Bücher mit dem Tag "h.p. lovecraft"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "h.p. lovecraft" gekennzeichnet haben.

48 Bücher

  1. Cover des Buches Schatten über Innsmouth (ISBN: 9783518382837)
    H. P. Lovecraft

    Schatten über Innsmouth

     (69)
    Aktuelle Rezension von: benfi
    KURZBESCHREIBUNG:

    Der Student und Erzähler der Geschichte hört auf seiner Reise durch Neuengland von dem eigenartigen Ort Innsmouth, in dem es nicht mit rechten Dingen zugehe und die Einwohner recht seltsam seien. Als der junge Mann im Museum von Newportsbury eine Art Krone mit fischähnlichen Gestalten eingraviert, ist sein Interesse geweckt. Kurzum unternimmt er einen Kurzaufenthalt in dem abgelegenen Ort. Allerdings ist im dort direkt unwohl - die Bewohner sehen komisch aus und weisen einen eigenartigen Gang auf. Der Jüngling beschließt besonders nach den Erzählungen eines alten Trinkers den Ort schnellstmöglichst zu verlassen, jedoch kommt sein angedachter Linienbus nicht. So erlebt der Student die schlimmste Nacht seines Lebens ...


    KOMMENTAR:

    Dieses Buch sollte jeder grusel-begeisterte Fan einmal gelesen haben! Es ist unglaublich faszinierend, wie viel Atmosphäre Autor H.P. Lovecraft in die recht simple Handlung seines einzigen Romans, der während seiner Lebenszeit veröffentlicht wurde, gepackt hat, so dass diese denn Leser wahrhaftig schaudern lässt! Denn die Ereignisse der Story beschränken sich auf ein paar Dialoge und zwischen dem reisenden Amateur-Historiker und diversen Menschen wie dem streunenden Trinker Zadok Allen und einer nächtliche Flucht aus eben jener unheimlichen Stadt Innsmouth sowie vor seinen fischähnlichen Bewohnern. Und natürlich einem wunderbaren abschließenden Plot. Aber die Dichte der Empfindungen, die Lovecraft aus der Sichtweise seines reisenden Studenten herüber bringt, ist wirklich ergreifend! Warum Suhrkamp allerdings den Untertitel 'Eine Horrorgeschichte' gewählt hat, ist mir aufgrund keinerlei vorhandenen typischen Horroreffekte mehr als schleierhaft. Eine sehr qualitative Gruselgeschichte ist 'Schatten über Innsmouth' alle Mal! Leider nur viel zu kurz...
    8,3 Sterne
  2. Cover des Buches Gesammelte Werke. Erzählungen / Der kosmische Schrecken (ISBN: 9783935822688)
    H. P. Lovecraft

    Gesammelte Werke. Erzählungen / Der kosmische Schrecken

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Schöne Ausgabe! Ich lese ja im Moment einige Lovecraft-Sachen – aber es ist immer wieder schön neben den eigentlichen Texten auch noch Kommentare oder Anmerkungen zur Hand zu haben. Und davon wird hier einiges geboten.

    Klappentext:
    Sechs der besten Geschichten vom Altmeister des Horrors in völlig neuer Übersetzung. Zusätzlich enthalten sind Lovecrafts Notizen zu “Der Schatten über Innsmouth” und eine verworfene Fassung dieser unheimlichen Novelle, sowie ein ausführliches Nachwort zur deren Entstehungsgeschichte, geschrieben von den amerikanischen Fantastikexperten S. T. Joshi und David E. Schulz. Die Neuauflagen der Reihe sind ausgestattet mit Leseband und Schutzumschlag in der Festa-Lederoptik – robust und bibliophil.

    Der Band:
    Enthalten sind:

    - Die Ratten im Gemäuer

    - Das Ding auf der Schwelle

    - Dagon

    - Der Flüsterer im Dunklen

    - Der Außenseiter

    - Der Schatten über Innsmouth (plus Anmerkung, Lovecrafts Notizen, Verworfene Fassung)

    Mit Ausnahme von „Der Außenseiter“ eine tolle Mischung unterschiedlichster kosmischer Schrecken – mir hätte da die Farbe aus dem All noch gut gefallen, aber okay. Auch die Mischung der Texte ist super. Als Kicker zum Einstieg gibt es „Die Ratten im Gemäuer“, dann folgen mit „Das Ding auf der Schwelle“ und „Der Flüsterer im Dunklen“ zwei mittellange Geschichten unterbrochen von den beiden kürzeren „Dagon“ und „Der Außenseiter“; bevor „Der Schatten über Innsmouth“ die Sammlung mit seinen Zusatztexten als Höhepunkt abschließt. Sehr schön komponiert. Da hat sich jemand was bei gedacht.

