Bücher mit dem Tag "hüte"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "hüte" gekennzeichnet haben.

24 Bücher

  1. Cover des Buches Throne of Glass 2 - Kriegerin im Schatten (ISBN: 9783423716529)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass 2 - Kriegerin im Schatten

     (1.549)
    Aktuelle Rezension von: Alanas_buecher

    Ach du liebe Güte.... WAS WAR DAS?! 

    Mein Herz wurde rausgerissen, dann wurde darauf rumgetrampelt, wieder eingesetzt.... UND dann doch wieder rausgerissen?! 😭

    Ich war nicht auf so eine emotionale Achterbahn eingestellt. Wie oft saß ich einfach da und habe in die Leere geguckt und einfach nur geweint?? 

    Dieses Buch hat mich so berührt. Die Geschichte ging direkt weiter, wo sie in Band 1 geendet hat. Celeana war einfach nur toll, und ich hätte sie immer mal wieder so gerne in den Arm genommen. Vor allem aber hat man in diesem Band bemerkt, was eigentlich wirklich hinter Celeanas Fassade steckt, denn auf keinen Fall lässt sie alles kalt. Ich war direkt wieder in der Geschichte drinne, was ich auch dem grandiosen Schreibstil zu verdanken habe. Es waren einige Plottwists und Schockmomente vorhanden, so dass ich das Buch nicht mehr zur Seite legen konnte und nur darauf hingefiebert habe endlich weiterlesen zu können. Was mir auch gefallen hat, war der tiefere Einblick in die Wyrdzeichen und die vielen Geheimnisse die dahinter liegen. Zu Anfang der Geschichte konnte ich jedoch Choals und Dorians Verhalten nicht ganz verstehen..., da hatte ich doch ein paar Fragezeichen in meinem Kopf 😂. Auch das Ende fand ich einfach nur episch (sowie auch die Kampfszenen),

  2. Cover des Buches Eisige Umarmung (ISBN: 9783802581991)
    Nalini Singh

    Eisige Umarmung

     (511)
    Aktuelle Rezension von: Sarah_CubeManga

    Ich finde es einfach herrlich, dass man die Geschichte aus vielen verschiedenen Sichtweisen erzählt bekommt und so alle Gedanken und Gefühle der Charaktere ein wenig im Blick hat. Zwischendurch gab es wieder einige Szenen im Rat, aber auch von auf einen anderen Gegenspieler. Das hat mich oftmals sehr neugierig gemacht.
    Auch hier bleibt meine Meinung sehr gleich, was sich wahrscheinlich die ganze Zeit durch ziehen wird. Mir persönlich ist einfach zu viel nackte Haut auf dem Cover.

    Anfangs habe ich mich leider etwas schwer getan. Ich weiß nicht wieso, aber ich bin sowohl mit der Handlung als auch mit Brenna und Judd lange nicht warm geworden. Ich fand es zwar an einigen Stellen schon interessant, aber bis ca. zur Hälfte konnte es mich einfach nicht fesseln. Dann gab es aber irgendeinen Schicksalsmoment zwischen mir und der Geschichte und von da ab, konnte ich das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen. Besonders spannend fand ich, dass man diesmal eine Menge Einblicke in die Strukturen der einzelnen Gattung bekommen hat und schon mal grob erklärt bekommen hat, weshalb es zwischen bestimmten Gestaltenwandler-Clane ab und an mal Streitigkeiten gab. Hinzu kommend erfährt man auch einige Pläne vom Rat der Medialen.


    Mit den beiden Protagonisten hatte ich am Anfang so meine Schwierigkeiten. Irgendwie bin ich nicht so schnell mit den Beiden warm geworden, wie zum Beispiel mit Sasha und Lucas. Dabei ist besonders Judd ein sehr interessanter Charakter, wie sich im Laufe der Geschichte raus stellt. Ich hoffe, dass er zukünftig noch einige Auftritte haben wird.

    Brenne mag ich dennoch nicht ganz so sehr wie Judd, aber ich sie ist auch irgendwie ganz cool. Ihre beiden Brüder Andrew und Riley feier ich dafür total. Was die da manchmal an Sprüchen von sich geben ist der Wahnsinn.


    Fazit:

    Besonders die zweite Hälfte des Buches hat mich total gefesselt und so einige Fragen aufgeworfen. Ich bin sehr neugierig auf die nächsten Bände. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es da so einige interessante Begegnungen und Inszenierungen geben wird. 

  3. Cover des Buches Der Hut des Präsidenten (ISBN: 9783426517468)
    Antoine Laurain

    Der Hut des Präsidenten

     (171)
    Aktuelle Rezension von: Speechless

    Daniel ist ein stiller und zuverlässiger Mitarbeiter einer Finanzfirma. Sein Leben wird jedoch kräftig umkrempelt, als er durch einen Zufall in den Besitz des Huts des von ihm verehrten Präsidenten François Mitterrand gelangt. Der Hut verleiht ihm ein neues Selbstbewusstsein, das letztendlich zu seiner lang verdienten Beförderung führt. Während des Umzugs in eine neue Stadt verliert er den Hut wieder und dieser gelangt in den Besitz der nächsten Person. So zieht der Hut mal beabsichtigt, mal aus Versehen von einer Person zu nächsten und unterstützt dabei seine jeweiligen Träger in vielerlei Hinsicht. So verleiht er Mut zum Ausbruch aus einer einseitigen Liebesbeziehung, inspiriert einen depressiven Künstler zu neuem Schaffen und hilft einer weiteren Person sich aus ihrem kleingeistigen Umfeld zu befreien, indem er ihr die Augen für die schönen Dinge des Lebens öffnet. 

    Ein bisschen schade fand ich es, dass von allen Personen ausgerechnet Daniel den roten Faden dargestellt hat. Seine große Unsicherheit und die Besessenheit von dem Hut fand ich zwischendurch wirklich übertrieben anstrengend und nervig. Die anderen Personen waren mir hingegen sehr sympathisch und auch mit dem Ende bin ich zufrieden. 

    Der Roman liest sich, auch dank der kurzen Kapitel, zügig und angenehm. Tiefgründige Gedankengänge der Protagonisten bleiben aus, was aber nicht weiter stört. So kann man die Lektüre perfekt mal zwischendurch einschieben und entspannt genießen. 

  4. Cover des Buches Engelssturm - Gabriel (ISBN: 9783453409309)
    Heather Killough-Walden

    Engelssturm - Gabriel

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Scheckentoelter
    Auch das Cover des Zweiten Engel-Sturm-Bandes ist einfach Wundervoll.


    Die Story fängt schnell und rasant an und verlieht aber schnell an fahrt, so das man irgendwann denkt das sie nur auf der Stelle bleibt. Doch das täuscht, schnell kommen interessante und rasante Wendungen.


    Der Nachteil ist das man hier schon erfährt wer Azraels Sternenengel wird.
    Auf das Buch freue ich mich auch schon sehr:)
    Einfach eine tolle Reihe zum weiter Empfehlen.
  5. Cover des Buches Nightshade - Die Entscheidung (ISBN: 9783802587870)
    Andrea Cremer

    Nightshade - Die Entscheidung

     (91)
    Aktuelle Rezension von: fierybooks

    Direkt vorweg: Meine Rezension enthält massive SPOILER zum Ende des Buches! Wer das Buch also noch nicht gelesen hat, dies aber evtl. noch zu tun gedenkt, sollte meine Rezension vielleicht lieber nicht lesen.

    Ich bin wirklich enttäuscht vom Ende dieser Reihe. Der erste Band hat mir großartig gefallen und ich hielt den zweiten Band für einen typischen Zwischenband, der auf ein großartiges Finale hinarbeitet. Aber nein … einfach nein.
    Doch erst mal die positiven Sachen. Ren, der ja im zweiten Band kaum vorkam, wird im Finalband endlich wieder mehr ins Zentrum gerückt und ich muss sagen, ich mochte ihn wirklich. In Band 1 war ich mir bezüglich ihm noch unsicher, da er auf mich den Eindruck eines arroganten Aufreißers gemacht hat, der glaubt, alles und jeden haben zu können, und auch wenn das Besitzergreifende einfach in seinen Wolfsgenen liegt, so ist er mir hier viel sympathischer geworden, wirklich liebenswert. Shay hingegen konnte für mich nicht mehr zu seinem alten Glanz aus Band 1 zurückfinden, er war irgendwie einfach zu glatt, der perfekte Spross und was Calla an ihm so toll fand, hab ich irgendwann auch nicht mehr so recht nachvollziehen können.
    Ansonsten ist in Band 3 auch endlich wieder was passiert und zwar nicht zu wenig, immerhin haben sich Calla, Shay und die Sucher nun auf die Suche nach den Bestandteilen des Kreuzes der Elemente begeben, um die ultimative Waffe gegen die Hüter und deren Anführer zu besitzen. Dementsprechend gab es immer wieder spannende Stellen, in denen die Autorin es sich auch nicht hat nehmen lassen, Charaktere draufgehen zu lassen.
    Das waren eigentlich schon die positiven Sachen.
    In vielerlei Hinsicht fand ich das Buch mehr als durchschnittlich. Ein Punkt, der mir bereits in Band 2 auffiel und hier auch wieder vorhanden ist: Die Autorin nimmt sich keine Zeit, die zwischenmenschlichen Beziehungen realistisch auszuarbeiten, sie sich entsprechend entfalten zu lassen.

