Bücher mit dem Tag "hospiz"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "hospiz" gekennzeichnet haben.

69 Bücher

  1. Cover des Buches Paper Princess (ISBN: 9783492060714)
    Erin Watt

    Paper Princess

     (2.180)
    Aktuelle Rezension von: Willson

    Ich finde das Buchcover ist sehr ansprechend,  vor allem auch für alle jüngeren Leser.  Jedoch werden in diesem Buch Themen wie sexuelle Belästigung und Rache thematisiert und verharmlost,  ja sogar normalisiert. Der Charakter des Jungen in dem sich die Hauptfigur verliebt und auch die meisten männlichen Protagonisten welche vorkommen, werden als muskulös, groß und gutaussehend beschrieben.  Viel mehr erfährt man nicht, die Charaktere werden nur sehr seicht beschrieben.   Diese Aschenbrödel Geschichte würde ich niemandem empfehlen,  

  2. Cover des Buches Die letzten Tage von Rabbit Hayes (ISBN: 9783499269226)
    Anna McPartlin

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

     (1.177)
    Aktuelle Rezension von: Jacky98

    Rabbit Hayes hat Krebs im Endstadium und wird in neun Tagen sterben. Wie soll sie ihrer kleinen Tochter sagen, dass sie bald ohne ihre Mutter leben muss? Wie sollen ihre Eltern es verkraftet, ihre älteste Tochter zu überleben? und wie sollen ihre Geschwister zukünftig nur noch zu zweit das Leben meistern?

    "die letzten Tage von Rabbit Hayes" ist ein wirklich sehr emotionales Buch mit einem ernsten Thema. Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr gut, da sie zwischen den vielen emotionalen Passagen einige sehr humorvolle Gespräche oder Gedanken mit rein gebracht hat. Das hat dazu geführt, dass man einen Moment zum aufatmen und schmunzeln hatte und nicht alles ununterbrochen tieftraurig war.  Das Buch ist in mehreren Perspektiven geschrieben und erzählt aus der Sicht der einzelnen Familienmitgliedern und Freunden von Rabbit. Das hat mir richtig gut gefallen, da man so einfach emotional mehr in der Geschichte drin steckt, da man von jedem die aktuelle Gefühlslage mitbekommt. Neben der Hauptgeschichte um Rabbit, gibt es eine ebenso emotionale Nebengeschichte, welche sehr gut in die Hauptgeschichte eingearbeitet wird. Das Buch wird zum Ende hin immer trauriger, sodass ich auf den letzten Seiten die ein oder andere Träne verdrückt habe. Das schlimmste an diesem Buch war für mich, dass es sich um eine Krankheit handelt und es sich so wie in der Geschichte vermutlich leider sehr häufig abspielt.
    Ich fand das Buch trotz der wirklich traurigen Geschichte sehr gut und werde auf jeden Fall den zweiten Band lesen!

  3. Cover des Buches Love to share – Liebe ist die halbe Miete (ISBN: 9783453360358)
    Beth O'Leary

    Love to share – Liebe ist die halbe Miete

     (687)
    Aktuelle Rezension von: happy_reading_life

    Ein wirklich gelungener und gefühlvoller Liebesroman, der dabei für meinen Geschmack nicht zu kitschig ist, sondern tiefgründig, „langsam“ in der Entwicklung und gefühlvoll. Dabei ist langsam keineswegs negativ gemeint, sondern sticht für mich heraus. Die Beziehung wird einfach so gezeigt, wie sie nun mal ist - ohne es künstlich zu überstürzen. Ich war ganz tief in der Geschichte drin und das kann ich sagen, obwohl ich mich weder in Tiffy noch  in Leon als Hauptcharaktere  so wirklich rein versetzen konnte. Es war richtig schön zu lesen, wie aus einer kuriosen Situation etwas ganz Tiefgründiges entsteht. Vor allem aber auch die Nebencharaktere und die angesprochenen Themen haben mich wirklich berührt und ich fand es super miteinander verbunden, was zwischen Leon und Tiffy, aber auch um die beiden herum, passiert.

  4. Cover des Buches Im Wald (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 8) (ISBN: 9783548289793)
    Nele Neuhaus

    Im Wald (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 8)

     (604)
    Aktuelle Rezension von: Estelle38

    Hier habe ich nun endlich einmal Im Wald von Nele Neuhaus lesen können. Lange hatte es meine Schwester bei sich stehen und ich bin erst vor kurzem wieder auf die Reihe gekommen, die mir bereits früher schon tolle Leseabende beschert hat. Auch dieses Mal war es wieder spannend und gut geschrieben.
    Im Wald ist ein sehr guter und komplexer Krimi. Bis zum Schluss hatte ich wirklich keine Ahnung, wer nun dahintersteckt! EInfach nur hochwertig und weiter zu empfehlen!

  5. Cover des Buches Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry (ISBN: 9783596033744)
    Rachel Joyce

    Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

     (1.348)
    Aktuelle Rezension von: mabo63


    Harold, pesionierter Kauz unfähig das Leben zu geniessen in den restlichen Jahren die Ihm bleiben erhält einen Brief. Eine frühere Arbeitskollegin schreibt sie habe Krebs und müsse bald sterben. Schokiert darüber schreibt er zurück. : "Das tut mir leid, alles Gute Harold"


    Auf dem Weg zum Briefkasten realisiert er dass er das mit geschriebenen Worten so nicht beantworten kann und macht sich auf den Weg zu Ihr. 1000 Kilometer zu Fuss vom Süden Englands bis nach Schottland. Ohne jegliche Ausrüstung. ..

    Seine Frau weiss noch nichts davon.


    In der Ehe haben sie sich auseinandergelebt, sie ständig mit putzen beschäftigt, oder dann schreibt sie Briefe an ihren verstorbenen Sohn. Er schafft es gerade noch den Rasen zu mähen und die Zeitung aus dem Briefkasten zu holen.

    Ständig wirft sie ihm vor er habe David seinen Sohn nie geliebt, habe Ihn nicht gerettet als er einmal fast ertrunken wäre.


