Bücher mit dem Tag "honig"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "honig" gekennzeichnet haben.

101 Bücher

  1. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.584)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Im Auftakt der Reihe reist die junge Krankenschwester Claire auf ihrer Hochzeitsreise durch einen Steinkreis ins Schottland des 18. Jahrhunderts. Sie begegnet dort Jamie und seinen Gefolgsleuten und Freunden....

    Der Schreibstil ist sehr detailliert und gefühlvoll, dabei mitreißend und mit einer guten Portion Spannung versehen. Trotz der vielen Seiten fliegt man durchs Buch und die Geschichte.  

    Man lernt Schottland näher kennen und lieben, ebenso wie die Schotten selbst mit ihren Bräuchen und Eigenarten.  

    Es gibt aber auch grausames und brutales in dieser Zeit und auch dies wird vom Leser erlebt. 

    Eine wunderschöne Liebesgeschichte zwischen Vergangenheit und Gegenwart,  aber auch viel wissenswertes über Land und Leute im 18. Jahrhundert ist hier vereint. 

    Fazit: Toller Auftakt einer mitreißenden Reihe.

  2. Cover des Buches Gold und Schatten (ISBN: 9783846600801)
    Kira Licht

    Gold und Schatten

     (363)
    Aktuelle Rezension von: Anni04

    Ich hatte von Kira Licht bereits den ersten Band von "Kaleidra" gelesen, der mich leider nicht so ganz überzeugen konnte. Da ich "Gold und Schatten" aber noch zu Hause hatte, wollte den Büchern der Autorin nochmal eine Chance geben. 

    Das Buch hat mich direkt in seinen Bann ziehen können. Kira Licht hat einen tollen Schreibstil und im Vergleich zu "Kaleidra" waren mir hier die Beschreibungen von Orten und Charakteren nicht zu viel. Das Setting in den Katakomben von Paris hat mir sehr gut gefallen und es reizt mich, diese selbst einmal zu besuchen. 

    Anfangs hatte ich trotz Lesen des Klappentextes kaum Ideen in welche Richtung die Geschichte gehen könnte. Der Verlauf der Handlung hat mir sehr gut gefallen und ich möchte nun unbedingt wissen, wie es in Band 2 weitergeht. Das Ende war ziemlich rasant und ich hätte mir gewünscht, dass es schon früher im Buch Action gegeben hätte. Das hat mir ein bisschen gefehlt, da die Geschichte manchmal ziemlich ruhig war. Trotz des gemächlichen Tempos habe ich mich aber nicht gelangweilt und mich immer gefreut, wenn ich das Buch wieder in die Hand genommen habe.

    Positiv aufgefallen sind mir auch die kreativ ausgearbeiteten und unterschiedlichen Charaktere. Die Protagonistin und die meisten Nebencharaktere mochte ich auf Anhieb (vor allem Jemma und Gigi sind super). Maél war mir bis zum Schluss immer ein bisschen suspekt und ich traue ihm bis heute nicht zu hundert prozent über den Weg. Ich bin gespannt, wie seine Entwicklung in Band 2 weiterläuft. 

    Obwohl das Buch Fantasy ist, hat die Autorin eine ordentliche Prise Humor reingebracht. Vor allem die Dialoge zwischen Livia und Maél haben mich sehr gut unterhalten. Meine Lieblingsszene ist aber mit Abstand das Ambrosia-Dilemma. Da habe ich zwischendurch wirklich laut lachen müssen. :D

    Ich freue mich auf Band 2 und werde weitere Werke der Autorin im Auge behalten. Vielleicht war "Kaleidra" einfach nicht meine Welt. :)

  3. Cover des Buches Sterne sieht man nur im Dunkeln (ISBN: 9783442487875)
    Meike Werkmeister

    Sterne sieht man nur im Dunkeln

     (297)
    Aktuelle Rezension von: Runa97

    Anni lebt mit ihrem Freund Thies in Bremen, hat einen festen Job als Game-Designerin und ist eigentlich glücklich. Doch als Thies das Thema "heiraten" anspricht und sie gleichzeitig von ihrem Chef die Aussicht auf einen Job in Berlin bekommt, fragt sie sich plötzlich, ob das das Leben ist, was sie eigentlich haben will. Eine Postkarte ihrer ehemaligen Freundin Maria lässt sie spontan nach Norderney reisen - dort stellt sie sich ihrer Vergangenheit, denkt über ihr Leben nach und ist mutig.


    Ich kannte bisher nur die nachfolgenden Werke von Meike und muss sagen, dass mir auch ihr erster Roman sehr gut gefallen hat. Anni ist ein toller Charakter, mit dem ich mich bei einigen Gedankengängen sehr gut identifizieren konnte. Das Thema Mut und Veränderungen zieht sich durch die gesamte Geschichte, verbunden mit Prints - entworfen von Anni - die es am Ende des Buches auch noch als kleine Postkarten gibt.

    Alles in allem ein schöner Roman, nicht zu oberflächlich und dennoch als "leichte" Lektüre zu genießen.

  4. Cover des Buches Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg (ISBN: 9783492311298)
    Jenny Colgan

    Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg

     (201)
    Aktuelle Rezension von: Ulenflucht

    Jenny Colgan greift ganz tief in die Trendkiste: Sommer und irgendetwas mit einem kleinen Laden, dazu eine Prise Strand und ein niedliches Tier. All das im Titel oder auf dem Cover. Oh Wunder, dass es dabei auch noch um eine Frau mit dem niedlichen Namen Polly geht, die in ihrer Bäckerei zauberhaftes Gebäck zusammenmischt wie die Autorin einen Unterhaltungsroman. Und was soll man sagen? Nicht nur Pollys Gebäck wird zauberhaft, auch der Roman ist es.

