Bücher mit dem Tag "hotels"
17 Bücher
- Anna Jonas
Das Hotel am Drachenfels
(55)Aktuelle Rezension von: Kat.JaFamilie Hohenstein lebt, liebt und bestimmt seit Jahren im namensgleichen Luxushotel im Siebengebirge.
Maximilian führt das Hotel nach seinen Vorstellungen und duldet weder Einsprüche, noch Widerworte.
Sämtliche Vorschläge für Neuerungen werden kategorisch abgelehnt - selbst wenn sie von Sohn Karl kommen, der ja das Hotel irgendwann übernehmen soll.
Kurz vor dem Saisonhöhepunkt, dem prunkvollen Silvesterfest, taucht ein unerwarteter "Besucher" auf.
Es ist Maximilians Halbbruder Konrad Alsberg, der seine Erbansprüche geltend macht.
Maximilian und Gattin Anne sind entsetzt!
Sie distanzieren sich von Konrad und machen ihm zudem das Leben schwer.
Während die beiden Konrad vehement ablehnen, sind deren Kinder Karl, Alexander und Johanna vom neuen Onkel recht angetan, was für zusätzlichem Unmut in der Familie sorgt.
Eines haben die Männer der Familie Hohenstein jedenfalls gemeinsam: Ihre außerehelichen Frauengeschichten ohne jegliche Gewissensbisse.
Darunter leidet vor allem Karls Ehefrau Julia!
Lediglich Konrad ist ein durch und durch sympathischer Mann, der dazu noch weiss, wie er seine Interessen durchsetzen kann.
Wie jedes Jahr geschehen beim Silvesterfest kleinere Diebstähle, die Maximilian den Gästen jedes Mal großzügig ersetzt. Verdächtigt wird natürlich nur das Personal - die (Stamm-)gäste sind für ihn über jeden Verdacht erhaben.
Und so rücken auch die Bediensteten und die strenge Hierarchie "downstairs" in den Fokus der Leser(innen).
Sämtliche Protagonist(inn)en sind sehr gut beschrieben und man kann die verschiedenen Beziehungen und Verflechtungen gut nachvollziehen, denn trotz großem "Cast" ist es nie verwirrend.
Mir hat gefallen, dass die verschiedenen Bediensteten und deren Lebenslauf einen fast ebenso großen Teil der Handlung ausmachen, wie die Geschichte der "Herrschaft".
Ein wenig Downton Abbey am Rhein.... ;-)
Überhaupt der Rhein - die Landschaftsbeschreibungen sind wunderbar bildhaft und die Autorin schafft es so mühelos, die Leser(innen) durch Zeit und Raum ins Mittel-Rheintal zu katapultieren.
Eine Liebesgeschichte darf aber natürlich auch nicht fehlen: Johanna, ein wenig verliebt in Philipp, den Bruder ihrer Schwägerin Julia, hat noch zwei weitere Verehrer unter den Stammgästen: Der fesche Ungar Victor und der adlige Franzose Frédéric buhlen um ihre Gunst.
Als ein altes Verbrechen ans Tageslicht kommt und sich zeitgleich auch die Diebstähle aufklären, verändert sich das Leben für alle Bewohner im Hotel Hohenstein dramatisch und für immer!
- Inger-Maria Mahlke
Archipel
(68)Aktuelle Rezension von: Vera-SeidlDen mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Roman "Archipel" hatte ich auf eine Empfehlung einer, nach Teneriffa eingeheirateten Deutschen auf dem Land knapp zwanzig Kilometer westlich von Puerto de la Cruz angefangen zu lesen, fand mich aber schnell im grünen Guagua sitzend auf dem Weg nach La Laguna wieder, mehr auf der Suche nach meinem Teegeschäft, von denen es nur zwei auf der Insel gibt, als nach dem Altenheim, wo, der jetzt hunderteinjährige, Julio Baute, el Portereo, in seiner Pförtnerloge sitzt, sich die Vuelta im Fernsehen ansieht und darauf achtet, dass sich die dementen Alten nicht durch die Tür schmuggeln.
