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14 Bücher
- Julianna Grohe
Räuberherz
(278)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraAnfang des Jahres habe ich mit „Mondprinzessin“ von Ava Reed meinen ersten Roman aus dem Drachenmond Verlag gelesen. Mit „Räuberherz“ von Julianna Grohe ist es dieses Jahr schon das dritte Werk aus dem Kleinverlag. Inzwischen ist der Hype zwar ein wenig abgeklungen, so steht in meiner Stammbuchhandlung nur noch ein Roman des Verlags regulär aus. Als die Verkaufszahlen 2018 ihren bisherigen Höhenpunkt erreicht hatten und der Drachenmond Verlag einen Umsatz von knapp 1 Millionen Euro erzielte, habe ich mich damals für zwei Bücher entschieden, die beide ein absoluter Coverkauf waren. Eines davon war „Räuberherz“. Es erschien 2017 und ist der Romantasy zuzuordnen.
Die 16-jährige Ella Bowen lebt alleine in einem verlassenen Haus in Brookville im US-Bundesstaat Pennsylvania. Vor ihrem spielsüchtigen und aggressiven Vater ist sie geflohen, zur Schule geht sie aber weiterhin. Dort versucht sie verzweifelt sich nichts anmerken zu lassen. In der Nacht von Halloween bricht plötzlich ein hünenhafter Mann in das verlassene Haus ein und entführt Ella. Als sie aufwacht, findet sie sich in einer alten umzäunten Villa wieder, aus der es keinen Ausweg gibt. Der Hausherr Crys verlangt von ihr in Zukunft seine Haushälterin zu sein, und das bedeutet: putzen, kochen, waschen. Sollte Ella sich fügen, erwartet sie ein Leben in Sicherheit. Sollte sie sich weigern, erwartet sie der Tod.
„Das Mädchen, das er ausgewählt hatte, stapfte in der Dämmerung mit gesenktem Kopf die Straße entlang, die Kapuze der schwarzen Jacke tief ins Gesicht gezogen.“, ist der erste Satz des Prologs, welcher aus der personalen Erzählperspektive im Präteritum vom männlichen Protagonisten Crys geschildert wird. Erst ab dem ersten Kapitel „Gothic Girl“ wechselt die Erzählperspektive zu Ella, die man aus der Ich-Perspektive verfolgt. Das Romantasy-Buch besteht aus annähernd 400 Seiten, einem Prolog, 29 Kapiteln und einem Epilog. Dass das Werk aus 29 Kapiteln besteht, ist auf den ersten Blick leider nicht leicht zu erkennen, da die Kapitel zwar Titel, aber keine Nummerierung haben. Kein Problem, dann schaut man halt einfach ins Inhaltsverzeichnis und zählt die Kapitel ab. Jedoch sucht man auch ein Inhaltsverzeichnis hier völlig vergebens, weshalb ich das Buch durchblättern musste, um die Kapitel durchzuzählen. So umständlich war es selten, die Anzahl der Kapitel herauszufinden. Doch das war nur das erste verwirrte Kopfschütteln einer langen Periode.
Kommen wir aber zuerst einmal zur Protagonistin Ella Bowen. Zu Beginn der Geschichte ist sie ein 16-jähriges Mädchen, das sich selbst als eher pummelig bezeichnet. Sie hat kastanienbraune Haare, die sie aber bevorzugt schwarz tönt. An ihrem Gesicht sollen vor allem ihre kleine Nase, Sommersprossen und zu ihrem Leidwesen Pickel besonders auffällig sein. Wie der Name des ersten Kapitels „Gothic Girl“ schon andeutet, hat Ella einen sehr klaren Kleidungsstil mit einer dominierenden Farbe: schwarz. Schwarze Haare, schwarze Pullover mit Emo-Sprüchen wie „Darkness is my illumination“, zu Deutsch „Dunkelheit ist meine Erleuchtung“ und obendrein schwarzer Lippenstift. Nur das Gesicht schminkt sie sich ungesund weiß. Wenig überraschend, dass sie damit das Mobbingopfer ihrer Klasse ist, was durch die mangelnde Körperhygiene, da im maroden Haus keine Möglichkeit zum Duschen besteht, noch verstärkt wird. Auch wenn Ella dies verletzt und sie am liebsten in Ruhe gelassen wird, reagiert sie auf Anfeindungen doch erstaunlich bissig, was aber nicht unverständlich ist. Sie wirkt stets wie ein in die Ecke gedrängter Hund, der aus Notwehr zuschnappt. Trotz ihres sozial schwierigen Umfelds liegt ihr ein guter Schulabschluss sehr am Herzen. Sie ist fleißig und träumt von einem Stipendium, um Medizin studieren zu können, was zu ihrer sonst so misanthropischen und einzelgängerischen Haltung augenscheinlich nicht passen will. Außerdem liest sie leidenschaftlich gerne. Insgesamt ist Ella, bis auf ihre passiv aggressive Art, die sich aber mit der Zeit auswächst, ein angenehmer Charakter mit ausreichend Tiefgang. Das war also nicht das Problem, das ich mit diesem Buch hatte.
