Bücher mit dem Tag "holmes"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "holmes" gekennzeichnet haben.

34 Bücher

  1. Cover des Buches Arthur Conan Doyle,Sherlock Holmes, Gesammelte Werke (ISBN: 9783866478503)
    Arthur Conan Doyle

    Arthur Conan Doyle,Sherlock Holmes, Gesammelte Werke

    (41)
    Aktuelle Rezension von: HenrikeSchwenn

    Der geniale und exzentrische Ermittler Sherlock Holmes löst gemeinsam mit seinem Freund und Chronisten Dr. Watson verzwickte Fälle. Soweit die Prämisse, die vermutlich jeder bereits vor dem Lesen kennt. Mich hat gleich zu Beginn überrascht, wie geradlinig die Geschichten erzählt sind und wie einfach sie sich nach über hundert Jahren noch lesen lassen. Schnell wird klar, warum Sherlock so ein faszinierender Charakter ist: Er ist hochintelligent, chaotisch und unberechenbar. Seine Motivation bleibt oft mehrdeutig: Einerseits muss er ständig sein Gehirn stimulieren, um der Langeweile zu entgehen, anderseits zeigt er echten Wunsch nach Gerechtigkeit und Mitgefühl mit den Opfern. Nach und nach entwickelt sich die Freundschaft zwischen Watson und ihm, bis sie sich blind vertrauen.

    Die Fälle sind geschickt und spannend aufgebaut, sodass man schwer auf die Lösung kommen kann, sie im Nachhinein aber völlig einleuchtend erscheint. Man sieht also von Anfang an die Puzzleteile, erfährt aber erst am Ende, wie sie zusammengesetzt sind. Dadurch gewöhnt man sich an, beim Lesen auf jedes Detail zu achten und sich zu fragen, ob das ein Hinweis ist. Dazu schafft Arthur Conan Doyle an vielen Stellen eine starke Atmosphäre: Von heimelig bis hin zu gruselig. Das macht einfach Spaß zu lesen und schafft ein Gefühl von Vertrautheit.

    Das sind einfach Geschichten zum Einkuscheln und Wohlfühlen, besonders in der dunklen Jahreszeit.

  2. Cover des Buches Sherlock Holmes - Erzählungen - Gesammelte Werke (2 Bände) (ISBN: 9783730604335)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes - Erzählungen - Gesammelte Werke (2 Bände)

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Grimnir

    Die Bücher verbreiten eine schöne Atmosphäre beim Lesen. Allerdings ist die Übersetzung stellenweise ein wenig holprig und die Qualität der einzelnen Kurzgeschichten schwankt. Die Romane sind hingegen sehr gut übersetzt und lesen sich sehr gut. Über den Inhalt muss man eigentlich kein Wort verlieren, denn natürlich sind sowohl die Charaktere als auch die Fälle großartig. 

  3. Cover des Buches Sherlock Holmes und das Tal des Grauens: Illustrierte Fassung (ISBN: 9783954181674)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes und das Tal des Grauens: Illustrierte Fassung

    (69)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Sherlock Holmes und das Tal des Grauens von Arthur Conan Doyle ist ein klassischer Krimi der sich im ersten Teil recht gut lesen lässt. Danach wird es etwas langatmig und langweilig.

    Sherlock Holmes und Doktor Watson werden gebeten bei einem Mordfall behilflich zu sein. Sie reisen nach Sussex, dort wurde ein Mann ermordet. Im wurde mit einer abgesägten amerikanischen Schrotflinte ins Gesicht geschossen. Somit ist die Identifizierung des Toten etwas schwer. Doch anhand eines Brandmahls wird er schnell als der Hausbesitzer Mr. Douglas identifiziert. Das Brandmahl weist ihn als Mitglied einer Freimaurer Loge aus. Warum musste er sterben? Sherlock Holmes beginnt zu ermitteln.

    Obwohl dies schon ein älteres Werk ist konnte man das Buch recht gut und flüssig lesen. Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt. Der erste Teil befasst sich mit dem Mord und der Aufklärung durch Sherlock Holmes. Dieser war spannend und unterhaltsam. Der zweite Teil befasst sich mit der Vergangenheit des Ermordeten um die Tat zu erklären. Allerdings weiß der Leser bis dahin ja schon die Auflösung und ehrlich gesagt ist die Vorgeschichte extrem langatmig und langweilig. Hier wäre eine Kombination wie in heutigen Büchern mit zwei Handlungssträngen schöner gewesen.

    Als Krimileser kommt man einfach nicht an Sherlock Holmes vorbei und auch wenn mich das Buch nicht ganz überzeugen konnte, war es doch zu Anfang ein Lesegenuss. Auch wenn man die Zeit bedenkt in der die Geschichten geschrieben wurden und wann sie spielen überzeugt die Finesse und die Ermittlungsarbeit. Doyle war mit seinen Büchern der Kriminalistik in Bezug auf Wissenschaft und andere Methoden der damaligen Polizeiarbeit weit voraus.

  4. Cover des Buches Holmes und ich – Die Morde von Sherringford (ISBN: 9783423717717)
    Brittany Cavallaro

    Holmes und ich – Die Morde von Sherringford

    (241)
    Aktuelle Rezension von: LauraMaria

    Inhalt:

    James Watson, ein Nachfahre von John Watson, muss gegen seinen Willen an ein Internat an der Ostküste. Und nicht an irgendeines - ausgerechnet an das, in dem auch Charlotte Holmes unterrichtet wird. Oder vielmehr sich selbst unterrichtet - sie steht ihrem legendären Vorfahren Sherlock in Sachen Intelligenz in nichts nach. James möchte sich nach Möglichkeit von Charlotte fernhalten, doch dieser Plan löst sich bald in Luft an, als er sie auf einer Feier kennenlernt, sie auf eine geheimnisvolle Art anziehend findet und dann auf einmal mit ihr gemeinsam zum Hauptverdächtigen für den Mord an Dobson wird. Und Charlotte hatte ein Motiv... 

    Meinung: 

    Es war sehr erfrischend, die traditionellen Watson und Holmes Charaktere einmal neu interpretiert zu lesen - als Teenager, in der heutigen Zeit und mit einer weiblichen Holmes. Doch nicht nur die Charaktere, auch die Story ist neu belebt und mit aktuellen Themen gespickt worden. Der Fall an sich ist sehr spannend und ich habe bis zum Schluss der Auflösung entgegen gefiebert! 

    Fazit:

    Eine Lese Empfehlung nicht nur, aber besonders, für Holmes Fans. 