    Auf dem langen Weg beschäftigen Ihn In Rückblenden sein Verhältnis zu seinem verstorben Sohn, seine schwieige Kindheit, auch wird das Verhältnis zwischen seiner Frau Maureen und Ihm thematisiert.


    Es schliessen sich ihm mit der Zeit einige Personen an die ihn begleiten, die teilhaben wollen an dieser Reise, mittlerweilen wie Harold in den Medien so was wie ein Held unserer Zeit gefeiert.


    Hier hätte ich es gerne gesehen wenn die Autorin etwas mehr aus diesen Begegnungen gemacht hätte. Zu langatmig und unglaubwürdig waren für mich auch die Beschreibungen wie Harold zb. auf den Hauptstrassen läuft (Wer macht so was??) Dazu ohne jegliche Ausrüstung?

    Das fand ich doch sehr befremdlich.

    Auch sind Ihm alle stets gut gesinnt auf dieser Reise obwohl er wohl wie ein Penner daherkommt.

  6. Cover des Buches Der Augensammler (ISBN: 9783945386484)
    Sebastian Fitzek

    Der Augensammler

     (5.329)
    Aktuelle Rezension von: Isa_He

    Vom Buch „der Augensammler“ empfand ich den Klappentext als sehr ansprechend und ich habe mich auf eine spannende Geschichte gefreut.

    Der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut. Er ist wenig ausschweifend und auf den Punkt gebracht. Erzählt wird die Handlung aus verschiedenen Perspektiven. So erlebt man die Suche nach den verschwundenen Kindern aus der Sicht von Alexander Zorbach und Alina Gregoriev, aber auch aus Sicht der Polizeiermittler. Ebenso erhält man auch Einblicke in die Opferpersepktive des Augensammlers und auch die Sicht vom Augensammler selbst erlebt man auszugsweise in vorm von Briefen. Die Handlung gewann nach und nach an Spannung, aber plätscherte doch eher etwas seicht vor sich hin und auch die beiden Ermittler, die an den Fällen des Augensammlers arbeiteten fand ich eher unsympathisch. Zwar merkte man ihnen die Verzweiflung an, weil sie den Täter nicht finden, aber sie greifen auch zu Mitteln die für mich nicht in Ordnung waren, sodass ich etwas an deren Kompetenz gezweifelt habe. Die Person der blinden Alina ist dem Autor dahingegen sehr gut gelungen. Mir gefielen die Gespräche, die sie mit Alexander über ihre Blindheit und ihren Umgang damit geführt hat sehr gut. Ihre Visionen empfand ich ebenfalls als spannenden Aspekt in der Geschichte. Kann sie wirklich Auszüge aus den Leben der Personen sehen, die sie berührt oder was steckt dahinter?

    Alles in allem gefiel mir der Thriller gut. Er war spannend, es gab einige Überraschungen zu erleben und man hat etwas über die Gestalt des Augensammlers erfahren, wie sein Motiv oder auch wie er auf Alexander Zorbach aufmerksam geworden ist. Es war kein herausragender Thriller, aber ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Daher vergebe ich dem Buch vier Sterne.

  7. Cover des Buches Kaschmirgefühl (ISBN: 9783709934562)
    Bernhard Aichner

    Kaschmirgefühl

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Mira123

    Du, Mira, wann kommt denn eigentlich deine Rezension zu "Kaschmirgefühl" von Bernhard Aichner? Ich bin schon gespannt, was du dazu sagst."

    "Ach, die ist schon online. Schon seit ein paar Wochen."

    "Hä? Bin ich blind?"

    Nein. Die Freundin, mit der ich dieses Gespräch geführt habe, war nicht blind. Stattdessen habe ich es irgendwie geschafft, eine falsche Erinnerung in meinem Kopf abzuspeichern, in der ich die Rezension schreibe und hochlade. Offensichtlich ist sie aber nie online gegangen und ich habe sie scheinbar auch nie geschrieben. Ich habe diesen Roman nur einmal auf diesem Blog erwähnt und das war im Zuge einer anderen Rezension. Die ist tatsächlich vor einigen Monaten online gegangen. Und scheinbar hat das mein Gehirn dazu gebracht, diesen Roman in meinem Kopf ins Regal "gelesen und rezensiert" einzuordnen. Ups?

    Aber ich will meinem Gehirn nicht zu böse deswegen sein. Ich habe mir das Buch angehört, während ich die Kisten für den Auszug aus meinem ehemaligen Studentenheim gepackt habe. Gleichzeitig wurde ich wahrscheinlich auch wieder mit Geigenmusik von meiner ehemaligen Mitbewohnerin zwangsbeglückt. Ich finde, da darf dann auch mal Chaos entstehen. Bin ich froh, dass ich jetzt in einem anderen Studentenheim wohne, ohne Mitbewohner:innen.

    Hier war es so, dass ich den Buchinhalt eigentlich schon vor dem Lesen kannte. Ein paar Wochen bevor 2020 das alles mit Corona losging, hatte ich nämlich das Glück, diesen Text auf der Bühne sehen zu können. Die zwei Schauspieler haben super gut gespielt und ich habe die Aufführung sehr genossen. Auch während ich das Buch anhörte, hatte ich die beiden wieder vor Augen.

    In diesem Roman geht es um Gottlieb, der bei einer Sexhotline anruft. Am anderen Ende der Leitung ist Marie. Doch statt Telefonsex entwickelt sich zwischen den beiden ein Gespräch über ihr Leben, ehemalige Liebschaften, Gott und die Welt. Und eigentlich wissen wir als Leser:innen des Texts nie so genau, was die beiden sich gerade ausdenken und was sie erfinden, um die andere Person zu verwirren, abzuschrecken oder beim jeweils anderen Interesse zu wecken.

    Genauso wie das Theaterstück vor ein paar Jahren hat mir auch das Hörbuch viel Freude bereitet. Es hat mir viel Freude bereitet, diese Geschichte nochmal neu zu entdecken. Und das Hörbuch hatte für meine Zwecke auch die perfekte Länge. Es war nur ein paar Stunden lang und die konnte ich durchhören, da ich eh grade meine Kisten packte und nebenher eh nichts anderes tun konnte.

