Bücher mit dem Tag "ian rankin"

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31 Bücher

  1. Cover des Buches Mädchengrab - Inspector Rebus 18 (ISBN: 9783442480913)
    Ian Rankin

    Mädchengrab - Inspector Rebus 18

     (64)
    Aktuelle Rezension von: AmirasBibliothek

    Das Cover

    Das Cover an sich finde ich nicht besonders schön, für einen Kriminalroman aber auch nicht hässlich. Es erinnert ein bisschen an die Cody-McFadyen- Thriller-Reihe.

    Storybuilding

    Ich bin erst mit diesem Teil in die Reihe eingestiegen, deswegen ist die Welt für mich neu gewesen. Das Setting hat mir sehr gut gefallen. Die schottische Kälte, Finsternis hat sich in der Trostlosigkeit der beschriebenen Route 9 wiedergespiegelt. Als hätte ich es beabsichtigt, habe ich nebenbei auch noch die Serie Outlander geschaut, die teilweise auch in Inverness spielt. Das hat mir das Buch direkt auch schmackhafter gemacht.

    Die Umgebung und Landschaft wurde so beschrieben, dass ich mir alles bildhaft vorstellen konnte.


    Schreibstil

    Am Anfang habe ich mich mit der Geschichte schwer getan. Ich fand es recht schleppend und langweilig. 

    Mit der Zeit ist mir immer mehr die Besonderheit dieses Schreibstil aufgefallen, denn Ian Rankin wendet einen einmaligen Stil an: Es fällt mir schwer, es zu umschreiben, aber er geht auf vielfältige Weise ziemlich ironisch und grob mit seinen Figuren um, legt ihn teilweise auch Worte in den Mund.

    Z.B.: "Rebus hatte nicht mehr zu bieten als ein Schulterzucken."

    Es gab noch bessere Beispiele, aber die finde ich gerade nicht.

    Positiv ist mir auch der hohe Anteil an wörtlicher Rede aufgefallen.

    Perspektive

    Hier haben wir einen auktorialen Erzähler an der Angel, jedenfalls als Ganzes gesehen. In den einzelnen Kapiteln liegt jedoch nur der typische personale Erzähler vor.

    Charaktere

    Ich weiß nicht, wie viele Charaktere ich in diesem Buch mag, aber Rebus gehört wegen seiner schroffen Art nicht dazu. 

    So richtig lernt man hier aber auch niemanden kennen, was typisch für dieses Genre ist, weswegen ich es auch nur sparsam konsumiere.


    Spannungsverlauf

    Am Anfang war da wie schon gesagt tote Hose. Aber es wurde besser :). Wegen der Distanz zu den Charakteren konnte ich aber bis zum Ende nicht richtig mitfiebern.

    Logik

    Bei Kriminalromanen ist die Schwelle zu unlogischen Entwicklungen und Konstruktion schnell überschritten. In diesem Fall wird der Ball relativ flach gehalten. 

    Aber ich zweifle die Plausibilität von Rebus' Ermittlungsmethoden an.

    Das Ende

    Habe ich mit dieser Auflösung gerechnet? Na ja, es war nicht erst am Ende, als man wusste, wohin der Hase läuft. Allerdings war das auch so gewollt. Das Ende lässt auf einen weiteren Fall hoffen, der in einer beigefügten Leseprobe auch schon vorgestellt wird.

    Soundtrack

    Canned Heat

    Rolling Stones

    Manfred Mann 

    die Doors

    John Martin

    Wishbone Ash

    Connection

    Coverversion von Monrose

    Kate Bush

    Morrison ~ Astral weeks 

    And standing in every bastards rain

    Led Zeppelin

  2. Cover des Buches Verborgene Muster (ISBN: 9783442446070)
    Ian Rankin

    Verborgene Muster

     (139)
    Aktuelle Rezension von: MaggieCanda

    Ein guter Auftakt für den Ermittler John Rebus. Besonders spannend ist neben dem eigentlichen Fall auch die psychische Verfassung von Rebus, der aus seiner Vergangenheit noch so einiges an Ballast mit sich herumträgt. Ähnlich zu anderen Debuts eines Ermittlers gibt es aber auch hier zunächst eine lange Einführung und richtige Spannung erst ab der Hälfte. Leser, die die Stadt Edinburgh aber interessant finden und lieben, wird das kaum stören.

  3. Cover des Buches Das zweite Zeichen - Inspector Rebus 2 (ISBN: 9783641113971)
    Ian Rankin

    Das zweite Zeichen - Inspector Rebus 2

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Weltenwandler
    Auch der zweite Band dieser Reihe überzeugte. Ian Rankin bleibt sich treu.
    Ein klassicher Krimi, welcher mich vom Beginn an fesselte. Geschickt führte mich der Autor auf verschiedene Fährten, wodurch die Handlung nie vorhersehbar war. Das erzeugt Spannung wie ich sie erwarte. Vom herunter gekommenen Junkie bis zu den elitären Kreisen in Edinburgh, hat Ian Rankin alle Gesellschaftsschichten mit in dieser Geschichte verarbeitet und macht den Leser damit deutlich, das Edinburgh nicht nur die Royal Mile ist. Mit seiner sehr deutlichen, plastischen, Sprache gelingt es ihm, dem Leser die Orte der Handlung vor Augen zu führen.

    Das Privatleben von Inspector Rebus ist wohl dosiert im Verhältnis zum eigentlichen Fall. Sehr angenehm ist auch, das Rebus nicht der „perfekte“ Mensch ist dem alles gelingt, sondern auch Fehler macht, Rankin läßt es zu und es ist für mich zu hoffen, das der Inspector auch in weiteren Bänden der Reihe so menschlich bleibt.

    Sehr gefallen hat mir die Auflösung des Falles, wenn auch...... ( mehr kann ich zum Ende nicht schreiben, da ich zur Erklärung spoilern müsste, und das wollen wir ja nicht ).

    Ingesamt ein weiteres Lesevergnügen, welches ich jedem empfehlen möchte.

    Auch hier fällt es mir leicht 5 Sterne zu geben, da ich nicht wüsste was ich negativ
    kritisieren sollte.

    LG Euer Weltenwandler
  4. Cover des Buches Die Tore der Finsternis (ISBN: 9783442458332)
    Ian Rankin

    Die Tore der Finsternis

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Lilith79
    "Die Tore der Finsternis" ist ein Krimi aus der langjährigen Reihe rund um den schottischen Ermittler John Rebus. Ich hatte schon ein paar Bücher aus der Reihe gelesen (allerdings bei weitem nicht alle) und fand diese bisher immer sehr gelungen, weswegen ich mich auch auf diesen Band gefreut hatte.

    Am Anfang des Bandes wurde John Rebus grade in eine Disziplinarmaßnahme geschickt. Da er einen Becher Tee nach seiner Vorgesetzten geworfen hat, muss er an einem Workshop für "teamunfähige" Polizisten teilnehmen an dem diese lernen sollen wieder produktiv in einem Team zu arbeiten. Als Aufgabe bekommen die Polizisten dort einen alten ungelösten Fall vorgesetzt, den sie bearbeiten sollen. Zu John Rebus Besorgnis handelt es sich dabei um einen Fall in den er selber ursprünglich verwickelt war...

