Bücher mit dem Tag "hongkong"

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128 Bücher

  1. Cover des Buches Ein untadeliger Mann (ISBN: 9783446249240)
    Jane Gardam

    Ein untadeliger Mann

     (174)
    Aktuelle Rezension von: Stefan_G_Wolf

    Erster Teil einer Romantrilogie (2. "Eine treue Frau"; 3. "Letzte Freunde"), die die Auswirkungen der britischen Kolonialpolitik auf das Familienleben, die Karrieren und das Seelenleben der gehobenen Mittelschicht des Empire schildert. "Ein untadeliger Mann" setzt den Fokus auf den inzwischen 80jährigen Rechtsanwalt Edward Feathers. Gardam zeichnet ihre Figuren und deren Handlungen und Gedanken mit feiner Ironie und distanzierter Freundlichkeit. Das Leben der Protagonisten in Wohlstand und Behaglichkeit steht in starkem Kontrast zu den zuweilen aufblitzenden Scheußlichkeiten, Verletzungen und persönlichen Tragödien. Zurecht zählt die Trilogie zu den wichtigsten Beiträgen zur englischen Literatur des 20. Jahrhunderts.

  2. Cover des Buches Eine treue Frau (ISBN: 9783446250741)
    Jane Gardam

    Eine treue Frau

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Stefan_G_Wolf

    Zweiter Teil einer Romantrilogie (1. "Ein untadeliger Mann"; 3. "Letzte Freunde"), die die Auswirkungen der britischen Kolonialpolitik auf das Familienleben, die Karrieren und das Seelenleben der gehobenen Mittelschicht des Empire schildert. "Eine treue Frau" setzt den Fokus auf Betty, die Ehefrau des inzwischen 80jährigen Rechtsanwalt Edward Feathers, die ihre Jugend (und Liebe) in Hongkong nicht vergessen kann. Gardam zeichnet ihre Figuren und deren Handlungen und Gedanken mit feiner Ironie und distanzierter Freundlichkeit. Das Leben der Protagonisten in Wohlstand und Behaglichkeit steht in starkem Kontrast zu den zuweilen aufblitzenden Scheußlichkeiten, Verletzungen und persönlichen Tragödien. Zurecht zählt die Trilogie zu den wichtigsten Beiträgen zur englischen Literatur des 20. Jahrhunderts.

  3. Cover des Buches Die Frauen von Kilcarrion (ISBN: 9783499267956)
    Jojo Moyes

    Die Frauen von Kilcarrion

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Kyra112

    Jojo Moyes erstes Buch handelt von Familiengeheimnisses und Konflikten innerhalb dreier Generatione.

    Joy, die Großmutter, geprägt durch die Erziehung der gehobeneren Gesellschaftsschicht der 50er Jahre und ihrer stoischen, unnahbaren Haltung.

    Kate, die Tochter, geprägt durch die kühle Erziehung und Unnahbarkeit der Mutter.

    Sabine, die Enkelin, ein Teenager, typischerweise auf Konfrontation aus, nicht einverstanden mit dem Lebensstil der Mutter und eigentlich doch nur auf der Suche nach familiärer Nähe.

    Alle drei Frauen sind so unterschiedlich, dass es immer zwischeb ihnen kracht, obwohl sie vermutlich alle auf der Suche nach derselben Sache sind- die Liebe und Anerkennung der anderen Beiden.

  4. Cover des Buches Prescott Sisters - Der Maskenball (ISBN: 9783743801042)
    Karin Lindberg

    Prescott Sisters - Der Maskenball

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Minzeminze

    Ein hübscher kurzweiliger Roman aus der Feder von Karin Lindberg und ich muss sagen das Buch hat mir sehr gefallen. 

    Locker flockig geschrieben , witzige Begebenheiten die einen schmunzeln lassen, mit der Erkenntnis das die Wahrheit die bessere Wahl ist. 

    Virginia ein Mädchen aus guten Hause versucht sich zu finden , dabei nimmt sie die Identität ihrer Freundin an . Um unerkannt zu sein. 

    Beim Maskenball lernt sie Liam kennen und fühlt sich zu ihm hingezogen. 

    In einer ungünstigen Situation fliegt das auf und nun wie wird Liam damit umgehen ? 

  5. Cover des Buches Letzte Freunde (ISBN: 9783446252905)
    Jane Gardam

    Letzte Freunde

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Yolande
    Jane Mary Gardam wurde 1928 in England geboren. Sie studierte Englisch am Bedford College der University of London. Nach dem Studium arbeitete sie als reisende Bibliothekarin für Krankenhausbibliotheken des Roten Kreuzes. Anschließend wechselte sie in den Bereich Lektorat des Weldon Ladies Journal und Time and Tide. Ihr erstes Buch veröffentlichte sie mit 43 Jahren.
    Sie erhielt zahlreiche Literaturpreise. Bisher wurden erst 4 ihrer Bücher ins Deutsche übersetzt. 
    2009 wurde sie zum Officer des Order of the British Empire ernannt. Jane Gardam lebt in Sandwich/East Kent.

