Bücher mit dem Tag "hundeerziehung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "hundeerziehung" gekennzeichnet haben.

22 Bücher

  1. Cover des Buches Und dann kam Luna (ISBN: 9783442477180)
    Christine Brügge

    Und dann kam Luna

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Schatzfrau37
    Dieser lustige hunderoman habe ich vor einiger Zeit gelesen und ich fand ihn stellenweise ganz witzig allerdings kam ich nicht richtig in das Buch hinein und immer wieder durcheinander wenn die Gedanken von Luna oder ihrer Besitzerin erzählt würden und dann wieder die normale Geschichte weiter ging. War für mich persönlich ziehmlich undurchsichtig und das Buch hat mich nicht umgehauen und nicht so begeistert wie es anfangs ab Klappentext erschien.
  2. Cover des Buches Die mit dem Hund tanzt (ISBN: 9783442173525)
    Maike Maja Nowak

    Die mit dem Hund tanzt

    (26)
    Aktuelle Rezension von: MissRose1989

    Das Cover ist wirklich schön gemacht, man siehst Maike Maja Nowak und einen Hund im Wasser laufen, das siehst entspannt und locker aus und ist daher ein sehr schön gewähltes Cover.
    Gleich vorweg muss man sagen, dass man in dem Buch keine Erziehungstipps erwarten sollte. 

    Das Buch liest sich sehr gut, es ist gut unterteilt und lässt sich sehr flüssig lesen, es ist vor allem 

    Maike Maja Nowak kommt bei ihren Ausführungen ohne persönliche Wertung aus, sie zeigt einfach, wie man mit Hunden umgehen kann und beschreibt die Kunden kurz und anonym, aber trotzdem realistisch. Man staunt aber immer wieder, auf welche Menschen sie bei ihrer Arbeit so trifft und warum man sich einen Hund zulegt, wenn man sich sicher nicht, dass man mit ihm nicht klar kommt.  

    Besonders schön ist, dass Maike Maja Nowak gleich zu Beginn des Buches klar stellt, dass ihre Methode im Buch nicht die Einzige ist, aber dass sie durchaus funktionieren kann, dass es aber immer auf den Menschen und den Hund ankommt. 

    Als Leser lernt man viel über die Verhaltensweisen von Hunden und kann daher mit jedem neuen Fall wieder etwas lernen und das macht das Buch aus, es ist eben kein klassisches Sachbuch, es ist mehr in der Praxis angesiedelt und das macht es besonders. 


    Fazit:

    Maike Maja Nowak hat einen wunderbaren Stil und sie zeigt im Buch vieles neues, sie öffnet vielen Hundebesitzern die Augen, auch wenn sie keine Anspruch darauf erhebt, dass sie die einzige wahre Methode hat, um Hunde zu erziehen.Das Cover ist leider etwas unscheinbar und der Titel auch, leider gibt es dazu Abzüge in der B-Note. Aber die Wissenvermittlung im Buch ist wirklich lesenswert.

  3. Cover des Buches Hilde (ISBN: 9783499632969)
    Ildikó von Kürthy

    Hilde

    (34)
    Aktuelle Rezension von: kerstinsbooks

    … nicht nur über Hunde, das Leben mit ihnen - sondern auch über Fragen des Lebens an sich.


    Mit Anschaffung der Goldendoodle-Hündin Hilde als Familienzuwachs geht ein langersehnter Traum der Autorin in Erfüllung, der die Augen ihrer Söhne zum Leuchten und die Zweifel ihres Mannes (vorerst) zum Wachsen bringt… Liebevoll und rührend berichtet sie zunächst von ihrem ersten Hund aus Kindertagen, dessen Verlust eine tiefe Lücke hinterlassen hat. Ist es fair, von einem neuen Hund zu erwarten, diese Lücke füllen zu können? Und kann sie diesen Hund ausreichend lieben und ihm gerecht werden?


    Diesen Fragen geht die ehrliche und warmherzige Erzählung aus den eigenen Erfahrungsschätzen nach. Auf ihre unvergleichlich humorvolle, pointierte und teils auch (selbst)ironische Art („Meine sensible Art wird in dieser Familie nicht genug geschätzt“) begleiten wir Ildikó von Kürthy bei ihren persönlichen Erfahrungen und zwiespältigen Gefühlen. Es darf geschmunzelt, herzhaft gelacht, nachdenklich innegehalten und auch oft zustimmend genickt werden – hier möchte ich besonders die Begegnungen mit anderen Hundehalter*innen erwähnen.


    Es ist eine Kunst, auch weitere Fragen des Lebens und der Moral mit soviel Humor zu behandeln, dass die Lektüre trotz der teilweisen Tiefgründigkeit, wenn auch nur kurz angerissen, nicht als schwere oder gar bedrückende Lektüre durchgeht. Immer wieder erfrischt der authentische und empathische Flair.


    Eine tolle Sommerlektüre – von der ersten bis zur letzten Seite, die persönliche Note unterstützt durch Fotos und zauberhafte Illustrationen von Nicole Iwanov. Viel habe ich meiner Familie (inklusive Aussiedoodle-Hündin) daraus vorgelesen.


  4. Cover des Buches Problem gelöst! mit Martin Rütter (ISBN: 9783440174531)
    Martin Rütter

    Problem gelöst! mit Martin Rütter

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Freundlich

    Das 160 seitige Buch des bekannten Hundetrainer Martin Rütter ist reich bebildert. Die oft ganzseitigen Bilder dienen als Verdeutlichung für die verschiedenen Problemdiagnosen des Trainers.