    Ggf. SPOILER (für die, die Band 2 auch nicht gelesen haben)

    Ein Beispiel sind da der Sucher Ethan und die Wölfin Sabine. Die Charakterentwicklung der beiden fand ich grundlegend super, es ging aber, ebenso wie ihre Beziehung, zu schnell. Bereits in Band 2 haben sie nach wenigen Stunden aneinandergeklebt, als kannten sie sich ewig, und hier in Band 3 sind sie bereits durch und durch ein Liebespaar, das man kaum noch trennen kann. Man beachte, dass Ethan am Anfang einen extremen Hass auf die Wölfe hatte (den er ebenfalls viel zu schnell abgelegt hat) und Sabine ihr Leben lang dachte, die Sucher wären die Feinde. Dass man seine Meinung ändern kann, akzeptiere ich ja, aber es ging mit den beiden einfach zu schnell. Besonders auffällig wird es dadurch, dass die Figuren, die bei Andrea Cremer ein Paar abgeben sollen, auch nonstop zusammenhängen. Es wird ständig erwähnt, wie sie beieinanderstehen, sich berühren und anschauen …
    Ähnliche Situation mit Ren und Adne – klar, sie sind Geschwister und eine gewisse Verbundenheit ist natürlich da, auch vor dem Hintergrund, dass sie ihren Vater verloren haben, aber bereits nach wenigen Stunden ist es auch bei ihnen so, als kannten sie sich ewig und hätten schon immer gewusst, dass sie Geschwister sind. Es war kaum nachzuvollziehen, warum das so ist, und erweckte für mich nur abermals den Anschein, als hätte sich die Autorin da keinerlei Zeit genommen, geschweige denn Gedanken gemacht.

    SPOILER ENDE

    Weiterer Punkt, der mir nicht gut ausgearbeitet ist: Es sterben Figuren und die Charaktere trauern vielleicht ein Kapitel lang, dann ist alles vergessen. Ja, sie sind alle im Krieg und man muss sich im gewissen Maße darauf konzentrieren, weiterzumachen, aber ich habe schon mehr Fantasyliteratur gelesen, in der die Figuren im Krieg sind, und selbst da wird ein verstorbener Charakter nicht direkt nach dem Tod aus den Köpfen der anderen ausradiert.

    Beobachten konnte ich das Phänomen bereits in Band 2, aber auch hier sterben wieder einige Figuren, deren Tod kaum betrauert wird. Auch am Ende des Buches kommt kaum bis gar kein Wort mehr zu diesen Figuren, als hätte die Autorin sie selbst vergessen.

    Ich muss auch sagen, dass, obwohl es durchaus spannend war, ich kaum wirklich gepackt von der Handlung war. Es ist nämlich so, dass die Handlung selten Dramatik rüberbringt – alle befinden sich im Krieg, aber jeder reißt ständig Scherze und alle haben folgende Attitüde: Wir sind ja eh im Krieg und wir sterben vermutlich eh, als können wir auch den Rest unserer Zeit mit guter Laune verbringen. Die Wächter freuen sich ständig auf den Kampf, als wären sie nicht gerade im Krieg auf Leben und Tod. Ich kann ja verstehen, dass sie durch ihre Instinkte da eher blutdürstig sind als die Sucher, aber a) sind sie trotzdem nicht unbesiegbar und b) halte ich es nicht für realistisch, so eine Einstellung an den Tag zu legen, wenn um einen herum schon mehrere Verbündete abgekratzt sind … ach ja, das vergessen die ja eh nach ein paar Seiten, daran muss es liegen.

    SPOILER

    Ich habe allgemein das Gefühl, dass die Autorin irgendwann nicht mehr ganz wusste, wie sie am besten zum Ende kommen soll. An einer Stelle ist die Handlung, meiner Meinung nach, enorm konstruiert. Calla wird irgendwann von den Hütern zurück nach Vail entführt (ich habe an dieser Stelle nicht verstehen, WIE man sie dorthin gebracht hat, immerhin waren sie seeeehr weit von Vail entfernt und es wurde gesagt, dass Hüter nicht weben und teleportieren können wie die Sucher, vielleicht ja durch die Larve, aber die Autorin hat sich jedenfalls nicht mit einer Erklärung aufgehalten) und diese ganze Sache hat letztlich nur zwei Zwecke erfüllt: 1. Sie konnte mit ihrem Vater reden und ihn überzeugen, sich auf ihre Seite und die der Sucher zu stellen. 2. Im Austausch für Calla übergaben die Sucher den Hütern Logan als scheinbare Geisel, damit er ihnen im Finale helfen konnte, sowie Sabine schloss sich den Hütern wieder an, um ebenfalls undercover eine Dinge voranbringen zu können. Was war der Zweck des Ganzen? Die Hüter sind nicht mal dazu gekommen, Calla zu befragen, zu foltern, gar zu töten – was auch immer sie mit ihr vorhatten –, da war sie schon wieder bei den Suchern.

    Aber das Schlimmste ist ja wohl das Ende … ich bin absolut unzufrieden. Und nun kommt ein SEHR GROßER SPOILER zum Ausgang des Buches!

    Mir war spätestens in Band 3 klar, dass die Autorin das Beziehungsdreieck zwischen Calla, Shay und Ren nicht aufgelöst kriegt, wenn beide dableiben. Calla wollte zwar eigentlich Shay, doch von Ren konnte sie sich auch nicht lossagen, schließlich waren die beiden einander versprochen und kannten sich ihr ganzes Leben lang. Es war schon ein wenig nervig, wie sie ständig sagte, dass sie sich jetzt noch nicht entscheiden würde und die beiden damit leben sollten, Ren jedoch immer angeschnauzt wurde, sobald er Calla etwas näher kam, wohingegen Shay sich ihr ungeniert, wenn sie alleine war, immer wieder genähert hat und sie auch keinerlei Probleme damit hatte, mit ihm zu schlafen – obwohl sie sich ja nicht entscheiden wollte. Ja, es ist wohl klar, wen sie eigentlich wollte. Aber die liebe Calla konnte auch nicht ohne den anderen leben, in dem Fall Ren.
    Für mich war daher absolut vorhersehbar, dass Ren sterben musste, damit sich das Dreieck auflöst. Schließlich wurde ja immer wieder betont, dass die beiden um sie kämpfen würden und der andere gehen (oder sterben?) würde – und Calla wollte sich ja nicht entscheiden.
    Und so kam es dann auch: Ren stirbt in der finalen Schlacht, aber die Art seines Todes … ich weiß nicht, was die Autorin sich dabei gedacht, Ren so einen schäbigen Tod zu geben. Alles war nur noch schnell, schnell, ich muss fertig werden.
    Ren wird tatsächlich einfach von Emile getötet, dem Mann, den er immer für seinen Vater hielt, der ihm aber so viel Leid zugefügt und ihn sein ganzes Leben lang angelogen hat. Kurz bevor er Ren tötet, lacht er noch darüber, wie toll es war, Rens echten Vater umgebracht zu haben, nur um Ren dann binnen Sekunden zu töten, nur weil Ren einen dummen Fehler begeht. Nee, ich dachte, ich les nicht richtig. Die Autorin hat es sich so unfassbar einfach gemacht. Wenn sie ihn schon sterben lassen muss, dann doch bitte ein Tod, der seiner würdig ist. Aber nein! Nicht mal eine Abschiedsszene hat er bekommen, er war ja direkt tot. Klar, logisch, muss er ja auch, sonst hätte man ihn mit dem Blut eines der anderen Wölfe heilen können, aber dennoch – für mich einfach nur unfassbar schlecht geschrieben.