  5. Cover des Buches Sherlock Holmes - Das Zeichen der Vier (ISBN: 9783596522323)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes - Das Zeichen der Vier

    (289)
    Aktuelle Rezension von: Malte_Hermann

    Ich habe Das Zeichen der Vier in einem Rutsch gelesen – und mein Herzschlag war die ganze Zeit leicht erhöht. Holmes denkt schneller, als ich lesen kann, und genau das liebe ich an diesem Fall. (Mehr zum Autor Arthur Conan Doyle: https://love-books-review.com/de/rezensionen-nach-autor/arthur-conan-doyle/)

    Es beginnt mit einem geheimnisvollen Brief, einem verschwundenen Vater und einer Frau, die mehr weiß, als sie sagt. Und dann: ein Mord, ein Schatz, eine Verfolgungsjagd auf der Themse. London brodelt. Ich auch.

    Was mich besonders begeistert hat: Holmes ist hier nicht nur genial, sondern auch wunderbar schräg. Und Watson? Endlich darf er mal lieben! Die Dynamik zwischen den beiden ist herrlich – scharfzüngig und herzlich zugleich.

    Doyle schreibt spannend, klar und mit feinem Humor. Kein Wort zu viel, kein Hinweis zu wenig.

    Das Zeichen der Vier ist mehr als ein Krimi. Es ist ein Abenteuer voller Tempo, Verstand und viktorianischem Flair. Und am Ende wollte ich nur eins: sofort den nächsten Fall aufschlagen.

  6. Cover des Buches Litersum - Musenkuss (ISBN: 9783959913331)
    Lisa Rosenbecker

    Litersum - Musenkuss

    (144)
    Aktuelle Rezension von: Ravendara

    Gesamteindruck

    „Musenkuss” hat mich mit seiner Grundidee sofort gepackt – und das will was heißen. Eine Antimuse als Protagonistin, die kreative Energie nicht verschenkt, sondern raubt? Selten, originell und klug in die Welt des Litersums eingebettet. 🎭 Die Mischung aus Urban Fantasy, Crime, Romance und einem Hauch griechischer Mythologie ist genau mein Ding, und die Autorin bedient alle Genres solide. Die Handlung ist nicht spektakulär, aber angenehm unvorhersehbar – ich wurde öfter überrascht, als ich erwartet hatte. Malou als Ich-Erzählerin ist frech, humorvoll und sympathisch, auch wenn ihre Zickigkeit und ihr Leugnen offensichtlicher Anziehung stellenweise auf die Nerven gingen. Zum Glück ist diese Phase überschaubar wirklich überzeugende Nebenfiguren können das mehr als ausgleichen. Alles in allem: Ein unterhaltsamer Auftakt, den ich nicht bereue.

    Für mich ist „Musenkuss“ vor allem eine Liebeserklärung an Bücher, Fantasie und Geschichten – und damit genau mein Beuteschema. 📚✨

    Stärken

    • Fantasy + Crime  + Romance + griechische Mythologie = ❤️❤️
      Originelle Prämisse: die Antimuse ist eine faszinierende, selten genutzte Figur
    •  Das Litersum als magische Parallelwelt ist kreativ und liebevoll ausgearbeitet
    • Die Mordserie ist schlüssig konzipiert und gut in die Handlung eingebettet, die Auflösung ist nachvollziehbar aber überraschend
    •  Malous Humor und Selbstironie machen sie trotz Macken sympathisch
    •  Malous Mutter ist eine der besten Mutterfiguren seit Langem – stark, liebevoll, ohne einzuengen
    • Der Nerd-Faktor (Kater Sheldon, „Lucifer”, „Castle”) passt perfekt zum Tonfall
    • Flüssiger, zugänglicher Schreibstil
    • Kein epischer Endkampf – Auflösung zügig und ohne unnötiges Aufblähen
    •  Nebenfiguren (Emma, Thia, Tom) mit echter Tiefe und Sympathie
    • Kein Cliffhanger


    Schwächen

    • Malous Zickigkeit und ihr Selbstbetrug in Sachen Romance nerven eine Weile
    •  Manche Interaktionen mit Nebenfiguren wirken schablonenhaft
    • Chris ist anfangs wenig zugänglich – aus der Ich-Perspektive naturgemäß eingeschränkt wahrnehmbar
    • Ständig wird Chris mit seinem Nachnamen angesprochen.
    •  Die Auflösung kommt etwas abrupt


    Meine Eindrücke beim Lesen

    Ich habe vorher „Die Seiten der Welt” gelesen und war deshalb neugierig auf das Litersum-Universum. Die Idee einer verborgenen Bücherwelt mitten in unserer Realität, mit eigenen Regeln, Orten und Wesen, hat mich erneut begeistert. Als Leseratte träume ich natürlich sofort von den Buchläden und Orten, die man besuchen wollen würde – das ist genau die Art von Weltenbau, die sich richtig anfühlt. 📖🗺️

    Schon die Grundidee hat mich sofort begeistert. Musen kennt man zwar aus Mythologie und Literatur, aber sie spielen in Fantasyromanen erstaunlich selten eine zentrale Rolle. Hier geht die Autorin sogar noch einen Schritt weiter und macht ihre Protagonistin zu einer Antimuse – also zu jemandem, der Ideen raubt statt sie zu schenken. Allein dieser Gedanke hat mich neugierig gemacht.

    Malou mochte ich grundsätzlich sehr. Sie ist frech, unorthodox und besitzt einen Humor, der viele Situationen auflockert. Gleichzeitig hat sie mich aber auch gelegentlich an den Rand eines Augenroll-Moments gebracht. Besonders ihre Neigung, sich selbst etwas vorzumachen, und ihr anfängliches Leugnen offensichtlicher Gefühle fand ich stellenweise etwas anstrengend. Zum Glück verliert sich das mit der Zeit und ihre Entwicklung hat mir insgesamt sehr gut gefallen.

    Chris war für mich zunächst ebenfalls kein einfacher Charakter. Allerdings konnte ich seine Zurückhaltung nachvollziehen, schließlich erlebt man ihn ausschließlich durch Malous Perspektive. Je mehr man über ihn erfährt, desto sympathischer wurde er mir. Vor allem seine Geduld mit Malou verdient eigentlich einen eigenen Orden. 😅 Am schlimmsten fand ich, dass er immer mit seinem Nachnamen angesprochen wurde.

    Besonders ans Herz gewachsen sind mir aber die Nebenfiguren. Emma und Thia waren einfach wunderbar. Ihre Herzlichkeit, ihre Loyalität und ihre Unterstützung haben jede Szene mit ihnen aufgewertet. Auch Tom mochte ich sehr. Und natürlich Sheldon, denn seien wir ehrlich: Ein Kater namens Sheldon sammelt bei mir bereits vor seinem ersten Auftritt Pluspunkte. 🐱

    Mein persönliches Highlight war jedoch Malous Mutter. Sie gehört für mich zu den besten Mutterfiguren, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Sie unterstützt ihre Tochter, ohne sie zu bevormunden, gibt Halt, ohne einzuengen, und schafft gleichzeitig ihre Karriere bei Scotland Yard. Solche Elternfiguren findet man leider viel zu selten.

