Bücher mit dem Tag "honig"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "honig" gekennzeichnet haben.

56 Bücher

  1. Cover des Buches Offene See (ISBN: 9783832165987)
    Benjamin Myers

    Offene See

    (439)
    Aktuelle Rezension von: Lina_Clee

    Was soll ich sagen? Das Buch hat mich einfach von Anfang bis Ende abgeholt. Eine tolle, bodenständige Geschichte die unfassbar nahbar ist. Dazu kommt noch das die Hauptprotagonisten so unfassbar toll zueinander passen und selbst einfach total spannend und erfrischend sind. Ich habe es sehr geliebt!!

  2. Cover des Buches Die kleine Bäckerei am Strandweg (ISBN: 9783492312424)
    Jenny Colgan

    Die kleine Bäckerei am Strandweg

    (400)
    Aktuelle Rezension von: Martinchen

    Polly sucht nach der Insolvenz der Firma, die sie mit ihrem Ex-Freund hatte, eine bezahlbare Bleibe und findet eine Wohnung auf einer romantischen Insel. Doch so idyllisch ist es nicht: die Wohnung ist eine Bruchbude, die Vermieterin unnahbar und grantig und es gibt keine Arbeit für Polly.

    Das ist der Stoff, aus dem romantische Geschichten gemacht werden. Die Idee mit einem Neuanfang an einem anderen Ort ist auch keine ganz neue, ähnliche Geschichten gibt es viele. Doch Jenny Colgan gelingt es, daraus einen Roman zu machen, der Höhen und Tiefen der Protagonistin zeigt. Es läuft bei weitem nicht alles glatt und reibungslos, weder mit der Arbeit noch mit den Freunden und schon gar nicht in der Liebe.

    In einem gut lesbaren Schreibstil werden wir auf eine kleine malerische Insel entführt, die meine Ausgabe zeigt. Das Setting wird lebendig beschrieben, eine Insel, auf der ich sofort Urlaub machen würde. Polly, obwohl aller Sicherheiten beraubt, weiß genau, was sie nicht will: als Mitbewohnerin zu ihrer Freundin oder gar ihrer Mutter ziehen und keinen Neuanfang mit ihrem Freund. Mir gefällt, dass sie nicht in Selbstmitleid versinkt (höchstens mal anflugweise) und ihre Leben trotz aller Widerstände in die Hand nimmt. Natürlich ist nicht alles realistisch, manches geht zu glatt, manche Fragen bleiben für mich auch offen – wen das nicht stört, kann sich über einen Feel-good-Roman freuen, dem auch der Humor nicht fehlt.

    Fazit: ein schöner Wohlfühlroman für einen verregneten Sonntag


  3. Cover des Buches Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg (ISBN: 9783492311298)
    Jenny Colgan

    Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg

    (220)
    Aktuelle Rezension von: Ulenflucht

    Jenny Colgan greift ganz tief in die Trendkiste: Sommer und irgendetwas mit einem kleinen Laden, dazu eine Prise Strand und ein niedliches Tier. All das im Titel oder auf dem Cover. Oh Wunder, dass es dabei auch noch um eine Frau mit dem niedlichen Namen Polly geht, die in ihrer Bäckerei zauberhaftes Gebäck zusammenmischt wie die Autorin einen Unterhaltungsroman. Und was soll man sagen? Nicht nur Pollys Gebäck wird zauberhaft, auch der Roman ist es.

    Dabei ist der Start doch etwas holprig, was einerseits dem übertriebenen Anthropomorphismus in Bezug auf den Papageientaucher Neil, andererseits der Tatsache, dass etwas zu viele Probleme auf einmal aufgeworfen werden. Das alles aufzulösen braucht dann die Länge des ganzes Buches, obwohl es der Spannung gut getan hätte, nicht alles im dramatischen Finale zu verarbeiten.

    Die Figuren sind witzig und liebevoll gezeichnet, die Kulisse malerisch und überhaupt ist das ganze Buch wie eine große Hängematte, in die man sich hineinlegen und durch den Sommer träumen kann. Eine gelungene Fortsetzung des ersten Buches, wenn auch ein kleines bisschen weniger magisch.

  4. Cover des Buches Die Bienen (ISBN: 9783426304785)
    Laline Paull

    Die Bienen

    (108)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Die Honigbiene Flora 717 entspricht nicht der Norm, sie ist zu groß, in den Augen der Bienen im Stock zu hässlich, und. geboren als Hygienearbeiterin kann sie Dinge, die sie nicht können dürfte, zum Beispiel kann sie sprechen.

    Eine Biene als Protagonistin, ein Bienenstock als Handlungsort, das ist schon sehr besonders und originell. Als Leser:in lernt man so einiges über das Leben der Honigbienen. Das Zusammenleben im Stock funktioniert nur, weil jede Biene ihre Aufgabe hat und weiß, was sie tut. Da Flora anders ist, wird ihr Misstrauen entgegengebracht, da sie aber durch ihre vielen Fähigkeiten, die Arbeit, zu der sie eingeteilt wird, gut meistert, bekommt sie dennoch eine gewisse Anerkennung. Doch dann passiert Flora 717 etwas, das gegen alle Regeln verstößt, sie legt ein Ei, und muss nun, um sich und ihr Ei zu schützen, besonders kreativ sein.

