Bücher mit dem Tag "hoffnung"
1.924 Bücher
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe - Anhänge und Register
(7.816)Aktuelle Rezension von: WelpemaxBei dem Buch muss man nicht mehr viel schreiben. Es ist im Bereich Fantasy auch mein Lieblingsbuch und die unangefochtene Nummer 1. Tatsächlich habe ich das Buch auch häufiger gelesen vor den Filmen mit Peter Jackson und auch nochmal danach wodurch die ganzen Änderungen und Auslassungen nochmal wesentlich deutlicher werden. Dann kam die illustrierte Ausgabe, die ich haben wollte und mir eines Tages auch gegönnt und gelesen habe. Dennoch bleiben Bücher Geschmackssache und ich weiß auch, dass ich den Anfang etwas anstrengend fand mit der ganzen eigenen Geschichte und den ganzen Namen, dennoch werden aus meiner Sicht alle Lesenden belohnt mit einer unvergleichlichen Erzählkunst und Detailverliebtheit. Man muss natürlich kein Buch gelesen haben, aber man sollte es definitiv mal versuchen Tolkien zu lesen. Das Buch ist einfach episch!
- Jojo Moyes
Ein ganzes halbes Jahr
(11.903)Aktuelle Rezension von: mireille003Zu Anfang direkt:
Spoiler Frei? Ich versuche neutral zu bleiben, aber ich glaube nicht, dass es mir vollständig gelungen ist. Daher mit Vorsicht zu lesen.
Lesempfehlung: 10000% Ja!
Ich hatte den Film zuerst gesehen und er hat mich umgehauen.
Per Zufall habe ich das Buch 2hand gefunden und gedacht: "Das muss mit."
Es hat etwas gedauert bis ich gestartet habe, weil ich wusste was kommt, aber...
oh Gott es hat sich sehr gelohnt.
Ich bereue keine Sekunde es gelesen zu haben.
Die Geschichte ist wunderschön geschrieben.
Die meisten Charaktere sind einzigartig und klug. Was ich nicht von allen sagen kann, aber das ist normal. Man muss nicht alle mögen.
Die Story ist weder langweilig noch zu sehr in die Länge gezogen in meinen Augen.
Ich liebe das...wie sage ich es am Besten?
Das Ping Pong zwischen Lou und Will mit Worten.
Es ist so großartig. Ich hab sooft schmunzeln, lachen müssen oder einfach nachdenken.
Dieses Buch behandelt sehr schwere Themen auf eine sehr gut Weise in meinen Augen.
Die Autorin fängt gut die verschiedenen Perspektiven der verschiedenen Charaktere gut ein. Denn jede Ansicht ist anders und wichtig!
Es gibt hier kein richtig oder falsch, gut oder böse...Es ist was ist für besagte Person richtig. (Das finde ich passender).
Ich denke dieses Buch regt sehr gut an sich mit einigen Themen auseinander zu setzen: Familie, Leben, Komfortzonen, Krankheit, Pflege,Tod und noch einige mehr.
Dieses Buch hat mich zum lachen gebracht, zum träumen, zum nachdenken und absolut zum weinen!
(Emotionale Leserin durch und durch und schäme mich nicht dafür.)
Ich dachte zuerst, es gibt nur das eine Buch.
Aber ich habe erfahren es gibt noch 2 weitere Bänder. Ob ich diese lesen werde weiß ich noch nicht.
Denn eigentlich ist in meinen Augen, das Ende von Band 1 perfekt.
Und ich habe Angst, dass es in Band 2 und 3 nur noch ausgeschlachtet wird.
Mal sehen ob die Neugier am Ende gewinnt.
Ps: Der Film hat sich sehr gut am Buch gehalten.
- John Green
Das Schicksal ist ein mieser Verräter
(12.825)Aktuelle Rezension von: EllenKnorrIch wünschte mir, ich hätte das Buch gelesen, bevor ich den Film gesehen hatte... Damit entging mir der "plott twist" komplett.
Dem Buch konnte ich leider nicht viel abgewinnen. Es war mir zeitweise zu philosophisch und ich bezweifle, dass 2 krebskranke Teenager sich wirklich so tiefgründig mit philosophischen Fragen und Metaphern beschäftigen.
- Sarah J. Maas
Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis
(2.697)Aktuelle Rezension von: fionasbookrecsIch bin gerade dabei die Reihe zum 2 mal zu lesen. Lange Zeit war Acomaf mein lieblings Band der Reihe, aber jetzt hat Acowar in abgelößt🫶🏻🎀.
Wenn man die Zukunft kennt ist dieser Band nochmal viel besser. Hier wird sogar schon Koschei mehrmals erwähnt (zum Beispiel, dass er der Bruder des Knochenschnitzer und der Weberin ist). Ich glaube es ist sehr wichtig diese Details jetzt nochmal zu kennen. Ich bin ein großer Fan von Kämpfen, Politik und Strategie in Fantasybüchern und das bietet dieser Band wohl am meisten. Er ist ein guter Baschluss der liebes Geschichte und lässt für den Plot noch viel für sie weiteren Bände offen und deutet einiges an. Zudem ist dieser Band höchst emotional! Ich have geweint und gelacht und war wütend🥹. Man gewinnt außerdem tiefere Einblicke in andere Charaktere. Mor enthüllt ein großes persönliches Geheimniss und auch "böse" Charaktere wie zum Beispiel Eris kriegen mehr Tife und ihre eigenen Ziele und Emotionen. Ich bin sehr gespannt was die Autorin in den neuen Büchern daraus macht‼️
Absolute Leseempfehlung 🤭
- Hanya Yanagihara
Ein wenig Leben
(661)Aktuelle Rezension von: Charlotte_reads19Ein wenig Leben von Hanya Yanagihara ist ein Buch, das einen still macht.
