Bücher mit dem Tag "hütte"
93 Bücher
- Delia Owens
Der Gesang der Flusskrebse
(1.453)Aktuelle Rezension von: phantastische_fluchtenEs ist Ende der 50er, Anfang der 60er Jahre. Die kleine Kya lebt mit ihrer Familie in den Marschlanden, nahe der Küstenstadt Barkley Cove. Ihr Vater ist ein gewalttätiger Alkoholiker, der seiner Frau einmal den Himmel auf Erden versprochen hatte. Bekommen hat sie eine Hölle.
Als Kya sechs Jahre alt ist, verlässt die Mutter die Familie. Das kleine Mädchen steht Monate lang jeden Abend an der Tür der verrotteten Hütte, die sie ihr zuhause nennt, und wartet auf die Rückkehr der Mutter. Doch diese bleibt fort.
Nach und nach verlassen auch die Geschwister die Marschlanden. Als letztes ihr Lieblingsbruder Jodie, der ihr noch Tipps gibt, wie sie die Anzeichen erkennen kann, dass der Vater zur Gewalt greifen wird, und wie sie dem brutalen Vater aus dem Weg gehen kann.
Dann geht auch Jodie und das kleine Mädchen bleibt alleine mit dem Vater zurück. Isoliert von der Welt, einsam, lernt sie die Marschlanden und ihre tierischen Bewohner zu lieben. Sie kann weder lesen noch schreiben, doch sie kennt alle Tier und Pflanzen beim Namen. Sie führt dem Vater den Haushalt und lernt zu kochen, zu waschen und zu putzen. Ihre ersten Versuche fordern den Zorn des Vaters heraus aber es gibt auch rührenden Momente der Annäherung.
Sie muss mit dem Veteranenscheck des Vaters auskommen, um ihn und sich selbst durch das Leben zu bringen. Ihr erster Ausflug in die Stadt ist für sie ein Kampf, hat sie doch nie gelernt, ihre Wünsche zu äußern oder sich mit fremden Menschen zu unterhalten. Sie kennt den Wert der Münzen nicht und hat keine Ahnung, wieviel etwas kostet. Die aufdringlichen Fragen der Verkäuferin verunsichern sie und die Hänseleien der Einwohner kränken sie, so dass sie sich immer mehr zurückzieht.
Als Vertreter des Schulamtes kommen, versteckt sie sich. Erst, als ihr gesagt wird, dass sie in der Schule ein kostenloses Mittagessen bekommt, ist sie bereit, einen Versuch zu starten. Der erste Tag in der Schule endet katastrophal und sie geht nie wieder dorthin. Da sie das Marschland kennt, ist es für sie ein leichtes, sich vor den Menschen zu verstecken, die sie abholen möchten.
Als sie ungefähr 15 Jahre alt ist, tritt Tate in ihr Leben und durchbricht die Isolation des Mädchens.
Er ist behutsam, denn er erkennt, dass Kya wie ein scheues Reh ist, das sofort weglaufen würde, wenn man sie bedrängt. Er bringt dem Mädchen lesen und schreiben bei und nun kann sie ihre Sammlung an Muscheln. Federn und Steinen endlich beschriften. Da sie ein Talent für das Zeichnen besitzt, fertigt sie wunderbare Illustrationen ihrer Schätze an.
Kya wächst dem Lesenden ans Herz und man wünscht ihr alles Glück der Welt, doch der Weg den sie gehen muss, ist schwer. Tate war mit Jodie befreundet und er hat das einsame Mädchen lange beobachtet, bevor er sich ihr nähert. Es entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft zwischen den beiden aber der Lesende weiß, dass auch Tate das Mädchen irgendwann verlassen wird. Sie ist das Marschmädchen, dass in der Welt da draußen nicht existieren kann. Er möchte Biologie studieren, was bedeutet, dass er Berkley Cove verlassen muss. Durch seinen Weggang fühlt sich Kya verraten und wendet sich dem Womanizer Chase Andrews zu.
Das Buch macht einen wütend und traurig, obwohl diese Ausgrenzung von Menschen auch heute durchaus noch zum Alltag gehört. Die Geschichte wechselt zwischen 1969 und der Vergangenheit hin und her. Als Chase Andrews stirbt, geben alle die Schuld dem Marschmädchen. Obwohl nicht klar ist, dass es sich um einen Mord handelt, beginnt der Sherif zu ermitteln und nach und nachführen alle Spuren zu Kya.
Es gibt ein Lied „Schließ Dein Herz in Eisen ein“, und dieser Satz passt zu dieser eindringlichen und wunderbaren Geschichte. Denn Kya bleibt nichts anderes übrig, um zu überleben.
Fazit:
Mich hat lange kein Buch mehr so berührt wie dieses. Man möchte eingreifen, helfen, das Kind in den Arm nehmen und ihm die Liebe geben, die es von niemanden bekommt. Die Geschichte wird den Lesenden lange nicht loslassen. Ich meide normalerweise solche plakativ beworbenen Bücher aber dieses Buch hat jedes Lob verdient.
- Leigh Bardugo
Das neunte Haus
(464)Aktuelle Rezension von: ssp293Der Roman hat mir gut gefallen. Die Handlung ist spannend und der Plot insgesamt schlüssig aufgebaut. Die häufigen Wechsel zwischen den Zeitebenen erforderten allerdings erhöhte Aufmerksamkeit und wirkten gelegentlich etwas fordernd. Dennoch überzeugt die Geschichte durch Atmosphäre und stimmige Entwicklungen.
