... 

    Jedem zu empfehlen der Lust auf etwas unkonventionelles hat! 

  10. Cover des Buches Die Erfindung des Lebens (ISBN: 9783442739783)
    Hanns-Josef Ortheil

    Die Erfindung des Lebens

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Nach dieser Lektüre habe ich mich gefragt, warum ich nicht schon viel früher mehr von Hanns-Josef Ortheil gelesen habe. Was für ein Leben!

    Einige Jahre stumm neben der Mutter gelebt, einen großartigen Vater gehabt, der alles versucht hat seine Familie zu schützen und zu unterstützen, ein geniales Klaviertalent und dann auch noch das Talent zu schreiben. Ortheil erzählt seine eigene Geschichte. Den schwierigen Anfangszeiten, dem Glück beim Piano-Spielen und die große Liebe Rom, die ihn nie wieder losgelassen hat.

    Offen und ehrlich erzählt der Autor von seinen Gefühlen, Erfahrungen und Erlebnissen, lässt den Leser teilhaben an diesem unglaublichen Werdegang, der in der Schriftstellerei mündet. Sprachlich gekonnt, was bei der Kindheit nahezu an ein Wunder grenzt, und entwaffnend erfährt der Leser Schritt für Schritt, wie er zu dem Menschen wurde, der er heute ist. „Die Erfindung des Lebens“ ist nicht nur die Erfindung von Ortheils Leben, sondern auch der erste Band einer bisher dreireihigen autobiografischen Serie. „Die Moselreise“ und „Das Kind, das nicht fragte“ gehören ebenso in diese Trilogie. Nachdem mir Ortheils Kindheit und Jugend so gut gefallen hat und ich auch von der Sprache gefangengenommen wurde, freue ich mich auch die anderen beiden Bücher zu lesen.

    Ich musste auch an Karl Ove Knausgård und Joachim Meyerhoff denken, die ja ebenfalls in mehreren Büchern ihr Leben mit uns teilen. Ich mag diese Art von Büchern, sodass es sicher nicht das letzte bleibt. Vor ein paar Jahren habe ich vor Vorbereitung auf meinen Venedig-Urlaub das Buch „Venedig. Eine Verführung“ gelesen, was mir damals schon gut gefallen hat. Kein Wunder, stellt doch Italien und Rom im Besonderen einen wichtige Etappe in seinem Leben da.

    Ein faszinierendes Leben, das ich nur jedem empfehlen kann.

  11. Cover des Buches Im Koma (ISBN: 9783442473496)
    Joy Fielding

    Im Koma

     (606)
    Aktuelle Rezension von: Ramona-Paul

    Ein sehr beängstigendes und beklemmendes Thema.

    Casey fällt einem schweren Autounfall zum Opfer. Nachdem sie wieder bei Bewusstsein ist, muss sie feststellen, dass sie im Koma liegt. Sie kann nichts sehen, nicht sprechen und sich nicht bewegen. Doch sie kann hören, was um sie herum passiert. Bald erfährt sie, dass der Autounfall kein Unfall war sondern ein Mordanschlag - und der Mörder ist noch immer ganz in ihrer Nähe und möchte sein Werk vollenden. Aber wie kann sie Hilfe holen und auf sich aufmerksam machen, wenn sie sich nicht mitteilen oder bewegen kann? 

  12. Cover des Buches Der Roboter, der Herzen hören konnte (ISBN: 9783839814963)
    Deborah Install

    Der Roboter, der Herzen hören konnte

     (36)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    ... der das Leben wieder in die richtige Spur bringt.

    Inhalt: In einer nicht näher definierten Zukunft, gehören Androiden und Roboter zum Alltag der Menschen und erleichtern ihnen das Leben. Deshalb ist Ben nicht allzu schockiert, als er einen kleinen, ziemlich verwahrlosten Roboter in seinem Garten findet. Ben möchte die kleine Blechkiste namens "Tang" möglichst schnell wieder los werden, denn sie bringt sein Leben ganz schön durcheinander. Doch mit der Zeit erkennt er, dass wahres Glück auch bedeuten kann, jemanden zu finden, den man nicht gesucht hat und trotzdem nicht mehr verlieren will.