    Die Krimihandlung hat mich ebenfalls positiv überrascht. Ich hatte ursprünglich eher mit einer klassischen Urban-Fantasy-Geschichte gerechnet, bekam aber zusätzlich eine spannende Mordserie serviert. Das Zusammensetzen der Hinweise hat Spaß gemacht, die Verdächtigen wechselten regelmäßig und die Auflösung konnte mich tatsächlich überraschen. Zwar wirkte das Ende etwas abrupt, dafür nahm sich die Autorin anschließend Zeit, die Hintergründe ausführlich zu erklären und die Geschichte sauber abzuschließen.

    Die Romance folgt gängigen Mistern (Grumpy & Sunshine), was nicht unbedingt mein persönlicher Favorit ist – aber die Liebesgeschichte der Mutter gleicht das locker aus und verleiht dem Buch eine warmherzige Note. Der Nerd-Faktor (Kater Sheldon! „Castle”! „Lucifer”!) hat mir zusätzlich ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. 😄🐱


    Fazit & Empfehlung

    „Musenkuss“ vereint vieles, was ich an Urban Fantasy liebe: eine kreative magische Welt, sympathische Figuren, Spannung, Freundschaft, Romantik und eine ordentliche Portion Büchermagie. ✨📚

    Nicht alles war perfekt. Malous Verhalten hat mich stellenweise genervt und manche Romantasy-Elemente waren für meinen Geschmack etwas vorhersehbar. Dennoch überwiegen für mich ganz klar die positiven Aspekte. Die Welt des Litersums, die originelle Idee der Antimusen und die spannende Krimihandlung haben mich hervorragend unterhalten.

    Eine klare Empfehlung für alle Fans von Urban Fantasy, Buchwelten, magischen Geheimnissen und Geschichten, in denen Liebe, Freundschaft und Spannung Hand in Hand gehen. ❤️








  7. Cover des Buches Der Fall des verschwundenen Lords (ISBN: 9783957286253)
    Nancy Springer

    Der Fall des verschwundenen Lords

    (104)
    Aktuelle Rezension von: Sissarelli

    Ich habe die Verfilmung auf Netflix gesehen, die mir richtig gut gefallen hat und so bin ich überhaupt erst auf die Buchreihe aufmerksam geworden. Das Buch ist doch in vielen Aspekten anders, aber es hat mir richtig gut gefallen. Enola ist eine tolle Protagonistin, sie ist die sehr viel jüngere Schwester von Mycroft und Sherlock Holmes und allein die Idee, dass es eine Teenager-Schwester gibt, die frech, klug und gerissen ist, finde ich schon großartig. Das Buch ist nicht dick, kaum 200 Seiten, daher gibt es auch keine Längen, die Geschichte schreitet gut voran, ist spannend und sehr unterhaltsam. Es ist einer toller Auftakt der Jugend-Cozy-Crime-Reihe, die ich sicher noch weiterverfolgen werde und mich freue, dass es bereits mehrere Bände gibt.

  8. Cover des Buches Weil alles jetzt beginnt (ISBN: 9783785727102)
    Linda Holmes

    Weil alles jetzt beginnt

    (117)
    Aktuelle Rezension von: Lesebegeisterte79

    Evvie sitzt schon im gepackten Auto und will ihren Mann verlassen, als sie den Anruf bekommt, dass er tödlich verunglückt ist. Da keiner von ihren Plänen wusste, spielt sie die trauernde Witwe. Ihr bester Freund überredet sie, ein Teil ihres Hauses unterzuvermieten, So zieht Dean ein, ein Baseballstar, der versagt und auf der Flucht vor der Presse ist. Beide kommen sich schnell näher.

    Evvie hat viele Geheimnisse und teilt ihr Innenleben ungern. Dean ist verzweifelt, will es aber keinen glauben lassen. Beide suchen einen Neuanfang und finden zueinander. Es ist romantisch, aber nicht kitschig. Der Schreibstil ist einfach und es lässt sich flüssig lesen. Die Geschichte ist nicht weit hergeholt, sondern kann auch alltäglich sein. Das macht das ganze realistisch und ich habe es gerne gelesen.

    Eine Liebesgeschichte, aber nicht nur das. Es geht um Schmerz, Verlust und die Suche, was man will.

  9. Cover des Buches Holly Holmes und das magische Detektivbüro - Erster Fall: Der Jadedrache (ISBN: 9783833907487)
    Michael Peinkofer

    Holly Holmes und das magische Detektivbüro - Erster Fall: Der Jadedrache

    (33)
    Aktuelle Rezension von: sarah83sbookshelf

    Es ist ein unbestreitbare Tatsache, dass wenn man mit Sherlock Holmes verwandt ist, man selbst ebenfalls Detektiv werden muss. So ist es an Holly Holmes in ihrem Städtchen Marville für Recht und Ordnung zu sorgen. Ihr zur Seite steht als Plüschschweinchen Dr. Watson, belesen und mit einer riesigen Brille, und neu dazu kommen die beiden Kinder des neuen Constables. Jenny und Percy ziehen gerade mit ihrem Vater in das kleine Dorf an der Küste, als sich dort seltsame Dinge abspielen. Oder ist es gar alltäglich, dass ein Kühlschrank verschwindet? Zu viert machen sie sich auf die Suche. Ob sie es schaffen, den Kühlschrank samt Inhalt vor der Polizei zu finden? Das findet man im ersten Band um die Detektei von Holly Holmes heraus.

    Selten habe ich bei einer Sherlock Holmes Adaption so sehr gelacht wie bei dieser. Allein Dr. Watson als Plüschschwein, der belesen aus Büchern zitiert oder gar selbst Experimente durchführt, ist schon ein wahrer Hit. Dazu noch Holly, die in den richtigen Situationen das Falsche sagt, weil sie so aufgeregt ist. Überhaupt das gelungene Crossover zwischen Zauberwelt und Holmes Universum hat besser funktioniert, als ich es für möglich gehalten hätte.

    Für Sherlock Holmes Kenner gibt es kleine Andeutungen an den Kanon, doch sind diese Kenntnisse nicht notwendig, um der Handlung zu folgen.

    Marville ist mit seinen kleinen Geschäften, kruden Bewohnern und seiner Geschichte ein toller Handlungsort und die Illustrationen unterstreichen hervorragend die Bilder, die beim Lesen im Kopf entstehen.
    Eine sehr gelungene Adaption, die Lust auf weitere Bände macht.