    Inhalt (Klappentext): 
    Es ist Abscheu auf den ersten Blick, der Edward Feathers und Terry Veneering, die glänzendsten Juristen des Empire, ein Leben lang verbindet. Als ebenbürtig brillante Gegner in zahllosen Prozessen hassen sie einander schon, bevor sie sich in dieselbe Frau verlieben. Und es wird ein Leben lang dauern, bis sie bemerken, dass sie ebenso gut Freunde sein könnten. Was hat Feathers Frau Betty so angezogen an Veneering, dem Mann mit dem weißblonden Harr, der mit der schönsten Frau und Tochter der reichsten Familie Hongkongs verheiratet ist? Worum beneiden die erbitterten Feinde sich mit solcher Intensität?

    Ich war ja schon von den ersten beiden Bänden der "Old-Filth-Reihe" die wilden Zeitsprünge in der Erzählung gewohnt, aber in diesem Buch ist es so ausgeprägt, dass die Geschichte stellenweise wie ein wirres Geschreibsel wirkt. 
    Die stärksten Passagen waren diejenigen, die in der Kindheit und Jugend Terry Veneerings spielen. 
    Der Schreibstil von Jane Gardam ist ungewöhnlich und gefällt mir eigentlich gut, aber leider hat sie es dieses Mal etwas übertrieben.
    Manchmal hatte ich das Gefühl, sie wollte damit die Verwirrtheit und Konfusion der älteren Protagonisten deutlich machen: Die Vergangenheit ziemlich klar, die Gegenwart undeutlich und verwirrend. Ein interessanter Schachzug, aber es war mir dann doch etwas zuviel. Wenn ich nicht die beiden ersten Bände gelesen hätte, hätte ich dem Ganzen wohl ziemlich ratlos gegenüber gestanden. 
    Leider ein enttäuschender Abschluss :/




  6. Cover des Buches One - Sie finden dich (ISBN: 9783492306904)
    Mark Dawson

    One - Sie finden dich

     (44)
    Aktuelle Rezension von: glencoe1692
    Auftragskiller im Auftrag der Regierung, MI5, MI6, Auftakt zu einer neuen Actionserie und nicht zuletzt die 4- und 5-Sterne-Bewertungen waren Grund genug, mit dem vermeintlichen Band 1 zu beginnen, in der Hoffnung, hier weiteren Lesestoff in meinem liebsten Genre entdeckt zu haben.
    Hier bei LB gelesene Attribute wie "Agententhriller mit Köpfchen" und "superspannend" schrauben die Erwartungen natürlich auch nicht gerade nach unten.


    Aber gefehlt! Nun will ich nicht behaupten, dass es eine einzige Enttäuschung  war, aber die Erwartungen wurden nur teilweise erfüllt.
    Der Schreibstil  ist in Ordnung. Lässt sich  flüssig lesen, langweilt nicht und überfordert aber auch nicht.
    So weit erforderlich sind Örtlichkeiten ordentlich recherchiert, aber  auch die gängigen Klischees werden prompt bedient (ehemalige KGB-Leute finden sich wohl alle mit dicken Bankkonten auf hochrangigen Posten des FSB wieder, Vorgesetzte sind wohl immer habgierig, der Protagonist muß mit Supermann verwandt sein).


    Mit der Vorstellung der Vorgeschichten seiner Protagonisten hält sich der Autor nicht lange auf, offenbar wird hier vieles vorausgesetzt, was bei einem vermeintlichen Band 1 gar nicht da sein kann. Dabei gäbe mindestens die Vorstellung Miltons bestimmt Stoff für ein, wenn nicht sogar mehrere Bücher.
    In einer Bewertung auf anderer  Plattform habe ich dann jedoch entdeckt, dass uns "One, sie finden Dich" offenbar nur vom Verlag aus unerklärlichen Gründen als Band 1 der "John-Milton-Reihe" präsentiert wird. Leser, die die englischen Originale kennen, behaupten, der Band wäre mindestens die Nummer 3.
    Warum? Keine Ahnung, das wird  wohl Geheimnis des Verlages bleiben.


    Kurzum, die besondere Intelligenz, die ich bei "... mit Köpfchen" erwartet hatte, blieb ebenso aus  wie die "Superspannung".  
    Der gesamte Ablauf war sehr schnell sehr durchsichtig. Überraschende Wendungen? Ja, die gab's auch, aber nur begrenzt. Würde  ich die hier anführen, wäre potentiellen Lesern das Ende vorweg genommen.


    Fehler bei Kommasetzung und Grammatik will ich dem Autor nicht anlasten. Die gehen wohl eher auf Rechnung der Übersetzung.
    Aber Stockfehler in der Logik hat nur der Autor zu verantworten. So ist  zwar im tiefsten russischen Winter 400 km nördlich von Moskau die Wolga kompakt zugefroren, aber nach starkem, andauerndem Schneefall glänzt die dicke Eisschicht spiegelnd? Passt nicht.
    Oder eine Einsatzgruppe springt einige Tage drauf genau über diesem Gebiet ab und der Protagonist sieht vom Fallschirm aus an einem Bach zwei Elche, die gerade Wasser trinken. Die Wolga ist kompakt zugefroren. Der Bach aber nicht? Gut für  die Elche, schlecht für die Logik.


    Die Handlung läuft in flüssigem, gut zu folgendem Tempo ab. Leider scheint am Ende der Autor unter Zeitdruck gestanden zu haben. Das Ende wurde stark gerafft und nur bedingt, aber überhastet aufgelöst. Der Leser könnte davon ausgehen, dass der Folgeband (Hunt - sie kriegen Dich) anknüpfen und aufklären  wird. Ebenfalls weit gefehlt, aber das ist Thema einer anderen Bewertung.