Womit ich vielmehr ein Problem hatte, war der männliche Protagonist Crys und Ellas Verhältnis zu ihm. In einem Romantasy-Roman nehme ich wohl nicht zu viel vorweg, wenn ich sage, dass sich zwischen den beiden Hauptfiguren eine Liebesgeschichte entwickelt. Crys entführt Ella, um sie als Haussklavin zu halten. Dabei wird sie verhältnismäßig gut behandelt. Sie hat ein eigenes Zimmer mit Bad, genügend Freizeit, darf sich fast auf dem gesamten Gelände aufhalten und hat Zugang zur Bibliothek, was ihr besonders zusagt, übrigens eine weitere Parallele zu „Die Schöne und das Biest“. Genauso wie Crys‘ Spitzname für Ella, der Bella lautet, wie eine Mischung aus Belle und Cinderella. Dass sich ein Mädchen in ihren Entführer verliebt, klingt schon unangenehm nach Stockholm-Syndrom. Verschlimmert wird dies aber, wenn man sich genau anschaut, warum sich Ella in Crys verliebt. Dafür gibt es nämlich nur einen Grund: er ist verdammt sexy und reich. An dieser Stellen werfe ich mal meine ‚Lieblingsphrasen‘ ein: „Automatisch fiel mein Blick auf seine muskulösen Arme und die breiten Brustpartien“ oder auf sein „anbetungswürdiges Sixpack“. Sie fragt sich Dinge wie „Wie kann jemand so abgrundtief Schlechtes so perfekt aussehen?“ oder „Wie es wohl war, von ihm geküsst zu werden?“. „Reich und schön. […] Einmal mehr erlag ich seiner unwiderstehlichen Anziehungskraft.“ Beim Anblick seiner Freunde denkt sie: „Das waren nicht nur irgendwelche Männer. Das waren Prachtstücke!“ Damit bekommt Ella den nun von mir eingeführten Titel „Miss feuchtes Höschen 2021“ verliehen. Ihre Begegnungen mit Crys bestehen immer nur aus Anschmachten und Geiern. Viel mehr hat Crys auch nicht zu bieten, denn er behandelt Ella anfangs wie Dreck. Er beleidigt oder bedroht sie mit Sätzen wie „,Schwing dein fettes Hinterteil endlich hierher‘“, „,Wenn auch nur ein winzig kleines bisschen Hoffnung bestände, dass du mal dein Hirn einsetzt, würde ich dich windelweich prügeln.‘“, oder „,Vielleicht werde ich dich einmal ficken.‘“ Zu allem Überfluss ist er ihr gegenüber wiederholt gewalttätig: „Keinen Wimpernschlag später hatte er meine Kehle gepackt und drückte mich gegen die Wand“, oder „Er schüttelte mich, um seinen Worten Nachdruck zu verleihen“, oder auch „Mit einer Hand packte er die Haare in meinem Nacken und riss sie nach hinten, sodass mein Schädel schmerzhaft gegen die Wand stieß“. Das ist aber nicht weiter schlimm, schließlich zirkuliert das Blut bei Ella vorwiegend zwischen den Beinen, sodass sie die Vorfälle wohl wieder gekonnt vergisst: „doch er hatte mir nie wehgetan!“ Bei so viel Blödsinn fehlen mir jetzt die Worte.
Um das Ganze kurz auf den Punkt zu bringen: Crys ist ein unausstehliches Ekelpaket, häusliche Gewalt wird nahezu verherrlicht und die Beziehung der beiden beginnt unfassbar toxisch, auch wenn dies im Verlauf abflacht. Mit gesundem Menschenverstand hätte sich keine Frau der Welt in ihn verliebt, ganz unabhängig davon, was für ein heißer Kerl er ist. Ella und Crys haben überhaupt keine Chemie, die über die stumpfe Erotik hinausgeht. Wer also nach einer tiefgreifenden Romanze sucht, sucht hier vergebens. Dies ist auch eines der Hauptprobleme an „Räuberherz“: Es wird als Märchenadaption von „Die Schöne und das Biest“ verkauft, entpuppt sich dann jedoch als ,Das sabbernde Mauerblümchen und der sexy Bad Guy‘. Die Moral aus dem ursprünglichen Märchen geht dabei verloren, nämlich dass man wahre Schönheit im Inneren eines Menschen findet, und sich nicht von der Optik täuschen lassen sollte.
