Bücher mit dem Tag "horoskop"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "horoskop" gekennzeichnet haben.

84 Bücher

  1. Cover des Buches Die 11 Gezeichneten - Das zweite Buch der Sterne (ISBN: 9781521741696)
    Rose Snow

    Die 11 Gezeichneten - Das zweite Buch der Sterne

     (173)
    Aktuelle Rezension von: Naike

    Bis 70 % habe ich beim Hörbuch durchgehalten, dann konnte ich es nicht mehr ertragen. Sorry, Band 1 ging so gerade noch, aber die Fortsetzung ist inhaltlich hahnebüchener Stuss, und wenn man irgendwann an den Punkt kommt, an dem man sich wünscht, dass die Protagonisten von angreifenden Wölfen verputzt werden, damit die Schmach ein Ende hat, sollte man wirklich damit aufhören. Ich lese wirklich supergerne Jugendbücher und einige von Rose Snow waren richtig toll. Aber das hier? Man sollte die Trilogie vielleicht in "Die 11 unsympathischen Testosteron-Bomben" umbenennen und auch die Erwachsenen benehmen sich in dieser Geschichte wie Kleinkinder.

    Ich könnte jetzt stundenlang ins Detail gehen, aber ich will den ganzen Bums lieber schnell in den Rundordner befördern. Übrigens sollte sich auch das Lektorat schämen, denn Unlogik und sich ewig wiederholende Ausdrücke sollte man in dem Job eigentlichen bemerken, wenn man was drauf hat. Wieder wurden gefühlte 50.000 Haarsträhnen aus Gesichtern geschoben und "kreisrund" kam so oft vor, einmal sogar innerhalb eines Absatzes gleich zweimal. Der gute Cedric schaut auch bloß abwechselnd kalt und kühl oder eisig. Bad Boys in allen Ehren, aber auch in der Hinsicht gibt es ein Zuviel des Guten, ich hätte den Heini an Stellas Stelle nicht mal mit dem Hintern angeguckt.
    Also nee, jetzt werde ich doch noch ausführlich. Belassen wir es dabei.

  2. Cover des Buches HerzSeilAkt (ISBN: 9783959917131)
    Mirjam H. Hüberli

    HerzSeilAkt

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Buechervorhersage

    Eine schöne Geschichte, die einem ans Herz geht und so viele Gefühle auslöst. Sie ist wie aus dem Alltag gegriffen, es gibt mal Streit zwischen den Freundinnen, Auseinandersetzungen mit der Mutter, die Frage, ob man den Job kündigen soll und selbst wenn man sich in einen fremden Mann verliebt ist nicht alles rosarot. Ich habe mit der chaotischen Mina mit gelitten, ihre positiven und negativen Gefühle mit erlebt und eine schöne Zeit mit der Geschichte verbracht. Die Illustrationen im Buch und das Cover sind wunderschön und die Horoskope des Tages sind viel ehrlicher und tiefgründiger, als man es gewohnt ist. Ein tolles Gesamtpaket.

  3. Cover des Buches Mausetot im Mausoleum (ISBN: 9783770015610)
    Lotte Minck

    Mausetot im Mausoleum

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Nach Pascals Auszug bläst Loretta Trübsal und will sich auch nicht von ihren Freunden aufheitern lassen. Sie nimmt sogar die Nachtschicht im Callcenter an, um nachts nicht alleine in ihrer einsamen Wohnung sein zu müssen. Natürlich sehen ihre Freunde nicht lange untätig zu und drängen Loretta schnell dazu ein neues Hobby auszuprobieren: die Fotografie.
    Anfangs noch leicht unschlüssig, denn was soll man an diesen nebelgrauen Novembertagen schon groß fotografieren, entwickelt Loretta doch schnell Spaß daran, neue und ungewöhnliche Motive zu finden. Dabei trifft sie auch auf Stefan, der ebenfalls gerne fotografiert und sie einlädt mit ihm zusammen einen alten Friedhof zu besuchen, auf dem er schon einige spannende Schnappschüsse machen konnte.
    Als Loretta schließlich beim Treffpunkt ankommt, entdeckt sie ihre neue Bekanntschaft jedoch mausetot im Mausoleum.
    Bald zeigen die Ermittlungen, dass möglicherweise ein Zusammenhang bestehen könnte zu den Blumengrüßen, die Loretta neuerdings erhält und so steckt Loretta plötzlich mittendrin in ihrem bislang persönlichsten und auch gefährlichsten Fall.


    Lorettas neunter Fall hat es tatsächlich in sich und bietet dieses Mal eine gehörige Portion an Spannung.
    Es hat zwar für meinen Geschmack etwas (zu) lange gedauert bis Loretta die Verbindung von den Blumengrüßen hin zu einem (verrückten) Stalker gemacht hat - immerhin hat sie Blumen an ihrem Auto sowohl vor ihrer Wohnung als auch ihrer Arbeitsstelle erhalten, was mich deutlich schneller beunruhigen würde -, aber gut, dann war sie da dieses Mal etwas langsam und brauchte erst einen größeren Hinweis, um zu erkennen, dass dies keine einfachen und harmlosen Blumengrüße sind.
    Von der Identität des Stalkers war ich leider auch nicht wirklich überrascht, auch wenn es mehrere neue Personen in Lorettas Umfeld gab und es so nicht ganz so offensichtlich sein sollte. Allerdings hat nur eine dieser Figuren bei mir ziemlich schnell alle Alarmsirenen klingeln lassen.
    Trotzdem war ich dann aber doch noch von der Intensität des Ganzen sehr erstaunt.

    Lorettas Freunde haben mir hier ein wenig gefehlt, da sie alle nur sehr kleine Auftritte kriegen, was für die Reihe ja eher ungewöhnlich ist, dass Loretta so ganz auf sich selbst gestellt agiert.
    Allerdings liegt das eben auch an Lorettas Stimmung, die sich einfach in ihrem Liebeskummer und ihrer trüben Stimmung ein wenig suhlt.
    Dafür gibt es eben einige neue Figuren, auf die wir treffen, wobei da besonders die Astrologin Stella Albrecht heraussticht, denn diese kriegt ihre ganz eigene Krimi-Reihe von Lotte Minck.
    Zwar eine nette Idee uns so die Protagonistin einer neuen Reihe vorzustellen, aber so richtig packen konnte mich die Vorstellung von Stella als Ermittlerin nicht; auch wenn sie und ihre Großmutter sicherlich interessante Charaktere werden könnten.

