Bücher mit dem Tag "hygiene"
27 Bücher
- Charlotte Roche
Feuchtgebiete
(2.339)Aktuelle Rezension von: MoidlvomberchCharlotte Roche schreibt in „Feuchtgebiete“ unglaublich offen und schockierend ehrlich über Körperlichkeit und Hygiene. Der Schreibstil ist flüssig und man merkt, dass sie bewusst Grenzen austesten will. Für mich war es stellenweise allerdings ein bisschen zu viel des Guten – manche Szenen sind so detailliert eklig beschrieben, dass der Lesespaß etwas auf der Strecke bleibt. Wer auf extreme Tabubrüche steht, wird es lieben, mir war es für eine Top-Bewertung dann doch etwas zu gewollt provokant.
- Emma Donoghue
Raum
(929)Aktuelle Rezension von: pinkyliciousbooksEine schreckliche Geschichte aus Kinderaugen erzählt, die noch lange nachhallt und zum nachdenken anregt.
Für mich waren die Kapitel teilweise zu langatmig. Auch den Schreibstil der Autorin muss man mögen.
Da das Buch aus der Sicht eines 5-Jährigen geschrieben ist, muss man sich an seine Sprache gewöhnen, aber diese Art und Weise macht das ganze auch liebenswert. - Lindsey Fitzharris
Der Horror der frühen Medizin: Joseph Listers Kampf gegen Kurpfuscher, Quacksalber & Knochenklempner (suhrkamp taschenbuch)
(177)Aktuelle Rezension von: xdexx7Kurzbeschreibung: In dem Buch geht es um die Karriere des englischen Chirurgen Joseph Lister. Er wurde dadurch bekannt, dass er als einer der ersten Chirurgen die Lehre der Desinfektion vertrat. Anders wie seine Kollegen, befasste er sich mit der hohen Sterblichkeit der Patienten und versuchte dieser entgegenzuwirken. Das dieses Unterfangen nicht von Anfang an mir Erfolg gesehnt war ist voll klar. Trotz aller Kritik und Gegenwehr, gelang es im eine wirksame Methode zur Desinfektion von Mensch, Wunde und Material zu finden und seine verdiente Reputation zu erlangen.
Meinung: Meiner Meinung nach ist der Titel etwas schlecht gewählt. Der Titel besagt, dass es um den Horror der frühen Medizin geht, dabei geht es aber um einen Chirurgen die zu dieser Zeit nicht mal als Mediziner angesehen wurden. Der Untertitel macht genau so Probleme, dieser suggeriert mir, dass Joseph Lister aktiv gegen Kurpfuscher, Quacksalber und Knochenklempner vorgegangen. Dies ist jedoch überhaupt nicht der Fall. Er hat "nur" eine neue Methodik zur Desinfizierung entwickelt und hat sich somit mit alteingesessenen Medizinern angelegt. Diese waren nämlich der Meinung, dass seine Lehre und Methodik unnötig und falsch sei.
Fazit: Erwarten sie sich keine Veranschaulichung von Horrorgeschichte über die frühere Medizin des 19. Jahrhunderts. Es geht hier eher um die Revolution der Arbeitsweise der damaligen Chirurgen und wie diese sich auf die Zukunft der Schulmedizin ausgewirkt hat. Trotz allem muss ich sagen, dass es ein sehr unterhaltsames Buch ist, welches sich schnell, spaßig und unkompliziert lesen lässt. Lässt sich auch gut mit dem zweiten Buch "Der Horror der frühen Chirurgie" kombinieren.
- Carel van Schaik
Das Tagebuch der Menschheit
(10)Aktuelle Rezension von: PhilippWehrliEvolution und Bibel? - Diese Kombination assoziieren wir mit Streitgesprächen. An vorderster Front sehen wir den Evolutionsbiologen Richard Dawkins, der sich ‚militanter Atheist’ nennt und erklärt, der Gott des Alten Testaments sei „ein kleinlicher, ungerechter, nachtragender Überwachungsfanatiker, ein rachesüchtiger, blutrünstiger ethnischer Säuberer: ein frauenfeindlicher, homophober, rassistischer, Kinder und Völker mordender, ekliger, grössenwahnsinniger, sadomasochistischer, launisch-boshafter Tyrann.“
Deshalb war ich einigermassen überrascht, als im anthropologischen Museum Zürich eine Zeitung der reformierten Kirche auflag. Noch einmal überrascht war ich, in dieser Zeitung ein Interview mit dem Direktor des anthropologischen Museums Zürich, Carel van Schaik, zu lesen. Thema des Interviews: Der Bestseller ‚Das Tagebuch der Menschheit – Was die Bibel über unsere Evolution verrät’, den van Schaik zusammen mit dem Historiker und Wissenschaftsjournalist Kai Michel schrieb, der in den Zeitungen ‚Die Zeit’, ‚FACTS’ und ‚Die Weltwoche’ zu Themen Archäologie, Religion und Evolution bearbeitete.