    Da Flora verschiedene Aufgaben übertragen bekommt, bekommt man als Leser:in auf ihren Spuren einen guten Einblick in ein Bienenvolk, lernt sogar die Königin und verschiedene Legenden kennen, fliegt mit Flora hinaus in die Welt, lernt andere Insekten kennen, die ihren Weg kreuzen, vor allem diejenigen, die der Horde angehören, den Feinden der Bienen, vor allem Wespen und Spinnen, erfährt aber auch, wie die menschliche Zivilisation auf den Stock auswirkt, zum Beispiel, während und nach der Heimsuchung, also, wenn der Imker sich am mühsam erarbeiteten Honig bedient, den Bienen Teile ihres Vorrates stiehlt, aber auch, wie sich Technik und Umweltverschmutzung auswirkt. Einige Szenen wirken sehr brutal, aber in der Natur passieren solche Dinge.

    Was mich sehr gestört hat, war, dass die Bienen sehr vermenschlicht wurden, ich bin sicher, dass der Roman auch anders funktioniert hätte, besonders der religiöse Part und das Huldigen der Männlichkeit, also der Drohnen, fand ich überzogen. Die Überraschung, die nicht nur Flora sondern auch die Leser:innen bezüglich Floras letztem Ei erleben, konnte ich mir noch einigermaßen erklären, auch wenn es nicht explizit so erwähnt wurde, schöner wäre es gewesen, wenn die Autorin eine deutliche Erklärung geliefert hätte, so ist es doch fragwürdig.

    Leider konnte mich der Roman auch nicht packen, stellenweise hat er mich sogar eher gelangweilt. Klar gab es die eine oder andere spannende Szene, wenn etwa fremde Tiere in den Stock eindringen, aber auch das hat nur relativ kurz gewirkt. Am Ende hatte ich mir von dem Roman mehr erwartet.

    Der Roman hat gute und schlechte Seiten, es ist interessant, in einen Bienenstock blicken zu können, und eine Biene auf ihrem Lebensweg zu begleiten. Allerdings wurden in meinen Augen die Bienen zu sehr vermenschlicht, und leider konnte mich der Roman auch nicht wirklich packen.

  5. Cover des Buches Gold und Schatten (ISBN: 9783846600801)
    Kira Licht

    Gold und Schatten

    (383)
    Aktuelle Rezension von: AnnieHall

    Livia ist gerade erst nach Paris gezogen und fühlt sich fremd und verloren in der neuen Stadt – bis sie den geheimnisvollen Maél kennenlernt. Zwischen den beiden entsteht schnell eine besondere Verbindung, doch Maél bleibt rätselhaft und scheint etwas zu verbergen. Gleichzeitig bemerkt Livia, dass sie plötzlich Botschaften von Pflanzen und Bäumen hören kann, was sie zunächst an ihrem Verstand zweifeln lässt. Nach und nach wird jedoch klar, dass hinter all dem ein viel größeres Geheimnis steckt...

    Gold und Schatten ist der Auftakt einer Urban-Fantasy-Dilogie, die griechische Mythologie und eine zarte Liebesgeschichte zu einem atmosphärischen Jugendroman verbindet.

    Livia ist eine sympathische Protagonistin und LeserInnen können gut mit ihr mitfühlen, während sie versucht herauszufinden, was mit ihr geschieht. Allerdings wirkt sie für ihre 16 Jahre oftmals vergleichsweise jung und schutzbedürftig, etwas mehr Selbstvertrauen und Abenteuerlust hätten ihrer Figur gutgetan. Maél bleibt lange geheimnisvoll, was ihn durchaus interessant macht, insgesamt wirkt er jedoch zu nett und etwas kantenlos.

    Paris wirkt geheimnisvoll, lebendig und gleichzeitig voller verborgener Geschichte. Vor allem die Szenen in den Katakomben erzeugen Spannung und eine leicht unheimliche Stimmung.

    Der Schreibstil von Kira Licht ist angenehm und leicht zu lesen. Einige Entwicklungen wirken jedoch vorhersehbar und das Tempo ist stellenweise eher langsam. Zudem fehlt es an manchen Stellen, besonders bei der Mythologie und den Hintergründen, an Tiefe.

    Insgesamt ist Gold und Schatten ein solider Auftakt mit einer interessanten Idee und einer stimmungsvollen Kulisse, der jedoch noch etwas mehr Spannung und Tiefe hätte vertragen können. Für junge LeserInnen von romantischer Urban Fantasy dennoch eine unterhaltsame Lektüre.

  6. Cover des Buches Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg (ISBN: 9783492311533)
    Jenny Colgan

    Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg

    (177)
    Aktuelle Rezension von: sansol

    Der Abschluss der Trilogie um Polly, Huckle und den Papageientaucher Neil konnte mich gar nicht überzeugen. Der Charme des ersten Bandes wird bei weitem nicht erreicht und weihnachtliche Stimmung kommt ebenfalls nicht auf.
    Polly ist gestresst, sie hat viel zu tun und das Geld für die Renovierung des Leuchtturms sowie die Unterstützung der Papageientaucher-Kolonie fehlt überall. Jetzt soll sie auch noch ihre Waren unentgeltlich auf dem Weihnachtsmarkt anbieten (warum eigentlich?). Bei Huckle läuft es auch nicht rund und Neil kommt diesmal nur wenig vor, leider. Reuben benimmt sich wie der letzte ... und durch Kerensas Geheimnis kommt Polly in Teufels Küche, jeder wird misstrauisch.
    Sehr viele Informationen über die Vorgeschichte strecken den Text, langweilen aber alle Leser der ersten Bände. Ich müsste nachschauen aber war Pollys Lebenslauf bzgl ihrem Vater nicht ein ganz anderer?? Ein Abschluss aber das war es auch schon.

