Bücher mit dem Tag "horrorfilme"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "horrorfilme" gekennzeichnet haben.

15 Bücher

  1. Cover des Buches Das Paket (ISBN: 9783426199206)
    Sebastian Fitzek

    Das Paket

     (2.427)
    Aktuelle Rezension von: TabithaEgger

    Das Cover finde ich sehr gelungen. Ich mag es ja, wenn einem die Kreativität schon beim Anblick des Buches in die Augen springt.

    Zum Inhalt: Der Schreibstil ist gut und verständlich, die Kapitel sind relativ kurz, was mir persönlich gefällt. Nach einem kurzen Prolog kommt man, wie von Fitzek nicht anders zu erwarten, relativ schnell in das Geschehen rein. Die Handlung ist eigentlich ziemlich spannend, was vor allem daran liegt, dass immer wieder (vermeintlich) mysteriöse Dinge passiern, die man auf Anhieb nicht erklären kann. Irgendwie bekommt man immer mehr das Gefühl, dass da doch irgendetwas faul ist. Man grübelt vor sich hin und wird am Ende nicht enttäuscht. Die Wendung, gegen Ende der Geschichte kam für mich sehr überraschend und ist für mich als Thriller-Liebhaberin absolut zufriedenstellend.

    Was mich allerdings ein bisschen gestört hat - mir war Emma, die Protagonistin irgendwie nicht so sympathisch. Ihre irrationale Art (die zugegeben verständlich sein sollte) hat mich einfach ein bisschen genervt. Das hat mir an manchen Stellen leider den Spaß am Lesen etwas getrübt.

    Nichts desto Trotz kann ich dieses Buch jeden Thriller Fan empfehlen, man wird garantiert nicht enttäuscht. 

  2. Cover des Buches Just Friends (ISBN: 9783646601077)
    Jennifer Wolf

    Just Friends

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Buchvisionen
    Auch diese Novelle von Jennifer Wolf konnte mich überzeugen. Leider war man (nachdem man ihre andere gelesen hat) nicht ganz so überrascht von dem ein oder anderen Plotpoint, aber das hat der Geschichte keinen Abbruch getan.

    Die Autorin versteht es sehr gut innerhalb kürzester Zeit Charaktere zum Leben zu erwecken und punktet mit seltsamen Eigenarten und Macken, die menschlich erscheinen . Gerade der stürmische "Highlander", der ab und an ins englische abdriftet, hat es mir angetan.

    Eine wirklich schöne Geschichte für zwischendurch, die ich empfehlen kann!
  3. Cover des Buches Night Show (ISBN: 9783865522047)
    Richard Laymon

    Night Show

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Emmas_Bookhouse

    Night Show – Richard Laymon


    Verlag: Festa


    Kategorie: Horror & Thriller – Band 32


    Taschenbuch: 12,80  €

    eBook: 5,99 €


    ISBN: 978-3-86552-204-7


    Erscheinungsdatum: 27. Februar 2013


    Genre: Horror – Thriller


    Seiten: 320


    Inhalt:


    Tony hält es für eine ziemlich coole Idee, seine Schulkameradin Linda eine Nacht lang in einer alten Villa, in der es angeblich spuken soll, einzuschließen. Welche Todesängste die hübsche Cheerleaderin in den folgenden Stunden aussteht, ahnt er nicht.

    Als er nach dem High-School-Abschluss nach Hollywood zieht, um bei der Königin der Horrorfilm-Spezialeffekte, Dani Larson, als Lehrling anzuheuern, hat er den Vorfall längst verdrängt.

    Linda dagegen wird für den Rest ihres Lebens nicht vergessen können, was damals passiert ist - und schmiedet grausame Rachepläne, gegen die selbst der schlimmste Splatterstreifen harmlos ist ...

    Wie böse Deine Fantasie auch sein mag - die von Richard Laymon ist schlimmer!

    Mein Fazit:

    Zum Cover:

    Das Cover gefällt mir gut, es passt gut zur Geschichte. Es erinnert mich irgendwie an ein Cover von einem Film, komme nur gerade nicht darauf an welchen.

    Zum Buch:

    dieses Buch habe ich für Festatische Challenge, Aufgabe 2 gewählt, lese ein Buch aus der Horror & Thriller Reihe. Da es eh schon ewig auf meinen SuB lag, griff ich dazu. Es war eine gute Entscheidung!