    Dabei ist der Start doch etwas holprig, was einerseits dem übertriebenen Anthropomorphismus in Bezug auf den Papageientaucher Neil, andererseits der Tatsache, dass etwas zu viele Probleme auf einmal aufgeworfen werden. Das alles aufzulösen braucht dann die Länge des ganzes Buches, obwohl es der Spannung gut getan hätte, nicht alles im dramatischen Finale zu verarbeiten.

    Die Figuren sind witzig und liebevoll gezeichnet, die Kulisse malerisch und überhaupt ist das ganze Buch wie eine große Hängematte, in die man sich hineinlegen und durch den Sommer träumen kann. Eine gelungene Fortsetzung des ersten Buches, wenn auch ein kleines bisschen weniger magisch.

  5. Cover des Buches Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg (ISBN: 9783492311533)
    Jenny Colgan

    Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Claudia_Junghans

    Polly hat sich mit Ihrer Bäckerei einen Lebenstraum erfüllt, genau wie mit dem Leuchtturm, den sie ad hoc gekauft hat. Auch wenn die Bäckerei nicht viel abwirft und der Leuchtturm im Winter bitterkalt ist, ist sie mit ihrem Verlobten Huckle einfach nur glücklich. Doch dann weiht ihr beste Freundin Kerensa sie, kurz vor Weihnachten, in ein sehr heikles Geheimnis ein. Ihr Leben steht mit diesem Tag Kopf und ihre Gefühle fahren Achterbahn. 

    Und dann taucht auch noch ihr leiblicher Vater auf, den sie nie kennengelernt hat. Und zu allem Überfluss bringt auch ihr Verlobter Huckle immer wieder das Thema Kinderwunsch und Hochzeit auf den Tisch. 

    Für Polly wird es ein Weihnachten, dass sie sich so nicht vorgestellt hallte. 


    Dies war mein erstes Buch von Jenny Colgan und daher kannte ich die vorherigen Bücher nicht. Man kommt aber ohne große Umstände in die Geschichte herein und weiß sofort wer welcher Charakter ist. 

    Anfangs liest sich die Story etwas schleppend und es dauert etwas bis man erfährt um was es eigentlich geht. Immer wieder mal werden verschiedene Themen angeschnitten - ihre Freundin, ihre Mutter, ihre Vater, ihre Beziehung zu Huckle, der Weihnachtsmarkt, die Papageientaucherstation - so dass es doch viel Hin und Her ist. Gegen Ende des Buches ist es jedoch eher so, dass man nicht aufhören möchte zu lesen um zu erfahren wie die Geschichte nun aus geht.
    Die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge, so dass man auch kurz mal weiter lesen kann.
    Auch die Bilder die sie beschreibt sind wunderschön und trotzdem finde ich es an manchen Stellen zu viel. Es wird viel erklärt bzw. ihre Gefühlswelt beschrieben, die ich dann teilweise einfach nur quer gelesen habe. 

    Fazit: Von mir gibt es 4 von 5 Sternen. Wer es romantisch und etwas kitschig mag, dem empfehle ich diesen Roman um die Weihnachts- und Winterzeit.

  6. Cover des Buches Sweet like you (ISBN: 9783499005046)
    Robyn Neeley

    Sweet like you

     (197)
    Aktuelle Rezension von: Lythn

    Super süße Geschichte für zwischendurch! Sollte man sich auch nur minimal für Bienen interessieren - könnte dieses Buch etwas für dich sein! 


    Einziger Kritikpunkt: bei den Dialogen merkt man, dass die Protagonistin 31 Jahre ist. Sie hat entsprechend eine andere Aussprache als YA oder NA.

  7. Cover des Buches Tiefer denn die Hölle (Ein Martin-Bauer-Krimi 2) (ISBN: 9783548290355)
    Peter Gallert

    Tiefer denn die Hölle (Ein Martin-Bauer-Krimi 2)

     (129)
    Aktuelle Rezension von: StefanieFreigericht

    Der evangelische Polizeipfarrer Martin Bauer hatte sich etwas zu stark in die Polizeiarbeit eingemischt, mit Folgen (siehe Band 1). Jetzt will er den Ball flach halten, vor allem auch wegen seiner schwangeren Frau. Sein katholischer Amtskollege Monsignore Vaals entlastet ihn. Also ist auch Vaals derjenige, der gerufen wird, als ein Polizist mit Platzangst zu kämpfen hat, unter Tage bei einem frischen Leichenfund. Doch der Seelsorger bekommt beim Anblick der Leiche einen Herzinfarkt, und Bauer springt ein. Doch wessen hält sich Vaals für schuldig? Was war für fünfzehn Jahren, wer ist Josef Hartwig?  

    Bauer ermittelt in Vaals Vergangenheit. Gleichzeit kümmert sich Verena Dohr, die Leiterin des KK11, um die gefundene Leiche, die mit Honig übergossen war, nackt bis auf eine Socke, post mortem mit Schnitten versehen. Sie hat eigentlich gerade genug eigene Probleme, seit sie ihren koksenden Lebensgefährten Elmar in eine Suchtklinik genötigt hat, dazu ist nicht jeder Mitarbeiter auf ihrer Seite.

    Die Spuren führen fünfzehn Jahre zurück, zu einem Jungen, dessen Mutter verschwand, und zu einer Frau, die ins Wasser gegangen war. Gibt es hier Zusammenhänge?