    5 von 5 Lupen

  10. Cover des Buches Teufelsgrinsen (ISBN: 9783462047592)
    Annelie Wendeberg

    Teufelsgrinsen

    (195)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck

    London, Ende des 19. Jahrhunderts. Anna Kronberg lebt in einer Zeit, in der nur Männer an der Universität erlaubt sind. Doch lässt sich ihre Intelligenz dadurch nicht unterdrücken. Als Dr. Anton Kronberg getarnt wird sie zu einem angesehenen Arzt, Epidemiologen und Dozenten, die sich auch nicht davor scheut, die Armen zu behandeln. Als ein Cholera-Opfer in der Themse entdeckt wird, wird sie von der Polizei hinzugezogen und findet heraus, dass der Mann mit Absicht infiziert wurde.
    Doch nicht nur sie, sondern auch Sherlock Holmes wird zu Rate gezogen, der Annas Geheimnis sofort bemerkt.
    Beide arbeiten zusammen, um herauszufinden, wie es zu diesem Tod gekommen sein konnte. Denn die Polizei interessiert sich herzlich wenig für diesen Fall. Auf was für kriminelle Machenschaften die beiden dabei allerdings stoßen werden, ist ihnen zunächst nicht bewusst.

    Teufelsgrinsen ist mit 240 Seiten verteilt auf 23 Kapitel eher den kurzen Leseerlebnissen zuzuordnen und ist auch dementsprechend schnell gelesen. Inhaltlich stützt sich das Buch ganz schön auf Sherlock Holmes, was mich anfangs sehr skeptisch gemacht hat. Insgesamt wird für mein Empfinden ein bisschen zu viel mit berühmten Namen um sich geworfen. Auf dem Klappentext springt einem der Name des berühmten Detektivs förmlich entgegen und auch auf der Verlagsseite wird mit einer Verschwörung geworben, "die so monströs ist, dass sie die Taten von Jack the Ripper in den Schatten stellt ..." [...] Ich frage mich, was das soll, außer die Verkaufszahlen hochzudrücken?
    Das soll mich aber nicht weiter stören, denn die Story ist auch unabhängig von dem Auftritt berühmter Personen sehr souverän, spannend und braucht, wie ich finde, gar nicht den Push.
    Einerseits ist da die sehr starke Protagonistin Anna Kronberg, die wirklich sehr gut ausgearbeitet ist. Anna ist fortschrittlich, idealistisch und wirkt nicht nur keck, intelligent und schlagfertig, sondern auch sehr warmherzig. Nicht jeder wird mit ihrer arroganten Art zurecht kommen, allerdings wirkt das insgesamt stimmig. Jeder hat Schwächen, und ihrer ist eben ihre (als gerechtfertigt dargestellte) Arroganz. Andernfalls wäre sie mir auch zu glatt geschliffen.
    Auch die Probleme, die sich durch das Verkleiden herauskristallisieren, werden ziemlich gut eingefangen. Eine feste Identität, Partnerschaft und Weiblichkeit fehlen ihr. Und trotzdem bereut sie ihren Weg nicht, denn sie scheint für den Beruf als Arzt wie gemacht. Es ist oft schwierig talentierte Protagonisten auf dem Boden zu halten. Oft wirken sie einfach nur übertrieben. Hier ist es aber noch wirklich im Rahmen. Besonders durch Sherlock Holmes wird sie etwas gebremst.
    Andererseits ist der Fall, der hier behandelt wird, sehr spannend.
    Zu Sherlock Holmes muss ich sagen, dass ich positiv überrascht war. Er war nicht nur von den Beschreibungen, sondern auch von seiner Art erstaunlich gut getroffen. Es ist definitiv eine der besseren SH-Adaptionen. Dennoch gibt es ein Problem: Die Interaktion mit Anna, die eher gestellt wirkt. Die romantischen Gefühle, die Anna ihm gegenüber hegt, hätten für meinen Geschmack auch nicht sein müssen. Aber das ist nur Geschmackssache.

    Teufelsgrinsen ist sicherlich kein handwerklich perfektes Buch, und trotz einiger Schwächen finde ich Teufelsgrinsen gelungen. Das Gesamtbild war sehr stimmig. Angefangen bei Anna als weibliche Epidemiologin über die organisierte Kriminalität der anderen Ärzte bis hin zu den fundierten historischen/literarischen Bezügen. Ob die Rolle von Holmes wirklich nötig gewesen wäre, müssen Fans von ihm selbst entscheiden. Ich persönlich fand ihn gut dargestellt, ich fand ihn auch nicht störend, aber er hätte auch wegbleiben können.

  11. Cover des Buches Sherlock & Watson – Neues aus der Baker Street: Der letzte Tanz (Fall 5) (ISBN: 9783862315352)
    Felix Partenzi

    Sherlock & Watson – Neues aus der Baker Street: Der letzte Tanz (Fall 5)

    (12)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Zitat:

    Sherlock: "Sie trauen meinem Charme nicht?"

    Watson: "Doch, doch. Bis jetzt haben Sie noch alle erfolgreich vergrault."


    Inhalt: Sherlock ist Moriarty auf der Spur und zuversichtlich, dass er ihn demnächst bloßstellen kann. Doch warum sucht der sonst so reservierte Detektiv plötzlich die Öffentlichkeit und das Rampenlicht? Er betraut sogar zum ersten Mal Watson mit einem seiner Fälle! Was geht da vor sich..?

    Eindruck: Das Staffelfinale dieser Hörbuch-Reihe hat es nochmal in sich. Der altbekannte Showdown zwischen Moriarty und Holmes, wurde hier neu und modern umgesetzt. Ich kenne schon einige Sherlock Holmes-Interpretationen und war sehr zufrieden mit dem, was sich die Verantwortlichen des Hörspiels für den Showdown überlegt haben. Genau die richtige Mischung aus Vertrautheit und Überraschung. Obwohl ich einen pompöseren, öffentlicheren Abgang erwartet hatte. Aber wahrscheinlich bin ich da gedanklich noch zu sehr bei der Serie SHERLOCK...

    Die Reihenfolge der Erzählung war ein bisschen kompliziert. Die Geschichte springt zwischen dem Ende und dem Anfang hin und her, weshalb ich etwas gebraucht habe, mich zurecht zu finden. Durch diesen Wechsel, hat die Geschichte aber auch etwas von einem Puzzle, dass erst nach und nach für die Hörer erkennbar wird. 

