Bücher mit dem Tag "humorvoll erzählt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "humorvoll erzählt" gekennzeichnet haben.

6 Bücher

  1. Cover des Buches Die erstaunliche Wirkung von Glück (ISBN: 9783832163860)
    Susann Rehlein

    Die erstaunliche Wirkung von Glück

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Bluejellow

    Cover:

    Das Cover ist sehr schön gestaltet und passt perfekt zur Geschichte. Mir gefällt auch, dass es kein Bild ist sondern ein kleines Kunstwerk ist.

    Geschichte:

    Dorle lebt in einer kleinen Wohnung in Berlin. Sie wird von den Mietern oft als Hausmädchen ausgenutzt, was sie eigentlich gar nicht ist. Sie arbeitet nämlich bei sich zu Hause und verbindet Kristalle für Kronleuchter, die der gute Joe abholt und neue Arbeit zu ihr bringt. Doch Joe ist eine energiegeladene Person und redet viel und liebt Umarmung. Dorle hingegen hasst Berührungen und will nur ihre Ruhe. Eines Tages lernt sie Frau Sonne (eine Bewohnerin des Hauses) kennen und soll ihr helfen, in ihrer Abwesenheit die Wohnung zu hüten. Dabei soll sie kleine Aufgaben bewältigen. Durch diese Begegnung, ändert sich ihr ganzes Leben.

    Charaktere und Schreibstil:

    Die Charaktere sind von den unterschiedlichsten Altersgruppen. Dorle und Joe sind die Hauptpersonen der Geschichte. Denn Dorle war schon immer ein Mensch, die Angst vor der Welt hatte und die Ruhe liebte. Sie besitzt Berührungsängste und verfällt schnell in einem Putzwahn. Frau Sonne vermutet, dass sie Depressionen hat. Dies zieht sich durch das ganze Buch. Dorle beschwört sehr schnell negative Gedanken, lässt sich aber alles mit sich gefallen und das freiwillig. Leider ist dies teilweise sehr ausführlich beschrieben. Es wird zwar sehr gut aufgezeigt, wie ein depressiver Mensch denkt, aber es werden auch unnötige Details geschrieben. Z.B. welche Farben alle Kleidung hat die sie ruasholt oder wie viel Uhr es ist. 

    Fazit:

    Ein nettes Buch, was allerdings kein Liebesroman sein sollte, denn von der Liebesgeschichte findet man so gut wie nichts im Buch. Es ist eher ein Roman über eine depressive Frau, die lernt wieder glücklich im Leben zu sein. Ich habe mich teilweise wegen dem Schreibstil durch das Buch gequält. In der Mitte wurde das Buch besser, weshalb ich es nicht abgebrochen habe, doch das Ende war wieder nicht gut. Dennoch vergebe ich die drei Sterne, weil die Geschichte über die Deppression und die Ängste ganz in Ordnung war. 

  2. Cover des Buches Lachsfischen im Jemen (ISBN: 9783833308550)
    Paul Torday

    Lachsfischen im Jemen

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Der Fischereiwissenschaftler Dr. Alfred Jones gerät in die Mühlen der Politik, als er von höchster Stelle den Auftrag erhält, einem wahnwitzigen Projekt zur Realisierung zu verhelfen. Er soll zusammen mit der Immobilienmaklerin Harriet, für einen Scheich das Lachsfischen im Jemen ermöglichen.
    Ein kluges Buch über taktierende Politiker, einen lebensklugen Scheich, eine lieblose Ehe und über das Los mit einem Soldaten verlobt zu sein. Dieses Projekt, das eigentlich einem Privatwunsch entspringt, gerät zwischen die Fronten der Downing Street und der Al Qaida. Das Buch ist in Form von Verhören, e-Mails und Tagebucheintragungen geschrieben.
    Mir hat es sehr gut gefallen, die Charaktere sind einprägsam und obwohl ich es nie vermutet hätte, kann sogar das Lachsfischen zu einer spannenden Geschichte werden. Ich werde mir nun wohl auch noch die Verfilmung ansehen, mit Ewan McGregor und Emily Blunt in den Hauptrollen.
  3. Cover des Buches Alcatraz und die dunkle Bibliothek (ISBN: 9783570401491)
    Brandon Sanderson