    Alles in allem will ich das Buch dennoch den Actionfans empfehlen, die ihre Ansprüche nicht gar zu hoch ansetzen.
  7. Cover des Buches Das Flüstern der Schatten (ISBN: 9783453421462)
    Jan-Philipp Sendker

    Das Flüstern der Schatten

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Kaddie

    Ich habe das Buch verschlungen. Wer Asien, insbesondere Hingkong mag, ein Plus. Habe alle Buecher von dem Autor gelesen, alle super

  8. Cover des Buches Die letzten Tage des Jack Sparks (ISBN: 9783426226810)
    Jason Arnopp

    Die letzten Tage des Jack Sparks

     (26)
    Aktuelle Rezension von: chuma

    Jack Sparks ist Journalist und Autor, bekennender Atheist, hat ein Drogenproblem, ist unglücklich verliebt und ein echter Unsympath. Seit Neuestem hat er aber auch ein Geisterproblem und wie es dazu kam, das erfahren wir in diesem Buch (im Buch), welches sein Buder Alistair nach Jacks Tod veröffentlichte. Es ist Jacks Geschichte, sein letztes Werk und sein Vermächtnis, denn wie schon der Titel verrät, nimmt die Suche nach dem Paranormalen ein tödliches Ende. Und dabei will Jack eigentlich nur beweisen, dass es keine Geister gibt.

    Seine Recherchen führen ihn gleich zu Beginn nach Italien, wo er dem Exorzismus der dreizehnjährigen Maria beiwohnt. Dieser geht schief, nicht zuletzt auch weil Jack noch während der Prozedur in schallendes Gelächter ausbricht und in seinen Social Media-Kanälen von einer meisterhaften Schauspielleistung aller Akteure und hervorragenden Special Effects berichtet. Doch kurz darauf taucht ein beängstigendes Video auf seinem YouTube-Kanal auf, das er selbst nicht hochgeladen hat. Zudem erscheint ihm Maria in seinen Träumen und die ersten ominösen Todesfälle lassen auch nicht lange auf sich warten. 

    Leseeindruck

    Eines steht fest: »Die letzten Tage des Jack Sparks« (OT: The Last Days Of Jack Sparks) ist ein sehr ungewöhnlicher Horrorroman, der mich aber trotz allem nicht komplett überzeugen konnte. Und dabei kann ich gar nicht genau sagen warum das so ist, denn vieles spricht für dieses unkonventionelle Romandebüt des Autors, der sich als Musikjournalist verdingte, bevor er sich erfolgreich dem Drehbuchschreiben zuwandte und an Erfolgsserien wie »Dr. Who« mitwirkte. 

    Der Schreibstil ist flüssig und schnörkellos, die Story selbst größtenteils spannend, mit viel bösartigem Humor durchsetzt und irgendwie auch ein Spiegel der modernen Gesellschaft, in den man lieber nicht allzu lange schauen möchte. Oberflächlich ist diese Geschichte nicht, auch wenn es auf den ersten Blick (und hinter dem bissigen Humor) oft den Anschein hat. Selbst das Identifikationsproblem, das man als Leser mit dem Protagonist haben dürfte, ist kein Kritikpunkt für mich, denn Jack ist ein Ekel, weil er seine Gründe hat. Dass man die nicht gutheißen muss, ist aber wieder eine andere Geschichte. 

    »Ich habe mich nie um jemanden geschert, der nicht Jack Sparks hieß.
    An der Stelle, wo eigentlich meine Empathie sitzen sollte, befindet sich nur ein kleines qualmendes Loch.« 

    Der Roman hatte definitiv seine starken Momente in jedem Bereich. Horrorfans kommen auf ihre Kosten und wer es blutig mag, wird auch an der ein oder anderen Stelle fündig. Es gibt außerdem etliche unerwartete Aha-Momente und für Hirnjogging ist auch gesorgt, denn die Auflösung des Ganzen setzt schon die ein oder andere Gehirnwindung voraus. 

    Letztlich war mein Problem einfach, dass es eine Story ist, die oft ein wenig zu over the top war (und auch nicht immer meinen Humor traf). Stellenweise fühlte ich mich an »Trainspotting« erinnert, konfus und etwas ungeordnet. Em Ende knüpft der Autor sein Netz zwar fertig, aber es ist und bleibt für mich eben ein Netz, dessen Eigenschaft nun einmal die Löcher sind. 

    Fazit

    Glaubst du an das Paranormale oder bist du durch und durch Atheist? Diese Frage stellt sich bei diesem Buch nicht, denn am Ende finden beide Seiten eine Antwort. Ob sie befriedigend ist, das muss allerdings jeder selbst herausfinden. Einen Versuch ist es allemal wert.

  9. Cover des Buches Im Schatten der Lombardis (ISBN: 9783404172665)
    Berit Paton Reid

    Im Schatten der Lombardis

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Tapsi0709

    Am Anfang dachte ich,  das ich das Buch abbrechen muss, da es mich erst nicht so gefesselt hat und teilweise recht kompliziert zu lesen war durch die ganzen Bankenfachwörter. Aber dann hat es mich doch gepackt und es war spannend, wie sich alles nach und nach aufgeklärt hat. Leider hat das ganze Fachwissen drum herum den Spaß am lesen etwas gemildert, da die Sprache des Bankwesen doch recht kompliziert ist und man als Laie nicht alles versteht. 