    Das Buch ist in vier Bereiche unterteilt. Im ersten Bereich widmet sich Rütter den Problemen im Alltag.
    Jedes Problem wird am Beispiel eines bestimmten, namentlich genannten Hundes dargestellt.

    Bei dem Problem, dass ein Hund nicht alleine zu Hause bleiben kann, gefiel mir gut, dass das Problem genau analysiert wurde. Also unterschieden wurde zwischen Trennungsangst und Kontrollverlust. Hier konnte man die einzelnen Punkte anhand denen eine Diagnose möglich ist, genau ablesen. 

    So kam Rütter zum Schluss, dass eine Trennungsangst dadurch definiert wird, dass der Hund eher heult statt zu bellen, Zerstörungen an der Tagesordnung sind, der Hund dem Herrchen oder Frauchen permanent hinterherläuft und auf Spaziergängen sich nicht weit entfernt.


    Kontrollverlust definierte er dadurch, dass der Hund eher bellt, Herrchen oder Frauchen frontal anspringt und auch rempelt. Das er den Menschen gerne einschränkt und sich auf Spaziergängen häufig weit entfernt.


    Hat man anhand dieser Merkmale erstmal festgestellt ob es sich um eine Trennungsangst oder ein Kontrollverlust handelt, gibt Rütter im zweiten Schritt dann Tipps, wie das jeweilige Problem angegangen werden kann.

    Mir hat gefallen, dass er auch Dinge wie Verhaltensstörung contra Verhaltensauffälligkeit erklärt. Außerdem unterscheidet Rütter in den Analysen und Tipps zwischen Welpen und erwachsenen Hunden.

    Einen großen Teil des Buches widmet er dem Thema Futter. Hier geht der Hundetrainer detailliert auf die verschiedenen Probleme mit Futter ein. Z.B. Verteidigung von Futter, aggressives Verhalten beim Füttern, Futterdiebstahl, Probleme dadurch dass Hunde nicht fressen oder zuviel fressen wollen. Auch hier gibt es wieder gezielte, vorbeugende Übungen für Welpen.

    Sieben Seiten widmet Martin Rütter dem Thema Giftköder. Dieser Bereich hat mir am besten gefallen da er hier verschiedene Arten des Giftködertrainings nennt. Hierbei geht es nicht nur um sie Signale die aufgebaut werden sollen, sondern er geht eigentlich schon in den Bereich des Suchhundetrainings indem er erklärt, wie man das Anzeigeverhalten aufbauen kann. Hierzu hat er auch wieder detaillierte Bilder, die die Trainingsmethode noch mehr verdeutlichen.

    Dann gibt es noch eine kurze Tabelle in der er gefährliche Lebensmittel für den Hund aufgeführt hat. Diese Tabelle gefällt mir überhaupt nicht, da sie nur 8 Lebensmittel aufführt. Er erklärt was der jeweilige Schadstoff ist, welche Gefahr besteht und welche Symptome es jeweils gibt. Hier kann ich absolut nicht verstehen warum keine vollständige Tabelle gewählt wurde.

    In den weiteren Bereichen geht es um Probleme im Haus und Probleme im Außenbereich. Hier widmet sich Rütter den landläufigen Problemen wie Leinenführigkeit, also ziehen an der Leine oder Aggression an der Leine. Er erklärt auch wie man den Rückruf am besten aufbaut. Hierbei handelt es sich um die bekannten Methoden. Ich hätte mir hier doch etwas speziellere Methoden gewünscht, die man nicht sowieso schon überall finden kann.

    Was mir absolut nicht gefällt ist, dass er seine Methoden nur nennt, aber keinerlei wissenschaftliche oder medizinische Untermauerung dafür anbringt.

    Das Buch ist aus meiner Sicht besonders für Hundeanfänger empfehlenswert. Es liest sich gut und flüssig. Durch die zahlreichen Bilder ist auch sehr einfach zu verstehen was er mit seinen Erklärungen meint.

  5. Cover des Buches Dogilli (ISBN: 9783981913002)
    Ilka Sommer

    Dogilli

    (16)
    Aktuelle Rezension von: mimitati_555

    Als Ilka Sommer ihren Job verliert, erinnert sie sich an ihren Traum, eine Hundepension zu führen. Gesagt, getan und fertig... Nein, so einfach ist es natürlich nicht, schon gar nicht in unserem schönen, bürokratischen Lande! Hier muss alles seine Ordnung haben. Und damit fängt es an. Es gibt so viele Vorschriften und Gesetze, die nicht immer logisch sind, zu beachten, dass es einem schwindlig werden könnte. Darüber handelt das Buch.