    Mein Fazit? War als Theaterstück super und funktioniert auch als Hörbuch total gut.

  8. Cover des Buches Zwanzig Zeilen Liebe (ISBN: 9783492309943)
    Rowan Coleman

    Zwanzig Zeilen Liebe

     (277)
    Aktuelle Rezension von: Elizzy

    Zwanzig Zeilen Liebe wird aus drei Perspektiven erzählt. Einerseit von Stella, der Hospizschwester, die Abschiedsbriefe schreibt. Andererseits von Hope, eine kranke Jugendliche, die sich vor allem fürchtet aber am meisten vor dem Leben selbst. Und dann noch von Hugh einem einsamen Mann.

    Wie die Schicksale der drei zusammenhängen ergibt sich erst mit der Zeit. Viel schöner war es aber zu lesen wie sich die Geschichte langsam entwickelt.


    Aber dann wird es zu spät sein.

    Zwanzig Zeilen Liebe S. 178



    Stella schreibt Briefe, letzte Worte von Patienten an deren Herzmenschen. Die Briefe waren witzitg, berührend und wunderschön. Ich habe diese wirklich sehr gerne gelesen und musste bei dem ein oder anderen Brief sogar weinen. Doch Stalla hat auch selbst ihr Päckchen zu tragen und ich fieberte bei ihrem persönlichen Schicksal sehr mit.

    Hope ist der Sonnenschein der Geschichte, ich mochte sie und ihre Art wirklich sehr! Die Liebesgeschichte, die sich bei ihr entwickelt hat mich ausserordentlich gut unterhalten. 

    Und Hugh, ach Hugh! Er war reizend und hat eine wunderbare Rolle in der Geschichte gespielt.

    Ich mochte wie das Buch gegen Ende hin immer aufschlüssiger wurde und wie sich alles fügte. 

    Schreibstil & Cover

    Ein wunderbarer Schreibstil, der berührt und einen mitnimmt. Das Cover und die Aufmachung sind wunderbar.

    Würde ich das Buch Empfehlen?

    Ja auf jeden Fall. Es ist wirklich schade, dass das Buch und die Autorin nicht mehr Anerkennung erhalten haben. Falls ihr das Buch also noch findet – kauft es und lest es!

  9. Cover des Buches Ich an meiner Seite (ISBN: 9783552059887)
    Birgit Birnbacher

    Ich an meiner Seite

     (63)
    Aktuelle Rezension von: FerrAbbs

    Eine interessante Sichtweise eines Individuums, das sich verloren und Fehl am Platz fühlte. Ein Mensch, der sich mit dem Wandel der Gesellschaft seit seiner Inhaftierung nicht zurecht findet und die Dinge erfrischend anders sieht. Alltägliche Abläufe werden absurd dagestellt. Ich musste zwischendurch schmunzeln, da die Gedankengänge und die Gefühlswelten nicht nur zu der Sparte Ex-Knacki, sondern auch zu anderen sozialen Außenseitern passen könnte. Personengruppen, die sich stetig "beweisen" und "einzugliedern" haben. ich bin mir sicher, dass einige der Fragen, die sich die Hauptfigur stellt auch von einigen anderen gestellt werden.... Auch der "Helfer " Börd benimmt sich recht seltsam unsensibel. Einige Passagen waren ein literarisches Vergnügen, wenn auch die Spannungslosigkeit für einige Leser eher nicht das wahre sein könnte.

  10. Cover des Buches Immer noch wach (ISBN: 9783709981184)
    Fabian Neidhardt

    Immer noch wach

     (52)
    Aktuelle Rezension von: hannelore259

    Diese Buch war eine Hommage ans Leben. So schön wie es eben sein kein, so traurig ist es auch oft.

    Wie auch für Alex der mit knapp 30 die Diagnose unheilbarer Magenkrebs und damit eine Lebenszeit von noch etwa 6 Monaten erhält. Für ihn steht fest, er will diese letzte Zeit genießen und keinesfalls mit Therapien oder Krankenhausaufenthalten  verbringen. Das stößt auf Unverständnis und Skepsis, aber schnell wird klar, dass das auf das Traumata zurückzuführen ist, seinen Vater an der gleichen Krankheit elend sterben zu sehen.

    Und so akzeptiert sein nahestehendes Umfeld diese Entscheidung, wenn auch sein bester Jugendfreund Bene und seine Freundin LIsa sehr darunter leiden.

    In den letzten Wochen seines Lebens geht er in ein Hospiz wo er viele Leute triftt, die ihm ans Herz wachsen und die er gehen lassen muß. Diese Zeit fand ich sehr berührend dargestellt, aber eben ohne am Kitsch zu kratzen oder das mit einer riesigen die Tränendrüsen reizenden Keule zu versuchen. Überhaupt lebt dieser Roman von dem feinen Humor, der Beobachtungsgabe und Menschlichkeit des Autors und zeigt auf, was zählt im Leben. 

    Auch mit Hilfe von Rückblenden formt sich ein Bild von Alex, dass die Lesenden verstehen läßt, wie er denkt und fühlt und warum er in bestimmten Momenten auch etwas unklar und unlogisch agiert.

    Mir hat auch gefallen, dass die Wendung im Buch nicht in die Liebesschnulzenecke abdriftet.

    Für mich eine herzerwärmendes Buch, was mir mal wieder aufzeigt wo die Prioritäten im Leben liegen sollten.