Leider war es das noch nicht mit Problemen, die das Buch zu bieten hat. Es gibt auch noch ein paar inhaltliche Fehler, die erneut für verwirrtes Kopfschütteln gesorgt haben. Da wäre beispielsweise das Kapitel „Das Geheimnis der Tiere“, in dem Ella feststellt: „Morgen musste der erste Advent sein. Advent.“ Ja. Advent, Advent, die Autorin pennt, spielt das Buch doch irgendwo in den USA, wo Ella auch aufgewachsen ist. Natürlich gibt es in den USA auch die Vorweihnachtszeit, in der Plätzchen gebacken und das Haus geschmückt werden. Das Konzept des Advents mit den vier Sonntagen und Kerzenkranz gibt es dort jedoch nicht. Nur Familien mit deutschen Wurzeln, die Traditionen bewusst weiterleben, feiern den Advent, wie wir ihn verstehen. Hinweise auf deutsche Wurzeln bietet der Nachname Bowen jedoch eher nicht. Solche Fehler resultieren daraus, dass man als deutsche Autorin den Handlungsort in die USA verlegt, um einen möglichst schicken internationalen Flair zu generieren, um dann gedankenverloren deutsche Konventionen und Gepflogenheiten mit einzubinden. Aber auch der Satz „Diese leuchtenden eisblauen Pupillen waren wirklich faszinierend.“, hat mich ordentlich zum Lachen gebracht. Das geiernde Anschmachten um Crys und seine blauen Augen, die mehrfach Erwähnung finden, ist insofern witzig, dass auch jeder Arzt blaue Pupillen äußerst faszinierend fände, weil sie nämlich kein Mensch der Welt besitzt. Was eigentlich gemeint ist, ist die Iris, die bei jedem Menschen eine individuelle Farbe hat. Die Pupille dagegen ist das Loch, durch das das Licht auf die Netzhaut fällt, und die ist bei jedem schwarz, oder bei Blitzlichtfotos rot. Die Verwechslung zwischen Iris und Pupille ist übrigens ein Fehler, den ich auch schon bei „Clockwork Prince“ von Cassandra Clare entdeckt habe.
Nachdem ich mir vor lauter Kopfschütteln schon fast den Hals gebrochen habe, möchte ich aber noch einmal kurz betonen, was mir an „Räuberherz“ gefallen hat. Einerseits wären da Arthur und James, die Haustiere, die man gewissermaßen als Sidekicks bezeichnen kann. Andererseits mochte ich den Schreibstil, der locker und flüssig war, zumindest abseits von den uninspiriert kitschigen Schwärmereien. Gepaart mit dem gut gewählten Tempo und den düsteren Geheimnissen der Villa sorgte er für einen Spannungsbogen, durch den ich das Buch, trotz Schwächen, recht zügig beendet habe. Die Sprache dagegen war manchmal derb, plump und vulgär, weshalb diese weniger punkten konnte.
Das Ende hat „Räuberherz“ dann sozusagen den Todesstoß versetzt. Es ist zwar durchaus spannend. Nicht alle Figuren überleben das brutale und actionreiche Finale. Jedoch entbehrt die Art und Weise, wie Konflikte gelöst werden jeder Logik. Um nicht zu spoilern, bleibe ich gezielt vage, aber die Argumente für spezielle Ausnahmefälle sind mehr als löchrig, und werfen Zweifelsfälle und neue Gegenfragen auf, auf die im Epilog maximal noch rosa Zuckerguss gegeben wird.
Wenn einem eine Märchenadaption versprochen wird, welcher die absolute Quintessenz fehlt, wird man wohl grundsätzlich eher enttäuscht sein. Ohnehin verspricht der Klappentext der Leserschaft eine ganz andere Geschichte, als sich letztendlich herausCRYStallisiert. Sorry, der musste sein! „Räuberherz“ von Julianna Grohe konnte in den meisten Punkten leider nicht überzeugen. Vor allem der Romantisierung einer toxischen und gewalttätigen Beziehung, die nur auf oberflächlichen Schwärmereien mit Einbezug von Sabber basiert, mangelt es völlig an Charme. Aber auch die inhaltlichen Fehler und das schlecht zusammengezimmerte Ende tragen ordentlich zu einer ernüchternden Wertung bei. Hinzu kommen, zugegebenermaßen, ein paar Kleinigkeiten wie die plumpen Schimpfworte. Da können der solide Spannungsbogen, eine meist angenehme Protagonistin und die Sidekicks nur noch Schadensbegrenzung leisten. Deswegen kann ich dem Romantasy-Werk aus dem Jahr 2017 nur zwei von fünf Federn geben. Man sollte ein Buch nicht nach seinem Umschlag beurteilen. Das gilt, wie hier erkennbar, in beide Richtungen. Vorerst werde ich wohl keine Bücher von Grohe mehr lesen.
