Bücher mit dem Tag "horsemanship"
5 Bücher
- Gabriele Dietrich
Pferde brauchen Geborgenheit
(3)Aktuelle Rezension von: Mea_OttenDas Buch ist als Hardcover erhältlich und sehr hochwertig verarbeitet, das Cover ist schön und ansprechend gestaltet.
Die Geschichte hält, was der Titel verspricht: »Pferde brauchen Geborgenheit« erzählt sanft und gefühlvoll die Geschichte von Mutter und Tochter und ihrem Weg mit verschiedenen Pferden. Im Vordergrund steht das Pferdewohl, viel Hintergrundwissen ist in eine Geschichte eingebettet, die einige Problematiken (Traumata von Pferd und Reiter, artgerechte Pferdehaltung, Freizeitreiten und verständnisvoller Umgang vs. Leistungssport und das Pferd als Sportgerät, verschiedene bekannte Trainingsmöglichkeiten, Horsemanship) beleuchten. Der Erzählstil ist flüssig und verständlich, es wurde die Erzählperspektive des auktorialen Erzählers gewählt. Daher folgt man den Gedanken in allen Köpfen, was für manchen Leser ungewöhnlich scheinen könnte, aber gut nachvollziehbar ist. Wer einen spannenden Roman mit Nervenkitzel erwartet, könnte enttäuscht werden, die Geschichte wird einfühlsam und sanft erzählt. Man erfährt viel über bekannte und bewährte Trainingsmethoden, taucht tief in die Pferdewelt und das Stalleben ein. Ein toller Roman für Pferdefans, der zum Nachdenken anregt und Impulse gibt, für ein harmonisches Miteinander zwischen Mensch und Pferd.
Leseempfehlung für alle, die einen Pferderoman voller Geborgenheit suchen. Meiner Meinung nach auch für Jugendliche gut zu lesen, allerdings kein Pferdebuch für Kinder, wie man sie üblicherweise hat, weil manche Pferdethemen schon sehr in die Tiefe gehen.
- Marie Renninghaus
ROTER SAND
(3)Aktuelle Rezension von: Witch-JournalWas für eine Story? Hier stimmt alles. Die Autorin Marie Renninghaus hat hier die Schraube sehr hoch angesetzt. Eine Story voller wunderbarer Handlung, Emotionen, Liebe, Erotik, alle Charaktere an der richtigen Stelle und Schauplätze, bei denen man schon beim Lesen, die Wärme und Schönheit fühlt. Was die Hauptfigur Lea erlebt ist überirdisch, aber so was von toll und wunderbar. Von der ersten Seite an beginnt im Kopf des Lesers ein Film abzulaufen und der hört nicht auf. Der Schreibstil von Marie Renninghaus ist herrlich flüssig, blumig und voller Fantasie. Um so einen Roman zu schreiben benötigte die Autorin eine ganze Menge von Fantasie. Als Leser spielt man in der Story eine Rolle mit und begleitet alle Akteure auf ihrem Weg. Marie Rennighaus hat das grandios umgesetzt und gibt dem Leser das, was er erwartet. Dieser Roman regt auch ein wenig zum Nachdenken an. Kann dies wirklich so geschehen? Ob ja oder nein, der Roman ist gelungen und der Leser wartet auf mehr.
- Theresa Czerny
Die Pferde von Eldenau - Galopp durch die Brandung
(26)Aktuelle Rezension von: DaisiesDaffodilsAndOtherLettersLiebe Daffy,
heute erreicht dich mein Brief zum zweiten Teil der Reihe „Die Pferde von Eldenau“. Theresa Czernys „Galopp durch die Brandung“ erschien bereits 2019 bei Magellan und ist als Hardcover erhältlich. Das Cover sieht wieder einmal umwerfend aus, fügt sich großartig in die Reihe ein und bildet so einen wunderschönen Blickfang in meinem Bücherregal. Doch worum geht es?