  11. Cover des Buches Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer (mit Bonusgeschichten) (ISBN: 9783551316158)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer (mit Bonusgeschichten)

     (3.877)
    Aktuelle Rezension von: Jule_Eigener

    Nach dem Auftakt der Reihe ist auch der zweite Teil sehr gelungen. Ab die Geschehnisse des ersten Buches wird nahtlos angeknüpft und man kann direkt wieder in Katy‘s Gedanken abtauchen. Katy lernt in diesem Teil viel über sich selbst und muss sich auch ihre eigenen Fehler eingestehen, dadurch wirkt sie aber sehr authentisch. Besonders in der Beziehung zu Daemon ist sie mir nur manchmal etwas zu „kindisch“, aber das passt eben zum Alter ihres Charakters. Insgesamt ist die Dynamik im Buch wieder sehr fesselnd. Die Beziehung zwischen Daemon und Katy entwickelt sich so wie die beiden selbst enorm weiter, während die Geschichte eine Wendung nach der anderen macht. Ein sehr spannender zweiter Teil!

  12. Cover des Buches Solange gehört das Leben noch uns (ISBN: 9783949221347)
    Josefine Weiss

    Solange gehört das Leben noch uns

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Silberhauch04

    Der Großvater von Ina verbringt seine letzte Lebenszeit im Teresien-Hospiz. Dort lernt sie auch Richard kennen. Nur Richard ist kein Besucher. Er ist schwer krank und verbringst ebenfalls seine letzte Zeit des Lebens im Hospiz. Nur ist es schon zu spät, als Ina es begreift, denn sie sind schon längst verliebt ineinander. 

    Auch wenn Ina erst zögert, lässt sie sich doch auf diese Liebe auf Zeit ein. Als sie dann noch von Richards Lebenstraum erfährt, versucht sie alles, um ihn diesen Wunsch zu erfüllen. Nur wird die Zeit für Richard immer kürzer. 


    Ich habe schon mehrere Bücher der Autorin gelesen. Der Klappentext versprach eine sehr emotionale Geschichte und deswegen wusste ich schon, dass wieder sehr viele Tränen fließen würden. Ina war eine bemerkenswerte Protagonistin. Sie hatte im Alter von acht Jahren ihre Eltern durch einen Unfall verloren und seitdem lebte sie bei ihrem Opa. Und seit dieser schwer erkrankte kümmerte sie sich um ihn und ging nebenbei noch halbtags arbeiten und gab nachmittags Gitarrenunterricht. Aber der Zustand verschlechterte sich immer mehr, sodass nur noch das Hospiz in frage kam. Und dort lernte sie Richard kennen. Er war auch sofort sympathisch und es war einfach schlimm, dass er auch nur noch kurze Zeit zu leben hatte. 


    Die Geschichte war so emotional. Ich habe unendlich viele Taschentücher gebraucht. Ich fand es besonders schön, wie man das Hospiz kennengelernt hat. Die Ängste, die Ina anfangs hatte, konnte ich absolut nachvollziehen. Und die Autorin hatte es so wunderschön erklärt, sodass ich ein Hospiz jetzt auch mit anderen Augen sehe. Eine Herberge, die Gäste auf ihren letzten Lebensabschnitt beherbergt. Das Thema Tod und Trauer wurde liebevoll und emotional erzählt. Und die Erfüllung von Richards letzten Wunsch war einfach wunderschön. 


    Fazit:

    Eine sehr emotionale Geschichte.

  13. Cover des Buches Jeden Tag ein neuer Himmel (ISBN: 9783404179992)
    Violet Thomas

    Jeden Tag ein neuer Himmel

     (48)
    Aktuelle Rezension von: junia

    Wie kam ich zu diesem Buch?

    Durch eine Buchmesse wurde ich auf die Autorin, die hier unter Pseudonym schreibt, aufmerksam. Ich habe bereits einige Bücher von ihr gelesen. Nachdem dieses hier dann einige Zeit auf dem eBook-Reader vor sich hin schlummerte, habe ich es mir nun endlich mal gegriffen.


    Wie finde ich Cover und Titel?

    Das Cover ist hübsch anzuschauen und der Titel passt auch.


    Um was geht’s?

    Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen, und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension. Lasst euch aber gesagt sein, dass so einiges passiert bzw. bereits passierte in der Welt von Krankenschwester Charlotte. Durch ihre dramatische Vorgeschichte flüchtet sie sich in die Arbeit und ist nur bedingt bereit für ein glückliches Leben. Das obligatorische Missverständnis und die Weigerung, ein Missverständnis gleich zu klären machen die Geschichte zu einem typischen Frauenroman.


    Wie ist es geschrieben?

    Es handelt sich um einen Einzelroman, der also problemlos ohne Vorwissen und Cliffhangergefahr gelesen werden kann. Der Schreibstil ist flüssig und zügig zu lesen, der Ausdruck ist leicht zu verstehen. Sehr gut gefällt mir, dass der Roman in der Ich-Form geschrieben ist, man versucht sich gleich mit dem jeweiligen Protagonisten zu identifizieren und ist irgendwie näher dran am Geschehen. Die Erzählperspektive wechselt aber auch, so bekommt man sehr viel aus verschiedenen Sichtweisen mit. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story zu sein. Die Gegebenheiten konnte ich mir sehr gut vorstellen.


    Wer spielt mit?

    Die Charaktere und deren Entwicklung sind gut gezeichnet. Ich habe sie kennengelernt, ich habe mitgefiebert und mitgelitten. Natürlich hat Charlotte eine schreckliche Erfahrung hinter sich, aber manchmal ist sie mir etwas zu dramatisch, wenn sie jedem unterstellt, sich von ihr abzuwenden. Man könnte fast meinen, sie wäre bereits eine alte Frau und Jahrzehnte allein und von der Menschheit enttäuscht.


    Wie steht es mit der Fehlerquote?

    Das Buch war meines Erachtens gut lektoriert/korrigiert und dementsprechend eine Wohltat für die Augen beim Lesen.


    Mein Fazit?

    Das Buch hat mir gefallen, somit erhält es von mir 4 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden. Es wird nicht das letzte Buch der Autorin sein, das ich lese.