- Allie Kinsley
Fire&Ice 1 - Ryan Black
(214)Aktuelle Rezension von: Down-1994Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist sehr erotisch und das passt auch zum Buch.
Als Ryan das erste Mal Sky erblickt, weiß er, dass er sie haben muss. Für Ryan ist es allerdings von Anfang an nur eine Affäre. Frauen mit denen er sich schmückt, die gut aussehen, aber am Tisch eigentlich nicht zur Unterhaltung beitragen. Bei Sky ist es allerdings anders, denn Sky ist anders und lässt ihn mehrfach abblitzen. Ryan muss Sky nach und nach erobern.
Ich finde beide Charaktere sehr gut getroffen und beide sind mir auch sofort von Anfang an sympathisch. Aber vieles fand ich auch vorhersehbar, das hat dem Buch ein wenig die Spannung genommen. Das Buch konnte mich leider nicht komplett von Anfang bis Ende fesseln und auch die Begegnung mit Robert hätte man etwas hinauszögern können. Das Thema wurde am Ende sehr schnell nochmals abgehandelt, das war etwas schade. Trotzdem ist es ein gutes Buch das einen unterhält. Ich würde nochmals ein Buch von der Reihe Fire&Ice lesen.
- Inka Loreen Minden
Ice - Warrior Lover 3
(95)Aktuelle Rezension von: SabrysbluntbooksBand 3 der Warrior Lover und ich liebe die Reihe :)
Veronica ist die Tochter von Senator Murano und unzufrieden mit ihrem Leben, sie wurde nach White City zurückgebracht bei ihr ihr neuer Bodyguard Ice, ein Warrior aus New World City, und die sollen noch brutaler sein als die in ihrer Heimatstadt. Die beiden kommen sich näher obwohl dies nicht sein darf und beide das leben kosten kann...
Okay nun gehts interessant weiter, zum einen eine wunderschöne Lovestory zwischen zwei Menschen die nicht sein soll und trotzdem sehr intensiv wird und zum anderen geht die Rebellion und die stürzung von White City weiter. Ich fand beide Anteile sehr gut und habe das Buch praktisch verschlungen. Ich bin gespannt auf die weiteren Teile, v.a. weil so viel passiert ist, mal schauen was da alles noch kommt :)
- Jana Stehr
Of Ice and Fire - Eissonne
(34)Aktuelle Rezension von: FrauP83Was für eine atmosphärische Story, dieses Buch hatte mich schon beim Titel und Klappentext gefesselt. Seite für Seite wurde ich geradezu komplett in diese Welt gezogen und konnte das Buch gar nicht mehr weglegen.
Dieses Buch ist nicht nur optisch ein absoluter Hingucker, auch die Story lässt kaum Wünsche offen. Das Worldbuilding, der Schreibstil und die Charaktere, ergeben zusammen eine richtig tolle Geschichte.
Der bildhafte und flüssige Schreibstil sorgte, gemeinsam mit der tollen Story und den interessanten Charakteren, für das perfekte Leseerlebnis. Spannend, fantasievoll und emotional beschreibt es wohl am besten.
Wer also eine atmosphärische dystopische Romantasy sucht mit starken Emotionen und Tropes wie "Slow Burn" und "Deadly Trials" und das mit Drachen, der wird hier fündig.
Für mich ein gelungenes Buch und absolut lesenswert.
- Karl Olsberg
Mirror Welt: Prequel
(37)Aktuelle Rezension von: MissRose1989Das Cover schaut sehr spannend aus, man kann es schon als futuristisch ansehen und das Cover passt natürlich auch gut zu dem eigentlich Thriller, zu dem dieser E-Book das Prequel ist.
Mirror - die Zukunft nach unserem Smartphones, was die Welt besser machen soll, aber mehr Probleme schafft als es löst. In diesen 5 kleinen zusammenhängenden Geschichten bekommt man einen Eindruck von den Funktionen, die ein Mirror uns geben kann, was aber auch gleichzeitig für Probleme damit entstehen. Man erlebt schon mal einen kleinen Auszug aus dem, was uns im Hauptbuch erwarten wird.
Karl Olsberg (promovierte über Anwendungen künstlicher Intelligenz und gründete mehrere preisgekrönte Start-ups) hat einen sehr spannenden Schreibstil und man merkt, dass hier ein Autor am Werk ist, der von der Materie, über die er schreibt, sehr viel Ahnung hat und die Anwendungen des Mirrors wirklich sehr weitreichend ist.
Das Prequel ist wirklich ein guter Appetitanreger für den kompletten Roman rund um Mirror und da das Prequel kostenlos ist, kann man sich schon mal einen kleinen Eindruck des Buches verschaffen.
Daher absolut kein Fehlgriff sondern spannend geschrieben und macht absolut Lust auf mehr.
