Bücher mit dem Tag "hollywood"
258 Bücher
- Estelle Maskame
DARK LOVE - Dich darf ich nicht lieben
(1.201)Aktuelle Rezension von: Janchen_MaerchendracheEine Liebesgeschichte zwischen Stiefgeschwistern, die ansich eine gute Mischung aus kribbeligen Gefühlen und einem gut gewählten Handlungsort war, aber für mich ging es nach dem 1. Band nicht mehr weiter, weil die Liebesgeschichte der zwei über mehrere Bände hinweg zu kämpfen hatte und das entsprach einfach nicht meinem Geschmack, wurde alles zu sehr in die Länge gezogen, meiner Meinung nach.
- Taylor Jenkins Reid
Die sieben Männer der Evelyn Hugo
(831)Aktuelle Rezension von: ReadAndTravel⭐⭐⭐⭐☆ | 4/5 Sterne
Die sieben Männer der Evelyn Hugo war für mich ein Buch, durch das ich unglaublich gut durchgekommen bin. Nach dem riesigen Hype der letzten Jahre war ich sehr gespannt auf die Geschichte – auch wenn ich im Nachhinein sagen muss, dass ich den Hype persönlich nicht ganz nachvollziehen konnte.
Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen. Besonders das Leben von Evelyn zu verfolgen war spannend und emotional. Mit jeder Seite erfährt man mehr über ihre Vergangenheit, ihre Entscheidungen und die Menschen, die sie geprägt haben. Dabei war die Geschichte ganz anders, als ich sie mir im Vorfeld vorgestellt hatte – und genau das hat für einige Überraschungen gesorgt.
Evelyn ist eine vielschichtige Figur mit Stärken und Schwächen, was sie sehr authentisch wirken lässt. Auch wenn mich das Buch nicht ganz so umgehauen hat wie viele andere Leserinnen und Leser, habe ich die Geschichte gerne gelesen und kann verstehen, warum sie so viele Menschen berührt hat.
Für mich war es ein gutes Buch mit einer besonderen Geschichte, das ich gerne gelesen habe – auch wenn es für mich kein absolutes Highlight war.
- Kelly Oram
Cinder & Ella
(1.694)Aktuelle Rezension von: Tina-IsabelleMeine Meinung
Das ganze Buch liest sich wie ein Disney Film. Nur ohne Gesangseinlage. Alles bleibt an der Oberfläche und geht nur minimal in die Tiefe.
Man fühlt mit Ella mit und trotz, dass es zwei POVs gibt, also Ella und Cinder, bleibt dieser etwas blass. Wie der typische Prinz eines Disneyfilms.
Die Geschichte war zu Ende und ich dachte nur: Jep. Wie im Film.
Versteht mich nicht falsch: ich mag Disney Filme, sie sind leicht und süß und niedlich mit einer Botschaft und vor allem ist es: Kindheit.
Darum kann ich auch dieser Geschichte etwas abgewinnen. Vor 20 Jahren hätte ich diese Geschichte geliebt. Ich hätte mitgefiebert, mich emotional an die Charaktere gebunden und mit ihnen gelitten.
Doch stand heute? Tja.
Mir ist das leider zu zuckrig und zu flach. Die Geschichte beinhaltet eine Fülle an Themen, wie: Unfall, Tod eines geliebten Menschen, lange Reha, Suizidversuch, den Körper nach schweren Verbrennungen wieder annehmen und noch so viel mehr. Aber diese werden nur am Rande erwähnt oder es wird überspielt.
Das ist mir zu wenig.
Ich denke, es ist eine nette Geschichte über die erste Liebe, aber viel zu oberflächlich.
Und ja, ich weiß, dass es einen zweiten Band gibt, aber den werde ich nicht mehr lesen.
Fazit
Nett - John Irving
Bis ich dich finde
(399)Aktuelle Rezension von: dunkelbuchFür 17,50 Euronen, preiswert viel zu lesen.
›Bis ich dich finde‹ ist die Geschichte des Schauspielers Jack Burns. Seine Mutter ist Tätowiererin, sein Vater ein Organist, der verschwunden ist. Ein Roman über Obsessionen und Freundschaften; über fehlende Väter und (zu) starke Mütter; über Kirchenorgeln, Ringen und Tattoos; über gestohlene Kindheit, trügerische Erinnerungen und über die Suche nach dem Vater.
Wir begleiten Jack Burns gute dreissig Jahre seines Lebens, sehr mühsam.
Der Roman ist John Irvings autobiographisches Buch, es ist mit Sicherheit sein Umfänglichstes mit 1039 Seiten.
Das Buch ist gefüllt mit typischen skurrilen Elementen.
Für mich viel zu ausschweifend und langatmig erzählt.
Eines der wenigen Bücher die ich immer wieder unterbrach und mich aufraffen mußte es weiter zu lesen.
Schlußendlich, ich habe schon wesentlich bessere Irvings gelesen.
- Kelly Oram
Cinder & Ella
(670)Aktuelle Rezension von: Tanja1304Ella und Brian müssen lernen, ihre Liebe im Alltag, unter öffentlichem Druck und mit all den kleinen und großen Herausforderungen des Lebens zu bewahren – und genau das macht die Geschichte so authentisch.
Besonders berührt hat mich Ellas Entwicklung. Sie wächst über sich hinaus, lernt, an sich selbst zu glauben und zeigt, dass Selbstliebe und Stärke genauso wichtig sind wie romantische Liebe. Gleichzeitig war es wunderschön mitzuerleben, wie Brian ihr immer wieder den Rücken stärkt, ohne sie kleinzumachen.