    Ob es nun ein Happy End zum Schluss gab, muss jeder für sich selbst entscheiden,  da es immer noch irgendwie kompliziert zu sein Schein mit den ganzen Besitzverhältnissen etc. ... Ich würde dieses Buch nicht unbedingt jedem empfehlen,  da es schon sehr speziell ist.

  10. Cover des Buches Requiem für einen Freund (ISBN: 9783442482504)
    Elisabeth Herrmann

    Requiem für einen Freund

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Ani

    Dem Anwalt Joachim Vernau steht eine Betriebsprüfung der letzten vier Jahre ins Haus. Der zuständige Beamte geht äußerst gewissenhaft vor. Am späten Abend ruft er Vernau an und fordert eine Erklärung für eine alte Restaurantquittung. Vernau ist mehr als erstaunt. Als er daraufhin in sein Büro kommt, um mit dem Beamten zu sprechen, liegt dieser erschossen am Schreibtisch. Die Polizei geht zunächst von einem Suizid aus. Doch Vernau glaubt keinen Moment daran. Er findet schließlich heraus, dass der Beamte heimlich nach Spuren gesucht hat, die mit dem vermeintlichen Selbstmord einer Staatsanwältin zu tun haben könnten. Vernau beginnt diesen Spuren ebenfalls zu folgen und ahnt nicht, was damit ins Rollen kommt...

    "Requiem für einen Freund" ist mittlerweile der sechste Band der Krimireihe um den Anwalt Joachim Vernau. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind und es einige erklärende Hintergrundinformationen zu den Hauptcharakteren gibt, kann man dem aktuellen Geschehen auch dann folgen, wenn man noch keinen Teil der Reihe gelesen hat. Fans werden sich aber sicher darüber freuen, die altbekannten und liebgewonnenen Charaktere wiederzusehen. 

    Der Einstieg beginnt zunächst etwas gemächlich, ist aber durchaus interessant. Denn hier wird man an den geheimnisvollen Fall herangeführt und bekommt Informationen, die wichtig sind, um später die Zusammenhänge zu erkennen. Zunächst scheint alles sehr rätselhaft. Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint. Im Verlauf der Handlung kommt es zu Ereignissen, die dafür sorgen, dass man nicht mehr weiß, was man eigentlich glauben und wem man vertrauen soll. Denn der Sumpf aus Intrigen und Korruption scheint undurchdringbar. 

    Der sympathische Anwalt sticht mitten in ein Wespennest und ahnt zunächst nicht einmal im Ansatz, was er mit seinen Fragen auslöst. Die Spannung steigert sich im Verlauf der Handlung enorm. Denn man beginnt eigene Überlegungen anzustellen und wird dabei immer wieder von überraschenden Wendungen dazu angehalten, diese zu überdenken und vollkommen neu anzusetzen. Diese Spannung kann bis zum Ende hin gehalten werden. 

    Ein spannender Fall für den sympathischen Anwalt. Für Vernau-Fans ein absolutes Muss! 

  11. Cover des Buches Der Mann schläft (ISBN: 9783423140027)
    Sibylle Berg

    Der Mann schläft

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962

    Wo Bestseller drauf stand, war auch zum Glück Bestseller drin.

    Der Mann liebt die Frau. Die Frau liebt den Mann ebenso. Er ist
    groß und stark und sie kann sich an ihn anlehnen. Findet Geborgenheit
    bei ihm und die Sicherheit, das er abends im Bett neben ihr liegt. Das
    soll immer so bleiben. Denn lange war sie auf der Suche nach dem
    passenden "Deckel". Er ist allerdings 110 kg schwer der Mann, keine
    Schönheit, aber er ist da. Das zählt, egal, wo man mit ihm ist.

    Aber ihre ständige Antriebslosigkeit und ihre eigens empfundene Durchschnittlichkeit ständig präsent, steht ihr im Wege. Sie lebt inzwischen bei ihm im langweiligen Tessin, wo nur Rentner leben, die in der Stahlindustrie tätig waren. Der Gedanke im fast verlassenen Ort die Feiertage zu verbringen grault ihr schon im Schlaf.

    "Ich muss gelassener werden, denn mein Hass der Welt gegenüber ist der Welt
    egal" oder Ich werde immer mit mir zusammen sein, besser, ich versöhne mich mit mir".
     
    Wegfahren ist eine gute Alternative zum Jahreswechsel. Nach China, weit weg. Nachdem sie sich dort in ihre Regelmäßigkeit in der Fremde eingerichtet hatten kommt ihr der Mann abhanden.
     
    Boshaft ehrlich mit einer Prise Zynismus beschreibt die Frau ihre Erinnerungen, die der Gegenwart von Seite zu Seite näher kommt, um sich am Ende zu treffen. Man möchte sie retten aus ihrer auswegslosen Situation. Man hofft auf ein gutes Ende, man lebt die Sinnlosigkeit des Daseins mit. 
    Mich hat diese Autorin dermaßen überrascht mit diesem Roman, das ich einfach nur sagen kann "Muss man gelesen haben" sonst hat man was verpaßt. Allerdings nicht, wenn man gerade selbst am Abgrund steht.
  12. Cover des Buches Siegeszeichen (ISBN: 9783839217696)
    Claudius Crönert

    Siegeszeichen

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Bokmask
    Siegeszeichen war für mich das erste Werk von Claudius Crönert, aber ich kann jetzt schon sagen, es war nicht mein letztes.
    Nach einer Geiselnahme in einem Einkaufszentrum muss Nathan von der Schusswaffe Gebrauch machen. Dabei kommt ein junger Mann ums Leben.
    Nathan kommt über dieses Erlebnis nicht hinweg und quittiert den Dienst.
    Doch auch zuhause kann Nathan seine Spur nicht wiederfinden. Seine Ehe kommt ins wanken. Aber Nathan will alles versuchen das Geld für die Behandlung seines sterbenskranken Kindes zusammen zu bekommen.