- Sarah Beth Durst
Ice - Hüter des Nordens
(200)Aktuelle Rezension von: natti_LesemausInhalt:
Die junge Cassie lebt mit ihrem Vater auf einer Forschungsstation in der Arktis. Ihre Mutter ist angeblich bei ihrer Geburt gestorben, doch Cassie wächst mit rätselhaften Geschichten über ihren Tod auf. Kurz vor Cassies achtzehntem Geburtstag kommt es zu einer merkwürdigen Begebenheit: Cassie trifft auf einen Eisbären, der zu ihr spricht und ihr berichtet, dass die alten Legenden wahr sind. Ihre Mutter ist noch am Leben und wird in der Festung der Trolle gefangen gehalten. Doch um sie zu befreien, muss Cassie den Eisbären heiraten, der sich des Nachts in einen Menschen verwandelt. Zwischen Cassie und dem magischen Wesen entwickelt sich eine zarte Liebe, die jedoch von einem geheimnisvollen Fluch bedroht wird.
Meinung:
Hier bin ich mir zum ersten mal nicht einig mit mir selber, wie ich die Geschichte finde. Sehr toll oder eher nicht.
Aber fang ich mal mit dem positiven an:
Das Cover ist mega toll. Es ist wirklich unglaublich gut gelungen und ich muss dazu ein sehr großes Lob aussprechen. Ein absoluter Blickfang.
Dann der Klapptext- der macht wirklich neugierg auf das ganze.
Die Idee zu der Geschichte erinnert mich zwar ein klein wenig an den Goldenen Kompass und an die Schneekönigin, trotzdem finde ich die Idee dazu auch wirklich gut. Mal eine Geschichte zu lesen, die in der Arktis spielt, ist mal was anderes.
Dann der Mut von Cassie, der ist ebenfalls sehr beeindruckend. Sie überwindet viele Gefahren, Trotzt große Hürden und gibt nie auf, nur um ihren "Bär" aus der Trollfestung zun retten.
Auch die beschreibungen des ganzen ist gut gelungen und besonders die Eisbären fand ich gut.
Aber hier hört es dann auch auf.
Beim Schreibstil muss ich sagen, das hin und wieder Fehler bei der Grammatik und beim zusammenbau des Satzes sind, die mich persönlich aber nicht so sehr gestört haben.
Auch fand ich das ganze in der Mitte- auf der Reise von Cassie- manchmal etwas langweilig. Mir fehlte hier tatsächlich die Spannung.
Die Caraktere lernt man schlecht kennen und viele spielen eher im Hintergrund mit. Ich wurde irgendwie nicht wirkich warm mit denen.
Cassie ist für mich ein unreifes, stures Kind, das oft unüberlegt und störrisch handelt. Mit ihren gerade 18 Jahren ist sie es ja auch irgendwie noch. Ein halbes Kind und keine reife Erwachsene.
"Bär" empfinde ich zwar sympatisch, er trägt viel Verantwortung- die er sehr gewissenhaft erfüllt, aber auch er handelt manchmal egoistisch, finde ich. Nur damit seine Art von Beschützern nicht ausstirbt, macht er Cassie ein Kind, ohne das sie es will. Natürlich ist sie sauer und will dieses Kind nicht und Bär denkt auch noch sie sei glücklich darüber.
Bitte---- eine gerade 18 jährige, die ihn geheiratet hat, nur damit ihre verschollenene Mutter endlich frei kommt-- soll für ewig bei ihm bleiben und Mutter sein??
Übriegens Mutter- zu ihrer Geschichte muss ich sagen, das kam mir irgendwie viel zu kurz vor. Schließlich wächst Cassie mit einer Geschichte auf, die ihre Mutter betrifft und Cassie geht den Handel mit Bär ein nur damit sie nach all den Jahren endlich frei kommt. Das ist doch ein großer Bestandteil dieser Geschichte, dann hätte sie auch mehr Beachtung bedarft.
Cassie macht einen schweren Fehler und Bär wird von den Trollen entführt. Sofort bereut sie alles und will ihn zurück. Dieses hin und her fand ich manchmal als entscheidung eines unreifen Kindes. Mal sie sie wütend und will nur nach hause, dann wieder will sie bei ihm beliben....
Auf ihrere Reise zu der Trollfestung überwindet sie zwar sehr viel, aber sie begiebt sich oft in große Gefahren und oft vergißt dabei, das sie schwanger ist. Hier ist für mich auch hin und wieder so einiges unlogisch. Eine normal schwangere Frau hätte das alles nicht überstanden ohne das Kind zu verlieren- aber wir sind her ja auch in einer Fantasygeschichte. Da ist alles möglich.