    Alcatraz und die dunkle Bibliothek

     (84)
    Aktuelle Rezension von: NicoleGozdek

    Inhalt:

    Nicht nur dass seine Eltern ihn nach dem berühmtesten Gefängnis der USA benannt haben und er von einer Pflegefamilie zur anderen abgeschoben wird, Alcatraz Smedry passieren auch immerzu die haarsträubendsten Missgeschicke und Dinge werden zerstört.
    Als Alcatraz an seinem 13. Geburtstag ein merkwürdiges Päckchen mit einem Beutel Sand von seinen unbekannten Eltern zugeschickt bekommt, der kurz darauf von seiner Sachbearbeiterin von Jugendamt, Ms. Fletcher, gestohlen wird, und ein merkwürdiger, verrückter alter Kerl namens Leavenworth Smedry erklärt, sein Großvater zu sein, wird plötzlich sein ganzes Weltbild auf den Kopf gestellt.
    Grandpa Smedry behauptet nämlich, dass die ganze bekannte Welt von mächtigen und fiesen Bibliothekaren beherrscht wird, die den ahnungslosen Menschen verheimlichen soll, dass es Magie wirklich gibt und dass Dinge zerstören und zu spät kommen mächtige Talente sind, die seit Jahrhunderten in der Blutlinie der Smedrys vererbt werden. Und dass der wertlose Beutel Sand, der ihm von der Bibliothekarin Ms. Fletcher gestohlen wurde, in Wirklichkeit eine mächtige Waffe ist, die sie um jeden Preis zurückholen müssen.
    Und so steht Alcatraz plötzlich zusammen mit der dreizehnjährigen, schlagwütigen Ritterin von Crystallia Bastille, seinem Großvater und seinen beiden Cousins Sing Sing und Quentin, zwei Gelehrten, vor der Basis ihrer Feinde, der örtlichen Zentralbibliothek, und soll es mit einer ganzen Bibliothek voll fieser Bibliothekare und einem mächtigen dunklen Okulator von ungeheurer Macht aufnehmen …

    Meine Meinung:

    Brandon Sanderson begeistert Fantasyfans immer wieder mit seiner großen Kreativität und einzigartigen und großartigen Ideen. Mit „Alcatraz und die dunkle Bibliothek“ legt er den Grundstein für eine ebenso geniale wie verrückte Contemporary Fantasy-Reihe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
    Held, oder besser gesagt Anti-Held, der „Alcatraz“-Reihe ist der dreizehnjährige Waisenjunge Alcatraz. Doch man darf sich sich Alcatraz keineswegs so wie einen zweiten Harry Potter vorstellen. Alcatraz ist sarkastisch, clever, eigennützig und nicht gerade mutig. Seine Gabe, Dinge zu zerstören, sieht er lange Zeit als einen Fluch an, den er jedoch verharmlost zu „beschädigen“. Und beschädigen oder zerstören tut er so einiges, einige normale Dinge wie Türgriffe und Brillen, andere eher ungewöhnlich wie Pistolen, Fußböden, ganze Wände, Papiermonster oder Hühner.
    Alcatraz besitzt damit eines der mächtigeren und angeseheneren Talente, die der Smedry-Familie vorbehalten sind. In „Alcatraz und die dunkle Bibliothek“ lernen wir noch weitere verrückte Smedry-Talente kennen. Grandpa Smedry besitzt die Gabe zu spät zu kommen, was nicht nur eine nervige Angelegenheit für die Wartenden ist, er kann auch zu Schmerzen oder seinem eigenen Tod zu spät kommen, was er zu seinem Vorteil nutzt. Auch Sing Sings Talent hört sich zunächst eher unspektakulär an – er kann stolpern – genauso wie Quentins – Unsinn reden –, doch ich finde es genial, was Brandon Sanderson aus diesen harmlos erscheinenden Fähigkeiten macht.
    Neben den vier Smedrys - Alcatraz, sein Großvater und seinen beiden Cousins - gehört noch die energische Bastille zum Team. Mit ihren 13 Jahren ist sie die jüngste Ritterin von Crystallia und die Beschützerin von Grandpa Smedry. Sie und Alcatraz kommen von Anfang an super miteinander aus, was man daran merkt, dass sie sich kontinuierlich streiten und Bastille Alcatraz ihre Handtasche um die Ohren haut. ;-P
    Neben den Smedry-Talenten und den bösen Bibliothekaren sorgen auch die Okulatoren und ihre magischen Linsen (Brillen oder Monokel), die aus einer magischen Sandart gewonnen werden, für Spannung. Neben Grandpa Smedry und Alcatraz gibt es noch andere Menschen, welche diese magischen Linsen nutzen können, zum Guten oder zum Schlechten. Habt ihr schon mal Angst vor Brillen gehabt? Vor der Sammlung des dunklen Okulators solltet ihr euch jedenfalls fürchten: Folterknecht-, Schockschlag-, Frostspender-, Boten-, Hetzjagdlinsen und viele mehr können jeden außer Gefecht setzen.
    Für viele wahrscheinlich gewöhnungsbedürftig ist Brandon Sandersons Erzählweise in „Alcatraz und die dunkle Bibliothek“. Während ich zu denjenigen gehöre, welche die schräge, sarkastische und verrückte Erzählweise einfach nur genial finden, kommen andere Leser mit dem ungewohnten Stil weniger zurecht. Es werden Cliffhanger gemacht, um die Leser vor lauter Spannung kurz darauf mit langen Erläuterungen, philosophischen Exkursen und Inneneinsichten in den Wahnsinn zu treiben, Vorausdeutungen gemacht, die entweder gar nicht oder Kapitel später auf unvorhergesehene Weise aufgelöst werden, der Erzähler belügt uns schamlos – von wegen, die Feuerspenderlinse wird im ganzen Roman nicht eingesetzt! – und zudem beim Namen von Fantasyautoren geflucht. Ein großer Spaß, auch für erwachsene Fans von humorvoller Fantasy und Leser von Terry Pratchett!
  4. Cover des Buches Glück hat auf Dauer nur der Glückliche (ISBN: 9781515185932)
    Ursula Schröder

    Glück hat auf Dauer nur der Glückliche

     (12)
    Aktuelle Rezension von: InaRom

    Ein humorvolles Buch, um dem Alltagstrott zu entfliehen

    Oma Alma wohnt alleine in einem großen Haus und steht kurz vor einer Hüft-OP. Ihre Enkelin Beate, gerade von ihrem Freund verlassen, gibt ihre gemeinsame Wohnung auf - und Renate (Beates Schwester) ist mit Mann und Kindern heillos überfordert. Dieses zufällige Zusammenfallen von familiären Ereignissen beflügelt Beates Eltern zu einem gut gemeinten Rat: „Beate soll mit Oma Alma zusammenziehen und Renate könnte mit ihrer Familie Oma Almas Haus übernehmen!“  Natürlich steht Beate dem Projekt zuerst ablehnend gegenüber, aber nach und nach entdeckt sie viele angenehme Annehmlichkeiten, zu denen auch ein neuer  Nachbar gehört.