    Gleichzeitig untersucht John Rebus' ehemaliges Team in Edinburgh einen Mordfall an einem Kunsthändler, der nach einer Vernissage vor seiner eigenen Haustür ermordert wurde.

    Eigentlich hat mir die Prämisse des Buches gut gefallen und auch der Schreibstil von Ian Rankin ist wie immer unterhaltsam und auf durchgehend hohem Niveau. Leider konnte mich das Buch trotzdem nicht wirklich überzeugen (ich habe sogar zeitweise daran gedacht es abzubrechen, was mir sehr selten passiert), denn mir war die ganze Geschichte einfach zu wirr und auch zu langatmig. Insgesamt erzählt das Buch eine Geschichte rund um Intrigen und Polizeikorruption, die durchaus sehr komplex ist, aber für mich war das auch der Nachteil des Krimis. Alles hängt am Ende mit allem zusammen, aber der Weg zur Auflösung ist doch sehr lang und verworren und auch die Motive der handelnden Personen erschienen mir oft wenig glaubwürdig. Insgesamt war ich deswegen froh als ich das Buch beendet hatte, obwohl Ian Rankin zweifellos prinzipiell super schreiben kann.

  5. Cover des Buches Die Seelen der Toten (ISBN: 9783442446100)
    Ian Rankin

    Die Seelen der Toten

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Chiaramaus
    Detective Inspector Rebus wird in seinen Träumen immer wieder von seinem verstorbenen Freund heimgesucht, und während des Tages plagt ihn sein schlechtes Gewissen. Denn Rebus trägt maßgeblich Schuld daran, dass ein mutmaßlicher Kinderschänder bereits vor dem Prozess von der Presse verurteilt wurde. Zusätzlich soll er nun den gerade aus dem Gefängnis entlassenen Serienmörder Cary Oakes überwachen, damit dieser nicht das nächste Opfer der Öffentlichkeit wird. Allerdings beginnt Oakes mit Rebus ein makaberes Versteckspiel...


    Nach anfänglichen Schwierigkeiten bin ich gut in das Buch reingekommen. Das Cover des Weltbild-Verlags gefällt mir allerdings besser als dieses hier. Dort sieht man eine schöne und geheimnisvolle Landschaft in Schottland mit Wolken, die ein nahendes Gewitter verkünden. Der Klappentext hat mich neugierig auf das Buch gemacht, deshalb wollte ich es lesen. Generell hat mir die Geschichte um Inspektor Rebus ganz gut gefallen. Viele Menschen kommen vor und es gibt zahlreiche Handlungsstränge, das hat mich manchmal etwas verwirrt. Zudem passiert an manchen Stellen rein gar nichts und es wird dadurch hin und wieder etwas langweilig. Der Schreibstil hat mir aber sehr gut gefallen, er hat etwas fesselndes. Die meisten Personen waren gut beschrieben und ich konnte sie mir als Menschen vorstellen. Leider hat es das Buch nicht ganz geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen, irgendwie war es auch teilweise vorhersehbar.


    Alles in allem ein schöner Krimi, kann man mal lesen!
  6. Cover des Buches Die Sünden der Väter (ISBN: 9783442454297)
    Ian Rankin

    Die Sünden der Väter

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Stefan83

    Nach sechs Jahren in Frankreich zog Ian Rankin im Herbst 1996 mit seiner Familie zurück nach Edinburgh – und damit zurück in das Land, welches er zehn Jahre zuvor, damals frisch von der Uni abgegangen und gerade erst verheiratet, verlassen hatte. Inzwischen war er zweifacher Familienvater und, dank dem Erfolg seines letzten Romans „Das Souvenir des Mörders“ (engl. „Black and Blue“), endgültig auch ein finanziell erfolgreicher Krimischriftsteller, der die Phase des Ausprobierens hinter sich gelassen und seinem Platz im Genre für sich gefunden hatte. Gewichtige moralische Themen im Gewand des Spannungsromans, den Zustand der Welt und die menschliche Natur, Schuld und Sühne – sie waren zu Rankins Steckenpferd geworden, wodurch der Autor unbewusst Anteil an einer Entwicklung nahm, welche die zuvor von vielen Akademikern und Feuilletonisten belächelte literarische Form des Krimis in zunehmend ernstere Gefilde rückte, in denen die reine Aufklärung eines Verbrechens längst nicht mehr im Mittelpunkt stand. Auch Rankins jüngstes Projekt sollte diese Entwicklung fortführen und vorantreiben. Die Keimzelle dafür war ein Tagesausflug nach Oradour gewesen – ein Dorf, das im wahrsten Sinne des Wortes „tot“ war.

    Niemand weiß genau, wie viele Menschen dort an jenem Tag starben, als im Juni 1944 die 3. Kompanie des SS-Panzerregiments „Der Führer“ einmarschierte und die Einwohner zusammentrieb. Nicht viel weniger als tausend, nimmt man allgemein an, dessen Leichen verbrannt oder in Brunnen geworfen wurden. Männer, Frauen, Kinder – kaum jemand entkam dem Massaker. Bis heute ist das Dorf unverändert geblieben, zeugen ausgebrannte Autos, verrostete Straßenbahnen, ausgebombte Häuser und Einschusslöcher in den Wänden von den Gräueltaten der Nazis. In dem kleinen Museum von Oradour sind heute unscheinbare Exponate wie Haarbürsten oder Brillen zu sehen … Erinnerungen an die Toten. Doch was nicht nur die Franzosen bis heute am meisten bewegt und mitnimmt, ist die Tatsache, dass der Verantwortliche – der General, der das Massaker angeordnet hatte – zwar von den Alliierten gefangen genommen, später aber nach Deutschland zurückgeschickt worden war, wo er den Rest seines Lebens in Frieden und Wohlstand verbringen durfte. Wo war da die Gerechtigkeit? Und welche Gründe gab es für seine Freilassung? Geheime Informationen? Diplomatische Gründe?

    Rankin stieß bei seinen Recherchen auf ein Netzwerk, das als „Rattenlinie“ bezeichnet wurde – und hatte urplötzlich die Idee für einen neuen Krimi. „Die ewige Wiederkehr des Gleichen“, erkenntlich in den grausamen Bildern aus dem damaligen Konflikt im ehemaligen Jugoslawien. Und die Frage: Was würde Rebus tun, wenn er im Fall eines angeblichen Nazi-Kriegsverbrechers ermitteln müsste? Sie lieferte die Grundlage für „Die Sünden der Väter“ (engl. „The Hanging Garden“), dessen Inhalt hier kurz angerissen sei:

    Chief Super „Farmer“ Watson hat die Nase voll von seinem umtriebigen Untergebenen Detective Inspector John Rebus, dessen vorheriger Alleingang (siehe „Das Souvenir des Mörders“) zwar zur Auflösung eines Drogenrings beigetragen, aber auch gleichzeitig für viel Ärger gesorgt hat. Kurzerhand beauftragt er ihn mit der wenig aussichtsreichen Ermittlung gegen den alten Professor Joseph Lintz, welcher im Verdacht steht, als Angehöriger der Waffen-SS maßgeblich an einem Massaker in Frankreich beteiligt gewesen zu sein, was dieser rigoros bestreitet. Rebus muss schnell feststellen, dass sein Gegenüber ihm rhetorisch mindestens ebenbürtig ist und keinerlei Anstalten macht, auch nur ein wenig Licht auf seine Vergangenheit werfen zu lassen. Schuldig oder nicht schuldig? In dieser Frage kommt Rebus scheinbar einfach nicht voran. Als Ablenkung aus dieser Sackgasse sucht er stattdessen die Kreise des Scottish Crime Squad auf, einer Sondereinheit, der inzwischen auch seine Ex-Kollegin Detective Constable Siobhan Clarke angehört, und die mitten in einer verdeckten Operation steckt. Ihr Ziel: Tommy Telford, der neue Stern am Verbrecherhimmel, welcher sich anschickt den bisherigen Alleinherrscher der Edinburgher Unterwelt, den inhaftierten Gangsterboss Morris Gerald „Big Ger“ Cafferty, vom Thron zu stoßen.