    Immer noch SPOILER: Auch das Ende nach der großen Schlacht ist für mich hingeklatscht. Ich dachte abermals, dass ich nicht richtig lese, als dastand, dass alle Wächter gänzlich zu Wölfen werden müssen (also zu ihrem wahren Ich zurückfinden, weil Wächter ja aus echten Wölfen erschaffen worden waren, vor Jahrhunderten) … Ich weiß, ich weiß, die meisten von ihnen haben es als positiv empfunden, aber ich habe es beim Lesen als grausig wahrgenommen und sehe darin kein Happy End, sondern einen viel zu großen Preis für das, was sie alles getan haben, um die Welt zu retten … Und NATÜRLICH wird Shay, der ja eigentlich als Mensch geboren worden war, auch zum Wolf, weil er ja angeblich schon immer, tief in sich, ein Alpha und ein Wolf und die Verwandlung nur eine „Formsache“ (zitiert aus dem Buch) war. Ja, ist klar … selten so was Komisches gelesen. Für mich hatte er in Band 1, als er noch ein Mensch war, nichts sonderlich Wölfisches oder Alphahaftes an sich, er war ständig verängstigt, wenn Ren sich vor ihm aufgebaut hat. Wolf-like wurde er eben erst durch die Verwandlung.
    Nun sind Calla, Shay und ihr Rudel am Ende also alle Wölfe, die scheinbar auch die Erinnerung an ihr vorheriges, menschliches Leben verloren haben. Auf Nimmerwiedersehen Ren, sag ich da nur.

    Ferner werden auch einige Handlungsweisen der Figuren nicht wirklich nachvollziehbar, da man dazu kaum etwas erfährt. Dax, ein Wächter aus Rens Rudel, und eine andere Wächterin aus Callas Rudel, Fey, stellen sich in Band 2 und 3 auf die Seite der Hüter und werden zu den Feinden von Calla und Ren. Ich persönlich habe aber überhaupt nicht verstehen können, warum sie das tun - klar, stupide Loyalit den Hütern gegenüber, aber ich hätte mir da zumindest ein kurzes Gespräch gewünscht, das mehr hergibt als nur die Info, dass Calla und Ren für die beiden halt Schwächlinge sind - aber nein, sie wollten deren Argumente nicht mal hören.

    Puh, das war’s so weit. Ich habe wirklich viel von dieser Reihe erwartet, da der Auftakt so gut war und die Idee echt Potenzial hatte. Aber hier war für mich wirklich nur der Anfang gut und dann wurde es immer schlechter, das Ende ist einfach nur schade. Ich war mir unsicher mit der Bewertung, doch ich muss sagen, dass das Ende für mich extrem stark wiegt und da ich das Buch an sich auch nicht überragend spannend fand, sondern eben sehr durchschnittlich, habe ich mich dafür entschieden, dass ich dem Buch nicht mehr als 2 von 5 Sternen geben kann.

  6. Cover des Buches Kaufhaus der Träume - Das Rätsel um den verschwundenen Spatz (ISBN: 9783473408122)
    Katherine Woodfine

    Kaufhaus der Träume - Das Rätsel um den verschwundenen Spatz

     (21)
    Aktuelle Rezension von: books_games_and_more

    1909 in London, ein ganz neues und exklusives Kaufhaus wird eröffnet. Das Sinclair! Es ist so als würde man in eine andere Welt reisen.


    In diesem Kaufhaus arbeitet unsere Protagonistin Sophie. Sie kann von Glück sprechen überhaupt eine Arbeit gefunden zu haben, da sie nach dem Tot ihres Vaters fast mittellos ist. Sophie wird in der Hutabteilung des Sinclair’s eingestellt. Zur Eröffnung, soll es eine ganz besondere Ausstellung der privaten Schätze des Besitzers geben. Unteranderen wird ein mechanischer Vogel ausgestellt, der mit den anderen Schätzen, aber einen Abend vor der Eröffnung gestohlen wird. Das ein Diebstahl schon ziemlich komisch ist, steht außer Frage, doch hierbei ist noch so einiges anderes Faul. Für Sophie wird es auch nicht besser als sie unter verdacht gerät, doch ihre neuen Freunde helfen bei der Spurensuche.


    Das Kaufhaus und auch die anderen Örtlichkeiten werden wunderbar plastisch und ausführlich beschrieben. Beim lesen hatte ich, dass Setting ganz klar vor Augen. Auch die einzelnen Personen sind sympathisch bzw. auch nicht. Es fällt nicht schwer mit den Hauptfiguren mitzufühlen oder ihre Entscheidungen nachzuvollziehen. Schwerpunktmäßig geht es um den Diebstahl und die Aufklärung. Doch damit das ganze überhaupt erfolg hat braucht es gute Freunde. Daher ist diese Thema auch sehr zentral in der Handlung. Dennoch hat die Story einen schönen Spannungsaufbau, der auch gut gehalten wird. An dem folgenden Zitat von Sophie erkennt man gut, wie sie anfängt ihr eigenes Potenzial in die Hand zu nehmen und zu handeln.


    „Da war Ruhe bewahren wahrhaft nicht angebracht. Sie holte tief Luft, rieb sich die Arme, damit sie nicht mehr so fröstelte, und ging wieder an die Tür.“ 



    Mir hat die Geschichte gut gefallen, sie ist spannend und macht Lust auf mehr. Ich kann sie jede empfehlen, der gerne in andere Zeiten reist und auch deren Gepflogenheiten kennenlernen mag. In Verbinung mit einem spannenden Abenteuer und tollen Freunden, einfach klasse.


  7. Cover des Buches Schattenblüte: Die Erwählten (ISBN: 9783499267024)
    Nora Melling

    Schattenblüte: Die Erwählten

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Seelensplitter
    Meine Meinung zum Buch:
    Schattenblüte
    Die Erwählten

    Aufmerksamkeit:
    Original Blogbeiträge verraten diesen Punkt ;).

    Inhalt in meinen Worten:
    Krieg. Nicht zwischen den Menschen sondern zwischen den Werwölfen und den Engeln. Opfer werden gebracht und letztlich führt doch alles nur in eine Richtung, Verrat, Macht und Hunger nach Aufmerksamkeit kann eine Freundschaft wirklich zerstören, die Frage ist, auf welcher Seite wirst du stehen. Der Seite, wo du schon länger stehst, damit du angesehen wirst, oder wendest du dich deinen Feinden zu um zu erkennen, das alles was du geglaubt hast, so nicht stimmen kann.
    Nun diese Frage wird euch das Buch selbst geben müssen.

    Wie ich das gelesene empfand:
    Oh nein, da ist es, das Ende. Einerseits habe ich jetzt eine ganze Zeit mich mit Thursen und Luisa bewegen dürfen, mitfühlen und mitempfinden dürfen und nun muss ich loslassen.
    Das Ende war überraschend, laut und doch leise, es zeigt auf, wohin Macht führen kann und was hilft um wirklich zu verstehen, manchmal muss man Blicke über den Tellerrand werfen um zu verstehen wie etwas zusammen gehört und was vermeintlich schon immer zusammengehörte auf einmal doch neu zusammengesetzt werden muss, um Frieden zu erzielen.
    Das ist für Luisa, Thursen und Elisa eine besondere Aufgabe, die sie eingehen müssen und das ohne ihr Rudel zu verraten, bzw ihre Engelsfreunde.

    Schreibstil:
    Die Autorin ist ihrem Stil treu geblieben und das ist wirklich schön, denn so hatte ich das Gefühl keinen Bruch in der Geschichte zu haben. Für mich ist das nämlich manchmal schwer, wenn die Autoren erst so und dann wieder irgendwie anders schreiben.
    Sie hinterlässt ihre Spuren, und das Buch bzw die Geschichte, die sie erfand ist eine ganz besondere Geschichte.

    Themen im Buch:
    Selbstmord ist keine Lösung und wie man handelt um einen Menschen davon abzubringen und ihn zu retten, kann manchmal viele verschiedene Formen annehmen, und hier war ich überrascht wie die Autorin so ein schweres Thema so wundervoll und passend im Buch wiedergab. Übrigens für mich war es vor allem schön zu lesen, dass sie nicht nur das Klischee aufgriff sondern wirklich viele verschiedene Schicksale zusammenbrachte.
    Nebenbei zeigt die Autorin das Freundschaft sehr kostbar ist. Sei es die Freundschaft zwischen den Wölfen, zwischen den Engeln und auch zwischen den beiden Gruppen, aber auch wird der Verrat der Schmerz und auch die Sehnsucht deutlich wieder gegeben.