    Ich glaube zu den einzelnen Texten muss ich im Einzelnen nichts schreiben. „Die Ratten im Gemäuer“ sind eine tolle, straight erzählte Geschichte um das Abgleiten in den Wahnsinn. „Das Ding auf der Schwelle“ ist von den kürzeren Novellen wahrscheinlich die, die ich am liebsten lese, denn diese in-den-Körper-eines-anderen-wechseln-Sache ist echt klasse und konsequent durcherzählt. Absoluter Anlesetipp, die 36 Seiten lohen sich absolut. „Dagon“ schildert das Aufeinandertreffen eines Seemanns mit etwas, was sein Gehirn nicht verarbeiten kann. „Der Flüsterer im Dunklen“ handelt von einer außerirdischen Rasse, die eine entfernte Region bedrohen und der Außenseiter überrascht mit seinem letzten Satz jeden Leser der Welt, es sei denn, er hätte schon mehrere Lovecraft-Geschichten gelesen…

    Den krönenden Abschluss bildet „Der Schatten über Innsmouth“, die präzise Studie eines degenerierten Küstendörfchens, das sich an den Hals einer düsteren Tiefsee-Gottheit geworfen hat. Ohnehin schon eine tolle Sache, aber durch die „Bonus-Tracks“ zusätzlich aufgewertet. Gerade bei Lovecraft finde ich Sekundärtexte immer sehr wichtig, da sie einem oft eine zusätzliche Dimension eröffnen.

    Mein Fazit:
    Wie immer lässt sich bei Lovecraft nicht viel herummäkeln. Entweder man steht drauf oder man ignoriert ihn. In diesem Band sind zudem noch mit Schatten über Innsmouth und Der Flüsterer im Dunklen schonmal zwei meiner Lieblingsgeschichten. Als kleinen Bonus gibt es dann noch Anmerkungen zu Innsmouth, Lovecrafts Notizen zu ebendieser Geschichte und dann noch eine verworfene Fassung. Besonders die Notizen fand ich sehr interessant, denn ähnlich sieht es aus, wenn ich Rollenspielmaterial schreibe – ich sammle wie wild Ideen, recherchiere Details, würfle sie wild durcheinander und kombiniere sie dann zu einem großen Ganzen. Ähnlich scheint der große Meister vorgegangen zu sein.

    Was „Der Außenseiter“ mit „kosmischen Schrecken“ zu tun hat, ist mir zwar etwas schleierhaft, aber die Story ist gut, sie benötigt nur knapp 10 Seiten – okay, die darf trotzdem in den Band, denn ansonsten ist die Auswahl der Texte in Hinblick auf das Thema durchaus gelungen.

    Okay, ich muss noch minimal auf hohem Niveau herummäkeln, denn den Preis von 24 Euro finde ich dann doch recht sportlich. Ich weiß – kleiner Verlag, kleine Auflage, tolle Ausstattung… aber das ist schonmal ne Ansage und Impulskäufer wird man damit nicht gerade fischen.

  3. Cover des Buches Berge des Wahnsinns (ISBN: 9783865524225)
    H. P. Lovecraft

    Berge des Wahnsinns

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Zur vollständigen Buchbesprechung im Podcast geht es hier:

    https://www.podbean.com/media/share/pb-n9uhj-117e4ae

    Vorsicht, Spoiler!

  4. Cover des Buches Die Spur des Hexers (ISBN: 9783404207602)
    Wolfgang Hohlbein

    Die Spur des Hexers

     (29)
    Aktuelle Rezension von: n8eulchen

    Inhaltsangabe:

    Wir schreiben das Jahr 1883. Vor der tückischen Küste Schottlands erleidet ein Viermaster Schiffbruch. Nur wenige Menschen überleben die Katastrophe. Unter ihnen ein Mann, der die Schuld an dem Unglück trägt. Ein Mann, der gejagt wird von uralten, finsteren Göttern … 

    Handlung:

    Wir lernen Roderick Andara, den sogenannten Hexer, kennen und erfahren, warum er tat, was er tat. Er wird gejagt, von finsteren und abgrundtief bösen Mächten, die nur eines im Sinn haben: seinen Tod.

    Roderick Andara wirkt unnahbar, ja schon arrogant. Und doch steckt in ihm ein sensibler Mann, verhüllt von Mantel und Degen, der viel verloren hat und im Grunde nur das Beste für alle wollte.

    Meinung:

    Die Ebook-Version mit der Vorgeschichte zur Idee des Hexers las sich sehr lebendig und hat mich ebenso sehr gefesselt. In der Hexer-Reihe nimmt sich Hohlbein der Idee des Cthulhu-Mythos von H. P. Lovecraft an. Die Geschichte spielt 1883 in Schottland. Für mich genügend Argumente, um dieses Mammutwerk mit 68 Teilen nach und nach zu lesen.


  5. Cover des Buches Stadt ohne Namen (ISBN: 9783518392560)
    H. P. Lovecraft

    Stadt ohne Namen

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Eliza_
    War mein erstes Buch von H.P.Lovecraft und wird wohl auch mein letztes sein.
    Dieses Buch enthält einige Kurzgeschichten, nach den ersten drei Geschichten wollte ich das Buch schon wieder auf meinen SuB packen, wenn man sich allerdings an seinen langatmigen und altbacken Schreibstil gewöhnt, kann man die Geschichten recht flüssig durchlesen und man glaubt es kaum, sogar teilweise richtig spannend. H.P.Lovecraft spielt mit unseren Ängsten. u.a. Das Haus das Menschen tötet, das versunkene U-Boot am Meeresgrund, ein Fahrradfahrer der vom Unwetter überrascht wird und in einem verlassenes Haus Unterschlupf findet, ein Arzt der versucht Leichen wieder zu beleben, Grabschänder die das falsche Grab plündern, usw.
    Ich werde keine weiteren H.P.Lovecraft Bücher lesen, ist nicht meins.
  6. Cover des Buches Das Ding auf der Schwelle (ISBN: 9783518368572)
    H. P. Lovecraft