  7. Cover des Buches milk and honey - milch und honig (ISBN: 9783957611734)
    Rupi Kaur

    milk and honey - milch und honig

    (97)
    Aktuelle Rezension von: nayezi

    Das Buch hatte - aus meiner Sicht - eine ziemlich merkwürdige thematische Einteilung. Zudem war die Reihenfolge, in der die Gedichte vorkamen, öfters grauenhaft: So folgte auf einen Text zur emotionalen Beziehung mit dem eigenen Vater einer zur sexuellen Selbstbefriedigung, was offensichtlich in starkem Kontrast zum vorher erwähnten steht und unangemessen ist. Im Werk kamen, für meinen Geschmack, auch viel zu viele sexuelle Verse vor, die sich dann teils sogar wiederholt haben.

    Neben dem thematisiert das Buch aber auch Bereiche wie Selbstbestimmung, Rassismus und sexuelle Vergewaltigung. Diese werden in Form von poetischen Texten und teils auch kurzen Essays tiefgründig - und aus einer feministischen Perspektive - betrachtet. Persönlich gefiel mir das sehr, da die Aussagen (manchmal auch Affirmationen) Gehör verdienen, was ihnen durch dieses Buch auch gegeben wird. 

    Abschließend war das Buch nicht so ganz mein Fall, es ist aber auch nicht schlecht. Die Leseprobe von dem Buch gibt einem schon einen guten Eindruck zum Inhalt und Aufbau des Buches, daher würde ich - falls dir der Ausschnitt aus der Lektüre gefallen hat - durchaus zu einem Kauf raten. 

  8. Cover des Buches Der Honigbus (ISBN: 9783596703067)
    Meredith May

    Der Honigbus

    (131)
    Aktuelle Rezension von: psychocat78

    Große Teile des Buches habe ich als äußerst bedrückend und sehr traurig empfunden. Denn es handelt sich hier um eine Autobiografie, die Geschehnisse in dem Buch hat die Autorin selbst erlebt.
    Ich hatte große Schwierigkeiten mit der Mutter. Ja, sie war krank, litt unter schwersten Depressionen und wer weiß, was sonst noch. Und ich weiß auch, dass nicht jeder psychisch Erkrankte, selbst bei gleichen Diagnosen, gleich handelt, denkt, fühlt.
    Trotzdem erging es mir als selbst Betroffene die meiste Zeit so, dass ich immer weniger Verständnis für das Verhalten der Mutter aufbrachte. Ich konnte und kann nicht nachvollziehen, wie man seinen Kindern das antun kann. Allerdings muss sich auch die Großmutter meiner Meinung nach harsche Vorwürfe gefallen lassen, die ihrer Tochter mit ihrem Verhalten in keiner Weise geholfen hat und auch den Enkeln nicht wirklich.

    Der Stiefgroßvater dagegen ist wie ein Fels in der Brandung, ein wunderbarer Mensch, der Meredith von klein auf die faszinierende Welt der Bienen näher bringt und ihr das Leben so erträglich wie nur möglich machte.

    Bienen findet ich ja sowieso ganz ganz toll und man kann nie zu oft erwähnen, wie wichtig diese geflügelten Geschöpfe für unser aller Existenz sind. 

  9. Cover des Buches Die Bienenhüterin (ISBN: 9783442739752)
    Sue Monk Kidd

    Die Bienenhüterin

    (304)
    Aktuelle Rezension von: Daisys_bookcorner

    5/5 🌟 Weiter geht’s auf der Rory Gilmore Liste mit "Die Bienenhüterin". 🐝

    Im Mittelpunkt steht Lilly, die aus Versehen ihre Mutter getötet hat. Ihr grausamer Vater macht ihr das Leben schwer. 😔 Nach dem Tod ihrer Mutter wird ein afroamerikanisches Kindermädchen eingestellt, das bereits auf der Pfirsichfarm des Vaters arbeitet. 🍑

    In den 60ern, zur Zeit der Bürgerrechtsbewegung, fliehen Lilly und ihr Kindermädchen und finden Zuflucht bei drei weiteren schwarzen Frauen. Dort erfährt Lilly immer mehr über die Vergangenheit ihrer Mutter. 💔

    Das Buch hat mich sehr berührt, und obwohl der Film deutlich schöner dargestellt ist als das Buch, ist er absolut sehenswert. 🎬 Taschentücher bereithalten – ich habe nur geheult! 😭 Nichts für schwache Nerven!