- Benjamin von Stuckrad-Barre
Panikherz
(129)Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider
Benjamin von Stuckrad Barre wächst etwas abgeschirmt auf, denn seine Eltern sind typische Ökos und sein Vater Pastor. Als er von seinem Bruder abgelegte Klamotten bekommt und im örtlichen Musikladen Schallplatten entdeckt, ist er plötzlich in einer anderen Welt. Udo Lindenberg wird sein Held, sein Idol und als er heran wächst und anfängt zu arbeiten, schreibt er über Udo und er vernichtet ihn in seinen Kritiken. Sein Held fällt und Benjamin irgendwie auch. Sein Leben ist unstet und wie eine Achterbahnfahrt und er nimmt Drogen, experimentiert mit vielen Stoffen und entwickelt eine Essstörung. Aber er hat auch Höhepunkte und darf Udo treffen und lernt ihn kennen, findet in ihm einen Freund. In den USA trifft er auf einen Held der Buchbranche, Bret Easton Ellis und verbringt berauschte Nächte mit ihm und kommt doch auch wieder runter. Ein Buch mit Udo Lindeberg, über Udo Lindenberg und ein Buch von und über Benjamin von Stuckrad Barre. Er nimmt uns mit auf seinem wilden Ritt durch seine Kindheit und Jugend und sein aufregendes Erwachsenenleben und wir dürfen Backstage sein und viele Prominente treffen. Raschzustände, Sex, Angst, Neuanfang, Absturz, alles ist dabei und am Ende immer ein Udo Song.
- Sarah Sprinz
Infinity Falling - Mess Me Up
(346)Aktuelle Rezension von: NessajaVon Sarah Sprinz habe ich schon die Dunbridge Academy und die „What if“ Trilogie gelesen.
Mir hat gut gefallen, hier bei Infinity Falling einige bekannte Charaktere wieder zu treffen. Bei den Büchern von Sarah Sprinz fließt ja auch immer etwas Ernstes mit ein, meistens bei einem oder beiden Hauptcharakter. So auch hier bei Aven und Hayes. Das gefällt mir sehr gut, weil so eine ganz andere Tiefe und Ernsthaftigkeit mit reinkommt.
Mir hat auch der Einblick in die Film- und Musikwelt gut gefallen. Einziger Kritikpunkt von mir ist, dass es doch teilweise etwas arg langatmig war.
Aber alles in allem ein gelungenes Opening und natürlich werde ich weiter lesen. Band 2 liegt schon bereit.
- Lilly Lucas
New Promises
(950)Aktuelle Rezension von: Lia_BischoffLeider ging es mir mit diesem Band ähnlich wie schon mit New Beginnings. Ich glaube sogar, dass mir dieser Teil insgesamt noch etwas weniger gefallen hat als der erste. Wieder konnte mich die Geschichte nicht vollständig mitreißen und der Funke wollte einfach nicht überspringen. Weder die Charaktere noch die Liebesgeschichte konnten mich emotional wirklich erreichen. Langsam habe ich das Gefühl, dass diese Reihe einfach nicht ganz meinen Geschmack trifft. Trotzdem möchte ich weiterlesen, weil mich Cole schon jetzt neugierig gemacht hat. Soweit ich weiß, steht er im vierten Band im Mittelpunkt, und auf seine Geschichte freue ich mich tatsächlich. Gerade deshalb finde ich es umso trauriger, wie seine Handlung in diesem Buch endet.
Auch wenn mich New Promises leider nicht überzeugen konnte, werde ich der Reihe noch eine Chance geben, in der Hoffnung, dass mich die nächsten Bände mehr abholen.
- Mona Kasten
Dream Again
(806)Aktuelle Rezension von: Nardi_Da_VinciIch habe mich sehr über diesen fünften Teil der Reihe gefreut. Blake ist mir in den anderen Büchern sehr ans Herz gewachsen, sodass ich ihm die große Liebe gewünscht habe. Jude fand ich gleich sympathisch. Auch wenn sie viel erlebt hat, ist sie doch stets lösungsorientiert an alles herangegangen. Etwas anstrengend waren die Stimmungsschwankungen der beiden Protagonisten. Dass sie sich auf der Hälfte des Buchs immer noch kaum angenähert haben, hat mich etwas demotiviert weiterzulesen. Ich bin aber froh, dass ich es gemacht habe. Die sprühenden Funken zwischen Ihnen haben mich mitgerissen. Die letzten vier bis fünf Kapitel haben mir fast schon körperliche Schmerzen bereiten, so sehr habe ich mitgelitten - und das habe ich wirklich selten. Das zeigt, wie besonders die Charaktere sind.
Schade, dass die again-Reihe beendet ist. Ich habe alle Bücher gerne gelesen, aber dieses gehört zu den besten. Klare Leseempfehlung.
- Taylor Jenkins Reid
The Seven Husbands of Evelyn Hugo: Deluxe Edition Hardback: The Sunday Times Bestseller
(249)Aktuelle Rezension von: MelinarThe Seven Husbands of Evelyn Hugo von Taylor Jenkins Reid hat mich wirklich begeistert.
Der Schreibstil ist unglaublich fesselnd und wirkt dabei gleichzeitig sehr durchdacht und intelligent. Man fliegt nur so durch die Seiten und möchte immer mehr über Evelyns Leben erfahren.