Tatsächlich zeigen uns van Schaik und Michel Schätze der Bibel, die auch Atheisten begeistern dürften. Sie erreichen dies, indem sie eine eigentlich naheliegende Perspektive einnehmen: Sie lesen die Bibel als ‚Buch der Bücher’, als weltweit reichste Sammlung historischer Zeugnisse, als Tagebuch der Menschheit, in dem über mehr als tausend Jahre verschiedene Menschen ihre Gedanken, Fragen und Ideen festhielten. Diese Berichte vergleichen sie mit den Erkenntnissen der Archäologie und erreichen dadurch ein wesentlich lebendigeres Bild der Antike, aber auch der Frühgeschichte.
Natürlich bemerken auch die Autoren die Brutalität des alttestamentlichen Gottes. Sie untersuchen aber, wie denn aus der von Dämonen und Geistern erfüllten Welt der Jäger und Sammler ein einziger, allmächtiger, aber grausamer Gott wachsen konnte. Fast könnte man sagen, sie unterziehen den grausamen Gott einer Psychoanalyse und ergründen in dessen ‚frühester Kindheit’, worin denn die Grausamkeit gründet.
Die originelle und überzeugend belegte These: Durch die Sesshaftwerdung traten ungekannte Naturkatastrophen von geradezu apokalyptischen Ausmassen auf, Katastrophen, welche die Macht von Dämonen oder lokalen Göttern bei weitem überstiegen. Wenn ein Erdbeben eine ganze Stadt zertrümmerte, wenn Hunderte von Menschen in einem Tsunami ertranken oder von einem Vulkan verschüttet wurden, dann musste eine gewaltige Macht dahinter stehen.
Anschaulich schildern die Autoren, wie sich in den ungeschickt gebauten ersten Städten Seuchen ausbreiten, oft durch Haustiere eingeschleppt, welche in Jägerkulturen noch kaum bekannt waren. Nachvollziehbar ist auch das moralische Dilemma, als die ersten Bauern ihre Felder schützen wollten. In Jahrmillionen langer Evolution hat sich das Naturgesetz in unsere Gene eingegraben, alles, was die Erde hergibt, gehöre allen. Früchte, die noch am Baum hängen, die man aber doch nicht essen darf, waren undenkbar. Ein Bauer, der seine Ernte verteidigt, der wie Kain seinen eigenen Bruder erschlägt, nachdem er ihn heimtückisch mit reifen Feldfrüchten angelockt hat, so etwas gab es unter Jägern nicht.
Van Schaik und Michel anerkennen die kulturelle Meisterleistung, die intuitive, angeborene Jägerethik zu überwinden und dem Bauern zu seinem überlebensnotwendigen Recht zu verhelfen. Sie machen aber auch klar, welche Kraftanstrengung nötig war, der Jägernatur eine zweite oder gar eine dritte Natur anzuerziehen.
So führen uns die Autoren durch die Abschnitte der Bibel von der Schöpfungsgeschichte über Moses, die Könige über Jesus bis zu den Evangelisten. Sie berücksichtigen dabei, wann und in welchem Zusammenhang eine Textstelle zum ersten Mal auftaucht und ziehen auch Texte anderer Kulturen hinzu oder hebräische Texte, die es nicht in den offiziellen Kanon der Bibel geschafft haben. Sie zeigen, wie sich parallel zur kulturellen Evolution des Menschen auch der Gott Jahwe entwickelt hat.
In diesem Punkt unterscheiden sich Van Schaik/Michel am stärksten von Dawkins: Sie zeigen Hochachtung für die grandiose kulturelle Leistung, die angeborene Jäger- und Sammlermentalität zu überwinden und Gesellschaftsformen zu erfinden, die für Bauern, Händler und insbesondere für Städter tauglich waren. Sie honorieren, dass die Bibelautoren diese kulturelle Evolution über weite Strecken initiierten. Tragisch liest sich vor diesem Hintergrund der Satz in Kapitel 19: „Um das Jahr 400n. Chr. Jedoch wurde die Bibel durch die Kanonisierung ihrer Schriften schockgefroren.
Tatsächlich wurde die Entwicklung des Christentums durch die Kanonisierung zumindest stark gebremst. Kühn scheint mir daher die These, durch das Christentum seien die Wissenschaften und die Demokratie gefördert worden. Wissenschaften seien in einer monotheistischen Religion entwickelt worden, weil es eher denkbar sei, die Gedanken und Pläne eines einzelnen Gottes zu ergründen, als die eines in sich zerstrittenen Pantheon. Natürlich waren bis vor kurzer Zeit praktisch alle westlichen Wissenschaftler Christen oder Juden, wohl aber vor allem mangels Alternativen.