    Das Thema Macht und wie ein Mensch irre geleitet werden kann, ist zwar kein neues Konzept und dennoch ein Thema das immer wieder wichtig ist beleuchtet zu werden, und das findet sich in diesem Buch. Das das Ende was mit dem Wesen passiert, der die Macht falsch versteht hinterließ zwar noch die ein oder andere Frage, letztlich ist es aber egal, denn das was gesiegt hat und wie sich das neu zusammengesetzte Team zusammensetzte, bewegt mich und lässt mich irgendwie hoffen, das die Autorin vielleicht irgendwann über diese beiden noch einmal schreibt. Was andererseits auch nicht nötig ist, denn die Geschichte lebt erst einmal in meinen Gedanken weiter, und das schafft wahrlich nicht jedes Buch.

    Charaktere:
    Die Charaktere sind wie in den anderen Teilen wunderbar zusammengesetzt, der ein oder andere Charakter kam neu dazu und hat die Geschichte damit noch einmal neu aufgelebt. Was mich überraschte, wie die Autorin dem größten Außenseiter so einen Platz im Buch eingeräumt hat und dadurch ein neues Ende setzte, mit dem ich nicht gerechnet hätte. Auch Außenseiter dürfen ihre besondere Rolle spielen und vielleicht doch die Welt retten.

    Spannung:
    Für mich gab es in diesem Teil kurzzeitig ein bisschen eine Schwierigkeit, denn die Autorin hat mir die Flucht und Kriegsszene zu deutlich aufgemalt und dabei zu lange gebraucht um an das wichtige heran zu kommen, ich hätte mir da gerne etwas weniger von der Flucht gewünscht, dafür mehr von der Action.
    Dass geliebte Charaktere im Buch starben oder auch nicht so geliebte, fand ich sehr gut und war dadurch für mich wirklich noch realistischer und spannender.

    Empfehlung:
    Ich kann euch sagen, diese Reihe ist eine von den besten, die ich in diesem Jahr lesen durfte und ich bin froh diese Geschichte kennen gelernt zu haben, mitzufühlen, mitzugehen, mitzuleiden, und vor allem zu staunen, wie die Autorin ein Thema das fast schon ausgeschlachtet ist, doch noch einmal neu vertont und dadurch neu belebt.
    Auch wenn die Reihe schon älter ist, so möchte ich sie euch wirklich an das Herz legen.

    Bewertung:
    Dieser Geschichte und auch vor allem dem Abschlussband gebe ich sehr gerne fünf Sterne, es fällt mir schwer mich von der Geschichte zu trennen, weil sie wirklich besonders war.
  8. Cover des Buches Braut auf Zeit (ISBN: 9783957341822)
    Jen Turano

    Braut auf Zeit

     (17)
    Aktuelle Rezension von: annislesewelt

    Bücher dieser Autorin sind total mein Fall, ich mag es das teils skurille Persönlichkeiten ihren Platz finden und die ganze Story lustig und erfrischend ist.

    Ich mochte Hannah sehr sehr gerne
    Sie ist eine junge und schöne Hutmacherin deren Leben teils hart verlaufen ist.
    Ihre Tante, bei der sie groß geworden ist, ist eine Betrügerin und da Hannah ein ehrlicher Mensch sein möchte trennt sie sich von ihr.

    So lebt sie in New York City mit ihren beiden Freundinnen zusammen und stolpert während eines beruflichen Auftrages in eine unangenehme Situation die ihre Kündigung nach sich zieht.

    Da sie aber ihren Unterhalt finanzieren muss ist sie genötigt schnell einen neuen Job anzunehmen, und so willigt sie ein zu einem offiziellen Anlass die Begleitung des wohlhabenden Geschäftsmannes Oliver Addelshaw zu werden.

    Die ganze Aktion verselbstständigt sich, es gibt witzige und chaotische Momente, unsichere Zeiten und am Ende eine große Überraschung.

    Mir persönlich war das Ende einwenig zu gewollt und irgendwie nicht ganz stimmig, aber ich habe dieses Buch gerne gelesen und viel dabei gelacht.

    Alles in allem ist der Roman etwas sprudelnd und überschäumend geschrieben, manchmal wirkt es etwas übertrieben - aber ich mag es.
    Mir hat dieses Buch sehr kurzweilige und amüsante Momente beschert.

    Werde sicher noch mehr Bücher dieser Autorin lesen.

  9. Cover des Buches Winterzauberküsse (ISBN: 9783596522873)
    Sue Moorcroft

    Winterzauberküsse

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Sanylein

    Die Hutmacherin Ava lernt auf einer Weihnachtsfeier den charmanten Sam kennen. Als er erfährt das Ava Hutmacherin ist, möchte er bei ihr einen Hut für seine kranke Mutter von ihr machen lassen. Diese denkt gleich das Ava und Sam ein paar sind, und so spielen die beiden ihr zuliebe das Spiel mit.

    Viel besser als erwartet, ich habe mit Ava und Sam richtig mitgefiebert. Oft hat mich die Sturrheit der beiden aufgeregt. Hier und da konnte ich Sam absolut nicht verstehen und seine Handlungen beziehungsweise Reaktionen nicht nachvollziehen. Aber so ist es im echten Leben ja auch, man kann nicht immer jeden verstehen und vielleicht macht das die Geschichte sogar dadurch etwas echter. Es versetzt einen auch total in Weihnachtsstimmung. Ich finde es außerdem super, das solche extrem wichtigen Themen, im Buch behandelt wurden. Das hatte ich so garnicht erwartet.
    Positiv war auch wie einfach es zu lesen war, ich werde mir sicher noch weitere Bücher von Sue Moorcroft angucken.
    Ich muss auch noch anmerken wie schön dieses Cover ist. Das Glitzer am Buch und die Schriftart machen es perfekt. Und auch die kleinen Verzierungen im Buch sind so liebevoll gestaltet.

    Wer keine 08/15 Liebesgeschichte will, sondern gern was besonderes hätte, ist mit diesem Buch gut bedient.

  10. Cover des Buches Fish and Fritz (ISBN: 9783548372563)
    Wolfgang Koydl

    Fish and Fritz

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Lustige Geschichten über die Eigenheiten der Engländer, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
  11. Cover des Buches Kleidung des Mittelalters selbst anfertigen - Kopfbedeckungen für Mann und Frau (ISBN: 9783938922132)
  12. Cover des Buches Love is a Mix Tape (ISBN: 9783462402544)
    Rob Sheffield

    Love is a Mix Tape

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Renée ist das Mädchen und sie ist reines Quecksilber. Ein Punk-Mädchen aus den 90ern, wie aus dem Bilderbuch, voller Energie und Lebensfreude, ein Herz aus reiner Musik und verrückter Ideen. Ein Mensch, der so gar nicht zum schüchternen und eher introvertierten Rob passen will und dennoch werden sie ein Paar, sie heiraten, leben in einem gleichbleibenden Rhythmus von unwichtigen Jobs, um den Lebensunterhalt zu bestreiten und der Musik, die für sie mehr ist, als nur ein Ausdruck der Zeit. Sie ist die Verstärkung ihres Eheringes, sie ist das bindende Glied der Kette,die sie zusammenhält und die aus Songs gewebt und auf Mixtapes verewigt ist. Dann stirbt Renée ganz plötzlich an einer Lungenembolie und für Rob ist nichts mehr, wie es war.

    Rob Sheffield ist Redakteur beim Rolling Stone und durch und durch von Musik geprägt. Er erzählt seine Geschichte in Kapiteln, die von jeweils einem für die Zeit repräsentativen Mixtape eingeleitet werden. Sozusagen der Soundtrack der Geschichte, die ganz eng mit den 90ern verwoben ist, deren Rhythmus sich am Lebensgefühl dieser Tage orientiert und deren Musik eine ganze Lebensphilosophie vorgeben kann.

    Sheffield schreibt leicht und nie im Slang einer Mode, er trifft die Stimmungen und als er damit beginnt, den Verlust seiner Frau zu verarbeiten, setzt er sich mit einer schonungslosen Offenheit damit auseinander. Er beobachtet, was der Verlust nach nur wenigen Jahren der Partnerschaft mit einem machen kann, er lässt sich gehen und sucht keine Rechtfertigung, er erinnert sich und lässt diese Erinnerungen nicht in eine Selbstmitleidorgie münden und dann beschließt er, die Herausforderung anzunehmen und den Versuch in ein neues Leben zu starten. Immer ist die Musik dabei, sie spendet Kraft, sie unterstützt die Aufrichtigkeit der Trauer, sie spornt an und ist auch eine Quelle für die schönen und bleibenden Erinnerungen, auch Jahre nach Renées Tod.