- William Paul Young
Die Hütte
(630)Aktuelle Rezension von: Kitty_CatinaSchon lange hatte ich dieses Buch im Regal stehen, habe mich aber nie so richtig daran getraut, schließlich geht es hier um ein wirklich ernstes und auch sehr tiefgründiges Thema, welches nicht immer ganz leicht zu verstehen ist.
So geht es hier im ersten Teil darum, wie Mackenzie seine Tochter verliert und in ein tiefes Loch fällt. Im zweiten Teil, der um einiges länger ist, geht es um ein Treffen mit der heiligen Dreifaltigkeit in einer Hütte im Wald. Diese kommt in Gestalt einer schwarzen, mütterlichen Frau, eines palästinensisch aussehenden, jungen Mannes und einer asiatischen, ätherisch wirkenden Frau daher, die sich als Gott selbst, Jesus und den Heiligen Geist herausstellen. In zahlreichen, tiefgründigen Gesprächen lernt Mackenzie dabei die drei immer besser kennen, verstehen und findet immer mehr zurück zum Glauben und vor allem zum Vertrauen in Gott. Es geht aber auch um Vergebung, um Liebe und Gemeinschaft mit Gott, Jesus und dem Heiligen Geist. Diesbezüglich macht Mackenzie eine sehr emotionale Reise, die ihn nicht unbedingt zu einem besseren Mann macht, aber zu einem Mann mit Hoffnung, der sich nicht mehr von seiner Trauer verschlingen lässt.
Geschrieben empfand ich das Buch dabei als wirklich gut, vor allem die Zitate vor jedem Kapitel haben wirklich viel Aussagekraft und leiten das jeweilige Kapitel gut ein. Ich fand aber auch, dass der Fokus im Buch sehr auf Dialogen und Gesprächen lag, die vielleicht nicht unbedingt jeder versteht, die aber auch sehr zum Nachdenken anregen, gerade, wenn man noch keine innige Beziehung mit Gott führt und ihn oftmals nicht versteht. Was mir allerdings gefehlt hat, war ein kleiner Teil, der die sogenannte „Große Traurigkeit“ gezeigt hätte, um Macks Innenleben noch besser zu verstehen. Stattdessen geht es gleich nach dem Verschwinden von Milly mit dem Besuch in der Hütte weiter. Ansonsten war die Geschichte aber, trotz des traurigen Themas, super schön und hat mir persönlich einige neue Erkenntnisse gebracht.
Alles in allem hat dieses Buch, obwohl ich nicht komplett überzeugt davon war, wirklich viel Aussagekraft über den Glauben selbst, aber auch über die Beziehung zu Gott, und eventuell findet der eine oder andere dadurch noch etwas Zugang zu diesem Thema, wenn sie oder er sich dafür öffnet. Ich glaube aber auch, dass das Thema leider nicht jeden interessieren wird.
- Arno Strobel
Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
(1.138)Aktuelle Rezension von: Stefy87Eine Auszeit gefällig? Ohne Internet, ohne technische Geräte, genau das erleben einige Menschen gemeinsam. Eine junge Gruppe wagt dieses Experiment und verlässt ihre Komfortzone und ihr Zuhause, um einige Tage in einem Bergsteigerhotel auf über 2000 Metern Höhe zu verbringen.
Doch schon am zweiten Tag wird die Auszeit zum absoluten Horror: Einer aus der Gruppe verschwindet und wird später misshandelt aufgefunden. Von diesem Moment an wächst das Misstrauen untereinander, denn plötzlich könnte jeder der Täter sein. Jeder wird verdächtigt.
Ich fand die Geschichte mega spannend, sie hat mich bereits auf der ersten Seite abgeholt. Durch die kurzen Kapitel fliegt man nur so durch die Seiten. Auch wenn sich einige Stellen zwischendurch etwas in die Länge gezogen haben, war der Schreibstil insgesamt sehr flüssig und modern.
Es gab mehrere unerwartete Wendungen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe. Die Protagonisten fand ich ebenfalls sehr interessant. Allerdings war es am Anfang etwas schwierig, den Überblick zu behalten, da gleich zu Beginn der Reise alle Charaktere vorgestellt werden. Dadurch fiel es mir zunächst schwer, sie voneinander zu unterscheiden. Im Laufe der Geschichte wurde das jedoch deutlich einfacher.
Das Ende kam für mich komplett unerwartet, bis zuletzt war ich mir nicht sicher, worauf alles hinauslaufen würde.
Ganz klare Leseempfehlung!
- Romy Hausmann
Liebes Kind
(1.128)Aktuelle Rezension von: Coco_EberhardtThematisiert wird der Vermisstenfall um Lena, die als junge Studentin vermisst gemeldet wurde und nie mehr aufgetaucht ist. Dann wird Jahre später eine Frau in ein Krankenhaus eingeliefert, die Lena sein könnte. Damit beginnt dieser spannende Thriller. Man Blick emotional in die verschiedenen Personen, die an der Sache beteiligt sind. Das Switchen zwischen den Charakteren fand ich sehr gut umgesetzt. Dabei tun sich menschliche Abgründe auf. Man fühlt richtig mit.
Ich fand den Thriller sehr spannend. Es gab manchmal ein paar kleine nicht nachvollziehbare Sequenzen, die die Story aber nicht negativ belasten. Als nächstes werde ich erstmal wieder einen Wohlfühlroman lesen, um die düsteren Energie loszuwerden... ;-)
- Marlen Haushofer
Die Wand (Marlen Haushofer: Die gesammelten Romane und Erzählungen 3)
(958)Aktuelle Rezension von: diepersephoneDieses Buch hat mich viele Jahre lang begleitet in meinen Gedanken. Da es wirklich einzigartig ist, und ich so hineingezogen wurde, in diese Geschichte, die mir gleichzeitig so vertraut und auch fremd vorgekommen ist. Ich konnte mich sofort mit der Hauptfigur identifizieren, mit Ihren Problemen, mit Ihren Gedanken. Das einzige, was mich gestört hat, ist das nicht aufgelöst wird, was es mit der Wand auf sich hat. Das hat mich sehr unbefriedigt zurückgelassen.