    Och neee – schon wieder ein Buch, in dem ein mysteriöser und finsterer „ER“ die Chance erhält, seine Sicht der Dinge dem Leser nahezubringen. Mag ich nicht, ist mir zu gewollt und zu sehr Modeerscheinung. Dafür gefällt mir, wie es dem Autoren-Duo gelingt, mich auf einige falsche Fährten zu führen. Ich war völlig in der falschen Richtung unterwegs, und dazu gibt es ja noch eine weiter – Mist, das würde jetzt ein Spoiler. So einfach ist es nämlich nicht. Ich hatte mich immer gefragt, wie man das zu Zweit mit der Abstimmung beim Schreiben hinbekommt; hier hatte ich das Gefühl, die Sicht von Bauer bzw. Verena Dohr habe vermutlich jeweils ein Autor bearbeitet – so sehr empfand ich die Wechsel als von einer sehr eigenen Stimme gekennzeichnet. Was ich gar nicht mochte: einen Spruch in einem „Dohr-Kapitel“: „Dohr war weder getauft noch einem Kommunions- oder Konfirmationslehrer zur Indoktrination überlassen worden.“ Indoktrination? Wann hat das begonnen, dass sich über das Christentum so extrem herablassend und herabwürdigend geäußert wird in Büchern – und, vor allem in einem Buch mit einem Pfarrer als einer von zwei Hauptpersonen irgendwie widersinning. Und: ja, ich bin Christin. Ich mag so etwas aber über keine Religion, außer über Extremismus jeglicher Art.

    Dazu ist dieses ein weitere Buch mit einem einleitenden Kapitel, das arg viel verrät… ich hoffe fast, sowas schreiben die, die auch die Klappentexte verbrechen, so sinnlos sind beide (dann bleibt's bei meinem Feindbild und ich muss nicht auf die Autoren böse sein). Bitte, liebe Verlage, stoppt diese Macke. Top war, wie das verwoben ist, und sehr sehr spannend, mit mir hier zu viel „völlig gestört“. Insgesamt werde ich trotzdem Teil 3 lesen und dann entscheiden, ob ich bei der Reihe bleibe oder nicht. Im Moment mag ich die Reihe um Brandt und Erbay lieber.

    #1 https://www.lovelybooks.de/autor/Peter-Gallert/Glaube-Liebe-Tod-1400894951-w/rezension/1462411319/


    Im Moment gefällt mir eine andere Reihe der Autoren besser: 

    #1 https://www.lovelybooks.de/autor/Peter-Gallert/Kopfjagd-1237812193-w/rezension/2617609487/

  8. Cover des Buches Aller Anfang ist Hölle (ISBN: 9783596188598)
    Jana Oliver

    Aller Anfang ist Hölle

     (735)
    Aktuelle Rezension von: Klara_Hinterseer

    Die gesamte Reihe der Dämonenfängerin hat mich von Anfang an begeistert. Die Story ist extravagant, schnelllebig und auch sehr spannend.

    Es gelingt der Autorin, den Leser komplett in die Welt von Riley Blackthorne zu ziehen. Man verliert sich wirklich leicht und kann das Buch nur schwer weglegen.

    Die Handlungsstränge und Entscheidungen der Hauptprotagonistin sind nachvollziehbar, aber nie zu offensichtlich - man wird immer wieder überrascht.

    Riley selbst ist eine sehr gut gelungene Hauptprotagonistin, sie ist tiefgründig, hat viele Facetten und ist zudem sehr liebenswürdig, obwohl sie etwas "Cooles" ausstrahlt. Es ist toll, wie man im Laufe der Reihe ihre Entwicklung miterlebt und beginnt auf ihr wohlverdientes Happy End hinzufiebern. 

    Der Schreibstil ist flüssig und sehr passend für die Art der Geschichte, hebt sich jetzt aber nicht bewusst hervor.


  9. Cover des Buches Das Honigmädchen (ISBN: 9783442485741)
    Claudia Winter

    Das Honigmädchen

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Camilla arbeitet als alleinerziehende Mutter im Feinkostgroßhandel ihres Vaters. Als sie den Rotstift ansetzt und einen französischen Honighändler rausstreichen will, schickt ihr Vater sie nach Frankreich um sich selbst ein Bild von der Firma dort zu machen. Da ihre Tochter Marie gerade sehr viel Stress macht und außerdem von ihrem eigenen Vater versetzt wurde, nimmt sie sie kurzerhand mit nach Frankreich.
    Auf dem Weg dorthin krachen die beiden so aneinander das Marie sich hilfesuchen an Tobias ihren Nachbarn richtet, der dann aus einem Impuls heraus mit den beiden nach Frankreich fährt.
    Ob sie sich dort zusammen raufen werden?

    Das Cover zeigt eine junge Frau auf einem Fahrrad. Leichtigkeit und das Gefühl von Sommer kommt gut rüber. Mich hat es sofort angesprochen, auch wenn es sich mir nicht so wirklich erschloss was es mit dem Titel auf sich hatte.

    Camilla ist zu Beginn sehr damit beschäftigt ihrem Vater irgendwie zu beweisen das sie tüchtig und fähig ist in seiner Firma einen leitenden Posten übernehmen zu können. Vielleicht hat sie das gebraucht, nachdem ihre Ehe mit dem Sternekoch gescheitert war.
    Leider hat sie darüber die Beziehung zu ihrer 15 jährigen Tochter vernachlässigt und muss nun zu sich selbst und damit zu ihrem Kind wieder einen Zugang finden.

    Marie ist ein pubertierender Teenager der gerade sehr rebelliert. Noch ist nicht alles verloren, aber es ist wichtig die Reißleine zu ziehen. Das hat der Großvater erkannt, der viel lässiger den ganzen Eskapaden seiner Enkelin gegenüber steht als seine eigene Tochter.
    Wie gut das er seiner Tochter vorschlägt Marie mit nach Frankreich zu nehmen um durch die Bienen dort einen anderen Zugang zu einander zu finden.

    Tobias ist der nervige Nachbar von Camilla. Er zieht sie irgendwie an, was sie allerdings nicht wirklich wahr haben will. Sonderbar erschien mir das er nach einem Telefonat von Marie sofort bereit ist den beiden nach Frankreich zu folgen. Später sollte sich dann herausstellen warum es ihm möglich ist Arbeit und Wohnort so spontan hinter sich zu lassen.