    Gefallen hat mir, wie Lorettas Stimmung vermittelt wurde und sich so passend in das Dauer-Nebel-November-Grau eingefügt hat.
    Auch wenn ich etwas erstaunt über diese angeblich ständige, tagelange und extrem dichte graue Nebelsuppe war - bei der man sogar unbemerkt ausspioniert werden kann - da diese (extreme) Wetterlage nicht gerade typisch für das Ruhrgebiet ist.
    Aber es hat einfach zu gut gepasst.

    Das Ende fand ich dann allerdings nicht ganz zufriedenstellend.
    Irgendwann empfand ich alles als fast schon zu skurril. Die Intensität, die hier vorhanden ist, passt für mich nicht ganz zur Reihe und Lorettas Verhalten auf die Lage wirkte auch nicht richtig stimmig und schließlich gipfelte die Auflösung der Situation in einer Mischung aus Action, Zufall und Drama, sodass ich nicht mehr ganz wusste, wo mir eigentlich der Kopf steht.
    Spannend, ja - zumindest im Großen und Ganzen.
    Aber eben auch ein bisschen viel für Loretta und ihre bisherigen Fälle.


    Fazit: Ein wirklich spannender und gefährlicher Fall für Loretta, der aber gerade zum Ende hin nicht mehr so richtig in die bisherige Reihe passen wollte.

  4. Cover des Buches Ausgerechnet du (ISBN: 9783736300828)
    Lena Marten

    Ausgerechnet du

     (62)
    Aktuelle Rezension von: DawnWoodshill

    Im zweiten Teil der Reihe von Lena Marten/Ute Jäckle bekommt Tobi Felton, der Mitbewohner von Luca und Ben aus dem ersten Band eine Chance auf sein Liebesglück.
    Dieser Teil war deutlich anders als der erste, dadurch aber nicht weniger gut. 

    Tobi Felton ist mittlerweile angestellt in einer Firma und bekommt ein riesiges Jobangebot im Ausland. Nachdem er sich von seiner Model-Freundin getrennt hat oder eher sie sich von ihm, steht dem Job auch nichts mehr im Wege.
    Bis er seine Jugendliebe Jenny wiedertrifft. Mit dieser darf er sich von jetzt an ein Büro teilen und aufgrund ihrer guten Arbeit bekommt sie ebenfalls die Chance auf den Job im Ausland.
    Jenny und Tobi sind aber keineswegs gut auseinander gegangen, daher artet der Kampf um das Jobangebot etwas aus. Zudem müssen sie auch außerhalb des Büros gegen ihre Gefühle ankämpfen, die trotz Trennung vor vielen Jahren nie ganz erloschen sind.

    Wie gesagt, dieser Teil war anders als der von Luca und Ben. Die beiden kommen zwar auch noch vor in dem Buch, da es sich alles um eine Freundesgruppe handelt jedoch ist es trotzdem nicht dasselbe. Dieses mal ist es halt keine Uni-Lovestory sondern etwas "erwachsener". Beide haben jedoch ziemlich mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen, die sie auf die ein oder andere Weise miteinander verbindet.

  5. Cover des Buches Unter einem guten Stern (ISBN: 9783442489473)
    Minnie Darke

    Unter einem guten Stern

     (75)
    Aktuelle Rezension von: booksandfunkos

    Ich wusste sehr sehr lange nicht, ob ich das Buch furchtbar oder fantastisch fand.

    Es war anders als alles, was ich bisher gelesen habe.


    80% des Buches waren nur Beschreibungen, so viele und so ausführlich, dass ich nicht weiß ob es mir zu lang oder genau richtig für die Tiefe der Charaktere war.

    Ich habe hier mit einer Lovestory gerechnet, aber keine wie in jedem zweiten Buch bekommen.

    Während ich den Anfang geradezu furchtbar fand, und wirklich mehrfach überlegt habe, einfach aufzuhören, habe ich das Ende geliebt.

    Ich habe es geliebt, wie sich alles zusammengefügt hat.

    Ich habe es geliebt, dass alles so kam, wie es kommen sollte.

     

    Zusammenfassend kann man meine Gefühle in drei Phasen unterteilen:

    Phase 1: Furchtbar. Alles zu lang, zu detailliert, was ist das, was soll das eigentlich? Warum tue ich mir das an?

    Gott sei Dank habe ich nur das Hörbuch gekauft.

     

    Phase 2: Ja, okay.. die Story und die Sache mit den Sternzeichen und Horoskopen ist schon interessant, und die "Nebenstorys" und Charaktere gefallen mir schon ganz gut.

     

    Phase 3: Absolute Faszination, wie kann man sich so etwas ausdenken, einfach fantastisch. Wow.

  6. Cover des Buches Gesang der Fledermäuse (ISBN: 9783311100225)
    Olga Tokarczuk

    Gesang der Fledermäuse

     (26)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Janina mag ihren Namen nicht. Sie ist etwas eigenartig, interessiert sich für Astrologie, erstellt Horoskope und hat den ganzen Tag den Fernseher an. Allerdings nur den Wetterkanal. Auf ihrer Hochebene an der polnisch-tschechischen Grenze spielt das Wetter eine große Rolle. Ist es doch unter anderem an ihrem Leiden schuld.

    Doch von vorn. Das Buch beginnt mit einem Toten. Die Ich-Erzählerin ist überzeugt, dass sich die Tiere des Waldes an dem Wilderer gerächt haben. Schließlich ist er an einem Rehknöchelchen erstickt.
    Zusammen mit einem jungen Freund übersetzt die ehemalige Brückenbauingenieurin, die heute Englisch unterrichtet, Gedichte ihres englischen Lieblingsdichters William Blake. Wie sie liebte er die Natur, die sie begeistert beschreibt.
     Immer wieder leuchtet versteckter Humor auf. Zum Beispiel in der Kirche (Seite 262): 

    „Ich setzte mich in eine Bank und verfiel in eine Art Halbschlaf. Mein Denken war träge, als kämen die Gedanken von weit her, von den Holzköpfen der Engel, die hier überall verteilt waren. Mir fielen hier immer andere Dinge ein, als wenn ich zu Hause nachdachte. In diesem Sinne ist die Kirche ein guter Ort“.

    Die 1962 geborene Olga Tokarczuk ist eine polnische Schriftstellerin und Psychologin. Sie erhielt 2019 rückwirkend den Nobelpreis für Literatur des Jahres 2018, der zuvor nicht vergeben worden war. Über ein halbes Dutzend ihrer in Polnisch geschriebenen Bücher liegen hierzulande in Übersetzung vor. Gleich mehrere Verlage können sich freuen, sind Tokarczuks Bücher in den vergangenen Jahren doch bei verschiedenen Verlagshäusern erschienen. Auch Filmliebhabern ist der Name geläufig, spätestens seit im Februar 2017 bei den Berliner Filmfestspielen "Die Spur" im Wettbewerb um den Goldenen Bären lief: Der mystisch-geheimnisvolle Film ihrer Landsfrau Agnieszka Holland über Umwelt-, Tierschutz und Feminismus ist eine Literaturverfilmung von Tokarczuks Roman "Der Gesang der Fledermäuse" (2009).