Von den vielen Eindrücken der Insel benebelt gelang es mir zuerst nicht, die zahlreichen, von Inga-Maria Mahlke entworfenen Puzzleteilchen zusammenzufügen, auch weil das Puzzle fragmentarisch ist und die Autorin zudem mit ihrer Geschichte am 9. Juli 2015 um 14.02 Uhr beginnt und in den ersten Minuten des Jahres 1920 endet.
Deshalb habe ich die Lektüre erst in Deutschland fortgesetzt und sie am Silvesterabend 2020 beendet.
"Archipel" erzählt die Geschichte von drei Familien; den aristokratischen Bernadottes, Nachkömmlinge von Kolonialherren, die die Falange gründeten; die Bautes, die für die Mittelschicht und für die Sozialisten stehen sowie die Frauen der Morales aus der Unterschicht, die sich eine Moral nicht leisten können.
Ich kenne den Norden Teneriffas gut. Wenn Mahlke den kanarischen "Gofio" erwähnt, hatte ich sofort seinen Geruch in der Nase, höre auch das Quietschen der "Tranvía" in La Laguna.
Trotzdem lieferte mir die Schriftstellerin so viele neue Informationen über den "Archipel", dass ich sie einerseits kaum fassen kann und andererseits schockiert bin.
Zu Letzterem gehören die Salones de Faifes, faschistische Konzentrationslager in Santa Cruz. Oder, dass das Barranco Santos in den Cañadas ein Massengrab ist.
Vor dem Lesen des Buches hatte ich nicht gewusst, dass die Briten größeres Interesse an den Kanaren hatten als die Spanier, denen Sahara Occidental wichtiger war. Natürlich hatte ich von Francisco Franco y Bahamonde gehört, wusste, dass er von 1939 bis 1975 Diktator Spaniens war. Aber, dass er Teneriffa unter anderem auch deshalb mied, weil das einzige Jagdgut dort Kaninchen sind, war mir unbekannt. Den Namen "Jose Antonio Primo de Rivera" hatte ich noch nie vernommen und deshalb nicht um seine Bedeutung für die Falange gewusst.
Wie Inga-Maria Mahlke in einem Interview sagte, spiegelt Teneriffa als Insel das Weltgeschehen "en miniature" ab.
Das leuchtet ein! Trotzdem finde ich es merkwürdig, dass sie, die auf der Insel aufgewachsen ist und so mit ihr und ihrer Sprache verwachsen ist, ihren Roman nur in deutscher Sprache geschrieben hat.
Warum gibt es keine spanische Übersetzung von einem Buch mit dem Titel "Archipel"?
Meine Erklärung ist, dass die Autorin den deutschen Lesern einen Spiegel vorhalten möchte; ihnen ihre Gegenwart mit Hilfe ihrer faschistischen Vergangenheit erklären möchte.
Nicht nur dafür möchte ich ihr herzlich danken, sondern auch dafür, dass das erste Kapitel des Buches die Überschrift "San Borodón" trägt. Jedoch musste ich feststellen, dass damit nicht jene magische Insel im Westen gemeint ist, sondern eine neue, künstliche Insel.
"Neu, durch und durch neu, ... Nicht von der Zeit deformiert, zurechtgerückt, geschliffen. Nicht mit Geschichte behangen, ... Keine Verwerfungen, aufgestautes Geröll, verkrustete Strukturen unter einer nur mit Mühe glattgezogenen Oberfläche."
Ein Personenregister befindet sich am Anfang des Romans, im Glossar erklärt die Autorin die spanischen und kanarischen Begriffe, auch die ursprüngliche Bedeutung von San Borodón.