    Henry ist schon zu Beginn des Buches im Prolog aufgetaucht. Dann sind über 60 Jahre vergangen und die drei deutschen treffen auf einen alten Mann, der neben seiner Honigproduktion noch vom Gemüseanbau lebt.
    Er hat es nicht einfach in seinem Dorf. Da er schon als Kind der Außenseiter war wurde es für ihn auch im Alter nicht einfacher.
    Warum das so ist und wie man das vielleicht ändern könnte und was das Ganze mit der Familie von Camilla zu tun hat kann man in dem Buch erfahren.

    Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn ich mir eigentlich schon recht früh um das Geheimnis und den Zusammenhang von Camilla und Henry bewusst war.
    Dadurch erschien es mir alles auch streckenweise etwas langatmig, aber trotzdem fand ich es schön geschrieben.

  10. Cover des Buches Die Honigtöchter (ISBN: 9783734102776)
    Cristina Caboni

    Die Honigtöchter

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Keltica

    Die Honigtöchter


    Inhalt:
     Kurz nach Sonnenaufgang verlässt Angelica Senes eine Landstraße in Südfrankreich und folgt einem von Rosmarin und Lavendelbüschen gesäumten Weg. Sie sucht den Bienenstock auf, den man ihr anvertraut hat. Sie ist reisende Imkerin, und sie liebt ihre Freiheit. Auch wenn sie dabei das türkisblaue Meer ihrer Heimat Sardinien vermisst. Erst als ihre Patentante stirbt und ihr ein Cottage hinterlässt, kehrt Angelica zurück. Doch dort muss sie sich dem stellen, was sie einst zurückließ: ihrer Familie, den Geheimnissen der Insel und Nicola, dem Mann, an den sie schon als Kind ihr Herz verlor.

     

    Die Autorin:

    Cristina Caboni lebt mit ihrer Familie auf Sardinien, wo sie Bienen und Rosen züchtet. Ihr Debütroman Die Rosenfrauen verzauberte die Leser weltweit und stand in Deutschland wochenlang auf der Bestsellerliste. Ihr zweiter Roman Die Honigtöchter, der auf ihrer Heimatinsel spielt, und Die Oleanderschwestern waren ebenfalls große Erfolge. Der Zauber zwischen den Seiten ist nun Cristina Cabonis viertes Buch, das in der faszinierenden Welt der Bücher spielt.

     

    Das Cover:

    Ist farblich wunderschön, macht direkt gute Laune und Lust auf Honig!

    Jedes Kapitel beginnt mit der Beschreibung einer Honig Art, aus dem Erbe ihrer Tante. Kaum zu glauben, aber es sind 32!

    Was will man mehr, einfach nur lecker!

     

    Fazit:

    Der Schreibstil ist einfach nur bezaubernd, leicht und flüssig zu lesen. Er lässt die Welt von Angelica vor unserem inneren Auge entstehen, man riecht förmlich die Blumen, die Kräuter, den Wind und das Meer. Angelica ist ein toller Charakter, der mich mit in seine Welt nehmen konnte und mitfiebern lies … besonders spannend fand ich, ob sie die goldenen Bienen und ihren Baum tief im Wald finden würde. Auch muss sie sich gegen allerlei Missgunst und Intrigen durchsetzen. Und letztendlich müssen sie, wie auch Nicola ihre Dämonen besiegen, um aufeinander zugehen zu können und sich ihre Liebe zu gestehen. Für mich eine rundum gelungene Geschichte, die es verdient gelesen zu werden.

  11. Cover des Buches Goldenes Gift (ISBN: 9783462054644)
    Tom Hillenbrand

    Goldenes Gift

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Flyspy

    Unabhängig voneinander verwickeln sich der Luxemburger Koch Xavier Kieffer und seine Freundin, die Gastrokritikerin Valérie Gabin, in skandalöse Geschäfte rund um die Honigproduktion. Ihre Recherchen zu weltweiten Versuchen, professionell Honig zu panschen und zu vermarkten, lassen beide in Lebensgefahr geraten. Dabei kommen sie auch hinter geheime Experimente mit genetisch veränderten Bienen außerhalb des Labors.

     

    Das Buch liest sich gewohnt flüssig und legt von der Handlung her über weite Strecken ein gutes Tempo vor. Gut dargestellt werden die globalen Zusammenhänge zu Bienensterben, Einsatz von Pestiziden, Honigpanscherei und dem Gendesign resistenter Bienenarten. Was mich jedoch gestört hat, sind die diesmal überzogenen Alleingänge der zwei Hauptprotagonisten. Insbesondere Valeries Recherchen wirken übertrieben: illegale Aktionen und Verfolgungsjagden mit brutalen chinesischen Schlägertypen. Sie, die sonst Xavier versucht einzubremsen, gerät in diesem Plot fast außer Kontrolle. Zum Schluss wird es nochmal richtig spannend, so dass das Lesen sich trotz der Kritikpunkte noch gelohnt hat.

  12. Cover des Buches Honig (ISBN: 9783257243048)
    Ian McEwan

    Honig

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    In den 1970er Jahre geht die junge Serena Frome zum britischen Geheimdienst, weil ihr Liebhaber diese Arbeit ihr schmackhaft machen kann und sie selbst nicht so richtig weiß, was sie nach ihrem Studium, eigentlich machen soll. Weil sie gerne liest wird Serena auf eine literarische Mission geschickt. Sie soll ein Projekt betreuen, das Autoren unterstützt, die dann unbewusst positiv über die Demokratie und den Kapitalismus schreiben und den Kommunismus ablehnen. Sie verliebt sich dabei in den Autor, den sie betreut und findet heraus, dass ihr ehemaliger Liebhaber offenbar ein Verräter war. Immer tiefer in der verbotenen Liebe zum Autor gefangen wird das Erstlingswerk des Autors ein Erfolg, gleichzeitig kommt die Unterstützung durch den Geheimdienst ans Licht. Serena will alles gestehen und liest das neue Manuskript und muss dabei feststellen, dass nicht sie den Autor beobachtete, sondern dieser sie und letztlich alle Informationen sich bereits zusammengetragen hat.