    Dieses Buch ist die reinste Erholung nach einem anstrengenden Tag, wenn man sich einfach entspannen oder einmal keinen Roman voller Dramatik lesen will.  Die leichte, beschwingte Schreibweise der Autorin und die humorvollen Dialoge zaubern einem ein andauerndes Schmunzeln ins Gesicht. Die Haupt- und Nebencharaktere werden sympathisch und leicht vorstellbar beschrieben.  Die lebenslustige Art von Oma Alma, wenn sie Redensarten oder Sprichwörter abwandelt, ist sehr amüsant. Man erkennt sich in einzelnen Situationen selbst wieder oder meint, dies und das schon einmal gehört zu haben. Auch ich vertippe mich manchmal beim schnellen Schreiben einer SMS wie Oma Alma, die anstatt „Bin erleichtert“ - „Nin erleuchtet“ in ihr Handy tippt. Lebensnahe Szenen mit ein bisschen Fantasie gemixt ergeben ein humorvolles Lesevergnügen!  4 1/2 von 5 Sternen

  5. Cover des Buches Mein Pickel und ich (ISBN: 9783401800431)
    Ilona Einwohlt

    Mein Pickel und ich

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Malouma
    Hey an Alle! Die Buchidee ist an sich gut. Die Umsetzung nicht sehr gelungen. Die Protagonisten, Sina, ist elf Jahre alt, hat aber Probleme die eigentlich keine Elfjährige hat. Zugegebenermaßen ist es schwierig, so ein Buch zu schreiben. Das Buch wird ja ab elf Jahren empfohlen. Für Elfjährige ist es auch gut. Leider bin ich dreizehn, und das soll jetzt nicht arrogant klingen oder so, aber nen Pubertätsratgeber für Elfjährige brauche ich einfach nicht. Letztendlich war es wohl schwierig für die Autorin, ein Buch zu schreiben das Elfjährige anspricht, aber das auch älteren gefällt. Sina und alle ihre Klassenkameradinnen sind sehr frühpubertär und zu stark entwickelt. Allerdings durfte Sina nicht älter werden, wegen den ganzen Elfjährigen (wie oft hab ich das Wort jetzt eigentlich schon verwendet?). Jedenfalls ist es der Autorin meiner Meinung nach nicht gelungen, das Buch auch für Jugendliche interessant zu gestalten.
  6. Cover des Buches Wenn es zwickt, stinkt und knackt, leben wir noch (ISBN: 9783000651991)
    Petra Sommer

    Wenn es zwickt, stinkt und knackt, leben wir noch

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Heidelinde12

    Das Buch ist einfach genial. Allein der Buchtitel lässt mich schmunzeln und beim Thema Schnarchen habe ich herzhaft gelacht. Der Inhalt zeichnet sich durch eine kreative, sympathische und humorige Grundstruktur aus, die für ein emphatisches Verstehen der Leserschaft sorgt. Die Autorin nimmt uns mit auf eine interessante und anschauliche Reise durch unseren Körper. Sie erklärt mit Wortwitz und in amüsanter bildhafter Sprache, wie unser Körper funktioniert und übermittelt eindrucksvoll und einfach Faktenwissen und Kuriositäten über die Funktionen unserer Organe. Vortrefflich weckt sie damit die Aufmerksamkeit und die Neugier der Leserinnen und Leser. 

    Mein Resümee:

    Wenn Arzt und Patient eine gute gemeinsame kommunikative Ebene miteinander finden, stärkt dies das gegenseitige Vertrauen und sie begegnen sich auf gleicher Augenhöhe. Die Autorin hat erkannt, dass die Ärzteschaft ihr Fachwissen im Arzt-Patienten-Gespräch auf die Laien-Ebene runterbrechen sollten, um zu uns, den potenziellen Patienten, durchzudringen und so Therapieradläufe positiv nachhaltig zu beeinflussen.

    Ergänzt durch lustige und auch informative Illustrationen, ergibt das Ganze ein mit Wissen angereichertes und lesenswertes Potpourri für medizinische Laien, sprich potenzielle Patienten. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Es  ist erstaunlich originell und lesenswert.

    Chapeau Frau Dr. Sommer!

    Heidelinde Penndorf

    (September 2020)

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