    In witzigen Worten schildert die Autorin ihren Weg zur Selbständigkeit, berichtet über bürokratische Hürden, beschreibt wie es ist, wenn das eine Amt nicht weiß, was das andere will und umgekehrt. Was es mit einem macht, wenn die eine Aufgabe erledigt ist, sich dadurch aber plötzlich zwei neue Probleme ergeben. Hättet ihr zum Beispiel gewusst, dass ihr einen Parkplatz braucht, wenn ihr eine Hundepension eröffnen möchtet? Falls dies platzmässig nicht möglich ist, könnt ihr euch gegen eine vierstellige Gebühr aus dieser Verpflichtung freikaufen. Die Gemeinde wird dann mit diesem Geld einen virtuellen Parkplatz einrichten, auf den ihr aber keinen Rechtsanspruch habt. Alles klar? Daneben ist natürlich auch der Tierschutz wichtig, der Sachkundenachweis erforderlich, es müssen Seminare über Hundeverhalten und Hundehaltung absolviert werden und vieles mehr. Informativ und ehrlich schildert Ilka Sommer den Spaß und die Probleme, die sich ergeben. Besonders die Erzählungen über die Hunde haben mein Herz erwärmt. Je mehr Hunde, desto öfter ist eine Katastrophe bekanntlich vorprogrammiert. Wie die Autorin das gemeistert hat, hat mir vergnügliche Lesemomente beschert. Von mir gibt es 5 Sterne. Und nun muss ich unbedingt auf die Website der Hundepension, um Bilder von Kimba, Rumpel & Co zu suchen.

  6. Cover des Buches Die Kunst, einen Welpen zu bändigen (ISBN: 9783833874550)
    Julie Leuze

    Die Kunst, einen Welpen zu bändigen

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Jidewi

    Wann ist es endlich geschafft? Diese Frage stelle ich mir bei unserem Welpen täglich, seit wir ihn haben. Nicht nur er tapst in Babyschritten durchs Leben, sondern wir als neue Hundeeltern gleich dazu. Was ist wann richtig? Wann sind wir konsequent und wann verlangen wir zu viel? Welche Meinung zählt bei den gefühlten tausenden, die als Neu Hundehalter auf uns niederprasseln, denn eines ist gewiss: irgendjemand weiß immer irgendwas besser. Am Ende bleiben ein unsicherer Hund, unsichere Eltern und die Tatsache, dass wir so keinen Schritt weiterkommen in der Erziehung.

    Zum richtigen Zeitpunkt und bereits nach einigen anderen Lektüren fiel mir "Die Kunst, einen Welpen zu bändigen" in die Hände von Julie Leuze und André Henkelmann. Meine Erwartungshaltung zu diesem Zeitpunkt? Gen null, denn ich hatte mich bereits von den Ratgebern mental verabschiedet aufgrund der Vorerfahrung. Ich wurde hier jedoch eines Besseren belehrt: witzig und spritzig lernt der Leser Sirius und seine Familie kennen, die sich mit den alltäglichen Problemen der Welpen Erziehung konfrontiert sehen und das entsprechend eines Romans erzählen. Die Kapitel sind thematisch abgegrenzt und zeitlich in der Reihenfolge der Entwicklung gehalten. Was mir von Anfang an gefallen hat: Hier wird nicht der Zeigefinger erhoben und der Halter gescholten, sondern vielmehr die diversen Aspekte der Erziehung beleuchtet, jedoch immer unter der Prämisse: lerne deinen Hund kennen, sei achtsam und versuche zu verstehen, was er jetzt gerade braucht. Eine klare Empfehlung für alle, die sich dem Welpen Chaos zum ersten Mal stellen, sich gerne gründlich vorbereiten und hier und da bereits Unsicherheiten haben.

  7. Cover des Buches Finn-Luca, komm bei Fuß! (ISBN: 9783596032174)
    Kai Twilfer

    Finn-Luca, komm bei Fuß!

    (5)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP
    Hund Dandy lebt mit seiner Familie in einer typisch deutschen Neubausiedlung. Neben dem Jack-Russel-Terrier gehören die Mutter Solveig, der Vater Gunnar und der elfjährige Finn-Luca. Seine Eltern glauben, ihm mit Kursen und Workshops zu einem perfekten Kind zu erziehen. Dandy stellt sich die Frage, ob es in allen Familien so zugeht. Zusammen mit Finn-Luca macht er sich daher auf den Weg, dieser Frage nachzugehen.

    Es bereitet viel Freude, Finn-Luca und Dandy zu begleiten. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht des Hundes, was zu der ein oder anderen witzigen Situation führt. Es war eine gute Entscheidung des Autors, den Hund berichten zu lassen.

    Die beiden erleben unterwegs die unterschiedlichsten Arten von Eltern. Die beschriebenen Situationen sind lebensnah und dürften manchem Leser bekannt vorkommen. Wer sich die Zeit nimmt, Eltern und Kinder zu beobachten, wird diesen auch in der realen Welt begegnen. Egal ob im Bällebad oder auf dem Spielplatz, man wird Szenen aus diesem Buch wiedererkennen.

    Die Geschichte ist humorvoll erzählt und leider viel zu schnell vorbei. Als Leser kann man über jeden einzelnen Elterntyp lächeln, ohne dass diese Eltern lächerlich gemacht werden. Auch die Paraellen zwischen Kinder- und Hundeerziehung sind gut dargestellt. Ein aufmerksamer Leser wird das schnell merken. Nicht immer ist dies jedoch direkt ersichtlich, manchmal zeigt sich diese Ähnlichkeit ein paar Seiten später.

    Wie schon bei den Romanen um „Schantall“ hat sich der Autor intensiv mit den Figuren und ihren Eigenheiten beschäftigt. Wer Schantall kennt, wird Finn-Luca mögen und umgekehrt. Wer beide nicht kennt, dem empfehle ich, dies nachzuholen. Doch Vorsicht, es besteht immer die Möglichkeit, sich selbst oder Bekannte in der ein oder anderen Szene wiederzuerkennen.