    Während Rebus, Siobhan und ihr Kollege Ormiston dessen Nachtklub observieren, kommt es zu einem Zwischenfall. Ein Mann, augenscheinlich aus Telfords Truppe, wird schwer blutend auf den Bürgersteig geworfen. Das Auto entkommt den Verfolgern der Polizei und der Verletzte – inzwischen ins Krankenhaus gebracht – schweigt sich aus. Rebus wittert dennoch die Chance, die Zähne in Telfords Organisation zu schlagen und will sich schon voller Elan in die Arbeit stürzen, als sein Blick in eins der Nebenzimmer fällt, wo Ärzte gerade um das Leben seiner schwer verletzten Tochter Samantha kämpfen, die kurz zuvor angefahren wurde.

    Doch war das wirklich ein Unfall? Oder geschah es im Auftrag von Telford, der glaubt, dass Rebus und Cafferty unter einer Decke stecken? Um eine Antwort und Gerechtigkeit zu bekommen, muss er einen Pakt mit dem Teufel schließen. Aber ist es letztlich wirklich Gerechtigkeit, die er sucht oder ist es Rache? Als der Bandenkrieg seinen Höhepunkt erreicht, befindet sich Rebus mitten im Auge des Sturms ...

    Ich muss gestehen, dass ich mich nach der Lektüre des Klappentexts gefragt habe, ob sich Ian Rankin da diesmal nicht etwas zu viel vorgenommen hat. Nazi-Kriegsverbrecher, angefahrene Tochter, eine Prostituierte auf der Flucht, ein Bandenkrieg. Komplexe und ambitionierte Handlungsstränge sind zwar ein Markenzeichen dieses Autors, aber irgendwann kann sich ja selbst der beste Schriftsteller mal in seinem fein gestrickten Plot verheddern, sich an der schieren Größe verheben. Nun, natürlich hätte ich es inzwischen besser wissen müssen: Woran andere scheitern, das meistert Ian Rankin auch hier wieder mit Bravour, denn obwohl er seinen Protagonisten John Rebus mehr als zuvor vor Herausforderungen stellt und mit Schicksalsschlägen konfrontiert, kommt an keiner Stelle das Gefühl auf, dass die Geschichte den Kontakt zum Boden verliert. Im Gegenteil: Die verschiedenen Handlungsstränge in „Die Sünden der Väter“ dienen nicht allein dem Spannungsaufbau, sondern unterstreichen gleichzeitig auch die Komplexität des Problems, mit dem sich John Rebus konfrontiert sieht – die eigene Machtlosigkeit. Aber auch mit der Machtlosigkeit des Justizapparats, dem die Gegner immer wieder einen Schritt voraus sind und denen mit legalen Mitteln augenscheinlich nicht beizukommen ist, weshalb Rebus an dieser Stelle erstmals eine für ihn bis dahin sakrosante Grenze übertritt.

    Getrieben vom Wunsch, den Verantwortlichen von Samanthas Zustand zu fassen – und auch angestachelt von seinem schlechten Gewissen, ihr nie ein richtiger Vater gewesen zu sein bzw. seine Familie zu oft enttäuscht zu haben – geht Rebus ausgerechnet ein Bündnis mit dem Mann ein, der seit jeher sein Todfeind ist: „Big Ger“ Cafferty. Ihre jahrelange Beziehung läutet hier ein ganz neues Kapitel ein, das Ian Rankin gleichzeitig als Aufhänger dient, um den Wandel der verbrecherischen Syndikate in Edinburgh und Großbritannien allgemein zu skizzieren. Rankin, der nie einen Hehl daraus gemacht hat, dass das Dr.Jekyll-und-Mr.Hyde-Element ihrer Feindschaft, die charakterliche Ähnlichkeit der beiden bewusst gewollt ist, deutet in „Die Sünden der Väter“ eine weitere Gemeinsamkeit an. Sowohl Rebus und auch Cafferty drohen aufs Abstellgleis geschoben und von den modernen Entwicklungen, dem so genannten Fortschritt überholt zu werden. Der eine gilt im Gefüge der Polizei immer mehr als Dinosaurier, als Ermittler der alten, nicht mehr zeitgemäßen Schule. Der andere als zu weich und mit zu vielen Skrupeln behaftet, um die Unterwelt seiner Stadt zu kontrollieren. Es bleibt jedoch bei der Andeutung (spätere Fälle der Reihe werden dies viel expliziter ausführen), da Rebus und Cafferty, gemäß dem Motto „Der Feind meines Feindes ist mein Freund“, ihre vergangenen Differenzen kurzfristig begraben und an einem Strang ziehen. So scheint es zumindest, stellt man sich als Leser doch auch die Frage: Was ist wenn Cafferty hinter allem steckt?

    Rebus' Einsatz ist in jedem Fall so hoch wie nie. Oder um es im Pokerlatein zu sagen. Er geht „All in“. Er weiß, dass er ein Spiel spielt, dass er nicht gewinnen kann, setzt alles auf eine Karte, jedoch nicht ohne sich dabei noch ein kleines Hintertürchen offenzuhalten, mit dem er im günstigsten Fall vielleicht gleich alle Fliegen mit einer Klappe schlagen kann. Und von denen wimmelt es in „Die Sünden der Väter“ nur so. Neben Telfords aufstrebenden Imperium zeigen auch andere Syndikate hier ihr hässliches Antlitz. So mischt unter anderem die Yakuza, das japanische Pendant der Mafia, in der Aufteilung von Edinburghs Unterwelt mächtig mit, will das durch Caffertys Verhaftung entstandene Machtvakuum nutzen, um neues Terrain zu besetzen und ihre illegalen Aktivitäten auszuweiten. Im Angesicht dieser Übermacht, konfrontiert mit gleich mehreren Feinden und Gegnern, greift Rebus auf die Hilfe eines Freundes zurück, was letztlich fatale und dramatische Folgen hat. Nebenbei bemerkt: Für mich gehört diese Szene zu einem der bisherigen Highlights der Reihe.