- Nele Neuhaus
Im Wald (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 8)
(641)Aktuelle Rezension von: reading_squirrel3.5 Sterne
Vermutlich ist meine Erwartungshaltung einfach falsch. Für mich sind Nervenkitzel à la Andreas Gruber und raffiniert aufgelöste, ineinander verstrickte Fälle, wie man sie aus dem Norden kennt, ein unverhandelbares Muss bei Krimis. Ich muss gestehen, dass ich in diesem Buch beide Punkte etwas vermisst habe.
Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis Leben in die Geschehnisse kommt und ich musste teils ziemlich mit mir selbst ringen, um weiterzulesen. Dann steht aber auf einmal plötzlich alles Kopf - lieben wir! Ansonsten sind die Kapitel angenehm gegliedert und nicht zu lange; Man erhält in den einzelnen Kapiteln Einblicke aus unterschiedlichsten Sichtweisen, was ich von anderen Autoren so nicht kenne und wiederum den eher laschen Spannungsbogen etwas hoch zieht. Das Ermittlerduo harmoniert gut, auch wenn es für mich jetzt nicht unbedingt die einprägsamsten Hauptfiguren sind.
Ich möchte die Reihe zu einem späteren Zeitpunkt definitiv weiterverfolgen, ungeachtet dessen, dass mir dieser Teil nicht so hundertprozentig zugesagt hat.
- Lilly Lucas
New Promises
(926)Aktuelle Rezension von: lxy_and_moreNew Promises ist der zweite Band der "Green Valley Love-Reihe" von Lilly Lucas. Die Geschichte umfasst 340 Seiten und wird aus der Egoperspektive von Protagonistin Izzy erzählt. Für Fans der Tropes: Friends To Lovers, Found Family und Cozy Romance.
Zum Inhalt: (Kann Spoiler enthalten)
Die Geschichte beginnt mit Izzy, die Liam, dem Neffen von Ryan (dem Protagonisten des ersten Bandes), eine Skistunde gibt. Nach einem Beinahe-Zusammenstoß auf der Piste wird Izzy als Skilehrerin für den prominenten Schauspieler Cole angefragt. Vor ihr liegt eine Welt voller Stars und Berühmtheiten, die sie jedoch völlig kalt lässt. Sie liebt ihr Kleinstadtleben und hat außerdem schon seit vielen Jahren Gefühle für ihren besten Freund Will. Es scheint, als wüsste er nichts von diesen Gefühlen – oder als würde er sie nicht erwidern –, bis eine Situation seine Eifersucht weckt. Im Verlauf der Geschichte kämpfen Izzy und Will immer wieder mit gegenseitiger Eifersucht, hinzu kommt die Angst, ihre jahrelange Freundschaft aufs Spiel zu setzen.Fazit:
Auch das zweite Cover sowie die gesamte Buchgestaltung sind traumhaft schön und passend zur Story gewählt. Der Einstieg in die Geschichte war mir direkt sympathisch, besonders Protagonistin Izzy macht die Geschichte mit ihrer taffen Art sehr lesenswert. Ich mag ihre Schlagfertigkeit und Bodenständigkeit. Umso enttäuschter war ich, dass Will ihre Gefühle (zunächst) nicht wirklich erkennt. Umso mehr hat mir die Wendung der Geschichte gefallen.
Generell liebe ich dieses gemütliche Setting der Buchreihe. Es fühlte sich gut an, wieder in Green Valley zu sein. Die Autorin hat einfach Talent, eine cozy Stimmung einzufangen. Ich möchte noch mehr Storys aus Green Valley lesen 😊 Von mir gibt es 4,5 Sterne.
- Sarah Beth Durst
Spellshop
(339)Aktuelle Rezension von: Booksandmore18Ein Buch, das mit seiner unglaublichen Stimmung und den süssen Protagonisten absolut überzeugen konnte. Man fühlte sich in diesem kleinen Cottage auf einer abgelegenen Insel einfach wohl und kann vollkommen in eine andere Welt eintauchen.
Dieses Buch lebt absolut von seiner Stimmung und dem Gefühl, das vermittelt werden kann. Auch wenn es eher ruhig und wenig aufregend ist, packt es dennoch mit einer Atmosphäre, die wahnsinnig einnehmend ist. Gemeinsam mit Kiela landet man hier auf einer kleinen Insel und trifft auf das kleine Cottage ihrer Heimat, das sie liebevoll wieder zum Leben erwecken möchte. Gemeinsam mit der kleinen Prise Magie, die immer wieder eingestreut wird, ergibt sich daraus eine unglaublich schöne Atmosphäre, in der man sich einfach wohl und zuhause fühlen muss. Auch der Schreibstil der Autorin trägt auf eine schöne Weise zu diesem Gefühl bei. Ich konnte das Lesen sehr geniessen und liebte die kleinen Details, wie die sprechenden Pflanzen, die zu meinen Highlights dieses Buches gehörten.