    Eindruck: Ich bin ein Fan des Sprechers und Schauspielers Hendrik Duryn und das war auch zunächst der einzige Grund, warum ich mich für dieses Hörbuch interessiert habe. Doch schnell haben Ben und besonders Tang mein Herz erobert. Tang ist sehr kindlich und neugierig und bringt Ben dadurch immer wieder in unangenehme und sehr lustige Situationen. Er hat mich stark an den kleinen Roboter Wall-E aus dem gleichnamigen Film erinnert. Aber auch die Spannung kam nicht zu kurz, denn auf ihrer Reise um  die Welt geraten sie auch in manche brenzlige Situation. Obwohl die Geschichte in einer Welt angesiedelt ist, in der Roboter oder ähnliches als alltägliche Helfer der Menschen arbeiten, handelt es sich nicht um eine Geschichte des Genre Fantasy oder SciFi. Vielmehr geht es um Familie, Selbstfindung und die Definition von Glück.

    Wie erwartet hat mir die Stimme von Hendrik Duryn sehr gefallen. Seine ruhige, sympathische Art passt sehr gut zur Geschichte. In den humorvollen Momenten hatte ich das Gefühl, dass auch der Sprecher schmunzeln musste. Ich habe gerne zugehört und wurde emotional abgeholt.

    Eine herzerwärmende Geschichte für zwischendurch. Hört mal rein! :)

  13. Cover des Buches Pretend (ISBN: 9781540784223)
    Penny L. Chapman

    Pretend

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Lovelybooksandtravel

    Diese Reihe fängt mit Farren und Kieran an und es geht doch um so viel mehr. Während der Geschichte lernen wir auch die andern Jungs kennen: Tyler, Harlan und Elisha, die Hintergründe werden aber nur bei Tyler etwas angeschnitten, da es in Band 2 mit ihm weiter geht, die andern beiden bleiben noch geheimnisvoll für uns. Aber jetzt erstmal zurück zu Farren und Kieran die beiden haben eine tolle Geschichte bekommen so herzzerreissend, wunderschön und doch an manchen Stellen traurig 😢 Farren hat es wirklich nicht leicht in ihrem Leben und dann trifft sie Kieran und schlagartig ändern sich ihr Leben es wird aufregender, gefährlicher und viel schöner als sie sich hätte denken können, die beiden erleben eine Achterbahn fahrt der Gefühle. 

  14. Cover des Buches Der Mädchenwald (ISBN: 9783839818350)
    Sam Lloyd

    Der Mädchenwald

     (47)
    Aktuelle Rezension von: cvcoconut

    Elissa wird entführt auf dem Weg zu einem Schachturnier. Sie wacht auf in einem dunklen Verlies und bekommt bald Besuch von Elijah. Könnte er ihre Rettung sein?

    Das Hörbuch ist aufgebaut aus drei Perspektiven, Elissa, Elijah und der ermittelnden Polizistin. Jede Person wird auch von einer anderen Stimme gesprochen, was teilweise einen sehr beklemmenden Eindruck gemacht hat. Doch gerade das hat mir an diesem Hörbuch so gut gefallen. Man erfährt nur das, was die Protagonisten durchmachen und jedes aus der entsprechenden Situation.

    Man spürt die Angst, die Beklommenheit und dann auch immer wieder die Hoffnung. Ich habe es regelrecht verschlungen und kann es nur weiter empfehlen.

  15. Cover des Buches Das Schweigen der Toten (ISBN: 9783499255885)
    Todd Ritter

    Das Schweigen der Toten

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    Perry Hollow ist solch ein süßes idyllisches Örtchen in Pennsylvania. Verschlafen, aber bei Großstädtern aus 🎶 Phila - del - phiaaa 🎶 beliebt ( ein Schelm, wer dabei an Streichkäse denkt! ). Ferienhäuser, ach so unberührte unberührte Natur. Huhu! Juchz a daisy! Huchi! 

    Sheriff Kat Campbell, beinahe 40, mit einem zehnjährigen Sohn, alleinerziehend, hat einen ruhigen Job. Mal ein Diebstahl, tatsächlich ein Raubüberfall, Schlägereien, Sachbeschädigung. Das ist alles - für gewöhnlich. 

    Der März ist noch ungewöhnlich kalt. Ein Lastwagenfahrer entdeckt einen länglichen Gegenstand an einer Straße, der verdächtig nach einem Sarg aussieht. 