Inhalt
Nachdem sich die Ereignisse überschlagen haben, ist Jannis' Stute Dari stark belastet. Da er sie momentan nicht reiten kann und auch nur ganz langsam Vertrauensübungen mit ihr machen darf, hilft er Frida, sich auf das große Strandrennen vorzubereiten.
Frida lebt für dieses Rennen und natürlich für die Repräsentation des elterlichen Reiterhofs. Doch dann passiert ein Reitunfall, bei dem ein Mädchen schwer verletzt wird. Nachfolgend startet eine Hetzjagd gegen die Pferde von Eldenau und Frida muss mit der Hilfe ihrer Freunde und Freundinnen zeigen, dass die Pferde alles andere als gefährlich sind.
Schreibstil
Theresa Czernys Schreibstil überrascht mich immer wieder. Innerhalb des Genres empfinde ich ihren Stil als einen der erwachsenen Schreibstile, wobei es zu keinem Zeitpunkt kompliziert oder abgehoben wird. Ich kann mir gut vorstellen, dass geübte Lesende der Zielgruppe durch die 300 Seiten kommen werden und jede Menge Neues entdecken. Hier beweist Theresa Czenry nämlich ein großartiges Geschick, Wissen in einer aufregenden Handlung einzubauen, sodass große und kleine Pferdefans stets dazu lernen können.
Geschichte
In diesem Teil erleben wir Frida und Jannis mehr und mehr zu einem Team werdend. Natürlich haben sie weiterhin ihre unterschiedlichen Ansichten und Vorlieben, was den Reitsport angeht. Doch die Geschehnisse im vorherigen Buch haben den beiden einen gemeinsamen Strang gegeben, an dem sie ziehen können. Dass sich langsam, aber sicher eine Romanze zwischen den beiden entwickelt ist da ganz sicher mit „dran Schuld“. Ich fand es einfach nur zauberhaft, mitzuerleben wie sie sich ihrer Gefühle immer bewusster werden.
Auch die große Anzahl an Nebenfiguren macht aus der Geschichte eine runde Sache und lässt Eldeneau zu einem Zuhause werden. Es gefällt mir super gut, dass wir die beiden Hauptfiguren in ständig wechselnden Personengruppen kennen lernen dürfen und der Fokus nicht rein auf Fridas und Jannis' Beziehung liegt wie es in anderen Kinder- und Jugendbüchern leider oftmals der Fall ist, sobald sich die Verliebtheit einstellt. Fridas beste Freundin und Jannis' bester Freund nehmen einen großen Anteil an der Entwicklung der Geschichte. Zusätzlich dazu stimmt hier einfach die Dynamik zwischen Familienmitgliedern, Bekannten und Freund*innen.
Im Großen und Ganzen kann ich sagen, Theresa Czenrys Bücher sind für mich mit die besten, die das Pferdebuchgenre zu bieten hat. Ich hoffe, damit konnte ich dich ein bisschen neugierig auf diese Welt machen und zum Reinschnuppern anregen.