    Wer sich jetzt fragt, wie die Thematik Lintz dort hineinpasst, dem sei nur soviel gesagt: Querbeziehungen zwischen den einzelnen Strängen legen nach und nach die Zusammenhänge offen, wobei es sich Rankin vorbehält, die Fäden auf unterschiedliche Art und Weise enden zu lassen. Wie er das tut – nun das ist von unnachahmlicher, aber auch eindringlicher und bedrückender Qualität. Nur wenige Schriftsteller dieses Genres haben ihr eigenes „Krimi-Universum“, die Biographien ihrer Figuren und deren Schauplatz (der inzwischen schon weit mehr ist als nur das) so im Griff, schaffen es auf einem derart hohen Niveau aktuelle Geschehnisse mit der Fiktion zu verknüpfen, um daraus ein realistisches, nachvollziehbares Lese-Erlebnis zu schmieden.

    „Die Sünden der Väter“ ist zwar von weniger epischer Tiefe als sein Vorgänger, dafür aber unheimlich temporeich und von einer Ernsthaftigkeit durchdrungen, welche nicht nur der Figur John Rebus neue Facetten abringt – großartig, wie Rankin hier nochmal auf dessen Vergangenheit beim Militär in Belfast eingeht – sondern auch eben jene „ewige Wiederkehr des Gleichen“ fast schon melancholisch unterstreicht. Am Ende bleibt nämlich die Erkenntnis: Ein Mensch mag aus seinen Fehlern lernen, die Menschheit vermag es nicht.


  7. Cover des Buches Ehrensache - Inspector Rebus 4 (ISBN: 9783641113940)
    Ian Rankin

    Ehrensache - Inspector Rebus 4

     (44)
    Aktuelle Rezension von: LEXI
    Der Einstieg in den 4. Band der Krimireihe um den schottischen Ermittler John Rebus ist eher unspektakulär. Rebus und seine Kollegen entdecken im Zuge einer Razzia in einem als Bed & Breakfast getarnten Bordell namens „Croft Guest House“, einem Etablissement für die Etablierten, wie Rebus es sarkastisch nennt, den Abgeordneten Gregor Jack. Die Anwesenheit des Parlamentsmitglieds scheint der Presse durch einen anonymen Hinweis bereits bekannt zu sein und der öffentliche Skandal ist nicht mehr zu stoppen. Beinahe zeitgleich wird Rebus durch Chief Inspektor Lauderdale damit beauftragt, den Diebstahl einiger seltener, erlesener Bücher von großem Wert aus der Sammlung eines gewissen Professor James Aloysius Costellos aufzuklären, einem Professor für Theologie an der University of Edinbugh. Eine dritte Handlungsperspektive lässt William Glass als Verdächtigen erscheinen, der im Rauschzustand einen Frauenkörper an der Dean Bridge ins Wasser geworfen haben soll. Als Glass kurz darauf verschwindet, werden auch hier Ermittlungen eingeleitet. Ian Rankin beleuchtet anhand seines eigenwilligen Detectives sämtliche Handlungsperspektiven und wartet mit einer beschaulichen Anzahl von Charakteren auf, die im Laufe der Geschichte allesamt auf irgendeine Weise verdächtig erscheinen. In der Buchhandlung „Suey Books“ unweit der Wohnung Professor Costellos, der ersten Anlaufstelle bei der Suche nach den verschwundenen Büchern, stößt Rebus auf eine seltsame junge Frau namens Vanessa, die etwas zu verbergen scheint. Der zunächst unkooperative Assistent des Politikers Gregor Jack, Ian Urquhart, sowie dessen Sekretärin, Helen Greig, erweisen sich ebenfalls als äußerst zurückhaltend in ihren Aussagen und lassen den Leser im Unklaren, ob es sich hier um äußerste Loyalität ihrem Arbeitgeber gegenüber – oder um Vertuschung diverser Ungereimtheiten zu handeln scheint. Die große Clique um den Abgeordneten bietet eine Vielfalt verdächtiger Personen, die dem Leser einen breiten Spekulationsspielraum bieten. Ronald Steele, der Inhaber der Bibliothek „Suey’s“, der Schauspieler Rab Kinnoul und seine Frau Cath, der psychopathische Mörder Andrew Macmillan sowie Tom Pond, Bill Fisher und Alice Blake werden in groben Zügen vorgestellt und Verdachtsmomente gesetzt. Vermehrtes Augenmerk wird auf den Transportunternehmer Barney Byars gelegt, der mit dem Ehepaar Jack befreundet ist und von anonymen Anrufen und Briefen an den Parlamentarier berichtet. Sie alle sind auf eine Art und Weise miteinander verbunden, die Rebus mühsam zu verstehen sucht. Als nach dem Aufruhr um den Bordellbesuch des Politikers und der entsprechenden Medienhetze Liz Jack verschwindet und einige Tage später ihre Leiche gefunden wird, leitet die Polizei eine offizielle Fahndung ein und Detective Inspector John Rebus nimmt die Fäden in die Hand. ** ** **** Wer sich von „Ehrensache“ einen hochspannenden Plot erwartet, wird wohl enttäuscht werden. Es handelt sich vielmehr um einen ruhigen Kriminalroman des bedächtigen Ermittlers John Rebus, der ebenfalls „zahmer und angepasster“ erscheint, als in seinen vorangegangenen Fällen. Die akribische Ermittlungsarbeit der Polizei, die durch die Intuition und den feinen Spürsinn von Rebus und seinem Kollegen Holmes in die richtigen Bahnen gelenkt wird, weist keine hochgradig spannenden Szenen auf, wie man sie von Thrillern gewohnt ist. Und dennoch habe ich es genossen, Rankins Protagonisten bei seiner Arbeit zu begleiten. Der Autor verrät uns auch hier wieder ein wenig aus dem Privatleben seiner Hauptfigur und ich mochte speziell in diesem Band den skurillen Humor des Detectives, der mich wiederholte Male zum Schmunzeln brachte. Für Fans dieser Reihe ist es vor allem interessant, neben der Liaison Rebus' mit Dr. Patience Atkins auch „Farmer Watsons“ Entwicklung oder die Karriere von „Brian Holmes“ weiter verfolgen zu dürfen. Zusammenfassend darf ich diesem ruhigen Kriminalroman durchaus 4 Bewertungssterne vergeben. Ein wenig enttäuscht hat mich jedoch die Tatsache, dass der erste Mordfall um die Frauenleiche im Wasser keine Aufklärung gefunden hat und der Leser hierzu im Unklaren gelassen wurde.
  8. Cover des Buches So soll er sterben (ISBN: 9783442464401)
    Ian Rankin

    So soll er sterben

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Cerepra
    Nach langer Zeit habe ich mir noch mal Rebus-Roman geschnappt und wurde wieder auf das beste unterhalten. Die Themen sind aktuell - hier illegale Einwanderung und Abschiebung - und schaffen einen Rundumblick auf sämtliche Facetten dieser Problematik.
  9. Cover des Buches Wolfsmale (ISBN: 9783442446094)
    Ian Rankin