    Weitere Rezensionen unter www.nicole-plath.de
  8. Cover des Buches Die Magie der Konsequenz (ISBN: 9783440181638)
    Inga Böhm-Reithmeier

    Die Magie der Konsequenz

    (36)
    Aktuelle Rezension von: tigerbea

    "Die Magie der Konsequenz " von Hundetrainerin Inga Böhm-Reithmeier ist ein Buch, das eigene Wege geht. Mit leichtem Humor wird hier auf Probleme eingegangen. Die Autorin zeigt, daß Hundeerziehung nicht trocken und verstaubt sein muß, sondern richtig Spaß machen kann und zeigt, wie man den größtmöglichen Erfolg erzielen kann. Sie zeigt zunächst auf, wie man sich selbst wahrnimmt  - und daß dies gravierend davon abweichen kann, wie man selbst wahrgenommen wird. Und somit auch vom Hund wahrgenommen wird. Danach beschäftigt sie sich mit Konsequenz. Was bedeutet sie? Wie kann man sie umsetzen? Danach wird aufgezeigt, wie wichtig Kommunikation ist. Wie sollen Kommandos eingesetzt werden und vor allem, welche Worte eignen sich überhaupt? Die daraus folgende Konsequenz wird nun im Training eingesetzt, die verschiedenen Signale erläutert und die Umsetzung im Alltag anschaulich dargestellt. Hier hat sogar der erfahrene Hundehalter sein Aha!-Erlebnis. Denn wer ist schon ständig konsequent? Hier wird dann klar, warum die Erziehung in manchen Punkten einfach scheitert und für nichts auf der Welt funktioniert. Die Autorin führt hier Beispiele aus ihrem Erfahrungsschatz an und ab und zu erkennt man sich selbst wieder. Dies alles schreibt sie auf leicht verständliche Weise, man braucht kein Fachmann zu sein, um alles zu verstehen. Dies ist in meinen Augen extrem wichtig, denn so ist das Buch für jeden Hundehalter geeignet. Die Bildteile dieses Buches sind sehr gelungen. Wunderbare Bilder, die die Themen zum Teil auf humorvolle Art verdeutlichen. Mir persönlich, als Dackelfan, hat besonders gut gefallen, daß hier nicht nur große Hunde abgebildet sind, sondern auch viele Dackel, die ihr Können zeigen. Denn auch sie können erzogen werden - man muß nur wissen, wie. Und genau dabei hilft dieses Buch!

  9. Cover des Buches Leben mit Hunden (ISBN: 9783954640157)
  10. Cover des Buches Angst bei Hunden (ISBN: 9783440108284)
    Martin Rütter

    Angst bei Hunden

    (6)
    Aktuelle Rezension von: tanja-friesenfrau
    Angst und Unsicherheit ist ein weit verbreitetes Problem im Alltag mit Hunden. Martin Rütter und seine Mitarbeiterin Jeanette Przygoda erklären, wie Sie die ersten Anzeichen erkennen, welche Ursachen dahinterstecken und welche Möglichkeiten es gibt, Ihrem Hund mehr Selbstvertrauen und damit mehr Lebensqualität zu geben. Sehr gut und ausführliche Erklärungen, Beschreibungen und Hilfelösungen anhand von Fallbeispielen, allerdings empfand ich die ganze einleitende Theorie teilweise als sehr trocken. Man erfährt aber viel über den ängstlichen Hund und warum er so reagiert. Leider fehlt mir in diesem Buch etwas der typische "Rütter- Humor" den ich so mag.
  11. Cover des Buches Tierschutzhund Lieblingshund (ISBN: 9783440173398)
    Ursula Löckenhoff

    Tierschutzhund Lieblingshund

    (41)
    Aktuelle Rezension von: Oreo

    Das Buch hat mich direkt mit seinem tollen Inhaltsverzeichnis überzeugen können. Dieses macht das ganze sehr übersichtlich und man kann direkt zu einzelnen Unterthemen nachschlagen. Die im Buch behandelten Themen sind außerdem sehr umfangreich und ich war überrascht, auf wie viele einzelne Facetten der Adoption eingegangen wird. Vom auswählen, eines seriösen Tierschutzvereins, über Resozialisierung, bis hin zu Papierkram wurde an alles gedacht. Auch mit einigen Mythen wird aufgeräumt und besonders wichtige Tipps und Zusammenfassungen werden noch einmal schön hervorgehoben. Besonders toll finde ich, wie sehr auf das Wohlergehen und die Gesundheit des Hundes eingegangen wird. Selbst Physiotherapie und Fütterung werden erwähnt, aber auch klassischere Dinge, wie der Ruheraum finden Beachtung. Mit vielen süßen Bildern macht das ganze Aneignen von Wissen noch mehr Spaß. Für mich eine klare Kaufempfehlung.

  12. Cover des Buches Entschleunigung von Mensch und Hund (ISBN: 9783803292582)
    Ina Baumann

    Entschleunigung von Mensch und Hund

    (6)
    Aktuelle Rezension von: sab-mz

    " Entschleunigung von Mensch und Hund " heißt das neue Buch von Ina und Thomas Baumann.
    Der Untertitel " Gemeinsam zu mehr innerer Ruhe und Gelassenheit " ist quasi das Motto des Inhalts.

    Oft habe ich mich beim Lesen dabei ertappt, dass ich mich angesprochen fühlte.
    In der Hektik des Alltags fällt genau das oft hinten runter.