    McEwan kann mit seiner Sprache und seinem Schreibstil wieder einmal überzeugen und widmet sich einer Geschichte aus Liebe, Spionage und Spannung. Die Geschichte ist zwar gut erzählt, konnte mich dieses Mal aber nicht überzeugen. Das Thema franst aus und es werden zu viele Nebenpersonen installiert. Das Ende ist überraschend, aber gut passend. Eine Auflösung ist das Ende aber nicht. Ein gutes Buch mit einigen Schwächen. Nicht das beste Buch von McEwan.

  13. Cover des Buches Ich schreib dir morgen wieder (ISBN: 9783596297207)
    Cecelia Ahern

    Ich schreib dir morgen wieder

     (1.089)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Dies war ein wahrhaft magischer Roman. Zu Beginn des Romans bringt sich Tamaras Vater um, nachdem er sein Vermögen durch Fehlinvestitionen verloren hat. Plötzlich arm, ziehen Tamara und ihre Mutter zu Tamaras Onkel Arthur und Tante Roseleen. Die Stimmung im Haus wird immer angespannter, und dann findet Tamara in der örtlichen Fahrbücherei ein Buch, das alles verändert. Es ist ein Tagebuch, nur dass jemand darin schreibt. Dieser Jemand scheint Tamara zu sein, die einen Tag weiter ist. Plötzlich ist Tamara in der Lage, die Konsequenzen ihres Handelns zu erkennen, und sie muss sich anpassen und ihre Zukunft ändern ... und sich selbst. 

    Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es anfänglich mehr Tempo hätte haben können und die Hauptfigur Tamara für den einen oder anderen Leser schon ein wenig gewöhnungsbedürftig sein wird. Aber nichts desto trotz bietet es unterhaltsame Lesestunden.

  14. Cover des Buches Zauberschön (ISBN: 9783869178004)
    Irene Matt

    Zauberschön

     (59)
    Aktuelle Rezension von: AHacker

    Das Königreich Florapis steht vor einem enormen Problem: Der Prinz hat seit jeher Angst vor allem und jeden und möchte zu allem Überfluss nun auch eine Mauer bauen, um das Königreich von allen abzuschotten. Natürlich sind die meisten Bürger nicht damit einverstanden und protestieren.

    Dazu kommt auch noch, dass den Bürgern allmählich die Ideen ausgehen. Der Grund? Ein gefräßiger Tatzelwurm namens Pankratz, der sich von eben diesen Ideen der Menschen ernährt. Bisher konnte er sich unbemerkt verhalten, bis er auf Ava trifft, die Tochter eines Imkers. Sie versucht einen Weg zu finden, um Pankratz davon abzubringen die Ideen der anderen zu essen und die Dinge im Königreich wieder gerade zu biegen.

    Die Geschichte ist sehr schön zu lesen und liest sich auch einfach. Alles ist wunderschön beschrieben und auch die Charaktere haben mir gefallen. Der märchenhafte Flair, der daher kommt, hat mir auch sehr gefallen. Obwohl der Anfang etwas ruhig ist, geht es zum Ende hin doch rund und man fiebert schon mit, wie nun die ganze Sache ausgehen soll.

    Erwähnenswert sind ebenfalls die Illustrationen des Buches. Sie haben sehr mit der Geschichte harmoniert und gut hinein gepasst. Die schwarz-weißen Zeichnungen, wie auch die bunten. Auch das Cover hat mir sehr gut gefallen - besonders der niedliche Tatzelwurm auf der Rückseite hat es mir sehr angetan.

    Viel kann man eigentlich nicht verraten, am besten erlebt man dieses fabelhafte Märchen selbst!

  15. Cover des Buches Schuldig (ISBN: 9783570103678)
    Kanae Minato

    Schuldig

     (46)
    Aktuelle Rezension von: PatriciaJanzen

    "Schuldig" las ich an einem Abend innerhalb von etwa drei Stunden aus. Es ist nicht so, dass ich die Geschichte als durchgängig spannend empfand, dennoch übte sie auf mich einen regelrechten Sog aus, sodass ich mich einfach nicht von ihr lösen konnte. Fukase ist ein Protagonist, mit dem ich gut zurecht kam. Er ist eher der stille Typ Mensch, hat einen kleinen Bekanntenkreis und keine besonders hohe Meinung von sich selbst. Auf der Suche nach Antworten lernen wir ihn und seine inneren Motive recht gut kennen. 

    Auch mit den anderen Freunden Fukases machen wir im Laufe des Buchs Bekanntschaft. Für mich blieben diese jedoch recht grau, teilweise hatte ich Schwierigkeiten mit den vielen Namen und Personen und konnte sie nicht richtig zuordnen.

    Der Fall rund um den Tod von Fukases Freund war vor allem auf psychologischer Ebene sehr spannend. Die zunehmende Bedrängnis Freunde war auf jeden Fall greifbar. 

    Nicht immer konnten mich die Wendungen sehr überraschen, trotzdem gab es noch auf der letzten Seite eine Information, die alles verändert hat! Ich fühlte mich gut unterhalten und vergebe 4 🌟

  16. Cover des Buches milk and honey - milch und honig (ISBN: 9783957611734)
    Rupi Kaur

    milk and honey - milch und honig

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Kleinbrina

    Da ich bereits viel Gutes über „Milch und Honig“ gehört habe, war ich schon sehr gespannt, wie ich die Texte und Gedichte von Rupi Kaur finden werde. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch und leider muss ich sagen, dass ich doch sehr enttäuscht bin.