Evelyn selbst ist eine wahnsinnig interessante Hauptfigur. Sie ist klug, ehrgeizig und unglaublich vielschichtig. Im Laufe ihres Lebens erlebt sie unheimlich viel und man begleitet sie dabei, wie sie sich verändert, welche Entscheidungen sie trifft und warum sie zu der Frau geworden ist, die sie heute ist. Besonders spannend fand ich, wie strategisch und kalkuliert sie in vielen Situationen handelt, um ihre Karriere voranzubringen oder ihr Privatleben zu schützen. Genau diese Mischung aus Stärke, Ehrgeiz und Verletzlichkeit macht sie für mich zu einer unvergesslichen Figur.
Besonders interessant fand ich auch, wie viele Parallelen man zu berühmten Frauen aus der Realität ziehen kann. Beim Lesen musste ich zum Beispiel immer wieder an Elizabeth Taylor denken, aber teilweise auch an Taylor Swift. Natürlich ist Evelyn ihre ganz eigene Figur, aber diese Anlehnungen beziehungsweise Assoziationen machen ihre Geschichte für mich noch spannender.
Auch der Aufbau des Buches hat mir richtig gut gefallen. Einerseits begleitet man Evelyn in der Vergangenheit und erlebt ihre Lebensgeschichte aus ihrer Perspektive. Zwischendurch werden immer wieder Zeitungsartikel und Schlagzeilen eingebaut, die zeigen, wie groß die öffentliche Aufmerksamkeit rund um ihr Leben war und wie gut viele ihrer Pläne tatsächlich funktioniert haben.
Auf der anderen Seite gibt es die Gegenwart mit Monique, die Evelyns Geschichte aufschreiben soll. Diese zweite Erzählebene fand ich ebenfalls unglaublich interessant. Nicht nur, weil sie die Handlung in der Gegenwart vorantreibt, sondern auch, weil man merkt, wie Evelyn ihr Wissen, ihre Erfahrungen und ihr Selbstbewusstsein Stück für Stück an Monique weitergibt. Diese Dynamik zwischen den beiden hat mir richtig gut gefallen.
Insgesamt ist das Buch emotional, klug aufgebaut und voller interessanter Figuren. Vor allem Evelyn Hugo wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben – eine der faszinierendsten Protagonistinnen, die ich bisher gelesen habe.
- Erin Watt
When it's Real – Wahre Liebe überwindet alles
(479)Aktuelle Rezension von: mxchellex678When It’s Real von Erin Watt ist eine leichte, humorvolle und angenehm zu lesende Liebesgeschichte. Zwar bietet die Handlung keine großen Überraschungen oder außergewöhnlichen Wendungen, doch gerade diese Einfachheit macht das Buch charmant. Die Hauptfiguren Vaughn und Oakley wirken authentisch und lebendig, sodass man sich gut in sie hineinversetzen kann. Besonders positiv ist, dass nichts gezwungen oder unlogisch wirkt – ein Punkt, der in vielen anderen Romanen oft stört. Erin Watts Schreibstil ist locker, flüssig und sorgt für ein rundum entspanntes Leseerlebnis. Auch wenn es eine eher typische „0815“-Story ohne Spice und große Dramatik ist, hinterlässt sie ein warmes Gefühl und bietet gute Unterhaltung. Empfehlenswert für alle, die Lust auf eine süße, leichte Lovestory mit authentischen Charakteren haben.
- Lilly Lucas
New Horizons
(545)Aktuelle Rezension von: Nicole_92Nachdem Annie aus ihrem Koma erwacht ist, möchte sie zurück in ihr altes Leben finden.
Nur das ist so nicht mehr möglich. Die Beziehung mit Ihrer großen Liebe endete kurz vor ihren Unfall, ihre Arbeit kann sie während ihrer Genesungsphase noch nicht ausüben und jeder kennt ihre Geschichte und behandelt sie daher nicht „normal“. So typisch Kleinstadt eben. Auch wenn es jeder nur gut meint.
Gut wenn da ein eingebildeterer Promi auftaucht, der davon nichts weiß. Endlich wird Annie nicht mehr als das arme Mädchen angeschaut. Cole und Annie liefern sich ein Wortgefecht nach dem anderen und müssen dann auch noch bei einem kleinen Theaterstück zusammen arbeiten.
Mit der Zeit fühlen sie sich immer mehr zueinander hingezogen, doch kann das klappen? Ein Mädchen aus der Kleinstadt und ein bekannter Schauspieler?Ein absolut tolles Buch und nur zu empfehlen!
- K. Bromberg
Driven. Begehrt
(478)Aktuelle Rezension von: buch_und_tee_Diese Reihe bringt mich ein ganz klein wenig an den Rand des Wahnsinns…des guten Wahnsinns. Und auch, wenn ich mich wiederhole, es ist und bleibt für mich eine Empfehlung
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Da diese Reihe zusammenhängend ist, würde ich den Klappentext unten anfügen, auch wenn er nicht so stark spoilert
🔹
Oh wow, noch mehr Achterbahn der Gefühle, noch mehr Zugeständnisse, die sich dann aber nicht erfüllen können. Und mittendrin Rylee und Colton. Aber es wäre ja langweilig, wenn es da nicht auch noch die anderen Frauen geben würde, die um Colton herum schwärmen und gerne ihr Stück abhaben möchten.
Werden es beide packen oder kommt es wieder zu einem großen Knall?
🔹
Nach dem Ende des ersten Bandes wurde man mit einem Cliffhanger zurückgelassen, den ich wirklich nicht nett fand. Zum Glück habe ich die ganze Reihe da…ich hätte nicht darauf warten können.
Das tolle an Band zwei ist, dass es diesmal auch einige Kapitel aus Coltons Sicht gibt. Das fängt schon mit dem Prolog an und kommt zwischenzeitlich immer wieder vor. Gerade wenn etwas passiert ist, finde ich es super, nicht nur das mitzubekommen, was Kylee empfindet, sondern auch Colton, da er definitiv die dunklere Vergangenheit hat.