    Kat geht dem nach und zu ihrem Schock und Schrecken befindet sich in der Tat eine Leiche in jenem Provisorium, das wahrhaft einem Sarg ähnelt. George Winnick, Mitte 60, Farmer, wurde ermordet. Ihm wurde die Arteria Carotis mit einem Skalpell durchtrennt. ( Halsschlagader ) Bei lebendigem Leib wurde ihm der Mund zugenäht. Nicht postmortal. 

    Der ganze Ort ist in Schockstarre ob der unglaublichen Brutalität und Grausamkeit der Tat. Mord? Doch nicht in Perry Hollow. Dort verschließt man nicht mal die Haus - und Autotüren. Mörder gibt es doch nur woanders. 

    Henry Goll, der zwar attraktive, aber durch Narben entstellte Mann ( zumindest denkt er selbst, er sei entstellt ), hat vor fünf Jahren etwas Grauenvolles erlebt und ist nun zurückgezogen für sich allein, beruflich wie privat. In seinem kleinen Abstellkammerbüro schreibt er für die Perry Hollow Gazette sämtliche Nekrologe. Er entdeckt ein makrabes Fax, das Georges Tod ankündigte und vom Mörder stammen muß. So wird er widerwillig in die Ermittlungen involviert.

    Nick Donnelly, Ende 30, Lieutenant bei der Landespolizei CBI ( Criminal Bureau of Investigation ), interviewt in seiner Freizeit und Urlaub Mörder, Serienkiller, um für sich wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen. Auch er verfügt über eine belastete Vergangenheit, die erst seinen Antrieb ausgemacht hatte zur Polizei zu gehen. Und er ist ein verdammt guter Ermittler. 

    Mit seinem Team wird er nach Perry Hollow beordert. Kat ist froh darüber und schafft es an den Ermittlungen beteiligt zu werden.

    Nick mutmaßt, daß ein berüchtigter Serienmörder dafür verantwortlich ist. Und tatsächlich! Sie erwischen diesen und er gesteht ebenso den Mord an George Winnick. Aufgelöst, Ende gut, alles gut? 

    Von wegen! Im Juli desselben Jahres bekommt Henry zu seinem Schreck eine neue Mordankündigung via Fax. Nick kommt zurück, nachdem er herausgefunden hat, daß jener andere Killer bezüglich Georges gelogen hat. 

    Es geht bald rund in Perry Hollow. Denn Kat und Nick finden etwas äußerst Finsteres heraus. Von wegen freundliche Idylle. Die trügerische Sicherheit ist ebenso temporär, als es dann gegen Ende Oktober, Anfang November zum tödlichsten Showdown kommt ...

    Jetzt denken garantiert einige, daß eine Handlung, die sich von März bis Anfang November erstreckt, langweilig oder langatmig sei. O nein! Irrtum! 

    Der Plot macht zwar zeitliche Sprünge, aber die Elemente bauen sehr gut aufeinander auf. Nach und nach wird immer nur ein Stück der erschreckenden Wahrheit partiell enthüllt, bis sie am Ende ungeheuerlich und wie eine sehr scharfe letale Klinge vor einem steht. Und dann endlich endgültig versteht. Man kann vorher schön mutmaßen und vielleicht sogar richtig kombiniert auf den oder die korrekten Verdächtigen tippen, aber das Motiv ist auf jeden Fall sehr überraschend. 

    Überhaupt schlägt das Buch unerwartete, verblüffende Haken, geradezu schwindelerregend. Man weiß ja zum Beispiel, an dieser Stelle hat das Buch noch über hundert Seiten! Es kann ja noch nicht vorüber sein. Der Showdown ist nervenzerfetzend und sehr pointiert mit gut gesetzten Spannungsspitzen wie das gesamte Buch überhaupt. 

    Das Timing ist hervorragend. Nicht zu früh oder spät kommen Enthüllungen. Es gibt Gewalt, die sich aber angenehm in Grenzen hält. Das Hintergründige zehrt wesentlich mehr an der Psyche als die Anteile mit der physischen Gewalt, obwohl die Szene mit dem Mund, Arghhh! Mehr sage ich speziell dazu nicht.

    Todd Ritters Buch heißt im Original "Death Notice". Der englische und der deutsche Titel passen wie der Faden ins Nadelöhr.