    Als Nathan im Dienst bei einem rechtspopulistischen Politiker bei einem Überfall auf diesen selber in Gefahr gerät fängt er danach selber an zu ermitteln.
    Sehr schnell begreift Nathan das dieser Politiker über die sprichwörtlichen Leichen geht um sein Ziel zu erreichen. Seine Partei muss im Gespräch bleiben, und dafür sind ihm alle Mittel recht.

    Gekonnt beschreibt der Autor die Machenschaften der Partei und die Verzweiflung die in Nathan tobt. Auch wenn Nathan dafür selber gegen das Gesetzt verstoßen muss. Das Einbinden von Protagonisten, die durch ihr Leben in der ehemaligen DDR sehr beeinflusst sind, rundet die Geschichte noch ab. Die Menschen mit denen der Politiker zu tun hat, sind für ihn nur Spielbälle um sein eigenes Zeil zu erreichen.

    Auch wenn sehr schnell klar war wer was beabsichtigt, ist diese Story sehr spannend verfasst und hat mich an das Buch gefesselt. Als es zu Showdown kam konnte ich das Buch erst dann zur Seite legen, als ich wusste wie es ausgegangen ist. Das Kopfkino war auf jeder gelesen Seite parat.

    Was Mensch tun um ihre Ziele zu erreicht ist einfach unfassbar.

    Ich werde garantiert auch weitere Werke von Claudius Crönert lesen.
  13. Cover des Buches Atlas eines ängstlichen Mannes (ISBN: 9783596195633)
    Christoph Ransmayr

    Atlas eines ängstlichen Mannes

     (39)
    Aktuelle Rezension von: annepei
    "Geschichten ereignen sich nicht, Geschichten werden erzählt."

    Der Autor erzählt in 70 zart skizzierten, unzusammenhängenden Episoden von Kulturen, die er kennen lernte, von Ländern, die er bereiste und von Menschen, die er dort traf, in ihrem Leben und Sterben. 

    Bewertung: 5 von 5 Koffer
  14. Cover des Buches Drachenspiele (ISBN: 9783453421479)
    Jan-Philipp Sendker

    Drachenspiele

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Achtung, dies ist der zweite Teil einer Trilogie, Spoiler sind nicht auszuschließen...


    Paul hat sich endlich richtig auf Christine eingelassen und die beiden verbringen eine sehr schöne, intensive Zeit zusammen, von der Paul nie gedacht hätte, dass sie ihn sogar über die lange Trauer des viel zu frühen Todes seines Sohnes helfen kann.

    In China ist es weit verbreitet, dass die Menschen zu Wahrsagern gehen und so macht sich auch Christine regelmäßig auf den Weg zu einem ihr bekannten Propheten. Dieser hält düstere Zukunftsaussichten für sie bereit und sie will weniger Zeit mit Paul verbringen. Als dann auch noch ein Brief auf einer lang verstrichenen Zeit bei ihr eintrifft, wirft das ihre Welt gänzlich aus den Fugen. Paul will helfen und macht sich mit Christine auf den Weg ins „richtige“ China. Er war Christine zu Liebe bei dem gleichen Wahrsager, der auch ihm eher negative Aussichten prophezeite, und muss nach und nach feststellen, dass seine eigenen Gewissheiten nicht länger Bestand zu haben scheinen.

    Dieser Teil hat mir noch besser gefallen als der erste. Es wird ziemlich spannend und auch die Geschichte der Kulturrevolution, die Christine nach wie vor solche Angst bereitet und ihre Skepsis der Polizei und der Politik gegenüber nach wie vor befeuert, wird dem Leser noch einmal näher gebracht. Ich finde die sprachlichen Talente, die Paul an den Tag legt faszinierend und kann mir kaum vorstellen, dass ausgerechnet ein Ausländer zwischen Familienangehörigen vermitteln muss bzw. kann. In die Geschichte eingebettet ist ein ungehöriger Umweltskandal. Menschen sterben durch Fischen in einem See. Gleich in der Nähe steht eine Fabrik, die offenbar unter dem Schutz der chinesischen Regierung steht und unantastbar scheint. Hier wird auch der Unterschied zwischen westlichem und östlichem Denken deutlich. Paul war Journalist. Er will die Wahrheit zu Tage fördern, den Menschen helfen, die Machenschaften der Regierung aufdecken. Christine sieht den Sinn dahinter nicht und würde sich nur einmischen, wenn sie unmittelbar selbst davon profitieren würde. Diese unterschiedlichen Kulturen, die da aufeinanderprallen, sind sehr interessant und machen einen großen Reiz dieser Reihe aus. Ich freue mich schon auf das Ende, da auch die Sprache von Jan-Philipp Sendker wirklich toll ist.