Und wenn ich dachte, der Cliffhanger aus Band eins war krass, der bekommt hier nochmal eins aufgesetzt.
Dieses Mal hat es nicht ganz zu einem Jahreshighlight gereicht, aber trotzdem ist es eine
✨Leseempfehlung✨
5/5 ♥️
⚠️Klappentext könnte Spoilern⚠️
Stell dir vor, plötzlich musst du mit aller Kraft um jemanden kämpfen … Colton stiehlt Rylees Herz, erweckt in ihr längst abgestorbene Gefühle wieder zum Leben und entfacht eine Leidenschaft, von der sie nicht einmal zu träumen gewagt hätte.
In nur einer unerwarteten, schicksalhaften Nacht ändert sich alles: Keiner von beiden hat es gewollt, doch jetzt kämpfen sie mit aller Kraft darum, dass es für immer ist. - Daniel Kehlmann
Lichtspiel
(189)Aktuelle Rezension von: Petra_de_ZamagnaMit LICHTSPIEL erzählt Daniel Kehlmann die Geschichte des erfolgreichen österreichischen Stummfilm-/später Filmregisseurs Georg Wilhelm Pabst. Es ist ein Roman über Kompromiss, Feigheit und Selbsttäuschung eines Künstlers.
Im fiktiven Roman kehrt Pabst nach einem gescheiterten Versuch in Hollywood noch vor Ausbruch des 2.WK Fuss zu fassen, was aufgrund minimaler Englischkenntnisse misslang, zurück nach Europa. Danach kehrt er genau zum Ausbruch des 2.WK in die Heimat zurück, um nach seiner dementen Mutter zu schauen - und kommt dann nicht mehr weg, oder will es vielleicht auch gar nicht unbedingt. Er arrangiert sich dann mit den Nazi-Gegebenheiten und ist in der Lage, einige weitere hochgelobte Filme zu drehen.
Meisterhaft versteht es Kehlmann, das Thema Film auch in seine Sprache einfliessen zu lassen - Horrorfilmszenen und Konversationskomödien wechseln sich munter ab, oft verschwimmt die Grenze zwischen Realität und Film. Die Texte erinnern oft an Szenen oder Kamerafahrten.
Besonders stark sind die Begegnungen Pabsts mit den Mächtigen und Opfern des dritten Reichs: die Drohungen des Propagandaministers Goebbels in einer skurrilen Interview-Szene etwa, die Anheuerung von Pabst bereits im fernen USA und noch einmal in der Ostmark (Österreich) nach Kriegsausbruch durch den Assistenten von Goebbels. Interessant auch die britische Sichtweise des Kriegsgefangenen Rupert Wooster (im tatsächlichen Leben war das P G Wodehouse), der seine Mitarbeit zu fröhlichen Propagandaradiosendungen damit rechtfertigt, dass seine Landsmänner schon erkennen würden, dass er die Radiosendungen nur unter grösster Nötigung schrieb, weil er ja viele britisch Anspielungen in den Text eingefügt hatte, die kein Deutscher je bemerken, aber kein Engländer überhören konnte. (S 315). Gute Szenen bei Dreharbeiten mit der von sich sehr eingenommenen Leni Riefenstahl, die aber in Pabst's Augen sowohl eine minderwertige Schauspielerin und schon gar keine Regisseurin war. Absolut herausragend die Schilderung des zum Nazitum übergelaufenen Hausangestellten "Jerzabeck" (der Name allein!), dessen Bösartigkeit im Gewand des Nazischergen wenig Grenzen kennt. Umwerfend auch die vor allem im Buchanfang und Ende aufgezeigte Figur des Filmassistenten Franz Wilzek, der im halb dementen Zustand sich nicht mehr gut erinnern kann und auch auf die Interview-Fragen des in Österreich allseits bekannten Heinz Conrad keine Antwortrichtung mehr findet. Auch im Altersheim, wo er sich noch mal an alles im Leben erinnern will, geraten ihm die Fäden der Erinnerung durcheinander. Gruselig auch die immer von allen in den Filmen ohne Nachdenken verwendeten KZ-Insassen, um gewisse Einstellungen mit Publikum zu füllen. Vielleicht auch deswegen ein Segen, dass der in den letzten Kriegstagen gedrehte Film "Der Fall Molander" dann doch verschollen ist und bleibt.
Nicht alle Kritiker zeigen sich restlos überzeugt von dem Roman und werfen Kehlmann zur wenig psychologischen Tiefgang bezüglich der Hauptperson G.W.Pabst und seiner Familie vor. Manche sagen, die Figuren blieben stellenweise holzschnittartig.
Ich persönlich finde, dass es gerade die Stärke des Romans ist, dass aufgezeigt wird, wie Mitläufertum funktioniert. Als schleichendes Gift, das sich langsam überall festsetzt. Pabst begeht keinen einzigen grossen Verrat und trifft auch keine dramatischen Entscheidungen. Stattdessen macht er einen kleinen Kompromiss nach dem anderen, immer mit einer plausiblen Begründung und immer im Glauben, die Kontrolle noch zu behalten. Ich finde der Roman trifft auch einen Nerv der heutigen Zeit - denn ab wann fangen demokratische Institutionen durch immer mehr Zugeständnisse an autoritäre Kräfte an, ihre Berechtigung und Glaubwürdigkeit zu verlieren? Mitläufertum ist ja kein Charakterfehler, es ist einfach eine menschliche Grundversuchung, die besondere Kraft entfaltet, wenn sie mit Talent, Ehrgeiz und dem aufrichtigen Glauben an die eigene Sonderstellung verbunden ist.