    Das Ding auf der Schwelle

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Elbenwind

    Fünf unheimliche Kurzgeschichten von H.P.Lovecraft finden sich in diesem Band. Die erste Erzählung hat mir mit Abstand am besten gefallen. „Das Ding auf der Schwelle“ beginnt mit folgendem Satz: „Es ist wahr, daß ich meinem besten Freund sechs Kugeln durch den Kopf gejagt habe, und doch hoffe ich, mit dieser Erklärung beweisen zu können, daß ich nicht sein Mörder bin.“ [S.7, Suhrkamp]
    Der Ich-Erzähler beschreibt die Veränderungen an seinem Freund Edward Derby, nachdem dieser die 15 Jahre jüngere Asenath White heiratet. Dieser wird nachgesagt, einen sonderbaren Einfluss auf andere Menschen zu haben. Das Grauen nimmt seinen Lauf. Die zweite Geschichte war ebenfalls super. „Der Außenseiter“ ist zwar nur wenige Seiten lang, aber hat bei mir dafür umso länger nachgeklungen. Auch hier wird die Geschichte aus der Sicht eines Ich-Erzählers geschildert, der ohne Langzeit-Erinnerungen in einem alten, verfallenen Schloss lebt. Eines Tages beschließt er einen Turm hochzuklettern, um einen Blick auf die Welt außerhalb des Schlosses zu werfen. Die dritte Geschichte „Die Farbe aus dem All“ ist an einigen Stellen etwas langatmig, hat mich insgesamt aber auch gut unterhalten. Es geht um eine seit einem Meteoriten-Einsturz verfluchte Heide, die einer Familie zum Verhängnis wird. Die beiden letzten Geschichten „Träume im Hexenhaus“ und „Der Schatten aus der Zeit“ waren nicht ganz nach meinem Geschmack, vor allem letztere war viel zu langatmig. Bei beiden Geschichten spielen Träume eine wichtige Rolle, die die Existenz einer anderen Dimension andeuten.

    Edgar Allan Poes Einfluss ist in Lovecrafts Geschichten spürbar. Der Aufbau der Geschichten und die bedrückende Atmosphäre sind ähnlich. Bei Lovecraft kommt das Böse aber meistens aus dem Kosmos bzw. einer anderen Dimension. Außerdem beschreibt er das Geschehen meistens in Form einer Chronik. Der Sprache haftet etwas Altertümliches an, sie ist aber leicht lesbar.

    Für Fans dieses Genres auf jeden Fall empfehlenswert. Das Buch eignet sich aber auch als Einstieg in Lovecrafts schaurige Welt.

  7. Cover des Buches Der Hexer - Das Haus am Ende der Zeit (ISBN: 4026411107738)
    Wolfgang Hohlbein

    Der Hexer - Das Haus am Ende der Zeit

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Mit H.P. Lovecraft reist Robert nach London, glücklich den Fallen des Shoggoten und der Hexe Lyssa entkommen, doch Robert hat sein Herz an sie verloren. Während er darum kämpft Priscillas Geist aus den Fängen Priscillas zu befreien, hat der Fluch, der seinen Vater getötet ihn, ihn eingeholt. Yog-Sothoth hat bereits weitere Shoggoten ausgeschickt, um Robert zu vernichten.

    Gänsehaut pur! Temporeich geht es weiter – der Leser kommt kaum zu Atem. Man traut keinem neuen Charakter, jeder Schritt ist unsicher, hinter jeder Ecke lauert das Grauen. Keine Lektüre für verregnete Herbstabende, denn die Gruselelemente sich plastische und Effekte dramatisch gesetzt. Düstere Fantasy-Lektüre, die mich einfach nur begeistert! Mit H.P. Lovecraft hat Hohlbein seinem verzweifelten Hexer zudem einen Freund an die Seite gestellt, der herrlich vielseitig und immer für eine Überraschung gut ist.

    Ich kann die Reihe nur empfehlen!

  8. Cover des Buches Necronomicon (ISBN: 9780575086883)
    H. P. Lovecraft

    Necronomicon

     (19)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Der Hexer - Im Bann des Puppenmachers (ISBN: 4026411108506)
    Wolfgang Hohlbein

    Der Hexer - Im Bann des Puppenmachers

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Während Robert sich erneut dem grauenhaft Labyrinth in Amsterdam stellen muss, diesmal an der Seite der Templer, stellt sich Howard seiner Vergangenheit. Das Todesurteil seiner Brüder hat ihn einst in die Welt gejagt und alles zerstört, was ihm lieb und teuer war. Jetzt will er die Jagd beenden, doch die Strafe ist perfider als er es sich ausgemalt hat.

    Der siebte Band ist wieder eine gnadenlose und atemlose Verfolgungsjagd. Der Kampf gegen die großen Alten scheint aussichtslos, doch Robert und Howard werden nicht aufgegeben und gerade die scheinbare Übermacht sorgt für ununterbrochene Spannung beim Leser, in welcher Form Cthulu wieder zurückgedrängt werden kann.