Ich habe die Protagonisten geliebt, auch wenn es vorallem die Nebencharaktere waren, die mich besonders begeistern konnten. Kiela ist Bücherwurm durch und durch. Ihre Leidenschaft und Hingabe hat mich vollkommen mitreissen können und ich habe es geliebt, wie sie mit ihren Mitmenschen und anderen Wesen umgegangen ist. Sie hat ihr Herz am rechten Fleck und konnte mit einer authentischen und liebevollen Art alle Sympathien für sich gewinnen. Auch wenn sie teilweise etwas naiv und unschuldig war, mochte ich sie und ich konnte auch ihre Handlungen verstehen. Ganz besonders geliebt habe ich ihre pflanzlichen Begleiter, die humorvoll, zuckersüss und wahnsinnig lustig waren. Ich konnte gar nicht genug von Miep und co. bekommen und habe diese kleine besondere Familie total geliebt. Auch die Dorfbewohner wurden im Lauf der Geschichte zu tollen Freunden und Unterstützern, die als Protagonisten wahnsinnig gut gelungen waren. Der einzige, den ich nicht ganz gefühlt habe, war allerdings der Love-interest. Mir persönlich blieb dieser Charakter zu blass und wenig tiefgründig, sodass ich weder die Verbindung zwischen ihm und Kiela, noch ihn als Hauptcharakter wirklich gefühlt habe. Ich spürte zu wenig zwischen den beiden, um die Geschichte auch als Liebesgeschichte aufzufassen, was etwas schade war.
Das Buch war von der Handlung her eher unaufgeregt und ruhig, konnte daher mehr mit der schönen Atmosphäre und den Protagonisten überzeugen. Es baute sich jetzt keine riesige Spannung auf, konnte mich aber dennoch schön unterhalten und ich mochte die Dynamik im Buch sehr gerne. Man muss sich hier auf eine eher langsamere aber schön gestaltete Handlung einlassen, was mir gut gefallen hat.
Insgesamt war Spellshop ein tolles Leseerlebnis mit schöner Atmosphäre und tollen Protagonisten, die mich total packen und wohlfühlen lassen konnte. Ich habe das Lesen genossen und vergebe deshalb auch tolle 4 Sterne für dieses Buch.
- Rebecca Yarros
Alles, was ich geben kann – The Last Letter
(359)Aktuelle Rezension von: Stephanie_Seele„Alles was ich geben kann“ von Rebecca Yarros ist ein absolut gefühlvolles Buch, welches einen, durch die Schreibweise der Autorin, sämtliche Emotionen fühlen lässt!
Ella, alleinerziehende Mutter von Zwillingen, schreibt auf anraten ihres Bruders einem Soldaten aus seiner Kompanie einen Brief, obwohl sie Beckett alias „Chaos“ nie gesehen hat. Beckett ist anfangs nicht begeistert von der Idee seines besten Freundes und ignoriert den ersten Brief von Ella. Aber nach einem schlechten Tag zieht es ihn dann doch in die Zeilen der Fremden. Beckett ist hin und weg und zwischen den Beiden entsteht eine enge Brieffreundschaft. Ella hat neben der Erziehung der Zwillinge, alle Hände voll zu tun mit ihrem Ferienresort, was sie einst von ihrer Oma übernommen hat.
Nachdem Ellas Bruder bei einem Einsatz stirbt, sie weitere Schicksalsschläge ertragen muss und sich dann auch Beckett nicht mehr bei ihr meldet, bricht für sie die Welt zusammen.„Alles was ich geben“ kann sticht mit seiner gefühlvoll Schreibweise absolut heraus. Die Charaktere sind authentisch beschrieben und man kann sich in jeden einzelnen einfühlen.
Die Handlungen sind realistisch dargestellt und man hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass die Autorin von der eigentlichen Geschichte abweicht!
Rebecca Yarros hat es wieder einmal geschafft, dass ich mich so sehr in ein Buch vertieft habe, dass es innerhalb weniger Tage fertig gelesen war. - Lucy Score
Things We Never Got Over (Knockemout 1)
(332)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Naomi flieht von ihrer eigenen Hochzeit, um ihrer entfremdeten Zwillingsschwester zu helfen, nur um von dieser beklaut zu werden. Die Kleinstadt ist nicht gut auf Naomis Schwester zu sprechen und macht es ihr anfangs nicht leicht. Zusätzlich muss sich Naomi um ihre Nichte kümmern und mit Bad-Boy Knox herumschlagen.
Mich hat die Geschichte von der ersten Seite an gut unterhalten und ich mochte das viele Gefluche. Das obligatorische Drama hat mich hier aber leider massiv gestört, weil es einfach nur unnötig war.
Den Epilog fand ich erst super kitschig, aber wie es schlussendlich ausging mochte ich sehr, da es mal was anderes war.
- Sarah Blakley-Cartwright
Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond
(219)Aktuelle Rezension von: BlutmaedchenIch glaube ich habe meine Sprache noch nicht ganze wiedergefunden. Irgendwie bin ich enttäuscht. "Red Riding Hood" - hochgelobt und tief gefallen. Eine Story, die mehr Potenzial hatte als von den Autoren herausgeholt wurde.
Mir fehlte das Kribbeln, das Mitfiebern, die Emotionen...
Dabei fing alles vielversprechend an: Die hübsche junge Valerie lebt mit ihren Eltern und einer Schwester in einem Dorf namens Daggorhorn. Als es um Opferlämmer und Erzählungen über Werwölfe gibt, erlebt man als Leser den ersten Kick und man denkt das da mehr bei rauskommen könnte. Es ist eine klassische Märchengeschichte, die von einem außergewöhnlichen Mädchen erzählt, dass einem Jungen zur Heirat verprochen wurde und dessen Herz an einem anderen hängt.
