Bücher mit dem Tag "hure"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "hure" gekennzeichnet haben.

171 Bücher

  1. Cover des Buches Der Junge, der Träume schenkte (ISBN: 9783404160617)
    Luca Di Fulvio

    Der Junge, der Träume schenkte

     (1.110)
    Aktuelle Rezension von: BooksTeaAvocado

    Zu "Der Junge der Träume schenkte" fällt mir nur eins ein: Was für ein Buch!!!
    Am liebsten würde ich die fast 800 Seiten am liebsten direkt noch einmal lesen und in den Zauber dieses Buches eingesogen werden!

    Die Italienerin Cetta flieht mit ihrem Sohn Natale im Jahr 1909 nach New York, wo sie den Traum von einem besseren Leben verwirklichen will. Doch auch ihr neues Leben ist geprägt von Armut und Kriminalität. Natale, der nun Christmas heißt, schafft es sich mit Charisma und Verstand, einen Namen zu machen und gibt nicht auf, seinen Traum zu verwirklichen - Alles in der Hoffnung, eines Tages seine verlorene Liebe wiederzufinden!

    Dieses Buch hat mich zum lachen und weinen gebracht, hat mich die Luft anhalten lassen vor Spannung und hat mich in eine andere Zeit versetzt. Ich konnte es einfach nicht weglegen!
    Die Art, wie Luca du Fulvio den Charakter dieser Zeit einfängt ist so einzigartig, wie jeder Charakter dieses Buches!

    „Und so hatten in seiner Geschichte auch die Bösen einen Sinn gefunden. Und jedes Leben war mit den anderen verwoben wie die Fäden einen Spinnennetzes, die sich alle miteinander zu einem übergeordneten Ganzen verbanden.“ 


    Eine klare Lese-Empfehlung für alle, die Geschichten mögen, die eine perfekte Recherche der Vergangenheit beinhalten, ohne dabei staubig zu sein. Einfach ein tolles Buch!

  2. Cover des Buches Die Wanderhure (ISBN: 9783426629345)
    Iny Lorentz

    Die Wanderhure

     (3.729)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Konstanz, 1410: Die junge Bürgerstochter Marie bekommt einen Heiratsantrag von Graf Ruppert. Zunächst scheint das Glück perfekt, doch der hinterlistige Graf hat es aber nur auf das reiche Erbe der Kaufmannstochter abgesehen. doch da ist es schon zu spät und Marie und ihr Vater fallen einer Intrige zum Opfer. Marie muss in Schimpf und Schande die Stadt verlassen und ist in Zukunft auf sich alleine Gestellt. Um zu überleben bleibt ihr nur mehr die Möglichkeit, ihren Körper zu verkaufen. Doch Marie will sich nicht so einfach geschlagen geben und sinnt auf Rache. 

    Über den Schreibstil von Iny Lorentz braucht man eigentlich nicht diskutieren. Die Bücher des Autorenduos lassen sich leicht und flüssig lesen, ohne, wie das bei manchen anderen historischen Romanen passiert, zu ausschweifend und langatmig zu werden. Im Gegensatz zu den anderen Büchern von Iny Lorentz fand ich dieses allerdings sehr langweilig. Die Geschichte nahm für mich nicht wirklich Fahrt auf und das Potenzial von Maries Schicksal wurde meiner Meinung nach nicht ganz ausgeschöpft. Für meinen Geschmack waren Teile der Handlung zu konstruiert, andere zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Sorry, aber Marie ist keine Goddess. und kein Racheengel, dem irgendwie Superkräfte verliehen wurde. Abgesehen davon, dass unsere Protagonistin irgendwie gleichzeitig zu viel Pech und zu viel Glück hatte, wurde ich auch so nicht warm mit Marie. Sie wirkte auf mich kalt und in Teilen auch unauthentisch. Auch hatte sie - abgesehen von ihrem Schicksal natürlich - nichts spannendes an sich. Ein weiterer Punkt, den ich bemängeln muss, ist, dass die Geschichte nicht besonders Gut mit dem historischen Hintergrund verflochten ist. Bei den anderen Büchern von Iny Lorentz hat dies meiner Ansicht nach viel besser geklappt. Hier hatte man zwar mit dem Konzil von Konstanz und in weiterer Folge mit der Hinrichtung von Jan Hus eine gute Möglichkeit, allerdings wurde diese nicht genutzt und die Geschichte blieb in historischer Sicht sehr flach, und hätte eigentlich zu fast jedem beliebigen Zeitpunkt spielen können. 

    Um ehrlich zu sein hatte ich, nachdem ich schon einige andere Bücher von Iny Lorentz gelesen habe, mir mehr erwartet. ich verstehe den Hype, der um diese Reihe gemacht wird nicht ganz, da meiner Meinung nach andere Bücher des Autorenduos die Aufmerksamkeit viel mehr verdient hätten. Trotzdem kann ich das Buch an alle empfehlen, die gerne einen seichten und lockeren historischen Roman. Außerdem ist das Buch gut für den Einstieg in das Genre geeignet. 

  3. Cover des Buches Obsession (ISBN: 9783499248863)
    Simon Beckett

    Obsession

     (1.169)
    Aktuelle Rezension von: BuchAlex

    Dieser Thriller von Simon Beckett hat mich gefesselt. Die Handlung ist originell und spannend bis zum Schluss. Zu keinem Zeitpunkt ist sie vorhersehbar. Ein wirklich gutes Buch von einem hervorragenden Autor.

  4. Cover des Buches Ein Bild von dir (ISBN: 9783499269721)
    Jojo Moyes

    Ein Bild von dir

     (793)
    Aktuelle Rezension von: Vivien_Neudek

    Gefällt mir sehr gut

  5. Cover des Buches Die Teerose (ISBN: 9783492242585)
    Jennifer Donnelly

    Die Teerose

     (884)
    Aktuelle Rezension von: ElfiJ

    Ein wunderbares Buch über eine mutige und starke Frau.