    Eine rasante Fortsetzung, die allerdings keine weiteren Erkenntnisse oder Entwicklungen bringt. Der böse Cliffhanger sorgt allerdings dafür, dass man sofort zum nächsten Band greifen will.

  10. Cover des Buches Cthulhu. Geistergeschichten (ISBN: B0000BSF6Q)
    H. P. Lovecraft

    Cthulhu. Geistergeschichten

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Elbenwind

    Sechs spannende Geistergeschichten für Gruselliebhaber. Es geht um einen Maler, der schreckliche Bilder erschafft (Pickmanns Modell); einen Familienansitz, um den sich unheilvolle Geschichten ranken (Die Ratten im Gemäuer); die unheimlichen Melodien eines einsamen Geigenspielers (Die Musik des Erich Zann), eine alte Kirche, in der ein Schriftsteller ungewollt ein Monster beschwört (Der leuchtende Trapezoeder); ein abgeschiedenes Dorf, in dem das Grauen seinen Lauf nimmt (Das Grauen von Dunwich) und einen Nachlass, der schreckliches offenbart (Cthulhus Ruf). 

    Die Geschichten ähneln sich im Aufbau. Fast immer werden rational denkende Menschen vom Übernatürlichen eingeholt. Auch wenn man als Leser ahnt, in welche Richtung die Geschichten gehen, bleibt es doch überraschend, in welcher Form es schlussendlich geschieht. Lovecraft schafft es eine Atmosphäre aufzubauen, die einen nicht mehr so schnell loslässt.
    Der Einfluss von Edgar Allan Poe ist mir sofort aufgefallen: der Aufbau der Geschichten, Katzen und Hunde, die die Präsenz von etwas Übernatürlichem vor dem Menschen spüren, Ratten als die Vorboten des Unheils.
    Die Übersetzung von H.C.Artmann hat mir gut gefallen. Sie ist flüssig lesbar und trotzdem haftet der Sprache noch etwas Altertümliches an.

    Das ist mein erster „Lovecraft“ und ich habe mich für diese Kurzgeschichten-Ausgabe entschieden, da sie „Cthulhus Ruf“ enthält. Eine seiner bekanntesten Erzählungen und grundlegend, wenn es um den von ihm erfundenen Cthulhu-Mythos geht, der in der Phantastischen Literatur später auch von anderen Autoren aufgegriffen und weiterentwickelt wurde. Dabei geht es im Groben um Überwesen („Die Großen Alten“) im interstellaren Raum, deren Existenz über Jahrmillionen zurückreicht und die auch auf der Erde zuweilen ihr Unwesen treiben. „Cthulhus Ruf“ ist eine interessante Erzählung, aber mir hat die packende Atmosphäre gefehlt, die mich bei den anderen Geschichten so fasziniert hat. Meine Favoriten sind „Die Ratten im Gemäuer“ und „Das Grauen von Dunwich“, wobei ich das Ende von „Pickmanns Modell“ auch genial fand. Auf jeden Fall sicher nicht mein letztes Buch von H.P.Lovecraft.

  11. Cover des Buches Der Hexer - Tage des Wahnsinns (ISBN: 4026411108223)
    Wolfgang Hohlbein

    Der Hexer - Tage des Wahnsinns

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Robert versucht immer noch seine Priscilla den Fängen der Hexe Lyssa zu entreißen. Dafür sucht er die Klinik auf, in der H.P. Lovecraft das Mädchen untergebracht hat. Doch dort braut sich Unheil zusammen: Lyssa ist nicht untätig geblieben. Robert konnte zwar die Rückkehr der GROSSEN ALTEN verhindern, aber dreizehn der mächtigsten sind entkommen und mit ihnen hat sich Lyssa verbündet.

    Es bleibt weiterhin spannend, aber in diesem Band tritt die Geschichte etwas auf der Stelle. Robert nervt mich mit seiner Verliebtheit in die schizophrene Priscilla, seinem permanenten Misstrauen in Lovecraft und seinen kindischen Wutausbrüchen. Mir wäre es lieber gewesen, wenn die Geschichte hier vorangeschritten wäre, statt eine verzweifelte Liebesgeschichte zu konstruieren. Vielleicht wird daraus noch etwas aufgebaut – schließlich folgen noch 20 Bände – aber erstmal ist dieses Buch eine Nullrunde. Die Geschichte unterhält noch, bietet aber nichts Neues.

    Das Vorwort bietet noch mal einen Blick hinter die Kulissen und das große Geheimnis um den Schöpfer des Hexers.

    Man möchte gleich zum nächsten Band greifen, denn auch wenn hier nicht viel passiert, will man wissen wie es weitergeht! Grusel-Unterhaltung vom Feinsten!