Das Ende war für mich zwar schon fast vorhersehrbar, aber auch irgendwie zu kurz. Hier hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Evtl. einen Einblick in die Zukunft der drei. Wird Cassie tatsächlich für ewig bei Bär bleiben? alleine mit dem Kind in einem Eisschloss? Und was ist mit ihren Eltern? die machen sich doch bestimmt sorgen um ihr Kind?
Fazit:
Eine tolle Grundidee mit einem unheimlich, tollen Cover, aber es ist noch ausbaufähig...
Von mir 3,5 Sterne
- Christine Feehan
Highway to Desire
(9)Aktuelle Rezension von: booklove-kitten"Highway to Desire" ist der dritte Band der Highway-Serie von Christine Feehan und erzählt die Geschichte von Soleil und dem Torpedo-Ink Mitglied Ice.
Ich war immer ein großer Fan von Christine Feehan Büchern. In den letzten Jahren hat der Zauber ihrer Bücher leider immer weiter abgenommen. Von ihren spannenden und handlungstarken Geschichten mit sexy Helden ist in vielen Fällen nur noch eine übermäßige Sexszenerie übriggeblieben. Hier bleibt nicht nur die Handlung auf der Strecke, sondern auch die Charaktere.
Die Figuren sind flach und einfach dimensionslos. Sie haben keine nennenswerte Persönlichkeit und während des Lesens musste ich mir das Augenrollen mehr als einmal verkneifen. Soleil kommt mir ständig wie ein kleines Dummchen vor. Wie Ice ihr immer schmeichelt, ist einfach viel zu übertrieben. Soleil ist konfliktscheu und lässt sich lieber alles gefallen, als für das, was sie möchte einzustehen. Sie hat absolut kein Rückgrat und das macht mich etwas wahnsinnig. Es ist nichts Schlimmes oder Verwerfliches als Konflikten aus dem Weg zu gehen, aber die Darstellung von ihr mag ich einfach nicht. Auf der einen Seite wird sie als Opfer hingestellt und auf der anderen ist sie so stark und taff, aber auch engelsgleich. Absolut nicht mein Bild von ihr!
Ice wird als richtiger Macho hingestellt. Er ist besitzergreifend, sehr einnehmend, beschützend und ist das Klischee eines großen bösen Bikers. Eigentlich mag ich Alphatypen in Büchern, aber hier wirkt Ice auf mich einfach so verdammt künstlich. Ich finde ihn leider total unsympathisch.
Der Schreibstil von Christine Feehan konnte mich sonst immer richtig begeistern. Hier hält es sich aber tatsächlich in Grenzen. Sie schreibt sehr ausführlich, was an sich nichts Schlechtes ist, aber hier ist es manchmal unnötig ausführlich und zieht die Geschichte etwas in die Länge.
Das bisschen an Storyline ist in meinen Augen leider total unglaubwürdig. Die Protagonisten kennen sich 10 Minuten und sind scharf aufeinander und er heiratet sie und unterschreibt einen Ehevertrag? Und sie erzählt ihm plötzlich von einer Vendetta, der sie auf der Spur ist? Außerdem passieren viel zu viele Zufälle und alles fällt ihnen sozusagen in den Schoß. Ich fand die Vergangenheit von Ice und den Mitgliedern der Torpedo-Inks sehr interessant und hätte gerne mehr über diese "Schulen" und ihre Mission erfahren. Diese Thematik wurde aber auf vielleicht 10-15 Seiten sehr knapp behandelt. Das ist einfach nur schade, weil sie eine ähnliche Thematik in ihre Schattengänger super eingearbeitet hat.
So leid es mir tut, kann ich "Highway to Desire" nur 1 von 5 Sternen geben.
Vielen Dank an den Heyne Verlag und dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
- Sandra Bäumler
ICE
(32)Aktuelle Rezension von: BuechervorhersageIch lese nur sehr selten Science Fiction Bücher und war sehr positiv von dieser Geschichte überrascht. Sie spielt im Weltraum in der Zukunft. Die Erde ist nach einem Atomkrieg vereist und die Menschheit reist mittlerweile durch das Universum und lebt auf anderen Planeten. Cyra ist Kopfgeldjägerin und hat einen der meistgesuchten Straftäter im Alleingang gefangen genommen. Mit der Belohnung will sie die Behandlung ihrer im Koma liegenden Schwester bezahlen. Als das Raumschiff abstürzt und sie im Dschungel gefangen genommen wird kann der Gefangene Adam fliehen. Das enttäuscht Cyra gleich doppelt, da sie sich vorher näher gekommen sind und sie außerdem die Belohnung dringend benötigt. Daher versucht sie alles, um zu entkommen und Adam wieder gefangen zu nehmen.