Spannend ist aber die Frage, die van Schaik und Michel zum Abschluss aufwerfen: Wie würde das Abendland heute aussehen, wenn die Kanonisierung nie stattgefunden hätte? Wie würde die Welt aussehen, wenn wir die Religion nicht eingefroren, sondern stetig weiter entwickelt hätten und heute vielleicht am 5. Testament schreiben würden?
Das ‚Tagebuch der Menschheit’ ist eine unterhaltsam geschriebene, durchwegs gelungene und empfehlenswerte Hommage zweier Agnostiker an das Buch der Bücher, das wichtigste Buch des Abendlandes.
Nachtrag vom 1. Oktober 2017
Im Podcast der Skeptiker Schweiz habe ich ein Interview mit Carel van Schaik zu diesem Buch geführt.
- Anika Landsteiner
Gehen, um zu bleiben
(41)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerZugegeben, der Titel hat mich gelockt und da ich viel Gutes über das Buch gehört hatte, habe ich es schließlich gelesen und das sehr gerne. Mit einem wundervollen Schreibstil wird ein Reisebericht geschildert, Länder erkundet und Erfahrungen geteilt.
Es handelt vom Mut loszugehen und das kam in den einzelnen Kapiteln wirklich sehr schön rüber.
Einzig beim “Ankommen” hat mir ein wenig Spiritualität gefehlt, den der Titel verspricht. Die Autorin selbst weist im Buch darauf hin, dass es ein Reisebericht ist und er als solcher gelesen werden soll. Schade eigentlich, da ich noch mehr in ihm gesehen hätte.
Das Buch ist trotzdem absolut empfehlenswert und wirklich gut geschrieben!
- Frauke Nahrgang
Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 52 - Zähne putzen, Pipi machen
(13)Aktuelle Rezension von: lesezeitmitmamaWas ist morgens im Bad los? Kannst du schon aufs Töpfchen gehen? Diese und viele andere Fragen werden kindgerecht in diesem Buch beantwortet und somit der Wissensdurst unserer kleinen Schätze gestillt ☺️
„Zähne putzen, Pipi machen“ ist ein spannendes Kindersachbuch, das Kleinkinder das Thema Hygiene näherbringen soll. Wie man sich zum Beispiel die Hände wäscht oder die Zähne putzt.
Ein sehr wichtiges Buch!
- Martin Schäuble
Cleanland
(48)Aktuelle Rezension von: SeelensplitterMeine Meinung zum Jugendbuch:
Cleanland
Inhalt in meinen Worten:
Wenn Gesetze dein Leben regeln, und letztlich alte Menschen weggesperrt werden, und dann auch noch ständig Reinigung ansteht, und du mit Schlaftabletten ruhig gestellt wirst, und von deiner besten Freundin der kleine Bruder sehr schlimm behandelt wird, ist klar, so geht es nicht weiter? Doch was ist wenn du an der Stelle von Schilo stehst und dir das alles passiert, wärst du neugierig auf das neue Leben das du noch nicht kennst, oder würdest du weg rennen oder gar wegsehen und so leben wie immer? Was ist wenn dein größter Feind zugleich dein wichtigster Mensch ist und dann doch dein Retter wird? Tja Gefühlschaos, und so erzählt euch hier Schilo was sie in ihrem Leben erlebte, auslösend war eine Pandemie.
Wie ich das Gelesene empfinde:
Ich fing dieses Buch an, und wollte es nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Schilo weiter geht, sie schlich sich in mein Herz, und ich konnte so heftig mit ihr mitfühlen und fand es stark, wie sie am Ende die Schritte ging, die sie ging, wobei ich gerne einen gewissen Menschen ordentlich schütteln wollen würde, denn dieser Charakter hat mich am Ende so tief enttäusch, wenn ich ihn doch zeitgleich auch sehr deutlich nachempfinden konnte, was er hier erlebte, und warum der Mensch sich so entscheiden musste.
Charakter:
Schilo wächst in einem Glaskasten auf, zumindest ist es eine Welt, die Desinfiziert wird, wo alles auf Reinheit, Gleichheit und Sauberkeit aufgebaut ist, doch kann das richtig sein? Die Großeltern werden in einen Saferoom gesperrt, und ihnen wird ein vermeintlich tolles Leben vorgegaukelt, doch ist es das was richtig ist, was wirklich wahr ist, oder ist es eher doch ein Problem?
Die Großmutter von Schilo ist wirklich toll, denn sie erkannte etwas, was andere nicht erkannten.
Pandemie:
Es gab schon immer in der Menschheit Pandemien, Grippen, Pest, Corona und anderes. Die Frage ist aber wie geht man damit um, um so intensiver fand ich es, wie im Buch damit umgegangen wird. Wie man eine Welt versucht zu erhalten, die mehr als Rein ist, ja fast schon krankhaft sauber. Es ist aber eine Geschichte nach der Pandemie und wie man aufgrund der Pandemie etwas aufgebaut hat.