  12. Cover des Buches Lovecrafts Schriften des Grauens 01: Das Amulett (ISBN: B0821Q7ZV8)
    William Meikle

    Lovecrafts Schriften des Grauens 01: Das Amulett

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    Die meisten Geschichten über H.P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos spielen in den 1920er und 1930er Jahren. Der Roman „Das Amulett“ des Schotten William Meikle stellt da eine angenehme Abwechslung dar und verlegt die Handlung in die schottische Gegenwart. Ein paar Reminiszenzen an die Vergangenheit gibt es allerdings trotzdem. Und das nicht nur in Form eines uralten Amuletts und jahrhundertalter Beschwörungsformeln. Der Privatdetektiv Derek Adams ist großer Fan der Hardboiled-Geschichten von Raymond Chandler und Dashiell Hammett und lebt diese Leidenschaft vor allem in seinem Beruf aus. Er hat ein einsames Büro, trägt billige Anzüge und ist sowohl dem Alkohol als auch den Zigaretten sehr zugetan. Als er von der reichen Fiona beauftragt wird, ein gestohlenes Amulett wiederzufinden, mutet das zunächst nach einem typischen Noir-Krimi-Auftrag aus. Doch schon bald sterben die Menschen um ihn herum unter mysteriösen Umständen und die Handlung wird immer phantastischer, inklusive Monster und schwarzer Messen.
    Die Geschichte ist aufgezogen wie ein Hardboiled-Krimi, wird aus der Ich-Perspektive erzählt und die meiste Zeit über spannend erzählt. Über gelegentliche Längen und gewisse Genre-bezogene Klischees habe ich da gerne hinweggesehen. Nicht ganz so passend fand ich allerdings die zwar gut betonte, aber nicht wirklich stimmige (knapp sieben Stunden lange) Hörbuchfassung von Markus Pol, die im besten Fall solide war.

  13. Cover des Buches Der Hexer - Die Chrono-Vampire (ISBN: 4026411108308)
    Wolfgang Hohlbein

    Der Hexer - Die Chrono-Vampire

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Robert erwacht in seinem zertrümmerten Haus mit weiteren Leichen, die er diesmal Scotland Yard irgendwie erklären muss. Inspektor Thornills Misstrauen wächst mit jeder fadenscheinigen Erklärung die Robert ihm auftischt bis die düstere Macht erneut zuschlägt. Howard und Rowlf dagegen sitzen in Necrons Drachenburg fest. Sie rechnen mit dem Schlimmsten, doch dann macht Necron ihnen einen verblüffenden Vorschlag.

    Der sechste Band unterhält wie gewohnt mit düsteren Actionszenen, die den Leser rasant durch das Buch jagen, wartet aber auch mit ersten Hintergrundinformationen zu Howard auf. Damit bleibt der Leser bei der Stange, denn auch wenn die Atmosphäre und Rasanz der Geschichte exzellent ist, dass allein genügt nicht, um das Interesse wachzuhalten. Ab und an muss die Geschichte sich auch weiterentwickeln. Das geschieht hier, wenn es auch nur ein winziges Häppchen ist. Dieses eröffnet aber einen neuen Erzählstrang, der weitere Fragen, Verwicklungen und Geheimnisse aufwirft. Es wird also nicht langweilig.

    Düster, komplex und immer wieder witzig bringt der sechste Band ein neues Element in die Geschichte ein. Ich liebe diese Serie und bin sehr gespannt wie sich alles weiter entwickelt.

  14. Cover des Buches Der Seelenfresser (ISBN: 9783404207619)
    Wolfgang Hohlbein

    Der Seelenfresser

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Der uralte finstere Magier Necron hat den Sohn seines Erzfeindes Andara aufgespürt und setzt alles daran ihn zu vernichten. Er schickt Shannon, einen seiner berüchtigten Drachenkrieger aus, Robert zu töten, doch der Zufall führt die beiden jungen Männer zusammen und eine Freundschaft entwickelt sich. Necron ist aber nicht der einzige Feind, der sich gegen Robert erhebt: ein weiterer magischer Orden setzt sich auf seine Fährte.

    Endlich kommt Bewegung in die Sache. Nachdem die GROSSEN ALTEN und die Hexe Lyssa in den letzten Bänden dominierten, tauchen jetzt zwei mysteriöse Orden auf, die ihre eigenen Ziele verfolgen. Necron ist schon kein Unbekannter mehr, aber die Drachenkrieger und DeVries sind neue Mitspieler, die auf eine neue Dimension hoffen lassen. Ich bin gespannt wie sich das entwickelt.

    Hochspannende Gruselunterhaltung mit immer neuen Ideen macht den Hexer zu einem genialen Abenteuer mit einzigartiger Atmosphäre.

    Das Vorwort gibt einen amüsanten Einblick in die Schreibwerkstatt des Autors und leitet die Geschichte perfekt ein.

    Ich kann den nächsten Band nicht erwarten!

  15. Cover des Buches Das Grauen im Museum und andere Erzählungen (ISBN: 9783518375679)
    H. P. Lovecraft

    Das Grauen im Museum und andere Erzählungen

     (18)
    Aktuelle Rezension von: metalmueller1807
    Eine meiner absoluten Lieblingsgeschichten von H.P. Lovecraft ist "Das Grauen im Museum". Weitere Höhepunkte sind "Das wimmelnde Chaos", "Flügel des Todes", "Der Fluch des Yig" oder "Der Hügel". Alle Geschichten in diesem Buch hat H.P. Lovecraft übrgiens - genau wie bei "Azathoth" - ausschließlich in Zusammenarbeit mit anderen (aber völlig unbekannten) Autoren geschrieben.
  16. Cover des Buches Gesammelte Werke. Erzählungen / Die Großen Alten (ISBN: 9783865520678)
    H. P. Lovecraft