Folgendes Gedicht schrieb ich hundert Jahre nach der Geburt von Julio Baute:
San Borondón
San Borondón
Es el corazón
Del islas ochos
Trasnochos
Tenerife la cabeza
Alegría y tristeza
El Hierro
Los pies atierro
Quatro cinco seis y siete
Un grande zaguanete
Dentro del nieblas
Despueblas
La isla magica
Lo significa
La veràs
Quizàs
Al solsticio
El mìstico patricio
Navidad
Una visionad
Vera Seidl - Yoko Ogawa
Hotel Iris
(45)Aktuelle Rezension von: PaperboatDie jugendliche Mari arbeitet im Hotel ihrer Mutter am Meer. Eines Abends macht eine Prostituierte einen großen Aufstand und schreit vulgär durch die Gänge. Aus dem Zimmer, aus dem die Prostituierte geflohen ist, ertönt die durchdringende Stimme eines Mannes mit den Worten:“Schweig, Hure!“
Mit diesen Worten beginnt die Faszination Maris für den deutlich älteren Mann. Als sie ihn in der Stadt zufällig wiedersieht, entschließt sie sich ihm heimlich zu folgen, was ihm aber nicht verborgen bleibt. Er spricht sie an, und aus Interesse aneinander verbringen sie Zeit zusammen. Sie verabreden sich an einem folgenden Tag. Mari erfährt, dass der alte Mann Übersetzer ist und Texte aus dem Russischen ins Japanische übersetzt. Maris Faszination für den Mann lässt sie ihn auf die kleine Insel folgen, auf der er wohnt.
Sonst ein sehr zugewandter, behutsamer, höflicher und freundlicher Mann ist das Haus auf der Insel sein Reich, in dem Mari sich ihm komplett unterordnet und beherrschen lässt. Anders als bei ihrer Mutter, deren Herumkommandieren sie als notwendiges Übel erträgt, empfindet sie in den Befehlen des Übersetzers eine sexuelle Lust. Was die beiden abgeschieden im Haus auf der Insel ausleben, könnte auch die Seiten einer BDSM-Novelle füllen. Das Besondere an Yoko Ogawas „Hotel Iris“ empfinde ich in der Vereinigung ihrer sonst üblichen unscheinbaren und bisweilen stillen Beschreibungen der Dinge in einem harten Kontrast mit dem intensiven vulgären Szenario dieser Geschichte.Der ältere Mann, der Übersetzer, wird nie mit Namen erwähnt; er bleibt ein namenloser Herr. Der Gescichte ist dies sehr zuträglich, verstärkt es doch die ungleiche Rollenverteilung zwischen ihm und dem jungen Mädchen, das unvergleichliche Lust dabei empfindet sexuell von dem Mann erniedrigt und benutzt zu werden. Mit einigen Werken Ogawas bin ich bereits vertraut, es war jedoch äußerst erfrischend ihre eleganten, wohl platzierten Worte in dieser anrüchigen Konstellation eines dominant-devoten-Verhältnisses zu erleben. Dabei sind die Attribute auf ihre Weise bunt gemischt: Unschuld sowie Lust, davon haben beide ein wenig; Mari ist unerfahren und unschuldig in allen sexuellen Belangen, während der ältere Mann sich unerfahren und unbeholfen in der Welt bewegt.
Für mich neben „Der Herr der kleinen Vögel“ bisher eines der besten Werke Yoko Ogawas! - Thomas Wiege
Saunaführer 2026/2027 - Wellness, Gesundheit, Genuss
(35)Aktuelle Rezension von: kruemelmonster798Der Saunaführer für Berlin, Brandenburg & Sachsen ist die perfekte Lektüre, wenn es draußen so richtig schmuddelig ist. Etwas darin stöbern und schon bekommt man Lust, die Wohnung gen Sauna zu verlassen...
Gegliedert ist das Buch (ja, es ist tatsächlich richtig dick, ein fettes Taschenbuch) sehr praktisch.