  15. Cover des Buches Am anderen Ende der Nacht (ISBN: 9783896673893)
    Jan-Philipp Sendker

    Am anderen Ende der Nacht

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Federfee
    3,5 von 5, aufgerundet


    Es handelt sich um eine Trilogie, deren Bände man ruhig einzeln lesen kann. Wenn man aber alle drei lesen möchte, dann besser in der Reihenfolge. Dieser 3. Band ist für mich der schwächste. Er ist wohl spannend, anrührend, hat aber nicht die Tiefe wie die beiden davor, besonders Band 2.


    Es muss nicht unbedingt ein Happy End geben, aber am Ende bleiben für den Leser zu viele Lebensfäden unverknüpft und zu viele Hoffnungen unerfüllt. Realistisch ist das wahrscheinlich, aber ich hätte mir ein weniger 'ausgefranstes' Ende gewünscht.
  16. Cover des Buches Eine treue Frau (ISBN: 9783957130259)
    Jane Gardam

    Eine treue Frau

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Pongokater
    Vorsicht mit Superlativen, wenn man noch unter dem Eindruck der Buchlektüre- bzw. -vorlesung steht. Aber jetzt -Wochen später- hat der Eindruck nicht nachgelassen. Es gibt nur wenige Bücher, die zu Freunden werden, die einem so nah sind wie eigene Erfahrungen. Jane Gardams Old-Filth-Trilogie gehört für mich zu diesen seltenen Büchern. In einer Reihe mit den "Buddenbrooks" oder der "Deutschstunde". In der deutschen Hörbuchfassung ist dieser Eindruck dank dreier herausragender Vorleser (Ulrich Noethen, Eva Matthes und Felix von Manteuffel) aufs Allerbeste bewahrt, wenn nicht sogar verstärkt.
  17. Cover des Buches Die zweite Schwester (ISBN: 9783855351114)
    Chan Ho-kei

    Die zweite Schwester

     (19)
    Aktuelle Rezension von: LiaGuna

    Au Siu-Man begeht nach einer Reihe von Cybermobbing Angriffen Selbstmord. Doch wer steckt wirklich hinter dieser Tat? Ist es bloß der wütende, manipulierbare Mop der ohne Grund auf einen einzelnen Menschen einprügelt, sobald sich eine Gelegenheit ergibt seine Wut und Hass auf andere zu entladen? Oder ist es ein teuflischer Plan aus Rache? Nga-Yee möchte dies herausfinden und den wahren Grund des Suizids ihrer Schwester erfahren. Dabei wendet sich an den unorthodoxen Ermittler Namens "N" und sie würde alles dafür tun, den Schuldigen zu finden. N ist ein Hackergenie sondergleichen der ihr eine Welt voller Geheimnisse und Bosheit aufzeigt, von der Nga-Yee nicht die geringste Ahnung hat. Auf dem Weg der Rechenschaft  muss sich Nga-Yee auch den eigenen Dämonen stellen. Wird sie die Wahrheit über ihre Schwester ertragen?

    Der Leser wird durch eine allumfassende Ermittlung geführt, die ständig einen Wow Effekt auslöst. Auch wenn man glaubt zu wissen was hinter all dem steckt, wird man bis zur aller letzten Seite hinters Licht geführt. Etliche Plotttwists führen einen an der Nase herum und man ist einfach nur fasziniert wie das möglich ist. Wie kann man einen solch genialen Roman schreiben, indem alles miteinander verbunden ist und gleichzeitig wirkt als wären es völlig andere Geschichten? Die Spannung hält ständig an und immer wieder geht die Entwicklung in eine andere Richtung. Ein wirklich unglaublicher Roman der mich bis zum letzten Satz gefesselt hat.

    Fazit: Der Roman wird als Krimi beschrieben aber es steckt soviel mehr in diesem Buch. Es wird die Gesellschaft durchleuchtet. Eine Gesellschaft die nicht nur die Hongkonger Arbeitsmoral betrifft, sondern auf der ganzen Welt vertreten ist. Denn in einer Zeit wo Geld wichtiger denn je ist, in der man trotz vieler Arbeit das Gefühl hat, es zu nichts zu bringen, verliert man schnell die wichtigsten Dinge aus den Augen. Nämlich einander zuzuhören und füreinander dazusein. Und gerade im Zeitalter der sozialen Medien und der Anonymität des Internets ist es umso wichtiger seine Menschlichkeit nie aus den Augen zu verlieren.

    Der Autor Chan Ho-Kei arbeitete als Programmierer, Computerspiele-Entwickler und Manga-Lektor. Sein umfassendes IT-Wissen dominiert den Roman und man lernt sogar sehr viel dazu.

    Für seinen ersten Roman gewann er den wichtigsten chinesischen Krimi-Preis.

  18. Cover des Buches Weisse Geister (ISBN: 9783596186761)
    Alice Greenway

    Weisse Geister

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Feder-und-Pergament
    Mit ihrer unglaublich schönen und bildhaften Sprache entführt Alice Greenway den Leser in eine ganz andere, bezaubernde Welt. Beim Lesen hat man sogleich das Gefühl, man könne die feuchte Luft auf der eigenen Haut spüren und die Vielzahl an Gerüchen, die in Verbindung mit diesem Ort und seinen Bewohnern stehen, in der eigenen Umgebung wahrnehmen. 
    Die Autorin beeindruckt mit vielen liebevollen Details und Beschreibungen, wie etwa, wenn es um die Flora und Fauna des Ortes geht. 