Die Kritiker und Leser, die nach der klassischen psychologischen Tiefe mit inneren Monologen und sichtbarer Selbstreflexion suchen, erkennen nicht, dass Kehlmann etwas Subtileres und eigentlich Mutigeres unternimmt. Er zeigt uns einen Menschen, der sich selbst nicht tief genug beobachtet, die fehlende Introspektion ist sozusagen Teil des Charakters von G.W.Pabst. Auch am Ende wird Pabst nicht von Reue überwältigt und hält keine Abrechnung mit sich selbst - obwohl er vor den Scherben seiner Familie steht mit dem Sohn, der zum Krieg eingezogen wird und der Frau, die immer mehr dem Alkohol verfällt und ihn zuletzt als schlechte Regisseurin á la Riefenstahl ablöst. All das verlangt vom Leser, selbst die Konsequenzen zu ziehen - wie übrigens oft auch bei einem guten Film und sich die Frage zu stellen: Hätte ich es anders gemacht? Gute Literatur ist eben unangenehm.
Die "Banalität des Bösen", dessen Begriff Hannah Arendt geprägt hat, ist genau das, was Kehlmann an Pabst vorführt. Das Böse braucht keine teuflische Natur oder fanatischen Willen. Pabst ist kein Monster, er ist nur jemand, der die Tiefe meidet und am Ende seiner Tage einfach verstummt, weil es dann auch nichts mehr zu sagen gibt.
Sehr bewegend.
- Emma Scott
Never Doubt
(465)Aktuelle Rezension von: Eliza_KoopmannIn dem Moment in dem ich Never Doubt von Emma Scott beendet hab war mir klar, dass ich zu diesem Buch unbedingt einen Beitrag posten muss.
Doch dann hat es mich doch mehr Überwindung gekostet, als ich gedacht habe, da der Beitrag doch persönlicher gewordenes als beabsichtigt.
Darum gehts: Willow hat eine schlimme Geschichte aus der Vergangenheit, doch sie traut sich nicht mit jemandem darüber zu reden. Sie hat seitdem sozusagen ihre Stimme „verloren". Erst als die zum Theater kommt und den Jungen Issac kennenlernt, lernt sie mithilfe den Worten Shakespeares ihre eigene Geschichte zu erzählen.
Meine Meinung:
Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie unfassbar gut das Buch war. Der Schreibstil der Autorin war unglaublich aber noch mehr war es die Geschichte und die Nachricht dahinter die mich in ihren Bann gezogen hat. Es geht um Mut und Vertrauen und vor allem darum den Mut aufzubringen seine eigene Geschichte zu erzählen. Ich glaube es geht vielen ähnlich wie Willow. Bei mir ist es ehrlich gesagt nicht anders.
Ich teile nicht die Vergangenheit von Willow worüber ich auch sehr dankbar bin. Und trotzdem verstehe ich das Gefühl von ihr nicht von sich aus sagen zu können was man denkt. Wer mich kennt weiß, sobald ich mich bei jemandem wohlfühle bin ich laut, gut drauf und höre nicht mehr auf zu reden. Doch wer mich kennt weiß auch, dass ich dabei selten über mich selbst rede. Ich erzähle über Bücher, über andere Menschen aber nichts darüber was ich denke, wie es mir geht, oder was ich zusagen hab. Willow spricht ihre Worte durch das Theater aus. Bei mir ist es eher das Schreiben und vielleicht, auch wenn ich es nicht bewusst tue erzählen meine Charaktere mehr meine Geschichte, als ich es selbst zu.
Aber ich denke das ist okay so. Jeder hat etwas zu sagen und jeder wird gehört nur eben auf unterschiedliche Weise. Man muss nur die richtigen Menschen finden, die einem zuhören.
- Emily Henry
Great Big Beautiful Life
(288)Aktuelle Rezension von: Nadine21Alice Scott ist eine junge Journalistin und hat die Chance ein Buch über eine berühmte Persönlichkeit zu schreiben. Hayden Anderson ist Autor und Pulitzer Preis Gewinner für seine Biografie einer berühmten Person. Beide haben die Chance die Biografie von Margaret Ives zu schreiben. Sie gehört zu einer skandalträchtigen Familie und niemand weiß genau, was in ihrem Leben geschehen ist und warum sie sich komplett zurückgezogen hat.
Alice kämpft hart um den Job, doch auch Hayden möchte die Biografie unbedingt schreiben. Beide geben alles, um den Job zu bekommen und versuchen dabei die aufkommenden Gefühle zu unterdrücken.
Das Buch ist eine schöne Sommerlektüre, aber ich hatte mir noch etwas mehr von der Autorin versprochen. Die Geschichte in der Gegenwart ist nett geschrieben, aber die Passagen in der Vergangenheit haben mich teilweise etwas verwirrt.
Das Ende hat mich dann doch etwas überrascht und ich werde der Autorin auf jeden Fall noch eine Chance geben.
- Matthew Perry
Friends, Lovers and the Big Terrible Thing
(108)Aktuelle Rezension von: MelB2508Matthew Perrys Autobiographie wurde ein Jahr vor seinem Tod veröffentlicht. Lange habe ich mich nicht getraut, sie zu lesen, weil ich Angst vor dem hatte, wie "Chandler" in echt war. Und - das war nicht unberechtigt!
Matthew Perry ist teilweise wirklich wie seine Figur Chandler, aber ohne dessen Entwicklung und Reifung und vor allem ohne ein Happy End.