    Janina ist schrullig, hat eigene Ansichten und Maßstäbe. Ich habe mich bei der Lektüre teilweise köstlich amüsiert und war am Ende des Buches erstaunt über die unerwartete Auflösung dieses Kriminalfalles, der gar nicht wie ein solcher wirkt. Leseempfehlung!

  7. Cover des Buches Alles eine Frage der Sterne (ISBN: 9783734102448)
    Silvia Zucca

    Alles eine Frage der Sterne

     (12)
    Aktuelle Rezension von: nblogt

    Dieses Buch hat mir vor allem aufgrund des Klappentexts und des hübsch gestalteten Covers gefallen. Daher war ich auch glücklich, als ich es als Rezensionsexemplar erhalten habe. 
    Zu Beginn dachte ich zunächst auch noch direkt, dass dies ein wirklicher turbulenter und abwechslungsreicher Roman ist, der mir sehr gefallen kann. Im Weiterlesen stellte ich dann allerdings fest, dass ich mit dem Inhalt nicht so recht warm werde. 
    Zwar ist dieser Roman sehr abwechslungsreich, allerdings in solchem Maße, dass man irgendwann nicht mehr so recht durchblickt. Auf über 500 Seiten geschieht so viel hintereinander, dass ein sinniger roter Faden hier Not getan hätte. 
     
    Ich muss auch gestehen, dass ich mit den Figuren die ganze Zeit nicht so recht warm geworden bin. Anfangs hatte ich noch sehr viel Mitleid mit Alice, da sie zunächst von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt. Nach einer Weile wirkte sie auf mich aber eher nervend, weil ihr Missgeschicke irgendwann einfach zu viel wahren. Sie bemitleidet sich in meinem Augen zu sehr selbst und ist zu sehr von der Meinung anderer über sich abhängig, als das man sie richtig ernst nehmen kann. 
    Leider sorgt vor allem die hohe Anzahl an unterschiedlichen Charakteren dafür, dass man nicht so recht durch die Handlung findet. Ständig spielt ein anderer männlicher Charakter neben Alice die Hauptfigur (generell hatte ich ein wenig das Gefühl, dass Alice sich Männern zu sehr an den Hals wirft), so dass man einfach nur den Überblick verlieren kann.
     
    Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin sich mehr auf einzelne Charaktere und Situationen fixiert, statt von Etappe zu Etappe zu hetzen. 
    Zwar war mir einerseits bereits vor dem Lesen klar, dass auch das Thema Horoskope eine gewissen Rolle einnehmen würde. Allerdings wird dieses Thema nicht mal besonders gut in die Haupthandlung eingebettet. Ich bin irgendwann im gesamten Astrologie-Hokuspokus nicht mehr so ganz durchgestiegen, da es mal eine Rolle zu spielen schien (und dann auch extrem thematisiert wurde) und dann wiederum eher nebensächlich behandelt wurde. Es war auf mich verwunderlich, wie Alice, die sich anfangs so gar nicht auf Astrologie einlassen konnte und wollte, plötzlich nachdem sie einen heißen Typen trifft, sich von ihm bezüglich des Themas um den Finger wickeln lässt. 
     
    Dieser Roman hat durchaus Potential, nur leider schöpft es dieses nicht aus. Man hätte den Roman problemfrei um die Hälfte der Handlung (und auch der Charaktere) einschrumpfen können. Dann hätte man zumindest ein interessantes Gesamtkonstrukt erhalten. So muss man sich leider über lange Strecken durch das Buch quälen. 
    Und auch so leid es mir tut, aber auf mich wirkte der Roman ein wenig unausgegoren und hätte vor allem sympathischere und einzigartige Charaktere verdient.
    Für diesen Roman kann ich leider keine Leseempfehlung aussprechen! 
     
    Note: 4-
  8. Cover des Buches Purpurdrache (ISBN: 9783426506622)
    Sven Koch

    Purpurdrache

     (50)
    Aktuelle Rezension von: patrick2804

    Mehrere Fauen im Umfeld von Marlon Kraft, Polizeireporter, werden ermordet. Er gerät ins Blickfeld der Ermittler. In "Purpurdrache" schickt Sven Koch die Polizeipsychologin Alexandra von Stietencron in ihrem ersten Fall auf die Jagd nach einem Serienmörder.

    Der Thriller ist, wie der Klappentext verspricht, rasant und atemberaubend. Die Ereignisse überschlagen sich und man steht ständig unter Strom. Grundsätzlich macht Sven Koch vieles richtig. Trotzdem bleibe ich am Ende nur halb zufrieden zurück. Warum? Vielleicht, weil der Täter schon ab der Hälfte zu erahnen ist? Vielleicht, weil das Personal das 0815 Personal solcher Thriller ist? Vielleicht, weil der Autor im Ganzen doch zuviel in seinen Thriller packt? Vielleicht eine Kombi aus allem! Manchmal habe ich den Eindruck, dass entweder Autor und/oder Verlag mit 350 Seiten Thriller nicht zufrieden sind, so dass noch eine Bösartigkeit  ausgepackt wird, die der Thriller nicht gebraucht hätte. Und genau das ist hier passiert. Dazu das zu übliche Personal mit einem Kommissar mit trauriger Vergangenheit und einem Kommissar, der auch als Model Karriere machen könnte. Alles schonmal dagewesen und deshalb haut mich das nicht wirklich um. Der Täter? Für mich viel zu früh zu erahnen, denn zu offensichtlich werden die Andeutungen gemacht.

    Trotzdem kann ich mir vorstellen, einen weiteren Roman von Sven Koch zu lesen (irgendwo liegt auch noch einer auf dem SUB), denn wie schon erwähnt...rasant und atemberaubend...vielleicht kann mich ein weiterer Roman doch noch positiver überraschen.

  9. Cover des Buches Zwischen dir und mir die Sterne (ISBN: 9783733502522)
    Darcy Woods

    Zwischen dir und mir die Sterne

     (138)
    Aktuelle Rezension von: xx_yy

    Inhalt
    Wil ist 17 Jahre alt. Ihre Mutter ist bereits gestorben, als sie ein kleines Kind war und ihren Vater hat sie nie kennengelernt. Sie und ihre Mutter haben sich schon immer darauf verlassen, was ihnen die Sterne mitteilen. Und so weiß Wil, dass ihr noch 22 Tage bleiben, um die Liebe ihres Lebens zu finden, das sie ansonsten 10 Jahre oder länger nur Unglück in der Liebe haben wird. So kommt es, dass sie durch Zufall Grant kennenlernt. Er ist etwas besonderes, das weiß sie. Jedoch gibt es ja auch noch Seth. Seth muss es sein, sagt sie sich. Schließlich ist er Schütze, wie es die Sterne prophezeien. Aber es gibt ja auch immer noch Grant, zu dem sie sich mehr hingezogen fühlt. Oder? So steckt sie zwischen einem Gefühlschaos zwischen den beiden Brüdern und muss sich entscheiden, bevor ihr die Zeit abläuft.