    Laymon geht ja eigentlich immer, oder seid ihr anderer Meinung?

    Linda erlebt dank Tony ein seelisches Trauma und ist seitdem geprägt, nun ist sie auf Rache aus und geht ihren Weg.

    Ich bin ein absoluter Laymon Fan und auch wenn es mitunter nicht so gute Werke von ihm gibt, habe ich die meisten trotzdem hier. Night Show gehört auch eher zu seinen schwächeren Werken, ist aber trotzdem lesenswert. Wenn man es nicht gelesen hat, kann man es nicht wissen, richtig?

    Wer Laymon kennt, weiß das es in seinen Büchern um Horror, Sex und Liebe geht, erinnert uns alle doch stark an die 80er. Ich persönlich mag so was ja, hier ist es leider recht vorhersehbar und zwischendurch auch sehr langatmig. An einigen Stellen hätte er sich kürzer halten können und dafür an anderen wieder ein wenig ausschweifender, aber es ist nun mal wie es ist.


    Die Charaktere sind hier gut herausgearbeitet und dargestellt und ich kann Linda sehr gut nachempfinden, doch geht sie zu weit, was meint ihr? Wie weit darf ein Rachefeldzug gehen? Ich denke das liegt immer im Auge des Betrachters, die einen denken, der Spaß war doch harmlos und ein anderer leidet vielleicht sein ganzes Leben lang darunter. Dani gefiel mir auch ganz gut. Naja viel zu sagen gibt es da nicht, ihr müsst es selbst erleben.


    Wer die 80er und Laymon mag, sollte es wenigstens einmal gelesen haben. Kurzweilig Unterhaltung ist hier definitiv gegeben. Meine Meinung ist dazu, einmal lesen reicht, denn es ist schon vorhersehbar und nicht besonders spannend. Aber wie ihr wisst, dies ist wie immer nur meine persönliche Meinung. Alles reine Geschmackssache.


    So komme ich zu meiner Bewertung.


    Ich gebe 3 von 5 Sternen, da ich dieses Buch als einen eher schwachen Laymon empfinde, aber lasst euch davon nicht abschrecken, denn bei diesem Buch gehen die Meinungen ja stark auseinander.


  4. Cover des Buches Danse Macabre (ISBN: 9783453435735)
    Stephen King

    Danse Macabre

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    Ich habe die Ausgabe von 1991 gelesen. Das Buch habe ich schon ewig lange und sie nun mal wieder gelesen und rezensiere sie nun. Also keine Gewähr meinerseits, falls neue Auflagen erweitert oder verändert sind, aber diese dürften auch interessant sein, denn die "Urausgabe" ist es auf jeden Fall. 

    Als reines Sachbuch würde ich es nicht bezeichnen, weil Stephen King auch sehr viel Persönliches aus seiner Kindheit und dem eigenen Privat- und Autorenleben einfließen läßt. 

    Er behandelt in der Hauptsache die Phase des Horrors zwischen 1950 bis 1980. Das ist für Horroraficionados wie mich sehr interessant, weil ich die Klassiker ebenso schätze wie die zeitgenössischen neueren Filme als auch Bücher. 

    Er erklärt sehr eindrücklich, warum es elitär und snobistisch ist auf Fantasy als Genre herabzublicken und erst recht auf Horror als dessen Teilbereich. Er nennt ein einprägsames Beispiel: Viele etablierte Kritiker haben nur Verachtung für den britischen Horrorautoren James Herbert übrig, obwohl kaum einer von denen ihn gelesen hat. 

    Er erläutert, was in seinen Augen wirklich schlecht ist, zum Beispiel nur Gewalt um der Gewalt willen, ohne ein Rückgrat einer Story, aber er scheut auch nicht davor zurück, Pulp, Trash und C - Filme bzw. Bücher zu loben, wenn diese gut sind. Er zeigt deutlich, daß Mainstream nicht gleich Klasse haben muß. 

    Er bezieht sich hauptsächlich auf die Befindlichkeiten der US - Amerikaner und wie sich das in Literatur, Film und Fernsehen niedergeschlagen hat. Ja, die Genese des Fernsehens und deren damaligen Niedergang skizziert er ebenso nachdrücklich. Das war natürlich lange vor Netflix und Co. Das Radio kommt bei ihm auch zum Zuge. Ja, seltsamerweise haben Hörbücher wieder Hochkonjunktur. Wer hätte das gedacht? Obwohl die klassische Ära des Radios wie Orson Welles mit Krieg der Welten wohl für immer vorbei sein dürfte. Darauf fällt keiner mehr rein! 