    Ich habe diese Geschichte geliebt, mit der Protagonistin gelacht, geweint und ihr das größte Glück gewünscht. 

    Was will man mehr?

  6. Cover des Buches Die Gestirne (ISBN: 9783442754793)
    Eleanor Catton

    Die Gestirne

     (129)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    „Die im Rauchzimmer des Crown Hotel versammelten zwölf Männer wirkten, als hätten sie sich dort zufällig eingefunden. Aus ihrem Betragen und ihrer Kleidung zu folgern […] hätten sie zwölf Fremde in einem Eisenbahnwaggon sein können, jeder von Ihnen auf dem Weg zu einem anderen Viertel einer Stadt mit genug Nebel und Wasserläufen, um sie voneinander zu trennen; […].“ (Catton, 2015:15)

    Mit diesen Worten beginnt Catton ihren großen Roman und in dieser Konstellation findet sich der junge Walter Moody wieder, als er nach Neuseeland übersiedelt, um auf den Goldfeldern von Hokitika sein Glück zu versuchen. Zwölf Männer der Stadt – alle mit eigenen An- und Absichten weihen Moody – mehr zufällig und unwillig – in eine Geschichte ein, die bei Ihrem Zusammentreffen schon im vollen Gange ist. Ein Mann ist tot, ein weiterer verschwunden, mit ihm eine Menge Gold und dann gibt es da noch Anna Wetherell – zu denen jeder einzelne Mann eine ganz eigene Beziehung pflegt und die angeblich versucht habe, sich umzubringen. Jeder einzelne der zwölf versucht sich einen Reim auf die Geschehnisse zu machen und trägt ein Stück zur Aufklärung der Geschichte bei. Doch am Ende läuft alles bei fünf Personen zusammen, die eine Geschichte verbindet – die von Glück, Unglück und Zufall geprägt ist.

    An sich würde ich meine Rezension nie mit den exakten Worten des Anfangs eines Romans beginnen, doch Eleanor Cattons Formulierungen sind so wunderbar, dass die Versuchung nur all zu groß war und ihre Worte fügen sich perfekt in die Zusammenfassung der Geschichte ein. 

    Cattons Roman ist komplex, lang, durchaus vielschichtig und wunderbar konstruiert. Über viele Kapitel entfaltet sie ihre Geschichte um die Goldgräberstadt Hokitika, die einem Familienepos gleich daherkommt und die LeserInnen ins Neuseeland des 19. Jahrhunderts entführt. Dabei braucht man durchaus etwas Zeit, um sich mit allen Charakteren, der Handlung und dem Setting vertraut zu machen. Denn wir erfahren eine Geschichte, die durch viele Augen gefiltert wurde und dabei zunächst von keinem der eigentlichen Hauptcharakteren erläutert wird. Vielmehr sind es die Randfiguren, die im Mittelpunkt stehen und uns wiederum die Geschichte der eigentlichen Hauptprotagonisten erläutern. Dadurch entstand eine eigene Dynamik, Komplexität und Atmosphäre, der ich mich, zum Ende hin kaum, noch entziehen konnte. Diese Rasanz spiegelte sich auch im Aufbau des Buches wider, dessen Teile und Kapitel zum Ende hin immer kürzer wurden, ohne die Komplexität zu verlieren. Und gerade das hat mich besonders beindruckt. Eine vielschichtige Geschichte zu konstruieren ist eine Sache, dieses Niveau aber zu halten und am Ende alle losen Fäden zu einem Bild zu vollenden, eine ganz andere. Und das ist Catton ganz meisterlich gelungen.

    Kurzum: Eine toll konstruierte Geschichte mit allem was es braucht: spannenden Charakteren, ein gutes Setting, Dramaturgie und ein Gefühl für Sprache. Daher unbedingt zu empfehlen.

  7. Cover des Buches Das Vermächtnis der Wanderhure (ISBN: 9783426635056)
    Iny Lorentz

    Das Vermächtnis der Wanderhure

     (708)
    Aktuelle Rezension von: Margarete-van-Marvik

    Wie immer war auch dieser Roman lesenswert. 

  8. Cover des Buches Der König der purpurnen Stadt (ISBN: 9783404152186)
    Rebecca Gablé

    Der König der purpurnen Stadt

     (586)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese
    Im Jahr 2002 erschien der Roman "Der König der purpurnen Stadt" von der Königin der historischen Romane Rebecca Gablé im Bastei Lübbe Verlag.


    London im Jahr 1330: Nach dem Tod seiner Mutter geht der achtzehnjährige Jonah Durham bei seinem Cousin Rupert in dessen Tuchladen in die Lehre. Dort hat er einen schweren Stand, denn Rupert ist gewalttätig und zu Jonah oft ungerecht. Einzig seine Großmutter Cecilia schenkt ihm etwas Zuneigung. Jonah möchte ein erfolgreicher Tuchhändlerwerden, doch dazu muss er in der elitären Londoner Tuchhändlergilde aufgenommen werden. Als er König Edward und seiner Frau, Königin Philippa begegnet, kommt er seinem Traum näher. Er wird Hoflieferant und der jüngste Kaufmann in der Gilde. Gemeinsam mit Königin Philippa revolutioniert er den Londoner Tuchhandel. Mit seinem Erfolg erntet er auch Neid und wird zum Opfer von Intrigen.

    Diesen historischen Roman lässt die Autorin wieder im Mittelalter in England spielen, doch dieses Mal ist kein Adliger der Protagonist, sondern ein Kaufmann und Wollhändler aus London. Jonah Durham ist eine Figur, mit der man sich auf eine abenteuerliche Reise machen kann, denn sein Erfolg im Beruf, sein Aufstieg in die elitäre Tuchhändlergilde ist seinen Neidern ein Dorn im Auge. Er muss einiges einstecken, bis er diesen Aufstieg geschafft hat und auch danach hat er einige Feinde. Seine Liebe zur Königin Philippa macht die Sachen um einiges schwerer als es schon der Fall ist.


    Auch dieser Roman ist der Autorin wunderbar gelungen, das London des 14. Jahrhunderts und das damalige Kaufmannsleben zeichnet sich als Kopfkino ab und die Hauptfigur Jonah hat mit seinem Lebenswandel einige Intrigen und Abenteuer zu bestehen, die mit Liebe, Leid und Freud beim Leser für gute Unterhaltung sorgen.


    Es entsteht ein guter Einblick in die Gebräuche der Zünfte und Gilden und das Leben des Mittelstands wird hier authentisch nachempfunden. Aus dieser Sicht hat man eine neue Perspektive auf die Adelsherren, den König und die Ritter und lernt die politische und gesellschaftliche Struktur Londons kennen.

    Anhand einiger weiblicher Charaktere verdeutlicht die Autorin gezielt die Rolle der Frau im Mittelalter mit ihrer unterwürfigen Stellung, sie zeigt die vorherrschende Gewalt und Unterdrückung, jedoch ohne diese Rolle zu stark zu dramatisieren. Die Darstellung von Königin Philippa gefällt mir ausgesprochen gut, denn sie weiß sich trotz der Abhängigkeit von ihrem Mann durchaus geschickt und mit intelligenten Schachzügen zu wehren und ihre Interessen durchzusetzen.

    Es ist die Kunst der Autorin, ihren Charakteren Leben einzuhauchen und man kann sich gut in die Figuren hineinversetzten und ihr Handeln nachvollziehen, wenn auch nicht billigen. Mir erschien die Hauptfigur Jonah mit seinen negativen Zügen zwar nicht unbedingt als Sympathieträger, doch er wird damit auch glaubhaft. Gegen die anderen Romane fehlt es der Geschichte insgesamt ein wenig an Spannung.

    Doch auch dieser Roman ist wieder gut recherchiert und hat reichlich Unterhaltungspotential.
    Obwohl hier einige Figuren aus anderen Bänden eingebunden werden, ist dieser Roman eine eigenständige Geschichte.

    Am Ende lösen sich die Intrigen und Bosheiten von Jonahs Neidern und Gegner in Wohlgefallen auf, was einem Roman dieser Art einen guten Abschluss verpasst.


    In diesem Roman taucht Rebecca Gablé ins Tuchhändler-Milieu ein und bringt mit stimmiger Hintergrund-Zeichnung eine interssante Geschichte zu Papier, die mit ihren bisherigen Romanen vielleicht nicht ganz mithalten kann, aber dennoch für gute Leseunterhaltung sorgt.

  9. Cover des Buches Wer die Nachtigall stört ... (ISBN: 9783499271571)
    Harper Lee

    Wer die Nachtigall stört ...

     (912)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Diese Geschichte handelt von zwei Geschwistern, Scout und Jem, die in der Kleinstadt Maycomb County der 1930er Jahre aufwachsen. Wir begleiten die Kinder aus Scouts Perspektive durch die Abenteuer ihrer Kindheit. Zunächst wirkt alles sehr idyllisch, doch schnell wird klar, Rassismus und Fremdenhass sind in dieser Nachbarschaft Alltag. Der Vater der beiden, Atticus Finch, ist Rechtsanwalt und übernimmt den Fall des angeklagten schwarzen Farmarbeiters, Tom Robinson, und wird dann ebenfalls das Ziel von Anfeindungen der Nachbarschaft.

    Zuerst habe ich mich schwergetan, in die Geschichte reinzufinden. Ich wusste mit den Informationen auf den ersten Seiten einfach nichts anzufangen. Aber irgendwann war ich in die Welt der kleinen Scout eingetaucht und bin auch hin und weg von dieser erstaunlichen Persönlichkeit.

    Das Herzstück des Buches ist die Gerichtsverhandlung.
    Atticus hat für die Zeit, in der er lebt, sehr fortschrittliche Ansichten und vertritt einen schwarzen Mann gegen zwei Weiße, deren Aussagen grundsätzlich mehr Gewicht bekommen, als die eines Schwarzen. Seine Verteidigung und sein abschließendes Plädoyer sind beeindruckend, wenn man die Zeit der Szenerie berücksichtigt. Aber bisher hat noch kein Richter zugunsten eines Schwarzen entschieden, wenn ein Weißer der Gegenpart war... Man hofft, dass es dieses Mal anders ist.
     Es wird Gleichheit und Gerechtigkeit gefordert mit Worten und Aussagen, die (andere) Ungleichheiten direkt wieder reproduzieren. Dieses Buch zeigt eindrucksvoll, in welchen gesellschaftlich genormten Strukturen wir auch mit den besten Absichten, Gerechtigkeit und Gleichheit zu erreichen, verfangen sind.

    Gegen gesellschaftliche Normen zu verstoßen, in diesem Fall gegen gelebten und vollkommen anerkannten Rassismus anzugehen, wird niemals ohne Folgen bleiben und so müssen wir mit Scout wüste Beschimpfungen und Bedrohungen aushalten. Kein Vergleich zu dem, was von Rassismus Betroffene auszuhalten haben...

    Ganz nebenbei werden noch andere Normen gebrochen, wie die, das Mädchen sich damenhaft zu verhalten haben und das zeigen sie unter anderem im Tragen von Kleidern. Scout sieht das ganz anders. Sie findet Kleider unpraktisch und außerdem prügelt sie sich gerne, wenn Argumente sie nicht mehr weiterbringen. Ihr Vater, Atticus, ermutigt sie darin, sie selbst zu sein, aber doch innerhalb dem, was sich gehört. Der Balanceakt zwischen dem, was sich gehört und fortschrittlichem Denken finde ich gut gelungen.

    Hier wird sehr viel scheinbar Selbstverständliches hinterfragt und Kritik daran geübt. An Rassismus, an Gesetzen, am Rechtssystem, an unhinterfragten Werten und Normen. Bei der Thematik Sexismus und Geschlechteridealen ist aus heutige Sicht noch Luft nach oben ^^ aber man darf auch nicht zu streng sein. Scheint mir schon sehr fortschrittlichen zu sein für die Zeit.

    Manchmal fand ich es schwer zu lesen, nicht weil die Sprache zu anspruchsvoll wäre, sondern weil die Autorin sich der Sprache der damaligen Zeit bedient und die findet noch nichts Schlimmes an den unangemessenen Ausdrücken, die heute als eindeutig rassistisch und unterdrückend erkannt werden. Aber das unangenehme Gefühl, das damit erzeugt wird, zumindest bei mir, finde ich wichtig und richtig und sorgt auch für Authentizität.

    Hat mir gut gefallen, kann verstehen, dass das Buch so beliebt ist 😊

  10. Cover des Buches Die Landkarte der Zeit (ISBN: 9783499253195)
    Félix J. Palma

    Die Landkarte der Zeit

     (620)
    Aktuelle Rezension von: OliverStein

    Die Landkarten sind ein Klassiker.

  11. Cover des Buches Die Blutlinie (ISBN: 9783404169368)
    Cody McFadyen

    Die Blutlinie

     (4.496)
    Aktuelle Rezension von: Rodrik-Andersen

    FBI-Agentin Smoky Barrett ist am Boden zerstört. Sechs Monate zuvor wurde ihre Familie von einem Serienmörder ausgelöscht. Sie selbst kam nur knapp mit dem Leben davon, mit Narben, die ihren ganzen Körper entstellen. Nach wie vor steht sie vor einem dunklen Abgrund, der sie endgültig zu verschlingen droht. Doch dann wird ihre beste Freundin in San Francisco grausam ermordet– von einem Killer, der sich für einen Nachkommen von „Jack the Ripper“ hält.

    Vom ersten Kapitel an steckt der Leser im Kopf der weiblichen Hauptfigur Smoky. Seite um Seite erfährt er von den schrecklichen Begebenheiten, die die Protagonistin durchleben musste, von den wiederkehrenden Albträumen, die ihr Nacht für Nacht den Schlaf rauben. Sie weiß: Wenn sie nicht versucht, sich ein Stück ihres früheren Lebens zurückzuerobern, wird es nur noch einen einzigen, endgültigen Ausweg geben. Doch kaum wagt sie den Schritt zurück ins Berufsleben, wartet schon der nächste Schicksalsschlag auf sie: Ihre Freundin wurde Opfer eines brutalen Killers, der Smoky und ihr Team gleichermaßen herausfordert.

    Der Schreibstil des Autors ist angenehm eingängig. Sein Markenzeichen: kurze und prägnante Sätze. Dies spiegelt Smokys Persönlichkeit wider, die eher Taten anstatt Worte für sich sprechen lässt. Auf diese Weise erhält man einen Einblick in die polizeiliche Ermittlungsarbeit und das Profiling, was mir durchaus gefiel. Auffällig sind die akkuraten und detailreichen Schilderungen der Tatorte, die ungeschönt daherkommen. Was hier beschrieben wird, fängt den fokussierten Blick einer Ermittlerin gekonnt ein. Allerdings sind die begangenen Gräueltaten definitiv nichts für schwache Nerven.

    Neben der übermäßig zur Schau gestellten Brutalität störte mich, dass jedes Mitglied aus Smokys Team ebenfalls mit schweren, persönlichen Problemen zu kämpfen hatte, wodurch die ohnehin schon vorherrschende, trostlose Stimmung zusätzlich verstärkt wurde. Dasselbe gilt für die Ausarbeitung der Nebencharaktere, deren Stärken oder Marotten überzeichnet, manchmal sogar aufgesetzt wirkten und mit der Zeit negativ auffielen. Und auch die Fehler, die das versierte und eingespielte Team gegen Ende beging, passten für mich nicht so recht ins Bild.

    Fazit: Spannend, aber äußerst brutal – so lässt, sich der erste Smoky Barrett-Thriller zusammenfassen. Stellenweise fiel es mir wirklich schwer, das Buch beiseitezulegen, weil sowohl die Handlung als auch die Hauptfigur fesselten. Der Schreibstil machte es mir leicht, mich in die FBI-Agentin hineinzuversetzen, mit ihr zu leiden und zu bangen. In Summe handelt es sich daher um einen gelungenen Thriller, der zu überzeugen wusste und in mir die Lust auf den Nachfolger weckte.

  12. Cover des Buches Der Goldene Handschuh (ISBN: 9783498064365)
    Heinz Strunk

    Der Goldene Handschuh

     (254)
    Aktuelle Rezension von: Porpetinas_fantastische_Buecher

    Vorwort:

    Ich bin wirklich niemand, der ein Buch sofort verurteilt und meine Meinung bilde ich mir erst am Schluss. Ich wäge ab, analysiere meine Gedanken und Gefühle während des Lesens und wie ich mich am Ende gefühlt habe. Und selbst dann ist es manchmal einfach nur schwierig. "Der goldene Handschuh" ist mein Flop des Jahres und vielleicht hätte ich auf meine innere Stimme hören sollen, die mich vor meiner Neugier warnte. Aber ich fand den Film so klasse gemacht; spannend, interessant; trotz der Brutalität und dem subtilen Ekel. Ich hätte mal auf sie hören sollen....

    Inhalt:

    Uff...selbst nachdem ich eine Weile nachgedacht habe, fällt es mir irgendwie schwer, meine Gedanken und Gefühle kompakt niederzutippen. Das Buch ist mit seinen 252 Seiten eher etwas, woran ich nicht lange sitze...egal ob es etwas Leichtes oder Schweres ist, aber die Geschichte zog sich teils so krasss hin, dass ich mitunter nur 50 Seiten am Tag schaffte. 

    Dabei fand ich es anfangs fand noch ganz gut. Der "Goldene Handschuh" und seine Bewohner sind eine bunte Truppe mit verschiedenen Schicksalen, Eigenarten und Problemen, die ich interessant fand. Zwar gab es nach kurzer Zeit die erste befremdliche Szene, die mich vor allem wegen dem Stil des Autors eher abstoß, aber es fesselte. 

    Doch nach guten hundert Seiten folgte die langsame Ernüchterung. Anstatt eine wirklich interessante Studie über einen bekannten Frauenmörder und seinen Weg zu verfassen, langweilte Strunk mit eher belanglosen Nebengeschichten und schaffte es einfach nicht, mich irgendwie zu fesseln und emotional mitzunehmen. Wo der Film einen bannt, suchte ich beim Buch vergebens danach.

    Es wurden einfach zu viele Dinge erzählt, die in meinen Augen nicht Not getan hätten. Ich finde es durchaus gut, dass es nicht in Splatter ausgeartet ist, aber man hätte doch mehr auf die Morde und die einhergehende psychische Veränderung eingehen können, die ich so nicht nachvollziehen konnte. Es wurde etwas über seinen Zustand erzählt und gut war...

    Die einzigste Sache, die mir gut gefiel, war das Postskriptum, wo die letzten Lebensjahre von Honka prägnant erzählt werden...

    Schreibstil & Figuren:

    Ich habe es wirklich versucht, aber ich empfinde den Stil von Strunk einfach nur als grausig. Vielleicht bin ich der falsche Leser für ihn gewesen, aber das ging gar nicht. Jegliche spannenden oder interessanten Momente wurden dann gleich wieder von der Langeweile gekillt und vor allem die vielen kurzen und abgehackten Sätze nervten mich. Vulgär, eklig, schräg. Mag sein, dass man so miteinander da sprach, aber für mich war es schlicht too much....

    Bei manchen Figuren fragte ich mich, warum sie überhaupt im Buch erschienen. Entweder waren sie wirklich nur am Rande wichtig oder erfüllten keine Funktion. Ich hatte das Gefühl, dass ihre Passagen nur als Seitenfüller dienten. Honka selbst ist durchaus eine interessante Person, deren Verderb mir hier aber nur oberflächlich und zu kurz beschrieben wurde.

    Fazit:

    Ich ging mit den falschen Erwartungen ran und weiß es jetzt besser. Strunks emotionsloser, langweiliger und teils vulgärer Stil ist nichts für mich und es wird auch bei diesem Versuch bleiben....was "Der goldene Handschuh" angeht: Da bleibe ich liebe beim Film, denn der ist dank der klasse Schauspieler und dem Setting echt interessant und spannend....was ich über das Buch leider nicht sagen kann. Von mit gibt es nur:

    1 von 5 Sterne

  13. Cover des Buches Hexenfluch (ISBN: 9783426505601)
    Lynn Raven

    Hexenfluch

     (245)
    Aktuelle Rezension von: _Teresa_

    Tolles und spannendes Buch und auf jeden Fall empfehlenswert!

    Einziger Kritikpunkt: Manchmal war es sehr schwer Dinge nachzuvollziehen weil sie erst später in dem Buch erklärt wurden. Das war machmal etwas verwirrend aber man kam da trotzdem irgendwie durch.

    Alles in einem trotzdem wirklich gut und lesenswert.

  14. Cover des Buches Das Kartell (ISBN: 9783426304297)
    Don Winslow

    Das Kartell

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Igno

    Nachdem er Adán Barrera, den mächtigsten Kartellboss Mexikos, in einem US-amerikanischen Hochsicherheitsgefängnis untergebracht hat, zieht sich Art Keller aus dem Drogenkrieg zurück. Sein Exil hat er in einem Kloster gefunden, in dem er Bienen züchtet. Doch der Drogenkrieg geht weiter. Adáns Einfluss reicht so weit, dass er einen Deal für sich abschließen kann, der ihn von den USA in mexikanische »Haft« bringt. Wenig später gelingt ihm die »Flucht« und Arts Ruhestand endet abrupt, als sein alter Chef Tim Taylor ihn um Hilfe bittet. Sein Wissen über die Kartelle und die Barreras speziell ist zu unentbehrlich, um in der Bienenzucht zu vergehen.

    Don Winslows zweiter Teil der Trilogie um den Drogenkrieg um die und jenseits der Südgrenze der USA erschien 2015 bei Droemer. Das Kartell umfasst 832 Seiten und schließt chronologisch an Tage der Toten an.

    Das Buch dreht sich um den US-amerikanischen Drogenkrieg, hauptsächlich in Mexiko. Es gibt Exkurse nach Guatemala und zur ‘Ngrangheta in Europa, außerdem zu den Verwicklungen zum islamistischen Terrorismus. Der weitaus größte Teil der Geschichte spielt aber in Mexiko. Das Buch ist, wie schon Tage der Toten, intensiv recherchiert und orientiert sich im Rahmen an der historischen Realität, die Geschichte selbst allerdings ist Fiktion. Behandelt wird der Zeitraum der Nullerjahre und ein Stück darüber hinaus.

    Wieder zurück im Geschehen muss Art Keller feststellen, dass sich die Kartelle in Mexiko zunehmend brutalisieren. Waren zivile Opfer früher eher die notwendige Ausnahme, nutzt eine zunehmende Zahl von Kartellen sie mehr und mehr als normale Strategie im Krieg. Mexiko wird zum Schlachtfeld – Betonung auf der ersten Silbe -, Städte werden entvölkert, die Kartelle bauen sich paramilitärische Armeen auf und die staatlichen Behörden sind entweder Nutznießer der Kartelle, sehr schnell ausgelöscht oder stehen den Kartellen in Brutalität und Willkür in nichts nach. Im wahrsten Sinne des Wortes zerrieben wird dazwischen die Bevölkerung.

    Auch das Geschäftsfeld der Kartelle beginnt einen Wandel. Ging es früher noch hauptsächlich um Drogenproduktion und -transport, sowie Geldwäsche, etwas Schutzgelderpressung und Straßenkriminalität im Allgemeinen, so wandelt sich dies hin zu den großen internationalen Feldern. Öl wird interessant, ebenso globaler Waffenhandel. Die Kartelle haben astronomische Vermögen aus ihrem Kerngeschäft gezogen, dieses Geld muss irgendwo arbeiten. Gerade das Öl verschärft die Kämpfe um ölreiche Regionen in Mexiko. Winslow nimmt, um die Folgen des Drogenkrieges für die Bevölkerung schonungslos zu verdeutlichen, Ciudad Juárez zu einem seiner zentralen Handlungsorte. Die Stadt litt tatsächlich schwer unter dem Krieg zwischen Kartellen und Behörden und die Handlung ist in all ihrer Brutalität stark an die historischen Ereignisse angelehnt.

    Auch in Das Kartell schwebt zwischen den Zeilen immer Winslows Kritik an der kriminalisierenden Drogenpolitik. Und wie schon im ersten Band zeigt er wieder schonungslos auf, wie alle Kriegsparteien letztendlich von dieser Politik profitieren – auf Kosten der Bevölkerung. Gegen Ende spricht er seine Kritik auch nochmal explizit aus. Eine hervorgehobene Rolle bekommen Journalisten, die nun gezielt Opfer werden, und die Frauenmorde von Ciudad Juárez.

    Anknüpfend an den ersten Teil ist auch Das Kartell zwar ein sehr dickes Buch, wird aber nicht langweilig. Winslow schreibt flüssig, erinnert stilistisch wieder ein wenig an Sin City. Seine Figuren stellt er ausführlich dar, so werden auch die Beweggründe der größten Unsympathen zwar nicht akzeptabel, aber verständlich. Auch die Zivilbevölkerung bekommt durch eigene Figuren und Handlungsstränge viel Raum, um ihr Leid zu vermitteln. Gerade das Dilemma der Journalisten, die ab einem gewissen Punkt entweder gar nicht mehr oder mit der Stimme der jeweiligen Besatzer berichten können, nimmt eine zentrale Rolle ein. Winslow zeigt, wie sich in den Nullerjahren daraus das Aufkommen der Bloggerszene als Parallelfeld des klassischen Journalismus’ entwickelt.

    Das Kartell ist epochal, wie sein Vorgänger Tage der Toten. Der behandelte Zeitraum ist zwar deutlich kürzer, die Handlung dadurch aber nicht weniger mächtig. Das Buch ist lang, erschlägt die Lesenden aber nicht. Und es gibt tiefe Einblicke in ein Stück Geschichte der amerikanischen Kontinente, die wir hier nur am Rande erlebt haben. Absolut lesenswert.

  15. Cover des Buches Die Bibel nach Biff (ISBN: 9783442312948)
    Christopher Moore

    Die Bibel nach Biff

     (784)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    Die Bibel nach Biff beinhaltet, so wie der Untertitel schon verrät, eine mooresche Biografie des Gottessohnes. Gespickt mit allerlei religiöse Satire und einem Erzähler, der herrlich sarkastisch ist, wird die ganze Geschichte wundervoll infam. Biff, der eigentlich Levi bar Alphaeus heißt, ist dieser besondere Erzähler. Er soll endlich und gut 2000 Jahre nach seinem Tod, sein Evangelium schreiben.

    Witze auf Kosten Jesus zu machen wird wahrscheinlich dem einen oder anderen christlich-religiösen Menschen sauer aufstoßen. Humor und Religion vertragen sich nicht immer mit einander. Vor allem dort wo Fundamentalismus und Religion aufeinanderstoßen. Hier schon und genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Aber es geht nicht nur um eine humorvolle Erzählung des turbulenten Lebens von Josh aka Jesus. Christopher Moore schafft es, ein lebendiges und authentisches Bild der Zeit vor 2000 Jahren zu zeichnen und den Leser tief in den Alltag eines einfachen jüdischen Jungens zu erzählen. Näher geht er darauf im Nachwort ein. Der geneigte Leser sollte daher auch jenes lesen. Wem nun diese göttliche Satire auf Jesus Leben gefallen hat, dem kann ich auch wärmstens John Nivens „Gott bewahre“ oder „Jesus liebt mich“ von David Safier empfehlen.

  16. Cover des Buches Stadt der Diebe (ISBN: 9783453407152)
    David Benioff

    Stadt der Diebe

     (607)
    Aktuelle Rezension von: Ally_K

    "Zynismus entsteht in schlechten Lebensumständen" dieser Spruch könnte für kein anderes Buch als dieses zutreffend sein. Trotz der vielen grausamen, erbarmungslosen Seiten des Krieges lässt dieser Schmöker einen keine Tränen der Trauer, sondern der Freude willen heulen. Danke, David Benioff, für dieses Meisterstück von schwarzem Humor.


  17. Cover des Buches Dem Tode nah (ISBN: 9783548267449)
    Linwood Barclay

    Dem Tode nah

     (358)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Dunkle Familiengeheimnisse? Derek ist verstört und geschockt. Die Familie seines besten Freundes wird ermordet aufgefunden. Bestürzt muss er feststellen, dass niemand den Mord an seinen Nachbarn bemerkte, oder doch?

     

    Doch dann wird ausgerechnet Derek zum Hauptverdächtigen und gerät in Haft. Sein Vater kann es kaum glauben und macht sich selbst auf die Suche nach der Wahrheit.

     

    Die bricht jedoch dunkel über ihn herein. Er begreift, dass Derek tatsächlich sich während des Mordes im Haus der Nachbarn befand, aber was hatte er da zu suchen?

     

    Fragen über Fragen plagen Derek im Gefängnis und er hofft auf die Hilfe seines Vaters. Der jedoch muss sich erst mit der Beziehung zu seinem Sohn klar werden.

     

    Die Ermittlungen der Polizei laufen nach und nach ins Leere. Nichts scheint eine Erklärung für diesen perfiden Overkill an der Nachbarsfamilie zu liefern.

     

    Als Derek und sein Vater gemeinsam nochmal alles haargenau Revue passieren zu lassen, haben beide einen Verdacht, der beide sprachlos macht. Haben die Killer sich vielleicht an der Tür geirrt?

     

    Linwood Barclay schafft es mal wieder mit Leichtigkeit, einen in den Bann dieses Jugendthrillers zu ziehen. Wem glaubt man und wem nicht? Wie kann eine Familie so dunkle Geheimnisse haben? Fragen über Fragen ziehen sich atemlos durch die Story.

  18. Cover des Buches Teufelsleib (ISBN: 9783426639436)
    Andreas Franz

    Teufelsleib

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Spannender Krimi bis zum Schluss
  19. Cover des Buches Die Hurenkönigin (ISBN: 9783548283760)
    Ursula Neeb

    Die Hurenkönigin

     (72)
    Aktuelle Rezension von: DANTE

    Frankfurt 1511. Ursel Zimmer ist Vorsteherin der städtischen Hurengilde. Kurz vor der Sperrstunde verlangt ein Freier nach der Hübscherin Rosi. Kurz bevor dieser wieder geht, bietet er Rosi ein Geschäft an, sie bekommt einen Gulden sofort und einen zweiten, wenn sie sich am Folgetag mit seinem Herren trifft. Roswitha, die schon seit langem davon träumt, das Hurenleben aufzugeben willigt ein. Als Ursel die Nachricht erhält, dass Roswitha bestialisch ermordet wurde, der mutmaßliche Täter aber vehement bestreitet die Tat begangen zu haben, beginnt Ursel der Sache nachzugehen und begibt sich bei ihren Ermittlungen in große Gefahr. 

    Der Schreibstil der Autorin zeigt sich durchgehend flüssig und angenehm lesbar. Die Darstellungen der Umgebung und der Lebensweise der damaligen Zeit wirken authentisch und farbenfroh. 
    Die Charaktere sind glaubwürdig, detailiert und lebensnah beschrieben, sodass man schnell einen Bezug zu ihnen bekommt und sie ins Herz schließt. 
    Ursula Neeb gelingt es spielend den Leser in ihren Bann zu ziehen und ihn lange im Dunkeln tappen zu lassen. Ein durch und durch gelungener Roman, der die Elemente des Historischen Romans und die des Krimis prima mit einander kombiniert. 
  20. Cover des Buches GLORY: Lucys nasses Schlamassel (ISBN: B07C7V2LRD)
    Alec Xander

    GLORY: Lucys nasses Schlamassel

     (4)
    Aktuelle Rezension von: happy_blue
    Zum Inhalt (Achtung Spoiler!):
    Lucy ist jung und gutaussehend. Doch so richtig scheint sie nicht zu wissen was sie in ihrem Leben will. Auf den ersten Blick erschien sie mir einfältig und schrie förmlich nach dem Klischee "Assi-Flittchen". Die ersten Seiten waren für mich echt eine Überwindung und machten mir den Einstieg in den Roman sehr schwer.
    Doch nach und nach kristallisierte sich Lucys Charakter heraus. Eine starke junge Frau, die weiß was sie will und durch den Rausschmiss ihrer Mutter endlich beginnt sich selbst zu finden.
    Irgendwann konnte ich mir gar nicht mehr vorstellen was sie sonst hätte tun sollen außer als Prostituierte zu arbeiten. Es schien zu ihr und ihrem Charakter zu passen. Ich finde nichts verwerfliches daran, da alle Charaktere in dem Buch den Weg freiwillig eingeschlagen haben. Doch darum geht es gar nicht hauptsächlich. Es geht viel mehr darum gegen man selbst zu sein und sein Leben nach seinen Wünschen zu leben, ohne sich an die gängigen Normen der Gesellschaft zu halten.

    Zum Schreibstil:
    Alec schreibt flüssig und es war leicht verständlich zu lesen.
    Was mir jedoch das gesamte Buch ein wenig vergrault hat war die Wortwahl :( Damit kam ich leider auch bis zum Ende kaum zurecht.

    Die Charaktere:
    Lucy und ihre Freundinnen gewinnen jedes Kapitel etwas an Facetten hinzu und werden somit interessanter.
    Ihr bester Freund Joe bleibt für mich jedoch leider das gesamte Buch über recht farblos.
    Auch bei den anderen Nebencharakteren fehlt mir leider ein wenig die Tiefe.

    Fazit:
    Wenn man hinter die Kulissen und das zur Schau gestellte Verhalten blickt, erkennt man worum es Alec vermutlich wirklich ging. Sich selbst treu bleiben, auch wenn andere gegen einen sind!
    Dennoch war es leider aufgrund der Wortwahl (durchgehend) und der leider oft recht blassen Charaktere nur bedingt ein Buch für mich.
  21. Cover des Buches Die Verbrechen von Frankfurt - Galgentochter (ISBN: 9783499246036)
    Ines Thorn

    Die Verbrechen von Frankfurt - Galgentochter

     (64)
    Aktuelle Rezension von: montschi
    • Sehr gutes buch wunderbar zu lesen. von der Autorin werd ich mich jetzt sattlesen
  22. Cover des Buches Gegen alle Zeit (ISBN: 9783404168125)
    Tom Finnek

    Gegen alle Zeit

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Yolande
    Tom Finnek ist das Pseudonym des deutschen Schriftstellers Mani Beckmann. 
    Beckmann wurde am 26. Dezember 1965 in Alstätte/Westfalen geboren. In seiner Jugend spielte er Gitarre in einer Punk-Band. Nach dem Abitur studierte er Film- und Fernsehwissenschaften und Publizistik in Berlin und schloss dieses Studium als Magister Artium ab. Bereits während seines Studiums arbeitete er als freier Journalist und Filmkritiker.
    Seit 1994 schreibt Beckmann Kriminal- und historische Romane, seit 2009 veröffentlicht er seine Romane unter dem Pseudonym Tom Finnek. 
    Mani Beckmann lebt mit seiner Familie in Berlin.
    (Quelle: Wikipedia)

    Inhalt (Lovelybooks):
    Ein stinkender Keller voll Schlafender und ein fluchender Mann mit Dreispitz - Henry Ingram traut seinen Augen nicht, als er nach einem heftigen Rausch zu sich kommt. Nur langsam begreift er das Unglaubliche: Er wurde um dreihundert Jahre in der Zeit zurückversetzt, mitten hinein ins London des 18. Jahrhunderts, ein London der Ganoven und Diebe. Unfreiwillig hilft er beim Ausbruch des Räuberhauptmanns Jack Sheppard aus dem berüchtigten Newgate-Gefängnis - und wird so selbst zum gejagten Gesetzlosen.

    Das Buch hat mir gut gefallen. Der Autor hat sehr gut recherchiert und bringt dieses Wissen, vielleicht zu Beginn etwas zu umfangreich, in die Geschichte ein. Trotzdem geht es gut voran und ich empfand es nicht als langweilig. Der Zeitreise-Aspekt wirkt allerdings etwas nebensächlich, erst zum Ende hin kommt er mehr ins Spiel. 
    Insgesamt handelt es sich um eine faszinierende und aufregende Abenteuergeschichte mit wahrem historischem Hintergrund. Die Londoner Atmosphäre des 18. Jahrhunderts wird gut eingefangen und die meisten Charaktere sind sympathisch und vielschichtig dargestellt. Mehrfach nimmt die Geschichte einen unerwarteten Verlauf und sorgt damit für erhöhte Spannung.

    Fazit: Ein gelungener Mix aus fantastischen Zeitreiseelementen und wahren historischen Persönlichkeiten und Begebenheiten. Empfehlenswert.



  23. Cover des Buches Das Mädchen, das den Himmel berührte (ISBN: 9783785747988)
    Luca Di Fulvio

    Das Mädchen, das den Himmel berührte

     (23)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Wie wird ein junger Tagedieb, der seine Kindheit in einer Höhle verbrachte, zu einem glühenden Verfechter der Freiheit? Wie wird ein jüdischer Überlebenskünstler zu einem anerkannten Arzt? Und wie wird ein Mädchen mit einem schweren Schicksal zu einer Aufsehen erregenden Modeschöpferin?

    Die Antwort liegt in Venedig. Denn dort, im Labyrinth der Gassen und Kanäle der geheimnisvollsten Lagune Europas, zwischen der Pracht San Marcos und dem Elend der Spelunken von Rialto, findet sich das gesamte Panorama des Lebens -

    Eine atemberaubende Geschichte von kühnen Lebensträumen - und von einer Liebe über alle Grenzen hinweg
    Inhaltsangabe auf amazon

    Mich hat das Buch sehr begeisert, besonders die ersten 3/4tel davon.
    Ungewöhnlich und einzigartgi
    Ganz anders als das, was ich erwartet hatte. Mitreißend geschrieben, richtig pfiffige Ideen und es war aich noch witzig.
    Und das ist bei mir nun wirklich ein Kompliment, denn das ist etwas, was die meisten Autoren nicht gut einsetzen und schon gar nicht richtig dosieren.

    Aber dann kam das letzte Viertel.
    Leider, denn da hat es leider einiges von seiner Einzigartigkeit eingebüßt.
    Gemessen an den meisten Rezensionen, die ich gesehen habe, habe ich diese Meinjng wohl eher exklusiv, die meisten anderen Leser bzw Hörer sind ja begeistert.
    Aber ich werde hier trotzdem nicht verraten, was genau mich gestört hat...
  24. Cover des Buches Das Hotel New Hampshire (ISBN: 9783937793092)
    John Irving

    Das Hotel New Hampshire

     (717)
    Aktuelle Rezension von: Nokbew

    Alle, ausnahmslos alle, haben in dieser Familie einen (liebenswerten) Sockenschuss. Es geht um sehr ernste Dinge: Vergewaltigung, Inzest, Coming out, Familienbande, Träume, Ziele. Der Autor will schocken und schafft das dann auch auf ganz liebevolle Art und Weise. Der Leser lacht, der Leser weint, der Leser schüttelt den Kopf...

    Was will der Leser mehr? ★★★★★ Sterne!

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