    Der Schreibstil ist becircend, nimmt einen gefangen. Ein Pageturner, plastisch, geradezu filmisch geschrieben. Die Hauptprotagonisten Kat, Nick und Henry sind sehr sympathisch und liebenswert. Und keine Sorge! Was Nick und Henry belastet wird dem Leser verraten. Keine Frage bleibt ungeklärt. 

    Wer weiß, was sich hinter den glattpolierten, vermeintlich freundlichen Oberflächen deiner Stadt, Dorf, Kommune verbirgt? Bruhahahaha!

  16. Cover des Buches Die Lieder der Erde (ISBN: 9783453267138)
    Elspeth Cooper

    Die Lieder der Erde

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Irina1612
    Wie oft bei High-Fantasy-Büchern, gehen die Geschmäcker weit auseinander. Mir gefiel die Geschichte und der Schreibstil.
    Die Story wird in mehreren Handlungssträngen erzählt, vorrangig aus Sicht von Gair, der vor den Hexenjägern fliehen musste. Ein Buch, spannend, fesselnd, auch brutal geschrieben. Mich hat es begeistert


  17. Cover des Buches Bird Box - Schließe deine Augen (ISBN: 9783734107160)
    Josh Malerman

    Bird Box - Schließe deine Augen

     (372)
    Aktuelle Rezension von: LadyMay

    Wir begleiten Malorie als etwas die Menschen in den Wahnsinn treibt. Die Augen zu öffnen wird zu einem Luxus, den man sich nicht mehr leisten kann, wenn man überleben kann. Trotz allem muss Malorie den Fluss überqueren, um ihre Kinder in Sicherheit zu bringen. 

    Ich mochte die Geschichte gern. Der Horror war sehr unterschwellig und die Idee, dass man nichts sehen kann, sehr gut umgesetzt. Der Horror lebt davon, was es fast noch gruseliger macht. 

    Die Geschichte war nicht unbedingt spannend, aber trotzdem so mitreißend, dass man dranbleiben musste.

    Malorie war jetzt auch nicht die Symphatieträgrin schlechthin, aber trotzdem mochte man sie genug um Angst um sie zu haben. 

    Gutes Horrorbuch, das ideal in den Herbst passt.

  18. Cover des Buches Tote Mädchen lügen nicht (ISBN: 9783570311950)
    Jay Asher

    Tote Mädchen lügen nicht

     (4.877)
    Aktuelle Rezension von: xxSandyxx

    Als Clay Jensen an einem normalen Tag nach Hause kommt findet er vor seiner Haustür ein an ihn adressiertes Paket. In diesem Paket sind sieben Kassetten, auf denen mit Nagellack auf jede Seite eine Zahl geschrieben wurde. 

    Auf diesen Kassetten ist die Stimme von Clays Mitschülerin Hannah Baker zu hören, die sich vor wenigen Wochen umgebracht hat. Sie widmet jede Kassettenseite einer Person, diese Personen haben alle zu Hannahs ableben beigetragen. Clay traut seinen Ohren kaum, da er nicht weiß, was er Hannah getan hat. 


    Ich habe "Tote Mädchen lügen nicht" als re-read gelesen und muss echt sagen, dass es immer wieder eine Reise ist. Wir als leser fühlen sehr stark mit Clay mit, wie er versucht herauszufinden, was er Hannah getan hat, und wir erfahren auch viel über die Umstände, die in Hannahs Leben geherrscht haben. 

    Einerseits gefällt es mir, dass Clay sich, im gegensatz zur Serie, im Buch die Kassetten alle in einer Nacht anhört, andererseits bekommt man so sehr wenig von den anderen Personen, die auf Hannahs Liste stehen mit, und wie es ihnen ging, nachdem sie die Kassetten gehört haben. 

    Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm, so dass man sich sofort in die Geschichte hinein ziehen lassen kann. 

    Jedoch muss man auch sagen, dass viele mit diesem Buch vorsichtig sein sollten, da es den suizid von Hannah an einigen Stellen verharmlost. Meiner Meinung nach sollte man in dem Buch eine Triggerwarnung schreiben.

