Bücher mit dem Tag "huren"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "huren" gekennzeichnet haben.

20 Bücher

  1. Cover des Buches The Darkest Gold – Die Gefangene (ISBN: 9783499011504)
    Raven Kennedy

    The Darkest Gold – Die Gefangene

    (516)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Die junge Frau wird vom König Midas aus der Gosse gerettet und in sein goldenes Schloss gebracht. Alles dort, von den Böden bis zu den Möbeln, glänzt in Gold, und auch sie selbst wird zum Symbol seiner Macht. Midas verspricht ihr Sicherheit im Tausch für ihr Herz und ihre Freiheit. Doch als Krieg und Verrat das Schloss erreichen, wird ihr Vertrauen auf die Probe gestellt, und sie muss sich den Gefahren stellen, vor denen ihr goldener Käfig sie eigentlich schützen sollte.

    Dieses Buch ist der Auftakt der «The Darkest Gold»-Reihe. Die Geschichte ist düster, spannend und emotional intensiv. Besonders der einnehmende Schreibstil macht es leicht, sich in die Gedanken und Gefühle der Protagonistin hineinzuversetzen, obwohl der häufige Frauenhass in der Handlung stellenweise schwer zu ertragen ist. Die Hauptfigur zeigt viel Entwicklungspotential und verbirgt zahlreiche Geheimnisse, die neugierig auf ihre Zukunft machen. Die Wendungen sind überraschend und halten die Spannung konstant hoch, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.

    Mein Fazit: Ein fesselnder Auftakt, der durch Spannung, Geheimnisse und intensive Emotionen besticht. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung, um zu erfahren, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. 5 Sterne.

  2. Cover des Buches Tränenbringer (ISBN: 9783426520697)
    Veit Etzold

    Tränenbringer

    (96)
    Aktuelle Rezension von: Ellen784

    Hallo Ihr Lieben, 

    leider war das überhaupt gar nicht meins. Ich habe ja schon viele Thriller gelesen aber dieser ist mit Abstand wirklich einer der schlechtesten. Die Handlung zieht sich ewig hin. Die beiden Hauptprotagonisten liefern sich ein bla, bla, bla auf 300 Seiten und sind dabei kaum auszuhalten. Der Täter...ja der Täter. Völlig daneben, total abgedreht und irgendwie passt das alles überhaupt nicht zusammen. Das Ende des Buches setzt dem ganzen noch die Krone auf...völlig unwirklich und überhaupt nicht mehr nachvollziehbar. Ich habe es nur noch zu Ende bringen wollen. Ob ich der Reihe weitere Chance gebe, weiß ich nicht...Schade. 

  3. Cover des Buches Von Huren, Bettlern und Glunterschratzen: Historischer Kriminalroman (ISBN: 9798647901002)
    Albrecht Sommerfeldt

    Von Huren, Bettlern und Glunterschratzen: Historischer Kriminalroman

    (50)
    Aktuelle Rezension von: MarthaAG

    Nachdem ich 2022 den historischen Kriminalroman „Der Pesthof“ (Hamburg, 1619) und den Band „Gassengeflüster“ mit vier schwarzen, historischen Geschichten gelesen habe, musste ;-) ich auch „Von Huren, Bettlern und Glunterschratzen“ lesen, denn Albrecht Sommerfeldts Zeitreisen in die Anfänge des 17. Jahrhunderts und u.a. ins Hamburg der damaligen Zeit sind wahrlich faszinierend.

    Dieses Buch nun (ent)führt mich ins Hamburg der Jahre 1617 und 1618, spielt also zeitlich vor dem „Pesthof“, was absolut unproblematisch ist, da alle Geschichten in sich abgeschlossen sind. 

    Zum Inhalt selbst werde ich nicht viel verraten, denn schließlich kann und sollte jede(r) diese fesselnde Geschichte selbst erlesen und erleben.

    Schon vertraut mit dem flüssigen und zur damaligen Zeit wunderbar passenden Schreibstil des Autors, bin ich gleich mittendrin im Geschehen, in den Straßen und schmutzigen Twieten Hamburgs, sehe dank der wunderbaren und historisch genauen Schilderungen des Autors die Behausungen der Bewohner des Armenviertels St. Jakobi vor mir und gehe mit Johann Gabelschlag, seines Zeichens Veteran und Tagelöhner, durch die Stadtviertel Hamburgs, in düstere Kneipen, zum Bader und zu manch anderer Gestalt, deren Beschreibungen so bildhaft sind, dass man meint, sich mitten unter ihnen und sich, genau wie Johann, wiederholt in Gefahr zu befinden. 

    Es entspinnt sich eine spannende Geschichte, die mich von Anfang an packt. Ich ermittle gemeinsam mit Johann, denn, ja, es gilt, rätselhafte und teils mysteriöse Vermisstenfälle aufzuklären. Ich leide mit Johann, bange um ihn und kämpfe ;-) an seiner Seite. Figuren, die ich schon im „Pesthof“ kennengelernt habe, begegnen mir hier wieder, so dass ich etwas von ihrer Vorgeschichte erfahre; andere hingegen lerne ich hier kennen, unter ihnen ärmliche Handwerker und windige Händler, am Hungertuch nagende Bettler und bemitleidenswerte Habenichtse, gefährdete Huren und gefährliche Gauner. 

    Auch sprachlich ist diese Geschichte (be)merkenswert, denn so manche Gestalt spricht Rotwelsch, eine Art Geheimsprache, durch deren Gebrauch Gesprochenes für Fremde und Angehörige der höheren Schichten möglichst unverständlich sein soll. Keine Sorge, ein Glossar erläutert viele Begriffe, obwohl einige sich schon aus dem Zusammenhang heraus selbst erklären.

    Was ich hier lese, fesselt mich, auch wenn die Ereignisse und deren Darstellung immer wieder erschütternd sind, zuweilen sogar erschreckend, aber so war sie wohl, die damalige Zeit, die Gesellschaft und das Leben überhaupt (nicht nur) in Hamburg vor mehr als 400 Jahren.

    „Von Huren, Bettlern und Glunterschratzen“ (die Letztgenannten sind die im Rotwelsch so genannten Kinder von Huren) möchte ich ausdrücklich all denen empfehlen, die – ob nun als Kenner oder Genre-Neulinge - eine historische, hervorragend recherchierte, bildhaft geschriebene, fesselnde und spannende Kriminalgeschichte lesen und mit dieser eine auch sprachlich interessante Zeitreise in eine ganz andere Zeit, ich würde fast sagen, in eine noch so ganz andere Welt machen möchten. 

    Von mir gibt es – genau wie schon für die anderen, oben genannten Bücher von Albrecht Sommerfeldt - 5 große ;-) histo-kriminalistische Sterne!

     

     

     

     

     

  4. Cover des Buches Als das Leben unsere Träume fand (ISBN: 9783404176007)
    Luca Di Fulvio

    Als das Leben unsere Träume fand

    (134)
    Aktuelle Rezension von: spozal89

    Luca Di Fulvio hat einen unglaublich mitreißenden Schreibstil. Er schafft es die sehr unschönen Momente der damaligen Zeit so zu beschreiben, dass man sich mittendrin fühlt. Das mag für manche Leser ziemlich hart sein, schafft aber eine unglaubliche Atmosphäre. Trotz allen schlechten und emotionalen, entwickelt sich die Geschichte fast schon kitschig gut, wobei ich das sehr mochte. Nach all den harten Szenen tut so ein Happy End ganz gut. Von mir gibts auf jedenfall eine klare Leseempfehlung, wenn man kein Problem mit Gewaltszenen hat und gerne Bücher aus der Vergangenheit liest.

  5. Cover des Buches Der Flug der Libellen (ISBN: 9783744869997)
    H.C. Scherf

    Der Flug der Libellen

    (31)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz
    Nach 2 Leserunden von denen ich begeistert war, habe ich mir " Der Flug der Libellen" besorgt und war gespannt, ob es mir wie genau wie die beiden anderen gefallen würde. In der Hinsicht wurde ich nicht enttäuscht!

    Geschichte:  Andrea , 10 Jahre alt, hat in der Schule ein großes Problem. Ihr Nachnahme lautet " Lesbe" und daher wird sie gemobbt wo es nur geht. Besonders die Anführerin Martina, aus gutem Haus, der alle Jungs hinterher laufen, sorgt dafür dass Andrea keine Freunde hat. Ausgenommen Holger, stotternd und somit ebenfalls Außenseiter wird der Freund Ihrer Kinderzeit.  Dann verschwindet 1 Kind spurlos und die Kripo unter Hauptkommissar Schlicht beginnt zu ermitteln, aber erfolglos....  16 Jahre später zieht sich eine Mordserie durch Essen und Schlicht kommt einfach nicht weiter in den Ermittlungen. Es gibt keine Spuren. Als Andrea zurück nach Essen zieht, hat sich vieles verändert, außer Holger der sofort wieder seinen Platz einnimmt. Durch Zufall trifft sie auf Schlicht und die Ereignisse überschlagen sich....

    Von Anfang an, ist das Buch mit jeder Seite spannender bis zum furiosen Finale. So sollten Thriller aufgebaut sein. Frei von Schnörkel und endlosen Beschreibungen, wer was wann bei welchem Wetter wo gemacht hat und angezogen hat.... Die Geschichte trifft von Anfang an den Kern und verliert nicht den roten Faden. Alles ist durchdacht und es ist schwer Verdächtige auszumachen.

    Die Darsteller sind gut beschrieben und das Thema immer aktuell. 200 Seiten die schnell durchrauschen und sich wahnsinnig flüssig lesen. Andere hätten vermutlich 400 Seiten daraus gemacht, aber das konzentrieren auf das wesentliche ist eine unnachahmliche Art des Autors und ich schätze das sehr. Nach dem 3. erstklassigen Buch werde ich zum Fan und kann das Buch nur jedem empfehlen !


  6. Cover des Buches Hurentochter - Die Distel von Glasgow (ISBN: 9783492502412)
    Tabea Koenig

    Hurentochter - Die Distel von Glasgow

    (63)
    Aktuelle Rezension von: springtime

    Hurentochter von Tabea Koenig bietet einen eindrücklichen Einblick in das Leben im Schottland des 19. Jahrhunderts, in eine Gesellschaft geprägt von Standesunterschieden, Vertreibung von Bauern, Hierarchien, etc.
    Ich habe sowohl bei Emilys Suche nach der Wahrheit, ihren Strapazen als auch bei der Liebesgeschichte stark mitgefiebert.
    Die Autorin versteht es, Spannung aufzubauen und Wendungen so zu platzieren, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Immer wieder gibt es Ereignisse, die die Handlung vorantreiben und emotional zuspitzen, ohne konstruiert zu wirken. Die Geschichte ist gekonnt in reale historische Begebenheiten eingebettet.
    Für mich vereint dieser Roman alles, was ich an historischen Romanen liebe: starke Emotionen, Tragik, gesellschaftliche Konflikte und eine Liebesgeschichte, die nicht leicht und bequem ist, sondern unter schwierigen Vorzeichen steht. Ein Buch, das mich gepackt, bewegt und bis zum Schluss nicht losgelassen hat.

  7. Cover des Buches Im Glanz der Königin (ISBN: 9783943121650)
    Achim Kuhlmann

    Im Glanz der Königin

    (19)
    Aktuelle Rezension von: clary999

    »Klappentext: Frankreich 1756. Jeanne wird in Armut geboren. Ihre Mutter, eine stadtbekannte Hure, will nichts von ihr wissen. Ihr Vater, ein verarmter Landadeliger, stirbt im Siechenhaus von Paris. Aber Jeanne will sich mit ihrem Schicksal nicht abfinden. Sie erzählt einer Marquise ihre erschütternde Geschichte und wird daraufhin von der reichen Frau aufgenommen. Als Mätresse des Kardinals Rohan schafft Jeanne es, diesen zum Kauf eines wertvollen Halsbands im Namen der Königin zu überreden. Doch das Halsband kommt bei Ihrer Majestät Königin Marie Antoinette nie an. 

    Der spannende historische Roman, der auf wahren Tatsachen beruht, führt nach Paris, in die Zeit des Vorabends der Französischen Revolution.«

    Meine Meinung: Der Schreibstil ist fließend und dem geschichtlichen Hintergrund des 18. Jahrhunderts angepasst, aber für einen Roman fand ich es zu sachlich. Dadurch war für mich immer eine Distanz zu den Personen und dem Geschehen. 

    Die Hauptperson ist Jeanne de Saint-Rémy (später verheiratet Madame Jeanne de la Motte). Ihre Kindheit war sehr traurig und sie tat mir leid. Leider entwickelte sich Jeanne später zu einer hartherzigen raffgierigen Frau und wurde mir schnell unsympathisch. Sie hasst den Adel, dennoch möchte sie dazu gehören. Mit Intrigen und Manipulationen versucht sie immer höher in den Adel aufzusteigen. Sie war skrupellos und ging zu weit! Unter den weiteren Personen war leider auch niemand, der mich besonders angesprochen hat. 

    Der Handlungsverlauf (von 1756 bis 1793) wirkt trotz der Intrigen eher ruhig. Mir hat die richtige Spannung gefehlt. Durch die häufigen Zeitsprünge fehlte (zumindest für mich) die Tiefe, die aus meiner Sicht zu einem historischen Roman gehört. 

    Gut hat mir gefallen, wie Fiktion und Tatsachen verbunden wurden! Ich hätte sogar gern noch mehr über die damalige Zeit erfahren! Im Nachwort geht der Autor nochmal auf die historischen belegten Fakten ein. Jeanne de la Motte war wirklich in die Halsbandaffäre verwickelt. Vom Charakter könnte sie durchaus so ähnlich gewesen sein, wie der Autor sie beschreibt. Neben Jeanne de la Motte, Königin Marie Antoinette und Kardinal Rohan gab es noch weitere Personen, die damals wirklich gelebt haben, im Roman! 

    Ich fand den geschichtlichen Hintergrund sehr interessant dargestellt, aber trotzdem konnte mich das Buch nicht so fesseln, wie erhofft. 

    Ein gut recherchierter historischer Roman, der u.a. über die berühmte Halsbandaffäre des 18. Jahrhunderts aus einem neuen Blickwinkel berichtet! Die sachliche Erzählweise hat mir leider nicht so gut gefallen. 

    3 Sterne 

  8. Cover des Buches Pandora (ISBN: 9783426307793)
    Amber & Berg

    Pandora

    (58)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    Berlin im Jahr 1948. Die Stadt liegt in Trümmern und das Leben beginnt sich wieder zu organisieren. So auch die Unterwelt, die rasch aus dem Mangel Kapital schlägt und Schieber gelangen zu großem Reichtum. Vor diesem Hintergrund muss der neu nach Berlin gekommene Kommissar Hans-Joachim Stein den Mord an einem Schieberkönig aufklären. Sehr bald merkt er, dass die Polizei selbst nicht immer auf dem Weg des Gesetzes geht und die neu gegründete Mordkommission Berlin West noch weit von einer normalen Polizeibehörde entfernt ist. Die Ermittlungen führen ihn in die Halb- und Unterwelt der Stadt und oft gerät Stein an eine Mauer des Schweigens. Als ein weiterer Mord passiert versucht sein Chef diesen zu vertuschen und Stein merkt sehr schnell, dass der Geist des Nationalsozialismus noch allgegenwärtig ist. Mit Hilfe seines Assistenten, an seinem Chef vorbei, gelingt ihm aber schließlich die Aufklärung der Verbrechen.

    Die Handlung wird vom Autor im Berlin der Nachkriegszeit eingebettet. Dabei wird zunächst sehr detailreich die Stadt und die Situation der Stadt gezeichnet. Leider kommen die einzelnen Charaktere dabei ein wenig zu kurz und bleiben teils schemenhaft. Die Krimi-Handlung ist ordentlich konstruiert, leidet aber ein wenig an den vielen Orten, die beschrieben werden. Die Spannung hält sich dabei in Grenzen. Die Behandlung des Nationalsozialismus gerät dann ab der Mitte des Buches zu dominant und lässt die Krimi-Handlung fast in den Hintergrund treten. Das Buch war für mich daher leider nur Durchschnitt und es gibt andere Autoren, die den Spagat aus Krimi und Nazionalsozialismus in Berlin deutlich besser bewerkstelligt haben.

  9. Cover des Buches Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte (ISBN: 9783838784311)
    Anna Basener

    Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Gwennilein
    HERRLICH! Was für ein wunderbar rotzig freches, erfrischendes und abgedrehtes Buch! Ich musste wirklich viel lachen, mit dem Kopf schütteln und war unglaublich gut unterhalten. Eine abstruse Familiengeschichte, bei der wohl nichts so ganz gewöhnlich ist. Manches mal zwar auch ein wenig derb, aber einfach großartig. Gerade als Hörbuch wundervoll eingesprochen, absolute Lese-/Hörempfehlung!!!
  10. Cover des Buches Blutspuren auf Mallorca (ISBN: 9783954282418)
    Ursula Schmid-Spreer

    Blutspuren auf Mallorca

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Frau-Buch
    Ich war überrascht, dass mich Geschichte doch noch faszinieren wird. In Verbindung mit spannenden Geschichten aber auch kein Wunder. 
    Alle Autoren haben es geschafft tolle Krimis zu schreiben.
    Natürlich gefällt die eine mehr als die andere, aber Geschmäcker sind nun mal verschieden! 
    Danke fürs bildhafte Schreiben! So hatte ich in jeder Geschichte das Gefühl direkt dabei zu sein. 
    Der geschichtliche Hintergrund ist genau passend kurz gehalten, aber informiert und macht neugierig auf mehr. 
  11. Cover des Buches Tödliches Lachen (ISBN: B004WPHQG0)
    Andreas Franz

    Tödliches Lachen

    (259)
    Aktuelle Rezension von: ChristineToulon
    Der zweite Roman aus der Julia - Durant-Reihe, den ich lesen konnte und zum Roman "Jung, Blond, Tot" konnte man eine Steigerung feststellen. Der deutlich flüssige Stil und die verständliche Satzstruktur lassen einen das Buch in kürzester Zeit verschlingen und hat nicht das Gefühl, dass es langatmig ist. Gut dosiert und interessant gestaltet kommt "Tödliches Lachen" also daher. Zwar bleibt es dabei, dass auch in diesem zweiten Roman von ihm kein "Wow-Effekt" folgte, es ist aber auch nicht so schlecht, dass man es nicht empfehlen kann, geschweige denn, dass man von dem Buch abraten muss. 
    Schade ist eigentlich nur, dass der Täter sich eines sehr alten Kriminalfalls bedient hat und man als Leser nicht viel Vorstellungskraft für den Täter brauchte. Zwar versucht der Autor die wahre Identität des Mörders geheim zu halten, doch es gelingt nicht, wie gewünscht. 
    Es reichte eine einzige Andeutung und es war offensichtlich. Vielleicht war es gewollt, aber für Leser, die nicht von Buch 1 an dabei sind, hätte man dies eleganter lösen können, damit auch sie noch Spaß an der Entlarvung des Täters haben. 

    Die Begründungskette der Tat hingegen ist schlüssig und verständlich. Das Motiv ließ es zu, Mitgefühl für den Täter zu entwickeln. Tatsächlich mag ich es, wenn Täter nicht nur als Bestien dargestellt werden und auch etwas menschliches dahinter steht. 
    Es war also ziemlich verständlich, dass der Täter tief verletzt gewesen ist. Die Solidarität zu seinen Opfern hielt sich sogar ziemlich in Grenzen. Um ehrlich zu sein, könnte ich mir vorstellen, dass das sogar kritisch betrachtet werden sollte. Ich habe jedenfalls oft den Eindruck, dass viele Leser klare Opfer-Täter-Verhältnisse haben wollen. Ich hingegen bin ein Freund dieser verwaschenen Grenzen. Ich fand es auch sehr spannend, dass die Diffamierung einer Person, sich so sehr auf die Psyche auswirken kann und solch einen massiven Schaden anrichtet. Daher kann ich nur 3 von 5 Sternen geben. 

    Es war vieles positiv zu bewerten, doch gab es auch genügend Schwächen, die mich dazu bringen, zu sagen, dass man diesen Roman als kurzweiliges Vergnügen lesen kann und es dabei sogar Spaß macht. Ich war ein wenig enttäuscht, dass es so viele Schwächen hat, denn ich glaube, dass da definitiv mehr ginge. 
  12. Cover des Buches Das Amulett (ISBN: 9783960872122)
    Annette Dressel

    Das Amulett

    (15)
    Aktuelle Rezension von: SteffiGluecklederer

    Ein toller Book-Snack, der Lust auf mehr macht. Die Geschichte war spannend und kurzweilig, dabei sehr unterhaltsam und originell. Schon das Cover hat mich sehr angesprochen und neugierig gemacht. Eine schöne Fantasy-Geschichte, die man empfehlen kann.

  13. Cover des Buches Die Gefährtin des Vaganten (ISBN: 9783442374748)
    Andrea Schacht

    Die Gefährtin des Vaganten

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Melles Mutter ist tot. Ihr Vater, den sie bisher nicht kannte nimmt sie mit zu einer Gruppe Vaganten, mit denen er durch die Lande zieht.

    In der Nähe von Köln finden sie Unterkunft in der Bischofsmütze. Die Wirtin Laure schließt die Truppe ins Herz und von dort aus können sie den Geheimnissen die sich um Melles Vater ranken auf die Spur kommen.


    Das Cover war nun nicht wirklich das was mich überzeugt hat. Da ich aber schon die Beginen Reihe und die Bücher über die Fährmannstochter von Andrea Schacht kenne, musste dieses Buch auch mit.

    Und es war wieder schön ins Mittelalter abzutauchen.


    Magister Hagan ist ein angenehmer Charakter, der aber auch sehr geheimnisvoll wirkt.

    Piet der Leiter der Vaganten ist gewissenhaft und schlau. Er kann Hagan in vielen Belangen unterstützen.

    Laure, die Wirtin hat kein leichtes Leben und muss sich mit ihren beiden kleinen Kindern, ihrem Stiefsohn und dessen Frau das Hauswesen teilen. Das führt immer wieder zu Reibereien. Aber Laure bleibt immer gerecht und behält auch gut den Überblick. Ihre Gabe das Wesen eines Menschen im Bild zu erfassen nutzt ihr und den ihren häufig gut.


    Gerade durch den Reliquienhandel im heiligen Köln und andernorts wird die Geschichte spannend gehalten. Sie erzählt aber auch von Freundschaft und Liebe. Sehr gut zu lesen und bildhaft beschrieben. Nicht extrem grausam geschildert, aber grausam genug um sich ein Bild von den Verhältnisssen zu diesen Zeiten zu machen.


    Mich hat die Geschichte wieder sehr gut unterhalten und ich habe das Buch innerhalb von drei Tagen fertig gelesen, da es mich immer wieder hingezogen hat zu erfahren wie es weiter geht.

  14. Cover des Buches Hurenmord - Die Rose von Whitechapel (ISBN: 9783492502429)
    Tabea Koenig

    Hurenmord - Die Rose von Whitechapel

    (43)
    Aktuelle Rezension von: springtime

    Was für ein tolles Buch! Es kommt selten vor, dass ich die Fortsetzung eines historischen Romans ebenso gern lese wie den ersten Band. Doch in diesem Fall hat die Autorin den zweiten Band auf kohärente Weise spannend geschrieben, obwohl diesmal die Hauptfiguren andere sind. Da man sie schon aus dem ersten Band kennt und man ebenso Emily und Liam trifft, fällt dieses unvollkommene Gefühl aus, das man als Leser durch so eine Perspektivenverschiebung oft hat.
    Die Elemente eines Krimis sind in diesem Band stärker und es war sehr interessant diese Interpretation der Mordserie von Jack the Ripper zu lesen. Die Geschichte hat mich sehr gepackt und auch der Schreibstil ist ansprechend wie immer bei Tabea Koenig. Auch diesmal war die Liebesgeschichte überzeugend und mitreissend.

  15. Cover des Buches Henker, Huren, Handelsherren (ISBN: 9783608941401)
    Kay Peter Jankrift

    Henker, Huren, Handelsherren

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Der Autor versucht etwas was nur wenigen gelingt. Er versucht anhand alter Überlieferungen den Alltag in einer mittelalterlichen Stadt dem Leser nahe zu bringen. Seine Beschreibungen befassen sich, da der Autor eine sehr enge Beziehung zu der Stadt hat, mit Augsburg. Daher ist diese Stadt auch der Ausgangspunkt für die Grundlagen in seinem Buche. Der Autor belegt das mittelalterliche Stadtleben mit Geschichten und Pointen aus dem Leben vom normalen Bürger bis hin zu Ärzten und Richtern. Der Autor bleibt für meinen Geschmack allerdings zu oft an der Oberfläche. Dennoch ist das Buch ein sehr guter Einstieg um in das Leben in einer mittelalterlichen Stadt einzutauchen. Für Freunde und Fans des Mittelalter-Jargons und für all jenen die sich für das Leben, Handeln und treiben in einer mittelalterlichen Stadt interessieren ist dieses Buch genau der richtige Einstieg. Tauchen Sie ein in eine Welt voller Geheimnisse. Suchtfaktor garantiert.
  16. Cover des Buches Die Vampirprinzessin (ISBN: 9783944824567)
    Runa Winacht

    Die Vampirprinzessin

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Zalira
    Die Vampir-Geschichte mit historischem Hintergrund hat mich sofort angesprochen. Gerade weil ich dieses Jahr in Krumau war, hatte die Geschichte einen enormen Reiz. Auch wenn ich das Bild des mystischen Schlosses in Krumau mit dem der vielen Touristen, die ich bei der Besichtigung gesehen habe, nicht in Einklang kriege.
    Was mir an dem Buch -neben dem schönen Cover- wirklich gut gefallen hat, sind die Figuren. Einerseits begleitet man Adela, die auf der Flucht von Tiro aufgegabelt und auf das Schloss gebracht wird, wo sie sich erst mit allem zurecht finden muss. Sie ist mutig und klug, und ich finde sie als weibliche Protagonistin unglaublich interessant, es macht Spaß ihr durch das Schloss und all die kniffligen Situationen zu folgen, in die sie gerät. Das genaue Gegenteil zu Adela ist der verschlossene Tiro, den ich ganz lange nicht durchschaut habe. Zu Beginn hatte ich auch so meine Probleme, ob ich ihn wirklich sympathisch finden sollte. Das wurde zwar besser, ganz warm geworden bin ich mit ihm aber immer noch nicht.
    Hinter allem steckt ein dunkles Geheimnis, von dem man durch Tiro nur immer ganz wenig erfährt. So tappt man als Leser sehr lange im Dunkeln, was es mit Vampirgerüchten und Morden auf sich hat. Ich mag komplexe Geschichten, bei denen man mitdenken muss, und hier hat ist das durchaus gegeben. Bis zum Schluss war mir nicht ganz klar, wie alles genau in Zusammenhang steht. Umso besser fand ich es, dass letztendlich aber alles aufgelöst und alle offenen Fragen geklärt wurden.
    Es gibt wirklich vieles, das mir an der „Vampirprinzessin“ sehr gut gefallen hat, wie das historische Krumau oder die Beziehung zwischen Adela und Tiro, allerdings hatte ich auch ein wenig Schwierigkeiten an der ein oder anderen Stelle. Das Buch kam mir teilweise sehr langatmig vor, da viel erklärt und bei den Hauptfiguren oft zu viele innere Monologe stattfanden. Für meinen Geschmack hätte man hier ein wenig kürzen können und trotzdem wäre der Sinn dadurch nicht verloren gegangen. Vor allem Adela denkt wirklich jede Kleinigkeit durch, analysiert Tiros Verhalten oder ihre eigenen Gefühle so lange, bis es wirklich jeder verstanden hat. Etwas prägnanter gäbe der Geschichte mehr Lesefluss.

    „Die Vampirprinzessin“ wurde mir als Rezensionensexemplar von dem Autorenduo zur Verfügung gestellt. Deswegen ein großes Dankeschön dafür! Ich finde die Geschichte mit ihren Figuren sehr gut und der Schreibstil hat Potential. Nur aufgrund der Längen ziehe ich leider 2 Sterne ab. Das Buch hat mir aber an sich gut gefallen, sodass ich auch mal andere Bücher von Maria G. Noel und Runa Winacht lesen werde.
  17. Cover des Buches Die Blutstraße: Jack-Reilly-Krimi (Ein Fall für Jack Reilly 5) (ISBN: 9783964650337)
  18. Cover des Buches Butcher's Crossing (ISBN: 9783862314911)
    John Williams

    Butcher's Crossing

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Barbara62

    Kurz nachdem ich „Butcher’s Crossing“ von John Williams (1922 – 1994), seinen zweiten Roman aus dem Jahr 1960, der 2015 bei dtv erstmals auf Deutsch erschien, gelesen hatte, habe ich mir zusätzlich das Hörbuch besorgt und bin von der Umsetzung vollständig überzeugt. Die Übersetzung von Bernhard Robben hat in der gesprochenen Form noch stärker auf mich gewirkt, die Kürzungen sind behutsam und überlegt durchgeführt, die sieben CDs mit einer Laufzeit von 538 Minuten nicht zu lang und der Sprecher Johann von Bülow hat mich nach kurzer Gewöhnungsphase mit seinen Stimmmodulationen in Bann gezogen. Auch meine Befürchtungen, die so grausam beschriebenen Jagdszenen könnten sich vorgelesen als unerträglich erweisen, sind zum Glück nicht eingetreten, vielleicht, weil ich gut darauf vorbereitet war.

     

    Der Protagonist Will Andrews aus bürgerlichem Milieu in Boston gibt 1873 sein Harvard-Studium im dritten Studienjahr auf und reist nach Kansas ins trostlose Präriestädtchen Butcher’s Crossing, das von Büffelfellen und der Hoffnung auf den Bau der Eisenbahn lebt. Antriebsfeder für ihn ist die Abenteuerlust, seine Sehnsucht nach Wildheit, nach Natur und Freiheit, und der Wunsch, sich auf diese Weise selbst zu finden. Weder die Warnungen des alten Fellhändlers, noch die der mütterlich-freundlichen Hure Francine, der einzigen Frauenfigur des Romans, die den Verlust seiner weichen Hände prophezeit, können ihn davon abhalten, mehr als die Hälfte seines Vermögens in einen eigenen Büffeljägertrupp zu stecken. Mit dem erfahrenen Jäger Miller als Führer, dem schrulligen Charley Hoge, einem etwas debilen Mann der Bibel und Alkoholiker, der Miller treu ergeben ist, und dem professionellen Häuter Fred Schneider bricht der vierköpfige Trupp auf zu einem der letzten Täler, in dem es laut Miller noch eine nennenswerte Anzahl von Büffeln geben soll. Auf dem Weg Richtung Westen droht ihnen und ihren Pferden und Ochsen der Tod durch Verdursten, doch unbeirrt und mit traumwandlerischer Sicherheit führt Miller sie in das Tal. Kaum angekommen, verfällt er in einen manischen Blut- und Jagdrausch. Längst ist die Zahl der Felle für eine erfolgreiche Jagd erreicht und der Wintereinbruch droht, doch Miller will nicht aufhören, bevor nicht die ganze Herde erlegt ist. So werden sie vom ersten Schneesturm überrascht und dazu gezwungen, weitere sieben Monate auszuharren. Erst Ende Mai kommt der geschrumpfte Trupp wieder in Butcher’s Crossing an, wo nichts mehr so ist, wie es bei ihrem Aufbruch war - eine bittere Erfahrung, die die ganze Unternehmung, das Abschlachten sowie ihre Entbehrungen und Verluste, im Nachhinein doppelt sinnlos macht.

     

    Ich kann die Hörbuchfassung ebenso wie das Buch wärmstens empfehlen und selbst wenn man letzteres bereits kennt, kann man beim Hören neue Facetten des Romans entdecken.


    http://mit-büchern-um-die-welt.de/auf-sinnsuche-im-wilden-westen/

  19. Cover des Buches Die Töchter des Sturms (ISBN: 9783958249462)
    Sibylle Baillon

    Die Töchter des Sturms

    (39)
    Aktuelle Rezension von: Jule003

    hier ist alles drin :)

    eine spannende Handlung, Liebe, interessante und sympathische Charaktere, das ganze verknüpft mit gut recherchiereten Fakten über den Beginn der französischen Revolution - alles wunderbar flüssig und mit viel Liebe zum Detail geschrieben. Ein toller Auftakt für eine neue Reihe!

  20. Cover des Buches Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte (ISBN: 9783847906254)
    Anna Basener

    Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte

    (63)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck

    Das Buch wird als „rotzfrech und politisch nicht korrekt“ beworben, beides stimmt sicher, aber ich fand es auch nicht wirklich lustig. Der Ruhrpott Slang wird überstrapaziert und klingt aufgesetzt und übertrieben. Die ständige Verwendung von „getz“ und grammatikalischen Umstellungen sollen Authentizität zeigen, haben bei mir aber das Gegenteil erreicht. Verniedlichungen wie „Döschen, die ständig poliert werden“ fand ich nur albern.
    Die Charaktere haben Ecken und Kanten, aber hinter der großen Schnauze oft ein großes Herz. Aber ich finde die Figuren sind schon sehr übertrieben gezeichnet, auch wenn immer mal wieder ein stimmiges Genrebild beschrieben wird. Natürlich gibt es Taubenväter und ehrliche Malocher. Was mich aber sehr störte, war die rosarote Beschreibung der Prostitution und des Umfelds. 

    Anstrgened, leider nicht mein Buch

    Das Cover war noch das Beste

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