    Xoxo Daisy 🌼

  10. Cover des Buches Honigduft und Meeresbrise (ISBN: 9783365001400)
    Anne Barns

    Honigduft und Meeresbrise

    (130)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    Man nehme ein paar Frauen verschiedener Generationen, Natur, Strand, Freundschaft, Liebe und ein paar Geheimnisse und fertig ist der seichte Sommerroman. Etwas unrealistisch finde ich, wie verständnisvoll und liebenswert alle sind. Ich persönlich mag ja auch gern schrullige Figuren, die gibt es hier leider nicht. Gut finde ich, dass die Frauen in dieser Geschichte bis auf einen Friseurbesuch keinen Gedanken daran verschwenden, wie sie aussehen. Sie tragen keinen Lippenstift auf, tuschen nicht ihre Wimpern, benutzen kein Haarspray, stöckeln nicht in High Heels herum, haben keine sexy Kleidung nötig. Das fand ich sehr erfrischend.

  11. Cover des Buches Graue Bienen (ISBN: 9783257245547)
    Andrej Kurkow

    Graue Bienen

    (68)
    Aktuelle Rezension von: Sikal

    „Nichts hören, nichts sehen – sich raushalten.“ Mit dieser Devise lebt der Bienenzüchter Sergej im Donbass, zusammen mit seinem „Freundfeind“ Paschka hält er die Stellung in dem ansonsten verlassenen Dorf. Die beiden trotzen dem Geschützfeuer, dem Leben ohne Strom und dem Hoffen auf Kohlelieferungen und Lebensmittel. Doch der Fokus in Sergejs Leben richtet sich nicht etwa auf seine Familie, die bereits vor einiger Zeit das Weite aus der Region suchte, sondern auf seine Bienenstöcke, die er pflegt und behütet. Eines Tages kommt er auf die Idee, seine Bienen in eine Region zu bringen, in der es friedlicher zugeht, damit sie in Ruhe Nektar sammeln können.

    Auf diesem Roadtrip dürfen wir Sergej begleiten und sämtliche Stationen miterleben. Kurkow zeichnet einen Spagat zwischen den Wirren des Krieges, den Überlebensstrategien der Zivilbevölkerung und den Bemühungen um die Bienen. Denn letztendlich geht es ums Überleben in einem Krieg, wo es nur Verlierer geben kann. Die politischen Hintergründe werden nicht explizit erwähnt, werden aber subtil eingeflochten – beispielsweise in den Träumen Sergejs oder in einem Gespräch mit einer Verkäuferin. Obwohl Sergej ein unpolitischer Mensch ist und sich um seine Bienen kümmern möchte, entkommt auch er dem Regime nicht und kann nicht immer mit seinen Geschichten überzeugen.

    Auch wenn die Geschichte dahin zu plätschern scheint, trifft den Leser immer wieder der Ernst der Situation und lässt diese nachhallen. Wie auch in anderen Büchern Kurkows wird dem Leser schnell klar, in welche Situationen sich der Protagonist hineinmanövriert, er selbst scheint es nicht zu merken und stolpert in so manches Problem.

    Kurkows Stil zu schreiben begeistert und fesselt, diese ruhige und gelassene Art überträgt sich auf seine Charaktere. Es scheint, dass hier niemals zu viel Adrenalin zum Einsatz kommt und doch folgt man mit Spannung der Geschichte.

    Ein Buch, das langsam gelesen werden will und Aufmerksamkeit verdient. 5 Sterne

  12. Cover des Buches Die Honigtöchter (ISBN: 9783734102776)
    Cristina Caboni

    Die Honigtöchter

    (72)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee007

    Darum geht es (Klappentext) :

    Die geheime Sprache der Bienen erzählt von Liebe und der Vergangenheit einer Insel ...

    Kurz nach Sonnenaufgang verlässt Angelica Senes eine Landstraße in Südfrankreich und folgt einem von Rosmarin und Lavendelbüschen gesäumten Weg. Sie sucht den Bienenstock auf, den man ihr anvertraut hat. Sie ist reisende Imkerin, und sie liebt ihre Freiheit. Auch wenn sie dabei das türkisblaue Meer ihrer Heimat Sardinien vermisst. Erst als ihre Patentante stirbt und ihr ein Cottage hinterlässt, kehrt Angelica zurück. Doch dort muss sie sich dem stellen, was sie einst zurückließ: ihrer Familie, den Geheimnissen der Insel – und Nicola, dem Mann, an den sie schon als Kind ihr Herz verlor ...

    Meine Meinung :

    Angelica auf ihre Reise zu sich selbst zu begleiten, hat mir sehr gut gefallen. Die Bienen waren für mich schon die kleinen Stars, man kann so viel von ihnen lernen. Angelica ist so eine tolle Frau, sie muss erst mal ihre Zweifel loswerden und auf ihr Herz hören. Die Bienen helfen ihr dabei und auch ihre Patentante ist, obwohl sie leider verstorben ist, eine große Hilfe. Auch Nicola und vor allen die Frauen aus dem Dorf werden noch eine wichtige Rolle spielen.....

    Der Schreibstil war so schön, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich hätte Angelica sehr gerne auf der Insel begleitet und all die Frauen kennengelernt. 

  13. Cover des Buches Imkersterben (ISBN: 9783839228333)
    Patricia Brandt

    Imkersterben

    (57)
    Aktuelle Rezension von: Moidlvomberch

    Ich war sehr gespannt auf die Geschichte, sprach mich das Cover doch sofort an und auch der Klappentext zur Geschichte weckten mein Interesse sofort.