  14. Cover des Buches Die Flockenleserin (ISBN: 9781477826447)
    Mike Powelz

    Die Flockenleserin

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Seehase1977

    Minnie ist unheilbar krank. Ihre letzten Monate soll sie im Haus Holle verbringen. Ein kleines Hospiz, fast wie ein Hotel, gemütlich und kein bisschen düster. Nach und nach lernt Minnie ihre elf Mitbewohner kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Krankheit und Tod machen vor niemandem Halt, egal ob Politiker oder Obdachloser, im Haus Holle sind alle willkommen. Dann erschüttern drei mysteriöse Todesfalle die kleine Wohngemeinschaft. Minnie wird zur Hobby-Miss Marple und ermittelt auf eigene Faust. Sie ist sich sicher, in Haus Holle geht ein Serienmörder um…

    Meine Meinung:

    „Die Flockenleserin“ von Schriftsteller und Journalist Mike Powelz war quasi ein Zufallsfund. Bereits 2013 erschienen, kletterte der Roman auf Platz 1 der Kindle-Charts. Ein bisschen erzählt Powelz in diesem Roman auch seine private Geschichte. Sein Vater Herbert ist sterbenskrank und verbringt die letzten Wochen seines Lebens in einem Hospiz. Mike, der jeden Tag bei seinem Vater ist, lernt nach und nach die anderen Bewohner und ihre Lebensgeschichten und Schicksale kennen. Diese Erfahrungen verarbeitet er mit viel Sensibilität in diesem fiktiven Roman, in dem es am Rande auch um einen kleinen Kriminalfall geht. Im Vordergrund aber stehen die Bewohner, ihre Hintergründe, ihr Leiden sowie die Themen Krankheit und Tod.

    „Im Grunde ist ein Hospiz wie ein schönes Hotel – kein bisschen düster. Weiße Ärztekittel? Fehlanzeige. Haustiere? Erlaubt. Feste Besuchszeiten? Nein. Vorzeitig auschecken? Auch das kommt vor …“

    Viele unterschiedliche Geschichten erwarten mich in diesem Roman. In Haus Holle habe ich mich gleich wohl gefühlt, gemütlich wirkt es, hell und freundlich. Die Bewohner kommen aus allen erdenklichen Gesellschaftsschichten und so vielfältig wie ihre Lebensverhältnisse sind ihre Krankheiten und teils sehr berührenden Schicksale. Und so treffen im Hospiz-Gemeinschaftsraum Politiker, Homosexuelle oder Obdachlose aufeinander, für die Beteiligten nicht immer einfach, doch manchmal werden aus Fremden Freunde und Vertraute, denn letztlich erwartet sie alle das gleiche Schicksal. 

    In Haus Holle gehört der Tod zum Alltag. Stirbt jemand, wird zum Abschied und Gedenken für den Verstorbenen 24 Stunden eine Kerze brennen, oft schon vor ihrem Erlöschen zieht ein neuer Bewohner ein und mit ihm eine neue Lebensgeschichte.

    Powelz erzählt einfühlsam und berührend, mit viel Charme und mit durchaus Tiefgang, der Grat zwischen Lachen und Weinen ist oft schmal, aber immer pietätvoll. Seine Figuren zeichnet er realistisch und lebensnah, was verdeutlicht und verinnerlicht, das Krankheit vor niemandem Halt macht, egal wer oder was du bist.

    Als störend empfand ich jedoch die Serienmörder-Story, meines Erachtens hätte der Roman diese nicht gebraucht, mir war das zu konstruiert, stellenweise zu überzogen und unglaubwürdig.

    Mein Fazit:

    Ein gutes Buch, das ein trauriges und schweres Thema mit viel Charme und Sensibilität erzählt.  Ein Buch, das Angst nehmen und Hoffnung wecken kann. Ein lesenswerter Roman.

  15. Cover des Buches Doctor Sleep (ISBN: 9783453440920)
    Stephen King

    Doctor Sleep

     (553)
    Aktuelle Rezension von: Michael_Gray

    Danny Torrance hat es mit seiner Mutter aus dem Overloock Hotel geschafft. Der alte Koch Halloran gibt ihm Tipps wie er mit den Geistern umgehen kann. Dennoch kommt er mit seinem Shining nicht klar und betäubt sich mit Alkohol und wird wie sein Vater Alkoholiker. Nach dem Tod seiner Mutter zieht er rastlos von Job zu Job durchs Land trinkt, prügelt sich und hat belanglose Affären. Dann kommt er in einer Kleinstadt an trifft einen trockenen Alkoholiker der ihm hilft vom Alkohol loszukommen. Dann tritt das Mädchen Abra mit ihm in Kontakt. Sie hat auch das Shining und eine Sekte die sich der Wahre Knoten nennt ist hinter ihr her und er muss ihr helfen----- Ich habe 1988 The Shining gelesen und habe zufällig gesehen das Stephen King eine Fortsetzung geschrieben hat. Ich dachte erst ich würde nach so langer Zeit nicht mehr mit dem Buch klar kommen aber das war kein Problem. Das Buch ist wie immer bei King super spannend geschrieben und er hat sich wieder eine tolle Geschichte einfallen lassen. Ich bin absolut begeistert!

  16. Cover des Buches Dienstags bei Morrie (ISBN: 9783442487226)
    Mitch Albom

    Dienstags bei Morrie

     (510)
    Aktuelle Rezension von: Karolina_B

    Ich bin absolut begeistert. Mir sind beim Lesen hin und wieder Tränen gekommen. Eine tiefgreifende Geschichte, die wichtige Erkenntnisse des Lebens beinhaltet und sich mit dem Tod und dem Verfall des Körpers auseinandersetzt. Konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Ein Lesemuss!

  17. Cover des Buches Du, ich und die Farben des Lebens (ISBN: 9783548613642)
    Noa C. Walker

    Du, ich und die Farben des Lebens

     (129)
    Aktuelle Rezension von: annislesewelt

    Ein Buch das die Luft zum atmen nimmt, mir das Herz hebrochen hat und Tränen in die Augen steigen ließ.


    Es ist ein Buch das ein wichtiges und schweres Thema behandelt aber auch Hoffnung aufleuchten lässt.


    Janica ist eine übersprudelnde junge Frau mit einem Herzen voller Liebe, quirlig, übermütig und mit einem Faible für Farbbezeichnugen.