    Gesammelte Werke. Erzählungen / Die Großen Alten

     (6)
    Aktuelle Rezension von: SitataTirulala
    "Das Leben ist etwas Abscheuliches, und hinter allem, was wir darüber wissen, schielen dämonische Andeutungen der Wahrheit hervor, die es zuweilen um ein Tausendfaches abscheulicher machen." ---------- Meine allererste Berührung mit dem legendären Howard Phillips Lovecraft fand in Form dieses Kurzgeschichtenbandes statt, den ich einfach aus der Bücherei mitnehmen musste, nachdem sich ein Bekannter regelrecht in Lobhuldigungen über diesen Autor ergangen hat. Dass es sich dabei um Band 22 aus der Reihe "H.P. Lovecrafts Bibliothek des Schreckens" handelt, hat mich erstmal nicht abgeschreckt. Schließlich ist es eine Sammlung von Kurzgeschichten, die sich unabhängig voneinander lesen lassen. Und das tun sie tatsächlich, auch wenn man immer mal wieder auf Namen stößt, die bereits in vorigen Geschichten erwähnt wurden. Mir persönlich hat es eine diebische Freude bereitet, nochmal nach vorne zu blättern, um nachzulesen, ob ich den Namen wirklich richtig in Erinnerung hatte. Wirklich horrormäßig war für mich keine der Geschichten, aber dafür ließen sie sich allesamt unerwartet einfach und flüssig lesen. Lovecraft hat einen ganz eigenen Erzählstil, der mir sehr zusagt - abgesehen davon, dass er hier und da zu exzessiven Landschaftsbeschreibungen neigt. Besonders in der ersten (und der insgesamt längsten) Kurzgeschichte dieses Bandes, "Der Fall des Charles Dexter Ward", hätte mich das beinahe vom Weiterlesen abgeschreckt, aber wenn man diese Hürde einmal überwunden und sich ein bisschen in Lovecrafts Stil eingefühlt hat, dann hat man doch viel Freude an seinen Geschichten. Für meinen "ersten Lovecraft", wenn man es so nennen kann, gibt es von mir 3 1/2 Sterne - wer Lovecraft mag, wird sicherlich viel Spaß an diesen Geschichten haben.
  17. Cover des Buches Kult (ISBN: 9783518124499)
    Ljubko Deresch

    Kult

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Beagle
    Eigentlich würde das Buch recht flüssig und vielversprechend beginnen, Banzai kommt als Student in ein kleines Kapartenstädtchen, wo er eine Stelle als Biologiereferendar übernehmen soll. Schon zu Anfang fällt ihm Daria, eine Schülerin des College auf, in die er sich im Laufe der Zeit verliebt. Doch dann wechselt das Buch von einer erzählenden in eine Fantasygeschichte, was sehr schade ist. Ich wäre erpicht darauf gewesen, wie diese Liebe ausgeht, statt dessen kämpft Banzai mit einem Mal mit Fabelwesen. Meiner Meinung nach eine Themaverfehlung, wie es im Deutschunterricht so schön heißen würde.
  18. Cover des Buches Der Hexer Sammelband 01. Die Spur des Hexers (ISBN: 9783404285044)
    Wolfgang Hohlbein

    Der Hexer Sammelband 01. Die Spur des Hexers

     (7)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo
    Roderick Andara, der Hexer, ist auf der Flucht mit seinem Sohn Robert. Um seinen Sohn in Sicherheit zu bringen, gibt er ihn in die Obhut einer Frau und löscht sein Gedächtnis. Jahre später kommen beide wieder zusammen und nach dem Tod Rodericks muss sein Sohn Robert Craven sein Erbe als Hexer antreten und gegen das abgrundtief Böse kämpfen.

    Dieser Sammelband enthält den Roman Die Spur des Hexers, sowie die noch als Geistergeschichten veröffentlichten Hefte: Als der Meister starb, Tyrann aus der Tiefe, Die Hexe von Salem, Das Haus am Ende der Zeit, Im Schatten der Bestie, Bücher, die der Satan schrieb, Der Baumdämon und Tage des Wahnsinns. 
    Der Roman Die Spur des Hexers wurde eigentlich erst später geschrieben und veröffentlicht, wurde aber zum besseren Verständnis und damit in richtiger zeitlichen Abfolge an den Anfang gestellt. Hier erfährt man die Anfänge des Hexers Roderick Andaras und seinem Kampf gegen das unbeschreiblich Böse. Bei den anderen Teilen verfolgt man die Geschichte seines Sohnes Robert Craven, der nun das Erbe seines Vaters widerwillig übernehmen muss. 
    Die von der Erde verbannten bösen Kreaturen und Mächte versuchen wieder einen Weg in die Welt des Jahres 1883 zu finden, und nur Robert und ein paar wenige Freunde können sie aufhalten, und damit die Vernichtung der gesamten Welt.

    In diesem Buch wimmelt es von grauenhaften Monstern, lebendes Plasma, Nebel in dem Böses haust, tote bessesene Körper, es wird wirklich keine Horrorvorstellung ausgelassen. In jedem Teil muss Robert und seine Helfer gegen eines der Monster oder bösen Kreaturen antreten und das ist leider das Manko an diesem Sammelband. Die Teile wurden nun mal als fortlaufende Heftreihe herausgebracht, so musste wohl immer ein Abenteuer überstanden werden, und daher gleicht sich der Aufbau der einzelnen Teile sehr. Allerdings schafft es Wolfgang Hohlbein die Geschichte trotzdem voranzutreiben und verbindet die einzelnen Teilstücke zu einer fortlaufenden Geschichte. 