  19. Cover des Buches Bluternte (ISBN: 9783442546763)
    Sharon Bolton

    Bluternte

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Tulpen

    Die Geschichte spielt in einem fiktiven englischen Dorf, in dem Traditionen groß geschrieben werden und man es als Zugezogener nicht immer leicht hat. Das erfahren sowohl der neue Vikar als auch die Familie Fletcher, die ein Haus direkt neben der Kirche und dem Friedhof bezieht. Merkwürdige Geräusche in der Kirche, üble Streiche und ein Mädchen, das auf dem Friedhof herumschleicht - schnell wird klar: hier stimmt etwas nicht. Als bekannt wird, dass bereits mehrere Kinder in der Gegend verunglückt oder verschwunden sind, fürchten die Fletchers auch um ihre Kinder. Dann taucht ein Grab mit mehreren Kinderleichen auf...

    Dieser Krimi hat auf jeden Fall seine Stärken. Die Atmosphäre ist sehr schön gruselig, nicht zuletzt, weil die Geschichte vorwiegend im Herbst spielt und die teilweise schauerlichen Rituale zum Erntedank und zur Guy-Fawkes-Nacht voll zur Geltung kommen. Die Handlung ist gut durchdacht, stimmig und in dieser Form nicht vorhersehbar. Und dennoch... Alles in allem wirkt der Krimi für mich etwas unausgegoren. Trotz der Länge bleiben mir viele Personen zu oberflächlich und deshalb packt mich ihr Schicksal nicht so richtig. Außerdem gibt es einige logische Schwächen und Merkwürdigkeiten, zum Beispiel das ständige Auftauchen von Gillian zur falschen Zeit.

  20. Cover des Buches Body Finder - Das Echo der Toten (ISBN: 9783570401859)
    Kimberly Derting

    Body Finder - Das Echo der Toten

     (290)
    Aktuelle Rezension von: Seitenhain
    Violet hat seit ihrer Geburt eine "Gabe": sie kann die Echos von Toten spüren. Dadurch findet sie nicht nur tote Tiere, die noch nicht beerdigt wurden, sondern auch Menschen, die unnatürlich zu Tode kamen. Nur ihre Eltern und ihr bester Freund Jay wissen davon.

    Eines Tages findet sie die Leiche eines Mädchens aus ihrer Schule und bald schon tauchen noch mehr auf. Violet fühlt sich verantwortlich, den Mörder zu finden, denn nicht nur die Toten hinterlassen ein Echo, sondern die Mörder tragen es auch mit sich.



    Die sich anbahnende Romanze ist offensichtlich und die ersten Kapitel, als Violet und Jay umeinander herumscharwenzeln und jeder schon weiß, was wird, sind etwas nervig. Wie Violets Freundin später sagt: "Ich jedenfalls konnte es kaum noch mit ansehen".

    Im Buch gibt es einige Drehungen und Wendungen, sodass es nicht langweilig wird und falls doch, kommt sogleich der Mörder zu Wort und jagt die ahnungslose Violet.

    Die Geschichte hat ein leichtes "Twilight"-feeling an sich, da sie nicht nur im trüben Nordwesten der USA spielt, sondern auch Jay schwer den Edward'schen Beschützer raushängen lässt. Wo es bei Bella jedoch nervig war, ist es bei Violet gerechtfertigt, da diese sich mit Vorliebe in Schwierigkeiten bringt und alleine durch die Gegend streunt.

    Ein spannendes Buch, dessen Mordkomplott nicht für die jüngeren Teenager geeignet ist, den älteren aber bestimmt identifizierbare Gruselei einbringt.
  21. Cover des Buches Der Clan der Otori - Das Schwert in der Stille (ISBN: 9783733503215)
    Lian Hearn

    Der Clan der Otori - Das Schwert in der Stille

     (473)
    Aktuelle Rezension von: chloelenne
    Ich glaube, den ersten Band hab ich so 10x gelesen bis jetzt. Es ist immer wieder toll
  22. Cover des Buches Tintenwelt 2. Tintenblut (ISBN: 9783837307610)
    Cornelia Funke

    Tintenwelt 2. Tintenblut

     (216)
    Aktuelle Rezension von: Aglaya

    Staubfinger hat es nach zehn Jahren endlich geschafft: er hat jemanden gefunden, der ihn in „Tintenherz“ zurückliest. Ihm folgen auch Farid und Meggie, und nicht ganz freiwillig Mo und Resa, und die Geschichte geht in der Tintenwelt weiter.