Als der Wolf auftaucht und ihre Schwester tötet ändert sich alles. Und Valerie muss erkennen was der Wolf will: Sie!
Eine Hexenjagd beginnt und endet mit dem Tod vieler. Das Ende ist sehr kurz gehalten, wenig überraschend und ohne großen Ooooh-Effekt.
Nachdem ich das Buch beendet hatte, fühlte ich mich komisch. Im Kopf bin ich alles noch einmal durchgegangen, habe den Haken aber auch bis jetzt noch nicht finden können. Es war zu interessant um es wegzulegen, deshalb habe ich es kaum aus der Hand legen wollen - und doch hat die Geschichte für mich nichts gehabt, was sie mir noch einmal schmackhaft machen könnte.
Das Cover ist atemberaubend toll, aber das war es auch schon fast. Normalerweise macht man sich als Leser ein Bild über die Hauptfigur, aber ich konnte mir kein umfangreiches Bild über Valerie machen, außer das sie eine starke Persönlichkeit ist und irgendwie anders - aber wie anders? Da muss die eigene Fantasie einsetzen, was ich schade finde.
Man merkt, dass dieses Buch auf einem Drehbuch basiert, denn die eigene bildliche Entwicklung entstand bei mir nicht. Als wäre es Rohmaterial ohne den letzten Feinschliff.
Erst die letzten fünfzig Seiten waren lesenswert. Der Anfang zog sich einfach zu lang. Ich bekam eine Ahnung worum es ging, aber immer wenn ich es greifen wollte, worüber gesprochen wurde, es zu verstehen versuchte, entglitt mir alles.Fazit:
Wahrscheinlich ist es das erste Mal, dass ich das sage, aber der Film wird das Buch bestimmt übertreffen! Ich habe zu diesem Buch keinen Zugang gefunden, auch wenn das Grundgerüst dieser Geschichte gut ist. Wäre das stabiler und umfangreicher gewesen, hätte ich wahrscheinlich mehr Spaß mit Valerie und ihren Freunden gehabt.
Hinzu kam, dass oft das Wort "Es" durch ein "Er" ersetzt wurde. Zitat: "Er wurde Zeit." Heißt das nicht "Es wurde Zeit"? Leider kam das ein paar mal vor, sodass es sich in meinen Kopf verfestigt hat. Normalerweise schaffe ich es über so etwas hinwegzusehen^^ - Sarah Sprinz
What if we Trust
(365)Aktuelle Rezension von: kathasreadingWhat if we Trust ist Band 3 der Trilogie von Sarah Sprinz geht es um den bekannten Sänger PLY und Hope. Sie ist absolutes Fangirl von ihm und hat eine sehr bekannte Fanfiction über ihn geschrieben. Auf einem Geburtstag lernt sie ihn als Scott kennen und es entsteht sofort eine Anziehung zwischen den beiden. Desto besser sie ihn kennlernt, desto mehr merkt sie, dass ihre Fanfiction näher an der Wahrheit ist, als sie gedacht hat. Als ein Verlag mit ihr zusammen die Fanfiction rausbringen möchte steht sie im großen Zwiespalt zwischen ihrer Karriere als Autorin und der Liebe zu Scott.
Das Buch ist eine unglaubliche emotionale Achterbahn und die Spannung ist richtig toll. Ich finde es ist ein unglaublich gelungener Abschluss für die Reihe und ich habe es sehr geliebt!
- Lilly Lucas
New Horizons
(537)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneDie Buchreihe, die ich so sehr schätze, hat mich einmal mehr mit ihrer neuesten Geschichte überzeugt. Besonders hervorzuheben sind die beiden Protagonisten, Annie und Cole, deren Entwicklung und Dynamik eng miteinander verknüpft sind. Diese Analyse wird die Kontraste und Gemeinsamkeiten der beiden Charaktere beleuchten.
Annie ist von Anfang an eine sympathische Figur, die trotz der Schicksalsschläge, die sie erlitten hat, stark und resilient bleibt. Ihr Charakter strahlt eine Art von Verletzlichkeit aus, die gleichzeitig anziehend und bewundernswert ist. Sie hat sich durch ihre Herausforderungen gekämpft und zeigt, dass man selbst in schwierigen Zeiten Hoffnung und Entschlossenheit bewahren kann. Dies macht sie zu einer Identifikationsfigur für viele Leser. Ihre Stärke liegt nicht nur in ihren Handlungen, sondern auch in ihrer Fähigkeit, anderen zu vertrauen und sich auf neue Beziehungen einzulassen. Dies ist besonders bemerkenswert, da ihre bisherigen Erfahrungen sie hätten verbittert machen können.
Im Kontrast dazu steht Cole, der mir aus einem vorherigen Band als unsympathisch und schwierig bekannt war. In dieser neuen Geschichte zeigt die Autorin jedoch viel Geschick darin, seinen Charakter weiterzuentwickeln. Cole beginnt als der typische „bad boy“, dessen Eigenheiten und Fehler ihn zunächst unattraktiv wirken lassen. Doch im Verlauf der Handlung erfährt der Leser, dass hinter seiner rauen Fassade eine tiefe Sensibilität steckt. Diese Entwicklung überrascht und erzeugt ein Gefühl von Mitgefühl, das es dem Leser ermöglicht, seine Wandlung nachzuvollziehen. Es wird deutlich, dass Cole bereit ist, sich zu verändern und Fürsorge für Annie zu zeigen, was seinem Charakter eine zusätzliche Dimension verleiht.