    Allerdings muss ich sagen dass ich mir viel mehr von diesem Buch erwartet hatte. Für mich war es leider viel zu Wirr und Chaotisch zu viele Themen die bearbeitet werden, zu viele Protagonisten bei denen ich immer durcheinander gekommen bin (wer war jetzt nochmal wer zu wem?)

    Die Honiggeschichte war mir irgendwie zu flach und zu wenig ausgebaut, da hätte ich mir irgendwie mehr erhofft.

    teilweise fand ich es an manchen stellen viel zu gezwungen Witzig, ich glaube meinen Humor hat es leider nicht so wirklich getroffen, zum schmunzeln fand ich daher leider nur sehr wenige stellen, das meiste empfand ich als eher platt oder zu viel.

    Der Dialekt war auch für mich gewöhnungsbedürftig, da ich mit diesem leider so gar nichts anfangen konnte, sehr gut fand ichs hingegen dass es immer im nächsten Satz übersetzt wurde, sonst wäre bei mir eng geworden :-)

    Toll hingegen fand ich dass hier einiges über Bienen und das Imkern geschrieben und erklärt wurden, ich glaube deswegen hab ich das Buch auch nicht weggelegt.

    Irgendwie bin ich mit diesem Buch leider nicht so wirklich warm geworden, schade hätte ich mir eine tolle Geschichte über Imker und Bienen gewunschen

  14. Cover des Buches Das Honigmädchen (ISBN: 9783442485741)
    Claudia Winter

    Das Honigmädchen

    (83)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Camilla arbeitet als alleinerziehende Mutter im Feinkostgroßhandel ihres Vaters. Als sie den Rotstift ansetzt und einen französischen Honighändler rausstreichen will, schickt ihr Vater sie nach Frankreich um sich selbst ein Bild von der Firma dort zu machen. Da ihre Tochter Marie gerade sehr viel Stress macht und außerdem von ihrem eigenen Vater versetzt wurde, nimmt sie sie kurzerhand mit nach Frankreich.
    Auf dem Weg dorthin krachen die beiden so aneinander das Marie sich hilfesuchen an Tobias ihren Nachbarn richtet, der dann aus einem Impuls heraus mit den beiden nach Frankreich fährt.
    Ob sie sich dort zusammen raufen werden?

    Das Cover zeigt eine junge Frau auf einem Fahrrad. Leichtigkeit und das Gefühl von Sommer kommt gut rüber. Mich hat es sofort angesprochen, auch wenn es sich mir nicht so wirklich erschloss was es mit dem Titel auf sich hatte.

    Camilla ist zu Beginn sehr damit beschäftigt ihrem Vater irgendwie zu beweisen das sie tüchtig und fähig ist in seiner Firma einen leitenden Posten übernehmen zu können. Vielleicht hat sie das gebraucht, nachdem ihre Ehe mit dem Sternekoch gescheitert war.
    Leider hat sie darüber die Beziehung zu ihrer 15 jährigen Tochter vernachlässigt und muss nun zu sich selbst und damit zu ihrem Kind wieder einen Zugang finden.

    Marie ist ein pubertierender Teenager der gerade sehr rebelliert. Noch ist nicht alles verloren, aber es ist wichtig die Reißleine zu ziehen. Das hat der Großvater erkannt, der viel lässiger den ganzen Eskapaden seiner Enkelin gegenüber steht als seine eigene Tochter.
    Wie gut das er seiner Tochter vorschlägt Marie mit nach Frankreich zu nehmen um durch die Bienen dort einen anderen Zugang zu einander zu finden.

    Tobias ist der nervige Nachbar von Camilla. Er zieht sie irgendwie an, was sie allerdings nicht wirklich wahr haben will. Sonderbar erschien mir das er nach einem Telefonat von Marie sofort bereit ist den beiden nach Frankreich zu folgen. Später sollte sich dann herausstellen warum es ihm möglich ist Arbeit und Wohnort so spontan hinter sich zu lassen.

    Henry ist schon zu Beginn des Buches im Prolog aufgetaucht. Dann sind über 60 Jahre vergangen und die drei deutschen treffen auf einen alten Mann, der neben seiner Honigproduktion noch vom Gemüseanbau lebt.
    Er hat es nicht einfach in seinem Dorf. Da er schon als Kind der Außenseiter war wurde es für ihn auch im Alter nicht einfacher.
    Warum das so ist und wie man das vielleicht ändern könnte und was das Ganze mit der Familie von Camilla zu tun hat kann man in dem Buch erfahren.

    Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn ich mir eigentlich schon recht früh um das Geheimnis und den Zusammenhang von Camilla und Henry bewusst war.
    Dadurch erschien es mir alles auch streckenweise etwas langatmig, aber trotzdem fand ich es schön geschrieben.