    Es ist ein wunderschönes Buch, es ist stellenweise sogar „rührend“, wenn man diesen Begriff nicht mit Kitsch verwechselt. Es ist schnell an den Stellen, an denen der Beat einen Anzug des Tempos fordert und es hat genau den Blues, den es braucht, wenn man innehalten und dem Autoren in seiner Arbeit mit Trauer und Selbstbehauptung folgen will. Nicht nur für den Musikfan ein Genuss, sondern für alle, deren Leben manchmal mit Songs nachgezeichnet werden können. In jedem Fall ist es ehrlich und zum Nachdenken. Der Rezensent hat übrigens beim Lesen sehr viele der erwähnten Songs wiederentdeckt. Toll, was damals für Musik gemacht wurde.

  13. Cover des Buches Federn (ISBN: 9783957572325)
    Thor Hanson

    Federn

     (1)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Aktuell fesseln mich die Ausgaben der Reihe „Naturkunden“, da mir im hektischen, meist oberflächlichen Trubel die Natur, sei es in Echtzeit oder in der Niederschrift eines Liebhabers, ein wahrer Ruhepol ist. No. 26, Federn, hat mich nicht alleine wegen dem wundervollen Thema angesprochen, sondern auch wegen seiner zauberhaften Aufmachung. Bereits das Cover hat mein Auge eingefangen, ohne das ich es in Händen halten konnte. Der Buchhändler wurde mit der Bestellung betraut und das ungeduldige Warten begann. Die Ausgabe dann entgegenzunehmen und vorsichtig aus ihrer Schutzhülle auszupacken, war ein Fest, denn der Leineneinband wertet das Coverdesign noch zusätzlich auf. Auch die Gestaltung im Buch hat mir auf Anhieb gut gefallen. Nun jedoch zum Inhalt. Thor Hanson berichtet eingangs, wie er zum Thema Federn und seiner intensiven naturwissenschaftlichen Betrachtung und vielfältigen Recherche kam. „Es waren die Geier.“ Schreibt er. Deren Anpassung an die Umstände ihrer Ernährung, aber auch die Lebensbedingungen in einer Klimazona, die Gluthitze am Tag und Kälte in der Nacht bereit hält. So kam für Hanson eins zum anderen, er beobachtete Vögel und legte seinen Fokus auf die mannigfaltigen Funktionen der unterschiedlichen Federn in deren Kleid. Er entdeckte Federn in Alltagsgegenständen, wie Daunendecken, entdeckte sie auf viktorianischen Hüten, in Flugmaschinen verbaut. Da waren versteinerte Federn auf Dinosaurierfossilien, befiederte Pfeile, Angeköder und vieles mehr. Entsprechend baute er seine intensive Betrachtung auf. Über den Themenbereich Evolution über „Flaum“, „Fliegen“, „Federschmuck“ bis zum Gebrauch, es verbergen sich viele interessante Unterbereiche dahinter und nie wird der naturwissenschaftliche Blick zu theoretisch. Hanson gelingt es auf eine sehr symphatische Weise mit Fakten und Ergebnissen zu begeistern, er berichtet mit viel Liebe zum Detail von seinen eigenen Erfahrungen. Denn in jedem Ansprechpartner, jedem Fachmann fand er auch einen Lehrer, schließlich wollte er nicht nur Fakten, sondern Erfahrungen sammeln.

    Am Ende bleibt für ihn und den Leser das „wundersame Staunen“ über ein Wunderwerk der Natur, aber es ging Hanson nicht um Antworten, sondern um die Erlebnisse und Erkenntnisse, die Fragen an sich und alle Informationen rund um die Vielfalt der Federn unserer Vogelwelt.

    Sehr lesenswert, auch im Hinblick auf die wichtige Sensibilisierung hin zur Natur, weg von der Selbstverständlichkeit, der stetigen Verfügbarkeit.

  14. Cover des Buches Das Geheimnis der Hutmacherin (ISBN: 9783453419988)
    Natalie Meg Evans

    Das Geheimnis der Hutmacherin

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Caillean79

    Puh, was für ein Wälzer. 620 Seiten – da sollte einiges geboten werden, damit es nicht langweilig wird. Leider hatte das Buch dann doch die eine oder andere Länge und irgendwie war die Handlung den Kriegswirren, in denen sie spielt, angepasst: so richtig wusste man nicht, in welche Richtung es gehen soll.

    Mal wurde die berufliche Karriere der Hutmacherin Coralie in den Mittelpunkt gestellt, mal die Schicksale von Coralies Freunden. Mal ging es um ihr privates Glück und Leid, dann wieder um ihr „Hineinrutschen“ in die Widerstandsbewegung Resistance. Die Handlung folgte irgendwie keiner geraden Linie – gut, es herrschte eben Krieg und kaum etwas entwickelte sich wie geplant – aber ich bin der Meinung, man hätte die Handlung straighter ausarbeiten können.

    So taumelte ich mit Coralie durch die Kriegsjahre und frage mich im Nachhinein – was hat diese Geschichte mir gebracht? Und ich kann es leider nicht so recht greifen. Ja, die schlimme Zeit des 2. Weltkriegs wurde mir näher gebracht aus der Sicht einer Einwohnerin von Paris. Aber Coralie als Heldin des Romans wird mir leider nicht in Erinnerung bleiben.

    Der Roman ist trotz dieser Schwächen gut wegzulesen und insofern hat mich auch die Länge von mehr als 600 Seiten nicht gestört. Dennoch finde ich man hätte die Handlung an einigen Stellen straffen können.  Wer ausladende Bücher über eine historische Zeitspanne mag, wird hier sicher auf seine Kosten kommen. Für mich fehlte allerdings ein wenig der „rote Faden“ und die Dynamik der Hauptfigur.

  15. Cover des Buches Gefangene des Feuers (ISBN: 9783899418606)
    Linda Howard

    Gefangene des Feuers

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Mimabano
    ich finde der titel hätte "auf der flucht " heissen können.wäre meiner meinung nach passender gewesen.wobei der klappentext und das cover auch eher auf die heutige zeit hinweisen als auf das jahr 1871!für mich war das eher eine positive überraschung,da ich historische liebesromane sowieso lieber mag.zur geschichte muss ich sagen,dass ich etwas überrascht war,wie schnell annie ihr leben als ärztin in silver mesa aufgibt.sie hat so sehr gekämpft um akzeptiert zu werden und überhaupt studieren zu können und einen abschluss zu machen.in dieser zeit war es ja unvorstellbar das eine frau ärztin wird.mir hat die geschichte nicht so gefallen.ich fand sie zeitweise eher langweilig,da die protagonisten immer in irgendwelchen unterschlüpfen sind .sie sammeln holz,machen feuer,essen,schlafen,waschen sich (und die kleider).wenn dann wieder ein kopfgeldjäger sie findet ,wird es wieder ein bisschen spannend.ich war weder zutiefst bewegt noch lief mir ein eiskalter schauer über den rücken( so beschreiben publishers weekly und romantic times das buch) Klappentext: die waffe zielt auf ihr zerz.und plötzlich ist annie in der gewalt eines fremden- eines mörders? die junge ärztin muss tun ,was er von ihr verlangt: seine schusswunde versorgen und ihn dann begleiten,tief in die unbesiedelte wildnis von arizona. wo sie erkennt: nicht nur rafe mccays körper ist schwer verletzt , sondern auch seine seele! seit ihm ein mord angelastet wird, ist er auf der flucht. soll annie ihm glauben ,dass eine intrige ihn in diese verzweifelte lage gebracht hat? soll sie auf ihr gefühl hören? ja ,sagt ihr herz - das sie in die arme des desperados treibt.und nein, sagt ihr verstand.denn solange der mörder nicht gefunden ist,hat ihre heisse leidenschaft keine zukunft...
  16. Cover des Buches 111 Geschäfte in London, die man erlebt haben muss (ISBN: 9783954513406)
    Kirstin von Glasow