Jude, mit all seiner Zerbrechlichkeit, seinem Schmerz und seiner Sehnsucht nach Nähe, bleibt lange im eigenen inneren zurück. Die Freundschaften um ihn wirken wie kleine Lichtpunkte, die versuchen, einen Menschen zu halten, der kaum an sich selbst glaubt.Hanya Yanagihara schreibt so menschlich, so zärtlich und gleichzeitig so brutal ehrlich, dass man manchmal den Atem anhält. Manche Seiten tun weh, andere fühlen sich an wie eine Hand, die einem über den Rücken streichelt. Am Ende bleibt ein Gefühl von tiefer Verbundenheit und der Wunsch, Jude hätte ein wenig mehr Liebe für sich selbst gefunden.
Fazit: Ein Herzzerreißendes, wunderschönes Buch, das man nicht vergisst und das man wenigstens einmal im Leben gelesen haben muss.
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Kriegerin im Schatten
(2.121)Aktuelle Rezension von: SchnudlAchtung Spoilergefahr, da Band 2 einer Reihe‼️
Es geht direkt da weiter, wo es im ersten Band aufgehört hat. Celaena ist nun der Champion des Königs und muss die nächsten Jahre seine Aufträge ausfüllen. Das heißt, diejenigen ausschalten, die sich gegen ihn stellen. Doch sie beginnt, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und sucht nach der Wahrheit.
In diesem Teil merkt man schon, dass die Geschichte noch einiges auf Lager hat. Es wird komplexer aber noch wissen wir nicht, wohin die Reise geht. Es gibt so viele unerwartete Wendungen, Herzschmerz und man weiß nicht, was abgeht.
Die Beziehung zu Chaol entwickelt sich, sie finden zusammen und dann kommt wieder ein Schlag, der alles ins Wanken bringt. Auch Dorian entwickelt sich weiter und trägt ein Geheimnis mit sich.
Ich mag die verschiedenen Sichtweisen, so wird jeder Charakter nochmal intensiver beschrieben und man bekommt viel mehr Einblicke.
Celaena gefällt mir immer besser, ihre Entwicklung ist authentisch und sehr gut gelungen. Man versteht ihre Entscheidungen und kann ihre Schritte nachvollziehen.
Die Geschichte hat alles was man sich wünscht, ein komplexes Worldbuilding, Spannung und Action und viele Intrigen und Geheimnisse. Aber auch emotional holt es einen total ab.
Das Ende ist absolut krass und unerwartet und man will einfach weiterlesen.
- Leigh Bardugo
Das Lied der Krähen
(1.721)Aktuelle Rezension von: Amber1309Name: Das Lied der Krähen
Autor: Leigh Bardugo
Genre: Fantasy
Alter: ab 14
Beschreibung:
Das kriminelle Genie Kaz Brekker muss ein Team aus fünf gefährlichen Außenseitern zusammenstellen, um einen unmöglichen Raubzug in das bestgesicherte Gefängnis der Welt zu wagen. Ihr Ziel ist die Befreiung eines Gefangenen, dessen Wissen das Schicksal der Welt verändern könnte.
Bewertung:
Zuerst habe ich etwas gezögert,weil mich das Cover und der Titel nicht gerade so angesprochen haben. Aber weil mir das so oft empfohlen wurde, habe ich es mir dann aus der Bibliothek ausgeliehen. Am Anfang war ich etwas verwirrt wegen den vielen Perspektiven, auch dass das Buch aus der Er-/Sie-Perspektive geschrieben wurde, hat dazu geführt, dass es etwas länger gedauert hat, bis ich in die Geschichte reingekommen bin. Die Idee fand ich sehr gut und es war auch gut umgesetzt. Man konnte auch richtig gut den Vibe fühlen. Aber dieser Cliffhanger am Ende😱
Leute,was war das?😭
Ich werde auf jeden Fall Teil 2 lesen😊
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem 2. Gefährliche Liebe
(9.068)Aktuelle Rezension von: emkadivaIch glaube nicht, dass dieses Buch ohne die anderen beiden Bände gut funktionieren würde. Es agiert mehr als Lückenfüller. Wir haben den Anfang mit Band 1 und wir bekommen das große Finale in Band 3. Aber man kommt nicht von heute auf morgen von A nach B. Und der Weg dahin ist Band 2.
Das Buch macht seinen Job nicht schlecht. Mir gefällt, dass man sich am Anfang auf Katniss' Leben außerhalb einer Arena fokussiert. Die Machtspiele des Kapitols und die Manipulationen, Drohungen und Psychospielchen durch Snow verdeutlichen nur noch einmal, wie machtlos die Menschen in den Distrikten sind. Und es zeigt den enormen mentalen Druck, dem Katniss ausgesetzt ist. Man darf nicht vergessen, dass sie immer noch nur eine Jugendliche ist und die konstante Gefahr, die in der Luft schwebt, nachdem eigentlich alles vorbei sein sollte, würde jeden zerbrechen. Die Grausamkeit des Kapitols wird dadurch noch einmal auf eine andere, weitaus subtilere Art verglichen mit den Spielen, verdeutlicht.