Wissend, was mit seinem Leben geschah, nachdem er das Buch geschrieben hatte, ist es natürlich maximal heftig, Sätze zu lesen wie "Ich habe Angst zu sterben" "Ich möchte nicht sterben" oder "Ich suche noch die wahre Liebe und wünsche mir Kinder". All das ist nicht eingetreten, er ist alleine in seinem Whirlpool ertrunken, er ist nicht nüchtern gewesen und nicht drogenfrei.
In Matthew Perrys Autobiographie gibt es Stellen, die wirklich sehr Insider-mäßig anmuten. Wir lesen über Castingprozesse, erfahren von Beziehungen und Freundschaften mit anderen berühmten Schauspielern und lesen über seine nicht so glückliche Kindheit und den märchenhaften Reichtum, den er durch Friends erworben hat. Gleichzeitig aber lesen wir auch von den tiefsten Tiefpunkten, von Operationen, Narben, Drogen, von Weinkrämpfen und Einsamkeit, von Verzweiflung und immer wieder von versuchten Entzügen, die entweder fehlschlugen oder später dann doch von den unvermeidlichen Rückfällen. Und das ist auch mein Kritikpunkt. Ich weiß, das Buch ist ehrlich und das honoriere ich auch. Aber es ist keine "schöne" Lektüre. Fernab von anderen Büchern von Menschen, die an einer Sucht litten und diese besiegt haben, wiederholen sich die Rückschläge wieder und wieder, was das Lesen wahnsinnig frustrierend und ein bisschen repetitiv macht. Auch die Selbstreflexion, die der Autor eindeutig hat, bringt ihm nichts und so war ich am Ende des Buches ausgelaugt und frustriert - und ehrlich gesagt, auch wütend. Ein Mensch, der so viel Geld verdient hat - obszön viel Geld! - damit, dass er in einer Fernsehserie mitgespielt hat, der immer nur tiefer sinkt und wieder und wieder die gleichen oder ähnliche Fehler macht, der macht mich am Ende des Buches einfach nur wütend. Er hatte alle Chancen und Möglichkeiten und er war nicht dumm, er wusste, was sein Verhalten bei ihm, seinem Körper, aber auch bei anderen Menschen, die ihm nahe stehen, auslösen würde - und trotzdem tat er es! Das ist etwas, was meinem eigenen Charakter so sehr entgegen steht, dass es mir einfach nicht möglich ist, entspannt damit zu sein. Und auch, wenn ich ein bisschen traurig bin, darüber, wie Matthew Perry gestorben ist und auch darüber, dass seine Wünsche nicht in Erfüllung gegangen sind, kann ich nicht tief mit ihm mit empfinden.
Das Buch kann ich auch nur eingeschränkt empfehlen, da es meiner Meinung nach einfach teilweise zu heftig geraten ist.
- L. J. Shen
Midnight Blue
(215)Aktuelle Rezension von: SweetSmileZum Inhalt:
Alex Winslow war wie ein Wirbelsturm – wunderschön aus der Ferne,
doch wenn man ihm zu nah kam, konnte er einen zerstören
Indigo Bellamy zögert nicht lange, als sie das Jobangebot erhält: Sie soll Alex Winslow, den größten Rockstar der Welt, auf seiner Tournee begleiten und dafür sorgen, dass er nicht wieder auf die schiefe Bahn gerät. Doch das ist leichter gesagt als getan. Nicht nur ist Alex alles andere als begeistert von der Babysitterin, die ihm an die Seite gestellt wird – vom ersten Moment an knistert es zwischen ihm und Indigo heftig. Dabei haben beide mit den Dämonen ihrer Vergangenheit zu kämpfen und sind nicht bereit, ihr Herz erneut zu riskieren...
persönliche Wertung:
Ein Buch bei dem der Klappentext wirklich vielversprechend ist, wie ich finde. Wer hat denn
bitte noch nie von einem Rockstar geträumt? Ich habe dies definitiv getan - klingt also nach der perfekten Geschichte für mich! Auch das Cover finde ich wunderschön. Dieses dunkle blau ist genau meins und das angedeutete Gitarre spielen ist einfach toll. Ich habe mich gleich in das Cover verliebt.Dementsprechend vorfreudig war ich, als ich die Geschichte zur Hand nahm. Leider bin ich mit dem Schreibstil der Autorin in diesem Buch so gar nicht warm geworden. Für mich war es lange Zeit echt schwierig die Geschichte zu lesen, die Sprache war mir viel zu vulgär und das Feeling beim Lesen eher unangenehm. Die ersten zwei Drittel des Buches habe ich mich regelrecht zwingen müssen weiter zu lesen, da ich die Geschichte einfach nicht gefühlt habe, obwohl sie an sich wirklich Potential hat. Im Großen und Ganzen mag ich die Idee der Story richtig gern. Die Umsetzung hätte ich mir einfach ganz anders gewünscht.
Indigo ist eine angenehme junge Frau, ich mochte ihre Schlagfertigkeit und ihren Stil. Sie ist wahnsinnig kreativ, aufopferungsvoll, freundlich, führsorglich und einfach ganz sie selbst, was mir wirklich imponiert.
Alex ist anfangs leider gar nicht so wie ich ihn mir gewünscht hätte. Wenn Rockstars sind wie er, dann überlege ich mir meinen Traum noch einmal... Spannend fand ich seine Geschichte, auch wenn sie für meinen Geschmack hätte anders verpackt sein können. Der ganze Charakter hat für mich nicht gestimmt. Obwohl ich mir sehr gut vorstellen könnte, dass ich mit seiner Person an sich gar kein so großes Problem gehabt hätte, wenn mich die Vulgarität des Schreibstiles nicht so gestört/ verschreckt hätte. Sie hat mir diesen Charakter irgendwie zerstört.