    Meinung
    Die Idee mit den Horoskopen etc., die für Wil alles sind und ihr immer helfen, Entscheidungen zu treffen, ist genial! Also wirklich genial. Ich habe das zuvor noch nie gelesen. Es war einfach etwas neues und oft auch witziges. Ich musste oft den Kopf schütteln, weil ich es irrsinnig fand, sich so auf die Aussage von Horoskopen zu verlassen, aber genau das macht dieses Buch aus. Es ist ein Hin und Her zwischen Grant und Seth. Davon sich Gefühle ein- und auszureden. Es war wirklich schön, diese Geschichte zu lesen. Ich kann sie nur empfehlen.

  10. Cover des Buches Wackelkontakte (ISBN: 9783596183876)
    Sabine Leipert

    Wackelkontakte

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Malle4191
    Mir hat der Roman von Sabine Leipert recht gut gefallen. Er ist humorvoll, amüsant und unterhaltsam. Die Geschichte ist zwar vorhersehbar, zumindest was den Teil mit der Liebe betrifft, aber man möchte dennoch wissen, wie es weiter geht und wie sich Karina entwickelt. Karina selbst ist mir ein Rätsel, an manchen Stellen war Sie mir richtig unsymphatisch (wie kann man nur seine "besten" Freundinnen so schamlos belügen? aber im großen und ganzen hat SIe einfach ein verdammt schlechtes Jahr erwischt. Für Zwischendurch kann ich Wackelkontakte empfehlen, wer etwas tiefgründigeres sucht, ist hier fehl am Platz.
  11. Cover des Buches Zwölf Männer hat das Jahr (ISBN: 9783548264196)
    Martina Paura

    Zwölf Männer hat das Jahr

     (108)
    Aktuelle Rezension von: abuelita
    Pia schreibt Horoskope für eine Frauenzeitschrift und lebt ein kuscheliges Leben an der Seite ihres Freundes Stefan. Bis sie Heiligabend nach einem Streit seine Armbanduhr frittiert und er den Verlobungsring wieder einsteckt. Als Stefan auf der Silvesterfeier dann auch noch mit ihrer Chefin flirtet, beschließt Pia, sich selbst neu zu erfinden. Ab sofort ist sie kein »Desperate Housewife« mehr, sondern auf der Jagd nach »Sex and the City« ... (amazon)

    Locker-flockig und witzig – so habe ich dieses Buch wohl mal gesehen. Denn sonst hätte es nicht so lange in meinen Regalen überleben dürfen…..Es ist Jahre her, dass ich es gelesen habe und jetzt, im Zuge einer „was nehm ich jetzt zur Hand“ kam es wieder an die Reihe.

    Was soll ich sagen – die Geschmäcker verändern sich wohl im Laufe der Jahre. Mittlerweile finde ich das Verhalten der Protagonisten eher plump und kindisch, lustig fand ich es nur ab und zu und diese Sternzeichen-Sache – nun ja….

    Alles ziemlich oberflächlich und nur der Sprachstil der Autorin verdient ein kleines Lob.

  12. Cover des Buches Wenn die Sterne günstig stehen (ISBN: 9783453427051)
    Ellie Pilcher

    Wenn die Sterne günstig stehen

     (4)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Kurz vor ihrem 29. Geburtstag gerät Krystals Leben ins Wanken. Ihr Verlobter eröffnet ihr, dass er nichts von Monogamie hält, ihre Mietwohnung wird durch einen Wasserschaden unbewohnbar und die Zeitung, bei der sie arbeitet, wird eingestellt. Offenbar sei Saturn Schuld an ihrer Misere, der in diesem Alter für Chaos sorge und einen neuen Lebensabschnitt einläute. Krystal belegt deshalb einen Astrologiekurs, um mehr über die schicksalhaften Sterne zu erfahren und liest täglich ihr Horoskop, von dem sie sich lenken lässt. Schon bald geht es wieder aufwärts. Krystal findet wie durch ein Wunder eine Wohnung in London und kann sich finanziell mit Projekten über Wasser halten. Immer öfter begegnet sie dabei dem Neffen der Leiterin ihres Astrologiekurses, doch von Romantik steht leider nichts in den Sternen.

    Nachdem Krystal vor den Scherben ihres Lebens steht, stürzt sie sich Hals über Kopf in die Astrologie als Ratgeber und rettenden Anker. Daneben sind ihre zwei besten Freundinnen Tina und Paige an ihrer Seite, die Krystals plötzliches Faible für Horoskope, Tarotkarten und Kristalle allerdings skeptisch betrachten.
    Krystal probiert sich aus und macht Erfahrungen, die sie darin bestätigen, an den Einfluss der Sterne zu glauben. Dumm nur, dass ihr Horoskop ihr keine neue Liebe in Aussicht stellt, weshalb Krystal es nicht wagt, dem lässigen und hilfsbereiten Iren, der auffällig häufig ihre Wege kreuzt, eine Chance zu geben.

    "Wenn die Sterne günstig stehen" ist eine Geschichte über Selbstfindung, Neuanfänge und die Suche nach Glück, aber auch über Freundschaft und die Liebe. Man sollte ein Interesse für Astrologie haben, denn Krystals Horoskop ist der rote Faden des Romans und gerade zu Beginn geht die Thematik sehr ins Detail. Krystal ist zudem aufgeschlossen gegenüber Tarot und Kristallen, was zu schicksalhaften Begegnungen führt.
    Die Geschichte ist damit abwechslungsreich und lebendig, entwickelt sich in der ersten Hälfte jedoch nicht ganz glaubhaft, ist an mancher Stelle arg konstruiert oder von Zufällen und Glückstreffern geprägt. So findet sich Krystal recht schnell mit dem Beziehungsende ab, obwohl sie immerhin sechs Jahre mit ihrem Freund zusammen war. Auch Verlust von Wohnung und Arbeitsplatz sind schnell abgehakt und kein Gesprächsthema mehr. Die Umstände des Einzugs in die neue Wohnung sind geradezu märchenhaft. Im weiteren Verlauf der Geschichte kriegt der Roman jedoch die Kurve, in dem Krystal nach einer Phase der völligen Fixierung auf die möglichen Prophezeiungen der Sterne zur Erkenntnis gelangt, dass nur sie verantwortlich für ihr Leben ist und Entscheidungen selbst treffen und die Verantwortung dafür übernehmen muss. Die Entfremdung von ihren Freundinnen ist dabei ein Warnsignal, das sie fast zu spät erkennt.
    Wie sich Krystal aus ihrem Tief befreit, ist abwechslungsreich und unterhaltsam und im Vergleich zum etwas naiven Beginn der Geschichte unerwartet tiefgängig. Die romantische Liebe spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, viel wichtiger ist die Schilderung der engen und verlässlichen Freundschaft zwischen den drei jungen Frauen, denn Paige und Tina können verzeihen und sind Krystal stets eine wichtige Stütze.