Spannung:
Die Spannung war von Anfang an sehr hoch und lies auch nicht nach. Am Ende war ich über das Ende überrascht und das Buch hätte Potenzial gehabt, noch mindestens 200 Seiten mehr zu füllen. Stark.
Schreibstil:
Es ist ein sehr leicht zu lesender Schreibstil, zudem immer wieder in drei-fünf Wort-Sätze gefasst. Es ist aber intensiv geschrieben und zudem ist es sehr nachvollziehbar geschrieben.
Empfehlung:
Solltet ihr das Buch Sein Reich gelesen haben und so wie ich enttäuscht gewesen sein, so werdet ihr hier in diesem Werk sehr intensiv positiv überrascht und bestimmt in eine Welt mitgerissen, die wirklich spannend ist und zudem zeigt wohin Übertreibung führen kann.
Bewertung:
Mich überraschte dieser Autor wirklich intensiv, weswegen ich hier auch fünf Sterne geben kann, denn diese Geschichte las ich Stück und war gefesselt.
- Daniel E. Weiss
La Cucaracha oder Die Stunde der Kakerlaken
(8)Aktuelle Rezension von: TheSaintEin glorioses Buch!
Allein die Idee der Kakerlakenkolonie, die bis zum Fortgang der bisherigen Freundin des New Yorker Rechtsanwalts Ira Fishblatt friedlich und genüsslich in dessen Wohnung lebt und durch das Auftauchen der neuen Freundin in dieser himmlischen Existenz bedroht wird, lässt pausenlos schmunzeln.
Dieses Schmunzeln gerät zu einem permanenten vergnüglichen Lächeln während des ganzen Buches.
Der Autor erzählt eine clevere Geschichte voller witziger Charaktere mit einem Hauch ungewöhnlicher Erotik und mit etwas Trauer.
Die Kampfansage der durch die legere und lustvolle Exfreundin des Anwalts verwöhnten Kakerlakenkolonie gegen die Hygienefanatikerin Ruth gerät etwas in Turbulenzen, als sich die Liebe ins Kampfgetümmel einmischt...
Da scheinen sogar Kakerlaken machtlos... ein faszinierendes Finale - ein königlicher Schluß!
Ein Muß!
- Heinz Strunk
Fleckenteufel
(180)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeAugust im Jahr 1977.Eine christliche Familienfreizeit von Hamburger Jugendlichen und Erwachsenen fährt nach Scharbeutz an die Ostsee. Mittendrin der 16-jährige Thorsten Bruhn, den seine Hormone und Fantasien geistig, seine Verdauung körperlich nicht zur Ruhe kommen lassen.
Die Geschichte liest sich recht flüssig und auch die Protagonisten wirken authentisch. Der Erzählstil wirkte auf mich stellenweise protokollartig und verwirrend. Auch Thorstens Gedankensprünge, seine Fantasien und Tagträume zwischen Krieg, Sex und Körperausscheidungen erschienen mir oft unübersichtlich und meist fehl am Platz. Möglicherweise ist das typisch für pubertierende Jungs. Dabei waren seine Gedanken größtenteils unappetitlich und oberflächlich.
Obwohl mehrmals erwähnt wurde, dass sich Ich-Erzähler Thorsten „mit th“ schreibt, wurde aus dieser Regel im Verlauf der Erzählung mehr ein Vorschlag.
Fazit: Wer Charlotte Roches „Feuchtgebiete“ verschlungen hat, erhält hiermit das „männliche“ Pendant dazu. Vermutlich eher nichts für Lesende mit schwachem Magen und empfindlicher Hygiene. Puber-Tiere der 1970-er Jahre könnten in Erinnerungen schwelgen.
- Ralf Günther
Arzt der Hoffnung
(30)Aktuelle Rezension von: zauberblumeDies war mein erster Roman, den ich von dem Autorin Ralf Günther gelesen habe und ich war und bin noch immer total begeistert. Ein toller historischer Roman, in dem uns das Leben des berühmten Arztes Dr. Robert Koch, verpackt in eine packende Geschichte, nahe gebracht wird.
Der Inhalt: Hamburg, im August 1982: Verdächtige Krankheitsfälle häufen sich. Der Erste Bürgermeister vermutet die Cholera – und schweigt. Also schickt die Reichsregierung den kompetentesten Seuchenfachmann nach Hamburg, den sie aufzubieten hat: Robert Koch. Natürlich ist der berühmte Arzt nicht willkommen. Als er die Erreger im Hamburger Trinkwasser nachweist, beginnt für ihn ein Kampf an mehreren Fronten. Da erreicht mit einem der letzten Dampfschiffe von Sylt Hedwig, Kochs Geliebte, die abgeriegelte Hansestadt. Er ist zornig und glücklich zugleich. Denn sie darf nicht offiziell bei ihm sein. Als ein junger Assistenzarzt auf Hedwig aufmerksam wird und Koch die Eifersucht befällt, muss er einen kühlen Kopf bewahren.