    "Johannisbeer-Marmelade-kochen-Rosa" oder "Mein-erstes-Islandfohlen-Braun". So genial, so ideenreich und so treffend.


    Durch eine zufällige Begegnung lernt sie Thomas kennen und die beiden verlieben sich und erleben das Abenteuer Alltag und Liebe in all seinen kunterbunten Farben.


    Doch dann werde sie vom schicksal überrollt. Das Leben wird schwer und die bunten Farben in ihrem Leben werden gedämpft - doch sie sind immer noch zu finden.


    in diesem Buch geht es um Krankheit, Kinderhospiz, Abschied, Tod, Trauer aber auch Liebe, Freude und Hoffnung.

    Hoffnung die über den Tod hinaus geht.

    Der Glaube an Gott zeigt sich ganz dezent, kaum merkbar aber doch erkennbar in der Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod und das ist so tröstend.


    Dieses Buch hat mich mitgenommen in die schweren Zeiten des Abschiednehmens, des Loslassens und der Traurigkeit - ich habe mitgefühlt und ja, auch mitgeweint.


    Dieses Buch ist voller Emotionen und Worte die das Herz brechen lassen trotzdem ist es nicht erdrückend auch wenn das Herz sehr schwer wird.


    Dieser Roman, von dem ich nicht viel erwartet hatte, ja von dem ich dachte "wer weiß ob er mir gefällt" ist mir zum Highlight geworden.

  18. Cover des Buches Das Zimmer (ISBN: 9783833306655)
    Helen Garner

    Das Zimmer

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Jacynthe

    Inhalt


    Nur drei Wochen soll Helen ihre todkranke Freundin Nicole bei sich in Melbourne beherbergen. Solange dauert die spezielle alternative Behandlung, zu der sich Nicole entschlossen hat. Doch der Gast zehrt an Helens Nerven. Es ist weniger die körperliche Arbeit, die ihr zu schaffen macht. Es ist Nicoles Weigerung, sich dem Offensichtlichen zu stellen, ihre ständig zur Schau gestellte Fröhlichkeit und Hoffnung und ihr Festhalten an offensichtlicher Scharlatanerei. Doch wie sagt man einer Sterbenden, dass sie los lassen muss? Steht einem das überhaupt zu?



    Meine Meinung


    Dieser autobiografische Kurzroman stellte sich als überraschend tiefgründig heraus, voller unverblümter Wahrheiten über Freundschaft und Familie, über das Leben und den Tod. Wann ist es Zeit, sich einzugestehen, dass es vorbei ist? Wann und vor allem wie sollte man dies einem Kranken mitteilen? Oder sollte man, im Gegenteil, alles dafür tun, die Wahrheit unter Hoffnungen zu begraben?

    Ehrlich und ohne zu beschönigen stellt Garner die kurze Zeit dar, die sie mit ihrer todkranken Freundin Nicole verbringt. Und obwohl man meinen könnte, dass es vor allem die Kranke selbst ist, die leidet, so verdeutlicht einem das Buch auf fesselnde Art und Weise, dass das Umfeld genau so unter der Situation zusammenbrechen kann. Vor allem, wenn der oder die Kranke sich seinen Zustand nicht eingestehen will.

    Nicole hängt am Leben und greift verzweifelt nach jedem Strohhalm, den sie in die Finger bekommen kann. Dass sie dabei auch mal auf Scharlatane herein fällt, bemerkt sie selbst gar nicht. Andererseits - wem steht es zu, darüber zu urteilen, ob eine Behandlung erfolgsversprechend ist oder nicht? Vielleicht hilft es, das viele Vitamin C, oder die Ozon-Sauna. Und vielleicht hilft es auch, ständig mit einem selbstironischen Lächeln durch die Welt zu gehen und Pflegepersonal und Schmerzmittel abzulehnen.

    Doch bei allem Mitleid für Nicole und Verständnis für ihre Situation - ihr Verhalten sich selbst und vor allem ihren Freunden gegenüber konnte ich absolut nicht nachvollziehen. Am meisten hat mich geärgert, dass sie ihren Aufenthalt bei Freunden stets so darstellte, als sei ihre Gegenwart ein Segen für die Gastgeber.  Helens Unvermögen, mit dieser Situation umzugehen, die alles andere als ein Segen ist, kann wohl jeder Leser gut nachvollziehen, und ich bewundere ihre Ehrlichkeit und Offenheit, die wohl ihr Weg waren, das Erlebte zu verarbeiten. Ihr Buch ist mit Sicherheit eine große Hilfe für alle, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, oder gerne philosophische Fragen über Leben und Tod aus verschiedenen Sichtweisen beleuchten

    Trotz des schwierigen Themas ist das Buch kurzweilig und drückt nicht so sehr aufs Gemüt, wie man vermuten könnte. Im Gegenteil - auf jeder Seite schwingt Hoffnung mit und die stumme Aufforderung, das Leben so zu nehmen, wie es kommt, und das beste daraus zu machen.

    Zum Schauplatz habe ich eine ganz besondere Verbindung, denn Melbourne zählt mit zu meinen Lieblingsstädten und ich habe einige der im Buch erwähnten Orte und Straßennamen wiedererkannt. Zum Titel möchte ich allerdings noch sagen, dass ich den übersetzten Titel nicht so gelungen finde wie das Original. Er suggeriert irgendwie einen beliebigen Raum und Gefühllosigkeit, während "spare room" freundlicher klingt und auch den Inhalt besser widerspiegelt. Nämlich, dass ein Gast, eine Freundin, willkommen geheißen wird, wenn auch nur vorübergehend.