    Einzelne Autor / innen bekommen besondere Beachtung. Ray Bradbury, Harlan Ellison, Shirley Jackson, H. P. Lovecraft, Anne Rivers Siddons um einige zu nennen. 

    Er erklärt ebenso den Subtext des amerikanischen Horrors auf faszinierende Weise mit den apollinischen und dionysischen Elementen. Das Buch ist natürlich durch und durch amerikanisch und sehr subjektiv. Der geneigte Leser wird selbstredend nicht alle Ansichten teilen wollen oder können. 

    Es gibt einen sehr interessanten Anhang mit einer Film- und Buchauswahl, die ich sehr inspirierend finde und in einem Kapitel sogar ein Filmquiz.

    In meiner Ausgabe hat sich der Übersetzer Joachim Körber einige ärgerliche Fehler geleistet. Er bezeichnet zum Beispiel Kool Aid ( ein alkoholfreies Instantgetränk meist für Kinder ) als mit Drogen versetztes Erfrischungsgetränk in einer Fußnote, was definitiv nicht stimmt!

  5. Cover des Buches (Burton on Burton) By Mark Salisbury (Author) Paperback on (Sep , 2006) (ISBN: B0092L9VWQ)
    Mark Salisbury

    (Burton on Burton) By Mark Salisbury (Author) Paperback on (Sep , 2006)

     (1)
    Aktuelle Rezension von: MmeJudy
    Burton on Burton ist eine Autobiographie des Regisseurs von Filmen wie "Edward mit den Scherenhänden" oder "Charlie und die Schoko ladenfabrik".
    Er erzählt von allen Filmen, die er gemacht hat, und was er sich bei einzelnen Dingen gedacht hat. Auch von seiner KIndheit erfährt man etwas, und von seiner Karrierelaufbahn.
    Man lernt viel über seinen Charakter und seine außergewöhnliche Sicht auf Dinge. Nicht jedes Kind schaut zum Beispiel gerne Horrorfilme, weil es so positiv fasziniert von den Monstern ist. : )

    Ich lese fast nur deutsche Bücher, doch dieses wollte ich im Original lesen, um zu wissen, wie Tim Burton sich genau ausgedrückt hat.Es war auch gut und flüssig zu lesen und wirklich sehr interessant.

    Auf das Buch gestoßen bin ich, wenn ich mich recht erinnere, weil meine Aufmerksamkeit geweckt wurde mit dem Satz: Foreword by Johnny Depp.
  6. Cover des Buches Königin der Monster (ISBN: 9783749486212)
    Nika S. Daveron

    Königin der Monster

     (40)
    Aktuelle Rezension von: austrianbookie99

    So nicht nur das Cover besticht, nein der Klappentext macht einen ja schon sehr neugierig auf die Geschichte und der Inhalt hat es mir auch  sehr angetan.
    .
    Endlich mal eine Prota, die nicht wie Disney's Prinzessinnen auf einer rosaroten Wolke tanzt. *grins*
    Eine völlig andere... nicht nur von dem coolen Charakter, das große Ganze hat mir imponiert.
    .
    So, den Schreibstil fand ich hervorragend angenehm!
    Es war flüssig, humorvoll zu lesen und man hatte das Gefühl sehr schnell voran zu kommen.
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    Frech, kokett und erfrischend! ❤️
    .
    🌟 4,5/ 5 Sternen

  7. Cover des Buches Cherringham - Tod zur Geisterstunde (ISBN: B0765SN733)
    Matthew Costello

    Cherringham - Tod zur Geisterstunde

     (4)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Cherringham Tod zur Geisterstunde ist die 27. Folge einer Kurzkrimi Reihe von Matthew Costello und Neil Richards. Ich verfolge die Reihe von Anfang an und es geht mal auf mal ab. Nicht jede Geschichte konnte mich überzeugen. Aber ich mag den Flair, die subtile Spannung und vor allem die Ermittler Jacke und Sarah sowie das kleine Örtchen Cherringham. Dieses Hörbuch konnte mich diesmal nicht sonderlich begeistern. Zum einen lag mir das Thema nicht wirklich zum anderen war es mir zu flach und vorhersehbar.