Einfach klasse! Noch jetzt nach Beendigung des Buches habe ich ein Gänsehautfeeling. Der Autor hat die Atmosphäre, die zur Pandemiezeit in Hamburg herrschte, so wunderbar beschrieben. Die ganze Lektüre läuft wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Die Charaktere sind herausragend beschrieben. Auch werde ich beim Lesen von zahlreichen Emotionen übermannt. Die Panik, die in der Stadt ausbricht ist förmlich zu spüren. Ich lerne einen begnadeten Arzt, der alles tut, um den Albtraum zu beenden. Auch Hedwig, seine Geliebte, hat mich begeistert. Sie hat gezeugt, welche Kraft und welcher Mut in ihr stecken. Mit großer Spannung habe ich die Einleitung jedes Kapitels gelesen, hier erfahren wir, wie ein Zeitzeuge der Choleraepidemie 1892 in Hamburg (dies ist Jakob Löwenberg) diese erlebt hat.
Ein fesselnde und hochinteressante Lektüre, die mich von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert hat. Gerne vergebe ich für dieses Lesevergnügen der Extraklasse 5 Sterne.
- Milena Glimbovski
Ohne Wenn und Abfall
(41)Aktuelle Rezension von: JaneyCooperEndlich geschafft.
Ich wollte erst nur 1 Stern geben, weil manche Punkte aber durchaus brauchbar sind jetzt 2 Sterne.
Ich habe das Buch gekauft, weil in vielen Zero Waste Youtube Videos immer wieder das Gleiche kommt, und ich geballte Tipps an einer Stelle wollte. Wenn man noch nicht wie ich zig Videos darüber gesehen hat, könnte das Buch vll noch hilfreich sein. Der Anfang mit der Firmengründung war noch richtig gut und interessant. Danach kam *für mich* nur noch wenig nützliches, und der Schreibstil gefällt mir oftmals nicht. Ich habe dieses Buch öfter gelangweilt zur Seite gelegt als Studiumsskripte. Ich mein, das Buch hat auch gute Stellen, die Küchen-Tipps find ich super obwohl viele nicht zu mir passen, warum kann das nicht übers ganze Buch so sein? Hier steckt wirklich viel Potential drin, das leider großteils nicht genutzt wird.
Viele Kapitel sind nur furchtbar oberflächlich gehalten, viele Tipps sind ganz nett aber mehr nicht. Sobald sie aber anfängt, über Kosmetik zu reden, frag ich mich, ob ihre Recherchequelle Facebookkommentare sind. Wenn man sich die Tipps wirklich durchlesen möchte, soll man bitte bitte auf @incipedia oder anderen seriösen Quellen bitte alles gegenchecken. In diesem Buch wird gefährliches Halbwissen in Kaffeeklatsch-Manier verbreitet.
- Victoria Zdrok
Dr. Z Verbotene Tipps für Aufreißer
(1)Aktuelle Rezension von: HoldenDie Autorin ist vor ihrem Pychologiestudium als Playmate und Penthouse-Pet aufgetreten und bringt den Lesern (angeblich) bei, wie man bei attraktiven Frauen landet- sie müßte es ja anscheinend wissen, und sie hat ihre Mit-Pets gefragt, was so geht und was so gar nicht (manches klingt nach Schema F und hat man schon tausendmal woanders gelesen zB daß man auf Körperhygiene Wert legen sollte und daß man als Angeber nicht gut ankommen wird), manche Tips sind mit Hinweisen auf Biologie und (Evolutions-)Psychologie unterlegt und leuchten deswegen besonders ein. Ich habe einige gute Tips mitnehmen können und mich gut unterhalten gefühlt, von mir gibt es 3-4 Sterne. - Sandra Grimm
Edition Piepmatz: Seif dich ein, sagt das Schwein
(44)Aktuelle Rezension von: WoertergartenSanfte Reimen und niedliche Illustrationen zeichnen dies wunderschönes Kinderbuch aus. Unterschiedliche Tiere, immer zu zweit (ein Kind und ein Elternteil) illustrieren besondere Aufgaben der Körperpflege. Eine schöne Möglichkeit, nützliche Gesten zu lernen und zu üben…
Die Reimen sind kurz genug, dass die Aufmerksam zappelnder Kleinkinder nicht strapaziert wird. Sie sind auch einfach, so dass sie sich sehr gut einprägen lassen. Aus dem Vorlesen entstehen wichtige Rituale, die das Kind sein Leben lang begleiten werden.
Zusätzlich kann man dank der Bilder auch noch Farben und Tiere üben. Das perfekte Geschenk für künftige Leseratten, denen Eltern Hygiene und Sauberkeit in einer spielerischen Weise beibringen möchten.