    "Der Zugang zum Hund führt immer über den passenden Schlüssel, den der Mensch finden muss."
    Wie wahr, der Hund reagiert ja quasi nur.

    Im Buch findet man auch den Satz " Emotionale Zufriedenheit und damit hohe Lebensqualität ist deshalb nur möglich, wenn sich der Mensch in ausreichender Weise Zeit für sich selbst nehmen kann. "
    Und wer kann das ? Habe ich mich gefragt und gleich meinen Alltag Revue passieren lassen. Ein voller Terminkalender, Mails ohne Ende dienstlich... es lässt sich fortsetzen.
    Mir ist klar geworden, dass der " psychisch aufgeladene Mensch " für sich und seinen Hund für Ruhephasen sorgen muss.
    " Ruhephasen entschleunigen und garantieren eine höhere Lebensqualität."
    Wie wahr und das gilt es umzusetzen.

    Die Autoren bezeichnen den Menschen auch als "Vorbild" für den Hund.

    Im Buch werden die Menschen in 4 Typen unterteilt:
    Choleriker
    Melancholiker
    Phlegmatiker
    Sanguiniker.

    Zu jedem Typen findet man im Buch eine Empfehlung welcher Hundetyp dazu passt oder passen könnte.

    Mir haben die Atemübungen sehr gut gefallen. Man kann diese auch mal zwischendurch einbauen, um wiedre ruhiger zu werden.
    Das Thema Achtsamkkeit wird beleuchtet, man findet tolle, gut verständlich erklärte Standby-Übungen.
    Eine kurze Ruheübung, Ruheimpulse, aber auch Gerätetraining und vieles mehr.

    Alles ist sehr gut verständlich geschrieben. Die Bilder dienen dazu, dass man genau sieht wie man eine Übung z.B. macht. Wo man den Hund wie anpackt..
    Mir gefällt das Buch sehr

    Ich kann das Buch nur empfehlen.

  13. Cover des Buches Provinzpudel: Liebe auf vier Pfoten (ISBN: B01J5F45RY)
    Kirsten Brox

    Provinzpudel: Liebe auf vier Pfoten

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Martina28
    Inhalt:
    Carolin Lindner lebt mit ihrem Partner zusammen, in einem Loft in der Stadt. Ihre Freizeit verbringt sie mit Armani, Gucci und Dior. Sie steht kurz vor dem Einzug in den Landtag.
    Ihr Leben ist geregelt und strukturiert. Bis zu diesem Zeitpunkt, als sie den Pudel ihrer Tante erbt. Dabei handelt es sich um den preisgekrönten Showpudel Pablo Picasso de la maison fleurie.
    Caroline hat keine Ahnung von Hundehaltung und Philipp mag keine Tiere. Ausserdem vermasselt Pablo einen Geschäftstermin nach dem anderen.
    Ihre Karriere steht plötzlich auf dem Spiel. Caroline entschliesst sich ihr Leben zu ändern.....


    Cover:
    Es sind wichtige Bestandteile aus der Geschichte zu erkennen: Die Stadt, der Pudel und ein Päärchen. Alles auf einen Punkt gebracht. Titel hebt sich vom Hintergrund gut ab.


    Schreibstil:
    Es zieht sich ein flüssiger Schreibstil durch das ganze Buch. Jedes Kapitel ist gut abgerundet


    Charaktere:
    Caroline Lindner: Karrieregeile Frau, achtet sehr auf ihr Äusseres


    Philipp: egoistisch und arrogant


    Pablo: durchgeknallt, eigensinnig und liebevoll


    Sira: einfallsreich und engagiert


    Tobias: charmant, liebevoll und empathisch


    Fazit:
    Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.
    Es lässt sich leicht und in einem Zug durchlesen. Konnte es fast nicht mehr aus den Händen legen.
    Jedes Kapitel hat seine eigenen Höhepunkte. Die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten.
  14. Cover des Buches Calming Signals - Die Beschwichtigungssignale der Hunde (ISBN: 9783936188011)
    Turid Rugaas

    Calming Signals - Die Beschwichtigungssignale der Hunde

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Schnick

    Nicht nur die Erziehungsmethoden von (Menschen-) Kindern sind immer wieder Änderungen beziehungsweise Anpassungen unterworfen, sondern auch die Methoden im Umgang mit Hunden. Was vor 20 (oder gar weniger) Jahren noch als Status quo galt, entspricht in Teilen nicht mehr dem heutigen Stand. Man kann das gut oder schlecht finden, tatsächlich aber kann man viele Erkenntnisse durchaus als Fortschritt betrachten.


    Nehmen wir das Beispiel Hunde. Man kann zweifelsohne althergebrachte Methoden im Umgang mit Hunden anwenden. Ob das aber dem Hund - und damit letztlich auch Frauchen/Herrchen - gut tut, steht auf einem anderen Blatt geschrieben. 


    Viele ältere Methoden beziehen sich vor allem auf Erkenntnisse, die auf Beobachtungen von Wölfen beruhen. Kann ja nicht falsch sein, denkt sich Otto Normalbürger, schließlich stammt der Hund wie wir alle wissen vom Wolf ab. Tatsächlich aber gibt es aber nun einmal große Unterschiede zwischen Wölfen und Hunden. Insofern ist es im Nachhinein überraschend, wie lange es brauchte, bis man sich beim Umgang mit Hunden nicht mehr an Wolfsrudeln orientierte.