Zum Einstieg gibt es Tipps zum richtigen Saunieren, gerade für Einsteiger hilfreich, dann werden die verschiedenen Saunaarten vorgestellt (also was ist eine finnische Sauna, eine Russiche Banja, ein Caldarium usw.). Ebenso die Piktogramme, die dann durch das Buch begleiten und die alles noch übersichtlicher machen.
Im Anschluss folgt ein kurzer Fotoschwenk über verschiedene Saunawelten deutschlandweit, also nicht nur über die des vorliegenden Buches.
Dann geht es richtig los und viele, viele (58 um genau zu sein) Saunen werden detailliert und trotzdem übersichtlich vorgestellt. Klar könnte man sich das auch auf der jeweiligen Homepage ansehen, aber im Buch hat man schön kompakt gleich ganz viele Saunen im Überblick, das mag ich viel lieber.
Abgerundet wird es von einigen überregionalen Hotel- und Wellnesseinrichtungen, die mich jetzt zwar nicht so interessiert haben, die aber auch kein großes Gewicht einnehmen.
Das separate Gutscheinheft ist natürlich das I-Tüpfelchen. Mit 58 Sauna-Gutscheinen, bei denen man relativ viele auch alleine einlösen kann (steht immer auf dem jeweiligen Gutschein, ob alleine oder nur zu zweit einlösbar) und die zudem eine lange Gültigkeit haben (bis 1.1.2022) freue ich mich richtig auf die nächsten zwei Winter. Praktisch ist hier auch, dass das Gutscheinheft unabhängig vom Buch verwendet werden kann, man also nicht immer das relativ schwere Buch mitnehmen muss.
Auch eine wunderbare Geschenkidee, wobei man sich ja auch durchaus selbst beschenken kann. - Jens van Rooij
HOLIDAY Reisebuch: Hiergeblieben! – 55 fantastische Reiseziele in Deutschland
(98)Aktuelle Rezension von: luckynelliHiergeblieben - ein Titel, der schon alles sagt. Warum in die Ferne schweifen, wenn wir in Deutschland viele tolle Städte und Sehenswürdigkeiten haben. Meist kennen wir uns im Ausland besser aus als in den Städten in unserer unmittelbarer Umgebung. Hiergeblieben ist ein neues Reiseführer-Format, das tolle Fotos, erklärender Text und viele Tipps vereint. Ich war überrascht, welche tollen Dinge es zu entdecken gibt. Und der Vergleich mit bekannten Sehenswürdigkeiten im Ausland und ähnlichen Sehenswürdigkeiten in Deutschland. Weit fahren muss man wahrlich nicht, um das Interessante zu entdecken. Gerade während der Corona-Krise hat es uns zum Wandern in die nähere Umgebung verschlagen. Auch hier waren wir doch sehr überrascht, wie vielfältig, interessant und schön die Natur so um die Ecke ist. Ein absolut empfehlenswerter Reiseführer.
- Joannis Stefanidis
Holy Freaks
(15)Aktuelle Rezension von: ulrikerabeBuntes Menschentreiben am Bahnhof von Bombay. Joannis Stefanidis begegnet dort der Neuseeländerin Amy, die er von nun an seine „schöne Hippieprinzessin“ nennt. Beide sind nach Indien gekommen, in dem Wunsch Heilung zu finden. Doch wenn die beiden sofort physisch getrennte Wege gehen, bleiben sie über die Jahre in ständigem E-Mail Kontakt.
Es ist die Suche dem Sinn im Leben, nach der Erleuchtung, dem Karma, nach transzendentalen Erfahrungen. Es sind viele Episoden, teils heiter, teils nachdenklich stimmend, die Joannis erzählt. Will Joannis zunächst nur seinen lästigen Tinnitus loswerden, begibt er sich über die Zeit in einen Erleuchtungsrausch. Immer wieder begibt sich der Berliner Joannis Stefanidis, den einige vielleicht als Übersetzer der Eragon Bücher kennen, nach Indien, Sri Lanka, Thailand, aber auch nach Peru. Yoga in allen Formen, Ayurveda, Mediation, Schamanen, es gibt fast nichts was er nicht ausprobiert. Es ist ein Ausbrechen aus dem grauen und kalten Alltag des homo digitalis.