     

    „Tintenblut“ ist der zweite Teil der „Tintenwelt“-Trilogie und sollte unbedingt auch so gelesen werden. Als Einzelband eignet sich das Buch nicht, da zum Verständnis ein recht umfassendes Vorwissen nötig ist, und die Geschichte auch nicht wirklich in sich abgeschlossen ist. Auch dieser Band wird wieder von einem Erzähler geschildert, jedoch dieses Mal in regelmässig wechselnder Perspektive, fast in jedem Kapitel wird eine andere Sichtweise beleuchtet.

     

    Habe ich in meiner Rezension zum ersten Teil noch angeführt, dieser sei etwas zu lang geraten, so kann ich zu Teil zwei nun bestätigen, dass dieser deutlich zu lang geraten ist. Auf über 700 Seiten (in der Hörbuchversion mehr als 22 Stunden) erstreckt sich die Geschichte, die sich stellenweise etwas gar stark in die Länge gezogen angefühlt hat. Etwas Straffung hätte hier wohl gut getan, da die Handlung im Grunde aus einem sich immer wieder wiederholt.

     

    Leider hat die Autorin Cornelia Funke die Chance nicht genutzt, mit dem Wechsel des Schauplatzes ihre Leser in eine wirklich magische Welt zu entführen. Sie hat ihre „Tintenwelt“ zwar mit einigen magischen Wesen wie Glasmännern, Feen und weissen Frauen bevölkert, diese spielen jedoch nur am Rande eine Rolle und haben keinen wirklichen Einfluss auf die Geschichte. In der Hauptsache ist die „Tintenwelt“ eine brutale, mittelalterliche Feudalgesellschaft, in der man täglich damit rechnen muss, misshandelt, verstümmelt oder hingerichtet zu werden. Wieso Staubfinger, Meggie und Resa unbedingt dort leben möchten, blieb mir vollkommen unbegreiflich. Für Kinder ist die Geschichte daher in meinen Augen aufgrund der Brutalität nicht mehr geeignet.

     

    Auch die Figuren hat Cornelia Funke nicht weiter ausgearbeitet, sie sind immer noch ziemlich eigenschaftslos. Als einzige zusätzliche Eigenschaft scheint die Autorin Arroganz eingebaut zu haben. Beinahe jeder Charakter strotzt vor „ich will, ich bin, ich kann, ich darf“, ganz besonders Fenoglio, der anscheinend erwartet, von seinen Figuren wie ein Gott angebetet zu werden. Meggie erschien mir zwar nicht arrogant, konnte mich aber als 13jährige nicht überzeugen. Sie erschien mir abwechslungsweise abgeklärt wie eine alte Frau, oder dann ängstlich und auf ihren Vater fixiert wie ein kleines Mädchen. Auch in ihrer eigentlich teenagertypischen Verliebtheit konnte sie mich nicht überzeugen.

     

    Wie auch schon in „Tintenherz“ nutzt Cornelia Funke eine recht umständliche Sprache, mit vielen Wiederholungen und seltsamen Metaphern (wieso sollte Bernstein schlau sein?!). Trotz aller Kritikpunkte hat mich „Tintenblut“ aber durchaus gut unterhalten, und ich werde mir auch gerne den dritten Teil „Tintentod“ als Hörbuch anhören.

     

    „Tintenblut“ wird, wie auch schon der erste Teil „Tintenherz“ von Rainer Strecker gelesen. Auch hier gefiel er mir wieder gut, wenn auch nicht mehr so sehr wie im ersten Teil. Die Anzahl der Charaktere ist im zweiten Band merklich angestiegen, sodass Rainer Strecker wohl die verschiedenen Sprechvarianten ausgingen und einige Figuren ziemlich ähnlich klangen. Wie ich schon zum ersten Teil bemängelt hatte, erschien mir auch hier die Zwischenmusik zwischen den einzelnen Kapiteln zu laut und zu lang. Ausserdem wiederholten sich die Stücke zu oft. Ich hätte auf diese musikalische „Unterhaltung“ gut verzichten können.

     

    Mein Fazit

    Immer noch recht unterhaltsam, kommt aber nicht an den ersten Teil heran.