    Ich vergebe 4 von 5 Wolken für dieses letzte Buch aus 2014.
  19. Cover des Buches Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster (ISBN: 9783462051865)
    Susann Pásztor

    Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Schneewehe

    Das Buch „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“ ist wunderbar. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Wie im wirklichen Leben auch, sind die Personen im Roman nicht das, was sie auf den ersten Blick zu sein scheinen. Susann Pásztor gelingt es, die Geschichte, Eigenarten, Stärken und Schwächen von jedem einzelnen zu zeichnen, so dass man als Leser an jedem einen liebenswerte Seite finden kann. Durch kleine Details und Episoden lernt man die Charaktere Stückchen für Stückchen kennen, und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen.
    Das Thema Sterben begleitet das ganze Buch, aber anders als man es sich vielleicht erst einmal vorstellen würde. Es ist das ganze Buch hindurch präsent, aber es ist auch ganz natürlich dabei. Die Geschichte ist aus der Sicht der verschiedenen Charaktere geschrieben, was einem noch einmal neue Aspekte und Blickwinkel zeigt.
    Ich habe das Buch sehr gern gelesen und konnte es kaum aus der Hand legen. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen und habe es auch schon mehrfach verschenkt.

  20. Cover des Buches Interview mit dem Tod (ISBN: 9783442174935)
    Jürgen Domian

    Interview mit dem Tod

     (40)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite
    Jürgen Domian hat in seiner jahrzehntelangen Radiotalkshow nicht nur ein sehr feinsinniges Gespür für andere Menschen entwickelt, sondern auch immer klar seine eigene Meinung vertreten und den Zuschauer und -hörer damit deutlich näher an sich herangelassen als es die meisten anderen Showmaster getan haben. In seinem Buch „Interview mit dem Tod“ ist er sogar noch einen Schritt weitergegangen und hat sich mit dem Thema auseinander gesetzt, vor dem er selbst die größte Furcht hat, unter der er leidet und die er nicht ablegen kann: Das Sterben und der Tod. Und wie der Titel des kurzen Buches bereits nahe legt, hat er dabei die Form eines fiktiven Interviews gewählt, das er mit dem personifizierten Tod führt. Darin eingeschoben sind persönliche Erlebnisse des Autors, so hat er sehr intensiv beschrieben, wie er seinen Vater bei seinem Weg auf der Palliativstation durch das Sterben begleitet hat. Aber auch seine Gedanken zur aktiven Sterbehilfe lässt er mit einfließen.

    Domian wählt dabei einen sehr eingängigen Schreibstil, klare Wortwahl und sehr emotional schildert er seine Erlebnisse, die Interviewsequenzen sind hingegen sehr philosophisch angehaucht. Dabei entwirft der Autor auch ein mögliches Szenario, wie das Leben nach dem Tod aussehen könnte und nähert sich dabei eher östlichen Philosophien an. Dennoch zwingt er den Leser dazu, sich selbst mit seinen Gedanken zu dem Thema auseinander zu setzen, wirft oft mehr Fragen auf als beantwortet werden. Und immer ist der große Respekt des Autors gegenüber den Thema zu spüren, der sich dem schließlich auf ungewöhnliche Weise nähert.

    „Interview mit dem Tod“ ist ein kleines, nachdenkliches Buch mit philosophischem Ansatz. Das Gespräch mit dem Tod ist eingängig, ernsthaft und lebendig, die Beschreibung der persönlichen Erlebnisse berührend und nahbar, das Plädoyer für einen anderen Umgang mit dem Sterben inbrünstig und gut argumentiert. Sehr lesenswert!
  21. Cover des Buches Die Traumweberin (ISBN: 9783956492624)
    Ben Bennett

    Die Traumweberin

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Binchen84
    Inhalt:
    In einer stürmischen Winternacht wird vor der Küste Cornwalls ein bewusstloser Surfer angespült. Es findet sich nicht der leiseste Hinweis auf seine Herkunft – außer einem geheimnisvollen Amulett mit dem Foto einer jungen Frau. Da er nicht aus dem Koma erwacht, wird er in das alte Hospiz am Meer verlegt, in dem die 25-jährige Ruby Light als Krankenschwester arbeitet. Ruby spürt augenblicklich eine tiefe, unerklärliche Verbindung zu dem unbekannten Patienten. Verzweifelt bittet sie ihre Großmutter Tilda, die in St Ives nur als die Traumweberin bekannt ist, sie in seine Träume zu führen – denn nur so kann sie sein Leben retten …(Quelle: Mira Taschenbuch)


    Über den Autor:
    Ben Bennett, geboren 1970, lebt in Barcelona, wo er märchenhaft-spirituelle Bestseller für Leserinnen jeden Alters schreibt – über die große Liebe, echte Freundschaft und die wahren Werte im Leben. Er hat einen kleinen Sohn und zwei Hunde.(Quelle: Mira Taschenbuch) 

    Meine Meinung:
    Bei diesem Buch wurde ich mehr überrascht als ich es für möglich gehalten habe. Die Erwartungen die ich daran hatte wurden übertroffen.
    Ben Bennett hat einen sehr einnehmenden und gut zu lesenden Schreibstil. Seine Gedanken über die Träume und den Sinn des Lebens die er mit in diese Handlung hat fließen lassen, haben mich zum Nachdenken angeregt und lassen mich immer noch nicht los. 
    Die Geschichte an sich ist recht einfach gehalten - eine verlorene Jugendliebe die sich nach Jahren wieder finden. Allerdings hat Ben Bennett hier sehr viele Lebensweisheiten mit in die Story gepackt die daraus etwas wirklich neues und atemberaubendes macht.
    Wer jetzt hier viel Spannung erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Klar ist etwas Spannung vorhanden, nämlich ob Ruby es schafft dem Unbekannten das Leben zu retten und ob es ein Happy End gibt. Aber eben nicht im großen Stil. Hier stehen die Gedanken und der Glaube an die Liebe und der Sinn des Lebens doch eher im Vordergrund.
    Vor dem jeweiligen Kapitel war ein dazu passender Begriff aus dem Lexikon der Träume mit einem beschreibenden Stichwort aufgeführt. So kann man sich schon mal auf das Thema des jeweiligen Kapitels einstimmen. 
    Ruby, die Hauptprotagonistin, kommt bodenständig, entschlossen und einfühlsam rüber. Die Einfühlsamkeit hat mich immer wieder beeindruckt, aber wer in einem Hospiz arbeitet, braucht dies wohl auch. Sie ist mir mit ihrer lieben Art schnell ans Herz gewachsen und ich konnte ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen.
    Tilda, Ruby Großmutter, konnte ich mir ebenfalls bildlich gut vorstellen und ihre wirklich tolle großmütterliche Art konnte mich für sich einnehmen. 
    Auch die anderen Charaktere haben sich hervorragend in das Gesamtkonzept eingefügt. Der eine oder andere war mir etwas unsympathisch aber es können einem ja auch nicht immer alle gefallen. Zudem haben sie der Handlung etwas pepp verliehen. 
    Die vom Autor Ben Bennett beschriebenen Schauplätze wie das verlassene Cottage, das Hospiz oder das Anwesen von Tilda sind sehr liebevoll und detailreich beschrieben, so dass sie schnell vor dem inneren Auge entsteht und man das Gefühl hat, selbst in St. Ives, Cornwall zu sein.