  15. Cover des Buches Bienenleben (ISBN: 9783746637341)
    Sarah Wiener

    Bienenleben

    (26)
    Aktuelle Rezension von: bibliophilecats

    Was ich mir erhofft habe: Ein informatives und unterhaltsames Buch über das Imkern und die Erfahrungen von Sarah Wiener

    Was mir gefallen hat: Ich fand es toll, dass so viel über die wesensgemäßige Bienenhaltung geschrieben wurde. Davon hatte ich noch nichts gehört und es klingt sehr spannend. Auch wie Sarah Wiener ihre eigene Entwicklung von Furcht hin zu Faszination beschreibt hat mir sehr gut gefallen. Auch der Einblick in das Imkern in der DDR und Südafrika fand ich interessant.
    Das Buch an sich ist schön aufgemacht und die Fotos gefallen mir sehr gut – gerade, dass sie nicht als ein Block in der Mitte des Buches sind sondern in den Kapiteln verteilt.

    Was mir nicht gefallen hat: In ein paar Buchbesprechungen musste ich leider lesen, dass es inhaltliche Fehler gibt. Den ein oder anderen habe ich auch gefunden und ein paar kann ich noch gut entschuldigen (wenn schon beim Lesen selbst klar wird, dass da etwas zum Beispiel mit der Anzahl der Augen nicht stimmen kann: 3 plus 3 macht nicht 5). Aber andere, nicht so offensichtliche Irrtümer finde ich sehr ärgerlich – welcher Information aus dem Buch kann ich trauen? Da fehlt es meiner Meinung nach aber auch sehr am Lektorat, denn es ist ja nicht nur der Autor, der im luftleeren Raum das Buch schreibt.
    Nach einer Weile, besonders bei der Beschreibung der Bienenarten und –aufgaben (also die Kapitel ab dem Schwärmen) war es mir dann langsam doch ein wenig anstrengend, dass die Bienen so arg vermenschlicht wurden. Das hat mein Interesse am Buch geschmälert und ich habe ein paar Abschnitte nur überflogen.
    Aber am meisten hat mich ein kurzer Abschnitt am Ende des Buches verärgert. Darin wird die Behandlung mit Stockluft beworben. Nicht nur, dass es keinerlei wissenschaftliche Beweise dafür gibt (was völlig unterschlagen wird, im Gegenteil, es ist so formuliert als würde es sicherlich helfen), sondern die Behandlung ist auch sonst äußerst umstritten wegen der Aufnahme von Allergenen. Diese Stockluft-Behandlung ist einer der neueren Auswüchse der alternativen Therapie und sollte keinesfalls so unreflektiert und rein positiv dargestellt werden.

    Fazit: Sarah Wiener schreibt sehr unterhaltsam und kurzweilig. Das erste Drittel des Buches hat mich daher auch ziemlich begeistert (und ich habe jetzt ganz viele Ideen, welche Pflanzen in meinen Garten kommen). Im Rest, in dem sie nicht über ihre eigenen Erfahrungen schreibt sondern wissenschaftliche Information vermitteln will, sind jedoch einige Schwachstellen und die flapsige Art zu schreiben ist mir ein paarmal zu viel. Ich hoffe, dass in einer zweiten Auflage die inhaltlichen Fehler korrigiert werden, ebenso wie der Abschnitt über die Apimedizin, besonders die Stockluftbehandlung. Dann kann ich auch eine bessere Bewertung geben.

  16. Cover des Buches Honigmilchtage (ISBN: 9783958181250)
    Julia Rogasch

    Honigmilchtage

    (44)
    Aktuelle Rezension von: lotty1209

    "Honigmilchtage" von Julia Rogasch


    Zum Inhalt: 

    Ist man wirklich seines Glückes Schmied? Carla ist eigentlich zufrieden mit ihrem Leben, aber ihr Job als Außendienstlerin ist wenig erfüllend. Und was soll sie auch sonst tun? Kündigen und den Sprung ins Ungewisse wagen? Immerhin läuft es mit ihrem Mann Julius sehr gut. Auch wenn die beiden wegen der Jobs eigentlich viel zu wenig Zeit füreinander haben, sind sie glücklich miteinander. Doch dann verliert sie ihren Job und alles gerät plötzlich gehörig aus den Fugen. Carla fragt sich was Glück eigentlich bedeutet.


    Meine Meinung: 

    Ich kenne schon einige Romane von Julia Rogasch aber bisher hatte ich ihren Debütroman noch nicht gelesen, dies habe ich nun endlich nachgeholt und ich finde es schön, daß ich Carla, Marie, Jana, Julius und Karl nun endlich auch "offiziell" von Anfang an kennen gelernt habe. 

    Wie ich es von der Autorin kenne sind ihre Protagonisten lebensnah und facettenreich gezeichnet, die Geschichte ist schön zu lesen und macht viel Freude. 


    Allerdings habe ich auch gemerkt das ihr Schreibstil mit der Zeit flüssiger geworden ist und in den weiteren Romanen einige Wiederholungen ( wie hier in ihrem Erstling ) nicht mehr vorkommen. 

    Aber ich hab mich in Hamburg und auf Sylt wohlgefühlt und bin froh endlich das Debüt gelesen zu haben! 


    Eine schöne Geschichte, die mir  gefallen hat und Lust darauf macht die anderen Bücher von Julia Rogasch auch wieder zu lesen.


  17. Cover des Buches Das süße Leben der Sugar Wallace (ISBN: 9783442383313)
    Sarah-Kate Lynch

    Das süße Leben der Sugar Wallace

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Jedes Jahr nimmt Sugar Wallace ihr Bienenvolk und zieht in eine andere Stadt. Wohin es geht, entscheidet ihre Bienenkönigin Elizabeth, die sich auf der alten Landkarte ein Plätzchen aussucht. Diesmal packt Sugar ihre Sachen in New York aus. Schnell verwandelt sich ihre Dachterrasse in ein Paradies für Bienen aber auch die anderen Hausbewohner zieht es ihre kleine grüne Oase.