Fazit: Körperpflege ist ein Kinderspiel und wird mit diesem tollen Kinderbuch schnell gelernt…
- Markus Egert
Ein Keim kommt selten allein
(61)Aktuelle Rezension von: LesebegeisterteDer Autor ist Mikrobiologe und erzählt in seinem Buch alles über die Welt der Keim.
Mit Humor und einigen Illustrationen erklärt er, welche Keime wirklich gefährlich sind und
wie man sie vor ihnen schützen kann. Ich fand dieses Buch sehr informativ und leicht lesbar.
Für einen Laien optimal. Man lernt so einiges und liest Dinge, die man eigentlich nicht so
genau wissen wollte und etwas ekelig sind. Ein sehr spannendes Sachbuch, dass ich kaum zur Seite
legen konnte und wo ich einiges gelernt habe.
- Piotr Socha
Das Buch vom Dreck
(8)Aktuelle Rezension von: Malus_BooksAlso ich hab ne neue Liebe, ich sag’s euch wie’s ist: Kindersachbücher! Omg Leute, die sind einfach so cool und spielerisch informativ und meist auch noch unglaublich schön illustriert.
ᴅᴀs ʙᴜᴄʜ ᴠᴏᴍ ᴅʀᴇᴄᴋ von Piotr Socha und Monika Utnik-Strugala ist eines dieser Bücher… allein schon der Titel und das Cover sind sehr catchy, weshalb ich natürlich sofort rein lesen musste. Und siehe da: es hat mich überzeugt! So ein witziges und trotzdem lehrreiches Buch. Und dann noch zu einem Thema, was uns alle ja beschäftigt… Ich würd sagen, das Buch hat bestanden und wenn ihr Kinder habt, solltet ihr es kaufen😂
- Ulrike Hagen
Eingemacht
(15)Aktuelle Rezension von: lehmas
Das tolle Cover sieht so richtig nach Sommer aus, der Zeit wo am meisten eingekocht und eingelegt wird. Das Buch ist mit 280 großen Seiten so richtig schwer und dick und hat für jede Jahreszeit Rezepte parat. Aber nicht nur Rezepte für Marmeladen, Chutneys und Co sondern auch Pestos, Salsas, eingelegtes Gemüse, Saucen, Sirups, Liköre und vieles mehr gibt es in diesem Kochbuch zu entdecken. Das Besondere des Buchs ist das Konzept, dass es zu vielen Einmachrezepten auch ein Koch- oder Backrezept gibt. So hat man auch gleich eine wunderbare Anregung zur Verwendung der Köstlichkeiten.
Nach einer kurzen knackigen Einführung zum Thema Hygiene, Gläser und Lagerung geht es auch schon los mit dem Rezepten. Am besten nenne ich euch die Kapitel mit ein paar Rezeptbeispielen. Zuerst nenne ich jeweils das Einmachrezept und dahinter das Anwendungsrezept sofern vorhanden.
Betörende Chutneys
Mango-Chutney / Indisches Hühner-Curry mit Basmati-Gewürzreis
1001-Nacht-Chutney / Orientalisches Lammragout
Birnen-Chutney / Mini-Wraps mit Brie und geräucherter Entenbrust
Verführerische Pestos und Salsas
Basilikumpesto / Linguine mit Basilikumpesto
MInze-Petersilien-Salsa / Evas Lammspießchen mit Wassermelone und Feta
Scharfe Chili-Kräuter-Salsa / Ceviche vom Lachs, Maissüppchen
Köstliches Gemüse
Süß-saure Radieschen
Sandwich-Pickles / Mein Club-Sandwich
Gegrillte Paprika in Öl / Rote-Linsen-Paprika-Suppe
Geniale Dips & Saucen
Ananas-Chili-Ketchup / Karibische Entenbrust
Honig-Senf-BBQ-Sauce
Knoblauch-Dip
Teriyaki-Sauce / Teriyaki Meatballs
Meine Crazy Specials
Pepper Jelly
Tomato Jam / Ofen Camenbert
Karamellisierte Zwiebelmarmelade / Knuspriger Schweinebauch
Zauberhafte Marmeladen
Weiße Pfirsichmarmelade
Carrot Cake Jam
Zwetschgenmarmelade mit Zimt
Wundervolle Früchte
Apfelmus / Omas Grießschnitten
Gewürzbirnen / Rehrücken mit Kräuter-Nuss-Kruste
Holunderkoch / Eisgekühltes Holundersüppchen mit Joghurtnockerln
Entzückende Sirups & Liköre
Apfel-Zimt-Sirup
Erdbeerlimes
Mandellikör
Ich habe einige der Rezepte getestet. Alles war sehr schmackhaft. Die Beschreibung der Zubereitung ist ausführlich und verständlich. So hatte ich ruckzuck ein paar tolle Weihnachtsgeschenke zusammen. - Richard Lucius
Die Kraft unseres inneren Ökosystems: Wie das Mikrobiom die Immunantwort steuert und Entzündungen vorbeugt
(18)Aktuelle Rezension von: Laurie8Inhalt: Unser Mikrobiom verliert seine Artenvielfalt durch unseren Lebensstil mit übertriebener Hygiene, Bewegungsmangel und falscher Ernährung. Auswirkungen sind chronische Entzündungskrankheiten, Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Aber wir können etwas dagegen tun mit Ernährung, Bewegung oder auch einem Bad im See und durch Kontakt mit Waldboden.