    Basil Coates ist ein berühmter Kult-Horrordarsteller. Doch seit einiger Zeit werden ihm böse Streiche gespielt die alle in seinen Filmen vorkamen. Die Polizei nimmt es nicht ernst, da niemand zu schaden kam. Doch Basils Frau will es nicht dabei belassen und bittet Jack und Sarah um Hilfe. Um den Vorkommnissen genauer zu beurteilen übernachten die beiden auf dem Anwesen der Coates. Am Abend wird wieder ein Streich gespielt aber dieser endete tödlich. 

    Das Hörbuch hat sich durch Sabina Godec wieder sehr gut und schnell hören lassen. Sie hat eine angenehme Stimme und spielt auch sehr gut mit ihr um die verschiedenen Charaktere darzustellen. Sie schafft es aber auch einem zum schauern zu bringen. 

    Die Leserin kann nur so gut sein wie die Autoren. Diese benutzen eine einfache Sprache und bauen immer eine subtile Spannung ein. Obwohl man hier das Gefühl hatte das sie am Ende mehr Action wollten um so an amerikanischen Actionkrimis aufzuschließen. Was ich persönlich schade finde. Aber auch die Story an sich konnte mich diesmal nicht so packen. Liegt vielleicht daran das ich mit Horror, Geistern und Co nichts anfangen kann. Ich habe auch etwas hin und her überlegt ob ich den Teil überhaupt höre, habe mich dann dafür entschieden. Aber ehrlich gesagt ich hätte es genauso gut sein lassen können.

  8. Cover des Buches Um Mitternacht (ISBN: 9783518424773)
    Augusto Cruz

    Um Mitternacht

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Nymphenbad

    Augusto Cruz García-Mora hat mit diesem Roman Ehrgeiz und Mut gezeigt, der eine Mischung aus Detektivroman und kinematografischem Delirium mit einem Hauch Abenteuergeschichte darstellt, gespickt mit einer traumartigen Fantasie. Vielleicht finden Stummfilmliebhaber auf diesen seltsamen Seiten eine gewisse emotionale Komplizenschaft und wissen den Roman sogar noch mehr zu schätzen.

    Das Objekt der Begierde

    Der Film “London after Midnight” (Nach Mitternacht) ist der erste amerikanische Film, der sich mit Vampiren beschäftigt. Nosferatu wurde 1922 veröffentlicht, ein weiterer seltsamer Film namens “Dracula Halla” 1921, außerdem soll es noch einen geheimnisvolleren russischen Vampirfilm geben, über den absolut nichts bekannt ist. Das also sind die ersten Vertreter ihrer Art, aber in diesem Buch von Augusto Cruz geht es vor allem um die Suche nach dem als verschollen geltenden “London after Midnight” (Um Mitternacht). Dass sich um diesen Film so viele Legenden ranken ist natürlich ein gefundenes Fressen für einen Schriftsteller. Schon die Entstehungsgeschichte ist merkwürdig. Lon Chaney war zu dieser Zeit der Horror-Darsteller Nr. 1. Sehr berühmt und zurückhaltend, galt dieser Darsteller als äußerst mysteriös, ging nie aus, bevorzugte die erbärmlichen, verkrüppelten und seelisch deformierten Charaktere, und als er starb, hielten alle Kinos des Landes für einen Moment inne und gedachten seiner. Um seine Augen tränen oder verschleiert wirken zu lassen, steckte er sich Drähte in die Augen oder träufelte sich Eiweiß hinein.

    Das Buch

    1927 wurde der Film “London after Midnight” im MGM-Filmstudio veröffentlicht. Ein Stummfilm unter der Regie von Tod Browning mit dem legendären Lon Chaney. Der Film war nicht nur finanziell, sondern auch künstlerisch ein großer Erfolg, vor allem wegen Lon Chaney’s beeindruckendem Schauspiel. Die letzte Kopie des Films ging bei einem Großbrand 1967 verloren. Seit dem Brand kursieren Gerüchte, dass sich noch immer eine Kopie des Films in den Händen eines unbekannten Sammlers befindet, was “London after Midnight” auf die Liste der begehrtesten Filme aller Zeiten setzt.