    Mir hat der Schreibstil von Hohlbein gut gefallen und ließ sich flüssig lesen. Ich fühlte mich gut unterhalten und vergebe 3,5 Sterne da noch ein wenig Horrorluft nach oben frei ist. 
  19. Cover des Buches In der Gruft und andere makabre Erzählungen (ISBN: 9783518392577)
    H. P. Lovecraft

    In der Gruft und andere makabre Erzählungen

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Ines_Mueller
    In dem Buch "In der Gruft" von H. P. Lovecraft sind dessen früheste Werke veröffentlicht, die er teilweise auch zusammen mit anderen Autoren verfasste. Zwanzig Geschichten wurden in diesem Buch zusammengefasst: In der Gruft; Kühle Luft; der schreckliche alte Mann; die Aussage des Randolph Carter; Polaris; Jenseits der Mauer des Schlafes; das Verderben, das über Sarnath kam; Vom Jenseits; der Baum; das Mond-Moor; die anderen Götter; Iranons Suche; Hypnos; das Unnennbare; der boshafte Geistliche; das Tier in der Höhle; der Alchimist; das Grab; Gefangen bei den Pharaonen und in den Mauern von Eryx. Bei fast allen Geschichten merkt man, dass sie zu Lovecrafts früheren Werken gehören, da ihnen das "Gänsehaut-feeling" fehlt, das so typisch für Lovecrafts spätere Werke ist. Allerdings gab es auch einige Werke, die mich wirkliche begeistert haben, wie zum Beispiel Iranons Suche und der Alchimist. Im Großen und Ganzen gehört "In der Gruft" aber nicht zu Lovecrafts besten Werken, deshalb "nur" drei Sterne von mir.
  20. Cover des Buches Das Stephen King Buch (ISBN: 9783453033160)
    Stephen King

    Das Stephen King Buch

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein Buch, das den Anspruch erhebt, ein wenig Licht in das Dunkel um einen der erfolgreichsten Schriftsteller der Welt zu werfen. Wie kam es zu diesem phänomenalen Erfolg? Warum wählte King gerade dieses literarische Genre? Ist er privat auch a bisserl schräg? King äußert sich zu all diesen Fragen umfänglich, er erklärt, warum ein kleines bißchen Horror auch für ganz junge Menschen zur Persönlichkeitsbildung gut sein kann, und eine Handvoll Kurzgeschichten zum Beleg der Qualität der Werke Kings sind auch enthalten. Bleibt das Bild eines bodenständigen, sehr sympathischen Familienmenschens!
  21. Cover des Buches Der Flüsterer im Dunkeln (ISBN: 9783518392614)
    H. P. Lovecraft

    Der Flüsterer im Dunkeln

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Bei dieser Geschichte, schätze ich vor allem die Anspannung welche durch die Ereignisse und den Briefwechsel erfolgt. Um so mehr man erfährt, umso unheimlicher wird es, man spürt dass sich das Grauen niedergelassen hat. Ich konnte diese Spannung kaum ertragen, ständig fragte ich mich worauf es hinauslaufen würde. Alles wird so gut beschrieben, dass man sich sofort Bilder, Geräusche und diese Stimmen selber vorstellen kann. (Und die eigene Phantasie ist ja bekanntlich besonders intensiv). Unheimlich gut was Lovecraft sich hier erdacht hat. Auch das Ende verfehlt seine Wirkung nicht, einfach grandios!
  22. Cover des Buches Lovecrafts Schriften des Grauens 02: Götter des Grauens (ISBN: B0821QNMBY)
    Roman Sander

    Lovecrafts Schriften des Grauens 02: Götter des Grauens

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    H.P. Lovecrafts Gruselgeschichten sind legendär und haben unzählige Autoren zum Nachahmen animiert. In „Götter des Grauens“ hat Herausgeber Roman Sander eine Auswahl dieser inspirierten Geschichten zusammengefasst. Viele befassen sich mit buchstäblich unfassbarem Grauen und nicht selten werden Motive aus dem Chulhu-Mythos verwendet. Der Großteil der Geschichte allerdings ist eher Durchschnittskost und bedient sich den genreüblichen Zutaten. Herausragend fand ich lediglich die Beiträge von Jörg Kleudgen und David A. Riley.
    Die Hörbuchfassung geht 5h16min und wird – genau wie der erste Band der Reihe – solide von Markus Pol vorgetragen.