    Dazu beigetragen hat unter anderem die Norwegerin Turid Rugaas, die dank ihrer Beobachtungen die so genannten "Calming Signals - Beschwichtigungssignale" der Hunde entdeckte und einordnete. 


    Erfreulicherweise hat Frau Rugaas ihre Erkenntnisse nicht nur ausgewählten Menschen in Vorträgen nahe gebracht, sondern irgendwann auch ein Buch veröffentlicht, in dem sie diese Beschwichtigungssignale super erklärt. Der "animal Learn"-Verlag hat eine deutsche Übersetzung veröffentlicht - und meiner Meinung nach ist jeder Cent der 19 Euro, die man für das Buch bezahlen muss, gerechtfertigt. 


    Zum einen handelt es sich bei dem Buch um ein Hardcover, zum anderen ist der Inhalt dermaßen gut, dass das Buch eine echte Hilfe sein kann. 


    "Calming Signals - Die Beschwichtigungssignale" der Hunde ist schnell gelesen. Es ist nicht besonders dick, die Schrift ist eher groß und zum besseren Verständnis sind die Beobachtungen mit vielen Bildern versehen. 


    Ich finde das gut, denn zum einen schreckt die Kürze nicht gleich ab, zum anderen helfen die Bilder ungemein zu verstehen, was genau eigentlich gemeint ist. Die Texte sind klar und leicht verständlich verfasst. Selbst Laien wie ich können alles verstehen und nachvollziehen.


    Turid Rugaas erhebt mit ihrem Buch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Im Gegenteil erklärt sie deutlich, dass es noch viel zu entdecken gibt und weist darauf hin, dass jede*r Hundebesitzer*in selbst genau beobachten muss. 


    Mir gefällt grundsätzlich der Ansatz, mit Hunden gewaltfrei kommunizieren zu können. Mir gefällt auch, dass die Signale nicht nur zwischen den Hunden wichtig sind, sondern auch zwischen Hund und Mensch große Bedeutung haben für ein friedliches, harmonisches Miteinander.


    "Calming Signals" ersetzt kein Erziehungshandbuch, stellt aber eine tolle Ergänzung dar, von der ich mir vorstellen kann, dass selbst "altgediente" Hundehalter*innen noch viel mitnehmen können, sofern ihnen die Beschwichtigungssignale der Hunde noch nicht bekannt sind.


    Für mich war und ist das Buch eine echte Hilfe im Umgang mit Hunden, weshalb ich es ohne Einschränkungen empfehle. 


    Anmerkung: Ich habe keinen Hund. Trotzdem helfen mir die Erkenntnisse aus dem Buch auf meinen Spaziergängen, bei denen ich unweigerlich auf die verschiedensten Hunde treffe. Das Buch ist also durchaus auch für Menschen ohne eigenen Hund geeignet. ;-)

  15. Cover des Buches Sei höflich zu deinem Hund! (ISBN: 9783833866838)
    Masih Samin

    Sei höflich zu deinem Hund!

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Ein sehr unterhaltsames und hilfreiches Buch über die Kommunikation zwischen Mensch und Hund. 

    Was will mir mein Hund sagen? Die Bedeutung von bestimmten Verhaltensweisen von Hunden wird hier sehr warmherzig und anschaulich erklärt mit verschiedenen Beispielen. Ich fand es sehr interessant, aufschlussreich und unterhaltsam. 

    09.02.2026 


  16. Cover des Buches Der tut nix! (ISBN: 9783818620455)
  17. Cover des Buches Rhodesian Ridgeback richtig verstehen: Zusammenleben, Erziehung & Beschäftigung (ISBN: 9783842894334)
    Karin Jansen

    Rhodesian Ridgeback richtig verstehen: Zusammenleben, Erziehung & Beschäftigung

    (2)
    Aktuelle Rezension von: hannelore_bayer
     Karin Jansen erzählt sehr schön wie es zu ihrer Liebe für diese Hunde kam und daß sie sich erst nach etlichen Jahren und nachdem sie sich wirklich sicher war so einen Prachthund zugelegt hat.
    Viel Wissenswertes wird einem vom Kauf eines Welpen an auf sehr einfühlsame Weise, immer den Hund und auch den Besitzer berücksichtigend, erzählt.
    Frau Jansen hat sehr klare Vorstellungen, die bestimmt nicht jedem Hundebesitzer passen. Hier möchte ich das Kapitel "Viele Menschen reduzieren ihre Hunde auf ihre sozialen Fähigkeiten" erwähnen und auch Seite 41...Menschen, die behaupten "Hunde klären das unter sich" sind häufig Macho-Großhund-Besitzer, daß kann ich, weil es mir als Besitzerin eines kleineren Hundes mindestens dreimal die Woche passiert, absolut unterschreiben.
    Sehr viel wird dem geneigten Leser auch über die Geschichte der Rhodesian Ridgebacks erzählt und auch die Rassestandards werden erklärt. Mir war absolut neu, daß es zwei Arten gibt.
    Auch die vielen Bilder, immer passend eingesetzt, tragen sehr viel zum Verständnis des Geschriebenen bei.
    Es ist ein rundum tolles Buch, von dem man auch als "Normalhundbesitzer" viel hat und nach der Lektüre bestimmt so manchen Gegner besser einschätzen kann.
    Auch ich speziell hab noch dazugelernt. Mein Beagle wird immer das Lesen des "Gegners" vernachlässigen, da er ein Meutehund ist und in der Meute immer einer aufpasst. Das hab ich zwar schon bemerkt, aber nicht als Rassemerkmal gesehen.
    Ich werde auf jeden Fall die 3 Ridgebacks in unserer Bekanntschaft jetzt anders, mit mehr Verständnis sehen.
    Das Buch habe ich mit Begeisterung gelsen, es ist eine TOP-Empfehlung für alle Hundebesitzer und hat 5 Sterne voll verdient.
  18. Cover des Buches Wenn Hunde sprechen könnten und Menschen richtig zuhören (ISBN: 9783833861376)
  19. Cover des Buches Guter Hund, böser Hund (ISBN: 9783711002402)
    Jochen Stadler