    Der exzentrische Artefaktsammler der Stummfilmära Forrest J. Ackerman ruft den pensionierten FBI-Agenten Scott McKenzie um Hilfe. Er befiehlt ihm, die einzige verbliebene Kopie des Films “London after Midnight” zu finden. McKenzie, einst Vertrauter des FBI-Direktors J. Edgar Hoover, nimmt den Auftrag an und beginnt damit eine manchmal äußerst gefährliche Suche nach dem Heiligen Gral des Stummfilms. McKenzie hat nicht viel Zeit, denn Ackerman befindet sich im Frühstadium der Alzheimer-Krankheit und beginnt, Dinge zu vergessen.

    Halb verbürgte Realität, halb fiktionale Ambition, basiert “London after Midnight” auf einer wahren Geschichte, denn der Film existierte und bleibt bis heute verschwunden. Die aufgeführten Personen in diesem Roman sind genauso real, die gesamte akribische Dokumentation dieser Jahre ist es, die gleich zu Beginn ein ausgeprägtes Stimmungsbild liefert. Cruz hat, ausgehend von einigen sehr mysteriösen Fakten, eine sehr konsistente Handlung um diesen Film herum konstruiert. Zu Beginn mag der Stil etwas eigenwillig erscheinen, weil er diese gewisse mexikanische Note besitzt, die den Rhythmus und die Kraft der Erzählung wie ein Destillat erscheinen lässt, wie ein Traum, der die Magie und das Geheimnis nur durch Andeutungen unterstützt.

    In zwei temporalen Bögen entspinnt sich die Geschichte – einer beschäftigt sich mit der Suche nach dem Film, ein zweiter zeigt die Vergangenheit, als McKenzie Hoovers Assistent war – und der Roman arbeitet dabei wie ein Schweizer Uhrwerk, der die Handlung abwechselnd ineinanderschlingt. McKenzies Erinnerungen an den Direktor werden hier klassisch vorgetragen, während seine Suche mit seltsamen Geschehnissen gespickt ist. Da gibt es Schlösser, Monster, Geisterstädte, Schatten, Legenden, Erinnerungen, Träume in einem abenteuerlichen Setting, das nicht nur Freunde des frühen Films begeistern kann. In einem Kontrapunkt kreist die Erzählung um das Erinnern und das Vergessen. Hiervon zeugen einerseits McKenzies Erinnerungen an Hoover, aber auch an seine Frau und seine Tochter, die eines Tages unauffindbar verschwunden waren und blieben.

    Augusto Cruz hat einen herausragenden ersten Roman geschrieben, der zwar etwas an Austers wunderbares “Buch der Illusionen” erinnert, aber dennoch ganz eigene Wege geht.

    Augusto Cruz García-Mora ist ein mexikanischer Autor, der 1953 in Tampico geboren wurde. Er studierte Kinematographie in Mexiko und an der University of California. Für seine filmischen Arbeiten erhielt er unter anderem Preise vom Instituto Tamaulipeco para la Cultura y las Artes und vom Centro de las Artes von Oaxaca. Cruz steckte viele Jahre Forschungsarbeit in den Roman, und Cruz kann als großer Kenner auf dem Gebiet des Films gelten. Er hat einen erstaunlich visuellen und farbenfrohen Schreibstil, der den Leser in die Welt des Stummfilms einführt. Jeder Schauspieler, von dem er spricht, hat wirklich gelebt, alle Geschichten, die um Filme herum kursieren, sind wahr, und das macht das Buch äußerst interessant. Der Autor hat sich in einem Fernstudium zum Privatdetektiv ausbilden lassen, bevor er sein Debüt zu Papier brachte. Es kann kein Zweifel darüber bestehen, dass er alles, was er dabei gelernt hat, in diesem Roman ausbreitet.

    Zum Schluss sei noch gesagt, dass sich in verschiedenen Besprechungen darüber beschwert wird, dass der Autor wohl noch nie etwas von einem Absatz oder von Satzzeichen gehört hat. Wer also ebenfalls zu jenen gehört, die ein Schriftbild für ABC-Schützen dringend benötigen, um einen Text lesen zu können, denen sei noch etwas Übung verordnet, bevor sie hier zugreifen.

    Rezension erschien erstmals im Phantastikon.

  9. Cover des Buches Teen Scream (ISBN: 9783203841069)
    Rüdiger Dirk

    Teen Scream

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Hollywood Monster (ISBN: 9781439150481)
    Robert Englund

    Hollywood Monster

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Life in Outer Space (ISBN: 9781561459759)
    Melissa Keil

    Life in Outer Space

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Deengla

    Kurzmeinung

    Für Nerds, Freunde von Nerds und Fans toller YA-Romane meiner Meinung nach ein absolutes Muss! Ich bin begeistert!