    Ich mag diese Hörspiel-Reihe sehr gerne und werde sie weiter verfolgen. Bald erscheint Staffel 2! :D

  12. Cover des Buches Jezebel Files - Wenn der Golem zweimal klingelt (ISBN: 9783948457624)
    Deborah Wilde

    Jezebel Files - Wenn der Golem zweimal klingelt

    (74)
    Aktuelle Rezension von: preiselbeer

    Ash ist eine „Weltige“ und als Privatermittlerin unterwegs. Dort beschäftigt sie sich auch mit magischen Fällen. Eines Tages geht ein Einsatz schief und sie muss sich mit ihrem Erzfeind und dem Oberhaupt der Nefesh, Levi auseinander setzen. Gleichzeitig verändert auch sie sich und sie versucht ihre Vergangenheit zu rekonstruieren.


    Leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen. Der Schreibstil ist zwar einfach und schnell zu lesen, aber der Inhalt hat mich nicht gepackt. Man wurde einfach in die Geschichte rein geschmissen und ich hatte so das Gefühl man hetzt einfach durch die Handlung.


    Ich durfte Jezebel Files, wenn der Golem zweimal klingelt, von Deborah Wild als Rezensionsexemplar lesen.


  13. Cover des Buches Mord in der Mangle Street (ISBN: 9783455002119)
    M.R.C. Kasasian

    Mord in der Mangle Street

    (97)
    Aktuelle Rezension von: Sacura

    March Middleton zieht nach dem Tod ihres Vater zu ihrem Onkel Mr Grice, einem bekannten persönlichen Ermittler, nach London. Schon bald wird dieser um Hilfe bei einem Tötungsdelikt um Unterstützung gebeten. Ein Mann soll seine Frau auf brutale Weise getötet haben. Doch die Schwiegermutter und March sind von seiner Unschuld überzeugt, während Mr. Grice von der Schuld des Angeklagten überzeugt ist.

    Ich war bereits recht schnell etwas von diesem Buch abgeschreckt, als klar wurde, dass das Frauenbild in diesem Buch adäquat zu der Zeit abgebildet wird. Jedes Mal, wenn wieder jemand die Frauen als schwach und noch was alles darstellte wurde ich echt wütend. Zum Glück lässt sich March davon nicht abhalten und versucht schlagfertig darauf zu antworten und sich möglichst oft durchzusetzen. Dennoch ist es ermüdend und von ihr aus passiert in diesem Buch auch nicht sonderlich viel, um herannahendes Unglück abzuwenden. Auch Mr Grice macht dieses Buch nicht besser. Er ist sehr selbstverliebt, herzlos und nervig. Auch die Auflösung des Falls sah man so nicht kommen und das ist in diesem Buch leider kein Kompliment..

    Insgesamt würde ich 2,5 Sterne geben und sagen, dass man nichts verpasst hat, wenn man das Buch nicht gelesen hat.

  14. Cover des Buches Spiele-Comic Krimi, Sherlock Holmes: Auf den Spuren von Jack the Ripper (ISBN: 9783957892386)

    Spiele-Comic Krimi, Sherlock Holmes: Auf den Spuren von Jack the Ripper

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Traubenbaer

    "Sherlock Holmes: Auf den Spuren von Jack the Ripper" (erschienenen beim Pegasus- Verlag) ist ein Spiele- Comic. 

    Man kann sich einen Spiele- Comic als eine Mischung aus Abenteuerspielbuch und Comic vorstellen. Die Geschichte ist dabei in viele Abschnitte unterteilt. Am Ende jedes Abschnitts hat der Leser die Wahl zwischen verschiedenen Optionen. Seine Wahl entscheidet, welcher Abschnitt dann als nächstes gelesen wird. So kann man als Leser direkten Einfluss auf die Geschichte nehmen. 

    Wie der Titel "Sherlock Holmes: Auf den Spuren von Jack the Ripper" schon erahnen lässt, treibt Ripper wieder sein Unwesen in London. Der Leser kann nun wahlweise in die Rolle von Holmes oder Watson schlüpfen, um zu ermitteln, wer der Täter ist. 


    Die einzelnen Bilder des Comics sind mit sehr viel Liebe zum Detail gemacht. Selbst Kleinigkeiten wurden in die Bilder integriert. Das macht sie realistisch und lädt den Leser zum Verweilen und Betrachten ein; Was auch gut so ist, denn zum Lösen der Rätsel kann selbst eine vermeintliche Kleinigkeit plötzlich wichtig werden. 

    Die Rätsel haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Manche von ihnen konnte ich sehr schnell lösen, während ich an anderen lange herumgeknobelt habe. Auf jeden Fall lohnt es sich genau hinzuschauen und auch mal unkonventionell zu denken. 

    Es gibt mehrere Schlussszenarien, von denen nur eine dazu führt, dass Jack the Ripper hinter Gitter kommt, ohne noch mehr Menschen zu verletzen. Ob man dieses Szanario erreicht hängt davon ab, welche Entscheidungen man im Laufe der Geschichte getroffen hat. 

    Am Ende des Buchs gibt es dann die Lösungsansätze für die Rätsel. So kann man nach dem Beenden der Geschichte überprüfen, ob man auch richtiggelegen hat, oder auf dem Holzweg war. Zudem kann man seine Leistung durch ein Punktesystem bewerten. 

    Mir hat das Rätseln, Knobeln und Kombinieren sehr viel Spaß gemacht. Ich kann das Buch nur jedem weiterempfehlen, egal wie alt oder jung er ist. 


  15. Cover des Buches Spiele-Comic Krimi: Sherlock Holmes Übernatürliche Ermittlungen (ISBN: 9783969280386)

    Spiele-Comic Krimi: Sherlock Holmes Übernatürliche Ermittlungen

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Gustan

    In diesem Buch sind verschiedene unheimliche Fälle in London und Umgebung zu lösen. Hierbei kann man in die Rolle  von Sherlock Holmes, Watson oder Carnacki schlüpfen, die alle unterschiedliche Fähigkeiten haben. Man hat stets die Möglichkeit Zeugen zu befragen und benötigt ein gutes Auge für den Tatort. Die Rätsel machen sehr viel Spaß, da sie sehr abwechslungsreich und knifflig sind. Mal bekommt man die Hilfe von Zeugen, ein anderes Mal muss man sich die Bilder sehr genau ansehen. Ein Buch, das für jedes Alter geeignet ist und sehr viel Spaß macht.

  16. Cover des Buches The Last of August (ISBN: 9780062398956)
    Brittany Cavallaro

    The Last of August

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Flamingo
    Schade, ich mochte den ersten Teil aber das hier war so richtig schlecht. Da fehlt jegliche Logik und der Autorin fehlt jegliches Gefühl für jugendliches Verhalten und Spannung. Der Fall macht keinen Sinn, das Verhalten von keiner der Figuren macht sind. Wie die Autorin alles inszeniert ist einfach nur affig. Und als YA novel tut sie Jugendlichen keinen Gefallen so wie sie PTSD zum Thema Vergewaltigung schreibt. Schlimm. Schade, vergeudete Lesezeit. 