    Aber auch die Gedanken und Gefühle ihrer Figuren, sowie deren Beziehungen untereinander schildert sie eindrücklich. 
    Es ist faszinierend zu erkennen, wie sehr das Leben von Kate und ihrem Vater mit dem Dschungel und dem Krieg verbunden ist. 
    Das Interesse des Vaters an dem Vietnamkrieg und damit verbunden auch seine Arbeit als Photograph in diesem Krieg ist ja letztlich auch mit der Grund, warum jedem in dieser Familie etwas zu fehlen scheint. 


    Das Bedürfnis der älteren Schwester Frankie nach Geltung und Aufmerksamkeit nimmt im Verlauf des Buches immer mehr zu und wird auch immer erschreckender. Ihr Tod scheint unvermeidbar zu sein und war dennoch sehr erschütternd. 


    Während nun die beiden Schwestern im Verlauf des Buches immer mehr von ihrer Unschuld verlieren, ein Prozess, der nicht leicht zu beobachten ist, bietet der taube Junge Trost und fast eine Art Ausgleich dar, da er für Kate jemand ist, an den sie sich wenden kann und dem sie auch von der schweren Tasche mit Litschis erzählt.
  19. Cover des Buches Infernal (ISBN: 9783404152209)
    Greg Iles

    Infernal

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding
    Klappentext: Bei dem Besuch eines Kunstmuseums stellt Jordan verwirrt fest, dass alle sie anstarren. Nur wenige Augenblicke später betritt sie einen Ausstellungsaum mit einer bizarren Sammlung von Gemälden, die in der Kunstwelt für Furore gesorgt haben. Die Bildserie heißt “Die schlafenden Frauen” und zeigt verschiedene, angeblich schlummernde nackte Frauen. Als Jordan auf einem der Bilder sich selbst erkennt, ist sie tief verstört. Doch sie ahnt, dass nicht sie es ist, die dort abgebildet wurde, sondern ihre Zwillingsschwester, die vor Jahren spurlos verschwand. Ist das ein Hinweis? Und schläft die Frau auf dem Bild tatsächlich? Es gibt erschreckende Gerüchte … — Mein erstes Buch von Greg Iles und es liest sich flüssig weg. Das Einzige, was ich zu bemängeln habe ist, dass er mir zu viel drumherum schreibt, dieses Buch hätte wesentlich kürzer sein können. Dies nimmt für mich auch die Spannung. Wenn welche aufgebaut wird, ist sie bald wieder hin, da zu viele unwichtige Dinge beschrieben werden, daher nur 3 Sterne, da es sich gut lesen lässt, aber mir die Spannung wieder nimmt. Die Protagonistin Jordan, ist Fotografin und dies in außergewöhnlichen Gebieten, sie fotografiert Kriegsschauplätze, nicht nur dieses Wesen sondern auch der ganze Typ von ihr kommt Hart und kämpferisch heruber. Sie passt also zur Geschichte und wurde perfekt konstruiert. Die anderen Charaktere sowie die Schauplätze hätten kürzer beschrieben werden können, aber trotzdem war es okay.
  20. Cover des Buches Ein untadeliger Mann (ISBN: 9783957130143)
    Jane Gardam

    Ein untadeliger Mann

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Pongokater
    Vorsicht mit Superlativen, wenn man noch unter dem Eindruck der Buchlektüre- bzw. -vorlesung steht. Aber jetzt -Wochen später- hat der Eindruck nicht nachgelassen. Es gibt nur wenige Bücher, die zu Freunden werden, die einem so nah sind wie eigene Erfahrungen. Jane Gardams Old-Filth-Trilogie gehört für mich zu diesen seltenen Büchern. In einer Reihe mit den "Buddenbrooks" oder der "Deutschstunde". In der deutschen Hörbuchfassung ist dieser Eindruck dank dreier herausragender Vorleser (Ulrich Noethen, Eva Matthes und Felix von Manteuffel) aufs Allerbeste bewahrt, wenn nicht sogar verstärkt.
  21. Cover des Buches Die Clans der Seeker (1). Die Stunde des Fuchses (ISBN: 9783401510149)
    Arwen Elys Dayton

    Die Clans der Seeker (1). Die Stunde des Fuchses

     (49)
    Aktuelle Rezension von: lunau-fantasy
    Es hat lange gedauert, seit ich das Buch erworben und in mein Regal gestellt habe. Es war bereits auf meiner #17für2017 und #18für2018-Liste. Für dieses Jahr habe ich noch keine und siehe da: Plötzlich funktioniert der SuB-Abbau besser und ich habe das Buch endlich zur Hand genommen. Vielleicht aber auch weil ich derzeit mehr Freizeit habe und mich mehr darauf konzentrieren kann. 
    Nun denn, das Cover ist nicht sonderlich spektakulär, ich weiß aber noch, dass es mich gemeinsam mit dem Titel angesprochen hat. Die Geschichte klang spannend, also holte ich es mir.
    Die Einführung war auch wirklich gut, aber irgendwie catchte mich das Ganze nicht wirklich. Es gab zwar immer wieder spannende Momente und auch die Figuren waren passabel, aber dennoch blieb der Drang und die Freude weiterzulesen aus. Ich las, um es endlich von meinem SuB nehmen zu können, dabei war das Buch nicht einmal schlecht. Es hat einen angenehmen Schreibstil, vier Charaktere die unterschiedlich Denken und Handeln. Die Anzahl von vier Charakteren, die immer mit den Kapitelüberschriften angeleitet wurden, war übersichtlich und es war einfach zwischen ihnen hindurch zu wechseln, ohne durcheinander zu kommen. Auch die neuartigen Begriffe wie Seeker, Athame, Anomalie etc. waren nicht wirr und ergaben einen Sinn. Die Geschichte hatte einen roten Faden und die Handlung war nachvollziehbar. Und doch hat es mich einfach nicht so wirklich mitgerissen. Man weiß am Anfang nicht, wie es ausgeht und das Ende ist offen, wenn auch kein drastischer Cliffhanger. Und um ehrlich zu sein reizt er mich nicht genug, Band 2 unbedingt lesen zu wollen. Das Genre passt, die Idee wurde gut umgesetzt. Doch in meinen Rezensionen geht es um meine Meinung und obwohl alles positiv klingt, habe ich bereits bessere Bücher gelesen, die mich mehr mitgenommen haben. Aus diesem Grunde komme ich hier auf 3 Sterne.
  22. Cover des Buches Chinakinder (ISBN: 9783958891371)
    Jörg Endriss