So stellt er sich die Frage: „WELCHEN SINN HAT DAS ALLES EIGENTLICH?“, und gibt gleich zu bedenken: „An dieser Frage haben sich schon ganz andere Kaliber die Zähne ausgebissen. Und wahrscheinlich kann dieses Rätsel nur jeder für sich selbst lösen. Vielleicht gibt es ja gar nicht die eine erleuchtende, die ultimative Antwort, sondern nur all die kleinen, persönlichen Wahrheiten, die man in lebenslanger Mühsal selbst herausfinden muss.“
Immer bleibt er respektvoll den (vor allem) asiatischen Weisheiten, den uralten Methoden der Sinnfindung gegenüber, nimmt eher sich selbst nicht ganz ernst und wird niemals betulich. Einzig den Untertitel zum Buch „..wie Shiva mir die Braut ausspannte“ fand ich unpassend.
Auf seinen Reisen lernt er die unterschiedlichsten Menschen kennen, Menschen die wie er auf der Suche sind und deren Heilsboten, guten wie weniger guten. Aber er erzählt auch von den Ärmsten der Armen, von der Kehrseite der wunderbar faszinierenden exotischen Gegenden, die Joannis bereist.
Nett fand ich am Schluss einen Überblick über all die erlesenen Stationen und wie es mit den Menschen, denen Joannis dort begegnete, weiter ging. Damit findet dieses Buch einen runden Abschluss.
- Peter Höh
DUMONT Bildatlas Sardinien
(2)Aktuelle Rezension von: Roswitha_BoehmAuch wenn es als ein Bildatlas ausgezeichnet ist, so würde ich dieses Format eher mit einer (hochpreisigen) Zeitschrift vergleichen. Nicht nur wegen dem Format, sondern auch von der Aufmachung. Es wirkt eben wie ein Reisemagazin. Tatsächlich fällt es aber gerade dadurch leichter, das „Magazin“ in die Hand zu nehmen und sich auf den Inhalt einzulassen und dieser ist wirklich bunt:
Es beginnt mit Impressionen, welche erste (Reise)Lust schüren. Anschließend durchwandert der Leser das Land von Norden nach Süden. Zu jedem dieser Abschnitte wird viel Spannendes erzählt und das mit so viel Liebe, dass man (fast) das Gefühl hat, selbst vor Ort zu sein. Die Beschreibungen sind so bildlich und lebhaft, dass diese Leidenschaft ansteckt. Untermalt ist das Ganze von vielen, großen und kleinen, aber immer farbigen, Fotos.
Ob nun Natur, Kultur, Shopping oder einfach nur Entspannung. Von der Costa Verde über Santa Cristina über Alghero bis hin zu Cagliari bietet Sardinien für jeden Geschmack etwas. Für alle die sich noch nicht sicher sind, ob das Land etwas für sie ist, aber keinen (teuren) Reiseführer kaufen möchten, ist dieser Bildatlas genau das Richtige. Durch die bunte Mischung liest man hier nicht nur einseitig, sondern bekommt ein gutes Gefühl für Land und Leute.