  23. Cover des Buches Innswich Horror (ISBN: 9783902802149)
    Edward Lee

    Innswich Horror

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Foster Morley ist begeisterter Lovecraft Fan. Er begibt sich 1939 auf eine Reise durch Massachusetts auf der Suche nach den Orten, die seinem geliebten Autoren Inspiration boten. Dabei stößt er auf den nirgends verzeichneten Ort Olmstead. Sofort verbindet er den Namen der Stadt mit dem Erzähler aus der Geschichte Schatten über Innsmouth und bleibt einige Tage für Erkundungen an diesem Ort. Dabei stellt er Augenscheinlich keine Gemeinsamkeiten zum fiktiven Innsmouth fest: Olmstead geht es gut, die Regierung hat viel Geld für die Sanierung des alten Fischerortes bereitgestellt, die Fischerei läuft überdies gut und gehört zu einem wichtigen überregionalen Wirtschaftsfaktor und der Bevölkerung der sauberen Küstenstadt scheint es ebenfalls gut zu gehen, er trifft auf freundliche Menschen… vorwiegend schwangere Frauen.
    Ist dieser Ort tatsächlich die Vorlage für Schatten über Innsmouth? Die Antwort liegt wortwörtlich unter der Oberfläche!

    Edward Lee beschreitet in seinem Roman Innswich Horror einen sehr schönen Weg, denn die ersten Seiten könnten ein Reisebericht durch das Lovecraft Country, also ein Teil Neuenglands sein. Was wäre für einen Fan Lovecrafts interessanter? Wir befindet uns aber alsbald mit Foster Morley am Beginn seines Abenteuers und langsam steigt die Spannung. Anfangs wird nur die überdurchschnittliche Zahl schwangerer Frauen herausgestellt, die der Protagonist aber mit staatlichen Initiativen und der gleichen zu erklären versucht. Bei weiteren Nachforschungen stößt er auf den ehemaligen Fotografen und Zuhälter Cyrus Zalen, dieser heruntergekommene Mann, erklärt ihm dann, was in diesem Dorf wirklich passiert: Lovecraft nahm das alte Olmstead tatsächlich als Grundlage für seine Geschichte, die Wahrheit fände Foster in einem Tunnelsystem an der Küste.

    Ich will nicht weiter spoilern, allerdings bleibt die Geschichte etwas flau. Das liegt nicht daran, dass alles vorhersehbar ist, es ist eher der Horror, der fehlt. Gruselig wird es zu keinem Zeitpunkt, an einigen Stellen könnte vielleicht etwas Ekel aufkommen.
    Was allerdings ziemlich gut war, war das Ende. Die letzte Wendung rang mir ein Lächeln ab, unvorhersehbar und etwas pulpig.

    Die größte Schwäche meiner Meinung nach, sind die Hauptfiguren. Zum einen Foster Morley, ein reicher Schnösel, naiv und kantenlos. Selten habe ich das Bedürfnis eine Hauptfigur sterben zu sehen (natürlich nur in Horror Büchern o.ä.), er gehört aber dazu. Beispielhaft sei eine Szene geschildert, in der sich ein Eis kauft. Es kostet 5 Cent aber er bezahlt mit 5 $, der Rest ist Trinkgeld. Er schmeißt mit seinem Geld nur so um sich, weil er sich als Retter sieht. Natürlich geht es ihm nur darum, die wirtschaftliche Lage der Verkäuferin zu verbessern, nebenbei hat er sich aber auch in sie verkuckt und träumt davon mit ihr zusammen bis an ihr Ende in einem großen Haus zu leben. Damit wird seine Persönlichkeit klar, er ist ein Heuchler. Die Erwähnung an anderer Stelle, dass er die Schriften von Marx kenne, er aber gleichzeitig einen heruntergekommenen Mann (Zalen) auf Grund seiner Lebensumstände verurteilt und mit ihm um ein paar Dollar feilscht, lässt mich glauben, dass er keine Ahnung von der wirklichen Welt hat. Solche Episoden tauchen immer mal wieder auf. Ihn treiben keine inneren Zwänge oder äußere Umstände an, einzig die Begeisterung für Lovecraft weicht einer gesteigerten Hingabe zu der Frau seiner Begierde. Aber nichts wird vertieft oder führt zu einer interessanten Wendung der Geschichte. Sollte Edward Lee diesen Charakter so angelegt haben, dann ziehe ich meinen Hut. Denn auch wenn Foster blass und konsistenzlos ist, weckt seine Beschreibung doch tiefe Gefühle in mir.

    Die Gesichte ist eher mäßig, der Hauptcharakter könnte kantiger sein, warum also habe ich das Buch zu ende gelesen? Die Geschichte ist nicht schlecht, man sollte aber keinen Schauer auf dem Rücken erwarten, auch Forster Morley ist nicht einer der besten Sympathieträger aber Edward Lee schnürt hier ein solides Gesamtpaket. 
  24. Cover des Buches Gesammelte Werke. Erzählungen / Namenlose Kulte (ISBN: 9783935822848)
    H. P. Lovecraft

    Gesammelte Werke. Erzählungen / Namenlose Kulte

     (16)
    Aktuelle Rezension von: metalmueller1807
    In der zweiten Ausgabe dieser sechsteiligen Reihe sind die Klassiker "Der Ruf des Chthulhu", "Die Katzen von Ulthar", "Pickman´s Modell", "Das Grauen von Dunwich", "Celephais", "Aus dem Jenseits", "Das Weiße Schiff", "Der Tempel", "Jenseits der Mauer des Schlafes", "Herbert West – Reanimator" und "Die Farbe aus dem All" enthalten. Zusätzlich gibt es noch persönliche Eindrücke diverser Autoren, die mit Lovecraft in Kontakt waren und hier Einblicke in sein Leben geben. Geil!

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