Der wesentliche Aspekt, der die Beziehung zwischen Annie und Cole prägt, ist die Art und Weise, wie sie sich ergänzen. Annie bringt Stabilität und Verständnis in Coles chaotisches Leben, während er ihr die Möglichkeit bietet, über ihre Ängste hinwegzuwachsen. Ihre Interaktionen sind geprägt von Herausforderungen, wobei sie oft an den Punkt kommen, an dem sie ihre Differenzen überwinden müssen. Die Spannung zwischen ihren unterschiedlichen Lebensanschauungen und Erfahrungen schafft eine fesselnde Dynamik, die die Leserschaft in ihren Bann zieht.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Autorin mit Annie und Cole zwei charakterlich gegensätzliche Menschen geschaffen hat, deren Entwicklung und Zusammenarbeit eine zentrale Rolle in der Geschichte spielen. Ihre Beziehung entwickelt sich spannend und emotional, und ich bin gespannt, wie es in der Fortsetzung weitergeht. Werden sie den Herausforderungen zusammen gewachsen oder werden die Unterschiede letztendlich zu groß sein?
- Colleen Hoover
Woman Down
(192)Aktuelle Rezension von: anoooIch bin mit ziemlich hohen Erwartungen an Woman Down von Colleen Hoover herangegangen, da ich schon viel positives über ihre Bücher gehört habe. Leider konnte mich dieses hier nicht ganz überzeugen.
Der Einstieg war noch vielversprechend, auch wenn sich die Handlung stellenweise etwas gezogen hat. Die Grundidee rund um eine Autorin nach einem Shitstorm fand ich spannend und aktuell, aber die Umsetzung hat mich nicht komplett abgeholt. Einige Entscheidungen wirkten konstruiert oder überzogen. Vor allem einige Entscheidungen und Verhaltensweisen der Protagonisten wirkten konstruiert und überzogen.
Ich hatte mir ehrlich gesagt etwas mehr in Richtung von Verity erhofft – also mehr psychologische Tiefe, düstere Atmosphäre und überraschende Wendungen. Diese Erwartungen wurden für mich leider nicht so ganz erfüllt. Dem beworbenen Genre „Romantic Thriller“ wird das Buch meines Erachtens auch nicht gerecht.
Insgesamt kein schlechtes Buch, aber ich hatte mir deutlich mehr Spannung erhofft. Für mich eher solide Unterhaltung, aber kein Highlight.
- Paolo Cognetti
Acht Berge
(210)Aktuelle Rezension von: Da_MarisIn diesem Buch taucht man ein in eine ganz andere Welt: In die Abgeschiedenheit und Einfachheit der italienischen Berge. Diese so ganz andere Szenerie hat mir gut gefallen. Cognetti gelingt es wunderbar, die Charaktere seiner Figuren herauszuarbeiten, v.a. ihre sozialen (In)Kompetenzen. Als Leser begleitet man Pietro über die Jahre und man kann erkennen, wie er und die anderen Figuren sich mit der Zeit entwickeln und dabei doch immer sie selbst bleiben. Dazwischen gibt es viele Landschaftsbeschreibungen, die man am liebsten mit eigenen Augen sehen würde - die meisten zumindest.
- Robyn Carr
Neubeginn in Virgin River
(240)Aktuelle Rezension von: mattderEine Krankenschwester will einen Neubeginn und nimmt eine stelle in Virgin River an. Der Arzt ist alt und braucht hilfe. Die will er nicht an nehmen. Es entwickelt sich eine schöne Geschichte mit Herz schmerz. Aber auch Kriminalität. Na ja ist ein Frauen Roman macht trotzdem SPSS zu lesen. Wer die Serie kenn wird es lieben.
- J. Lynn
Frigid
(551)Aktuelle Rezension von: ReaderButterflySydney und Kyler sind seit Kindertagen beste Freunde. Während Kyler eine Frau nach der nächsten abschleppt, geht Syd lieber mit einem guten Buch ins Bett. Nun stehen die Winterferien an, wo sich alle in einer Skihütte treffen. Doch der Schneesturm wütet und wird stärker, so dass nur die beiden es zur Hütte schaffen. Während Kyler ein Mädchen mit auf sein Zimmer nimmt, fällt es Sydney immer schwerer ihre Gefühl für ihren besten Freund zu verbergen. Währenddessen treibt draußen ein Unbekannter sein Unwesen, so müssen sich die zwei bald fragen, ob sie in der Hütte überhaupt sicher sind.
Diese Reihe stand vor langer Zeit auf meine Wunschliste und als das Buch in einem Bücherschrank stand, musste es mit. Ich hab mir nichts episches erwartet, sondern etwas, das in Richtung der Anfänge von New Adult geht und genau das hab ich bekommen.
Sydney ist etwas unsicher und hegt schon lange Gefühle für ihren besten Freund. Ihr Charakter ist ein bisschen Klischee, aber ich fand das nicht schlimm. Ich mochte ihre Art gerne und sie war mir sympathisch. Bei ein paar Details bin ich mir unsicher, wie ich sie finden soll, wie dass Syd eins fünfzig groß ist und ihre Hand so klein ist, im Vergleich zu Kylers.
So war Kyler das Gegenteil, groß, hat jeden Tag eine andere. Im Laufe der Geschichte fand ich ihn dann besser beschrieben und ich mochte ihn und Syd gerne zusammen.
Vielleicht liegt es daran, dass das Buch älter ist, aber ein paar Aussagen haben mich gestört. Wie dass andere Mädchen mehrmals als Tussis beschimpft werden oder, dass es Sydneys Lippen „peinlich ungeschminkt“ sind. Die erste Hälfte ist recht ruhig fand ich und hat mir gut gefallen, während die zweite spicy ist. Manchmal fand ich diese Szenen gut, ja schon süß, während ich bei anderen dachte, dass es jetzt auch wieder reicht.