    Das Buch ist an sich mit seinen Illustrationen und vom Aufbau her schön gestaltet, inhaltlich sind die Texte jedoch stellenweise sehr schwierig, da sie oftmals doch sehr fragwürdig sind. Zwar sind viele der Texte durchaus nachvollziehbar, allerdings sind manche Texte doch so (gewollt!) provokant, das ich nur genervt den Kopf schütteln konnte, weil ich so manche Einstellung und Gedanken nicht als richtig empfinden konnte.

    Zwar sind Gedichte und Texte grundsätzlich immer Geschmacksache, aber normalerweise erhoffe ich mir immer, dass bei solchen Texten eine Aussage enthalten ist. Eine Botschaft, über die man nachdenkt oder die einen berührt. Bei Rupi Kaurs Texten habe ich dies jedoch zum Großteil leider nicht empfunden, da viele der Lyrics doch leider sehr belanglos sind. Einige andere Texte sind dagegen schon sehr extrem und hätten meiner Meinung nach eine Triggerwarnung durchaus gebraucht, da die Texte somit nicht für Jedermann geeignet sind.

    Positiv ist jedoch, dass hier gleich mehrere wichtige Themen wie das Ende einer Beziehung, der Anfang einer Liebe, Gewalt, Missbrauch, aber auch Feminismus angesprochen werden, sodass man der Autorin mangelnde Vielseitigkeit nicht vorwerfen kann.

    Dennoch bin ich letztendlich leider enttäuscht, da mich die Texte weder großartig berühren, noch zum Nachdenken anregen konnten. Man liest sie, man findet sie hier und da ganz nett, schüttelt aber auch genauso oft mit dem Kopf und hat die Texte leider viel zu schnell wieder vergessen.

  17. Cover des Buches Graue Bienen (ISBN: 9783257070828)
    Andrej Kurkow

    Graue Bienen

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Buecherseele79

    Sergej lebt im Donbass, in der grauen Zone. Das Dorf ist fast verlassen, neben ihm lebt noch sein Feindfreund Paschka im Dorf. Täglich stecken die beiden zwischen dem Kriegsgeschehen von ukrainischen Soldaten und prorussischen Separatisten. Im Frühjahr bricht Sergej wieder auf - mit seinen Bienen - damit sie in Ruhe Hönig sammeln können.

    "Aber die Bienen, sie verstanden doch überhaupt nicht, was Krieg war! Die Bienen konnten sich nicht von Frieden auf Krieg umstellen und von Krieg auf Frieden wie die Menschen." (Seite 200)

    "Graue Bienen" von Andrej Kurkow konnte aktueller nicht sein. Und der Autor bringt in einfachem Schreibstil diesen Schrecken in fast kleinen Häppchen an die Leserschaft. 

    Zu Beginn war ich etwas enttäuscht, dümpelt die Geschichte doch eher vor sich hin, auch wenn ich nicht wusste ob ich Sergej und Paschka bewundern soll, dass sie in einem Kriegsgebiet ihr Leben, irgendwie, weiterleben. Wirklich passieren tut hier nichts, beide gehen mit einer gewissen Gleichgültigkeit an die Situation heran. 

    Sergej leidet unter dem Weggang von Frau und Tochter. Auch so hat er keine Kontakte, lebt für dich und seine Bienen. Man merkt wie diese Situation ihn abstumpft und Sergej eher so ein Einzelgänger wird. Das Verhältnis von Sergej und Paschka war hier und da lustig, sind sie doch Feinde seit Kindheitstagen, auf der anderen Seite haben sie nur sich.

    Interessant und aufwühlend wird es als Sergej mit seinen Bienen durch die Ukraine und dann in russische Besatzungsgebiete fährt um seinen Bienen das Bestmögliche zu ermöglichen. 

    Hier schaut man zusammen mit Sergej über den Tellerrand und der ist alles andere als locker und fröhlich. Während Sergej ohne Strom oder Post lebt, geht in anderen Dörfern das Leben normal weiter. Dieser Spalt lässt einen stocken. Auch wie die Mitmenschen mit Sergej umgehen ist oft nicht einfach.

    Extrem wird es als Sergej einen alten Imkerfreund auf der Krim besuchen möchte. Hier erhält man Einblicke in die russischen Gepflogenheiten und die ja, das muss jeder für sich selbst lesen und erleben. Es deckt sich aber mit vielen Berichten.

    Was für mich auf jeden Fall das Highlight sind - die Bienen. Wie viel Liebe Sergej für sie hat, was er für einen Aufwand betreibt, auch Wissenswertes erfährt man über die fleißigen Arbeiterinnen - das gibt wieder kleine Lichtblicke.

    Ein Buch was durch seine Einfachheit besticht aber auf keinen Fall oberflächlich oder übertrieben erscheint. Ein Buch was aktueller nicht sein könnte. 






  18. Cover des Buches Sweet at heart (ISBN: 9783499005053)
    Robyn Neeley

    Sweet at heart

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Lythn

    Auch der zweite Teil hat mir eigentlich echt gut gefallen. Mit dem Schreibstil kam ich wieder super zurecht, auch wenn das Buch in der Er/Sie Perspektive spielt. Was mich aber an diesem Buch extrem gestört hat: Die Protagonisten hat sich so extrem kindisch verhalten und selten versucht, dass Gespräch zu suchen.


    Deshalb 3 Sterne!