    Wolfsmale

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Schwertlilie79
    Ian Rankin schafft es meiner Ansicht nach (bisher), sich mit jedem seiner Rebus-Krimis zu steigern. War ich vom ersten Krimi nur mäßig begeistert, so hat mich der zweite Band mit dem schottischen Autoren versöhnt. Der dritte Krimi hat mich nun endgültig von dem durchaus sehr eigenen Inspector Rebus überzeugt.
    Zu meiner Erheiterung haben in diesem Krimi vor allem die regionalen Unstimmigkeiten beigetragen, die zwischen Engländern und Schotten zu bestehen scheinen. Auch die unorthodoxen Ermittlungsmethoden des Inspectors haben sehr zu meiner Unterhaltung beigetragen.
     *** SPOILER ***
    Besonders witzig fand ich die Verfolgungsjagd, die schließlich am Piccadilly Circus endet.Die Stimme des Richters, die für Rebus plötzlich wie aus dem Nichts erklingt, noch dazu sein Kampf mit dem Autotelefon; ich hatte die Szene bildlich vor Augen. :-)
    *** ENDE SPOILER ***
    Ich bin schon jetzt gespannt auf den vierten Teil und kann diesen dritten Band uneingeschränkt empfehlen.
  10. Cover des Buches Blutschuld (ISBN: 9783442450169)
    Ian Rankin

    Blutschuld

     (53)
    Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-

    Leider, leider nicht nach meinem Geschmack. Es hat gut angefangen mit einem interessanten Mordfall. Die Art der Tötung und die Wahl des Tatortes war doch spannend und eher nicht so gewöhnlich.

     

    Allerdings ist dann der Spannungsbogen komplett abgerissen. Die Ermittlungen waren langwierig und langweilig. Eigentlich ist gar nichts mehr passiert. Ansonsten viele unnötige Details und viele Namen aus verschiedenen Ermittlungsbehörden wo es nicht lange gedauert hat bis ich nicht mehr mitgekommen bin. Wer war jetzt wer und gehört zu wem usw. Verwirrend. Mit so vielen Namen bin ich komplett durcheinander gekommen.

     

    Und irgendwann bin ich nicht mehr richtig voran gekommen was ein klares Anzeichen dafür ist, dass mich die Geschichte nicht packt oder fesselt. Daher habe ich entschieden den Rest nicht mehr zu lesen und habe dann nur noch das Ende gelesen um zu wissen wie es ausgeht. Also habe ich im Endeffekt nur den Anfang und das Ende gelesen. Schade, aus meiner Sicht hätte die Geschichte wesentlich mehr Potential gehabt.

  11. Cover des Buches Der kalte Hauch der Nacht (ISBN: 9783442453870)
    Ian Rankin

    Der kalte Hauch der Nacht

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Hypochrisy
    In Queensberry House, das demnächst das schottische Parlament beherbergen soll, werden kurz hintereinander zwei Leichen gefunden. Der erste Tote ist bereits mumifiziert, der zweite wird wenig später erschlagen. Ein dritter Todesfall weist auf einen Zusammenhang zwischen den Leichenfunden hin. Trotz Anfeindungen aus den eigenen Reihen macht sich Inspector John Rebus an die Lösung des Falls - obwohl ihn das nicht nur die Karriere, sondern auch das Leben kosten könnte...
  12. Cover des Buches Puppenspiel (ISBN: 9783442456369)
    Ian Rankin

    Puppenspiel

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Johanna_Danneberg

    Ich weiß nicht, warum die Rebus-Romane so unterschiedlich ausfallen, vermute aber, dass es mit den Übersetzungen zusammenhängt, die nämlich von unterschiedlichen Übersetzern stammen (allerdings habe ich noch keinen Ian Ranking im Original gelesen). In diesem Fall also kommt der Wortwitz und trockene Sarkasmus des alten John Rebus nicht so gut zur Geltung, wie in einigen seiner anderen Fälle. Die Gags verpuffen irgendwie. Abgesehen davon ist die Story recht „zerfranst“, die Ermittler fischen im Trüben, es geht nicht vorwärts – das finde ich an diesem Krimi aber gerade gut. Mir kommt es vor, als würde hier die ermüdende Polizeiarbeit sehr realistisch beschrieben. Auch die Spannungen zwischen den Kollegen nehmen einigen Raum ein, was sehr authentisch rüber kommt. Und für Schottland-Liebhaber und Freunde der britischen Pub-Kultur ist sowieso jeder Ian Ranking Roman eine Freude. 

    Meine liebsten Rebus-Krimis werden übrigens übersetzt von den Bandinis, die sind richtig, richtig witzig. 

  13. Cover des Buches Verschlüsselte Wahrheit - Inspector Rebus 5 (ISBN: 9783641113988)
    Ian Rankin

    Verschlüsselte Wahrheit - Inspector Rebus 5

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Kate_books_munich90

    Inhalt: Korruption, Erpressung und brutaler Mord- " Big Ger"  Cafferty spielt seit Jahren mit Reus Katz und Maus, aber bisher fehlten genügend beweise um ihn Dingfest zu machen. 


    Fazit:

    Das Cover find ich jetzt persönlich nicht so spektakulär. Aber wichtig ist ja der Inhalt des Buches. Dieser Teil war eher mittelmäßig. Manchmal schwer zu verstehen oder mitzukommen. Spannend war es an einigen Stellen, da kann ich nichts sagen. Aber irgendwie hat etwas gefehlt. Ich finde , der Autor kann sich ruhig noch steigern, da ist viel Luft nach oben. Und ich bin mir sicher, dass das noch passiert. Deswegen habe ich Geduld und bleib an der Reihe dran. Denn der Inspector wickelt mich mit jedem Teil um den Finger. Es ist mehr Witz dabei und er wird mir immer Sympathischer. 



  14. Cover des Buches Ein kaltes Herz (ISBN: 9783442471348)
    Ian Rankin

    Ein kaltes Herz

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista

    Gravy ist zurückgeblieben. Als eines Tages sein Freund mit viel Geld, einem geklauten Wagen und einer Schussverletzung auftaucht, muss Gravy ihm natürlich helfen. 

     

    Natürlich sind noch andere hinter dem Geld her und Gravy ist nicht mehr sicher. 

     

    „Ein kaltes Herz“ ist ein Mini-Krimi aus der Feder des Autors Ian Rankin. 

     

    Das Büchlein hat nur 110 Seiten. Davon sind alle am Ende der Kapitel halb bis fast leer. Also sind es eigentlich noch weniger Seiten. Man kann das Büchlein nicht als Buch bezeichnen, höchstens als Kurzgeschichte. 

     

    Dazu kommt, dass mich der Anfang nervte, dass ich nur bis Seite 32 gekommen bin. Ich hatte eigentlich gedacht, dass ich locker durch das Buch komme. Mittlerweile habe ich aber keine Lust mehr, mich durch Bücher zu quälen, nur damit ich sie fertig gelesen habe. 

     

    Das Cover ist wirklich schön. Diese irisch keltischen Kreuze, die grüne Wiese mit den Bergen erinnert direkt an Irland. Ich weiß allerdings noch nicht einmal, ob die Story in Irland spielt. Auf allen anderen Büchern, die ich gefunden habe, ist es kein irisch keltisches Kreuz und man sieht ein blaues Meer mit Segelschiff. Da gefällt mir mein irisches Cover deutlich besser. Wobei das Cover auch nicht mehr Sterne bringt, als den einen, den ich vergebe.