Allerdings zieht sich dieser Teil mit der Zeit. Man weiß, dass da noch etwas kommt und auch wenn Snows Botschaften gezielt Katniss zermürben sollen, so zermürbend ist es auch beim Lesen. Irgendwann liest sich einfach alles gleich.
Aber das hält zum Glück nicht lange an und schon sind wir bei neuen Spielen. Was sich widerum liest wie Band 1. Verständlich, der Ablauf der Spiele ist nun mal gleich. Das könnte langweilig erscheinen, ist meiner Meinung nach überhaupt nicht störend. So lernen wir gemeinsam mit Katniss die neuen Charaktere kennen. In der Arena selbst wird schnell klar, dass nichts so ist wie in Band 1. Die Dynamiken mit den neuen Figuren lassen erahnen, wer noch eine größere Rolle spielen wird, es gibt wieder Spannung, Überraschungen, einen Plan, der weit über Katniss selbst hinausgeht. Die sich in diesem Teil durch ihr unfaires Verhalten Peeta gegenüber nicht gerade sympathisch macht, aber immer noch eine gute Protagonistin abgibt. Collins schafft, durch die Spiele und die kreative Arena die Lesenden nach einem holprigen Start wieder vollends in ihren Bann zu ziehen.
Schließlich wird klar, warum es diesen Teil gebraucht hat, um den Bogen zum großen Finale zu spannen. Und durch den Cliffhanger am Ende ist man praktisch gezwungen, weiterzulesen. Absolut diabolisch.
- Diana Gabaldon
Outlander - Die geliehene Zeit
(1.490)Aktuelle Rezension von: dorothea84Der Einstieg in den zweiten Band der Highland-Saga hat mich zunächst völlig kalt erwischt und verwirrt, da die Geschichte mit einem großen Zeitsprung und veränderten Zeitebenen beginnt. Nachdem der erste Schock verdaut war, hat mich die Geschichte rund um Claire und Jamie aber wieder vollends in ihren Bann gezogen.
Zugegeben, das Buch hat (wie auch schon Band 1) zwischendurch immer mal wieder seine Längen, in denen sich die Handlung etwas zieht. Das wird jedoch durch das fantastische Schottland-Setting, die tiefgründigen Charakterentwicklungen und die emotionalen Konflikte absolut wettgemacht. Es ist aufregend, packend und man fiebert ununterbrochen mit den beiden mit.
Fazit: Trotz kleinerer Längen eine gelungene und hochemotionale Fortsetzung. Ich freue mich auf Band 3!
- Leo Tolstoi
Krieg und Frieden (Leo Tolstoi)
(517)Aktuelle Rezension von: Karandi
Was kann man über Krieg und Frieden von Leo Tolstoi sagen – oder besser gesagt: Was kann man nicht darüber sagen? Das würde vermutlich deutlich schneller gehen.
Es ist der längste Roman, den ich je gelesen habe. Die vier Bände umfassen zusammen über 1.500 Seiten, und ich muss sagen: Keine einzige Seite ist zu viel. Ich würde die einzelnen Bände gerne separat bewerten, weil jeder seinen eigenen Höhepunkt und seine eigene Botschaft besitzt. Doch das würde den Rahmen einer einfachen Rezension sprengen. Deshalb versuche ich, das Werk als Ganzes zu beurteilen.
Der Roman spielt zur Zeit von Napoleons Russlandfeldzug. Dabei erleben wir nicht nur den Krieg und seine Grausamkeiten – wobei diese meiner Meinung nach nie übermäßig ausgeschlachtet werden –, sondern vor allem die Schicksale der Menschen, die durch ihn betroffen sind. Wir erleben Liebesgeschichten, gesellschaftlichen Zerfall, Identitätskrisen und Männer, die von Heldentum träumen, aber erkennen müssen, welchen hohen Preis es fordert. Wir erleben den Zusammenbruch von Persönlichkeiten, die sich einst für stark hielten, ebenso wie Intrigen und verzerrte Selbstwahrnehmung.
Kurz gesagt: Wir erleben nahezu alles, was den Menschen ausmacht – im Guten wie im Schlechten. Wir begegnen der Frage nach Gott, philosophischen Überlegungen über das Leben und sogar Geheimbünden wie den Freimaurern. In diesem Buch bleibt kaum ein Thema unberührt. Tolstoi analysiert die Ursachen und Mechanismen des Krieges, zeigt aber ebenso eindrucksvoll die Möglichkeit des Friedens auf. Wir erleben, wie sich Dinge zum Guten wenden können, und Menschen, die durch das Feuer der Prüfungen gehen und am Ende stärker daraus hervorgehen – wie ein Phönix aus der Asche.
Tolstoi gelingt es, unzählige Zeilen voller Weisheit zu schreiben. Genau aus diesem Grund lese ich so gerne Klassiker: Sie tragen diesen Titel meist aus gutem Grund, und Krieg und Frieden hat mir das eindrucksvoll bewiesen. Das Buch ist anspruchsvoll und fordernd, aber am Ende belohnt es den Leser reichlich.