Die Geschichte ist unheimlich spannend und temporeich. Actionszenen und Liebesszenen wechseln sich ab und es gibt immer wieder neue Erkenntnisse, durch die sich die Geschichte wendet sowie die immer wiederkehrende Frage, wem man vertrauen kann. Ich finde die Geschichte sehr vielfältig und die Seiten flogen nur so dahin. Große Empfehlung meinerseits.
- Shelly Kaldunski
Eiszeit
(15)Aktuelle Rezension von: TimeeBrauchleIn diesem Buch sind wirklich sehr, sehr viele unterschiedliche Rezepte. Bilder sind reichlich vorhanden und auf jeden Fall einen Blick wert. Allein durch die Bilder bekommt man schon Lust in die Küche zu gehen und loszulegen. Am Anfang gibt es eine tolle Einleitung mit einem Eissortenüberblick und einem Eis-ABC. Der Aufwand ist auch bei den Rezepten ziemlich gering. Ein weiterer Pluspunkt sind die wenigen Zutaten, die man meist sogar im Haushalt hat. Eine Eismaschine ist für die Rezepte erforderlich, was im Klappentext nicht herauszulesen war.Was man in diesem Buch allerdings mit einberechnen muss sind die Abkühl- und Gefrierzeiten von ca. 3-6 Tage. Für die Waffeln (außer Crêpes-Tüten) braucht man jedoch einen Hörnchen-Automaten den man sich extra dafür anschaffen muss. - Catherine Anderson
Keegan's Lady by Catherine Anderson (2005-01-25)
(1)Aktuelle Rezension von: MimabanoVon Catherine Anderson habe ich schon viele Bücher gelesen und mit diesem bin ich auch wieder zufrieden.Der Anfang war zwar etwas zu ausgedehnt aber dann kam ich gut durch die Seiten.Die Protagonisten waren mir auch sympathisch wobei ich zum Teil etwas erstaunt war , das Ace zum Beispiel nichts sagte,nachdem Caytlin's Katze ihm den Hut mit dem grossen Geschäft vollgemacht hatte.Auch verstand ich nicht das Patrick,Caytlin's Bruder eine Katastrophe nach der anderen verursachte und nicht zu vergessen sie schlecht behandelte und sie ihn immer in Schutz nahm.Das nervte mich schon zeitweise.Sonst wie gesagt hat die Autorin wieder einen sehr gefühlvollen Roman geschrieben mit netten Charakteren.Klappentext 📖 Caitlin O'Shannessy's late father left her with many things : a colorado ranch ,enduring memories of pain and sadness,an unshakable mistrust of men...and an adversary. Ace Keegan has returned to No Name , too late to enact a rightful vengeance on his most hated enemy.The man who put a hole in Ace's life is dead, leaving a daughter behind to run the familiy enterprise.Though proud and strong as well as beautiful,caitlin is caught off guard when Ace's calculated anger inadvertendly destroys her good name.but ace keegan is a man of honor, determined to make amends by marrying the enchanting lady he wronged - and to nurture with patience and love the light she guards in her damaged heart until it blazes with the power of a thousand suns. - Margret Steenfatt
Haß im Herzen
(10)Aktuelle Rezension von: HoldenDer 13jährige Tono ist in der Nordstadt einer norddeutschen Großstadt gelandet, wo er mit seiner Mutter Anke wohnt, die vom gesellschaftlichen Aufstieg tagträumt und mit Tono durch gediegenere Wohnviertel läuft. Karl-Heinz, ihren aktuellen Lebensabschnitts, kann er absolut nicht leiden, Schule nervt nur noch, da versprechen die "Killing Detectives" Ablenkung, denen er nach einer Mutprobe beitritt. Er ist nur auf Kameradschaftsgefühl und die hübsche Kess aus, mit der Ideologie der Neonazitruppe kann er nichts anfangen. Politiklehrer Wedemeier und Weltkriegsveteran Theo Albers bringen ihn zum Nachdenken, aber der Ausstieg wird nicht einfach sein... Manche der Nebenfiguren sind etwas einfältig geraten, die Argumentationen aus den Schulungspapieren und Flyern kommen einem leider allzu bekannt vor. Würg!
- Steffi Korda
LESEMAUS 100: Die Eisenbahn
(1)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteDie Eisenbahn
ein immer moderner werdendes Verkehrsmittel, dass Kinder zu allen Zeiten fasziniert hat.
Fast jedes Kind fährt gern eine längere Strecke mit der Bahn.
In diesem Lesemaus Heft bekommen die Kinder einen richtigen Eindruck von Treiben auf dem Bahnhofsvorplatz. Dabei sind allerlei witzige Szenen eingebaut, die so in Wirklichkeit nicht zu finden sind.
Dasitzt auf einer Bank ein Mensch mit Taucheranzug, Taucherbrille und Flossen, neben ihm die Taucherflasche.
Oder ein Mann im Bärenkostüm der fröhlich winkt.