    Ich bin total begeistert von Sugar, ihren Bienen und den Freunden, die sie in New York findet. Eine schöne Geschichte über Wahlfamilien, so zu sein, wie man nun mal ist und wenn das bedeutet, anders zu sein als der Großteil der Menschheit. Es erinnert ein wenig an 'Die fabelhafte Welt der Amelie', obwohl solche Vergleiche immer hinken. Ein Buch, voller Wärme, Mitgefühl und Liebe, das ich wohl immer wieder einmal lesen werde.
  18. Cover des Buches Sweet like you (ISBN: 9783499005046)
    Robyn Neeley

    Sweet like you

    (226)
    Aktuelle Rezension von: Kristina_Ritter

    Das Cover ist sehr süß gestaltet und hat eher einen schlichten Charakter, die Biene auf dem Schildchen ist passend zum Buch. 


    Cassie erfährt, dass ihre Tante Etta in Honey Springs verstorben ist und sie zur Testamentsveröffentlichung kommen soll und die komissarische Bürgermeisterin ist. Cassie war seit 15 Jahren nicht mehr in Honey Springs und möchte auch schnell wieder zurück nach New York. Sie hat nicht damit gerechnet, dass sie ihre Jugendliebe Nick Porter wiedertrifft, der mittlerweile der Chefimker der Farm ihrer Tante Etta ist. 


    Honey Springs ist eine tolle Kleinstadt zum wohlfühlen. Es gibt einem richtige Cozy Feelings. Alles ist auf Bienen und deren Honig gemünzt und alle halten zusammen. Cassie hat es anfangs schwer, stellt sich aber auch unglücklich an. Nick hilft ihr dabei sich besser einzufinden und die beiden lernen sich neu oder wieder kennen. Aber die Zeit läuft ihnen davon, schließlich muss Cassie wieder zurück in 3 Wochen. Mit Bea konnte ich mich nicht so ganz anfreunden, ja sie hat Cassie am Ende akzeptiert, aber trotzdem sich irgendwie in den Vordergrund gedrängt. Belle ist eine tolle Katze und Etta war eine tolle Frau, die ihre Nichte sehr geliebt hat. Ich fand es sehr erwachsen und schön wie die beiden miteinander umgegangen sind. Es gibt minimal Spice. Das Ende war mir dann etwas zu schnell, das Drama hätte etwas länger dauern können und auch das Happy End. Allerdings war das Ende an sich auch irgendwie süß und richtig. 


    Wer eine süße, leichte, cozy Romance für zwischendurch sucht ist hier genau richtig. 

  19. Cover des Buches Bienenkönigin (ISBN: 9783570313602)
    Claudia Praxmayer

    Bienenkönigin

    (54)
    Aktuelle Rezension von: rayless75

    „Die Bienenkönigin“ von Claudia Praxmayer hat mir gut gefallen. Die Sprache als auch der Stil habe ich als sehr angenehm empfunden. Es geht um eine junge Frau, die mit Freunden in einer Art Wohngemeinschaft lebt, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, etwas gegen das Bienensterben zu tun. Wichtiges Thema, wie ich finde, denn ohne Bienen können wir nicht leben. Es stellt sich heraus, dass Mel von ihrer Großmutter ein Talent geerbt hat, was sie mit den Bienen verbindet. Damit, und mit der Unterstützung ihrer Freunde kann sie erfolgreich gegen ein Komplott zur gezielten Vernichtung von Bienen kämpfen. Die Natur siegt über die Technik, die äußerst ausgefeilt ist. Es geht nicht nur immer das Thema Bienensterben, sondern auch um Zusammenhalt, Freundschaft, Liebe, Vertrauen, Selbstbewusstsein und darum, sich selbst annehmen zu können. Ich habe das Hörbuch sehr gerne gehört und empfehle es auch gerne weiter.

  20. Cover des Buches Honigfieber (ISBN: 9783967142136)
    Madita Tietgen

    Honigfieber

    (42)
    Aktuelle Rezension von: MK262

    Honigfieber von Madita Tietgen  ist wieder rein ganz tolles Buch. Habe aus dieser Serie schon zwei weitere gelesen. Jede Geschichte ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig von den anderen gelesen werden. Irland und Cider gehören für mich einfach zusammen. Mein Mann hat fast immer Apfelmost daheim wie er bei uns heißt und wenn wir in Frankreich unterwegs sind gibt es auch immer was Passendes. Aeryn liebt das Tanzen und lebt dafür bis sich alles ändert. Der Irische Volkstanz ist ja auf der Welt dafür bekannt. Der Schreibstil und die Art alles genau zu beschrieben hat mir auch bei diesem Buch wieder sehr gut gefallen. Man fühl sich bei den ganzen Handlungen und der Leidenschaft die Aeryn fürs tanzen fühl als wäre man mit dabei. Man kann die Äpfel und Birnen schon fast riechen zu, Glück hatte ich Äpfel daheim, da musst ich gleich einen essen. Ein Roman mit vielen Fassetten und Gefühlen.