  13. Cover des Buches Hector und die Entdeckung der Zeit (ISBN: 9783492953344)
    François Lelord

    Hector und die Entdeckung der Zeit

     (231)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 224 Seiten

    Verlag: Piper (1. September 2007)

    ISBN-13: 978-3492049368

    Originaltitel: Le nouveau voyage d’Hector. À la poursuite du temps qui passe

    Übersetzung: Ralf Pannowitsch

    als Taschenbuch, E-Book und Hörbuch erhältlich


    Hector auf der Suche nach der Zeit


    Inhalt:

    Dem jungen Psychiater Hector fallen in seiner Praxis immer mehr Patienten auf, die Probleme mit der Zeit haben. Den einen vergeht sie zu schnell, den anderen zu langsam. So beginnt er nachzudenken, wie es zu diesen unterschiedlichen Empfindungen kommen kann. Und natürlich macht auch wieder eine Reise, die ihn zu den Inuit führt und später auch nach China.


    Meine Meinung:

    Ich habe nun schon mehrere Bände über Hectors Reisen gelesen und irgendwie ähneln sie sich alle. Das finde ich aber nicht schlimm, denn es ist ja gerade der naive, ein wenig humorvolle Schreibstil, der mir gefällt und die Tatsache, dass wissenschaftliche Dinge mit einfachen Worten erklärt werden. Das Thema ist ja jedes Mal ein anderes.


    Hectors Überlegungen zur Zeit sind natürlich wieder philosophisch angehaucht und mit vielen Tipps für die Leser versehen, wie man das Beste aus seiner Zeit machen kann.


    Mir hat das Buch wieder recht gut gefallen.


    ★★★★☆


  14. Cover des Buches Tückische Krebse (ISBN: 9783548251776)
    Stella Duffy

    Tückische Krebse

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Perle
    Klappentext:
    Krebse sind häuslich, fürsorglich und erliegen zuweiloen einer bedenklichen Sammelleidenschaft. So sagt man. Aber wußten Sie, warum Krebse sich das Kulisammeln besser besser abgewöhnen sollten? Warum es bei Krensen besonders gefährlich ist, wenn Liewbe und Karriere in Konflikt geraten? Wie bedrohlich auch ein Aszendent Krebs sein kann? Können Sie sich vorstellen, was Freundschaft für einen betrogenen Krebs bedeutet? Was in der Luft liegt, wenn Krebse auch am Wochenende an ihrem Arbeitsplatz auftauchen? Und wie eine Krebsfrau sich aus der Affäre zieht, wenn sie in ihrem eigenen Haus zur Gefangenen wird?

    Tückische krebse
    - sechsmal Lesespaß für alle Krebse,
    Krebs-Freunde und solche, die es
    werden wollen.
    Und für alle, die gerne gute Krimis lesen.

    Eigene Meinung:
    Im Februar las ich die Wassermänner der Sternzeichen-Krimis und war so begeistert, dass ich mir im Internet mein passendes Sternzeichen-Krimi-Buch so schnell wie möglich bestellte und es für Juli dieses Jahres (2014) aufhob und es jetzt am Wochenende genoss.

    Ich habe diese Woche noch Geburtstag und da passte es hervorragend hinein, doch ich war eigentlich etwas enttäuscht, denn so begeistert wie ich bei den Wassermännern war, war ich bei den Krebsen, welches Sternzeichen ich seit genau  47 Jahren trage,  gar nicht.

    Was über die Krebse gesagt bzw. geschrieben wurde, stimmte tatsächlich, doch der restliche Inhalt fand ich zum Größten Teil langweilig. Hin und wieder schmunzelte ich zwar mal, aber im Großen und Ganzen reizten mich die sechs verschiedenen Krimis gar nicht. Empfand diese gar nicht als Krimis.

    Ich möchte es trotzdem gerne behalten, da ich ein Typischer Krebns oder auch ein Tückischer krebs bin. Vielleicht leihe ich es mal einem anderen Krebs zum Lesen aus oder einem Wassermann, Stier, Fische oder Scorpion, da beiden letzteres ja auch Wassertiere sind. Wir sprachen heute auf der Arbeit noch darüber.

    Ledider konnte ich nur zufriedenstellende 3 Sterne vergeben.

  15. Cover des Buches Sternzeichen: Badeente (ISBN: 9783947409082)
    Anja Bagus

    Sternzeichen: Badeente

     (14)
    Aktuelle Rezension von: kruemelmonster798

    Ein witzige Idee - aufgeweichte und im Anschluss wellige Buchseiten nach einer Lektüre in der Badewanne gehören der Vergangenheit an, jetzt gibt es Wannenbücher auch für Erwachsene (für Babys kennt man das Prinzip ja schon).

    Das Format ist in etwa so groß wie ein CD-Cover (die Älteren unter uns wissen noch, was das ist...) und besteht hier im konkreten Fall aus sechs Seiten. Ein langes Lesevergnügen ist es also nicht, aber halt passend für eine Badewannenlänge. Am Ende der Lektüre weiß man dann auch, welcher Badeschaumtyp man ist.
    Leider lag das Badeentchenhoroskop da bei mir völlig daneben, aber in der Wanne ist es eben so wie da draußen in der großen weiten Welt, eine Horoskopgarantie gibt es nicht (-;
    Den Humor der Autorin mag ich jedenfalls trotzdem, so Sätze wie "wenn du tanzt, dann stirbt ein Schwan" haben zumindest bei mir den Nagel auf den Kopf getroffen.

    Es gibt inzwischen schon ganz schön viele unterschiedliche Wannenbücher, von Krimis zu Reiseliteratur, von Yogaübungen zu Knobelaufgaben, für jeden Geschmack etwas.

    Ich finde, das ist auch eine schöne Geschenkidee, wenn es nur eine Kleinigkeit sein soll, etwas Badeschaum oder Seife dazu und man hat ein günstiges und originelles Geschenk, das der Beschenkte vermutlich auch noch nicht zu Hause hat. 