  15. Cover des Buches Sein Blut soll fließen (ISBN: 9783442463749)
    Ian Rankin

    Sein Blut soll fließen

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Es handelt sich um eines der drei Bücher, die Rankin unter dem Pseudonym Jack Harvey veröffentlicht hat. Es erschien erstmals 1995 unter dem Originaltitel „Blood Hunt“. Hauptperson ist der ehemalige British Air Service (SAS) Elitesoldat Gordon Reeve, der nun auf einer Hebrideninsel Outdoor- und Überlebenstrainings anbietet. Doch als sein Bruder, ein Journalist, in Kalifornien ermordet wird, holt ihn seine Vergangenheit ein. Er recherchiert auf den Spuren seines Bruders und begegnet dabei seinem ehemaligen Partner bei der Army. Die extreme Feindschaft zwischen den beiden prägt im Grunde die ganze Geschichte. Sie ist allerdings nicht besonders gut hergeleitet, sondern kommt ziemlich unmotiviert daher.

    Stellenweise wagt Rankin kleine Ausflüge in die Philosophie (Nietzsche, Kropotkin). Leider ist das Buch auch geprägt von sehr langatmigen Reiseschilderungen z.B. als Reeve nach seiner Rückkehr aus Amerika auf die Hebriden zurückfährt. Im Grunde wechseln sich oft ziemlich brutale, actionreiche Szenen mit ziemlich langatmigen, belanglosen Schilderungen ab.

    Es kommt mir so vor, als wäre das Buch an einem Stück geschrieben worden ohne nachfolgende Rekapitulation des Textes. Letztendlich läuft es auf ein archaisches Duell Mann gegen Mann hinaus und die anderen Handlungsfäden werden schlicht vernachlässigt, weshalb sie am Ende auch folgerichtig nicht aufgeklärt sind.

    Auch die Logik so mancher Textstelle ist mehr als fragwürdig z.B. warum Reeve Eddie Cantona den Eingang der Chemiefirma überwachen lässt. Daraus ergibt sich keine Erkenntnis und es bringt die Handlung auch nicht voran.

    Nicht ganz schlecht, für Rankins Maßstäbe aber doch enttäuschend. Auf Deutsch ist das Buch 2009 (14 Jahre nach dem Original) erschienen und ich wage zu bezweifeln, dass das passiert wäre, wenn Rankin da nicht bereits mit seiner John Rebus Reihe so großen Erfolg gehabt hätte. Zwei Sterne.

  16. Cover des Buches Das Souvenir des Mörders (ISBN: 9783442486601)
    Ian Rankin

    Das Souvenir des Mörders

     (84)
    Aktuelle Rezension von: JonasKaufmann

    Als grosse Inspiration für diesen Roman dient der "Bible John"-Fall. "Bible John" ist ein vor allem in Schottland bekannter Serienmörder, der in den Sechzigerjahren mehrere Frauen tötete - und nie gefasst wurde. Nun ist Jahre später ein Mörder unterwegs, der Frauen nach dem gleichen Schema ermordet; er wurde von den Medien "Johnny Bible" getauft. Inspector Rebus - mürrisch, misstrauisch und alkoholkrank - hat mit dem Mord an einem Arbeiter einer Öl-bohrplattform eigentlich bereits genug um die Ohren. Besessen von dem alten "Bible John"-Fall macht er sich trotzdem auf die Suche nach Johnny Bible - nicht wissend, dass sich auch Bible John auf die Suche nach seinem Nachahmer gemacht hat.

    Die Geschichte ist sehr verworren; zum Glück steht dem Inspector sein alter Kumpel Jack zur Seite. Dank Jack kann Rebus auf Alkohol und Zigaretten verzichten - und plötzlich sogar wieder ruhig schlafen. So kommt es, dass Rebus nach und nach die verschiedenen Muster erkennt. 

    Gekauft habe ich das Buch eigentlich nur, da es ein stark vergünstigtes Mängelexemplar war und ich ohnehin auf den Zug warten musst. Selten war mein Geld besser investiert. Die Geschichte ist extrem gut durchdacht. Einziger kleiner Kritikpunkt: Es hätten etwas weniger Seiten sein dürfen.

    Mein erster Ian Rankin - aber bestimmt nicht mein Letzter.

  17. Cover des Buches Das dunkle Herz der Schuld (ISBN: 9783442463381)
    Ian Rankin

    Das dunkle Herz der Schuld

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Karin_Kehrer
    Mary Miller ist eine Außenseiterin in ihrem schottischen Heimatdorf. Als Kind überlebt sie einen Unfall, doch als der Schuldige wenig später bei einem Grubenunglück stirbt, verwandelt sich das anfängliche Mitleid in Misstrauen und Mary gerät als Hexe in Verruf.
    Als sie mit fünfzehn einen unehelichen Sohn bekommt, verschärft sich die Antipathie der Dorfbewohner noch. 
    Viele Jahre später muss sie sich schließlich ihrer Vergangenheit stellen.

    Ian Rankin, der führende schottische Krimiautor, erzählt im Anhang über Entstehung und Veröffentlichung seines Erstlings, der von autobiographischen Zügen geprägt ist. Das Aufwachsen in einem Dorf, das im Niedergang begriffen ist, nachdem der Bergbau eingestellt wurde, die Perspektivlosigkeit und Depressivität der Bewohner, die allem anderen, nur nicht sich selbst die Schuld an ihrem tristen Leben geben, wird hier sehr atmosphärisch und gut erzählt. 
    Es geht vor allem aber um Sandy, Marys Sohn, und dessen Heranwachsen in dieser Umgebung. 
    Der Autor versteht es, starke Bilder zu schaffen und die Menschen gut zu zeichnen, obwohl eine gewisse Distanz bleibt. 
    Das Geheimnis um Sandys Herkunft wird schließlich auf dramatische Art gelüftet. 
    Dieses Buch ist kein Krimi und auch kein Thriller, also nicht ein Rankin im üblichen Sinn, eher eine einfühlsame Studie.
    Das abrupte Ende ist doch irgendwie rund, denn es ist alles gesagt.