Ich bin froh, mich in die Reihe derjenigen einordnen zu dürfen, die dieses große Werk der Weltliteratur gelesen haben, und kann es jedem nur ans Herz legen. Der einzige Grund, warum ich 4,5 statt 5 Sterne vergebe, ist, dass es für mich nicht der größte Roman ist, den ich je gelesen habe. Diesen Platz nehmen nach wie vor Die Brüder Karamasow ein. Gerade aus der Perspektive eines gläubigen Christen werden diejenigen, die Dostojewskis Meisterwerk gelesen haben, vermutlich verstehen, was ich damit meine.
Dennoch steht Krieg und Frieden für mich nur knapp dahinter. Meiner Meinung nach ist es sogar Tolstois stärkeres Werk als Anna Karenina, weil hier nicht nur ein großes Thema behandelt wird, sondern eine Vielzahl von Themen miteinander verwoben wird. Der Roman ist unglaublich facettenreich: Liebhaber gesellschaftskritischer Literatur kommen ebenso auf ihre Kosten wie Freunde großer Heldengeschichten, tragischer Liebesgeschichten oder philosophischer Fragen.
In diesem Buch gibt es kaum etwas, das es nicht gibt. Und genau deshalb ist Krieg und Frieden für mich eine uneingeschränkte Empfehlung.
- Jojo Moyes
Ein ganz neues Leben
(1.956)Aktuelle Rezension von: Lunacat.
"Ich suchte umsonst nach den richtigen Worten. Wie sollte ich diesem Mädchen erklären, was Will und ich einander bedeutet hatten? Oder das Gefühl, dass mich kein Mensch auf der Welt jemals so gut verstanden hatte wie er und mir nie wieder jemand begegnen würde, bei dem es so war. Wie sollte sie verstehen, dass ihn zu verlieren war, als hätte mir jemand ein Loch durch den Körper geschossen; eine schmerzvolle, ständige Erinnerung, eine Leere, die ich niemals würde ausfüllen können?"
.
Auch wenn dieses Buch enorm tiefgründig war und herzzerreißend und gefühlvoll und extrem deeeeeep und real, war es leider teilweise schon oft....langweilig. 🙈
Es war extrem laaaang und.....lang.
Die Handlung war nicht langweilig-langweilig, aber es hat sich einfach gezogen.
Stellenweise kam große Spannung auf, vor allem am Anfang, aber letzten Endes hat damit meine Leseflaute angefangen, die jetzt schon einen Monat geht! 🙈
Der Schreibstil war schön, deep, literary, gefühlvoll und einfach gut.
Mit Band 1 hat es kaum mehr viel zu tun, aber es ist ein schöner, deeper Zusatz.
Tiefgründig war es halt extrem! Es hat auch extrem viele Gefühle in mir ausgelöst, von rasender, extremer Wut, abstoßendem Ekel und tiefer Trauer. Die Gefühle kamen an.
Außerdem beinhaltet es extrem wichtige Lebensweisheiten und Lebenssichtweisen und Denkanstöße.
Lou war sympathisch und verständlich, Lily hat mich so oft so zur Weißglut gebracht, aber das muss man auch erst mal schaffen!
Endlich habe ich eine Reihe weitergelesen. Ich merke, Literary Fiction mag ich extrem gern, aber ich brauche darin mehr Action! 🙈
.
Fazit:
Lebensweisheiten und tiefgründige Gefühle etwas langweilig verpackt...🙈🥺
- Matt Haig
Die Mitternachtsbibliothek
(1.743)Aktuelle Rezension von: OrishaStell dir vor, du könntest ein Leben führen, so wie du dir es wünscht? Ein Leben in Reichtum? Ein Leben in Armut? Ein Leben mit Liebe? Als Olympionikin, als Weltmusikerin, als Gletscherforscherin, als Mutter, als Schwester und und und. Als Nora ihrem bisherigen Leben ein Ende setzen will, landet sie in einer Bibliothek. Ihrer Bibliothek. Denn diese enthält alle Versionen ihrer Leben in einer unendlichen Zahl. Nora muss nur das Leben wählen, dass sie auch wirklich leben möchte.
Eine charmante Idee, an deren Umsetzung es für mich allerdings auch schwer hapert. Wer hat noch nicht darüber nachgedacht, was gewesen wäre, wenn man die ein oder andere Entscheidung anders gefällt hätte. Und genau diese Idee legt Haig seinem Roman zu Grunde. Unzählige Leben, unzählige Möglichkeiten. Doch leider überzeugt mich die Umsetzung nicht. Denn Nora wird blind in ihre "neuen" Leben geschickt. Sie weiß nicht was sie vorfindet, wen sie kennt oder was in der Vergangenheit passiert ist. Und hier hakelt es für mich schon gewaltig. Denn schließlich soll Nora sich für eines dieser Leben entscheiden. Doch wie fällt man eine solche Entscheidung, wenn die Parameter nicht stimmen. Wie soll ich mich für oder gegen ein Leben entscheiden, wenn ich nicht einmal weiß, wer ich in diesem Leben bin?
Und so zuckelt Nora durch unzählige Versionen ihrer selbst und kann und kann keine Entscheidung treffen. Das war auf Dauer nicht nur ermüdend, sondern leider auch wenig unterhaltsam, denn genau wie Nora, erhält man als Leser eben auch keinen Zugang zu diesen Leben und das ist schade. Und dann ist da noch das Ende. Ein Ende, dass das ganze Buch für mich ad absurdum geführt hat und ich mich leider auch gefragt haben, wozu hat man nun eigentlich dieses Buch gelesen.