    Jetzt träume ich von einer Badewannenbibliothek, mal sehen, was das neue Jahr so bringt. 

  16. Cover des Buches Der Rumpf (ISBN: 9783453432963)
    Akif Pirinçci

    Der Rumpf

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Waldbauer

    Pirinccis Leistung liegt zunächst einmal in der Idee: ein Mörder ohne Arme und Beine, ein Rumpf als Täter - darauf muss man als Krimiautor erst einmal kommen. Eine kreative Kernidee also, die so interessant ist, dass auch Nicht-Leser gereizt werden, das Buch zu kaufen. Einfach weil sie wissen wollen, wie so ein Mord funktioniert? Wie bringt ihn der Behinderte zustande?

    Die dann folgende Ausführungen, die manipulativen Maßnahmen des Ich-Erzählers um seinen Widersacher zu beseitigen, sind zugegebenermaßen etwas kindisch. Der spannende Plot macht diesen Mangel allerdings wieder wett.

    Die Auflösung zum Schluß ist eher enttäuschend. Unbefriedigend und auch unglaubwürdig, dass die intrigante Hauptperson die ganze Zeit über als Marionette mißbraucht worden sein soll. Man hätte sich mehr erhofft.

    Das Motiv Geld, die veruntreuten 180 Millionen – wohl eher der Wunschtraum des Autors, als der eines Behinderten in vergleichbarer Situation.

    „Der Rumpf“, der nächste Roman nach „Felidae“, hat mit seinem Vorgänger etwas wesentliches gemeinsam. Die intellektuell-überlegene, aber zugleich körperlich-unterlegene Position der Protagonisten. In „Felidae“ rebelliert der vorwitzige Francis gegen die Abhängigkeit von den „Dosenöffnern“, im „Rumpf“ schikaniert der an den Rollstuhl gefesselte Daniel das  Anstaltspersonal, auf das er angewiesen ist. In beiden Romanen wird in Serie gemordet. Waren es in „Felidae“ noch idealistische, sind es im „Rumpf“ nur noch finanzielle Gründe.

    Eine Anleihe hat Pirinnci auch gemacht. Die Eingangsszene im „Rumpf“ erinnert zu stark an Patrick Süßkinds Weltbestseller „Das Parfüm“: Ein Findelkind wird vor der Kirche ausgesetzt.

    „Der Rumpf“ ist auf jeden Fall ein lesenswertes Buch. Einfach, weil es unterhaltend ist und der Autor ein fabelhaftes Händchen für Dialoge hat.

     

  17. Cover des Buches Der Jäger (ISBN: 9783426407271)
    Andreas Franz

    Der Jäger

     (201)
    Aktuelle Rezension von: StefanieFreigericht

    1999. Hauptkommissarin Julia Durant ermittelt mit ihren Kollegen Kullmer und Hellmer im Fall der ermordeten Erika Müller. Wie sie von ihrem Chef Berger erfährt, wurde die Frau genau so ermordet, wie vor einem Jahr Juliane Albertz und Carola Weidmann. Alle Frauen weisen Spuren auf von Handfesseln, sie wurden brutal geschlagen, ihnen wurden die Brustwarzen abgebissen, in den Schamlippen steckte eine goldene Nadel – zu sexuellem Missbrauch kam es jedoch nicht. Und, für Empfindliche: das ist der Umfang von dem, was passiert. Im Gegensatz zu bisherigen Büchern der Reihe ist man als Leser jedoch teils „live“ dabei.  

    So im Großen und Ganzen fand ich den „police procedural“ eher gut. Es gibt eine bizzare Darstellung der Toten, die sich nicht gleich erschließt, für das Mordmotiv brauchen die Kommissare reichlich lange, eine Tote (beziehungsweise drei Tote) bleiben nicht lange allein und zur Identität des Mörders fehlt lange der letzte Hinweis. Insgesamt also gute Zutaten.

    Was passt nicht? Julia Durant ist dauergenervt – und das nervte mich. Dauernd. Eventuell war sogar ihr Autor genervt, denn der lässt sie am Ende des Buches unbezahlten Urlaub nehmen. Das interessiert mich da aber längst nicht mehr. Es werden wieder viele Bierchen gezischt und weitere Alkoholika auch während der Arbeit, gerade Durant steigert sich hier. Geraucht wird eh und es bleibt diese Dauerschleife aus Bier, Salami, öffnet die Post etc. Oh, halt, große Variation: Autor Andreas Franz erwähnt, dass Durant ein Frühstück einnimmt, bei dem sie sich etwas gönnt: zu Cornflakes, Zucker, Milch, Kaffee, Gauloises wird dann eine Banane hinzugefügt. Wie ausgefallen!

    Was passt noch nicht? Ermittelt wird hauptsächlich in den Kreisen etwas vermögenderer Zeitgenossen, obwohl etliche der Opfer definitiv nicht aus diesen Kreisen stammten. Egal – es ist wohl interessanter dort, gerade weil die fleißig sexuelles „Bäumchen-wechsel-dich“ spielen, dass ich so schnell den Überblick verloren habe, dass es mich nicht mehr interessierte. Fazit im Buch: das ist typisch, wenn man Geld hat. Danke für die Belehrung, Lieschen Müller. Ach ja, und Dessous tragen auch nur bestimmte Arten von Frauen. Wow, der Siegeszug von „Shades of Grey“ und entsprechenden „Spielzeug-Versendern“ quer durch alle Schichten dürfte die Kommissare schwer geschockt haben. Ach ja, das Motiv – hm.

    Durant setzt sich wieder über alle Gesetze hinweg, ob sie nun den Schmuck eines Opfers mit besten Absichten verteilt, geheime Informationen privat weitergibt oder Reportern Tipps gibt. Hatten wir schon. Was aber genial ist: wie Autor Franz etwas ganz genau vor den Augen des Lesers ablaufen lässt, der dadurch nach Schema F NIE auf die Voraussetzung zur Klärung des Falles gekommen wäre. Im Vergleich mit den Vorgängern: 3,5 Sterne.

    Personal
    Chef Berger
    Julia Durant, geboren am 5.11.
    Frank Hellmer, seine Frau Nadine
    Kullmer (hatte der mal einen Vornamen??)