Deine Daisy
- Gabriela Proksch Bernabé
NALA - Der magische Steinkreis
(58)Aktuelle Rezension von: Claudia_Anneliese_NitschkeMan möchte einfach wissen, wie es weiter geht. Das beste Indiz für ein gutes Buch. Ich bin begeistert, wie schön sich Abenteuergeist, Pferdeliebhaberei und persönliches Wachstum finden. Es kann besonders Jugendliche gut abholen, die sich an der Schwelle ins Erwachsensein befinden und fragen, wie ihr persönlicher Pfad wohl aussehen wird. Ich bin selber schon ein golden Girl, aber dennoch dabei. Schaut doch mal rein! Claudia Nitschke; @phoenixweg
- Theresa Czerny
Die Pferde von Eldenau - Mähnen im Wind
(41)Aktuelle Rezension von: danielamariaursulaEldenau, ein malerischer Ort mit Naturschutzgebiet und Wildpferden an der Ostsee gelegen ist die Heimat von Frida (fast 14) und sie könnte sich keinen schöneren Ort vorstellen. Auf Gut Eldenau ihrer Eltern werden Pferde und Ponys geliebt, achtsamer Unterricht erteilt, Therapiereiten angeboten und Frida widmet sich voller Hingabe traumatisierten Pferden. Am liebsten aber reitet sie mit ihrem Pony Liv aus und genießt die gemeinsame Verbindung und das Gefühl von Freiheit. Ihr Paradies bekommt einen Riss, als der benachbarte Carlshof von einer Alleinerziehenden gekauft wird und dort ein Reitverein gegründet werden soll, um an Springturnieren teilzunehmen. Für Frida ist das reine Tierquälerei. Doch Nachbar Jannis nimmt nicht nur mit ihr den Bus, er geht künftig sogar in ihre Klasse. Ihre Eltern erwarten, dass Frida sich Mühe gibt und nett zu den neuen Nachbarn ist, aber alles in Frida sträubt sich – solange bis sie Jannis auf seiner Stute Dari springen sieht. Irgendetwas scheint sie auf ihrem ersten Turnier völlig verstört zu haben. Dari ist wie verwandelt und in seiner Verzweiflung wendet sich der herablassende Jannis ausgerechnet an Frida. Zu einem Tier in Not kann Frida nicht „nein“ sagen....
Frida und Jannis, zwei die gegensätzlicher nicht sein könnten. Niemals hätte Frida sich träumen lassen, eines Tages mal freiwillig ein Springturnier zu besuchen, doch was tut man nicht alles für seine beste Freundin Lingh. Diese findet Jannis echt süß, bis sie seinen besten Freund Max kennenlernt... Frida hat einfach keine Chance Jannis zu entkommen. Nein, keine Sorge, es ist kein kitschiger Liebesroman, tatsächlich ist es ein richtig fundiertes Pferdeabenteuer, denn auch wenn Frida und Jannis nicht miteinander können, verbindet sie die Liebe zu Pferden. Jannis junge Stute Darina, genannt Dari ist eine vielversprechende Springhoffnung, von der alle Großes erwarten, bis sie auf ihrem ersten Turnier austickt. Zu Frida fasst sie Vertrauen und ihre gemeinsame Arbeit scheint ihr wirklich zu helfen. Doch Frida spürt ganz genau, dass etwas nicht stimmt und letztendlich beschließen die vier Teenager der Wesensveränderung der Stute auf den Grund zu gehen. Dabei gehen sie nicht nur sehr raffiniert vor, es ist auch richtig spannend! Bis es aber zu den dramatischen Ereignissen kommt, ist es keineswegs langweilig.
Die Liebe der Autorin zu Pferden spürt man auf jeder Seite und sie hat ganz offensichtlich Ahnung, so viel, dass meine Tochter und ich auch nach der Lektüre zahlreicher Pferdebücher noch so einiges googeln mussten. Wir haben also auch noch eine Menge gelernt! Zudem geht es um echte Freundschaft, ja denn einfach so wäre Frida nie zu dem Turnier gegangen und zarte erste Liebe. Aber keine Sorge, es ist wirklich gut gemacht und gut dosiert, meine 12 – jährige Tochter hat sich nicht daran gestört, obwohl sie auf Liebesszenen sehr gerne verzichtet. Der Stil ist sehr angenehm und so macht das Lesen einfach Spaß, egal ob nur beschrieben wird, wie Frida und Liv ausreiten, Frida und Dari zusammen arbeiten, oder ein ganz normaler Schultag, mit viel zu vielen Hausaufgabenüberprüfungen und ähnlichem. Die Zielgruppe findet sich hier absolut wieder. Durch die Erzählweise aus den konträren Sichtweisen von Frida und Jannis, die auch immer entsprechend überschrieben werden, dringt man ganz tief in ihre Gedanken ein und wird richtig Teil dieses Pferdeabenteuers. Wie schade, dass es Eldenau gar nicht gibt und somit Ferien dort leider nicht möglich sind... Immerhin gibt es schon einige Fortsetzungen....
Ein richtig aufregendes Pferdeabenteuer ab 12 Jahren!