  18. Cover des Buches Wolfsmale / Ehrensache (ISBN: 9783442134533)
    Ian Rankin

    Wolfsmale / Ehrensache

     (30)
    Aktuelle Rezension von: ChaosQueen13
    Wolfsmale" mein erster Rankin-Krimi aus der Reihe Inspector Rebus es ist der 3. Band, was beim lesen überhaupt kein Problem war. Ich bin total begeistert. Inspector Rebus ist ein nicht ganz typischer Polizist und hat Ecken und Kanten. Er ist einem nicht unbedingt auf Anhieb sympathisch, aber irgendwie wächst einem der Inspector aus Schottland doch ans Herz. Auch das englisch-schottische Verhältnis wurde gut erklärt. Die Geschichte hat alles, was ein toller Krimi braucht, einen absolut psychopathischen Killer, eine schöne Frau und zwei altgediente Polizisten die sich zusammenraufen müssen um den Fall zu lösen. Das alles wird professionell gemixt und endet in einem stürmischen Entscheidungskampf. Und auch wenn der Autor den einen oder anderen Hinweis auf den Täter gibt, ist man am Ende dann doch sehr überrascht. Geschickt gemacht fand ich die Absätze aus Sicht des "Wolfsmannes". Sie gaben einem Einblick in das Seelenleben des Täters ohne zu verraten, wer der Täter ist. Ein überzeugender Krimi. Ich empfehle das Buch gerne weiter. „Ehrensache“ der vierte Roman um den schottischen Inspector John Rebus. Manchmal gibt es Bücher, die so spannend sind, dass man sie nicht mehr aus den Händen legen kann, das Buch hat mich von der ersten bis zu letzten Seite gefesselt. Ein Abgeordneter wird in einem Bordell erwischt und Inspector Rebus hat das Gefühl, dass es sich eher um eine Falle gehandelt hat, als um einen "echten Bordellbesuch“. Als kurze Zeit später auch noch die Frau des Abgeordneten ermordet wird, weiß er, dass er den richtigen Riecher gehabt hat. John Rebus wird bei den Ermittlungen von Detective Holmes unterstützt. Bei den Ermittlungen wird man, das eine oder andere Mal auf eine falsche Fährte geführt, was aber sehr glaubwürdig erscheint. Denn schließlich ist John Rebus alles andere als unfehlbar. Die Lösung des Falles war zumindest für mich überraschend und das gefällt mir bei einem Krimi immer am Besten.
  19. Cover des Buches Verschlüsselte Wahrheit/Blutschuld (ISBN: 9783442133949)
    Ian Rankin

    Verschlüsselte Wahrheit/Blutschuld

     (9)
    Aktuelle Rezension von: LEXI
    Im 5. Band der Reihe um Inspector Detective John Rebus, dem kauzigen Ermittler der Polizei von Edinburgh, spielt Morris Gerald Cafferty („Big Ger“), ein gewalttätiger und skrupelloser Krimineller, der die Fäden in dieser Stadt in der Hand hält, eine tragende Rolle. Rebus stand bereits einige Male davor, Big Ger Cafferty festzunehmen, die Beweise reichten jedoch niemals aus und er kam stets wieder frei. Doch mit dem Hinweis auf einen 5 Jahre zurück liegenden Fall um den Brand eines Hotels, bei dem ein Unbekannter zu Tode kam, wird Rebus‘ Instinkt geweckt und er verbeißt sich tief in diesen Fall. Scheinbar zu tief, wie die nachfolgenden Ereignisse beweisen. Drohungen werden ausgesprochen, gewalttätige Handlungen gesetzt und jemand scheint sich gehörig an der Tatsache zu stören, dass Rebus seine Aufmerksamkeit auf alle damals Anwesenden bei diesem Brand zu richten scheint. ** ** **** Wieder einmal hat Ian Rankin einen exzellenten Kriminalroman geschaffen, der das Interesse des Lesers nicht nur aufgrund seiner Komplexität weckt. Rankin zeichnet mit seinem wunderbaren Schreibstil auch ein detailliertes Bild der mühsamen Ermittlungsarbeiten, die der Polizei großen Einsatz abverlangen. Im Kriminalfall um den Gangsterboss Cafferty trifft der Rankin-Fan auch auf alte Bekannte aus seinen vorangegangenen Fällen, wie zum Beispiel seinen Partner, Detective Sergeant Brian Holmes, seinen Vorgesetzten Chief Superintendent „Farmer“ Watson, oder Chief Inspector „Fart“ Lauderdale. Rankin bringt in seinem 5. Fall auch eine neue Figur in den Plot ein – eine junge Ermittlerin, DC Siobhan Clarke, arbeitet diesmal an der Seite von Rebus. Rebus‘ Zusammenarbeit mit der jungen Engländerin, die ein abgeschlossenes Studium aufweisen kann und zudem die Tochter reicher Eltern zu sein scheint, erweist sich als äußerst konstruktiv. Siobhans aufgeweckte Instinkte beim Sammeln von Fakten und Entschlüsseln der Zusammenhänge sowie ihr tatkräftiger Einsatz bei tage- und nächtelangen Überwachungen tragen viel dazu bei, die Aufklärungsarbeit voranzutreiben. Ein weiterer Protagonist betritt die Bildfläche: in der Person des Detective Inspector Alister Flower bekommt Rebus einen Gegenspieler, der eine generelle Abneigung gegen die Ermittler aus der Great London Road hegt und als Verursacher für Spannungen und Streitereien in den eigenen Reihen fungiert. Doch auch das Privatleben des Ermittlers kommt in diesem Band nicht zu kurz: seine Lebenspartnerin, Dr. Patience Atkins, setzt John vor die Tür und er zieht wieder in seine alte Wohnung. Problematisch dabei ist jedoch die Tatsache, dass er seine Wohnung bereits an Studenten vermietet hat und zudem dort bereits auch seinen Bruder Michael, der nach einer verbüßten Freiheitsstrafe wegen Drogenhandels Zuflucht bei ihm suchte, untergebracht hat. John Rebus geht nun tagsüber seiner Arbeit im Polizeipräsidium nach, des Nachts jedoch schläft er auf einer unbequemen Couch in seiner alten Wohnung. Seinem Kollegen, Brian Holmes ergeht es ähnlich – auch dessen Lebensgefährtin, Nell Stapleton, hat die Nase voll von dem vereinnahmenden Job, der kein geregeltes Leben zulässt. Die Beziehung steht auf wackeligen Beinen und deren Ende scheint bereits in Sicht. Als Brian jedoch brutal zusammengeschlagen wird und mit schwersten Kopfverletzungen bewusstlos im Krankenhaus liegt, kooperiert Nell mit John Rebus und übergibt ihm ein schwarzes Notizbuch des jungen Beamten, das brisante Informationen enthält … ** ** **** Ich habe auch diesen Kriminalfall von Ian Rankin sehr genossen und mir „Verschlüsselte Wahrheit“ gespannt zu Gemüte geführt. Die akribischen Ermittlungsarbeiten, die langsam erkennbaren Zusammenhänge, die - manchmal auch falschen - Fährten, auf die die Ermittler stoßen und nicht zuletzt die interessant gezeichneten Protagonisten dieses Buches haben auch diese spannende Lektüre wieder zu einem Erlebnis gemacht. Ich freue mich bereits auf Band 6 und kann dieses Buch aus der Krimireihe um John Rebus uneingeschränkt weiter empfehlen.
  20. Cover des Buches Ein reines Gewissen (ISBN: 9783442469390)
    Ian Rankin