Historische Gast-Häuser und Hotels Baden-Württemberg von Gerhard D. Wulf (1. Oktober 2008) Broschiert
(1)Noch keine Rezension vorhanden- Jeffrey Archer
Kain und Abel
(14)Aktuelle Rezension von: MogulIn diesem Buch, respektive Hörbuch, wird die Lebensgeschichte zweier Männer und ihrer Familien erzählt. Die Story spielt von anfangs 20 Jahrhundert bis in die 1960er Jahre. Abel ist ein Findling, der größtenteils unter sehr ärmlichen Verhältnissen in Polen auf dem Gut eines Barons aufwächst und auf abenteuerliche Weise in den Kriegswirren seinen Weg in die USA findet. Dort verwirklicht er den amerikanischen Traum und wird ein erfolgreicher Geschäftsmann. Kain ist Sohn eines reichen Bankiers aus Boston und wird selbst ein erfolgreicher Bankier. In der Geschichte der beiden Männer gibt es zufällige Berührungspunkte, die zu einer lebenslangen Spannung zwischen den Beiden ursprünglich aus so unterschiedlichen kommenden Milieus führt.
Mir hat dieses spannende Hörbuch sehr gut gefallen, da erstens die Story wirklich gut ist, und da zweitens die Charakteren der beiden Männer sehr interessant gestaltet sind. Das Buch bietet gute Unterhaltung und gibt für mich einen guten Einblick in die damalige Zeit. Die lebendig gehaltene Geschichte konnte mich überzeugen und die faszinierenden Welten von Kain und Abel entführen.
Fazit: Eindeutige Hörempfehlung
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- Andreas Licht
Der schönste Aufenthalt der Welt
(2)Aktuelle Rezension von: AndreasKueck„Ich sterbe über meine Verhältnisse.“ Oscar Wilde
Was haben Simone de Beauvoir, Gerhart Hauptmann und Thomas Mann gemeinsam? Alle diese bekannten Dichterinnen und Dichter haben eine Zeit ihres Lebens in einem Hotel verbracht. Selbstverständlich nicht in einem X-beliebigen Hotel – Nein! – es waren für diese Dichter inspirierende Häuser, die sie beherbergt haben.
Reiner Moritz nimmt uns mit auf eine kulturelle Reise durch Länder und Epochen, öffnet für uns die Eingangstüren von 17 außergewöhnlichen Hotels und lässt uns an deren Zauber teilhaben. Er plaudert gewohnt kurzweilig aus dem „Nähkästchen“ mit seinen vielen Geschichten rund um Literatur und Lebensart – und vergisst auch nicht, den kulturellen und gesellschaftlichen Wandel mit seinen vielfältigen Einflüssen unerwähnt zu lassen.
Dank der großartigen Fotos von Andreas Licht konnte ich die Faszination dieser Häuser nachempfinden und aufgrund eigener Erfahrung durchaus auch bestätigen.
Dabei haben neben den großen, renommierten Häusern wie Hotel Sacher in Wien oder das L´ Hôtel in Paris auch kleinere Häuser ihren Platz in diesem Buch, wie zum Beispiel „unser“ Lieblingshotel in Hamburg: Nachdem wir mehrere Übernachtungsmöglichkeiten ausprobiert (…z.T. auch „ertragen“) hatten, haben wir endlich unseren „Hafen“ in Hamburg gefunden! Darum verzeihen Sie mir bitte die Werbung:
„In jedem Hotel leuchtet Dir heute ein Apfel entgegen. Ich wasche oder schäle diesen Apfel in jedem Hotel. Im Wedina esse ich ihn einfach.“ Martin Walser
…ein wunderbares „Coffee Table Book“, das ich immer wieder gerne zur Hand nehme, um darin zu blättern und zu schmökern!