  23. Cover des Buches Talk Talk (ISBN: 9783446207585)
    T. C. Boyle

    Talk Talk

     (173)
    Aktuelle Rezension von: Himmelfarb

    Da ich seit einiger Zeit mehr als unzufrieden mit den letzten Romanen T. C. Boyles bin, griff ich zu einem seiner älteren Werke, welches noch ungelesen im Regal stand. Aber, ach, auch dieses riss mich nicht vom Hocker…

    In „Talk Talk“ erzählt Boyle die Geschichte eines Identitätsdiebstahls. Die attraktive (!), gehörlose Dana Halter, Lehrerin an einer Gehörlosenschule, landet eines Tages wegen krimineller Handlungen, die sie nicht begangen hat, im Gefängnis. Zwar wird sie schon bald wieder entlassen, da sich herausgestellt hat, dass jemand mit ihrer Identität und ihren Daten betrügt, aber ihr Leben ist auf den Kopf gestellt. Gemeinsam mit ihrem Freund Bridger versucht sie, den Betrüger zu stellen.

    Auf dem Cover des Buches wird mit dem Schlagwort „Thriller“ geworben, was es ganz sicher nicht ist. Sehr getragen beginnt Boyle seine Geschichte zu erzählen und immer wartet man darauf, dass es „los geht“. Im stetigen Perspektivenwechsel zwischen Dana, Bridger und dem Täter versucht Boyle, Relevanz und Kritik am amerikanischen Lifestyle in seine Story zu flechten, was ihm aber nur ansatzweise gelingt, da die Figuren so flach bleiben. Einzig der Täter gerät zum interessanten Charakter. Besonders Dana ist eine ziemlich langweilige Protagonistin. Gern hätte man nähere Umstände ihrer Gehörlosigkeit erfahren, oder auch, sinnlicher zu erfahren, wie es sich als Gehörlose lebt, aber man hat den Eindruck, dass diese Behinderung nur eine Behauptung für Boyle ist, um seine Figur interessanter erscheinen zu lassen.

    Im Laufe der Handlung jagen Dana und Bridger den Täter durchs Land, um am Ende eine mehr als unbefriedigende Lösung zu finden…

    Nein, kein großer Wurf.

  24. Cover des Buches Die Anstalt (ISBN: 9783426504574)
    John Katzenbach

    Die Anstalt

     (771)
    Aktuelle Rezension von: littlebookgiant

    Der junge Francis wurde 20 Jahre zuvor in eine Psychiatrie eingewiesen und verweilte dort, bis die Anstalt aufgrund einer Mordserie geschlossen werden musste. Immer noch traumatisiert von den damaligen Geschehnissen, beginnt Francis seine Geschichte aufzuschreiben- und das auf die Wände seiner Wohnung...

    "Die Anstalt" von John Katzenbach ist mit über 700 Seiten eine ziemlich lange Erzählung. Trotzdem lässt sich bereits vorweg sagen, dass die Spannung den Leser das gesamte Buch durch nicht loslässt. Immer wieder schafft es der Autor mit gut durchdachten Cliffhangern die Atmosphäre wieder mit Nervenkitzel aufzuladen. Dabei erzählt er fast schon poetisch aus den verschiedenen Perspektiven der Protagonisten. 

    Die drei Protagonisten, welche sich im Verlauf der Erzählung herauskristallisieren sind lebhaft und authentisch dargestellt. Sie sind dabei weder gut, noch böse. Einzig die Frage danach, was es bedeutet verrückt zu sein einigt sie bei der Suche nach dem Serienmörder, welcher sich in der Klinik versteckt. 

    Dabei dreht sich zwar das ganze Buch um genau diesen Mörder, aber auch irgendwie nicht. 

    John Katzenbach hat es geschafft einen furchteinflössenden "Bösewicht" zu erschaffen, welcher davon lebt, dass er in erster Linie ein Phantom ist. Schlussendlich nutz er dabei sehr gekonnt die Angst vor dem Unbekannten, welche unterbewusst unser tägliches Leben beeinflusst. An gewissen Stellen hinterfragt man genauso, wie die Hauptpersonen, ob es den Mörder überhaupt gibt oder ob man sich dies doch nur einbildet. 

    Dabei ist das Verständnis des Autors für Psychologie und Psychopathie die grosse Stärke des Romans. Alles wirkt sehr lebendig und realistisch ausgedacht. 

    Der Schreibstil ist trotz teilweise verschachtelter Sätze packend und beeindruckend. 

    Alles in allem war "Die Anstalt" viel mehr als ein Thriller. Das Buch befasst sich auf eine poetische Weise mit der Psyche des Menschen und dem schmalen Grat zwischen Gut und Böse. 


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