    Erika Müller, verheiratet mit Bernd Müller
    Renate Schwab und Inge Sperling, Freundinnnen von Erika Müller
    Juliane Kassner, Studentin mit Nebenjob, Mitbewohnerin von Camilla Faun, Studentin, blind
    Juliane Albertz und Carola Weidmann
    Psychoanalytiker und -therapeut Professor Alfred Richter, oft für die Polizei tätig, verheiratet mit der sehr viel jüngeren Susanne
    Viola Kleiber – Patientin von Richter. Ehefrau von Max Kleiber, Bestsellerautor
    Konrad Lewell. Ledig. Esoterischer Lebensberater
    Vera Koslowski, Inhaberin einer Künstleragentur
    Dr. Alexander Maibaum, Dekan der Uni Frankfurt, seine Frau Carmen
    Claudia van Dyck, ihr Mann, ein Filmproduzent, beider Tochter Maria, 19
    Astrologin Ruth Gonzales
    Jeanette Liebermann, Schauspielerin


    #1 Jung, blond, tot 1996: https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Jung-blond-tot-120834581-w/rezension/2681077832/

    #2: https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-achte-Opfer-120833824-w/rezension/2681389249/  

    #3:  https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Letale-Dosis-877811592-w/rezension/2682029861/

    #4 dieses hier

    #5 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-Syndikat-der-Spinne-120833825-w/rezension/2684935245/

    #6 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Kaltes-Blut-144037780-w/rezension/2687987773/

    #7 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-Verlies-120833827-w/rezension/2693637878/ 

     


  18. Cover des Buches Arbeitsbuch Astrologie (ISBN: 9783897671683)
    Nicolaus Klein

    Arbeitsbuch Astrologie

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Sonoris

    Damit die folgende Rezension zu dem hier vorliegenden "Arbeitsbuch Astrologie - Horoskope systematisch entschlüsseln" verständlicher wird, empfehle ich vorweg, meine Rezension zu dem Astrologie-Werk von Nicolaus Klein “Die Systematik des astrologischen Häusersystems - Der wunderbare Kreis” zu lesen. Denn es hat sich gezeigt, dass sich beide Bücher sehr schön ergänzen, weswegen es auch nicht sinnvoll ist, sie ausschließlich voneinander getrennt zu beschreiben.

    So beschäftigt sich das Buch “Die Systematik …” u. a. mit den “Deutungen der einzelnen Häuser und ihren wechselseitigen Bezügen” (Bezeichnung eines Kapitels dieses Buches) und zeigt die Bedeutung der Aspekte des Horoskopes wie die Konjunktion, Trigon, Quadrat, etc. auf. Das hier vorliegende “Arbeitsbuch Astrologie” geht hingegen näher auf die einzelnen Elemente des Horoskops wie die Tierkreiszeichen bspw. Widder, Stier und Zwillinge, die Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft ein. Weiterhin stellt der Autor in dem vorliegenden Buch die Häuser und Planeten vor und beschreibt diese etwas ausführlicher.

    Wie der Titel schon sagt, ist das hier vorliegende Werk ein Arbeitsbuch, anhand dessen man sein Horoskop entschlüsseln und deuten kann. Mit seinen Horoskopbeispielen, die das letzte Kapitel markieren, gibt uns Nicolaus Klein die Möglichkeit in die Hand, ein besseres Verständnis bei der Entschlüsselung zu erhalten. Ebenso erleichtern die Beispiele die Horoskopfaktoren zu interpretieren und ein Gefühl bei der Deutung seines eigenen Horoskopes zu bekommen. Um zu zeigen, wie so etwas aussehen kann, sei hier ein Beispiel aus dem Buch angeführt: So kann “Neptun Quadrat Saturn im jeweils 6. und 8. Haus stehen. Dies bedeutet, dass in der vorliegenden Persönlichkeit ein Konflikt zwischen der Beeinflussung (Neptun) durch Vernunft, Nutz- und Zweckdenken (6. Haus) und dem Bedürfnis nach Halt (Saturn) in der Beschäftigung mit dem Tod (8. Haus) zu finden” herrscht (frei zitiert, Arbeitsbuches Astrologie, S. 193). Welche Qualität das Quadrat hat und wie sich diese auf die Häuser auswirken, erläutert der Autor recht ausführlich. Bei den schon erwähnten Beispielen am Ende des Buches wird es deutlich, wie sich dies im Leben äußern kann.

    Das Werk “Die Systematik des astrologischen Häusersystems” kann dabei als Nachschlagewerk dienen, da, wie schon angedeutet, die einzelnen Häuser ausführlich beschrieben werden, und das Buch zudem viele Interpretationen der verschiedenen Häuserkombinationen aufweisen. Weiterhin beinhaltet das Buch bei der Beschreibung der Häuser u. a. die Zuordnungen zu den Elementen und Planeten und unterteilt zudem die Begriffszuordnungen nach "erlöst" und "unerlöst". Beispielsweise ist das 5. Haus durch das Tierkreiszeichen Löwen besetzt, den man wiederum zum Element Feuer und zum Planeten Sonne zuordnen und archetypisch mit der Glut und dem König und dem Schöpfer beschreiben kann. Zugeschriebene Begriffe können dabei erlöst wie bei Selbstbewusstsein und Experimentierfreudigkeit oder wie bei Überheblichkeit und Herrschsucht unerlöst sein.

    Wie bereits geschrieben, kann man die einzelnen Häuser aufeinander beziehen und Deutungen ableiten. So kann man beispielsweise das 4. Haus, welches vom Tierkreiszeichen Krebs besetzt ist, bei einer Kombination mit anderen Häusern entsprechend interpretieren. Wenn also beispielsweise das 4. Haus das 10. Haus des 7. Hauses ist, kann dies aussagen, dass die seelische Geborgenheit (4. Haus - Krebs) die Zielsetzung (10. Haus - Steinbock) der Partnerschaft (7. Haus - Waage) ist. Wie vielleicht schon bei diesem Beispiel deutlich wird, eignet sich diese Häuserbetrachtung, -kombination und -deutung ebenso sehr schön als Lebenshilfe. Wenn man nun Schwierigkeiten hat seelische Geborgenheit zu finden, kann man, wie bei diesem Beispiel, dieses Haus näher untersuchen und entsprechende Interpretationen ableiten. Nicolaus Klein hat dies in seinem Buch “Die Systematik …” mit allen Häusern ausgeführt und viele solcher Interpretationen aufgestellt.

    Das “Arbeitsbuch Astrologie” erklärt vor allem den Kreis, in dem das Horoskop des Horoskopeigners erstellt ist, und bietet dem Interessierten die Möglichkeit Deutungen daraus abzuleiten. Beispiel: Der Horoskopeigner ist im Tierkreiszeichen Wassermann geboren. Das Tierkreiszeichen (Sternzeichen) Wassermann befindet sich im 4. Quadranten des Kreises (Horoskops), was bedeutet, dass seine Verhaltensweisen entsprechend geprägt sein werden. Daraus kann man nun ableiten (hier vereinfacht und ohne Rücksicht auf die anderen Aspekte des Horoskops wie Aszendendent und anderen Stellungen der Planeten), dass er sich überwiegend gedanklich mit sich selbst beschäftigen wird. Denn der 4. Quadrant befindet sich in der oberen (Kopfbetonung/Gedanken) und in der linken (Ich) Hälfte des Kreises. Auf der jeweils gegenüberliegenden Seite befindet sich dann entsprechend die Betonung auf den Körper statt auf dem Kopf und die Begegnung mit dem Anderen statt die eigene Person.