    Inhalt

    Sam liebt Horrorfilme, Star Wars und World of Warcraft. Mittags versteckt er sich immer mit seinen Freunden, die ebenfalls zu den krassen Außenseiter der Schule gehören, damit der beliebte Sportler Justin nicht noch mehr Gelegenheit zum Mobben hat. Sam hat sich damit abgefunden und ist eigentlich relativ zufrieden mit dem Status Quo, muss er doch nur noch ein Jahr durchstehen und danach kann er die High School endlich hinter sich lassen.

    Doch dann zieht Camilla, deren Vater ein berühmter Musikjournalist ist, nach Melbourne. Und damit ändert sich alles. Denn obwohl sie hübsch ist und mit den beliebten Leuten der Schule abhängt, freundet sie sich auch rasch mit Sam und dessen Clique an. Damit nicht genug, gibt es auch bei Sams Freunden ein paar Veränderungen.

    Sams bester Freund Mike, der täglich zum Karate ging und Karate gelebt und geatmet hat, hört auf einmal damit auf. Allison, die aussieht wie 12, möchte ihren Look verändern. Und Adrian... na gut, er bleibt Adrian.

    Auf jeden Fall wirbelt Camilla alles ganz schön durcheinander und auf einmal tun sich ganz neue Möglichkeiten für Sam und seine Freunde auf. Langsam, aber sicher nehmen sie am Schulleben teil. Vielleicht finden die Nerds dabei ja sogar die Liebe?

    Meine ausführliche Meinung

    Mit geringen Erwartungen ging ich an diese Geschichte heran, über die ich zufällig gestolpert bin. Eigentlich will ich sie jetzt gar nicht so hoch loben, weil dann andere vielleicht zu hohe Erwartungen haben, aber dennoch muss es gesagt werden: ich liebe einfach alles an dieser Geschichte!

    Klingt der Inhalt jetzt nicht besonders außergewöhnlich und vielleicht auch ein bisschen klischeehaft, muss ich doch sagen, dass die Autorin es hervorragend umgesetzt hat! Die Charaktere sind großartig. Besonders Sam, aus dessen Sicht alles geschildert wird, habe ich in mein Herz geschlossen. Auch wenn ich ihn manchmal am liebsten geschüttelt hätte, war der Gute doch manchmal begriffsstutzig - jedoch auf realistische Art und Weise.

    Besonders gut gefielen mir auch die witzigen Kapitelüberschriften sowie die Tatsache, dass alles sich langsam entwickelt hat und man wirklich mit allen Charakteren mitfühlen konnte. Auch, dass die Familien bzw. Eltern nicht komplett ausgeklammert wurden, fand ich prima. Ein großes Extralob für die Freundschaft zwischen Mike und Sam - Sam will seinem Freund zwar helfen, weiß aber nicht so richtig, wie. Mit reden haben die beiden es ja nicht so.

    Ein großes, dickes, fettes Superplus für all die Film- sowie Gameranspielungen! Und die Dialoge. Ach, die Dialoge. Und überhaupt, der sarkastische Erzählstil von Sam. Ich konnte gar nicht genug von diesem Buch kriegen und war wirklich traurig, als es zu Ende war. Ein Extraplus gibt es von mir noch dafür, dass das Ganze in Australien spielt.


    Fazit

    Ein absolut vergnügliches, herzerwärmendes Lesehighlight, in das ich mich verliebt habe und das ich voll und ganz und absolut und dringend empfehle! LESEN!!!!!!

  12. Cover des Buches Das Clean Team (ISBN: 9783453407305)
    Charlie Huston

    Das Clean Team

     (59)
    Aktuelle Rezension von: burnedeyez

    Zufallskäufe können eine tolle Sache sein. Ganz klar. Man entdeckt so Bücher, von denen (bzw. derem Autoren) man im Leben noch nichts gehört hat. So auch in diesem Fall, Charlie Huston war mir bislang kein Begriff und dementsprechend war “Das Clean Team” für mich auch ein ziemlicher Blindflug. Die können natürlich positiv überraschen – müssen es aber nicht zwangsläufig.