Auch die Nebencharaktere hatten echt Potenzial, leider waren sie für mich aber nicht gut ausgearbeitet, eher oberflächlich und zu seicht. Am Ende wurde es, wie auch der Rest der Geschichte besser, aber alles in allem hätte ich mir auch hier mehr gewünscht.
Das letzte Drittel des Buches konnte mich dann doch etwas besänftigen. Hier habe ich auch wieder freudiger zum Buch gegriffen und mich wohler gefühlt. Das Ende an sich hat mir dann auch richtig gut gefallen.
Alles in allem für mich aber leider eine kleine Enttäuschung.
Fazit:
Eine Geschichte mit viel Potential, welches für mein Empfinden leider nicht so ganz genutzt wurde. Wenn man allerdings kein Problem mit dem vulgären Schreibstil hat, dann sieht man die Geschichte sicherlich mit ganz anderen Augen und fühlt sich gut unterhalten.
- Maren Vivien Haase
Belladaire Academy of Athletes - Misfits
(86)Aktuelle Rezension von: sarah_booksanddreamsFür mich ging es ein letztes Mal zurück an die BELLADAIRE ACADEMY OF ATHLETES in Monaco.
Auf die Geschichte von Delphine, und auf den Blick hinter ihre Mauern, war ich einfach sehr gespannt.
Tatsächlich hat mir dieser Blick Delphine auch näher gebracht, denn hinter ihrer kalten, abweisenden Fassade steckt eine bewegende Geschichte.
Und auch über Covey, musste ich im Laufe der Geschichte meine Meinung revidieren.
Und von all den Protagonisten der Reihe, sind mir Delphine & Covey schließlich gar am meisten ans Herz gewachsen.
Sie waren charakterlich einfach am besten ausgearbeitet, und wiesen die meiste Charaktertiefe auf.
In beiden steckt mehr, als der erste Blick vermuten ließ.
Auch inhaltlich, von der Mischung aus Sportszenen und sensiblen Themen, hat mir dieser letzte Band der Reihe am besten gefallen.
Sowohl Delphine als auch Covey tragen ein ganz schönes Päckchen mit sich herum.
Besonders Dephine's wird auf erschreckende, bewegende, aber eindrückliche Weise dargestellt.
Covey's ließ mich jedoch ebenfalls nicht kalt.
Trotzdem mir die ersten beiden Bände der Reihe nur so semi gut gefallen haben, bin ich froh drangeblieben zu sein, und mit diesem dritten Band nun einen doch ziemlich guten Abschluss für die gesamte Reihe bekommen zu haben.
Die Geschichte von Delphine & Covey ist mein persönlicher Favorit der Reihe!
4 Sterne
- Kristen Callihan
Dear Enemy
(222)Aktuelle Rezension von: ArnnieSam ist verschwunden, wie üblich bedeutet das nichts Gutes! Sie verschwindet nämlich nur, wenn sie richtig in der Scheiße hängt!
Delia versucht, wie immer, die Karre aus dem Dreck zu ziehen, jedoch hat sie nicht damit gerechnet, dass sie es bei ihrem Ernstfeind tun muss!
Macon, der Junge von nebenan als sie Kinder waren, ausgerechnet der Mensch, den sie so hasst!
Nun ist er ihr Boss & die Suche nach Sam geht weiter! Wäre da nicht die verletzliche Seite von Macon, die Delia so anziehend findet! - Sarah Sprinz
Infinity Falling - Change My Mind
(157)Aktuelle Rezension von: luisa2004Ich war sehr skeptisch, da ich die beiden nach dem ersten Band nicht sonderlich interessant fand. Tatsächlich hat mich der Anfang auch nicht überzeugt. Es passiert relativ wenig und beide können sich absolut nicht ausstehen.
Dann gab es jedoch eine interessante Entwicklung, worauf die Geschichte schlagartig mehr Dynamik bekam. Es war sehr angenehm zu lesen, wie sich ihre Beziehung langsam weiterentwickelte. Spannend fand ich weiterhin Rubens Vergangenheit mit Hollys Mentorin und natürlich war es schön zu erfahren, wie es mit Aven und Hayes weitergeht. Der erste Band war dennoch überzeugender.
- Christof Weigold
Der Mann, der nicht mitspielt
(96)Aktuelle Rezension von: Katl2Ein erfolgloser Schauspieler ist in Hollywood keine Seltenheit. Hardy Engel ist nur einer von vielen. Sein Versuch, als Privatdetektiv über die Runden zu kommen, ist ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt. Bis eines Tages eine attraktive, rothaarige Frau um eine Audienz bei ihm bittet. Und mit einem Schlag ändert sich im Leben von Hardy Engel alles. Seine Ermittlungen führen ihn hinter die Bühnen und Scheinwerferlichter von Hollywood zu den dunklen und verdorbenen Geheimnissen der Filmwelt. Schnell wird ihm klar, dass hier nichts so ist, wie es scheint und dass es manche Vorfälle gibt, die nie in das Licht der Öffentlichkeit geraten sollen.