    Wie vielleicht anhand meiner Worte deutlich geworden ist, eignen sich beide Bücher “Die Systematik des astrologischen Häusersystems - Der wunderbare Kreis” und das “Arbeitsbuch Astrologie - Horoskope systematisch entschlüsseln” wundervoll um sein eigenes Horoskop entschlüsseln und deuten zu können. Besonders die Horoskopbeispiele am Ende des “Arbeitsbuch Astrologie” vereinfachen die Interpretationen und Deutungen und schulen Sie darin, "ihre Aussagen mit psychologischem Feingefühl zu formulieren". Die Häuserkombinationen und die Wechselwirkungen der einzelnen Häuser (beides dargestellt in dem Werk “Die Systematik … - Der wunderbare Kreis”) geben zudem eine sehr schöne Möglichkeit in die Hand um das Häusersystem für sich als Lebenshilfe zu nutzen. Darüber hinaus eignen sich beide Werke, vielleicht mehr noch “Die Systematik …”, um ein besseres Gefühl zu den Häusern und zu dem “wunderbaren Kreis” zu bekommen und dadurch stimmigere Deutungen zu erhalten.

    Allerdings ist der Bereich der Astrologie mit diesem beiden Bücher bei weitem noch nicht erschlossen und vielleicht helfen andere Werke so manche Bausteine (Trigon, Glückspunkt, Mondknoten, Aszendent, …) und Interpretationen besser verstehen zu können und sein hierdurch erlangtes Wissen noch zu vertiefen. Auf jeden Fall aber existieren noch weitere astrologische Ansätze von anderen namhaften Autoren, die das vorhandene Wissen noch vertiefen oder erweitern möchten. Wer also Interesse hat, in diese Thematik einzusteigen, seien noch Bücher von Hermann Meyer, Peter Orban und Rüdiger Dahlke empfohlen, die sich verstärkt mit den Deutungen der Häuser und der Prinzipien (Planeten) beschäftigt haben.
  19. Cover des Buches Das zweite Buch Otto (ISBN: 9783891360019)
    Peter Knorr

    Das zweite Buch Otto

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Beatle liebt Destiny (ISBN: 9783442374045)
    Gabrielle Williams

    Beatle liebt Destiny

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Noona
    Eigentlich sagt der Titel schon alles über diesen Roman aus: Der 18-jährige Beatle, der eigentlich John Lennon heißt, aber von allen eben Beatle genannt wird, lernt an einem Freitag deinn 13. Destiny kennen und lieben. Destiny heißt übrigens wirklich Destiny. Und ihr Nachname lautet sogar McCartney, was die ganze Sache noch ein wenig skurriler macht, dabei ist es schon skurril genug, dass Destinys Bruder nicht nur der heimliche Freund von Beatles Zwillingsschwester (die übrigens sechs Wochen nach Beatle geboren wurde - und ja, das ist biologisch-physikalisch sehr gut möglich und wird auch sehr logisch erklärt), sondern auch noch sein Englischlehrer ist. Und natürlich hat Beatle eigentlich eine Freundin. Aber er verliebt sich eben trotzdem in Destiny. Das klingt jetzt nach einem flotten Liebesroman für alle Alterstufen. Nun, das ist es auch. "Beatle liebt Destiny" ist zugleich aber noch mehr. Zum einen ist der Roman ein wahres Sprachfreudenfest, denn die Teenager liefern sich ein fulminantes Wortgefecht nach dem nächsten - sehr intelligent und zugleich sehr witzig, sodass es niemals langweilig wird. Und trotz allerhand Skurrilitäten, bleiben die Figuren doch immer authentisch und damit lebendig. Liebevoll zeichnet Gabrielle Williams die Charaktereigenschaften von Beatle und Destiny und enthüllt so manche Geheimnisse, die eben nicht locker und luftig sind, sondern die schon mal zum Nachdenken anregen können. Schon klar, mit dem "echten Leben" hat dieser Roman nicht viel zu tun, denn dafür gibt es einfach zu viele passende Zufälle. Aboer auch das gehört zu dieser Geschichte irgendwie dazu, denn schließlich ist Beatle abergläubisch und Destiny schreibt Horoskope für die Lokalzeitung. Sämtliche Aspekte des Romans passen also hervorragend zusammen und machen ihn zu einem leichten und kurzweiligen Lesespaß.
  21. Cover des Buches Sternschnuppern (ISBN: 9783732505142)
    Shari Low

    Sternschnuppern

     (46)
    Aktuelle Rezension von: VroniMars
    In Shari Low`s Roman "Sternschnuppern" steht Dauer-Single Leni im Mittelpunkt. Ihre neue Chefin Zara Delta, die Instanz für Astrologie, hat einen speziellen Auftrag für sie. In den nächsten zwölf Monaten solle Leni sich mit zwölf Männern verabreden - von jedem Sternzeichen einen. Dabei erlebt Leni viele lustige, peinliche und skurrile Momente. 

    "Sternschnuppern" ist ein spritziger und urkomischer Roman, der einem vergnügte Lesestunden beschert.
  22. Cover des Buches Welt der Astrologie (ISBN: 9783831010097)
    Julia Parker

    Welt der Astrologie

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Asterix - Der Papyrus des Cäsar (ISBN: 9783770438945)
    Jean-Yves Ferri

    Asterix - Der Papyrus des Cäsar

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92
    Julius Cäsar, der Mann der Männer und der unbezwingbare Bezwinger des Volkes. Nun, wo er soweit gekommen ist, will er endlich seine Memoiren niederschreiben lassen. Dabei kommt er auch, wie soll es auch anders sein, wunderbar bei rum... denn dabei unterlässt er zu erwähnen, dass es doch ein unbeugsames Dorf gibt...Gallien. Doch als Asterix und Obelix das erfahren, können sie das nicht auf sich sitzen lassen. Cäsar muss die Wahrheit schreiben! Koste es was es wolle.

    Mein Fazit:
    Ich lache immer noch :D Ich liebe die Zeichnungen, die Geschichte und den süßen Obelix :) Einfach wieder einmal ein sehr intelligenter Comic :)
  24. Cover des Buches Das chinesische Liebeshoroskop (ISBN: 9783502250326)
    Derek Walters

    Das chinesische Liebeshoroskop

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

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