    Fazit:
    Ein sehr gelungenes Buch über die Liebe, den Sinn des Lebens und der Glaube an die Menschen. Es hat mich sehr bewegt und auch im Nachhinein denke ich noch viel über die Hauptaussage dieser Handlung nach. Das Ende ist sehr emotional und ich konnte ein paar Tränen nicht verhindern.
  22. Cover des Buches Joe - Liebe Top Secret (ISBN: 9783899416558)
    Suzanne Brockmann

    Joe - Liebe Top Secret

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Operation Heartbreaker Bd 1: Auf einen europäischen Prinzen wird während dessen USA-Besuch ein Attentat verübt. Ein Doppelgänger des Prinzen, zufällig ein Navy SEAL, übernimmt die Rolle des Prinzen. Allerdings muss er für die Rolle erst vorbereitet werden. Dies übernimmt Medien- & Image Beraterin Veronica. Allerdings gewährt man ihr weniger als 48 Stunden Zeit dafür, den Draufgänger in einen arroganten Prinzen zu verwandeln.

    Joe, der SEAL, entspricht (nur) oberflächlich dem Schema Bad Boy, weshalb Veronica ihn deutlich unterschätzt. Joe unterschätzt sich selbst ebenfalls und glaubt, er sei nicht “gut genug” für Veronica. Eine schwierige Lage, um sich näher zu kommen. Dabei sind doch beide von einander hingerissen.

    So ganz hat mich dieser erste Band noch nicht überzeugt. Ich hatte knallharte Typen und viel Action erwartet. Doch die Handlung war von sehr viel Grübeleien durchzogen, die von wenig Selbstbewusstsein der Personen zeugte. Ebenso gab es erstaunlich viel Gefühl und Romantik, was ich positiv empfand. Es fehlte mir aber etwas an Action im Ganzen, erst der Showdown am Ende brachte die erwartete Spannung.

    Mein Fazit: 4 Sterne für einen guten Auftakt, ich bin gespannt auf Band 2.

  23. Cover des Buches Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster (ISBN: B06X19VDLQ)
    Susann Pásztor

    Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

     (8)
    Aktuelle Rezension von: MissRichardParker
    Fred ist ehrenamtlicher Sterbebegleiter in einem Hospiz. Seine Ausbildung hat er gerade erst hinter sich und nun kommt er zu seinem ersten Einsatz. Karla ist 60 Jahre alt und unheilbar an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt. Fred hat sich auf alles vorbereitet und ist dann doch recht baff, als er merken muss, dass nichts so ist, wie er es erwartet und gelernt hat. Denn Karla ist eine harte Nuss. Doch Fred gibt nicht auf. Schliesslich erhält er unerwartete Unterstützung und sein Leben wird bereichert, wie er es sich nie erträumt hätte...

    Ein sehr schön geschriebenes und gut erzähltes Buch.
    Anfangs hatte ich ein paar kleine Anlaufschwierigkeiten. Danach hat mich das Buch gepackt. Zwischendurch gab es dann leider aber wieder ein paar Hänger. Ich fand es teilweise etwas harzig und holprig. Aber ich konnte dann doch nicht einfach so abschalten. Die Geschichte ist einfach ZU liebevoll und mit der richtigen prise Humor gewürzt, als dass ich mich davon hätte trennen können. Eine Geschichte übers Leben und Sterben, so gekonnt geschrieben dass es einem nicht beelendet und nicht traurig hinterlässt sondern es einfach nur schön war, dabei gewesen zu sein.



  24. Cover des Buches Hundherum Heldenhaft (ISBN: 9783946424260)
    Nicole Pfeiffer

    Hundherum Heldenhaft

     (14)
    Aktuelle Rezension von: KajaPaulan

    Wer Hunde mag und außerdem noch Gutes tun will, wird hier fündig. "Hundherum heldenhaft", herausgegeben von Nicole Pfeiffer, ist nicht nur ein Gemeinschaftswerk der Autorengruppe ForumWort, sondern auch ein Charityprojekt, mit dem Stevies Hundeseniorenhospiz unterstützt wird.

    Es sind ganz unterschiedliche Hunde, von denen die 26 Geschichten erzählen. Junge, alte, mutige und ängstliche. So wie auch "ihre" Menschen ganz unterschiedlich sind und die Beziehungen, die sie zueinander haben, manche sehr vertraut, andere lernen sich gerade erst oder auch neu kennen lernen. Die Geschichten haben unterschiedliche Adressaten, manche der tierischen Helden hat es wirklich gegeben, andere sind erfunden. Aber alle wurden mit Herzblut geschrieben, das merkt man ihnen an.

    Nicht jede Geschichte hat ein Happy End, aber jede vermittelt eine Botschaft: Hunde und Menschen sind durch ein unsichtbares Band miteinander verbunden. Sie bereichern unser Leben. Mit dieser Anthologie wird unseren tierischen Begleitern ein Denkmal gesetzt. Und außerdem noch Gutes getan. Denn den Erlös der Anthologie bekommen nicht die Autoren, sondern er geht an ein Hundehospiz. Ganz klare Leseempfehlung von mir!

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