    Aber das Cover ist schön. 
  17. Cover des Buches Der Fall des geheimnisvollen Fächers (ISBN: 9783957286284)
    Nancy Springer

    Der Fall des geheimnisvollen Fächers

    (41)
    Aktuelle Rezension von: Bigsale3

    Inhalt:

    Als Enola von Lady Cecily, einer Bekannten, einen geheimnisvollen Fächer untergeschoben bekommt, auf dem eine verzweifelte Botschaft steht, tut sie alles, um ihre Freundin aus den Fängen von zwei bösartigen Schwestern zu retten.
    Dabei kommen ihr ihre Brüder Sherlock und Mycroft mehr in die Quere, als ihr lieb wäre...

    Rezension:
    Das Buch hat mich von Anfang an fasziniert und ich fand es als Mädchen sehr motivierend über eine so starke weibliche Protagonistin zu lesen. Ich habe bis zum Schluss mit Enola mitgefiebert und das Ende kam ziemlich überraschend.
    Die letzten drei Kapitel fand ich besonders stark, das Ende wurde wirklich sehr toll geschrieben und nicht schnell abgeblasen, wie es bei manchen Büchern der Fall ist.
    Ich habe es sehr genossen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen, also empfehle ich es euch wirklich, wenn ihr Krimi-Fans seid. 

  18. Cover des Buches Tödlicher Stoff (ISBN: 9783946938446)
    Beate Baum

    Tödlicher Stoff

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Uli-GK
    Sherlock Holmes gibt anscheinend immer wieder Anlass dazu neu erfunden zu werden. Doch das eigentliche Sakrileg hat die BBC begangen!
    Sie hat sich des Ausnahme-Detektivs Sherlock Holmes bemächtigt, geistiges Eigentum seines Schöpfers Sir Arthur Conan Doyle, und ihn flugs ins 21. Jahrhundert versetzt, in dem er zwar nicht seine überragende Deduktionsgabe eingebüßt hat aber doch das Flair des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, das nun einmal untrennbar zu Sherlock Holmes und seiner besonderen Art gehört, auf die er auch die kniffligsten Fälle löst: genaueste Beobachtungsgabe und sehr sachliche und zutreffende Schlussfolgerung daraus. Der Rest ist Hand(langer)arbeit.
    In der allseits gefeierten, für mich aber kritisch zu sehenden BBC-Version bekam der kluge Detektiv das Hilfsmittel moderne Medien in die Hand.
    Beate Baum, Autorin der vorliegenden Adaption, erweitert dies noch durch Sherlocks Besessenheit und hemmungs- und gewissenlose Nutzung des Social Media Portals Facebook. Nun gut, das ist alles legitim, Adaptionen denken Originalgeschichten/-bücher weiter und verändern sie, je nach Gusto. Verändern sie teilweise so, dass man das Original kaum wiedererkennt, weil es plötzlich mit ganz neuen Zügen ausgestattet ist.
    Das mag manchmal mehr, manchmal weniger gelingen und ist auf jeden Fall ein Tanz auf dünnem Eis. Auf Beate Baums Eis bin ich eingebrochen und, um im Bilde zu bleiben, in dem darunter liegenden trüben Gewässer beinahe ertrunken.
    Nein, er gefällt mir nicht, dieser Sherlock Holmes, der da wie ein hyperaktives Huhn durch London hetzt und mich als Leserin sowie alle Figuren des Romans, darunter auch die, die Dr. John Watson, Mycroft Holmes und Inspector Lestrange nachempfunden sein sollen, von einem Ärgernis ins nächste stürzt. Er weist auffallend autistische Züge auf, ist irritierend neunmalklug, völlig unemotional, kalt-ironisch und gleichzeitig respektlos und ungezogen. Welch ein Unterschied zu dem zwar selbstbewusst-arroganten, aber doch wohlerzogenen und vor allem wissenschaftlich-neutral auftretenden Doyleschen Original, der mit Freund Watson auf freundschaftlichem Fuße steht. Und auch der gebildete, stets liebenswürdige, ruhige, pragmatische Arzt, Chronist der Holmes-Geschichten, erhält von der Autorin die Züge eines dauergrantigen, schlecht gelaunten Mannes, der einen fortwährenden Groll gegen seinen Freund Holmes hegt. Freunde? Nein, das sind sie in vorliegendem Roman gewiss nicht!
    Die Handlung, in der Beate Baums flegelhafter Detektiv mit der - und dies ist tatsächlich wie im Original - ungesunden Gesichtsfarbe, auf die immer wieder hingewiesen wird, und der Neigung zum Drogenkonsum ( im Original war es, wie man weiß, Morphium ) seine Auferstehung feiert, ist unglücklicherweise auch nicht dazu angetan, mich zu einer positiveren Sichtweise zu veranlassen. Die Fälle, derer sich Sherlock annimmt, tragen sich im Obdachlosenumfeld zu: Todesfälle, die anfangs natürlich erscheinen, es aber ganz und gar nicht sind. Jemand, der ganz bestimmte Zwecke verfolgt, scheint nachgeholfen zu haben. Nur wird dieser Jemand dann selber tot aufgefunden.... Doch Sherlock wäre nicht Sherlock - gleich, ob bei Beate Baum oder bei Sir Arthur Conan Doyle - , wenn er nicht sehr bald Antworten fände, die direkt zur Auflösung der Geschichte führen würden.
    Das Ermitteln des Herrn Holmes empfand ich als umständlich, verwunden und ohne Spannung, als ärgerlich sogar, da er, wie schon angedeutet, in keiner Weise jemand ist, den man verstehen oder mögen könnte. Ja, ich bin in der Tat ein eingefleischter Fan des Original-Sherlocks!
    Ich finde ihn komplex, dabei vielschichtig und sehr glaubhaft. So, wie ihn Conan Doyle kreiert hat, ist er perfekt und hat es nicht nötig, in anderer Form, mit anderen Aspekten oder sogar als Persiflage zurück ins Leben gerufen zu werden. Wobei ich auch hierbei immer bereit bin, von meinen Ansichten abzugehen, käme denn jemand mit einer vielleicht ganz anderen, aber pfiffigen, stimmigen, mich rundherum überzeugenden und meine Neugierde anstachelnden  Adaptions-Version des berühmten Detektivs. Bislang ist mir jedenfalls noch keine auf den Schreibtisch gekommen - und während immer weiter neue Sherlock-Geschichten ersonnen werden, gewinnt der alte, der wahre, der Doylesche Privatdetektiv immer mehr an Format....
  19. Cover des Buches Sherlock & Watson – Neues aus der Baker Street: Skandal im Bohemia (Fall 7) (ISBN: 9783742417114)
    Viviane Koppelmann

    Sherlock & Watson – Neues aus der Baker Street: Skandal im Bohemia (Fall 7)

    (35)
    Aktuelle Rezension von: MissWatson76

    Nach dem Cliffhanger der Crumply-Morde fand ich es gut, dass man gleich weiterhören konnte. Allerdings hätte ich dann auch warten sollen, bis der nächste Teil da ist, denn auch hier endet alles schon wieder unbefriedigend bzw. immer noch in dem Wissen, dass John Watson ja nichts weiß.

