Bücher mit dem Tag "holstein"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "holstein" gekennzeichnet haben.

7 Bücher

  1. Cover des Buches Kalter Grund (ISBN: 9783404271146)
    Eva Almstädt

    Kalter Grund

    (241)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP

    Die drei Bewohner eines Bauernhofes wurden ermordet aufgefunden. Die neue Kommissarin Pia Korittki bekommt den Fall zugeteilt. Die Mordgegend macht zuerst den Eindruck einer ruhigen ländlichen Gegend. Doch tiefe Gräben lassen mehrere Mordmotive ans Licht kommen.

    Der Rückentext hört sich vielversprechend an, doch der Thriller/Krimi selbst ist für mich eher eine Enttäuschung. Die Charaktere bleiben blass, und der Geschichte fehlt die Tiefe. Die Fortschritte bei den Ermittlungen haben sich wie Kaugummi gezogen. Spannend blieb einzig die Frage nach dem Täter und seinem Antrieb. Immerhin waren ein paar Wendungen zu finden. „Kalter Grund“ ist der Auftakt einer Reihe um die Ermittlerin Pia Korittki. Das bietet noch Potential nach oben zur Weiterentwicklung.

    Ich danke der Plattform „Bookbot“, dass ich mir dieses Buch aussuchen dürfte.

  2. Cover des Buches Im Schatten der Bräutigamseiche (ISBN: 9783956497889)
    Petra Pfaender

    Im Schatten der Bräutigamseiche

    (43)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    ✿ Kurz zur Geschichte ✿
    Nach dem Tod ihrer Großmutter kehrt Johanna Petersen in ihre Heimatstadt Eutin zurück. Obwohl sie sehr an dem alten Haus ihrer Familie hängt, sieht sie keine andere Möglichkeit, als es zu verkaufen. Kurz vor dem entscheidenden Termin will sie ein letztes Mal Abschied nehmen. Von ihrer Großmutter. Von ihrer Kindheit. Aber auch von ihrer Vergangenheit. Als sie aus dem Astloch der uralten Bräutigamseiche einen geheimnisvollen Brief zieht, scheint es, als würde sich ein Kreis schließen. Plötzlich ist sie einem tragischen Geheimnis auf der Spur, das das Schicksal ihrer Familie damals wie heute bestimmen soll.
    (Quelle: Amazon)
    ✿ Meine Meinung ✿
    Bei diesem Roman hat mich zuerst das Cover angesprochen und dann der Klappentext, beides passt hervorragend zusammen. Mit dem Hintergrund das es diesen Baum, der als Liebesbriefkasten fungiert, in Echt gibt, hat mir die Geschichte noch besser gefallen. Man darf jetzt keine große literarische Lektüre erwarten und die Liebesgeschichte im Heute, zwischen Johanna und Jan, war sehr vorhersehbar, aber trotz allem hat mir das Buch gut gefallen. Ich muss positiv erwähnen, das die Erzählung aus dem Damals richtig spannend aufgebaut wurde. Ab und zu hätte ich gerne noch etwas mehr über Emilie und den Maler Friedrich Lindner erfahren, da ihre Liebesgeschichte so dramatische Folgen hatte. Mit dieser Zeitebene, 1936/1937 hat mich die Autorin sehr gut unterhalten können. Was mir etwas zu kurz kam, war das man die Bräutigamseiche vielleicht noch hätte besser und öfters in den Plot einbauen können. Wer Liebesgeschichten mag, ob mit oder ohne Happy-End und dazu noch ein tragisches Familiengeheimnis, dem würde ich diesen Roman sehr ans Herz legen.
    Info: Hier ist die Adresse, wer einmal zur Bräutigamseiche fahren möchte: Dodauer Forst, 23701 Eutin
    ✿ Fazit ✿
    Ein Wohlfühl-Roman, den man so einfach weglesen kann, ohne groß mitdenken zu müssen, man kann sich voll und ganz von den Gefühlen der Charaktere mitreissen lassen.
  3. Cover des Buches Die Tochter des Gutsverwalters (ISBN: 9783644005402)
  4. Cover des Buches Wer einmal stirbt, dem glaubt man nicht (ISBN: 9783548612607)
    Fenna Williams

    Wer einmal stirbt, dem glaubt man nicht

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Karin_Kehrer
    Dona Holstein ist eine ganz besondere Ermittlerin: Sie kümmert sich mit ihren Mitarbeitern -zu denen auch eine Anzahl tierischer gehört – um Fälle, in denen selbst die Polizei machtlos ist. In ihrem neuen Fall geht es um eine Erbengemeinschaft, die durch eine Reihe von Todesfällen immer mehr dezimiert wird. Hier ist gute Kombinationsgabe und Spürsinn gefragt, um das komplizierte Geflecht von Schuld und Unschuld zu durchschauen.