Ich habe mir von dem Buch sehr viel versprochen und ich wurde nicht enttäuscht. Es ist ein extrem gut geschriebenes Sachbuch über die enorme Rolle des Mikrobioms in Bezug auf chronische Erkrankungen wie zum Beispiel Multiple Sklerose, Typ 1 Diabetes und Zöliakie.
Prof. Dr. Lucius schafft es die Mechanismen der Krankheitsentstehung so zu erklären dass man es auch als Laie sehr gut nachvollziehen kann. Des weiteren geht er auf Bakterien und Parasiten ein, die unerlässlich für ein gesundes Mikrobiom sind und deren Wirkweise verdeutlicht dass wir in unserer recht steril gewordenen Welt unseren Kontakt zu ihnen wieder intensivieren sollten, anstatt sie mit übertriebener Hygiene von uns fern zu halten. Er bringt auch ein paar Beispiele von Parasiten die in ihrem Wirt leben ohne ihm zu schaden und diese Beispiele waren teilweise wirklich unglaublich faszinierend. Durch solche Passagen bleibt das Buch stets spannend und interessant!
Im Zusammenhang mit einem gesunden und intakten Mikrobiom darf natürlich ein Kapitel über Ernährung nicht fehlen. Auch das hat mir gut gefallen und war sehr hilfreich.
Es ist kein Sachbuch das man in einem Rutsch durchlesen kann. Man sollte tatsächlich Pausen beim Lesen einlegen und das gelernte sacken lassen und verinnerlichen, das ist es nämlich wert!
Ich habe das Buch gerne gelesen und kann es jedem nur ans Herz legen es auch zu tun - egal ob man an einer chronischen Krankheit leidet oder nicht - es ist in jedem Fall sehr bereichernd.
- Julia Volmert
Händewaschen - ich mach mit oder Wie man sich vor ansteckenden Keimen schützen kann! Bilderbuch übers richtige Händewaschen, inkl. Hust- und Nies-Etikette!
(1)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteHändewaschen ist immer ein Thema, das Kinder nervt.
Dieses Buch zeigt, dass Händewaschen nicht nur wichtig ist sondern auch Spaß machen kann.
Ich bin mir sicher nach dieser Geschichte waschen Kinder bestimmt bewusster und lieber ihre Hände.
Julia Volmert ist es gelungen ihre Protagonisten so in die Geschichte einzubinden, dass sie den Kindern durch ihre Interaktionen spielerisch, eindrucksvoll viele Details über Bakterien und Keime vermitteln.
Die Bilder illustrieren nicht nur die Geschichte sondern visualisieren viele kleine wichtige Eindrücke, die die erzählende Geschichte ergänzen. So eine Symbiose von Bild und Text ihr ideal, wohl auch weil sie sowohl die Geschichte als auch die Bilder selbst erschafft. So setzt sie ganz bewusst visuelle Akzente, die zusätzlich informieren, verstärken oder erklärend wirken.
Viele Kinder kennen bestimmt schon die ein oder andere Figur aus der Feder von Julia Volmert.
Hier lernen wir Matz das kleine Wildschwein kennen, dass neu im Kindergarten ist. Er freundet sich gleich mit Finn Fuchs an, der Mats Matschepampe richtig klasse findet.
Frau Bär betreut die Kinder der Gruppe. Sie erklärt ihnen nicht nur viele Dinge sondern ist auch für das Leibliche Wohl zuständig.
Als sie zum Frühstück ruft und Finn und Mats sich schnell an den Tisch setzten, sitzen dort schon er kleine dachs, der Igel und der kleine Bär, die ihnen erst einmal eine Rüge erteilen, denn ohne Händewaschen wird sich nicht an den tisch gesetzt.
Da hatte Finn in der Aufregung doch tatsächlich vergessen seinem neuen Freund auf diese Regel aufmerksam zu machen.
So wäscht Finn seine Hände während Mats erst noch schnell auf die Toilette geht und gleich danach ganz kurz seine Hände unters Wasser hält.
Zu kurz erklärt ihm Finn, der schon viel mehr darüber weiß wieso es so wichtig ist sich gründlich die Hände zu waschen.
Was Finn alles weiß beeindruckt Mats doch sehr und folgt genau den Anweisungen seines neuen Freundes.
Im Anschluss zeigt Finn Mats ein Buch in dem ganz genau erklärt wird was Bakterien sind.