    Allerdings hätte es ihm doch so langsam einmal auffallen können, wer hinter der bewussten Lady steckt.

    Wer hier mittendrin in den Hörspielen anfängt, der wird auch nichts falsch machen, allerdings vielleicht doch ein wenig verwirrt sein. Aber nicht wirklich dramatisch, denn man kommt schon trotzdem gut mit sowohl im Fall der uns erzählt wird als auch in den Dialogen die geführt werden.

    Ich finde John Watson hier allerdings doch schon sehr beharrlich, gerade was Mary angeht. Man möchte ihm gerne mal eine Kopfnuss verpassen und sagen, dass es ja gerade in der Liebe nun einmal Kompromisse geben muss oder dass man dort nicht nach korrekter Art und Weise vorgehen kann, aber okay, vielleicht lernt er es ja noch. Immerhin wollte er sich wenigstens nicht mehr umbringen 😉

    Ich finde hier die Dialoge von Sherlock Holmes schon fast holzhammerwürdig aber auf jeden Fall sehr gelungen.

    Hat Spaß gemacht dem zu folgen und darum war ich um so irritierter als schon wieder Schluss war. Kaum zu fassen. Aber dann….inzwischen ist der nächste Teil ja auch da. Bin doch sehr gespannt.

     

  20. Cover des Buches Hunter B. Holmes - Studienfach Mord: London Cosy Crime (London Krimis, Band 1) (ISBN: 9798374690781)
    Wolf September

    Hunter B. Holmes - Studienfach Mord: London Cosy Crime (London Krimis, Band 1)

    (40)
    Aktuelle Rezension von: Alison

    An der Londoner Universität bricht Professor Max Gibson mitten in einer Vorlesung zusammen. Es stellt sich heraus, das er mit einem seltenen Gift ermordet wurde.
    Detective Inspector Hunter B. Holmes wird zu dem Todesfall gerufen. Zusammen mit seinem neuen Partner David Cloverfield beginnen sie das Leben von Max Gibson zu untersuchen. Wer war der Professor wirklich und ist der Partner wirklich so unschuldig?
    Hunter und David arbeiten gut zusammen. Sie sind noch ein junges Team, aber sie harmonisieren gut.
    David scheint einen Narren an Rebecca gefressen zu haben. Und auch Hunter lernt an der Universität jemanden kennen.
    Auch die Neckereien mit Lee, Dolittle, passen perfekt. Eine 1a Leseempfehlung. 

  21. Cover des Buches Hunter B. Holmes - Mord in der besten Gesellschaft (ISBN: 9783759285140)
    Wolf September

    Hunter B. Holmes - Mord in der besten Gesellschaft

    (74)
    Aktuelle Rezension von: Casaplanca

    "Hunter B. Holmes - Mord in der besten Gesellschaft" von Wolf September ist der dritte Teil einer Buchreihe von London City Crime. Für mich war es das erste Buch des Autors und gut so alleine lesbar, der Fall ist in sich abgeschlossen. Nur die Entwicklung der Protagonisten wird im Laufe der Reihe weitergeführt.
    Dieser gelungene Cozy Krimi entführt uns direkt in die elitäre Welt eines Londoner Gentlemen's Clubs. Die Atmosphäre ist durch und durch britisch, getragen von wunderbar skurrilen Charakteren und einem feinen, trockenen Humor. Besonders die dynamischen Gespräche haben mir großen Spaß gemacht und mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht.
    Auch der Kriminalfall selbst überzeugt auf ganzer Linie: Die Ermittlungen bleiben bis zum Schluss fesselnd. Obwohl ich zwischendurch einen leisen Verdacht gehegt habe, blieb das Mitfiebern garantiert – auch, weil die Auflösung absolut stimmig ist und perfekt zur Geschichte passt. Ein toller Bonus sind die unterhaltsamen Einblicke in das Privatleben der Ermittler, die der Handlung zusätzliche Würze und Humor verleihen.
    Fazit: Ein rundum unterhaltsamer, humorvoller Wohlfühlkrimi mit liebenswerten Figuren und einem packenden Plot. Ich freue mich schon jetzt auf weitere Fälle mit Hunter B. Holmes


  22. Cover des Buches Sherlock & Watson – Neues aus der Baker Street: Die Crumply-Morde oder Das Zeichen der Vier (Fall 6) (ISBN: 9783742417091)
    Viviane Koppelmann

    Sherlock & Watson – Neues aus der Baker Street: Die Crumply-Morde oder Das Zeichen der Vier (Fall 6)

    (40)
    Aktuelle Rezension von: Clio

    Die Rahmenhandlung von Die Crumply-Morde oder: Das Zeichen der Vier spielt fünf Jahre nach dem aufsehenerregenden Selbstmord von Sherlock Holmes (Fall 5: Der letzte Tanz), bei dem dieser auch seine Nemesis John Moriarty mit in den Tod gerissen hat. Irene Adler hat mittlerweile ein umfangreiches Enthüllungsbuch über den verstorbenen Detektiv verfasst, in dem sie die Lüge verbreitet, Holmes sei nur ein Täuscher gewesen. Er habe die aufsehenerregenden Verbrechen nicht nur aufgeklärt, sondern auch selbst begangen. Und schon während seines Studiums habe er Drogen nicht nur konsumiert, sondern auch damit gehandelt. Dass er dies ungestraft habe tun können, habe er nur dem Einfluss seines Bruders Mycroft zu verdanken, einem einflussreichen Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes. Und mithilfe ihres Charms und des Internets ist es ihr gelungen, die ganze Welt von diesen Lügen zu überzeugen und den Ruf des bekannten Detektives zu zerstören.

    Aber sie hat nicht nur Holmes damit vernichtet. Am fünften Todestag von Sherlock Holmes beschließt auch Watson, seinem Leben ein Ende zu machen. Der Kampf gegen Adlers Rufmordkampagne hat seine Ehe und seine Gesundheit ruiniert, und selbst seine Freunde haben sich von ihm abgewandt.