    Ehrlich gesagt, so richtig konnte ich mich mit dem ersten Fall von Dona Holstein und ihrem eigenwilligen Team nicht anfreunden. Zwar hat mir die Idee an sich – weil skurril und ausgefallen – grundsätzlich zugesagt, aber mir scheint, die Autorin wollte hier einfach zu viel.
    Auch muss ich kritisieren, dass der Klappentext – aufgrund dessen ich das Buch eigentlich gekauft habe – etwas völlig anderes suggeriert: Es geht weder um Geister noch um sonstige paranormale Vorgänge. Ich finde es immer schade, wenn man als Leser da so in die Irre geführt wird!
    Der erste Blick auf die umfangreiche Personenliste hätte mich beinahe abgeschreckt. Und tatsächlich kommen in der Geschichte so viele Figuren vor, dass man ab und zu einfach den Überblick verliert, wer hier wer ist. Alleine Donas Team besteht aus 15 (!) menschlichen und 10 (!) tierischen Ermittlern. Nicht alle haben allerdings eine wichtige Rolle und vielleicht hätte man da auf die eine oder andere Nebenfigur getrost verzichten können.
    Bei diesem Wust an Charakteren und auch Schauplätzen (Wales, Brügge, Hamburg) ist es nicht verwunderlich, wenn die eigentliche Ermittlungsarbeit ziemlich im Hintergrund bleibt. So ganz war ich nicht von der Kompetenz des Teams überzeugt! Auch gibt es so manche Ungereimtheit und skurrile Verflechtung, die mir nicht ganz klar war. Über Humor lässt sich bekanntlich streiten, es gab durchaus witzige Wortmeldungen, anderes war mir wieder zu konstruiert. Den Trick, die Autorin als Biographin auftreten zu lassen, kann man mögen, muss man aber nicht.
    Nebenbei werden Infos über die Schauplätze eingestreut, die zwar interessant sind, aber manchmal etwas bemüht wirken. 
    Eine Überraschung ist der Mörder am Ende, wenn man sich durch den ganzen Wust an Verdächtigen gekämpft hat, dann doch noch.

    Alles in allem ein Krimi der etwas anderen Art, der mir aber zu überladen mit Figuren und Schauplätzen war. Wer eine Geistergeschichte erwartet, wird enttäuscht sein!


  5. Cover des Buches Bis unsre Seelen Sterne sind. Rilke und Lou Andreas-Salomé (ISBN: 9783458683810)
    Maxine Wildner

    Bis unsre Seelen Sterne sind. Rilke und Lou Andreas-Salomé

    (31)
    Aktuelle Rezension von: Coriso

    Ich hatte mir mehr Poesie und Lesefluss in einem Buch über die Beziehungsgeschichte zwischen dem bekannten Dichter und seiner großen Liebe erhofft. Die Zeitsprünge und die Sprache ließen bei mir immer wieder Langeweile aufkommen. Da ich sehr begeistert bin von den Rilke Gedichten und auch einige vertonte Liebesgedichte an Lou Andreas -Salomé kenne, erhoffte ich mir ein sprachliches Lesevergnügen. Für mich war es eher eine Aneinanderreihung von biografischen Ereignissen, die mir zwar neue Informationen brachten, aber für mich nicht besonders unterhaltsam waren.

  6. Cover des Buches Zwischen den Bäumen das Meer (ISBN: 9783499271328)
    Janne Mommsen

    Zwischen den Bäumen das Meer

    (48)
    Aktuelle Rezension von: Petra54

    Nach Titel und Titelbild zu urteilen erwartet mich ein seichter Liebesroman, der ausgerechnet am Meer spielt, was ich nun gar nicht mag. Aber Klappentext und Leseprobe animierten mich trotzdem zum Kauf.

    Der Anfang gestaltet sich spannend, als eine junge Frau beim Schlittschuhlaufen einen Mann beobachtet, der sich offenbar töten will. Dabei verunglückt sie und der Mann bringt sie ins Krankenhaus, wo bei ihr eine schwere Krankheit festgestellt wird.