    111 Geschäfte in London, die man erlebt haben muss

     (2)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Shopping in London – Kirstin von Glasow lebt in London und wurde in der emons:-Verlag-Reihe „111 Geschäfte in…, die man erlebt haben muss“ mit der Auswahl traditioneller, innovativer und einfach originellen Geschäften beauftragt. Und ihre Auswahl umfasst ein wirklich breites Spektrum. Vom kleinen Designer-Schmucklädchen in der Brick Lane über ein schmuckes Backlädchen Kleinod in der Rose Street oder „Cork Ville“ am Greenwich Market; Knöpfe, Schuhe, Vintagestyles, Gewürze, Papiere, Nobles und Krims & Krams. Für mich lag der Charme dieses Guides weniger in den zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten, sondern in der Möglichkeit den Massen am Piccadilly Circus, der Oxford Street oder Camden Lock Market zu entkommen und in authentischer London-Atmosphere Neues zu entdecken. Insofern waren nicht nur die Informationen rund um die 111 vorgestellten Läden interessant, sondern auch die kleinen Tipps, die auf kleine Ruheoasen in der Nähe oder verborgene Sehenswürdigkeiten hinweisen. Leider hatte der schnucklige Backladen in der Rose Street zum Jahreswechsel geschlossen, er stand ganz oben auf meiner Liste, aber London ist ja immer mal wieder eine Reise wert.
    Wer zum ersten Mal nach London reist, sollte jedoch zu einem der vielen Standard-Reiseführer greifen und sich vorerst nicht mit der Entdeckung der ausgefallen Shopping-Möglichkeiten aufhalten. Gelegenheiten um einzukaufen gibt es in London sowieso an jeder Ecke und ein Franchise jagt das nächste. Für Wiederholungstäter bietet von Glasows Auswahl jedoch viele Anreize, um auf Entdeckungstour abseits der Hotspots durch die City zu stromern. Gutes Schuhwerk oder London Transport macht es möglich!

  17. Cover des Buches CraSy, Kopf und Kragen. Mützen und Schals für Männer und Frauen zum Selberstricken (ISBN: 9783862822195)
    Sylvie Rasch

    CraSy, Kopf und Kragen. Mützen und Schals für Männer und Frauen zum Selberstricken

     (2)
    Aktuelle Rezension von: ina_kzeptabel
    Es handelt sich hier um das Buch "CraSy, Kopf und Kragen" von Sylvie Rasch. Gezeigt werden in dem Buch diverse Mützen, Schals und Variationen aus beidem.

    Der Stil: Zu jedem Strickstück befindet sich vorweg eine kleine Einleitung mit Hintergrundinfos über Tragweise und/oder kleine geschichtliche Hinweise. Bilder finden sich mehrere, meist aus verschiedenen Ansichten damit man sich bereits vorweg einen Eindruck über das jeweilige Strickstück machen kann. Immerhin möchte man ja wissen was genau man da nun stricken soll.
    Und damit das auch gelingt, findet man eine ausführliche Anleitung (eine sog. Strickschrift) und Angaben über Wolle.
    Doch taucht hier schon der erste Knackpunkt auf, mit den seitenfüllenden Anleitungen konnte ich als Anfänger nicht viel anfangen. Dazu später mehr.
    Am Ende des Buches findet sich eine kleine Anleitung wie man bestimmte Strickmethoden anwendet. Schade eigentlich, diese hätte ich persönlich vor die Anleitungen gesetzt.

    Mein Fazit: Tja, so schön die Mützen und Schals auch sind, für mich als Anfänger ist nicht möglich etwas davon nach zu arbeiten. Ich habe zwar bisher nie mit solchen Anleitungen gearbeitet, aber das soll an dieser Stelle nicht den Punkteabzug ausmachen. Schließlich bin ich Strickanfänger - aber nicht so meine Schwiegermama (40+ Jahre Strickerfahrung) und meine Schwiegeroma (60+ Jahre Strickerfahrung). Beide sind ebenfalls nicht in der Lage gewesen, den Anleitungen folgen zu können (besonders der "italienische Anschlag sorgte für eine Stunden Grübelei). Klar, die beiden sollen auch nicht der Maßstab aller Dinge sein - aber dennoch: zufrieden kann ich einfach nicht sein.
    Besonders der Preis geht in keinem Verhältnis mit dem Umfang des Buches einher. Es ist so schon nicht sonderlich viel an Modellen beschrieben, aber dann jeweils vier Seiten pro Modell zu verwenden... es lässt das Buch nach mehr aussehen als es eigentlich ist. Ein angemessener Preis wären hier meiner Ansicht nach 5-8 Euro gewesen und nicht rund 16 Euro...
    Ich hatte ich wirklich sehr auf das Buch gefreut, aber kann es unter diesen Umständen nicht weiter empfehlen. Es bedarf hier wohl einer Überarbeitung.
    Einzig die Modellauswahl finde ich gut, daher noch 2 Sterne.
  18. Cover des Buches Rollende Steine (ISBN: 9783442547333)
    Terry Pratchett

    Rollende Steine

     (374)
    Aktuelle Rezension von: Mrs_Nanny_Ogg

    Tod ist mal wieder in einer philosophischen Krise - zu nahe ist er den Menschen gekommen. Antworten hofft er bei Eremiten und in der Fremdenlegion zu bekommen, doch außer Sand zwischen den Rippen ist da nicht viel zu erwarten. Natürlich muss aber die Pflicht getan werden und so findet sich seine Enkelin Susanne mit 16 Jahren zum ersten Mal mit den Aufgaben des Sensenmannes konfrontiert, ob sie will oder nicht, aber einer muss ja den Job machen. Das alles passiert ausgerechnet dann, als Imp in die Stadt kommt und mit seiner seltsamen Musik ganz Ankh-Morpork verzaubert. Bald nennt sich Imp Buddy (Holly) und seine Kollegen Glod (Zwerg) und Klippe (Troll) gründen die Band mit Steinen drin. Aber spielt tatsächlich Buddy die Gitarre oder spielt die Gitarre Buddy? Denn eigentlich wäre Susannes erste Aufgabe gewesen, Buddys Seele zu holen, was sie aber nicht über ihr junges Herz gebracht hat. Buddy - und nicht nur Budddy - scheint von der Musik besessen zu sein, ein Virus, der die ganze Stadt befällt. Selbst die Zauberer lassen sich Lederumhänge mit Nieten machen und tanzen auf Kreppsohlen, sehr zum Missfallen von Erzkanzler Ridcully.
    Fazit: Ein herrlich komischer Scheibenweltroman über Rock 'n' Roll, der im englischen Original noch besser ist, weil man die Anspielungen auf die Realität eher versteht, von denen es eine Unmenge in diesem Buch gibt.

  19. Cover des Buches Hut und Putz (ISBN: 9783258064314)
    Josephine Barbe

    Hut und Putz

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Die Hüterin der Welten (ISBN: 9783837005301)
    Sabine Schulter

    Die Hüterin der Welten

     (54)
    Aktuelle Rezension von: hope_stlp

    [Info]

    TITEL: Hüterin der Welten
    AUTOR: Sabine Schulter
    VERLAG: BoD
    SEITENANZAHL: 548 Seiten
    PREIS: 16,99€
    ISBN: 978-3837005301
    ERSCHEINUNGSDATUM: 31. Mai 2016


    [Inhalt]

    Néle wollte nur Abstand von ihrer Arbeit und vor allem von ihrem Ex-Freund, der sie schamlos Betrogen hat. Doch auf dem Weg zu ihrer Schwester gerät Néle irgendwie in eine ihr völlig Fremde Welt, in der sie zugleich beinahe von einer wilden groß Katze gefressen und einer Horde Nashorn ähnlicher Wesen zertrampelt wurde. Glücklicherweise wurde sie von den stattlichen Rittern Mathey und Liam, wie deren Kameraden gerettet. Spätestens nach der Begegnung mit den Männern in schillernder Rüstung war ihr Bewusst, dass sie nicht mehr in ihrer Welt war. Nach dem sie den ersten Schock verdaut hatte, bescherte Mathey ihr den nächsten. Er offenbarte ihr, dass seine Welt im Krieg war, so wie die vielen anderen Welten, die existierten, und dass nur sie sie retten konnte.