Der Detektiv
Hardys Wunsch, ein Komiker zu werden, ist nicht sonderlich von Erfolg gekrönt und so beschießt er, sich seine Erfahrungen als Polizist zunutze zu machen und beschließt, Privatdetektiv zu werden, anfangs mit einer niedrigen Beschäftigungsrate. Ein unscheinbarer Auftrag ändert dann alles. Seine Hartnäckigkeit und sein Talent, stehts zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein, stoßen den zynischen und sturköpfigen Hardy mitten hinein in die Welt des Filmes, wo es von Geheimnissen und Unwahrheiten nur so wimmelt. Doch für Hardy Engel ist klar, dass er letztendlich nur der Wahrheit dient. Und die will er finden, koste es was es wolle.
Ein Platz, an dem Träume zur Wirklichkeit werden
Hollywood – ein Platz voller Träume, berühmter Persönlichkeiten und ein Himmel auf Erden. Zumindest scheint es so. Christof Weigold malt ein anderes Bild von Hollywood. Drogen, Alkoholismus und sexuelle Vergnügungen stehen an der Tagesordnung der großen Stars. Die vermittelte Illusion existiert nicht, und doch kämpft die Filmbranche darum, eben jene Illusion aufrecht zu erhalten. Doch der Skandal, der durch den Tod von Virginia Rappe ausgelöst wird, lässt die Fassade bröckeln und ermöglicht den Medien einen Blick hinter die sorgsam verborgenen Kulissen. Die Aufregung ist groß. Zeitungen erkennen ihre Chance zu Massenabnahmen ihrer Schlagzeilen, die Filmproduzenten fürchten um ihren Ruf, Schauspieler und Produzenten haben Angst um ihre Karriere. Am Ende ist sich jeder selbst der nächste. Und, wie Hardy später klarstellt: Im Krieg und im Film ist die Wahrheit das erste Opfer.
Fazit
Ein spannungsgeladener, actionreicher Kriminalroman der 1920er Jahre. Unerwartete Richtungsänderungen und Entwicklungen machen die Handlung unberechenbar und sorgen für eine fesselndes Leseereignis. Hardy Engel ist ein symphytischer Ermittler, der sich seiner eigenen Schwächen und Fehler durchaus bewusst ist und mit seinem zynisch-ironischen Blick auf die übertriebene Welt um ihn herum, einen angenehmen Gegenpol zu den undurchsichtigen Persönlichkeiten des Buches bildet. Ich habe diesen Ausflug in die Goldenen Zwanziger genossen, jede einzelne Seite davon. Für Menschen, die verwickelte Handlungsstränge lieben, ein absolutes Muss.
- Paige Toon
Ohne dich fehlt mir was
(151)Aktuelle Rezension von: EurekaPalmerDer Schreibstil ist angenehm und flüssig. Da der Roman in der Ich-Form aus Alices Perspektive erzählt, konnte ich mich von Beginn an gut in sie hinein versetzen.
Die Charaktere und Schauplätze sind sehr liebevoll ausgearbeitet, was mir ein besonders angenehmes Leseerlebnis bescherte.
Alice war mir direkt sympathisch, auch wenn ich ihre Handlungen und Verhaltensweisen nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Sie ist einfühlsam und klug, trifft ihre Entscheidungen wohlüberlegt. Ich fieberte mit ihr und wünschte mir bis zuletzt ein Happy End für sie und ihre erste Liebe.
Joe war mir auf Anhieb sehr sympathisch. Seine aufrichtige, einfühlsame Art gefiel mir sehr und die Entwicklung, die er vom Pubmitarbeiter seiner Eltern zum erfolgreichen Schauspieler gemacht hat, war sehr beeindruckend. Der Einblick in das öffentliche Leben einer Berühmtheit empfand ich interessant und beängstigend zugleich.
Nach dem abrupten Aus der Sommerromanze mit Alice hätte ich gern ein Kapitel aus Joes Sicht gelesen, um zu erfahren, was in ihm vorgeht.
Lukas war mir durch seine Kontrollsucht etwas suspekt, obwohl er Alice gegenüber sehr liebevoll war.
Vom Ende war ich etwas enttäuscht, da es etwas zu schnell und abrupt kam. Gern hätte ich erfahren, wie es Lukas ergangen ist und ob aus Alice und Joe doch noch ein Paar geworden ist, da dies, wie ich finde, aus dem Epilog nicht eindeutig hervor gegangen ist.
- Kim Nina Ocker
Everything I Didn't Say
(282)Aktuelle Rezension von: JulieFlamingoIch habe die Kingsbay-Secret-Reihe sowie One of Six von Kim Nina Ocker sehr geliebt, weshalb ich neugierig zu Everything I Didn’t Say gegriffen habe. Was soll ich sagen? Es ist ein gutes Buch aber leider eher eines für zwischendurch.
Die Handlung hat mir grundsätzlich gut gefallen und war nicht komplett 08/15. Besonders das Schauspiel-Setting und das Serienumfeld fand ich ansprechend, da ich sowas bisher nicht gelesen habe. Sowohl Jamie als auch Carter waren mir sympathisch und ihre Handlungen konnte ich gut nachvollziehen. Der Einstieg hat mir daher wirklich gefallen.
Leider war der Plottwist für mich recht früh vorhersehbar, wodurch das Buch ab etwa zwei Dritteln deutlich an Spannung verloren hat. Zudem haben mir starke Nebencharaktere gefehlt, die der Geschichte mehr Tiefe hätten geben können. Zwar gab es immer wieder kleine Momente, die mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben und besonders das Ende hatte ein paar wirklich niedliche Szenen. Insgesamt fehlte es der Geschichte jedoch an Überraschungen und Besonderheit.
Am Ende hatte ich zwar eine angenehme Lesezeit, doch das Buch hat keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Schweren Herzens vergebe ich daher nur 3 gute Sterne.