    Guter Hund, böser Hund

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Dr_M

    Beobachtet man Hundebesitzer dabei, wie sie mit ihren Tieren umgehen, dann kann einem gelegentlich angst und bange werden. Obwohl sich der Hund in seiner Sprache kommunikativ eindeutig verhält, wird er nicht verstanden. Eigentlich müsste man doch davon ausgehen können, dass ein angeblich überlegenes Wesen, sich wenigstens bemüht, ein intelligentes Tier und seine Sicht auf die Welt sowie seine Körpersprache zu verstehen. Doch dafür reicht es leider oft nicht. Viele Hundebesitzer begreifen noch nicht einmal, dass ein Hund ganz anders tickt als ein Mensch. Vielmehr behandeln sie ihn wie einen geistig etwas minderbemittelten Menschen. Und das irritiert einen Hund erheblich. In der Folge kommt es zu Missverständnissen, im schlimmsten Fall zu Beißattacken. Beißt ein Hund zu, dann hat sein Halter entweder vorangegangene Eskalationsstufen nicht bemerkt oder es wurde unwissentlich der Jagd- oder Verteidigungstrieb des Hundes aktiviert, der leider oft Kinder trifft.

    In seinem Buch beschreibt Jochen Stadler einige dieser tragischen Fälle. Seine Erklärungen fallen völlig anders aus als man das aus den Medien kennt. Statistiken, soweit es sie gibt, unterstützen jedoch seine Sicht. Es sind nicht die als Kampfhunde bezeichneten Rassen, die besonders in solchen Statistiken herausstechen. Und es sind auch nicht fremde Menschen, die am häufigsten von Hunden gebissen werden. Spitzenreiter beim Beißen sind Schäferhunde. Und es trifft fast immer das unmittelbare, dem Hund bekannte menschliche Umfeld. Nun hat man seltsamerweise noch nie davon gehört, dass ein Verbot von Schäferhunden droht.

    Was läuft also schief zwischen Menschen und Hunden? Tiere kommunizieren untereinander sehr eindeutig. Wenn ihnen etwas missfällt, wenn also beispielsweise ihr Revier verletzt wird oder sie Schmerzen zugefügt bekommen, warnen sie eindringlich. Jeder Tierarzt, so Stadler, kennt die zehn entsprechenden Eskalationsstufen bei Hunden. Erst bei Stufe 10 beißt der Hund, denn er ist gewöhnlich sehr geduldig und möchte eigentlich eine solche Attacke vermeiden. Hundehalter wissen in der Regel nichts von alledem. Sie interpretieren ihren Hund oft völlig falsch, was das Tier dann zu einer neuen Eskalationsstufe zwingt. Leider werden sie dabei auch noch von gewissen "Experten" unterstützt. Stadler hingegen empfiehlt einen freundlichen und respektvollen Umgang mit Hunden, was ganz selbstverständlich das Erlernen ihrer eigentlich völlig einfachen Kommunikation beinhaltet.

    Dieses Buch umfasst alles, was man vom Hundeverhalten, der Hundeerziehung und zur Auswahl der Rassen wissen muss, um ein spannungsfreies und auf Respekt beruhendes Verhältnis von Mensch und Hund zu garantieren. Aus meiner Sicht ist es eines der besten Bücher über Hunde und Menschen, das ich jemals gelesen habe. Um einen Eindruck zu vermitteln, folgen die wichtigsten Kapitelüberschriften:

    - Wie gefährlich Hunde und ihre Menschen sind
    - Welche Risiken gehen von Hunden aus
    - Das Wesen der Hunde
    - Das Wesen der Menschen
    - Was einen Hund ausmacht: Gene und Epigene
    - Alltagstraining für Hunde
    - Alltagstraining für Menschen.

    Vielleicht klingt das zunächst wie eine theoretische Abhandlung. Doch das ganze Gegenteil ist wahr. Stadlers Buch ist ein sehr liebevolles und praktisch orientiertes Hilfsmittel für Menschen, die ihren Hund wirklich verstehen und vernünftig erziehen möchten, damit die Mensch-Hund-Beziehung glücklich und unfallfrei bleibt. Sehr engagiert geschrieben und leicht nachzuvollziehen – einfach ein tolles Buch.