Für uns als Betrachter des Buches fassen Finn und Mats die wichtigsten Schritte zum richtigen Händewaschen noch einmal zusammen. Kleine Seifenblasen umkreisen Große in denen die einzelnen Schritte beim Händewaschen bildlich dargestellt sind.
Nun wäscht Mats seine Hände sehr gründlich um auch ja all die blöden Bakterien abzuwaschen. Als er sich die Hände abtrocknen will greift er nach dem erst besten Handtuch, dass ihm in den Weg kommt. Er weiß ja noch nicht, dass er ein eigenes hat. Doch da schreit Emma Dachs schon empört, dass es ihres ist.
Finn und Emma erklären ihm wieso es wichtig ist, dass jeder sein eigenes Handtuch benutzt.
Am Frühstückstisch angekommen steht dort eine große Schüssel Quark über die sich Mats gleich hinüberbeugt und damit gleich den nächsten Fehler begeht.
Die beiden Entenkinder , Frau Bär, der kleine Hase und auch der kleine Bär wissen wieso man nicht aus der großen Schüssel essen darf und auch seine eigene Gabel, Becher und Teller benutzen soll.
Aber damit nicht genug.
Mats lernt an diesem aufregendem ersten Tag in der Kindergruppe auch noch wie man sich verhalten muss wenn man niest oder hustet, denn auch dabei fliegen Bakterien durch die Gegend, die andere krank machen können.
Und so endet dieser Tag für Mats mit vielen neuen Eindrücken, Erfahrungen und einem neuen besten Freund.
Die Geschichte ist hier zu Ende, das Buch noch lange nicht denn Finn und Mats haben all das was sie an diesem Tag an wichtigen Informationen zum Thema Händewaschen und Keimen erlebt haben noch einmal zusammengefasst.
Es beginnt mit einem Lied , dass sie sich ausgedacht haben. Es dauert 30 Sekunden, genau so lang sollte man mindestens die Hände waschen und endet mit ein paar wichtigen Verhaltensregeln.
So macht Händewaschen einfach Spaß.
Und wenn sie demnächst ihre Kinder beim Händewaschen singen hören, dann wissen sie was es damit auf sich hat und das sie diese Geschichte verinnerlicht haben.
Ein liebenswertes, originelles Buch mit wunderbaren, farbigen, detailreichen Bildern, die diese Geschichte auch visuell zu einem Erlebnis machen.
- Michael Imhof
Eidesbruch: Ärzte, Geschäftemacher und die verlorene Würde des Patienten
(1)Noch keine Rezension vorhanden - Ira Levin
Die Frauen von Stepford
(31)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderJoanna hat es hart getroffen und um wieder auf die Beine zu kommen, zieht die Familie nach Stepford. Wunderschöne Damen, makellos und ihren Ehemännern immer zu Diensten. Kann das alles echt sein? Joanna wird misstrauisch und forscht nach und kommt etwas ungeheurem auf die Spur. Ich liebe die Verfilmungen und wollte das Buch haben und es ist genauso schwarz und voller bitterem Humor. Echter Tipp!
65 Karten über Kacke
(3)Aktuelle Rezension von: manuelas_seeseitenAls Mama gibt es anfangs oft nur das Thema "Hat das Kind gekackt?". Das kann ganze Kaffeenachmittage füllen. Ich spreche aus Erfahrung, ich war schon live dabei
Dass es aber so viele interessante, erschreckende, lustige und unangenehme Fakten zum Thema Kacke gibt, hat mir erst dieses toll gestaltete Buch klar gemacht.
Wir hier in Deutschland machen uns übers Geschäft nicht so viele Gedanken,dass aber 3,5 Milliarden Menschen weltweit keine eigene Toilette im Haushalt haben, fand ich extrem krass.
Genau, wie die Tatsache, dass wir in Deutschland 1 Milliarde Kubikmeter frisches, klares Trinkwasser fürs Klo spülen verschwenden.
Dass man aus Pipi Dünger machen kann und die EU dies sogar vorschreibt wusste ich auch nicht.
Erschüttert hat mich auch, wie wir Frauen sogar auf der Toilette im Nachteil sind. Entweder, weil es in den Entwicklungsländern gar keine gibt und dadurch viele Mädchen und Frauen s3xueller Gewalt ausgeliefert sind, oder einfach, weil wir viel länger anstehen müssen, um unsere Toilette zu verrichten.
Lustiges gibt es natürlich auch in diesem Buch z.B. wie Freibier Leben gerettet hat, fäkale Ortsnamen und Schimpfwörter, eine Kackplaylist und vieles mehr!
Selbst meine Jungs lieben dieses Buch, besonders das Bild vom armen und reichen Würstchen.
Wer also eine Kack-Lektüre sucht, ist hier bestens aufgehoben!