- Deborah Bladon
WORTH (The Bishops of New York Book 2) (English Edition)
(1)Noch keine Rezension vorhanden - Nora Roberts
Ein Kuss zum Dessert: .: 5
(13)Aktuelle Rezension von: DamarisDyDiese Geschichte habe ich zufällig bei Spotify als Hörbuch entdeckt und da ich ein Fan von Nora Roberts bin, habe ich sie mir ohne mich groß über den Inhalt zu informieren angehört.Die beiden Protagonisten sind mir vorerst etwas unsympathisch durch ihre extremen Einstellungen und ihr Selbstbewusstsein, allerdings blickt man nach und nach mehr und mehr hinter ihre Fassaden, da aus beiden Perspektiven berichtet wird. Hauptsächlich von June, einer erfolgreichen Dessertköchin, dessen Herz nicht offen für die Liebe ist. Während die Geschichte ihren Lauf nimmt kommt es zu ein paar Spannungsmomenten, wie es mit den beiden (June und Blake) weitergeht. Besonders originell oder fesselnd fand ich die Story allerdings nicht.Kann man sich aber gut mal beiläufig anhören um etwas abzuschalten :) - Sabine Strick
Das Erbe der Silverstones
(34)Aktuelle Rezension von: Sarah31Das Erbe der Silverstones ist ein Roman von Sabine Strick.
Wie auch von den anderen Romanen bin ich von diesem hier begeistert gewesen. Der schriebstil der Autorin lässt sich flüssig lesen und lässt keine Wünsche offen.
Spannung von Seite zu Seite ist garantiert, ich konnte das Buch bzw die App nicht mehr schließen, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht.
- Cristian Bonetto
Lonely Planet Reiseführer Italien
(1)Aktuelle Rezension von: Roswitha_BoehmIch muss gestehen, dass ich etwas verwundert darüber bin, dass dieses Buch als „Reiseführer“ deklariert ist. Vielmehr ist es ein richtiger Wälzer, mit seinen über 1.000 Seiten! Zum Mitnehmen finde ich ihn daher wirklich ungeeignet. Wer nur einen bestimmten Ort oder eine bestimmte Gegend des Landes anpeilt, ist mit diesem Exemplar auch nicht unbedingt gut beraten, denn viele spezialisierte Informationen gibt es nicht. Dafür aber breitflächig gestreute Info‘s, rund um Italien als Ganzes. Natürlich gibt es auch spezifischere Angaben: Von Rom und Latium über Turin und die italienische Rivera, bis hin nach Mailand und Südtirol. Aber auch Klassiker wie Venedig und Florenz bis Sizilien und Sardinien, gibt es eine lange Liste von allem was das Reiserherz braucht: Hotels, Restaurants, Sehenswürdigkeiten,… Kleine Auszüge von Straßenkarten helfen bei der Orientierung. Am Ende des Buches ist ein Faltplan eingeheftet, allerdings nur von Rom.
Was diesem „Reiseführer“ fehlt sind zum einen Fotos, die Anregen und Lust machen, das Land zu besuchen. (Es gibt zwar das eine oder andere, aber diese muss man schon suchen.) Zum anderen fehlt es an einer persönlichen Note. Vielleicht mag das daran liegen, dass mehrere Autoren zu Werk waren und die Individualität verloren ging. Mir fehlt es hier an „Geheimtipps“. Dieses Buch ist für mich eher eine Zusammenreihung von Fakten, als ein liebevoll zusammengestellter Reiseführer.
- Svea Jensen
Nordwesttod
(179)Aktuelle Rezension von: Henri3tt3Dieser Krimi ist irgendwie anders als andere, er ist spannend, aber nicht nervenzerfestzend. Er enthält viel Privates und Alltägliches der Ermittelnden, ist aber weder Cozy noch zum Schmunzeln. Und trotzdem ist es immer wieder nett, wenn z.B. die Kommissarin aus Gewohnheit "Grüß Gott!" sagt und ihr mit "Moin!" geantwortet wird. Nur eine Kleinigkeit hat mich genervt: Immer wieder sagen Figuren "Meines Erachtens nach..." oder "Meines Wissens nach...", das ist aber falsch. Es heißt zwar "Meiner Meinung nach...", aber "Meines Erachtens ist das so" oder "Meines Wissens ist das so." Aber das ist wirklich nur ein Detail. Ansonsten hat mir der Krimi sehr gut gefallen.
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