Kurzum: Leider enttäuschend. Durchaus unterhaltsam, aber eben auch irgendwie nicht zu Ende gedacht. Schade.
- E. L. James
Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe
(4.380)Aktuelle Rezension von: Sandy-BuchgefuehlAuch diesen zweiten Band habe ich nach langer Zeit wieder gelesen und er hat für mich nichts von seinem Charme verloren.
Die Geschichte geht nahtlos weiter und wir erfahren mehr über Christian Grey und darüber, was bei ihm eigentlich so falsch läuft. Auch Ana lernen wir in diesem Band noch etwas besser kennen. Gleichzeitig vertieft sich ihre Beziehung immer weiter.
Damals, als ich die Reihe zum ersten Mal gelesen habe, fand ich sie schon sehr gut und auch heute gefällt sie mir immer noch, obwohl inzwischen einige Jahre vergangen sind. Teilweise finde ich diesen Band sogar etwas besser als den ersten.
Beim Lesen gab es für mich wieder einige traurige Momente und an manchen Stellen habe ich richtig mitgefiebert. Es ist immer noch eine schöne Geschichte, die mir auch heute noch gefällt. Besonders die Dynamik zwischen Ana und Christian mag ich weiterhin sehr, denn sie fesselt einen beim Lesen einfach.
- Laura Kneidl
Berühre mich. Nicht.: Special Edition
(2.342)Aktuelle Rezension von: LillyWbDas Buch lag schon ziemlich lange auf meinem SuB und nun habe ich es endlich gelesen und was soll ich sagen? Ich wurde sofort von der Geschichte verzaubert.
Das Cover der Deluxeausgabe gefällt mir richtig gut. Besonders schön finde ich, dass man das Buch sowohl mit als auch ohne Umschlag ins Regal stellen kann.
Was genau auf mich zukommen würde, wusste ich vorher gar nicht so richtig. Umso mehr hat mich die Geschichte überrascht. Sage ist eine unglaublich starke Frau. Trotz ihrer Vergangenheit steht sie für sich selbst ein und versucht, ihren eigenen Weg zu gehen. Ich konnte mich sehr gut in ihre Leidensgeschichte hineinfühlen und auch nachvollziehen, warum sie anfangs keine Hilfe annehmen wollte.
Als Außenstehender denkt man schnell: „Dann such dir doch einfach Hilfe, so schwer kann das doch nicht sein.“ Aber wenn man selbst nie in einer solchen Situation war, kann man oft gar nicht nachvollziehen, was in einem Menschen vorgeht. Gerade deshalb sollte man meiner Meinung nach nicht vorschnell urteilen. Ich fand, dass das im Buch sehr gut dargestellt und ausgearbeitet wurde.
Und Luca habe ich einfach geliebt! 🥹 Er ist so ein toller Kerl, gibt Sage die Zeit, die sie braucht, und kümmert sich wirklich um sie. Bei April hatte ich manchmal das Gefühl, dass sie etwas mehr für Sage hätte da sein können, aber gleichzeitig hat das ganz gut gepasst, damit Luca einspringen konnte. :P
Insgesamt hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. Das Ende war zugegeben ein ziemlich mieser Ausgang für alle und ich bin jetzt umso gespannter, wie es im zweiten Teil weitergeht.
4 Sterne von mir!
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 4: Origin. Schattenfunke
(2.272)Aktuelle Rezension von: asomeOrigin – Schattenfunke von Jennifer L. Armentrout dieser Band war für mich der stärkste der gesamten Reihe. Er fesselt und unterhält, auch wenn der Einstieg ein paar kleinere Längen hat. Besonders gefiel es mir, dass die Geschichte abwechselnd aus Katys und Daemons Sicht geschildert wird und man endlich mehr über Daedalus, die Lux und die Hybriden erfährt. Die Origin bringen neue Figuren ins Spiel, die alles spannender machen und frischen Wind hereinwehen.
Die Romantik zwischen Katy und Daemon kommt nicht zu kurz, und die Beziehung zwischen Dee und Katy verbessert sich wieder. Auch die Neuen wie Archer und Luc – den wir zwar schon aus Band 3 kennen, der jetzt aber öfter vorkommt – tun der Geschichte sehr gut. Insgesamt hat mir dieser Band wieder sehr gefallen; ich konnte mich gut auf die Handlung einlassen. Nach dem schwächeren dritten Band freue ich mich nun auf den fünften und letzten und bin gespannt, wie die Reihe endet.
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem X. Das Lied von Vogel und Schlange
(1.113)Aktuelle Rezension von: emkadivaIch hätte nie gedacht, dass mich ein Buch über den Bösewicht der Geschichte begeistern würde - und ich hatte recht.
Erst einmal zum Positiven: Das Buch liefert wirklich einen sehr detaillierten Einblick in die Hintergründe der Spiele und der Entstehung der Spiele, wie wir sie kennen. Die Machenschaften und Experimente des Kapitols, vor allem Dr. Gaul als repräsentative Figur, verstärken die dystopische Atmosphäre ungemein.
Lucy Gray ist eine sehr interessante Figur. Mir gefällt ihre Gestaltung sehr. Wir erfahren viel über sie, lernen ihre Heimat kennen, die Covey mit ihren Bräuchen und Liedern und das alles gibt uns einen tiefen Einblick in Lucy Gray als Person. Gleichzeitig bleibt sie bis zum Schluss ein Mysterium, voller Rätsel und Fragen. Das passt zu ihrem sprunghaften Wesen und den Wurzeln der Covey als Reisende. Sie liest sich tatsächlich wie eine Reisende, man bekommt sie nie ganz zu fassen.