  21. Cover des Buches Sterne sieht man nur im Dunkeln (ISBN: 9783442487875)
    Meike Werkmeister

    Sterne sieht man nur im Dunkeln

    (323)
    Aktuelle Rezension von: Anie_Stoke

    Auf Rat einer Freundin habe ich mir Meike Werkmeisters ersten Roman ausgeliehen und konnte gemeinsam mit der Protagonistin Anni ein paar schöne Stunden verbringen. Da wir im ähnlichen Alter sind habe ich vieles von dem, was sie erlebt und empfunden hat nachvollziehen können. Ich freue mich jetzt schon, diese Wohlfühlromane weiterzuverfolgen, etwas von dem Wagemut der Protagonistinnen in mein Leben zu integrieren und mich inspirieren zu lassen von den Reisen an neue Orte.

  22. Cover des Buches Zauberschön (ISBN: 9783869178004)
    Irene Matt

    Zauberschön

    (63)
    Aktuelle Rezension von: Buecher_drache

    Das Königreich Florapis ist ein ganz zauberhaftes Fleckchen Erde. Überall blühen Blumen und die Bewohner verarbeiten den Honig der fleißigen Bienen und König Florobert regiert mit Weitsicht und Güte.

    Jedoch wird der Prinz als Baby von einer Biene gestochen und seither hat er vor allem und jedem Angst.

    Als der betagte König versucht, seinen Sohn in die Amtsgeschäfte einzuführen, beschließt dieser aus Angst eine Mauer um Florapis errichten zu lassen.

    Dies führt jedoch zu jeder Menge Problemen und gefährdet das sorglose Leben in dem Königreich enorm.

    Zudem wird von dem Baulärm der junge, hungrige Tatzelwurm (nicht zu verwechseln mit einem Drachen, auch wenn sie ähnlich aussehen) Pankratz angelockt, der sich am liebsten von Ideen ernährt. Zurück bleiben Zweifel und Mutlosigkeit.

    Bislang weiß nur Ava von seiner Existenz und durchschaut die Zusammenhänge - und sie setzt alles daran, das Leben für die Bewohner von Florapis wieder zauberschön zu machen.


    Ein ganz wunderbares Märchen über Freundschaft, Angst bzw Mut. Die Sprache ist bildreich und dazu gibt es auch noch hübsche Illustrationen.

    Ich mochte Ava und Pankratz sehr gerne und hab es genossen, in die Welt von Florapis einzutauchen.

    So einen Tatzelwurm würde ich auch gern mal kennenlernen - warum, das könnt ihr in dem Buch erfahren.

  23. Cover des Buches Schuldig (ISBN: 9783570103678)
    Kanae Minato

    Schuldig

    (59)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Der Vorgänger "Geständnisse" hat mir gut gefallen. Also war ich sehr gespannt auf "Schuldig". 4 Studienkollegen fahren in die Berge zu einem Wochenendtrip, wo einer von ihnen tödlich verunglückt. Einige Jahre danach erhalten die anderen anonyme Nachrichten. Klingt erstmal spannend. Aber leider dreht sich die Handlung das erste Drittel gefühlt nur um Kaffee und andere kulinarischen Beschreibungen. Dann kurz der Unfall, dann wieder endlose Langeweile. Die letzten 50 Seiten wird es dann endlich spannend, weil man erfährt, wer die Briefe geschrieben hat, aber die Auflösung hat mich jetzt auch nicht vom Hocker gehauen. Den allerletzten Schluß hatte ich geahnt, seit ich von dem Aufbruch aus dem Chalet gelesen hatte. Also auch weniger Überraschung als vielmehr Bestätigung.

    Es ist flüssig geschrieben und man erfährt ein wenig über die japanische Kultur, die mir aber dennoch fremd bleibt. Ich fand das Buch enttäuschend, aber ich lese üblicherweise spannende Krimis und dies ist halt ein Roman mit nur wenig Spannung. Das Buch ist sicher nicht schlecht, jedoch hatte ich mehr erhofft. So muß ich leider sagen, dass das Cover mit der Biene und dem Honig das Beste an dem Buch ist.

  24. Cover des Buches Urban Shadows (ISBN: 9783947147236)
    Joan Darque

    Urban Shadows

    (8)
    Aktuelle Rezension von: L03w3nz4hn

    Derzeit habe ich bei vielen Büchern das Problem, dass sie mich nicht mitreißen, ich nicht richtig in die Geschichte finde. Das war hier völlig anders. Diese Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt und die Autorin hat mich mit ihrem Schreibstil sofort in ihren Bann gezogen.

    Die Charaktere fand ich sehr sympathisch und authentisch. Sie sind alles andere als perfekt, haben Schwächen und machen Fehler. Gerade das hat mir so gut gefallen. 

    Die Story ist toll aufgaut, das Geschehen entwickelt sich spannend mit einer drastischen Wendung, die die Spannung nochmals anheizt.

    Ein relativ großen Teil macht die Liebesgeschichte zwischen den Protas aus. Die Entwicklung zwischen den beiden war genial. Es hat sich sehr langsam etwas angebahnt, was ich sehr mag, und ich konnte die Gefühle spüren und habe mit den beiden sehr mitgefiebert. 

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