  19. Cover des Buches Wer Ja sagt, muss sich wirklich trauen (ISBN: 9783442381050)
    Susan Elizabeth Phillips

    Wer Ja sagt, muss sich wirklich trauen

     (169)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Lucy will immer alles richtig machen, seitdem sie von ihrem Eltern adoptiert wurde, doch diesmal funktioniert es einfach nicht, obwohl Ted doch eigentlich ein sehr netter Typ ist. Lucy riskiert alles und plötzlich findet sie sich in einem kleinen Dörfchen wieder und eventuell auch wieder zu sich selbst?

    Ich habe die Vorgänger Bücher bis jetzt zum Teil gelesen, dieses hat mir auf alle Fälle sehr gut gefallen, wie alles von SEP. Etwas für absolute Romantikfans!

  20. Cover des Buches Honigmilchtage (ISBN: 9783958181250)
    Julia Rogasch

    Honigmilchtage

     (44)
    Aktuelle Rezension von: lotty1209

    "Honigmilchtage" von Julia Rogasch


    Zum Inhalt: 

    Ist man wirklich seines Glückes Schmied? Carla ist eigentlich zufrieden mit ihrem Leben, aber ihr Job als Außendienstlerin ist wenig erfüllend. Und was soll sie auch sonst tun? Kündigen und den Sprung ins Ungewisse wagen? Immerhin läuft es mit ihrem Mann Julius sehr gut. Auch wenn die beiden wegen der Jobs eigentlich viel zu wenig Zeit füreinander haben, sind sie glücklich miteinander. Doch dann verliert sie ihren Job und alles gerät plötzlich gehörig aus den Fugen. Carla fragt sich was Glück eigentlich bedeutet.


    Meine Meinung: 

    Ich kenne schon einige Romane von Julia Rogasch aber bisher hatte ich ihren Debütroman noch nicht gelesen, dies habe ich nun endlich nachgeholt und ich finde es schön, daß ich Carla, Marie, Jana, Julius und Karl nun endlich auch "offiziell" von Anfang an kennen gelernt habe. 

    Wie ich es von der Autorin kenne sind ihre Protagonisten lebensnah und facettenreich gezeichnet, die Geschichte ist schön zu lesen und macht viel Freude. 


    Allerdings habe ich auch gemerkt das ihr Schreibstil mit der Zeit flüssiger geworden ist und in den weiteren Romanen einige Wiederholungen ( wie hier in ihrem Erstling ) nicht mehr vorkommen. 

    Aber ich hab mich in Hamburg und auf Sylt wohlgefühlt und bin froh endlich das Debüt gelesen zu haben! 


    Eine schöne Geschichte, die mir  gefallen hat und Lust darauf macht die anderen Bücher von Julia Rogasch auch wieder zu lesen.


  21. Cover des Buches Die Bienen (ISBN: 9783426304785)
    Laline Paull

    Die Bienen

     (102)
    Aktuelle Rezension von: wandablue

    Das Schicksal von Flora 717, einer als niedere Hygienearbeiterin geschlüpfte tapfere Biene mit innerem Zug zur Revolution, hat die Autorin Laline Paull ganz herrlich verarbeitet. Der Roman „Die Bienen“ ist ein erstklassiger Thriller. Nur, dass die Protagonisten halt Bienen sind. Ich habe mich gar herrlich amüsiert und das Buch durchgesuchtet. 

    Es sind natürlich auch Informationen über das Bienenvolk und das Bienenleben enthalten; und sie sind der Leserschaft so herrlich untergejubelt, man kann nicht anders als dieses Buch in einem Happen zu verschlingen. Man darf nur nicht den Fehler machen, der Autorin alles eins zu eins abzukaufen!

    Tiere sind nicht grausam. Selbst wenn uns ihre Handlungen grausam erscheinen, sind sie instinkt- und Gengesteuert. Sie haben keine Moralvorstellungen entwickelt. Obwohl ich natürlich den Mörderkuckucken nicht ganz freundlich gegenüberstehe, können auch diese Tiere nichts für ihre DNA, in der ihre Vorgehensweise eingeschrieben ist. Es geht ums Überleben der Gattung. Insofern muss man sehr aufpassen, dass man sich in die Vermenschlichung, die Laline Paull ohne Zweifel und für ihre Zwecke ist das legitim, vornimmt, nicht hineinziehen lässt und Antipathie gegen die Bienen entwickelt. Es ist wie es ist. Der moralisch Verwerfliche ist einzig und allein der Mensch, wie immer, der den Bienen den Honig stiehlt. (Auch das wie immer, Dieb und Mörder). 

    Fazit: Richtig gelesen ist der Roman „Die Bienen“ ein richtig schöner Schmöker, gut geschrieben, süffig, man kann es kaum besser machen. 

    Kategorie: Gute Unterhaltung
    Droemer, 2014.
    Operation SubBefreiung


  22. Cover des Buches Das süße Leben der Sugar Wallace (ISBN: 9783442383313)
    Sarah-Kate Lynch

    Das süße Leben der Sugar Wallace

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Jedes Jahr nimmt Sugar Wallace ihr Bienenvolk und zieht in eine andere Stadt. Wohin es geht, entscheidet ihre Bienenkönigin Elizabeth, die sich auf der alten Landkarte ein Plätzchen aussucht. Diesmal packt Sugar ihre Sachen in New York aus. Schnell verwandelt sich ihre Dachterrasse in ein Paradies für Bienen aber auch die anderen Hausbewohner zieht es ihre kleine grüne Oase.