    Glücklicherweise kann man aber recht schnell Entwarnung geben, denn Huston hat es sehr schnell geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen. Er wirft den Leser mit Höchstgeschwindigkeit mitten in die Geschichte, ohne große Erklärungen, wer Hauptfigur Web ist und was er überhaupt macht. Dafür nimmt er sich dann aber nach dem kurzen Prolog die nächsten 180 Seiten Zeit – und lässt auch dabei keine Langeweile aufkommen, obwohl die Geschichte bis dahin eigentlich nicht einmal besonders actionreich ist. Tempo kommt trotzdem auf, Spannung auch… und die Action wird dann auf den folgenden Seiten auch ausgiebig nachgeholt, an der Geschwindigkeitsschraube gedreht und ein kleines, absurdes Feuerwerk von unglücklich verketteten Zufällen abgebrannt. Sehr gelungen, bis zum Ende spannend und ohne merkliche Durchhänger, dafür aber mit einer Menge bissigen, wenngleich auch manchmal etwas stumpfen, Humor.

    Die Figuren in “Das Clean Team” sind dabei genau so wichtig für das Gelingen des Buches wie die Story selbst. Mit Web hat Huston einen tollen Anti-Helden geschaffen, der vor Zynismus nur so übersprüht (was aber, wie oben bereits angedeutet, sehr ausführlich und irgendwie nachvollziehbar begründet wird) und eigentlich eine unglaubliche Arschloch-Attitüde an den Tag legt. Trotzdem kommt er sehr sympathisch rüber und kann tatsächlich als Identifikationsfigur gesehen werden. Auch seine Wegbegleiter sind durch die Bank markante, eigenständige Figuren mit Wiedererkennungswert. Auch sie kommen eigentlich mit einem ziemlich guten Hintergrund daher, auch wenn im Fall von Gage ziemlich viel Mysterium dabei ist – was aber nicht störend wirkt, da es gut zur Figur passt. Alle haben allerdings gemein, dass sie mitunter sehr überdreht wirken, was aber gut in den Kontext der Story passt.

    Handwerklich kann man sich über Charlie Huston eigentlich auch nicht beschweren. Grundsätzlich ist sein Stil sehr eingängig und gut zu lesen. Man sollte sich aber bewusst machen, dass der Mann eigentlich ein Drehbuchautor ist und das schlägt sich hier und da auch in der Schreibweise nieder. So ist es anfangs doch sehr gewöhnungsbedürftig, dass die wörtliche Rede nur von Gedankenstrichen angezeigt wird. Dadurch kommt zumindest zu Beginn hier und da mal etwas Verwirrung auf, besonders in Szenen mit vielen Akteuren. Dennoch ist “Das Clean Team” keine schwere Kost. Zartbesaitete sollten sich übrigens vom Setting rund um den Tatortreiniger Web nicht abschrecken lassen. Ja, Huston hat diverse, nicht gerade harmlose, Gewaltspitzen in seiner Story verbaut – diese sind aber tatsächlich nur Spitzen und so wird man nicht permanent mit einem Blutgemetzel überschüttet. Anmerken sollte man vielleicht, dass mir die Übersetzung mitunter etwas wörtlich geschrieben scheint. Wie sonst kommt man auf den Fluch “Fickende Hölle”? Macht aber nichts, ist vielleicht eher unfreiwillig komisch, passt aber in diesem Fall trotzdem gut.

    Fazit:

    “Das Clean Team” ist ein abgefahrener Trip, der in erster Linie durch Hauptfigur Web gestemmt wird. Man sollte als Leser also ein Faible für Antihelden haben. Zudem sollte man sich direkt bewusst machen, dass die Schreibweise Charlie Hustons nicht dem Standard entspricht und hier und da vielleicht auch einmal etwas anstrengend sein kann – ist man aber erstmal in der Geschichte, lässt sie einen dann auch nicht mehr los und ist sehr unterhaltsam.

    Eine Besprechung von www.review-corner.de

  13. Cover des Buches Die Scream Trilogie. Und die Geschichte der Teen- Horrorfilms. (ISBN: 9783453181243)
  14. Cover des Buches Warum schaust du dir so etwas an?: Eine empirische Untersuchung zur Rezeption von Horrorfilmen (Aus Wissenschaft und Forschung) (ISBN: 9783963506123)
  15. Cover des Buches Der Horrorfilm (ISBN: 9783893240562)
    Joachim Müller

    Der Horrorfilm

     (1)
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