    Ein reines Gewissen

     (38)
    Aktuelle Rezension von: walli007
    Was zu beweisen ist Malcolm Fox ist bei den Internen. Da wo die Polizei gegen die Polizei ermittelt. Da kann man schon mal anecken. Außerdem ist Malcolm eine eher ehrliche Haut und als solche eckt man schon mal an. Gerade seiner Schwester gefällt das nicht besonders, ist deren "Freund" doch etwas gewalttätig. Dennoch hält Malcolm in keiner Weise mit seiner Meinung über diesen Vince hinter dem Berg. Und gerät damit unter Mordverdacht als Vince erschlagen aufgefunden wird. So muss Malcolm zum einen seine Unschuld beweisen und zum anderen soll er gegen einen Kollegen ermitteln, der seltsame web-sites besucht haben soll. Etwas behäbig kommt dieser Krimi daher. Malcolm mit seinen Hosenträgern wirkt etwa altbacken. Dennoch ist er ein gewitzter Ermittler, der nicht locker lässt, wenn er erstmal auf einer Spur ist. Wer ist Freund, wer Feind? Diese Frage ist für Malcolm nicht so leicht zu beantworten und die Antworten, die er findet, sind nicht immer erfreulich. Dennoch erfährt der Leser gemeinsam mit Malcolm, nach dem er lange im Trüben fischen musste, wem er trauen kann. Dabei tritt ein Gemenge aus Korruption, Filz, Vitamin-B zutage, dass es keine Freude ist, sich vorzustellen, dass könnte nicht nur der Phantasie entsprungen sein. Gut konstruiert und logisch aufgebaut, letztlich ziemlich fies, lässt der Plott doch ein wenig die Spannung vermissen. Da es sich jedoch um den ersten Band einer neuen Reihe handelt, sollten hier möglicherweise die Protagonisten eingeführt werden. So werde ich in Kürze auch noch dem zweiten Band eine Chance geben, in der Hoffnung, dass der Autor so langsam an die Erfolge der Rebus-Krimis anknüpfen kann. Wahrscheinlich ist es auch nicht so einfach, einen altbekannten Protagonisten in Rente zu schicken, um dann einen ebenbürtigen Nachfolger zu finden.
  21. Cover des Buches Im Namen der Toten (ISBN: 9783442469413)
    Ian Rankin

    Im Namen der Toten

     (68)
    Aktuelle Rezension von: ban-aislingeach

    Das Buch „Im Namen der Toten“ wurde von dem schottischen Schriftsteller Ian Rankin geschrieben und ist 2009 im Goldmann Verlag erschienen. Der erste Roman um den Inspector Rebus heißt „Verborgene Muster“.

    Das Cover ist eher düster gehalten, der Himmel ist bewölkt, als ob es bald regnen würde und man kann das Edinburgh Castle erkennen. Anhand diesem Bild kann man sich denken, dass dieser Roman ebenfalls in Edinburgh spielen wird.

    Im Sommer 2005 blickt die ganze Welt nach Edinburgh. Denn in der Hauptstadt von Schottland findet der G8-Gipfel statt. Wie nicht anders zu erwarten befindet sich die ganze Stadt im Ausnahmezustand und jeder Polizist wird gebraucht. Nun ja fast jeder, auf Rebus will man lieber verzichten, denn die Chefs haben Angst vor dem was er wieder einmal tun könnte. Denn bekanntlich hält er sich nicht an Regeln. Als neue Spuren zu einem Mordfall gefunden werden und es klar wird, dass es sich dabei nicht nur um einen Mord handelt, ist Rebus Spürsinn geweckt. Am liebsten will er sich sofort auf die Suche nach dem Mörder machen, aber sein oberster Chef will dass er nichts tut. Die Mordfälle sollen erst nach dem G8-Gipfel bearbeitet werden, immerhin ist nur ein Krimineller ums Leben gekommen. Doch wie Rebus nun einmal ist, hält er sich nicht an diese Regel und macht sich dennoch auf die Suche nach dem Mörder.

    Es ist nicht mein erster Roman von Ian Rankin über Inspector Rebus, aber der Beste den ich bisher gelesen habe. Der Schreibstill ist einfach wunderbar, man wird einfach in die Geschichte gezogen und vor allem Rebus Gedankengänge versteht man so gut, dass man manchmal schon weiß was er tun wird, bevor er es überhaupt tut. Auch die anderen Charaktere sind wunderbar beschrieben. Sie stecken voller Überraschungen und diesmal finde ich es absolut genial, dass nicht gleich klar ist wer die Guten und wer die Bösen sind. Bis zum Ende bin ich mir nicht sicher wen ich auf welche Seite stellen würde. Der Roman ist in der dritten Person Singular geschrieben und hat mit seinen 587 Seiten 29 Kapitel, welche unterschiedlich lang sind. Da man jedoch immer neue Spuren findet und oftmals in die falsche Richtung geschickt wird, fällt es einem schwer das Buch aus der Hand zu legen. Denn immer wieder kommt ein neuer Moment der einen fest hält. Dass die Geschichte zudem in einem sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil geschrieben wurde, hilft natürlich auch sehr.

    Wie man Rebus kennt gelten für ihn Regeln nicht. Wenn er einmal Blut gerochen hat, dann will er den Täter finden. Dabei ist ihm egal wer der Tote ist. Ich bin mir bei ihm nicht einmal sicher ob er Gerechtigkeit will oder ob er einfach nur die Geschichte des Mordes erzählen will oder anders gesagt herausfinden will wer der Mörder ist und wieso dieser gemordet hat. Er ist sehr mutig und sagt stets was er denkt, sei es gegenüber einem Kriminellen oder seinem Chef, wobei er inzwischen auch gelernt hat zu schweigen. Er ist für mich nach wie vor einer der besten Inspectoren. Siobhan, seine Kollegin, kommt natürlich auch im Buch vor und es kommt mir so vor als ob sie ihm immer ähnlicher wird. Sie ist mutig, auch wenn sie manches Mal der Meinung ist das sie den falschen Weg gegangen ist, solche Gedanken hegt Rebus nie, zumindest sind sie mir nicht aufgefallen. Sie schweigt eher als er, aber langsam wird auch sie mutiger und tanzt oftmals aus der Reihe. Zusammen sind die Beiden einfach ein perfektes Team.

    Ich kann das Buch sehr empfehlen. Es lohnt sich vor allem für Leser die gerne einen spannenden, interessanten Krimi ohne zu viel Blutvergießen lesen wollen.

  22. Cover des Buches Ein Rest von Schuld (ISBN: 9783442469406)
    Ian Rankin

    Ein Rest von Schuld

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Gruenente
    "Rebus in Hochform" steht auf der Rückseite. Das kann ich nur unterstreichen. Der letzte Rebus ist gut. Die Grundstimmung, trotz der bevorstehenden Rente nicht ganz so negativ. Und er säuft auch nicht ganz so viel wie sonst... Ein russischer Dichter wird erschlagen aufgefunden. Haben die Russen, die mit Cafferty Geschäfte machen etwas damit zu tun? Die Gedanken daran verstärken sich, als noch ein Mann umkommt. Doch auch Cafferty wird Koma-Reif geschlagen. War das Rebus? Zumindest wird er dessen verdächtigt. Der letzte Rebus, aber zum Glück nicht der letzte Rankin. Der erste Fall von Malcolm Fox steht schon bei uns im Regal. Auf der LitCologne habe ich Rankin auch mal Live gesehen. Ein sehr sympathischer, humorvoller Mann.
  23. Cover des Buches Schöne Bescherung (ISBN: 9783641101015)
    Ian Rankin

    Schöne Bescherung

     (22)
    Aktuelle Rezension von: NiJo
    diese Kuirzgeschichte ist zu kurz um irgendetwas zu sagen. Sie ist zu voll gepackt oder für das was drin ist deutlich zu kurz. 15 völlig überfüllte und sinnlose seiten.
  24. Cover des Buches Der Mackenzie Coup (ISBN: 9783898138536)
    Ian Rankin

    Der Mackenzie Coup

     (2)
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