    [Meine Meinung]

    Begeistert hat mich das Buch leider nicht. Ich war ziemlich gespannt auf das Buch. Das Cover hat mich sofort angesprochen und der Klappentext hat mich noch neugieriger auf das Buch gemacht. Leider wurde ich doch etwas enttäuscht. Der Schreibstil hat mir, wie oben bereits erläutert, einfach nicht zugesagt und die Autorin konnte mich auch nicht fesseln. Mit dem Buch kam ich nur schleppend voran, weshalb ich es auch immer wieder aus der Hand legen musste. Die Idee hinter der Geschichte fand ich sehr interessant, jedoch war die Umsetzung nicht all zu gut. Immer wieder waren stellen, die einfach unnötig waren und die man hätte weglassen können. Teilweise waren auch die Kapitel so ellen lang, was mir zusätzlich noch die Lust am lesen genommen hat.
    Was mir jedoch gut gefallen hat, waren die Charaktere. Mathey und Liam haben mich einfach von Anfang an begeistert und haben sich schnell ein Platz in meinem Herzen ergattert.
    Die Frage, mit wem der beiden die liebe Néle zusammen kommt, hat mich dann doch immer wieder weiter lesen lassen.
    Wer ist nun Schluss endlich geworden ist, verrate ich jetzt nicht, dass könnt ihr selbst herausfinden, falls es euch interessiert.
    Wer nicht das ganze Buch abwarten kann hier ein Tipp: Auf der letzten Seite erfahrt ihr es

    Fazit: Ich bin ziemlich geteilter Meinung über das Buch. Einerseits waren die Charaktere wirklich toll und ansprechend, andererseits war das Buch doch ganz schön langatmig und schleppend. Deshalb kann ich das Buch nicht wirklich weiterempfehlen. Wenn euch der Klappentext anspricht, lest einfach mal rein und bildet euch eine eigene Meinung.
  21. Cover des Buches Vom Vergnügen anders zu sein (ISBN: 9783943168594)
    Ute Patel-Missfeldt

    Vom Vergnügen anders zu sein

     (11)
    Aktuelle Rezension von: dieFlo
    Die Welt ist bunt - warum wir nicht auch? 

    Ute Patel-Missfeldt ist bunt, sie ist anders und sie hat mich begeistert, vielleicht weil ich auch gar nicht so in eine Schublade passe und auch nicht da hin will. 

    In diesem Buch nimmt sie den Leser mit auf eine Reise durch ihr Leben, unverblümt und mit viel Humor in einigen Passagen begeistert sie und erzählt, wie sie denn so werden konnte, wie sie ist. Sie erzählt, wie ihr Zeichentalent erst angezweifelt und dann entdeckt wurde, was sie über Mathe denkt und wie die Großmutter auch ihr Leben prägte. 
    Wie in ihrem Leben Menschen auftauchten, die sie bereicherten, wie es eben auch in unserem Leben oft ist und sie erzählt, warum sie denn so ist, wie sie ist. 

    Wer Ute Patel-Misfeldt einmal persönlich und in "Echt" sehen konnte, weiß wovon ich rede. Sie hat etwas, man sieht sie und ist hingerissen, von all den Farben, ihrer Lebensfreude und ihrer Energie.

    Nach wunderbaren Lesestunden sage ich danke! 
  22. Cover des Buches Die Hüte der Frau Strubinski (ISBN: 9783702658519)
    Heinz Janisch

    Die Hüte der Frau Strubinski

     (3)
    Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick


     

    Schon viele wunderbare Bilderbücher haben die beiden zusammen gemacht, der Schriftsteller Heinz Janisch und die Künstlerin Helga Bansch. Auch das vorliegende Buch „Die Hüte der Frau Strubinski“ nimmt das zuhörende Kind und den vorlesenden Erwachsenen sofort in den Bann. Sowohl die poetischen Texte von Heinz Janisch als auch die unverwechselbaren und ausgefallenen Illustrationen von Helga Bansch tragen eine Geschichte, die von einer bemerkenswerten Frau und von ihrer nicht weniger aufgeweckten Enkelin handelt.

     

    Frau Strubinski besitzt ein Hutgeschäft und Hüte der unterschiedlichsten Art sind ihre Passion. Da gibt es „große, kleine, eckige, runde, schmale, breite, weichem, harte, helle, dunkle und bunte Hüte“. Doch Frau Strubinksi verkauft nicht einfach nur Hüte. Sie besitzt eine Gabe, die früher jede gute Verkäuferin von Kleidung auszeichnete, heute aber fast verloren ist, bzw. gar nicht mehr nachgefragt wird. Auf einen Blick sieht und erkennt sie, wenn ein neuer Kunde ihr Geschäft betritt, sein „Hutgesicht“. Für alle hat sie einen entsprechenden Hut parat, für die Traurigen, für die Unruhigen, für die Lauten.

     

    Auch ihre Enkelin Mira, die jeden Nachmittag zu Frau Strubinski ins Geschäft kommt, hat diese Fähigkeit erworben. Gemeinsam mit ihrer Großmutter findet sie den geeigneten Hut für die Schweigsamen, die Verliebten und die Glücklichen, vor allem aber für die Kinder.

     

    Mich hat beim Lesen und Betrachten dieses wunderbaren Bilderbuchs immer wieder der Gedanke bewegt, dass Frau Strubinski irgendein lebendes Vorbild irgendwo in einem Wiener Bezirk hat, die Heinz Janisch und/oder Helga Bansch zu diesem Buch inspiriert haben.

  23. Cover des Buches Das Wispern der Angst (ISBN: 9783453357570)
    Tanja Frei

    Das Wispern der Angst

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Floh
    Die Wispern-Reihe von Mystery-Thriller Autorin Tanja Frei geht mit "Wispern der Angst" an den Start der paranormalen Thriller und Schauergeschichten um die impulsive Mutter und alleinerziehende Jenna Winters mit Teenie-Tochter Kim. Hier präsentiert Tanja Frei neben geladenen Thrill auch eine gehörige Portion Mystery in jeglichen Facetten und begibt sich auf Expeditionen in die Historik fremder Kontinente und Ländereien. Ein Genre-Mix, der von Mut und Eifer zeugt. Diese Reihe könnte nach dem anfänglich doch für mich etwas schwierigen Start Suchtpotential beherbergen, und man muss aufpassen, nicht Opfer dieser grandiosen Vorgänge und Handlungen zu werden, sobald man ersteinmal abgetaucht ist in diese Schattenwelt aus Tod und Vergeltung. Band 2 "Wispern der Nacht" liegt schon parat!
    Erschienen im Diana Verlag (http://www.randomhouse.de/diana/)

    Zum Inhalt:
    " Er will nicht ihr Leben, er will ihre Seelen-

    Jenna Winters hat als alleinerziehende Mutter ihrer Tochter Kim eigentlich genug Probleme. Doch die Alltagssorgen rücken in den Hintergrund, als sich Kims Klassenkameradin Carolin vom Balkon der Winters in die Tiefe stürzt. Ihr Tod ist erst der Anfang. Plötzlich finden sich Jenna und Kim inmitten eines gefährlichen Spiels um Macht wieder, das über ihre Vorstellungskraft und die Grenzen der sichtbaren Welt hinausgeht. Erst langsam beginnen sie zu ahnen, welche besondere Rolle ihnen darin zukommt ..."

    Schreibstil:
    Die Autorin Tanja Frei besitzt einen gekonnt sagenhaft bildhaften und lebendigen Schreibstil. Ihre Art, die Dinge zu schildern, zu verdeutlichen, ein Flair und ein Gefühl für Charaktere, Handlungsorte, Umgebung und Situationen zu schaffen, hat mir von Beginn an sehr gefallen. Dieses Können an Nähe und Authenzitität bringt sie für meinen Geschmack aber leider etwas zu schwach im Kern und Thematik der Handlung rüber. Hier verblasst das grandiose Schreibwerk etwas und die einzelnen Zusammenhänge und Bedeutungen der vielen unterschiedlichen Handlungsstränge aus Orten und Epochen zeigen sich nur sehr zart und kaum erlebbar. Das hat mnich wiederrum an der Gesamtumsetzung etwas gestört und führt zum Sternabzug. Hoch loeben möchte ich jedoch die vielen Stärken, die mich fasziniert und unterhalten haben. Die sympathische und ideengeladene Autorin Tanja Frei nimmt ihre Leser mit in eine Welt aus Realität und paranormalen Vorfällen, wispernde Stimmen aus der Schattenwelt, actionreiche Attentate, Untote die nach Vergeltung rufen und das Tor der Schattenwelt verlassen wollen..., T. Frei reißt ihre Leser an ausgewählten Passagen vom Hocker und fesselt sie an die Seiten. Das gelingt ihr, durch kleinste Details, die vor allem die jeweiligen Situationen, Emotionen, Schauplätze und das Umfeld sehr nahe bringen und daher eine Angst schüren, die greifbar ist. Bei mir persönlich fehlte jedoch bis zum letzten Viertel die vollkommene Verbundenheit zur Story, zum Fall, zu den Ereignissen, sodass ich außer mit den unschlagbar gezeichneten Charakteren und Schauplätzen nicht wirklich zur gesamten Geschichte vordringen konnte. Irgendetwas passte für mich nicht, so dass ich leider nur an der Oberfläche schwamm und nur selten zum Kern katapultiert wurde. Aber der Showdown hat mich wieder völlig gefangen und bereitet mir schon jetzt große Vorfreude auf den zweiten Band mit Jenna Winters "Wispern der nacht".  Autorin Tanja Frei informiert den Leser gleich zu Beginn indirekt über die Vorgeschichte und reist mit den Lesern an sagenhafte Schauplätze ganz anderer längst vergangener Epochen. Diese Historik fängt sie grandios und mit bester Recherche ein und breitet sie für den Leser galant wieder aus. Die wenigen Highlights in diesem Auftakt reichen aus, um den Leser trotz der Schwächen und des wenig genutzten Potentials mit ihrer Story zu infizieren. Ein geschickter Schachzug der Autorin Frei. Einmal Leser ihrer Werke, immer Leser ihrer Werke. Und das obwohl ich hier streng bin und für den Auftakt nur 2,5 Sterne vergebe!