Der Schreibstil war locker zu lesen, so dass man das Buch schnell durch hat und sich gut vorstellen kann was passiert. Durch das Setting und die Umstände bekommt das Buch etwas Winterliches, was gut in den Januar passt. So kuschelt man sich beim Lesen gerne in eine warme Decken. Für Zwischendurch fand ich das Buch gut, man darf sich allerdings nicht zu viel erhoffen.
- Bianca Iosivoni
The Last Goddess, Band 2: A Kiss Stronger Than Death (Nordische-Mythologie-Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Bianca Iosivoni)
(133)Aktuelle Rezension von: Chianti_ClassicoBlair hat das Chaos nach Valhalla gebracht und damit Ragnarök, das Ende der Welt eingeläutet.
Gemeinsam mit Ryan versucht sie ihren Fehler wieder gutzumachen, doch die Anhänger von Vidar sind starke Gegner.
Wird es ihnen gelingen, Ragnarök aufzuhalten?
"A Kiss Stronger Than Death" von Bianca Iosivoni ist der zweite Band der The Last Goddess Dilogie und wird zum Großteil aus der Ich-Perspektive der achtzehn Jahre alten Blair Arctander erzählt, aber einige Kapitel wurden auch aus der Sicht ihres besten Freundes Ryan erzählt.
In Ryan schlummern die Kräfte von Vidar, des Gottes des Chaos und als Blair Ryan mit nach Valhalla genommen hat, hat sie damit unbeabsichtigt Ragnarök eingeleitet. Der Fenrirwolf konnte seine Fesseln lösen und ist nun nach Midgard entkommen. Nur wenn er besiegt wird, kann Ragnarök noch aufgehalten werden, um die Rückkehr der nordischen Götter zu ermöglichen.
Doch viele Gefahren und Kämpfe liegen vor Blair und Ryan.
Es ist fünf Jahre her, dass ich den ersten Band gelesen habe, was mir gar nicht so lange her vorkam. Die Erinnerungen an diesen waren trotzdem schon echt verblasst, aber ich habe erstaunlich schnell wieder in die Geschichte hineingefunden!
Der zweite Band setzt da an, wo der erste Band geendet hat und wir sind mitten im Chaos angekommen. Valhalla wird von den Dienern des Chaos angegriffen, Fenrir konnte seine Fesseln abschütteln und Blair und Ryan sind mittendrin, es ging also direkt spannend los!
Die Geschichte konnte mich gut unterhalten, es gab spannende Kämpfe und einen packenden Showdown! Am Anfang hatten Ryan und Blair ein wenig Zeit, um herauszufinden, was das zwischen ihnen ist und was sein könnte.
Ich mochte die Welt der Valkyren wieder sehr gerne, denn über die nordischen Götter lese ich immer gerne und ich mochte es auch, dass Blair, die ihre Kräfte von Hel, der Göttin des Todes bekommen hat, diese noch weiter erforschen und meistern konnte!
Mir lag der Fokus dann tatsächlich zu sehr auf den Kämpfen, denn mir haben auch ruhigere Szenen gefehlt. Szenen, in denen die Welt noch ein wenig erklärt wird. Szenen, in denen auch Ryan und Blair mehr Raum bekommen hätten. Auch von den anderen Valkyren hätte ich gerne noch mehr gesehen, besonders ihre Gemeinschaft mochte ich im ersten Band gerne!
Wie gesagt, es war zwar spannend und ließ sich auch echt gut lesen, fühlt sich für mich aber nicht ganz rund an, weil mir doch ein wenig was gefehlt hat. Dennoch bin ich froh, dass ich diesen zweiten Band noch gelesen habe und die Reihe endlich beenden konnte!
Fazit:
"A Kiss Stronger Than Death" von Bianca Iosivoni ist ein guter zweiter Band der The Last Goddess Dilogie, der für mich aber nicht ganz mit dem ersten Band mithalten konnte.
Mir lag der Fokus zu stark auf den Kämpfen, was zwar spannend war und der zweite Band ließ sich so zwar gut lesen, aber mir haben auch die ruhigeren Szenen, in der man noch mehr über die Welt erfahren hätte, gefehlt. Es fühlt sich irgendwie nicht ganz rund an und so vergebe ich starke drei Kleeblätter. - Lilly Lucas
New Chances
(479)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneNew Chances
Meine Meinung spiegelt die intensive emotionale Bindung des zur Buchreihe wider, sie ist einzigartig und bemerkenswert. Insbesondere das Ende der Geschichten wird als unerwartet, aber realistisch empfunden, was es dem Leser ermöglicht, sich mit den Charakteren und ihren Herausforderungen tiefgehender zu identifizieren. Die Entwicklung der Protagonisten Sam und Leonie hat mich als Leser von Anfang bis Ende mitfiebern lassen, wobei die Intensität der dargestellten Emotionen so stark war, dass sie zu Tränen rührte.
Das Gefühl der Traurigkeit über das bevorstehende Ende der Reihe ist greifbar, da sich eine tiefe Verbindung zu den Lebensgeschichten der Charaktere in Green Valley entwickelt hat. Besonders berührt hat der „Single-Dad-Trope“, der durch Sam eindrucksvoll umgesetzt wird, während auch Leonies Fürsorglichkeit für dessen Tochter Maya hervorgehoben wird. Die emotionalen Höhen und Tiefen in der Geschichte steigern die Tragik und machen das Leseerlebnis noch bewegender. Abschließend wird der Band als herausragend und sehr gelungen bezeichnet.