    Dass der Leser sofort die Beiden als Paar sieht, ist in Ordnung. Aber dass eine ach-so-böse Bank den wundervoll alten Bauernhof an sich reißen will … der Kredit läuft soeben aus … Rettung wäre ein Wellnesstempel ...

    Ich sah direkt die dafür in Frage kommenden Komödianten vor mir, die bei solch einer recht häufigen Geschichte in Frage kommen. Das Hin und Her um ein seltsames Konzert ist zwar an den Haaren herbeigezogen, doch immerhin amüsant.

    Auf jeden Fall ist der Text flüssig geschrieben, ich habe auch bis zum Schluss alles gelesen und werde das Buch in mein Regal einfügen.

  7. Cover des Buches Kaltsommer (ISBN: 9783957710833)
    Pregel Thomas

    Kaltsommer

    (1)
    Aktuelle Rezension von: marstraveller

    Kaltsommer ist ein gut durchdachter und bis ins kleinste Detail überzeugend konstruierter Kriminalroman, der vor allem von den schockierenden Einblicken in die Abgründe eines krankhaften Familiensystems lebt und zusätzlich durch viel Lokalkolorit die Handlung in einem realen Raum verankert.


    Die beiden Kommissare arbeiten trotz einiger zwischenmenschlicher Differenzen als perfektes Gespann zusammen. Der ältere, Kriminalhauptkommissar Arnstedt, wirkt zwar mit seinem überheblichen Zynismus und der tief verwurzelten Misanthropie alles andere als sympathisch, aber seine Kompetenz wird schnell sichtbar und so empfindet man auch als Leser einen gewissen Respekt gegenüber diesem erfahrenen Beamten. So behauptet Arnstedt beispielsweise gleich zu Beginn der Ermittlungen, den Täter bereits zu kennen. Arnstedts Vermutung wird zwar nicht verraten, aber auch der Leser kann sich relativ schnell die Frage nach dem Täter beantworten. Dennoch bleibt die Geschichte bis zum Schluss spannend, was nicht zuletzt an der Erzählweise liegt, die den Fokus auf die Vorgehensweise der Kommissare legt und somit die Spannung von der Frage nach dem Täter auf die Frage nach dem Motiv und auf die Art, wie ein Geständnis erzielt wird, verschiebt.


    Die Figuren wirken komplex und lassen den Leser ständig zwischen Verständnis und Ablehnung schwanken. Keine der Figuren ist uneingeschränkt sympathisch, auch nicht der junge Oberkommissar Daniel Freiwald. Alle sind aufgrund ihrer (Familien-)Geschichte, die schrittweise ans Licht kommt, mit den teilweise deutlich sichtbaren, teilweise auch mehr verdeckten Merkmalen alter Verletzungen gezeichnet. Aber man hat auch das Gefühl, dass es dem Autor wichtig war, selbst bei den Personen, die eher als Ekelpaket konzipiert sind, zwischenzeitlich eine gewisse Menschlichkeit durchscheinen zu lassen. Interessant und auch recht realistisch wirkt die Tatsache, dass viele der Personen, die in den Fall verwickelt sind, sowohl Opfer als auch Täter sind.


    Die wechselnden Perspektiven tragen dazu bei, die Spannung zu verstärken und gleichzeitig die Einblicke in die Hintergründe und Abgründe der Figuren und damit auch des Falls zu vertiefen. Dabei liegt der Akzent immer auf dem, was bewusst verschwiegen oder nur teilweise offenbart wird, so dass der Leser sich aufgefordert fühlt, aus dem Puzzle der Andeutungen ein eigenes Bild zu erschließen, was aufgrund der ausgefeilten Konstruktion des Romans gut funktioniert.


    Das große Finale am Schluss, das noch einmal alle Verdächtigen in einem Raum vereint sowie die gesamte, kaputte Familie des Mordopfers versammelt, wirkt vielleicht etwas konstruiert, erinnert aber gerade dadurch an Schlussszenen traditioneller Kriminalromane und unterstreicht gleichzeitig noch einmal die Verknüpfung aus Krimi und Familienpsychogramm.


    Kaltsommer bietet wesentlich mehr als nur eine spannende und unterhaltsam aufbereitete Aufklärung eines Mordfalls. Vielmehr werden die Strukturen ungesunder Familienbeziehungen und deren Auswirkungen auf das gesamte Leben der darin gefangenen Menschen aufgedeckt.



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