Damit wären wir auch schon bei den negativeren Dingen angelangt: Die Geschichte schleppt sich. Jeder Teil ist zu lang. Anfangs liest sich vieles spannend und interessant, nur um dann repetitiv und eintönig zu werden.
Die ganze Liebesgeschichte rund um Coriolanus und Lucy Gray ist einfach total unnatürlich. Es gibt überhaupt keine Anziehung, nichts wirkt echt und man kann kaum glauben, dass sie so einen starken Einfluss auf Coriolanus' restliches Leben hatte.
Collins kann gut schreiben, keine Frage, aber in diesem Buch hat sie scheinbar vergessen, dass Pronomen existieren. Das Buch besteht praktisch aus: Coriolanus tut das. Lucy Gray sagt dies. Coriolanus antwortet jenes. Lucy Gray macht Folgendes. Das Buch wäre halb so lang, wenn man die Namen ab und zu mal durch Pronomen ersetzt hätte, ich will gar nicht wissen, wie oft der jeweilige Name vorkommt, mit der Zeit ist es einfach nervig gewesen.
Es gibt viele Stellen, die sehr bedeutungsschwer sind und auf die ursprüngliche Trilogie anspielen. Und da liegt das Problem. Unabhängig von der Trilogie würden diese Textstellen nicht funktionieren. Sie wären hohl, fehlplatziert, sie würden ohne das Wissen, was man schon hat, keinen Sinn machen. Aber das müssten sie. Vor allem die Katniss-Anspielung ist extrem unnatürlich und platziert.
Das Hauptproblem ist aber, dass ich nicht weiß, was uns die Geschichte sagen will. Auf den ersten Blick mag es so scheinen, als ob wir erfahren, wie Coriolanus der skrupellose, machthungrige Mann geworden ist, den wir kennen, aber das ist nicht der Fall. Denn diese Person ist er bereits während der Dunklen Tage geworden. Am Anfang dieses Buchs strebt er bereits nach Macht, Anerkennung und Ruhm ohne Interesse oder Empathie für seine Mitmenschen, vor allem wenn sie ihm im Weg stehen. Wenn man also die Geburt des Bösen hätte widergeben wollen, hätte man früher ansetzen müssen. Lucy Gray hat ihn nicht dazu gemacht, sie hätte es lediglich stoppen können. Viel interessanter als Coriolanus' Leben waren die Einblicke ins Kapitol und das System hinter den Spielen und das hätte man auch haben können mit Sejanus als Protagonisten. Sein Charakter wirkt deutlich interessanter und vielschichtiger als Coriolanus und mit ihm hätte man definitiv mehr mitgefiebert.
Um trotzdem mit positiven Worten zu enden, denn das Buch war im Großen und Ganzen keineswegs schlecht: Ich bin sehr froh, dass Collins nicht versucht hat, Snow als missverstandenen, gebrochenen Charakter darzustellen, dessen Taten durch irgendetwas zu rechtfertigen wären.
- Maja Lunde
Die Geschichte der Bienen
(1.094)Aktuelle Rezension von: SeitenwindDie Aneinanderreihung der drei einzelnen Handelsstränge ist anfangs sehr mau. Manch einer ist dramatischer und relevanter als der andere. Hier und da beschäftigte ich mich eher damit, einen Favoriten zu krönen als mich den Inhalten zu widmen - weil sie einfach zu schnell auserzählt sind.
Die Stärken sind gewisse Dialoge und Handlungsorte, die einen mitnehmen und die man aus dem eigenen Leben wiedererkennt (z.B. Vater-Sohn-Verhältnis).
Insgesamt wird leider zu sehr im Detail dramatisiert. Das Buch müsste überarbeitet und gerafft werden, dann wäre es auch eine sehr solide Filmvorlage.
- Christopher Paolini
Eragon - Der Auftrag des Ältesten
(2.973)Aktuelle Rezension von: Isika0510Ich muss ehrlich zugeben, dass ich eine wirklich lange Pause von dem ersten Band zu dem zweiten Band hatte.
Dadurch hatte ich am Anfang ein paar Startschwierigkeiten, muss aber einräumen dass mich das Buch wirklich schnell wieder abgeholt hat und ich erneut ohne Probleme in Eragons Welt eintauchen konnte.
Ich fand das Buch gut geschrieben und auch die Habdlungen waren nachvollziehbar.
Zwischendurch waren ein paar Passagen, die mir etwas langatmig vorkamen, andererseits gab es auch wieder welche die einfach spannend waren.
Alles in allem hat es sich in Waage gehalten und ich bin gespannt, wie es wohl weitergeht.
- Trudi Canavan
Die Rebellin
(2.893)Aktuelle Rezension von: EpochenwandererAn sich eine nette, authentische Welt, die hier aufgebaut wurde, aber leider recht plump und einfach geschrieben. Das zerstört ein wenig das Leseerlebnis. Der Originaltext im Englischen liest sich etwas besser, die Übersetzung ins Deutsche ist leider überhaupt nicht geglückt. Das ist echt schade, weil die Geschichte und die aufgebaute Welt eigentlich echt Potenzial hätte.