    Autorin Tanja Frei bedient sich einer ganz anderen Art des Mystery-Thriller, denn sie würzt ihre Story mit den banalen Alltäglichkeiten einer alleinerziehenden Mutter mit einem rebellierenden Teenager, zu der kaum noch Zugang zu finden ist. Bis diese ominösen, beängstigenden Vorfälle Mutter und Tochter wieder zusammenführen und einen unglaublichen Pool aus Paranormalem, Historischen und Todbringenden zu Tage führen. Ängsten, Unglaube, Wendung, Vergeltung, Alltag, Schock, Entsetzen und die kalte Hand des Todes.  Ein Wettlauf gegen die Zeit und die Sorge um das eigene und um das Leben der anderen. Die Autorin schreibt nah, erweckt lebhafte Bilder, konzentriert sich auf Details, formt wunderbare Dialoge und fesselnde Mystery. Leider hat sie für mich jedoch auch etwas zu zusammenhangslos und zu weithergeholt geschrieben und konstruiert, sodass ich nicht ganz vordringen konnte. Aber nach dem fulminanten Ende bin ich für Band zwei ganz guter Dinge und voller Zuversicht! Trotz Schwächen in der Umsetzung! Aller Anfang ist nunmal auch schwer...

    Charaktere:
    Die Auswahl der Charaktere, bzw. der Hauptprotagonisten ist das Herzstück des Romans. Wir erleben die impulsive Jenna Winters mit seiner dunklen und prägenden Vergagenheit, von der noch niemand etwas ahnt und ihrer rebellischen Tochter Kim, die sich mehr und mehr ihrer Mutter verschließt. Zudem erleben wir Persönlichkeiten aus längst vergangenen Epochen, reisen zurück in die Vergangenheit, an fremde Orte und erleben dort besondere Adelsstände, Gesellschaftsformen und Hoheiten. Im Hier und Jetzt, im turbulenten Wettlauf gegen die Zeit treffen wir auf ernste Helfer, auf Schatten, die an die Oberfläche treten, gebeutelte Exmänner, Freunde und Kollegen.  Wir erleben hier viele mehr als interessante, sonderbare und sympathische Persönlichkeiten, die die Autorin mit feinstem Fingerspitzengefühl erschaffen und geformt hat. Und gerade das eigene Team rund um Suche und Vernichtung des Jägers "dem Tod", die Suche nach Antworten und dem Warum, die Ermittlungen und Recherchen in aller Herrenländer und Medien wartet mit viel Sympathie und liebe zum Detail auf. Nicholas ist Jennas guter Freund in der schweren Zeit, steht ihr zur Seite und ist der Partner ihrer besten Freundin Anne, aber auch Nicholas birgt ein schattiges Geheimnis.  Diese Dialoge der Protagonisten dienen als kleine Ruheoasen im sonst so spektakulären und absurden Geflecht aus Wahn und Wirklichkeit. Thrillerautorin Tanja Frei hat eine komplexe Mischung aus Haupt- und Nebenrollen erschaffen. Vollkommen ausgereift und grandios dargestellt. Tanja Frei beweist in diesem Punkt großes Geschick, denn sie bringt die vielen Rollen und Nebenrollen in Einklang und lässt den Leser somit mitfühlen und ganz wichtig: Sie lässt den Leser an den erschütternden Vorgängen teil haben! Hier hat die Autorin ganze 5 Sterne verdient!

    Meinung:
    Die Autorin hat mich leider nicht in allen Punkten vollends begeistern können. Für mich gab es viele zähe Längen, wenig Zugang und Tiefe zum Kern der Story und leider wenig Verbundenheit und Nähe. Allein die Schauplätze und die Charaktere haben mich durch sagenhafte Umsetzung völlig begeistert, mich immer wieder mitgerissen, meine Neugier entfacht, mich am Lesen gehalten und mich dann mit einem fulminanten und grandiosen letzten Viertel im Buch sehr belohnt. So bin ich mir sicher auch Band zwei schnell lesen zu wollen. Denn diese Autorin besitzt Potential, sie hält es anfangs nur noch zurück. Ich bin zuversichtlich und vom Suchtfaktor der Reihe tatsächlich trotz "nur" 2,5 Sterne infiziert. Sowas ist mir auch noch nie passiert. Aber ein fulminantes Ende macht noch kein vollkommenes Buch aus, also gebe ich eine Chance auf Steigerung! Mit ihrer Idee, mit den sagenhaften bildhaften Schreibstil, mit den fantastischen weitreichenden Schauplätzen und zuletzt mit den einmaligen Protagonisten konnte Autorin Tanja Frei mich doch noch mit dem Buch gewinnen. Die Spannung hält sich jedoch meist eher dezent, die Dinge siechen so dahin, es werden Handlungsstränge gestreut und Fetzen geboten, die erst nach und nach zu einem Ganzen finden. Ideenreichtum und Komplexität ist auf hohem Niveau aber der wirkliche Nervenkitzel bleibt bis zum Ende aus. Dennoch habe für mich diese Reihe entdeckt und bleibe der Autorin erst noch treu. Schade, hier wäre sicherlich mehr drin gewesen, gerade für einen Auftakt, denn der Titel, das wunderbar mystische Cover und das Genre versprechen so viel mehr Mystery-Thriller.
    Hoch loben möchte ich die ausgiebige Recherche der Autorin, ich denke es ist nicht leicht sich in die vergangene Welt aus fremden Ländern und Gesellschaftsformen mit all der Architektur und Vegetation einzuarbeiten und die Eindrücke und den Flair gezielt widerzugeben. Großes Lob an diese perfekte Umsetzung! Auch der turbulente Showdown, wo sich die Handlungsstränge verbinden, Antworten kommen und eine Wendung den Leser sehr verblüfft, ist der Autorin Frei sehr gekonnt gelungen.

    Die Autorin:
    "Tanja Frei wurde 1971 in Boston geboren und wuchs am Bodensee auf. Nach dem Studium der Amerikanistik und Wirtschaftsgeschichte schwankte sie zwischen Buchhändlerlehre und Journalismus, entschied sich dann aber fürs Büchermachen und arbeitet inzwischen seit über zehn Jahren als Lektorin. Die Autorin lebt mit Mann und Zwillingen bei München.
    www.tanjafrei.com"

    Fazit:
    Dieser Mystery-Thriller hätte von mir gerne auch 4 Sterne bekommen, wenn ich mich direkt mitgenommen und verwickelt gefühlt hätte. So trieb ich lange nur an der Oberfläche und wurde erst im letzten Viertel so richtig gepackt und geflasht. Die Autorin besitzt Können und Potential, keine Frage, ich freue mich mit Teil zwei auf ihre weitere Entwicklung im schwierigen Genre Mystery-Thriller. Ich bleibe der Reihe treu und fühle mich trotz aller Schwächen auch sehr gut unterhalten und zufrieden. Ich bin einfach mal sehr streng und vergebe 2,5 Sterne!
  24. Cover des Buches » Le style c'est moi « : Coco Chanel (Starke Frauen des Jahrhunderts) (ISBN: B001GZM2EK)
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