- Lucy Foley
Neuschnee
(266)Aktuelle Rezension von: bookxn_bellyFür den Start in das neue Jahr hätte es wohl kaum eine bessere Lektüre geben können, da die Geschichte rund um den Jahreswechsel spielt. Ich hätte es also nicht besser abpassen können und konnte mich sicherlich auch daher gut in die verschneite und abgeschiedene Gegend versetzen.
Der tolle und bildliche Schreibstil von Lucy Foley hat mich absolut überzeugt. Ich bin wirklich sehr gut durch das Buch reingekommen und habe jede Seite genossen. Die winterliche Region konnte ich mir lebhaft vorstellen und hatte das Gefühl selbst mitten im Schnee zu stehen.
Was mich besonders gefesselt hat, war die Art, wie sich nach und nach immer mehr offenbart und herausrauskommt was die einzelnen Charakteren zu verbergen haben. Jede Figur bringt ihre eigene Geschichte und ihre eigenen Geheimnisse mit. Und genau das macht irgendwie den Reiz der Geschichte aus. Obwohl es objektiv betrachtet gar nicht so viel „Handlung“ im klassischen Sinne gibt, ist der Spannungsaufbau wirklich hervorragend gelungen und ich konnte das Buch kaum zur Seite legen.
Das Ende entwickelt sich Stück für Stück, wirkt durchdacht und war für meinen Geschmack absolut schlüssig.
Was ich an dieser Stelle aber anmerken sollte, dass es sich hierbei wohl weniger um einen typischen Thriller handelt, sondern eher um ein Drama.
Mich konnte das Buch aber super fesseln und hat mich bestens unterhalten. Es wird bestimmt nicht mein letztes Buch von Lucy Foley gewesen sein!
- Heather Fawcett
Emily Wildes Atlas der Anderswelten
(85)Aktuelle Rezension von: ConzilieEmilys Enzykloädie wurde veröffentlich, die hat eine unkündbare Stelle in Cambridge erhalten und ist überglücklich. Ihr glück wird von Feen-Auftragsmördern gestört. Und schon finden wir uns in einem neuen Abenteuer, diesmal in den Alpen und natürlich lauern auch hier neue Feenarten und Abenteuer.
Das zweite Buch der Reihe konnte mich genauso überzeugen wie das Erste. Besonders schön fand ich, dass auch Poe wieder eine Rolle spielt.
- Tom Hillenbrand
Hologrammatica
(23)Aktuelle Rezension von: JorokaSchon vor ca. 8Jahren hat sich Tim Hillenbrand in seinem Roman mit diesem hochaktuellen Thema beschäftigt. Die Handlung entführt uns zum Ende des 21. Jahrhunderts. Und was dann im Verlauf geschildert wird, ließ mir häufiger mal die Gänsehaut über den Rücken laufen, da es tatsächlich genau so geschehen könnte. Und dabei ist die Phantasie mit Herrn Hillenbrand doch ganz schön durchgegangen. Nun, bei manchem bezweifle ich, dass das schon in ca. 70 Jahren umgesetzt sein könnte. Aber, das hat meinem Lesevergnügen bzw. Hörvergnügen keinen Abbruch getan.
Die Hauptfigur Galahad Singh war mir sofort sympathisch und auch alle psychischen Höhen und Tiefen wurden nachvollziehbar beschrieben. In rasantem Tempo werden wir zum Schluss durch die Geschichte geschleust. Der Autor legt verschiedene Fährten, klärt jedoch nicht endgültig auf, auch das hat mir gut gefallen.
Es handelt sich um eine ungekürzte Lesung mit ca. 16,5 Stunden, gelesen von Oliver Siebeck, und der macht seine Sache sehr gut.
Fazit: Packend erzählter SciFi-Thriller
- Arno Strobel
Abgründig
(219)Aktuelle Rezension von: Nadine21Tim ist in einem Jugendcamp in den Bergen. Doch da die Aktivitäten eher langweilig erscheinen, macht sich eine Gruppe von Jugendlichen auf den Weg, die Berge auf eigene Faust zu erkunden. Ralf übernimmt dabei das Kommando. Er kennt sich in den Bergen aus und verspricht den anderen, den Weg zu kennen. Doch als das Wetter umschlägt, müssen die Jugendlichen sich in eine Hütte zurückziehen und am nächsten Morgen ist einer von ihnen verschwunden. Außerdem finden die anderen Blut in der Hütte und an einem der Mitcamper. Was ist geschehen?
Das Buch ist für Jugendliche geschrieben. Ob es ein Thriller ist, weiß ich nicht. In meinem Augen ist es keiner. Das Cover ist auch sehr ansprechend und mit knapp 200 Seiten ist das Buch wahrscheinlich auch für die Altersklasse gut geeignet.
Das Buch hat ein paar gute Ideen. Das Jugendcamp und das Abhauen von der Gruppe ist dabei ein Aspekt. Die unterschiedlichen Charaktere sind auch sehr gut für den Verlauf des Buches. Der starke Anführer, der schüchterne Junge, der arme Junge usw.
Allerdings hatte ich das Gefühl, dass es viele Themen gibt und einiges immer nur kurz angerissen wird (z.B. die Rolle der Mädchen ist für mich in vielen Teilen nicht so ganz eindeutig). Vielleicht wäre das aber dann auch für Jugendliche zu viel gewesen.
Das Buch war auf jeden Fall spannend und ich habe es auch gerne zu Ende gelesen.
Daher eine eingeschränkte Leseempfehlung.