- Sabaa Tahir
Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken
(1.343)Aktuelle Rezension von: Sunny92_"Elias & Laia" hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Es ist eine Geschichte über Mut, Freiheit, Loyalität und die Frage, wie viel Menschlichkeit selbst in einer grausamen Welt bewahrt werden kann.
Im Mittelpunkt stehen zwei junge Menschen, deren Leben unterschiedlicher kaum sein könnte. Laia lebt in einem von Angst und Unterdrückung geprägten Imperium. Nachdem ihre Familie alles verliert, muss sie über sich hinauswachsen und mehr Mut beweisen, als sie sich selbst jemals zugetraut hätte. Elias hingegen ist Teil genau dieses unterdrückenden Systems. Er wurde darauf vorbereitet, zu gehorchen, zu kämpfen und keine Schwäche zu zeigen. Doch schon bald wird deutlich, dass er nicht so leicht in die Rolle passt, die für ihn vorgesehen ist. Sein Wunsch nach Freiheit und sein innerer Konflikt machen ihn zu einer ebenso spannenden wie vielschichtigen Figur. Was Elias und Laia verbindet, ist der Wunsch, ihrem vorbestimmten Weg zu entkommen.
Die Welt, die Sabaa Tahir erschaffen hat, ist düster, faszinierend und oft erschreckend brutal. Die von der Antike inspirierte Gesellschaft mit ihren strengen Regeln, der Macht der Masken und der ständigen Bedrohung erzeugt eine Atmosphäre, die mich von Seite zu Seite tiefer in die Geschichte gezogen hat. Trotz der Härte der Welt verliert das Buch jedoch nie den Blick für die Menschen dahinter. Es gibt gefährliche Situationen, überraschende Wendungen und emotionale Momente, die mich mit den Figuren mitfiebern ließen. Besonders gefallen hat mir, dass die Liebesgeschichte zwar eine wichtige Rolle spielt, aber niemals die eigentliche Handlung verdrängt. Sie entwickelt sich langsam und glaubwürdig und fügt sich harmonisch in die Geschichte ein.
Die Geschichte ist stellenweise nichts für schwache Nerven. Sabaa Tahir zeigt eine harte und schonungslose Welt, in der Gewalt, Unterdrückung und Angst zum Alltag gehören. Manche Szenen sind gnadenlos und emotional fordernd. Sie verdeutlichen die Grausamkeit des Systems und zeigen, vor welche schwierigen Entscheidungen die Figuren gestellt werden. Gleichzeitig schafft es die Autorin, auch in dieser düsteren Welt Momente voller Menschlichkeit und Hoffnung zu bewahren. Der Schreibstil ist bildhaft und intensiv. Er schafft es, sowohl die ruhigen, emotionalen Momente als auch die actionreichen Szenen lebendig darzustellen.
Durch die wechselnden Perspektiven konnte ich Elias und Laia sehr nah begleiten und ihre Gedanken und Gefühle besser verstehen.
Für mich ist Elias & Laia eine Fantasygeschichte, die vor allem durch ihre starken Charaktere und ihre emotionale Tiefe überzeugt. Es ist ein Buch über Hoffnung in einer dunklen Zeit, über den Mut, für sich selbst einzustehen, und darüber, dass selbst kleine Entscheidungen große Veränderungen bewirken können. Wer Fantasy mit einer düsteren Atmosphäre, glaubwürdigen Figuren und einer Geschichte sucht, die auch nach dem Lesen noch im Kopf bleibt, sollte diesem Buch unbedingt eine Chance geben.
Ich freue mich schon darauf, die Reise von Elias und Laia weiterzuverfolgen und herauszufinden, welche Herausforderungen noch vor ihnen liegen.
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Königin der Finsternis
(1.275)Aktuelle Rezension von: SchnudlAchtung Spoilergefahr, Band 4 einer Reihe ‼️
Auch in diesem Teil der Geschichte ist die Entwicklung von Aelin wieder sehr stark. Sie ist nun in ihrer Königinnenrolle angekommen auch wenn Celaena die Assassinin noch ab und zu durchbricht. Dieses dreckige, verruchte und arrogante. Dieses Spiel lieb ich komplett. Aber auch ihre verletzliche Seite zeigt sie hier sehr stark. Eine wirklich tolle Protagonistin.
Aber auch mit den anderen Nebencharakteren wird die Verbundenheit immer stärker. Es entsteht eine wahre Familie. Und diese Loyalität von allen, ist echt einzigartig.
Von der Geschichte geht es immer weiter in Geheimnisse und Intrigen und weiter ins Dunkle. Wir haben hier wieder mehr Spannung und mehr Action wie im dritten Band, was mir wieder unglaublich gut gefallen hat. Man will einfach immer weiter lesen und nimmt die Seitenzahlen gar nicht mehr wahr.
Die Komplexität der Geschichte ist unglaublich, diese Mischung aus Magie, Schlachten, Aber auch den Schicksalen jedes Einzelnen und auch wie es sich nach und nach alles zusammenfügt macht unglaublich viel Spaß zu verfolgen. Liebe die Mischung aus Action und romantischen Gefühlen.
Freu mich sehr auf den fünften Band.
(Tipp: Band 5 und 6 kann man auch im Tandem lesen, weil das zur gleichen Zeit passiert.)
- Lin Rina
Animant Crumbs Staubchronik
(1.212)Aktuelle Rezension von: Elisabeth_Toth05Das Londoner Setting, die Bibliothek und die Charaktere haben mein Herz erobert!