    Chinakinder

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Kompassqualle
    Das Buch "Chinakinder" beschäftigt sich hauptsächlich mit der Generation von Chinesen, die in den 90ern geboren wurden. Dabei werden zahlreiche Leute mit unterschiedlichem Hintergrund portraitiert. Am Anfang jedes Kapitels steht immer eine Einleitung der Autoren, die mehr zur Situation des Interviewten erklären, anschließend folgt eine Wiedergabe des Interviews. Durch den Aufbau und Schreibstil ist das Buch sehr angenehm zu lesen, es ist informierend, aber auch sehr unterhaltsam.

    Die jungen Chinesen haben meist eher ungewöhnliche Lebensformen, wie zum Beispiel Rucksackreisende, Politiker, Biobauern oder Bandmitglieder. Es wird aber auch das typische Alltagsleben gezeigt, wie etwa in Interviews mit Schülern, Arbeitern und Studenten. Die Berichte sind manchmal fröhlich, wie etwa bei einem jungen Mann, der beim Schriftzeichenwettbewerb gewonnen hat oder einem Profi-Computerspieler, aber meist eher traurig und nachdenklich stimmend, wie etwa bei einer Frau, die als nicht erlaubtes zweites Kind geboren wurde und ihr ganzes Leben hindurch keinen Pass bekommt oder jungen Menschen, die nicht aus der Stadt kommen und daher weniger Chancen haben, einen Studienplatz zu bekommen. Auf Hong Kong und Taiwan wird in einzelnen Kapiteln eingegangen, da diese Länder zwar nicht direkt zu China gehören, jedoch trotzdem stark abhängig von ihrem Nachbar sind.

    Obwohl nur knapp über dreißig Leute interviewt wurden, waren ihre Geschichten so unterschiedlich, dass man beim Lesen das Gefühl bekommt, eine Menge über das Leben junger Chinesen zu lernen und zu verstehen. Das Lesen war sehr abwechslungsreich und unterhaltsam und die Interviewpartner wirklich gut ausgewählt. Die Autoren haben häufig unterschiedliche Positionen gegenübergestellt, so etwa arme und reiche Leute oder Unternehmer und Aussteiger, was ich sehr gut fand, weil ich dadurch das Gefühl bekomme, das die Autoren wirklich neutral informieren und berichten wollen und nicht nur eine mögliche Darstellung zeigen.

    Insgesamt ist das Buch wirklich zu empfehlen.

  23. Cover des Buches Old Filth (ISBN: 9780349118406)
    Jane Gardam

    Old Filth

     (5)
    Aktuelle Rezension von: miss_mesmerized
    Long ago, Old Filth – short for ‘Failed in London Try Hong Kong’ – was a young and successful lawyer in the far east of the former empire. Born there, he grew up without his mother, she died while giving birth, and father, he was not interested in his son. Like all those Raj orphans, he was sent back to the mother country to get an education and to return later to find his career somewhere in Asia. Now, Edward Feathers by real name thinks back of his life and different episodes which made him the person he is now as an old man prepared for dying.

    A wonderful novel leading the reader into a time which is long gone and will never be there again. The protagonist had the classic biography of people of the British Empire who made their careers in the eastern parts of the kingdom. What I liked especially were the episodes of Old Filth as a young boy, his experiences among Malayan people and his life there as one of them. What was done to him then when sending him to England, was a rather sad story but I assume also close to reality. All in all, an enjoyable plot narrated in a perfectly fitting tone.
  24. Cover des Buches Rattenfänger (Hongkong Stories 1) (ISBN: B0146SQTCO)
    S.B. Sasori

    Rattenfänger (Hongkong Stories 1)

     (10)
    Aktuelle Rezension von: ElfiJ

    Es ist eine gute Dystopie. Man kann sich gut in diese Welt, diese bedrückende, schreckliche Zeit hineinversetzen.  Ich mag Dean sehr gerne, der allerdings so einiges mitmachen muss und das war teilweise heftig und schwer zu ertragen. Joseph mag ich auch gerne. Er ist ein Kämpfer mit einem guten Herzen das er hinter einer harten Fassade versteckt. Liam blieb für mich ein wenig blass.

    Teilweise waren die Geschehnisse vorhersehbar aber fand ich nicht schlimm.

    Ein wenig fürchte ich mich vor der Fortsetzung da ich vermute dass Deans Leidensweg erst begonnen hat.

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