    Ich bin total begeistert von Sugar, ihren Bienen und den Freunden, die sie in New York findet. Eine schöne Geschichte über Wahlfamilien, so zu sein, wie man nun mal ist und wenn das bedeutet, anders zu sein als der Großteil der Menschheit. Es erinnert ein wenig an 'Die fabelhafte Welt der Amelie', obwohl solche Vergleiche immer hinken. Ein Buch, voller Wärme, Mitgefühl und Liebe, das ich wohl immer wieder einmal lesen werde.
  23. Cover des Buches Honigblau (ISBN: B010E8ZPJS)
    Salim Güler

    Honigblau

     (21)
    Aktuelle Rezension von: JessicaLiest
    Inhalt:
    Obwohl Noah an extremer Flugangst leidet, erfüllt er seiner Ehefrau ihren Traum und fliegt mit ihr und seinem Adoptivsohn in die Flitterwochen nach Hawaii. Doch auf dem Rückflug stürzt der Flieger über dem Ozean ab. Noah überlebt den Absturz. Die Gewissheit, dass nur er überlebt hat, bringt ihn um den Verstand, sodass er beschließt, seinem Leben ein Ende zu setzen. Aber dann trifft er auf einen weiteren Überlebenden, der ihn vom Selbstmord abhalten kann. Noah schöpft neuen Mut. Er ist fest entschlossen, seine Familie zu finden, denn vielleicht haben auch sie überlebt. Wird er sie finden, oder werden die Gefahren auf dem offenen Meer ihn das Leben kosten? Hat seine Familie den Absturz überhaupt überlebt?

    Meine Meinung:


    Cover:
    Das Cover ist richtig toll geworden. Der wunderschöne Blaue Ozean harmoniert mit dem Blut und dem Wrack richtig gut. Ein richtiger Eyecatcher. Es passt einfach super zum Inhalt.

    Charaktere:
    Die Charaktere haben wir alle sehr gut gefallen und waren mir sympathisch. Jeder hatte so seine Ecken und Kanten, perfekt ausgearbeitet.
    Aber der Mops war eindeutig mein Lieblingscharakter.

    Schreibstil:
    Auch hier konnte mich der Autor wieder völlig begeistern.
    Es hat sich sehr gut und angenehm lesen lassen. Er war flüssig und die Spannung in meinen Augen immer vorhanden. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen und das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

    Also alles in einem hat mir das Buch super gut gefallen. Ich kann es nur vom Herzen empfehlen.
  24. Cover des Buches Kann ich den umtauschen? (ISBN: 9783492259347)
    Sarah Harvey

    Kann ich den umtauschen?

     (138)
    Aktuelle Rezension von: AnneMayaJannika

    Das Cover:
    Ein Frosch auf Bambushalm mit Krönchen auf.
    Der Prinz - ein Frosch? Der Frosch - ein Prinz?
    Frösche sollte man umtauschen, Kröten behalten :-)
    Bonbon-rosa mit poppigem grünen Frosch - ja, typische Frauenliteratur.

    Zum Buch:
    Alice Cooper ist aufgewachsen als reiches Mädchen mit großem Landsitz in England. Dann hat der liebe Papa alles verspielt und sich nach Südamerika abgesetzt. Da Alice eh schon in London studierte, zog Mama auch dahin. Aber Alice sehnte sich nach ihrem Landsitz und zog wieder in die Gegend. Jobbte in der örtlichen Kneipe. Irgendwann hat der Landsitz dann auch einen neuen Besitzer gefunden. Den reichen, erfolgreichen, vielbeschäftigten Nathan. In den verliebt sich Alice und er sich in sie und sie zieht wieder in das Herrenhaus. Leider ist sie da die ganze Woche allein, denn Nathan erscheint nur am Wochenende, wo er sich auf den Land erholen will. Alice langweilt sich, macht sich als Marmeladen-Köchin selbstständig und hat ganz viel Spaß mit ihrer besten Freundin Flo, aber nicht mehr mit Nathan.
    Als sie zu Weihnachten von Nathan einen Kalender und ein Wörterbuch bekommt, mit einer Widmung von seiner Assistentin drin (welche keine Zweifel daran ließ, das Alice mal ihren Liebsten kontrollieren sollte), ist das Maß voll. Aber jede Unterredung oder Auseinandersetzung mit Nathan endet gleich. Er ist der kluge, gestresste, der nichts verbrochen hat und sie die hysterische, naive, doofe. 
    Aus Wut und Verzweiflung schreibt sie ihr eigenes Wörterbuch über Mann und Frau, von A-rmleuchter bis Z-eugungsverweigerer. Nebenbei lernt sie den Neffen ihres Lieblingsschriftstellers kennen, der doch viel netter ist als Nathan. 

    Meine Meinung:
    Nach 20 Seiten habe ich mich gefragt, warum ich dieses Buch auf meinem SUB habe. Ich konnte mich nicht erinnern. Ic ahnte bereits was passieren würde und wer was mit wem anfangen würde oder eben nicht. Das machte das Lesen anstrengend, klar man muss erst alle kennen lernen, aber es war alles ein wenig zu blumig, zu rosa, zu naiv. 
    Und die Tatsache, das sich der Auserwählte (Nathan) auch genauso benommen hat, nämlich als wenn er wüsste das er der Auserwählte ist, hat die konstruierte Geschichte nicht besser gemacht.
    Und ich glaube ich habe so genervt darauf reagiert, weil es nicht einfach nur eine übertriebene Darstellung war, sondern weil ich genau solche Exemplare kenne. 
    Die Tatsache, das Alice nicht sehen wollte, was ihr Liebster mit ihr treibt (beziehungsweise mit anderen) und er zu Hause einfach das Heimchen am Herd suchte, für das sie sich selbst zu schade war, hat die Geschichte wenigsten ein wenig amüsant gemacht.
    Das auf dem Umschlag so blumig angepriesene Wörterbuch, spielte keine wirklich tragende Rolle, sondern diente nur als Frust-Tagebuch, den Alice wusste nicht wohin mit ihrere Verzweiflung. 

    Fazit:
    Nicht weltbewegend, aber eine kurzweilige, amüsante Unterhaltung.

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