    Aber kurz vor dem angekündigten Selbstmord bringt ein Unbekannter Watson online dazu, ihm noch einen letzten Fall aus dem großen Fundus der Fälle zu schildern, die Watson und Holmes gemeinsam gelöst haben.
    Im Grunde geht es dabei sogar um drei Fälle: Zum einen geht es darum, dass in den letzten Tagen drei Überfälle auf Banken begangen wurden, bei deren die Räuber die Beute jedoch zurückgelassen haben. Dann wurden auch die Leichen von drei älteren Menschen gefunden, denen die Kehle durchgeschnitten wurde. Und schließlich sucht die junge Schottin Mary Morstan die beiden Ermittler auf, deren in der Nähe von London lebende Tante spurlos verschwunden ist. Zurückgelassen hat sie Mary lediglich ein Medaillon mit vier keltischen Knoten.

    Wie die beiden Ermittler herausfinden, dass die drei Fälle zusammengehören oder dass vielleicht alles doch ganz anders ist als gedacht, schildert das Hörspiel in ca. 100 Minuten auf unterhaltsame Weise. Dabei entführt es den Zuhörer in die Zeit des internationalen Linksterrorismus der Siebziger- und Achtzigerjahre und transportiert ihn durch die (vermeintliche) Verwendung von Radio, Blogs, Sprachnachrichten, Kurznachrichten und Co. gleichzeitig in das London des 21. Jahrunderts.
    Die Präsentation wirkt dabei durch die Untermalung mit realistisch wirkenden Geräuschen sehr authentisch. Ob es sich dabei nun um Vogelgezwitscher, Motorengeräusche, undeutliches Stimmengewirr und zuschlagende Türen handelt, das Geräusch einer Flüssigkeit, die eingegossen wird, oder das Pfeifen des Teekessels oder die Türklingel: Der Zuhörer ist hautnah mit dabei. 

    Dass bei all dem wenig Raum für Charakterentwicklung ist, ist nachvollziehbar. Holmes und Watson sind im Grunde so, wie man sie aus Conan Doyles Werken kennt: Holmes ist überlebensgroß, ein intelligenter Einzelgänger und zugleich emotional unterentwickelter Ermittler. Watson ist ein Afghanistan-Veteran, der zwar einen kleinen Freundeskreis hat, aber sich in seinem alltäglichen Leben nicht mehr wohlfühlt – zumindest fehlt ihm offenbar die Aufregung – und deshalb die Arbeit mit Holmes sucht und findet.

  23. Cover des Buches Holly Holmes: Löse den Fall des roten Dreiecks (ISBN: 9783833908705)
    Michael Peinkofer

    Holly Holmes: Löse den Fall des roten Dreiecks

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Lissi_Filibuster

    Schon der erste Fall von Holly Holmes hat uns sehr gut gefallen, sodass wir ihren neusten Fall auch sehr gerne lesen wollten. Besonders gespannt waren wir auf das neue Konzept mit je einem kniffeligen Rätsel nach einem Kapitel.

    Der Fall beginnt mit einem Diebstahl in Marville, dem Holly und ihre Freunde Percy und Jenny sowie das sprechende Plüschschwein Dr. Watson nachgehen und einem rätselhaften Brief, den die Detektive erhalten.

    Die Figuren kennen wir schon alle aus dem ersten Fall, aber das Buch lässt sich auch ohne Vorkenntnisse sehr gut lesen. Wir mögen Holly sehr, die sich gut mit magischen Dingen auskennt. Besonders lustig finden wir immer Dr. Watson, der echt schlau ist und meist im Rucksack mit auf die Ermittlungen kommt.

    Der Fall ist fesselnd aufgebaut und liest sich sehr gut. Es gibt lustige Dialoge und es kommt immer wieder genug Spannung auf, sodass man gerne weiterlesen möchte.

    Ein tolles Highlight dazu sind die Rätsel. Manche hatten wir sehr schnell raus und die meisten waren für die Kinder gut lösbar. Sie erinnern stark an andere Exit-Bücher oder Rätsel. Ist eine Aufgabe mal zu kompliziert, gibt es am Ende des Buches Lösungshinweise, man kann das Buch aber auch ohne Rätselbearbeitung einfach weiterlesen und erfährt im nächsten Kapitel die Lösung.

    Uns hat der Fall des roten Dreiecks sehr gut gefallen und wir empfehlen es allen Kindern (ab ca. 8 Jahren), die Detektivgeschichten mir ein bisschen Magie und Knobelaufgaben mögen.

  24. Cover des Buches Der Hund von Baskerville (ISBN: 9783958006300)
    Conan Doyle

    Der Hund von Baskerville

    (13)
    Aktuelle Rezension von: CorinaPf
    Ich habe die Kinderbuch Version gelesen.


    Inhalt:
    Ein kurioser Gast trifft bei Sherlock Homes ein. Er beauftragt einen Tod zu Untersuchen. Ein Toter reicher Mann wurde auf seinen Anwesen gefunden, die Todesursache Herzstillstand. Sherlock und sein treuer Freund Watson verstehen nicht recht, bis der Gast mit einer Legende oder Fluch des Toden beginnt. Auch sind merkwürdige Spuren bei dem Toden gefunden worden. Des weiteren kommt der Erbe des Vermögens und dieser ist auch von diesem Fluch betroffen. Sherlock bittet seinen Freund Watson alleine den Fall zu übernehmen und dieser begibt sich in die Sümpfe von Dartmoor um den kuriosen Fall aufzuklären.




    Schreibstil:
    Es ist aus der Sicht von Watson geschrieben, der immer wieder Schlussfolgerungen zieht und den Leser immer wieder auf eine falsche Fährte führt.
    Es sind für mich, da ich die Kinderbuch Version gelesen habe, leicht zu lesen gewesen, jedoch muss ich sagen, das es viele geschachtelte Sätze gab, die das Lesen für Kinder erschwert. 
    Ich für meinen Teil wusste eigentlich recht bald wer der Täter war, was die Spannung dann in grenzen hielt. 


    Protagonist:
    Der Protagonist ist in dem Buch nicht wie man annehmen sollte Sherlock Homes sondern sein treuer Freund Watson. Es wurde aus der Sicht von Watson geschrieben, doch Sherlock ist im Vordergrund. Da Watson alleine nach Dartmoor fährt, lernen wir ihn und seine Art Verbrechen aufzuklären besser kennen, wobei er uns dabei in eine falsche Fährte führt.


    Für mich war es ein solides Buch, es gab eine schwächen, eben die schwere Sprache für Kinder und das man früh ahnt wer der Mörder ist. Deshalb gebe ich dem Buch 3 1/2 Sterne  





Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks