Bücher mit dem Tag "husum"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "husum" gekennzeichnet haben.

62 Bücher

  1. Cover des Buches Weit weg ist anders (ISBN: 9783458362562)
    Sarah Schmidt

    Weit weg ist anders

     (93)
    Aktuelle Rezension von: LimaKatze
    Klappentext:

    Kratzbürstige Berlinerin die eine, norddeutsche Kleinstädterin mit einer Vorliebe für Yoga und Handarbeiten die andere: Außer einer gegenseitigen tiefen Abneigung haben Edith Scholz und Christel Jacobi nichts miteinander am Hut. Dennoch lassen sich die beiden 70-Jährigen auf ein Abenteuer ein, das sie gemeinsam quer durch Deutschland führt.


    Zum Inhalt:

    Die beiden Rentnerinnen Edith Scholz und Christel Jacobi verbringen einen Reha-Aufenthalt auf Usedom. Frau Scholz ist eine waschechte Berlinerin, die für gewöhnlich kein Blatt vor den Mund nimmt und ihren Mitmenschen unverblümt zeigt, was sie von ihnen hält. Eigentlich ist Edith am liebsten allein, und daher möchte sie mit nichts und niemand mehr zu tun haben als unbedingt nötig. Christel Jacobi ist von ganz anderer Art, interessiert sich für Esoterik und Yoga, und ist ansich die Liebenswürdigkeit in Person. Allerdings ist sie auch recht unselbständig, arg empfindlich und des öfteren ziemlich anstrengend. Da Frau Jacobi eine eher kontaktfreudige Person ist, hängt sie sich sogleich an ihre Zimmernachbarin Frau Scholz, die davon zunehmend genervt ist.

    Frau Jacobi ist sehr krank. Deshalb möchte die besorgte Tochter, dass ihre Mutter zukünftig in einem Pflegeheim versorgt und betreut wird. Das entspricht aber nicht Christels Vorstellungen, die ganz verzweifelt einen Ausweg aus dieser Misere sucht und leider nicht den Mut aufbringt, ganz offen mit ihrer Tochter über dieses Thema zu sprechen. Recht bald kommt Christel auf die Idee, ihre Reha-Bekanntschaft Frau Scholz ins Vertrauen zu ziehen und möchte diese zu einem aberwitzigen Plan überreden. Frau Scholz hat nun die Wahl des für sie kleineren Übels: Entweder nimmt sie die Einladung von Frau Jacobi an, oder aber sie muss zu Hause den grässlichen Baulärm der momentanen Renovierungsarbeiten ertragen. Sie entscheidet sich für Christel Jacobi, nichtsahnend, auf was für ein Abenteuer sie sich da einlässt.

    Frau Scholz ist zwar eine ziemlich harte Nuss, aber sie hat kein Herz aus Stein. Während der gemeinsamen Reise durch Deutschland entsteht sogar eine zarte Freundschaft zwischen den beiden Frauen. Sie schütten sich gegenseitig ihr Herz aus und Frau Scholz wundert sich mitunter selbst über ihre eigene Zugänglichkeit. In solchen Momenten zieht sie allerdings öfters die Notbremse, man muss schließlich nichts übertreiben. Nichtsdestotrotz fühlt sie sich für Frau Jacobi verantwortlich, der es im Laufe der Zeit immer schlechter geht. ...


    Mein Fazit:

    Der vorliegende Roman („Weit weg ist anders“ von Sarah Schmidt) hat es mir zu Anfang nicht ganz leicht gemacht. In den ersten Kapiteln wurde ich mit den beiden Hauptprotagonistinnen einfach nicht richtig warm. Frau Scholz war mir mitunter zu derb und rücksichtslos, und Frau Jacobi war nicht nur für ihre Kurbekanntschaft, sondern auch für mich als Leserin stellenweise ziemlich anstrengend. Gleichzeitig trübten diverse Längen das Lesevergnügen. Zu meiner großen Freude gerieten die nachfolgenden Kapitel wesentlich schwungvoller. Und die beiden Damen, deren Vergangenheit nun etwas mehr aufgerollt wurde, lernte man ständig besser kennen und schließlich auch mögen. Es hat sich eben niemand selbst gemacht und der Mensch ist immer die Summe seines gelebten Lebens. Vor allem Frau Scholz hat mich oft überrascht und stellte sich als besonders facettenreich heraus.

    Die Geschichte im Buch hält einige Botschaften bereit: Auch der ältere Mensch hat noch Wünsche und Träume, und vor allem hat er ein Recht darauf, selbst über sein Leben zu entscheiden. Fürsorge von Kindern ist eine lobenswerte Angelegenheit, aber sie sollte nicht in Bevormundung ausarten. In diesem Zusammenhang wird gezeigt, wie wichtig es ist, dass miteinander gesprochen wird. Im Hintergrund des Romans wird außerdem vermittelt, dass Alleinsein nicht Einsamkeit bedeuten muss, der ständig Umsorgte aber durchaus einsam sein kann.

    Eine insgesamt unterhaltsame und mit viel Humor gespickte Lektüre, die zum Nachdenken anregt. Und ob man will oder nicht, die beiden Hauptakteurinnen werden einem immer sympathischer, sogar die sperrige Frau Scholz. Sehr gerne vergebe ich hier vier Sterne und eine Leseempfehlung!
  2. Cover des Buches Das Nordseegrab (ISBN: 9783596194834)
    Tilman Spreckelsen

    Das Nordseegrab

     (59)
    Aktuelle Rezension von: kindergartensylvi

    Nordseegrab von Tilman Spreckelsen

    zur Geschichte:

    Husum, 1843: die Stadt ist in Aufregung. Ein Bottich voll Blut, darin eine Leiche, die sich als Wachspuppe erweist. Wenig später wird ein echter Toter gefunden. Der junge Anwalt Theodor Storm spürt dem Rätsel nach, in alten Dorfkirchen und vor den Deichen Husums. Ihm und seinem geheimnisumwobenen Schreiber Peter Söt schlägt die ohnmächtige Wut armer Bauern entgegen, und das arrogante Schweigen der Reichen. Bis er auf ein fast vergessenes Schiffsunglück stößt, auf eine alte Schuld und einen Mörder, der diese Schuld eintreiben will…

    mein Fazit:

    Den Leser erwartet ein spannender, fesselnder historischer Roman. Wir begeben uns ins Jahr 1843, an die Nordseeküste. Der Autor hat mit viel Feingefühl die Atmosphäre im 19. Jahrhundert eingefangen und Bezug auf historische Begebenheiten genommen. Das gefiel mir besonders gut. Der Schreibstil war flüssig und spannend, mit geheimnisvollen Episoden.

    Der Spannungsbogen stieg ständig an. Ein  Buch, das mich in seinen Bann gezogen hat.

  3. Cover des Buches Zauberblütenzeit (ISBN: 9783426525043)
    Gabriella Engelmann

    Zauberblütenzeit

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Ein Mädelswochenende kommt wie gerufen für die 3 Freundinnen Leonie, Nina und Stella. Seit Jahren sind sie unzertrennlich und treffen sich trotz räumlicher Trennung regelmäßig um ihre Freundschaft zu genießen. Doch bei diesem Treffen ist einiges geboten.

    Nina bekommt von ihrem Freund Alexander den Laufpass und ist erst mal geschockt.

    Leonie hat derzeit ein bisschen Probleme mit ihrer Pension Apfelparadies. Ständig stornieren sie die Buchungen und Leonie steht mit leeren Zimmern da. Glücklicherweise läuft es in ihrer Beziehung mit Markus dafür gut und die beiden sind überglücklich!

    Stella kann sich mit ihrer aktuellen Situation auch nicht wirklich beklagen. Im Job läuft es so gut, dass sie noch mehr arbeiten könnte, doch dann läuft ihr die Kinderfrau weg und sie muß Job und Kinder unter einen Hut bringen.

     Ich liebe Bücher von Gabriella Engelmann. Sie schreibt so schön und man fühlt sich immer gleich mitten im Roman.

    Den Roman habe ich in einem Rutsch durchgelesen. Man konnte sich so gut in jede der einzelnen Probleme der drei Mädels reinversetzen und hat so mitgefiebert, dass für jede alles wieder gut wird.

    Ein absoluter Wohlfühlroman zum einfach mal die Seele baumeln lassen. Einfach nur schön zu lesen!

  4. Cover des Buches Küstenfluch (ISBN: 9783442485567)
    Hendrik Berg

    Küstenfluch

     (55)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Ermittlungsarbeit, Küstenfeeling und Spannung. Ich war schwer begeistert und komplett gefesselt.


    Inhalt: Eine beschauliche Insel in der Nordsee ist jetzt die neue Heimat von Komissar Krumme. Die Berliner Stadt ist ihm zu stressig geworden. Aber ausruhen kann er sich hier auch nicht. Denn ein Bauer ist in seiner Scheune zu tote gekommen und die Familie sabotiert seine Ermittlungen.

    Krumme hat eine Jungen und unerfahrene Kollegin, mit der er sich auch erst zusammen raufen muss und dann kommen  noch mehr Mitglieder der Familie zu schaden. Krumme wird aus den Leuten einfach nicht schlau.

    Seemannsgarn und andere Spukgeschichten machen dem Mann aus der großen Stadt das Leben schwer.


    Fazit: Ich mag eigentlich keine Krimis. Aber irgendetwas hat mich wohl mal dazu bewegt,mir diesen hier auf meinen SuB zu packen. Und als ich das Lesen dann begonnen habe, war ich auch gleich gefesselt.

    Die Story beginnt erst einmal mit einem künftigen Mord. Ein Mord,der die Kommissare sicherlich erst einmal im Dunkeln tappen lassen würde. So habe ich mir das zumindestens erst einmal ausgemalt. - Alles sah erst einmal nach normaler Ermittlungsarbeit aus, aber der seltsame Junge auf dem Hof mit dem ersten Mordopfer hatte schon eine sehr seltsame Komponenten an sich. Ich hatte keine Ahnung, wo das hinführen sollte und war deswegen komplett gefesselt und hätte am liebsten ohne jede Unterbrechung gelesen.

    Beim Lesen hatte ich die wunderbarsten Bilder einer Küstenlandschaft vor mir. Ich liebe ja die Küste. Wasser hat immer so etwas Beruhigendes an sich…. - ooops, das gehört hier aber nicht her.

    Die kurzen Kapitel haben Unterbrechungen sehr leicht gemacht. Das heißt allerdings nicht, dass Lesepausen sonderlich willkommen waren. Nur eben hin und wieder notwendig. Ansonsten wurden die Kapitel auch für einen Wechsel von Ort und Person genutzt. Das hat die Sache leicht verständlich und super lesbar gemacht. Es war nicht nötig, lang zu grübeln, wo man gerade zu Hause war. Das hat sich aus der Handlung ergeben. Und so ist es auch möglich, dass Buch nach einem anstrengenden Arbeitstag zu lesen. Selbst abgespannt versteht man noch alles und kann der Handlung super folgen.

    Zum Ende hin wurde alles total abstruß und fast war es,als würde da eine Fantasy-Komponente mit drin sein. Aber hier hat der Autor einfach nur eine interessante Familiengeschichte richtig geschickter verpackt.

    Ja, es war ein Krimi. Und ja, es wird nicht mein Lieblingsgenre werden. Aber dieses Werk kommt mal weg von der tristen Ermittlungsarbeit. Da kommen menschliche Komponenten mit rein. Ereignisse an vielen Stellen, die alles abwechlungsreicher machen und somit aus einem Krimi ein tolles Buch. - Das war wirklich ein Klasse Zufallsfund.


    Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen. Eine so interessant verpackte Familiengeschichte ist einfach nur der Wahnsinn. Dann dieser kleine Junge, der nicht so recht rein zu passen scheint, das ganze Leid in der Familie und die Art,wie alles geschrieben ist…. Ich bin einfach nur schwer begeistert.

  5. Cover des Buches Der Nordseespuk (ISBN: 9783596034413)
    Tilman Spreckelsen

    Der Nordseespuk

     (50)
    Aktuelle Rezension von: misspider
    Eher gemächlich entwickelt sich die Geschichte, der das historische Setting einen zusätzlichen, wenn auch übelriechenden, Charme verleiht. Der Name Theodor Storm wirkt hier zwar als Zugpferd, sein literarisches Können ist für die Handlung allerdings ohne Belang. Der Fall, den es aufzulösen gilt, ist durchaus geheimnisvoll und hält bis zum Ende einige Überraschungen bereit. So bereitet einem das Buch durchaus ein paar angenehme, gemütliche Lesestunden.
  6. Cover des Buches Sörensen hat Angst (ISBN: 9783499271182)
    Sven Stricker

    Sörensen hat Angst

     (37)
    Aktuelle Rezension von: parden

    EIN VERREGNETER NORDFRIESLAND-KRIMI...

    Nach einigen Schicksalsschlägen lässt sich Kriminalhauptkommissar Sörensen von Hamburg nach Katenbüll in Nordfriesland versetzen. Denn er leidet unter einer Angststörung und hofft, dass der kleine Ort ihm ein ruhiges, beschauliches (Arbeits-)Leben bescheren wird. Doch Katenbüll ist grau und trostlos, es regnet permanent, die Einheimischen haben nicht gerade auf Sörensen gewartet. Und es kommt noch schlimmer. Gleich nach Sörensens Ankunft wird Bürgermeister Hinrichs tot im Pferdestall gefunden. Schon die ersten Blicke hinter die Kleinstadtkulisse zeigen dem Kommissar: Hier kann man es wirklich mit der Angst bekommen. 

    Eine massive Angststörung hat Kriminalhauptkommissar Sörensen - und doch ist er wieder im Dienst. Das kleine nordfriesische Dorf Katenbüll ist jedoch total verregnet und matschig - und auch der sich entwickelnde Krimi ist düster, durchbrochen von kleinen humorigen Passagen. Man ahnt schon zu Beginn Abgründe, selbst als sie noch nicht offensichtlich sind... 


    "Immer schön die Nase oben behalten, dachte er. Und wenn der Rest des Körpers nach unten wegsackte, die Nase gehörte nach oben..."


    Passagenweise dominierte die psychische Problematik von KHK Sörensen sehr, so dass beim Lesen schon die Frage auftauchte, ob jemand in diesem Zustand tatsächlich als ermittelnder Polizist arbeitsfähig sein kann. Doch je mehr der Fall des ermordeten Bürgermeisters sowie dessen verschwundenen Sohnes Sörensen beansprucht, desto mehr ist er in der Lage, seine Angstzuständen zu minimieren und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. 

    Zu Sörensens Entsetzen bleibt es nicht bei dem einen Toten, und je tiefer er gräbt, desto größer scheinen die Abgründe, die sich einmal quer durchs Dorf ziehen. An seiner Seite stehen vor allem Jennifer Holstenbeck, seine jüngere Kollegin bei der Polizei, und Malte, der bemühte Praktikant. Außerdem hält ihm ein zugelaufener Hund die Treue, und Sörensen merkt schon bald, wie ihm das Tier ans Herz zu wachsen beginnt. Die Charakterzeichnung der Dorfbewohner einschließlich der Kollegen von der Schutzpolizei gerät z.T. durchaus klischeehaft, was dem Unterhaltungswert jedoch keinen Abbruch tut.

    Der Autor stellt mit Sörensen, dessen Vornamen nicht einmal er selbst kennt, einen sehr besonderen Charakter vor. Die Angsstörung wird sehr plastisch geschildert, so dass man sich gut vorsellen kann, wie es Sörensen ergeht. Trotzdem lässt er den KHK nicht in ständigem Selbstmitleid versinken, sondern zeigt, was trotzdem möglich ist. Alles in allem zeichnet Sven Stricker hier ein düsteres Dorfbild, passend zur ewig grauen Wetterlage, und sorgt dafür, dass beim Leser immer wieder die Frage aufploppt, in was für einer Welt heutzutage Kinder und Jugendliche groß werden. 


    "Sörensen lächelte und schaffte es, dabei grimmig und ironisch gleichzeitig auszusehen. 'Ach wissen Sie (...), manchmal muss man einen Menschen gar nicht so gut kennen, um von ihm enttäuscht zu sein. Ich kenn Sie zum Beispiel überhaupt nicht - und glaub Ihnen trotzdem schon kein Wort.'"


    Diese Themen - allesamt düster, schwer und wenig hoffnungsvoll - könnten für eine mittelschwere Depression sorgen. Zum Ausgleich liefert der Autor jedoch immer wieder passend Passagen voller lakonsich-schwarz-bitterem Humor, was mir gut gefallen hat. Das hilft in jedem Fall, die düsteren Wahrheiten zu ertragen. Stellenweise musste ich beim Lesen laut lachen, was die gerade eben zugeschnürte Kehle wieder etwas zu lockern vermochte...

    Ein paar langatmige Passagen, nicht immer ganz sauber recherchierte Abläufe - ja, das ist ein kleiner Minuspunkt. Aber alles in allem hat der erste Krimi aus der Reihe um HKH Sörensen mich gut unterhalten, und gerade die gelungene Balance zwischen ernsthaft-düsteren Themen und dem trockenen Humor samt einigen wohl platzierten Seitenhieben auf Politik, Wirtschaft und Sensations-Journalismus hat mir gut gefallen. Band zwei wird daher sicher noch folgen...


    © Parden

  7. Cover des Buches Möwenherz (ISBN: 9783453359710)
    Karen Bojsen

    Möwenherz

     (43)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Ebba begleitet den talentierten Geiger Jona auf seinen Reisen als persönliche Assistentin. Doch 2 Ereignisse bringen die Arbeit zum Stillstand: Jona erleidet im Flieger eine Panikattacke und kann seine Geige nicht mehr sehen. Und dann ereilt sie ein Anruf mit der Mitteilung, dass ihre Oma verstorben ist. Kurzerhand sitzt Ebba mit Jona im Auto auf dem Weg an die Nordseeküste, statt im Flieger nach New York.

    Jona muss eine Schaffenskrise überstehen und sich über seine Zukunft klarwerden. Möchte er weiter den Medienrummel? Möchte er wieder „kleiner“ werden in der Musikwelt? Kann er seine geliebte Geige überhaupt wieder spielen? Leidet er an Burn-Out? Und wie steht er wirklich zu Ebba?

    Ebba sieht sich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Warum ist sie nie wieder zu ihrer Oma zurückgekehrt, wo sie dort doch immer so glücklich war? Wird sie den Hof samt Museum als Erbe antreten? Oder verkauft sie alles und flieht endgültig?

    Auch Finn zieht es kurzerhand nach einem Fauxpas bei einer wichtigen Herz-OP zum Urlaub in die Heimat zurück. Was ist damals zwischen ihm und Ebba vorgefallen? Wer hat ihn „Tölpel“ genannt und warum verfolgt ihn das so plötzlich bis in den OP-Saal?

     

    Schreibstil und meine Einschätzung:

    Die Handlung wird von den drei Protagonisten geleitet. Die Kapitel wechseln in der Perspektive. Gelegentlich wird eine Situation so aus den verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Es ist sehr gut, dass man alle drei Personen aus deren Blickwinkeln kennenlernt. Sie haben aufeinander Einfluss und sind miteinander verbunden, sie tragen zur Entwicklung des jeweils anderen bei.

    Um die Geschehnisse von damals wird ein großer Bogen gemacht, es wird eine gute Spannung aufgebaut, die Neugier erweckt. Man möchte mehr über die Verbindungen der Inselbewohner erfahren und natürlich über die Geschehnisse von damals. Sehr geschickt hat die Autorin immer wieder Hinweise und Erinnerungen in die Handlung eingebaut. Es wird nicht langweilig, es wird auch nicht nervig, dass man auf die Folter gespannt wird.

    Jona wird gut beschrieben mit seinen Ängsten und Panikattacken, aber auch mit seinen Gedanken, inneren Kämpfen und Zweifeln – zugleich aber der Leidenschaft zur Musik. Durch die Anekdoten seiner Kindheit lernt man auch ihn gut kennen und kann seine Handlungen entsprechend einschätzen und bewerten.

    Das Cover gefiel mir sehr gut. Ich mag Nord- und Ostsee-Romane, daher konnte mich der Klappentext gleich überzeugen. Nebenbei Wissenswertes über Wale und den Walfang zu erfahren, hat die Story noch gut abgerundet. Am Ende war ich tatsächlich überrascht, dass ich dieses Buch auf dem Bücher-Wühltisch entdeckt habe. Eigentlich viel zu schade dafür. Ich konnte mit schönen Lesestunden auf die kleine Insel Emilienkoog entfliehen und es hat mir sehr gut gefallen.

  8. Cover des Buches Schwarzes Watt (ISBN: 9783442487288)
    Hendrik Berg

    Schwarzes Watt

     (43)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Inas Schwester wurde als junges Mädchen ermordet. Sie ist nie darüber hinweggekommen und versucht immer noch den Mörder ihrer Schwester zu finden. Als sie mit ihrer Familie Urlaub in St. Peter-Ording macht, glaubt sie den Mörder, den sie damals gesehen hat, entdeckt zu haben. Eine spannende Geschichte entwickelt sich.

    Niemand glaubt Ina so wirklich, denn es sind inzwischen 20 Jahre ins Land gegangen. Für Theo Krumme und Pat ein hartes Stück Arbeit!

    Die Hauptpersonen in dieser Reihe sind mir schon aus den vorangegangenen Bänden bekannt. Die Entwicklung, die diese Personen im Laufe der Zeit durchmachen, sind sehr gut geschildert.

    Der Schreibstil von Hendrik Berg ist sehr flüssig und auch dieses Buch hat mich so gefesselt, dass ich jetzt ein Schlafdefizit habe ;)

    Für Krimileser eine absolute Lesempfehlung!

  9. Cover des Buches Eisiger Nebel (ISBN: 9783442490554)
    Hendrik Berg

    Eisiger Nebel

     (34)
    Aktuelle Rezension von: nati51

    Die Kälte hat die Halbinsel Eiderstedt voll im Griff, als Krumme und Pat zu einem neuen Fall gerufen werden. Hafenarbeiter hatten im Husumer Hafen einen Lastkahn verschieben müssen, dadurch wurde ein Plastiksack an die Oberfläche gespült, in dem sich eine Leiche befand. Alle Hinweise auf den Namen des Toten waren entfernt worden. Nur die Schlüsselkarte führt sie zu einem Hotel. Der eingetragene Name stellt sich als falsch heraus. Unterlagen im Hotelzimmer deuten darauf hin, dass der Mann jemanden gesucht hat. Die Spur führt Krumme und Pat nach Bornhörn, doch die Dorfbewohner schweigen.

    Auch dieser Band um Kommissar Krumme konnte mich wieder begeistern. Die Geschichte beginnt nach dem ersten Kapitel etwas beschaulich bis sie dann langsam Fahrt aufnimmt und mit einen tollen Show down endet. Die Charaktere waren detailliert gezeichnet. Der Autor hat es geschafft, sie lebendig und authentisch darzustellen. Hendrik Berg gelingt immer wieder eine gute Mischung zwischen Fall und Privatleben.

    Ich habe diesen spannenden Krimi mit mystischen Elementen von der ersten bis zur letzten Seite genossen Eine klare Leseempfehlung für diesen wunderbaren Regionalkrimi.

     

  10. Cover des Buches Der Mann auf der Hallig (ISBN: 9782919804962)
    Anna Johannsen

    Der Mann auf der Hallig

     (33)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707

    Im Wattenmeer vor der Hallig Hooge wird ein Mann gefunden – Klaas Rieckert, ein Mann von der Hallig. Er ist ertrunken, aber Fesselspuren an Hand- und Fußgelenken lassen auf einen unnatürlichen Tod im Watt schließen.

    Hauptkommissarin Lena Lorenzen, „die Inselkommissarin“, aufgewachsen auf der Nachbarinsel Amrum, will diesen Fall unbedingt aufklären. Vor allem, weil die DNA des Toten bei drei Todesfällen von vor vielen Jahren auftaucht, deren Mörder bis heute nicht gefunden werden konnte. Bei diesen Todesfällen hat sie als junge Kommissarin schon mit ermittelt. 


    Dies ist schon der 4. Fall für die Inselkommissarin; für mich ist es der zweite Fall bei dem ich mit Lena Johannsen und ihrem Kollegen Johann Grasmann ermitteln darf. Die Beiden sind ein eingespieltes Team und mir beide sehr sympathisch. Was ich von einigen anderen Menschen, die ich während meiner Arbeit als lesende Ermittlerin kennengelernt habe, nicht sagen kann. Es mag an dem Menschenschlag auf der Hallig liegen, die recht wortkarg und zurückgezogen sind. Außer als zahlender Tourist scheint man dort nicht sehr willkommen zu sein. 

    Ich liebe die Nordsee und konnte hier mal wieder einen anderen Lebensraum kennenlernen. Ich habe viel über die Hallig und über das Leben auf diesem kleinen Eiland mit seinen Warften gelernt. Ein paar Tage Urlaub ja, aber immer dort leben, kann ich mir nicht vorstellen. Da bewundere ich die Menschen, die z.B. der Liebe wegen dort hin ziehen wie die Lebensgefährtin des Toten – und bleiben.

    Anna Johannsen hat mich auch diesmal mit ihrem so eingängigen und detailgenauen Erzählstil sofort in die Geschichte hinein gezogen. Ich hatte beim Lesen das Gefühl mich auf der Hallig auszukennen. In Husum und in Flensburg habe ich schon einmal Urlaub gemacht und mich dort wieder wohl gefühlt. Fast meine ich das Salz der Nordsee auf den Lippen schmecken und die brechenden Wellen hören zu können. Wenn ich die Beschreibungen so lese, bekomme ich gleich wieder Fernweh in den Norden der Republik.

    Der Kriminalfall an sich entpuppt sich nach und nach als sehr vielschichtig und verzwickt. Es gibt sehr viele Menschen, die verhört werden müssen, viele Spuren, die ins Nichts laufen. Aber dank der akribischen Arbeit von Lena wird auch dieser Fall schlüssig und nachvollziehbar aufgearbeitet und aufgeklärt.

    Gut gefällt mir, dass ich auch diesmal wieder etwas Privatleben von Lena mitbekomme. Sie ist endlich vollkommen bei ihrem Freund Erck angekommen und gemeinsam richten gerade ihre erste Wohnung ein. 

    Auch wenn es schon drei Fälle von der Inselkommissarin gegeben hat, kann man auch diesen sehr gut ohne Vorkenntnisse lesen. Alle Fälle sind in sich abgeschlossen. 

    Auch dieser Krimi hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich konnte aus den Ermittlungen meine eigenen Schlüsse ziehen, was mich allerdings nicht weiter gebracht hat. Anna Johannsen hat mich wieder ein paarmal auf falsche Fährten gesetzt, ich bin drauf reingefallen, und auch die Wendungen, die die Geschichte hier und da macht, haben mich überrascht. Ohne viel Blutvergießen erzeugt sie eine gleichbleibende Spannung, die sich bis zum Schluss hält. Die detailgenauen Beschreibungen lassen viele Bilder in meinem Kopf entstehen. 


    Eine spannende Geschichte mit viel lokalem Kolorit, mit Menschen mit den verschiedensten Charakterzügen und mit einer Ermittlerin, die mir noch mehr ans Herz gewachsen ist.

  11. Cover des Buches Dunkler Grund (ISBN: 9783442491896)
    Hendrik Berg

    Dunkler Grund

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Maxiva

    Eins vorweg, dieses Buch war für mich eins der absoluten Highlights die ich dieses Jahr gelesen habe. Ich hatte mich auf diese Geschichte gefreut, aber war überrascht wie gut es mir am Ende gefallen hat.


    Nantje Schreiber, die mit ihr Mann Sebastian auf Husum ein Fischrestaurant besitzt, wird tot auf einer Segeljacht gefunden. Theo Krumme und seine junge Kollegin Pat nehmen sich der Sache an und versuchen eine Spur und vor allem einen Grund für den Mord an der beliebten Geschäftsfrau zu finden.


    Für mich war es das erste Buch aus der Theo Krumme Reihe und ich habe vorher auch noch kein anderes Buch von Hendrik Berg gelesen. Sein Schreibstil gefällt mir sehr gut. Ich konnte der Geschichte gut folgen und mich in die Charaktere gut einfühlen. Die verschiedenen Wesenszüge waren gut ausgearbeitet und wirkten authentisch. Das Buch hat mir so gut gefallen, dass ich es fast am Stück durchgelesen habe. Die Spannung wurde bis zum Ende aufrecht erhalten und ich habe mich mehrmals dabei ertappt mit zu rätseln. Das Setting ist sehr gelungen und ich habe richtig Lust auf einen Urlaub an der Nordsee bekommen.


    Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung für dieses Buch und wer ebenfalls, wie ich, ein Fan von Krimis ist, kann hier ohne weiteres zugreifen.

  12. Cover des Buches Pest und Cholera (ISBN: B072L7KF5X)
    Isabel Aigen

    Pest und Cholera

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Ladybella911

    Eigentlich sind sie ein normales, glückliches Ehepaar, Saskia und Sebastian, mit zwei reizenden Kindern – wenn da nur nicht Sebastians Beruf wäre, der die gemeinsamen Unternehmungen mit der Familie immer wieder stört und Sebastian ein permanent schlechtes Gewissen beschert.


    Er und sein Kollege Henrik sind Kommissare bei der Kripo Husum. Und da der örtliche Tierarzt grausam ermordet – ja fast hingerichtet aufgefunden wurde, muss schnellstens mit den Ermittlungen begonnen werden, zumal im weiteren Verlauf auch die verschwundene Pharmavertreterin für Tiermedikamente tot aufgefunden wird.

    Was steckt hinter diesen Morden und wer ist der Täter, der mit einer Schweinemaske mordet, eine Anspielung auf die Auseinandersetzungen zwischen der Touristikbranche als Gegner der Massentierhaltung in sogenannten Zuchtfabriken?


    Ein sehr aktuelles Thema, welches die Autorin in einen spannenden Kriminalfall umgesetzt hat, und dies auch sehr gelungen. Die Sprache ist kompromisslos, manchmal etwas überspitzt aber durchaus leicht und flüssig. Die Spannung bleibt dem Leser bis zum Ende erhalten und das Thema Antibiotika auch für Tiere ist hochaktuell und in diesem Umfeld sehr brisant.

    Die Autorin beschränkt sich nicht nur auf die Emittlungsarbeit, auch Privates

    findet gekonnt seinen Platz.

    Ein Auftakt zu einer Reihe, der Lust auf mehr macht, vielleicht mit einer etwas feiner geschliffenen Sprache.


    Ich war mit diesem Kriminallfall bestens unterhalten, und bekam auch viele Informationen zu diesem Thema, welche ich in dieser Ausführlichkeit nicht kannte.


    Auf jeden Fall empfehlenswert und: Weiter so!!

  13. Cover des Buches Aquarius (ISBN: 9783492280204)
    Thomas Finn

    Aquarius

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Es ist kein Zufall, dass viele der Mystery-Thriller von Thomas Finn in Deutschland spielen und deutsche oder europäische Sagen und Legenden thematisieren. Der nahe Chicago geborene Autor findet es langweilig, dass unheimliche Geschichten oft die USA als Schauplatz nutzen, obwohl wir uns hierzulande eines reichen Schatzes düsterer Mythen rühmen können. Deshalb bemüht er sich immer, seine Romane in Deutschland zu verorten und greift erst auf andere Länder zurück, wenn das nicht möglich ist. Sein Thriller „Aquarius“ ist in Nordfriesland angesiedelt und verbindet die in Süddeutschland und Frankreich populäre Melusinensage und das darin enthaltene Motiv der Mahrtenehe mit der Legende des in der zweiten Marcellusflut (1362) untergegangenen Rungholt.

    Die See ist eine wankelmütige Maid. Niemand weiß das besser als Jens Ahrens, Berufstaucher. Als eine Seemine ihn beinahe das Leben kostet, verdankt er es nur der Willkür des Meeres, dass er den schrecklichen Unfall überlebt. Leider erhält er keine Gelegenheit, sich über sein Glück zu freuen, denn sobald er aus der Ohnmacht erwacht, muss er feststellen, dass er entführt wurde. Wie durch ein Wunder gelingt es ihm, zu fliehen und Hilfe in dem nordfriesischen Küstenstädtchen Egirsholm zu finden. Egirsholm ist ein malerischer Ort mit einer bewegten Vergangenheit, doch der Schein trügt. Seltsame Todesfälle stören die Idylle. Menschen ertrinken unter rätselhaften Umständen, ohne sich in der Nähe von Wasser aufzuhalten. Die Egirsholmer flüstern von einer uralten Legende, von Meerjungfrauen und einer Stadt, die einst von der See verschlungen wurde. Gemeinsam mit der Polizistin Meike Ehlers versucht Jens herauszufinden, was wirklich vor sich geht. Besteht eine Verbindung zwischen den Toten und seiner Entführung? Enthalten die Gerüchte einen Funken Wahrheit – ist die See nicht nur wankelmütig, sondern auch blutrünstig?

    Ich liebe Thomas Finns Konzept, alte deutsche oder europäische Sagen in moderne unheimliche Thriller zu verpacken. Wirklich, ich bin ein Fan dieses Leitmotivs und freue mich mit jedem weiteren seiner Bücher darauf, historisches Kulturgut näher kennenzulernen. „Aquarius“ greift sowohl die zahlreichen Überlieferungen zu Nixen als auch die faszinierende Sage des tatsächlich versunkenen Rungholts auf und präsentiert demzufolge dicht gestrickten Legendenstoff, der die Basis einer unterhaltsamen, spannenden, wenn auch nicht unbedingt gruseligen Geschichte bildet, die sich für mich leicht und locker weglas. Ich fand das Buch zwar nicht so gelungen wie „Weißer Schrecken“, weil mir die nordfriesische Kultur etwas oberflächlich porträtiert erschien, aber nichtsdestotrotz überzeugt „Aquarius“ mit einer greifbaren, soliden Atmosphäre, die mir Meeresluft um die Nase wehte und den rauen Charme der deutschen Küste hervorragend transportiert. Leider konnte ich die Lektüre dennoch nicht genießen, da Thomas Finn in eine heikle Falle tappte, die die Genderrollen seiner Geschichte betrifft. Meerjungfrauen werden traditionell mit ausgesprochen weiblichen Attributen assoziiert: Sie gelten als berückend schön, sanft und geheimnisvoll, aber auch als verführerisch, hinterlistig und potenziell gefährlich. Finn reproduziert dieses klassische Bild, obwohl er sich anstrengt, verschiedene Darstellungen wiederzugeben. Damit konnte ich mich anfreunden, schließlich geht es in diesem Roman explizit darum, die Nixe als Sagengestalt in die Moderne zu holen. Problematisch gestaltete sich „Aquarius“ für mich dadurch, dass die überholten Klischees von Geschlecht und Gender, die Nixen repräsentieren, auch die Charakterisierung und Rollenverteilung der menschlichen Figuren bestimmen. Der Protagonist Jens ist der Inbegriff des maskulinen Helden, Retters und Beschützers, dessen Status permanent durch seine Dynamik mit seinen weiblichen Begleiterinnen bestätigt wird. Er ist ihnen stets überlegen: Er ist kreativer, einfallsreicher, physisch stärker, bewahrt eher einen kühlen Kopf, ergreift in allen prekären Situationen die Initiative und rettet sie früher oder später ausnahmslos. Besonders bei der Polizistin Meike Ehlers fand ich das bedauerlich, denn ich mochte sie unheimlich gern. Sie ist ein so sympathischer Charakter, direkt und unkompliziert, etwas spröde, clever, hartnäckig, wehrhaft und total bodenständig, dass ich ehrlich betrauerte, dass Finn dachte, sie bräuchte Jens zu ihrer Rettung, dessen Persönlichkeit hinter seiner Heldenrolle im Vergleich enttäuschend blass bleibt. Unglücklicherweise ergeht es allen Frauen in „Aquarius“, die nicht ausdrücklich mit Jens verbündet sind, sogar noch schlechter. Sie alle werden als gewissenlose, intrigante und nahezu männerfeindliche Hexen beschrieben, was exakt die Vorurteile sind, mit denen erfolgreiche Frauen seit Jahrhunderten kämpfen. Ich war bestürzt, dass Finn diesen Unsinn wiederholt und finde dafür keine Rechtfertigung. Meiner Meinung nach hätte er sich gerade aufgrund seiner Verwendung einer altmodischen Nixen-Idee darum bemühen müssen, dieser fortschrittliche, gleichberechtigte Genderrollen gegenüberzustellen. Tja. War wohl zu viel verlangt.

    „Aquarius“ ist nicht offen sexistisch. Ich glaube nicht, dass sich Thomas Finn überhaupt darüber bewusst war, wie viele verletzende Klischees er in diesem Roman verwendet und erst recht nicht, dass das beabsichtigt war. Ich gehe davon aus, dass das Buch ein Beweis mangelnder Sensibilisierung ist. Vor einigen Jahren wäre mir der Alltagssexismus zwischen den Zeilen auch nicht aufgefallen, aber nachdem ich viel über das Thema gelernt und gelesen habe, kann ich meine Augen davor nicht verschließen. Hat man es einmal gesehen, kann man es nicht mehr nicht sehen. Während der gesamten Lektüre von „Aquarius“ hatte ich daher ein unbehagliches Gefühl, das zwischen Wut und Enttäuschung changierte. Es vergällte mir einen grundsätzlich guten mystischen Thriller.

  14. Cover des Buches Tidetod (ISBN: 9783740804060)
    Gerd Kramer

    Tidetod

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Wer tötet einen Menschen und gibt ihm eine Waffe als Grabbeilage mit in den Sarg? Vielleicht war das bei den alten Ägyptern üblich, hier in Nordfriesland haben wir andere Sitten.«

     

    In Husum treibt ein Entführer und Mörder sein Unwesen, der seine Opfer zum Überlebenskampf zwingt. Einige konnten, teils schwer verletzt, entkommen. Die Kommissare Flottmann und Hilgersen sind rund um die Uhr gefordert, zumal auch ein kleines Mädchen vermisst wird. Was treibt diesen Täter um und vor allem, wie kann man ihn stoppen?

     

    Von der ersten Seite an ist dieses Buch ein Wettlauf gegen die Zeit. Der Leser ist dabei, wenn die Opfer versuchen, ihr Leben zu retten. Teilweise wird es dabei richtig fies, wer es cosy mag, ist hier falsch. Obwohl sich manche Entwicklung früh abzeichnete, blieb die Spannung. Dazu beigetragen hat sicher der Stil, den ich gleichzeitig als fesselnd und unterhaltsam empfand.

     

    Sympathisch waren mir vor allem die beiden Kommissare sowie ein Musiker namens Leon Gerber, der über ein hochsensibles Gehör verfügt und damit die Ermittler unterstützen kann. Flottmann und Hilgersen sind ziemlich verschieden und liefern sich regelmäßig witzige Wortgefechte, das kennt man so von vielen anderen Teams, ich lese es aber immer gern.

     

    Fazit: Dieser Krimi konnte mich zwar nicht sonderlich überraschen, aber auf jeden Fall gut unterhalten. Ich denke, ich nehme mir auch mal den Vorgängerband vor.

  15. Cover des Buches Mordfriesland / Die zweite Sünde (ISBN: 9783748553397)
    Isabel Aigen

    Mordfriesland / Die zweite Sünde

     (20)
    Aktuelle Rezension von: dru07

    Inhaltsangabe übernommen:

     

    Ein Mörder legt Spuren, aber sie sind aus Hühnerblut. Für wen ist diese blutrünstige Inszenierung? Und wohin weist eine Salzsäule im Hinterland?

    Durch den Mord an einem Bauunternehmer stoßen die beiden Husumer Ermittler Sebastian Kerner und Henrik Ketelsen auf einen Fall von Korruption. Doch während sie den Strick um den Hals einer Familie legen, entgeht ihnen, dass jemand anderes bereits daran zieht…
    Auch dieser andere will nichts als Unrecht ahnden. Doch sein Sinn für Gerechtigkeit fordert den Tod!

     

    Dies war das dritte Buch der beiden Kommissare das ich gelesen habe und ich muss sagen, die beiden sind mir ans Herz gewachsen. Das Buch war wieder flüssig und sehr spannend geschrieben. Ich war wieder einmal leider zu schnell damit durch. Isabel Aigen hat mich wieder einmal sehr lange im dunklen tappen lassen, wer denn nun der wahre Mörder ist. Es gab viele Verdächtige und so konnte ich mich nicht entschließen mich auf jemanden festzulegen. Umso überraschter war ich, als ich erfahren habe, wer der wahre Täter ist. Ich freue mich schon auf weitere Fälle der beiden Kommissare. 4 von 5*.

  16. Cover des Buches Tod im Koog (ISBN: 9783897058552)
    Hannes Nygaard

    Tod im Koog

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Das ist Schwester Heike. Die arbeitet bei uns in der Medizin.« Christoph und Große Jäger wechselten einen raschen Blick. Das war nach Schwester Elena, die im Husumer Krankenhaus lag, die zweite Frau, der vermutlich etwas bei der Eröffnungsfeier der Klinik zugestoßen war.

     

    Die große Eröffnungsfeier der neuen „Kurklinik am Wattenmeer“ mit zahlreichen hochgestellten Persönlichkeiten aus Kirche, Politik und Wirtschaft endet in einem Fiasko. Eine der Krankenschwestern wurde vergewaltigt, das verletzte und schwer traumatisierte Opfer kann keine Aussage machen. Das zweite Opfer erst recht nicht, Schwester Heike wurde nahe der Klinik ermordet aufgefunden.

     

    Hauptkommissar Christoph Johannes, Leiter der Husumer Polizeidirektion und sein Team machen sich bei den Ermittlungen schnell unbeliebt, müssen sie doch die genannten (und empörten) Persönlichkeiten nach ihren Alibis fragen und um eine DNA-Probe bitten. Von den ebenfalls anwesenden Handwerkern waren einzelne stark alkoholisiert und äußerten sich den Krankenschwestern gegenüber anzüglich. Aber daraus folgt nicht automatisch eine Vergewaltigung und erst recht kein Mordmotiv. Und wie passen die Hinweise einer Schamanin ins Bild?

     

    Auch der 7. Fall für die Kripo Husum hat mich nicht enttäuscht. Die Reihe steht für reichlich Küstenatmosphäre und flotte Sprüche. Action darf man nicht erwarten, dafür aber solide und realistisch wirkende Ermittlungsarbeit. Mir gefällt das, ich konnte miträtseln und zumindest im Buch ein wenig Nordsee genießen. Christoph Johannes gibt mir zwar als Charakter nicht viel, sein Kollege Wilderich Große Jäger (ja, der heißt wirklich so) ist dafür umso kultiger. Persönlich freue mich immer besonders über die Auftritte des Kollegen von der Spurensicherung aus Flensburg. Wenn der nicht meckern und frotzeln würde, wäre er krank ;-)

     

    Fazit: Viel Küstenatmosphäre und flotte Sprüche, dieser Krimi machte wieder Spaß!

     

    »Wir lassen euch den Bericht zukommen. Per Brieftaube. Oder habt ihr Schlickrutscher schon andere Möglichkeiten?«

  17. Cover des Buches Das Flüstern im Watt (ISBN: 9783740801908)
    Gerd Kramer

    Das Flüstern im Watt

     (16)
    Aktuelle Rezension von: winterdream

    Inhalt/Klappentext:

    Hauptkommissar Flottmann hat sich vom Rheinland nach Norddeutschland versetzen lassen, um ei2n wenig zur Ruhe zu kommen. Doch die währt nicht lange. Eine Entführungsserie hält die Region in Atem, die Täter gehen mit äußerster Brutalität vor. Als die Ermittlungen ins Stocken geraten, greift Flottmann zu ungewöhnlichen Mitteln: Er sucht Unterstützung bei Leon Gerber, einem Musiker mit hochsensiblem Gehör. Kann dieser den entscheidenden Hinweis liefern?


    Cover:

    Das Cover gefällt mir sehr gut. Es passt zum emons Verlag und auch sehr gut zum Fall.


    Mein Fazit:

    Ein toller Krimi aus dem emons Verlag. Wie eigentlich alle Krimis aus dem emons Verlag hat mir dieser auch wieder sehr gut gefallen. Ich habe noch keinen Krimi von diesem Verlag gelesen, der mir nicht gefallen hat. Ich bin immer wieder aufs Neue begeistert davon. Die Schreibweise war sehr gut und flüssig zu lesen. Auch in die Charaktere konnte ich mich gut hineinversetzen. Von der ersten bis zur letzten Seite an, war ich gefesselt von der Story. Es hat mir Spaß gemacht, zusammen mit Flottmann den Fall zu lösen. Die Geschichte kam nie ins Stocken und wurde auch nie langweilig. Alles in allem vergebe ich hier gerne 5 von 5 Punkten.

  18. Cover des Buches Nebelfront (ISBN: 9783954510269)
    Hannes Nygaard

    Nebelfront

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Yurelia
    Dieser Krimi hat mich auf ganzer Linie überzeugt.
    Die Ermittler überzeugen durch ihre Art und Weise mit Witz, Humor, aber auch der wichtigen Ernsthaftigkeit, was die Thematik angeht und einer ganz speziellen persönlichen Note.
    Noch dazu spielt das Ganze in einer Gegend Deutschlands, die ich persönlich sehr liebe, was einfach noch mehr dazu führt, dass man Spaß hat beim Lesen.
    Allerdings ist das Buch nicht nur Spaß. Es ist auch sehr erschreckend. Denn das, was letztlich hinter allem steht, erwartet der Leser tatsächlich nicht. Es ist schlimm, was passiert ist und die Hintergründe noch viel schlimmer... Es geht wirklich unter die Haut und berührt einen so dermaßen, dass man Mitleid bekommt, mit den Opfern und den Ermittlern, die Recht haben, wenn sie sagen, dass es manchmal alles andere als toll ist, Polizist zu sein...

    Hannes Nygaard ist nicht grundlos Bestsellerautor. Wenn man dieses Buch gelesen hat, weiß man auch, wieso das so ist. Wie es auf dem Backcover steht, so ist der Krimi tatsächlich spannend bis zur letzten Seite. Selten gebe ich solchen Klappentexten Recht, aber hier ist es so. Ich konnte teilweise wirklich nicht aufhören zu lesen.

    Das Cover passt zur Stimmung des Buches und zur Gegend, in der die Handlung spielt.
    "Nebelfront" ist ein passender Titel des Buches, da die Ermittler lange durch den Nebel gehen müssen, um endlich Klarheit zu bekommen.

    Am Ende war ich einfach nur bestürzt, wütend und traurig, da das, was hier passiert ist, leider wirklich so in Deutschland vorgefallen ist...

    Hannes Nygaard spricht auf eine ganz besondere Art und Weise die Wahrheit aus. Und das macht Lust auf mehr von seinen Büchern.

    Fazit
    Ein sehr authentischer und realistischer Krimi mit einem aktuellen Thema, der aufzeigt, was Menschen für Monster sein können und den Leser nachdenklich und fassungslos zurücklässt.
  19. Cover des Buches Tod in der Marsch (ISBN: 9783897053533)
    Hannes Nygaard

    Tod in der Marsch

     (26)
    Aktuelle Rezension von: eskimo81
    Eine Lehrerin meldet, dass eine Schülerin seit längerem dem Unterricht fernbleibt. Der Versuch, die Mutter zu erreichen scheiterte ebenfalls. Wo ist die Mutter und das Kind abgeblieben? Hauptkommissar Christoph Johannes - zwangsversetz - und seine zwei Teamkollegen - "Schnüffelschwein" Grosse Jäger und der junge Mommsen - aussehend wie Pratt Pitt zieht er die Blicke nur so auf sich - beginnen zu ermitteln...

    Ein interessantes Trio, dass hier für die Ermittlungen eingesetzt wird. Gewöhnungsbedürftig, da es ein paar Szenen gibt, die etwas gar speziell sind, jedoch ein guter und flüssiger Schreibstil der Spannung erzeugt und auch eine leichte Tendenz zur Suchtgefahr bietet.

    Wie soll ich nur so viele Bücher futtern? So viele gute Autoren, so viele gute Bücher. Ach, und nun laufe ich wieder einer Serie über den Weg, die mich so gepackt hat, dass ich gar nicht anders kann, als alle zu wollen. Diese Buchsucht ist doch einfach "kriminell" :-)

    Fazit: Ich habe mal wieder ein neuer Autor entdeckt, der mich gefesselt, gepackt hat - von dieser Serie "hinterm Deich Krimi" muss ich einfach mehr lesen. Interessantes, aussergewöhnliches Team, neue Ortschaft, spezielle Bürger, einfach was neues, was spezielles und dazu noch spannend und süchtig machend.
  20. Cover des Buches Das Grab im Deich (ISBN: 9783426636398)
    Kari Köster-Lösche

    Das Grab im Deich

     (26)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Sönke Hansens ermittelt wieder. Sein dritter Fall macht ihm ganz schön zu schaffen und er gerät natürlich mal wieder zwischen die Fronten.

    Ausgerechnet ein toter Säugling stoppt den geplanten Bau des Deichs in Langeness.

    Die Spur führt Sönke ins Reichenbad nach Föhr.

    Ein spannendes Abenteuer über Sönke Hansens der 1896 für die Halligen und Inseln zuständig ist und feststellen muss, das Menschen zwar unterschiedlich sein können aber in jedem auch ein kleines Geheimnis steckt.


  21. Cover des Buches Nordfeuer (ISBN: 9783839212448)
    Sandra Dünschede

    Nordfeuer

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Leylascrap
    Sandra Dünschede weiß einfach, wie sie Spannung im ganzen Buch aufrecht hält und vor allem falsche Fährten für die Leser zu legen. Das gefällt mir sehr. 
    Im Nordfeuer sind wir einen Feuerteufel auf der Spur, biss plötzlich ein Mord passiert im Zusammenhang mit einem Brand. Doch ist der Brandstifter, den sie die ganze Zeit suchten oder spielt hier noch jemand eine Rolle? 
    KOmmisar Thramsen hat es mal wieder nicht einfach und auch privat muss er einiges einstecken. Da merkt man auf jeden Fall wieder, wie wichtig Freunde sind und Haie und Co. sind da nicht weit.

  22. Cover des Buches Inselbeichte (ISBN: 9783839211229)
    Reinhard Pelte

    Inselbeichte

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Gospelsinger
    Tomas Jung ist beruflich auf dem Abstellgleis. Offensichtlich ist es nicht möglich, ihn zu entlassen, aber er bekommt halt nur noch Fälle, die nie gelöst wurden und deren Spuren eiskalt sind. Wie zum Beispiel der Fall eines Mädchens, das auf dem Weg nach Husum spurlos verschwunden ist. Zehn Jahre ist das her, die Mutter ist inzwischen gestorben, der Rest der Familie ist auseinandergebrochen. Was soll der ganze Aufwand noch? Aber Tomas Jung ist beharrlich und lässt sich nicht abschrecken. Durch Zufall findet er mitten in einer Schneekatastrophe eine Spur. Das sind eben die Vorteile der Provinz: Jeder kennt jeden und so bekommt man hilfreiche Hinweise. Mir hat dieser Krimi mit seinem perfekt dosiertem Lokalkolorit gut gefallen. Tomas Jung mit seinem friesischen Dickschädel ist mir sympathisch, und ich lasse mich immer wieder gern literarisch an die Nordsee versetzen.
  23. Cover des Buches Trümmerfeld: Nordfriesland-Krimi (Mordfriesland 2) (ISBN: B07MDMLM2Z)
    Isabel Aigen

    Trümmerfeld: Nordfriesland-Krimi (Mordfriesland 2)

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Martinchen
    "Husum: Die blutige Stadt am Meer!
    Die erste Leiche schwimmt im Schlossgraben. Die zweite wartet im Haus von Theodo Storm auf den morgendlichen Besucherstrom. Die dritte treibt im Tine-Brunnen...
    Die Husumer Kommissare Sebastian Kerner und Henrik Ketelsen jagen einen Mörder, der aus den Wahrzeichen der Stadt Husum Tatorte macht.
    Richtet er die Menschen hin? Was haben die Toten verbrochen? Solang Sebastian nicht lernt, die Zeichen zu lesen, wird das Morden weiter gehen..." - soweit der Klappentext.

    "Trümmerfeld" ist der zweite Band der "Mordfriesland"-Reihe der Autorin. Der dritte mit dem Titel "Die zweite Sünde" ist bereits erschienen. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann deshalb unabhängig von den Vorgängerbänden gelesen werden.

    Das Cover zeigt ein Anwesen mit Leuchtturm, ein wichtiger Hinweis auf den Inhalt. Der erste Teil des Titels ist in roter, der zweite in weißer Schrift gehalten, was sich beim dritten Titel in umgekehrter Reihenfolge wiederholt.

    Auch der zweite Band lässt sich wunderbar lesen. Flüssig geschrieben nehmen die Protagonisten Gestalt an. Das Ermittlerduo Kerner und Ketelsen samt Kollengen und Kerners Familie ist ausgesprochen sympathisch. Sie haben die Ruhe, die zumindest ich gemeinhin von den Norddeutschen erwarte, auch wenn Kerner aus Bayern stammt. Die ermitteln unaufgeregt und haben Zeit für ein Privatleben, ohne die Arbeit zu vernachlässigen. Und diese ist in diesem Band nicht ohne, denn es gibt mehrere Tote, wie dem Klappentext zu entnehmen ist. Zunächst befinden sich die Ermittler auf einer völlig falschen Fährte, ehe sie das Motiv und damit den Schlüssel finden.

    Fazit: ein schöner Urlaubskrimi, der Lust auf Husum macht.

  24. Cover des Buches Gruselkabinett - Folge 98 (ISBN: 9783785751152)
    Theodor Storm

    Gruselkabinett - Folge 98

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Reneesemee

    Inhalt:

    1756: Ist der prächtige Schimmel des jungen Deichgrafen Hauke Haien in Wahrheit das auf unheimliche Weise wiederbelebte Pferde-Skelett von der verlassenen Jevershallig? Die Dorfbewohner im windumtosten Nordfriesland sind sich sicher, dass es so ist und fürchten Ross und Reiter...

     

    Was soll ich sagen ich liebe die Nordsee und diese Geschichte wurde gut erzählt und hat leider auch so seine Schattenseiten.

    Doch wer einmal an der Nordsee Urlaub gemacht weiß wie wichtig ein guter Damm ist.

    Hauke will seinen Traum leben und da scheint ihm auch egal zu sein was er dafür opfern muss.

    Es ist eine interessante Geschichte mit Gruselfaktor.    

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