  20. Cover des Buches Der liebestolle Beagle und die 45 Nachthemden (ISBN: 9783868824995)
    Dr. med. vet. Ulrike Werner

    Der liebestolle Beagle und die 45 Nachthemden

    (2)
    Aktuelle Rezension von: MissRose1989
    Dr. med. vet. Ulrike Werner ist seit vielen Jahre Tierärztin und versorgt ihr tierischen Patienten in und um Berlin mit viel Herz und Verstand in ihrer mobilen Praxis. In ihrem Buch "Der liebestolle Beagle und die 45 Nachthemden und andere haarsträubende Geschichten aus meiner Tierverhaltenspraxis" schildert sich sehr ausführlich und verständlich erklärt, was bei den besten Freunden des Menschen so alles im Verhalten schief gehen kann und wie war die Besitzer meist schon am Rande des Wahnsinns sind. Trotzdem schafft sie es, die Fälle für den Leser authentisch und lebensnah zu schildern, dass das Leser auch wirklich Spass macht und man sich immer wieder auf die neue Fälle freut, auch wenn die Fälle teilweise wirklich schlimm sind, aber das Buch regt auch zum Nachdenken über das Verhältnis zwischen Besitzern und Hunden an. Das Buch ist also nicht nur etwas für Hundebesitzer und Hundeliebhaber, sondern auch für Interessierte und zukündige Hundehalter.  
  21. Cover des Buches Hündisch für Nichthunde (ISBN: 9783840460043)
  22. Cover des Buches Ein Labrador fürs Leben (ISBN: 9783841906045)
    Mel Miskimen

    Ein Labrador fürs Leben

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    Aktuelle Rezension von: Rex

    Titel: "Wie der Zusammenhalt einer starken Familie sogar den Verlustschmerz bewältigt…"

    Inhalt: Mit dem Tod ihrer Mutter scheint Mel gleich beide Elternteile verloren zu haben: ihr Vater, der pensionierte Polizist, der immer so stark war, versinkt in seiner Trauer, und Mel fühlt sich mit ihrem Verlustschmerz alleingelassen. Unverhofft übernimmt Seamus – der tollpatschige, ungestüme Labrador, der im Haus der Familie ordentlich Chaos stiftet – die Rolle des Vermittlers: Mel gelingt es, ihren Vater dazu zu bringen, den unberechenbaren Hund für einen Wettbewerb zu trainieren. Sie lassen sich auf ein echtes Abenteuer ein.

    Meinung:

    Der Roman setzt zeitlich Monate vor dem Tod der Mutter ein und ist aus Sicht der Autorin Mel C. Miskimen geschrieben. Sie beschreibt den schon vor längerer Zeit begonnenen geistigen und körperlichen Verfall ihrer Mutter.

    Der Schreibstil fällt durch Sätze auf, die kurz und präzise in die Gedankenwelt der Protagonistin führen. Der Leser kann ihre Emotionen nachempfinden und sich mittendrin im Geschehen fühlen. 

    Schwerpunktmäßig berichtet die Autorin – in Rückblicken – überwiegend von ihrem Vater und auch ihrer Mutter. Sehr lebensnah beschreibt sie immer wieder, wie sie körperliches oder auch geistiges Nachlassen bei ihren Eltern entweder beobachtet oder direkt danach Ausschau gehalten hat. Zum Einstieg des Buches sind ihre Eltern Anfang 80, sie selbst ist Ende 50. Ihre eigene Familie erwähnt sie regelmäßig, doch nähere Angaben (wie z.B. Name, Alter, Beruf) fehlen genauso wie Informationen zu ihrem Lebens- und Berufsalltag.

    Die regelmäßigen Zeitsprünge der Autorin haben es erschwert, den Überblick zu behalten und haben meine Lesefreude etwas gedämpft. Ein System war für mich nicht erkennbar, weshalb es auf mich unstrukturiert wirkte. 

    Der Hund, Seamus, wurde auf Initiative ihres Ehegatten angeschafft, der sich auch um die „Erziehung“ kümmern wollte. Doch später kümmerten weder ihr Mann, noch sie sich darum. Mit dem Ergebnis, dass der Hund seinen eigenen Kopf durchsetzte und damit sowohl sich, als auch andere gefährdete (z.B. Nagelknipser im Maul, schlägt „Frauchen“ den Telefonhörer aus der Hand, rennt Kind um).

    Der Autorin war stets bewusst, dass sein Verhalten falsch war und es ihre Pflicht wäre, sich um eine „Erziehung“ zu kümmern. In der Idee mit dem Hundetraining ihren Vater (und auch sich) von der Trauer abzulenken, erkannte sie die Chance die „Erziehungslücken“ bei Seamus zu schließen.

    Durch dass ihr Vater ihr Erziehungs- bzw. Trainingsmethoden beschreibt und mit ihr durchgeht, lernt der Leser diese Methoden rudimentär kennen. Ein Fachbuch ist es damit natürlich nicht, sondern die Beschreibung eines Hundetrainings. 


    Fazit:

    Durch die Ich-Erzählform und eine lebendige Schreibweise lässt die Autorin den Leser an ihrem (Gefühls-)Leben teilhaben. Auch an dem Durcheinander darin. Immer wieder kommt es zu humorvollen Passagen, die jedoch insgesamt nicht darüber hinwegtrösten, dass die Charaktere nicht präzise eingeführt werden und die Zeitsprünge lästig sind.

    Eine Leseempfehlung ist es sicherlich für Menschen, die sich in einem ähnlichen Lebensabschnitt wie die Protagonisten befinden (älter werdende Eltern, zu Hause ein leeres „Nest“) und gerne Hunde mögen. Bei der Bewertung war ich zwischen 3 und 4 Sternen hin- und hergerissen und habe mich nun für 4 Sterne entschieden, da es insgesamt doch Spaß gemacht hat, das Buch zu lesen.

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