Animant Crumbs Staubchronik hat für mich alles, was ich mir von einem wunderschönen historischen Roman wünsche. Ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite geliebt und gebe ihm 5 Sterne.
Was mir besonders gefallen hat, war die Atmosphäre. Das Londoner Setting, der Nebel, die Bibliothek und die Zeit, in der die Geschichte spielt, haben für mich einfach perfekt zusammengepasst. Gerade deshalb finde ich, dass das Buch wunderbar in den Herbst passt.
Ich habe sowohl die Hauptcharaktere als auch die Nebenfiguren unglaublich gerne begleitet. Jeder von ihnen hat die Geschichte für mich noch besonderer gemacht.
Was ich ebenfalls erwähnen muss: Dieses Buch hat mir die Freude am Lesen zurückgegeben. Ich werde es deshalb definitiv irgendwann rereaden.
Auch wenn nicht ständig etwas Spannendes passiert, hat mich das überhaupt nicht gestört. Ich habe es gerade wegen der ruhige Geschichte und der besonderen Atmosphäre geliebt. Für mich muss nicht auf jeder Seite etwas Grosses passieren, wenn die Geschichte einen trotzdem in ihren Bann zieht.
Ehrlich gesagt habe ich an diesem Buch nichts auszusetzen. Nicht nur das Cover ist wunderschön, auch die Geschichte dahinter ist es.
Eine ganz klare Empfehlung für alle, die historische Romane, besondere Settings und atmosphärische Geschichten lieben!
- Mona Kasten
Feel Again: Special Edition
(1.953)Aktuelle Rezension von: DanshiSawyer kennt man bereits aus den ersten beiden Bänden, doch bisher blieb sie für mich eher schwer greifbar. Umso schöner fand ich es, sie diesmal richtig kennenzulernen. Hinter ihrer selbstbewussten und unnahbaren Art steckt deutlich mehr, als sie nach außen zeigt. Seit dem Tod ihrer Eltern hält sie andere Menschen lieber auf Abstand und versucht, sich vor neuen Verletzungen zu schützen.
Isaac könnte auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein. Er ist eher schüchtern, trägt eine Nerd Brille und möchte endlich etwas an seinem Auftreten ändern. Daraus entsteht der ungewöhnliche Deal zwischen den beiden. Sawyer soll aus ihm einen Bad Boy machen und darf seine Veränderung im Gegenzug für ein Fotoprojekt ihres Studiums festhalten. Natürlich bleibt es nicht lange bei einem rein sachlichen Projekt.
Gerade die Gegensätze zwischen Sawyer und Isaac haben mir besonders gefallen. Isaac ist mit seiner ruhigen und herzlichen Art ein schöner Gegenpol zu Sawyer. Gleichzeitig geht es nicht nur darum, dass er sich verändert. Vor allem Sawyer zeigt im Laufe der Geschichte immer mehr von sich und lässt nach und nach Nähe zu. Ihre persönliche Entwicklung hat mich in diesem Band besonders berührt.
Mona Kastens Schreibstil passt auch zu dieser Geschichte sehr gut. Sie lässt sich flüssig lesen und verbindet humorvolle Momente mit ernsteren und emotionaleren Themen. Dazu kommt wieder die inzwischen vertraute Freundesgruppe aus Woodshill, ohne dass sie Sawyer und Isaac die Aufmerksamkeit nimmt.
Für mich ist dieser Band bisher einer der stärksten der Reihe. Vor allem Sawyer hat mich überrascht, weil ich nach den vorherigen Büchern nicht erwartet hätte, dass ausgerechnet ihre Geschichte mich so erreichen würde. Zusammen mit Isaac funktioniert sie für mich wunderbar und auch die Idee mit dem Fotoprojekt hat mir gefallen. Nach drei Bänden fühle ich mich in Woodshill inzwischen tatsächlich ein wenig zu Hause.
- Kiera Cass
Selection – Der Erwählte
(3.866)Aktuelle Rezension von: AlrikNach drei Bänden voller Glitzer, Herzklopfen und royaler Unruhe fühlt sich Der Erwählte wie der Moment an, auf den ich gewartet habe. America steht vor ihrer schwersten Entscheidung, und genau das macht diesen Abschluss für mich so spannend. Zwischen Maxon und Aspen geht es längst nicht mehr nur um Liebe, sondern auch um Vertrauen, Mut und die Frage, welches Leben sich wirklich nach dem eigenen anfühlt.
Besonders mochte ich, dass America hier wieder stärker wirkt. Sie darf zweifeln, Fehler machen und Gefühle zulassen, ohne ihre eigene Stimme zu verlieren. Gleichzeitig zieht Kiera Cass das Tempo an. Intrigen, Gefahren und Wendungen sorgten dafür, dass ich immer noch eine Seite lesen wollte, obwohl ich längst schlafen sollte.
Natürlich bleibt die Geschichte romantisch, märchenhaft und manchmal herrlich kitschig. Genau darin liegt für mich der Reiz. Kleider, Palast, Krone und große Gefühle ergeben diese ganz eigene Selection Atmosphäre, die mich wieder eingefangen hat.
Als Abschluss der ursprünglichen Trilogie hat Der Erwählte für mich die richtige Mischung aus Romantik, Spannung und Gefühl. Nicht alles ist perfekt, aber ich konnte das Buch mit einem zufriedenen Seufzer zuklappen.