Die meisten Szenen sind allerdings realistisch. Ein Junge der vom Skateboard fällt wird von einem Passanten geholfen und auch ein Sanitäter kommt hinzu. An einer Ecke steht ein Straßenmusiker, Gärtner pflegen die Bäume und Büsche, ein Taxistand und ein Schild, dass zur Bahnhofsmission zeigt, dazu das stetige Treiben vorbeilaufender Leute.
In kleinen Textfeldern werden die Informationen festgehalten. So zum Beispiel den Unterschied zwischen Bahnhof und Hauptbahnhof. Die Bedeutung von Bussen und Regionalzügen sowie der Unterschied zu den Fernzügen sind einige der Themenbereiche.
Auf der zweiten Doppelseite bekommen wir einen Eindruck wie es in der Bahnhofshalle zugeht. Ein kleiner Junge hat seine Eltern verloren, gut das die Bahnpolizei sich des Kleinen annimmt.
In der Halle sind große Schränke, in die Reisende ihr Gepäck stellen können. Der Fahrkartenautomat ist ebenso zu sehen, wie der große Informationsstand und die An-und Abfahrt Tafel.
Auch hier hat sich jemand versteckt, der so bestimmt nur zur Karnevalszeit im Bahnhof zu finden ist.
Von der Bahnhofshalle geht es auf der folgenden Seite zum Bahngleis.
Wie immer herrscht auch hier reges Treiben. Ein Regionalzug nach Münster steht abfahrbereit genauso wie ein ICE nach Stralsund.
Einem Mann fliegt der Hut weg, ein blinder Mann mit Hund versucht sich zurecht zu finden.
Züge fahren auf schienen. Gleisanlagen sind sehr komplexe Verkehrswege die gewartet werden müssen. Dabei muss man auf viele Dinge achten. Was genau erfahren wir auf der Doppelseite "Gleisanlagen".
Das Herzstück des Betriebes ist das Stellwerk. Die Leute die dort arbeiten haben sehr verantwortungsvolle Aufgaben. Von den Arbeiten im Stellwerk erfahren wir genau wie von den Tätigkeiten an Bord des ICE.
Unser ICE hat eine Lokführerin.
Im Zug gibt es viel zu entdecken. Die Bordtoilette genau so wie das Kinderabteil, in dem alleinreisende Kinder betreut werden und auch das Bordrestaurant bekommen wir zu sehen.
Was es alle für Berufe bei der Bahn gibt ist wirklich interessant.
Aber es gibt ja nicht nur den Personenverkehr. Täglich werden viele Güter in fremde Städte und Länder transportiert.. Im Güterbahnhof sieht es ganz anders aus als am Hauptbahnhof. Hier ist unser Güterbahnhof sogar an einem Hafen gelegen. Container vom Schiff werden zum Weitertransport auf die Bahn verladen.
Auch ein Zug muss mal gewaschen und gewartet werden. Dafür gibt es eine große Wartungshalle und eine eigene Waschanlage.
Zum Schluss bekommen wir noch einen Blick auf außergewöhnliche Züge und wie sie früher aussahen.
Alles ist wunderbar realistisch und sehr, sehr detailreich bebildert trotzdem kommen die Informationen nicht zu kurz. Kindgerecht erfahren wir sehr viel interessantes. Einiges wird auch für Erwachsene noch neu sein.
Ich staune immer wieder wie viel Informationen solch ein relativ kleines Büchlein liefert.
Das Konzept der Lesemaus Reihe ist auch hier wieder wunderbar umgesetzt. Da es in Heftform ist passt es zudem in jede Reisetasche und ist auf langen Reisen oder im Wartezimmer eine wunderbare Lektüre. Kurzweilig, zum Entdecken und noch so vielmehr.....!!!Unsere Lesekinder und auch wir Erwachsene sind wirklich begeistert!!
- Lene Jansen
In Richtung Stoppelfelder
(55)Aktuelle Rezension von: Stephanie14Ohje ist diese Geschichte schön. So emotional. Ich habe mehrmals geweint weil es mich so mitgenommen hat und während ich diese Rezi gerade schreibe, geht es mir wieder so, weil sie mich so beeindruckt hat. Die Sprecherin hat der Geschichte richtig leben eingehaucht und ich könnte die Geschichte noch mehr fühlen.
Jule sitzt in einem Zug auf den Weg zur Beerdigung ihrer besten Freundin. Sie erzählt von ihrer tiefen Freundschaft und was der Tod mit ihr gemacht hat. Sie hat es so getroffen das sie Panikattacken hat und auch im Zug eine erleidet ( ganz Klasse von der Sprecherin, ich habe sie gefühlt) .
Alles nicht genug, trifft sie auf ihren Ex, mit dem sie sich nie ausgesprochen hat.
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